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Ein Opfer des Terrors gegen Christen

 

Mariouma Fekry starb bei dem Attentat auf Christen in Alexandria. Sie war gerade 22 geworden.

2010 war „das beste Jahr in meinem Leben, hat sie auf ihrer Facebook-Seite geschrieben, die noch existiert und nun eine Art digitales Monument für die Opfer des Massakers wird.

Screenshot: J. Lau

Sie mochte Linkin Park, Titanic, Rihanna und Harry Potter. Ihre Lieblingszitate lauten so:

– “ The power of God within you is greater than the pressures around you.“
– „Happiness is a choice that requires effort at times“
– „Es ist gerade seltsam, wie wenig ein Mensch braucht, um gluecklich zu sein- und noch seltsamer, dass einem gerade das Wenige fehlt“

Kurz bevor sie zur Mitternachtsmesse aufbrach, hat sie noch folgendes Update auf Facebook geladen:

“2010 is over…this year has the best memories of my life…really enjoyed living this year…I hope 2011 is much better…I have so many wishes in 2011…hope they come true…plz god stay beside me & help make it all true”


57 Kommentare

  1.   cwspeer

    Ich bedanke mich ebenfalls beim Blogmaster dafür, dass er dem Anschlag so ein Gesicht gegeben hat. Mich macht so etwas einfach nur traurig und sprachlos. Weder politische, noch philosophische oder theologische Interpretationen fallen mir dazu ein. Es ist einfach nur schrecklich, wenn ein junger Mensch so mit sinnloser, gnadenloser Gewalt aus dem Leben gerissen wird, noch dazu, wenn er gerade vom Gebet kommt. Gott segne die Familie von Mariouma Fekry und die der anderen Opfer und helfe ihnen, den Verlust zu tragen!

    Den Tätern gegenüber empfinde ich keinen Hass, es macht mich ebenfalls unendlich traurig, dass es Dinge in der Welt gibt, die Menschen soweit treiben, anderen so etwas anzutun. Jesus Christus hat uns gelehrt, Böses nicht mit Bösem zu beantworten und Täter genauso wie Opfer in unsere Fürbitte einzuschließen. Er möge ihnen einen Weg heraus aus der Finsternis ihres Hasses zeigen!

    Aber auch auf der politischen Ebene hoffe und bete ich auf ein Ende des Tötens, von dem behauptet wird, es geschehe im Namen Gottes.
    Ich denke, das wird auch jeder andere hier tun, der an einen gnädigen und barmherzigen Gott glaubt.

    Ich hoffe, es stört Andersdenkende nicht, wenn ich an dieser Stelle so konkret religiös rede!


  2. Der Gott der Islamisten verlangt kontinuierlich Menschen-Schlachtopfer.

    Was für ein Gott !

  3.   marriex

    @ AvZ

    wie die Versailler Verträge auf den Aufstieg des Nationalsozialismus.

    Irrtum. Dass Hitler den Versailler Vertrag straflos verletzen durfte hat WW II ermöglicht.

  4.   Jörg Lau

    @ claro: Ägypten hat keine amerikanische Basis, es i s t eine amerikanische Basis. In der Logik der Kaida (Gründungsmitglied der ägyptische Arzt al Zawahiri) ist es vollkommen logisch, Ägypten anzugreifen.

  5.   marriex

    @ JL

    Haben Sie eigentlich mal bei Ihrem Hätschelkind vorbeigeguckt?

  6.   Arjen van Zuider

    @marriex: Und dass er dagegen opponiert hat, hat ihm viel Popularität eingebracht – auch bei Deutschen, die seine sonstigen politischen Ziele nicht geteilt haben.

  7.   marriex

    @ AvZ

    Und? gerade deswgen hätte man die Remilitarisierung nicht zulassen dürfen.


  8. 1. The attacks could indicate a new al-Qaeda inspired group is operating in Egypt. It’s unlikely that such a group is foreign, as the authorities were very quick to say (because somehow no Egyptian would do this?), although this could be a first manifestation of the „returnees from Iraq“ phenomenon experienced elsewhere. It is unlikely that it’s the revival of an Egyptian Islamic Jihad sleeper cell either, so we are probably talking about a „freelance jihadi“ cell of some kind, the radicalization of a Salafi group (with Alexandria being a major center of Salafi activity) or, less likely, a more serious attempt at destabilizing Egypt by al-Qaeda in Iraq, which had issued threats against Egypt a few months ago (again the „returnees from Iraq“ scenario would point to that). Whoever the perpetrators are, this goes to show how interconnected the world of jihadi Salafism is, and the porous borders it has with „Scientific“ or non-violent Salafism.

    2. It’s yet another very worrying indication of rising sectarian tensions in Egypt. It’s not so much the attack itself, but the recriminations it has engendered and the rioting that followed it. At that same time, it’s also heart-warming to see so much indignation and solidarity on Twitter and elsewhere. Hopefully something good can come out of this drama and seeing Muslims call out for genuine, total equality between themselves and Copts is a good sign. Let’s hope it’s not all wasted by security interference, irresponsible clergymen and imams, and the other usual spoilers.

    3. There is also something specifically Alexandrian about this. Yes, sectarian attacks have taken place elsewhere, but usually sparked by some clash over conversion or church-building, or in the case of the Naga Hammadi murders most probably local politics. This is of a completely different order, and more similar to the 2006 church murders I wrote about here. Something is rotten in Alexandria, not for the first time.

  9.   N. Neumann

    @ Marriex, AvZ

    Wohlgemerkt: Im Kern ging es später, nach der Machtergreifung, nur noch um die Remilitarisierung des Ruhrgebiets sowie bestimmte Obergrenzen für die Bewaffnung der Reichswehr bzw. Wehrmacht.

 

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