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In der Hasenkonditorei

 
© Birgit Langhammer
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Tausende Schokohasen sitzen an diesem Wochenende in Nestern und warten darauf, gefunden zu werden. Woher kommen die alle? Und wie macht man eigentlich einen Schokoladenhasen?

Von Birgit Langhammer

Manche sind in Alufolie verpackt, einige in Klarsichtfolie, es gibt sie aus dunkler, aus weißer oder aus Vollmilchschokolade, manchmal mit Nüssen oder Mandelsplittern. Aber die meisten Schokohasen haben eines gemeinsam: Sie sind innen hohl. Wie kommt eigentlich das Loch in die Figuren?

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Die Hasen werden nicht etwa aus einem großen Block Schokolade herausgestanzt. Die Schokolade wird erwärmt und damit flüssig gemacht. Dann wird sie in spezielle Plastikformen gefüllt. Das macht zum Beispiel der Hamburger Konditor Adolf Andersen. In seiner süßen Werkstatt fertigt er Schokohasen.

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Zunächst müssen die Formen ganz sauber sein. Sie werden auch nicht eingefettet, wie man das mit Backformen macht. Dann werden zum Beispiel weiße Pfoten oder dunkle Augen in die Form gemalt. Mit einem Spritzbeutel oder einem Pinsel wird die weiße oder dunkle Schokolade aufgetragen und muss nur kurz antrocknen.

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Die Form für den Schokohasen besteht aus zwei Hälften, die mit Klammern zusammengehalten werden. Nach dem Aufmalen der kleinen Teile, werden beide Formteile zusammengeheftet.

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Einsatz für den großen Schöpflöffel: Mit einer Kelle wird die flüssige Vollmilchschokolade in die Form gefüllt, so viel, bis der ganze Rand der Form bedeckt ist. Wichtig ist, dass die Schokolade die richtige Temperatur hat – 30 bis 32 Grad Celsius. Wenn sie kühler oder wärmer wäre, könnte die Schokolade fleckig werden oder verklumpen.

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Ein Großteil der flüssigen Masse wird aber ohnehin wieder aus der Form geschüttet. Sonst wäre der Hase ja komplett aus Schokolade, also nicht hohl in der Mitte. Dann könnte man nicht so gut in ihn hinein beißen.

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Zum Abtropfen muss die Hasenform auf einem Gitter warten.

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Nach etwa 20 Minuten ist die Schokolade fest und innen ist der Hase hohl.

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Nun werden die Spangen gelöst, die beiden Hälften der Form auseinandergeklappt – und der Schokohase ist fertig.

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