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Willkommen im Zoo von Kabul

 
© Katrin Stangl aus dem Buch «Bienvenue au zoo de Kaboul» von Katrin Stangl und Didier Lévy; Éditions Sarbacane, 2009
© Katrin Stangl aus dem Buch «Bienvenue au zoo de Kaboul» von Katrin Stangl und Didier Lévy; Éditions Sarbacane, 2009

Für Alem und seinen kleinen Bruder Nour ist es ein besonderer Tag: Sie besuchen den Zoo in Kabul, der nach dem Krieg in ihrer Heimat Afghanistan wieder geöffnet hat. Doch die Käfige sind leer, es gibt kaum Tiere zu bestaunen. „Ich sehe überhaupt nichts!“, beschwert sich Nour bei seinem großen Bruder. Alem fordert Nour auf, die Augen zu schließen. Gemeinsam stellen sie sich die Tiere vor, die einmal in den Gehegen gelebt haben. „Jedes Mal, wenn sie an einem leeren Käfig ankommen, schließen Nour und Alem die Augen. Und jedes Mal erfinden sie neue fabelhafte Geschichten.“ So wird es ein unvergesslicher Tag für die Brüder, an dessen Ende der kleine Nour sogar noch einen Rekord bricht.

© Katrin Stangl aus dem Buch «Bienvenue au zoo de Kaboul» von Katrin Stangl und Didier Lévy; Éditions Sarbacane, 2009
© Katrin Stangl aus dem Buch «Bienvenue au zoo de Kaboul» von Katrin Stangl und Didier Lévy; Éditions Sarbacane, 2009

Den Zoo in Kabul gibt es wirklich und durch den Krieg im Land starben viele Tiere oder sie flüchteten in die Wildnis. Die Geschichte von den Brüdern Alem und Nour haben sich Dedier Lévy und Katrin Stangl ausgedacht und daraus ein wunderschönes Bilderbuch gemacht. Es heißt übersetzt „Willkommen im Zoo von Kabul“. Denn bisher gibt es das Buch nur in französischer Sprache. Vielleicht findet ihr jemanden, der es Euch übersetzt. Doch auch ohne den Text erzählen die Bilder die schöne und auch ein wenig traurige Geschichte des Zoos in Kabul so, dass man sie versteht.

© Verlag Éditions Sarbacane 2009
© Verlag Éditions Sarbacane 2009

Katrin Stangl und Didier Lévy:
«Bienvenue au zoo de Kaboul»
Verlag Éditions Sarbacane, Paris 2009

 

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