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Mutprobe: Vernasch den Wurm

 

Es ist die klassische Aufnahmeprüfung jeder Kinderbande, die Mutprobe heimlich im Garten oder im Park: Wer traut sich, einen Regenwurm zu essen. Fragt man Extremabenteurer wie Reinhold Messner, bekommt man detaillierte Nährwertangaben über die Würmer und vermutlich die besten Rezeptideen für den Esbitkocher.

Foto: Dorling Kindersley

Doch so, ganz pur und vermutlich ungewaschen, sich leicht ringelnd von blaßrosa Farbe, erscheint der Wurm recht unappetitlich. „Augen zu und durch, bloß nicht kauen“ ist die beste Empfehlung, wenn man denn partout – warum auch immer – einen Wurm verspeisen muss. Ein Schluck Wasser zum Nachspülen hilft, wenn auch nicht gegen den Ekel.

Gesundheitlich völlig unbedenklich ist der rohe Regenwurm – quasi Kindersushi im Garten – allerdings nicht. Der Wurm kann Überträger von Bandwürmern oder den Larven der Goldfliege sein. Im neuen Wirt – dem ahnunglosen Menschen – angelangt, können diese Parasiten zu schweren Krankheiten führen.

Alternativ zum klassischen Regenwurm könnt Ihr den notwendigen Ernst Eurer Kinderbande auch gemeinsam mit einer Tüte saurer Gummiwürmer feiern. Garantiert frei von Erde und Sand.

 

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