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Aha der Woche: Eisheilige

 
© Getty Images

Am kommenden Dienstag (11. Mai) wird’s kalt – möglicherweise. Zwischen dem 11. und dem 15. Mai liegen jedenfalls die sogenannten „Eisheiligen“. Mit Frost hatten die fünf christlichen Heiligen namens Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia von Rom zu Lebzeiten (das war vor mehr als 1500 Jahren) zwar gar nichts zu tun. Weil es aber an ihren Gedenktagen Mitte Mai oft noch einmal kalt wird, nennt man sie die Eisheiligen. Für Bauern und Gärtner sind das Nächte, in denen sie um ihre die Ernte fürchten. Denn Frost kann bei den Pflanzen großen Schaden anrichten, besonders bei frisch erblühten Obstbäumen.

Die kalte Luft strömt meist aus dem Polargebiet herbei und zieht von Norden her nach Europa. Wetteraufzeichnungen zeigen aber, dass die Eisheiligen nicht immer kommen – und nicht immer pünktlich. Oft wird es auch erst Ende Mai noch einmal frostig. Und im Juni droht dann schon wieder die sogenannte „Schafskälte“ – die so heißt, weil die Schafe zu dieser Zeit schon geschoren sind und ohne ihre Wolle bei Kälte bibbern. Vielleicht bleibt es aber auch einfach schön sonnig und warm!

 

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