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Bücher für die Tafeln

 

Die Idee der Lebensmittel-Tafeln, bei denen sich Bedürftige Essen abholen können, das in Lebensmittelgeschäften, Bäckereien oder Restaurants nicht verkauft wurde, hat sich in fast allen deutschen Großstädten durchgesetzt. Ehrenamtliche Mitarbeiter fahren mit Bussen nach Feierabend die einzelnen Geschäfte und Lokale ab, sammeln die gespendeten Lebensmittel ein und verteilen sie an Menschen, die nicht genug Geld haben, ausreichend Essen zu kaufen.

Diese Idee der Tafeln wurde nun aufgegriffen und als Büchertafel weiter entwickelt. Denn bei uns – im vermeintlich reichen Deutschland – wachsen nach Schätzungen fast zwei Millionen Kinder in so armen Verhälntissen auf, dass sie kaum eigene Bücher besitzen. Andere Kinder dagegen haben von allem zuviel – auch von Büchern.

Die Restbestände von Verlagen und Buchhändlern, Bücher, die aus dem Programm genommen wurden oder nicht mehr ganz aktuell sind, haben nun die Chance auf eine echte Wertschätzung. Für alle diese Bücher hat die Kulturstiftung „Selbst. Los!“ nun Büchertafeln ins Leben gerufen. So wie auch bei den Lebensmitteln werden die Bücher bei Verlagen und Buchhändlern eingesammelt und dann an Bedürftige verteilt. Wichtig ist dabei, dass es keine „Second hand“ Bücher sind, die andere Kinder bereits mehrmals gelesen haben, sondern neuwertige Bücher.

Wir von der ZEIT finden die Idee der „Bücher für die Tafeln“ so gut, dass wir schon 500 Exemplare der Edition „Fantastische Geschichten für junge Leser“ gespendet haben. Wenn Ihr auch helfen wollt: Macht die Büchertafeln bekannter. Sprecht den Buchhändler in Eurer Nähe auf das tolle Projekt an.


 

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