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Rechnen und rubbeln!

 
Durch Rubbeln wird die Lösung sichtbar/ Foto: Prodesign Lernspiel GmbH

Es gibt so ein paar Dinge, die muss man einfach können. Ob sie Spaß machen oder nicht. Vieles davon lernt Ihr in der Schule. In den ersten Klassen vor allem lesen, schreiben und rechnen. Und genauso, wie Ihr lernen müsst, die Wörter richtig zu schreiben, müsst Ihr rechnen können. Plus und minus, geteilt und mal. Erst von 1 bis 10, dann von 10 bis 100 und dann von 100 bis 1.000. Vielen von Euch fällt das ganz leicht, andere verwechseln immer wieder plus und minus oder verheddern sich im Zahlendschungel. Aber Mathe kann man üben. Immer wieder, bis es klappt. Ich habe gestern eine ganz lustige Übungshilfe entdeckt: Das Pressogram.

Ein Pressogramm ist nichts weiter als eine in Folie einlaminierte bunte Seite mit Rechenaufgaben. Plus- und Minusaufgaben im Zahlenraum von 1 bis 100 stehen auf dem einen Blatt, das kleine und große Ein-Mal-Eins auf einem anderen Blatt. Eure Lösungen könnt Ihr mit einem abwischbaren Stift eintragen und immer wieder abwischen. Und damit Ihr nachgucken könnt, ob Eure Rechenlösung auch richtig ist, könnt Ihr auf dem schwarzen Balken neben dem Lösungsfeld mit dem Finger kräftig rubbeln. Durch die Wärme und den Druck verschwindet die schwarze Farbe für einen Moment und die Lösung wird sichtbar.

Mit so einem Pressogram, das es auch für Geografie und als Sudoku gibt, könnt Ihr immer wieder üben. Bis wirklich alles klappt. Wer zu Hause ein Laminiergerät hat,  das Papiere mit einer stabilen Plastikschicht überzieht, kann seine Eltern auch bitten selbst so einen Übungsbogen zu basteln. Dann fehlt zwar die Zaubertinte zur Selbstkontrolle, aber die gute Idee, die Lösungen abwaschbar einzutragen und immer wieder üben zu können, bleibt.

Sandra-Valeska Bruhns

 

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