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Heilige Kuh und leckerer Hund: So geht man in anderen Ländern mit Tieren um

 

Kühe in IndienIn der Religion der Hindus ist die Kuh eine Göttin. Deshalb ist es in den meis ten Teilen Indiens verboten, Kühe zu schlachten. Die Tiere laufen frei auf der Straße herum, doch jedes hat einen Besitzer. Oft sind es arme Bauern, die die Kühe im Müll nach Nahrung suchen lassen. Heute essen aber immer mehr Inder gern saftiges Steak. Kühe werden deshalb gejagt und verschleppt.

Hunde in China In Deutschland gilt der Hund als bester Freund des Menschen. Kaum jemand würde auf die Idee kommen, Hundefleisch zu essen. Ganz anders in China. Dort ist Hundefleisch ein Festessen. Immer mehr Menschen halten jedoch zu Hause einen Hund und lehnen ihn als Speise ab. Auch in Deutschland hat man übrigens lange Hundefleisch gegessen – erst 1986 wurde das verboten.

Katzen in Griechenland Katzen haben bei uns fast immer jemanden, der sich um sie kümmert. In Griechenland leben Katzen aber oft auf der Straße. Dort finden sie nicht genug zu fressen und werden krank. Touristenfüttern sie mit Essen, das sie nicht vertragen. Tierschützer helfen den Katzen, indem sie sie kastrieren. Sie bekommen dann keine Katzenkinder, die ebenfalls krank in den Städten leben müssten.

Meerschweine in Peru Wer an ein Meerschweinchen denkt, hat meistens ein puscheliges Haustier vor Augen. In Südamerika leben die Nager aber nicht in einem Käfig in der Wohnung, sondern in den Bergen. Manche von ihnen werden über einen Meter groß und haben lange Beine. Sie sehen eher aus wie Hasen. Und so werden sie auch behandelt: In Peru kommen sie als Nationalgericht auf den Teller.

 

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