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Steakhouse Peter Luger NYC

 

Nun bin ich wieder zurück aus dem interessanten und sehr kalten New York (am Ostermontag hat es sogar leicht geschneit).

Auf Peter Luger habe ich mich sehr gefreut, da ich vor ca. 8 Jahren seine sehr gute Steaksauce probiert habe. Daraufhin wollte ich schon lange mal in einem der besten Steakhäuser Amerikas essen.

Am Sonntag dem 8. April war es nun soweit. Wir hatten eine Tisch für 10 Personen um 18:30 Uhr bestellt. Die Dame sagte uns, dass sie eine Reservierung für 8 Personen hatte und nicht für 10. Und wenn das so in ihrem Buch steht, dann hat sie auch recht. Ende der Diskussion.

Das Lokal sieht aus wie eine Bierhalle. Es stehen überall große Bierkrüge herum und auf den Tischen liegen keine Tischdecken. Alles ist sehr rustikal.
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Wir warteten dann ca. 45 min. bei einem sehr murrigen Barkeeper. Auf einer Plakette von Zagat NY Restaurantguide wurde dies sehr gut beschrieben. Das Fleisch (Porterhousesteak) ist hervorragend, der Service missmutig, es kann nur cash bezahlt werden. Verlangen Sie am besten keine Speisekarte, sondern essen Sie das, was alle essen. Das Porterhousesteak für 2, 3 oder 4 Personen war wirklich toll, dazu gab es Bratkartoffen und cremigen Spinat. Der Preis von 35$ plus Tax plus Tip ist ja auch nicht gerade billig.

Was für mich aber das unerwartenste ist, dass man mit einer so unfreundlichen Art, in einer Gegend von Brooklyn und nicht Manhatten, bei nur Barzahlung mit einem solchen Restaurant Erfolg hat. Es setzt sich schließlich doch immer die Qualität des Produktes durch.

Peter Luger
185 Broadway
Brooklyn, NY 11211
USA
+1 718-387-0500

 

8 Kommentare


  1. Bei aller Liebe zum Essen,
    45 Minuten warten trotz Reservierung ist für mich
    schon ein starkes Stück. Dafür muss man wahrscheinlich
    wirklich 10 Stunden fliegen. Ähnliche Verhältnisse lese ich gerade in einem Buch, das mich zugleich nervt – wegen dämlicher Verkleidungsgeschichten- aber auch mit wunderbaren Beschreibungen der Restaurants und Speisen dar herkommt.
    Ruth Reichel – Falscher Hase

  2.   Klaus

    Welcome home, Herr Ottenbacher,
    kennen Sie das Rezept der Steaksauce?
    Klaus


  3. Ich glaube, es setzt sich nicht nur Qualität alleine durch, auch manchmal ein gewisser Masochismus. Anders ist z.B. auch der Erfolg des Sale è Tabacchi in Berlin nicht zu erklären. Danke für diese schöne Beschreibung.

  4.   Klaus

    Lieber Jochen,
    hierzu bitte mehr:……………………….
    Danke!
    Klaus

  5.   Schnitzel

    Ein Rezept für eine selbstgemachte Steaksauce wäre generell mal nicht schlecht… schwer ein gutes Rezept für so etwas zu finden!

  6.   Klaus

    Ich danke für Chr. Ottenbachers e-Mail bzgl. der Steak-Sauce. Herzlichen Dank. Mit grosser Freude danke ich auch Dirk Esser, der mir wieder einen tollen privaten Hinweis geschickt hat. Danke, Dirk!
    Im Kühlschrank habe ich „HP fruity“, die kippe ich mir gerne auf Buletten (für Landsleute: Fleischküchle), wenn ich nicht mit normalem Senf auskomme.
    Ich lebte mal ein Jahr in Chicago, da brachte mich ein kanadischer Kollege auf “ Heinz 66″. Ich weiss gar nicht, ob es die hier auch gibt. Er sprach immer nur von „the best, but slowest steak sauce in the Midwest“. Recht hatte er. In einem „Vorort“ von Chicago, Glen Ellyn, gingen wir öfters mittags ins „Hamlet“. Das zunächst störende für mich war, dass es immer relativ dunkel war. Daran musste ich mich aber in US gewöhnen. Genauso an die irre Aufzählung von Salatsaucen: “ You guys may choose from: Italian, French, Thousand Island,House, Buttermilk, Cocktail, Blue Cheese, Oil and vinegar,….
    Aber dann, der Hauptgang: Blackened Prime Rib with Rasperry Sauce.
    Ich glaube, die einzige Delikatesse, die es in USA gibt, wenn man von europäischen Möglichkeiten in Chicagoer Hotels absieht.
    Prime Rib ist eine Rinderrippe, relativ dunkel gegrillt, mit einer wunderbaren Himbeeren-Sauce. Dazu gabs dann die übliche Folienkartoffel.
    Hier im Lande kriegt man sowas höchstens auf besondere Bestellung beim Schlachter/Metzger.
    Offen gestanden wars auch eines der wenigen Gerichte, das ich neben den sonst angebotenen vielfältigen Fischgerichten sehr mochte.
    Aber das nur nebenbei.


  7. […] habe ich meinem Bruder gesagt, und wir hatten einen Tisch im “Peter Luger“. Eine Institution, alte Wirtschaft würde man sagen, die Kellner eher leicht unfreundlich, […]


  8. War schon zwei mal mit Freunden im Luger: Steak sensationell! Habe noch nie ein besseres gehabt!

 

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