‹ Alle Einträge

Markt in Moskau

 

Im Juni war ich mit meiner Familie in Moskau um Freunde zu besuchen.

Natürlich wollte ich auch einmal auf einen Moskauer Markt gehen um mich zu informieren, was dort alles angeboten wird. Es gab dort sehr viel frisches Gemüse und auch viel frisches Obst.

moskau1.jpg

Aber am interessantesten für mich war natürlich die Fleischtheke. Was dort alles ungekühlt und ohne „Spuckschutz“ angeboten wurde, war schon bemerkenswert. Alles vom Schwein, d.h. vom Rüssel bis zum Schwanz.
Gäbe es bei uns einen solchen Markt ,würde er noch am selben Tag vom Wirtschaftskontrolldienst geschlossen werden.

moskau2.jpg

Was Russen sehr gerne essen sind eingelegte Gurken, Zwiebeln oder Rote Beete.

Wir waren einmal auch in einem Lebensmittelkaufhaus, das man im weitesten Sinne mit Harrods vergleichen kann.

Es ist ein sehr schönes, altes Gebäude mit hohen Decken. Hier wird fast alles aus West-Europa angeboten. Von der Milch aus Italien (Parmalat) über Gänseleber und Käse aus Frankreich bis zu deutscher Wurst und Brot. Alles ist natürlich teurer als bei uns, aber es gibt auch sehr viel reiche Russen, die sich solche Produkte leisten können und wollen.

Es war für uns eine tolle Erfahrung und wir werden Russland gerne einmal wieder besuchen.

9 Kommentare

  1.   Gourmand

    Aber Herr Ottenbacher,
    wunderbar.
    Mir wäre das ziemlich egal, wie die Schweine daliegen, wenn ich sie zu einem halbwegs passablen Preis bekäme. Ist eigentlich die Fallinzidenz von Lebensmittelvergiftungen in Russland vergleichbar höher als in Deutschland – bei vergleichbaren Parametern?
    Eingelegte Gurken, Zwiebeln und Rote Beete gibt es ja auch bei uns. Es gibt sogar bei verschiedenen Edeka-Märkten russische Produkte. Nein, nicht nur Wodka, auch Lebensmittel.
    Das Kaufhaus, das sie wohl meinen, ist das „GUM“. Aus vor-kapitalistischen Zeiten hatte ich Gelegenheit, das auch mal zu besuchen. War damals schon nicht schlecht. Was gleich geblieben ist? Na, weder damals noch heute können es sich gewöhnlich Sterbende leisten!!!
    Es leben die ungeschützten, dabei billigen Teile vom Schwein!

  2.   Hartz30

    Liebe Leute, so bleibt doch mal moderat. Ihr bringt doch all die Feinschmecker durcheinander.
    Herr Klink hat sich hier wohl schon längst verabschiedet und arbeitet jetzt bei slowfood mit. Gut für ihn und uns. Herr Fuchs gibt sich immer noch große Mühe, ich finde auch seine Rezepte und Ideen nicht schlecht. Jetzt weiß ich auch, daß mein alter Küchenlappen „torchon“ heißt. Herr Ottenbacher gibt allem etwas internationale Würzung: Asperg, Baskenland oder barcelona, New York und jetzt, Moskau. Alles Orte, wo wir schon immer mal hin wollten. Besonders Asperg – Hohenasperg (baden-württembergisches Vollzugskrankenhaus mit prominentem Gästebuch).
    Dann haben wir hier ja auch die ewigen. Diejenigen, die sich hier mal austoben. Interessant ist ja jetzt, daß andere Leute („Herbert“) sich mal melden, die wohl ewig stumme Leser waren, aber nie einen „pieps“sagten. Außer Marion.
    Marion kennt alle und weiß alles. Sie gibt den Herren Klink und Ottenbacher und den anderen Freß-Blog-Machos (Fressack, Dirk Esser, klaus, und wie sie alle heißen) immer Recht. Kennt jemand Marion? Ich vermute, sie ist die große Verfasserin von „Marions Kochbuch“ im Internet und hat sich einfach noch nicht getraut, dies hier bekannt zu geben. Hallo Marion, wenn ich hier jetzt schreibe, daß in der Freßgass in Frankfurt der Gewürzladen („All das Feine“) die höchst sonderlichsten, aber unabdingbaren Gewürze hat, würdest Du morgen sofort hinfahren? Oder nicht.
    Das ist doch hier ein eigenartiger strip tease von Leuten, die zuviel Geld, zu wenig Selbstbewußtsein haben!! Man muß es den großen Starköchen gleichtun.
    Leute, hört auf! Kocht wieder mit Wasser, Essig, Öl, Pfeffer und Salz – vielleicht noch Kartoffeln, Nudeln und Reis.
    Allein die Frage, welche optische Veränderung bei Krustentieren sich wie und wo äußere, halte ich für pervers.
    Marion, fahr auch nicht nach Frankfurt, den Gewürzladen in der Freßgass gibts nämlich nicht.

  3.   Marion

    Hallo Hartz30
    Nein, ich bin nicht die Verfasserin von „Marions Kochbuch“. Die Dame kenne ich leider nicht. Und nein, ich würde nicht sofort nach Frankfurt fahren, denn ich könnte mir die Fahrkarte zur Zeit gar nicht leisten, weil ich kürzlich mein Geld lieber für ein prima Essen ausgegeben habe. Reich bin ich nämlich wirklich nicht. Ich setzte nur Prioritäten und eine gute Mahlzeit steht bei mir da ganz oben auf der Liste.

  4.   Dirk Esser

    Hallo Hartz30,

    sollte es Dich mal nach Radolfzell verschlagen, dann kannst Du dort ausgefallene frische Gewürze probieren und auch erwerben.
    Sollte Dir der Weg zu weit sein: es gibt auch einen Internetauftritt. http://www.gewuerz-aschenbrenner.de/
    Dabei kommst Du natürlich um den Genuss an den Gewürzen riechen zu können. Das geht dann eben erst nach dem Kauf.
    Einen Katalog versenden sie gratis.
    Noch eine kleine Anmerkung zum Thema Geld und Selbstbewusstsein: vom ersten kann man fast nie genug haben, aber das, was ich habe, reicht, um gut zu essen und zu trinken; und vom 2. kann man deutlich zu viel haben, aber das was ich habe, reicht, um verträglich mit meinen Mitmenschen aus zukommen.
    Sollten meine Beiträge Dir Anlass gegeben haben, verletzt zu sein, so tut mir das leid. Schade, dass Du finanziell wenig Spielraum hast. Ich koche mit Wein und Wasser, mit Meersalz und frischem Pfeffer, handwerklich erzeugtem Oliven- und Rapsöl, Nudeln kann ich problemlos selber machen (da darf es dann aber Bio-Ei und Weizen von einem Demeterbetrieb sein).

    Grüße aus dem Markgräflerland

    Dirk Esser

  5.   Dirk Esser

    Lieber Herr Ottenbacher,

    vor 3 Wochen war ich in Beijing zum Kochen. Die Fleischmärkte und Geschäfte waren durchaus vergleichbar. Breites Angebot von allen Teilen und die Hygiene…na, ja: nach deutschen Vorstellungen unerträglich. Aber die Verkäufer waren sauber, wenn auch nicht ganz so proper, wie auf Ihren Bildern.

    Liebe Grüße aus dem Markgräflerland

    Dirk Esser

  6.   Grummel

    Nur keine Panik wegen den Fleischbänken.
    Unhygienischer als in Deutschland vor ein paar Jährchen oder spanische/portugiesische Kleinmetzger im Lädchen an der Straßenecke ist es mal kaum. Und das haben die Leut ja auch überlebt.

    Ich bin sicher, viele russische Lebensmittel sind brauchbarer als Lieschen Müller so denkt. Im Gemüse einlegen haben die Russen echt Tradition (wird gern als Zuspeise zum Wodka genommen oder kommt in die Solyanka (die echte, nicht die Restesuppe ostdeutscher „Gastronomen“) und ordentliche Graupen gibt es dort z.B. auch, schöne grobe für ne kernige Kasha … und damit sind wir auch gleich beim „kocht einfach“.

  7.   andrea

    ich finde es echt schade das manche leute diese plattform missbrauchen und die beiträge ins lächerliche ziehen.
    naja, neider gibt es halt immer…. leider….

  8.   Dirk Esser

    Liebe Andrea,

    ich glaube nicht, daß das was mit Neid zu tun hat.
    Jeder hat andere Bedürfnisse. Für mich ist gutes Essen und Trinken wichtig…für andere nicht.

    Gruß

    Dirk

  9.   Marion

    Ja, ja, ich weiß … ich schon wieder. Ich will diesen Blog nicht zumüllen, habe aber zu diesem Thema trotzdem noch eine Meinung. Hier: http://wolfshoehle.blogspot.com/

 

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Anmelden Registrieren