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Glückliche Gartenbiene

 

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Kann gar nicht verstehen, wie man vor Hornissen, Bienen oder Wespen Angst haben kann.
Von der Imkerei habe ich nicht die totale Ahnung, aber ich habe Kumpels die mich retten, wenn ich nicht mehr weiter weiß.

Meine Imkerfreunde leben auf dem Land und haben über den Winter immer wieder große Ausfälle. Sie wundern sich warum bei mir im allgemeinen die Bienen sehr gesund sind. Ich denke es hängt mit den Gärten an den Stuttgarter Hängen zusammen. Dort wird nicht gespritzt, wie in Weingebieten und wie auf den Feldern. Monokulturen sind für Bienen nie optimal, aber das Blütendurcheinander der privaten Gärten schon. 
 
Perlhuhnbrust mit Honig und Gewürzen

2      Perlhuhnbrüste
1 EL    Waldhonig (Kastanie wäre 1a)
2      Schalotten
1      Knoblauchzehe gequetscht
2 EL    Dijon-Senf
1/4     Chilischote, fein gehackt
1/2 TL   Zimt
1/2 TL   Ingwerpulver
1 EL    Olivenöl
1 TL    schwarzen, groben Pfeffer 
 
Die Perlhuhnbrüstchen pfeffern, salzen und in Olivenöl von beiden Seiten sanft anbraten. Die feingehackte Schalotte dazu und wenig später den Knoblauch. Beides braun rösten und dann den Honig zusammen mit allen anderen Zutaten in die Pfanne. Die Brüstchen ständig schwenken, so dass der Honig karamelisiert und das Fleisch glaciert. Pfanne zur Seite stellen und noch etwas ruhen lassen.

Sehr gut dazu passt Früchtereis, also Reis mit gewürfelten Birnen, Äpfeln, vielleicht Rosinen, Nüsse etc..

Mein Opa war ein großer Imker vor dem Herrn, wir Buben mussten immer helfen und hassten Bienen inniglich. Wenn er wüsste, dass ich jetzt selber imkere, würde es ihn sehr freuen. Allerdings, dass ich Honig karamellisiere, also erhitze, darob würde er noch im Grab rotieren. Ich halte trotzdem dagegen, es schmeckt wunderbar, auch wenn einige der Inhaltsstoffe zum Teufel gehen.

11 Kommentare

  1.   Klaus

    Ich fasse es nicht.
    Liebe Redaktion, wo sind Vincent Klinks andere Kommentare und die der Blogger hin verschwunden.
    Nicht nur der Anstand gebietet es, sich hier zu äussern.
    Hat die Pharma-Lobby von Bayer & Co. Ihnen einen einstweilige Anordnung zukommen lassen?

    Werden Sie jetzt zu einem Skandal-Blog?

  2.   Stefan

    Hallo,

    den gekürzten Text finde ich auch fraglich!

    Aber zu dem Beitrag: Panik vor stechendem Getier hab ich gestern im Biergarten beobachten dürfen, ein großer erwachsener Mann schrie wie ein kleines Kind wegen einer Wespe die mindestens 2 Meter von ihm weg um den Sonnenschirm kreiste, sehr lustig.

    Ich bin in meinem Leben 2 mal von einer Biene gestochen wurden und beide mal hab ich dinge getan die man eben nicht tut: 1. Ich hab den rasen vorm Stock bei bestem Flugwetter gemäht, und der Geruch von frisch geschnittenem Gras macht Bienen kirre. Das 2. mal habe ich ohne Schutz daneben gestanden als mein Großvater einen Schwarm eingefangen hat.

    Grüße von Imkers Enkel zu Imkers Enkel


  3. Ganz wichtig:
    wird man von einer Biene gestochen, dann sofort, so schnell wie möglich, den Strachel rausziehen. Das Giftsäckchen hängt nämlich am Stachel und entlädlich sich immer mehr.

    Hat man sofort den Stachel rausgezogen, ist es selten schlimmer als ein Mückenstich. Nur sind Mückenstiche unangenehmer, weil sie tagelang jucken können.

    Gruß Vncent

  4.   Stefan

    Naja, wie sehr man auf das Gift reagiert hängt aber auch vom eigenen Immunsystem ab. Mein Opa zeigte zB quasi keine Reaktion mehr, nur an den Beinen was aber mehr am Schweiss lag der dann in die offene Wunde gelaufen ist. Die 2 die ich hatte waren schon deutlich zu sehn und zu fühlen, trotz schneller Reaktion. Allergische Reaktionen sind auch nicht immer auszuschliessen, aber das ist ja bei allem so, es gibt vermutlich nichts worauf nicht irgendjemand allergisch reagiert.

    Stefan

  5.   Grummel

    Perverserweise schaut es dann wohl bald so aus, dass die Bienen dann wohl eher in der Stadt überleben als auf dem Land.
    Mein Opa war nebenher-Imker, ein Onkel hat das jetzt aber aufgegeben (schade, war ein guter Honigspender für uns 😉 ) zum einen wegen seines Alters, zum andern scheinen auch die mittel/ostdeutschen Monokulturgroßfelder den Bienen nicht so zu behangen.
    Er hatte in den letzten Jahren auch zunehmend Völker verloren.

  6.   Klaus

    Völlig unpassend, aber immer noch unbeantwortet:

    Vor geraumer Zeit hatte ich die vier Autoren dieses Blogs mal um Auskunft bzw. Information gebeten, wie sie es mit den Backwaren in ihren Restaurants halten!?
    Niemand gab dazu bisher eine Auskunft? Nun nutze ich die laue Sommerzeit, noch einmal nachzufragen!
    Was bietet Ihr/Sie zum Salat, zur Suppe usw. an? Selbstgebackenes oder vom Bäcker geliefert?

  7.   Klaus

    Und weil ich gerade dabei bin, unpassendes zum Thema zu fragen:

    Wer hat gute Rezepte zum Einlegen von ganzen Tomaten?
    Ich kenne das von Russen und Ukrainern. Die Tomaten werden ganz (!) in grosse Gläser gelegt, dann kommt eine „Marinade“ hinzu und die Gläser werden verschlossen. Das ist alles. Also kein Einwecken in unserem Sinne. Weiss jemand was dazu?

  8.   Karl-Josef Fuchs

    Hallo Klaus,
    also wir machen es so:
    Weckle und das ganze Frühstücksbrot, sowie die „Restaurant Brote“ kommen vom „Ebner-Begg“ im Münstertal.
    Die beider Sorten fürs Restaurant sind ein weißbrot, angesetzt mit meiner eigenen Molke, super gut! und das zweite ist ein dunkleres Mischbrot, mit etwas Sauerteig und vielen Körnern drin.
    Wir hatten ja früher (bis 1971) die Dorfbäckerei, aber das tägliche Brotbacken in kleinen Mengen ist enfach zu aufwendig.

  9.   Klaus

    Lieber Karl-Joesef,
    vielen Dank für die Information. Bei anderen ist es ähnlich.
    Klaus

  10.   Klaus

    Entschuldigung, ich meinte doch:
    Karl-Josef

 

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