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Calgary Stampede

 

Die Calgary Stampede ist ein großes Volksfest, laut Veranstalter die größte Outdoorschow der Welt. Im Grunde eine Art Oktoberfest mit Rummel, aber statt in Dirndl und Lederhosen rennt jeder, fast jeder mit Cowboyhut, Stiefeln und einem karierten Hemd durch die Gegend. Das Rodeo war sensationell, und das Konzert mit Reba McEntire im Saddledome hat sogar Kristin gefallen.

Der Rodeo Wettbewerb, bei dem ca. 20 000 Zuschauer – davon gut 2/3 mit Cowboyhut – zuschauen, zeigt auch die Arbeitsweise der Viehtreiber. Es wird z.B. ein Kalb mit dem Lasso gefangen, der Reiter springt vom Pferd und „fesselt“ das Kalb mit einem Seil, das ganze in ca. 8 Sekunden. Eine andere Disziplin ist, ein halbwüchsigen Rind mit bloßen Händen vom Pferd aus mit so einem Art Judo-Schulterwurf auf den Boden zu drücken.

Natürlich gibt es auich Spezialitäten aus dem wilden Canadischen Westen, aber warum müssen die Grill-Chefs das Fleisch, die Spare-Ribs und alles andere dermaßen verbruzzeln? Mir ist es ein Rätsel!
Oder müssen Burger schwarz sein?
Wenn es denn  noch schmecken würde, aber nicht mal das…

Eine andere Entdeckung habe ich auch noch gemacht, das Deutsche Wurtshäusle mit Sauerkraut.

Und in der Halle mit den Verkaufsständen ein wohl auf die Qualität der deutschen Klingen abzielender fliegender Händler, der einen so genannten V-Slicer angeboten hat – ob das Ding wirklich in good old Germany hergestellt wurde???

6 Kommentare


  1. Der Hersteller des Hobels ist auch in Deutschland auf diversen Verbrauchermessen unterwegs und setzt da (meine ich) auch immer gar nicht so wenig um.

  2.   Ulrike H. aus V.

    Und nun sagt mal nix gegen den V-Hobel! Das ist die Wunderwaffe für perfekte Kartoffelsalaträdle, längs geschnittene Zucchini, hauchdünnen Fenchelscheiben … gewürzt mit dem einen oder anderen Fingergipfel.

  3.   Dirk Esser

    Bei mir gibt es ein mehrere Teile von Rösle: Hobel, Julienne-Hobel und 2 Reiben. Aus Edelstahl und in Deutschland produziert…damit macht das Arbeiten wirklich Spaß.

    Mit genußfreundlichen Grüßen

  4.   Anonymous

    Kommentar wurde auf Wunsch des Nutzers gelöscht

  5.   Badnerin in Berlin

    Liebe Schmorgurke, besten Dank 😉

  6.   Lotsa Green

    Rodeos, große Aktion, große Tierquälerei.

    Da drängt sich die Frage auf ob Sie auch beim Stierlauf in Spanien oder in der Arena waren? Ist das selbe Spektakel in grün nur das die Rodeotiere länger leiden bevor sie sterben.

    Wilde Stiere und Pferde in keinster Weise, die Tiere sind so zahm wie alle Haustiere sonst würden sich das herumreisen von Ort zu Ort garnicht machen lassen.

    Wild werden die Tiere dadurch das man ihnen Chillipfeffer an empfindliche Stellen reibt und schon mal die Gurte gesehen die bei Stieren und Pferden die Genitalien einschnüren damit das Tier so richtig schön panisch vor Schmerz bockt?

    Achten sie mal bei den Bildern darauf wie da die Gurte liegen…

    Ohne den Gurt stehen die Tiere nur rum oder würden spätestens wenn der Reiter abgeworfen ist ruhig rumtraben statt weiter panisch zu bocken.

    In Deutschland ist das abschnüren und manipulieren ja verboten, das gab einen großen Reinfall bei den Rodeos hier in Deutschland nach dem Verbot wo die wilden Tiere sich nicht rühren wollten.

    Die Tiere niederzuringen ist sicher auch kein Spaß für sie. Im Gegensatz zum Wrestling machen sie das sicher nicht aus Spaß und verdienen nicht daran.

    Wieviele Tiere sich dabei verletzen, gar etwas brechen steht in keiner Statistik, was sie für psychische Qualen haben in Raubtiermanier immer wieder über Monate hinweg niedergerungen und umgeworfen zu werden, mit Lassos gewürgt und eingeschnürt kann man sich vielleicht noch irgendwo vorstellen.

    Schlimmer gehts immer noch wo dann Kinder auf Schafe gesetzt werden, Jugendliche die das in Deutschland nachmachten haben dabei etliche Tiere so verletzt das sie gestorben sind.

    Schafe sind nun mal nicht zum reiten gebaut…oder das Ferkelfangen in den USA wo dutzende Personen hinter einem Ferkel her sind, übereinander fallen und das Tier am Ende erdrücken oder zumindest verletzen..die Tiere sind dazu auch oft noch eingeölt damit sich die Qual verlängert und das fangen länger dauert.

    Es ist kein Spaß, wahrlich nicht…in etwa so spaßig wie der Circus in Rom früher. Ein altertümliches, dummes und manipuliertes Spektakel bei dem den Tieren Schmerzen zugefügt werden damit sie den Eindruck von wild machen.

    Wer sehen will wie man jemanden niederringt, mit Judowurf über die Schulter wirft, hinter jemand herrennt und ihn zu Boden wirft der soll sich Wrestling oder American Football ansehn.

    Vielleicht lassen diejenigen sich auch freiwillig die Genitalien quetschen oder Chilipaste in Augen und Kehrseite reiben damit sie auch richtig schön rumhüpfen…

 

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