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Für die närrischen Tage: Semmelknödel-Wurstsalat

 

Ein wunderbares Rezept für alle Tages- und Nachtzeiten während der närrischen Tage. Als gute „Unterlage“ vor dem Zunftabend der Belchengeister & Chäsliwiiber Münstertal, zu später Stunde oder als Katerfrühstück, bevor es ins Bett geht.

Semmelknödel vom Vortag und eine Lyoner werden dünn aufgeschnitten und wie auf dem Foto angerichtet (dort habe ich Wildschwein-Lyoner verwendet).

Ganz wichtig ist die Marinade:
Kleingeschnittene rote Zwiebeln, 6 EL Apfelessig, 3 EL Sonnenblumenöl, Salz & Pfeffer sowie gehackte Petersilie oder Schnittlauch

Einen Hauch von Knoblauchzehe auf einem gerösteten Brot zerreiben.
Und dazu ein letztes Rothaus Tannenzäpfle…


16 Kommentare

  1.   Bruddler

    Ein ganz superbes Rezept. Es geht auch ohne Lyoner, also nur Knödel. Mit der Wurst ist es allerdings schon feiner!!
    Solche einfachen deftigen Dinge machen es einfach aus. In Italien gibt es davon viele, die verdienen, mal an die Oberfläche gespült zu werden. So bin ich ein alter Ossobuco-Fan und bedaure sehr, dass wenige „Italiener“ in Deutschland das Gericht anbieten. Dabei kann es soooo köstlich sein. Man muss nur etwas kauen (wollen). Die Masse der Deutschen braucht aber nur Nahrungsaufnahme, also irgendwas im Ranzen um das Hungergefühl zu stillen (Mac Donalds und Convenience-Food). Sie haben überhaupt nichts Feines (mehr) und das entspricht so auch dem Volkscharakter. Vorlaut, besserwisserisch, ohne Stil, Anstand und Manieren, vor allem aber NEUREICH (so erlebe ich sie = uns im Ausland). Selbst deutsche Studenten im Ausland meinen, etwas Besseres zu sein. Wer es nicht glaubt, der lese den alten Tacitus:
    Cornelius Tacitus. Agricola. Germania.- Lateinisch und Deutsch. Herausgegeben, übersetzt und erläutert von Alfons Städele. (Sammlung Tusculum). München 1991.
    Man ist überrascht, wie unsere (barbarischen) Vorfahren uns heute schon entsprachen.
    KaJo, danke fürs Rezept!

  2.   KDB

    Tja, bruddler, wie schon Kurt Tucholsky mal bemerkte: „Wenn man als Deutscher ins Ausland kommt, stellt sich die Frage, ob man sich benehmen muß, oder ob schon Landsleute dagewesen sind“.
    Das gilt übrigens in nochmals verschärftem Maße für unsere Angelsächsischen „Cousins“ von jenseits des Kanals.

  3.   Bruddler

    Was die Angelsachsen angeht, würde ich schon zustimmen. Allerdings nicht, soweit es eine „verschärfte“ Variante betrifft. Sie sind so möglich und unmöglich wie wir. Sie haben noch etwas „Macbethean“, und zwar alle – „Faust“ würde da nicht reichen. Auch „Grimmelshausen“ nicht.

  4.   peter lustig

    zu kommentar eins. hätte der erste absatz nicht gereicht. selber deutsch oder, merkt man!

  5.   Sauzahn

    Ich liebe deutsches Fastfood.
    Ist doch schnell gemacht, oder?

  6.   René Artois

    Kommentar 4 läßt mich an Heinrich Heine denken: „Der Kluge bemerkt alles; und der Dumme macht zu allem eine Bemerkung“ …

  7.   Col

    Es ist immer wieder interessant, wie Deutsche über Deutsche philoso-
    phieren.
    Es hat etwas Pharisäerisches an sich. Ich schließe mich aus diesem
    Verbund nicht aus.
    Aber für mich ist es schön, anders zu sein als die Anderen. Das macht
    mein Deutschsein aus. Und ich möchte anders bleiben.
    Übrigens: Die Anderen finden das garnicht schlimm, viele sogar schön.
    Nur wir Deutsche finden es offenbar komisch anders zu sein.
    Haben wir ein Problem mit unserer Indentität ?
    Ich nicht.
    Col.

  8.   thomas

    Heij. Erstens geht es hier um Semmelknödel-Wurstsalat und zweitens IST DAS Fast-Food

  9.   Klaus

    Lieber Thomas,
    wer schon mal Semmelknödel gemacht hat und einen Wurstsalat und dann die Knödel auch noch entsprechend verarbeitet, der redet nicht mehr von FAST food. FAST geht da gar nichts.

  10.   ed.la.by.de

    Essigknödel. Bayerisches Restlessen seit meine Oma denken kann. Mit Wurst ist’s ja schon fast dekadent.

 

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