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2. Tauberzeller Genießerspaziergang

 

Outbäck35 Marktstände mit engagierten Beschickern, strahlender Sonnenschein und eine gute Idee: recht viel mehr hat es nicht gebraucht um am vergangenen Sonntag aus dem Weinort Tauberzell ein El Dorado für Genießer zu machen.
Schon im vergangenen Jahr, bei der Auftakt-Veranstaltung, war zu erkennen, dass sich immer mehr Menschen für sauber erzeugte Lebensmittel aus der Region interessieren. Manch Verbraucher hat es ja bei allem guten Willen nicht leicht sich in seinem gelebten Alltag mit denjenigen Lebensmitteln zu versorgen, die er sich wünscht. Die Erzeuger von Ziegenkäse, Rosenmarmelade, Quittensaft & Co sind in abgelegenen Dörfern zuhause, jeder in einem anderen. Vor lauter Arbeit kommt die gute eigene Vermarktung oftmals zu kurz, manch einem reicht es nicht einmal zu einem Auftritt im Internet. Dabei sind es doch Leute, die wirklich im Wortsinne hinter ihren Erzeugnissen stehen, die eigentlich Anerkennung und Aufmerksamkeit durch den Schweiß und die Hingabe verdienen, die sie in ihre Arbeit setzen. Es sind diejenigen, die einen 20 Euro-Schein für 3 kg gute Ware mit schwieligen Händen und fast verschämten Blick annehmen.Dr. Dr. hc Rudolf HahnBrodwürschtMeerrettich Geifertshöfer Käse
Die Vereinigung Slowfood setzt sich seit Jahren dafür ein, dass diese fleißigen Menschen sich neue Absatzmärkte erschließen können und führt bei jeder Gelegenheit Hersteller und Kunden zusammen. Lars Zwick, Jürgen Koch und ich sind Fördermitglieder von Slowfood und zusammen mit Peter Grethler konnten wir nun den 2.Tauberzeller Genießerspaziergang organisieren. Die Marktbeschicker sind langjährige Lieferanten unserer Restaurants und so machen wir auf diesem Weg unsere Gäste zu deren direkten Kunden.
ShowkücheJeffrey mit BändelbratwurstJürgi mit FrankenölHändler
Die Resonanz auf diese Veranstaltung war überwältigend, weit mehr als 2000 Besucher (doppelt so viele wie im letzten Jahr) haben auf den zu Parkplätzen ausgewiesenen Feldern ihre Fahrzeuge geparkt, die Freiwillige Feuerwehr hat den Verkehr geregelt und fleißige Dorfbewohner haben dazu geholfen, dass alle Abläufe wie geplant funktioniert haben. Bereits am frühen Nachmittag waren die ersten Stände ausverkauft. Bäcker, Metzger, Imker, Brenner, Winzer, Fischräucherer und viele andere waren in regem Gespräch und Handel mit ihrer Kundschaft. Buntes Markttreiben, ein Flanieren von Scheune zu Scheune, währschafte Produkte in den Auslagen, vollgepackte Einkaufstüten und zufriedene Gesichter auf beiden Seiten des Tresens waren unser gerechter Lohn.
auch den Kleinen schmeckt´s

7 Kommentare

  1.   Sauzahn

    Verpasst, schade.


  2. Großartig, vielen Dank für diesen tollen Bericht!

  3.   schneckenschleim

    Wahrscheinlich ist das hier der vollkommen falsche Ort, sich bei der Zeit-Redaktion zu beklagen. Aber dieser Blog der Köche schwächelt doch unübersehbar. Kein Vorwurf an die Gladiatoren: daß Herr Fuchs sich nun schon seit fast einem Jahr nicht mehr gemeldet hat, liegt ja wohl hauptsächlich daran, daß er diese merkwürdig – degoutant kommentierenden Rückmeldungen nicht mehr ertragen mochte.
    Dennoch wäre es schade, wenn diese Nachgesalzen-Rubrik einschlafen würde.
    Was spricht denn dagegen, neben den bewährten Schreibern noch ein paar neue, junge „sendungsbewu0te“ Autoren mit aufzunehmen?


  4. Das Schwächeln begann mit dem Inhalt, verehrter Schneckenschleim.
    In der Frühzeit dieses Blogs gab es den, jenseits werblicher Artikel, noch und die Kommentare waren zu dieser Zeit alles andere als „eklig“ wie Sie zuden heutigen zu meinen belieben.
    Was das Einschlafen angeht, nun, das ist im Grunde schon passiert, aber das Netz ist weit und anderswo ist man noch munter.

  5.   Dirk Esser

    7 Beiträge in den ersten 12 Wochen dieses Jahres…das sind immerhin mehr als 0,5 / Woche (nein nicht pro Autor, für alle zusammen) 😉

  6.   schneckenschleim

    Etwas anders, verehrter timeisout, sehe ich das schon. Mir ist es sehr angenehm, wenn die Köche von ihrem Alltag erzählen. Und zu diesem Alltag gehört eben die ständige Suche nach Produzenten, die – abseits des großindustriellen malbouffe mit Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und dem ganzen Abfall – Qualitätsware herstellen. Wenn diese Kleingruppen oder auch Einzelkämpfer hier vorgestellt werden. hat das doch nichts mit „werblich“ zu tun.
    Von „eklig“, die nölenden Kommentare betreffend, war übrigens nie die Rede. Vielleicht hätte es „dégueulasse“ auch besser getroffen.
    Aber zurück zur ursprünglichen Idee: was spricht dagegen, die Anzahl der Köche-Blogger aufzustocken?

  7.   Anne

    Immer wieder schön. Und sehr leckere Produkte. Für verbinden das gleich immer mit unserem jährlichen Wellnessurlaub in Franken: https://www.wellnesshotel24.de/wellnessangebote/franken

 

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