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Teure Klassenfahrten

 

Kleiner Schock: Kaum sind die 400 Euro (plus 75 Euro Taschengeld) für den Skikurs des Sohnes (schulische Veranstaltung in Österreich) bezahlt, kommt die nächste Rechnung: noch einmal 600 Euro für die Kursfahrt nach Rom im Herbst. Zum Glück wohne ich nicht in Hamburg: Dort wirbt ein Gymnasium damit, dass Klassenfahrten nur ins europäische Ausland führen, nicht wie an anderen Schulen nach Shanghai, Dubai oder Vancouver …

5 Kommentare

  1.   V. Csizi

    Habe gerade einen Schüleraustausch mit La Réunion abgelehnt. Singapur war auch im Angebot.


  2. Hier sollten in erster Linie die Schüler selbst (bei genügend Vernunft) bzw. die Eltern lautstark intervenieren. Vor gerade einmal zehn Jahren wurde das Ansinnen einiger Mitschüler, für 600 DM (!) nach Berlin fahren zu wollen, von einer empörten Klassenmehrheit abgelehnt. Die Lehrer waren begeistert. Heute gibt es wunderbare Skilager in deutschen Mittelgebirgen. Jugendherbergen gibt es auch im Ausland. Ein Problem könnte sein, dass am Ende der Lehrer selbst organisiert und damit ein Voll-Programm nimmt. Initiative ist hier ein gutes Stichwort!

  3.   Anna

    Ich finde das auch vollkommen überzogen wie teuer Klassenfahrten mittlerweile sind.
    Man kann mit den Schülern ja auch prima und günstig in der näheren Umgebung bzw. in deutschen Städten viel erleben. Oder auch mal einen Kletterkurs für Jugendliche – das ist bei uns gerade im Alpenraum sehr beliebt!


  4. Auslandsreisen sind dann sinnvoll, wenn sie echte Studien- Klassenfahrten mit entsprechendem Bildungsprogramm sind. Und da reichen auch 300,- € mit Programm, Flureise, Unterkunft etc. beispielsweise für eine 5-Tages-Klassenreise nach Madrid als Abschlußfahrt.


  5. Deutschland Klassenfahrten können heute attraktiver sein als je zuvor. Denn der Standard in deutschen Jugendunterkünften hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich gesteigert. Denkt man nur an die Zimmerausstattungen, die oft in großer Vielzahl angebotenen Freizeitmöglichkeiten zu denen nicht selten auch ein Internetcafé zählt, und das verbesserte Essen. Außerdem plädieren wir immer dafür auch erlebnispädagogische oder umweltpädagogische Maßnahmen mit einfließen zu lassen, Kunst und Kultur zu erleben und ggfls. auch einen Seminartag zur Gewaltprävention oder ein Kommunikationstraining einzulegen. Dafür gibt es zertifizierte mobile Trainer. Und am Ende kostet die Klassenfahrt nicht mehr als eine mit Besuch im Spaßbad und/oder Freizeitpark.

 

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