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Tiger-Mutter, China-Drill, Disziplin … Interessantes Interview mit Bernhard Bueb

 

Bin gerade auf ein interessantes Interview mit Bernhard Bueb im „Südkurier“ gestoßen. Er hat den Klappentext für das Buch „Die Mutter des Erfolgs“ der chinesischstämmigen US-Professorin Amy Chua („Tigermutter“) geschrieben. Die Erziehungsmethoden, die sie beschreibt, lehnt er ab, rät aber dazu, auf die Botschaften zu achten, die uns doch etwas angehen. Ein paar Stichworte: Glück entspringt einer Anstrengung; wie machen wir Kinder fähig, sich anzustrengen, hartnäckig zu sein, Selbstdisziplin zu lernen? Wir loben zu schnell das Mittelmäßige, haben zuwenig Mut zu Kritik …

Bernhard Bueb hat lange Zeit das Internat Salem geleitet und ist Autor des Bestsellers „Lob der Disziplin“.

2 Kommentare


  1. […] weiter in der Quelle bei Das Schulblog Blogroll   Eltern, Schul-Alltag […]

  2.   w. hesshaus

    den artikel habe ich gelesen. es ist eine absolute unverschämtheit von herrn bueb eine ansammlung solcher plattheiten zu formulieren. es ist zudem im höchsten maße unprofessionell. ich unterrichte seit 30 jahren und mache immer wieder dieselbe erfahrung: erfolgreiche karrieren schöpfen aus freude an der sache und die ist nicht einzufordern sondern kinder sind mit möglichkeiten auszustatten damit erfolg gelingt. einen erziehungsprozess auf ein paar schlagworte der schwarzen pädagogik zu reduzieren ist dazu noch gefährlich: wie kommt diese botschaft bei schlichteren gemütern an?
    pablo picosso hat in einem lokal häufig mit einer skizze auf einer serviette bezahlt, wenn er in jungen jahren kein geld hatte. wahrscheinlich hätten bornierte typen vom schlage chua – bueb dieselben auch mit dem hinweis zerknüllt, das könne er besser. picasso wäre das wahrscheinlich scheissegal gewesen. uns sollte es das auch sein.

 

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