‹ Alle Einträge

Es muss nicht immer Gleichberechtigung sein

 

Und Sie dachten, Sie wundern sich auch über nichts mehr? Na dann: Es gibt eine „Topfree Equal Rights Association“. Sie kämpft dafür, dass Frauen überall in den USA und Kanada oben ohne gehen können, wenn sie wollen.

Da ist auch ein bisschen öffentliches Stillen dabei, aber abgesehen davon fragt man sich da schon ein bissl: Wieso sollte man mitten am Times Square blankziehen wollen?

Zu diesem Thema gibt es übrigens auch ein Projekt des Fotografen Jordan Matter, der zwei Jahre lang Frauen oben ohne in New York fotografiert hat.

Das mit dem Kampf für Gleichberechtigung in allen Lebenslagen ist ja ganz okay, aber geht das in diesem Fall nicht ein wenig am Ziel vorbei …?

9 Kommentare

  1.   SiNiMo

    Erst dachte ich ja, recht hat sie, die Frau Neudecker…doch dann sah ich die besonderen Bilder von Jordan Matter!
    Wunderbare Fotos von (auf ihre Art) tolle Frauen, teilweise versehen mit richtig treffenden statements, Hut ab!
    Ich hätte zwar noch immer nicht das Bedürfnis, mich am Times Square zu ’nackisch‘ zu machen, aber ich ahne jetzt, was sie treibt…

  2.   Marjaana

    und als nächstes kämpfen wir dafür, dass Frauen auch genau so wie Männer in der Öffentlichkeit pinkeln dürfen…

  3.   Phaidros

    In einem Land, wo in den meisten Küstenstaaten das Baden oben ohne BESTRAFT wird, kann ich so ein ‚Ersatzverhalten‘ durchaus nachvollziehn…

    SpringBreak und MardiGras zeigen doch ähnliche Symptome ..

  4.   machotom

    @Marjaana
    Guten Morgen, dafür müßt „ihr“ (wen immer dieses rhetorische wir auch meinen mag) nicht mehr kämpfen.In Zeiten der Hausbesetzerbewegung & der kostenlosen open-air-Konzerte ohne Sponsorendreck war dies üblich.in Zeitleserinnenkreisen vielleicht nicht, ansonsten muß Frau es ja eben nicht „wie die Männer“ machen.Sondern nur wenns sein muß & ohne „wasbinichfüreintollerhecht“-Attitüde…

  5.   portif

    Bei einigen Frauen wäre ich durchaus einverstanden, wenn sie das als ihr Recht betrachten und wahrnehmen wollen, aber vielleicht sollten sie noch über eine Altersgrenze nachdenken. 😉

  6.   Hasigogo

    SPAM-Warteschlange hat mal wieder zugeschlagen. Scheinbar nur dann, wenn ich das Feld „Webseite“ ausfülle.

    Anlauf Nr. 2 – Kommentar von gestern mittag
    ——————————————————
    Die aussagekräftigen Texte entlang der Fotostrecke bei Jordan Matter zeigen eher, worum es da eigentlich geht – um ein positives Körpergefühl in einer Gesellschaft, die aus jeder Nippelsichtung einen Staatsakt macht und Frauen eher ein negatives Selbstbild vermittelt, sobald es um Nacktheit geht.

    Sich nicht einzwängen und verstecken müssen, sondern sich einfach frei fühlen und sich mit nacktem Oberkörper im Sommer bewegen können. Oder auch im Winter, wenns derjenigen Spaß bringt. Bei Männern würde sich keine Sau drum kümmern, höchstens den Kopf schütteln und weitergehen.

    Das Video auf der dortigen Startseite bringt es ja auch noch mal deutlich hervor, wieviel Spaß den abgelichteten Frauen die Aktion gebracht hat. Und wie oft das Gerichtsurteil gezeigt werden mußte, damit die Polizei wieder abzog.


  7. […] Es gibt eine “Topfree Equal Rights Association (TERA)”. (Association du droit égal aux seins nus) kämpft dafür, dass [nur geile] Frauen überall in den USA und Kanada oben ohne gehen können, wenn sie wollen. Da ist auch [k]ein bisschen öffentliches Stillen dabei … […]

  8.   Steve

    HI,
    naja, wenn die Frauen es so wollen, gibt es da nichts einzuwenden.
    Ich persönlich finde es aber interessanter, noch ein wenig von den interessanten Dingen „versteckt“ zu lassen. (Verborgenes hat ja bekanntlich auch seinen Reiz…). Sonst sieht „Mann“ sich die schönen Brüste noch über – und wer will das schon?! (Auch unsere Frauen sicherlich nicht, oder?)

    Grüße
    Steve


  9. […] hatte ich auch diesen Artikel aus dem ZEIT-Sexblog im Kopf, der allerdings nur die Situation in den USA darstellt, wo ja schon […]

 

Kommentare sind geschlossen.