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Ironie des Schicksals?

 

Normalerweise hätte ich ja gesagt, dass die Amis es echt überziehen, wenn sie auf einer Flughafentoilette extra einen Undercover-Polizisten beschäftigen, der Männer festnehmen soll, die mit ihren Kabinennachbarn in sexuellen Kontakt treten wollen.

Aber wenn dann von diesem Polizisten ausgerechnet ein republikanischer Senator (verheiratet, 3 Kinder) erwischt wird, der in den vergangenen Jahren ebenso vehement gegen die so genannte Homo-Ehe eingetreten ist, wie er andere Gesetze zur Gleichberechtigung von Homosexuellen bekämpft hat (laut CNN scheint er mit seiner Stimme gar ein Gesetz verhindert zu haben, das die Diskriminierung von Arbeitnehmern aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verboten hätte), dann rutscht mir schon so ein kleines „Ha!“ raus.

3 Kommentare

  1.   creezy

    Ja, das ist geanu der Gedankengang, der sich bei mir gerade bei den vehement gegen Homosexuelle wetternde Freunde aus Polen manifestiert – und sich ja oft auch bestätigt im nachhinein. Da guckt man genauer hin und denkt sich, «na Freund, Du, der Du da brüllst am lautesten und am armseligsten. Du hast aber großes das Potential Männer zu lieben».

  2.   Klemmschwester Lila

    Besser wär’s doch, würden die Amis es nicht immer so „überziehen“ mit den Wachleuten und besser vielleicht einen anstellen, der drauf achtet, dass sich die schmusenden Herren einen überziehen. Eine safer-sex Polizei…
    Nee, nicht wirklich. War nur gerade so reizvoll mit dem von Ihnen (liebe Frau Neudecker) gewählten Wörtchen zu spielen…
    Ansonsten, tja, peinlich, peinlich.
    Wieso sind eigentlich immer die Konservativen einerseits so tierisch streng mit Recht und Ordnung und Gesellschaftsordnung und haben dann aber andererseits (oder so scheint es jedenfalls) immer so unheimlich viel zu verbergen? Machen die Politik gegen sich selber?
    Warum?

  3.   maYO

    Und nur zu Recht … das „Ha!“ mein ich.

 

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