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Und nun ein wenig Geschichtsunterricht

 

Zur Erholung nach all dem Konsumwahn.

Die Frauengesundheitsinitiative Female Affairs hat einen netten historischen Überblick über Verhütungsmethoden auf ihrer Webseite.

Klicken Sie beispielsweise einmal auf das Jahr 1700 …

Mit Dank an Franziska P.

5 Kommentare

  1.   margot

    und heute hat man die hormone und alles ist gut! auch darüber wird man mit etwas geschichtlichem abstand den kopf schütteln oder lachen …

  2.   Klemmschwester Lila

    Besonders „interessant“ ist das Kapitel 1900 auch im Kontext mit dem Beitrag unten über Aids. Denn wenn Frauen verhüten sollen, dann kann sie sich ja auch mal ein stück Holz (!) in den Muttermund schieben. Aber wie kann man nur von Männern erwarten, sich ein Kondom über den heiligen Schniedelwutz zu ziehen (Ja, hat was mit dem Thema zu tun, denn Kondome verhüten auch)! Furchtbar! da fühlt der Mann ja gar nichts! Dass ein Stück Holz im Muttermund eventuell mal etwas zwickt, ja Gott.
    Jaja, hat ne Hebamme erfunden. Ich weiss.
    Verhütung ist halt Frauensache.

  3.   Elbnymphe

    Liebe Frau Neudecker, es hätte auf mich seriöser gewirkt, wenn Sie erwähnten, daß sich hinter der „Frauengesundheitsinitiative Female Affairs“ laut Impressum die Essex Pharma GmbH verbirgt. Gerade von Ihnen, die Sie in der Vergangenheit aufschlußreich über die Verquickung von Pharmaindustrie und der Pathologisierung weiblicher Körper bzw. Sexualität berichtet haben (Stichwort genitale Schönheitsoperationen ), bin ich Kritischeres gewohnt. Es mögen ja durchaus löbliche Ziele dahinter stecken, aber mir stößt schon auf, daß eine Initiative, die sich mit dem Thema Verhütung beschäftigt, „Female Affairs“ heißt. Sind wir wieder so weit, daß Verhütung alleinige Frauensache ist?

    Trotzdem lese ich Ihr unterhaltsames und informatives Blog sehr gerne. Mit freundlichen Grüßen aus Dresden, die Elbnymphe.

  4.   Susanne

    Hallo

    Ich wollte eigentlich nur die Info zu „Essex Pharma GmbH“ posten (siehe Impressum), kann mich aber gleich dem Kommentar von Elbnymphe anschliessen. 🙂

    Der site hat zudem auch nicht die Problematik von AIDS, Hepatitis und anderen STDs auf dem Radar. Und dabei war vorgestern erst World Aids Day…

    Schade. Vllt könnten Sie, liebe Frau Neudecker, etwas autozensur retroaktiv walten lassen? Geschichte ist ja ganz nett, aber Pharmapropaganda muss doch wirklich nicht sein?

    Liebe Grüsse!
    Susanne

  5.   Phaidros

    Ganz üble, leidlich camouflierte
    Pharmakampagne.

    Die Stare flöten es von den Dächern..

    http://genetik-evolution.suite101.de/article.cfm/babypille_und_verweiblichte_stare

 

Kommentare sind geschlossen.