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Smells like weenie spirit

 

Was heutzutage zum Thema Sex und Fortpflanzung alles erforscht wird – man kann nur staunen. (Und sich wundern, was alles an Naheliegendem, Dringlichem nicht erforscht wird. Aber dazu später.)

Nun also: Eier und Erektionen. Naheliegend, werden Sie sagen. Mitnichten. Es geht um faulende (Hühner)Eier, die einen Stoff ausströmen, der auch mit der Erektion in Zusammenhang gebracht wird.

Der italienische Forscher Giuseppe Cirino von der Universität Neapel hat herausgefunden, dass Schwefelwasserstoff nicht nur von zu alten Eiern freigesetzt wird, sondern auch von Nervenzellen im Penis, die damit (irgendwie) den Blutzufluss steuern.

Wie er das herausgefunden hat? Nun, mittels Experimenten an nicht mehr an ihren jeweiligen Trägern befestigten Schwellkörpern, oder kurz: am Gewebe von acht Männern, die sich zu einer Geschlechtsumwandlung entschlossen haben.

Nun soll diese Entdeckung – wir raten drei Mal – zur Entwicklung eines neuen Medikaments zur Behebung von Erektionsstörungen führen. Wenn die den Geruch von Schwefelwasserstoff allerdings nicht in den Griff kriegen, können sich die Patienten ihre tolle Erektion jedoch wohl sonstwohin stecken.

Wie Cirino genau auf den Trick mit dem Schwefelwasserstoff gekommen ist? Ich glaube, das will ich gar nicht erst wissen.

4 Kommentare

  1.   Phaidros

    Nachdem das Anprangern irgendwelcher
    Penisbehältnisse als Masturbationshilfe den Mann
    anscheinend nicht genügend desavouiert hat,
    kommt jetzt ein olfaktorischer Angriff auf die Erektion als solche.

    Sei Ihnen anheim gelegt…..:

    http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462040838

    Keine Chance den faulen Eiern! 😉

  2.   Katrin

    Nun ja, Schwefelwasserstoff kommt ja nicht nur in faulen Eiern vor… Wenn man sich aumerksam den letzten Abschnitt des Wikipedia Artikels durchliest, wird das klar.

    Also an Forschung auf diesem Gebiet ist, denke ich, an sich nichts auszusetzen. Schon eher an der Berichterstattung von „The Independent“…

  3.   bolle

    Naja, es ist ja mit allen Chemikalien das Selbe. Die Dosis machts. Wenig = Arznei. Viel = Gift

  4.   Stephan Munk

    Sehr geehrte Frau Neudeck,

    die gute Nachricht vorneweg: Ich lebe noch.
    die schlechte: Ihr Sexblog leider auch

    als leicht angegrauter Mann kann ich Ihnen bestätigen, dass, wenn ich meinen Sexualtrieb tunen will eine fünftägige Eierkur mit 4-5 Eiern pro Tag ausreicht, um spitz wie Nachbars Lumpi zu werden.
    Von wegen Viagra.
    Da ich weiss, dass Sie wieder einen Vorwand suchen werden, meine geistigen Ergüsse zu streichen, will ich Ihnen den doch stante penis gleich liefern.
    Eat this:

    Axiom: Herz und Hirn des Mannes sind sein Johannes.
    Consecutio: Es wäre an der Zeit dass Frauen sich diesem Weltwunder mit der gebotenen Ehrfurcht und Demut widmen.

 

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