‹ Alle Einträge

Wo die Wahlkampfspender arbeiten

 

Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA ist auch ein Rennen um das Geld. Wo arbeiten die Amerikaner, die Mitt Romney und Barack Obama Spenden zukommen lassen? Das hat opensecrets.org aus Daten der Federal Election Comission analysiert. Mit dem erhellenden Ergebnis: Der Republikaner kann offenbar vor allem auf die Unterstützung der Banken zählen; der Präsident hat besonders viel Geld von großen Universitäten und Tech-Unternehmen eingesammelt. Spannend ist dabei die Tatsache, dass gerade die Finanzbranche vor vier Jahren noch weitgehend hinter Obama stand, sich nun aber das Blatt gewendet hat.

Noch ein wichtiger Hinweis: Nicht die großen Unternehmen selbst haben gespendet, sondern Politische Aktionskomitees, die von ihnen unterstützt werden, beziehungsweise Mitarbeiter, Eigentümer oder deren direkte Verwandte – all diese Spenden wurden zusammengerechnet.

25 Kommentare

  1.   Niclaas

    Beide haben doch recht fragwürdiege Spender ….

    University of California – eine Staatliche universität spendet für einen Präsidentschaftskandidaten – sollte eine Staatliche institution nicht eine gewisse politische neutralität aufweisen

    Credit Suisse – eine schweizer Bank hat romeny versprochen das schwarzgeld von Amerikanern auf schweizer konten zu schützen oder was bewegt eine ausländische bank zu derleih großzügigen spenden


  2. Wenn Goldman Sachs schon den Europäischen Präsidenten Draghi stellt, warum dann nicht auch den amerikanischen Präsidenten Romney ?


  3. „Nicht die großen Unternehmen selbst haben gespendet, sondern Politische Aktionskomitees, die von ihnen unterstützt werden, beziehungsweise Mitarbeiter, Eigentümer oder deren direkte Verwandte“

    Man könnte auch schreiben, wer tatsächlich gespendet wollen wir hier nicht sagen.


  4. So, liebe Amerikaner.
    Sagt dieses Chart nicht alles über die Positionen der beiden Männer aus?
    Die Finanzbranche würde niemals jemanden so dermaßen finanzieren, wenn dieser Mensch die Absicht verfolgt, Gesetze gegen deren unternehmerisches Handeln zu erlassen.

    Wie war das noch gleich mit Bestrafung der Schuldigen der Finanzkrise?

  5.   O-Mama

    Mir persönlich sind die großen Spender von Obama weitaus sympathischer.


  6. Eastwoods Monolog in Richtung des Barhockers, rührte mich seltsam an. Romneys Rede, mit dem, wie ich fand, dauerleidenden Gesichtsausdruck, erschien mir noch komischer – für Lacher gebe ich durchaus Geld aus.
    Nach der Rede von Clinton wollte ich fast sofort bucks überweisen. Nach dem Twitter-Spendenaufruf von „Obama“ (5$ or more) zückte ich schon meine Geldbörse.
    Nach der Erkenntnis, dass nur US-Bürger „mitmachen“ dürfen, musste ich hoffnungslos verbleiben. Ich hätte so gern eine Dankesmail erhalten.

    University of California – schau an. Goldman Sachs – gucke.

    FDP? Wolle Geld?

  7.   spectator

    Diese Spendenverteilung sagt eigentlich schon alles aus. Wer wieder einen Crash zu Lasten der Mittelklasse möchte muss Romney wählen. ICh bin schockiert das die ERgebnisse aktuell noch so eng sind. Diesen REnnen ist für mich eigentlich noch klarer als gegen McCain/Palin. WEr sich inhaltlich mit der Situation bei Obamas Amtsantritt beschäftigt hat und schaut wo die USA heute stehen, vor allem innenpolitisch kann eigentlich nicht Romney wählen.

    Ohne es auf Rassismus schieben zu wollen, aber wäre Obama weiß würde es wohl deutlich besser für ihn aussehen. Er ist in Charisma und Lebenserfahrung Romney deutlich überlegen. Ein Staat ist keine Investmentfirma und Corporations are not people. Romney versteckt seine Steuererklärungen, die jeder Präsidentsschaftskandidat in der Nachkriegszeit offen gelegt hat. Er versteckt den größten Teil seines VDrmögens auf den Caymans und ist dazu noch der größte FlipFlopper den man je gesehen hat. Seine Austrahlung ist pathetisch und unseriös. Sein PRogramm schadet ungefähr 90% der Amerikaner während es den Millionären noch mehr hilft. Seine Spender sind die Unternehmen die in der Mitte der WWK 2008 standen.
    Die Demokraten haben in der Nachkriegszeit in weniger JAhren doppelt so viele Jobs wie die REpublikaner geschaffen. Während die Hohe Verschuldung zu den größten Teilen unter den REps entstanden ist.

    Die Republikaner tun so, als hätte sich ihre Partei vor 3 Jahren gegründet und als wenn sie nichts mit den 8 JAhren Bush zu tun gehabt hätten. Ich kann die REde von Bill Clinton bei der DNC empfehlen. Fakten,Fakten, FAkten!!!

  8.   Klüger

    Ich hoffe, dass die Bürger in den USA diese Geldgeber im Kopf haben, wenn sie wählen.

    Romney verspricht ja bereits Steuersenkungen, Staatsabbau, das gesamte Neo-Lib-Programm.

    Wer die Geldgeber betrachtet, sieht ganz klar: Die Innovatoren und Leistungsträger unterstützen den Amtsträger.

    Die Leute mit Geld, deren Leistung eben darin besteht, Geld ohne Mehrwert zu produzieren, und dabei das gesamte globale Wirtschaftssystem schrittweise leerzusaugen – stehen auf Romneys Seite.

    Man sollte annehmen, dass dies eine Fälschung ist – so sehr bestätigt es alle Spekulationen um Mitt …

    Wird aber wohl die traurige Wahrheit sein.

  9.   Bashu

    Etwas off-topic, aber der Statistik entnehme ich, dass Harvard University einfach mal so 300.000$ für einen Wahlkampf spenden kann? Also das ist Taschengeld für die?

    Zum Vergleich schaue man mal in’s Portemonnaie der deutschen „Elite-Unis“ …

  10.   B Schmitt

    Alle Raffkes der Welt die sehr viel Unheil angerichtet haben stimmen für Romney und die Leute mit Kopf für Obama. Die Bankenseite hat genügend Geld ergaunert und genügend Kunden übervorteilt: klar das diese Leute flüssig sind.Aber Geld garantiert kein Charisma und viele dieser reichen Spieler haben bewiesen, das Geld und Moral nichts miteinander zu tun haben! Wenn Romney kommt wird man sehen das der ehrenwerte Bush jun. ein Waisenknabe war.

 

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Anmelden Registrieren