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65 Jahre DIE ZEIT

 

Durch seine interessante und schön bebilderte Einsendung hatte Ulrich Hartmann überzeugt: ZEIT-Reporter Stephan Lebert besuchte ihn in München und freute sich auf ein Gespräch über die langjährige Erfahrung eines ZEIT-Lesers mit seiner Zeitung. „Wenn es einen roten Faden durch den Tag gab, so war das vielleicht eine ‚Blattkritik’ an einer imaginären Referenzausgabe, die meine rund 25 Jahre mit der ZEIT zusammenfasst“, sagte Ulrich Hartmann nach dem Treffen.

"Genießen Sie DIE ZEIT"-Wickeltaschen in Wien 2008 – eines der Fotos, mit dem Ulrich Hartmann überzeugte

Gemeinsam erinnerten sich die beiden im Münchner Hofgarten an den ein oder anderen Text, dargestellte Personen sowie Autoren. Ulrich Hartmann nutzte die Gelegenheit den Reporter über das Innenleben der ZEIT auszufragen: Wie werden in der Redaktion Themen bzw. Schwerpunkte ausgewählt, wie Gesprächspartner für Interviews? Wie gibt man den Lesern mit, dass es auch noch etwas zwischen den Zeilen zu lesen gibt? Welche Atmosphäre herrschte bei einzelnen Interviews? Wie kam der ein oder andere – insbesondere freie – Autor überhaupt mit der ZEIT in Verbindung?

V. l.: Ulrich Hartmann und Stephan Lebert in München

So verflogen vier Stunden und Ulrich Hartmann resümierte: „Zusammen mit Autoren wie Ijoma Mangold, Wolfgang Schmidbauer, Renate Just, Herlinde Kölbl und Louis Lewitan, aber gerade auch mit Giovanni di Lorenzo, machen Sie, lieber Stephan Lebert, eine Zeitung, die das Lebensgefühl meiner Familie ziemlich gut aufgreift. Sie machen diese ZEIT aber natürlich nicht nur für uns Schwabinger, sondern auch für unsere Freunde in Hamburg, Berlin und Zürich. Und Sie würden sie auch so oder so ähnlich machen, dabei jedoch immer unverwechselbar, wenn wir eines Tages im Allgäu oder im Chiemgau leben würden – oder die ZEIT von Kalifornien aus nur im Internet lesen könnten.“

 

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