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„Kommentare als bedenklich melden“ künftig ohne Login, aber mit Begründung

 

In den Kommentarbereichen unserer Artikel und Fotostrecken finden Sie eine Funktion, von der wir uns ausnahmsweise wünschen, dass sie nur selten verwendet wird, verwendet werden muss: Kommentare als bedenklich melden.

Unsere Community-Redaktion liest alle bei ZEIT ONLINE eingehenden Kommentare sehr zeitnah, kann aber aufgrund der enormen Menge (10.000 Kommentare pro Woche, Tendenz steigend) nicht immer sofort auf neue Beiträge reagieren.

Mit der Funktion „Kommentar als bedenklich melden“ helfen Sie uns, problematische Kommentare, die z. B. beleidigende oder diskriminierende Äußerungen enthalten, noch schneller aus dem Verkehr zu ziehen (unsere Netiquette für Kommentare und Leserartikel finden Sie hier).

Zwei Punkte sind neu: Ab sofort kann jeder Leser von ZEIT ONLINE Kommentare als bedenklich melden – auch ohne Anmeldung. Gleichzeitig kann ein Kommentar künftig erst dann als bedenklich gemeldet werden, wenn eine – gerne knapp gehaltene – Begründung dafür gegeben wird.

3 Kommentare


  1. Denunzieren geht über kommentieren?

    Wer etwas ins Löwenmaul werfen will, braucht keinen Account, wer schreiben will schon? Finde ich etwas schade, aber wenn es der Wahrheitsfindung dient …

    Wäre es nicht einfacher, die Kommentarfuntkion weiter zu verbessern?

    Und die Bewertung von Kommentaren wieder vorsichtig ein Stück weit in die Hand der Leser zu legen (Nein, keine Sterne)?

    Webseiten wie Slashdot zeigen, dass dies durchaus möglich ist.

    Die Bewertung der Artikel durch die Zeit empfinde ich als sehr einseitig. Eine Vergabe von „Tags“ durch die Leser fände ich viel sinnvoller.


  2. Hallo „rakeller“,

    es geht nicht um Denunzieren, das ist -pardon – ziemlicher Nonsens. Es geht darum, extrem jenseitige Kommentare einzufangen, die keine Debatte voranbringen, sondern nur Beleidigungen und Diffamierungen transportieren. Solche Kommentare sind eher selten, aber es ist wie der Tropfen Öl im Wasserreservoir: Ganz wenig genügt schon, um das Wasser ungenießbar zu machen.

    Was die Weiterentwicklung der Kommentarfunktion betrifft: Daran arbeiten wir gerade. Es wird schon relativ bald eine Funktion geben, mit der auch Leser Kommentare empfehlen können, gleichberechtigt mit den Redaktionsempfehlungen.


  3. Hallo Herr Mohr,

    ich empfehle einmal, die Kommentare zu den Artikeln „Watchblogs“ und „Medina“ zu überfliegen. Dort kann man ganz gut feststellen welche Bandbreite von „Beleidigungen und Diffamierungen“ es gibt, die in das normale Schema nicht passen.

    Ich würde es eher durch freivergebare „Tags“ lösen. „Geschmäkle“, „Informativ“, „Troll“, „gönnerhafte Ironie“, „Arrogant“, „Crank“, „Rassist“.

    Die Redaktion braucht dann nur in die Tags schauen, die viel „Rassist“, „Troll“ und ähnliches enthalten.

    Es gibt irgendwo einen TED Talk dazu, aber den finden Sie sicher schneller als ich.

 

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