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ZEIT ONLINE startet mehrstufige Rebrush-Phase

 

ZEIT ONLINE überarbeitet seine Website. Nicht mit Hammer und Meißel, sondern mit Feder und Pinsel. Denn obwohl ZEIT ONLINE seit dem letzten Relaunch enorm an Reichweite zugelegt hat und wir viel positives Feedback von unseren Lesern erhalten haben, wissen wir, dass noch viel zu tun bleibt. Wenn die Website von ZEIT ONLINE nun in einem ersten Schritt überarbeitet wird, steht neben einer Vielzahl von einzelnen Designanpassungen die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Die Hauptidee war, die Seite noch stärker auf den Inhalt zu fokussieren.

Die Bilder auf der Homepage und anderen Übersichtsseiten sind deshalb größer geworden, so dass sie besser zur Geltung kommen. Die Hauptspalte haben wir verbreitert, die rechte Spalte wird schmaler; insgesamt bleibt die Seite genauso breit wie bisher. Auch die Schrift der Teaser ist größer geworden, Links werden beim Überfahren unterstrichen. Außerdem haben wir rot als Textfarbe reduziert und setzen sie jetzt bewusster ein.

Was Sie heute als Neuerungen auf ZEIT ONLINE sehen, ist nur ein erster Schritt in einem mehrstufigen Rebrush-Prozess in den kommenden Monaten. Wir werden nach und nach weitere Verbesserungen live schalten.
Wenn Sie Ideen oder Hinweise für uns haben, stehen wir auf Twitter unter @zeitonline-dev zur Verfügung oder sind via online-entwicklungsredaktion@zeit.de erreichbar.

Tibor Bogun, Art Director, und Thomas Jöchler, Leiter Entwicklungsredaktion

4 Kommentare


  1. Vielen Dank für die Re-Reduzierung der Textfarbe Rot für links etc. – ich finde es in der ursprünglichen und der jetzigen Form VIEL besser als im gestrigen/heutigen Versuch. Das Rot finde ich wirklich sexy und so sind links wieder besser findbar als in Grau.

    Es gibt am Relaunch 2009 eigentlich gar nichts zu beschönigen (‚Positives Feedback‘? Ich erinnere breitflächigen Protest, xx Leserartikel, eine Diskussion mit knapp 600 kritischen Kommentaren und zahllose Demissionen wegen der Sprengung der Zeitcommunity und der Ultra-Unhöflichkeit gegenüber den Nutzern). Außer der Gestaltung. Ich hoffe also, es wird nicht allzu viel gepinselt und gefedert.

    Sollte es aber tatsächlich um Nutzerfreundlichkeit gehen: wie wäre es mit Aufhebung der 1500-Zeichenbegrenzung für Kommentare? Wie mit der Möglichkeit, wieder Leserblogs ohne Genehmigungsverfahren und ohne 3000-Zeichen-Begrenzung zu ermöglichen? Wie wäre es mit einem Re-Relaunch? Wie mit dem Wiederaufbau einer Community? Nicht gut? Ja, das habe ich mir beinahe schon gedacht…;-)…

    Der entscheidende Inhalt von ZO ist aber nach meinem Verständnis Text und nicht größere Bilder und vergrößerte Teaser (bei deren Inhalten mir übrigens zunehmend angst und bang wird, so sehr gleichen sie mittlerweile der gruseligen Titelei der Blödzeitung)

  2.   Jan-Hendrik

    Ich verstehe den Trend zu größeren Bildern einfach nicht. Schon bei SPON und sueddeutsche.de nervt dies. Wenn ein Artikel Landschaften oder Tiere beschreibt, sind hochaufgelöste Fotostrecken ganz wunderbar, Fotos von Merkel oder Symbolfotos jedoch sind sinnlos und lenken vom Text ab.


  3. “ Designanpassungen die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Die Hauptidee war, die Seite noch stärker auf den Inhalt zu fokussieren.“
    Dass Hauptideen sich auf den Inhalt fokussieren find ich cool und obergeil. Designanpassungen werden sich mit Sicherheit im Inhalt finden, da dieser sich, vollgeil, im Vordergrund finden lässt. Scheissagenturgeschwätz!
    Kerle, Kerle, schreibt doch mal wieder! Seid wütend! Nutzerfreundlichkeit heisst doch nicht einfrach fressen lassen.
    Gebt mal Dampf!
    Wenn Ihr das nicht mehr wollt ,solls RTL 2 machen? Im Internet?
    Lars

  4.   Varech

    Ohne Einschränkung unterschreibe ich Kommentar Nr.1 !

    Nur, das mit der „Nutzerfreundlichkeit“ verstehen wir vielleicht alle falsch.
    Ich habe immer wieder den Eindruck, dass gegen Nutzer, die ausgesprochen dümmliche Artikel notgedrungen den Autoren nicht ganz freundlich mit menschlicher Realität konfrontieren, mit purer Amtsgewalt vorgegangen wird: Man wünscht sich freundlichere Nutzer.

    Mit ängstlicher Wohlerzogenheit der jeweiligen diensthabenden Zensoren hat das offenbar nichts zu tun. Es gibt genug Beispiele für sachlich völlig unfundierte Unflätigkeiten, die Nutzern unbeanstandet durchgelassen werden, wenn sie nur gerade von der mächtigsten Welle angeschwemmt werden.
    Mir kommen die Lösch-Exzesse, deren Opfer ich selber auch war, so vor, als stellte ein(e) Lehrer(in), der (die) ihre unvorbereitete Stunde mit Gemeinplätzen überleben will, einen Schüler, ders besser weiss, kurzerhand vor die Tür.

    Kurz: Meine Bitte an die Redaktion ist, zukünftig Artikel besser zu recherchieren und/oder von Fachleuten gegenlesen zu lassen.
    Mehr Sinn, weniger spaltenfüllende und zeittötende Unterhaltung!

 

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