Felix Lee über Roten Kapitalismus und chinesische Online-Phänomene
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Smog-Film bewegt Chinas Massen

Von 2. März 2015 um 13:30 Uhr

Umweltschutz ist in China Staatsdoktrin. Seitdem der chinesische Premierminister Li Keqiang insbesondere die Bekämpfung der Luftverschmutzung zur Chefsache erklärt hat, gehört es auch für Prominente und Politiker zum guten Ton, sich öffentlich für den Schutz der Umwelt auszusprechen. Provinzgouverneure und lokale Parteisekretäre werden daran gemessen, ob es ihnen gelingt, den Smog in ihren Städten und Regionen einzudämmen. Für zu viel Wirbel soll das Engagement für die Umwelt allerdings nicht sorgen.
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China greift Airbus und Boeing an

Von 25. Februar 2015 um 10:18 Uhr

Chinesen können Hochgeschwindigkeitszüge bauen, Superrechner entwickeln, und eine Mondlandung ist ihnen auch schon gelungen. Beim Bau von Passagierflugzeugen tat sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt bislang jedoch schwer. Das dürfte sich nun rasch ändern. Weiter…

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China startet in das Jahr des Schafes

Von 18. Februar 2015 um 15:15 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag werden hunderte Millionen Menschen in China, Taiwan, Singapur und auf der koreanischen Halbinsel dem chinesischen Mondkalender folgen und das Jahr des Schafes feiern. Es verspricht geruhsam zu werden, ohne große Umwälzungen und neue Konflikte. Schafsjahre gelten als ausgesprochen friedlich – anders als das zurückliegende Jahr des eigenwilligen Pferdes. Es sind zumindest nach chinesischer Logik gute Vorzeichen, schaut man sich die aktuellen, weltweiten Konflikte an: von der Ukraine-Krise bis zum IS im Irak. Weiter…

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China fördert Urlaub in Nordkorea

Von 16. Februar 2015 um 09:35 Uhr

Februar ist in China Hauptreisezeit. Zum traditionellen Frühlingsfest nutzen viele zu Wohlstand gekommene Chinesen die freien Wochen, um sich in die Sonne Thailands zu legen. Oder sie fliegen auf Einkaufstour nach Europa oder in die USA. Doch Flugtickets sind seit Wochen rar oder überteuert. Chinesische Reisebüros und auch die Reiseteile der großen Zeitungen werben daher seit einiger Zeit für ein besonders "idyllisches Land": Nordkorea. Weiter…

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China wird Griechenland nicht retten

Von 12. Februar 2015 um 16:35 Uhr

Zumindest nach offizieller Lesart setzt Griechenlands neue Regierung weiter auf die Hilfe der Europäischen Union. Doch je abweisender sich unter Federführung von Deutschland die anderen EU-Partner gegenüber der neuen griechischen Regierung und ihrer geplanten Abkehr von der Sparpolitik verhalten, desto mehr scheint Athen auf Hilfe aus ganz anderer Richtung zu setzen: Russland und China.

Griechenlands stellvertretender Außenminister Nikos Chountis hat am Mittwoch zugegeben, dass sowohl Russland als auch China seinem Land Finanzhilfen angeboten haben. Priorität habe zwar eine Einigung mit den EU-Partnern. Seine Regierung schließe "alternative Geldquellen" jedoch nicht aus, sagte Chountis. Noch am selben Tag reiste sein Vorgesetzter und Namensvetter Nikos Kotzias zu seinem Amtskollegen nach Moskau.

Und auch zwischen Athen und Peking laufen die Drähte heiß. Das chinesische Außenministerium wollte ein konkretes Hilfsangebot an die Griechen zwar nicht bestätigen. Zugleich lud die chinesische Führung Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras aber zu einem Besuch in die Volksrepublik ein. Tsipras hatte vor einer Woche russische und chinesische Rettungshilfe noch ausgeschlossen. Zu Recht: Denn auf allzu viel Hilfe zumindest aus dem Reich der Mitte sollten die Griechen nicht setzen. Weiter…

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Chinas Staatsmedien verschweigen Vogelgrippe

Von 27. Januar 2015 um 14:43 Uhr

In Ländern mit unabhängiger Presse sind es normalerweise die Medien, die im Fall von Seuchen Alarm schlagen und die Bevölkerung aufrütteln. Nicht aber in China: Seit Wochen sind die Gesundheitsbehörden alarmiert und warnen vor einer neuen Welle der Vogelgrippe. Doch die meist staatlich kontrollieren Medien berichten höchstens sehr klein darüber. Fragt man die Geflügelhändler auf den Pekinger Märkten, erntet man Achselzucken. Die meisten haben vom Ausbruch der Krankheit noch nicht einmal gehört. Weiter…

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EZB macht deutsche Firmen in China reich

Von 23. Januar 2015 um 12:55 Uhr

Ob Koffer von Rimowa, Autos von BMW oder Kochtöpfe von WMF: Deutsche Produkte sind in China beliebt. Das zeigt auch die Exportstatistik. Die deutschen Ausfuhren nach China sind der Deutschen Außenhandelskammer zufolge in den ersten drei Quartalen 2014 um weitere 11,6 Prozent gestiegen. Für Deutschland ist die Volksrepublik der zweitgrößte Handelspartner außerhalb der Europäischen Union, gleich nach den USA. Vor allem für die deutsche Maschinenbau- und Autoindustrie ist China der wichtigste Absatzmarkt. Und in den kommenden Monaten dürfte die Nachfrage nach Waren made in Germany dort noch weiter steigen. Grund dafür ist der Wechselkurs. Weiter…

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China will Kartoffelnation werden

Von 17. Januar 2015 um 09:56 Uhr

Jede vierte Kartoffel hat ihren Ursprung in China. Damit ist das Reich der Mitte bereits der weltgrößte Kartoffelproduzent. Dabei werden die „Erdbohnen“ (tudou), wie sie wörtlich übersetzt in der Volksrepublik heißen, in der chinesischen Alltagsküche bislang meist nur in kleine Streifen geschnitten, neben anderem geschnetzelten Gemüse in einem Wok kurz gebraten und dann als Gericht serviert. Anders als Reis oder Weizennudeln sind Kartoffeln in China keine Sättigungsbeilage. Das soll sich nach dem Willen der chinesischen Regierung aber ändern. Sie will, dass Kartoffeln in der Volksrepublik künftig wie ein Grundnahrungsmittel verzehrt werden. Weiter…

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Keine Lust aufs zweite Kind

Von 13. Januar 2015 um 08:42 Uhr

Mehr als drei Jahrzehnte lang galt in China die Devise: bloß keine Kinder. Die Behörden verteilten in den Wohnquartieren kostenlos Kondome. Sie boten Frauen unkompliziert Abtreibungen an. Und es gab landesweit umfassende Aufklärungsprogramme. Wer dennoch ein zweites Kind bekam, musste mit hohen Geldstrafen rechnen. Sogar vor Zwangsabtreibungen schreckten die Behörden nicht zurück. Chinas Ein-Kind-Politik der letzten 35 Jahre hat dazu geführt, dass die offizielle Bevölkerungszahl heute bei rund 1,38 Milliarden liegt und nicht bei zwei Milliarden.

Vor gut einem Jahr verkündete die chinesische Führung in Peking eine Abkehr von dieser restriktiven Bevölkerungspolitik, weil Chinas Bevölkerung vergreist – mit dramatischen Folgen für die Sozialsysteme. Sie erlaubte jedem Paar ein zweites Kind, wenn mindestens ein Elternteil Einzelkind ist. Aber nach dem ersten Jahr der Lockerung geht die Rechnung nicht auf. Weiter…

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Das Ende von Occupy Hongkong

Von 12. Dezember 2014 um 08:36 Uhr

Mit Occupy ist es in Hongkong vorbei – zumindest vorerst. Nach 75 Tagen hat die Polizei am Donnerstag das Hauptlager der Demokratie-Aktivisten vor dem Sitz der Hongkonger Regierung geräumt. Einige Hundert Aktivisten leisteten in den letzten Stunden mit friedlichen Sitzblockaden noch symbolischen Widerstand. Gegen 22 Uhr war aber auch der letzte Demonstrant weggetragen und festgenommen. Seit dem frühen Morgen rollt auf den Straßen im Regierungsviertel wieder der Verkehr.

Alex Chow von der Hongkonger Studentenvereinigung bestritt zwar, dass die Proteste gescheitert seien und kündigte eine zweite große Blockadewelle für das nächste Halbjahr an. Aber auch er musste eingestehen, dass die Bewegung nach mehr als zwei Monaten ununterbrochener Blockaden keinen Sieg erringen konnte. Die Hongkonger Führung bleibt stur und stellt sich hinter die Pläne der Zentralregierung, bei den ersten direkten Wahlen ab 2017 nur Kandidaten zuzulassen, die von der KP-Führung in Peking vorher abgesegnet wurden. Die Demokratie-Aktivisten haben sich mit keiner ihrer Forderungen durchsetzen können. Mehr denn je stellt sich die Frage: Was ist auf Protestseite schief gelaufen? Weiter…

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