Das Fahrrad-Blog
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E-Bike

Pedelecs testen

Von 17. September 2014 um 10:41 Uhr

“Ich brauche kein Pedelec”, höre ich immer wieder von Freunden und Bekannten. Ich brauche es auch nicht. Dennoch wird sich meine Familie in ein paar Jahren sicherlich ein Pedelec anschaffen. Ein Aspekt ist ganz klar der Spaßfaktor. Allerdings geht es mir eher um den Alltagsnutzen – ich ersetze damit Autofahrten. Insbesondere dann, wenn mit einem herkömmlichen Rad das Vergnügen schwindet.

Da die Entwicklung der Antriebe noch immer rasante Fortschritte macht, lohnen sich Testfahrten verschiedener Modelle im direkten Vergleich. Und wer noch nie Pedelec gefahren ist, sollte es einfach mal ausprobieren. Ich kenne keinen Skeptiker, der unzufrieden von seiner ersten Fahrt zurückgekehrt ist.

Bis kommenden Samstag können in Hamburg im Museum der Arbeit Pedelecs und schnelle Pedelecs für zwei Stunden gegen vier Euro ausgeliehen werden. Helme sind vorhanden. Am Samstag gibt es außerdem einen kostenlosen Testparcours auf dem Platz vor dem Museum mit einer größeren Auswahl an Rädern von unterschiedlichen Anbietern. (S-Pedelecs gelten allerdings als Kleinkrafträder und benötigen eine entsprechende Fahrerlaubnis!)

Wer Elektrofährräder intensiv testen will, die im kommenden Jahr auf den Markt kommen, kann sich jetzt bei der Extra-Energy Test GmbH bewerben. Das ist die Tochterfirma des Vereins ExtraEnergy, der seit Jahren fürs Elektrofahrrad wirbt. Die Test GmbH sucht Menschen, die vom 20. bis zum 30. Oktober die neuen Modelle in Tanna (Thüringen) Probe fahren, gegen Kost und Logis. Die beiden Fahrstrecken sind festgelegt: eine Alltags- und eine Tourenstrecke.

Die Alltagsstrecke besteht aus einer Beschleunigungsstrecke, einer ein Kilometer langen Bergfahrt mit einer gemäßigten Steigung von durchschnittlich fünf Prozent, einer Stadtfahrt mit festen Haltepunkten, die Stop-und-Go simulieren, und einer Bergfahrt mit durchschnittlich zwölf Prozent Steigung. Bestandteil der Alltagsstrecke ist das Fahren ohne Motor auf dem letzten Streckenabschnitt. Die Tourenstrecke führt durch Wald und über Schotter und ist für die Fahrer die entspannteste Strecke. Jeder Teilnehmer fährt individuell im eigenen Tempo.

Frauen und Männer sollten zwischen 1,65 Meter und etwa 1,90 Meter groß sein und allwettertaugliche Kleidung mitbringen. Die Testergebnisse werden im Frühjahr in den Magazinen des Vereins veröffentlicht. Bewerben kann man sich hier.

Kategorien: Allgemein, E-Bike, Räder, Termine

Möchten Sie Bücher über Elektrofahrräder lesen?

Von 23. Juni 2014 um 10:15 Uhr

Ist ein gedrucktes Buch über “Technik, Modelle und die Praxis für Pedelecs und Elektrofahrräder” noch zeitgemäß? “Ich informiere mich im Internet, im Fachhandel, in Foren”, murmelten die Kollegen und schauten beim Antworten kaum auf.  Mein fachfremder Büropartner würde vor dem Pedelec-Kauf als erstes die Rentner in seiner Straße fragen.

Ähnlich halte ich es auch. Auch wenn der Autor Peter Barzel in Das E-Bike viele wissenswerte Fakten für Laien und Fachleute, E-Bike-Besitzerinnen und Kaufinteressierte liefert. Auch wenn er einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Technik, über Pflege, Qualitätsmerkmale und auch Techniktraining gibt und auch wenn sich das Technikbuch liest wie ein Schmöker. Weiter…

Kategorien: Buch, E-Bike

Ein Faltrad, so groß wie die Aktentasche

Von 2. Juni 2014 um 10:57 Uhr
© Tecnologie Urbane

© Tecnologie Urbane

Falträder sollen klein und leicht sein. Das europäische Forschungsprojekt Bike Intermodal hat einen Winzling entwickelt: ein Faltrad in Aktentaschenformat mit einem Gewicht von 7,5 Kilogramm. Damit macht es Rennrädern Konkurrenz. Auch beim Design und den verwendeten Werkstoffen schlagen die Forscher aus Italien, Schweden, der Schweiz und Deutschland neue Wege ein. Weiter…