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Singlespeed mit Riesenschlappen

Von 6. Mai 2013 um 08:24 Uhr
Liebhaber unter sich: 26 Zoll Fatbike vor 36 Zoll Singlespeed © Reidl

Liebhaber unter sich: Ein 26-Zoll-Fatbike vor einem 36-Zoll-Singlespeed © Reidl

Von weitem wirkt es unscheinbar, aber sobald man neben diesem Eingangrad (Singlespeed) steht, schaut man zweimal hin: Mit seinen 36 Zoll großen Laufrädern ist das Fahrrad riesig. Eine Probefahrt ist für mich undenkbar, ich bin einfach zu klein.

Warum man so etwas fährt? Vielleicht weil man neugierig ist, ein bisschen verrückt. Oder weil im Schuppen schon jedes Rad steht, das man von der Stange bekommt oder man einfach Spaß an der Sache hat. Denn Spaß hat René Dumoulin mit seinem ungewöhnlichen Rad. Er hat es jüngst in den Harburger Bergen erstmals im Sand ausprobiert. “Den Sand spürt man gar nicht”, sagt er grinsend. Er fühlt sich wohl auf seinem Giganten. “Man sitzt sehr im Rad”, versucht er das Fahrgefühl zu beschreiben, dennoch sei es trotz seiner Größe wendig und stabil.

© Reidl

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Normalerweise fährt Dumoulin mit dem Riesenrad-Rad am Rhein entlang – rollen die Räder einmal, sind sie laut Dumoulin perfekt zum Schnellfahren in der Ebene. Ob aber das Singlespeed ebenso sicher wie wendig die Wald- und Heidelandschaft meistert, wusste er nicht. Zwar sei der Rahmen von einem Profi berechnet und gebaut worden, aber der Praxistest stand noch aus. Jetzt, nach seiner Tour durch die Harburger Berge, ist Dumoulin zufrieden. Bisher hat er mit dem ungewöhnlichen Rad ohnehin gerade mal 200 Kilometer hinter sich gebracht.

Der Rahmenbauer Stephan Ensthaler, Le Canard genannt, hat mit ihm das Rad entworfen. Die Laufräder gehören eigentlich zu Einrädern. Um die Felgen zu schonen, bekam das Singlespeed Scheibenbremsen. Aus optischen Gründen befestigte Ensthaler die Sitzstreben in Verlängerung an das Oberrohr. Zudem hat er das Sitzrohr dem Schwung des Hinterrads angepasst. Obwohl das Rad riesig ist, wirkt es filigran. Deshalb erschließt sich seine Größe auch erst, wenn man direkt neben ihm steht. Ein sehr eigenes Rad, das neugierig auf sein Fahrverhalten macht. Wer die Gelegenheit hat, es einmal zu fahren, sollte es unbedingt ausprobieren.

© Reidl

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Schönheitskur für Fahrradrahmen

Von 27. März 2013 um 11:22 Uhr
© Reidl

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Waschen, kleben, losfahren: Wem sein Fahrradrahmen nicht mehr gefällt, der kann ihm per Klebefolie ein neues Outfit verpassen. Die Folie wird unter dem Namen “Fix your bike” als Streifen in Dosen verkauft. Es gibt sie in unterschiedlichen auffälligen Mustern und Farben. In dem Video sieht man ab Minute 1:57, wie die Folie aufgebracht wird. Sie soll wasser- und UV-beständig sein und bis zu fünf Jahre halten.Während der Berliner Fahrradschau haben die Designer Räder gezeigt, die mit der Folie beklebt waren. Die Muster sind ein echter Hingucker. Eine Dose kostet 49 Euro.

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Berliner Fahrrad Schau: Mehr als ein hipper Catwalk

Von 13. März 2013 um 13:21 Uhr
© Reidl

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Für die Besucher der Berliner Fahrrad Schau ist das Rad mehr als ein reines Fortbewegungsmittel. Hier treffen sich Bike-Liebhaber, die sportlich oder aus Überzeugung mit dem Rad in der Stadt unterwegs sind. Auf der Messe bekam man am Wochenende ein prägnantes Bild von dem, was Radfahren zurzeit in vielen Städten der Welt ausmacht.

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