Das Fahrrad-Blog
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Kalte Füße beim Radfahren in Südspanien

Von 26. Januar 2015 um 12:44 Uhr
Einfach und effizient: Die Kohlen sind mit Alufolie bedeckt. © Reidl

Einfach und effizient: Die Kohlen sind mit Alufolie bedeckt. © Reidl

Mit kalten Füßen hatte ich vergangene Woche in Andalusien nicht gerechnet. Darum hatte ich auch meine Zehenwärmer zuhause gelassen. Doch ein Schlechtwettereinbruch verpasste den Gipfeln der Berge einen Zuckerhut, und die Temperaturen in der Region fielen von 18 auf unter 10 Grad. Bergab wurde es bei starkem Gegenwind teilweise recht frostig.

Nach einer langen Abfahrt war uns deshalb die provisorische Fußheizung bei unserer Rast in dem kleinen Ort Carratraca sehr willkommen. Die Restaurantbetreiberin stellte vier Eimer mit glühenden Kohlen unter unseren Tisch; die Tische hatte sie mit Wolldecken bedeckt, die wir über unseren Knien ausbreiteten. So waren Beine und Füße angenehm warm.

In Südspanien ist das im Winter an kalten Tagen anscheinend gängige Praxis. Viele Häuser dort haben ja auch keine Heizung. In Deutschland sind glühende Kohlen unterm Tisch dagegen undenkbar.

Wir fanden es in dem Moment großartig und vor allem: effektiv.

© Reidl

© Reidl

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Radromane: Unterwegs mit Radkurier und Giro-Tourer

Von 23. Januar 2015 um 20:33 Uhr
Tim Moore in Italien © Covadonga Verlag

Tim Moore in Italien © Covadonga Verlag

Sturm und Dauerregen haben auch einen Vorteil: Man kann das Wochenende mit Fahrradromanen auf dem Sofa verbringen. Zwei Bücher haben mir in den vergangenen Wochen besonders gut gefallen.

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Vertrauen und Übung: Balance beim Radfahren

Von 16. Januar 2015 um 15:15 Uhr

Radfahren macht Spaß. Das vergisst man in diesem stürmischen Januar bei Hagel, Sturmböen und Dauerregen manchmal. Videos, wie das oben stehende des niederländischen Bloggers Mark Wagenbuur, sind da eine willkommene Aufmunterung.

Das Video zeigt vor allem, was eine angemessene Infrastruktur bewirken kann: Alle fahren Fahrrad, bei jedem Wetter. Nicht mit 20 oder 25 km/h, um möglichst schnell beim Termin zu sein, sondern in einem Tempo, das dem jeweiligen Radfahrer entspricht und sicher ist.

Für Sicherheitsfreaks sind einige Szenen wahrscheinlich abschreckend – zum Beispiel das Stehen auf dem Gepäckträger. Aber das haben wir als Kinder doch auch gemacht, ebenso wie Hand in Hand fahren. Oder etwa nicht?

Bike Yoga während der Velo-City in Wien © Reidl

Bike Yoga während der Velo City in Wien © Reidl

Beim Bike-Yoga während der Konferenz Velo City in Wien im Juni 2013 habe ich das letzte Mal auf dem Fahrrad Faxen gemacht. Es war leichter als gedacht und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Zudem fördert es die Motorik und Sicherheit beim Radfahren.

Wie ist es mit Ihnen? Halten Sie es wie die Niederländer beim Radfahren, oder finden Sie es gefährlich? Wenn Sie ähnliche Fotos von sich, Freunden oder der Familie haben, dann schicken Sie sie mir an diese Adresse: andrea.reidl@gmx.de. Ich werde sie sammeln und veröffentlichen.

Bike Yoga während der Velo-City in Wien © Reidl

Bike Yoga während der Velo City in Wien © Reidl

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