Erik Hauth

St. Pauli

Zum Einschlafen

Lienens Zettel blieb bis zur 35. Minute unberührt: Das Spiel des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt war ein mattes Hitzeduell. Nun wissen alle, wie der FC zu schlagen ist.

St. Pauli ist nicht unschlagbar. Das hat das wenig ansehnliche Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt am Sonntagmittag gezeigt. Man braucht nur eine kompakte Abwehr und ermattende Hitze, um die Boys in Brown auf ein fußballerisches Niveau zu ziehen, auf dem kein Gegner dem anderen gefährlich werden kann. Weiter"Zum Einschlafen"

 
Erik Hauth

FC St. Pauli

Ausgerutscht in Heidenheim

Unnötig verloren, letzter Tabellenplatz, Trainer Ewald Lienen verletzt: Es spricht gerade nicht viel für den FC St. Pauli. Grund zur Hoffnung gibt es trotzdem.

Die Szene hatte Symbolcharakter: Mitte der zweiten Halbzeit rutsche Ewald Lienen in seiner Coaching Zone aus und landete unsanft auf seinem rechten Handgelenk. Das tat weh und musste behandelt werden. Eine Minute nach dieser Verletzung fiel das Führungstor für den FC Heidenheim. Und das, obwohl St. Pauli bis dahin weitestgehend überlegen war. Nur ein Treffer gelang der Mannschaft nicht. Weiter"Ausgerutscht in Heidenheim"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Hamburger SV

Eine Niederlage, die Mut macht

Als ich gelesen habe, dass Bruno Labbadia neuer HSV-Trainer wird, wusste ich zunächst nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Die Entscheidung wurde mir dann netterweise von der Netzgemeinde und den von ihr verbreiteten Bruno-Memes abgenommen: Lachen war angesagt.

Doch trotz all meiner Skepsis bezüglich der Fähigkeiten von Labbadia hatte ich insgeheim gehofft, dass der Trainerwechsel  – der dritte in dieser Saison – sich in irgendeiner Form positiv auf die Mannschaft auswirken würde. Weiter"Eine Niederlage, die Mut macht"

 
Erik Hauth

FC St. Pauli

Fast schon Slapstick

Erst Sandhausen, dann Fürth. Schon in den vergangenen Wochen ist der FC St. Pauli gegen Mannschaften angetreten, die in der Tabelle ähnlich schlecht platziert waren wie die Kiezkicker. Und hat viel dafür getan, dass die Gegner zu neuem Selbstvertrauen gelangten. So sehr in die Rolle des Aufbaugegners gefügt wie am Wochenende gegen TSV 1860 München hat sich das Team dann aber doch noch nicht.

Die 2:1 Niederlage in der bayerischen Hauptstadt war vollkommen unverdient. Gegen eine offensichtlich schlappe Heimmannschaft haben sich die Pauli-Spieler mal wieder selbst besiegt. Umstände, die mir dieses Resultat als Fan sehr schwer verdaulich machen. Weiter"Fast schon Slapstick"

 
Erik Hauth

FC St. Pauli

Schuld ist der Klabautermann

Erik Hauth sucht nach Gründen für die Niederlage des FC St. Pauli gegen Erzgebirge Aue — und findet sie in einem alten Fluch.

Der FC St. Pauli hat den Boden der Tatsachen erreicht. Nach der Niederlage beim Tabellenletzten Erzgebirge Aue (3:0 verloren, zu Recht) sogar beinah den Kellerboden. Dabei haben die Verantwortlichen alles richtig gemacht. Nachdem Roland Vrabec über die Planke geschickt wurde und Thomas Meggle das Kommando übernahm, hieß es beim Kiezclub: klar zur Wende. Nur hat dabei keiner die Rechnung mit dem Klabautermann gemacht. Mit dem Geist, der Seemänner zahlreichen Legenden nach nicht nur beschützt, sondern auch Schabernack mit ihnen treibt und zahlreiche Flüche mit sich bringt.

Gehisste Totenkopf-Fahne, Foto: Erik Hauth
Gehisste Totenkopf-Fahne, Foto: Erik Hauth

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