Türkischer Kreationist zensiert das Internet

Von 20. August 2007 um 18:00 Uhr

Der islamische Kreationist (ja, das gibt es) und notorische Holocaustleugner Adnan Oktar alias Harun Yahya hat es geschafft, einen wesentlichen Teil der türkischen Blogosphäre lahmzulegen. Er erwirkte wegen einiger Websites, die sich kritisch mit ihm auseinandersetzen, eine juristische Blockade aller WordPress-Blogs in der Türkei.

Adnan_Oktar_Agustos2007_02.jpg
Adnan Oktar aka Harun Yahya Foto: Website

Leser-Kommentare
  1. 2.

    @ Martin Rieixinger: Ich habe mich missverständlich ausgedrückt: Der Zugang für die WordPress-Blogs aus der Türkei – also für dortige Benutzer – wurde gesperrt. Von hier aus geht Vieles weiter.

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  2. 3.

    Schön, dass es das “Fliegende Spaghettimonster” auch auf türkisch gibt. :D

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    • 21. August 2007 um 11:08 Uhr
    • Sebastian D. R.
  3. 4.

    [...] Zeit blogs – “Türkischer Kreationist zensiert das Internet” [...]

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  4. 5.

    “Zensieren” ist nicht das richtige Wort hier. Auch in der Türkei (wie in Deutschland oder in allen anderen demokratischen Staaten) Aktionen gegen das Gesetz werden nicht akzeptiert. Und Beleidigung ist ein Schuld gemaess dem türkischen Gesetz. (wie in Deutschland).
    Was in dieser Blogsphaere über Harun Yahya sich befindet, ist nicht “Kritisieren”, ist einfach Beleidigung und Lüge.
    Das ist der echte Grund der juristische Blockade von dieser Blogsphaere.

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    • 21. August 2007 um 12:48 Uhr
    • Johny
  5. 6.

    Das er da beleidigt wird mag sehr gut sein und geht so auch nicht. Allerdings kann man da nicht Unschuldige mitbestrafen. Das ist ja so, als verbiete man alle Zeitungen, nur weil die BILD permanent Unsinn schreibt.

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  6. 7.

    Die Verteidiger von Harun Yahya haben diese Blogsphaere mindestens 20 mal gewarnt. (durch offizielle Vorwarnung). Aber sie haben den illegalen Inhalt nicht entfernt. Sie haben überhaupt nicht geholfen. Sie sollten die Rechte der Persönlichkeit und die Gesetze respektieren. Die Administratoren dieser Blogsphaere haben den Verteidigern keine andere Wahl gelassen.

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    • 23. August 2007 um 11:33 Uhr
    • Johny
  7. 8.

    @ rafael

    Sie disqualifizieren sich doch selber, indem Sie die gesetzlichen Regelungen zuungusten einer Religionsgemeinschaft verändern wollen. Damit werden Sie allein keinen Erfolg haben. Ich als deutscher Muslim lebe, alhamdulillah, in einem Rechtsstaat und werde von dem auch mir als Muslim zustehenden Recht Gebrauch machen. Es geht nicht nur um Moscheen, die in Köln und anderswo errichtet werden. Es wird sich in den nächsten 30-40 jahren auch eine muslimische Infrastruktur entwickeln, die auch Kindergärten, Beratungszentren, Islamische Schulen, Akademien und Ausbildungsstätten für Imame und Lehrer umfassen wird. Gewisse Teile des juristischen Apparates sind zwar derzeit noch mit der Dehnung bestimmter Gesetze beschäftigt, um gerade die Muslime von der Teilhabe am Rechtsstaat auszuschließen, was jedoch nicht gelingen wird. Das GG ist auch für Muslime geschrieben.

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    • 23. August 2007 um 12:10 Uhr
    • mc
  8. Kommentar zum Thema

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