Islamophobofaschisten?

Von 19. Oktober 2007 um 16:07 Uhr

Ein amerikanischer Kommentator dreht die Debatte um Islamophobie und Islamofaschismus noch eins weiter:

“Not all Islamophobes are fanatics. Most, on the contrary, are decent people who just want to live in peace. Islamophobia forms only part of their identity. They grew up fearing Islam, and they still worry about it from time to time, especially during holidays and on certain anniversaries; but many would confess to doubt about just how Islamophobic they feel deep down inside. They may find themselves wondering, for example, if the Koran is really that much more bloodthirsty than the Jewish scriptures (Joshua 6 is plenty murderous) or the Christian (Matthew 10:34 is not exactly comforting).

Unfortunately a handful of troublemakers thrive among them, parasitically. They spew out hatred through Web sites. They seek to silence their critics, and to recruit impressionable young people. Perhaps it is unfair to confuse matters through calling the moderates and the militants by the same name. It would be more fitting to say that the latter are really Islamophobofascists…”

Ich finde, das bringt nichts. Die Ära der Faschismusvergleiche ist vorbei. Es kommt immer nur dummes Zeug und beleidigtes Geschrei dabei heraus.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Lieber Jörg Lau,

    als faschistisch werden in der politischen Alltagssprache – wie mir scheint – Ideologien bezeichnet, welche

    • die Höher- oder Minderwertigkeit bestimmter, anhand nationaler, biologischer und/oder kultureller Kriterien definierter Menschengruppen gegenüber anderen propagieren und

    • autoritäre (= nicht zumindest mittelbar durch demokratische Mehrheitsentscheidungen legitimierte) Formen der Machtausübung gutheißen

    Ist es wirklich so, dass die Anfälligkeit von Menschen für derartige Ideologien heute und für alle Zeiten geschwunden ist? Haben nicht auch manche heute propagierte politische Auffassungen “faschistoide” Wesenszüge im Sinne der obigen Definition an sich? Und wenn dem so sein sollte – was bringt es, das zu verschweigen?

    Einen – trotz der furchtbaren Ereignisse von heute – interessanten Aufenthalt in Karachi und Glück und Gesundheit auf allen Ihren Wegen wünscht Ihnen

    S.

    S.

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    • 19. Oktober 2007 um 17:15 Uhr
    • siddiqui
  2. 2.

    Wenigstens wurde wieder mal das Wort Islamophobie genannt, und so verwendet, als ob es eine echte Bedeutung hätte.

    Also gut, ich bin islamophob: Ich bin für Freiheit, menschenrechte und Demokratie.

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  3. 3.

    Menschenrechte natürlich gross geschrieben, und zwar diejenigen der UNO.

    Antworten

  4. 4.

    “Ich bin für Freiheit, menschenrechte und Demokratie.”

    Icke ooch. Trotzdem halte ich Moslems für Menschen wie du und ich, denen die selben Freiheiten, Menschenrechte und die selben demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten wie Ihnen und mir zustehen.

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    • 19. Oktober 2007 um 17:33 Uhr
    • Joachim S.
  5. 5.

    Islamofaschisten

    Antworten

    • 19. Oktober 2007 um 17:38 Uhr
    • Chamaedorea
  6. 6.

    Kommentar von Joachim S. | 19.10.2007 | 5:33

    Wieso “trotzdem” ? Das ist doch eine zwingende Konsequenz.

    Ich lehne die Ideologie ab, nicht den Menschen.

    Antworten

  7. 7.

    Na dann bin ich beruhigt.

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    • 19. Oktober 2007 um 18:05 Uhr
    • Joachim S.
  8. 8.

    .. hätten Sie aber billiger haben können: Klick auf meinen Nick, und dann dort Klick auf “Haltung”

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  9. Kommentar zum Thema

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