David Mamet: Wie ich ein Konservativer wurde
Der Stückeschreiber und Filmregisseur David Mamet hat aufgeschrieben, wie er zu seinem eigenen Erstaunen entdeckte, daß er in Wahrheit gar kein Linker war, wie er selber immer dachte, sondern ein Konservativer:
“I found not only that I didn’t trust the current government (that, to me, was no surprise), but that an impartial review revealed that the faults of this president—whom I, a good liberal, considered a monster—were little different from those of a president whom I revered.
Bush got us into Iraq, JFK into Vietnam. Bush stole the election in Florida; Kennedy stole his in Chicago. Bush outed a CIA agent; Kennedy left hundreds of them to die in the surf at the Bay of Pigs. Bush lied about his military service; Kennedy accepted a Pulitzer Prize for a book written by Ted Sorenson. Bush was in bed with the Saudis, Kennedy with the Mafia. Oh.”
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oh, ich habe zu erwaehnen vergessen, dass ich mich waehrend meines studiums intensiv in gehirntheorie / evolutionstheorie eingearbeitet habe.
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@Mathilde und Iceman
“Laechelt jemand staendig, so trainiert er andere Gesichtsmuskeln und formt andere Gesichtsfalten aus, als jemand der staendig veraergert ist oder rumschreit – genauso wie ein Radfahrer andere Koerpermuskeln trainiert, als beispielsweise ein Gewichtsheber.”
Das habe ich doch gar nicht widersprochen.
Die meisten Gesichtsfalten und insbes. die Falten an der Nasenwurzel sind jedoch angeboren. Sagen wir so: Wenn jemand immer entspannt und nicht verärgert ist, dann hat er wahrscheinlich im Alter weniger Falten. Der Umkehrschluss ist aber leider nicht möglich, d.h. bei jemandem, der viele Falten vorzuweisen hat oder sein Gesicht besonders tiefe Falten an der Nasenwurzel zeigt, können wir uns nicht erlauben, automatisch vom chronischen Frust und Ärger aus zugehen.
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