Ein Blog über Religion und Politik

Der Attentäter von Mumbai gesteht

Von 30. November 2008 um 21:26 Uhr

Nach einem Bericht der Dail Mail hat der einzige Überlebende Attentäter von Mumbai zugegeben, der Lashkar-e-Taiba anzugehören, einer Terrorgruppe aus dem pakistanisch kontrollierten Teil Kaschmirs

Azam Amir Kasab, 21 Jahre

Die Gruppe sei von den Hintermännern aufgefordert worden, “Weiße anzugreifen, bevorzugt Amerikaner und Briten”. Der ursprüngliche Plan sei gewesen, 5000 Menschen zu töten.

Einige der Täter, unter ihnen auch Azam Amir Kasab, der Überlebende, seien vor einem Monat in Mumbai gewesen, wo sie sich als Studenten ausgegeben hätten, um das Gelände für ihre Aktion auszuchecken und die Angriffsziele zu filmen.

Teil des Plans sei es auch gewesen, in der Prominenten-Gegend Malabar Hill VIP’s als Geiseln zu nehmen. 

Kasab habe zugegeben, dass sein Kommando in Pakistan (Kaschmirregion) trainiert worden sei. Das Training habe über 5 Monate gedauert.

Die Terroristen haben über Blackberrys miteinander kommuniziert.

Schon am 21. November sollen sie aus der Nähe von Karatschi in Pakistan aufgebrochen sein.

Unterwegs wurden sie von einem größeren Schiff mit einem Arsenal von Waffen versorgt, darunter Kalaschnikoffs und acht Handgranaten für jeden Angreifer. 

Sie entführten eine Fisch-Kutter und töteten die fünfköpfige Besatzung. Einer der Männer würde enthauptet aufgefunden.

Am 23. November wurden sie von der Küstenwache aufgegriffen, aber es gelang ihnen offenber, die beiden Beamten zu überwältigen und einen sofort zu töten,  den anderen zunächst zur Mithilfe zu erpressen und dann zu erschiessen, kurz bevor sie Mumbai erreichten.

(Was dann folgte, hier.)

“‘I have done right,’ he told investigators. ‘I have no regrets.

One police source said: ‘He [Kasab] was telling our people this in a most dispassionate way and responded to the horror their faces betrayed by shrugging his shoulders, as if it was all of no real consequence.’

Sources said tests on Kamal’s blood and urine showed he was under the influence of drugs to help keep him alert during the long battles with Indian security forces.”

Leser-Kommentare
  1. 1.

    “Und lass die Ungläubigen nicht meinen,dass sie Uns entgehen könnten;sie können(Allah) nicht vereiteln.So rüstet gegen sie,soviel ihr
    vermögt an Mann und Pferd,um Allahs Feinde abzuschrecken und euren Feind und andere außer ihnen,die ihr nicht kennt,Allah aber kennt.Und was ihr auch spendet auf Allahs Weg,Er wird es euch erstatten.Und es soll euch kein Unrecht geschehen.”
    Sure 8,59-60

    Wieder wurde von islamistischen Terroristen getötet.Eine Religion die den Kampf gegen die Ungläubigen in ihrem Buch (Koran) und
    aus den Hadithen heraus zum Programm macht,stellt für mich eine
    nicht zu unterschätzende Gefahr,auch in Deutschland,dar.Der Islam ist eine ideologische Bewegung,die alle Bereiche des täglichen Lebens betrifft.Leider können sich viele unserer säkularisierten Christen,und schon garnicht die vielen Atheisten in unserer Intelligenz und Politik ,dieses Gewaltpotential in der Verbindung von
    Religion und gesellschaftlicher Frustation vorstellen.
    Stellen wir uns im Angesicht der Finanzkrise einen massiven marteriellen und wirtschaftlichen Abschwung vor.Was wird dann mit
    den vielen nichtausgebildeten jungen muslimischen Mitbürgern passieren?Wird sich dann in ähnlicher Lesart gegen die wirtschaftlich bessersituierten Ungläubigen gestellt?

    • 30. November 2008 um 22:47 Uhr
    • Ulrich Zumbrock
  2. 2.

    Hoffentlich sacken sich den die Amerikaner nicht ein. Denn lebenslang indischer Knast ist die absolut gerechte Strafe für so einen Hund. Der wird nimmer froh.

    • 30. November 2008 um 22:59 Uhr
    • Bergpalme
  3. 3.

    Der Westen in der Wahrnehmungsfalle im Kampf gegen den Terror

    So lautet die Überschrift eines widerlichen Pamphlets
    auf islam.de als Reaktion auf die jüngsten Anschläge in Indien.
    KEIN Wort des Bedauerns, daß dieser Terror von Leuten im Namen des Islam begangen wurde.
    Dafür jede Menge Angriffe auf die Berichterstattung in den Medien, die den Islam immer nur kriegerisch darstellen würden.

    http://islam.de/11222.php

    • 1. Dezember 2008 um 00:38 Uhr
    • tati
    • 1. Dezember 2008 um 01:21 Uhr
    • word
  4. 5.

    Lashkar-e-Taiba gehört zum Umkreis von Al-Kaida und dem pakistanbsichen ISI. Das passt also ziemlich gut zusammen.

    • 1. Dezember 2008 um 01:39 Uhr
    • J.S.
  5. 6.

    Wie viel Hass muss man eigentlich in sich verbergen, wenn man vor hat 5000 Menschen zu töten??

    Naja, der junge Mann ist jetzt bestarft genug; statt einige himmliche Jungfrauen, wird er sich bald mit paar knackigen indischen Jungs beschäftigen müssen!!

    • 1. Dezember 2008 um 01:50 Uhr
    • docaffi
  6. 7.

    @word

    Super interview. Die Frage ist halt, wieviel Angst Herr Khadra selbst vor den algerischen Islamisten hat. Es muss ja einen Grund geben, warum er in Frankreich lebt.

    • 1. Dezember 2008 um 01:54 Uhr
    • docaffi
  7. 8.

    In Algerien würde Herr Khadra wohl weitaus weniger Geld mit solchen Interviews verdienen.

    • 1. Dezember 2008 um 02:01 Uhr
    • J.S.
  8. Kommentar zum Thema

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