Der Islam-Faschismus marschiert – die Polizei schaut zu
Bilder von der Berliner Anti-Israel Demonstration am Wochenende: Teilnehmer schreien “Tod, Tod, Israel” – vollkommen unbehelligt, ja offenbar geschützt von den deutschen Ordnungskräften. Eine Teilnehmerin ruft laut und deutlich “Juden raus aus Palästina” in die Kamera. Eine starke Gruppe der Kalifatspartei Hizb-ut-Tahrir marschiert als Block und schreit, in gutem Deutsch: “Eine Umma, ein Staat. Die Lösung ist das Kalifat.” Dann bedankt sich der Generalsekretär von Milli Görüs, Oguz Ücüncü, bei den Anwesenden. Krönender Abschluß: Ein Statement der Marxistisch Leninistischen Partei Deutschlands gegen Israel. Nach Beobachtungen von Augenzeugen waren auch bekannte Neonazis mit in der Demo, die etwa 7.000 Teilnehmer hatte. Ein Plakat trug die Aufschrift: “Der Holocaust ist kein deutsches Monopol. Bürger Deutschlands, befreit euch vom Schuldkomplex der Geschichte.”
Ein Schlüsselerlebnis: Bonner Münsterplatz 1989 (?). Eine große Anti-Rushdie-Demonstration empörter Muslime. Plakate mit Aufschriften wie„Tod für Rushdie“, „Tod für Margaret Thatcher“ – Sprüche, die die Demonstranten auch im Chor schreiten. Ich stand schockiert am Rande. Warum dürfen diese Leute unbehelligt solche Todesaufrufe verbreiten?, fragte ich einen Polizisten neben mir. „Kann man nichts dagegen tun?!“.
„Wir haben die Anweisung, für Deeskalation zu sorgen.“, gab er mir achselzuckend zur Antwort.
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Angesichts dieser Bilder wäre es angebracht, endlich der weitverbreiteten Islamophobie entgegenzutreten – wie sie z.B. auf den vor Gewalt und Hass strotzenden Pro-Israel-Demos zum Ausdruck kommt.
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@JL
Schlimm, wie weit wir schon wieder in Deutschland sind.
90% importierter Antisemitismus.
Darüber hinaus dürften auch noch ganz andere Werte unseres Grundgesetzes durch diesen mob bedroht sein, siehe Duisburg.
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Von vielen Demos am Wochenende lässt sich das oder ähnliches berichten:
In Duisburg gab die Polizei dem wütenden Mob nach und entfernte unter Gejohle der Meute Israelfahnen aus einer Privatwohnung deren Tür sie dazu aufbrach:
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/2009/1/10/news-103969785/detail.html
In Mannheim gab es auch hässlichen Szenen und scheinbar auch die Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole:
http://blog.schoggo-tv.de/2009/01/10/das-haken-kreuz-mit-der-palaestinensischen-gemeinde-mannheim/
In Gelsenkirchen warfen die Demonstranten Schneebälle auf die Polizei. Auch hier war die MLPD, zusammen mit Menschen von der LINKEN dabei:
http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/11/schneebaelle-fuer-gaza/
Es ist offensichtlich, dass es den Teilnehmern nicht um Frieden geht, sondern nur ein Anlass benötigt wurde, um all die Dinge mal zu verlautbaren, die da verlautbart worden sind – um das mal so zu formulieren…
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Ein Schlüsselerlebnis: Bonner Münsterplatz 1989
Kommentar von Miriam
Leider hat sich die Anzahl solcher Leute in Deutschland zwischenzeitlich vervielfacht.
Eine REALE BEDROHUNG für den Rechtsstaat.
Leute können im Rahmen unseres Grundgesetzes so viel protestieren, wie sie wollen.
Das ist völlig ok.
Kalifats-Brüller und “Tod X/Y”-Rufer gehören schleunigst des Landes verwiesen.
Die sollen ihr Kalifat gründen wo der Pfeffer wächst, aber nicht mit HartzIV Gratisbeilage.
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Weiß jemand vielleicht, wer der Redner kurz vor dem Irren von der MLPD ist?
Handelt es sich um Jamal Karsli oder diesen Milli-Görüs-Funktionär, auf dessen Namen ich momentan nicht komme?
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@ N. Neumann: Es ist Oguz ÜCÜNCÜ, Generalsekretär der IGMG, ich habe das oben im Text ergänzt.
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Es ist wirklich beschämend, was da im Namen des Islam passiert. Können Muslime nicht intelligent demonstrieren?
Ich bin sehr enttäuscht von dem, was der Mob dort gerufen hat. Ein takbir hat bei einem Demonstrationszug nichts zu suchen. Das würde mir Angst machen. Da ich Muslim bin, macht es das natürlich nicht. Der durchschnittliche Deutsche jedoch kann sich hier schon sehr seltsam vorkommen.
Ich schäme mich für diese Art des Demonstrierens in Berlin und frage mich warum eine muslimische Demo nicht aussehen kann wie eine Pro-Israel Demo? Warum?
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