Amerikas ramponierter Ruf – unser aller Schaden

Von 30. März 2009 um 18:19 Uhr

Das Zitat für diese Woche der drei Gipfel kommt von Paul Krugman, dem Nobel-gekrönten Ökonomen. Ich las es eben in Den Haag, wo ich morgen die Afghanistan-Konferenz besuche, mit der die Gipfelwoche beginnt:

“I don’t believe that even America’s economic efforts are adequate, but they’re far more than most other wealthy countries have been willing to undertake. And by rights this week’s G-20 summit ought to be an occasion for Mr. Obama to chide and chivy European leaders, in particular, into pulling their weight.

But these days foreign leaders are in no mood to be lectured by American officials, even when — as in this case — the Americans are right.

The financial crisis has had many costs. And one of those costs is the damage to America’s reputation, an asset we’ve lost just when we, and the world, need it most.”

Kategorien: Außenpolitik, USA
Leser-Kommentare
  1. 33.

    Wobei Deutschland aufgrund seiner vergleichsweise geringen Verschuldung deutlich niedrigere Zinsen für seine Staatsanleihen zahlen muss als viele andere Länder.

    Das Geschwurbel kommt von Leuten, die nicht einmal das kleine Einmaleins der Wirtschaft beherrschen. Die angesprochenen Japaner zahlen für ihre relativ 3x so hohen Schulden NOCH VIEL WENIGER ZINSEN als die Deutschen, nämlich 1-2% über die letzten Jahre!

    Vielleicht hast du Ahnungsloser schon einmal etwas von einem Ausgleich bei Krediten gehört? Man einigt sich auf einen Ausgleich von zB 40%. Die Firma kann weiter bestehen, und der Gläubiger bekommt mehr als gar nichts!

    Doch, die Besitzer der entsprechenden Aktien. Dass Aktien risikobehaftete Anlagen sind, sollte indes jedem bekannt sein.

    Ach so, Kredite und Anleihen sind nicht risikobehaftet. Der Brüller!

    Klaro. Den Schuldner freut’s. Hätten wir die 200% Inflation, die AMs Manager-Magazin-Autor am Horizont dräuen sieht, wäre ich umgehend meine ganzen Immobilien- und sonstigen Schulden los.

    Lernen sie Geschichte, mein Freund. Die “dunkle Zeit” hatte auch eine wirtschaftspolitische Seite. Viele Schuldner haben sich in den Hyperinflationszeiten saniert.

    Im übrigen gehe ich auf das Deppengeschwafel nicht mehr ein. Jeder Leser möge sich seine eigene Meinung bilden.

    @xNWO

    Meine Medikation für dich: 1 Woche lang die Realität des Islam in allen Ländern und bitte gerne auch hier in den Parallelwelten studieren. Wenn dann nicht die Natur des Islam erkannt wird, dann mußt du leider zu richtigen Medikamenten greifen.

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    • 1. April 2009 um 10:44 Uhr
    • Black
  2. 34.

    @mathilde
    “ehrlich ? kein einziger gewinner ?”
    Sehr gute Frage! Du bist eben ein kluger Kopf!

    “Insider wussten doch seit Jahren von der US-immobilienblase !”

    Die Gewinner sind die Leute die rechtzeitig ihre Immobilien verkauft haben. Und zwar zu weitaus überhöhten Preisen. Die Verlierer sind die Leute die diese Immobilien gekauft haben.

    Aber warum eine US-Immobilienkrise, bei der das Geld von einem Konto aufs andere wandert, zu einer weltweiten Finanzkrise führen sollte, ist auch eine interessante Frage!

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    • 1. April 2009 um 11:08 Uhr
    • J.S.
  3. 35.

    @ Black

    “Die angesprochenen Japaner zahlen für ihre relativ 3x so hohen Schulden NOCH VIEL WENIGER ZINSEN als die Deutschen, nämlich 1-2% über die letzten Jahre!

    Vielleicht hast du Ahnungsloser schon einmal etwas von einem Ausgleich bei Krediten gehört? Man einigt sich auf einen Ausgleich von zB 40%. Die Firma kann weiter bestehen, und der Gläubiger bekommt mehr als gar nichts!”

    Anscheinend kennen Sie nicht einmal den Unterschied zwischen Staatsanleihen, Bankkrediten und Insolvenzverfahren.

    “Ach so, Kredite und Anleihen sind nicht risikobehaftet. Der Brüller!”

    Kredite sind keine Geldanlagen und Anleihen sind in der Tat weniger risikobehaftet als Aktien.

    “Im übrigen gehe ich auf das Deppengeschwafel nicht mehr ein. Jeder Leser möge sich seine eigene Meinung bilden.”

    yep.

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    • 1. April 2009 um 11:32 Uhr
    • Joachim S.
  4. 36.

    @Joachim S

    Kredite sind keine Geldanlagen und Anleihen sind in der Tat weniger risikobehaftet als Aktien.

    Nur weil du Hartz4ler noch nie einen Kredit gegeben hast, heißt das noch lange nicht, daß Kredite keine Geldanlage sind. Der Brüller! Hier wird man von Analphabeten über Literatur belehrt.

    Zur Sicherheit der Staatsanleihen verweise ich vorerst auf Argentinien, und bitte im übrigen um etwas Geduld. Weitere viel prominentere Beispiele werden folgen.

    Anscheinend kennen Sie nicht einmal den Unterschied zwischen Staatsanleihen, Bankkrediten und Insolvenzverfahren

    Ich denke, Sie kennen den Unterschied zwischen Ausgleich und Insolvenz nicht. Vom Rest ganz zu schweigen. Herrlich.

    Antworten

    • 1. April 2009 um 11:45 Uhr
    • Black
  5. 37.

    “Nur weil du Hartz4ler noch nie einen Kredit gegeben hast, heißt das noch lange nicht, daß Kredite keine Geldanlage sind.”

    Werter Herr Black,

    Darf ich fragen, woher Sie Ihr Einkommen beziehen?
    Privater Geldverleih etwa?

    Bevor Sie andere beschimpfen, sollten Sie Ihre Gedanken etwas strukturieren, dann kommt nicht so viel Unsinn bei raus.

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    • 1. April 2009 um 13:43 Uhr
    • Joachim S.
  6. Kommentar zum Thema

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