Der Klang der Freiheit im Iran…

Von 15. Juni 2009 um 07:02 Uhr

Die Menschen verabreden sich über Twitter, auf die Dächer der Hochhäuser Teherans zu steigen und “Allahu akbar” zu rufen:

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Na, ob sich Zarathustra darüber freuen würde?

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    • 15. Juni 2009 um 09:10 Uhr
    • Popeye
  2. 2.

    Der lebt nicht mehr.

    Im Ernst: Allahu akbar bedeutet in dem Zusammenhang: Gott ist größer als ihr Mullahs, also zieht euch warm an!

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    • 15. Juni 2009 um 10:44 Uhr
    • Joachim S.
  3. 3.

    Ein anderer Klang der Freiheit – oder: das zu können ist freiheit:

    http://www.youtube.com/watch?v=rdTHvpkTWHk&feature=player_embedded

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    • 15. Juni 2009 um 11:02 Uhr
    • Zagreus
  4. 4.

    Anders als es der Tenor der letzten Tage suggeriert, ist den geistlichen Führern offenbar nicht wohl in ihrer Haut.
    Daher auch das heute verkündete Überprüfungsverfahren.
    Schließlich ist die Gewalt gegen das eigene Volk ein Widerspruch zu den religiösen shiitischen Vorstellungen.

    Ich bleibe dabei, selbst wenn der gewählte Präsident weiterhin Ahmadineschad heißen sollte, die Politik des Landes wird sich ändern. Und Obama wird so klug sein, nicht auf jene zu hören, die mit dem “siehste wohl” zur alten, gerade erst abgewählten Junktims- und Nicht-Kommunikationspolitik zurück kehren wollen.

    Mahlzeit
    Christoph Leusch

    Antworten

    • 15. Juni 2009 um 12:51 Uhr
    • Christoph Leusch
  5. 5.

    Ich bleibe dabei, selbst wenn der gewählte Präsident weiterhin Ahmadineschad heißen sollte, die Politik des Landes wird sich ändern.
    Kommentar von Christoph Leusch

    Dafür gibt es bisher nicht einmal das klitzekleinste Indiz, Leusch.

    Die Politik wird sich nur GEGEN Ahmadinedschad verändern.

    Ahmadinedschad ist das “Mausiboppi” der Mullahs – und Leute die den Mullahs dieses Lieblingsspielzeug wegnehmen wollen,
    kriegen ein Wochenendseminar in angewandtem Stadt-Motocross.

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    • 15. Juni 2009 um 13:13 Uhr
    • tati
  6. 6.

    @tati
    “Ahmadinedschad ist das “Mausiboppi” der Mullahs”

    Moussavi doch ganz genau so! Es ist noch nie einer zu so einer Wahl zugelassen worden der gegen die Mullahs wäre.

    Über Moussawi:

    “He, like most Iranians in power, does not believe in the existence of Israel. He defended the taking of hostages at the U.S. Embassy in Iran in 1979, which led to the break in ties between the countries.”

    “He was part of a regime that regularly executed dissidents and backed the fatwa against British author Salman Rushdie.

    http://edition.cnn.com/2009/WORLD/meast/06/15/iran.elections.analysis/index.html

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    • 15. Juni 2009 um 13:18 Uhr
    • J.S.
  7. 7.

    Auf SPON berichtet Ulrike Putz:

    #Irgendwann gerät auch die Menschentraube, in der ich stehe, ins Visier der Gardisten: Mit hassverzerrten Gesichtern kommen sie Ketten schwingend auf uns zu, drohen, uns mit ihren Cross-Bikes zu rammen. Rechts und links werden Flüchtende niedergeknüppelt. “Macht, dass Ihr wegkommt”, schreien die Männer auf Arabisch: Nach Berichten der “Voice of America” sollen bis zu 5000 libanesische Kämpfer der Iran-nahen Hisbollah-Miliz Teheran beim Showdown zur Hand gehen.#

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,630463-2,00.html

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    • 15. Juni 2009 um 13:24 Uhr
    • tati
  8. 8.

    Da dürfte J. S. richtig liegen.

    Wir solltren es nicht mit einer wahl wie bei uns verwecheseln, bei der im prinzp jeder zugelassen ist, solange er eine bestimmte anzahl von personen für sich gewinnen kann (zur parteianmeldung – das sind nicht viele!) und nicht dezitiert verfassungsfeindlich sich äußert.

    Dort sind nur Kanditaten zugelassen, die dem Mullahs recht sind – die unterscheidungen sind also bestensfalls unterschiede, die sich innerhalb dessen, was sich die mullahs wiederum selbst als zulässig vorstellen, liegen.
    Es kann ein Richtungssignal sein in Hinblick darauf, merh hardliner oder nicht, aber alles nur eben in diesen wohl relativ engen rahmen und einer dementsprechend nahe an der der mullahs bleibenden gesinnung.

    Mir persönlich ist es z. b. so egal, ob achmedinedschad oder der andere da sich durchsetzt – denn es ist eh fast dasselbe. Nämlich Leute, die den Mullahs genehm sind. Und wer auch immer gewählt wird, er hat sich an das, was der wächterrat in letzter instanz sagt, zu halten.
    Der einzige Unterschied könnte darin bestehen, dass der eine etwas uns (!) gegenüber rhethorisch sanfter auftritt und erscheint als achmedinedshad – politisch wird sich aber nicht viel ändern und auch nicht gegenüber uns wichtigen fragen wie menschenrechts, atompolitik usw… – denn das entscheidet nunmmal der wächterrat und nicht das jeweilige aushängeschild.

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    • 15. Juni 2009 um 13:27 Uhr
    • Zagreus
  9. Kommentar zum Thema

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