Ein Blog über Religion und Politik

In eigener Sache

Von 5. Juli 2009 um 20:35 Uhr

Ich bin noch einmal ein paar Tage auf Reise (Israel, Libanon, Syrien) und werde spätestens ab Mitte der Woche berichten. Es verspricht, interessant zu werden. Sollte es von unterwegs aus Möglichkeiten geben zu posten, melde ich mich auch früher. Versprechen kann ich's nicht.

Kategorien: Nicht kategorisiert
Leser-Kommentare
  1. 1.

    gute Reise wuensche ich Ihnen !
    – und uns spannende Erfahrungsberichte :-)

    • 6. Juli 2009 um 02:48 Uhr
    • mathilde
  2. 2.

    Nicht nach Ägypten fahren. Da ist die Stimmung momentan etwas antideutsch.

  3. 3.

    Wieso?

    • 7. Juli 2009 um 10:01 Uhr
    • Joachim S.
  4. 4.

    @Joachim S.

    «Es gibt keinen Gott ausser Gott und die Deutschen sind die Feinde Gottes», riefen die Trauernden.

    «Wir werden ihren Mord rächen», sagte der Bruder der Toten der Nachrichtenagentur AP in einem Telefongespräch. «Im Westen erkennt man uns nicht an. Es gibt Rassismus.» Der Mord an der 31-jährige Ägypterin ist seit Tagen ein Hauptthema in den ägyptischen Nachrichten.

    —————–

    Islam ist Frieden 😉

    • 7. Juli 2009 um 10:35 Uhr
    • PBUH
  5. 5.

    Die Ägypter* neigen – wie alle Araber – zur Großsprecherei (man erinnere sich an G. Abden-Nasr), aber síe sind auch – im Gegensatz zu den Arabern von der Halbinsel – freundliche und umgängliche Leute. Ich glaube nicht, dass JL Angst zu haben braucht.

    *Ausnahmen bestätigen die Regel.

    • 7. Juli 2009 um 11:07 Uhr
    • Joachim S.
  6. 6.

    Bald wird er vielleicht über die Stimmung in al-Misr berichten. Ich bin gespannt.

    • 7. Juli 2009 um 11:08 Uhr
    • Joachim S.
    • 7. Juli 2009 um 11:59 Uhr
    • Andreas
    • 7. Juli 2009 um 13:01 Uhr
    • Weltbuerger
  7. 9.

    @andreas

    aus Ihrem letzten link unten

    #To be fair, Muslims also need to do a better job of becoming a part of society, but in the end, it is the job of the majority to make their homes welcome to the “other,” especially when they claim to be tolerant and open to differing cultures and peoples.#

    BUT IN THE END, IT IS THE JOB OF THE MAJORITY TO MAKE THEIR HOMES WELCOME TO THE OTHER

    Wenn ich so eine Anspruchshaltung schon lese, weiss ich woher der Wind weht.
    Mitnichten ist es der JOB der Mehrheitsgesellschaft, sich auf jeden einzustellen, der meint er könne hier sein eigenes Gesellschaftsmodell pflegen.
    Es ist der JOB der Migranten, sich anzupassen; wenn das geschieht ist auch das Willkommensein gesichert.

    Ansonsten hat man in Ägypten sicherlich selbst genug vor der eigenen Tür zu kehren.
    Stichwort Kopten, Stichwort Anschläge auf Touristen.

    • 7. Juli 2009 um 14:13 Uhr
    • tati
  8. 10.

    @ Tati

    Kopten sind keine Ausländer in Ägypten. Ansonsten gehe ich mit ihrem letzten Abschnitt konform.

    • 7. Juli 2009 um 14:28 Uhr
    • Joachim S.
  9. 11.

    Ahh, der Blogmeister ist wieder mit seinem Kumpel Steini unterwegs.

    • 7. Juli 2009 um 19:03 Uhr
    • PBUH
  10. 12.

    @tati, legen Sie nicht alles auf die Goldwaage, ich habe die Links nach einer schnellen Suche durch die ägyptische Bloggerszene hier gepostet.

    Zufällig war die Ermordete tatsächlich Gast in Deutschland und keine Migrantin, da ihr Mann ja Gastwissenschaftler beim Max-Planck Institut war.

    • 7. Juli 2009 um 19:41 Uhr
    • Andreas
  11. 13.

    @ Joachim S

    Misr hat keinen Artikel.

  12. 14.

    @ MR

    danke.

    • 7. Juli 2009 um 20:38 Uhr
    • Joachim_S
  13. 15.

    Ein 28-jähriger Russlanddeutscher hatte die 31-jährige Frau am Mittwoch im Dresdner Landgericht mit mindestens 18 Messerstichen getötet.
    Sie hatte zuvor Anzeige gegen ihn erstattet, weil er sie, die Kopftuch trug, auf einem Spielplatz in Dresden als „Terroristin, Islamistin und Schlampe“ beleidigt hatte, als sie ihn bat, ihren kleinen Sohn schaukeln zu lassen. Der Mann war wegen dieser Beleidigung bereits zu einer Geldstrafe verurteilt worden, gegen die die Staatsanwaltschaft vorgegangen war, weil sie sie für zu niedrig hielt.
    Die im dritten Monat schwangere Marwa E. war deswegen erneut als Zeugin geladen worden. Sie arbeitete in Dresden als Apothekerin, ihr Mann ist Stipendiat am Max-Planck-Institut. Auch er wurde beim Angriff auf seine Frau schwer verletzt, als er versuchte, sie zu schützen. Ein Polizist verletzte ihn zusätzlich irrtümlich durch einen Schuss.

    http://www.zeit.de/online/2009/28/islamophobie-ist-kein-phantom

    Was fuer eine schreckliche Tat! Und Schlamperei der behoerdlichen Aufsicht ! Wie kann ein bereits schuldig gesprochener Angeklagter
    A) ein Messer haben
    B) die Zeit, „18 mal“ zuzustechen, ohne dass ihn jemand daran hindert
    C) ein Polizist bei dieser (minutenlangen) Aktion einen Unschuldigen erwischt.

    wenn der typ schon nicht vernuenftig durchsucht und gesichert war : hat da keiner einen knueppel ? oder koennen die beamten damit nicht richtig umgehen ?! wollten sie es nicht ?
    unbegreiflich !

    • 8. Juli 2009 um 05:54 Uhr
    • mathilde
  14. 16.

    @ Mathilde

    Beleidigungsprozesse, und um einen solchen handelte es sich, sind Zivilprozesse. Dabei sind üblicherweise keine Polizisten anwesend noch wird irgendjemand gefilzt.

    • 8. Juli 2009 um 08:55 Uhr
    • Joachim S.
  15. 17.

    @Joachim S.

    Das ist schon ein krasser Fall von Fehleinschätzung seitens der Behörden. Der Hass des Täters war dem Gericht schliesslich bekannt.

    @mathilde

    Streetfighter-Qualitäten sind im Justizwesen eben weniger verbreitet, der Anwalt des Täters hat es immerhin mit einem Stuhl versucht.

    Wachleute wurden erst durch den Alarm verständigt und ich glaub einen Knüppel haben die in der Regel nicht, das sollte man in Deutschland generell (auch bei der Polizei) mal überdenken.

    Ist natürlich bitter, dass die Wachleute dann noch den falschen Mann eine Kugel verpassen, aber was erwarten sie in so einem Chaos.

    Die „Qualitätspresse“ scheut leider die Kosten für Recherche und kommt wieder mit billigster Meinungsmache.

    • 8. Juli 2009 um 09:40 Uhr
    • PBUH
  16. 18.

    @ PBUH

    „Der Hass des Täters war dem Gericht schliesslich bekannt.“

    Gibt es Belege dafür?
    Dieser Mord während eines Zivilprozesses dürfte in der Rechtsgeschichte der BRD bisher einmalig sein. So etwas gab es m.W. bisher nur in Strafprozessen mit Berufsverbrechern bzw. mit sich rächenden Müttern.

    Ich weiß nicht – diejenigen, die sich über das Verhalten der Behörden in diesem Fall echauffieren, haben wohl noch nie einen Gerichtssaal von innen gesehen bzw. waren noch nie Teilnehmer einer (Zivil-)Gerichtsverhandlung.

    Die Gerichtsshows im TV sind nun mal alles andere als repräsentativ. N.B. beklagen sich viele Richter, dass seit dem Aufkommen dieser Shows der Ton vor Gericht viel aggressiver geworden sei.

    • 8. Juli 2009 um 10:07 Uhr
    • Joachim S.
  17. 19.

    @Joachim S.

    Im Verfahren zuvor sagte der Täter nach Angaben der Staatsanwaltschaft, „solche Leute“ seien nicht beleidigungsfähig, da sie „keine richtigen Menschen“ seien. Die Staatsanwaltschaft hielt daraufhin eine Freiheitsstrafe für angemessen und ging in die Berufung.

    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/mord-mit-islamfeindlichem-hintergrund/

    Klarer Fall von Schlamperei hier keine Sicherungsmassnahmen anzuordnen.

    Wenn Personen sich ungerecht behandelt fühlen und so einen Hass in sich haben werden sie gefährlich.

    • 8. Juli 2009 um 10:37 Uhr
    • PBUH
  18. 20.

    @ PBUH

    „Im Verfahren zuvor sagte der Täter nach Angaben der Staatsanwaltschaft, “solche Leute” seien nicht beleidigungsfähig, da sie “keine richtigen Menschen” seien. Die Staatsanwaltschaft hielt daraufhin eine Freiheitsstrafe für angemessen und ging in die Berufung.“

    Wenn das so stimmt, gebe ich Ihnen recht.

    „Wenn Personen sich ungerecht behandelt fühlen und so einen Hass in sich haben werden sie gefährlich.“

    Darf ich also davon ausgehen, dass Sie damit in etwa die Hälfter aller PI-Kommentatoren als gefährlich einstufen?

    • 8. Juli 2009 um 11:05 Uhr
    • Joachim S.
  19. 21.

    @Joachim S.

    Wir bewegen uns auf einen Bürgerkrieg zu, das ist schon lange meine Meinung.

    Wohlstandsverlust und Überfremdung verbunden mit empfundener Ungerechtigkeit von Seiten der gesellschaftlichen Eliten in Politik und Medien nähren täglich das Explosionspotential.

    PI wirkt da eher positiv, immerhin können die Leute dort Dampf ablassen.

    • 8. Juli 2009 um 11:19 Uhr
    • PBUH
  20. 22.

    *gähn*

    • 8. Juli 2009 um 11:37 Uhr
    • Joachim S.
  21. 23.

    PBUH, entspannend ist der Blog nicht. 😛

    • 8. Juli 2009 um 22:09 Uhr
    • Sebastian Ryll
  22. Kommentar zum Thema

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