Wie man mit Fundamentalisten debattiert
Zeigt hier der britische Journalist Johann Hari, der mit Sajjad Khan einem Vetreter der Hizb-ut-Tahrir auf dem “Islam Channel” diskutiert. Hizb-ut-Tahrir will das Kalifat wieder einführen:
(Kann wegen Erkältung nicht regelmässig posten. Ab morgen auf Reisen mit dem Verteidigungsminister, darum auch unregelmässiges Erscheinen hier.)
Kategorien: Debatte
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Naja, nicht allzu überzeugend @ JL
was hier vor allem vorgeführt wird von dem guten Johann hari ist, daß er eine sehr schlechte koinderstube besucht hat – denn er ist irgendwie so gar nicht in der lage seinen ‘widerpart’ einmal ausreden zu lassen – er fälllt ihjm in eienr tour ins wort.
Aber auch auf der theoretischen Ebene ist er etwas hilflos.
In der ca. 4 mi. sagt er aus, daß der Säkularismus das genaue gegenteil zum fundamentalismus wäre – und sich dadurch auszeichnen würde, daß im ihm alle meinungen zulöässig wären.
Was aber am eigentlichen problem des ganzen völlig vorbei geht.
diesin diesem zusammenhang ist mMn., ob die anerkennung, daß eben jeder eien eigene meinung haben darf, selbst eine für die (absolute) mehrheit der teilnehmer verbindliche meinung zu sein hat.
Die Frage zielt darauf ab – um es in einem anderen, vielleicht leichter verständlichen feld zu bringen – ob eine demokratie nur dann funktioniert, wenn die mehrheit demokraten sind undes deshalb zu einer möglicherweise verbidnlichen position gehören muss, demokrat zu sein, wenn man in einer demokratie teilhaben möchte.
hier bei meinungsfreiheit (anstat politische wahlfreiheit):
müssen die mehrheit der diskursteilnehmer die position vertreten, daß meinungsfreiheit ein unveräußerliches Gut ist, damit in einem diskurs das gut ‘Meinungsfreiheit’ bestand haben kann, oder ist es zeichen von meinungsfreiheit, daß jeder irgendeine, also auch eine meinung, dass meinungsfreiheit abgeschafft oder eingeschränkt gehört, haben kann und es darum sein darf unter dem gut Ämeinungsfreiheti’, daß ein diskurs besteht aus lauter menschen, die die meinungsfreiheit abschaffen wollen udn dies zugelassen werden muss.
Das ist der eigentliche knackpunt meiner meinung nach.
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Hari ist ein bedingunsloser Verehrer Edwards Saids, gerade desssen erbärmliches Machwerk “Orientalism” hat er in toto geschluckt – hook, line, and sinker. Gilt auch für Noam Chomsky, Ehrensache; selbstverständlich nicht für Chomsky als Linguist, wo er Verdienste haben soll, sondern als linker Intellektueller:
Hari ist ein intellektuelles Leichtgewicht; die regressive Linke ist zwar siegreich auf der ganzen Linie, hat aber geistig abgedankt – going native, gewissermaßen, den edlen Wilden in seiner heiligen Einfalt möchte man nicht beschämen. Nicht nur der antizionistische Adel, auch diversity verpflichtet. Der Kampf gegen den Islamismus hat für Hari & Co. die gleiche Rolle wie für die Antifa-SA der Kampf gegen ihre Zwillinge von rechts – spiegelfechtende Rechtfertigung des eigenen Antikapitalismus und Antisemitismus, ideal zur Ausfertigung selbstausgestellter Persilscheine:
Sankt Said als anti-antisemitischer Friedensengel, infamer geht es nicht. Dass Hari gegen Khan nichts Substantielles zu bieten hat, ist nicht verwunderlich, ebensowenig, dass man das in diesem Hause nicht bemerkt und nicht bemerken kann – im Dialog mit dem Islam und seinem Ismen hat man schließlich außer Posen und Phrasen auch nichts zu bieten.
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Feinbild Islam
http://www.amazon.de/Feindbild-Moslem-Kay-Sokolowsky/dp/3867890838
super buch, sollte jeder kaufen !
hier ein interview des autors:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31419/1.html
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Wie es ganz offensichtlich nicht geht, daß macht die art der Verhandlungen bzl. des Atomprogramm des >irans uns allen klar:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/iran-atom-mottaki
wiedermal geschiedert – wundert das jemanden wirklich?
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@ karim
Kay Sokolowsky zeichnet sich schon länger durch undifferenzierte Wahrnehmungsstörungen aus.
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@Karim
@Krähling
Für mich hat sich Sokolowsky mit der folgenden Aussage disqualifiziert:
>>Es gibt sehr viele Menschen in Deutschland, die verstehen und sogar rechtfertigen, warum Alex W. eine schwangere Frau getötet und beinahe auch ihren Mann ums Leben gebracht hat, die diesen Messerstecher geradezu für einen Helden halten. Marwa El-Sherbini sei selbst schuld, heißt es dann, sie hätte ja auf ihre Anzeige gegen den Rassisten verzichten können. Sie habe ihn durch diese Anzeige ja überhaupt erst gereizt. Und was bilde so eine Fremde sich eigentlich ein, solch eine Kopftuchträgerin zumal?! So und noch viel schlimmer tönen User-Kommentare auf den muslimfeindlichen Websites.>>
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31419/1.html
Aus den Hassposts der Verrückten, die sich auf muslimfeindlichen Websites austoben (und auch Mainstreamfora aufsuchen), zu schließen, dass “sehr viele Menschen in Deutschland” die Tat verstehen oder rechtfertigen zeugt in der Tat von einer undifferenzierten Wahrnehmung. Die Unterstellung, dass die Meinung dieser Hassposter sehr verbreitet oder gar repräsentativ ist, halte ich für infam.
Auch die folgende Aussage im verlinkten Interview spricht Bände:
>>Seit Austs Entlassung hat der “Spiegel” zum Glück seine langjährige Kampagne gegen die deutschen Muslime eingestellt – eine Kampagne, die ihren Höhepunkt mit der “Spiegel”-Ausgabe 13/2007 fand. Die Coverzeile lautete: “Mekka Deutschland – Die stille Islamisierung”. Titel und Titelgeschichte sind das Infamste, was seriösen deutschen Medien jemals zum Thema “Islam in Deutschland” eingefallen ist.>>
Sokolowsky klagt:
>>”Ich kann mir übrigens auch nicht so recht erklären, warum bislang außer “Jungle World” und “Konkret” keine einzige nennenswerte Zeitung mein Buch erwähnen mochte.>>
Es ist leicht zu erklären. Und es hat nichts mit Islamfeindlichkeit zu tun.
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@Miriam
Meist beruhen sogar diese angeblichen Hassposts auf Wahrnehmungsstörungen und existieren so überhaupt nicht.
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ESc gibt ohne zweifel ‘spinner’, die sehr einseitig ein problem nur sehen – auf beiden Seiten – Sokolowsky ist für mich so jemand, aus den bisherigen interviews geschlossen – denn er sieht ebenfalls nur eine seite.
Weder sieht er, daß es nunmal einfach kultur 8und somit auch religionsbedingte) andere verständnisse gibt, als diejenigen, die sich in Europa primär durchgesetzt haben, noch sieht er, daß über religion)-sauffassungen /-verständnissen) auch sitten und bräuche tradiert werden (können) wie sie dann zum Beispiel in diversen ‘Ehr’-begrifflichkeiten auftauchen wie hier:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-1228934/Muslim-father-staged-hate-campaign-daughter-arranged-marriage-given-lifetime-restraining-order.html
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