Ein Blog über Religion und Politik

Warum Pakistan die Welt kalt lässt

Von 18. August 2010 um 17:25 Uhr

Die mageren Spenden für die Flutopfer in Pakistan sind überall ein Thema. Ich habe für die morgige Ausgabe einen Leitartikel verfasst. Sehr beeindruckt bin ich vom Niveau der Debatte in pakistanischen Zeitungen und Blogs. Meine Lieblingsquelle dieser Tage ist "Pak Tea House", wo auch dieser Kommentar von Nasima Zehra Awan (Auszug, meine Übersetzung) veröffentlicht wurde:

"Die Welt hat unser militantes Abenteurertum so sehr satt, dass dies die Spendenbereitschaft für unsere Fluthilfe beeinträchtigt. Die Menschen befürchten, dass ihre Spenden bei islamistischen Milizen landen, die sich um Menschlichkeit nicht scheren und die weiterhin Soldaten der Länder umbringen, die zu den Hauptgeldgebern Pakistans gehören. Der einzige Weg, Pakistan zu retten, besteht darin unsere Tradition eines Sicherheitsstaates zu beenden und all unsere Ressourcen darauf zu verwenden, das Land wortwörtlich vor dem Ertrinken zu retten. Ein entscheidender Schritt dahin besteht in der Ermächtigung des Parlaments, dessen fortschrittliche Gesetzgebung nicht andauernd von einer kompromittierten und politisierten Justiz blockiert werden darf (...)

Ob Sie es mögen oder nicht, ehrenwerter Oberster Richter, wir müssen ein säkularer Staat werden, und weil das Parlament mit dem 18. Verfassungszusatz (der die Möglichkeit des Präsidenten einschränkt, das Parlament aufzulösen, JL) die ersten zaghaften Schritte in diese Richtung unternommen hat, muss die Vernunft siegen. Ein ertrinkendes Pakistan kann sich nicht läner die Trugbilder 'strategischer Tiefe' in Afghanistan und Kaschmir leisten. Was es wirklich braucht, ist sauberes Wasser und Nahrung für die 20 Millionen, die obdachlos geworden sind (...)."

Es gibt viele solcher Stimmen  in der lebendigen Öffentlichkeit Pakistans. Sie müssen hier bei uns mehr gehört werden.

Kategorien: Pakistan
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Wie stärkt man solche Leute?

  2. 2.

    Was dieses Land zuallererst braucht, ist eine Eindämmung des fatalen Bevölkerungswachstums – um genau zu sein: einen Bevölkerungsrückgang. Die wesentliche Voraussetzung dafür ist eine massive Verbesserung der Bildung für Frauen und Männer.
    Diese kann jedoch nicht in einem Umfeld erfolgen, in welchem Frauen in erster Linie die Aufgabe haben, möglichst viele Kinder zu gebären.
    Was soll mit Spenden ausgerichtet werden, wenn sich daran nichts ändert.
    Sollen die vom Wasser weggespülten Orte wieder aufgebaut werden, nur um in spätestens 10 Jahren erneut in den Fluten zu versinken.
    Genau das wird geschehen, wenn sich an grundsätzlichen Dingen nichts ändert.
    Zu den grundsätzlichen Dingen gehört auch das Schaffen einer Sicherheit, welche erfordert, die Umtriebe von islamischen Mörder- und Terrorbanden ein- für allemal auszurotten.
    Das ist die ureigenste dringlichste Aufgabe der Pakistanis selbst, wollen sie nicht binnen Jahren in einem Höllenstaat münden, in dem der blanke Terror regiert. Keine Intervention von Aussen wird diese Aufgabe übernehmen können.
    Die pakistanische Gesellschaft hat ob all dieser Voraussetzungen nur noch ein winzig flackerndes helles Licht am Ende des Tunnels – die kommenden Jahre werden zeigen, ob auch jenes erlischt.
    Wenn es erlischt, werden Abermillionen dem islamischen Terror zum Opfer fallen.

    • 18. August 2010 um 18:02 Uhr
    • tati
  3. 3.

    Zum Thema passt auch dies (wie die Medien behindert und die Journalisten eingeschüchtert werden)

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Zensur-liess-Flutopfer-im-Dunkeln/story/17111870

  4. 4.

    Demographics of Pakistan

    http://en.wikipedia.org/wiki/Demographics_of_Pakistan

    Betroffewn sind 11% der heute 180 Millionen Einwohner (1950 noch 32 Millionen)

  5. 5.

    @freespech

    Danke für den link.
    Die Bevölkerungsexplosion gepaart mit islamischer Tradition ist schlichtweg DER WAHNSINN.

    • 18. August 2010 um 18:12 Uhr
    • tati
  6. 6.

    Warum die Probleme für Pakistan schon ohne Flut gross werden:

    http://english.peopledaily.com.cn/90001/90777/90851/7042509.html

    Das ist übrigens das Problem aller Länder mit schnell wachsender Bevölkerung, also in praktisch allen islamischen Ländern.

  7. 7.

    Governance, terrorism and the use of aid in Pakistan

    In 10 years of reporting around the Muslim world, I have seen countless times extremist or fundamentalist groups step in and provide social services where a government seen as incompetent and corrupt has failed. And everytime they have done this, they have increased their level of grassroots support.

    http://www.cnas.org/blogs/abumuqawama/2010/08/governance-terrorism-and-use-aid-pakistan.html

  8. 8.

    @ FS

    „…das Problem aller Länder mit schnell wachsender Bevölkerung, also in praktisch allen islamischen Ländern“

    Dieses Gerücht wurde hier schon vielfach widerlegt.

  9. 9.

    @Wetter

    Stimmt, und das Geld der Extremisten kommt beispielsweise aus dem Erdölgürtel, wird durch Opiumhandel und ähnlich moralisch hochstehende Aktivitäten gewonnen.
    Keiner der Extremisten wird jemals durch eigene Arbeit einen sozialen Betrag zu Verbesserung leisten – es sind demnach ausschliesslich kalkulierte Machtoptionen um eine Agenda der Unterwerfung durchzusetzen.

    • 18. August 2010 um 18:27 Uhr
    • tati
  10. 10.

    @HJS

    Dieses Gerücht wurde hier schon vielfach widerlegt.

    So, von Ihnen etwa.

    In welchem islamischen Land gab es den keine Bevölkerungsexplösion zwischen 1950 und 2010 ?

    • 18. August 2010 um 18:29 Uhr
    • tati
  11. 11.

    The US is spending $12bn a month to get rid of a few thousand people who hate it in a region that has been deemed of such strategic importance that it will continue to spend that money despite the disastrous shape of the US economy and the limited evidence to suggest its strategy is actually working.

    A disaster of biblical proportions has just afflicted the primary target population in this war and the UN has requested the equivalent of pocket change to help get the relief rolling in and save untold lives.

    http://english.aljazeera.net/focus/2010/08/201081612554999771.html

  12. 12.

    @ J. Lau,

    Es gibt viele solcher Stimmen in der lebendigen Öffentlichkeit Pakistans. Sie müssen hier bei uns mehr gehört werden.

    Dazu gehört sicherlich auch der von ANdrew Exum verlinkte Artikel aus dem Dawn:

    http://www.dawn.com/wps/wcm/connect/dawn-content-library/dawn/the-newspaper/columnists/19-huma-yusuf-the-link-with-governance-180-hh-06

  13. 13.

    —Hans Joachim Sauer

    „Dieses Gerücht wurde hier schon vielfach widerlegt.“

    Davon habe ich nichts bemerkt. Und ausser Ihnen wohl auch keiner sonst.

  14. 14.

    Bei 11% der Bevölkerung, die betroffen sind, würde ich mir wegen des Einfluss-Zuwachses der Taliban keine grossen Sorgen machen.

  15. 15.

    Ich würde spenden wenn ich wüßte das die Bundeswehr die Hilfsgüter in Pakistan vor Ort an die Leute verteilt. Das wäre eine simple und wirkungsvolle Maßnahme gegen die Kleptrokraten.

    Soll die Regierung doch die BW aus Afghanistan abziehen und in Pakistan einsetzen. In Afghanistan haben unsere Jungs ohnehin nichts zu suchen und bewachen da nur die Mohnfelder der Warlords.

    • 18. August 2010 um 19:45 Uhr
    • Bravoleser
  16. 16.

    Den Flutopfern muss geholfen werden, nur: von wem? Während die Taliban dazu aufrufen, keine Hilfe von den Ungläubigen anzunehmen, hält sich die „Organisation der Islamischen Konferenz“ bedeckt. Ein Kommentar.

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/europa-pakistan-und-die-umma/1906092.html;jsessionid=41865780E9EE90E1127DC19AE9C8B689

    • 18. August 2010 um 20:02 Uhr
    • PBUH
  17. 17.

    taz: Pakistan ist ein Scheiß-Staat

    Dabei sind nicht allein der Staat und die Milizen das Problem. Das Problem sind auch die Stammesstrukturen, die gerade im von der Flut besonders getroffen Nordwesten des Landes herrschen. Dort ordnen Ältestenräte mal eine Gruppenvergewaltigung an oder schlichten einen Streit zwischen zwei Familien durch die Zwangverheiratung von Mädchen. Die Unterscheidung “Staat und Milizen böse, einfache Menschen gut” funktioniert hier noch weniger als sonst.

    Ihr schlechtes Image jedenfalls haben sich die pakistanische Regierung ebenso wie die pakistanische Gesellschaft in den vergangenen Jahren redlich erarbeitet. (So wie, sagen wir, die Stadt Duisburg auch nicht unverdient zu ihrem wenig schmeichelhaften Ruf gekommen ist.) Nicht nur das Image Pakistans ist beschissen; Pakistan selbst ist ein Scheiß-Staat. Denn, nein, nicht jedes Urteil ist ein Vorurteil; und ja, es ist blöd, aber wahr, dass viele Klischees leider stimmen.

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2010%2F08%2F18%2Fa0105&cHash=713b720680

    • 18. August 2010 um 20:08 Uhr
    • PBUH
  18. 18.

    Ja. der TAZ-Artikel von Deniz Yücel hat was – hätte aber nicht jeder schreiben dürfen.

    Danke, Herr Yücel!

    m.

    • 18. August 2010 um 20:41 Uhr
    • miles
  19. 20.

    Was bestimmt auch nicht hilft, ist die Medienhysterie („20% von Pakistan überflutet“). Das ist natürlich totaler Unsinn und hätte Millionen von Toten gegeben. Korrekterweise müßte man sagen, daß die Fläche der Provinzen, in denen es Überflutungen gibt, 20% des Staatsgebietes ausmachen. Wenn am Rhein Hochwasser ist, betrifft das ja auch mehrere große Bundesländer mit fast 30% der Fläche Deutschlands, tatsächlich sind natürlich nur die Rheinuferanliegergemeinden betroffen. Hier eine Karte der UN zum Thema Pakistanflut:

    http://www.unitar.org/sites/default/files/UNOSAT_PAK_FL2010_Peshawar1Aug2010_v1_LR.pdf

    Wie man sieht, ist selbst in den gezeigten, stark betroffenen Provinzen weniger als 1% überflutet bzw. als überflutungsgefährdet angesehen — ein Uferstreifen von i.d.R < 1km, in Extremfällen bis 4km.

    • 18. August 2010 um 21:40 Uhr
    • Frl. Mensa
  20. 21.

    Governance, terrorism and the use of aid in Pakistan

    In 10 years of reporting around the Muslim world, I have seen countless times extremist or fundamentalist groups step in and provide social services where a government seen as incompetent and corrupt has failed. And everytime they have done this, they have increased their level of grassroots support.

    @ A. Wetter

    Das ist mehr oder weniger richtig. Wobei mit Blick auf Pakistan hinzugefügt werden muss, dass man das Aufkommen/Erstarken von islamischen Extremisten an Governance in Person von Mohhammed Zia ul-Haq festmachen kann. Er hat die Islamisten schon direkt nach seiner Machtergreifung bzw. vor dem Einmarsch der Sowjets in verschiedenerlei Hinsicht unterstützt. Und zwar nicht nur aus instrumentellen Gründen, sondern auch weil sie ihm wirklich sympathisch waren.

    • 18. August 2010 um 21:41 Uhr
    • N. Neumann
  21. 22.

    —Frl. Mensa

    Doch, doch, die Medienhysterie hilft schon. In der Schweiz wurden heute bis 20 Uhr 10 Millionen Franken gespendet.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/10_millionen_fuer_flutopfer_in_asien_1.7258582.html

  22. 23.

    Wie hoch ist eigentlich das Spendenaufkommen für die zeitgleiche Flut- und Schlammlawinenkatastrophe in China mit ähnlich hohen Opferzahlen?

    • 18. August 2010 um 22:10 Uhr
    • Bergpalme
  23. 24.

    Dabei geht es JL doch gar nicht um das Spendenaufkommen, sondern um liberale Stimmen, vernehmbar im archaischen Sumpf eines korrupt brutalen Islamstaates.

    • 18. August 2010 um 22:15 Uhr
    • Bergpalme
  24. 25.

    Die Karte zur am härtesten betroffenen Region zwischen Peschawar und Islamabad hatte ich ja oben in #20 schon verlinkt. Hier Gesamtpakistan:

    http://epmaps.wfp.org/maps/04161_20100811_PAK_A4_ODEP_PAKISTAN,_FLOOD_AFFECTED_AREAS,_10_AUGUST_2010_-_LOW_RESOLUTION.jpg

    Man beachte die zahllosen roten, also stark betroffenen Provinzen. Im Kleingedruckten findet man dann die Zahlen: Für eine durchschnittliche „rote“ Provinz von 5000 qkm werden etwa 3000 beschädigte Häuser und 15 Tote angegeben, also weniger als 1 beschädigtes Haus pro qkm. Die „gelben Katastrophenprovinzen“ haben Häuserbeschädigungen im zweistelligen, Tote im einstelligen Bereich!

    Demnächt im Fernsehen: Schneekatastrophe in Grönland, 90% aller Inuit betroffen!

    • 18. August 2010 um 22:22 Uhr
    • Frl. Mensa
  25. 26.

    liberale Stimmen ?

    Die meisten dieser „liberalen Stimmen“ wissen ganz genau, sie müssen erstmal mit den Islamisten fertig werden.

    Konkret, robustes Vorgehen bzw. zehntausendfachen Massenmord.

    • 18. August 2010 um 22:58 Uhr
    • PBUH
  26. 27.

    @Frl. Mensa
    Wo liegt denn eigentlich Ihr Problem?? Es sind 20 Mil. von den Fluten betroffen und zum größten Teil obdachlos; also ca. 10% der Gesamtbevölkerung Pakistans. Gab es entlang des Rheins schon mal eine Flut, bei der 10% der Bevölkerung Deutschlands betroffen war??

    http://www.spiegel.de/thema/flutkatastrophe_in_pakistan_2010/

    • 18. August 2010 um 23:18 Uhr
    • docaffi
  27. 28.

    @docaffi

    Problem? Dies: Was heißt denn „von den Fluten betroffen“? Laut Spiegel heißt das offensichtlich, daß es reicht in einer Provinz zu leben, wo jemand anderes von einer Flut betroffen ist. Mit dieser Definition sind in Deutschland in der Tat fast jedes Jahr dutzende Millionen Menschen von Fluten betroffen.
    Lesen sie doch bitte meine zweite Quelle auf #25. Es gab (Stand: letzte Woche) 1.245 Tote, 1.334 Verletzte und 302.338 beschädigte Gebäude. Wie sie von dort auf 10% der Bevölkerung Pakistans (=20 mio Leute) kommen, müssen sie (oder der Spiegel) uns schon erklären, handelt es sich schließlich um eine Diskrepanz von erheblichster Höhe. Die dortige Karte (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,711885,00.html) wiederholt exakt den Unfug, den ich hier kritisiere: Als „schwere Überschwemmungen“ werden dort Distriktgrenzen eingezeichnet, nicht etwa reale Überflutungsgebiete.

    • 18. August 2010 um 23:38 Uhr
    • Frl. Mensa
  28. 29.

    @Frl. Mensa:

    „Zwei Millionen Pakistaner kamen in Notunterkünften unter“

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-58211-4.html

    • 18. August 2010 um 23:48 Uhr
    • docaffi
  29. 30.

    Und

    „Sechs Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.“

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-58211-5.html

    • 18. August 2010 um 23:49 Uhr
    • docaffi
  30. 31.

    Und

    „“Es ist einfach eine Riesenmasse von Menschen betroffen“, sagt die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Diekmann. Tatsächlich sprechen die Zahlen für sich: Bisher wurden rund 20 Millionen Menschen obdachlos, das ist etwa jeder achte Einwohner des Landes. Insgesamt sind 160.000 Quadratkilometer überschwemmt, rund ein Fünftel des Landes. Ganze Dörfer sind verschwunden, mehr als 891.000 Häuser wurden von den Wassermassen zerstört. “

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,712136,00.html

    • 18. August 2010 um 23:53 Uhr
    • docaffi
  31. 32.

    @Frl. Mensa

    Übrigens wann war die letzte Flutkatastrophe in Europa mit:

    1.245 Toten, 1.334 Verletzten und 302.338 beschädigten Gebäuden (Ihre Zahlen).

    • 18. August 2010 um 23:58 Uhr
    • docaffi
  32. 33.

    @docaffi
    „Die Retter der ersten Stunde waren militante Islamisten. Wer gewinnt nun in Pakistan den hochpolitischen Wettstreit ums Helfen?“

    http://www.zeit.de/2010/34/Pakistan

    Vielleicht denken viele einfach das den Pakistanern doch schon geholfen wird. Oder sie denken das Pakistan erst mal Bin Laden ausliefern sollten.

    • 18. August 2010 um 23:59 Uhr
    • J.S.
  33. 34.

    @docaffi, nr2.
    Dieser Spiegelartikel z.B. (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,712136,00.html) wiederholt mehrfach das Märchen, ein Fünftel des Landes stehe unter Wasser. Das ist kompletter Unsinn, eine Übertreibung um den Faktor 100. Das ist mein Problem. Mir geht’s hier nicht darum, ob ich Pakistan sympathisch finde, ob die Liberalen oder die Islamisten da dies oder das daraus ziehen könnten. Mir geht’s um die dutzendfach wiederholte Lüge in den Medien, die entweder aus Dummheit oder aus Sensationsgeilheit durchaus problemlos erhältliche Detailinformationen (siehe #20, für die am schwersten betroffene Provinz) ignorieren. Haiti war eine Katastrophe, oder der Tsunami. Das hier ist nur normaler Monsun, so sieht’s da alle paar Jahre aus (was natürlich für die direkt Betroffenen auch nichts ändert): Der Indus tritt über die Ufer und lagert Sill ab. Deshalb ist der Punjab auch gutes Agrarland. Ohne Überschwemmungen könnten die Bauern da einpacken. Übrigens gab’s letztes Jahr eine Medienkleinpanik, weil der Indus angeblich austrocknen würde…

    • 19. August 2010 um 00:12 Uhr
    • Frl. Mensa
  34. 35.

    Hier: http://www.bbc.co.uk/news/world-south-asia-10852132 gibt’s Satellitenbilder von Pakistan vor und nach der Flut. Wie Sie unschwer erkennen können, sind der Indus und seine Zuflüsse maximal 5 Kilometer über die Ufer getreten. Ich verweise nochmals auf die Detailkarte der am schwersten betroffenen Provinz. Auch Nichmathematiker sollten auf den ersten Blick erkennen können, daß keineswegs 20% Pakistans überflutet sind — mit weitem, weitem Abstand nicht.

    • 19. August 2010 um 00:26 Uhr
    • Frl. Mensa
  35. 36.

    „Übrigens wann war die letzte Flutkatastrophe in Europa mit: 1.245 Toten, 1.334 Verletzten und 302.338 beschädigten Gebäuden (Ihre Zahlen)“ (docaffi)

    1953 in Holland, 2500 Tote. Wenn Sie’s auf Länderebene und pro Nase runterrechnen: 1998 in Italien. Warum?

    • 19. August 2010 um 00:46 Uhr
    • Frl. Mensa
  36. 37.

    @Fr. Mensa 36
    Was passierte 1998 in Italien? Zahlen bitte.
    Die Flut 1953 in Holland war eine nationale Katastrophe wie die jetzt in Holland; da gibt es keinen Grund, sie runter zu spielen. Übrigens Holland hatte 53 eine weit besser Infrastruktur als Pakistan heute. Es geht hauptsächlich um die Folgen für das Land und die Menschen in den nächsten Monaten und Jahren.

    • 19. August 2010 um 08:14 Uhr
    • docaffi
  37. 38.

    @JS
    Ich denke die Frau Awan hat Recht. Die meisten Menschen spenden nicht, weil sie denken, dass das Geld eingesteckt wird oder an die Taliban fliesst. Außerdem messen viele(so wie Fr. Mensa) das Ausmaß eine Katastrophe an die Zahl der Toten und 1300 reicht ihnen nicht, um von einer großen Katastrophe zu sprechen.

    • 19. August 2010 um 08:19 Uhr
    • docaffi
  38. 39.

    @docaffi

    Die Infrastrukturschäden dürften in der Tat beträchtlich sein, allerdings reden wir bei Pakistan von einem Land welches sich eine enorm teure Atomrüstung und eine grosse Armee leistet.

    Das Problem der Überbevölkerung wird auch sogut wie gar nicht diskutiert, insbesondere nicht von der Helferindustrie.

    Dabei ist in Pakistan, Bangladesch und vielen afrikanischen Ländern ein starker Anstieg der Bevölkerungszahl der ausdrückliche Wunsch der Regierungen.

    Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit wird das alles in der totalen Katastrophe enden – mit wesentlich mehr Toten als im zweiten Weltkrieg.

    • 19. August 2010 um 09:19 Uhr
    • PBUH
  39. 40.

    @J.S.

    Vielleicht ertrink al-Zawahiri ja jetzt in seiner Höhle :-)

    • 19. August 2010 um 09:26 Uhr
    • PBUH
  40. 41.

    Die Bevölkerungsentwicklung ist das Problem, weil dann immer mehr Leute dort siedeln, wo es sowieso Überschwemmungen gibt. Dagegen hilft keine Spende.

    Nachdem die Panikmache in der Schweiz gestern 12 Millionen sFr einbrachte, sind auch die Berichte der Hilfswerke auf einmal weniger schreierisch – der Betrieb ist jetzt gesichert.

    Die gute Nachricht: Die Extremisten, die erst wegen der Soforthilfe gelobt wurden, sind sehr kleinlaut geworden. Ein Vertreter sagte gegenüber der NZZ, es sei egal wer helfe, Hauptsache, es werde geholfen.

    Immerhin gibt sich so die Chance für westliche Organisationen, ein bisschen zivilisiertes Verhalten zu zeigen.

  41. 42.

    @ Frl. Mensa

    Sie habe halbrecht. Sie müssen natürlich bedenken, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung in geringen Abständen von den Flüßen lebt.

    @ docaffi, PBUH

    die Zahl der Toten und 1300 reicht ihnen nicht, um von einer großen Katastrophe zu sprechen.

    Die Infrastrukturschäden dürften in der Tat beträchtlich sein, allerdings reden wir bei Pakistan von einem Land welches sich eine enorm teure Atomrüstung und eine grosse Armee leistet.

    Hier liegt der Hase im Pfeffer.

    @ PBUH

    Dabei ist in Pakistan, Bangladesch und vielen afrikanischen Ländern ein starker Anstieg der Bevölkerungszahl der ausdrückliche Wunsch der Regierungen.

    Mit Blick auf BD völliger Stuss.

    • 19. August 2010 um 09:38 Uhr
    • PBUH
  42. 44.

    Immerhin steht BD relativ zu Pakistan besser da, bei über 1000 Einwohner/km^2 allerdings ein schwacher Trost.

    http://www.google.com/publicdata?ds=wb-wdi&met=sp_pop_totl&idim=country:BGD&dl=en&hl=en&q=bangladesh+population#met=sp_pop_totl&idim=country:BGD:PAK

    • 19. August 2010 um 09:46 Uhr
    • PBUH
  43. 45.

    @ PBUH

    Lesen Sie gefälligst. Es geht um den ausdrücklichen Wunsch.

    mit Blick auf die Wachstumsrate wie auf die Zahl der Kinder pro Frau liegt das Land allerdings tatsächlich nur mehr im Mittelfeld, außerdem hat es alnders als Indien und Pakistan einen Frauenüberschuss:

    https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/bg.html

  44. 46.

    Vielleicht können ja mal die islamischen Nationen ihren Brüdern in Pakistan helfen.
    Mir ist auch nicht so ganz wohl bei dem Gedanken, Ländern zu helfen die uns (Westler) eh für scheiße halten.

    • 19. August 2010 um 09:54 Uhr
    • Samuel
  45. 47.

    Es mag ja zynisch klingen, aber:

    Mehr Spenden würde bedeuten, dass es in Pakistan weiter geht wie bisher. Will das jemand?

    • 19. August 2010 um 10:27 Uhr
    • Hänschen Klein
  46. 48.

    —M. Riexinger

    Immerhin wurde die Zahl der Betroffenen heute im Tagi mit 6 Mio genannt, im Gegensatz zu den bisherigen 20 Mio. Mal sehen, wie sich die Zahl entwickelt.

    Wenn der Westen bei der Hilfe präsent seion kann und nicht über den Roten Halbmond u.ä. gehen muss, dann ist’s ok. Aber daran glaube ich nicht.

  47. 49.

    Wer übrigens Pakistan wirklich helfen will, langfristig, der kann mal da unter Pakistan nachsehen:
    http://www.kiva.org/

    Mikrokredite (die natürlich jetzt in diesen Gebieten zT flöten gehen und u.U. noch ein Weilchen sinnlos sind) erhöhen die Selbständigkeit und machen im Gegensatz zu Spenden nicht abhängig.

  48. 50.

    Wenn man schon spendet, dann sollte man zum Zwecke der religiösen Verständigung gleich einige Kirchen, Synagogen, Hindu- und Buddhatempel (am besten 20 Meter oberhalb der Stelle) errichten, wo es die Moscheen weggeschwemmt hat.
    Möglicherweise kann man das Projekt mit den Leuten von der Cordoba-Initiative koordinieren – die haben bereits Erfahrung mit der Planung von Bauten auf ehemaligen Katastrophenterrain.

    • 19. August 2010 um 10:34 Uhr
    • tati
  49. 51.

    Ist es eigentlich konsequent, einerseits die Unterdrückung von Frauen in Pakistan anzuprangern, andererseits aber in Zynismus zu verfallen, wenn gerade auch (diese) Frauen Opfer durch die Überschwemmungen in Not geraten sind?

  50. 52.

    „Opfer“ streichen.

    😉

  51. 53.

    @Wetter

    Woher nehmen Sie denn die Gewissheit, mein Kommentar sei zynisch.

    Ganz im Gegenteil, ich halte das für eine gute Idee zur Beförderung des religiösen Miteinander.
    Wenn die Infrastruktur der überfluteten alpinen und hochalpinen Täler Nordpakistans durch westliche Hilfe wieder in Stand gesetzt ist, wird sich eine neue Ära des multikulturellen und multireligiösen Tourismus etablieren, welcher den Wohlstand der Anlieger multipliziert und viele neue Betätigungsfelder eröffnet.
    Den unterschiedlichen religiösen Präferenzen der Touristen wird durch die Errichtung verschiedener Gebetshäuser und Tempel Rechnung getragen.
    Möglicherweise wird sogar ein Jakobsweg 2.0 eröffnet.
    Was dem einen seine Klosterklause mit Wurstsemmel und Starkbier ist des anderen Grüner Tee mit Nudelsuppe und dem dritten seine Falaffel mit gedatteltem Lamm.
    Zur wohlverdienten Einkehr lauschen die gemischt religiösen Wanderer und Pilger dem Hip-Hop des Muezzins zum Beat der Kirchenglocken und die Symphonie mündet sich ständig steigernd im rauschenden Tanz der Sufis zu Klezmer-Musik.
    Göttlich.

    • 19. August 2010 um 12:00 Uhr
    • tati
  52. 54.

    @Andreas Wetter
    Man kann aber nicht gezielt für Frauen und Kinder spenden. Oder doch?

    • 19. August 2010 um 12:32 Uhr
    • J.S.
  53. 55.

    @ PUPS

    „Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit wird das alles in der totalen Katastrophe enden – mit wesentlich mehr Toten als im zweiten Weltkrieg.“

    Darunter geht’s bei Ihnen nicht.

  54. 56.

    @ tati # 53

    Das Swat-Tal war mal ein beliebtes Touristenziel.

  55. 57.

    @HJS
    „Darunter geht’s bei Ihnen nicht.“

    Das merke ich mir für Diskussionen mit Kernkraftgegnern wenn die wieder anfangen von Supergau zu fabulieren.

    Oder reden Sie mal mit dem über die Frage der Übertreibungen:

    »Noch in zweihundert Jahren wird ein Paschtune auf einem Berg stehen und seinem Sohn erklären, dass die Amerikaner während der großen Flut des Jahres 2010 die Dörfer bombardierten und man nun die Urururgroßväter rächen müsse«, sagt Jamie.

    http://www.zeit.de/2010/34/Pakistan?page=all

    • 19. August 2010 um 13:17 Uhr
    • J.S.
  56. 58.

    Heute auf der Titelseite der NZZ: Leute, die auf die Evakuierung durch Helikopter warten. Etwa 20 Männer. Nur Männer.

  57. 59.

    —J.S.

    im von Ihnen gelinkten Artikel steht auch dies:

    »Die meisten Menschen der Gegend wohnten am Fluss. Sie haben alles verloren«, erklärt Baber Ali Khan.

    QED.

  58. 60.

    @ JS # 57

    „Das merke ich mir für Diskussionen mit Kernkraftgegnern wenn die wieder anfangen von Supergau zu fabulieren.“

    Yep. Nach Tschernobyl fragte mich mein grünbewegter Schwager, ob ich nicht mit ihm zusammen eine Tonne Butter aus EG-Beständen kaufen wolle, was ich dankend ablehnte.

  59. 61.

    Warum kaufen wir Pakistan nicht einfach ein paar Atomraketen ab? Die Welt würde sicherer und für die Flutopfer stände Geld zur Verfügung.

    • 19. August 2010 um 15:01 Uhr
    • Metaphysik
  60. 62.

    Unsere Spendenmuffel – auch wenn sie bestimmten Leuten aus ideologischen Gründen nicht helfen wollen – sollten sich mal überlegen, dass Pakistan momentan DAS Schlachtfeld ist, wo wir um Einfluss, auch auf die Gedanken der Leute, kämpfen.
    Wer ernsthaft die islamistische Ideologie zurückdrängen will, darf ihr nicht das Feld überlassen, wenn es darum geht, Notleidenden zu helfen. Die Flutopfer dort haben definitiv nichts mehr, null, nada. Sollen die in die Arme der Taliban getrieben werden, weil die ihnen ein paar Nahrungsmittel und ein bisschen frisches Wasser bringen und wir nicht?

    Dass die pakistanische Regierung beim Volk keinen Kredit hat – geschenkt. Der – unter der Leitung von Mr. 10% – sollte man wirklich kein Geld hinterherschmeißen. Um was es geht ist, vor Ort zu helfen. Und da sind unsere seriösen Hilfsorganisationen eine gute Adresse.

  61. 64.

    @HJS

    Jetzt bin ich neugierig, was wollte Ihr Schwager denn mit einer Tonne Butter?

    • 19. August 2010 um 17:38 Uhr
    • Mates
  62. 65.

    Was ist das übrigens für ein Argument?

    Wenn man für Haiti spendet muss man auch für Pakistan spenden? Sonst wird man als Islamophob beschimpft?

    • 19. August 2010 um 17:40 Uhr
    • J.S.
  63. 66.

    @MR 62

    Danke für den ausgezeichneten link.

    Dieses Pakistan hat schwere Zeiten vor sich.

    • 19. August 2010 um 17:46 Uhr
    • tati
  64. 67.

    @Jörg Lau
    Ihre These das wir den Einfluss der Islamisten durch Hilfsgelder zurück drängen könnten halte ich für sehr gewagt.

    Ich darf daran erinnern, das die Amerikaner den Afghanen massiv gegen die Russen geholfen haben und das Ergebnis war durchaus nicht das man in Afghanistan später freundlich über die Amerikaner gedacht hat.

    Gleiches gilt für die Schiiten im Irak die den Amerikanern noch mehr zu verdanken haben.

    • 19. August 2010 um 17:52 Uhr
    • J.S.
  65. 68.

    Als Unterstützung von J. Lau’s Argument hier noch mal ein größerer Ausschnitt von A. Exum’s Blogeintrag zum Verhältnis von Hilfeleistung und Radikalen:

    Huma Yusuf writes in the Dawn newspaper that in Pakistan the thread of poor governance runs through terrorism and natural disasters.

    As Huma points out, where government fails to provide, extremist groups see plenty of opportunity:

    „Few can forget that five years ago, in the wake of the October 2005 earthquake, the government’s failure to cope with immediate relief efforts created a vacuum within which the Jamaatud Dawa pulled off its greatest publicity stunt. The extremist organisation had the most efficient response teams on the ground, and boasted the most functional and well-stocked relief camps. Its mobile X-ray machines and operating theatres made international headlines. Through their clever use of mobile technology, the group’s volunteers established an unparalleled communications infrastructure that facilitated relief work.

    The government and army, meanwhile, fumbled in early relief and reconstruction efforts, as charges of corruption in the distribution of aid and resources were rampant. The consequences of Jamaatud Dawa stepping in where the government should have been exercising its authority are obvious today in the support and influence that the organisation enjoys“

    The Jamaatud Dawa to which Huma refers is the new front group for the Lashkar-e-Taiba. Christine Fair and Jacob Shapiro did some polling about a year ago on militant support in Pakistan and came to the conclusion that increased living standards or the provision of aid did not lead people to abandon support for militancy. To me, it sounds like the structure of the polling was a bit off. In 10 years of reporting around the Muslim world, I have seen countless times extremist or fundamentalist groups step in and provide social services where a government seen as incompetent and corrupt has failed. And everytime they have done this, they have increased their level of grassroots support. In Ain el Helwe camp in Sidon, it’s Hamas that is seen to look after the interests of the Palestinian refugees, not the bumbling and corrupt Palestinian secular organisations. The same was true in Gaza before Hamas took power there. Since the 1920s, the Muslim Brotherhood in Egypt has built up a formidable national network through social service provision. The Jordanian chapter of the group has replicated that model in the Hashemite Kingdom and predictably has gained support. So maybe it’s not about aid in $ terms persuading people not to support militants, even though that’s nice and easy to quantify. Really, its about aid supporting better governance.

    http://www.cnas.org/blogs/abumuqawama/2010/08/governance-terrorism-and-use-aid-pakistan.html

  66. 69.

    „Hilfeleistung und Radikalen (Muslimen)“

    stehen auf einem anderen Blatt.

    Diese führen bei einer ohnehin schon Islamistenfreundlichen Bevölkerung zu einer weiteren Solidarisierung.

    Es kommt eben darauf an „WER“ hilft.

    Ausserdem geht die Argumentation völlig fehl. Man hilft weil Menschen in Not sind und die Debatte ob uns diese Hilfe am Ende nützt oder nicht ist kointraproduktiv.

    • 19. August 2010 um 18:26 Uhr
    • J.S.
  67. 70.

    – Ärzte in den betroffenen Gebieten dürfen Frauen nur behandeln, wenn der Mann zustimmt- und auf den Ramadan muss auch noch Rücksicht genommen werden.
    – Indien bietet an zu helfen, aber Pakistan lehnt ab.
    – Die islamischen Länder haben bisher nichts gespendet.
    – Das Bild mit den Männern, die auf den Hubschrauber warten. Da kann ich nur sagen: typisch ^^
    – Der moralische Zeigefinger der Medien mit Spendenaufrufen im Stundentakt
    – In den Kommentaren bei ZeitOnline ist schon von „Spendenrassismus“ zu lesen. (ein Rassist wer nichts spendet? Dreist- aber den Kommentatoren gefällt das Wort)

    Alles Gründe für mich, garantiert keinen einzigen Cent zu spenden- da nützt alles Mediengeheul nichts.

    • 19. August 2010 um 18:58 Uhr
    • miezekatz
  68. 71.

    @Freespeech
    „Mikrokredite (die natürlich jetzt in diesen Gebieten zT flöten gehen und u.U. noch ein Weilchen sinnlos sind) erhöhen die Selbständigkeit und machen im Gegensatz zu Spenden nicht abhängig.“

    Guter Witz! Das Menschenrecht auf Verschuldung.
    Guckst Du hier!
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25443/1.html

    • 19. August 2010 um 22:55 Uhr
    • lebowski
  69. 72.

    Bezüglich der langfristigen Problemstellungen
    ein anderer Intressanter Artikel

    Nahrungskrise
    Das Fundament bröckelt

    http://www.zeit.de/2010/34/Nahrungskrise

    • 19. August 2010 um 22:59 Uhr
    • Kamill
  70. 73.

    @lebowski

    Sie haben mal wieder zu viel Junge Welt gelesen.

    Die Inflationsraten in Entwicklungs- und Schwellenländern sind teils beträchtlich, das müssen sie berücksichtigen wenn sie die Zinssätze betrachten.

    • 20. August 2010 um 01:05 Uhr
    • PBUH
  71. 74.

    @ Mates # 63

    Verbrauchen natürlich. Und da die Menge – Mindestmenge für Butter aus EG-Beständen (vor dem GAU eingelagert) – ein wenig groß für ihn und seine Familie war, suchte er Mitstreiter. Er hat damals auch das Erdreich in seinem Garten komplett abgegraben und entsorgt. Fragen Sie mich aber nicht, wie.

  72. 75.

    Nachtrag: Vielleicht waren es auch „nur“ 100 kg. So genau weiß ich das nicht mehr.

  73. Kommentar zum Thema

    (erforderlich)

    (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

    (erforderlich)