Ein Blog über Religion und Politik

Thilo Sarrazin, mutiger Tabubrecher

Von 24. August 2010 um 10:32 Uhr

Endlich bekommt Thilo Sarrazin für seine Warnung vor einem "muslimischen Deutschland" die gebührende Anerkennung:
"Wie eingangs erwähnt, man mag von Sarrazin halten, was man will, aber er ist derzeit der einzige System-Vertreter, der, warum auch immer, den Schneid hat, unbequeme und ungeschminkte Wahrheiten aufzubieten – und das nicht nur als Einstagsfliege wie so viele andere vor ihm.

Es wird Zeit, sich des Themas der Masseneinwanderung, des damit im Zusammenhang stehenden Problems des Kollabierens des Sozialsystems und mit dem drohenden Tod unseres Volkes auseinanderzusetzen. Vor Kurzem wurden all jene, die vom drohenden Volkstod sprachen, noch als Verschwörungstheoretiker und Stammtischpropheten herabgewürdigt.

Mittlerweile sieht sich selbst die „Bild“-Zeitung genötigt, über diese katastrophale Problematik zu berichten.

Die NPD hat dieses Problem schon lange erkannt und ebenso begriffen, daß die BRD der wesentlichsten Aufgabe, die nach unserem Dafürhalten ein Staat zu erfüllen hat, nicht gewachsen ist, nämlich unser Volk zu erhalten. Mit der BRD wird es das deutsche Volk bald schon nicht mehr geben.

Es ist Zeit, dafür zu sorgen, daß sich Sarrazins Buchtitel „Deutschland schafft sich ab.“, sprich der Volkstod, nicht schon bald als bittere Realität erweist."

Quelle

p.s. Angela Merkel hat es vor einigen Jahren über sich gebracht, Martin Hohmann aus der Union rauszuwerfen wegen dessen antisemitischer Äußerungen über die Rolle der "jüdischen Bolschewisten" etc.

Thilo Sarrazin nähert die Sozialdemokratie durch seine Äußerungen über die Bedrohung des deutschen Volkes durch muslimische Einwanderung an die "soziale Heimatpartei" NPD an - und nichts passiert...?

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Muss man so etwas überhaupt noch kommentieren?

    • 24. August 2010 um 10:46 Uhr
    • Andreas Wetter
  2. 2.

    Herr Lau das Argument, eine Ansicht sei grundsätzlich falsch, weil dies auch die NPD gut findet, zieht schon ne Weile nicht mehr. Wenn es anders wäre, müssten sich nämlich auch die Linkspartei und attac auflösen, weil die NPD viele ihrer Positionen richtig findet.

    Hat sich Herr Lau mal außerhalb seiner Redaktion und seines linksliberalen Bekanntenkreises umgehört? Was die Frage des Islam angeht, brodelt es bei den Menschen „von der Straße“ schon lange. Nun will ich keinesfalls damit sagen, dass das „Volk“ immer recht hat, Gott bewahre, aber eine Debatte mit Verweis auf Rassismus und NPD beenden zu wollen, dieser Zug ist schon lange abgefahren.

    • 24. August 2010 um 10:49 Uhr
    • Samuel
  3. 3.

    Amazon.de-Verkaufsrang: Nr. 1 in Bücher

    m.

    • 24. August 2010 um 10:56 Uhr
    • miles
  4. 4.

    Ausgezeichnet, Herr Lau, damit ist das Thema endgültig erledigt.Über Sarrazin brauchen, nein: s o l l t e n wir jetzt nicht mehr sprechen.

    Werde mich an höherer Stelle dafür verwenden, daß Sie avancieren bei der Gedankenpolizei. Also vom Oberkommissar zum Hauptkommissar.

    • 24. August 2010 um 10:59 Uhr
    • Krischan Piepengruen
  5. 5.

    @Samuel

    Was Herr Sarrazin in seinem Buch schreibt sind aber nicht nur Ansichten. Er rechnet auf 300 Jahre aus, wieviele „echte“ Deutsche es noch geben wird, nämlich 3 Millionen. Das ist eine Tatsachenbehauptung und die kann abstrakt falsch sein und ist es konkret auch.

    Was Thilo hier betreibt ist schlicht Rassismus. Darüber hinaus bedient er sich der LTI und alter Schreckensvisionen.

    ABER DER ABSOLUTE GIPFEL DER IRONIE IST:

    „Sarrazin“ ist ein französischer Familienname, der sich etymologisch vom Wort „Sarazene“ herleitet und auf eine solche Herkunft verweist, wobei der Begriff auch synonym für „Zigeuner“ oder einfach „fremdartig“ verwendet wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sarazenen

    Es sind diese Leute, die so lange Unruhe schüren, bis es kracht, um dann zu sagen: „Hab ich ja gesagt!“

    • 24. August 2010 um 11:02 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  6. 6.

    „“Sarrazin” ist ein französischer Familienname, der sich etymologisch …“

    … das wird ja immer schräger hier. Sie haben sicher Ihren neuen Terkessidis schon verschlungen?

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1255252/

    m.

    • 24. August 2010 um 11:05 Uhr
    • miles
  7. 7.

    @JL

    Endlich bekommt Thilo Sarrazin für seine Warnung vor einem “muslimischen Deutschland” die gebührende Anerkennung:

    Wieso „endlich“? Die NPD hat schon beim letzten Mal vorgeschlagen, Sarrazin deshalb zum „Ausländerbeauftragten“ zu machen. Das hat dann aber vergleichsweise große Teile der Bevölkerung trotzdem nicht abgehalten, seinen Aussagen – selbst im Tonfall – zuzustimmen.

    BTW: Als es um die Erstürmung der „Mavi Marmara“ ging, war die Position der NPD zu jenem Sachverhalt übrigens recht gesellschaftsfähig. Was etwa Götz Aly in dem von Ihnen damals hier verlinkten Artikel zunächst über die Geschehnisse zu wissen glaubte, das deckte sich recht weitgehend, ansatzweise sogar im Tonfall („Massaker“), mit dem, was die NPD seinerzeit verlautbaren ließ. Hätten Sie damals eine solche „Widerlegung“ gleichfalls akzeptabel gefunden?

    Thilo Sarrazin nähert die Sozialdemokratie durch seine Äußerungen über die Bedrohung des deutschen Volkes durch muslimische Einwanderung an die “soziale Heimatpartei” NPD an – und nichts passiert…?

    Es wurde doch darüber beraten, ob Sarrazin ausgeschlossen werden sollte. Man entschloss sich dagegen. Nun kann man sich an Sarrazins Haltung und Ausdrucksweise zu diesem Thema sicher aus bestimmten Gründen stören, auf mich wirkt es aber alles andere als überzeugend, ohne sein Buch gelesen zu haben (oder haben Sie das?), nur deshalb, weil die NPD ihn toll findet, seinen Parteiausschluss zu verlangen.

    • 24. August 2010 um 11:07 Uhr
    • NKB
  8. 8.

    Herr Adam, es kracht sowieso. Europa ist mittelfristig am Ende, da braucht man sich keine Illusionen zu machen. Unsere muslimischen Freude bilden als Ursache aber lediglich die Spitze des Eisberges.

    • 24. August 2010 um 11:07 Uhr
    • Samuel
  9. 9.

    Na, Hauptsache man kann sich moralisch überlegen fühlen, nicht wahr, Herr Lau?

    Was kann Herr Sarrazin dafür, dass die NPD ihm zujubelt? Nächste Woche postet jemand in einem Pädophilen-Forum „Neulich hab ich da was von dem Lau von der ZEIT gelesen, das sprach mir echt aus der Seele…“. Und dann? Fänden Sie es nicht auch extrem albern und lächerlich, wenn anschließend jemand versuchen würde, Sie in diese Ecke zu rücken? Unfassbar.. da bin ich von ihrem schönen Blog wirklich qualitativ besseres gewohnt.

    Herr Sarrazin mag Recht oder Unrecht haben, mir ist jemand, der klar und unmissverständlich seine Meinung kundtut, ohne Rücksicht auf eventuelle Konsequenzen und Empörungsreflexe, tausendmal lieber als jemand, der eben diese Leute in eine Schmuddelecke stellen möchte, um sich zu vergewissern wie moralisch überlegen man doch ist und sich auf die Schulter klopfen. Dazu braucht es nämlich nicht sonderlich viel Mumm. Für bequeme Meinungen, die dem Konsens entsprechen, braucht es keine Meinungsfreiheit. Denken Sie mal drüber nach. Ihr nächster Blog-Post wird wieder viel besser, ich bin mir ganz sicher! :)

    • 24. August 2010 um 11:10 Uhr
    • Publix
  10. 10.

    im gestrigen Print-Spiegel list sich das im O-Ton allerdings so, Herr ‚Dr.‘ Adam:

    „Witz oder nicht: Bleibt die Fertilitätsrate der deutschen autochthonen Bevölkerung dort, wo sie seit 40 Jahren liegt, dann wird im Verlauf der nächsten drei bis vier Generationen die Zahl der Deutschen auf 20 Millionen sinken. Im Übrigen ist es absolut realistisch, dass die muslimische Bevölkerung durch eine Kombination von hoher Geburtenrate und fortgesetzter Einwanderung bis 2100 auf 35 Millionen wachsen kann.“

    m.

    • 24. August 2010 um 11:13 Uhr
    • miles
  11. 11.

    „Die Zahlen, mit den Terkessidis hantiert, sind zwar fraglich – mal machen Migranten ein Drittel der Bevölkerung aus, mal die Hälfte. Der jüngste Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes spricht dagegen von knapp 20 Prozent – doch am grundsätzlichen Befund ändert das nicht viel: Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland wird zunehmen, aber die meisten Institutionen – Schulen, Theater, Bibliotheken, Sportvereine, um nur einige zu nennen – gehen davon aus: Wir müssen uns ja nicht ändern, die anderen müssen sich einfügen.“

    … das dazu aus der verlinkten dlf Rezension

    m.

    • 24. August 2010 um 11:16 Uhr
    • miles
  12. 12.

    Ja aber es sei darauf hingewiesen, dass das eben kein Alleinstellungsmerkmal ist, sondern das, was hier kracht, ist die Armut, die Herkunftsunabhängig ist. Wenn Sarrazin nur mit einigen seiner Thesen Recht hätte, so müsste der deutsche sozialstaat, vor allem an der viel größeren Anzahl deutscher Sozialleistungsbezieher kollabieren.

    @miles
    Was? Warum? Was hat denn das damit zu tun? Worauf ich hinweise, ist lediglich die Ironie des Namens in Verbindung zu dem Anliegen.

    Können Sie sich nicht vorstellen, dass jemandem bei dem Namen „Sarrazin“ das Wort Sarazene einfällt und dieser dann im Internet guckt, ob da was dran ist und bei Wikipedia das Ergebnis findet, ohne dass dieser sich tatsächlich für das Thema im Speziellen interessieren muss?

    Das kommt davon, wenn gewisse Bildungswege das assoziative Denken verkümmern lassen und nur noch in fachlichen Schubladen denken lassen. Wie kommen Sie dazu andere Leute so zu bevormunden?

    • 24. August 2010 um 11:19 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  13. 13.

    Ja Herr Lau, weil Adolf Autobahnen gebaut hat, fahren Sie darauf logischerweise nicht. Sehr lau….

    • 24. August 2010 um 11:25 Uhr
    • Markus Glock
  14. 14.

    Zum Lob und Preis eines assoziativen Denkers:

    „Wenn Sarrazin nur mit einigen seiner Thesen Recht hätte, so müsste der deutsche sozialstaat, vor allem an der viel größeren Anzahl deutscher Sozialleistungsbezieher kollabieren.

    … solange der dt. Staat noch irgendwo Kredit bekommt, können wir voller Zutrauen in die demnächst durch unsere Talente erwirtschafteten Überflüsse ja weiter machen. Wer mag schon an Schulden denken, solange er bereichert wird …

    m.

    • 24. August 2010 um 11:27 Uhr
    • miles
  15. 15.

    Jörg Lau, mutiger Faschismuskeulenschwinger!

    Und so originell!

    • 24. August 2010 um 11:37 Uhr
    • Black
  16. 16.

    Herr Prof. Norbert Bolz hat dazu im „Taqesspiegel“ vom 13.08.2010 -siehe unten- alles notwendige bereits dazu gesagt.

    Im Volk brodelt es immer mehr, bloß die linksmedialen Gutmenschen wollen an ihrer Lebenslüge bis zum Untergang festhalten.

    Und wenn ihnen rein garnichts mehr einfällt, dann geht immer noch die Nazikeule. So wie bei Herrn Lau.

    Vielleicht versucht der linksmediale Mainstream einfach mal Herr Sarazin INHALTLICH zu wiederlegen.

    Da das aber keiner schafft, wird halt weiter die Rechts-Populismus-Nazikeule geschwungen.

    Erbärmlicher antiintellektueller geht es nicht mehr.

    Herr Lau recherchieren Sie mal und lassen Sie das antiintellektuelle NPD-Zustimmungsgedöns zu Herrn Sarrazin.

    Norbert Bolz im „Tagesspiegel“

    „Viele Akademiker, Journalisten und Intellektuelle sind aber gar nicht links, sondern maskieren sich nur so, um in ihren Institutionen überleben zu können. Wer einen „rechten“ Satz sagt oder schreibt, bekommt viel Zustimmung – hinter vorgehaltener Hand. Das ist das Sarrazin-Syndrom: Du hast ja recht, aber das kann man doch nicht sagen … Hier zeigt sich besonders deutlich, dass sich der nachträgliche Kampf gegen die Nazis in den letzten fünfzig Jahren zu unserer größten Denkblockade entwickelt hat. Sie besteht in der grotesken Gleichung: konservativ=reaktionär=faschistisch. Diese Keule schwebt über jedem, der versucht, sich seines eigenen Verstandes ohne Anleitung der Gutmenschen zu bedienen.“

    • 24. August 2010 um 11:38 Uhr
    • Andreas Meister
  17. 17.

    Ich fände es sinnvoll(er), wenn man sich anhand des/eines (online-)vorliegenden aktuellen Textes mit den Thesen bzw. Argumenten von Sarrazin auseinandersetzen können. Was immer welche Extra-Diskurs-‚Fringe‘-Partei wie die NPD dazu meint, kann einem eigentlich zunächst ‚völlig schnuppe‘ sein. Ansonsten müsste man ja nun über diese Gruppierung und ihre dort verlinkte(n) Thesen diskutieren. No way.

    Nun ja, das Fehlen einer/der notwendigen (Online-)Text-Grundlage zwingt mich ja wohl nun, den Artikel via Kauf der aktuellen SPIEGEL-Ausgabe (sehr, sehr ungern bei meiner Skepsis gegenüber diesem Mode-Hechel-Organ!) zur Kenntnis zu nehmen.

  18. 18.

    Ist Ihnen eigentlich bewusst, wie Ihre Reaktionen nicht so den jeweiligen Äußerungen passen?

    Der Fehler im Beschwören der Massenmigration ist die Annahme, dass wir uns jetzt an einem Punkt Null befinden, von dem ausgehend man die Migration errechnen kann. Wir befinden uns naturgemäß in einem Prozess, der kein Anfang und kein Ende hat. Was ist mit den Millionen Nachfahren der Masuren, der Hugenotten, oder Personen vom Balkan. Diese haben die Deutschen nicht vertrieben, nein, sie sind Deutsche geworden und haben ihre Kultur beigemischt, die heute als Deutsch angesehen wird. Da gäbe es vor allem sprachliche, kulinarische und musikalische Beispiele.

    Was in der Rechnung außer Acht gelassen wird ist das Parameter „Wandel“ sowohl die „deutsche“ als auch die „muslimische“ Kultur lassen sich nicht für 300 Jahre konservieren. Sie wandeln sich sowieso und beeinflussen sich gegenseitig. So war das schon immer und so wird es bleiben. Fraglich ist nur, wie der Wandel stattfinden wird. Das ist allerdings sehr schwer vorherzusagen.

    Die mangelnde Auseinandersetzung mit den „fremden“ kulturen und die erste Annahme, diese seien schlecht, ist als Rassismus einzustufen.

    Man sollte sich ein Vorbild an Goethe nehmen, der Arabisch gelernt hat und den Koran gelesen hat.

    Das ist hier alles nichts neues. Es ist nur die alte Angst vor dem fremden. Der Witz besteht, wie geschrieben, darin, dass „Sarrazin“ früher synonym für „fremdartig“ verwendet wurde.

    • 24. August 2010 um 11:43 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  19. 19.

    16 – Postscriptum

    „… und wovon man nicht reden kann, darüber muß man schweigen“
    (Ludwig Wittgenstein)

  20. 20.

    Thilo Sarrazin for Bundeskanzler! Endlich mal einer, der in der Öffentlichkeit steht und trotzdem den Mut hat, die Wahrheit auszusprechen. Ein Traum… Inzwischen ist es bei uns ja schon so, daß sich selbst Ausländer beschweren, daß es in Deutschland zu viele asoziale Ausländer gibt. Das muß man sich mal geben…

    • 24. August 2010 um 11:48 Uhr
    • Sunny
  21. 21.

    Sunny…das ist wahrscheinlich auch dein richtiger Name.

    Wisst ihr was, ihr Spinner? Ihr solltet alle den Asatru beitreten und den wahren deutschen Göttern huldigen, damit das fremdartige Christentum endlich aus Deutschland verschwindet. Vor 1400 Jahren gab es sicher auch deutsche Priester, die ausgerechnet haben, dass es in 1000 Jahren fast nur noch Christen in Deutschland gibt! Schreckliche Vorstellung, oder?!

    • 24. August 2010 um 12:00 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  22. 22.

    @dr.hans adam

    Wenn Sarrazin nur mit einigen seiner Thesen Recht hätte, so müsste der deutsche sozialstaat, vor allem an der viel größeren Anzahl deutscher Sozialleistungsbezieher kollabieren.

    Mit Verlaub ich muß schon sagen Islamkritiker als Rassisten zu bezeichnen ist nun wirklich keine akademische Leistung eines Promovierten.

    Analyse? Differenzieren? Diskrimare? Schon mal gehört?

    Und woher nehmen Sie die unbelegbare Behauptung Herr Sarazin ist ein Rassist?

    Wissen Sie eigentlich worum es hier geht?

    Zitieren Sie doch ei

    • 24. August 2010 um 12:04 Uhr
    • Andreas Meister
  23. 23.

    @Dr.Hans Adam

    „Wisst ihr was, ihr Spinner?“

    Herr Adam!

    Kann man an einer Baumschule auch eine Dissertation schreiben?

    Begreifen Sie das Problem wirklich im Ansatz nicht?

    Was haben Sie eigentlich studiert?

    • 24. August 2010 um 12:09 Uhr
    • Andreas Meister
  24. 24.

    Naja, ich kann schon viele rassistische und hetzerische Details in seinen Aussagen erkennen:

    z.B.

    „Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung:“

    Warum muss es so populistisch formulieren??????

    Hier weitere Zitate von ihm:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-47442.html

    • 24. August 2010 um 12:10 Uhr
    • docaffi
  25. 25.

    Sie sollten gründlicher lesen und vielleicht auch selbst mal versuchen mehrere Aspekte eines Themas zu durchleuchten.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/gutachten-zu-thilo-sarrazin-rassistisch-elitaer-und-herabwuerdigend-1.58130

    es gibt mehrere Gutachten zu Sarrazin. Wenns sie interessiert, dann suchen sie selbst weiter. einen Hinweis habe ich Ihnen hier per link gegeben. Wenn man Migration kritisiert, dann ist man kein Islamkritiker. Sarrazin kritisiert vor allem den Islam hier in Deutschland. Das ist der Unterschied. Er will ihn raus haben und macht ihn damit schlechter (per se) als z.B. das Christentum oder das Judentum. „Belegen“ tut er seine Äußerungen dann aber nciht mit Eigenheiten des islam, sondern mit eigenheiten von Moslems. Und genau das macht ihn zu einem Rassisten.

    Ich studierte „Klugologie“, was mich sehr viel klüger macht als Sie.

    • 24. August 2010 um 12:15 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  26. 26.

    Dummschwätzer Sarrazin ist clever, weil er der Bedarf an Dummschwätz zur Bereicherung nutzen kann.

    Wenn man auf eine Leserschaft bauen kann, die so gnadenlos verblödet ist, dass man dieser Erzählen kann, Moslems würden nicht in der Schule und dem Arbeitsmarkt diskriminiert, obwohl etliche Studien diesen Schwachsinn widerlegen, WÄHREND man selber ein weiteres Werk veröffentlicht, das genau die Stigmatisierung vollzieht, die geleugnet wird, kann man mit Moslemhetze viel Geld verdienen und dem Ansehen der Bundesbank sehr schaden.

    Wenn so ein Dummschwätzer im Vorstand der Bundesbank sitzt, der zum persönlichen Vorteil bereit ist, die Gesellschaft mit unhaltbaren Aussagen zu vergiften, und mit der verkörperten Inkompetenz bei der Erfassung einfachster gesellschaftlicher Zusammenhänge die Inkompetenz der Bundesbank und damit Deutschland überstülpt, sollte die Deutsche Intelligenz endlich mal aus IOhrem Tiefschlaf aufwachen!

    Für alle Trottel, die den Sarrazin Unsinn aufsitzen, nochmal eine Kurzbeschreibung Sarrazinscher Elementarverblödung:

    Wenn man ein Buch schreibt, das dazu ausgelegt ist, bestimmte Menschen zu stigmatisieren, weil miese Charakter nach der Stigmatisierung lechsen, und dann Behauptet, dass keine Diskriminierung stattfindet, bewegt sich das auf dem gleichen Niveau, als wenn man behaupten würde, dass angebotenes Freibier auf dem Oktoberfest abgelehnt werden würde.

    Schande über Deutschland. Schande über die Bundesbank. Schande, dass solche Inkompetenz Repräsentant deutscher Finanzkompetenz ist.

    • 24. August 2010 um 12:18 Uhr
    • Erol Bulut
  27. 27.

    Keine Ahnung, JL, was Sie wieder reitet. Islamophobiephobie? Aber hier die Deutschfaschos zu verlinken (egal in welcher Intention) und zur Zeit einen Relativierungskurs in Hinsicht auf den Islamfaschismus zu fahren, ist übel, ganz übel.

    NPD und Islamismus verrecke.

    • 24. August 2010 um 12:23 Uhr
    • Bergpalme
  28. 28.

    „klugologie“, genau, jetzt verstehe ich Sie auch besser, Herr Adam.

    Aber Sie wissen ja selbst, was Sarrazin über das Gutachten gesagt hat.

    „Unsauber, schleimig, widerlich“ – das Urteil von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin über ein Gutachten seiner SPD ist vernichtend.

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,8045002,00.html

    ABER Herr Dr. Klugologe, WIDERLEGEN Sie ihn doch einfach mal.

    Daran werden Sie halt erbarmungslos scheitern.

    Und hängen Sie einfach mal die Nazikeule an die Garderobe.

    Und da Sie vermutlich Linker sind, beschäftigen Sie sich auch mal mit dem immanenten Antisemitismus der Linken.

    Denn wohin der geführt hat wissen Kluge ja auch….

    • 24. August 2010 um 12:25 Uhr
    • Andreas Meister
  29. 29.

    @docaffi

    Für die Ausdrucksweise („Kopftuchmädchen“, „Eroberung“) hat Sarrazin sich zwischenzeitlich mal entschuldigt, obgleich er in der Sache freilich nichts zurückgenommen, sondern sogar nachgelegt hat. Auch wenn man Sarrazins Ansichten und Tonfall sicherlich kritisieren kann, schützt ein sachlicher Umgang mit der Problematik übrigens auch nicht immer davor, (ohne Grund) Opfer der Rassismuskeule zu werden. Als Giovanni di Lorenzo es vor ein paar Monaten z.B. wagte, aufgrund einer Studie des Bundesamtes für Migration, die gezeigt hatte, dass Migraten deutlich häfuiger von Sozialleistungen abhängig sind als Menschen ohne Mirgationshintergrund, die Frage aufzuwerfen, ob die deutschen Sozialsysteme möglicherweise eine gewisse „Magnetwirkung“ zumal auf ungebildete Zuwanderer ausübten, wurde er gleichfalls sofort beschuldigt, „fremdenfeindlich“ zu sein und sich in einer „Das-Boot-ist-voll-Rhetorik“ zu ergehen. Im Einzelnen mit seiner Meinung auseinander setzen wollte man sich dabei hingegen nicht.

    Ihre Links machen außerdem deutlich, dass Sarrazin eben grundsätzlich dazu neigt, sich überspitzt und unsensibel auszudrücken (was nicht heißen soll, dass er deswegen keinesfalls ein „Rassist“ sei könne, nur sollte man diese Eigenart Sarrazins bei einer Bewertung seiner Äußerungen schon berücksichtigen).

    Ich denke aber, dass wir uns zumindest insofern einig sind, als dass eine „Widerlegung“ von Sarrazin sich nicht darin erschöpfen kann und darf (!), schlicht darauf zu verweisen, dass die NPD ihn gut findet und es augenscheinlich gewisse Schnittmengen zwischen seinen Ansichten und denen der NPD gibt. Das ist mehr als nur wohlfeil.

    PS: Es freut mich, dass Sie im offiziellen Zeit-„Forum“ wieder entsperrt wurden.

    • 24. August 2010 um 12:33 Uhr
    • NKB
  30. 30.

    @A.Meister

    So eine Aussage ist so dumm und rassistisch, dass gar nicht widerlegt werden muss:

    „“Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung:”

    Er soll doch erstmal beweisen, dass Türken eine niedrigere IQ haben als andere.

    • 24. August 2010 um 12:35 Uhr
    • docaffi
  31. 31.

    @NKB
    Volle zustimmung.
    Und vielen Dank. Dank Herr Lau war es möglich.

    • 24. August 2010 um 12:38 Uhr
    • docaffi
  32. 32.

    Was ich bis jetzt über und von Sarrazins neuem ‚Meisterwerk‘ las, erinnert an Walter Laqueurs kontrovers diskutierten Essay in Buchform ‚Die letzten Tage von Europa – Ein Kontinent verändert sein Gesicht‘. Insofern verstehe ich auch die ganze Aufregung nicht ganz.
    Sarrazins Version nun erscheint lediglich als eine (noch) simplifizierende(re), populistische und aufmerksamkeitsheischende Aufarbeitung dieses Stoffes.
    Dass beiden Autoren dabei ein Hang zu vor Behauptungen nur so strotzenden Texten gemein ist, überprüfbare Nachweise demgegenüber jedoch Mangelware bleiben, wird dem geneigten Leser bald ins Auge fallen.
    Sarrazin macht darüberhinaus, anders als Laqueur, mMn auch noch den Fehler, Veränderung und Wandel mit Untergang zu verwechseln.
    Was beispielsweise die Fertilitätsrate angeht, gilt es als erwiesen, dass sich Frauen mit MiHi im Laufe der Zeit sozusagen „bestens in die Aufnahmegesellschaft integrieren“.

  33. 33.

    Übrigens steckt hinter Sarrazins Neuveröffentlichung Bertelsmann:
    http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=2010-08-23-0616&pc=s02

  34. 34.

    @ Dr.Hans Adam #4 11.02h

    Sarrazin ist ein franz. Familienname der Buchweizen heißt:
    http://translate.google.de/#fr|de|sarrazin

    • 24. August 2010 um 12:45 Uhr
    • Bravoleser
  35. 35.

    @docaffi

    Er soll doch erstmal beweisen, dass Türken eine niedrigere IQ haben als andere.

    Einem (freilich schon methodisch sehr umstrittenen) Vergleich aufgrund statistischer Erhebungen zufolge stimmt das:

    http://en.wikipedia.org/wiki/IQ_and_the_Wealth_of_Nations

    Auch wenn es so ist, ist damit aber eben nicht gesagt, dass es in den Genen von Türken oder Menschen türkischer Abstammung liege, einen niedrigeren IQ zu haben. Soweit ich weiß, behauptet Sarrazin das in seinem Buch aber auch nicht (auch wenn er von einer erblichen Komponente ausgeht). Vielmehr unterstellt er, dass es im wesentlichen Bildungsdefizite seien, die den Unterschied bedingten.

    • 24. August 2010 um 12:46 Uhr
    • NKB
  36. 36.

    @ Jörg Lau
    Beifall von der falschen Seite muß nichts heißen.
    Auch Sie selbst bekommen für ihre pro-Islam und
    pro-Großmoschee Haltung garantiert jede Menge Beifall.

    Allerdings nicht von der NPD sondern von Islamisten.

    • 24. August 2010 um 12:48 Uhr
    • Bravoleser
  37. 37.

    @27

    Unersträglicher Stumpfsinn, der in diesem Fankult zu depperten Aussagen Prominenter liegt.

    Sarrazin zu widerlegen, ist einfacher, als Minderbemittelter zu glauben vermag.
    >>>Sarrazin:
    Letztlich sei es keine Geldfrage, sondern eine Frage der Mentalität, des Wollens und der Einstellung. „Wo diese fehlt, hilft auch kein Geld, und wo diese da ist, ist das Geld gar nicht so wichtig.“
    >>>
    Sarrazin begründet diese Verhetzung anhand von was? Die einzige Begründung, die Sarrazin zu liefern bereit ist, sind völlig unreflektierte Arbeitsmarktdaten, wo er den Ist-Zustand für die Asoprollintelligenz aufbereitet. Jede seiner Begründung könnte mit der gleichen Idioten-Logik auch folgende Aussagen zutereffend erscheinen lassen:

    – Ostdeutsche sind faul und wollen nicht arbeiten
    – Frauen sind faul und wollen nicht in Führungspositionen
    – Deutsche Männer und Frauen hassen Kinder
    – Die deutsche Intelligenz ist unfähig, dümmliche Behauptungen Sarrazins so zu entlarven, dass wenigstens die Mittelverblödeten merken, wie gnadenlos Stumpfsinnig ein Sarrazin Fankult ist

    Das alles sind Aussagen, die sich anhand dem Ist-Zustand, identisch wie von Sarrazin angewendet, mühelos „belegen“ lassen, natürlich wenn man den Verstand ganz ausschaltet.

    • 24. August 2010 um 12:48 Uhr
    • Erol Bulut
  38. 38.

    „Er soll doch erstmal beweisen, dass Türken eine niedrigere IQ haben als andere.“

    Wozu? Ich denke, Herrn Sarrazin ist ‚der IQ der Türken‘ piepschnurzegal – der Mann macht sich u.a. Gedanken zum IQ der in europäische Gesellschaften zugewandernden Moslems.

    Hätten Sie dazu Anmerkungen zu machen?

    m.

    • 24. August 2010 um 12:49 Uhr
    • miles
  39. 39.

    Danke Docaffi!

    Nein, Herr Meister, ich bin nicht links. Und ich kenne den Antisemitismus der Linken – vor allem, weil ich Jude bin.

    Aber ich kenne auch die Xenophobie der Dummen. Es ist auch nicht so, dass ich Sarrazin widerlegen muss (obwohl ich das hier bereits getan hab), sondern er müsste vor allem empirisch(!) belegen, was er behauptet.

    Seine Meinung über das Gutachten tut nichts zur Sache. Jemand, der sein Bildungsniveau aufweist und noch nie etwas von Rassismus – Definitionen gehört hat, kann so ein Gutachten nicht widerlegen. Zumal es wissenschaftlich ist und seine Reaktion eine Gefühlsmeinung vom Schlage eines 8 – Jährigen.

    Herr Andreas Meister,

    im Grunde ist es mir egal, ob und wie sie Ihren Fremdenhass, den Sie hinter Fremdenangst verstecken, ausleben. Ich bin Mitte 20, gutaussehend, lebe in Berlin, habe Geld, bin klug und schlafe mit wunderschönen Frauen.

    Sie hingegen sind alt, verbittert und kommen aus der deutschen Provinz. Man kann Ihnen ob Ihrer Äußerungen ja keinen Vorwurf machen, da Sie ja lediglich Kind Ihrer eigenen fehlgeleiteten Dorf-Sozialisierung sind.

    Jetzt muss ich mich aber verabschieden, weil ich feiern gehe und die kosmopolite Kultur meiner wunderschönen Stadt genieße.

    Und lesen Sie bitte etwas mehr Hegel und Leipnitz.

    • 24. August 2010 um 12:49 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  40. 40.

    @Publicola #16+#18

    Offenkundig sind Sie in dieser Diskussion der einzige, der noch alle Tassen im Schrank hat. Dank dafür.

    • 24. August 2010 um 12:50 Uhr
    • riccardo
  41. 41.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welcher Vehemenz die Vertreter der veröffentlichten Meinung über Äußerungen herfallen, die nicht dem RotRotGrünenFriedeFreudeEierkuchen-Gutmenschen-Einheitsbrei entsprechen. Kann man sachlich nicht entgegnen, kommt sofort die Nazikeule raus. Insbesondere in Bezug auf Islamkritiker ist dieser Vergleich absolut unhistorisch.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Amin_al-Husseini

    Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist eine westeuropäische Erfindung, aus der Umma werden sie es nicht hören. Auch der Ministerpräsident des Vielleicht-bald-Eu-Mitglieds sieht das so:
    „Prime Minister Recep Tayyip Erdoğan rejected attempts to call Turkey the representative of moderate Islam. „It is unacceptable for us to agree with such a definition. Turkey has never been a country to represent such a concept. Moreover, Islam cannot be classified as moderate or not,“ Erdoğan said, speaking at Oxford Centre for Islamic Studies late Thursday.“
    http://www.hurriyet.com.tr/english/domestic/11360374.asp?scr=1
    „Was sagt man dazu? Da erzählt man den gutgläubigen Völkern Europas ständig was von einem moderaten Islam, nur will die islamische Welt nichts davon wissen. Wieder einmal weist der türkische Ministerpräsident völlig zurecht darauf hin, dass es nur einen Islam gibt und sonst nichts. Entrüstet weist er Behauptungen von sich, die Türkei sei ein Beispiel für den „moderaten Islam“.

    Frage in die Runde: Wie lange wird man im Angesicht solcher deutlichen Aussagen in Europa noch das Märchen aufrechterhalten können, es gebe verschiedene Versionen vom Islam. Ich persönlich glaube, dass die Völker Europas schon sehr bald aufwachen werden. Die Wahrheit lässt sich zwar lange aber eben nicht ewig leugnen.“
    http://www.politik.de/forum/religion/212757-ministerpraesident.html

    • 24. August 2010 um 12:51 Uhr
    • Nobrainer
  42. 42.

    @Bravoleser lies den Wikipedialink du Peter! Da steht drin, warum das Buchweizen heißt…synonyme Verwendung von sarazene für fremden Weizen…mein Gott!

    • 24. August 2010 um 12:52 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  43. 43.

    ad 23 – docaffi

    Werter docaffi,

    Danke für den Link der Einzelzitate, die mir in der Tat grundsätzlich ob gegen Türken, Hartz-IV-Empfänger, Muslime, etc. etc. wen auch immer geäußert, schon recht heftig, wenn nicht unzumutbar und (volks)verhetzerisch erscheinen.
    Man fragt sich in der Tat – wie z.B. Erol Bulut -, warum so ein Mensch so lange soviel Steuergelder in Form seines Gehaltes ‚einstreichen‘ durfte.
    Ansonsten stimme ich mit NKB überein.

    PS: Schön, dass Sie wieder da sind und dass Herr Lau sich für Sie erfolgreich eingesetzt hatte.
    Ihre authentische Stimme ‚in rebus iranicis‘ ist m.E. einfach unverzichtbar!

    [[Übrigens hatte ich als absoluter Medien-Amateuer ebenfalls in recht hilfloser Art und Weise versucht, Sie zu durch das Versenden von 5 längeren Emails über zwei Wochen hin verteilt an diverse zuständige ZEIT-Adressen sowie ZEIT-Gewaltige zu unterstützen]]

  44. 44.

    @docaffi

    Dank Herr Lau war es möglich.

    Zumidnest hier eine gute Tat von ihm. Ich hatte ja aber schon einmal geschrieben, dass ích die Moderationspraxis im offiziellen Zeit-„Forum“ ohnehin für einen schlechten Witz halte und namentlich Ihre Sperrung für völlig überzogen hielt, sie mir vielmehr Ausdruck der Hilflosigkeit der Redaktion zu sein schien, Auseinandersetzungen zwischen Ihnen und „Fans“ und Apologeten der Mullahs sinnvoll zu „moderieren“ (wobei eben der lächerliche Maßstab der Redaktion Probleme bereitet).

    • 24. August 2010 um 12:52 Uhr
    • NKB
  45. 45.

    Es sieht so aus, als wenn der Obertroll Graf Rosenfeld hier sein Unwesen treibt.

    • 24. August 2010 um 12:53 Uhr
    • riccardo
  46. 46.

    „Ich bin Mitte 20, gutaussehend, lebe in Berlin, habe Geld, bin klug und schlafe mit wunderschönen Frauen.“

    Graf Rosenfeld?

    • 24. August 2010 um 12:56 Uhr
    • Bergpalme
  47. 47.

    ad 41 – Postscriptum
    Trotzdem bin ich natürlich weiterhin der Ansicht, dass man sich mit einem intersubjektiv zugänglichen Text (Langformulierung für: ‚Online-‚) auseinanderzusetzen hätte, der ja so bedauerlicherweise nicht vorliegt. Aus dem Kontext gerissene Zitate reichen da selbstredend einfach nicht.

  48. 48.

    @ Bravoleser 35:

    Der altbekannte Reflex: Ist man nicht radikal gegen alles Muslimische, muss man quasi pro-Islam sein und würde am liebsten die Scharia in Westeuropa einführen.

    Menschen mit so einer Denke tun mir leid, ernsthaft.

  49. 49.

    @Herr Lau
    >>>
    p.s. Angela Merkel hat es vor einigen Jahren über sich gebracht, Martin Hohmann aus der Union rauszuwerfen wegen dessen antisemitischer Äußerungen über die Rolle der “jüdischen Bolschewisten” etc.

    Thilo Sarrazin nähert die Sozialdemokratie durch seine Äußerungen über die Bedrohung des deutschen Volkes durch muslimische Einwanderung an die “soziale Heimatpartei” NPD an – und nichts passiert…?
    >>>

    Abgesehen davon, dass dies die hier vielfach vertretene These „islamischen Einflusses“ widerlegt, und zeigt, wie es funktioniert, wenn es tatsächlich eine einflussreiche Lobby gibt (in diesem Fall positiver Natur), hatten Sie nicht auch eine Meinung zu Sarrazin, die nicht ganz so drastisch ist, wie jetzt? Da er zuvor nichts anderes formuliert hatte, wieso jetzt erst so ein klares Meinungsbild?

    • 24. August 2010 um 12:57 Uhr
    • Erol Bulut
  50. 50.

    @Bergpalme

    ideologisch sind Sie mit der NPD Logik bei der Stigmatisierung von Moslems im Grunde identisch.

    Wertet das nun die NPD auf, oder Ihre Aussagen ab?

    Süß die selbstgefällige schizofrene Plärrerei, die so frei von Kognition ist :]

    • 24. August 2010 um 13:06 Uhr
    • Erol Bulut
  51. 51.

    @NKB
    Ich will nicht wissen, wie diese Studie zustande gekommen ist. Man kann stark bezweifeln, dass es einen standardisierten Test existiert, der auch die kulturellen Eigenschaften aller dieser Ländern berücksichtigt.
    Aber auch dort sind gerade 15 IQ-Punkte zwischen den Japanern (Nr.3) und den Türken.

    • 24. August 2010 um 13:08 Uhr
    • docaffi
  52. 52.

    Mögen Sie meinen Kommentar nicht?

    • 24. August 2010 um 13:08 Uhr
    • Tatort
  53. 53.

    @Publicola u. NKB

    Herzlichen Dank noch ein mal. Ich trete dort nur noch sehr moderat auf sprechen keinen mehr direkt an. Die aktuelle Diskussion um die iranische Aufrüstung zeigt aber welche Trolle dort regelmäßig ihr Unwesen treiben.

    http://www.zeit.de/politik/2010-08/iran-drohne-buschehr?commentstart=25#comments

    • 24. August 2010 um 13:17 Uhr
    • docaffi
  54. 54.

    @docaffi

    Man kann stark bezweifeln, dass es einen standardisierten Test existiert, der auch die kulturellen Eigenschaften aller dieser Ländern berücksichtigt.

    Das ist beides an der „Studie“ kritisiert worden (im Grunde ist es nicht einmal eine eigenständige Studie). Tatsächlich wurde nicht einmal ein einheitlicher IQ-Test verwendet, um die Werte zu ermitteln. Z.T. wurden Werte auch einfach nur geschätzt, indem man sich bei „vergleichbaren“ Ländern bedient hat. Andererseits ist eine signifikante erbliche Komponente von Intelligenz (ohne Bezug zur Nationalität), von der auch Sarrazin ausgeht und derentwegen er mitunter eebnfalls angegriffen wurde, inzwischen wohl aber weitestgehend anerkannt. Auch der Verweis auf eine geringere Bildung und Bildungsferne ist plausibel.

    Mir scheinen Sarrazins Äußerungen vor allem Ausdruck eines vorwiegend ökonomischen Denkens zu sein (auch wenn sich daneben noch andere Elemente finden lassen).

    • 24. August 2010 um 13:19 Uhr
    • NKB
  55. 55.

    ad Nr. 23 / Nr. 41
    „Ansonsten stimme ich mit NKB überein.“ – bezogen auf Beitrag Nr. 28

    ad Nr. 39 – @ riccardo
    Danke für Ihr Lob
    (Kann man in der Tat auch mal in seinem Leben gebrauchen!)

    ad Nr. 33 – @ Bravoleser; ad Nr. 40 – @ Dr. Hans Adam
    Typischer Fall von „beide haben Recht“.
    Das heißt zudem – nun eine dritte, korrekte Schlussfolgerung –
    das der Name „Sarrazin“ auch einen französischen Migrationshintergrund hat

    (a) Berlin: vermutlich also ein Nachkomme der ungefähr 40.000 Hugenotten, die vor der französischen Exterminationspolitik in die deutschen Territorien flohen. Davon nahm Brandenburg-Preußen ca. 20.000 von ihnen auf begünstigt durch ein Edikt von Friedrich Wilhelm, des „Großen Kurfürsten“, 1685.

    b) Zeitlich davor – wie Dr. Hans Adam vermutet – liegt dann der 2. Migrationshintergrund dieser ursprünglich also wohl moslemischen Familie Sarrazin, in Frankreich dann/damals]

  56. 56.

    Korrektur: … Das heißt zudem …, dass …

  57. 57.

    Zu einem derart ernsten Problem für unser Land wird nun gleich in der Anmoderation die Nazikeule (gekoppelt über den Hohmann-Vergleich mit dem Anti-Semitismus) geschwungen (sonst kam das erst später).
    Wer soll da noch ernsthaft und sachlich argumentieren?
    Wer will sich schon in eine Richtung mit der NPD drängen lassen?
    Da sich Herr Lau nicht distanziert, hat sich für mich damit aus dem Kreis ernsthafter Schreiber verabschiedet.

    • 24. August 2010 um 13:23 Uhr
    • BerndL
  58. 58.

    ad 51 – docaffi

    In meinen Emails war eines meiner Hauptargumente das unzivilisierte Benehmen dieser (iran-)regierungsamtlichen Blogger.

    Warum auch sollte durch Sperrung (iran-)authentischer Stimmen der Vernunft das Iran-Regime hier auf den ZEIT-Foren in frecher Weise Jubelorgien veranstalten dürfen?

  59. 59.

    @ Dr. Hans Adam

    Seien Sie doch bitte etwas geduldiger und meinungsmäßig-sprachlich ‚relaxter‘.
    Sie haben gute Argumente – ein solcher Sachverhalt ist dann doch wohl mehr als ausreichend, zufriedenstellend oder kommod!

  60. 60.

    @JL

    Ich frage mich bei all der Aufregung um Sarrazin, warum Sie hier im blog diesen Blödsinn nicht mindestens ebenso verurteilen.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article9151305/Tuerken-legen-mehr-Wert-auf-Bildung-als-Deutsche.html

    Da werden die abenteuerlichsten Zusammenhänge konstruiert, die mit der erlebten Wirklichkeit null komma null zu tun haben und als head-line verkauft.
    Ist das bereits das letzte Aufgebot der Realitätsverweigerer?

    • 24. August 2010 um 13:29 Uhr
    • tati
  61. 61.

    @ docaffi

    Die aktuelle Diskussion um die iranische Aufrüstung zeigt aber welche Trolle dort regelmäßig ihr Unwesen treiben.

    Wieso, das ist doch ein Ausdruck von Weisheit und Gerechtigkeit.

  62. 62.

    ad 32 – @ Manfred Mustermann

    „Übrigens steckt hinter Sarrazins Neuveröffentlichung Bertelsmann“

    Ist die Stiftung Bertelsmann (= ca.80% des Aktienkapitals der Bertelsmann AG – eine Diskussion zum Stiftungsrecht der Bundesrepublik wäre dringend fällig)
    nicht auch bekanntgeworden durch

    a)die tiefgreifend-erfolgreiche Chaotisierung der gesamten bundesrepublikanischen Kultusminister(ien) u. Bildungsminister(ien),- in other words – des gesamten Sekundar- und Tertiar(Universitäts-)-Bildungssystems der Bundesrepublik

    b) pädagogisch-erzieherisch wertvolle TV-Sender wie z.B. RTL, RTL2 ?

    Soweit nur mal frage- bzw. andeutungs-weise zwei ganz begrenzt-bescheidene Handlungsfelder dieser wirtschaftlich-gesellschaftlichen Kraft, genannt ‚Bertelsmann Stiftung‘.

  63. 63.

    „Was kann Herr Sarrazin dafür, dass die NPD ihm zujubelt?“ —> ja was wohl? Er bedient diese Partei ja mit seiner Demagogie.

    • 24. August 2010 um 13:42 Uhr
    • Nic
  64. 64.

    @ nobrainer 40:

    „Frage in die Runde: Wie lange wird man im Angesicht solcher deutlichen Aussagen in Europa noch das Märchen aufrechterhalten können, es gebe verschiedene Versionen vom Islam.“

    Märchen? Um das zu erkennen, reicht es, sich auch nur ansatzweise mit dem Islam auseinanderzusetzen, oder einfach nur die Augen aufzumachen.

  65. 65.

    @ Bergpalme, ALL: Wo habe ich „Islamfaschisten“ verharmlost? Oder wollen Sie den New Yorker Imam und seine Frau als „Faschisten“ bezeichnen? Oder sind eh alle Muslime „Faschisten“? Oder alle, die eine Moschee bauen oder eine besuchen? Crazy.
    Ich habe mit nur die Freude gestattet, den NPD-Zuspruch zu dokumentieren. Der widerlegt alleine g a r n i c h t s, wie hier schon verschiedentlich gesagt wurde. Aber interessant ist er schon.
    Und ausschließen kann man nicht, dass die NPD Sarrazin richtig verstanden hat:
    Seit Jahren verlegt sich diese Szene auf das Moslembashing, weil das so schön anschlussfähig ist bis tief in die Mitte hinein.

    • 24. August 2010 um 13:50 Uhr
    • Jörg Lau
  66. 66.

    @Tati

    süß, wie Sie wieder über was sprechen, was sie nicht verstehen können. Das sind dort keine „abenteuerlichen Zusammenhänge“ sondern einfach nur beobachtungsdaten von gleichgearteten Strukturen. Sprich Vergleiche von Familien und Kindern, wobei die Eltern nach Bildung und Erwerbseinkommen bis auf die Herkunft gleich sind.

    Das normaler islamophober Kleingeist mit analytisch korrekt durchgeführten Vergleichen überfordert ist, ist die logische Folge der Unfähigkeit, die analytisch minderwertigen Vergleiche Sarrazins nicht hinterfragen zu können.

    Um Ihnen wenigsten einen Hinweis zu geben, wieso die im Spiegelartikel erwähnte Studie dieses Ergebnis hat, der deutsche „Proll“ trinkt mehr Alkohol und das macht gleichgültig, auch gegenüber dem Schicksal der Kinder. Abgesehen davon, ist in einer mehr oder weniger diskriminierenden Gesellschaft die Bildung für die Kinder der erste Weg, die Kinder vor Diskriminierung zu bewahren.

    • 24. August 2010 um 13:52 Uhr
    • Erol Bulut
  67. 67.

    @JL

    Ich glaube, Bergpalme meint damit vor allem, dass Sie in letzter Zeit häufiger auf den Propagandabegriff der „Islamophobie“ rekurriert haben, der nicht zuletzt auch dazu dient, Islamismus von Kritik freizustellen.

    Übrigens: Hatten Sie nicht noch jüngst die Vermutung geäußert, dass Sarrazin über die Reaktionen auf seine 8erstamligen) Äußerungen selbst „erschrocken“ gewesen sei und er sich deswegen dann zumindest ein bisschen entschuldigt habe? Dazu will nicht recht passen, was Sie jetzt schreiben. Was hat sich seit jeher geändert? (Dass Sarrazin ein Buch schreiben will, war schließlich bekannt.)

    • 24. August 2010 um 14:00 Uhr
    • NKB
  68. 68.

    Ich danke Herrn Sarrazin für seinen Mut, die Wahrheit zu formulieren!
    Toleranz und Offenheit Deutschlands werden nicht geachtet, sondern mißbraucht – klare Grenzen sollten gesetzt und auch überwacht werden.
    Eine liberale und (trotz aller Unkenrufe) soziale Gesellschaft wie die unsrige, die sich aus den Trümmern des zweiten Weltkrieges empor gearbeitet hat, hat sich das Recht erworben, Stellung zu beziehen (ohne die unangemessenen und tödlich langweiligen „Nazi,Nazi!“-Anwürfe. Die sind wirklich OUT, Leute).
    Zuwanderung ist wichtig und richtig – herzlich willkommen und danke für die Bereicherung meines Alltages.
    Als dumm verkaufen lassen möchte ich mich dennoch nicht – ich arbeite immerhin sehr hart für die Steuergelder.

    • 24. August 2010 um 14:01 Uhr
    • Sabine B. Berner
  69. 70.

    @ JL

    Seit Jahren verlegt sich diese Szene auf das Moslembashing, weil das so schön anschlussfähig ist bis tief in die Mitte hinein.

    Stimmt:

    Erneute NPD-Mahnwache in Bochum gegen israelischen Staatsterrorismus (12.08.06)

    kein Link, googeln.

  70. 71.

    „Moslembashing“ durch die NPD hin oder her, sie bashen Moslems aus den falschen Gründen.

    Wenn ich den Statistiken und Umfragen Glauben schenken darf, sind Moslems mehrheitlich eher konservativ, mögen tendenziell keinen Alkohol, haben Probleme mit Sex und halten die „Ehre“ hoch. Schon alleine das macht sie mir unsympathisch…

    • 24. August 2010 um 14:10 Uhr
    • Samuel
  71. 72.

    @ tati

    Wo sehen Sie das Problem? Es ist ja ausdrückklich davon die Rede, dass bei einem bestimmten leistungsstand häufiger für Realschule/ Gymnasium entschieden wird als bei Deutschen. Die Frage, ob der jeweilige Leistungsstand im gleichen Maße erreicht wird, ist davon unabhängig.

  72. 73.

    Sehr geehrter Herr Lau,

    ich habe Ihren Artikel bei mir erwähnt und auch auf die anderen beider der Serie hingewiesen:
    http://nicsbloghaus.org/2010/08/24/joerg-lau-ueber-sarrazin/

    PS: Weshalb funktionieren hier keine Trackbacks?

    • 24. August 2010 um 14:13 Uhr
    • Nic
  73. 74.

    „Deutschland schafft sich ab!“

    Als wär das so ein Verlust…(sorry, Deutschenhass finde ich auch nicht ok. Und tschüss, JL)

    • 24. August 2010 um 14:18 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  74. 75.

    @Riexinger 70

    gutes Beispiel, an dem herr Lau seine „Argumentationsfähigkeiten“ überprüfen kann.

    Heißt das nun, dass es keinen israelischen Staatsterrorismus gibt, wenn die NPD dagegen demonstriert? Immerhin hat auch der Bundestag genötigt durch den Einsatz von Hilfsaktivisten und deren Ermordung seine Aufmerksamkeit auf den israelischen Staatsterror in Gaza richten müssen, um dann anschließend zur Minderung des israelischen Staatsterrors in Gaza aufzurufen?

    Es ist ein immenses unvermögen, wenn Tatbestände nicht mehr durch diie Taten beurteilt werden, sondern durch die Kategorisierung von Meinungsvertretern in gut und böse. So könnte man anhand solcher Argumentation, die Herr Lau in seinem obigen Text anwendet, und die von der Vielzahl hier im Blog anwesenden praktiziert wird, geneigt sein, unreflektierte Urteile zu übernehmen oder zu verwerfen.

    ISt nun die NPD „gut“, weil sie Sarrazinsche Idiotenlogik propagiert oder „schlecht“, weil sie den unübersehbaren (jedenfalls ohne rassistische Brille) israelischen Staatsterror anspricht?

    In einer Welt, die Kategorisierung auf solch banale Art betreibt, bleiben Antworten ein Rätsel. Für denkende Menschen bedeutet das nur, dass die von der NPD und Sarrazin propagierte Idiotenlogik nicht mit der Verurteilung israelischen Staatsterrors vereinbar ist, weil Israel letztendlich mit seiner brutalen Apartheidspolitik genau das praktiziert, was die NPD hier im Grunde anstrebt. Die Antwort kann nur lauten, dass die NPD heuchelt. Aber da ist die NPD nicht allein, denn wie schon erwähnt schaffen es hier Menschen, sogar mit akademischen Graden, den Aktivismus von Menschen zu verurteilen, der zur Minderung von dokumentierten Staatsterror geführt hat. An sich, wenn rassistische Motivation gegen die Unterdrückten vorhanden ist, ein logischer Vorgang, aber unter Berücksichtigung des Anspruchs, humanistische Werte zu vertreten, ein höchst heuchlerischer Vorgang.

    Herr Lau, bitte lassen sie die NPD aus dem Spiel, und argumentieren Sie, auch wenn Ihre Blogteilnehmer dadurch überfordert sind. Mit der im Artikel angewendeten kategorisierten Argumentationsmethode, die Sie gestern bezüglich mir auch angewendet haben, kommen Sie zu keinen brauchbaren Aussagen.

    • 24. August 2010 um 14:32 Uhr
    • Erol Bulut
  75. 76.

    @Jörg Lau
    Da hat mein Sarkasmus wohl Ihr Fassungsvermögen überschritten, puehehehehehe. Oder hat es den Herrn Lau doch etwas getroffen? Es wäre nur fair, wenn Sie auf den Türken- und Moslemhass hier auf Ihrem Blog ähnlich reagieren würden. Aber neinnnn, da wollen Sie sich natürlich tot-diskutieren. Der Deutschenhasser und der Antisemit wird gleich abgeschossen. Der Moslem oder der Türke muss aber im Namen der Meinungsfreiheit denselben Driss ertragen. Verarscht euch alle mal selber!

    • 24. August 2010 um 14:37 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  76. 77.

    @ Erol Bulut: Gaza ist unter Blockade. Das ist ein Mittel herkömmlicher Auseinandersetzung zwischen Staaten.
    Es ist paradox: Indem Israel das Hamas-Gebilde blockiert, befördert es die Staatsbildung dort. Sobald sich Hamas dazu bekennt, den israelischen Staat anzuerkennen, ist der Spuk vorbei.
    Terrorismus spielte eine große Rolle bei der Staatsgründung Israels.
    Darum wird Israel mit vernünftig gewordenen Terroristen am Ende auch nie Probleme haben (-> Arafat): Einige seiner Gründer waren selber welche, und stolz darauf.

    • 24. August 2010 um 14:41 Uhr
    • Jörg Lau
  77. 78.

    Apropos vermeintlicher „Staatsterrorismus“ Israels, namentlich an Bord der „Mavi Marmara“:

    http://weblog-sicherheitspolitik.info/2010/08/21/mavi-marmara-vorfall-dokumentation-der-bbc/

    Nicht nur Götz Aly müsste vor Scham im Boden versinken…

    • 24. August 2010 um 14:45 Uhr
    • NKB
  78. 79.

    @Dr.Hans Adam

    „Ich bin Mitte 20, gutaussehend, lebe in Berlin, habe Geld, bin klug und schlafe mit wunderschönen Frauen.

    Sie hingegen sind alt, verbittert und kommen aus der deutschen Provinz. Man kann Ihnen ob Ihrer Äußerungen ja keinen Vorwurf machen, da Sie ja lediglich Kind Ihrer eigenen fehlgeleiteten Dorf-Sozialisierung sind.“

    Und das ist jetzt also Ihr Beweis für intellektuelle Redlichkeit?

    Wow, Sie sind ja nicht nur Klugologe und gutaussehender Womanizer, sondern auch Selbstkritik in Person.

    Naja, mein (Gymnasial-)Schuldirektor in der Dorf-Provinz Nürnberg hier war von 1806-1815 Hegel selbst…ich darf mich somit Hegelschüler nennen.

    Spaß bei Seite.

    Ich bin auch weder alt noch verbittert, sondern ich benutze meinen akademisch geprüften Intellekt auch zum Denken, insbesondere differenzie ich auch zwischen gewollten und bestehenden Gesellschaftszuständen.

    Nun gut multikulturelle Selbsttäuscher und Adonise wie Sie haben auch schon ihre Meinung geändert, nachdem ein „Was guckst Du“ sie ins Koma geprügelt hatte, wie mehrere Mandanten von mir.

    Na dann amüsieren Sie sich ruhig weiter…

    • 24. August 2010 um 14:46 Uhr
    • Andreas Meister
  79. 80.

    Wer zuerst den Naziverlgeich bringt, fliegt raus! :-)

  80. 82.

    JL: “ Wo habe ich “Islamfaschisten” verharmlost? “

    Indem Sie dauernd auf Islamophobie rekurrieren, aber verkennen, – ich hatte es schon geschrieben – dass die Rezeption der Moschee in Islamistenkreisen als Sieg aufgefasst wird. Genau dieser Punkt wird das Problem gravieren. Warum, das hatte ich mit dem Vergleich des 1. Afghanistankrieges zu erklären versucht. Einmal Erfolg, wieder Erfolg.

    Und es meint Verharmlosung, wenn man amerikanische Statisiken ausgräbt, um zu beweisen (was auch so sein wird), die Amerikaner seien mehrheitlich islamophob, aber nicht sieht, was das Symbol im Kontext der islamistischen Logik bewirken wird. Ich halte es für hoch gefährlich, weil mir Denkweise und Intention der Islamfaschos geläufig sind und ich der Meinung bin, dass dieses Symbol die Motivation pushen wird.

    All dies meine ich nicht aus der elften Etage des Elefenbeinturms heraus oder als Essenzjäger öffentlicher Statements. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich nämlich Islamisten live, da draußen, ungeschminkt, ohne Redemanuskript, und habe genügend Konflikte mit diesem Abschaum gehabt. Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich wie das „Volk“ (also hier die aktiven Moslems) so denken. Im Gegensatz zu Ihrer Behauptung, in diesem Blog würde nur Hear Say herrschen, kann ich genügend Geschichten aus der Realtität da draußen bringen und auch belegen. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich Frauen, die durch den Islam(-ismus) und wegen des Islam gepeinigt wurden und nun per Identitätswechsel leben müssen. Ich hatte von all dem berichtet.

    Aber nein, Lieber JL, Sie müssen das Thema blocken durch Islamophobiedebatte zum Neunundneunzigsten. Sowas ist Verharmlosung.

    Auch ist Verharmlosung, diesen Türkrassespinner „Spirit of Kloake“ hier frei gewähren zu lassen, aber gleichzeitig den Spinner „Black“ zu sperren. Da gibt es halt noch sowas wie Exotenbonus. Exotenbonus ist ein Indiz der Verharmlosung. Dabei sollten gerade Sie sich trauen, Türkfaschos genauso zu behandeln wie Deutschfaschos.

    Auch ist Verharmlosung, so zu tun, als seien der Manhattan-Pope und seine Frau Beweis, es gäbe keine islamistischen Tendenzen. Sollten wir wirklich mal zu einem Gespräch zusammentreffen, werde ich Ihnen zum amerikanischen Islamismus mal was erzählen. Wo die ihre Leute positionieren, die Vorsicht derer – Nicht hier im Blog .

    Ja, ich halte das zudem für eine gravierende Verharmlosung, wenn der Pope sagt, er sei Jude. Dass Jude im islamischen Kulturkreis negativ konnotiert ist und bleibt, interessiert dabei nicht. Ist ja auch schlimmer, wenn Amis islamophob sind. Die rassistischen Schwingungen des Islam sind uninteressant. Der Pope sagt ja, dass alles golden wie Eierkuchen ist.

    Dass der Pope das alles so meint, glaube ich ihm nicht, ganz klar. Die, die ich kenne, sind Lügner, Weichredner, liberalistische Schlangen. Ganz einfach deshalb, weil ich die nicht nur im Kontext eines Interviews oder einer Podoumsdiskussion kenne, sondern deren tägliches Wirken verfolgen kann. Woher wohl meinen Sie, kommt es, wenn Islamos „Moslems rechts, Christen links“ sagen? Vom Popen. Oder von Islamfaschos, die um Umkreis der Moscheen ihr Unwesen treiben dürfen, weil der nette Pope ja in die Blätter blökt, Islam ist Frieden.

    Ansonsten, trotz der deftigen Worte, ist Ihr Blog klasse und die Worte sind keinesfalls gegen Sie, sondern den Tenor der letzten Zeit gerichtet.

    Den NPD Link klicke ich trotzdem nicht an. Halte ich für unmöglich, sowas zu bringen.

    • 24. August 2010 um 14:59 Uhr
    • Bergpalme
  81. 83.

    @J.Lau

    kommen Sie sich nich lächerlich vor, wenn Sie hier eine „Anerkennung“ Israels als Schlüssel gegen die Gewalt durch Israel bezeichnen, während Informationen wie diese
    http://www.zmag.de/artikel/die-botschaft-der-bulldozer
    und zig Landkarten israelischen Wirkens den Grund israelischer Gewalt längst offenbaren? Dem gewöhnlichen israelischen Rassisten, der nicht nur in dieser isralischen Regierung Zahlreich vertreten ist, ist die Anerkennung (von welchen Grenzen eigentlich?) durch die Hamas sowas von Egal, genauso wie mir hier keine Anerkennung von irgendwem vonnöten ist. Man braucht die Anerkennung nicht, weil sich die Machtlage eindeutig ist. Dort durch Gewalt und hier durch die Argumentation. Es geht um internationalke Gesetze, die wir angeblich vertreten, dem Anspruch raubokkupierter Palästinenser und den Willen Israels, die internationalen Gesetze zwecks Eretz Israels zu umgehen, aber gewiss nicht um „Anerkennung“!

    Aber verlassen wir die Diskussion um Israel, bis Sie sich wieder trauen, irgendein direktes Thema diesbezüglich anzubringen. ich habe das hier nur aufgegriffen, um Riexinger seine heuchlerische Meinung und Ihnen die Schwierigkeiten Ihrer Argumentationsmethodik vorzuführen. Es ist nicht schwer, Sarrazin als Ikone von Idioten zu entlarven, ganz ohne die NPD. Bisher hat man dabei weitestgehend versagt, weil das Land zu sehr BILD Niveau adaptiert hat.

    • 24. August 2010 um 14:59 Uhr
    • Erol Bulut
  82. 84.

    Sind NPD-Links jetzt auch für uns erlaubt, lieber Blogmeister 😉

    „Wir als NPD sagen Nein zum Ausverkauf deutscher Interessen an das Großkapital! Für uns hat die Sicherheit unserer Menschen Priorität und nicht die Renditen von Google und Konsorten.“

    😀

    • 24. August 2010 um 15:02 Uhr
    • PBUH
  83. 85.

    Super, JL, gerade gelesen, dass Sie die Kloake gesperrt haben. Damit gehe ich selbstverständlich einen Schritt zurück.

    • 24. August 2010 um 15:03 Uhr
    • Bergpalme
  84. 86.

    @Dr. Hans Adam

    die größte Ironie Ihres Beitrages ist der Doktortitel vor Ihrem Namen.

    Ich finde, man sollte alle Leute ausweisen, deren Intellekt nicht ausreicht, um zu verstehen, was Sarrazin sagt.

    • 24. August 2010 um 15:07 Uhr
    • S.
  85. 87.

    Die Gedankenpolizei gibt bekannt: Alles, was die NPD sagt, ist grundsätzlich verwerflich. Auch wenn sie meint, dass heute die Sonne ein bisserl weniger (oder mehr) scheint als gestern.
    Was ich von der deutschen Presse vermisse: die fachliche Kompetenz, Leute zu widerlegen, die eine andere Meinung vertreten. Eine Einstellung „Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht hinab“, ist wenig konstruktiv.

    • 24. August 2010 um 15:08 Uhr
    • Eduard Baron
  86. 88.

    @NKB

    Fakt ist, dass die >israelische Notwehrtheorie da endet, wo sich TROTZ GEFANGENNAHME UND DER UNTERSTELLTEN MORDABSICHT gegen die IDF Piraten keine Tötung nachweisen lässt.

    Fakt ist, dass erst(!!!) durch den Mord an diesen Aktivisten beispielsweise die Bundesregierung zu der Aufforderung an Israel genötigt gesehen hat, wenigstens den unübersehbaren vielfach dokumentierten mehrjährigen(!!!) Staatsterror in Gaza zu Verurteilen und eine Mäßigung zu fordern.

    Sie werden mit diesen beiden Fakten nicht viel anfangen können, genauso wie etwas intelligentere Heuchler, die eher den zur Notminderung führenden Aktivismus verurteilen, als einen offensichtlicher Staatsterror anzuklagen, der solchen Aktivismus nötig gemacht hat. Aber die Heuchler schon ein wenig mehr.

    • 24. August 2010 um 15:10 Uhr
    • Erol Bulut
  87. 89.

    Ich habe nur den Auszug im Spiegel gelesen, und ich habe versucht, die Polemiken zu ignorieren. Die Frage ist ja: „Was ist dran an den Zahlen, der Herr Sarrazin nennt?“ Könnte sich bitte mal ein unabhängiges Gremium (ja auch mit Migranten) konstituieren, das mit hoheitlichem Auftrag eine Bestandsaufnahme erstellt und eine seriöse Prognose für 1-2 Generationen wagt? Wenn das Gremium Sarrazin bestätigt, muss über seine Vorschläge gesprochen werden. Wenn nicht, dann wenden wir uns wieder dem Tagesgeschäft zu.

    Meine Vorstellung einer Multikultisierung: jeder soll überall die Chance haben, glücklich zu werden und seinem Nachbarn das gleiche gönnen. Das gilt auch für die freie Religionsausübung. Ohne die Bedingungen, die Herr Sarrazin formuliert hat, geht es aber nicht: Anerkennung der Landesgesetze, lückenloser Kindergarten- und Schulbesuch, Beherrschung der Sprache, Beitrag zum Steueraufkommen. Im Prinzip sind das keine außergewöhnlichen Merkmale.

    HG

    • 24. August 2010 um 15:13 Uhr
    • Hartmut Greiser
  88. 90.

    @ 65 Jürgen Lau

    Gut Sie haben mittlerweile mitbekommen, daß Ihr Text keulenhaft war.

    Aber Ihre Meinung hinsichtlich guten und schlechten Islam scheint der türkische Ministerpräsident Erdogan wohl nicht zu teilen, wenn ich sein Zitat richtig verstanden habe. Vielleicht ist Erdogan aber auch nur ein Rechtspopulist.

    „Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine
    Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und
    damit hat es sich.“

    Quelle: Milliyet,Turkey, 21.08.2007

    • 24. August 2010 um 15:13 Uhr
    • Andreas Meister
  89. 91.

    @Erol Bulut

    ich übersetze mal Ihre Beiträge für unsere deutschen Mitbürger: blabla, ich bin ein beleidigter Moslem, keiner hat mich lieb und ich hasse Juden und Israel, BLABLA

    • 24. August 2010 um 15:19 Uhr
    • S.
  90. 92.

    @ Bergpalme (82):

    Was könnte man als gläubiger UND nicht-islamistischer Muslim tun, damit Ihr Verdacht ausgeräumt ist, es handle sich um einen Schwindel?

    Hätten wir Nicht-Muslime nicht ein gewisses Interesse daran, zwischen a) gewalttätigen Islamisten (AlQaida, Taliban, manchen Salafiten), b) friedlichen Islamisten, c) nicht-islamistischen gläubigen Muslimen zu unterscheiden und unsere Antwort entsprechend zu differenzieren?

    • 24. August 2010 um 15:20 Uhr
    • Loewe
  91. 93.

    @ Loewchen

    Was sind denn „friedliche Islamisten“?

    „Hätten wir Nicht-Muslime nicht ein gewisses Interesse daran“

    Und welches sollte das sein?

    • 24. August 2010 um 15:23 Uhr
    • Samuel
  92. 94.

    @Erol Bulut

    Wie üblich: Versatzstücke, Beleidigungen und Selbstlob. Der größte Heuchler hier sind Sie: Erst jünst haben Sie z.B. mal ganz schnell „erfunden“, dass die Attentäter von Oklahoma City sich dabei auf Bibel und Christentum berufen hätten, nun aber wollen Sie Vorträge über Aufrichtigkeit halten?

    Fakt ist, dass die >israelische Notwehrtheorie da endet, wo sich TROTZ GEFANGENNAHME UND DER UNTERSTELLTEN MORDABSICHT gegen die IDF Piraten keine Tötung nachweisen lässt.

    Wir haben das hier im Blog schon zigfach diskutiert, wobei u.a. darauf hingewiesen wurde, dass die israelischen Soldaten nur mit Glück überlebten und z.T. lebensgefährliche Verletzungen davontrugen. Außerdem bestand die Absicht, Geiseln zu nehmen. Sie werfen es den israelischen Soldaten sogar noch vor, dass sie so dreist waren, nicht zu sterben, wollen ihnen deshalb das „Notwehrrecht“ vorenthalten (interessant ist jedoch, dass selbst Sie nun von „Notwehr“ sprechen), obwohl die massive Gewaltanwendung seitens der „Friedensaktivisten“ inzwischen ebenso deutlich belegt ist wie die vorher gefasste Absicht, die israelischen Kommandos zu töten.

    Fakt ist, dass erst(!!!) durch den Mord an diesen Aktivisten beispielsweise die Bundesregierung zu der Aufforderung an Israel genötigt gesehen hat, wenigstens den unübersehbaren vielfach dokumentierten mehrjährigen(!!!) Staatsterror in Gaza zu Verurteilen und eine Mäßigung zu fordern.

    Vielleicht hätte die Bundesregierung die BBC-Dokumentation abwarten sollen? Sie beständigt nämlich exakt das, was die IDF zu ihrer Verteidigung vorgebracht hat und was wir Ihnen und anderen Gestalten in diesem Blog schon damals entgegengehalten haben. Darüber hinaus haben Sie mit der Bundesregierung ein kleines Problem, ist diese doch -anders als Sie – z.B. der Meinung, dass die Hamas eine verbrecherische Terrororganisation darstellt, nicht etwa eine legitime „Widerstandsbewegung“. Dieselbe Bundesregierung hat jüngst auch den deutschen Ableger der IHH verboten.

    • 24. August 2010 um 15:24 Uhr
    • NKB
  93. 95.

    @-S

    Sie sind nicht der erste, der sich genötigt sieht mit verblödeter Belustigung die eigene Unfähigkeit zu dokumentieren, zu den einfachsten Zusammenhängen wegen ideologischer Blendung irgendwelche Sinnbelasteten Worte geben zu können. Das hat nicht nur hier Tradition.

    • 24. August 2010 um 15:26 Uhr
    • Erol Bulut
  94. 96.

    IQ-Ranking:
    1. 107 Deutschland und Holland
    2. 106 Polen
    3. 104 Schweden
    4. 102 Italien
    5. 101 Österreich und Schweiz
    6. 100 England und Norwegen
    7. 99 Belgien, Dänemark, Finnland
    8. 98 Ungarn, Spanien und Tschechische Republik
    9. 97 Irland und Schottland
    10. 96 Russland
    11. 95 Griechenland
    12. 94 Frankreich, Bulgarien, Rumänien
    13. 90 Türkei
    14. 89 Serbien

    • 24. August 2010 um 15:26 Uhr
    • Dr. Richard Lynn
  95. 97.

    Zur Einschätzung der demografischen Entwicklung:

    1. Die Fertilität von Migranten gleicht sich der deutschen rasch an. Schon in der 2. Generation bekommen muslimische Frauen in Deutschland kaum noch mehr Kinder als nicht-muslimische.

    2. Die Migrationsbilanz der letzten Jahre bezüglich der muslimischen Länder ist recht ausgeglichen. Es sind etwa so viele Zuwanderer wie Rückwanderer. Per Migration nimmt die Zahl der Muslime also kaum zu.

    Wenn diese zwei den amtlichen Statistiken (bzw. der über sie berichtenden Presse) zu entnehmenden Tatbestände zuträfen, würde der Anteil der Muslime in Deutschland kaum wachsen.

    Hinzu käme, was Dr. Adam schon richtig bemerkt hat, der Anpassungsprozess. Er läuft über Generationen, die Integration ist nur eine Frage der Zeit. Es wird also wohl so etwas wie ein europäischer Islam entstehen – egal, ob „konservative“ Muslime das jetzt befürworten oder nicht.

    Resümee: Der Prozentsatz an Muslimen wird nicht sehr viel über die jetzigen 5% steigen, und der Anteil der „konservativ Gläubigen“ wird sinken.

    Das ist meine Hypothese. Sarrazin scheint eine andere zu haben. Bei Gelegenheit werde ich sie mir mal anschauen. Aber vielleicht kann ja auch hier schon jemand mal darstellen, zu welchen Zahlen Sarrazin kommt und wie er sie begründet.

    • 24. August 2010 um 15:30 Uhr
    • Loewe
  96. 98.

    @ Richard Lynn: Quelle? Will sagen?

    • 24. August 2010 um 15:33 Uhr
    • Jörg Lau
  97. 99.

    Meinten Sie den Schauspieler Harald Leipnitz, was hat der denn geschrieben?
    Vielleicht sollte sie weniger mit kosmopolitischen Frauen schlafen, dabei kann man verdummen!

    • 24. August 2010 um 15:33 Uhr
    • @Dr. Hans Adam
  98. 100.

    @NKB

    genauso, wie Sie nicht begreifen wollen, dass die Oklahomadarstellung von mir hypothetisch erläutert wurde, sind Sie natürlich auch hier nicht in der Lage 1 und 1 zusammenzuzählen. Sie können weiter mit ihrer Gedankenfreien ideologischen Blendung kokettieren, aber TROTZ GEFANGENNAHME UND SONSTIGER MÖGLICHKEITEN ist kein IDF Pirat gestorben! Der Einsatz (unabhängig von der Ideologie der Aktivisten) hat zur Milderung von hier im Bundestag (danach) so bewerteten Staatsterror geführt!

    Man braucht dabei nicht viel Intelligenz, um die beiden Fakten zusammenzuführen. Sie können sich gern darüber aufregen, dass Islamspinner diejenigen waren, die Deutschland zu einem Urteil genötigt haben, im Fall von Israel endlich mal den Idealen zu entsprechen, die hier so gern als Westliches Gut propagiert werden, aber die Fakten sind nunmal eindeutig.

    Aber zu dem Thema habe ich nun ausreichen hier Stellung bezogen und bitte um die Erklärung, wie Sarrazin behaupten kann, dass es keine Diskriminierung von Moslems geben würde, wenn er doch selber gerade ein Buch zur Diskriminierung von Moslems veröffentlicht. Gibt es wirklich so viele Trottel, die über diesen Aspekt hinwegsehen können???

    • 24. August 2010 um 15:38 Uhr
    • Erol Bulut
  99. 101.

    Herr Sarrazin hat Rückgrat, ist mutig und ehrlich.

    Die Deutschen wollen immer perfekt sein, am liebsten 110 prozentig, dieser Anspruch stellt schon selbst ein Bein.

    Ich glaube, wenn man Umfragen zu diesen Thesen getrennt nach Wählergruppen wie z.B. CDU / CSU und SPD machen würde, inhaltliche Fragen und auch Thesen abfragt, unterlegt mit Fakten, würde kein anderes Ergebnis herauskommen.
    Der Bürger darf sagen was er denkt und wahrnimmt, der Politiker nicht, allenfalls hoch diplomatisch, sonst ist er im eigenen Land weg vom ‚Fleck‘.
    Ich denke, das Buch muss man lesen um überhaupt mitreden zu dürfen.

    • 24. August 2010 um 15:42 Uhr
    • Fatma Deutschmann
  100. 102.

    In allen betroffenen Ländern – ob England, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Belgien, Dänemark oder Norwegen – macht man bei der Gruppe der muslimischen Migranten vergleichbare Beobachtungen, nämlich

    • überdurchschnittliche Abhängigkeit von Sozialtransfers
    • unterdurchschnittliche Bildungsbeteiligung
    • überdurchschnittliche Fertilität
    • räumliche Segregation mit der Tendenz zur Bildung von Parallelgesellschaften
    • überdurchschnittliche Religiosität mit wachsender Tendenz zu traditionalen beziehungsweise fundamentalistischen Strömungen des Islam
    • überdurchschnittliche Kriminalität, von der „einfachen” Gewaltkriminalität auf der Straße bis hin zur Teilnahme an terroristischen Aktivitäten.

    In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.

    —————-

    Entscheiden sie sich, Herr Lau, wollen sie dazugehören ?

    • 24. August 2010 um 15:42 Uhr
    • PBUH
  101. 103.

    [[Thematisch geht’s hier ja inzwischen ‚janz dolle‘ ‚drunter und drüber‘- ((nur der Mond wurde noch nicht andiskutiert)).
    Da werden dann ja auch die beiden folgenden Entspannungshinweise nicht allzu störend wirken]]

    ad – Vorhaben, nahe „Ground Zero“ ein ebenso großes islamisches Gemeindezentrum zu bauen [, das nicht nur Amerikas Gemüter erhitzt]

    1) „Zu Demonstrationen gegen und für den Bau des islamischen Gemeindezentrums kamen am Wochenende … knapp 500 beziehungsweise 300 Menschen in den Süden Manhattans“

    2) „Inzwischen gilt es freilich als wahrscheinlich, dass die Gemeinde auf einen Vorschlag des New Yorker Gouverneurs David Paterson eingehen wird, den Bau an einen anderen Platz in Manhattan zu verlegen“

    Quelle:
    Artikel „Und draußen warten die Yellow Cabs“
    von Matthias Rüb
    in FAZ – 24.08.2010
    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E1569F2B473D44133B90516EAA5652D15~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  102. 104.

    @MR 72

    Die „Studie“ ist für die Tonne, weil sie völlig negiert das nur ein winziger Bruchteil der türkischen Gesamtcommunity in Deutschland das soziale Level erreicht hat, von dem aus die Messung stattfindet.

    Damit löst man weder die Probleme noch bildet man eine relevante Realität ab. Das meinte ich mit abenteuerlicher Konstruktion.

    Genauso gut könnte man eine pro-ägyptische Werbebroschüre für Schweinefleischexporteure erstellen, indem man sich auf die Konsumgewohnheiten der dort lebenden Kopten reduziert.

    • 24. August 2010 um 15:50 Uhr
    • tati
  103. 105.

    @Erol Bulut

    genauso, wie Sie nicht begreifen wollen, dass die Oklahomadarstellung von mir hypothetisch erläutert wurde, sind Sie natürlich auch hier nicht in der Lage 1 und 1 zusammenzuzählen.

    Sie lügen schon wieder, Bulut, und zwar schlecht. Das war damals eine Aussage von Ihnen im Indikativ – ohne jede Möglichkeitsform. Die Behauptung von Ihnen, dass im Staub des World Trade Centers Spuren von Sprengstoff nachgewiesen worden seien, harrt auch nach wie vor eines zitierfähigen Links.

    Aber zu dem Thema habe ich nun ausreichen hier Stellung bezogen und bitte um die Erklärung, wie Sarrazin behaupten kann, dass es keine Diskriminierung von Moslems geben würde, wenn er doch selber gerade ein Buch zur Diskriminierung von Moslems veröffentlicht.

    Meinen Sie das hier?

    Diskriminierung scheidet als Grund für diese mangelhaften Erfolge der muslimischen Migranten aus, denn Migrantengruppen aus Fernost oder Indien, die eher noch fremdartiger aussehen als Türken und Araber, schneiden teilweise sogar besser ab als die Deutschen.

    Diese Meinung können Sie zwar durchaus kritisieren, aber Sarrazin behauptet darin eben keineswegs, dass es schlechterdings keine Diskriminierung gegenüber Muslimen gebe. Er behauptet darin lediglich, dass eine möglicherweise stattfindende Diskrimninierung nicht hinreichend erklären könne, wieso Muslime im Vergleich zu anderen Zuwanderergruppen vielfach weniger erfolgreich seien.

    • 24. August 2010 um 15:53 Uhr
    • NKB
  104. 106.

    @Loewe

    Resümee: Der Prozentsatz an Muslimen wird nicht sehr viel über die jetzigen 5% steigen, und der Anteil der “konservativ Gläubigen” wird sinken.

    dream on

    • 24. August 2010 um 15:55 Uhr
    • tati
  105. 107.

    @Pbuhh

    • überdurchschnittliche Fertilität

    Schön, dass Sie diesen Punkt hervorheben. Dass der deutsche Mann Angst vor der Potenz muslimischer Migranten hat, scheint mir bei der Anhäufung der Verständnislosigkeit für soziologische Forschung der tragendste aller Islamophobie verurrsachenden Gründe zu sein. Vielleicht sollte man Sarrazin ab und zu eine Viagra geben, damit er nicht so unausgeglichen ist ;o]

    • 24. August 2010 um 15:56 Uhr
    • Erol Bulut
  106. 108.

    ad 102 – PBUH

    zum Islambild

    Schüler im Sekundarbereich, geordnet nach Schularten 2004/205 – Sekundarbereich

    deutschstämmige Schüler:
    Hauptschüler 15,1%; Realschüler 21,4%; Gymnasiasten 39,4%;
    Gesamtschule 8,0%;
    Sonderschule 6,1%

    Schüler iranischer Herkunft:
    Hauptschüler 16,4%; Realschüler 14,8%; Gymnasiasten 38,4%;
    Gesamtschule 14,8%;
    Sonderschule 4,9%

    Quelle:
    http://library.fes.de/pdf-files/akademie/berlin/04705.pdf

  107. 109.

    “Wie die Amerikaner brauchen auch die Juden für ihre brüchige Selbstlegitimation und moralische Selbsterhöhung ständig ein Feindbild. Was früher die deutschen „Faschisten“ waren, sind heute die „Islamofaschisten“…

    http://www.npd.de/html/714/artikel/detail/1028/

    Feindbild Moslem… ein NPD-Thema

    • 24. August 2010 um 16:00 Uhr
    • Tschaeka
  108. 110.

    @ Erol Bulut

    Seit es Verhütungsmittel gibt, hat Fertilität mit Potenz nichts mehr zu tun. Das sollte man eigentlich wissen.

    Die hohe Fertilität muslimischer Frauen ist Folge der patriarchelen Unterdrückungskultur.

    • 24. August 2010 um 16:04 Uhr
    • Samuel
  109. 111.

    Jede kritische Äußerung über Muslime wird sofort von den selbst ernannten links/grünen Revolutionswächtern aus Presse und Politik nieder gemacht, mit dem Argument „Rassismus“. Mädchen ohne Kopftuch werden nachts in Berlins Bussen angespuckt, von jugendlichen Arabern, mit dem Argument, „Sie ist Hure“. Dies u.a. wird Großflächig umgangen, ist aber Rassismus Pur. Jetzt kommen wieder die Denunzianten auf den Plan, welche mit dem Begriff „Volksverhetzung“ hantieren. Jener Begriff, der schon unter Hitler missbraucht und vielen Menschen den Tod, in der DDR ins Gefängniss brachte. Am liebsten würden Sie Buschkowski, Sarrazin und die all die türkischen Frauenrechtlerinnen für immer ins Gefängnis werfen.

    • 24. August 2010 um 16:04 Uhr
    • Peer
  110. 112.

    JL

    Anbei der Link, auf den sich Lynn vermutlich bezieht. Danach sind die Deutschen die schlausten!! Die Studie muss stimmen, da sie von einem englischen Institut verfasst wurde. Kannten Sie die nicht?

    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article697134.ece

    • 24. August 2010 um 16:08 Uhr
    • Krause
  111. 113.

    ad 102 – PBUH

    Islambild

    Die Religiosität der Muslime aus Iran ist sehr gering ausgeprägt,
    etwa ein Drittel ist gar nicht gläubig und nur 10 Prozent
    sind sehr stark gläubig. 72 Prozent besuchen nie religiöse
    308 Kurzprofile der Migrantengruppen
    Veranstaltungen.

    Das Bildungsniveau dieser Gruppe ist außerordentlich
    hoch, 81 Prozent von ihnen haben die Hochschulreife
    im Herkunftsland oder in Deutschland erlangt.
    Unter den
    iranischen Muslimen, die in Deutschland die Schule besucht haben,
    erreichten 63 Prozent die Fachhochschulreife/das Abitur.
    Die Erwerbs- und Ausbildungsbeteiligung sowie die Stellung
    im Beruf ist relativ hoch.
    Die gute Integration im Arbeitsmarkt
    schlägt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Anteil
    an Selbständigen nieder (20 Prozent).

    Quelle:
    „Muslimisches Leben in Deutschland“
    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
    Seite 307/308

    http://www.bamf.de/cln_092/SharedDocs/Anlagen/DE/Migration/Publikationen/Forschung/Forschungsberichte/fb6-muslimisches-leben,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/fb6-muslimisches-leben.pdf

  112. 114.

    Korrektur:… 72 Prozent besuchen nie religiöse Veranstaltungen….

  113. 115.

    @Publicola

    Was sind sie ?

    >In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.

    Ist mir jetzt wirklich zu einfach, ihnen zu erklären, woher die Iraner in Deutschland kommen, warum die hier sind und wieviele es sind.

    Für sie gilt das gleiche wie für den Blogmeister, sie müssen sich entscheiden, wollen sie die Probleme „weglügen“ oder mithelfen sie zu lösen.

    • 24. August 2010 um 16:15 Uhr
    • PBUH
  114. 116.

    @ JL

    Gaza ist unter Blockade. Das ist ein Mittel herkömmlicher Auseinandersetzung zwischen Staaten.

    Das las sich im Juni noch anders.

    Sobald sich Hamas dazu bekennt, den israelischen Staat anzuerkennen, ist der Spuk vorbei.

    Glauben Sie wirklich so einen Mumpitz.

    Darum wird Israel mit vernünftig gewordenen Terroristen am Ende auch nie Probleme haben (-> Arafat):

    http://en.wikipedia.org/wiki/Civilian_casualties_in_the_Second_Intifada

  115. 117.

    @Loewe

    Nicht alles glauben, was sie in deutschen Zeitungen lesen, bzw. nicht nur die Überschriften, insbonsondere der SPON Artikel zu diesem Thema war grob wahrheitswidrig.

    • 24. August 2010 um 16:22 Uhr
    • PBUH
  116. 118.

    @NKB

    Um Ihnen ein wenig „Eriinerungshilfe“ zu geben:

    Kommentar 112 (Seite12) von mir
    Um Ihnen den Unsinn, den Sie labern, noch mal zu verdeutlichen, sollten Sie sich mal einem GEDANKENSPIEL hingeben. Wenn nun irgendein Irrer Christ sich auf die Bibel berufend ein grausames Attentat begeht, wie in Oklahoma City, würde dann, wenn eine christliche Kirche ein Gotteshaus in der Nähe bauen wollen WÜRDE, und die den irren Attentäter scharf verurteilt, ebenfalls mit dem Schwachsinn belästigt werden, dass man den gleichen Jesus anbeten würde?

    Kommentar 187 (Seite 24)
    Auch nicht Ihre Aufregung über meine Hypothetischen Darstellung um das Oklahoma Attentat. DIE TAT GILT ALS RACHE FÜR DEN WACO VORFALL, aber meinetwegen kann man das Christliche gern weglassen und McVeights Begründung, das Attentat gegen die Gegner der US Verfassung (den Staat) “vollzogen zu haben” nehmen.
    Eng WIKI Timothy_McVeigh nachlesbar
    Müssen dann US Flaggen aus Pietätgründen von der Nähe des Attentats entfernt werden? Das wäre wieder Ihre “Logik” entsprechend der Forderung gegen unbescholtene Muslime.

    weiter

    Sie können mir gerne noch vielfach demonstrieren, dass Sie keine Ahnung haben, worüber sie sprechen, aber man hat Proben untersucht und Sprengstoff nachgewiesen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Steven_Jones#cite_note-29
    Link 30

    Mehr haber ich Ihnen diesbezüglich nicht mitzuteilen!

    Zu Sarrazin etwas Deutsch- & Denknachhilfe:

    „Diskriminierung scheidet als Grund … aus,…“

    Na, gibt es nun Diskriminierung oder nicht?

    Wenn Sarrazin für Idioten eine dümmliche Erklärung sucht, indem er die Behauptung einer Nichtdiskriminierung in eine diskriminierende Aussage verpackt, als ob Asiaten gleichermaßen einer Islamophoben Meute entsprechenden Gruppe ständig Verleumdungen ausgesetzt wären, verstehen das zwar die Idioten nicht, aber eben die anderen, wenn man es ihnen erklärt.

    • 24. August 2010 um 16:23 Uhr
    • Erol Bulut
  117. 119.

    @ 89 Hartmut Greiser:

    „Ohne die Bedingungen, die Herr Sarrazin formuliert hat, geht es aber nicht: Anerkennung der Landesgesetze, lückenloser Kindergarten- und Schulbesuch, Beherrschung der Sprache, Beitrag zum Steueraufkommen. Im Prinzip sind das keine außergewöhnlichen Merkmale.“

    Tatsächlich keine außergewöhnlichen Merkmale. Vor allem jedoch sind das keine ‚Merkmale‘, bei denen ausschließlich Migranten versagen, sondern es sind Bedingungen, mit denen auch viele (Bio-)Deutsche ihre handfesten Probleme haben.
    Ich habe bereits einige (jugendliche) Einheimische erlebt, deren Deutsch z.B. Klassen schlechter war als das einiger ausländischer (auch muslimischer) Bekannten, oder Kommilitonen von der Universität.
    Wenn überhaupt, so reden wir/Ihr/Sie hier über ein ‚Unterschichtsproblem‘ (welch furchtbares Wort!).
    All diese Probleme und Zustände aber an einer – wenn man so will – wesensimmanenten Beschaffenheit ethnischer Minderheiten festzumachen, geht mMn zu weit; und die eigentlichen Ursachen werden so verkannt.

  118. 120.

    ad 115 – PBUH

    „Für sie gilt das gleiche wie für den Blogmeister, sie müssen sich entscheiden, wollen sie die Probleme “weglügen” oder mithelfen sie zu lösen.“

    Zunächst muss die Bestandsaufnahme bzw. Beschreibung der Situation ohne Wenn und ohne Aber exakt sein, d.h. stimmen, statt von Wunschdenken inspiriert zu werden.

    Schritt zwei wäre dann die Analyse der Probleme (d.h. warum etc.) und Schritt drei die Lösung.

    Ist Ihnen eine andere Reihenfolge eines erfolgsorientierten Prozedere bei welcher Problemlösung auch immer bekannt?

    Lassen Sie es mich wissen!

  119. 121.

    @ MR: Habe ich gesagt, dass es eine kluge Politik ist, während einer Blockade 9 Menschen zu erschießen, die diese Blockade zu durchbrechen suchen?
    Eine Blockade ist auch nicht in jeden Fall legtitim, sie kann sogar ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sein (-> Leningrad, WKII). Das ist nicht der Fall in Gaza. Aber eine langfristig durchzuhaltende Politik ist diese Blockade auch nicht. Sie beraubt viele Unbeteiligte ihrer Lebenschance und schürt Hass.
    Mit der Bemerkung wollte ich auf etwas anderes hinaus: Indem Israel Gaza blockiert (vorbereitet durch den Rückzug der Siedler), schafft es den Hamas-Staat, mit dem man irgendwann verhandeln muss, wenn man nicht so blauäugig ist zu glauben, der Spuk werde irgendwie verschwinden.
    Ob die Hamas „vernünftig“ werden kann wie Fatah (aber wer hätte das gedacht!), weiß ich nicht. Ich sage nur, und ich meine das positiv: Israelis hätten mit Leuten, die für das Ziel eines lebensfähigen Staates (nicht für irgendeine religiöse Apokalypse) gebombt und gemordet hätten, am Ende keine Probleme, so hart das auch klingt. Denn das haben sie selber tun müssen.

    • 24. August 2010 um 16:30 Uhr
    • Jörg Lau
  120. 122.

    ad 120 – Postscriptum

    Übrigens wird man i.d.R. in meinen Postings kaum irgendeine (statistische) Angabe finden, die nicht seriös und intersubjektiv überprüfbar meinerseits belegt ist.
    [Das Eigenlob war und ist dringend angebracht!]

  121. 123.

    @ zu 120 publicola

    Chapeau!

    Sehr richtig.

    Nur das Problem ist die Mainstreamjournalisten, die Gutmenschen etc.
    wollen eben diesen Weg nicht gehen.
    Sie wollen einfach nicht.
    Sie wollen keine Bestandsanalyse machen.
    Sie wollen nicht ihre Lebenslüge infragestellen.
    Sie wollen nicht vom Baum der Erkenntnis naschen.
    Sie wollen nur die Nazikeule blank ziehen.
    Wie Prof. Bolz schon sagte
    Konservativ=reaktionär=faschistisch=Nazi

    • 24. August 2010 um 16:35 Uhr
    • Andreas Meister
  122. 124.

    @Riexinger

    Opfer der 2.Intifada
    5,500 Palestinians and over 1,100 Israelis

    Während das die Zeit war, wo das israelische Volk nach Umfragen die größte Bereitschaft gezeigt hat, den Völkerrecht brechenden Annexionsversuch im Westjordanland abzubrechen, hat eine Reduktion palästinensischer Gewalt nur das ziemlich einseitige Töten von Palästinensern
    http://www.btselem.org/english/Statistics/Casualties.asp
    und die gesunkene Bereitschaft zur Aufgabe de Völkerrechtsbruchs erzeugt.

    Wen meinen Sie, wenn Sie von Mumpitz sprechen?

    Das die Israelis es den Palästinensern niemals verzeihen werden können, dass die Hamas den israelischen Völkerrechtsbruch zeitweise belästigt hat, indem es einen Bruchteil Israelischer Opfer im gegensatz zu Palästinensischen Opfern erzeugt hat? Die Opferzahlen und der dokumentierte Raub an Palästinensern sprechen eine eindeutige Sprache, wenn man den üblichen rassismus ablegt.

    • 24. August 2010 um 16:40 Uhr
    • Erol Bulut
  123. 125.

    @Publicola

    Die Analyse des Problems ist längst abgeschlossen und der Lösungsrahmen längst klar.

    • 24. August 2010 um 16:41 Uhr
    • PBUH
  124. 126.

    @ PBUH

    Die Projektion eines gleichbleibend höheren Bevölkerungswachstums ist eine auf tönernen Füßen stehende Annahme (Ausnahme GB).

    Daneben sollte man damit aufhören in diesem Zusammenhang von Fertilität zu reden, in diesem Zusammenhang ein ähnliches Falscwort wie „Lebenserwartung“ für das durchschnittliche Sterbealter.

  125. 127.

    @ EB

    Treten Sie eigetnlich für das Rückkehrrecht der Griechen nach Izmir und Trabzon ein?

  126. 128.

    @ JL

    Ich verstehe Ihre Argumentation nicht. Den Hamas-Staat schafft Hamas, z.B. durch Verfolgung pol. Gegner, wie das Islamisten eben tun.

  127. 129.

    [Auch wenn ich mich wiederhole:]

    Es scheint mir schon grotesk – to say the least – , dass hier über einen Text in erbittertem Maße diskutiert,
    der
    weder jedem vorliegt
    noch von jedem gelesen werden konnte
    noch von irgendeinem (i.d.R.) zitiert wird/zitiert werden kann
    und auf den (welchen Text?) man sich auch (-aus analytischen Gründen wäre das schon notwendig-) gar nicht geeinigt hat/hat einigen können.

    [So what? – Darf man das Rationalität nennnen oder erinnert das irgendwie an Impressionismus bzw. Schilda?]

  128. 130.

    @Erol Bulut

    Wenn nun irgendein Irrer Christ sich auf die Bibel berufend ein grausames Attentat begeht, wie in Oklahoma City

    Soweit indikativ, also Tatsachenbehauptung eines christlichen und biblischen Hintergrundes. Ihr Gedankenspiel bezog sich auf den angedachten Bau einer Kirche (weshalb Sie auch dort erst den Konjunktiv verwenden).

    DIE TAT GILT ALS RACHE FÜR DEN WACO VORFALL,

    Vor allem hatte die Tat, wie ich schon einmal schrieb, politische Motive. Der Bezug zu Waco erschöpft sich im Hass der Attentäter auf die Regierung. Einen darüber hinausgehenden Bezug zu den Davidianern gibt es NICHT. Ansonsten hinkt Ihr Vergleich mit den Flaggen. Vorstellbar wäre allenfalls, dass Staats- und Regierunsgegner dort ein Informationszentrum oder ähnliches errichteten. Und, ja, das fänden wohl viele Menschen dann auch geschmacklos und würden sich das deshalb verbitten.

    Sie können mir gerne noch vielfach demonstrieren, dass Sie keine Ahnung haben, worüber sie sprechen, aber man hat Proben untersucht und Sprengstoff nachgewiesen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Steven_Jones#cite_note-29

    Nein, hat man nicht. Sie behaupteten erstens, es gebe dafür eine unabhängige Quelle. Steven Jones als der Verschwörungsschwurbler Nr. 1 zu diesem Thema ist aber gewiss nicht „unabhängig“. Von ihm stammt die Untersuchung. Zweitens haben Sie die Quelle, auf die Sie verweisen, wohl selbst gar nicht richtig gelesen: Darin steht nämlich nicht, dass zweifelsfrei Spuren von Sprengstoff gefunden wurden. Jones selbst ist vorsichtiger: Darin steht, dass die angeblich gefundenen chemischen Spuren lediglich zu Nanothermit passen könnten. Ähnlich, wenn auch selbst zu positiv, fasst es auch die deutsche Wikipedia zusammmen, das keineswegs davon spricht, es sei damit ein „Nachweis“ erbracht worden. Sie haben also nicht nur keine zitierfähige Quelle – Sie haben gar keine Quelle für Ihre Behauptung.

    Na, gibt es nun Diskriminierung oder nicht?

    Sie machen eben aus Sarrazins Aussagen gleichfalls genau das, was Ihnen gefällt.

    • 24. August 2010 um 16:47 Uhr
    • NKB
  129. 131.

    @J.Lau
    <<<
    Das ist nicht der Fall in Gaza. (Verbrechen gegen die Menschlichkeit)
    <<<

    Angesicht der Tatsache, das sämtliche namhaften Hilfsorganisationen oder menschen wie Kofi Anan das anders sehen, der Bundestag mit seinem einstimmigen Beschluss gegen die Aushungerung und Obdachloshaltung wohl letztendlich auch, sollte dies ein wiederholtes Beispiel dafür sein, wie die Blogmeinung zu irrationalen Adaptionen führen kann.

    Anscheinend haben die Israelis, von denen Sie sprechen, sehr wohl Probleme mit Menschen, die einen überlebensfähigen Staat Palästina anstreben, da die israelische Politik wie hier nochmals nachvollziehbar
    http://www.zmag.de/artikel/die-botschaft-der-bulldozer
    und wie im Parteiprogramm der regierenden Likud niedergeschrieben, mit allen Mitteln solch einen Staat zu verhindern beabsichtigt.

    Nur mal so zur Klarstellung der Faktenlage!

    • 24. August 2010 um 16:50 Uhr
    • Erol Bulut
  130. 132.

    @ Andreas Meister: Eben nicht. Die „anständige“ Partei ist heute die CDU, die ihre Grenze nach Rechtsaußen scharf gezogen hat und streng bewacht.
    Echten Konservativen kommt das Essen wieder hoch angesichts der rechtspopulistisch-rassistischen Koketterie des Herrn mit dem Schnauzer.

    • 24. August 2010 um 16:53 Uhr
    • Jörg Lau
  131. 133.

    Das Amüsanteste an diesen Debatten ist das ‚Opfer-Wettrennen‘.
    Die Einen sehen sich als Opfer der ‚linksgrünvergutmenschlichten MSM‘, die andere Seite palavert ohne Pause von der ‚Islamophobie‘. (Plakativ gesagt: PI vs. EZP)

    Ich halte beides für schwerstgradig peinlich.

  132. 134.

    @M. Riexinger

    Das Problem sind nicht weitere kleine Erol Buluts, das Problem sind weitere kleine Erol Buluts die sich nicht benehmen können.

    • 24. August 2010 um 16:54 Uhr
    • PBUH
  133. 135.

    Herr Lau und die „Echten“, eine Geschichte voller Missverständnisse

    • 24. August 2010 um 16:56 Uhr
    • PBUH
  134. 136.

    @ PBUH

    Es ist ein Fortschritt, dass offenkundig auch Sie erkennen, dass a) nicht notwendig b) impliziert.

  135. 137.

    ad 125 – PBUH
    „Die Analyse des Problems ist längst abgeschlossen und der Lösungsrahmen längst klar“

    Bei den ‚Brachial‘-Argumenten, die auf diesem Thread zumindest bevorzugt werden, vermisse ich in der Regel ‚das Florett‘ seriöser, überprüfbarer Belege.
    Es ist ja wohl so, dass von diesen nichtbelegten Statements bestimmte ‚dampfwalzenartige‘ Schlussfolgerungen gezogen und verlangt werden.
    Für die Ratio ist bei einem derartigen Diskursverhalten vermutlich der Abfallkorb reserviert.

    In other worde – ich kann dem von mir zitierten Statement aus Ihrer Feder aus genannten Gründen nicht zustimmen.

  136. 138.

    … words …

  137. 140.

    @Publicola

    Die Fakten und die Trends sind alle längst bekannt, wer hier immer weiter streiten will möchte einfach nur die Debatte über die Lösung verhindern.

    • 24. August 2010 um 17:06 Uhr
    • PBUH
  138. 141.

    ad 139 – M. Riexinger

    Danke für den aussagekräftigen, überprüfbaren Beleg.

  139. 142.

    Sarrazin ist ein wunderbarer Provokateur. 134 Kommentare in sechs Stunden. Von solchen Leuten braucht man mehr. Er kann ja ruhig widerlegbare Ansichten vertreten, viel wichtiger ist, dass er heftige Diskussionen auslöst.

    Jene Zeitgenossen, die sich nicht aus ihrer gutmenschlichen Auffassung und politischen Korrektheit herauswagen und sich in ihrer Kritik auf rechtsaußen beschränken, können bestenfalls noch ein Gähnen hervorrufen.

    Rock gegen rechts, daran kann jeder Idiot teilnehmen und sicher sein, in kein Fettnäpchen zu treten. Diese Betätigung ist kein Eintreten für die Freiheit, sondern nur ein wellness Programm.

  140. 143.

    ad PBUH – Bitte auch z.B. Riexingers verlinkten Artikel ruhig mal wahrnehmen.

  141. 144.

    @Riexinger

    na wie Sie wohl Ihren akademischen Titel bekommen haben, wenn Sie so schwach argumentieren.

    Griechen haben ein „Rückkehrrecht“ genauso, wie die „Türken“ ein „Rückkehrrecht“ haben. Das Recht auf früheres Eigentum ist eine andere Begebenheit, wobei zumindest ein gegenseitiger „Ausgleich“ bei der Enteignung und eine Vertreibung in einen Heimatstaat festzustellen ist.

    Sie wollen dies zu einem Vergleich ummodellieren, bei dem die meisten Palästinenser in die Heimatlosigkeit oder israelische Knechtung vertrieben worden sind. Selbst die nicht vertriebenen palästinensischen Staatsbürger Israels dürfen nur auf 7% Israels wohnen!

    Von einem weniger alkademisch ausgebildeten Menschen würde ich jetzt erwarten, dass er die von arabischen/afrikanischen Ländern vertriebenen Juden anführt, um mir so zu zeigen, dass wenn A die Gruppe B vertreibt, nach seiner Meinung B die Gruppe C vertreiben darf. Das ist aber was gänzlich anderes, als wenn A die Gruppe B und B die Gruppe A vertreibt. Ich befürchte aber, dass Ihre systematische Ausblendung israelischen Völkerrechtsbruchs, die aufgrund von simpler Propaganda und Islamophobie hier noch recht verbreitet ist, Ihnen den Zugang zu solch simpler Logik verwehrt. Ihre bisherigen Aussagen weisen fast zwingend darauf hin.

    • 24. August 2010 um 17:14 Uhr
    • Erol Bulut
  142. 145.

    @ PBUH & tati:

    Welche meiner Aussagen in 97. war denn nun falsch?
    Der Einfachheit halber poste ich den Text nochmal:

    97.

    Zur Einschätzung der demografischen Entwicklung:

    1. Die Fertilität von Migranten gleicht sich der deutschen rasch an. Schon in der 2. Generation bekommen muslimische Frauen in Deutschland kaum noch mehr Kinder als nicht-muslimische.

    2. Die Migrationsbilanz der letzten Jahre bezüglich der muslimischen Länder ist recht ausgeglichen. Es sind etwa so viele Zuwanderer wie Rückwanderer. Per Migration nimmt die Zahl der Muslime also kaum zu.

    Wenn diese zwei den amtlichen Statistiken (bzw. der über sie berichtenden Presse) zu entnehmenden Tatbestände zuträfen, würde der Anteil der Muslime in Deutschland kaum wachsen.

    Hinzu käme, was Dr. Adam schon richtig bemerkt hat, der Anpassungsprozess. Er läuft über Generationen, die Integration ist nur eine Frage der Zeit. Es wird also wohl so etwas wie ein europäischer Islam entstehen – egal, ob “konservative” Muslime das jetzt befürworten oder nicht.

    Resümee: Der Prozentsatz an Muslimen wird nicht sehr viel über die jetzigen 5% steigen, und der Anteil der “konservativ Gläubigen” wird sinken.

    Das ist meine Hypothese. Sarrazin scheint eine andere zu haben. Bei Gelegenheit werde ich sie mir mal anschauen. Aber vielleicht kann ja auch hier schon jemand mal darstellen, zu welchen Zahlen Sarrazin kommt und wie er sie begründet.

    • 24. August 2010 um 17:15 Uhr
    • Loewe
  143. 146.

    Sarrazin ist weder der Messias, für den ihn einige halten, noch der Gottseibeiuns. Er ist ein Mensch, der mit Sprücheklopfen eine Menge Aufmerksamkeit erregt und gutes Geld verdient, sozusagen die ideale Verkörperung des deutschen Männerstammtisches.

    Tiefer hängen, Herr Lau, tiefer hängen!

  144. 147.

    ad 145 – Loewe
    Auch für Sie gilt: Riexingers Link ist ein überprüfbarer Hit!

  145. 148.

    @ Erol Bulut

    alkademisch ausgebildeten>7i>

    So klingt das in der Tat.

  146. 149.

    ad 146 – Hans Joachim Sauer

    Die Stimme der Vernunft – langersehnt.
    Danke!

  147. 150.

    @ Publicola

    Aber auch für „Gutis“ keine leichte Kost, da die „stramme udlaændigepolitik“ (24-Jahrerregelung) zur Assimilationsneigung wohl nicht unerheblich beiträgt.

  148. 151.

    Na ja, es gibt immer ein sowohl als auch: Mein engster Mitarbeiter (im Ruhrgebiet) ist türkischer bzw. kurdischer Abstammung, noch dort geboren, deutscher Dipl.-Kaufmann, sein Sohn geht zur kath. Grundschule (“weil da nicht so viele Türken sind”.
    Besuche ich aber meine Tochter, die im Wedding wohnt, kann ich auch manches bei Sarrazin verstehen.

    • 24. August 2010 um 17:22 Uhr
    • w. Serner
  149. 152.

    @Loewe

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,711143,00.html

    Dieser Artikel ist ein Fall für den Presserat (wenn man den ernstnehmen würde)

    „Die Presse lügt“ – ist IMHO auch son NPD-Spruch.

    Stimmt leider allzuoft.

    • 24. August 2010 um 17:27 Uhr
    • PBUH
  150. 153.

    ad 150 – M. Riexinger

    Natürlich d’accord.
    Zumal ja außerdem argumentiert wird, dass eine Annäherung an die dänische Lebensart, eine längerfristigen Perspektive anzunehmen ist, in der die Zuwanderer dänische Normen und Werte in Bezug auf Familie, Ehe und Erziehung sich annähern und natürlich annähern müssen.

    Ich sehe sowohl (übermäßiges) ‚Wegschauen‘ als auch (übermäßiges)
    ‚Schüren von Angst‘ als nicht sinnvoll und eher als politisch ‚verdächtig‘, d.h. politisch-parteilich interessiert/interessengebunden an.

    Danke nochmals für Ihren Link sowie Ihren klärenden Hinweis.

  151. 154.

    @ P

    Dann interessiert Sie vielleicht auch das hier.

  152. 155.

    ad 154 – M.R.

    Sie sind ja wohl der ‚mover and shaker‘ – oder?

  153. 156.

    @ 132 JL

    „Echten Konservativen kommt das Essen wieder hoch angesichts der rechtspopulistisch-rassistischen Koketterie des Herrn mit dem Schnauzer.“

    Die CDU hat die Grenze nicht scharf rechtsaußen gezogen.

    Das war vielleicht mal so zu FJS-Zeiten.

    Es gilt nach wie vor:

    WIDERLEGT Sarrazin oder „si tacuisses….“!

    Die CDU ist nebenbei durch und durch sozialdemokratisch.

    Deswegen wird sie nicht reüssieren, sondern bedeutungslos werden.

    Emnid hat für FOCUS ein Potential von über 20% rechts der CDU ermittelt.

    Da wird demnächst die Musik spielen, nachdem das Kartell der Volksbelügner (also nach Karl Kraus die Lohnschreiberlinge und Politikerkarriereegoisten dritter! Wahl) nicht nur in Migration-/Integrationsfragen seine völlig Inkompetenz bewiesen hat.

    Ich scheue mich auch nicht zu sagen, daß sämtliche regierende Parteien in Deutschland den Tatbestand der Bildung „krimineller Vereinigungen“ nach § 129 StGB fast erfüllen.

    Das sage ich nicht nur als Volljurist, sondern auch als Bürger.

    Der Mann mit dem Schnauzer spricht Tacheles, ob´s weh tut oder nicht.

    Und das ist gut so.

    Zumindest in einer Demokratie, auch wenn es den Diktatoren der infausten Morbus Gutmenschitis bzw. PC nicht gefällt.

    Die sollen lieber weiter auf dem Ho-Tschi-Minh-Pfad wandern und „Free Gaza“ in Vollendung der Endlösung des Mannes mit dem Kurzschnauzer betreiben.

    • 24. August 2010 um 17:38 Uhr
    • Andreas Meister
  154. 157.

    anders ausgedrückt: Danke für den Hit/Link (und dann auch noch aus Ihrer Feder – Hallooo!)

  155. 158.

    @ PUPS # 152

    Zugegebnermaßen müsste die Schlagzeile lauten „Das Reproduktionsverhalten von Frauen mit Migratonshintergrund näherten sich dem der deutschen an“. Ist aber weniger falsch als Sarrazins Extrapolation auf der Grundlage gegenwärtig bestehender Unterschiede.

  156. 159.

    @ Publicola:

    Ich kann nicht Dänisch.

    Wird bestritten, dass sich die Zahl der Kinder, die eine Frau mit Migrationshintergrund bekommt, im statistischen Durchschnitt der Zahl derer, die keinen Migrationshintergrund hat, von Generation zu Generation annähert?

    Die statistikgestützte These entspräche auch meinen Beobachtungen. Türkische Familien der 2. und 3. Generation haben in der Regel nur noch 1 oder 2 Kinder, nur selten mal 3.

    • 24. August 2010 um 17:40 Uhr
    • Loewe
  157. 160.

    @ Loewe

    Nein, in Dänemark bekommen Einwanderinnen weniger Kinder als dänische Frauen, oder so viel wie Däninnen in Städte. Es wird zwar nicht explizit zwischen muslimisch und nichtmuslimisch unterschieden, aber da die Muslime doch deutlich überwiegen, dürfte der Unterschied nicht gravierend sein.

  158. 161.

    ad 159 – Loewe
    schleunigst sich die Übersetzungsfunktion der Google-Tool-Bar runterladen. Hier schon mal der von mir jetzt nicht korrigierte, Google-übersetzte Text:

    »Immigranten geringe Zahl von Kindern als Erfolg wahrgenommen – Positive Integration

    Christina Agger, Christine Korsgaard | 26 Juli 2010

    Erfolgreiche Integration und verschärfter Gesetzgebung ist schätzungsweise eine Erklärung für diesen nicht-westlichen Einwanderern Frauen über 20 Jahren hat er zweimal aus gegangen, wie viele Kinder wie dänische Frauen haben weniger
    Ein langjähriger Trend weniger Geburten unter Einwanderern bedeutet, dass ihre Kinder nun weniger als ethnische Dänen Herden. Wie dänische Frauen haben durchschnittlich 1,9 Kinder, die Geburtenrate für nicht-westliche Migrantinnen 1.6.

    Es zeigt neue Figuren auf die Fertilität im Jahr 2009, Statistics Denmark hat für das Ministerium für Integration vorbereitet, aber noch nicht veröffentlicht. So Migrantinnen Geburtenrate seit 1993 mehr als halbiert, wenn der Durchschnitt 3,4 Kinder – doppelt so viele wie Frauen dänischer Herkunft war dann.

    Garbi Schmidt, Senior Researcher und PhD Islamwissenschaft an SFI – The National Centre for Social Research, sieht mehrere Gründe für diese Entwicklungen.

    “Einer ist, dass ethnische Minderheiten, Frauen, Kinder zu haben zu warten, weil sie mit der Bildung beginnen. In diesen Jahren ist sehr auf, dass mehr Absolventen fokussiert und ist extrem ehrgeizig im Bildungssystem”, sagt sie.

    “Eine andere Erklärung ist, dass es eine Annäherung an die dänische Lebensart. Wir haben die ganze Zeit in einer längerfristigen Perspektive zu sehen, dass die Zuwanderer dänischen Normen und Werte in Bezug auf Familie, Ehe und Erziehung nähern müssen. Es bedeutet auch, dass die Frauen aus ethnischen Minderheiten warten, um eine Familie zu gründen. Es gilt auch für die Männer “, sagt Schmidt Garbi.

    Sie glaubt auch, dass die strengeren Vorschriften für die Familienzusammenführung mit einem ausländischen Ehepartner – 24-Jahres-Regel und Anhänglichkeit Anforderung – hat die Entwicklung vorangetrieben. Im vergangenen Jahr eine Studie aus dem SFI, als sie hinter stand, dass einige junge Menschen mit ethnischen Minderheiten Heirat zu verschieben, als eine Folge der sehr Regeln.

    “Es bedeutet, dass sie später in den Prozess der Kinder haben und daher weniger haben”, sagt Schmidt Garbi.

    Manu Sareen, Integration Consultant und Mitglied der Kopenhagener Stadtrat der Reste und nannte die Entwicklung “völlig irreführend” und glaubt, dass die im Wesentlichen auf “10 Jahre der politischen Aufmerksamkeit.”

    “Es hat seit vielen Jahren – ganz ruhig – sowohl eine Revolte unter den Minderheiten und Frauen einen heftigen Ringen des sozialen Erbes, das wir nicht nur in der Vergangenheit gesehen haben. Die Regierung hat fantastisch gewesen, um die Entwicklung von Projekten, Unterstützung, Betreuung und so weitere. Es besteht kein Zweifel, dass dies eine der Früchte, wie das Ministerium für Integration auswählen können und stolz sein “, sagte Manu Sareen.

    Er fügt hinzu, dass eine veränderte Migrationsmuster Wahrscheinlich spielt auch eine Rolle in der Entwicklung. Heute, viele Einwanderer aus nicht-westlichen Ländern, Städter und weit besser ausgebildet als diejenigen, die in den 1990er Jahren kam.

    Liberal Integration Sprecher Karsten Lauritzen, einverstanden mit der Spitze und begrüßt die Entwicklung.

    “Dies ist wirklich ein Indiz, dass viele Migrantinnen sind am Anfang mit der Ausbildung und Beschäftigung und damit, dass es dramatisch weiter verringert hat mit der Integration”, sagt er.«

    kristine.korsgaard @ Christian-dagblad.dk

    agger@kristeligt-dagblad.dk

    http://www.kristeligt-dagblad.dk/artikel/374898:Danmark–Indvandrerkvinder-foeder-nu-faerre-boern-end-danske-kvinder

  159. 162.

    ad 159 – Loewe
    schleunigst sich die Übersetzungsfunktion der Google-Tool-Bar runterladen. Hier schon mal der von mir jetzt nicht korrigierte, Google-übersetzte Text:

    »Immigranten geringe Zahl von Kindern als Erfolg wahrgenommen – Positive Integration

    Christina Agger, Christine Korsgaard | 26 Juli 2010

    Erfolgreiche Integration und verschärfter Gesetzgebung ist schätzungsweise eine Erklärung für diesen nicht-westlichen Einwanderern Frauen über 20 Jahren hat er zweimal aus gegangen, wie viele Kinder wie dänische Frauen haben weniger
    Ein langjähriger Trend weniger Geburten unter Einwanderern bedeutet, dass ihre Kinder nun weniger als ethnische Dänen Herden. Wie dänische Frauen haben durchschnittlich 1,9 Kinder, die Geburtenrate für nicht-westliche Migrantinnen 1.6.

    Es zeigt neue Figuren auf die Fertilität im Jahr 2009, Statistics Denmark hat für das Ministerium für Integration vorbereitet, aber noch nicht veröffentlicht. So Migrantinnen Geburtenrate seit 1993 mehr als halbiert, wenn der Durchschnitt 3,4 Kinder – doppelt so viele wie Frauen dänischer Herkunft war dann.

    Garbi Schmidt, Senior Researcher und PhD Islamwissenschaft an SFI – The National Centre for Social Research, sieht mehrere Gründe für diese Entwicklungen.

    “Einer ist, dass ethnische Minderheiten, Frauen, Kinder zu haben zu warten, weil sie mit der Bildung beginnen. In diesen Jahren ist sehr auf, dass mehr Absolventen fokussiert und ist extrem ehrgeizig im Bildungssystem”, sagt sie.

    “Eine andere Erklärung ist, dass es eine Annäherung an die dänische Lebensart. Wir haben die ganze Zeit in einer längerfristigen Perspektive zu sehen, dass die Zuwanderer dänischen Normen und Werte in Bezug auf Familie, Ehe und Erziehung nähern müssen. Es bedeutet auch, dass die Frauen aus ethnischen Minderheiten warten, um eine Familie zu gründen. Es gilt auch für die Männer “, sagt Schmidt Garbi.

    Sie glaubt auch, dass die strengeren Vorschriften für die Familienzusammenführung mit einem ausländischen Ehepartner – 24-Jahres-Regel und Anhänglichkeit Anforderung – hat die Entwicklung vorangetrieben. Im vergangenen Jahr eine Studie aus dem SFI, als sie hinter stand, dass einige junge Menschen mit ethnischen Minderheiten Heirat zu verschieben, als eine Folge der sehr Regeln.

    “Es bedeutet, dass sie später in den Prozess der Kinder haben und daher weniger haben”, sagt Schmidt Garbi.

    Manu Sareen, Integration Consultant und Mitglied der Kopenhagener Stadtrat der Reste und nannte die Entwicklung “völlig irreführend” und glaubt, dass die im Wesentlichen auf “10 Jahre der politischen Aufmerksamkeit.”

    “Es hat seit vielen Jahren – ganz ruhig – sowohl eine Revolte unter den Minderheiten und Frauen einen heftigen Ringen des sozialen Erbes, das wir nicht nur in der Vergangenheit gesehen haben. Die Regierung hat fantastisch gewesen, um die Entwicklung von Projekten, Unterstützung, Betreuung und so weitere. Es besteht kein Zweifel, dass dies eine der Früchte, wie das Ministerium für Integration auswählen können und stolz sein “, sagte Manu Sareen.

    Er fügt hinzu, dass eine veränderte Migrationsmuster Wahrscheinlich spielt auch eine Rolle in der Entwicklung. Heute, viele Einwanderer aus nicht-westlichen Ländern, Städter und weit besser ausgebildet als diejenigen, die in den 1990er Jahren kam.

    Liberal Integration Sprecher Karsten Lauritzen, einverstanden mit der Spitze und begrüßt die Entwicklung.

    “Dies ist wirklich ein Indiz, dass viele Migrantinnen sind am Anfang mit der Ausbildung und Beschäftigung und damit, dass es dramatisch weiter verringert hat mit der Integration”, sagt er.«

  160. 163.

    ad 159 – Loewe

    Und schauen Sie sich bitte auch Nr. 2 der Riexinger-Hitliste an:

    http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/5532/es-ist-nichts-faul-im-staate-danemark/

    Sie werden mir zustimmen: Riexinger = ‘Mover and Shaker’

    [damit der Mann nicht an Überlob stirbt:
    ‚das gilt nur für heute!‘]

  161. 164.

    @Riexinger

    wie schön Sie sich unter denen einreihen, die wenigstens Enschuldigungen für die Absens von sinnvoller Gegenrede vorbringen könnten.

    • 24. August 2010 um 17:49 Uhr
    • Erol Bulut
  162. 165.

    @ EB

    Werden Sie eigentlich von PI bezahlT? „Seht her, so pøbelt der Musel“

  163. 166.

    O.T.

    Indien und Pakistan erkennen juristisch ein «drittes Geschlecht» an:

    http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/eigenartige_begebenheiten_der_dritten_art_1.7309866.html

  164. 167.

    @M. Riexinger

    Türkische Frauen mit Kindern: „Dem Geburtenverhalten deutscher Frauen fast angepasst“

    Ein wirklich schlimmer Propagandaartikel ist das – einfach strukturierte Personen und Leuten ohne Medienkompetenz wie unser Loewe hier glauben das dann tatsächlich.

    • 24. August 2010 um 17:55 Uhr
    • PBUH
  165. 168.

    Ich denke, der Verkaufsrang des Buches auf Amazon ist eine Art Minarett-Abstimmung.

  166. 169.

    @Riexinger

    süß ja sein, dass Sie in ihrer geistlosen Gehässigkeit verdrängen, dass ich mit „Musel“ so gar nicht definierbar bin. Aber unter geistlosen Menschen ist es ja manchmal egal, was man schwätzt?

    Immerhin sind Sie ja mit Ihrem Profil eine authentische Person, und brauchen nicht zu befürchten, dass der hier von Ihnen präsentierte Eindruck Sie in Kreise verfolgen könnte, wo der Verstand etwas mehr Bedeutung besitzt, oder?

    • 24. August 2010 um 18:14 Uhr
    • Erol Bulut
  167. 170.

    @Krause 112
    Die Studie können Sie vergessen. Sie hat bietet viele Angriffspunkte. Lesen Sie mal Kommentar Nr. 54 von NKB.

    • 24. August 2010 um 18:15 Uhr
    • docaffi
  168. 171.

    Ich habe mal auf der Homepage von Herrn Sarrazin ( http://thilosarrazin.blogspot.com ) nachgeschaut, weil ich es nicht glauben konnte, aber da stand es tatsächlich schwarz auf weiß (bzw. schwarz auf braun): mit großen Tönen kündigte er sein Buch dort an und empfiehlt es jedem „anständigen Deutschen“ zum Kauf.

    Ich verstehe einfach nicht, wie ein *Bundesbankvorstand* sich zu gesellschaftspolitischen Themen äußern kann, die nichts mit Geldpolitik zu tun haben – und dann noch in solch einer menschenverachtenden Weise.

    Dieser Mann ist eine Schande für die Deutsche Bundesbank!

    • 24. August 2010 um 18:16 Uhr
    • Jürgen
  169. 172.

    @ 170 Jürgen

    „Ich verstehe einfach nicht, wie ein *Bundesbankvorstand* sich zu gesellschaftspolitischen Themen äußern kann, die nichts mit Geldpolitik zu tun haben – und dann noch in solch einer menschenverachtenden Weise.“

    Superargument!

    Günter Grass als Beispiel für Viele ist ein mittelmäßiger Schreiberling, der auch noch vergessen hatte, daß er in der Waffen-SS gewesen ist, gibt auch zu allem seinem Senf dazu und JL ist (zuende?) studierter Philosoph und Germanist….also Ball flach halten.

    Sarrazin war Finanzsenator in Berlin und kennt die Problematik in der Stadt des Partyministers.

    • 24. August 2010 um 18:23 Uhr
    • Andreas Meister
  170. 173.

    „Günter Grass (…) ist ein mittelmäßiger Schreiberling“…

    … der immerhin den Literaturnobelpreis bekommen hat.

    Man kann zu seinen politischen Äußerungen stehen wie man will, aber Bücher schreiben kann er. Genau wie Sarrazin mit Finanzen umgehen kann.

    Schuster bleib bei deinen Leisten, möchte man bei beiden sagen.

  171. 174.

    ad Free Speech

    1) Vermutliche Gedanken etlicher Bundesbürger: Sarrazin war gestern in der Bildzeitung als super-kali-frage-listisch-expi-allegorische Titel/geschichte. JL lässt hier diskutieren. Tagesgespräch. Text unbekant. Also Kaufbefehl. Mal gucken, worüber die Bundesrepublik so redet.

    2) Markttechnische Konsequenz: hoher Verkaufsraung auf Amazon-Liste

    3) ‚Opinion-Poll‘-Folgerung: erst mal keine, ausser: siehe 1)

  172. 175.

    …Verkaufsrang …

  173. 176.

    Ist das wirklich die Seit von T.Sarrazin?? Sieht ja aus wie PI 2.0

    „Es ist doch wohl offensichtlich, daß Sie keiner nutzbringenden Erwerbstätigkeit nachgehen, sondern vorzugsweise Dank unserer deutschen Sozialhilfe im Internet Ihre Zeit verbringen, meine Herren Muslime. “

    Zitat aus der Seite.

    Das ist doch eher ein Scherz.

    • 24. August 2010 um 18:33 Uhr
    • docaffi
  174. 177.

    Martin Hohmann hat sich für die Mißgriffe in seiner Rede öffentlich entschuldigt. Die CDU-Spitze hat meiner Erachtens überreagiert, als sie ihn rauswarf; ein Warnschuß hätte es auch getan. Sein Rauswurf war andererseits sicher einfacher zu organisieren als bei Sarrazin, da Hohmann nur ein vergleichsweise kleines Licht war/ist.

    Ich bin auf Sarrazins Buch gespannt. Ich hoffe nur, dass er es nicht bei der Migrantenschelte belässt. Denn was den „Volkstod“ (hübsches Wort) angeht, der wird ja derzeit vornehmlich durch uns Deutsche selbst betrieben.

    Was passiert Eurer/Ihrer Meinung nach eigentlich, wenn das deutsche Volk eines Tages verschwunden ist (die Tendenz ist ja da)? Was wird dann anders sein?

    • 24. August 2010 um 18:36 Uhr
    • Thommy
  175. 178.

    …ich will ja kein neues Thema anschneiden, aber die Entscheidungen des Literaturnobelpreiskomitee gelten ja in Fachkreisen als doch teilweise sehr befremdlich….ich sage nur Jellinek….und wie hieß der Franzose vor ein paar Jahren….?

    • 24. August 2010 um 18:36 Uhr
    • Andreas Meister
  176. 179.

    @docaffi

    Ist das wirklich die Seit von T.Sarrazin?? Sieht ja aus wie PI 2.0

    Nein. Es ist die Seite von irgendeinem Spinner, der mindestens noch ein weiteres Blog dieser Art betreibt (Der Moslaemm). Das Blog soll wohl Raum bieten für einen abartigen PI-Gegenhass. Weite Teile der Seiten wären schon strafrechtlich relevant, aber wer kümmert sich schon darum, was im Internet so alles gepinselt wird?

    Übrigens bin ich vor längerer Zeit mal von einem anderen „Zeit“-User auf die besagten Blogs hingewiesen worden, der diese dem abrtigen Humor von PI-Fans zuschob, dem also keine Kritik entnahm. Es scheint einigen Menschen schwer zu fallen, die enstprechenden Blogs auf Anhieb richtig einzuordnen.

    • 24. August 2010 um 18:40 Uhr
    • NKB
  177. 180.

    ad docaffi

    Schauen Sie sich dazu mal meine unpopuläre Beiträge (2 Statistiken plus Links) Nr. 108 u. 113 (ca. 16.00 Uhr) an.

  178. 181.

    Thilos Homepage

    Es gibt also tatsächlich Leute, die das ernst nehmen. Göttlich.

    • 24. August 2010 um 18:45 Uhr
    • riccardo
  179. 182.

    @HJS
    „… der immerhin den Literaturnobelpreis bekommen hat.

    Man kann zu seinen politischen Äußerungen stehen wie man will, aber Bücher schreiben kann er.“

    Bücher schreiben kann jeder. Prominente Beispiele sind Utta Danella, Heinz G. Konsalik, Kai Diekmann, Dieter Bohlen oder auch Michael Mittermeier. Ob Grass auch gute Literatur zu Papier bringt, ist nochmal ne ganz andere Frage.

    • 24. August 2010 um 18:47 Uhr
    • lebowski
  180. 183.

    „Mittlerweile sieht sich selbst(!!!) die „Bild“-Zeitung genötigt..“

    Das „selbst“ in dieser Aussage gefällt mir am besten, war doch die „Bild“ bislang hauptsächlich als linksextremes Blättchen aufgefallen.

    • 24. August 2010 um 18:52 Uhr
    • lebowski
  181. 184.

    @PBUH 166:

    Sie haben sicher auch Belege in petto, nicht wahr? – Wie wär’s und Sie legen sie mal hier auf den Tisch?

    Andernfalls gilt Morgenstern.

    @ Publicola und Riexinger:
    Danke.

    • 24. August 2010 um 19:09 Uhr
    • Loewe
  182. 185.

    Herr Adam, Sie haben leider auch nicht viel verstanden.
    Das Erstere sind Trendrechnungen, die sich nicht so einfach umkehren lassen, oder glauben Sie, dass ihre Enkeltochter und all ihre Freundinnen plötzlich wieder 4 oder mehr Kinder zur Welt bringen werden? Eher unwahrscheilich, es sei denn, Deutschland ist dann auf das Niveau eines Entwicklungslandes abgesunken und hat keine Rentenkasse mehr.

    Ob Sarrazin Vorfahren nun auch aus dem Morgenland kommen, ist für das Thema völlig uninteressant, es sei denn, man möchte polemisieren.

    • 24. August 2010 um 19:29 Uhr
    • Anton12353
  183. 186.

    @Loewe

    -Bei Moslemeinwanderern der zweiten Generation liegt der Anteil an Frauen mit drei und mehr Kindern bei >34%, bei „Bio-Deutschen“ Frauen bei 18%

    -Moslemfrauen bekommen wesentlich früher Kinder, würden ihren Anteil an der Bevölkerung also sogar bei gleicher Geburtenrate erhöhen

    -Das Hauptproblem ist allerdings nach wie vor, nach Deutschland und Europa wandert ständig eine neu 1. Generation von Muslimen ein.

    ….

    Eins von Sarrazins Hauptanliegen ist seit langer Zeit eine strategische Bevölkerungsplanung/ein Bevölkerungsmanagement.

    In Deutschland bekommen einfach die falschen Leute zuviele Kinder, da geht es nicht nur um Muslime.

    • 24. August 2010 um 19:34 Uhr
    • PBUH
  184. 187.

    @ PBUH: Wieviele haben Sie?

    • 24. August 2010 um 19:36 Uhr
    • Jörg Lau
  185. 188.

    –NKB

    „Es scheint einigen Menschen schwer zu fallen, die enstprechenden Blogs auf Anhieb richtig einzuordnen.“

    Ich habe das da auch lange für Satire gehalten:
    http://www.fatwa-online.com/

  186. 189.

    Ihr politisch korrekten Schwachköpfe!
    Dürfte ich darrauf hinweisen, dass dieser Blog-Eintrag vor plumber Polemik nur so strotzt?! Also Aufpassen Ihr Dummerchen, manchmal ist der Verstand klüger als das Herz.
    Und Sarrazin in die Nähe der NPD zu rücken ist zu einfach, zu unredlich und -ich wiederhole mich- zu dumm.
    Gruß KNUT

    • 24. August 2010 um 19:59 Uhr
    • Knut Scherpe
  187. 190.

    Ich habe das auch lange für Satire gehalten

    Wie das? Ein derartig beschissenes Layout muß echt sein.

    • 24. August 2010 um 20:06 Uhr
    • riccardo
  188. 191.

    @Jörg Lau

    Wenn sie sich hier ernsthaft angesprochen fühlen, dann mach ich mir langsam Sorgen um sie.

    Leute wie sie sollten eher 6 statt 3 (?) Kinder haben, denn am Ende übernehmen ihre Kinder eher ihre vorbildhafte Arbeitsethik, nicht jedoch ihre politischen Positionen :-)

    • 24. August 2010 um 20:16 Uhr
    • PBUH
  189. 192.

    Klasse, endlich sagt einer was Sache ist. Ich will in Zukunft nicht in Türkland leben. es muß Schluß sein mit der Duldung der Migranten, die alles für sich fordern, aber nicht bereit sind im dem Gastland sich anzupassen.

    Wer den Westen und seine Rechtsgrundlagen ablehnt soll doch zurückgehen in sein Heimatland.

    Ich gehöre keiner Partei an, ich bin einfach nur Deutscher, der nicht in Zukunft mit der Scharia leben will, nicht in meinem Gebutsland Deutschland.

    • 24. August 2010 um 20:22 Uhr
    • Manfred Langenbach
  190. 193.

    #151

    Zur Aushungerung und Obdachloshaltung der Glaubensgeschw. in Gasa sollen ausgerechnet Erdogans Türken Abhilfe schaffen? Und die paar Säcke Zement auf dem Seelenverkäufer fehlten zur endgültigen Fertigstellung der Luxusmall?

    Dazu wurde das wesentliche von de Winter erwähnt:

    Werfen wir einen Blick auf einen wichtigen Indikator für den Status quo in einem Gemeinwesen, die Rate der Säuglingssterblichkeit pro tausend Geburten. Das sagt sehr viel über Ernährung, Hygiene und Zugang zu medizinischer Versorgung aus. In der Schweiz liegt die Säuglingssterblichkeit bei 4,12 Promille – 4,12 von 1000 Neugeborenen sterben vor dem ersten Lebensjahr. Eine niedrige Rate, fast wie die von Israel: 4,17. Im Sudan liegt sie dagegen bei 78,1 Promille – erschreckend hoch; eines von dreizehn Neugeborenen stirbt. Im Gazastreifen, dem Land von Hunger und Elend und Verzweiflung, dem Land, das die nützlichen Idioten gegen die Juden beschützen müssen, wie sie die Menschen von Darfur nie gegen Khartoum beschützt haben, beläuft sich die Säuglingssterblichkeit auf 17,71 Promille. Das ist im Vergleich zum Sudan sehr wenig und im Vergleich zu Israel sehr viel. Und im Vergleich zur Türkei? Dem Land, das dank seiner radikalislamischen Regierung auf eine militärische Konfrontation mit Israel zusteuert? Dort liegt die Säuglingssterblichkeit bei 24,84 Promille. Dort sterben mehr Neugeborene als im Gazastreifen. Es wäre vielleicht sinnvoll, einen Schiffskonvoi mit Ärzten und Hebammen aus Gaza in die Türkei zu schicken. Die medizinische Versorgung in Gaza ist ja offensichtlich besser organisiert als die in der Türkei.

    Aber das stammt ja von dem Judenlümmel de Winter und ist gaaaanz bestimmt furchtbar gelogen.

    m.

    • 24. August 2010 um 20:37 Uhr
    • miles
  191. 194.

    Herr Sarrazin hat dich recht mit dem was er kund tut. Irgendwann reicht es auch einmal für 70jahre alte Geschehnisse den Buckel krumm zu machen! Was bitte schön hat unsere Generation noch damit zu tun???
    Und wer Herrn sarrazin lügend straft, der ist genauso blind wie die obersten aus der Zeit von etwas vor 70jahren! Sie
    Machen die Augen zu vor dem, was das Volk bewegt! Es gibt kaum ein anderes Land, was so bereitwillig mit Geld um sich wirft, welches es selbst nicht einmal hat. Ich bin nicht der Auffassung, dass wir jeden aufnehmen müssen, der sich nicht einmal integrieren will! Fahren sie doch einmal durch Berlin, wieviel deutsch wird denn in einschlägigen Bezirken gesprochen???
    Jeder der hier leben will, soll sich unserer Gesellschaft anpassen oder von seinem recht Gebrauch machen, sich frei entscheiden zu können zu gehen!
    Es wird Zeit, dass sich das Volk erhebt!

    • 24. August 2010 um 20:49 Uhr
    • Holger
  192. 195.

    @ PUPS # 167

    Wenn der „Spiegel“ Sarrazin noch schlimmere statistische Missgriffe verbreiten lässt, ficht Sie das nicht an.

  193. 196.

    Es scheint schlecht zu stehen um die Gutmenschenfraktion, wenn jetzt schon solche bizarren Nazi-Vergleiche herhalten müssen.

    Wie war das nochmal von dem neuen Faschismus, der von sich behauptet, er sei der Anti-Faschismus???

    • 24. August 2010 um 21:02 Uhr
    • miezekatze
  194. 197.

    Betr.: http://moslaemm.wordpress.com/

    This blog has been archived or suspended for a violation of our Terms of Service.

  195. 198.

    Herr Zarrazin sticht in ein Wespennest. Die Meinung auf der
    Straße deckt sich mit einigen Anteilen der Äußerungen Zarrazins.
    Viel zu spät wurden Fehler bei der Integration erkannt und nicht
    zugegeben. Alle Parteien haben hier durch die Bank total versagt.
    Ich frage mich weshalb nur die muslimischen Mitbewohner
    immer im Kreuzfeuer der Kritik stehen. Und hier insbesondere
    die Türkei und Araber.
    Antwort: weil beide Kulturen nicht zusammenpassen. Also Christen und Muslime.Von anderen Glaubensrichtungen hört man nie etwas. Das gibt einem wirklich zu denken. Ich bin sicherlich nicht mit allen Äußerungen Sarrazins einverstanden, aber vieles trifft doch zu. Auch wenn man es etwas entschärfter darlegen könnte. Kritiker sollten mal nachdenken ob bei dem allen nicht auch ein Stück Wahrheit zu finden wäre. Ich meine schon.

    • 24. August 2010 um 21:09 Uhr
    • Andreas
  196. 199.

    Hoffe, dass ich den Spamschutz auch ohne Taschenrechner bestanden habe.

    Zu ihrer UMFRAGE:

    Macht Deutschland genug, um seine Zuwanderer zu integrieren?
    Ergebnis
    Antwort 1: Ja
    71%
    Antwort 2: Nein
    29%
    328 abgegebene Stimmen

    W

    • 24. August 2010 um 21:09 Uhr
    • EN
  197. 200.

    Islam wichtiger als Demokratie

    Beunruhigende Studie: Integration inÖsterreich – Viele türkischstämmige Zuwanderer wollen das archaische islamische Schariarecht

    Das wird ja in D und CH nicht wesentlich anders sein.

    http://www.bayernkurier.de/index.php?option=com_content&task=view&id=26251&Itemid=228

  198. 201.

    Wieder so ein Hetzartikel. Wo doch die Scharia zum traditionellen Brauchtum gehört. Sarrazin hat eindeutig ein Problem mit schönen alten Traditionen.

  199. 202.

    @Jörg Lau
    Sie haben mich doch nicht wirklich gesperrt? Es wäre höchst bedauerlich etwas „Exotisches“ wie mich (Zitat: Bergschwuchtel) nicht mehr zu Wort kommen zu lassen. Ein Verlust für diesen Blog :-).

    • 24. August 2010 um 21:24 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  200. 203.

    @Riexi

    Wie gesagt, die Probleme und Problemgruppen sind allen bekannt.

    Entweder die Probleme werden angegangen und abgestellt bzw. abgeschwächt oder es gibt einen Bürgerkrieg.

    Sie täuschen sich wenn sie glauben die Probleme werden sich von allein auflösen, insbesondere die sich immer weiter ausbreitenden Parallelgesellschaften garantieren mittelfristig für schlimmste Gewaltausbrüche.

    • 24. August 2010 um 21:34 Uhr
    • PBUH
  201. 204.

    @ PUPS

    *Gähn*

  202. 205.

    Liebe Julia und „Supercklan-Fans),

    ich hoffe, dass ich den „Spamschutz und den Vertrag“ -auch ohne große Hilfe – erfolgreich knacken und auch (nebenberuflich) bestanden habe).

    Ich bin 60 Jahre alt und Kopfrechnen haben wir noch gelernt („was Hänschen nicht lernt, lernt auch Hans nimmer mehr“´denn ) ohne Rechenschieber („könnten wir uns endgültig auf ein Ergebnis zwischen 58,003467 und 61,000297 heraus gekommen) und ohne mehrstündige Diskussion mit den Lehrern und Stadträten „könnten wir uns auf eine Zahl zwischen 59 und 61 endlich eindeutig einigen und die sozialen Aspekte der silbernen Haare und glücklicherweise auch vieler Veranstaltungen in Eberbach vor Ort ehren, die das Taschengeld vieler fördernder Maßnahmen der agilen Großeltern zu verdanken haben -obwohl sie das immer noch suchen – (statt Bilder Bilder der Mitglieder an allen möglichen und unmöglichen Stellen), hoffen wir, dass wir noch einige Besuche bei bester Gesundheit feiern werden.

    Ganz liebe Grüße an alle Teilnehmer, die dabei sein werden und alle „alten Mitlieder“, die dies Veranstaltungen nicht nur beruflich, sonder auch aktuell stark fördern und die Eltern auf dem Heinweg unterstützen..

    Erich

    • 24. August 2010 um 21:43 Uhr
    • EN
  203. 207.

    Jeder, dessen Denken irgendwie vom Mainstream abweicht, muss gnadenlos verfolgt oder wenigstens ausgegrenzt werden. Und wer meine Ansicht nicht teilt, ist ein Nazi-Rassist.

    • 24. August 2010 um 22:13 Uhr
    • Das Wort
  204. 208.

    @ FS

    Von wem sollen Muslime in A denn Demokratie lernen?

  205. 209.

    Bislang wurde darauf verzichtet, sich auf irgendeine Zeile der Statements und Thesen des Thilo Sarrazins zu beziehen mit Ausnahme der hetzerisch-verhetzten SPON-Zitate Sarrazins, die der Kommentator ‚docaffi‘ dankenswerterweise verlinkt hatte.

    Kritik ist sicherlich auch an denjenigen (zahlreichen und umfangreichen) Passagen zu üben, wo Sarrazin nicht seiner Verantwortung als grandioser Steuerverbraucher, sprich von der Gesellschaft hochbezahlter Funktionär, nachkommt und aufgrund fahrlässiger Formulierungsweise und Terminologie bzw. Etikettierung (- möglicherweise unbeabsichtigt -) letztlich die Gefahr der Spaltung einer Gesellschaft fördert,
    die ja faktisch schon seit Anfang der 50er Jahre durch intensive Einwanderung gekennzeichnet ist (siehe wikipedia – Eintrag ‚Gastarbeiter‘).

    Zunächst sei aber hier auf die (eher) zustimmungsfähigen Statements und Forderungen verwiesen, über die m.E. außerdem inzwischen gesellschaftlich in Deutschland Konsens besteht.

    [Meiner Meinung nach kann es in der Tat nicht sinnvoll sein,
    diese akzeptablen Vorstellungen heftigst u. polemischst zu bekämpfen, um dadurch so rechtsextremistischen Barbaren (der NPD beispielsweise) das gesamte Feld der mit sachlich-rationalem Augenmass und mit dem Ziel der gesellschaftlichen ‚concordia‘ zu behandelnden Problematik zu überlassen]

    »Es ist das Recht einer jeden Gesellschaft, selbst zu entscheiden, wen sie aufnehmen will, und jedes Land hat das Recht, dabei auf die Wahrung seiner Kultur und seiner Traditionen zu achten. Auch in Deutschland und Europa sind solche Überlegungen legitim…. Dabei kommt man um Urteile nicht herum…. Diese Urteile betreffen sowohl die Anforderungen, die wir an die Integrationsfähigkeit und Integrationsbereitschaft von Migranten stellen, als auch die Frage, wen wir überhaupt als Migranten akzeptieren wollen.

    …[Es ist] wichtig, dass Europa seine kulturelle Identität als europäisches Abendland und Deutschland seine als Land mit deutscher Sprache wahrt, als Land in Europa, vereint mit den umgebenden Franzosen, Niederländern, Dänen, Polen und anderen, aber doch mit deutscher Tradition. Dieses Europa der Vaterländer ist säkular, demokratisch und achtet die Menschenrechte.

    Soweit Immigration stattfindet, sollten die Migranten zu diesem Profil passen beziehungsweise sich im Zuge der Integration anpassen. …[S. 136]

    … Es reicht aus, dass Muslime unsere Gesetze beachten, ihre Frauen nicht unterdrücken, Zwangsheiraten abschaffen, ihre Jugendlichen an Gewalttätigkeiten hindern und für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen. Darum geht es. Wer diese Forderungen als Zwang zur Assimilation kritisiert, hat in der Tat ein Integrationsproblem. [S. 138] …

    … Bei den vielen Antworten auf die Frage, wie man die Integration der muslimischen Migranten verbessern, ihre niedrige Erwerbsbeteiligung erhöhen und ihre Abhängigkeit von Sozialtransfers verringern kann, steht stets der Dreiklang Sprache, frühkindliche Erziehung und Bildung im Vordergrund. … Voraussetzung muss sein, dass das sozialpsychologische Klima der aufnehmenden Gesellschaft eine klare Erwartungshaltung vermittelt. Solch eine Erwartung ist gleichzeitig die beste „Willkommenskultur… Der Tenor muss sein:

    Wer da ist und einen legalen Aufenthaltsstatus hat, ist willkommen. Aber wir erwarten von euch, dass ihr die Sprache lernt, dass ihr euren Lebensunterhalt mit Arbeit verdient, dass ihr Bildungsehrgeiz für eure Kinder habt, dass ihr euch an die [S. 139] Sitten und Gebräuche Deutschlands anpasst und dass ihr mit der Zeit Deutsche werdet – wenn nicht ihr, dann spätestens eure Kinder. Wenn ihr muslimischen Glaubens seid, o. k. Damit habt ihr dieselben Rechte und Pflichten wie heidnische, evangelische oder katholische Deutsche. Aber wir wollen keine nationalen Minderheiten. …

    Wir wünschen uns für Deutschland eine klare Erwartungskultur, in der Integration primär eine Bringschuld von Migranten ist. …

    Die klare Erwartung, dass die Migranten eine Integrationsleistung zu erbringen haben, muss die gesamte Gesellschaft durchdringen. Sie muss – freundlich, aber fest und absolut eindeutig – auf allen Ebenen der Gesellschaft dort zum Ausdruck kommen, wo Kontakt mit Migranten besteht. …

    Hilfsangebote müssen sein. Aber sie müssen einen eindeutigen Aufforderungscharakter haben. Und dort, wo sie nicht angenommen werden, wo vielleicht sogar gesetzliche Pflichten verletzt werden, müssen die finanziellen Folgen schnell und eindeutig sein…[S. 140]«

    Quelle:
    Artikel: „Debatte – Was tun? – Der SPD-Politiker Thilo Sarrazin über die Folgen einer missglückten Einwanderungspolitik – und seine radikalen Lösungsvorschläge“
    von Thilo Sarrazin
    in: DER SPIEGEL – 34 / 2010 – 23.08.2010, S. 136 – 140

  206. 210.

    @MR #207

    Von wem sollen Muslime in A denn Demokratie lernen

    Wie egal mir das ist. Wenn es um Mohammedaner geht, denen ohne irgendwelche schariatischen Elemente in den Aufnahmegesellschaften was fehlt, soll man sich von denen trennen. Europaweit.

    Dann können die Demokratie lernen, indem sie Sat-Programme aus dem Paradies glotzen. Hollywood, ARD und ZDF sind da sicher behilflich. Vielleicht lernen ja auch welche lesen?

    Wir sollten unsere Energie wirklich nicht darein stecken, irgendwelche Leute zur Demokratie zu missionieren. Wer hierher will und noch Demokratie lernen muß, soll das in der geliebten umma tun. Und wer zweifelt, ob er hier richtig ist, ist in seinem Zweifel zu bestärken!

    Wenn ich richtig deute, was ich zu beobachten meine, gibt es etwa im Iran jede Menge junge Leute, die sich nach Demokratie verzehren – Sie wissen schon, was alles dafür stehen kann, von der guten alten revolutionären französischen Parole über ‚Turn on, tune in, drop out‘ bis zu ‚Sex’n’Drugs’n’Rock’nRoll und der Pursuit of Happyness, whatever get’s you through the night …

    Derweil füttern wir hier Leute durch, die ganz das Gegenteil wollen und aushecken; ‚wir‘ sitzen mit einer Reihe schrägster Vögel in ‚Konferenzen‘ beieinand‘ um neue Regeln für unsere Lebenswelt
    auszuhandeln. Ist das nicht obszön?

    Ich werde noch den Tag erleben, an dem die Laus und Terkessidis‘ dieses Kontinents das Hieven mühevoll redebrechender mohammedanischer Karrierefunktionäre in Rundfunkräte herbeipalavert habe. Damit die sich an ihren Zweifeln an der westlichen Lebenswelt abarbeiten während sie unterwegs Demokratie zu schätzen lernen.

    In GB gibt’s doch diesen schrägen Jünger Mos. den ‚se da zum Lord gemacht und ins Oberhaus gepflanzt haben. Ob der wohl Demokratie kann?

    m.

    • 24. August 2010 um 23:07 Uhr
    • miles
  207. 211.

    Herr Lau sollte sich mal die Thesen und das Gedankengut des Islam genauer ansehen. Ich habe mich damit ausgiebig beschäftigt, nachdem meine Frau aus Malaysia kommt, einem Land, das sich nach außen gerne als „modernes, gemäßigtes“, islamisches Land darstellt. Dieser „moderne, gemäßigte“ Islam und der malaysische Staat zwingt z.B. jeden Christen, der eine malaysische Muslimin heiratet zur Kovertierung zum Islam und zu einer muslimischen Eheschließung, ansonsten wird die Ehe nicht anerkannt und man wird von einer Religionspolizei regelrecht verfolgt. Meine Frau kann aber auch nicht vom Islam zum Christentum wechseln, sonst wandert sie bei einem Familienbesuch in Malaysia sofort ins Gefängnis oder in ein islamisches Umerziehungslager. In islamischen Staaten, wie z.B. Malaysia läuft eine permanente Hetze gegen Israel und das Judentum. – Wer verbreitet jetzt also Gedanken, die an die dunkelsten Seiten des Nationalsozialismus erinnern, der Islam oder Herr Thilo Sarrazin mit seiner berechtigten Warnung vor einem “muslimischen Deutschland”?

    • 24. August 2010 um 23:18 Uhr
    • stef
  208. 212.

    @P #208

    die Gefahr der Spaltung einer Gesellschaft

    Gefahr? Klarheit geht vor Einheit! Wenn Gefahr droht, dann wg. der Uneindeutigkeiten und Lügen im Umgang mit einer gewissen Klientel:

    ‚Wir können auf kein einziges Talent, auf keinen Menschen in unserer Gesellschaft verzichten‘

    ‚Die 5 Millionen Menschen aus türkischen Familien, die in Deutschland leben, gehören zu uns, sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.‘

    Dann doch gleich Erdogan-speach:

    ‚Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Wir haben mit Streit und Auseinandersetzung nichts zu schaffen.‘

    m.

    • 24. August 2010 um 23:19 Uhr
    • miles
  209. 213.

    Moralisch überlegen.

    Herr Lau, könnten Sie doch mal Menschen dieser Welt – Türken, Chinesen, Finnen, Russen, Iren, Italiener, Peruaner, Mexikaner, Indonesier, Angloaner, Ägypter, Israelis, Iraner oder irgendein Volk dieser Erde – fragen, was die wohl davon hielten dass statistisch solide Hochrechnungen eine zukünftige Überbevölkerung einer anderen Ethnie mit fremden Kulturellen Maßstäben in deren Heimatland voraussagten, glauben Sie wirklich allen Ernstes daß auch nur EINE der genannten Nationen eine solche „Wende“ nicht vehement ablehen und verhindern wollen würde? Die Türkei – In 30 Jahren mehrheitlich Christlich? Oder Hinduistisch?

    Müssen redliche Journalisten uns denn wirklich immer wieder diesen unreflektierten Kultur-Relativistischen Brei auftischen und uns anklagen?

    Ist Ihnen wirklich nicht bewußt dass eine Gleichsetzung Sarrazins mit Rechtsextremen Propagandisten moralisch nichts anderes als „Hetze“ ist? – ein Lieblingsbegriff Liberaler Schöngeister, die sich überall und allerorts über „jegliche“ Diskriminierung entrüsten?

    Warum diese Scheinheiligkeit? moralisch überlegen, oder moralisch ma‘ überlegen….?

    • 24. August 2010 um 23:19 Uhr
    • Karl_Unabhängigkeitstag
  210. 214.

    Um ansatzweise zu verdeutlichen, wo eventuell kritische Punkte in Sarrazins SPIEGEL-Essay dieser Woche liegen könnten, seine lediglich einige wenige Passagen zitiert sowie eine Anmerkung zu einem von Sarrazin zitierwürdigen Experten angefügt:

    »… Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können, wenn sie dies wollen. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen.

    Ich möchte nicht, dass wir zu Fremden im eigenen Land werden, auch regional nicht. Der gefürchtete Rechtsradikalismus wird nicht dadurch gefördert, dass wir unsere legitimen Präferenzen klar äußern und das politische Handeln nach ihnen ausrichten, sondern dadurch, dass wir die Dinge schleifen lassen. In kleineren Ländern wie Holland, Belgien und Dänemark ist das Gefühl der Bedrohung bereits stärker als in Deutschland,[S. 136] darum sind dort die Diskussionen schärfer, die Einwanderungsgesetze strenger, und rechtsnationale Strömungen haben stärker an Boden gewonnen.

    … Heute wissen wir, dass Fabriken und Dienstleistungen wandern müssen, nicht die Menschen. Das abendländische Europa würde, alternd und schrumpfend, wie es ist, in seiner kulturellen Substanz auch gar nicht überleben. …

    … Aus heutiger Sicht war die Gastarbeitereinwanderung in den sechziger und siebziger Jahren ein gigantischer Irrtum: Großenteils wurden die Arbeiter eingesetzt in Industrien, die sterbende Industrien waren. Dies verlangsamte den unvermeidlichen Strukturwandel und verstellte den Blick auf das Beunruhigende des Geburtenrückgangs in Deutschland. …

    Belastbare empirisch-statistische Analysen, ob die Gastarbeiter und deren Familien für Deutschland überhaupt einen Beitrag zum Wohlstand erbracht haben oder erbringen werden, gibt es nicht. Für Italiener, Spanier und Portugiesen wird man diese Frage wohl bejahen können, weil ihr Familiennachzug geringer war und die meisten wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt sind. Für Türken und Marokkaner wird man sie sicher verneinen können. …

    … Demografisch [S. 137] stellt die enorme Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten eine Bedrohung für das kulturelle und zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa dar. …[S. 138]

    In den USA bekämen diese Migranten keinen müden Cent. Deshalb sind sie auch nicht dort, sondern in Deutschland. …[S. 139] …«

    Ebenfalls halte ich die Fertilitätsberechnungen für äußerst fragwürdig.
    Diese Fertilitäts-Argumentation scheint mir zusammenzuhängen mit der argumentativen Nähe Sarrazins zu dem österreichischen Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt (S. 139),
    • der schon mal vorschlug den Begriff „Ausländer“ durch „Kulturferne“ zu ersetzen,
    • der eventuelle Feindseligkeiten Ausländern gegenüber zu ‚archaischen Abwehrreaktionen‘ erklärte, die zur Verteidigung des Lebensraumes unvermeidlich seien,
    • der sich „im Interesse der Erhaltung des Friedens“ darum sorgte, dass „die Politiker einer Hilfe leistenden Gemeinschaft die Identität ihrer politischen Gemeinschaft“ gefährden könnten, so dass unbedingt: „eine Begrenzung der Immigration aus kulturell und anthropologisch ferner stehenden Populationen notwendig“ sei.

  211. 215.

    Korrektur …. seine lediglich einige wenige Passagen zitiert …

  212. 216.

    @ KU
    Was diesen Blogg manchmal so langweilig macht, ist, dass sich alles unendlich wiederholt. Man bläht sich rhetorisch auf, gefällt sich in ein paar toll formulierten Sentenzen, aber es ist doch alles heiße Luft. Okay, fremdenfeindliche Phrasen als rechtsextrem zu bezeichnen ist eine Gemeinheit von „liberalen Schöngeistern“. Na Bravo! Wie sollen wir einen Nazi denn dann Ihrer Meinung nach nennen? Ein kleines bisschen rassistoid? Quasixenophob? Als liberaler Schöngeist hat man es heutzutage wirklich nicht leicht. Nicht nur, dass man durch seine kindliche Naivität ständig das Wohl des Vaterlandes auf´s Spiel setzt, jetzt soll man sich jetzt auch noch irgendwelche neuen Begriffe für Nazis ausdenken, weil man sonst zwar ein Schöngeist ist, aber auch ein ganz brutaler Hetzer. Nicht dass ich hoffe, dass man, wie früher, Schöngeistern wieder Denkmäler setzt, aber kreative Neologismen für Nazis? Nee, also wirklich, dann gehe ich lieber ab Montag wieder ganz naiv in mein Berufskolleg und diskutiere, Bürgerkriege heraufbeschwörend, mit jungen Türken die Vereinbarkeit von Islam und westlicher Demokratie. Zumindest bis mich die Guillotine der rechtshumanen Kreuzzügler für die Menschenrechte oder was immer, zum Schweigen bringt.

    • 24. August 2010 um 23:56 Uhr
    • cwspeer
  213. 217.

    @miles 193

    Wilders fischt bei Dummköpfen, die sich schnell eine Meinung bilden, ohne die geringste Ahnung zu haben, wovon sie reden. Denen kann man ein Foto von einem Supermarkt zeigen, und sicher sein, dass die davon ausgehen, dass ein Supermarkt alle versorgt. Wie sonst sollte man sonst auf die Idee kommen, dass ein Foto in irgendeiner Weise belegen könnte, ob es einen Notstand gibt oder nicht. Dann noch schnell eine Sterblichkeitsrate eingefügt, und fertig ist die Rechtfertigung für israelischen Völkerrechtsbruch.

    Menschen, die nicht dumm daher labern, schauen sich an, was die hier zum beispiel dazu zu sagen haben,
    http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/informieren/einsatzlaender/asien/palaestinensische-autonomiegebiete/2009/2009-12-24-pal-ein-jahr-nach-gazaoffensive/index.html
    und wissen worum es geht.

    Wenn Sie sich weiter entblößen wollen, dürfen Sie gerne erzählen, welche Qual Gaza erleiden „müsste“, damit Sie Unrecht in der Herrschaft jüdisch Israels über ein unfreies Gaza sehen könnten?

    • 25. August 2010 um 00:06 Uhr
    • Erol Bulut
  214. 218.

    Seien Sie endlich still, Andreas Meister! Das ist ja nciht zum aushalten!

    Die Frage ist, ob Sie offen rassistisch sein wollen oder, ob Sie ernsthaft versuchen zu erklären, dass Sarrazin sich nicht rassistisch geäußert hat. Sarrazin hat sich, wissenschaftlich belegt, rassistisch geäußert und die Unterstützung seiner Thesen macht Sie nunmal zu einem solchen.

    Jetzt geben Sie endlich zu, dass Sie alle Muslime stigmatisieren und gerne offen rassistisch sein wollen. Dann endet endlich dieses rumgeeiere.

    Merkt ihr alle (außer docaff und publicola) nicht, dass Ihr nur benutzt werdet? Warum, glaubt ihr, kümmern sich, je höher die Machthierarchie geht, immer weniger Leute um solche Unterschiede? Warum vrhandeln Christen mit Moslems und Juden über Fernseh-Übertragungsrechte, Rohstoffe, Waffenhandel, Management? Weil es Ihnen egal ist!

    Erst wenn es zu machtbedingten streitigkeiten kommt, wird das einfache Volk eingespannt und mit Vorurteilen gefüttert, um den Interessen einiger weniger mehr Kraft zu verleihen. Diese Beobachtung zieht sich durch alle Religionen, Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme.

    Bei Sarrazin sind es die Privaten Interessen und die subjektiven Beobachten, die Ihn leiten. Genau da liegt ja auch sein Vorteil…MAN KANN IHN NICHT WIDERLEGEN, weil unempirische Gefühlsbeobachtungen keine wissenschaftliche Angriffsfläche bieten. Abgesehen davon steht er in Bringschuld, weil er behauptet. Und bis jetzt war das einfach nicht empirisch.

    Und ANTON12345: Lesen Sie mal alle Auführungen hier! Nochmal:

    Das ist eine verdammte Milchmädchen-Rechnung von Thilo! Er rechnet mit Migranten und Deutschen wie mit grünen und roten Glasperlen. Dabei übersieht er aber, dass Migranten nach zwei Generationen alle Wurzeln ablegen können, oder auch Deutsche heiraten. Was ist mit denen? Sind die mit eingerechnet? Nein natürlich nicht!

    Und die Qualität der Migranten…sind Thilo die produktiven gutverdienenden Moslems lieber? Sind die muslimischen Bosnier mit in der Rechnung? Was ist mit halb-arabern oder halb-türken? Was ist mit Intelligenzflüchtlingen aus dem Iran? Ich kenne Leute, die sind in der dritten Generation Migranten, sprechen kaum noch türkisch, essen Schweinefleisch, trinken Alkohol und glauben nicht an Gott, was ist mit denen? Viele Türken sind braunhaarig und haben blaue Augen. Was ist, wenn deren Kinder halbdeutsch sind und deutsche Namen haben. Sind das Migrantenkinder? Ist der Journalist Götz Aly ein Migrant? Seine Vorfahren waren sog. Kammertürken bei Königin Sophie-Charlotte…

    Wie man sehen kann ist die Gegenüberstellung von Migranten und Deutschen in der Form enfach nicht möglich. Und daher bleibt die Beobachtung, dass Sarrazin, der Thilosoph, erstens verallgemeinert, zweitens die Herkunft als unabänderliche menschliche Haupteigenschaft ansieht, drittens die Migranten per se als „schlecht“ für Deutschland ansieht und viertens sich der LTI bedient, was ihn mithin zu einem Rassisten macht.

    Das ist keine Keule, die hier schwingt und ihn mundtot machen will, sondern eine wissenschaftliche Beobachtung, die sich durch Gutachten stützen lässt.

    Sarrazin hingegen hat nur seine niederen Instinkte und Gefühle.

    Neue Studie gefällig Thilo:

    „Wie falsch die Pauschalurteile von Sarrazin seien, zeige eine am Montag vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung veröffentlichte Studie zur Bildung türkischstämmiger Migranten. Danach wechseln bei gleicher Leistung und ähnlichem sozialen Hintergrund türkische Kinder häufiger auf die Realschule oder das Gymnasium als deutsche Kinder.“

    http://www.sueddeutsche.de/politik/bundesbanker-in-der-kritik-sarrazins-polemik-ist-diffamierend-und-verletzend-1.991941

    Meine Familie kam nach dem Krieg wieder zurück nach Deutschland, weil sie dachten, dass Xenophobie sich in einem neuen Deutschland nciht mehr ausbreiten könne…zum Glück lebe ich in Berlin und muss von diesem scheinbar konservierten deutschen Provinzialismus wenig mitbekommen!

    Ihr feiert Goethe, aber folgt nicht seinem Beispiel. Fangt ersteinmal an zu differenzieren und dann euch zu informieren. Am besten aus Primärquellen und nicht aus MEinungswerken!

    • 25. August 2010 um 00:07 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  215. 219.

    Wilders??? Sie labern und labern und labern …

    Weil Sie mich barmen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leon_de_Winter

    m.

    • 25. August 2010 um 00:09 Uhr
    • miles
  216. 220.

    Hier treffen ‚se sich … der eine ein ‚Doktor‘, der andere ein ‚liberaler Schöngeist‘ …

    m.

    • 25. August 2010 um 00:11 Uhr
    • miles
  217. 221.

    @stef

    Apropos Malaysia, Blogmeisters Lieblings-Imam Rauf hat interessante Verbindungen zu diesem „liberalen“ Land.

    Imam Rauf’s Muslim Brotherhood Roads to Malaysia

    http://www.familysecuritymatters.org/publications/id.7125/pub_detail.asp

    • 25. August 2010 um 00:12 Uhr
    • PBUH
  218. 222.

    Herr Sarrazin hat recht. Das selbe habe ich meinem Sohn vor ein paar Monaten gesagt. Der Islam wird uns überrollen.

    • 25. August 2010 um 00:23 Uhr
    • Dahl
  219. 223.

    Hier treffen se sich…der ungebildete Dorfler und der fehlgeleitete Rassist.

    • 25. August 2010 um 00:36 Uhr
    • Dr. Hans Adam
  220. 224.

    – What am I doing here ? (Bruce Chatwin) –

    »Es gibt eine Art Basismeckern in Deutschland«, beschrieb es
    der Kanadier Scott Roxborough, Journalist bei der Deutschen
    Welle. »Eine grundsätzliche Missbilligung von … na ja, von allem.
    Es ist nicht unbedingt so, dass man unglücklich ist – nur, dass man
    niemals erwarten würde, dass etwas Gutes passiert. Es ist diese
    Einstellung: ›Ich bin nicht so dumm, zu glauben, dass alles gut
    gehen könnte. Ich lasse mich nicht von dir verarschen, Welt.‹«

    http://www.ethansen.de/Buecher/NL/N%F6rgeln%21%20von%20Eric%20T%20Hansen%20%28eine%20Auswahl%29.pdf

  221. 225.

    Im Kampf gegen Rechts muss endlich härter durchgegriffen werden. Warum werden Rassisten wie Sarrazin nicht endgültig zum Schweigen gebracht?

    • 25. August 2010 um 00:48 Uhr
    • Das Wort
  222. 226.

    Die Vorstellung, es handle sich um eine „totale und gnadenlose“ Blockade […] welche die „Menschlichkeit in Geiselhaft nimmt“ …
    [unterschlägt, daß]die Blockade von Israel und Ägypten gemeinsam aufrechterhalten wird – entlang der Grenzen, die beide Länder mit dem Gaza-Streifen teilen, und mit der kaum verschleierten Zustimmung der gemäßigten arabischen Regime. Zu sagen, die Blockade sei von Israel allein verhängt worden, kann nur als Fehlinformation bezeichnet werden.

    Die Blockade betrifft nur Waffen und Materialen, die zu ihrer Herstellung benötigt werden. Sie unterbindet nicht die tägliche über Israel kommende Lieferung von hundert bis hundertzwanzig Lastwagen-Ladungen mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und jeglicher Art humanitärer Güter.

    Bernard-Henri Lévy hier: http://www.welt.de/die-welt/kultur/article7981847/Hoert-auf-damit-Israel-zu-daemonisieren.html

    m.

    • 25. August 2010 um 00:51 Uhr
    • miles
  223. 227.

    … bitte bei Interesse den link aufzusuchen – ich habe beim Zitieren gepatzt – beide Absätze oben gehören in italics … m.a.W. das ist alles O-Ton Lévy.

    m.

    • 25. August 2010 um 00:54 Uhr
    • miles
  224. 228.

    Im Kampf gegen Rechts muss endlich härter durchgegriffen werden. Warum werden Rassisten wie Sarrazin nicht endgültig zum Schweigen gebracht?

    … so richtig schön van Gogh-mäßig? ‚Tut das Rechte und wehret dem Unislamischen’?

    m.

    • 25. August 2010 um 00:56 Uhr
    • miles
  225. 229.

    … aus dem (Ärzte ohne Grenzen)- link in #217:

    „Im Sommer 2007 wurden im Rahmen interner palästinensischer Kämpfe Krankenhäuser zum Ziel und zwangen das medizinische Personal zum Streik. Humanitäre Hilfe wurde zurückgewiesen und die Gesundheitsversorgung blockiert. … Genehmigungen für die Reisen sind aber schwer zu bekommen – auf israelischer wie auf palästinensischer Seite … Kinder sind besonders betroffen, und häusliche Gewalt ist zu einem Problem geworden. …

    Ärzte ohne Grenzen arbeitet seit dem Jahr 2000 in Gaza und hat derzeit 126 palästinensische und acht internationale Mitarbeiter vor Ort.

    In der Westbank leistet Ärzte ohne Grenzen in den Städten Hebron und Nablus psychologische, medizinische und soziale Hilfe für die Menschen, die unter den Folgen des israelisch-palästinensischen Konflikts und dem internen Konflikt in Palästina leiden. Die Mitarbeiter bieten psychologische Hilfe an, um das seelische Leid zu mindern. Die psychologischen Teams überweisen Patienten auch an Ärzte und Sozialarbeiter von Ärzte ohne Grenzen und u.a. an Gesundheitseinrichtungen.

    Die Handelsblockaden müssen dringend aufgehoben werden. Es mangelt an allem, einschließlich Büchern und Stiften. Krankenhäuser und Schulen haben keine Fenster und Dächer. Alles muss wieder aufgebaut werden – Häuser, Gesundheitseinrichtungen und öffentliche Gebäude. …“

    Nun, zum (Wieder-)Aufbau der Krankenhäuser kommt man vielleicht deswegen nicht, weil dort andere Prioritäten verfolgt werden …

    m.

    • 25. August 2010 um 01:11 Uhr
    • miles
  226. 230.

    @miles
    Sarrazins Äußerungn beweisen doch, wie sehr Rassismus mittlerweile wieder in der Mitte der Gesellschaft akzeptiert wird. Wenn man jetzt nicht entschlossen gegen Rassismus und Islamopobie (die immer noch legal ist) einschreitet, wird es in Deutschland bald noch mehr rassistische Gewalt gegen Muslime geben. Sarrazin wird sich natürlich nicht selbst die Hände schmutzig machen, aber er liefert die Stichworte. Weil liberaler Umgang mit rechten Scharfmachern offensichtlich nichts gebracht hat, müssen jetzt Gesetze her, die islamophobes Geschwätz unter Strafe stellen.

    • 25. August 2010 um 01:20 Uhr
    • Das Wort
  227. 231.

    —M. Riexinger

    „Von wem sollen Muslime in A denn Demokratie lernen?“

    Wieso sollten sie das nicht kraft ihres Verstandes begreifen können?

  228. 232.

    —Publicola

    Es ist kein Rassismus zu sagen, dass man bestimmte Einwanderer anderen vorzieht. Das ist eine nur politische Entscheidung. Es geht ja durchweg um „Moslem“ als Bezeichnung einer Gruppe mit einer inkompatiblen Denke. Wenn nun 10% diese Denke nicht haben, dann wird man das rasch merken und die nehmen. Aber in einer ersten Triage nimmt man überall mal den groben Raster. Bei Fahndung, bei Bewerbung, auf dem Heiratsmarkt, beim Kauf eines Wagens, überall, jeder.

  229. 233.

    ad 232 (06:02 Uhr) – Free Speech

    Spasseshalber kommentiere ich mal hier vier kurze Passagen in der stichpunktartigen Form des ‚en passant‘.

    1) »Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können, wenn sie dies wollen. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird.«

    Unverantwortliches, populär-demagogisches Schüren von (Ur-)Angst (hat es in den letzten, sagen wir mal 200, Jahren ein Land, einen Staat gegeben, dessen Leitkultur incl. Sprache und Sprachfamilie allein aufgrund höherer Einwanderungszahlen sich entscheidend verändert hat?)

    2) »Heute wissen wir, dass Fabriken und Dienstleistungen wandern müssen, nicht die Menschen.«

    Dieses Statement halte ich so für eine schlicht kontrafaktische Behauptung, es sei denn (!), man ersetze das Wort ‚müssen‘ durch ‚können‘.

    3) »Aus heutiger Sicht war die Gastarbeitereinwanderung in den sechziger und siebziger Jahren ein gigantischer Irrtum: Großenteils wurden die Arbeiter eingesetzt in Industrien, die sterbende Industrien waren. Dies verlangsamte den unvermeidlichen Strukturwandel und verstellte den Blick auf das Beunruhigende des Geburtenrückgangs in Deutschland. … Belastbare empirisch-statistische Analysen, ob die Gastarbeiter und deren Familien für Deutschland überhaupt einen Beitrag zum Wohlstand erbracht haben oder erbringen werden, gibt es nicht.«

    Hier wird subtil-subkutan den Migranten eine Schuld an heutigen wirtschaftlichen Problemen angelastet, zudem die Darstellung Sachverhalt entwicklungsmäßig wirtschaftlich fragwürdig und (letzter Satz) völlig kontrafaktisch erscheint.

    4) »Demografisch stellt die enorme Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten eine Bedrohung für das kulturelle und zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa dar ….«

    Die gesamten sarrazinsche Abhandlung zum Thema Fertilität (von der hier zunaächst nur dieser Satz zitiert sei) erinnert fatal
    an Darlegungen aus einem Anleitungswerk für den münsterlandbasierten Rinder-Züchter
    zwecks Handhabung des Erhalts der Reinrassigkeit
    in dem Zuchtgebiet des ‚Rotbunten Niederungsrindes‘ gegenüber dem Zuchtgebiet des ‚Schwarzbunten Niederungsrindes‘,
    wobei die beiden Rinderrassen problemlos
    durch die zwei Zuchtbegriffe ‚Muslime‘ versus ‚Deutsche‘ ersetzt werden.

    Gleichzeitig wird wiederum subkutan-subtil derzeitig negativ beurteilte demographische Entwicklungen in Puncto Geburtenrate/Geburtenrückgang grundsätzlich den Migranten angelastet.

    Die gedankliche Verantwortung für derartige züchterische Überlegungen scheinen mir in Sarrazins Rückgriff auf die Schule des Tierforschers Konrad Lorenz zurückzugehen, dessen Schüler ja der Tierforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt ja ist.

    Originalton Konrad Lorenz zur ‚Verhausschweinung des Menschen‘ :
    „Die Verfallstypen durchsetzen Volk und Staat dank ihrer größeren Vermehrungsquote und ihren vergröberten Wettbewerbsmethoden dem Artgenossen gegenüber in kürzester Zeit und bringen beiden aus analogen biologischen Gründen den Untergang, aus denen die ebenfalls asozialen Zellen einer Krebsgeschwulst das Gefüge des Zellstaates zugrunde richten.“ … „Zum Glück ist ihre Ausmerzung für den Volksarzt leichter und für den überindividuellen Organismus weniger gefährlich als die Operation des Chirurgen für den Einzelkörper. Die große technische Schwierigkeit liegt in ihrem Erkennen.“

    Ähnliche Grundlagen breit popularisierten Denkens offenbart gerne Irenäus Eibl-Eibesfeldt, bei dem trotz unserer kulturellen Evolution letztlich alles an der Frage der biologischen Eignung entschieden wird. „Die Fähigkeit, in Nachkommen zu überleben, das heißt sein Erbgut zu tradieren, bleibt nach wie vor das Kriterium, an dem sich Eignung mißt.“
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493351.html

    Abschließende Frage:
    Bin ich hier auf dem Thread eigentlich der einzige Forist,
    der von einem solchen ungewöhnlichen Ausmaß an Dummheit charakterisiert zu sein scheint,
    dass er sich mit einem konkreten, zitierbaren Text des Thilo Sarrazin meint auseinandersetzen zu müssen?

  230. 234.

    hat es in den letzten, sagen wir mal 200, Jahren ein Land, einen Staat gegeben, dessen Leitkultur incl. Sprache und Sprachfamilie allein aufgrund höherer Einwanderungszahlen sich entscheidend verändert hat?

    Es hat sogar eine ganze Menge Gemeinschaften gegen, die ihre Sprache zugunsten der Sprache einer dominanten Mehrheit aufgegeben habe. Aber dabei handelte und handelt es sich um demographische Verhältnisse zwischen Mehrheit und Minderheit, die mit europäischen Mehrheitsgesellschaften nicht vergleichbar sind.

  231. 235.

    ad 232 – Free Speech (06:02 h)

    „Es ist kein Rassismus zu sagen, dass man bestimmte Einwanderer anderen vorzieht.“

    Kein Einwand meinerseits.

    Deswegen hatte ich ja schon zunächst unter Nr. 209 (23:06 h) auf die „zustimmungsfähigen Statements und Forderungen“ des Thilo Sarrazin „verwiesen, diejenigen „akzeptablen Vorstellungen“ „über die m.E. außerdem inzwischen gesellschaftlich in Deutschland Konsens besteht.“

    Diese sarrazinschen Kernthesen wurden daher auch von mir dort ‚expressis verbis‘ in wörtlicher Form zitiert.

  232. 236.

    ad 234 (08:02 h)- Andreas Wetter

    Ein intersubjektiv überprüfbarer Nachweis wäre bei dieser ‚Dampfwalzen‘-These durchaus angemessen und schon der Hit, oder?

  233. 237.

    endlich mal einer der ES AUSSPRICHT: herrn sarrazin gebe ich völlig recht! ich bin kind polnischer einwanderer, die noch nie in 40 jahren einmal arbeitslos waren.

    ich wohne selbst in einem stadtviertel mit extrem hohem muslimen- und zigeuneranteil (mannheim), manche türken die ich von früher aus der grundschule kannte und heute als väter sehe, zeugen ebenso dumme wie gewalttäige kinder, wie sie selbst einmal waren. und: sie sind seit jahrzehnten dauerhaft arbeitslos. unglaublich sowas..

    es ist eben so: deutshcland hat sich die suppe selbst eingebrockt, in dem es arbeitskräfte aus dem frühen mittelalter ins land geholt hat. ich glaube, dass wird sich erst ändern, wenn wir in deutschland ebenfalls ein burka und kopftuch-verbot einführen, damit die gehirne da mal durchgelüftet werden.. übrigens: da hilft auch kein deutschkurs weiter!

    • 25. August 2010 um 08:20 Uhr
    • dissident
  234. 238.

    Gabriel legt Sarrazin SPD-Austritt nahe

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713605,00.html

    • 25. August 2010 um 08:32 Uhr
    • docaffi
  235. 239.

    @ Dahl

    „Herr Sarrazin hat recht. Das selbe habe ich meinem Sohn vor ein paar Monaten gesagt. Der Islam wird uns überrollen.“

    Wenn Sie das Ihrem Sohn sagen, wird’s wohl stimmen.

  236. 240.

    @ Publicola

    „»Es gibt eine Art Basismeckern in Deutschland«, beschrieb es
    der Kanadier Scott Roxborough, Journalist bei der Deutschen
    Welle. »Eine grundsätzliche Missbilligung von … na ja, von allem.“

    Gut beobachtet. Trifft auch auf die Proteste gegen S 21 zu.

  237. 241.

    @ Publicola

    Scott Roxborough

    Danke meinerseits.

  238. 243.

    @ All

    Bin ich der einzige desses Beiträge seit gestern abend aus unerklärlichen Gründen (ein oder gar kein Link) im Spamfilter hängenbleiben?

  239. 244.

    ad 242 – M. R.
    Ist mir – offenbar eher kurzfristig/zeitig – zweimalig bei jeweils einem Einzeiler (einer ‚Korrektur‘) passiert. Man war erstaunt.

  240. 245.

    ad 242 – M. Riexinger

    Sie hatten ja gestern dankenswerterweise diese zwei aufsehenerregenden Links zum Thema

    ‚Erfolgreiche Integration bzw. eine erfolgreiche Immigrationspolitik ist möglich – bei/nach Ergreifung/Setzung/ entsprechender Maßnahmen/(gesetzl.)Regelungen‘
    am Beispiel Dänemark

    der Foristengemeinde zur Verfügung gestellt.

    Meinen Sie nicht auch, dass es angesichts der verlinkten, nachweis/nachlesbaren erfreulichen dänischen Daten zu diesem Thema ja wohl ein ‚Muss‘ für einflussreiche Verantwortliche auf diesem Gebiet in Deutschland wäre, sich mit den in Dänemark erfolgresultierenden Maßnahmen auseinanderzusetzen ?

    [Mir persönlich ist nur noch schwach in Erinnerung, dass der damalige dänische Ministerpräsident anlässlich der Jylland-Posten-Mohammed-Karikaturen (2005/2008) die demokratiekennzeichnende, republikanisch-konstitutionelle Gewaltenteilung betonte und sich strikt daran festhaltend nicht beirren ließ.]

  241. 246.

    @218 dr(?)hans adam

    ..auch schon heimgekommen von der Party und gleich in den blog. Löblich.
    Mich einen Rassisten zu nennen, nur weil ich meinen Verstand gebrauche. Nun gut. Hat der Adam halt ein bißchen zu viel gekifft.

    Am 25.11.2005 hat die Zeit ein brilliantes Essay von Prof. Gunnar Heinsohn veröffentlich- Herr Lau bitte mal lesen!!- Auch Adam und Eva täte dies gut.

    Dieser Essay – wohl nicht widerlegbar! – nimmt das vorweg, was Sarrazin nunmehr äußert.

    Gutmenschitis ist keine Lösung.

    http://www.zeit.de/feuilleton/kursbuch_162/1_heinsohn

    • 25. August 2010 um 09:32 Uhr
    • andreas meister
  242. 247.

    ..jetzt zitiert Adam auch noch das Prantl-Blatt SZ…die dümmste Postille nach der TAZ (Klein-Stürmer) in Deutschland.
    Herr Adam wenn eine Studie in der SZ publiziert wird, daß die Erde eine Scheibe ist, dann ist für Sie ab sofort die Erde eine Scheibe. „Si tacuisses…“ Herr Dr. der Klugologie… ;-))

    • 25. August 2010 um 09:39 Uhr
    • andreas meister
  243. 248.

    Teilweise OT

    Interessanter Link zu einem anderen Sozialdemokraten, der sich kritisch mit der türkischen Einwanderung beschäftigt. Es ist immer erstaunlich, wenn man Texte aus den 70/80iger liest, wie wenig sich in den letzten 30 Jahren getan, obwohl die Probleme schon damals offen auf dem Tisch lagen.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

    • 25. August 2010 um 09:53 Uhr
    • Krause
  244. 249.

    @ Treffender Nick (# 248)

    Vor allem haben wir den schon damals angekündigten Bürgerkrieg.

  245. 250.

    ad 248 – Krause – (aus dem verlinkten Artikel:)

    „die brennenden Negerviertel der nordamerikanischen Großstädte“

    Kein Wunder, wo es doch von 1640 bis 1865 bekanntermaßen die Neger-Immigranten aus Afrika auf alle erdenkliched Art und Weise und unter Ausnutzung aller – auch illegalen – Mittel darauf anlegten,
    sich in Nordamerika (USA) niederzulassen,
    um das dortige soziale Netz parasitenmäßig auszunutzen und sich in die soziale ‚Hängematte‘ zu legen.

  246. 251.

    Von welchem Nazi stammen folgende wann geschriebene Zeilen und welches rechtsradikale Medium machte sie wann per Vorabdruck bekannt; wo irrt der Autor und wie verhält sich die mittlerweile eingetretene Realität zu von ihm projizierten Entwicklungen, wurde er widerlegt, bestätigt oder sogar in damals noch unvorstellbarer Weise übertroffen? An welchem Beispiel thematisiert der Autor Immigration als Landnahme und wohin entwickelte sich dieses Beispiel bis dato?

    Die Situation unseres Landes ist dadurch gekennzeichnet, daß schon eine große Minderheit von Ausländern der verschiedensten Völker hier mehr oder weniger dauernd lebt. Immer mehr wollen hierbleiben, mit ihren Familien und möglichst für immer. […] Millionen Ausländer leben in der Bundesrepublik. So viele waren es vorher noch nie, obwohl die Anwerbung aus allen nicht der Europäischen Gemeinschaft angehörenden Ländern seit 1973 untersagt ist.

    Immer weniger Ausländer, die einmal hier sind, kehren in ihre Heimat zurück. … Immer mehr Ausländerkinder werden hier geboren. …

    Diese Probleme sind gewichtig. […]Million[en] ausländischer Kinder […] und Jugendlicher wachsen in der Bundesrepublik auf. Viele haben Schwierigkeiten mit ihren zwei Sprachen. Ihre Aussichten auf eine qualifizierte Ausbildung und einen qualifizierten Arbeitsplatz, überhaupt auf einen Arbeitsplatz, sind deutlich geringer als die deutscher Kinder. Mehr als die Hälfte von ihnen schafft überhaupt keinen Schulabschluß, einige bleiben Analphabeten.

    […] Das Abgleiten in die Asozialität ist für sie fast vorprogrammiert.

    Andererseits führt die gutgemeinte Integrationspolitik der Bundesrepublik zu oft untragbaren Belastungen für deutsche Kinder und Lehrer in den Schulen. …

    Sie wenden sich dabei immer stärker und immer radikaler auch gegen die deutsche Polizei. In Städten mit hohen Ausländerquoten ist die Grenze des Tragbaren oft schon überschritten. …

    Wir sind auf dem falschen Weg.

    Die schwerstwiegenden Probleme sind bei den Türken entstanden. Sie bilden die größte ständige Einwanderungsgruppe. Ihre Zahl ist ständig […] angewachsen und steigt weiter. …

    Das weitere Wachstum der türkischen Volksgruppe in der Bundesrepublik ist fest programmiert.

    Unter dem Stichwort Familienzusammenführung siedelt auch das junge Mädchen nach Deutschland über, das ein in Deutschland lebender Türke auf einer Urlaubsreise in seine Heimat geheiratet hat. Auch der umgekehrte Fall kommt vor. Bei der zahlenmäßigen Stärke der jüngeren Jahrgänge kommt allein auf diese Weise eine beträchtliche weitere Einwanderungswelle in Gang. Vor allem handelt es sich um junge Frauen, die bald Kinder gebären werden.

    Diese Verlagerung des türkischen Bevölkerungswachstums in die Bundesrepublik ist, mit Verlaub gesagt, ein gemeingefährlicher Unfug. In den meisten Fällen besteht nur wenig Aussicht, daß die gutgemeinten Integrationsbemühungen der Bundesrepublik je dazu führen werden, daß diese Türken Deutsche werden. Es muß vielmehr damit gerechnet werden, daß die Integrationschancen mit der zunehmenden Massierung immer größerer Zahlen von türkischer Bevölkerung weiter absinken. Je mehr Türken hier leben, um so geringer ist die Aussicht, daß es zu einer echten „Einbürgerung“ kommt.

    m.

    • 25. August 2010 um 10:14 Uhr
    • miles
  247. 252.

    Gesetzt, der letzte BuPrä wäre auf direkt demokratischem Wege gekürt, wer säße heute der Republik vor, der Bunte-Republik-Deutschland Schwätzer oder vielleicht doch ein Sarrazin?

    m.

    • 25. August 2010 um 10:27 Uhr
    • miles
  248. 253.

    >Bin ich hier auf dem Thread eigentlich der einzige Forist,
    der von einem solchen ungewöhnlichen Ausmaß an Dummheit charakterisiert zu sein scheint, dass er sich mit einem konkreten, zitierbaren Text des Thilo Sarrazin meint auseinandersetzen zu müssen?

    Offensichtlich.

    Ob Sarrazin nun zu 100% zu 95% oder doch nur zu 80% richtig liegt ist ja auch vollkommen egal.

    • 25. August 2010 um 10:41 Uhr
    • PBUH
  249. 254.

    Wenn heutzutage schon überbezahlte Fußballkicker ein Bundesverdienstkreuz erhalten, Herr Thilo Sarrazin hätte es für
    seine mutigen Aussagen und Darstellungen allemal verdient.
    Wie konnten wir nur zu so einer verlogenen Nation mutieren, in
    der ehrliche und offene Meinungsäußerungen einfach nur „platt“
    gemacht werden.
    Ein Beweis dafür, auf welchem Stand der Dummheit WIR bereits angekommen sind ?

    • 25. August 2010 um 10:43 Uhr
    • Erhard Huth
  250. 255.

    >Wie konnten wir nur zu so einer verlogenen Nation mutieren, in
    der ehrliche und offene Meinungsäußerungen einfach nur “platt”
    gemacht werden.

    Den 68ern hätte man nie nachgeben dürfen, jetzt stehen wir vor gigantischen Problemen.

    Zunehmend regiert Lüge und Repression, die politische und mediale Klasse will ihr Totalversagen nicht einsehen.

    • 25. August 2010 um 10:50 Uhr
    • PBUH
  251. 256.

    ad 248 u. 251 – Krause u. miles

    Zur zeitlichen Einordnung und zum zeithistorisch-politischen Stellenwert des verlinkten/zitierten Artikels/Buchauszuges

    Der SPIEGEL-Artikel (mit dem spektakulären Titel) „Die Reichen werden Todeszäune ziehen“,
    ein Auszug aus dem Buch des SPD-Kommunalexperten, hannoverschen Oberstadtdirektors und NDR-Intendanten Martin Neuffer,
    wurde offensichtlich publiziert als akzentuierender Richtungsweiser angesichts der folgenden politischen Diskurs-Situation im Jahre 1982:

    »1982 forderten CDU/CSU und FDP in ihrer Koalitionsvereinbarung: „Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Einwanderungsland. Es sind daher alle humanitär vertretbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Zuzug von Ausländern zu unterbinden.“ Die linken Parteien, vor allem SPD und Grüne, forderten dagegen die Anerkennung Deutschlands als Einwanderungsland … Das Bewusstsein dafür, dass auch Deutschland mindestens im Bezug auf den Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ein Einwanderungsland ist, wuchs erst allmählich, zumal Deutschland über viele Jahrzehnte eher als ein Auswanderungsland galt.«
    http://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderungsland

  252. 257.

    @all sarrazinophobes

    Study Shows Turkish Immigrants Least Integrated in Germany

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3975683,00.html

    • 25. August 2010 um 10:54 Uhr
    • tati
  253. 258.

    „sarrazinophobes“

    :-)

    • 25. August 2010 um 10:58 Uhr
    • PBUH
  254. 259.

    – Zum Thema ‚politische Verantwortung‘ –

    „Den 68ern hätte man nie nachgeben dürfen, jetzt stehen wir vor gigantischen Problemen.“

    Das erste Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien wurde 1955 geschlossen, gefolgt von den Anwerbeabkommen mit Spanien und Griechenland 1960 und mit der Türkei 1961.

    Den Bundesregierungen standen als Bundeskanzler vor:
    Konrad Adenauer/CDU (1949–1963), Ludwig Erhard/CDU (1963–1966), Kurt Georg Kiesinger/CDU (1966–1969). Danach folgte die sozialdemokratische Ära mit den Bundeskanzlern Willy Brandt (1969–1974) und Helmut Schmidt (1974–1982).

  255. 260.

    Heute: Warum Bildung keine Frage des Geldes, sondern des Willens ist.


    Wenn der heutige Hauptschulabschluss nach zehnjähriger Schullaufbahn jenes Niveau an Leseverständnis und Grundschulmathematik sicherstellen würde, das man 1955 in einer fünfzigköpfigen Klasse mit Abschluss des vierten Schuljahres erwerben konnte, dann wäre man heute bildungspolitisch und in Bezug auf die Qualifikation für den Arbeitsmarkt wesentlich weiter.

    Am Geld scheitert die Erziehung der Kinder und Jugendlichen auch bei Transferbeziehern nicht. Nach dem Stand vom Sommer 2009 erhöht jedes Kind das sozioökonomische Existenzminimum, das der Staat bezahlt, um 322 Euro. Normalerweise gilt, dass Kinder seelisch reicher, aber materiell ärmer machen. Für Transferempfänger ist diese Regel außer Kraft gesetzt, denn je nachdem, wie sie ihre Kinder unterhalten, erhöht diese Unterstützung das frei verfügbare Budget der Eltern erheblich. Dies mag auch dazu beitragen, dass Transferempfänger überdurchschnittlich viele Kinder bekommen.

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/25/thilo-sarrazin/jeder-schueler-sollte-eine-uniform-tragen.html

    • 25. August 2010 um 11:07 Uhr
    • PBUH
  256. 261.

    @Miles

    möchten Sie mir nicht weitere Kronzeugen nennen, beispielsweise Broder, Knobloch oder besser die IDF Führung? Oh, die letztere scheidet aus, weil die nicht ganz so extrem lügt, was die Hilfslieferungen betrifft, wie Levy.

    Am lustigsten ist es für mich, wenn Schwätzer so dämlich in ihrer Freude über die israelische Menschenverachtung rumschwadronieren, und so tun, als würde Ägypten vor der Küste von Gaza Menschen ermorden.

    Aber Sie können meine Belustigung gern noch steigern, indem Sie selber sagen, welche Qual oder Folter die Israelis den Palästinensern zufügen dürfen, bevor Sie unrecht darin sehen. Kommen Sie, es juckt Sie doch, das mal auszusprechen. Ich garantiere Ihnen, auch wenn Sarrazin hier von einigen zurecht für einen Trottelfänger gehalten wird, bei der Unterstützung israelischer Gewalt gegen Palästinenser bin ich absolut der Einzige hier, der keine Befriedigung empfindet. Also Sie befinden sich diesbezüglich in bester Gesellschaft hier und können frei sprechen.

    • 25. August 2010 um 11:12 Uhr
    • Erol Bulut
  257. 262.

    @Publicola

    Der Familiennachzug war die absolut grösste Sünde in der Einwanderungspolitik, klassische 68er Politik.

    • 25. August 2010 um 11:14 Uhr
    • PBUH
  258. 263.

    @ miles

    Gesetzt, der letzte BuPrä wäre auf direkt demokratischem Wege gekürt,

    Wie hat Pro-NRW nochmal bei der Landtagswahl abgeschnitten?

  259. 264.

    @ PUPS

    Dutschke hat meines Wissens „Ho-Ho-Ho Chi Minh“, nicht „Fa-Fa-miliennachzug“ skandiert.

  260. 265.

    „Wenn der heutige Hauptschulabschluss nach zehnjähriger Schullaufbahn jenes Niveau an Leseverständnis und Grundschulmathematik sicherstellen würde, das man 1955 in einer fünfzigköpfigen Klasse mit Abschluss des vierten Schuljahres erwerben konnte, dann wäre man heute bildungspolitisch und in Bezug auf die Qualifikation für den Arbeitsmarkt wesentlich weiter.“

    Haben Sie sich schon mal
    a) die Schulgesetzgebung der letzten 20 bis 30 Jahre angeschaut zum Thema Schülerpflichten, Elternpflichten, Rolle des Lehrers

    mitsamt

    b) der Einflussteigerung der Medial-Konzern-Bertelsmann-Stiftung (=ca. 80% des Aktienvermögens von Bertelsmann) in der Chaotisierung des Bildungsbereiches – ein Einfluss, der so altruistisch war, dass z.B. wir heute das Thema Computer im Grundschulbereich diskutieren?
    http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/05/Forum-Pro-Contra

  261. 266.

    Postscriptum zu 265

    Ist die Bertelsmann-Stiftung in Hand türkischer Kapitalgeber?

    Waren die Kultusminister und Bildungsminister der letzten 20 bis 30 Jahre Türken?

    Auf pertinente Antworten freut sich
    P.

  262. 267.

    „Der Familiennachzug war die absolut grösste Sünde in der Einwanderungspolitik, klassische 68er Politik.“

    Zunächst lebten die Arbeiter unter schlechten Bedingungen in Baracken. Allerdings begann bereits in den 1960er-Jahren der Familiennachzug.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsmigration#Entwicklung_in_der_BRD

    Zu den Amtszeiten der diversen Bundesregierungen/Bundeskanzler siehe Beitrag Nr. 259

  263. 268.

    War mir klar, daß Ihnen der Judenlümmel de Winter nicht reicht – ist Sarrazin nicht vielleicht auch so einer? Vielleicht ‚n Halber? Fragen Sie mal bei ‚Dr.‘ Adam nach – der macht auch gern in Genealogie.

    Was Sie nicht rallen: es ist völlig egal, was Sie von den Leuten halten – die Fakten sprechen für sich. Wäre Erdogan von Humanitärem bewegt, könnte er überall in der umma eher anfangen zu wirken – sicher nicht zuletzt im eigenen Land.

    Stimmen die behaupteten Zahlen nicht? Falls nämlich doch, sind Sie ein unbelehrbarer Schwätzer. Was mir egal sein könnte.

    Weniger egal ist mir, daß Sie nicht konsequent sind. Ist doch unzumutbar für so edle Geister im Land der Nazis und Folterknechte auszuharren?

    Nur, würfe man Sie hinaus, wären Sie sicher eher in Israel – vorausgesetzt die wären blöd genug, Sie reinzulassen – als irgendwo bei Ihren Komplizen.

    m.

    • 25. August 2010 um 11:34 Uhr
    • miles
  264. 269.

    @MR #263

    Wie hat Pro-NRW nochmal bei der Landtagswahl abgeschnitten?

    Das weiß ich jetzt grad nicht … mir war überhaupt entgangen, daß die den Sarrazin als Spitzenkandidaten hatten …

    Ernsthaft, es gibt da so eine frische Erhebung zum Ansehen von prominenten Zeitgenossen (alles nur mit halben Auge gesehen). Da führte Schmidt. Kann ich gut verstehen, weil der Mann auch mir als Muster republikanischer Redlichkeit erscheint. Ein Satz wie er habe sich doch aber ‚nicht persönlich bereichert‘, zu dem sein Nachfolger (dieser Kirch Komplize) in all seiner Not langte, wäre bei dem undenkbar (für mich, wie für so viele).

    So sehe ich das auch mit dem geschmähten Sarrazin – ich halte den Mann für ein seltenes Muster intellektueller Redlichkeit in dieser Republik.

    Oder meinen Sie, dem ginge es um Pöstchen oder Knete? Deshalb meine ich, daß der bei einer direkten Wahl Kreise um den jetzigen BuPrä gelaufen wäre.

    m.

    • 25. August 2010 um 11:50 Uhr
    • miles
  265. 270.

    Die weit mehrheitliche Unterstützung der Thesen Sarrazin´s im SPON Forum ist eindrucksvoll.
    Die Dämme der „Alles ist gut wie es ist“ Lobbyisten weichen auf, Keulen ganz gleich welcher Art sind kein adäquates Material um Deiche abzudichten – und Deicharbeiter wie Publicola bekommen nasse Füsse.

    @Publicola 267

    Zunächst lebten die Arbeiter unter schlechten Bedingungen in Baracken. Allerdings begann bereits in den 1960er-Jahren der Familiennachzug.

    Was für ein Schmonzes. Was denken Sie denn, wie noch in den 1960er Jahren viele deutsche Familien gewohnt haben (geschweige in den 1950er Jahren).

    • 25. August 2010 um 11:52 Uhr
    • tati
  266. 271.

    Man kann es gar nicht oft genug wiederholen.

    In the area of education, the study shows that 30 percent of students of Turkish origin do not have a school leaving certificate and only 14 percent pass their final secondary school examinations. In the state of Saarland, 45 percent of Turkish immigrants have failed to complete their high school education.

    In terms of assimilation into society, Turkish immigrants are marked down due to the fact that less than a third of Turks born in Germany have chosen to obtain German citizenship and 93 percent have married within the Turkish community.

    Unemployment among Turkish immigrants is high and many survive on state benefits while the reports shows a large number of Turkish women remain in the home to manage the family.

    • 25. August 2010 um 11:58 Uhr
    • tati
  267. 272.

    @ Das Wort

    „Sarrazin und alle die so denken wie er müssen zum Schweigen gebracht werden.“
    Ihre Wortwahl ist fachistoid. Aber das hat man ja häufig bei Antifachisten

    • 25. August 2010 um 12:03 Uhr
    • Krause
  268. 273.

    —M. Riexinger

    Wenn man in Oesterreich die Demokratie nicht lernen kann als Türke, weil es einen Haider gab, dann kann man in jedem anderen Land die Demokratie auch nicht lernen, weil es überall einen Haider gibt.

    Ich halte aber den Menschen für fähig, sich selber ein Bild zu machen und die Demokratie zu begreifen.
    Auch Türken. Schliesslich schaffen es auch Chinesen, Vietnamesen, Russen und manchmal sogar Einheimische.

    Wenn eine Volksgruppe das nicht begreift, dann hat das, nach all den Integrationsbemühungen und mit all den Schulen am Ende halt mit der Einstellung zu tun, die offensichtlich in dieser Volksgruppe allzu weit verbreitet ist.

    Es ist aber kein Türke in Europa gezwungen, das in seinem Leben umzusetzen, was der Vorbeter sagt. Vielmehr wird hier erwartet, dass man das eigene Hirn einschaltet. Sapere aude.

  269. 274.

    Wie erbärmlich die Dummheit der Sarrazinfans ist, lässt sich an den simplen Vergleich ablesen, mit dem Sarrazin dümmlich seine Vorstellung von Diskriminierung erklärt.

    Man muss schon einen verdammt degenerierten Verstand besitzen, um den von Sarrazin vollzogenen Vergleich zwischen nichtislamischen asiatischen Einwandererkindern und islamischen Einwandererkindern nicht als Beleidigung für jeden auch nur ansatzweise funktionierenden Verstand zu sehen. Asiaten würden noch fremdlicher aussehen, als hiesige Moslems und müssten nach Sarrazinscher Logik für Idioten deswegen mehr Diskriminierung erfahren.

    Idioten merken natürlich nicht, dass auch Juden im frühen Europa in der Regel nicht erkennbar waren, sondern die Propaganda Rechtsradikaler die Idioten, Halbidioten und Rassisten auf die Juden gehetzt hat. Als ob während der Asylantenjagt vor wenigen Dekaden, die in Hoyerswerda mit einem Lynchversuch an Asylanten seinen Höhepunkt hatte, keine Diskriminierungs- und Stigmatisierungskampagne der Bild und unter Rechtsradikalen stattgefunden hätte.

    Da kommt nun Sarrazin daher und kann sogar behaupten, Das Moslems nicht diskriminiert werden würden, als ob keine Horden in Internetforen frei von jedem Intelligenzanspruch den Geist verkörpern würden, mit denen früher schon Menschen stigmatisiert und gejagt würden. Wo sind diese debilen, ihre Minderwertigkeit in Menschenverachtung und Rassismus verarbeitenden Horden, die Nichtmoslems jagen?

    Das Sarrazin solch schwachsinnige Vergleiche bei Trotteln verkaufen kann, wundert nicht. Das die Intellektualität in Deutschland so verkümmert ist, dass solcher Stumpfsinn nicht augenblicklich entlarvt wird, wundert schon.

    Wie auch immer, Volltrottel glauben natürlich, dass Moslems nicht Diskriminiert werden, obwohl sie fast Tagtäglich selber in den Inetrnetforen die Diskriminierung fordern.

    Was soll man zu solchem Schwachsinn noch sagen? Die Idioten werden es Ignorieren, weil sie genauso debil an ihren Sarrazin glauben, wie irgendwelche Islamisten an die Worte ihres extremistischen Imams. Gläubige, ob zu Allah oder zum Moslemhass, können Ihren Wahn als Begründung für Kognitionsblockaden nennen. Was aber, mit den nicht ganz Verblödeten? Das Problem bei diesen ist, dass eine Großzahl derer mit der Sarrazinschen Richtung sympathisiert, nur das Gewissen es verurteilt, wenn Sarrazin an die tür zum Faschismus klopft. Als ob man diesen Pfad nicht selber mit gebaut hätte, findet nun plötzlich eine Abgrenzung statt. Das Problem ist, dass nach „konstruktiver Kritik“, die sich die halbintelligenten Hetzer zuschreiben, Sarrazinsche Thesen schwerlich widerlegen lassen, wenn gleichzeitig die zuvorgehende „konstruktive Kritik“ mit von der Widerlegung erfasst werden müsste und eine kritische Aufarbeitung eigenen Wirkens unvermeidbar wäre.

    So bleibt den Halbintelligenten, die sich von Sarrazin abgrenzen wollen, nur das Aufzeigen der Grenze NPD und nicht die Auseinandersetzung an den Fakten.

    Das Sarrazin dabei, trotz seiner Inkompetenz bei den Umgang mit Statistik Bundesbankvorstand bleiben darf, ist sehr erschrecken, weil ein Zahlenverschwurbler in der Führung Bundesbank vieles erklärt, aber mit Sicherheit das Vertrauen in unser Finanzsystem sabotiert.

    • 25. August 2010 um 12:06 Uhr
    • Erol Bulut
  270. 275.

    @PBUH

    Der Familiennachzug war die absolut grösste Sünde in der Einwanderungspolitik, klassische 68er Politik.

    Einspruch. Der Familienachzug ist schlicht Ausfluß des Art. 6 GG. Man hätte den Nachzug nur durch eine GG-Änderung verhindern können. Soweit ich weiß, hat dies in den 70igern selbst die CDU nicht propagiert.

    • 25. August 2010 um 12:06 Uhr
    • Krause
  271. 276.

    WAS sollen wir mit solchen Leuten ?

    Many of them fear integration in German society would mean they would have to abandon their identity, including cultural and religious practices. Some say the German society has failed to accommodate them even after tens of years of living in the country, while others blame the emigrants themselves for not taking enough steps to become part of the society.

    “I do not have German friends because they drink a lot and behave inappropriately,” Rabee told The Jordan Times at Um Khalthum café in Neukölln, an area with large immigrant communities, mainly Arabs and Turks.

    He gave as examples public drinking and kissing, practices that are considered inappropriate by many Arabs and Muslims.

    http://www.jordantimes.com/?news=29489

    Diese Klientel hat nicht und wird nicht begreifen, daß sie es sind, die sich anzupassen haben.

    • 25. August 2010 um 12:07 Uhr
    • tati
  272. 277.

    Ja ja, alles Affen, außer der Mammi … was für ein Geplärr …

    m.

    • 25. August 2010 um 12:10 Uhr
    • miles
  273. 278.

    @ miles 270

    Also wieviel Folter müssen Palästinenser ertragen, bevor Sie Unrecht darin sehen???

    Kommen Sie, bitte noch einen Kommentar. Sie können es sicher noch dümmlicher verkaufen, dass Sie von dem Thema keine Ahnung haben. Ich weiß, Sie können das. Go Baby go, gib alles!

    • 25. August 2010 um 12:11 Uhr
    • Erol Bulut
  274. 279.

    @Miles 278

    Sie sind mir zuvor gekommen, aber Sie sind bestimmt noch steigerungsfähig. Ich glaube an Ihre perfekte Inkompetenz, die den perfekten Raum für die vertrottelsten Kommentare liefert.

    Go Baby go!

    • 25. August 2010 um 12:13 Uhr
    • Erol Bulut
  275. 280.

    … das.ist.ein.Troll.

    m.

    • 25. August 2010 um 12:22 Uhr
    • miles
  276. 281.

    ad 271 – @ tati

    „Was für ein Schmonzes. Was denken Sie denn, wie noch in den 1960er Jahren viele deutsche Familien gewohnt haben (geschweige in den 1950er Jahren).“

    Est steht Ihnen (wie jedem) frei,
    das von Ihnen als ‚Schmonzes‘ gekennzeichnete Zitat bei wikipedia zu korrigieren.

    Blackadder:
    Tell me, have you ever visited the planet Earth, sir?

    http://www.youtube.com/watch?v=pP9x5crchmk&p=A01D5B34EF4E96D7&playnext=1&index=37
    position 3:50

  277. 282.

    @Krause

    Habe ich irgendwo behauptet die CDU hätte keine klassische 68er Politik gemacht ?

    • 25. August 2010 um 12:28 Uhr
    • PBUH
  278. 283.

    @ PUPS

    Wenigstens haben Sie Humor.

  279. 284.

    @miles

    Die Dämme brechen doch bereits. Nie zuvor habe ich z.B. im SPON Forum so eine überwältigende Mehrheit für die Thesen Sarrazin´s beobachtet.

    • 25. August 2010 um 12:33 Uhr
    • tati
  280. 285.

    Wer glaubt, dass das Online-Forum einer Zeitschrift/Zeitung irgendwie den normalen Bevölkerungsdurchschnitt
    oder den unintelligentesten oder intelligentesten Bev.-durchschnitt
    statt eines schreib- sowie hocherregungsfähigen und eher vernachlässigbaren Anteils am durchschnittlichen Meinungsspektrum darstellt,

    sollte ein photographisches Abbild seines Konterfei schleunigst an ‚Titanic‘ mit der Bitte um Veröffentlichung senden.

  281. 286.

    @Tati

    viele in Hoyersverda waren auch begeistert, von welchem Kollektivgeist der Lynchversuch in Hoyersverda getragen wurde. Tolle Sache, wenn Trottel mit Sarrazinscher Demenz die eigene Verdrängen können, gelle :]

    • 25. August 2010 um 12:45 Uhr
    • Erol Bulut
  282. 287.

    @Publicola

    Ich versichere Ihnen – ich habe privat mehr als die meisten Deutschen mit Migranten aus den verschiedensten Kontinenten zu tun.
    Ich engagiere mich im Bereich von Kunst.
    Ich empfinde den Umgang mit verschiedenen Kulturen als sehr bereichernd.
    Meine Wenigkeit und die vielen Künstler, die ich kenne erleben jedoch alle eine Gemeinsamkeit.
    Der Anteil an Menschen aus dem muslimischen Umfeld ist extrem unterrepräsentiert.
    Diese Leute haben riesige Probleme an Tischen zu sitzen, an denen Frauen und Männer zusammen über „Gott und die Welt“ sprechen.
    Sie haben i.d.R. keinen Zugang zu einer Kultur, die bei einem Glas Wein oder Bier relaxt.
    Diese Leute neigen dazu, sich auszugrenzen und ihr eigenes Ding zu machen.
    Publicola, ich könnte Bücher darüber schreiben – und die Europäer, die Asiaten, Afrikaner und Lateinamerikaner mit denen ich Umgang habe, sehen das ebenso wie ich.

    • 25. August 2010 um 12:49 Uhr
    • tati
  283. 288.

    Da brechen keine Dämme. Natürlich hat Sarrazin Recht. Weiß ja auch jeder, incl. der Böhmer und dem Gabriel und dem Heitmeyer und dem Schreiber. Das wissen auch Lau und dieser Pfarrer hier. Ist aber egal – das gerade zeigt doch die Geschichte dieser Malaise. Wer hatte nicht alles gewarnt und wurde ignoriert, welcher BuKa hatte noch umgehende Ausweisung krimineller Immigranten gefordert … alles Kasperletheater, solange der Zugang zu den Trögen lockt.

    Wie hoch ist die Wahlbeteiligung, wie viele Mitglieder hatten die Parteien mal?

    Es ist nur schön zu sehen, daß den Profiteure der Migrations- und Sozialindustrie der Wind ins Gesicht weht, weil das die Zeitungslektüre unterhaltsamer macht. In D wird sich an den europaweiten Mißständen zu allerletzt etwas ändern. Dafür sorgt nicht zuletzt Europa selbst.

    Wenn Unmut etwas bewegen würde, wären die Brüsseler schon lange weg.

    m.

    • 25. August 2010 um 12:50 Uhr
    • miles
  284. 289.

    So, melde mich mal wieder zurück.
    [@ Punblicola, bitte nicht gar so sehr über den grünen klee leben^^ – ich kann damit nicht gut umgehen.]

    Die ganzen 260+ Kommentare habe ich nicht gelesen. man verzeihe mir also, wenn ich etwas sage, was ein anderer vor mir bereits sagte und was zur erschöpfung bereits durchdiskutiert wurde.

    Zuerst einmal zum Thema NPD – danach zu Sarrazin.

    Unter NPD verstehe ich eine rassistisch ausgerichtet Partei – will heißen: sie betrachtet Sachverhalte primär unter rassistischen gesichtspunkten.
    Ausländerfeindlichkeit bei ihr wäre also ein rassitisch motivierte Position; d. h. Ausländer würden abgelehnt, weil sie einer deutschen (oder wie auch imemer definierten)Rasse eine Schaden, und zwar als rasse, zufügen (könnten) – wohl vor allem durch vermischungen.

    Wenn man von diesem rassistischen Blickwinkel ausgeht nun, dann kann die NPD jeden Sachverhalt, der irgendwie menschliche probleme tangiert auch so deuten. D. h. aber im Grund nichts anderes, als dass jede Form der Bezugnahme, z. b. in Form einer (sprachlichen) Darstellung eines solchen Problems, immer eben auch im Sinne dieses rassistischen Blickwinkels (um)interpretiert werden kann und der jeweilige *darsteller* dann als +zeuge* usupiert werden kann.
    problematisiert z. b. jemand HartzIV-Empfänger aufgrund irgendeiner verhaltenstentens, dann kann man diese auch als eine rassische entartung aus eben dem assistischen Blickwinkel interpretieren, und der Kritiker wird lobend als zeuge für die Richtigkeit der rassistische Sichtweise herangezogen, ob er das will oder nicht.
    Aussagen/begrifflichkeiten wie:
    […]der wesentlichsten Aufgabe, die nach unserem Dafürhalten ein Staat zu erfüllen hat, nicht gewachsen ist, nämlich unser Volk zu erhalten.
    oder
    […]mit dem drohenden Tod unseres Volkes […]
    oder
    […]Volkstod[…]
    rekurrieren eben nicht auf bildungsmäßige, wirtschaftliche oder kulturelle problematiken, wie sie Sarrazin in anschlag bringt, sondern nehmen diese nur auf als Symthome eines vorgeblichen *genetischen Todes* oder *rassisischen Suizids* einer (Volks-)Rasse.

    Die möglichkiet im Grund alle zwischenmenschlichen Belange eben aus einem rassistischen Blickwinkel betrachten zu können und somit eben auch alle diese bereiche betreffenden Aussagen dementsprechend (um-)interpretieren zu können – sollte man bei der beurteilung von jemanden, der von der NPD zuspruch erhält, mit in betracht ziehen.
    Man sollte genau lesen, ob derjenige wirklich eine rassistische Aussage tätigt oder ob hier nicht die NPD durch eine kleine wendung oder ein kleine umdeutung, Hinzufügung etc…nicht erst die Aussage auf diese ihrer Ebene drückt.

    Fairerhalber sollte man aber bei Sarrazin auch nicht den für ihn ungünstigsten, den rassistischen Blickwinkelanlegen.

    Man sollte dabei aber vor allem nicht einen kulturrelativistischen als alleinseeligmachenden propagieren und jeden davon abweichenden als eben *Rassistisch* Brandmarken, wie es z. b. gabriel macht, wenn er sagt:
    „“Ich will prüfen, ob er bestimmten Bevölkerungsgruppen Charaktereigenschaften zuweist“, sagt Gabriel – eine Anspielung auf die Frage nach der Intelligenz bestimmter Migrantengruppen. Gabriel: „Das wäre für mich eindeutig rassistisch.““
    Denn: unterschieden sich bevölkerungsgruppen grundlegend Kulturell (kokmen z. b. aus verschiedenen kulturen), dann haben wir sehr wohl leicht etwas, was man als verschieden ausgestattet mit *Intelligenz* bezeichnen kann.

    Hier (2ter teil) muss man sehr aufpassen. *Intelligenz* ist ein sehr schweres Wort und im commen sence herrscht noch eine sehr falsches verständnis vor.
    Intelligenz wird als eine Art Skala begriffen, ähnlich wie die grade beim IQ-test, an em dann menschen oder gar menschengruppen einen Wert zugeordnet bekommen.
    Soetwas kann man machen, wenn man entweder eine (kulturell) einheitliche bevölkerungsgruppe hat – somit jeder propant gleiche voraussetzungen im Grunde hat, oder wenn man einen Kultur (~kulturelle Qualifikationen) als absolut setzt.
    Die Schwierigkeit besteht einfach darin, daß die jeweiligen Tests auf demjenigen rekurriert, was man innerhalb eines Kulturkreises als eben mögliche (und quantitativ erfassbare) Erscheiungsformen von Intelligenz ansieht und die tests dementsprechend aufbaut.
    Kulturen aber sind letztenendes selbst Anpassungserscheinungen an Umwelt und betreffen *Gesellschaften*.
    IQ-Tests beschreiben Befähgigungen in Abhängigkeit von kulturellen Vorgaben und betreffen Individuen.

    Ein Beispiel:
    Ein Mensch der einer Jägerkultur entstammt, kann sich z. b. wesentlich besser räumlich orientieren; verfügt über ein wesentlich besseres merksystem, wenn diese Kultur kein schriftsystem hat, und ist in der lageseine aufmerksamkeit in einer für uns (*westlern*) teilweise nicht nachvolziehbaren art udn Weise auf kleinigkeiten zu richten (z. b. spurenlesen). Er ist hochangepasst seiner umwelt, und ein intelligenter – sprich findiger und fähiger Jägersmann dieser Kultur würde – ja, würde kläglich als vollidiot aus einem unserer IQ-tests herausgehen. Er kann schonmal nicht so schnell lesen 8selbst wenmn er es als erwachsener lernt) wie die meisten von uns, die seit kindesbeinen an lesen gelernt haben. Bzl. der übrigen Tests wäre er genauso wenig (kulturell) trainiert – wohingegen seine fähigkeiten bei uns nicht oder nur rudimentär getestet würden (weil wir sie nicht bräuchen, nehmen wir sie auch nicht als Ausdrücke für intelligenz wahr – siehe z. b. seinen hpchausgeprägten orientierungssinn).

    Kulturen hingegen sind systeme nicht nur der anpassung, sondern auch der tradierung der anpassungen in diversen formen – z. b. über sprachliche formen wie geschichten, mythen, *praktisches Wissen*, aber auch rituale (bestimmte festgelegte Bewegungsabläufe bei gestimmten betätigungen). Anpassung an umwelt beinhaltet aber auch sozialanpassung, denn kulturen sind für sich slebst eben auch umwelt.
    *Religion* fällt ebenfalls unter diesen anpassungen, denn es ist immer konkrete religion, die eben die vorstellungswelten derer, die sich haben, enthalten. Auf diese art und weise ‚wird‘ dafür gesorgt, daß *wissen* (die jeweilige Umweltanpassung) erhalten bleibt – sprich: kulturen sind im grunde konservative denkkonstrukte – die eben darum auch mechanismen enthalten, die diese konstrukte aufrechterhalten.

    *Intelligenz* könnte man nun auch als Anpassungsfähigkeit bezeichnen – also von konkreten befähigungen absehend als die Befähiogung, sich neuen situationen anzupassen.

    hier wäre dann im zusammenhang mit kulturen als *individuelle Intelligenz* die Fähigkeit: sich zu integrieren, sprich sich der *anderen* Kultur anzupassen, das kriterium.

    Kulturen, wie ja bereits gesagt, sind anpassungsleistungen an Umwelt im weitesten Sinne – man kann daher durchaus sowohl die deutsche als auch die türkisch-(bäuerlich-anatolische) Kultur als anpasssungsleistung verstehen. Umwelt udn Kultur bilden dabei zwei seiten einer medaillie – die umweltwird (kulturell) vom menschen geformt, und der Mensch wird über die (vorgefundene umwelt- auch sozial ) geformt. bestimmte befähgigungen des menschen werden dabei unterschiedlich gefördert – jemand, der in eienr jägerkultur hineingeboren wird, erlernt im aufwachsen anderen, als jemand,d er in eine postindustriellen gesellschaft hineingeboren wird. Zu dem lernprozess gehört aber auch die vermittlung von werten dazu.
    bestimmte (soziale) Werte machen in der einen gesellschaft in bestimmten erscheiungsformen mehr sinn als in einer anderen.
    Z. B. soetwas wie ‚Ehrgefühl‘ macht einfach in einer bäuerlich-patriarchalisch ausgerichteten Kultur mit nur rudimäntaren staatlichen funktionen einen anderen sinn als eben in einer so hochgradig staatlich reklementierten udn abgesicherten kultur wie der unseren. Auch die damit zusammenhängende emotionalisierbarkeit und ihre differenten ausdrucksforme sind dabei betroffen.

    Die schweirigkeit besteht nun darin, dies alles zu vergleichen. Normalerweise geht das nicht gut – da eben jede kultur ihrer umwelt angepasst ist. es geht erst dann , wenn verschiedene kulturen (auch nahe verwandte) die selbe umwelt beanspruchen und diese jeweils unterschiedlich nützen können.
    Oder eben – und das ist hier der Fall – wenn sich kultuen vermischen. Es z. B. einen Zuzug von trägern einer Kultur in eine andere Kultur gibt. Diese können unter Umständen ein gewinn sein partiell – idR. sind sie es aber übers Ganze gesehen nicht.
    Das liegt einfach daran, daß sie eben den Gegebenheiten icht angepasst sind. I.dR. sind sie nur in einzelnen Aspekten ein gewinn – und das vor allem, wenn sie sichin den anderen Anpassen.
    problematisch wird es aber bei Kulturen, deren internen *selbsterhaltungsmechanismen* eine Kulturelle anpassung verhindern oder zumindest erschweren.
    Deren Träger sind idR. leicht ‚Versager‘ in ihrer neuen Umwelt, zu der eben auch die erscheinungsformen der anderen Kultur gehören.
    Misst man das nun mithilfe eines IQ-Tests, der auf die eine Kultur ausgerichtet ist, dann sind diese Leute eben im Schnitt auch Versager oder eben Intellektuell minderbemittelt (fulgo: dumm) – sie ereichen im schnitt einen niedrigeren IQ.
    Und im grunde spiegelt sich darin auch ihre (kulturelle) befähigung sich anzupassen, die vor allem eben auch diejenigen Indivduen betrifft, die eben nicht eine auf individuellen befähoigungen basierende *anpassungsintelligenz* besitzen.
    manche Kulturen verhindern einfach leichter oder mehr als andere übergänge oder veränderungen oder eben anpassungen – was mit den internen Mythen, Geschichten, sozialmechanismen im weitesten sinne zu tun hat.
    Schaut man sich aus so einen wie von mir skizzierten Blickwinkel Sarrazins worde von den *intelligenteren Ostjuden* an, kann es eben auch so verstanden werden, daß es eben auf keinen irgendwie *genetisch* bedingte Unterschiede rekurriert, sondern auf kulturelle Unterschiede und damit zusammenhängend die Befähigungen bestimmte Anpassungsleistung, z. b. an eine postindustrielle auf (wissenschafts)bildung ausgerichtete Gesellschaft zu erbringen.

    Selbst wenn ich zwei gruppen hätte, deren individuen genau dieselben (biologischen) Fähigkeiten hätten, würde es aufgrund der kulturell bedingten unterschiedlichen Erziehung und tradierung von Werten zu einer unterschiedlichen Ergebnis von Integration in einer dritten kulturell unterschiedenen gruppe kommen.
    Und das könnte man durchaus als eine kulturell bedingte ‚Anpassungsintelligenz* bezeichnen, die zu sehr unterschiedlichen ergebnissen bei standartisierten IQ-Tests für die jeweilgen (kulturellen) gruppen führen könnte und auch sich an anderen faktoren wie z. b. bildungsabschlüssen oder integrations in den Arbeitsmarkt zeigen würden.

    • 25. August 2010 um 12:58 Uhr
    • Zagreus
  285. 290.

    @Publicola 288

    Selbstverständlich bildet ein online Forum wie jenes von SPON ein Meinungsspektrum der Gesamtbevölkerung ab.
    Das Interesse am Thema muss man selbstverständlich voraussetzen – aber das gilt für jeden Bereich menschlicher Kommunikation und besonders für Politik.

    • 25. August 2010 um 13:00 Uhr
    • tati
  286. 291.

    @miles
    Ich bin kein Troll. Ich versuche nur, mich systemkonform zu verhalten. Ich fände es schön, wenn alle Unterstützer Sarrazins die Hysterie, der auch Jörn Lau anheim gefallen zu sein scheint, durch Zuspitzung politischer korrekter Rhetorik für einen Tag ad absurdum führen würden.

    • 25. August 2010 um 13:00 Uhr
    • Das Wort
  287. 292.

    #294
    Ja. Hatte ich verstanden. Nur schwimmen Sie hier in einem Tümpel, in dem Sie selbst mit Mordaufrufen nicht mehr sonderlich auffallen, wenn es nur so aussieht, als verteidigten Sie Schützenswertes.

    noch zu #291

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
    (Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie – SPIEGEL 52/1999) (Stellungnahme der Pressestelle [1])

    m.

    • 25. August 2010 um 13:04 Uhr
    • miles
  288. 293.

    @Miles 291

    können Sie noch verraten, wo Idioten annehmen, womit Sarrazin recht hätte?

    • 25. August 2010 um 13:13 Uhr
    • Erol Bulut
  289. 294.

    #296

    Idioten? Keine Ahnung, ist doch Ihr Milieu … fragen Sie doch Ihre lans.

    m.

    • 25. August 2010 um 13:21 Uhr
    • miles
  290. 295.

    ad 292 – @Zagreus
    [He’s baaaack!] – Ich stimme Ihnen in jedem Punkte voll-inhaltlich zu!

    Zwei bestätigende Anmerkungen zu dem, was Sie zu Recht befremdlich fanden/finden (in eigener Sache):

    1) schon relativ früh hatte ich mehrmals (empört) darauf hingewiesen,
    dass ich es für unsinnig halte,
    sich auf einen nichtvorhandenen/nicht(online-intersubjektiv)greifbaren Text zu beziehen (was natürlich kein Normalsterblicher kann),
    um statt dessen notgedrungen und sinnloserweise sich mit der Stellungnahme einer Marginalien-‚Fringe‘-Partei (NPD), die mir z.B. absolut ‚schnuppe‘ ist, auseinanderzusetzen

    2) Unter Nr. 209 hatte ich einige zustimmungsfähige, akzeptable, inzwischen wohl zu Recht konsensgewordene Kern-Thesen des Thilo Sarrazin zitiert, um überhaupt die Möglichkeit eines Bezuges auf irgendeine Textgrundlage zu schaffen.
    Unter Nr. 214 hatte ich pauschal (aus meiner Sicht) einige kritikwürdige Textpassagen des Sarrazin-Essays kommentarlos lediglich eingestellt.
    Unter Nr. 233 hatte ich mich ‚en passant‘ mit 4 Zitaten des Sarrazin-Essays kritisch auseinandergesetzt.

  291. 296.

    @Miles

    muss es mich wundern, wenn die Idioten nicht mal sagen können, womit Sarrazin recht haben soll? Sicher nicht!

    • 25. August 2010 um 13:27 Uhr
    • Erol Bulut
  292. 297.

    ad 290 -@ tati

    Herzlichen Dank für Ihre freundliche Reaktion!

    Natürlich bestreite ich nicht die korrekte Beobachtung Ihrerseits des persönlichen Umfeld sowie die Ihrerseits dort gemachten Erfahrungen.

    [[Ein Gedanke: Persönlich habe ich mir inzwischen (der Zahn der Zeit) angewohnt,
    zu akzeptieren, dass meine mitmenschliche Umwelt (wer auch immer) recht anders als meine Wenigkeit und meine Erwartungen beschaffen ist.
    Diese Andersartigkeit ist teilweise (ehrlich bekannt: gigantisch) eklatant und nicht (mehr) ignorierbar.
    Je älter ich werde, desto größer die Kluft; auch weil vermutlich man/ich mit wachsendem Alter schönfärberisches Wunschdenken hinsichtlich der mich umgebenden Exemplare der Spezies des Homo Sapiens abzulegen gezwungen bin.]]

  293. 298.

    @ Publicola

    danke für ihre warmen Worte.
    ich werde gerne ihre drei beiträge – 209 / 214 /233 – lesen. Davon, was die NPD über sarrazin schreibt bin ich ähnlich interessiert, wie bzl. das, was die grünen oder gabriel dazu vermerken.
    Ich bilde mir nach Möglichkeit meine eigenen urteile und bedarf nicht der meinungen vorab seiner politischen gegnern oder von rechtsradiaklen, oder gruppierunge/personene, die sich auf seinen rücken eh nur profilieren wollen.

    • 25. August 2010 um 13:39 Uhr
    • Zagreus
  294. 299.

    @ Publicola # 288

    Sie können ja auch böse sein!

  295. 300.

    ad 290 – tati

    Postscriptum:
    Natürlich halte ich eine – notgedrungen hoch.kontroverse und daher auch stressige – Diskussion zum konkreten Themenkomplex Einwanderung, Sarrazin etc. für wichtig, positiv und erhellend, wenn nicht gar ‚erleuchtend‘ (falls ich mich vielleicht dieses Ausdrucks bedienen darf).

    Hier in dieser Sache natürlich dann auch selbstredend nochmals Dank an Jörg Lau.

  296. 301.

    ad 302 – HJS

    Jetzt muss ich aber mal schnell dort nachschauen:

    Ja, Sie haben – zumindest teilweise – recht.

    [Man freut sich ja immer wieder über Ihre lakonischen Anmerkungen und kann es Ihnen nie (!) übel nehmen, wenn Sie auch mal Ausdrücke wie ‚Depp‘ oder dergleichen benutzen – die Atmosphäre, die Sie verbreiten, gibt irgendein Übelnehmen nicht her und verunmöglicht eine solche Stimmungslage]

  297. 302.

    @Publicola 303

    Da sind wir uns einig.
    Sehen Sie, ich persönlich begrüsse die Schärfe der von Sarrazin aufgestellten Thesen, auch wenn der Tonfall und Teilaspekte diskutabel sind.
    Der Sinn des Buches von Sarrazin besteht im Aufrütteln der Gesellschaft und nicht in einer möglichst zurückhaltenden Analyse der Situation.

    • 25. August 2010 um 14:10 Uhr
    • tati
  298. 303.

    @ tati

    Der Sinn des Buches besteht wohl – neben dem Erwerb eies Taschengeldes – darin, die (noch-)genossen vorzuführen.

  299. 304.

    Ein kleiner Junge wird spitalreif geschlagen, weil er im Ramadan einen Lutscher leckt (kein Muslim), einem Mann wird der Schädel eingeschlagen, weil er auf einer Terrasse isst, im Ramadan (Religion unbekannt), eine Frau wird zusammengeschlagen, weil sie im Ramadan Essen einkauft (Jüdin, was ihr gleich weitere Prügel einbringt.
    Im letzten Fall stand ein Wachmann daneben. Er griff nach eigenen Angaben nicht ein, weil er den Ramadan respektiert.

    Jörg Lau hat schon recht: Die haben sich den Muslimen nicht angepasst.

    http://www.lepoint.fr/societe/agresse-parce-qu-il-n-a-pas-respecte-le-ramadan-23-08-2010-1227824_23.php

  300. 305.

    Hier der Link, wo auch noch der Junge erwähnt wird.
    http://www.leprogres.fr/fr/region/le-rhone/rhone/article/3671047/Lyon-7e-dans-le-coma-pour-un-cafe-un-jour-de-ramadan.html

    Das geht offensichtlich schon ein paar Jahre so. Aber natürlich sind die Rassisten, die sowas nicht wollen.

  301. 306.

    erol bulut hat aber einen sehr begrenzten Wortschatz…bestimmt kann er auch sagen „was guckst Du“ „Hau dir auf die Fresse“ und „ficke deine Mutter“ ey

    • 25. August 2010 um 14:22 Uhr
    • andreas meister
  302. 307.

    @MR 306

    Welche persönlichen Beweggründe Sarrazin hat, kann ich nicht nachvollziehen.
    Eines jedoch dürfte klar sein: Geld ist es primar nicht.

    • 25. August 2010 um 14:39 Uhr
    • tati
  303. 308.

    „primär“

    • 25. August 2010 um 14:39 Uhr
    • tati
  304. 309.

    @FreeSpeech 307

    Der ganz normale Wahnsinn – Einzelfälle, sozusagen…

    • 25. August 2010 um 14:41 Uhr
    • tati
  305. 310.

    —tati

    Religionspolizei.

    Ein Phänomen, das bekannt ist, und seit Jahrhunderten bewährt. So bringt man auch die Mädchen unters Kopftuch (Das Phänomen existiert natürlich nur in der Phantasie der Islamophoben, klar)

  306. 311.

    Kramer vom ZdJ hat wieder zugeschlagen.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nach-umstrittenen-aeusserungen-sarrazin-soll-in-die-npd-eintreten;2642125

    Ich freue mich bereits jetzt auf die (sicher kommende) Antwort von Broder

    • 25. August 2010 um 14:52 Uhr
    • tati
  307. 312.

    Schon erstaunlich, dass Sarrazin mit seinem Werk die Amazon-Bestenliste stürmt. Dabei erscheint sein Buch ja erst in fünf Tagen. Die Spiegelveröffentlichung (Print+SpOn) hat einen großen Anteil daran, bin ich mir sicher.

    • 25. August 2010 um 15:00 Uhr
    • Lars
  308. 313.

    @andreas

    reihen Sie sich ruhig unter denjenigen ein, die durch dümmliche Belustigung meinen Darstellungen weit mehr Bestätigung zukommen lassen, als sie es selber merken. Die süßesten Schwätzer genießen sogar Sympathie. Lieben Gruß an meinen Freund Tati :o]

    Trösten Sie sich. Sie befinden sich in einer Reihe von sogar teilweise gebildeten Leuten, die aber die gleiche Reaktion wie die total Verblödeten zeigen, wenn ich zur Meinungsbeleg aufrufe. Zu oft haben diese durch mich die Erfahrung gemacht, wie schlecht eine unschlaue Meinung aussehen kann.

    • 25. August 2010 um 15:25 Uhr
    • Erol Bulut
  309. 314.

    @ Das Wort, tati: Den Autausch über Frau Heisig habe ich getrasht. Sowas ist nicht mal als Satire legitim. Gruss, JL (z.Zt. Zagreb)

    • 25. August 2010 um 15:37 Uhr
    • Jörg Lau
  310. 315.

    @Riexinger

    im Moment führt Sarrazin nur diejenigen vor, die letztendlich ähnliche Thesen, nur nicht in der von ihm ausgeführten Schärfe, vertreten.

    Deshalb sind das auch genau diejenigen, die außer dem Anmahnen der Nähe zur NPD zu keiner sachlichen Argumentation fähig sind, die die Sarrazinsche Trottelfischerei transparent macht.

    Wenn nun ein Idiot zu mir kommt, und mir zu erklären bereit ist, was an Sarrazinschen Thesen dran sein soll, kann ich ihm mühelos darlegen, was an der jeweiligen Betrachtung entweder völlig schwachsinnig oder einfach nur inkompetent ist. Ob Trottel das aber verstehen, kann ich nicht garantieren. Gläubige verstehen halt selbst das nicht, was bei manchen der Verstand erfasssen könnte.

    • 25. August 2010 um 15:37 Uhr
    • Erol Bulut
  311. 316.

    Würde ich etwas von Informatik verstehen würde ich analog zum „Postmodernism Generator“ einen „Erol Bulut Generator“ konstruieren…

  312. 318.

    —M. Riexinger

    Ich dachte das sei ein Bot.

  313. 319.

    >(z.Zt. Zagreb)

    Hehe, wie passend zum Thema, eine Balkanreise mit Guido.

    • 25. August 2010 um 15:56 Uhr
    • PBUH
  314. 320.

    @Riexinger

    neben IT Kenntnissen fehlt, wie man leicht mit der Anwendung minimaler Intelligenz anhand Ihrer an mich gerichteten Kommentare nachvollziehen kann, für solch Vorhaben noch viel mehr an „Kenntnis“.

    • 25. August 2010 um 15:58 Uhr
    • Erol Bulut
  315. 321.

    Auch lustig, keiner möchte mit Erol spielen, dabei brennt ihm das Thema offensichtlich unter den Nägeln.

    • 25. August 2010 um 15:58 Uhr
    • PBUH
  316. 322.

    @tati

    Ich freue mich bereits jetzt auf die Antwort von Broder

    Hier ein Schmankerl:

    Wissend, dass es ein Problem gibt, dem man nicht gewachsen ist, entscheidet man sich für aktive Ignoranz, organisiert Straßenfeste, gemeinsame Gottesdienste zu Mohammeds Geburtstag, Konferenzen zum Dialog der Kulturen, kurzum, man agiert wie der Kapitän der „Titanic“, der das Bordorchester aufspielen lässt, um den Passagieren den Untergang so angenehm wie möglich zu gestalten.

    Und da der ganze Schlamassel,man beachte das Datum:

    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=1287

    • 25. August 2010 um 16:01 Uhr
    • riccardo
  317. 323.

    @Ricardo

    Typisch für Broder Texte ist, dass er seinen Behauptungen nur die Meinung der Islamophoben unterlegen kann, die es nach seiner Ansicht gerade nicht gibt.

    So gelangt er zu Aussagen wie:
    >
    Bei minderen Vergehen gegen Recht, Gesetz und Ordnung reicht der Hinweis auf den „Migrationshintergrund“ gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit, um umgehend Emphatie mit dem Täter, Kritik am Verhalten des Opfers
    >

    Klar, deshalb schießen auch Gerichstbeamte zuerst auf den Migranten und nicht auf den rassistischen Mörder einer Kopftuchträgerin

    Broder hat bemüht in diesem Text keine Studie, und in anderen meines Wissens auch nicht, wohlwissend, dass er unfähig zur Analyse dieser ist.

    Broder schreibt für Idioten, die ihrer gefühlten Meinung irgendwelche Substanz zu verleihen suchen. Das die nicht in der Lage sind, zwischen sinnvollen und xenophoben Behauptungen zu unterscheiden, genauso wie die Anhänger Sarrazins, auch wenn sie Helmut heißen, zeigt jeder der Kommentare durch diese Leute. Wenn sich aber genug Trottel auf die Schulter Klopfen, fällt die Pflege von Ignoranz extrem leicht, wie man sieht.

    Es sind genug Studien da, die kombiniert mit ein wenig Verstand jeglichen Müll entblößen kann, was ein Sarrazin oder ein Broder in die Welt ruft, um sich so Aufmerksamkeit und Geld zu verschaffen.

    • 25. August 2010 um 16:27 Uhr
    • Erol Bulut
  318. 324.

    wie man leicht mit der Anwendung minimaler Intelligenz anhand Ihrer an mich gerichteten Kommentare nachvollziehen kann, was an Sarrazinschen Thesen dran sein soll. Trösten Sie sich. Sie befinden sich in einer Reihe von sogar teilweise gebildeten Leuten,, wenn gleichzeitig die zuvorgehende “konstruktive Kritik” mit von der Widerlegung erfasst werden müsste und eine kritische Aufarbeitung eigenen Wirkens unvermeidbar wäre.

    Möchten Sie mir nicht weitere Kronzeugen nennen, beispielsweise Broder, Knobloch oder besser die IDF Führung?

  319. 325.

    @riccardo

    Danke. Kannte ich bereits.

    Um nochmal auf meinen link zurück zu kommen. Herr Kramer hat ja bekanntlich mit Antisemitismus bei muslimischen Bevölkerungsschichten, der dort so verbreitet ist wie Windpocken, weniger Probleme als mit Sarrazin.
    Zumindest ist mir nicht bekannt, daß Herr Kramer jemals einem Funktionär der Milli Görus oder ähnlicher Kulturbereicherer zum Eintritt in die NPD aufgefordert hätte. Die hätten es wenigstens verdient.

    • 25. August 2010 um 16:37 Uhr
    • tati
  320. 326.

    @EB

    Es kommen schwere Zeiten Erol. Der SPIEGEL droht damit, dass er Sarrazins Thesen über Wochen hinweg diskutieren lassen will. Besorgen sie sich schon mal herzstärkende Mittel, das hält sonst der ..ähem… stärkste Neger nicht aus.

    • 25. August 2010 um 16:38 Uhr
    • riccardo
  321. 327.

    @ Publicola, # 236

    ad 234 (08:02 h)- Andreas Wetter

    Ein intersubjektiv überprüfbarer Nachweis wäre bei dieser ‘Dampfwalzen’-These durchaus angemessen und schon der Hit, oder?

    Wie aus meiner Antwort zu sehen ist, bezog ich mich ja lediglich auf Sprachverlust einer Minderheit, bzw. Sprachwechsel von der eigenen zur Sprache der Mehrheit. In der Literatur zu Sprachtod bzw. zum Thema „Bedrohte Sprachen“ finden Sie unzählige Beispiele dazu.
    z.B. in „Crystal, David. 2000. Language death. Cambridge University Press.“

    Als Einzelbeispiele wären die Arbeiten von Nancy Dorian zum East Sutherland Gaelic und Hans Jürgen Sasse zum Arvanitika als gut dokumentierte Fälle von Sprachtod in Europa zu nennen. Für Ostafrika fallen mir auf Anhieb die Sprachen Aásax, Elmolo, Yaaku, Ongota, Gafat, Weyto, Shabo und Kwegu ein. All diese Gruppen haben ihrer eigene Sprache aufgrund Druck aufgegeben und die jeweilige Sprache der lokalen Mehrheitsgesellschaft angenommen.

  322. 328.

    @riccardo

    welche Diskussion soll denn da rauskommen? Dort werden sich Idioten genauso auf die schulter klopfen, wie sie es hier tun, und nada null rien zur Sache sagen können, weil man sich dafür mit etlichen Studien beschäftigen muss, um überhaupt sinnvolle Beiträge leisten zu können.

    Ich mache mir ab und zu einen Spaß und zeige wie man Idioten vorführt. Dazu helfe ich Herrn Lau und manch anderem, sich des veräußerten Unfugs etwas bewusster zu werden.

    Ich mache mir längst keine Hoffnungen mehr, dass in einer solch medialen Welt mit so wenig intellektuellem Anspruch Trottelfischer wie Broder und Sarrazin ihre Popularität verlieren werden. Es bedarf Mühen komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge zu erfassen, und die Gier nach Scheinkompetenz veranlasst zugenüge Menschen, die es eigentlich nötig haben, mit unfundierten gefühlten Aussagen nach Anerkennung zu fischen.

    Ich habe gerade nur im Moment zuviel Zeit, was sich zum Glück bald wieder ändern wird. Dann kann es sogar sein, dass ich mich nicht nur die Absens gesellschaftlichen Kognitionsvermögens bei Sarrazin feststellen muss, sondern auch dass er in seinem Job gleichermaßen schlechte Leistungen bringt. Noch habe ich da nicht genug Einblick und auch nicht den Grund, mich damit zu beschäftigen.

    • 25. August 2010 um 16:54 Uhr
    • Erol Bulut
  323. 329.

    @Tati

    wieder so ein süßer Vergleich von Ihnen?

    Sind denn die Funktionäre der Milli Görüs in der SPD, sodass man ihnen einen Eintritt in die „NPD“ nahe legen könnte?

    Ich habe Sie einfach lieb, irgendwie.

    • 25. August 2010 um 17:08 Uhr
    • Erol Bulut
  324. 330.

    Weit weg, hat nichts mit dem Islam zu tun, und schon gar nichts mit Moscheen auf Ground Zero, und noch viel weniger mit Religionspolizei in Frankreich oder mit rechtsfreien Räumen anderswo in Europa:

    In Somalia installieren die Al-Shabaab-Rebellen eine Schreckensherrschaft nach Vorbild der Taliban in Afghanistan. «Al-Shabaab kopiert alles, was die Taliban in den späten 90er-Jahren gemacht haben, weil sie glauben, dass die Strategie der Taliban in Afghanistan erfolgreich war», sagt Vahid Mujdeh, Afghanischer Autor eines Buchs über die Taliban, zur Nachrichtenagentur AP. «Zweifellos sind die Taliban für Al-Shabaab Helden.» Beide Gruppierungen weisen starke Parallelen auf. «Wir teilen auch den Hass auf Ungläubige», zitiert AP einen Anführer der somalischen Islamisten.

    Männer werden gezwungen, sich einen Bart wachsen zu lassen. Frauen dürfen das Haus ohne männlichen Verwandten nicht mehr verlassen. Musik, Filme und Sportübertragungen am Fernsehen sind verboten. Hände und Füsse werden zur Strafe abgehackt und Steinigungen sind zu einem öffentlichen Spektakel geworden. Somalia gleicht immer mehr Afghanistan unter der Herrschaft der Taliban. Die Al-Shabaab-Rebellen haben kürzlich Familien im Süden Somalias gezwungen, jeweils einen Sohn für den Krieg gegen die Regierung zu stellen. Kinderlose Familien müssen den Islamisten fünfzig Dollar im Monat zahlen, also den gesamten Monatslohn.

    Und Sarrazin gehört natürlich in die NPD.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/AlShabaab-kopiert-alles-was-die-Taliban-gemacht-haben/story/10916028

  325. 331.

    Dort werden sich Idioten genauso auf die schulter klopfen, und so tun, als würde Ägypten vor der Küste von Gaza Menschen ermorden. Asiaten würden noch fremdlicher aussehen, als hiesige Moslems und müssten nach Sarrazinscher Logik für Idioten deswegen mehr Diskriminierung erfahren. Also Sie befinden sich diesbezüglich in bester Gesellschaft hier und können frei sprechen.

  326. 332.

    @Riexi

    wie konstruktiv soll denn die Kritik noch sein. Ich habe an die 10 Jahre alles unterrichtet und weiß, wenn ich ausreichend Mittel zur Verfügung stelle. Wie soll ich Ihnen denn beispielsweise erklären, dass durch die Realpolitik Europas der Aktionismus der Flottenteilnehmer schon längst Aufgewertet ist, auch wenn israelische Propaganda gegenteilig lautet.

    – Einen Notstand hat es gegeben, denn sonst hätte man nicht beschlossen, die Knechtung durch Israel zu reduzieren
    – Der Notstand wurde nur reduziert, weil die Aktivisten ihr Leben geopfert haben, zumal Europa zuvor nichts gegen israelische Knechtung getan hat

    Natürlich ist das nicht konstruktiv, wenn man rumschwadronieren will, dass Israel nur gerecht ist, wenn es den Palästinensern erlaubt, unter israelischer Knechtschaft zu leben. Wenn man aber den Tatbestand anlaysieren will, geht es kaum konstruktiver, zumal Sie immer noch diese beiden elementaren Punkte offensichtlich nicht erfasst haben.

    Was konstruktiv ist und was nicht, merken Sie am schnellsten, wenn Sie wenigstens versuchen, eine sinnvolle Argumentation einzubringen. dann kann ich wie bei meinen Schülern erkennen, wo der Kognition Grenzen gesetzt sind, und was notwendig ist, diese zu überwinden.

    • 25. August 2010 um 17:25 Uhr
    • Erol Bulut
  327. 333.

    @Riexinger 330

    Wissen Sie selber, was sie sagen wollen, aber offensichtlich nicht können?

    • 25. August 2010 um 17:28 Uhr
    • Erol Bulut
  328. 334.

    @FreeSpeech 329

    Danke für diesen Artikel.

    Ich stelle mir gerade vor, ob das in etlichen Jahren der „Normalzustand“ in denjenigen muslimischen Ländern ist, aus denen sich die westliche Zivilisation zurückzieht.
    Ganz sicherlich wäre es binnen weniger Wochen in Afghanistan so, der nächste Kandidat ist Pakistan (Probeläufe haben ja bereits stattgefunden).
    Der Sudan ist bereits jetzt schlimm genug.
    Verschlechtern wird sich die Lage im Irak.
    Mittelfristig kann ich mir auch vorstellen, daß weitere Länder in die Barbarei abdriften (Yemen, Libanon, Ägypten).
    In den Erdölförderstaaten Saudi-Arabien und Iran ist die Menschenverachtung von vorneherein bereits installiert – das ist nochmal ein extra Thema.
    Ansonsten schwelen die Konflikte mehr oder weniger in jedem islamischen Land – und nicht zuletzt beginnt der Islam in Europa sein Gift zu versprühen.

    • 25. August 2010 um 17:49 Uhr
    • tati
  329. 335.

    @ fs und tati, machen Sich sich mal die Mühe und versuchen Sie etwas über den Teil Somalias herauszufinden, dessen Hauptstadt Hargeisa ist.

  330. 336.

    ad 326 – Andreas Wetter

    Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre ernsthafte Antwort und den sinnvollen Literaturvergleich !

    [Verzeihen Sie mir jedoch

    a) den ernsthaften Einwand, dass in einem Nationalstaat des 19./20. Jhdts. eine sprachlich-kulturelle Überlagerung einer Stammbevölkerung durch Immigrantenwellen oder dergleichen m.W. nicht vorgekommen ist – es sei denn nach einem und aufgrund eines (Welt)Krieg(es) – , daher halte ich das Argument von Sarrazin für ein Beispiel populistischer Über-Angstschürerei; Über-Angst ist jedoch m.E. im Privatleben wie auch in der gesellschaftlich-politischen Arena nicht von Nutzen, weder für das Individuum, noch für die Gesellschaft. Dazu gibt es einen Basistext (Thema „Meckern“ – ich wiederhole mich), in der die deutsche Gesellschaft aus angelsächsischer Sicht beobachtet wir:

    »Es gibt eine Art Basismeckern in Deutschland«, beschrieb es der Kanadier Scott Roxborough, Journalist bei der Deutschen Welle. »Eine grundsätzliche Missbilligung von … na ja, von allem. Es ist nicht unbedingt so, dass man unglücklich ist – nur, dass man niemals erwarten würde, dass etwas Gutes passiert. Es ist diese Einstellung: ›Ich bin nicht so dumm, zu glauben, dass alles gut gehen könnte. Ich lasse mich nicht von dir verarschen, Welt.‹«

    http://www.ethansen.de/Buecher/NL/N%F6rgeln%21%20von%20Eric%20T%20Hansen%20%28eine%20Auswahl%29.pdf

    b) den nicht-ernsthaften Einwand, dass ich weder in meiner näheren Umgebung noch in meinem weiteren gesellschaftlichen Umfeld mir Zustände einer Gesellschaft Sammlern und Jägern bekannt geworden sind, mit der Ausnahme von Briefmarkensammlern in den 60er Jahren – wie sieht’s mit den gesellschaftlichen Zuständen in Ihrem Wohnbereich aus? Viehhirten und Nomaden in Sichtweite?]

  331. 337.

    Korrektur … dass weder in meiner näheren Umgebung noch in meinem weiteren gesellschaftlichen Umfeld mir Zustände einer Gesellschaft von Sammlern und Jägern bekannt geworden sind…

  332. 338.

    @ Publicola, mir ging es ja im Grunde nur darum zu zeigen, dass es natürlich in der jüngeren Vergangenheit sehr häufig vorgekommen ist, dass ganze Sprachgemeinschaften ihre Sprach aufgeben mussten; und dass es außerdem die leider sehr realistische Hypothese gibt, dass Sehr viele Sprachen weltweit in diesem Jahrhundert verschwinden werden. Allerdings gehören gerade die dominanten Sprachen Europas, und damit auch das Deutsch, natürlich nicht dazu. Bedrohte Sprachen in Europa sind eher solche Sprachen wie Bretonisch, Okzitanisch oder Sorbisch.

  333. 339.

    ad 337 – Andreas Wetter

    D’accord (selbstredend)

  334. 340.

    ad – Erol Bulut

    Werter Erol Bulut,

    Sie dürfen sich nicht immer so aufregen !

    (selbst wenn Sie entweder Recht haben oder Recht hätten – egal)

    – getreu dem (aus meiner subjektiven Sicht) altbewährten Motto

    „Heute können wir die Welt nicht retten, vielleicht aber morgen!“

    Grüße P.

  335. 341.

    @Publicola

    bis auf sehr wenige Ausnahmen, zumeist direkt in den Artikeln befindende Aspekte, rege ich mich hier mitnichten auf. Ich habe eine mathematisch akademische Ausbildung, die mir weitgehende Einblicke und die Wertung von zutreffend oder nicht ermöglicht. Darüber hinaus bin ich jemand, der bei einer Korrektur meiner unausgegorener Gedanken die Wissenserweiterung dankbar aufnimmt, weil ich mir nichts beweisen muss, wofür genügend Beweise vorhanden sind. Solange dies hier im Prinzip nicht vorkommt, können Zweifel mich nicht erreichen.

    Meine Mission ist es auch nicht, hier die Welt zu verbessern, obwohl einige zumindest unbewusst eine von mir mit beeinflusste Entwicklung erkennen lassen. Meine Neugier gilt der Verarbeitung von Informationen in diesem Umfeld, sodass ich diskutierbares im Ermessensbereich kaum anspreche. Beispielsweise wieso Herr Lau und andere mit ausreichenden intellektuellen Kapazitäten Sarrazin nicht anhand seiner Aussagen, sondern ungeschickt durch die Nähe zur NPD eine Verurteilung suchen. Es gibt kaum Gründe für mich, Diskutierbares anzusprechen, wenn schon bei den Elementarprämissen zu Gegebenheiten die von mir direkt angesprochenen Fehlleistungen auftreten. Was sollte mir eine Diskussion hier bringen, wenn schon einfachste Zusammenhänge einer rassistsichen Wahrnehmung geopfert werden. Als ob ich beispielsweise der PI Meute erklären könnte, dass Sarrazins Aussagen bezüglich Statistiken erstmal zusammengestellt werden müssen, damit seine Behauptungen stimmen können, was er aber bisher nicht getan hat und in seinem neuen Buch, da es für Idioten geschrieben ist, sicher auch nicht getan hat. Mich darüber aufregen, dass Trottel sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, während sie mir dümmlichste auf Grundschulniveau befindende Aussagen hinterher schmeißen, weil es zu mehr nicht langt, never.

    Die Welt verbessere ich woanders :]

    • 25. August 2010 um 19:22 Uhr
    • Erol Bulut
  336. 342.

    LOL – Siggy Pop auf Sommerreise:

    Sachte, sachte“ – Gabriel diskutiert mit Zehntklässlern

    Die Tücken zeigen sich auch, als er mit rund 40 Schülern einer Mainzer Realschule diskutiert, die vor kurzem mit einer Hauptschule zusammengelegt wurde. Für „kompletten Schwachsinn“ hält eine Zehntklässlerin das eigene Kombi-Schulmodell: „Der Hauptschüler ist am Ende überfordert, der Realschüler unterfordert.“ Naja, kontert Gabriel leicht irritiert, so leicht sei die Sache ja nicht. Gerade die Kinder von Einwanderern, die die Hauptschule oft ohne Abschluss verließen, hätten im Kombi-Modell doch bessere Chancen.

    Naja, sagt die Zehntklässlerin, sie behaupte jetzt mal „ganz dreist“, dass die hohe Zahl der Abbrecher unter Einwandererkindern damit zu tun habe, dass sie sich nicht richtig integrierten.

    „Sachte, sachte“, sagt Gabriel.

    Aber Ruhe bringt das nicht. Als eine andere Schülerin sich beklagt, die Hauptschüler würden das Leistungsniveau drücken, wirft Gabriel ihr ein „entsetzliches“ Menschenbild vor. Die Schüler blicken ein wenig verdutzt drein.

    Aber Gabriel bleibt dabei. Solche Thesen hört er schon genug. Von Thilo Sarrazin zum Beispiel.

    • 25. August 2010 um 19:28 Uhr
    • PBUH
  337. 343.

    ad 340 – @ Erol Bulut

    Es tut mir leid, wenn ich Ihnen möglicherweise oder wahrscheinlich zu nahe getreten bin (war eigentlich nicht meine Absicht)!

    – And now for something completely different –

    Off-Topic-Digression – Es gab nach dem Tode des ehemaligen Herausgeber der FAZ in (irgend)einer der in Dekadenabstand folgenden etlichen Gedenksendungen mit Erinnerungscharakter die wahrhaft denkwürdige Minute, in der der betreffend Zelebrierte, Joachim Fest, urplötzlich einen Zettel aus der linken Jacken-Brusttasche zog und mit den Worten (sinngemäß), ‚Das war die Lebensregel, die mich mein Vater gelehrt hat‘,
    ein handtellergroßes Papier der Kamera präsentiert. Darauf geschrieben stand:

    „Ertrage die Clowns!
    Die Welt ist voll davon.“

    Beste Grüße
    P.

  338. 344.

    Aus Sarrazins Spiegelartikel:

    „Wer da ist und einen legalen Aufenthaltsstatus hat, ist willkommen. Aber wir erwarten von euch, dass ihr die Sprache lernt, dass ihr euren Lebensunterhalt mit Arbeit verdient, dass ihr Bildungsehrgeiz für eure Kinder habt, dass ihr euch an die Sitten und Gebräuche Deutschlands anpasst und dass ihr mit der Zeit Deutsche werdet – wenn nicht ihr, dann spätestens eure Kinder. (…)

    Wer Türke oder Araber bleiben will und dies auch für seine Kinder möchte, der ist in seinem Herkunftsland besser aufgehoben. Und wer vor allem an den Segnungen des Sozialstaats interessiert ist, der ist bei uns schon gar nicht willkommen.“

    Na, da wird die Schlaumeierei über die Bedeutung von des Namens Sarrazin irgendwie fad, oder? (-;

    Ach ja, alle Idioten und Trottel, die ernsthaft und ohne NPD-Vergleiche, Rassismus- und Fremdenfeindlichkeitsvorwürfe über Sarrazins Thesen diskutieren wollen, finden dazu Platz in Zettels Raum!

    • 25. August 2010 um 20:00 Uhr
    • Popeye
  339. 345.

    ad 340 – Erol Bulut – Postscriptum:

    „wieso Herr Lau und andere mit ausreichenden intellektuellen Kapazitäten Sarrazin nicht anhand seiner Aussagen, sondern ungeschickt durch die Nähe zur NPD eine Verurteilung suchen“

    ‚Sowas von‘ d’accord meinerseits!

    [siehe genau zu dieser (unsinnigen) Methode dazu diverse Äußerungen, sei es aus meiner Feder oder sei es aus der Hand von Zagreus]

  340. 346.

    @Pbuhh

    ist das eine Annektode von Ihnen? Real hört sich das ganz und gar nicht nicht an, aber bei solcher Pseudoklugscheisserei von Schülern, die anscheinend dummes Gelaber irgendwo aufgeschnappt haben, langt gewöhnlich die Frage, wieso sich der Schüler kein Buch in die Hand nimmt, und seine Unterforderung behebt.

    Menschen, die solche Annektoden erfinden, sind meist zu blöd, um den nächsten Schritt zu denken.

    • 25. August 2010 um 20:35 Uhr
    • Erol Bulut
  341. 347.

    @Publicola

    Sie sind mir nicht zu nahe getreten.

    • 25. August 2010 um 20:37 Uhr
    • Erol Bulut
  342. 348.

    @Erol Bulut

    Idioten halt

    • 25. August 2010 um 20:42 Uhr
    • PBUH
  343. 349.

    Sarrazin wird Bundeskanzler

    „Diese Idee dürfte die SPD aufmischen: Parteichef Sigmar Gabriel will den nächsten Kanzlerkandidaten in einer Vorwahl bestimmen lassen. Nach dem Vorbild der französischen Sozialisten wären nicht nur Parteimitglieder wahlberechtigt.“

    • 25. August 2010 um 20:44 Uhr
    • PBUH
  344. 350.

    @Popeye

    – Migrantenkinder sind automatisch erstmal deutsch
    – Man kann auch Türke oder Araber bleiben wollen, und dennoch ein Bürger sein, der hier „gut aufgehoben“ ist
    – Wenn man an den Segnungen des Sozialstaats interessiert ist und seine Beiträge dazu leistet, ist man bei Nicht-Xenophoben auch willkommen

    Sarrazin zu diskutieren, ohne die rassistischen und fremdenfeindlichen Thesen zu thematisieren, die er zur Trottelfischerei erhebt, wozu soll das gut sein? Haben Sie einen Fanclub?

    • 25. August 2010 um 20:45 Uhr
    • Erol Bulut
  345. 351.

    @Erol

    Und tschüss! Sie wissen genau, was er meint, aber das interessiert Sie ja nicht!
    Geilen Sie sich ruhig weiter bei Ihrer Jagd auf!

    • 25. August 2010 um 20:56 Uhr
    • Popeye
  346. 352.

    Menschen, die solche Annektoden erfinden, sind meist zu blöd, um den nächsten Schritt zu denken.

    Menschen, die zu blöd sind, Google zu benutzen, sind meist auch zu blöd, Artikel aus dem „Spiegel“ zu finden:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713759,00.html

    Nebenbei bemerkt wäre es auch gut zu wissen, wie man „Anekdote“ schreibt, wenn man sich schon so aufbläst. Oder sollte die Schreibweise nun eine tiefere Bedeutung haben?

    • 25. August 2010 um 21:03 Uhr
    • NKB
  347. 353.

    @MR

    Betr.: http://moslaemm.wordpress.com/

    This blog has been archived or suspended for a violation of our Terms of Service.

    Stimmt. Allerdings hat der „Moslaemm“ inzwischen bei Blogspot „Asyl“ gefunden.

    • 25. August 2010 um 21:10 Uhr
    • NKB
  348. 354.

    @Popeye

    ich weiß ganz genau, was Sarrazin meint, wenn er behauptet, 70% Türk&Arabs wären „Nutzlos“. Das er dabei mit Halbwahrheiten solcher Aussage zuarbeitet, mag Sie ja nicht stören, aber mich hält das nicht ab, den geistigen Dünnschiss Sarrazins aufzuschlüsseln.

    • 25. August 2010 um 21:18 Uhr
    • Erol Bulut
  349. 355.

    @NKB

    Wenn man schon jemanden Dummheit unterstellt, sollte man das auch sinnvoll begründen, wie ich es auch immer mache. Wieso sollte ich mir einen Artikel suchen, um den Inhalt von Aussagen zu analysieren, die hier zitiert werden. Also, die Annekdote war Real und nicht erfunden. So what? Hatte ich das ausgeschlossen?

    Wenn Gabriel versagt, einer vorlauten Göre ihre Pseudoklugscheisserei vorzuhalten, war er der Idiot. Und ich werde mich weiter so aufblasen, solange sich die Kritik auf dem Niveau bewegt, welches Sie mir wiederholt als Beispiel anbieten.

    • 25. August 2010 um 21:27 Uhr
    • Erol Bulut
  350. 356.

    @Erol Bulut

    „Annekdote“ – zwar anders falsch als vorhin, aber immer noch falsch.

    Bevor man andere bezichtigt, etwas frei erfunden zu haben und sich u.a. deswegen aufspielt, sollte man zudem schon einmal nachprüfen, ob die Geschichte nicht vielleicht doch irgendwo zu finden ist – zumal selbst Sie imstande sein sollten, den Schreibstil von PBUH von dem zu unterscheiden, der im „Spiegel“ gewöhnlich gepflegt wird.

    Wenn Gabriel versagt, einer vorlauten Göre ihre Pseudoklugscheisserei vorzuhalten, war er der Idiot.

    Das hat er doch versucht. Ihm fiel dann nur nicht mehr ein, als ihr etwas Diffamierendes zu unterstellen. Die Redaktion der Mitschüler sagt alles.

    Und ich werde mich weiter so aufblasen, solange sich die Kritik auf dem Niveau bewegt, welches Sie mir wiederholt als Beispiel anbieten.

    Das heißt, Sie würden unter Umständen dann selbst ein anderes Niveau pflegen, wenn ich – wie Sie es tun – meine Beiträge aus den immer gleichen Versatzstücken zum Thema „Israel“, „Rassismus“-Vorwürfen, Beleidigungen sowie Ausführungen zu meiner vorgeblichen „Intelligenz“ zusammensetzen würde, die ich sodann jedoch selbst – siehe etwa „Annekdote“ oder „Annektode“ – ad absurdum führe?

    • 25. August 2010 um 21:39 Uhr
    • NKB
  351. 357.

    Nun ja, zwischen „nutzlos“ und dem, was er tatsächlich sagte, liegen Welten!

    „Die Stadt hat einen produktiven Kreislauf von Menschen, die Arbeit haben und gebraucht werden, ob es
    Verwaltungsbeamte sind oder Ministerialbeamte. Daneben hat sie einen Teil von Menschen, etwa
    zwanzig Prozent der Bevölkerung, die nicht ökonomisch gebraucht werden, zwanzig Prozent leben von
    Hartz IV und Transfereinkommen; bundesweit sind es nur acht bis zehn Prozent. Dieser Teil muss sich
    auswachsen.
    Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen
    hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich
    auch keine Perspektive entwickeln. Das gilt auch für einen Teil der deutschen Unterschicht, die einmal in
    den subventionierten Betrieben Spulen gedreht oder Zigarettenmaschinen bedient hat. Diese Jobs gibt
    es nicht mehr. Berlin hat wirtschaftlich ein Problem mit der Größe der vorhandenen Bevölkerung.“
    http://eppinger.files.wordpress.com/2009/10/klasse-statt-masse.pdf

    Des weiteren kann man dort auch lesen, wie er zu dieser Einschätzung kommt…

    • 25. August 2010 um 21:43 Uhr
    • Popeye
  352. 358.

    @NKB

    – ich habe nicht bezichtigt, sondern gefragt
    – Gabriel hat versagt und ist der Idiot -> Was wollen Sie erklären, was Sie nicht verstehen
    – ich werfe keinen Rassismus vor, sondern stelle diesen fest, wie neulich, als Sie propagiert haben, alle Moslems wären füreinander in die Verantwortung zu ziehen, weil sie den „gleichen“ Allah anbeten würden. Das ist nunmal rassistisch, weil selbst die vielen Distanzierungen und die Gewaltablehnung durch die New Yorker Moscheebauer sie nicht daran gehindert hat, alle Moslems in einen Topf zu werfen, was nunmal der Definition von Rassismus entspricht
    – ich pflege ein anderes Niveau zu denen, die Verstand in ihre Behauptungen einfließen lassen, aber abhängig davon, ob dies zur Menschenhetze geschieht

    Na, immerhin können Sie Anekdote richtig schreiben und haben auch dafür gesorgt, dass ich es auch tun werde. Ist ja auch ne Leistung, gelle :]

    • 25. August 2010 um 21:53 Uhr
    • Erol Bulut
  353. 360.

    @Erol Bulut

    ist das eine Annektode von Ihnen? Real hört sich das ganz und gar nicht nicht an,

    In diesem Teil Ihrer Ausführungen an PBUH sehen Sie nicht den Hauch einer Unterstellung?

    Na, immerhin können Sie Anekdote richtig schreiben und haben auch dafür gesorgt, dass ich es auch tun werde. Ist ja auch ne Leistung, gelle :]

    Nach zwei Versuchen zeigen Sie, dass Sie zumindest insoweit lernfähig sind. Ich persönlich hätte ja schon fast erwartet, dass Sie die korrekte Schreibweise des Wortes als „rassistisch“ ablehnen und mich als „islamophob“ brandmarken würden, weil ich sicher kein Wort zu diesem Lapsus verloren hätte, wenn ich nicht gewiss von „Hass“ auf Moslems getrieben wäre…

    Was Sie aber leider immer noch nicht verstanden haben, das ist, dass das „Niveau“, auf dem sich Ihre Beiträge fast ausnahmslos bewegen, selbst die wenigen Teile Ihrer Aussagen entwertet, die im Ansatz brauchbar wären. So behaupten Sie einmal fälschlicherweise, Sarrazin habe gesagt, dass es gegenüber Moslems keine Diskriminierung gebe (was er nicht gesagt hat); auch besteht mindestens die Hälfte des entsprechenden Beitrages von Ihnen aus einem unnötig beleidigenden Schwurbel – tatsächlich fragwürdig ist Sarrazins Argumentation nun aber schon, dass die z.T. übliche negative Besetzung von Türken und Arabern, die zu Diskriminierung führen kann, lediglich vom „fremdländischen“ Aussehen der Betreffenden herrührte.

    Was Sie also schaffen, ist, am Thema vorbeizuschreiben – und das beleidigend. Ansonsten blamieren Sie sich natürlich noch selbst. Letzteres will ich Ihnen nicht verdenken, denn es ist das, was Ihre Beiträge manchmal unterhaltsam macht. Wollten Sie allerdings tatsächlich irgendwen überzeugen, wäre Ihr Ansatz reichlich verfehlt.

    • 25. August 2010 um 22:15 Uhr
    • NKB
  354. 361.

    ad 355 – Popeye

    Danke für den Link zu einem (früheren) Originaltext von Thilo Sarrazin.

    [Ich hasse es, über eine Fata Morgana iin der Form zu diskutieren, als sei das Spiegel-Bild die eigentliche Realität]

  355. 362.

    @Popeye
    >
    Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich
    auch keine Perspektive entwickeln.
    >
    Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.
    Das gilt für siebzig Prozent der türkischen und für neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin. Viele von ihnen wollen keine Integration, sondern ihren Stiefel leben. Zudem pflegen sie eine Mentalität, die als gesamtstaatliche Mentalität aggressiv und atavistisch ist. Die Türkei ist das Land, wo man heute noch bestraft wird, wenn man vom Völkermord an den Armeniern redet.
    >
    Wenn 1,3 Milliarden Chinesen genauso intelligent sind wie die Deutschen, aber fleißiger und in absehbarer Zeit besser ausgebildet, während wir Deutschen immer mehr eine türkische Mentalität annehmen, bekommen wir ein größeres Problem.
    >>>>

    Hier haben wir die Stellen! Steht irgendwo, wie er zu dieser Meinung kommt, dass diese Menschen unnützt sind? Wie er den Nachweis erbringt, was eine türkische (Arbeits)Mentalität ist?

    Sarrazin ist selbst der größte Sozialschmarotzer. Den Imageschaden, den er der Bundesbank zumutet, ist in Geld gemessen ein vielfaches dessen, was der eine oder andere Scharotzer abzockt.

    Dumm ist seine Auflistung auch, weil Zahlen alleine, so denn er wenigstens versuchen würde, sinnvoll zusammenzustellen, einer vollständigen Betrachtung benötigen, anstatt seiner sehr selektierten Rechnungen für Trottel.

    Wenn nun ein Chauvi daher kommt, die Arbeitsmarktdaten von Frauen in Führungspositionen betrachtet, und dann formuliert:
    – Frauen wollen nicht in Führungspositionen
    – Frauen sind dümmer
    – Frauen wollen sich nicht Integrieren
    ist das anhand Sarrazinscher „Beweisführung“ genauso wahr, wie seine Diffamierungskampagne gegen Türk&Arabs.

    Nur nebenbei bemerkt, in der Türkei sind weit mehr Frauen in Führungspositionen, als hier. Da kann sich Deutschland noch was türkisieren

    • 25. August 2010 um 22:30 Uhr
    • Erol Bulut
  356. 363.

    @ Publicola

    Vor vielen, vielen Postings haben Sie gefragt, ob deutsche Politiker Delegationen schicken sollten. Nun ja, grundsätzlich ist es sicher kein Fehler, sich über Entwicklungen in anderen Ländern zu informieren und auf der grundlage des gelernten zu überlgene, was man besser machen oder vermeiden könnte. Denn auch die von FS in die Diskussion gebrachte Studie „Integration in Österreich“ ist bedenkenswert und bedenklich, zeigt sie doch, dass die Abwehrhaltung in der jüngeren Generation deutich zunehmen kann.

    Ich bestreite jedoch, dass man in irgend einem anderen Land eins zu eins übertragbare Rezepte wird finden können, da immer weitere Parameter mit hineinspielen, die sich nicht politisch steuern lassen. Die muslimische Bevölkerung in Dänemark – wie in Skandinavien insgesamt . ist sehr heterogen, was u.a. die Bedeutung des Dänischen für die Kommunikation in den ja keineswegs anheimelnden Migrantenquartieren erhöht. Und wenngleich Dänemark die Einreisebestimmungen verschärft hat, wurde am Kommunalwahlrecht für Ausländer nicht gerüttelt. Als Migrantenvertreter tauchen hier deshalb in den Medien auch weniger Chefs von Moscheevereinen auf, sondern Gemeinderäte, übrigens aus allen Parteien abgesehen von der Danske Folkeparti. Und man darf auch nicht übersehen, dass in Dänemark bestimmte Migrantengruppen, kaum eine Tendenz zur Integration zeigen, meinen pers¨nlichen Eindruck zufolge, gilt dies v.a. für Somalis.

  357. 364.

    „Nur nebenbei bemerkt, in der Türkei sind weit mehr Frauen in Führungspositionen, als hier.“

    Irgendjemand muss ja Geld verdienen, wenn der Alte immer im Cafe herumhockt.

  358. 365.

    Herrlich herrlich, was man hier lesen kann. Nice…
    Die Gefahr von einem „muslimischen Deutschland“ ist zu Lesen, „Masseneinwanderung“ und sogar „mit dem drohenden Tod unsereres Volkes“.
    Also mit dem letzteren kann ich Herrn Jörg Lau beruhigen, dass wird nicht passieren. Ein erheblicher teil der Bevölkerung der Vereinigten Staaten ist Deutsch und Sie haben Ihre Kultur aufrecht erhalten, zumindest was ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe,
    (17 Bundesstaaten). Zum Thema Masseneinwanderung kann ich nur sagen, 6,75 mio. von 82 mio. 8.72%? Beachtlich…
    Und zu guter Letzt: muslimisches Deutschland?! Nun mal ehrlich, wie lange hat es im Kosovo gedauert, bis die Muslime die Oberhand gewonnen haben??? Man spricht über fehlgeschlagene Integration, Antwort: Es stimmt. Muß ein Türke oder Araber Hans-Georg heißen, Schweinshaxe essen und betrunken durch die Landschaft ziehen, um integriert zu sein? Dass was ich hier bei den Deutschen gesehen habe und sehe, war und ist nicht Amerikanisch. Eher dass, was in Deutschland seit langem nicht mehr existiert. Disziplin, Fleiß, Gastfreundschaft, Weltoffenheit und GEBILDETE MENSCHEN.
    Und zu guter letzt habe ich noch eine erfreuliche Nachricht an alle, die sich der Ansicht Herrn Jörg Lau´s anschließen: Im Ausland (USA, Kanada, Neuseeland, Uk, die Türkei, Australien etc.) werden qualifizierte Fachkräfte gesucht und dreimal dürft ihr raten, wer gerade dabei ist dorthin zu gehen: richtig: Türken, Araber, etc…
    Die schlechten Nachrichten: Gerade eben diese braucht Deutschland und dass Fußvolk, dass gerade eben von Herrn Sarrazin angegriffen wird muss noch ein bißchen dort ausharren.
    Mich seit ihr schon seit langem los: Mein Wirtschaftsinformatik (Dipl. 2) Studium und mein Wirtschaftswissenschaften (Master of Science) Studium haben mir in Deutschland nichts gebracht, eben weil ich nicht Hans-Georg heiße und keine Schweinshaxe esse und kein Christ bin..
    With best regards

    • 25. August 2010 um 22:36 Uhr
    • Der Titan
  359. 366.

    Bin selber mit einem Moslem verheiratet gewesen.Die ersten 3 Jahre waren
    angenehm,nun hat er seinen deutschen Pass und lebt von Hartz 4.Nun möchte er seine Familie plus eine muslimische Frau nach Deutschland holen.Er hat selbst gesagt,hier bekommt man für jedes Kind viel Geld und er wird seine Kinder hier in die Koranschule schicken.Von INTEGRATION will er nichts hören.Das hier ist kein Racheakt sondern traurige Wahrheit.Übrigens findet er es nicht so wichtig sehr gut deutsch zu sprechen.Hier gibt es alles auf arabisch.Ärzte,Anwälte usw.

    • 25. August 2010 um 22:38 Uhr
    • Susanne Meyer
  360. 367.

    @Der Titan

    Und zu guter letzt habe ich noch eine erfreuliche Nachricht an alle, die sich der Ansicht Herrn Jörg Lau´s anschließen:

    Ein kleiner Ratschlag an Sie (abgesehen davon, nach Möglichkeit auf diffamierende Pauschalurteile gegenüber Deutschen zu verzichten, die Sie ohnehin nicht belegen können – könnte auch bei der Jobsuche hilfreich sein…) lernen Sie lesen: Sie haben null verstanden, was Laus eigene Ansicht zu dem Thema ist.

    • 25. August 2010 um 22:42 Uhr
    • NKB
  361. 368.

    ad 316 M. Riexinger

    Herzlichen Dank für Ihre die Situation in Dänemark skizzierende Antwort!

    Danke auch für die Verlinkung der Angabe von F.S., d.h. der recht wichtigen Migrationsstudie aus Österreich!

    Was die Übertragbarkeit der von Ihnen geschilderten dänischen Lösung angeht – (wie schon so oft:) d’accord.

  362. 369.

    Apropos: „Der Moslaemm“ und Co. – es ist immer wieder überraschend, wie viele Menschen Sarkasmus doch nicht als solchen identifizieren werden.

    • 25. August 2010 um 22:49 Uhr
    • NKB
  363. 370.

    @ Publicola

    Aber die Anforderung gewisse Sprachkenntnisse schon vor dem Familiennachzug nachweisen zu können, wurde js von D und NL übernommen.

  364. 371.

    @NKB

    überlassen Sie das Niveau mir. Faktenbezogene Aussagen kann auch kein Niveau entwerten.

    Wenn Sie mit meiner Art nicht klar kommen, sprechen Sie mich einfach nicht an.

    Zu Sarrazin etwas Deutsch- & Denknachhilfe:

    “Diskriminierung scheidet als Grund … aus,…”

    Na, gibt es nun Diskriminierung oder nicht? Für Korinthenkackerei habe ich auch keine Zeit. Wenn Sie darauf hinaus wollen, dass es Diskriminierung gibt, diese sich aber nicht auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen soll, überlegen Sie sich lieber nochmal, ob das irgendeinen Sinn ergibt. Wenn Sie meinen, ich würde mich blamieren, ist das Ihre Sache.

    • 25. August 2010 um 22:53 Uhr
    • Erol Bulut
  365. 372.

    Habe eben einen ca. 2stündigen Ausflug in die Kommentarbereiche verschiedenster online-Medien getätigt.
    Sarazzin´s Buch ist eingeschlagen wie eine Bombe. Ganz gleich wo man hinschaut, die Kommentare sind zu 3/4 pro Sarrazin. In den wenigen Fällen, wo dies nicht so ist (Sueddeutsche u.a.) gehe ich von massiver Zensur aus.
    Die Entstehung einer Partei rechts von der CDU ist nur noch eine Frage der Zeit. Hoffentlich sind die Parteigründer klug und sprechen die vielen Migranten an, die sich gerne mit ihrem Leben in Deutschland identifizieren.
    Die Zeit ist wirklich überreif. Dieses ganze Gewinsel der Meinungsmacher in Politik und Medien wird von den Kommentaren unter ihren Pamphleten konterkariert.
    Es ist allerhöchste Zeit, die miefigen Stuben der Volkserzieher gründlich zu lüften.

    • 25. August 2010 um 22:55 Uhr
    • tati
  366. 373.

    @ tati

    Auf Platz 1 der Landesliste können Sie aber nicht mit Nick kandidieren.

  367. 374.

    @M. Riexinger

    Wobei aber das, was als „sich verständigen“ i.S.v. § 30 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG verstanden wird, trotzdem noch eher gering ist (300 Wörter sollen genügen). Selbst das soll aber – u.a. nach Ansicht der Linkspartei – zu viel sein:

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/015/1701577.pdf

    • 25. August 2010 um 22:58 Uhr
    • NKB
  368. 375.

    @MR

    Bis jetzt habe ich es lediglich zum Stadtratskandidaten einer 100000 Einwohner-Stadt gebracht.

    • 25. August 2010 um 22:59 Uhr
    • tati
  369. 376.

    ad 365 – Titan

    Es gibt Darstellungen und Lesarten, die dringlichst (er)fordern, dass man zwischen den Zeilen liest, um das Gegenteil der Aussage eines solchen Textes feststellen zu können.

    Prominente(ste)s Beispiel:
    Kaiser Julian, der von 360 bis 363 regierte, war der schriftstellerisch produktivste römische Kaiser. Berühmt wurde seine kurze Regierungszeit vor allem durch den vergeblichen Versuch, das von Kaiser Konstantin privilegierte Christentum wieder durch griechischen Götterkult und östliche Mysterien zu ersetzen. Nach Kojève hat allerdings Julian seinen philosophischen Atheismus so kunstreich verborgen, dass wir ihn bis heute für einen gläubigen „frommen Heiden“ halten.

    Quelle: Leo Strauss, Alexandre Kojève, Friedrich Kittler: „Kunst des Schreibens“. Hrsg. und aus dem Englischen von Andreas Hiepko, aus dem Französischen von Peter Geble. Merve Verlag, Berlin 2009

    Womit nicht dazu aufgefordert werden soll, Jörg Lau ab heute mit dem römischen Kaiser Julian zu verwechseln.

  370. 377.

    Na, gibt es nun Diskriminierung oder nicht? Für Korinthenkackerei habe ich auch keine Zeit. Hier haben wir die Stellen! Steht irgendwo, wie er zu dieser Meinung kommt, dass diese Menschen unnützt sind? Wenn man schon jemanden Dummheit unterstellt, sollte man das auch sinnvoll begründen, wie ich es auch immer mache. bis auf sehr wenige Ausnahmen, zumeist direkt in den Artikeln befindende Aspekte, rege ich mich hier mitnichten auf. Ich habe eine mathematisch akademische Ausbildung, die mir weitgehende Einblicke und die Wertung von zutreffend oder nicht ermöglicht.Man muss schon einen verdammt degenerierten Verstand besitzen, um den von Sarrazin vollzogenen Vergleich zwischen nichtislamischen asiatischen Einwandererkindern und islamischen Einwandererkindern nicht als Beleidigung für jeden auch nur ansatzweise funktionierenden Verstand zu sehen.

    Menschen, die solche Annektoden erfinden, sind meist zu blöd, um den nächsten Schritt zu denken. Ceteru censeo: Wenn Sie sich weiter entblößen wollen, dürfen Sie gerne erzählen, welche Qual Gaza erleiden “müsste”, damit Sie Unrecht in der Herrschaft jüdisch Israels über ein unfreies Gaza sehen könnten?

  371. 378.

    M
    an braucht sich doch nur in den Straßen, Häusern, Wohngebieten umzuschauen, in den die muslimische Bevölkerung dominiert, um zu sehen und zu erkennen, wie T.Sarrazins These „Deutschland schafft sich ab“. Aber es gibt eben viele andere Anzeichen, die dem Autor ganz offensichtlich (leider) recht geben….

  372. 379.

    „Nur nebenbei bemerkt, in der Türkei sind weit mehr Frauen in Führungspositionen, als hier.“

    Schönes Eigentor, Erol! Das sind nämlich genau die Frauen, die Sarrazin hier in Deutschland haben will.

    „Das gilt für siebzig Prozent der türkischen und für neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin. Viele von ihnen wollen keine Integration, sondern ihren Stiefel leben. Zudem pflegen sie eine Mentalität, die als gesamtstaatliche Mentalität aggressiv und atavistisch ist. Die Türkei ist das Land, wo man heute noch bestraft wird, wenn man vom Völkermord an den Armeniern redet…“

    Die Zahlen können Sie gerne anzweifeln, aber nicht das Problem:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,603294,00.html

    „Wie er den Nachweis erbringt, was eine türkische (Arbeits)Mentalität ist?“

    Sie haben in einem der vorherigen Beiträge so mit Ihrer Bildung angegeben, es wundert mich daher schon, das sie einfachste Sachlagen nicht erkennen. Es geht nicht um Ethnien, sondern um Gruppen. Der Blick wurde nur verschoben, weil es ja um Einwanderung und Integration geht, die Mitglieder dieser Gruppen also Migrationshintergrund haben.
    Aber wir sprechen ja z.B. nicht über die Gruppe “Die Türken”, sonder über die Gruppe “türkische Einwanderer aus ländlichen Gebieten mit bestimmtem Bildungshintergrund, die in Berlin in von dieser Gruppe dominierten Stadtteilen und von einem niedrigen Einkommen oder Sozialleistungen leben“, also geht es nicht um die „eine türkische (Arbeits)Mentalität“

    „Hier haben wir die Stellen! Steht irgendwo, wie er zu dieser Meinung kommt, dass diese Menschen unnützt sind? “

    Liegt vielleicht daran,das Sie haben ne Menge „vergessen“ haben in ihrer Zitatesammlung:

    Subventionsabbau, Zusammenbruch der Bauwirtschaft, Ungleichgewicht von Arbeitsangebot und -nachfrage, Veränderung der Wirtschaft usw.

    • 25. August 2010 um 23:06 Uhr
    • Popeye
  373. 380.

    x

    • 25. August 2010 um 23:07 Uhr
    • DUDA
  374. 381.

    @Erol Bulut

    “Diskriminierung scheidet als Grund … aus,…”

    Zum bestimmt schon dritten Mal: Sarrazin sagt, dass „Diskriminierung“ als „Grund“ für das im Vergleich zu anderen Gruppen schlechtere Abschneiden von Muslimen ausscheide – nicht, dass es keinerlei Diskriminierung gebe. Das festzuhalten ist keine Spitzfindigkeit, denn es ist eine völlig andere Aussage als das, was Sie suggerieren.

    Wenn Sie darauf hinaus wollen, dass es Diskriminierung gibt, diese sich aber nicht auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen soll, überlegen Sie sich lieber nochmal, ob das irgendeinen Sinn ergibt.

    Nein, darauf will ich nicht hinaus – was sich Ihnen eigentlich auch durch die Lektüre meines vorangegangenen Beitrages erschlossen haben sollte. Ich sage darin doch, dass ich zumal Sarrazins Begründung dafür, dass Diskriminierung nur vom „fremdländischen“ Aussehen abhinge als noch von der Konnotation eines „fremdländischen“ Aussehens, für wenig plausibel halte.

    • 25. August 2010 um 23:09 Uhr
    • NKB
  375. 382.

    Korrektur: „als noch“ soll: „also nicht“ heißen.

    • 25. August 2010 um 23:12 Uhr
    • NKB
  376. 383.

    #358

    Hi NKB,

    „… tatsächlich fragwürdig ist Sarrazins Argumentation nun aber schon, dass die z.T. übliche negative Besetzung von Türken und Arabern, die zu Diskriminierung führen kann, lediglich vom “fremdländischen” Aussehen der Betreffenden herrührte. …“

    Entweder mißverstehe ich jetzt Sie, oder Sie irren – Sarrazin sagt eben ganz das Gegenteil, wenn er andere – eher noch fremder als Moslems Aussehende – explizit lobt.

    m.

    • 25. August 2010 um 23:15 Uhr
    • miles
  377. 384.

    Sehr richtig. Nur weil die NPD die Position Sarrazins unterstützt, muss diese nicht falsch oder „rechtsradikal“ sein. Es brodelt schon lange und wenn die demokratischen Parteien nicht endlich wieder Politik FÜR statt GEGEN die deutsche Bevölkerung machen, werden letztendlich NPD & CO. davon profitieren.

    • 25. August 2010 um 23:17 Uhr
    • Hans
  378. 385.

    Der Versuch, eine notwendige Debatte mit Hinweis auf eine Stellungnahme der NPD zu Sarrazin im Keim zu ersticken, ist schäbig und wird – Gott sei Dank – nicht gelingen. Bei Amazon ist das Buch nicht ohne Grund auf Platz 1. Es gibt die Lebenserfahrung und Wirklichkeit wieder, keine Vorurteile.

    • 25. August 2010 um 23:19 Uhr
    • Hans
  379. 386.

    Hier nochmal einige Zitate Sarrazins per Video

    http://www.youtube.com/watch?v=TbLvD1WrBvo&feature=search

    • 25. August 2010 um 23:21 Uhr
    • tati
  380. 387.

    @miles

    Sarrazins Aussage hat zwei Teile:

    1. Diskriminierung ist nicht der Grund für das schlechtere Abschneiden von türkischen oder arabischen Migranten, weil Diskriminierung sich vor allem am fremdländischen Aussehen festmache, mithin müssten etwa „Inder“ stärker diskriminiert werden als Türken.

    2. im Großen und Ganzen führt ein fremdländisches Aussehen in Deutschland nicht per se zu Diskriminierung. Sie wirkt sich auch nicht gravierend aus.

    Hier die Aussage im Original:

    „Diskriminierung scheidet als Grund für diese mangelhaften Erfolge der muslimischen Migranten aus, denn Migrantengruppen aus Fernost oder Indien, die eher noch fremdartiger aussehen als Türken und Araber, schneiden teilweise sogar besser ab als die Deutschen.“

    Das heißt aber eben nicht, dass es individuell gar keine Diskriminierung gebe oder geben könne (deshalb auch: „schneiden teilweise sogar besser ab als die Deutschen“, „relative Misserfolg“).

    • 25. August 2010 um 23:23 Uhr
    • NKB
  381. 388.

    @Popeye

    es geht um Zahlen und bei Sarrazins Stigmatisierung der türkischen Mentalität macht er auch keinerlei Differenzierung.

    Ich bringe Ihnen noch ein Beispiel, für die Methodik des Sarrazinschen Argumenationsunsinns:

    Fakten:
    In Westdeutschland besteht ein Zusammenhang zwischen Bildungsstand und Kinderlosigkeit. 26 Prozent der Frauen mit hoher Bildung haben keine Kinder, bei mittlerer Bildung liegt der Anteil bei 16 Prozent und bei Frauen mit niedriger Bildung bei 11 Prozent

    Behauptungen entsprechend Sarrasinscher Logik:
    – Frauen mit hoher Bildung hassen Kinder
    – Frauen mit niedriger Bildung lieben Kinder
    – 74% der Frauen mit hoher Bildung wollen sich zumindest eine Zeit lang vor der Arbeit drücken
    usw.

    Menschen mit Verstand, können sich denken, dass andere Tatbestände vorherrschen, als von mir beschrieben. Menschen mit Verstand wissen auch, dass insbesondere bei der Ausländerproblematik, die es durchaus gibt, Zahlen und belge eine besondere Rolle spielen. Deshalb stößt diesen der Obersozialschmarotzer (wenn er Charakter hätte, würde er nicht dem Steuerzahler auf der tasche liegen) übel auf, wenn er unbelegbare Aussagen zur Diskriminierung der Türk&Arabs macht, und dann unverschämterweise die Existenz von Diskriminierung abstreitet. Als ob sich sonst die Meuten in den Foren biölden würden, von denen Tati berichtet. Sie können ja auch gern weiter als Fan von Sarrazin fungieren, aber den miesen Charakter von Sarrazin und die geistigen Fehlleistungen bei seinen Pseudoanalysen werden Sie bei etwas intelligenteren Menschen nicht zur Verdrängung bewegen.

    • 25. August 2010 um 23:46 Uhr
    • Erol Bulut
  382. 389.

    @Riexinger

    ein Knutscherli für Sie. Wissen Sie mittlerweile, was Sie mir mitteilen wollen?

    • 25. August 2010 um 23:50 Uhr
    • Erol Bulut
  383. 390.

    @NKB

    Ist ja nett, das Sie mir was erklären wollen und in der rechtschreibung haben Sie durchaus schon Kompetenz bewiesen, aber das mit der Diskriminierungsleugnung und Sarrazin sollten sie sich durchaus nachmal überlegen.

    • 25. August 2010 um 23:52 Uhr
    • Erol Bulut
  384. 391.

    Dear NKB,

    jaja, ab und zu habe ich ein paar leseschwierigkeiten, dass stimmt…
    Dank Publicola’s offenbarung, muß ich meine Ansicht relativieren, dafür bedanke ich mich schonmal.
    Jetzt zu Ihnen:
    Die „diffamierende Pauschalurteile gegenüber Deutsche“ beziehen sich auf die Deutschen, die auch in der Bundesrepublik leben Herr NBK (ca. 70& davon).
    Nun ja, ob ich es belegen kann oder nicht. Geburtsort: BRD, Kindergarten: BRD, 13 jahre Schulausbildung (9 jahre Gymn., 3 davon Abi: BRD) Hochschulausbildung 8 jahre (5 davon BRD). Danke Herr NBK, ich bin nicht auf Jobsuche, arbeite seit 4 Jahren in einer U-Beratungsgesellschaft in den Staaten, wo ich seeeehr viele deutsche U´berate und betreue. Und zu guter letzt meine verlobte ist Deutsch (ich darf das).

    • 25. August 2010 um 23:52 Uhr
    • Der Titan
  385. 392.

    Ja. So lese ich das auch … seh‘ dabei aber nicht mal im Ansatz, was an dieser Aussage Sarrazin vorzuwerfen wäre: er weist eben darauf hin, daß ‚fremdartiges Erscheinen‘ alleine zunächst mal eben nichts zureichend erklärt.

    Es gibt eben bei einer bestimmten Klientel die Neigung, die Politesse den Lehrer oder das begehrte Sexualobjekt des Rassismus zu zeihen, weil Knöllchen, 6er oder Körbe statt heller Begeisterung zu empfangen sind.

    m.

    • 25. August 2010 um 23:53 Uhr
    • miles
  386. 393.

    @All

    ich lese mir zwar morgen noch eventuell an mich gerichtete Kommentare durch, aber ab Morgen kann ich nicht mehr so viel Seelsorge betreiben.

    Good night all!

    • 25. August 2010 um 23:55 Uhr
    • Erol Bulut
  387. 394.

    @NKB
    Woher will Sarrazin wissen, an welchen Merkmalen des Aussehens das Ausmaß der Deskriminierung entschieden wird. Kann doch gut sein, dass „arabisch“ „türkisches“ Aussehen mehr diskriminiert wird als „fernöstlich““indisches“ aussehen. Der Grad der Diskrimierung ist nämlich nicht proportional zum Grad des „fremdartigen“ Aussehens.

    • 26. August 2010 um 00:00 Uhr
    • docaffi
  388. 395.

    @Der Titan

    Die “diffamierende Pauschalurteile gegenüber Deutsche” beziehen sich auf die Deutschen, die auch in der Bundesrepublik leben

    Okay, damit haben Sie recht. Aber macht diese Einschränkung etwas an Ihren Pauschalurteilen über in Deutschland lebende Deutsche besser?

    Dank Publicola’s offenbarung, muß ich meine Ansicht relativieren, dafür bedanke ich mich schonmal.

    Übrigens hätte Ihnen auch schon Laus „p.s.“ genügen müssen. Das ist nämlich ganz frei von Ironie und Sarkasmus:

    p.s. Angela Merkel hat es vor einigen Jahren über sich gebracht, Martin Hohmann aus der Union rauszuwerfen wegen dessen antisemitischer Äußerungen über die Rolle der “jüdischen Bolschewisten” etc.

    Thilo Sarrazin nähert die Sozialdemokratie durch seine Äußerungen über die Bedrohung des deutschen Volkes durch muslimische Einwanderung an die “soziale Heimatpartei” NPD an – und nichts passiert…?

    Und zu guter letzt meine verlobte ist Deutsch (ich darf das).

    Schön, teilt Sie denn auch Ihre Einstellung zu in Deutschland lebenden Deutschen?

    • 26. August 2010 um 00:02 Uhr
    • NKB
  389. 396.

    @docaffi, miles

    docaffi: Der Grad der Diskrimierung ist nämlich nicht proportional zum Grad des “fremdartigen” Aussehens.

    Das denke ich auch. Ich würde Sarrazin insoweit zustimmen, als Diskriminierung in Deutschland eine deutlich weniger bedeutende Rolle spielt, als bisweilen von interessierten Kreisen suggeriert (worauf übrigens auch die Studie hindeutet, die hier jüngst verlinkt wurde, in der es darum geht, dass türkische Eltern sich im Zweifel eher für die „bessere“ Schule entscheiden und Lehrer das mittragen). Ich glaube allerdings, dass Diskriminierung sich schon gravierender auswirkt, als Sarrazin glauben machen will, und ich denke schließlich auch, dass Diskriminierung vor allem von negativer Attributierung einer Gruppe abhängt. „Fremdländisches“ Aussehen ist dabei nur ein Aspekt von mehreren und höchstwahrscheinlich nicht einmal so bedeutend.

    • 26. August 2010 um 00:09 Uhr
    • NKB
  390. 397.

    „Deutschland das Schlar-affen-land“

    Das glauben ja die Deutschen schon selber. Aber wenn man sich die Zahlen anschaut, will hier jeder weg, der es zu etwas bringt. Das liegt sicher allein am schlechten Wetter. Anwerbung von Hochqualifizierten …, pehhh.

    • 26. August 2010 um 00:13 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  391. 398.

    ad 391 – Der Titan

    Werter ‚Der Titan‘,

    meines Erachtens sollte man die ganze Sache unbedingt tiefer hängen und ‚relaxter‘ behandeln, falls das die (fiktive) Öffentlichkeit zulassen mag:

    1) Kaum jemand auf diesem Threads wird vermutlich die Möglichkeit von (stattgefundener / stattfindender) Diskriminierung (völlig) ableugnen.

    2) Einige wichtige Grundpositionen bzw. Forderungen von Sarrazin sind offensichtlich akzeptabel, sinnvoll und sicherlich inzwischen Teil eines gesamtgesellschaftlichen Konsenses (siehe mein Beitrag Nr. 209).

    3) Kritikwürdig sind sicherlich etliche Begrifflichkeiten, Pauschalbehauptungen, implizite Schuldzuweisungen – i.d.R. jeweils auf Kosten der Migranten sowie zuungunsten des sozialen Friedens einer Einwanderergesellschaft (einige wurden von diversen Kommentatoren wie Erol Bulut oder docaffi etc. erfreulicherweise schon angesprochen)

    4) Bemerkenswert und aller Aufmerksamkeit wert finde ich persönlich in der Tat allerdings die Darstellung der Demographie Deutschlands quasi aus Sicht eines Züchters, der die in Deutschland vorfindbaren Zuchthengste und Zuchtstuten in die beiden Kategorien ‚Muslime‘ (eher minderwertiges Zuchtgut) und ‚Deutsche‘ (das positive Zuchtgut) kategorisiert. (siehe dazu meine Beiträge 209 und 233).

    Grüße
    P.

  392. 399.

    @Spirit of Canakkale

    Glauben Sie, dass im Verhältnis deutlich mehr gutausgebildete Türkischstämmige auswandern als Deutsche? Deutschland hat insgesamt ein Abwanderungsproblem von Qualifizierten. Sarrazin begründet das nicht zuletzt mit den Kosten für den Sozialstaat, die umso höher sind, je mehr Unqualifizierte und je weniger Qualifizierte es gibt. Berücksichtigt man nun auch noch, dass Türkischstämmige den Vorteil haben, meistens schon Türkisch zu sprechen und Kontakte in die Türkei zu haben, glauben Sie dann nicht, dass sie ebenfalls vor allem wirtschaftliche Motive haben, das Land zu verlassen?

    • 26. August 2010 um 00:25 Uhr
    • NKB
  393. 400.

    „Deshalb stößt diesen der Obersozialschmarotzer (wenn er Charakter hätte, würde er nicht dem Steuerzahler auf der tasche liegen) übel auf, wenn er unbelegbare Aussagen zur Diskriminierung der Türk&Arabs macht, und dann unverschämterweise die Existenz von Diskriminierung abstreitet.“

    Dieser Satz entlarvt Ihre ganze Verleumdungstaktik, da brauche ich gar nicht mehr auf ihre hahnebüchenen Beispiele einzugehen, mit denen Sie Sarrazin eine gewisse Methodik unterstellen wollen. Das Sie diese nun schon mehrmals widerlegte Lüge stur weiterverbreiten, zeigt mir, das Ihnen an einer sachlichen Diskussion nichts gelegen ist.

    • 26. August 2010 um 00:31 Uhr
    • Popeye
  394. 401.

    @NKB
    Glauben Sie mir mal einfach, dass es nicht primär wirtschaftliche Gründe sind, die türkische Hochqualifizierte dazu bewegen wieder zurück in die Türkei auszuwandern. Das Leben dort ist nicht viel günstiger als in D und viel mehr werden Sie dort auch nicht verdienen. Dafür aber weit mehr im Jahr arbeiten.

    Sie haben natürlich sicher Recht, dass weit mehr deutsche Hochqualifizierte auswandern als türkische. Aber diesbezüglich sollten wir aber nicht von absoluten Zahlen ausgehen, da es ja auch schließlich weit mehr deutsche Hochqualifizierte in D gibt als türkische. Abgesehen davon sehe ich diesbezüglich auch keinen Zusammenhang zu dem von mir Gesagtem.
    Oder meint Sarrazin etwa, die deutschen Hochqualifizierten wandern aus, weil die „faulen Türken“ die Sozialabgaben „in die Höhe treiben“?

    • 26. August 2010 um 00:41 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  395. 402.

    @docaffi

    >Der Grad der Diskrimierung ist nämlich nicht proportional zum Grad des “fremdartigen” Aussehens.

    Nicht mehr!

    Türken/Araber/Muslime haben sich so sehr selbst in die Schei**e geritten, das viele in der Tat unter „negative Sozialprognosen“ aka „Diskriminierung“ leiden müssen.

    Eben auch ein Effekt der extrem laschen Ausländerpolitik.

    Trifft auch nicht nur Muslime, ich persönlich halte z.B. jeden Schwarzen um die ~22 in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs auch erstmal grundsätzlich für einen Drogendealer.

    • 26. August 2010 um 00:48 Uhr
    • PBUH
  396. 403.

    „Okay, damit haben Sie recht. Aber macht diese Einschränkung etwas an Ihren Pauschalurteilen über in Deutschland lebende Deutsche besser?“
    Die Tatsache, dass man Menschen nicht generalisiert, ist wichtig. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als Türke oder Araber in der BundesRepublik bei eben diesen 70% als Bürger dritter Klasse behandelt wird, nach den „Einheimischen“ und den restlichen Ausländern. Wahrscheinlich liegt es daran, dass eben diese Menschen nie in ihrem Leben die Heimat für eine bestimmte Zeit verlassen haben, um mal außerhalb zu Leben. Vielleicht liegt es daran, dass es deswegen zu Kommunikationsschwierigkeiten und Verständnislosigkeit kommt. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass nur negatives Bereichtet wird, denn wer interessiert sich schon dafür, dass ein Araber erfolgreich ein Unternehmen mit 40 Angestellten führt.
    Nicht nur Sie teilt meine Ansicht, auch meine Deutschen freunde hier und auch in Deutschland teilen die selbe Ansicht…

    MfG

    • 26. August 2010 um 00:51 Uhr
    • Der Titan
  397. 404.

    @SoC

    Glauben Sie mir mal einfach, dass es nicht primär wirtschaftliche Gründe sind, die türkische Hochqualifizierte dazu bewegen wieder zurück in die Türkei auszuwandern. Das Leben dort ist nicht viel günstiger als in D und viel mehr werden Sie dort auch nicht verdienen. Dafür aber weit mehr im Jahr arbeiten

    Was ist mit den Steuern, oder hatten Sie das bereits einbezogen? Ich kann mich übrigens an eine vor kurzem gezeigte Dokumentation erinnern, in der mehrere „Zurückgewanderte“ erklärten, ihr Entschluss stehe damit in Zusammenhang, dass die Türkei gerade boomte und es dort deshalb eher Gelegenheit gebe, das große Geld zu machen.

    Oder meint Sarrazin etwa, die deutschen Hochqualifizierten wandern aus, weil die “faulen Türken” die Sozialabgaben “in die Höhe treiben”?

    Ja, z.T. glaubt Sarrazin das wohl, wobei Sarrazin insoweit nicht ausschließlich oder vorwiegend auf „Türken“ abhebt. Bei ihm verschwimmt immer wieder eine ökonomische Argumentation mit einer antisilamischen Argumentation: Er sieht arabisch und türkischstämmige Migranten einerseits deshalb als Problem an, weil sie vergleichsweise stark von Sozialleistungen abhängen (was auch – siehe Studien des Bundesamtes für Migration – stimmt). Andererseits hat er aber auch etwas gegen sie, weil er eine kulturelle Vereinnahmung Deutschlands durch den Islam befürchtet. Soweit es um die ökonomische Argumentation geht – und diese scheint mir bei ihm trotz allem zu dominieren -, sind Sozialleistungsempfänger grundsätzlich ein Problem, weil sie einerseits Geld kosten und andererseits die Geldquelle des Staates – nämlich die Gutausgebildeten – vertreiben. Sie sind in anderen Worten ein erheblicher Standortnachteil.

    Gehe jetzt auch schlafen. Gute Nacht allerseits.

    • 26. August 2010 um 00:53 Uhr
    • NKB
  398. 405.

    HEUTE: Warum die Integration vieler muslimischer Migranten am Islam scheitert.

    Es reicht aus, dass Muslime unsere Gesetze beachten, ihre Frauen nicht unterdrücken, Zwangsheiraten abschaffen, ihre Jugendlichen an Gewalttätigkeiten hindern und für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen. Darum geht es.

    Wer diese Forderungen als Zwang zur Assimilation kritisiert, hat in der Tat ein Integrationsproblem. Vielleicht sollte er einmal einen Gedanken daran verschwenden, weshalb es in ganz Europa Vorbehalte gegen Muslime gibt – mit guten Gründen:

    In Berlin werden 20 Prozent aller Gewalttaten von nur 1000 türkischen und arabischen jugendlichen Tätern begangen, eine Bevölkerungsgruppe, die 0,3 Promille der gesamten Berliner Bevölkerung stellt. Aber im Integrationsbericht der Bundesregierung wird deren Kriminalität relativiert.

    Ein Gradmesser für die Integrationsbereitschaft ist das Heiratsverhalten. Es steuert zudem das Tempo der Auflösung von Parallelgesellschaften beziehungsweise verhindert, dass sie in größerem Umfang entstehen. Hier sieht es schlecht aus, denn nur drei Prozent der jungen Männer und acht Prozent der jungen Frauen mit türkischem Migrationshintergrund heiraten einen deutschen Partner, bei den Russlanddeutschen sind es dagegen 67 Prozent.

    rund 60 Prozent der Ehen türkischer Staatsbürger in Deutschland werden mit einem Partner aus der Türkei geschlossen. Diese Importpartner weisen durchweg eine sehr niedrige Bildung auf. In Berlin sind zehn Prozent von ihnen Analphabeten, 28 Prozent haben eine Schule nur bis zum fünften Schuljahr besucht. Durchweg kommen die Importpartner aus dem regionalen Umfeld und häufig auch aus der engen Verwandtschaft der Familie, in die sie einheiraten. Häufig sind es Vettern und Cousinen. Ganze Clans haben eine lange Tradition von Inzucht und entsprechend viele Behinderungen.

    [Wurde bei der IQ Diskussion auch noch nicht angesprochen]

    Lesen Sie morgen: In Deutschland wächst eine funktions- und arbeitslose Unterklasse heran

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/26/thilo-sarrazin/spd-politiker-schreibt-in-seinem-neuen-buch-ueber-den-islam.html

    • 26. August 2010 um 01:12 Uhr
    • PBUH
  399. 406.

    @Popeye

    nur nochmal zur Richtigstellung. Ich unterstelle Sarrazin nichts, sondern analysiere die Aussagen, die er getroffen hat. Sie beschwichtigen mit etwas, was er NICHT geschrieben hat „Sie wissen ja, wie er das meint“. Des Weiteren weiß ich nicht, was Sie mit Lüge meinen könnten. Wenn es um die Diskriminierung geht, die Sarrazin leugnet, sollten Sie ersmal die Definition von Diskriminierung verstehen, bevor Sie die Aussagen Sarrazins für Extremtrottel (als ob Juden wegen ihrer Hakennase verfolgt worden wären, und sarrazin dies nicht wüsste) ausreichend halten, um mir eine „Lüge“ nachzusagen.

    Der Charakter Sarrazinscher Leserschaft lässt sich in folgender Aussage erkennen:

    Es ist bekannt, dass der Anteil der angeborenen Behinderungen unter den türkischen und kurdischen Migranten weit überdurchschnittlich ist. Aber das Thema wird gern totgeschwiegen. Man könnte ja auf die Idee kommen, dass auch Erbfaktoren für das Versagen von Teilen der türkischen Bevölkerung im deutschen Schulsystem verantwortlich sind.

    Ich werde und kann mir nicht die Mühe machen, für Sarrazin zur Ikone erhebende Schwachköpfe die Zahlen, die er verwendet, aufzuschlüsseln. Sie können sich aber sicher sein, dass genug Leute dies tun werden. also feiern Sie noch Ihren Oberschmarotzer, der nicht den Anstand besitzt, seinen Job bei der Bundesbank zu kündigen, sondern versucht, sich bei voller Bezahlung freistellen zu lassen. tragbar ist er garantiert nicht mehr in einem Job, der unsere Währung stabilisieren soll, wenn er so Superdebile Auissagen trifft.

    • 26. August 2010 um 01:28 Uhr
    • Erol Bulut
  400. 407.

    @NKB
    Nun, es hat ja auch schließlich keinen Charme in einer Dokumentation auszusagen „Deutschland ist scheiße, ich wollte da unbedingt weg“ :-). Nein, man kann sicher nicht vollständig generalisieren, aber es ist mit einem erheblichen Risiko verbunden seine gewohnte Umwelt oder von mir aus auch Heimat zu verlassen und auszuwandern. Die Risikofreudigen werden es aus erwarteten überragenden ökonomischen Chancen tuen, die mit durchschnittlicher Risikoeinstellung einfach, weil sie unglücklich sind und die Möglichkeit dazu haben.
    Nein, Steuern habe ich nicht einbezogen, ich habe auch keine detaillierten Anlaysen durchgeführt. Ich habe bloss das wiedergegeben, was mir mitgeteilt wurde und das wäre, dass man finanziell nicht unbedingt besser dasteht als in Deutschland. (Es sei denn, man hat entsprechende Beziehungen. Ist aber schließlich überall so!)

    „Soweit es um die ökonomische Argumentation geht – und diese scheint mir bei ihm trotz allem zu dominieren -, sind Sozialleistungsempfänger grundsätzlich ein Problem, weil sie einerseits Geld kosten und andererseits die Geldquelle des Staates – nämlich die Gutausgebildeten – vertreiben. Sie sind in anderen Worten ein erheblicher Standortnachteil.“

    Da Sie ja anscheinend einen guten Draht zu Herrn Sarrazin haben, sollten Sie ihm aus dem heiligen Grundgesetz Artikel 20 Absatz 1 und Artikel 20 Absatz 1 Satz 1 nahelegen. Da ist ja fast schon ein Fall für den Vefassungsschutz.

    • 26. August 2010 um 02:21 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  401. 408.

    @ EB

    Wissen Sie mittlerweile, was Sie mir mitteilen wollen?

    Dass Sie nichts mitteilen.

  402. 409.

    „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staaten ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständige neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“ (http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin106.html)
    Wohl war Herr Sarrazin: „Ich muss niemanden anerkennen, der seiner sozialen Verantwortung als Repräsentant eines Bundeslandes nicht nachkommt und die Probleme des Landes auf die Unterschicht und Menschen mit türkischem und arabischen Hintergrund schiebt.“
    Sarrazin, der Anfang Mai nach 17-jähriger Senatszugehörigkeit von Berlin in die Bundesbankzentrale nach Frankfurt am Main gewechselt ist, hatte in der Kulturzeitschrift „Lettre International“ unter anderem von „etwa 20 Prozent der Berliner Bevölkerung“ gesprochen, die ökonomisch „nicht gebraucht werden“. (http://www.welt.de/politik/article4712797/SPD-Politiker-fordern-Parteiausschluss-Sarrazins.html)
    Das stimmt auch Herr Sarrazin, ca. 10% eben diese Bevölkerungsgruppen (Türken und Araber) 9% die restlichen. Ebenso eine Vielzahl von Repräsentanten, die nach einer bestimmten Zeit Anspruch auf Pensionen haben und was für EINE PENSION. (http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-5551/ruhegehalt_aid_53948.html)
    „Eine große Zahl von Türken und Arabern in Berlin haben keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel.“ (http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/06/sarrazin-aussagen-im-check/tuerken-greifen-ihn-an.html)
    Eine kleine Ergänzung aus dem Ruhrgebiet: Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Lehrer etc….
    „Es findet eine fortwährende negative Auslese statt. Das ist für die Stadtpolitik von Bedeutung. Ich habe gesagt: Unsere Bildungspopulation wird von Generation zu Generation dümmer.“ (http://www.derwesten.de/blogs/freierwesten/stories/6580/)
    Hiermit kommen wir zu ihnen als Repräsentant Herr Sarrazin.
    „Große Teile sind weder integrationswillig noch integrationsfähig.“ (http://www.derwesten.de/blogs/freierwesten/stories/6580/)
    Tja, dazu kann ich nur sagen: Der eine muss Integration zulassen und der andere Sie akzeptieren.
    „Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung.“ (http://www.derwesten.de/blogs/freierwesten/stories/6580/)
    Ich glaube, dazu habe ich schon etwas vorher geschrieben. Und was man der jüdischen Bevölkerung in diesem Lande angetan hat Herr Sarrazin, muss ich Ihnen wohl nicht sagen.
    Wenn man die Probleme anspricht, sollte man sich erst einmal genau überlegen, wie man Sie übermittelt. Und erst recht als ehemaliger Finanzsenator im Berliner Senat, sollte man auf seine Wortwahl und der dazugehörigen Übermittlungsart achten. Mit Faszination musste ich feststellen, dass ausgerechnet ein Volkswirt von der Uni Bonn diese katastrophalen (ökonomischen) Aussagen getroffen hat.

    • 26. August 2010 um 09:42 Uhr
    • Der Titan
  403. 410.

    Sehr unterhaltsames Interview mit S

    http://www.zeit.de/2010/35/Sarrazin

    • 26. August 2010 um 09:48 Uhr
    • PBUH
  404. 411.

    Wer noch nicht wiß warum das Eidgenössische Schwingerfest ohne Zwischenfälle abgelaufen ist, erfährt es hier.

  405. 412.

    „Wenn es um die Diskriminierung geht, die Sarrazin leugnet, sollten Sie ersmal die Definition von Diskriminierung verstehen, bevor Sie die Aussagen Sarrazins für Extremtrottel (als ob Juden wegen ihrer Hakennase verfolgt worden wären, und sarrazin dies nicht wüsste) ausreichend halten, um mir eine “Lüge” nachzusagen.“

    Von „ausreichend“ war nie die Rede, er spricht lediglich ein Teilaspekt an, deswegen zu behaupten, er leugne die Diskriminierung, ist schlicht und einfach eine Lüge.

    Sie ANALYSIEREN? Wow, was für ein Brüller! Aber Sie haben ja am Anfang schon klargemacht, wie Sie zu diskutieren gedenken…

    • 26. August 2010 um 10:02 Uhr
    • Popeye
  406. 413.

    ad 410 – Eidgenössisches Feste

    Habe mir den außerordentlich fesselnden Vortrag über die Spannungsfreiheit und überwältigende Friedfertigkeit dieser großartigen helvetischen Veranstaltung angehört.
    Auch der Hinweis auf die ‚geringe Anzahl von Teilnehmern mit Migrationshintergrund‘ durfte natürlich nicht fehlen.
    Schweizer Aborigines unter sich – eine Garantie für Vieles.

    Meine persönliche Vermutung hinsichtlich eine schlüssigen Begründung für die ungewöhnliche soziale Ruhe dieser Festlichkeit – Sehen/Hören Sie selbst:

    http://www.vxm.ch/playlist/player?xml=/single/listen/1533

    Postscriptum:
    Übrigens – genauestes Hinhören Ihres Links ergab, dass ich bei der akustischen Präsentation Ihres verlinkten Berichtes den Begriff

    „SCHWINGFEST“

    statt des Ihrerseits orthographisch fehlerbehafteten Begriffes

    „SCHWINGFERFEST“

    vernommen habe.

  407. 414.

    Nr. 412 bezieht sich (mit Dank!!) auf den wichtigen Hinweis von M. Riexinger Nr. 410

  408. 415.

    @ P

    Die Schweizer selbst scheinen in dieser Hinsicht kein einig Volkch von Brüdern zu sein:

    http://www.facebook.com/pages/Eidgenossisches-Schwingerfest-Alplerfest/118224558213563?ref=mf

    @ alle Helvetischunkundigen

    Das alles hat rein gar nichts mit Swingern zu tun!

  409. 416.

    ad 415 – @ MR

    „Das alles hat rein gar nichts mit Swingern zu tun!“ – Das wird die Massen enttäuschen.

    Ansonsten: Vielen Dank für den (optischen) Hinweis.
    [Hatte schon intensivst gerätselt, was um Alles unsere Schweizer Aborigines und ‚Blutsbrüder‘ auf dieser von Ihnen verlinkten Festlichkeit eigentlich treiben/trieben/getrieben hatten – in der doch so spannungsfrei-friedlichen Atmosphäre mit betont bemerkenswert wenigen Migrations-Hintergrund-Teilnehmern.]

  410. 417.

    @Riexinger

    Sie sind wirklich putzig. Sie kopieren nur Teile meiner Kommentare um mir dann zu zeigen, dass nichts drin stehen würde, obwohl dort immer nocht weit mehr als das „Nichts“ steht, welches Sie anbieten.

    Sie haben doch nicht Nachhilfe beim „Argumentieren“ bei Tütü gehabt, oder?

    • 26. August 2010 um 11:36 Uhr
    • Erol Bulut
  411. 418.

    „Das wirklich Perverseste, was man in der sogenannten deutschen Debattenkultur in letzter Zeit hören konnte, hat der Bundesbank-Vorstand und ehemalige Berliner SPD-Finanzsenator Thilo Sarrazin vor Kurzem einem SZ-Reporter gesagt. Es war keine ausländerfeindliche, rassistische oder beleidigende Bemerkung. Ausländerfeindliche, rassistische und beleidigende Bemerkungen sind harmloses Gequassel gegen das, was er wirklich gesagt hat.

    Es ging um die Frage, woher Sarrazins viel zitierte, im Brustton der Faktizität vorgetragene Behauptung eigentlich kommt, dass siebzig Prozent der türkischen und neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung Berlins den Staat ablehnten und in großen Teilen weder integrationswillig noch integrationsfähig seien. Sarrazin gab zu, dass er keinerlei Statistiken dazu habe. Er gab zu, dass es solche Statistiken auch gar nicht gibt.

    Bisher hat schlichtweg kein Meinungsforscher der türkischen und arabischen Bevölkerung Berlins diese Frage gestellt. Thilo Sarrazin behauptet also etwas, von dem er schlicht und einfach nichts weiß. Wenn man aber keine Zahl hat, erklärte Sarrazin dem Reporter weiter, muss »man eine schöpfen, die in die richtige Richtung weist, und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch«. Danke dafür. Hier zeigt das, was wir derzeit »Debatte« nennen, wenigstens einmal seine erschreckende Fratze.

    Es geht darum, schwachsinnige, ideologische, gefährliche Pseudofakten in die Welt zu setzen und irgendjemand anderem die mühsame und kostspielige Arbeit zu überlassen, den Schwachsinn faktisch und wissenschaftlich zu widerlegen. Was natürlich unmöglich ist. Leute wie Sarrazin und Westerwelle können Pseudfoakten mit einer Geschwindigkeit in die Welt setzen, die jede Nachprüfung und Widerlegung unmöglich macht.

    Wenn das als Strategie nicht komplett gewissenlos ist, weiß ich nicht, was dann.“

    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33007

    Es ist nichts Neues, dass Sarrazin seine „Statistik“ damals glatt erfunden hatte. Ein erneuter Hinweis schien es mir trotzdem wert zu sein.

  412. 419.

    @Popeye

    Sie können gerne den Sarrazinschen Unfug über Diskriminierung ernst nehmen, aber dass ein Vorstand bei der Bundesbank die Superverblödeten anspricht, indem er so tut, als ob Diskriminierung vom Aussehen abhängen würde, ist unterstes Niveau.

    Die Trottel, die Sarrazin anspricht, indem er behauptet, Diskriminierung wäre keine Erklärung für die Ausgrenzung von Moslems, weil viel schlimmer Aussehende (das aus dem Mund eines so unattraktiven Menschen) Asiaten nicht benachteiligt werden würden, haben natürlich keine Bildung. Mit Bildung würde jeder nicht ganz vertrottelte Mensch sagen, ob Sarrazin keine Geschichtskenntnisse über die Verfolgung von Juden hat, die in der Mehrheit nicht Erkennbar waren.

    Die Begründung ist völlig schwachsinnig weil ja eben für Volltrottel nieder geschrieben. Jeder kann den Selbstversuch starten und sich mit türkischen Namen für eine Wohnung oder einen Arbeitsplatz sich bewerben und feststellen, ob Diskriminierung eine Rolle bei der Wohnungswahl oder an der Beteiligung am Arbeitsmarkt eine Rolle spielt.

    Also abgesehen von der höchst schwachsinnigen Begründung Sarrazins und der Möglichkeit für jeden, nachzuprüfen, ob Diskriminierung so gnadenlos als Grund geleugnet werden kann, braucht man nur auf die Bedeutung des Wortes hinzuweisen! Wenn es Diskriminierung gibt, wird auch diskriminiert (ausgegrenzt). Wenn nicht, dann gibt es auch keine Diskriminierung. Die Aussage „Türken werden zwar diskriminiert aber die Diskriminierung findet nicht statt“ ist genau das Niveau, welches seine Fans verkörpern, wie hier mehrfach demonstriert wird.

    Um Ihnen die Niedertracht Sarrazinscher Aussagen und Volksverhetzung ein weiteres mal offen zu legen, was Sie aber höchstwahrscheinlich nicht verstehen werden, konstruiere ich zu Sarrazins Volksverhetzung bei seiner Erklärung schlechter Schulleistungen von Türkindern, die er auf eine „erhöhte Anzahl behinderter Kinder zurückführt“. Mit so Sprüchen gehört er in die Nazizeit, wo er eine große Karriere gehabt hätte. das Pendant zu solcher niedertracht wäre:

    „Aufgrund der überdurchschnittlichen Zahl von ermordeten Säuglingen und Kinderschändungen in Deutschland haben die deutschen Frauen Angst vor solchen Ereignissen in der eigenen Familie und bekommen so wenig Kinder“

    Das ist die gleiche Methodik von Sarrazin, die ich an anderen extrem Verachtenswerten Kommentaren schon dargelegt habe. Die „Beweisführung“ der untragbaren Umformulierung von Türken- zur Deutschenhetze ist die identische von Sarrazin.

    Nun habe ich genug zu diesem üblen Supersozialschmarotzer, Rassisten und Trottelfischer gesagt. Das die Bild bei solch rassistischer Scharade mitmacht, sollte eigentlich in einem Land mit gewissen zu einem erheblichen Boykott führen, aber dafür fehlt eine wahrnehmbare deutsche Intellektualität.

    • 26. August 2010 um 12:00 Uhr
    • Erol Bulut
  413. 420.

    @ Marriex

    Stuttgart war gestern wegen der Demo dicht. Meine dringende Warenbestellung habe ich deshalb erst heute statt gestern abend erhalten. Idioten!

  414. 421.

    @ HJS

    heute soll es ja noch dicker kommen.

  415. 422.

    ad 409 – Der Titan

    „Wenn man die Probleme anspricht, sollte man sich erst einmal genau überlegen, wie man Sie übermittelt. Und erst recht als ehemaliger Finanzsenator im Berliner Senat, sollte man auf seine Wortwahl und der dazugehörigen Übermittlungsart achten. Mit Faszination musste ich feststellen, dass ausgerechnet ein Volkswirt von der Uni Bonn diese katastrophalen (ökonomischen) Aussagen getroffen hat.“

    Meine Rede – völlig d’accord!

    In dieser Hinsicht hatte ich bereits schon einmal auf die folgende „Janus-Köpfigkeit“ der ‚causa Sarrazin‘ hingewiesen:

    Kritik ist sicherlich an denjenigen (zahlreichen und umfangreichen) Passagen zu üben, wo Sarrazin nicht seiner Verantwortung als grandioser Steuerverbraucher, sprich von der Gesellschaft hochbezahlter Funktionär, nachkommt und aufgrund fahrlässiger Formulierungsweise und Terminologie bzw. Etikettierung (- möglicherweise unbeabsichtigt -) letztlich die Gefahr der Spaltung einer Gesellschaft fördert,
    die ja faktisch schon seit Anfang der 50er Jahre durch intensive Einwanderung gekennzeichnet ist.

    Es kann andererseits aber auch nicht sinnvoll sein, Sarrazins zustimmungsfähige und akzeptable Vorstellungen bzw.Forderungen, die ja durchaus existent und sicherlich inzwischen Teil eines gesamtgesellschaftlichen Konsenses sind [siehe mein Beitrag 209], heftigst u. polemischst zu bekämpfen, um dadurch so rechtsextremistischen Barbaren (der NPD beispielsweise) das gesamte Feld der mit sachlich-rationalem Augenmass und mit dem Ziel der gesellschaftlichen ‚concordia‘ zu behandelnden Problematik zu überlassen.

  416. 423.

    @ Mustermann

    Die SZ zu ziteren ist langsam ähnlich tentenziös wie die Junge Freuheit oder die Nationalzeitung zu zitieren.
    Die SZ verbreitet keine meinungen mehr, sondern einseitige populistische Hetze- lesen sie doch diesen *geistigen schwachsinn* mal durch.

    Da fällt doch auf, dass es zuallererst einmal um moralische aburteilung geht:
    Das wirklich Perverseste, was man in der sogenannten deutschen Debattenkultur in letzter Zeit hören konnte…
    Das perverseste, schlimmer als rassismus usw:
    Ausländerfeindliche, rassistische und beleidigende Bemerkungen sind harmloses Gequassel gegen das, was er wirklich gesagt hat.
    …. – lächerliches argument, ein auf ein rein fühlen beruhendes – weil Th. Kniebe meint, dass dürfe man nicht so sagen, aber er inhaltlich da wenig entgegenzusetzen weis, greift er auf *moralische verurteilungen* zurück. Rasismusvorwurf tut es nicht mehr – stimmt, irgendwann ist der nunmal einfach abgenutzt, wenn man ihn austeilt mit der gieskanne ohne jede faktizität – dann muss halt die Steigerung her.

    Was war denn des böse, das sarrazin losgelassen hat:
    Nun er gibt zahlen an, die seiner meinung nach korrekt sind/sein müßten, die aber nicht auf einer untersuchung beruhen.
    Das darf er, dass ist ein sehr übliches vorgehen, wenn eine entsprechende empirische untersuchung fehlt – die zahlöen können stimmen oder sie können falsch sein, niemand weis es. Im grund ruft es nach einer überprüfung, wenn nicht jeder meint, dass sie stimmen könnten –> das wäre die konsequenz daraus.
    Solange er nicht bekhauptet, daß diese zahlen ergebnisse empirischer studien wären (was er ja nicht getan hat) – ist das legitim, vor allem, wenn er freimütig zugibt, daß es im Grunde fantasiezahlen sind, die nur seiner Meinung nach richtig wären, bzw. in die *richtigr Richtung deuten*, wie er sich ausdrückt.
    Eigentlich ein völlig legimtimes und durchaus auch gebräuchliches vorgehen, gerade von politikern allen Colours.
    Und hier Kniebe im grunde pervers:
    erst einmal suggeriert er, daß dies zeichen besonders anruckiger Politiker wie sarrazin und westerwelle täten (und sonst wohl keiner, erst recht nicht aus dem eigenen parteipolitischen sprektrum wohl):
    Leute wie Sarrazin und Westerwelle können Pseudfoakten mit einer Geschwindigkeit in die Welt setzen, die jede Nachprüfung und Widerlegung unmöglich macht.
    Diese billige erneute aburteilen (was sicht eigentlich westerwelle hier ind er argumentation?) von etwas, was in diskussionen man bei sehr vielen politikern aller, gerade auch des linken colours, beobachten kann – DAS ist pervers im grunde.

    Sieht man dann die begründungen noch an:
    Es geht darum, schwachsinnige, ideologische, gefährliche Pseudofakten in die Welt zu setzen und irgendjemand anderem die mühsame und kostspielige Arbeit zu überlassen, den Schwachsinn faktisch und wissenschaftlich zu widerlegen. Was natürlich unmöglich ist.
    und denkt etwas darüber nach, kommt einen, daß schonmal das attribut „schwachsinnig“ nicht hinhauen kann – denn wenn es keine Untersuchung doch gibt, dann kann man auch nciht beurteilen, ob die angegeben zahlen *schwachsinnig* oder *richtig* sind – wie denn auch?
    „Ideologisch“ sieht ebenfalls nicht besser aus – trifft dieselbe kritik zu.
    *Gefährlich* ist eine andere kategorie – denn die zahl selbst könnten *gefährlich* sein, egal, ob sie stimmen oder nicht – nämlich in bestimmten zumindest politischen Hinsichten.
    Sie könnten unruhe hervorrufen zuerst einmal.
    Und sie könnten vorurteile schüren, falls sie nicht stimmen sollten.
    Sie könnten aber politisch gefährlich auch sein für eine viele politiker und politische gruppierungen, von denen die SZ u. a. ein repräsendant ist – nämlich dann, wenn sie (ungefähr) stimmen sollten.

    Und da taucht bei mir zumindest die Frage auf: warum gibt es denn nicht so eine oder entsprechende Untersuchung?
    Könnte es sein,d aß diese Politisch unterbunden werden – dass z. b. der Bund bzw. die Länder als die Auftrags- & Geldgeber vieler sozialer studien solche studen nicht finanzieren?
    Es wird doch sonst alles mögliche erfasst – und das zu klären wäre doch wichtig, gerade dann, wenn da gar nichts ist außer vorurteile von leuten wie sarrazin, oder nicht?

    Knebel will letztendlich eine Zensur wieder – er will die debatte um ein durchaus brennendes und schon langjähriges Thema tabuisieren bzw. wenigstens kontrollieren udn zur not auch verbieten können:
    Muss man dieses und jenes nicht mal sagen dürfen? Die Debatte in Gang bringen? Ist Drüberreden nicht besser als Nichtdrüberreden? Ich sage inzwischen: Nein. Ich sage: Guido, Thilo, Maul halten. Angesichts dieser Debattenkultur wirken Verschweigen, Aussitzen und Weiterwursteln wie rationale, humane und weise Alternativen. Herzlichen Glückwunsch!
    Ich sage: leute wie Knebel sollen in den Iran ziehen, da haben sie ihre geliebte demokratie und rechtsstaat, wie solche leute sich ihn wünschen: mit zensur und moralischer sprachkontrolle. -reaktionäre münchner spießer, die die fassade ihrer kleinbürgerwelt aufrechterhalten wollen und die in zeitungen wie der SZ genau richtig aufgehoben sind.

    • 26. August 2010 um 12:43 Uhr
    • Zagreus
  417. 424.

    Unter der Überschrift: ‚Sind Muslime dümmer?‘ findet sich in der aktuellen Print-Ausgabe der Zeit ein Interview mit Sarrazin, in beide Interviewer vorführen, wie ein wirklich dumm geführtes Interview auszusehen hat.

    Findet man auch zum klicken.

    Vielleicht wichtiger, hier:

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1255423/

    das dlradio Interview mit Sarrazin zum Nachlesen und Hören.

    Den schwächer Begabten hier wird auch das wohl nicht helfen; ist leider nur in Deutsch verfügbar.

    m.

    • 26. August 2010 um 12:54 Uhr
    • miles
  418. 425.

    @Miles

    die schwächer Begabten zeigen hier und auch woanders durch völlig verblödete Selbstentblößung, welche Trottel Sarrazin mit seiner „Logik“ für Bildungsbefreite auftreten kann.

    Das Interview in der Zeit ist wirklich schwach, weil die Intelligenzvererbungsthese, mit der Sarrazin auf den ersten beiden Seiten dümmlich als „wissenschaftlich bewiesen“ rumschwadroniert, ihm wie der rassistische Müll über seine Inzesttheorie leicht um die Ohren als Schwachsinn gehauen hätte werden können.

    Aber viel Spaß beim gefischt werden und bei der Selbstentblößung. Ich gönne Ihnen das :]

    • 26. August 2010 um 13:36 Uhr
    • Erol Bulut
  419. 426.

    @ MM

    Wenn man diese Zahlen auf einer wissenschaftlichen Basis erheben würde, müsst man natürlich als Referenz auch eine Erhebung darunterlegen, die zeigt, welcher Anteil der deutschen Bevölkerung den Staat ablehnt. Auf das Ergebnis wäre ich gespannt. Die Auswanderungszahlen sprechen da ja schon eine beredte Sprache. Ich würde mich nicht wundern, wenn wir unsere Migranten da locker übertrumpfen.
    Sarrazins Buchtitel heißt ja auch: „Die Deutschen schaffen SICH ab“ und nicht „Die Migranten schaffen UNS ab.“ Ich stelle es mir aus sicht der Migranten sehr schwierige vor, sich in einen Staat zu integrieren, der sich gerade selbst abschafft. Man heuert ja auch nicht auf einem Schiff, an, wo die Mannschaft gerade fette Löcher in den Rumpf bohrt.

    • 26. August 2010 um 13:36 Uhr
    • cwspeer
  420. 427.

    @ Zagreus 423:

    Waren nicht auch Sie es, der – richtigerweise – nach dem Inhalt einer Meinung oder Positionierung fragen wollte, egal ‚aus welcher Ecke sie kommt’?

    Sollen wir nun alle anfangen, mit subkektiven ‚Fantasiezahlen, die unserer Meinung nach richtig wären‘, um uns zu schmeißen?
    Dann behaupte ich einfach mal, auf Grundlage meiner Erfahrungen, dass 70% aller ADHS-Kinder oder Menschen mit Leserechtschreibschwäche einen unterdurchschnittlichen IQ besitzen.
    Und ich behaupte, jeder zweite deutsche Bürger aus den ‚neuen Bundesländern‘ steht rechtem Gedankengut nahe.
    Einmal abgesehen davon, dass meines Wissens viele ADHS-Kinder sogar einen überdurchschnittlichen IQ haben; halten Sie derartige Behauptungen für geeignete Diskussionsgrundlagen?

    Bezüglich Ihrer Bemerkungen über etwaige Studien: Es gab da diesen Spruch: „Studie zeigt: 98% aller Sätze, in denen das Wort ‚Experte‘ oder ‚Studie‘ vorkommt, sind von Lobbyisten entworfen worden“.

    Ich denke nicht, dass es Sarrazin schwer gemacht wird, seine Thesen zu verbreiten. Man beachte nur die mediale Aufmerksamkeit, die ihm entgegengebracht wird (Spiegel, BILD, Zeit etc.pp), und die Zahl der Medien, die ihm eine Plattform bieten. Im Grunde ist es inzwischen doch eher schon wieder Anti-Mainstream, gegen den Strom, wenn man den Aussagen Sarrazins inhaltlich nicht (!) voll zustimmt. So unterschiedlich können Wahrnehmungen eben sein.

    Kniebe hat das Recht, seine Meinung zu Sarrazin kundzutun; wenn sie ihm das verbieten wollen, sollten Sie sich fragen, wer die Debatte tatsächlich unterdrückt:

    „Nach Angaben des Internationalen Literaturfestivals Berlin haben Thilo Sarrazin und sein Verlag einen kritischen Gesprächspartner auf dem Podium einer im Haus der Kulturen der Welt geplanten Buchvorstellung abgelehnt. „Das können wir nicht tolerieren“, erklärt Bernd Scherer, Intendant des Hauses. „Die von uns gewünschte Form der Auseinandersetzung wird dadurch konterkariert. Bleibt es bei dieser Haltung von Thilo Sarrazin und des Verlages, wird die Veranstaltung bei uns nicht stattfinden.““

    Quelle: http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EE2D543295E12432A8CFFBDA3CE51C3D2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Ein meines Erachtens guter Schlusssatz aus dem FAZ-Artikel:

    „Niemand hindert den Autor Thilo Sarrazin an der Propagierung seiner Thesen. Was nichts daran ändert, dass diesem biologistischen Buch die kulturelle Geschäftsgrundlage fehlt. „Deutschland schafft sich ab“ erzählt die Untergangsgeschichte einer Nation. Für diesen Untergang sollen mit den Muslimen nun sechs Prozent der Bevölkerung die Verantwortung übernehmen. Es fragt sich, was die anderen 94 Prozent in den letzten Jahrzehnten für die Zukunft ihres Landes getan haben. Sarrazins Buch ist ein Entlastungsversuch einer desorientierten Elite. Kein Zweifel, dass es ein Erfolg wird.“

    Treffer!

  421. 428.

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2010/08/26/sarrazin-ist-nur-noch-peinlich-und-hat-doch-recht-deutschland-wird-abgeschafft-hoffentlich/

    „Schauen wir uns doch mal an, wer uns überschwemmt:

    Da wären erstmal die Europäer. Fürchterliche Finsterlinge, die der gesamten Welt als Kolonialherren viel Unheil gebracht haben und es auch noch weiterhin tun: 55,8 % der jährlichen Zuwanderer stammen aus EU-Ländern, weitere 16,7 % aus europäischen Nicht-Eu-Ländern. 4,8 % stammen aus der Türkei – 24,5% aus Polen. 12,6 % kommen aus Asien (mehr als ein Drittel davon aus China, Indien, Japan), 7,5 % aus Amerika (die Hälfte aus den USA) und aus Afrika, dem Kontinent des Mordens, Folterns, Verstümmelns und der Vergewaltigung: 3,9 % (macht 25585 Leute, Vergleich: aus den USA kamen im selben Zeitraum 25156 Menschen zu uns).

    Quelle: Bundesamt für politische Bildung aus dem Jahr 2006.

    Das Bundesministerium des Inneren bestätigt diese Zahlen:

    Diese Zuwanderungswellen sowie der weiter stattfindende Familiennachzug sorgten dafür, dass bis 1996 die Zahl der Ausländer auf 7,3 Mio. anstieg. Seit 1996 ist der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung jedoch stabil bei annähernd 9 Prozent.

    Moslems stellen also einen verschwindend geringen Teil der Zuwanderer da. Das ändert sich auch 2009 nicht:

    Hauptherkunftsländer der Zuwanderer waren im vergangenen Jahr Polen (123.000), Rumänien (56.000), die USA (30.000), die Türkei (30.000) und Bulgarien (29.000). Die Zugewanderten ließen sich vor allem in Nordrhein-Westfalen (146.000), Baden-Württemberg und Bayern (jeweils 122.000) nieder. Die Hauptzielländer der Auswanderer waren 2009 Polen (123.000), Rumänien (44.000), die Türkei (40.000), die USA (36.000) und die Schweiz (30.000).

    Mehr als die Hälfte der zugezogenen Ausländer (58 Prozent) kam aus der EU. Die Zahl der zugezogenen Deutschen stieg um rund 6000 (sechs Prozent) auf 115.000. Darunter sind rund 3000 Spätaussiedler ohne ausländische mitreisende Familienangehörige und weitere Deutsche, die zum Beispiel aus dem Ausland zurückkehrten.

    Quelle: Spiegel-online

    (…)

    Doch zurück zum Thema Sarrazin, der Mann, der uns hilft, Probleme zu lösen, die es ohne ihn gar nicht geben würde. Laut Amazon enthält sein Buch Folgendes:
    Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird. Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie wir die Grundlagen unseres Wohlstands untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzen. Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon handelt dieses Buch.

    Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Sieben Moslems kommen auf 160 Deutsche – wobei hier mal unterstellt wird, das die Moslime alle die gleiche politische Absicht haben. Diese “Moslems” müssen zehn Meter groß und 1000 Kilogramm schwer sein, um eine so große Bedrohung darzustellen – und selbst dann wären sie noch zuwenig.

    Die Gefahr und den Alptraum sehe ich auch … aber ob Thilo die gleichen Quellen sieht, weiß ich momentan nicht.

    “Deutschland wird abgeschafft” … da gebe ich ihm vollkommen Recht. Leider. Man kann mitlerweile wohl nur noch davon ausgehen, das es bewußt geschieht. Eine Regierung, die mit Studiengebühren die Zahl der Studierenden herunterdrückt sich aber dann über Fachkräftemangel beschwehrt, sollte sich ernsthaft darüber Gedanken machen, erstmal den Fachkräftemangel in der Regierung zu beheben. Eine Regierung, die Kinder von Arbeitslosen in Sippenhaft nimmt und sie für die Arbeitslosigkeit der Eltern bestraft, die ihre Kompetenzen an Brüssel und die Wirtschaft abgibt und nur noch dafür sorgt, das gewisse Kreise hier schnell viel Geld für einen Wohnsitz in den USA zusammenraffen können, hat nur ein Ziel, das man ihr unterstellen kann: sie will Deutschland abschaffen.“

  422. 429.

    @MM

    Der Schlussabsatz aus dem FAZ-Teil, das sie in #427 zitieren, ist bündiger als die über 400 postings hier zum Thema. Würde ich auch Treffer nennen.

    • 26. August 2010 um 13:57 Uhr
    • Boothby
  423. 430.

    @ 330 FreeSpeech:

    Ja, es ist tatsächlich nicht einsehbar, was die Shabaab-Milizen nun mit den Thesen (oder Auswüchsen?) eines Sarrazin zu tun haben sollen.
    Was wollen Sie mit diesem Beitrag suggerieren? Dass jeder europäische Muslim den Shabaab geistig näher steht als seinen jeweiligen EU-Mitbürgern, Arbeitskollegen und Nachbarn? Dass die hiesigen Muslime vor allem eines im Sinn hätten, nämlich einen europäischen Shabaab-Ableger (für was auch immer, ja, für was eigentlich?) zu gründen?
    Wenn Sie solche Dinge wirklich annehmen, …

    Sind Sie sich überhaupt der Unterschiede der musl. Gemeinschaften Europas (UK: v.a. Bangladesch, Pakistan; Frkr.: Nord- und Schwarzafrika; Deutschland: Türkei) bewusst, und widerum der Unterschiede innerhalb von diesen?
    Was hat der Döner meines Vertrauens mit den radikal Militanten von der Shabaab zu tun? Glauben Sie, ihn (und mich) ekeln die menschenverachtenden Vorstellungen und Praktiken jener nicht genauso an wie Sie?
    All diesen Argumentationssträngen und diskursischen Vorgehensweisen liegt das fälschliche, konstruierte Bild eines Islam als monolithischen Blocks zugrunde.
    Von diesen geistigen Fesseln haben Sie sich noch nicht befreit.

  424. 431.

    @ mustermann

    „Kniebe hat das Recht, seine Meinung zu Sarrazin kundzutun; wenn sie ihm das verbieten wollen, sollten Sie sich fragen, wer die Debatte tatsächlich unterdrückt.“

    Selbstverständlich hat das Kniebe – naja, man davon abgesehen, daß seine meinung ist, dass man Sarrazin und Westerwelle verbieten sollte zu sprechen (das geht nicht – sowas gehört meiner meinung nach verbote – ähnlich wie es verboten ist zu enem mord aufzurufen, auch wenn der, der dies tut, wirklcih dies als richtig empfinden sollte).

    Mir geht es hier weniger um Sarrazin als person oder als jemand, mit einer bestimmten mmeinung, sondern um die art udn weise wie Knebel *argumentiert*.

    Er tut es:
    – auf einer gefühlsebene (es ist pervers, perverser als rassismus usw….)
    – mit etwas, was im grunde relativ verbreitet ist: die argumentation mit zahlen, die nicht empirisch abgestützt sind – und lastet dies als ein spezifikum Sarrazin (und westerwelle – der im grunde doch gar nichts hier zu suchen hätte) an. Sprich, er tut so, als ob dies nur von Sarrazin (und Westerwelle) je gemacht würde udn sonst so gar kein politiker dies auch nur in den Sinn käme. Das stimmt aber einfach nicht – sehr viele zahlen sind fantasieprodukte die irgendwelche tentenzen aufweisen sollen.
    Das ist dann in den augen von Knebel dann ein art moralisches *verbrechen* sonder gleichen, die dann mit der unsinnigen Forderung verbunden werden, daß Sarrazin derjenige sein soll, der gefälligst eine (teure) empirische studie finanzieren solle.
    Nun – solche studien werden von bund- bzw. ländern oder von stiftungen in auftrag gegeben – eine einzelperson muss schon sehr reich sein, um sowas finanzieren zu können.

    Schauen sie doch ihre eigenen *fantasiebehauptungen* an:
    „Dann behaupte ich einfach mal, auf Grundlage meiner Erfahrungen, dass 70% aller ADHS-Kinder oder Menschen mit Leserechtschreibschwäche einen unterdurchschnittlichen IQ besitzen.“
    –> dann doch stimmen (ich weis es nicht), kann aber auch falsch sein.
    Stellen wir uns doch einfach einmal vor, sie wären ein politiker, der gerne eine zusatzförderung für Kinder mit ADHS, die aufgrund des von ihnen behaupteten weitverbreiteten unterdurchschnittlichen IQs, besonders auf die bedürfnisse dieser Kinder abgestellt wäre, einführen würde.
    Nun würde soetwas viel geld kosten udn es gäbe leute, die sagen: das stimmt nicht, meienr erfahrung (meinung) nach, sind kinder mit ADHS genauso intelligent wie kinder ohne ADHS – eine spezifisch auf den angeblich mangelhaften IQ abgestellte zusatzförderung würde nur unnötig viel geld verschlingen, ja könnte den Kindern schaden gar.
    Was wäre die Konsequenz? Nun, wohl eine Studie, die versucht zu ermitteln ob ihre These (unabhängig von ihren erfahrungen) oder die der anderen zuträfe. daraus könnte man dann ableiten, was in welchen umfang sinnvoll wäre – z. b. eine entsprechenden zusatzförderung , oder gar keinen usw…
    Im Grund ist die Studie, auch wenn sie teuer ist, viel billiger als wenn man einfach loslegt oder als wenn man einfach gar nichts macht, weil man glaubt, dass das problem gar nicht existiert (und es würde doch existieren).
    Nun ist diese behauptung (ich selbst halte die prozentangaben von sarrazin bzl. des Biologischen Faktors für viel zu hoch), daß es von muslimischen Gruppierungen in deutschland (und europa) massive probleme gerade auch im bildungssektor gibt, ja nichts neues und im grunde wäre doch eine entsprechende studie geboten – übrigens meienr meinung nach auch bzl.der gesinnung (zumindest bei den nicht-deutschen *passinhabern*).

    Knebel aber interessiert all dasgar nicht so sehr – ihm geht es mehr darum zu sagen: „das darf man nicht sagen“ – also letztendlich um eine tabuisierung des themas.
    Die debatte darf nicht, zumindest so nicht wie im Moment, ablaufen , seiner meinung nach und darum sagt er auch:
    Ist Drüberreden nicht besser als Nichtdrüberreden? Ich sage inzwischen: Nein. Ich sage: Guido, Thilo, Maul halten. Angesichts dieser Debattenkultur wirken Verschweigen, Aussitzen und Weiterwursteln wie rationale, humane und weise Alternative.
    –> das ist im grunde aber eine forderung nach zensur – wie er schon sagt: Maul halten! – das dann angeblich radional wäre, gar weise und human – nehmen sie doch einmal diese attribute örtlich (und nicht metaphorisch) udn fragen sie sich, inwieweit soll das rational sein oder human? dann merken sie selbst, daß man bestimmte ansichten als absolut repräsendativ für *rational* oder +human* erstmal setzen muss, um dann zu solchen urteilen überhaupt kommen zu können – ansichten, die wiederum nicht mit rationalität zu tun haben z. b.

    • 26. August 2010 um 14:15 Uhr
    • Zagreus
  425. 432.

    Ganz wunderbarer Mann, mit dem in unserer möchtegern toleranten Gesellschaft einer da hin sticht wo es weh tut. Er trifft den Punkt exakt und spricht offen aus was sehr viele von uns denken. Multi- Kulti ist gescheitert und wird auch immer scheitern und das keineswegs nur bei uns, siehe Nord-Amerika, England, Spanien, Italien, Frankreich um nur einige Beispiele dafür zu nennen. Wir sollten es so handhaben wie die USA, nach dem Motto: „Komm her und arbeite für deinen Lebensunterhalt“! Staatliche Hilfen sollten auf null gesetzt werden, entweder man schafft es aus eigenem Willen und eigener Stärke heraus, oder man bleibt besser da wo man herkommt.
    Ich stimme ihm voll und ganz zu und möchte ihm an dieser Stelle für seine offenen, ehrlichen Worte herzlich danken. Weiter so!

    • 26. August 2010 um 14:18 Uhr
    • Moser
  426. 433.

    Moslime dürfen sich schon aufregen, wenn man deren Verschleierung Wie kommt es, daß Moslime sich schon aufregen dürfen, wenn man deren Verschleierung mancherorts kritisiert, die deutschstämmigen Deutschen aber ruhig bleiben sollen, obschon ihr Dasein auf dem Spiel steht?

    • 26. August 2010 um 14:24 Uhr
    • Mio
  427. 434.

    @ 344 Popeye:

    Was meint Sarrazin überhaupt, wenn er von den „Sitten und Gebräuchen Deutschlands“ redet? Welche Sitten und Gebräuche hat der deutsche Durchschnitts-Hartzer z.B. mit einem Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg denn bitte schon gemeinsam?

    Was meint Sarrazin, wenn er (von Türken und Arabern) verlangt, „dass ihr mit der Zeit Deutsche werdet“?
    Ich verstehe zwar durchaus, was Sarrazin sich darunter vorstellt, doch dann ist es unzähligen Biodeutschen eben genauso nicht gelungen, Deutscher geworden zu sein. Sollen diese nun auch das Land verlassen?
    Oder soll Empfängern von Sozialtransferleistungen grundsätzlich das Kinderkriegen verboten werden?

  428. 435.

    #434

    Ich verstehe zwar durchaus, was Sarrazin sich darunter vorstellt, doch dann ist es unzähligen Biodeutschen eben genauso nicht gelungen, Deutscher geworden zu sein. Sollen diese nun auch das Land verlassen?

    Es geht um Zuwanderung und die Folgen. Ihre Frage stellen Sie im Ernst?

    Sollten Sie Mohammedaner sein, bestätigen Sie hier die von Sarrazin postulierte Tendenz, sind also exkulpiert, weil Sie nämlich aus den unterstellten Gründen gar nicht besser fragen können – falls nicht, welche Entschuldigung haben Sie dann?

    m.

    • 26. August 2010 um 14:44 Uhr
    • miles
  429. 436.

    ad 427 – @ Manfred Mustermann

    Erfreulicherweise verlinken und zitieren Sie den heutigen FAZ-Artikel von Christian Geyer, der den (mir vorliegenden) SPIEGEL-Essay bzw. das (mir nicht vorliegende) Buch analysiert auf die von Thilos Sarrazin fokussierte Allmacht der Genetik. Die Kritik von Erol Bulut und docaffi an dem als biologistisch-genetisches Argumentationsmuster der Schrift zugrundliegedenem ‚Rassismus‘ dieser Schrift ist in der Tat durchaus berechtigt. Auch fällt dem Autor des FAZ-Artikels [- wie schon vorher mir, so sei in aller Bescheidenheit festgestellt -] auf, dass die 6% Muslime in Deutschland für das gesamte soziale und wirtschaftliche Elend Deutschlands verantwortlich gemacht werden – wie Sie dankenswerterweise wörtlich zitiert haben:
    „Es fragt sich, was die anderen 94 % in den letzten Jahrzehnten für die Zukunft ihres Landes getan haben“

    http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EE2D543295E12432A8CFFBDA3CE51C3D2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Ich bin übrigens dankbar, dass meine diesbezügliche Kritik an Pferdezüchterperspektive Sarrazins, die ich bereits mit Auftauchen des SPIEGEL-Essays äußerte und begründete, inzwischen auch in der deutschen Seriös-Publizistik erfolgt. Irgendwie ist man in Europa und ganz sicherlich in Deutschland offenbar inzwischen auch breitflächig-publizistisch gegenüber genetisch-biologistischen Argumentationsfoci allergisch. Erfreulicherweise – Erfahrungen mit diesem Denken hält die Zeitgeschichte ja genügend in ihren Vorratskammern der Erinnerung bereit.

    Im Folgenden nochmals einige schon von mir vor einiger Zeit geäußerte, entscheidende Argumente der Kritik an Thilo Sarrazins Denken:

    (Nr. 214 – 24. August:)
    Ebenfalls halte ich die Fertilitätsberechnungen für äußerst fragwürdig.
    Diese Fertilitäts-Argumentation scheint mir zusammenzuhängen mit der argumentativen Nähe Sarrazins zu dem österreichischen Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt (S. 139),
    • der schon mal vorschlug den Begriff „Ausländer“ durch „Kulturferne“ zu ersetzen,
    • der eventuelle Feindseligkeiten Ausländern gegenüber zu ‚archaischen Abwehrreaktionen‘ erklärte, die zur Verteidigung des Lebensraumes unvermeidlich seien,
    • der sich „im Interesse der Erhaltung des Friedens“ darum sorgte, dass „die Politiker einer Hilfe leistenden Gemeinschaft die Identität ihrer politischen Gemeinschaft“ gefährden könnten, so dass unbedingt: „eine Begrenzung der Immigration aus kulturell und anthropologisch ferner stehenden Populationen notwendig“ sei.

    (Nr. 233 – 25. August:)
    Die gesamten sarrazinsche Abhandlung zum Thema Fertilität (von der hier zunaächst nur dieser Satz zitiert sei) erinnert fatal
    an Darlegungen aus einem Anleitungswerk für den münsterlandbasierten Rinder-Züchter
    zwecks Handhabung des Erhalts der Reinrassigkeit
    in dem Zuchtgebiet des ‚Rotbunten Niederungsrindes‘ gegenüber dem Zuchtgebiet des ‚Schwarzbunten Niederungsrindes‘,
    wobei die beiden Rinderrassen problemlos
    durch die zwei Zuchtbegriffe ‚Muslime‘ versus ‚Deutsche‘ ersetzt werden.

    Gleichzeitig wird wiederum subkutan-subtil derzeitig negativ beurteilte demographische Entwicklungen in Puncto Geburtenrate/Geburtenrückgang grundsätzlich den Migranten angelastet.

    Die gedankliche Verantwortung für derartige züchterische Überlegungen scheinen mir in Sarrazins Rückgriff auf die Schule des Tierforschers Konrad Lorenz zurückzugehen, dessen Schüler ja der Tierforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt ja ist. […]

    (Nr. 398 – 26. August:)
    Bemerkenswert und aller Aufmerksamkeit wert finde ich persönlich in der Tat allerdings die Darstellung der Demographie Deutschlands quasi aus Sicht eines Züchters, der die in Deutschland vorfindbaren Zuchthengste und Zuchtstuten in die beiden Kategorien ‚Muslime‘ (eher minderwertiges Zuchtgut) und ‚Deutsche‘ (das positive Zuchtgut) kategorisiert. (siehe dazu meine Beiträge 209 und 233)

  430. 438.

    @ MM

    Welche Sitten und Gebräuche hat der deutsche Durchschnitts-Hartzer z.B. mit einem Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg denn bitte schon gemeinsam?

    ACDC.

  431. 439.

    Angenommen, dass ich Muslim wäre (was nicht der Fall ist), was änderte das an meiner Argumentation?

    Wollen Sie etwa nicht sehen, dass eben auch eine große Anzahl Autochthoner im Lande lebt, die genausowenig in die sarrazinsche Vorstellung eines ‚anständigen Deutschen‘ passen (z.B. hinsichtlich der Erfüllung der von ihm aufgestellten ‚Bedingungen‘)?

    Sarrazin reduziert das ganze komplexe Thema auf die Genetik, das werfe ich ihm vor, das ist falsch und gefährlich; die Unterschiede und daraus entstehenden Probleme liegen vielmehr stark im sozialen Umfeld.

  432. 440.

    Pardon, #439 bezieht sich auf miles #435.

  433. 441.

    ad 436 – Postscriptum – Anmerkung zum genetisch-biologistischen Denken der Tierverhaltungsbiologie-Schule des Konrad Lorenz und (seines Tierverhaltensforschungs-Schülers) Irenäus Eibel-Eibesfeldt, der für Thilo Sarrazin den Experten abgibt:

    Originalton Konrad Lorenz zur ‚Verhausschweinung des Menschen‘ :
    „Die Verfallstypen durchsetzen Volk und Staat dank ihrer größeren Vermehrungsquote und ihren vergröberten Wettbewerbsmethoden dem Artgenossen gegenüber in kürzester Zeit und bringen beiden aus analogen biologischen Gründen den Untergang, aus denen die ebenfalls asozialen Zellen einer Krebsgeschwulst das Gefüge des Zellstaates zugrunde richten.“ … „Zum Glück ist ihre Ausmerzung für den Volksarzt leichter und für den überindividuellen Organismus weniger gefährlich als die Operation des Chirurgen für den Einzelkörper. Die große technische Schwierigkeit liegt in ihrem Erkennen.“

    Ähnliche Grundlagen offenbart Irenäus Eibl-Eibesfeldt, bei dem letztlich alles an der Frage der biologischen Eignung entschieden wird. “Die Fähigkeit, in Nachkommen zu überleben, das heißt sein Erbgut zu tradieren, bleibt nach wie vor das Kriterium, an dem sich Eignung mißt.”
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493351.html

  434. 442.

    @Mustermeir

    Sie bleiben die Begründung schuldig, warum man Grenzdebile importieren sollte, wenn man Ihrer Meinung nach doch schon genug autochthone Schwachköpfe hat. Nichts anderes fragt Sarrazin auch.

    • 26. August 2010 um 15:26 Uhr
    • riccardo
  435. 443.

    @ riccardo:

    Ich sehe durch die derzeit strengen Zuwanderungsregeln schlichtweg keinen ‚Massenimport Grenzdebiler‘, und dafür plädieren würde ich schon gar nicht.
    Stattdessen sollte man die Zuwanderung für hochqualifizierte Fachkräfte erleichtern und die Regeln des Aufenthaltsrechts modifizieren, wie diese Woche Sachsens Innenminister Ulbig vorgeschlagen hat:

    „Um talentierte und gut integrierte Hochschulabsolventen zu halten, schlug er [Ulbig] vor, das unbefristete Aufenthaltsrecht schon ab einem Jahreseinkommen von 40 000 Euro zu gewähren. Bislang liege die Grenze bei 66 000 Euro, was selbst Professoren und Ingenieure nicht unbedingt erreichten, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch.“

    Quelle: Bild

  436. 444.

    @ Zagreus 431:

    Auch für mich ist der Kniebe-Artikel nicht ‚das Gelbe vom Ei‘ und ich stellte ihn in dem Bewusstsein hier hinein, dass er eine Menge Angriffsfläche bietet.
    Der von Ihnen so stark kritisierte Teil seiner Ausführungen will auch mir nicht schmecken. Ich lese den Artikel allerdings so:
    In Anbetracht der z.T. wirklich fragwürdigen Äußerungen Sarrazins (und auch Westerwelles) polemisiert Kniebe einfach nach Leibeskräften zurück.

    Ansonsten stimme ich mit Ihren Ausführungen durchaus überein!

  437. 445.

    @ publicola:

    Herzlichen Dank für die aufschlussreichen Beiträge und den überaus interessanten Spiegel-link!

  438. 446.

    #440

    Unangepaßte Deutsche? Klar gibt’s die.

    Nur, wie sich aus deren Existenz der Anspruch auf weitere personelle Verstärkung qua Import ableiten ließe, kann wohl nur ein Rechtgeleiteter verstehen. Wir haben einen Vogel (den Zausel, Abu Irgendwas) deswegen müssen wir uns nun alle Zausels dieser Welt (wie etwa Kurnaz, den türkischen Heilssucher, der selbst seinem Heimatland zu schmuddelig war) zusätzlich aufbürden? Nur weil der aus der Fremde quengelt, er möchte ‚gleichbehandelt‘ werden?

    Was solche Bereicherungsbestrebungen anlangt, herrscht in der Bevölkerung das Gefühl der Sättigung – man fühlt sich lange schon genug ‚bereichert‘. Und das gilt ausnahmslos für alle westlichen Länder – auch, wenn die veröffentlichte Meinung unentwegt anders plärrt.

    m.

    • 26. August 2010 um 15:50 Uhr
    • miles
  439. 447.

    Was stellt Gabriel demnächst mit diesem Mann an; auch den Rausschmiß betreiben, bevor es zu spät ist? Und die Zeit? Kann die das verantworten, sich durch den mitherausgeben zu lassen?

    Kann dieses blog da gar nichts bewirken? Vereint mit Redakteur und Pfarrer?

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,329533,00.html

    m.

    • 26. August 2010 um 15:54 Uhr
    • miles
  440. 448.

    —Manfred Mustermann

    „Glauben Sie, ihn (und mich) ekeln die menschenverachtenden Vorstellungen und Praktiken jener nicht genauso an wie Sie?“

    Die Vertreter der Schweizer Muslime wollen die Scharia einführen, in anderen Ländern wird das nicht anders sein. Wo sehen Sie die Abgrenzung zwischen Muslimvertretern und jihadistischen Milizionären in Somalia, wenn beide die Scharia wollen, und keiner sagen kann, wo die Scharia aufhört?

  441. 449.

    —Publicola

    Sie haben sich auf die Zucht-Rhetorik eingeschossen. Wo sagt Sarrazin, dass die IQ der betreffenden Gruppe aus genetischen Gründen tiefer ist, und nicht schlicht wegen der Bildungsorientierung? Können Sie mir die Seiten angeben?

    (Bildungsorientierung der Eltern lässt den IQ bei Kindern steigen. Für Bildungsorientierung muss man nicht unbedingt bindungsnah sein, wie die Chinesen, Vietnamesen etc zeigen.)

  442. 450.

    @miles, das ist eben das Elend der Journaille. Die wissen heute nicht mehr, was sie gestern geschrieben haben. Galoppierende Amnesie eben.
    Außerdem, wenn der olle Schmidt was sagt, ist das grundsätzlich sakrosankt. Allerdings ein Hassprediger als Herausgeber der ZEIT, das gefällt mir.

    • 26. August 2010 um 16:12 Uhr
    • riccardo
  443. 451.

    @FS

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1255423/

    Wenn wir also Chancengleichheit geben – da bin ich absolut dafür -, bedeutet dies, dass sich jeder nach seinen Möglichkeiten entwickelt, und das bedeutet, die Menschen entwickeln sich unterschiedlich. Und da, wie Sie bereits sagten, Bildung zu also 50 bis 70 Prozent erblich ist, bedeutet dies, dass gerade in einem System völliger Chancengleichheit – das ist unbarmherzig und paradox -, wo wirklich alle die gleichen Bildungschancen haben und das Fortkommen nach Verdienst zugemessen wird, in einer derartigen Gesellschaft sammeln sich die weniger Intelligenten unten und die Intelligenteren oben.

    • 26. August 2010 um 16:13 Uhr
    • Boothby
  444. 452.

    Das erlebst du doch hundertmal zwischen Karlsplatz und Sendlingertor-Platz!!!

    • 26. August 2010 um 16:20 Uhr
    • richstine
  445. 453.

    —Boothby

    in einer derartigen Gesellschaft sammeln sich die weniger Intelligenten unten und die Intelligenteren oben.

    Das trifft nicht zu. Man braucht keinen Uni-Abschuss um erfolgreich zu sein, das kann man auch mit einer Berufslehre und mit Initiative. Es ist eine Einstellungssache.

  446. 454.

    Nichola Blancho ist nicht der (alleinige) Vertreter der Schweizer Muslime. Und sie sollten von ihm (oder seinem obskuren Verband) nicht auf den ‚europäischen Durchschnitts-Muslim‘ schließen.

    Vor einiger Zeit kam im schweizer Fernsehen eine Debatte zwischen Blancho und Oskar Freysinger, eine furchtbare Diskussion, kaum anzuhören. Da stellt man die zwei extremsten ‚Parteien‘ gegenüber und wundert sich danach, wenn außer Beschimpfungen und Unterstellungen nichts bei rauskommt und die Situation immer festgefahrener erscheint.

    Der dritte Diskussionsteilnehmer schien sich in der islamischen Welt und der Religion des Islam ganz gut auszukennen. Immer wieder versuchte er, die Mittler-Rolle zu übernehmen (ihm bliebe ja gar nichts anderes übrig, meinte er), allein, über weite Teile blieb er auf verlorenem Posten.

    Ein trauriges Bild!

  447. 455.

    —Manfred Mustermann

    Die Namen sind

    Hisham Maizar und Farhad Afshar. An Blancho habe ich gar nicht gedacht.

  448. 456.

    Hisham Maizar und Farhad Afshar sind die Vertreter der grössten Vereine (oder Vereinskonglomerate). Sie wollen die Scharia.

    Im übrigen wollen im europäischen Schnitt 33% der Muslime die Scharia. In Oesterreich offensichtlich noch mehr, was mE eher auf eine andere Methode der Untersuchung hindeutet als auf eine andere Sicht.

  449. 457.

    ad 436 – # Publicola

    Ich möchte mir erlauben auf einige der von ihnen vorgebrachten argumente etwas einzugehen.

    Zuerst einmal: die kritik von docaffi und EB an der Biologistischen Argumentation gehe ich ebenfalls mit.
    Dazu: Es sieht so aus, als wenn es sehr wohl eine epigenetik gäbe udn das diese auch einfluss auf in wewitesten sinne : kulturelle menschliche erscheinungsformen nähe.
    Nur dürfte ihre rolle – meiner ansicht nach – relativ untergeordnet sein bzw. solcher Fragen wie *intelligenz* oder *Kulturellem verhalten*.
    Wenn ich eine schätzung abgeben müßte, würde ich hier insgesamt von 10% insgesamt sprechen, der durch genetik direkt beeinflußt wird – wovon 2% auf genereller vererbung besteht (z. b. hang zu fettleibigkeit, diabetis usw…) und 8% ca. durch wechselseitger beeinflussung von Umwelt-Genexpression (bestimmte physiognomische neigungen z. b. aufgrund der frühkindlichen ernährungslage). Ein unterpunkt davon – also innerhalb dieser 10% -wären dann die faktoren, in denen gene direkt kultur bzw. indivudelle Intelligenz beeinflussen dürfte – z. b. intellektuelle mangelbefähgiungen aufgrund von Vitaminmangel in einer frühkindlichen phase, der sich auch auf die genexpression niedergeschlagen hat).
    Der absolut überwiegende teil dürfte primär Kulturbedingt sein schlicht und ergreifend.

    Auch ist es unsinn, wie ja schon bemerkt wurde, die *Türken* oder die *Muslime* für alle übel verantwortlich zu machen – das ist schlicht und ergriefend falsch.
    Nicht falsch ist es aber zu konstatieren, daß es sehr wohl auch kulturspezifisches verhalten gibt, das zu konflikten führen kann innerhalb anderer kulturen (und ihren erwartungen und werten etc…).

    Nun zu Eibel-Eibelsfeld.
    Wenn man einmal vom biologischen) Zuchtgedanken absieht, gibt es durchaus in der Biologie, vor allem ind er Verhaltens- & Soziobiologie ernsthafte Positionen, die manchen grundsätzlichen Annahmen von Eibel-Eibelsfeld zumindest in den Ergebnissen nicht widersprechen – z. b. denke ich hier an die diskussionen, die durch Dawkins *Meme-*Theorie losgelöst wurden.
    Kulturen verhalten sich ähnlich wie biolgosiche einheiten in einem sich gegenseitig beieinflussenden (und ringendem) Verhalten.
    Und hier kommen wir auch zu den *Rindern*, die sie als Beispiel angeführt haben.
    Sie erinnern sich dabei an eine rassendiskussion zum zwecke der reinerhaltung der rasse – und das erscheint ihnen, so interpretiere ich es, falsch zu sein.
    Nun, auf einer Rassenebene stimmt das nicht grundsätzlich, außer man spricht irgendwelchen rassen einen mythischen eigenwert zu ohne begründung. das gescht aber ind er tierzüchtung eigentlich nie – was geschieht ist, daß gewisse merkmale, wie z. b. Milch zu geben, gesteigert werden sollen. Wenn man nun ihrBepsiel daraufhin konkretisiert, wäre sowas denkbar:
    das ‚Rotbunten Niederungsrindes‘ produziert viel milch – ist also als Milchkuh sehr geeignt – im gegensatz zum ‚Schwarzbunten Niederungsrindes‘, dass besseres Fleich liefert, aber was Milchproduktion angelangt, wirklich nicht gut ist.
    Und nun gibt es ein Bedürfnis in gestalt eines Bauern – der will Milchwirtschaft betreiben. Welche rasse wird er auswählen und warum wohl? Und wird er gleichgültig sein , ob sich die verschiedenen Rassen vermischen? Nun, sicherlich nicht.
    Nimmt man nun „Rasse“ als eine (in meinen augen geföhrliche und fehlgeleitete) metapher für *Kultur* und setzt als maßstab z. b. Bildungserfolg ein oder sagen wir einmal innovationserfolg in naturwissenschaftlich-technischer hinsicht ein, dann läßt sich sehr wohl auch da einen unterschied feststellen in der *produktivität*/*erfolg* in diesen Hinsichten. Nun hat der in meinen Augen herzlich wenig mit biologischen faktoren zu tun, aber sehr viel mit kulturellen. Z.B. welchen wert innerahlb einer gesellschaft naturwissenschaftliche erkenntnisse haben (oder ob man meint, dass alle diesbezügl. fragen schon in heiligen texten abschließend geklärt wären udn sich die menschen mehr auf das erringen ihres seelenheils zu konzentrieren hätten). oder inwieweit Schulbildungund die damit verbundenen bedingungen einen wert für alle kinder aus diesen kulturkreisen darstellt (oder ob schulwissen als totes wissen genommen wird und man mehr darauf ahctet, daß die kinder als teil des familienclans schnell geld verdienen für denselbigen)….
    Äußern würde das sich sicherlich statistisch – was selbstverständlich nicht einzelne abweichungen ausschließen würde.
    Kulturen sind nunmal eben icht gleich, wenn man sie auf bestimmten hinsichten vergleicht.
    Das betrifft aber auch sowas wie eben „Fertilität“ zu. Man schaue doch nur einmal diesbezüglich in unsere eigene Schicht hinein – wie es mit da mit dem Kinderkriegen aussieht – von der Frau ausgehend:
    ein mädchen macht so mit 18-19 abi, danach sagen wir mal 4 jahre studium – also nun 22-23, bis die feritg ist und nun denken die meisten erste einmal an beruf:nochmal 3-4 Jahre (ob referentariat, oder medizinische ausbildung, staatsexamen ablegen , usw…): die ist dann 26-27, und da erst denken die meisten an Familie und kind.
    Demgegenüber eine schicht und kultur, in der die frauen früh verheiratet werden und erst gar keine *wahl* bekommen und kinderhaben als kennzeichen des *wertes* der Frau dienen – da ist das erste , sagen wir mal mit 17-18 da und da werden viel mehr eben aufgrund dieses Wertes undd en da meist vorherrschenden familienauffasungen in die welt gesetzt. das hat etwas mit wertzuschreibungen, die eben oft auch auf weltsicht, vulgo: religionsauffassungen auch, beruhen, zu tun.
    Solange sich diese Werte innerhlab bestimmter bevölkerungsgruppen gut erhalten können – solange wird es auch einen demenstprechendes Verhalten (hier: Fertilität) geben. Wenn sich diese gruppe dabei auch och abschottet (z. b. über mehr oder weniger religiös motiviertes heiratsverhalten)kommt es eben genau nicht zu einer vermischung der *werte* – die z. b. ja in diesen Bereich für uns wenigstens etwas nicht mal so schlecht wäre. Im Bildunshinsicht, wäre es aber z. b. eine katastrophe.
    Letztendlich ist diese *Zucht-*betrachtung , wenn man nicht rasse, sondern kultur als faktor nimmt, in meinen augen durchaus auch berechtigt, denn geradee wir in europa, speziell auch inder BRD leben von innovation und Handel – wir können unseren lebensstandard in vielerlei hinsicht nur halten, weil wir viele bildungsträger haben, wiel innovationsdrang ein gesellschaftlichen Wert besitzt, weil naturwissenschaftlich-technische Bildung hochgeschätzt wird und eine säkulare grundhaltung eben nicht danach fragt, ob man gerade gegen die heiligen texte verstößt, wenn man bestimmte naturwissenschaftliche annhemn zugrunde legt.

    • 26. August 2010 um 17:08 Uhr
    • Zagreus
  450. 458.

    ad 449 – FS

    – Die unerbittliche Macht des genetischen Biologismus bei Thilo Sarrazin –

    »….Heute leben rund drei Millionen Menschen türkischer Herkunft in Deutschland. Ihr Anteil an den Geburten ist doppelt so hoch wie der Bevölkerungsanteil und nimmt weiter zu. Aus heutiger Sicht war die Gastarbeitereinwanderung in den sechziger und siebziger Jahren ein gigantischer Irrtum: Großenteils wurden die Arbeiter eingesetzt in Industrien, die sterbende Industrien waren. Dies verlangsamte den unvermeidlichen Strukturwandel und verstellte den Blick auf das Beunruhigende des Geburtenrückgangs in Deutschland. Dessen Folgen werden durch den Zuzug von Migranten nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.
    Gleicht sich nämlich die Geburtenrate der Migranten mit der Zeit der niedrigen deutschen Geburtenrate an, so ändert sich nichts an dem grundsätzlichen Problem, dass die Generation der Enkel immer nur halb so groß ist wie die Generation der Großeltern, denn das ist der Fall bei einer Fertilitätsrate von 1,4.
    Das bedeutet, dass die Bevölkerung in drei bis vier Generationen um drei Viertel schrumpft und stets die Hälfte der Einwohner älter ist als 50 Jahre. Das soziale und wirtschaftliche Leben muss unter solchen Bedingungen ganz anders organisiert werden.
    Bleibt die Geburtenrate der Migranten dagegen dauerhaft höher als die der autochthonen Bevölkerung, so werden Staat und Gesellschaft im Laufe weniger Generationen von den Migranten übernommen. …Bleibt die Fertilitätsrate der deutschen autochthonen Bevölkerung dort, wo sie seit 40 Jahren liegt, dann wird im Verlauf der nächsten drei bis vier Generationen die Zahl der Deutschen auf 20 Millionen sinken. ……« (Seite 137)

    Quelle:
    Artikel: „Debatte – Was tun? – Der SPD-Politiker Thilo Sarrazin über die Folgen einer missglückten Einwanderungspolitik – und seine radikalen Lösungsvorschläge“
    von Thilo Sarrazin
    in: DER SPIEGEL – 34 / 2010 – 23.08.2010, S. 136 – 140

    „Ich bin auf die deutsch-jüdischen Ursprünge der Intelligenzforschung etwas näher eingegangen, weil die Diskussion der genetischen Komponente von Intelligenz häufig auf große emotionale Widerstände stößt.“

    Quelle: Thilo Sarrazin (Buch) „Deutschland schafft sich ab“ (zit. nach FAZ)

    Obwohl halb verschwiegen, tritt die These in seinem Buch klar hervor: Die islamische Immigration nach Deutschland muss gestoppt werden – und zwar aus „letztlich“ genetischen Gründen.
    Mit anderen Worten: „Wir“ (als ethnisches Pluralsubjekt) werden auf natürliche Weise immer dümmer, weil ausgerechnet die kognitiv minderbemittelten Muslime in unserem Land die meisten Kinder zeugen. „Die kulturelle Fremdheit muslimischer Migranten könnte relativiert werden, wenn diese Migranten ein besonderes qualifikatorisches oder intellektuelles Potential verhießen. Das ist aber nicht erkennbar. Anzeichen gibt es eher für das Gegenteil, und es ist keineswegs ausgemacht, dass dies ausschließlich an der durchweg bildungsfernen Herkunft liegt. So spielen bei Migranten aus dem Nahen Osten auch genetische Belastungen – bedingt durch die dort übliche Heirat zwischen Verwandten – eine erhebliche Rolle und sorgen für einen überdurchschnittlich hohen Anteil an verschiedenen Erbkrankheiten.“

    Quelle: Thilo Sarrazin (Buch) „Deutschland schafft sich ab“ (zit. nach FAZ)

    Der Autor ruft die Soziobiologie als seine Referenzwissenschaft auf, welche „der menschlichen Entwicklung letztlich den Prozess der natürlichen Selektion zugrunde [legt]: Das Erbgut jener verbreitet sich, die am besten überleben und sich am meisten vermehren. Da die Überlebenschancen in der modernen Gesellschaft identisch sind, verbreiten sich die Gene jener am meisten, die die höchste Fruchtbarkeit haben.“
    Naturgemäß hat da die Politik ihre Chance verspielt.

    Quelle: Thilo Sarrazin (Buch) „Deutschland schafft sich ab“ (zit. nach FAZ)

    „Das Problem ist nicht, dass die Zahl der Nachfahren von Menschen mit hoher Bildung von Generation zu Generation schrumpft“, schreibt Sarrazin. „Das wäre nicht so wichtig, wenn alle Menschen gleich begabt wären, dann wäre Bildung nämlich eine reine Erziehungsfrage. Da Bildungsgrad und erbliche Intelligenz aber in einem befruchtenden Zusammenhang stehen, muss es mit der Zeit abträglich für das intellektuelle Potential der Bevölkerung sein, wenn Menschen mit hohem Bildungsgrad andauernd eine unterdurchschnittliche und Menschen mit niedrigem Bildungsgrad andauernd eine überdurchschnittliche Fertilität haben.“

    Quelle: Thilo Sarrazin (Buch) „Deutschland schafft sich ab“ (zit. nach FAZ)

    Araber und Türken, die keine andere produktive Funktion außer dem Gemüsehandel hätten oder gar von Hartz IV und Transfereinkommen lebten, müssten sich „auswachsen“. Im Kontext des Buches wird das Verb „auswachsen“ zur Chiffre für die biologische Lösung der Integration:

    „Daneben hat sie [die Stadt Berlin] einen Teil von Menschen, etwa
    zwanzig Prozent der Bevölkerung, die nicht ökonomisch gebraucht werden, zwanzig Prozent leben von Hartz IV und Transfereinkommen; bundesweit sind es nur acht bis zehn Prozent. Dieser Teil muss sich
    auswachsen. Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich auch keine Perspektive entwickeln….

    Lettre-Interviewer: Wenn Sie sagen „auswachsen“, meinen Sie damit, dass die Leute sterben und sich diese Schicht
    nicht wieder neu generiert durch Kinder, Enkel usw.?

    „Niels Bohr hat gesagt, er hat noch nie jemanden kennen gelernt, der seine wissenschaftliche Meinung geändert hat. Wissenschaftliche Meinungen sind immer nur ausgestorben. Und das ist auch sonst so. An
    das eine erinnern sich die Leute nicht mehr, und das andere muss sich auswachsen.
    … “

    Der Leser versteht: Muslime in unserem Land lassen sich nur integrieren, sofern sie aussterben.

    Quelle der letzten Zitate:
    Lettre-Interview

    http://eppinger.files.wordpress.com/2009/10/klasse-statt-masse.pdf

  451. 459.

    ad 457 – Zagreus

    Natürlich finde ich es bedauerlich, wenn Sarrazin mit seinem (verdeckten) genetisch-biologistischen Ansatz
    (die) wichtige(n) korrekte(n) Situationsberschreibungen, (die) wichtige(n) korrekte(n) Kernthesen, (die) wichtige(n) korrekte(n) Kernforderungen in seinem Essay
    – auf diese hatte ich konkret in meinem Beitrag Nr. 209 hingewiesen und diese wörtlich ‚expressis verbis‘ zitiert, mit der Begründung, dass diese Thesen nicht wegdiskutiert werden dürfen –

    nahezu völlig entwertet, weil nun die öffentliche Diskussion und insbesondere auch die verantwortliche Politik sich jetzt berechtigterweise an dem unterschwelligen Rassismus/genetischen Biologismus abzuarbeiten hat.

    Ein sehr schlimmer ‚Bärendienst‘ an dem höchstrelevanten, positiven Anliegen des Themas ‚Migration(sprozesse) und ihre konkrete rechtliche, administrative und kulturell-ideologische Behandlung‘.

    Ernsthafte Menschen können sich jetzt erstmal darob die nächsten Wochen und Monate die Haare raufen.

  452. 460.

    Haben Sie eigentlich noch nie von Humangenetik gehört? Pflichtveranstaltung für Mediziner und ich glaube auch für Psychologen.

    Tun Sie doch nicht so scheinheilig, als hätten Sie noch nirgendwo was über die Paarungsgepflogenheiten in muslimischen (nahoststämmigen) Familien und die Folgen für die öffentlichen Kassen gelesen?!

    In GB hat man ganz dasselbe Problem mit den Pakistanern …

    Man kann’s auch übertreiben, mit der politisch korrekten Wissensfilterung. Wenn Sie auf dem Trip nicht achtgeben, werden Sie eines Tages noch verdursten – trank doch Gerüchten zufolge auch ein Adolf Hitler Wasser.

    „Die Autoren betonten nicht nur das schlechtere Abschneiden von Schwarzen bei IQ-Tests. Sie schlugen darüber hinaus vor, Sozialprogramme zur Förderung von Geburten abzuschaffen, da sie vor allem „Frauen mit niedrigem IQ“ zur Mutterschaft ermutigen würden. Als Kritiker den Autoren „wissenschaftlichen Rassismus“ vorwarfen, verteidigten 52 Intelligenzforscher in einer öffentlichen Erklärung einige der im Buch vertretenen Auffassungen.

    Dazu gehörte eine zentrale Annahme Herrnsteins und Murrays: dass die vom IQ gemessene Geisteskraft zu beträchtlichen Teilen in den Genen festgelegt sei.

    Doch obwohl manche Forscher aus den Zwillingsstudien folgern, dass Intelligenz zu bis zu 80 Prozent vererbbar sei, haben andere Faktoren wie Familiensituation, schulische Bildung oder kultureller Hintergrund vermutlich enorme Auswirkungen. Und so lässt sich der von James Flynn festgestellte IQ-Anstieg in der Gesellschaft wohl nicht durch genetischen Einfluss erklären – vielleicht aber durch den Wandel der Lebensbedingungen im Zuge der Industriellen Revolution.“

    http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geokompakt/57366.html?p=3

    m.

    • 26. August 2010 um 17:39 Uhr
    • miles
  453. 461.

    Die Cousine als Ehefrau – behinderte Kinder aus Verwandtenehen

    Die Heirat mit der eigenen Cousine ist in Deutschland zwar verpönt, aber nicht verboten. Unter Migranten ist sie Gang und Gäbe. Denn in einigen Kulturen ist die Verwandtenehe immer noch Tradition. In Städten wie zum Beispiel Duisburg, wird jede fünfte Ehe zwischen Cousin und Cousine abgeschlossen. Das ist riskant: Zeugen Cousin und Cousine ersten Grades ein Kind, ist die Wahrscheinlichkeit schwerster Anomalien und Krankheiten beim Kind doppelt so hoch, wie bei einer gewöhnlichen Ehe. Genetische Aufklärung: Fehlanzeige. Viele Schwangere wissen gar nichts über die Gefahr.

    Die EU-Politikerin Hiltrud Breyer fordert jetzt mehr Aufklärung über die Risiken zu Missbildungen bei Kindern durch Inzucht. „Die Recherchen von Kontraste haben belegt, dass wir das Thema Aufklärung dringend anpacken müssen“, sagt die Abgeordnete des Europäischen Parlaments Hiltrud Breyer (Die Grünen).

    Unter Wissenschaftlern und Ärzten ist die Gefahr offenbar bekannt. „Was ich sehr erschreckend fand hier in Duisburg war, dass wirklich 20 bis 30 Prozent der Migranten, auch in dritter und vierter Generation, immer noch untereinander heiraten“, sagt Yasemine Yadigarolu, Sozialwissenschaftlerin und Leiterin der Kampagne „Verwandten-Heirat? Nein, danke!“ in Duisburg.

    „Normalerweise sehen wir circa 2-4 Prozent Fehlbildungen. Bei Verwandtenehen verdoppelt sich diese Zahl“, sagt Ömer Kilavuz, Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Berlin-Kreuzberg. Hier liege das Risiko bei 6-8 Prozent.

    Viele junge Migranten hören in der Familie Argumente für eine Verwandtenheirat, wie zum Beispiel: So haben die Ehepartner denselben ethnischen Hintergrund, wissen, was sie haben und die Aussteuer bleibt auch direkt in der Familie. Doch häufig sieht die Realität eher unbequem aus.

    http://blog.rbb-online.de/roller/kontrasteblog/entry/die_cousine_als_ehefrau_behinderte

    • 26. August 2010 um 17:54 Uhr
    • miles
  454. 462.

    Und hier die Fachleute: http://www.kinderaerzte-lippe.de/verwandtenehen.htm

    Darf man natürlich nicht thematisieren, wenn man ‚kultursensibel‘ operieren will.

    m.

    • 26. August 2010 um 18:02 Uhr
    • miles
  455. 463.

    ad miles – Nr. xxx

    Weiterhin viel Vergnügen bei In-Stellung-Positionierung
    und Verteidigung von Eugenik und Rassenlehre.

    „Schau’n mer mal“

  456. 464.

    #463
    Können Sie nicht lesen, oder haben Sie einen an der Klatsche?

    m.

    • 26. August 2010 um 18:13 Uhr
    • miles
  457. 465.

    „haben Sie einen an der Klatsche?“

    That’s the spirit! That’s what I like about you!

  458. 466.

    @Publicola

    Zumindest über miles‘ Einwände zur Verwandtenehe sollten Sie schon einmal nachdenken und nicht gleich von einer Verteidigung einer „Rassenlehre“ sprechen. Das Phänomen ist längst wissenschaftlich erwiesen und hochproblematisch.

    PS: Was halten Sie denn hiervon?

    http://www.genetikum.de/download/informationsmaterial/Mehnert-%20PND-STG%2030.01.2008.pdf

    • 26. August 2010 um 18:20 Uhr
    • NKB
  459. 467.

    @ NKB u. miles

    Wie ist es denn mit der genetischen Situation ‚der Muslime‘ schlechthin gegenüber ‚den Deutschen‘ schlechthin bestellt ?

    [‚Zitate‘ – siehe Th. Sarrazin, op.cit.]

  460. 468.

    @Publicola

    Wie ist es denn mit der genetischen Situation ‘der Muslime’ schlechthin gegenüber ‘den Deutschen’ schlechthin bestellt ?

    Ich verstehe nich, worauf Sie hinaus wollen.

    Was stört Sie denn nun konkret an der Feststellung, um die es miles ging, dass es im islamischen Kulturkreis eine vergleichsweise weit verbreitete Gepflogenheit ist, nähere Verwandte zu heiraten, was erhebliche genetische Schädigungen bei Kindern zur Folge haben kann (Schädigungen, die entsprechend der verlinkten Studien folglich auch bei Zuwandern aus dem islamischen Kulturraum in D deutlich häufiger auftreten)?

    • 26. August 2010 um 18:50 Uhr
    • NKB
  461. 469.

    Ich möchte Sie nicht überfordern: schonen Sie nur weiter Ihr Hirn!

    Nur seien Sie gefl. zurückhaltender mit Ihren bescheuerten Rassismusanwürfen – die haben nämlich in Sarrazin keine Adresse.

    m.

    • 26. August 2010 um 18:52 Uhr
    • miles
  462. 470.

    Easy, easy, miles !

    Wenn Sie sich entspannt haben, melden Sie sich wieder!

    MfG

    P.

  463. 471.

    —Publicola

    Sie verhauen sich. Sarrazin macht keine Eugenik oder Rassenlehre. Er sagt schlicht, dass Verwandtenehen der Genetik abträglich sind, dass Unterschichten ohne Bildungswillen ungebildet bleiben, und (im von mir und anderen oben verlinkten Interview) dass das offensichtlich mit der Kultur korreliert. Wenn die sich mehr vermehren als die anderen, dann wird die Gesellschaft tatsächlich dümmer. Das ist eine reine Rechenaufgabe.

  464. 472.

    ad 486 – NKB

    Bislang war ich der (irrigen?) Ansicht,
    dass hier die Thesen von Sarrazin zu diskutieren wären.
    Daher bleibt meine auf die These von Sarrazin bezogene Frage im Raum und ich bitte um Beantwortung.

  465. 473.

    Wie, Begriffsstutzigkeit gilt Ihnen als Beleidigung, aber ‚Rassist‘ oder Viehzüchter dürfen Sie jedem hinterherrufen, wie Sie gerade lustig sind? Verstehen Sie doch zunächst mal, was Sarrazin überhaupt sagt. Oder der Schmidt, oder der Glotz – das ist nämlich alles nur ‚rassistisch‘, wenn Sie chomeinischer Terminologie anhängen:

    Mohammedanertum begründet keine Rassenzugehörigkeit! capisce?

    m.

    • 26. August 2010 um 19:02 Uhr
    • miles
  466. 474.

    @Publicola

    „Wie ist es denn mit der genetischen Situation ‘der Muslime’ schlechthin gegenüber ‘den Deutschen’ schlechthin bestellt ?“

    Da würde ich mal davon ausgehen, dass alle dieselben Gaben in die Wiege bekommen. Danach kommt es an auf Liebe (tatsächlich!), Ernährung, Anregung, Einstellung.

    Bei der Ernährung dürften die Türken nicht benachteiligt sein. Bei der LIebe: In muslimischen Familien wird 4x soviel geprügelt wie in sonstigen deutschen Familien (Ahmet Toprak)

    Das Bildungsangebot ist da, man muss es nur nutzen. Die Italiener und Vietnamesen haben es genutzt, die einen früher, die anderen später.

  467. 475.

    zu
    *Da würde ich mal davon ausgehen, dass alle dieselben Gaben in die Wiege bekommen*

    .. ist natürlich auch die Normalverteilung gemeint. Und dass es gleich viele Verwandtenehen gibt.

  468. 476.

    Kulturrassist! Wer sein Kind liebt, der schlägt es! Und was können Mohammedaner dafür, daß die auch ihre Frauen lieben?

    m.

    • 26. August 2010 um 19:04 Uhr
    • miles
  469. 477.

    Publicola

    Legen Sie doch bitte einmal dar, wo Sarrazin eine These zur „genetischen“ Mindwertigkeit von Muslimen im Vergleich zu Deutschen aufstellt. Das tut er m.E. nicht. Er stellt eine These zur kulturellen Minderwertigkeit des Islam auf (die seiner Ansicht nach ein erhebliches Bildungsgefälle bedingt). Seine Vergleichsobjekte sind auch nicht „Muslime“ und „Deutsche“ schlechthin – vielmehr gründet seine ganze Argumentation auf der Prämisse, dass mit dem Familiennachzug ein „Transfer“ einer fremden Unterschicht nach Deutschland stattgefunden habe, die nun hier zusätzlich zur eigenen zu versorgen ist. Eine solche Unterschicht fand sich seit jeher aber auch in Deutschland, und Sarrazin behagt die aus „Bio-Deutschen“ bestehende offenbar ähnlich wenig. Er ist also nur sekundär islam- und primär unterschichtenfeindlich. Dabei sagt er ja nun aber, so wie ich ihn verstanden habe, keineswegs, dass die Unterschicht irgendwie „ausgemerzt“ werden solle, was Sie ihm in den Mund zu legen scheinen. Es soll nur kein Anreiz geschaffen werden, Kinder als
    bequeme Quelle für den Lebensunterhalt nutzen zu können und deshalb umso mehr in die Welt zu setzen. Daneben spricht Sarrazin selbst ausdrücklich davon, dass man versuchen müsse, in Bildung zu investieren, auch bei den Zuwanderern aus islamisch geprägten Ländern. Er geht also offenbar doch davon aus, dass diese, freilich um den Preis kultureller Eigenheiten, dasselbe Leistungsniveau erreichen könnten wie Deutsche.

    Sarrazins Unterschichtenfeindlichkeit ist in der Sprache sicher sehr scharf und mag deswegen bedenkliche Assoziationen erwecken, aber m.E. ist sie im Kern nicht „rassistisch“ (jedenfalls nicht nach den klassischen Definitionen von „Rassismus“). Wollte man das „rassistisch“ nennen, so wären etwa auch alle von der Regierung bereits jetzt unternommenen Versuche als „rassistich“ zu qualifizieren, die die Existenz einer von Transferleistungen abhängigen Unterschicht möglichst „beenden“ sollen; mithin wären etwa auch Fortbildungsmaßnahmen insoweit als „rassistisch“ anzusehen.

    Im Übrigen diskutieren wir hier nicht nur die Thesen Sarrazins, sondern auch Ihre „Rassismus“-Vorwürfe gegenüber miles. Und diese lassen sich zumindest in Bezug auf das zur Familienehe ausgeführte ganz sicher nicht begründen.

    • 26. August 2010 um 19:10 Uhr
    • NKB
  470. 478.

    ad 473 – miles

    1) Wenn es Ihnen gelingen sollte, sich für eine zivilisierte Wortwahl nebst entsprechendem Satzbau zu erwärmen, würde das als ein erfreulicher Befund (vermutlich nicht nur) meinerseits bewertet werden!

    2) Unter 458 sind einige einschlägige Zitate aus der Feder von Thilos Sarrazin versammelt. Ich bitte um Kenntnisnahme!

    [[Aside: Übrigens wurde hier auf diesem Thread als Vorwurf (mir gegenüber) vertreten, dass Zitate und genaue Textkenntnis der Sarrazinschen Werke unwesentlich seien. Ich bin bei Bedarf gerne bereit, das betreffende Zitat und den Autor/Kommentator dieser These mit Beitragsnummer anzugeben]]

  471. 479.

    ad 477 – NKB

    siehe meinen Hinweis Nr. 478, Satz 2)

  472. 480.

    Postscriptum – NKB
    Auf die Beantwortung meiner Frage Ihrerseits insistiere ich und bitte in der Tat darum, von Ausweich- und Ablenkungsmanövern Abstand zu nehmen!

  473. 481.

    @Publicola

    Das hilft mir nicht weiter. Ich habe die entsprechenden Passagen zur Kenntnis genommen. Ich sehe Ihren Vorwurf darin aber nicht bestätigt – es sei denn, Sie finden es grundsätzlich „rassistisch“, dass man eine gebildete Gesellschaft einer ungebildeten vorzieht, dann wären wir aber auch bereits eine „rassistische“ Gesellschaft. Wie gesagt: Ich halte Sarrazins für einen Kulturalist, für den „Deutsch“ zu sein vor allem eine Zugehörigkeit zum deutschen (oder abendlänischen) Kulturraum meint. Nur so lässt sich auch erklären, dass er etwa andere Einwanderer, etwa aus Fernost, begrüßt. Ich glaube sogar, ausgehend von diesen Texten, dass Sarrazin nicht das Geringste gegen gebildete, säkulare Muslime etwa aus dem Iran hätte.

    • 26. August 2010 um 19:21 Uhr
    • NKB
  474. 482.

    —Publicola

    Ihre Zitate belegen mE keinen Rassismus. Das müssten Sie also herleiten.

    NKB hat richtig bemerkt, dass S. hingegen den kulturellen Hintergrund nicht hilfreich findet.

    Ausserdem bemerkt S. richtig, dass diese Unterschicht immer neu gespiesen wird durch Import.

  475. 483.

    Postscriptum – NKB
    Auf die Beantwortung meiner Frage Ihrerseits insistiere ich und bitte in der Tat darum, von Ausweich- und Ablenkungsmanövern Abstand zu nehmen!

    Was für eine Frage meinen Sie? Sagen Sie doch einfach mal in einem kurzen und klaren Satz, was Sie wissen wollen. Ich bin mir nämlich keiner Ausweich- oder Ablenkungsmanöver bewusst.

    • 26. August 2010 um 19:23 Uhr
    • NKB
  476. 484.

    ad NKB

    19:23h (Nr. 483)
    „Was für eine Frage meinen Sie?“

    18:44h (Nr. 467)
    „Wie ist es denn mit der genetischen Situation ‘der Muslime’ schlechthin gegenüber ‘den Deutschen’ schlechthin bestellt? [‚Zitate‘ – siehe Th. Sarrazin, op.cit.]“

  477. 485.

    @Publicola

    Ich hatte schon oben dargelegt, dass Sarrazin m.E. kein abschätziges Urteil über die genetische Veranlagung von Muslimen trifft. Es wäre an Ihnen gewesen, die vorgebrachten Argumente zu widerlegen. In dem Text aus der Bild-Zeitung sagt Sarrazin z.B. sogar, dass es offenbar nur am kulturellen Hintergrund liege, dass Muslime schlechter abschnitten, nicht jedoch an der Herkunft.

    Soweit es um Deutschland geht, vergleicht Sarrazin überdies eine gesamtdeutsche Bevölkerung vor allem mit einer spefizisch aus der Unterschicht migrierten türkischstämmigen Bevölkerung; es ist also nicht überraschend, dass er bei seiner Ansicht, Intelligenz sei zu „50 bis 50 Prozent“ erblich, zu einem für die zugewanderten Türken und deren Kinnder negativen Ergebnis kommt. Nun kann man allenfalls darüber streiten, inwieweit Intelligenz erblich ist. Dass es einen erblichen Aspekt gibt, kann hingegen nicht bestritten werden.

    Woraus schließen Sie nun angesichts dessen bitte, dass Sarrazin insgesamt ein Unwerturteil über die genetische Veranlagung von Muslimen gefällt habe?

    • 26. August 2010 um 19:35 Uhr
    • NKB
  478. 486.

    „50 bis 50 Prozent”

    sollte heißen: „50 bis 80 Prozent“

    • 26. August 2010 um 19:36 Uhr
    • NKB
  479. 487.

    – Zwei Statements ohne Kommentar –

    „Ich hatte schon oben dargelegt, dass Sarrazin m.E. kein abschätziges Urteil über die genetische Veranlagung von Muslimen trifft.“ (Zitat: Nr. 485 – NKB)

    „die kognitiv minderbemittelten Muslime“ (Zitat: Nr. 458 – Sarrazin)

  480. 488.

    Korrektur – falsches Zitat bei Th. Sarrazin

    „… intellektuelles Potential …. und es ist keineswegs ausgemacht, dass dies ausschließlich an der durchweg bildungsfernen Herkunft liegt. So spielen bei Migranten aus dem Nahen Osten auch genetische Belastungen…. eine erhebliche Rolle…“
    (Zitat: Nr. 458 – Sarrazin)

  481. 489.

    @Publicola

    Selektives Zitieren bringt Sie nicht weiter: Sarrazin hebt hier ausdrücklich auf die mehrheitlich zugewanderte muslimische Unterschicht ab. Dass er diese im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung als „kognitiv mindermittelt“ ansieht, ist folgerichtig. Es ist aber kein Unwerturteil über alle Menschen, die sich heute „Muslime“ nennen. Sarrazin urteilt über die deutsche Unterschicht im Übrigen genauso negativ.

    Sie stehen nach wie vor in der Pflicht, die vorgebrachten Argumente zu entkräften.

    • 26. August 2010 um 19:46 Uhr
    • NKB
  482. 490.

    @ Publicola

    Was Sie als Statement von Sarrazinn verkaufen ist offenkundig die Interpretation von Geyer (FAZ).

  483. 491.

    “die kognitiv minderbemittelten Muslime” (Zitat: Nr. 458 – Sarrazin)

    kulturell bedingt, sagt er doch.

  484. 492.

    NKB

    – Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt –

    “Ich hatte schon oben dargelegt, dass Sarrazin m.E. kein abschätziges Urteil über die genetische Veranlagung von Muslimen trifft.” (Zitat: Nr. 485 – NKB)

    „Migranten aus dem Nahen Osten“, „muslimischer Migranten“
    (Zitat: Nr. 458 – Sarrazin)

    „Selektives Zitieren bringt Sie nicht weiter“ (Zitat: Nr. 489 – NKB)

    Schüler im Sekundarbereich, geordnet nach Schularten 2004/205 – Sekundarbereich

    deutschstämmige Schüler:
    Hauptschüler 15,1%; Realschüler 21,4%; Gymnasiasten 39,4%;
    Gesamtschule 8,0%;
    Sonderschule 6,1%

    Schüler iranischer Herkunft:
    Hauptschüler 16,4%; Realschüler 14,8%; Gymnasiasten 38,4%;
    Gesamtschule 14,8%;
    Sonderschule 4,9%

    Quelle:
    http://library.fes.de/pdf-files/akademie/berlin/04705.pdf

  485. 493.

    @Publicola

    Zitieren Sie wenigstens anständig. Sarrazin schreibt: „So spielen bei Migranten aus dem Nahen Osten auch genetische Belastungen – bedingt durch die dort übliche Heirat zwischen Verwandten [!!!] – eine erhebliche Rolle und sorgen für einen überdurchschnittlich hohen Anteil an verschiedenen Erbkrankheiten“

    Wohlweislich haben Sie seine wissenschaftlich belegte Erläuterung, was er unter „genetischen Belastungen“ versteht, weggelassen – nämlich, dass es infolge von Verwandtenehen verstärkt Erbkrankheiten kommt. Darüber hinaus spricht Sarrazin schon wieder ausdrücklich von „Migranten“ (aus dem Nahen Osten), die sich nachweislich zumal aus der Unterschicht rekurieren. Sarrazin fällt also auch hier kein genetisches Unwerturteil über Muslime an sich. Er fällt insoweit noch nicht einmal ein Urteil darüber, ob Verwanndtehen Ausdruck des Islam seien. (Eher schon scheint er das Gegenteil anzunehmen.)

    Bestreiten können Sie, dass der Umfang zutrifft, den Sarrazin hier sieht. Seine Ansicht zu Erbkrankheiten jedoch unter „Rassismus“ zu verbuchen, ohne sich mit wissenschaftlichen Studien zu dem Thema zu befassen, ist absurd. Es darüber hinaus auch noch als pauschalen „Rassismus“ gegen alle „Muslime“ zu deuten ist angesichts des eindeutigen Wortlautes („Migranten aus dem Nahen Osten“) entweder Unverständnis geschuldet oder bereits als Rabulistik einzuordnen.

    • 26. August 2010 um 19:54 Uhr
    • NKB
  486. 494.

    @all

    Das Thema mit der Verwandtenehe haben die älteren Blogteilnehmer hier schon vor Jahren (2008 oder 2009, finde es jetzt nicht auf die Schnelle) durchgekaut.
    An sich ist die Verwandtenehe kein spezielles Thema der muslimischen Gesellschaften, es gab auch in Deutschland und Europa bis in die jüngere Vergangenheit Verwandtenehen zuhauf.
    Verwandtenehen sind Attribute einer endogen sozialisierten Gemeinschaft, betraf i.d.R. ländliche rurale Gesellschaften oder die kleindörflichen Milieus. Andererseits gab es auch die halbinzestuösen Heiraten in den Oberschichten der Aristokratie, wobei hier allerdings völlig andere Beweggründe (Macht und politisches Kalkül) den Ausschlag gaben.

    Die heutige Verwandtenehe der muslimischen Zuwanderer ist ausnahmslos durch den Willen nach endogener Sozialisierung begründet, mehr oder weniger begleitet durch den Wunsch nach Kontrolle und mitunter auch ein finanzieller Aspekt.
    Die Gesundheitsgefahren für Kinder aus solchen Verbindungen sind hinlänglich bekannt und verursachen zudem nicht unerhebliche Kosten.
    Die Vermeidung solcher endogenen Strategien muss mit allen gebotenen Mitteln vorangebracht werden.

    Wenn ich die Frage von Publicola in Beitrag 484 aufgreife, dann muss ich zumindest in diesem Punkt ganz klar konstatieren. Das genetische Material bei kumulierten Verwandtenehen verschlechtert sich von Generation zu Generation. Das betrifft sowohl Immunsystem, Erbkrankheiten, Dow-Syndrom, psychische Verfassung (Depression, Schizophrenie) und nicht zuletzt die intellektuelle Kapazität.

    • 26. August 2010 um 19:54 Uhr
    • tati
  487. 495.

    Postscriptum

    Ich erwarte selbstredend bei jedem Beleg meinerseits auf Ihr jeweiliges Hauptargument “Selektives Zitieren bringt Sie nicht weiter” (Zitat: Nr. 489 – NKB)“,
    werde aber begreiflicherweise aus Gründen der intellektuellen Redlichkeit nicht weiter auf dieses Ihr Hauptargument eingehen..

  488. 496.

    Korrektur … Beleg meinerseits Ihr jeweiliges Hauptargument ….

  489. 497.

    ad 490 – M. Riexinger
    Meine Analyse hatte ich zwei Tage vor der FAZ bzw. vor Christian Geyer erstellt (Nr. 209 – 24. August)

  490. 498.

    @Publicola

    Sagen Sie mal, sind Sie wirklich so unverständig? Iranische Zuwanderer in Deutschland stammen mehrheitlich eben nicht aus der Unterschicht. Daneben ist der Iran in Sarrazins Augen wohl auch nicht ganz typisch für den „Nahen Osten“.

    Noch einmal: Sarrazin hat schon etwas gegen den Islam, vor allem aber hat er etwas gegen Unterschichten.

    – Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt –

    Sie arbeiten natürlich nur daran, einen sachlichen Diskurs zu ermöglichen, nicht?

    • 26. August 2010 um 20:00 Uhr
    • NKB
  491. 499.

    „Sie arbeiten natürlich nur daran, einen sachlichen Diskurs zu ermöglichen, nicht?“

    Ja, in der Tat, und zwar mit exakten (!) Zitaten, die ich nicht bereit bin, zu beschönigen.

  492. 500.

    @Publicola

    Sie schneiden aus Sarrazins Gedankengängen kleine Brocken heraus, so dass sich seine Definitionsmenge nicht mehr nachvollzieht lässt, Sie lassen zudem notwendige Erklärungen weg und wollen sich gleichwohl über den Vorwurf des selektiven Zitierens mockieren? Verrückt.

    • 26. August 2010 um 20:02 Uhr
    • NKB
  493. 501.

    @Publicola

    Ja, in der Tat, und zwar mit exakten (!) Zitaten, die ich nicht bereit bin, zu beschönigen.

    Nein, Sie setzen Ihre – durch mich und einige andere angegriffene und vielfach widerlegte – Interpretation der entsprechenden Zitate, die Sie bislang nicht einmal begründen haben wollen, außer durch Verweis auf andere Zitate, die Sie wohl für selbsterklärend halten, mit einer gottgegebenen Wahrheit gleich – um Sarrazin „Rassist“ zeihen zu können.

    Im Übrigen ist es ein Witz, dass Sie nun von exakten Zitaten sprechen. Schauen Sie sich an, welche Teile Sie aus den letzten Zitaten, die Sie hier vorgebracht haben, gestrichen haben. Wollen Sie behaupten, das ohne Grund getan zu haben?

    • 26. August 2010 um 20:06 Uhr
    • NKB
  494. 502.

    NKB

    „Verrückt“

    Merci! – Ansonsten nochmaliger Verweis auf Nr. 495 / Postscriptum:

    So, das wär’s wohl als ‚Finit‘ zunächst mal wieder in einer weiteren sachlichen Diskussionsrunde mit Ihnen.

  495. 503.

    @ Publicola

    in jedem Fall stammt die inkriminierte Wortwahl nichgt von S.

    Bedingt seriös ist, dass Sie aus der Tabelle in der FES-Studies die Rosine Iran herauspicken. Hier Libanon:

    Haupt: 38,8 Real: 9,3 Gym: 4,1 Gesamt: 15,5 Sonder: 21,0 Andere: 11,2

  496. 504.

    @Publicola

    Wie Sie meinen. Nachdem Sie glaubten, mir entgegen halten zu müssen, dass ich mir die Welt „machen“ würde, „wie sie mir gefällt“, war es abzusehen, dass Sie sich an der vergleichsweise moderaten Bemerkung „verrückt“ angesichts Ihres Verhaltens so sehr stören würden, dass Sie den Versuch, Ihre Ansicht zu verteidigen oder weiter zu begründen, umgehend abbrechen. Merkwürdigerweise geschieht das bei Ihnen immer, wenn Sie offenbar argumentativ nichts mehr zu erwidern haben.

    Vielleicht wollen Sie mir ja nun auch noch mal irgendeinen Zweit-Nick andichten? Gerne, wenn es Ihnen hilft.

    • 26. August 2010 um 20:11 Uhr
    • NKB
  497. 505.

    —Publicola

    Sind Türken Iraner? Wieviele der muslimischen Einwanderer in D sind Iraner, wieviele Türken?

    (Dass sich die Iraner ihr Bildungsbewusstsein durch den Islam nie ganz nehmen liessen, ist bekannt.)

  498. 506.

    @Publicola

    Es würde Ihnen nichts schaden, wenn Sie zugeben könnten, daß Sie sich diesesmal wirklich „verlaufen“ haben.
    Mit dem Abgang verschaffen Sie sich eher keinen Respekt.

    Selbst ich, der grosse tati, räume ein, daß ich zuweilen bullshit poste.
    Also kommen Sie, ist doch nicht so schwer.

    • 26. August 2010 um 20:17 Uhr
    • tati
  499. 507.

    „Selbst ich, der grosse tati“

    :-)

  500. 508.

    ad 503 – M. Riexinger

    Werter Riexinger,

    ich sehe mich schon gezwungen, mich der (wörtlichen) Begriffe Thilo Sarrazins und nicht meiner Idee davon zu bedienen und diese dann zu analysieren.

    Thilo Sarrazin ist nicht irgendein Texteschreiber, sondern ein gesellschaftlich gutausgebildeter, beruflich vielversierter und hochbezahler Funktionär und – davon ist auszugehen – weiß genau, was er sagt und welche Termini und Konzepte er benutzt.

    Warum sollte ich nun irgendwelche Worte, Begriffe, Termini, Gedanken nicht ernstnehmen und natürlich auch ihre Wirkung aus ihrem Wortlaut heraus analysieren, sondern (immer wieder) entschuldigend formulieren und relativiere „Ja, eigentlich meint er ja etwas ganz anderes“?

    Diese Texte werden von sehr vielen Leuten, auch Typus Otto-Normalverbraucher, gelesen (Tati berichtet ja des Öfteren über die aktuellen Rankinglisten).

    Ad rem – z.B.(zuletzt zitiert unter Nr. 492):

    „aus dem Nahen Osten“
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Naher_Osten.png&filetimestamp=20081129004657

    “muslimischer Migranten”

    So what?

  501. 509.

    —Publicola

    Sie haben sich verrannt, das ist alles. Der Grosse Tati (Gepriesen sei Sein Name) hat das schon richtig gesehen.

  502. 511.

    ad 506 – tati

    Freundliche Anmerkung – Danke!

    [Kommentierung meinerseits dazu wird/ist bereits unter Nr. 508 implizit geleistet]

  503. 512.

    „Diese Texte werden von sehr vielen Leuten, auch Typus Otto-Normalverbraucher, gelesen“

    Na und? Ich kann Ihnen als Schweizer aus unseren politischen Diskussionen versichern, dass Otto Normalverbraucher solche Sachen sehr gut durchschaut. Man ist nicht klüger, bloss weil man Plato im Original gelesen hat.

  504. 513.

    ad 509 – F.S.
    dito: Freundliche Anmerkung – Danke!

  505. 514.

    @Publicola

    Nochmal zum Thema Genetik

    Schon vor 2 1/2 Jahren hat unser grosser docaffi sich bereiterklärt, gegen die Verwandtenehen vorzugehen
    Kommentare 3+4

    (will sagen, das Thema ist im blog nicht neu und es herrscht Konsens zwischen dem bayrischen tati und dem iranischen docaffi)

    http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/09/afrika-west_1044

    • 26. August 2010 um 20:37 Uhr
    • tati
  506. 515.

    ad 512 – F.S.

    Natürlich schätze ich Ihre Beiträge, wie schon öfter bewiesen.

    Sie werden jedoch entschuldigen, wenn Ihre sicherlich korrekte Erfahrung
    „Ich kann Ihnen als Schweizer aus unseren politischen Diskussionen versichern, dass Otto Normalverbraucher solche Sachen sehr gut durchschaut“
    mit meiner (beruflichen/privaten) Erfahrung in hohem Maße nicht kongruent ist.

    [[Ich hatte einen diesbezüglichen Gedanken gestern noch auf diesem Thread sinngemäß an Tati gesandt;
    ähnlich wirkt sich dieser Erfahrungsunterschied z.B. in der leicht verschieden akzentuierten Bewertung – Ihrerseits und meinerseits – des Thema ‚Referendum‘, ‚Volksabstimmung‘ etc. aus;

    dass meine Erfahrung eine andere sein darf und kann, ohne dass Sie sich genötigt sehen müssten, mir bösen Willen unterstellen zu sollen,
    könnte ein beliebiges Beispiel aus ganz anderen Zusammenhängen zeigen, das ich aus Rücksicht auf Ihren Wohnsitz Schweiz und auf den deutschlandbasierten Wohnsitz etlicher Foristen, der auch der meinige ist, aus Österreich (spasseshalber) zitiere:

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8278223/Aerzte-amputieren-einer-Frau-das-falsche-Bein.html

    Ähnlich dürften Sie sich meine Erfahrungen im beruflichen und privaten Umfeld vorstellen – to say the least]]

  507. 516.

    OT

    Der Feuilletonchef von „Jyllands Posten“ publiziert demnächste ein Buch, in dem die Muhammadkarikaturen wieder abgedruckt werden:

    http://politiken.dk/kultur/boger/article1044444.ece

  508. 517.

    —Publicola

    Klar. Schliesslich haben Sie Griechisch gelernt.

  509. 519.

    ad 510 – M. Riexinger

    Danke für den Link,

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article9218337/Thilo-Sarrazin-ist-nur-als-Provokateur-originell.html

    der eigentlich genau den gestrigen (?) Kommentar von HJS bestätigt, der ja vernünftigerweise dringend darum zu bitten schien (wenn ich ihn den recht verstanden habe/hatte),
    die ‚causa Sarrazin‘ sozusagen nicht so hoch zu hängen.

  510. 520.

    ad 517 – F.S.

    „Klar. Schliesslich haben Sie Griechisch gelernt.“

    F.S., Sie sind ein Schlimmling (in der Maske eines Biedermannes)!

    Werfen Sie einem Verzweifelten nicht seine völlig verfehlte Kindheit/Jugend vor!

  511. 521.

    —Publicola

    Denn Sarrazin benötigt dies als Ausgangspunkt für sein einziges neues Argument: Dass es bei muslimischen Migranten eine vorgängige Verweigerungshaltung gebe, weshalb man deren weitere Ausbreitung unterbinden müsse.

    Das ist auch nicht neu. Der Journalist ist bloss neu am Thema. Und er hat keine Ahnung von der Zinseszinsrechnung.

  512. 522.

    —Publicola

    Wieso? Ist man geschädigt, wenn man Plato im Original gelesen hat? Dann müsste ich ja sofort zum Arzt.

  513. 523.

    ad 504 – NKB

    „Vielleicht wollen Sie mir ja nun auch noch mal irgendeinen Zweit-Nick andichten? Gerne, wenn es Ihnen hilft.“

    Nein, auf keinen Fall. – Sollte ich derartig bereits schon mal tätig gewesen sein, was ich nicht für ausgeschlossen aber ungehörig halte,
    entschuldige ich mich selbstredend (nochmals?) dafür.

  514. 524.

    ad 516 – M.R.

    „Jyllands-Postens culture editor is to release a new book including a page containing a reprint of controversial caricatures.“

    Diese Wikinger – sind korrekt!

  515. 525.

    ad 514 – Tati

    http://blog.zeit.de/joerglau/2008/02/09/afrika-west_1044

    Interessanter Link mit interessanten (On-Topic) Kommentaren Nr. 2, 3, 4 und 5.

  516. 526.

    @Publicola

    Nein, auf keinen Fall. – Sollte ich derartig bereits schon mal tätig gewesen sein, was ich nicht für ausgeschlossen aber ungehörig halte, entschuldige ich mich selbstredend (nochmals?) dafür.

    Dafür müssten Sie sich nun eher nicht entschuldigen. Das sei Ihnen aber so oder so verziehen. Ich fand es, ehrlich gesagt, sogar sehr amüsant, nach mehrwöchiger Abwesenheit mal wieder in einen aktuellen Thread hier zu schauen und dann mehrere an mich adressierte Beiträge von Ihnen vorzufinden, in denen „mein“ vermeintlich nicht angemessener Umgangston gerügt wurde (gemeint war damals N. Neumann).

    • 26. August 2010 um 20:58 Uhr
    • NKB
  517. 527.

    @FS

    Das trifft nicht zu. Man braucht keinen Uni-Abschuss um erfolgreich zu sein, das kann man auch mit einer Berufslehre und mit Initiative. Es ist eine Einstellungssache.

    Es gibt in meiner Familie rein niemanden, der das bestreiten würde, sie können da von einer entsprechenden Sozialisation bei mir ausgehen. Mir ging es nur um die genetischen Gründe, die sie angemahnt haben, ich denke doch, S. war da bisher grad heraus.

    BTW., @All

    Ich komme gerade mit dem Nachwuchs aus dem Kino, „die Legende von Aang“. Ersparen sie es sich, oder klären sie ihren Nachwuchs vorher auf. Lauter technikfeindliche Indegene, die 100 Jahre alten religiösen Riten anhängen und auf so eine Art Jesus mit Nahkampfausbildung und Geisterkontakt warten. Alle stehen total auf ihre jeweiligen Ummas, fnden, das es „keine Liebe ohne Opfer“ gäbe (eine Opfert sich sogar total selbstzufrieden für ihren Lieblingsgeist) und unterscheiden sich von den Finsterlingen hauptsächlich dadurch, das sie Opfer und schlecht industrialisiert sind.

    • 26. August 2010 um 21:00 Uhr
    • Boothby
  518. 528.

    ad 526 – NKB

    „mehrere an mich adressierte Beiträge von Ihnen vorzufinden, in denen “mein” vermeintlich nicht angemessener Umgangston gerügt wurde (gemeint war damals N. Neumann)“

    Auch dafür gilt selbstredend Nr. 523.

    [‚Zwingen‘ Sie mich bitte nicht zu einer Entschuldigungs-Orgie]

  519. 529.

    Wieso? Ist man geschädigt, wenn man Plato im Original gelesen hat? Dann müsste ich ja sofort zum Arzt.

    Jetzt wird mir das Graecum doch ein wenig unheimlich. So langsam. Wobei, eine frühe Prägung fand bei mir durch Frank Thies statt, den habe ich verschlungen. Und seine Darstellung des Islams waren, nun ja, sagen wir, Ehrfurchtsvoll. Es scheint da so eine Tendenz zu geben.

    • 26. August 2010 um 21:04 Uhr
    • Boothby
  520. 530.

    @ P

    Richtig, was HJS sagt uund in dem Artikel steht, ist ja auch

  521. 531.

    @Publicola

    [‚Zwingen‘ Sie mich bitte nicht zu einer Entschuldigungs-Orgie]

    Das ist doch genau, wofür Sie sich bereits entschuldigt hatten, und ich hatte Ihnen dafür auch schon „verziehen“. Es besteht also ohnehin kein Grund, sich noch mal zu entschuldigen.

    Bei so etwas bin ich sowieso nicht nachtragend.

    • 26. August 2010 um 21:06 Uhr
    • NKB
  522. 532.

    @ P

    Richtig, was HJS sagt uund in dem Artikel steht, ist ja auch π x Daumen meine Meinung. Faktisch ist das aber wie die GZM ein Anlass für eine symbolische Auseinandersetzung von großer Tragweite.

  523. 533.

    Postscriptum – ad 526 u. 528 – NKB

    Ist dieses Forum eigentlich von Buddhisten ‚überschwemmt’?

    “ ….die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in moralischer Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst…“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus#Ursache_und_Wirkung:_Karma

  524. 534.

    Nachtrag:

    Zum Interview: in 14h 692 Kommentare!!!

  525. 535.

    @MR

    Zum Interview: in 14h 692 Kommentare!!!

    Man sieht eben, dass das Thema einerseits wichtig ist und andererseits viel Zündstoff bietet. Viel beeindruckender fand ich damals jedoch, dass die FAZ, die zunächst selbst eher kritisch mit Sarrazin umsprang, ihre Position infolge zahlreicher unterstützender Leserbriefe (also nicht bloß Internet-Kommentare) „korrigierte“:

    http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~EB24C17BE59254BB4AB113E0C673C1E00~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    • 26. August 2010 um 21:16 Uhr
    • NKB
  526. 536.

    ad 529 – Boothby

    ‚Sie sind mir vielleicht einer‘. – Als Sie sich mit Frank Thies und seinen „Verdammten“ herumzutreiben wussten, habe ich mich intensivst bei Karl May über das Pferd von Winnetou, Iltisch, und noch mehr über seine Schwester Nscho-tschi informiert.

    Außerdem hat mich damals die folgende May’sche Weisheit tiefberührt „Swallow, mein wackerer Mustang, spitzte die kleinen Ohren“ (K.M., 1875)

  527. 537.

    Korrektur: „Iltschi“ natürlich

  528. 539.

    @Publicola

    Als Sie sich mit Frank Thies und seinen “Verdammten” herumzutreiben wussten, habe ich mich intensivst bei Karl May über das Pferd von Winnetou, Iltisch, und noch mehr über seine Schwester Nscho-tschi informiert.

    Sooo alt bin ich ja nicht, insofern habe ich Thiess auch nur nachgeholt. Ich mochte diese Vorestellung von der „inneren Immigration“ früher. Es hatte sowas leidensmäßiges. In meiner Generation war es eine Zeit lang hip, traurige Lieder zu singen, und Thiess bedient das ziemlich gut. Außerdem habe ich ein Fabel für Universalgenies, da ist es mir total egal, was die eigentlich so machen.

    May ist an mir komplett vorbeigegangen, sofern es nix mit Pierre und Lex zu tun hatte.

    • 26. August 2010 um 21:37 Uhr
    • Boothby
  529. 540.

    @ P, B

    ?

  530. 541.

    Nachtrag P.

    Mit dem Islam fällt mir gerade Thiess‘ Darstellung desselbigen in „die griechischen Kaiser“ ein, eine echte Wuchtbrumme. Am Ende schildert er dann dessen Scheitern sehr theatralisch an den Schildern der Franken. Das weibische Westgotengekröse hätte sowas nie bewerkstelligt. Ich habe danach jahrelang geglaubt, die Pirenne-These wäre akademischer Standard.

    • 26. August 2010 um 21:41 Uhr
    • Boothby
  531. 542.

    ad 538 – M.R.

    „…dass,
    nachdem er ursprünglich von drei großen amerikanischen Verlagen ein Angebot erhalten hatte,
    … alle drei schließlich einen Rückzieher machten.“

    Erinnert mich an das verhängnisvoll-folgenreiche Reagieren des ‚Einknickens‘ von europäischen Regierungen (auch der damaligen deutschen Regierung), Institutionen etc. (z.B. Lufthansa)
    im kürzlich hier von mir skizzierten Falle Salman Rushdie.

    Kein Ruhmesblatt, indeed, und offensichtlich kaum ein Lerneffekt.
    Aber, wie oben erwähnt:
    Die Wikinger – sind korrekt!

  532. 543.

    @MR

    Och, nur so, was soll man zu Sarrazin sonst noch kluges sagen. Also Konversation, wobei wir uns schön selbst darstellen, Sarrazin steht ja auf Bildung.

    • 26. August 2010 um 21:43 Uhr
    • Boothby
  533. 544.

    ad 540 – M.R.

    Man muss manchmal auch Unverständliches ‚dahernuscheln‘
    (das gilt für mich, für unseren verehrten Boothby kann ich mich nicht äußern) – Die Welt ist schließlich komplex, oder?

  534. 545.

    für unseren verehrten Boothby kann ich mich nicht äußern

    Doch doch, geht schon klar.

    • 26. August 2010 um 21:47 Uhr
    • Boothby
  535. 546.

    Zwar zu reißerisch im Aufmacher, aber trotzdem sehr interessant – und mehr als nur bedenklich:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article9219909/Welche-Richter-haben-das-letzte-Wort-in-Europa.html

    • 26. August 2010 um 21:54 Uhr
    • NKB
    • 26. August 2010 um 21:55 Uhr
    • NKB
  536. 548.

    @NKB, wegen #546

    Ist ihr Punkt hier ein „juristischer“, oder geht es um zivilere Dinge. Oder sollte ich vorher #547 lesen?

    • 26. August 2010 um 22:04 Uhr
    • Boothby
  537. 549.

    @Boothby

    In den beiden Artikeln steht in etwa dasselbe. Die genaue Begründung des BVerfG habe ich mir noch nicht durchgelesen, insoweit ist mein Punkt nur z.T. ein „juristischer“. Soweit die Zusammenfassungen stimmen, widerspricht das BVerfG damit aber in der Tat der – notwendigen und ohnehin sehr großzügigen – Grenze, die es im Lissabon-Urteil gezogen hat.

    Es wird Sie wohl nicht überraschend, wenn ich sage, dass ich grundsätzlich die Auslagerung von Kompetenzen auf EU-Organe für eher fragwürdig halte. Schon etwas mehr als „fragwürdig“ ist es, wenn die in Deutschland eigentlich durch Art. 79 Abs. 3 GG geschützten „ewigen“ Verfassungsprinzipien durch die Hintertür „umgangen“ werden. Das fing mit dem Vertrauensschutz an – für einen Verwaltungsrechtler mit das Wichtigste, was es gibt, den der EuGH aber einfach nicht anerkennt (effet utile). Und es scheint sich jetzt damit fortzusetzen, dass das BVerfG im Sinne des Friedens mit dem EuGH kneift, wo es – nach dem Lissabon-Urteil – eigentlich einschreiten müsste.

    Übrigens kommt es nicht so oft vor, dass Sondervoten abgegeben werden. Anscheinend war das Sondervotum von Landau diesmal auch vergleichsweise deutlich.

    • 26. August 2010 um 22:13 Uhr
    • NKB
  538. 550.

    550 comments!
    Ich passe – meine sehr geehrten Damen und Herren.

    • 26. August 2010 um 22:33 Uhr
    • Bravoleser
  539. 551.

    @NKB

    In den beiden Artikeln steht in etwa dasselbe.

    Dann hätte ich mit 547 anfangen sollen, ich versuch, die WELT zu umgehen, wenn möglich.

    Es wird Sie wohl nicht überraschend, wenn ich sage, dass ich grundsätzlich die Auslagerung von Kompetenzen auf EU-Organe für eher fragwürdig halte.

    Nein, tut es nicht, wobei ich mich ja vermutlich auch schon exponiert habe, das ist auch völlig wertungsfrei zu sehen.

    Schon etwas mehr als “fragwürdig” ist es, wenn die in Deutschland eigentlich durch Art. 79 Abs. 3 GG geschützten “ewigen” Verfassungsprinzipien durch die Hintertür “umgangen” werden.

    Wo sehen sie die Grenze? Ihre Logik erschließt sich mir durchaus, letztendlich kann man wohl sagen, das die GG-Konstruktion nicht unbedingt für die EU ausgelegt ist. Mich interessiert dabei, ob man von einer objektiv-juristischen Warte aus einen Punkt festlegen kann, ab dem es mehr als fraglich wird, bzw., ob es z.B. in der Vergangenheit Rechtsprechung in anderen Feldern gegeben hat, die ähnlich schwerwiegend mit Verfassungsvorbehalten kollidierten oder dies zumindest nahelegten.

    Mit Lissabon ist es so eine Sache. Ich erinnere mich, einen extrem belustigenden Beitrag von Lambsdorf im DLF gehört zu haben, kurz vor dem Abtritt, finde ich jetzt gerade nicht auf die Schnelle, ich krame es ihnen morgen raus, wenn ich es finde.

    • 26. August 2010 um 22:37 Uhr
    • Boothby
  540. 552.

    @ 508

    Dear Publicola!!!
    Genau Ihre Persönlichkeit, Ihre Ausdrucksweise, Ihre Wortwahl und Ihre Semantik unterscheidet Sie von den restlichen Schreibern hier. Sie sind noch der lebende Beweis dafür, dass es noch Menschen gibt, die dem „Deutsche, das Volk der Dichter und Denker“ enstprechen, meine Hochachtung. Wenn ich mir hier die Texte durchlese, kommt es mir vor, als wäre ich nur von „Bild“ und „Welt“ lesern umzingelt. Oder wie der Herr Volker Pispers mal gesagt hat, „50 millionen intelligenzflüchtlinge.“
    Eine Empfehlung an alle die sich gegen Publicola stellen: Lesen sie ersteinmal bitte genau und in aller ruhe durch, was Publicola presentiert. Then think about it, just a sec. please…. :-)

    MfG an Alle

    • 26. August 2010 um 23:00 Uhr
    • Der Titan
  541. 553.

    „Genau Ihre Persönlichkeit, Ihre Ausdrucksweise, Ihre Wortwahl und Ihre Semantik unterscheidet Sie von den restlichen Schreibern hier.“

    blush … herzlichen Dank! Mit dem was Sie da sagen, wärmen Sie mir das alte hoffärtige Pharisäerherz!

    Danke Gott, daß Du mich nicht geschaffen hast wie jenen dort …‘ :) :) :) … und daß Du einen Titanen erschufst, der zu unterscheiden versteht!

    m.

    • 26. August 2010 um 23:19 Uhr
    • miles
  542. 554.

    ad 552 – Der Titan

    Wie soll ein Normalsterblicher bloß diese Diskrepanz zwischen positiver und negativer Kommentierung aus Sicht Dritter verkraften? Herzlichen Dank natürlich.

    Werter ‚Der Titan‘,

    mir hatte nicht nur Ihre eher besonnen-ruhige, eher ‚relaxte‘ Art des Reagierens auch auf von Ihnen nicht unbedingt immer geteilte Ansichten, sondern auch und insbesondere Ihre konsensfähige Schlussformel Ihres Beitrages Nr. 409 außerordentlich gefallen,

    weil ich meine, dass Ihr Schluss-Statement exakt der Grund ist, dass bestimmte Vorschläge, die im Prinzip konsensfähig-vernünftig sind, unnötigerweise entwertet und letztlich (zunächst zumindest) verworfen werden, was natürlich eine Lösung sträflicherweise sehr verzögert:

    „Wenn man die Probleme anspricht, sollte man sich erst einmal genau überlegen, wie man Sie übermittelt. Und erst recht als ehemaliger Finanzsenator im Berliner Senat, sollte man auf seine Wortwahl und der dazugehörigen Übermittlungsart achten. Mit Faszination musste ich feststellen, dass ausgerechnet ein Volkswirt von der Uni Bonn diese katastrophalen (ökonomischen) Aussagen getroffen hat.” (Zitat: Nr. 409 – Der Titan)

    Ich wagte daher auch, auf die bedauerliche “Janus-Köpfigkeit” der ‘causa Sarrazin’ hinzuweisen und zu betonen:

    „Kritik ist sicherlich an denjenigen (zahlreichen und umfangreichen) Passagen zu üben, wo Sarrazin nicht seiner Verantwortung als grandioser Steuerverbraucher, sprich von der Gesellschaft hochbezahlter Funktionär, nachkommt und aufgrund fahrlässiger Formulierungsweise und Terminologie bzw. Etikettierung (- möglicherweise unbeabsichtigt -) letztlich die Gefahr der Spaltung einer Gesellschaft fördert,
    die ja faktisch schon seit Anfang der 50er Jahre durch intensive Einwanderung gekennzeichnet ist.

    Es kann andererseits aber auch nicht sinnvoll sein, Sarrazins zustimmungsfähige und akzeptable Vorstellungen bzw.Forderungen, die ja durchaus existent und sicherlich inzwischen Teil eines gesamtgesellschaftlichen Konsenses sind [siehe mein Beitrag 209], heftigst u. polemischst zu bekämpfen, um dadurch so rechtsextremistischen Barbaren (der NPD beispielsweise) das gesamte Feld der mit sachlich-rationalem Augenmass und mit dem Ziel der gesellschaftlichen ‘concordia’ zu behandelnden Problematik zu überlassen.“ (Zitat: Nr. 422 – Publicola)

    Es war ein Vergnügen, Sie (wenn auch leider nur flüchtig) kennengelernt zu haben.

    Es verbleibt mit besten Wünschen für Sie

    Ihr P.

  543. 555.

    #555
    Jau, ihr Knalltüten, auch fachlich ist der Mann unfähig und überbezahlt. Belege für dessen unwertes Schaffen haben es auch in die dt. wiki geschafft:

    … Sarrazin wurde im Januar 2002 Senator für Finanzen. Er hielt an der klassischen Kameralistik für die Haushaltsführung kommunaler Behörden fest[6]. Materiell führte er eine rigide Spar- und Haushaltspolitik, im Jahr der Hochkonjunktur 2007 kam es zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Berlin zu einem Haushaltsüberschuss (80 Mio €)…

    m.

    • 26. August 2010 um 23:35 Uhr
    • miles
  544. 556.

    ad 553 – Islam heisst Taqqiya-Scheisse

    Vielen Dank für Ihre Information über außerordentlich wichtige Sachverhalte, die ich in der Tat so keineswegs für möglich gehalten hätte.

    Ich habe mir daher diese hochrelevant-informativen Details handschriftlich mit meinem echten LAMY-Füllhalter

    ( – ein wegweisender Füllhalter ohne Kappe:
    Durch einen faszinierenden Drehmechanismus gleitet die Feder elegant aus dem Inneren des Behälters, während sich der Clip auf das Gehäuse senkt.
    Wird der Drehfüllhalter zugedreht, so schiebt sich automatisch ein Kugelventil vor die Öffnung und schützt die eingezogene Feder vor dem Austrocknen und vor Verschmutzung.
    Palladiumfinish, Drehmechanik, voll versenkbare partiell platinierte 14 kt Goldfeder, Konverter, in edlem Holzetui !!! – )

    in mein schönes Poesie-Album, das man mir zur Erstkommunion geschenkt hatte, in meiner schönsten Schrift abgeschrieben.

    Wie soll ich mich nur dafür revanchieren?

    Was halten Sie denn davon,

    wenn ich Ihnen einen guten Nervenarzt empfehle?

    [PS.: Ansonsten lassen Sie mich doch Ihre möglicherweise andersartigen Vorstellungen einer Gegenleistung meinerseits einfach via formloser Rückmeldung hier auf dem Thread wissen.]

    In Andacht, Bewunderung und abyssaler Dankbarkeit verbleibt

    P.

  545. 557.

    ad 556 – miles

    Werter miles,

    nun regen Sie sich doch bitte endlich mal ab und ‚take it easy’! –

    Muss man denn mit jedem einzelnen Ihrer Gedanken-Atome
    – und selbstredend, für Sie geltend, ‚vice versa‘ –
    einverstanden sein ?

    Meine Güte!

    Grüße
    P.

  546. 558.

    Man darf jedenfalls nicht hudeln. Sie machen nichts sonst.

    m.

    • 27. August 2010 um 00:17 Uhr
    • miles
  547. 559.

    ad 559 – miles

    Leider ist mir das Wort ‚hudeln‘ völlig unbekannt und ich habe es daher bei ‚Wiktionary‘ nachgeschaut:
    [1] umgangssprachlich, thüringisch-obers., schwäbisch: übereilt und ohne ausreichende Sorgfalt arbeiten, stümperhaft arbeiten, pfuschen, [2] österreichisch: hektisch sein, [3] umgangssprachlich: jemanden schlecht behandeln, zurechtweisen, jemandem übel mitspielen, jemandem arg mitspielen, [4] veraltet: foppen, vexieren, zum Besten haben, zum Besten halten.

    Die große Vielfalt der dort vorfindbaren Bedeutungen ist mir also leider absolut nicht die geringste Verständnishilfe. Jedenfalls scheint das Wort schwerpunktmäßig einem eher süddeutschen Dialekt oder Regiolekt zu entstammen. Ich bin jedoch wohnsitzmäßig im Norden der Bundesrepublik lokalisierbar, wo dieses Wort nicht gebräuchlich ist.

    Ich gehe mal, trotz Nichtvertrautheit mit der genauen Absicht Ihrer Aussage „hudeln“, davon aus, dass dieser Begriff irgendwie den Adresssaten, mich, sei es mehr, sei es weniger kritisieren soll.

    [Haben Sie mal überprüft, ob Ihr Ärger eigentlich lediglich darauf basiert, dass ein Forist, in diesem Falle ich, schlicht eine von Ihrer Ansicht abweichende Auffassung hat bzw. vertritt?]

    Das Entstehen und die Existenz verschiedener, abweichender, ja konträrer Ansichten zu einem Thema (wie insbesondere diesem) spiegelt m.E. nur die Komplexität, sprich Realität, bestimmter Situationen oder Problemlagen wieder und könnte oder sollte sogar daher – zumindest in weitgefassten Grenzen – toleriert werden, meiner Meinung nach zumindest – die Sie natürlich selbstredend nicht teilen müssen.

    Wie dem auch sei – sollte ich Sie – ohne mein Wissen und sicherlich auch gegen jede Absicht meinerseits – beleidigt oder verletzt haben, tut es mir natürlich leid und veranlasst mich selbstredend zu einer Entschuldigung
    (-obwohl ich mir, zugegebenermassen, keinerlei Schuld bewusst bin-)

    MfG
    P.

  548. 560.

    @ FS # 474

    „Das Bildungsangebot ist da, man muss es nur nutzen. Die Italiener und Vietnamesen haben es genutzt, die einen früher, die anderen später.“

    Die Italiener haben in Deutschland ein ähnlich niedriges Bildunsniveau wie die Türken. Beleg: bitte ergoogeln.

  549. 561.

    „Selbst ich, der grosse tati, räume ein, daß ich zuweilen bullshit poste.“

    Boah ey!

  550. 562.

    Tati, in dieser Beziehung sollte EB sich ein Beispiel an Ihnen nehmen.

  551. 564.

    @ HJS # 562

    Achtung jetzt kommt:

    Sie unterbelichteter halbdebiler Ignorant! Ich weisß genau, dass Sie wegen ihrer rassistischen Gesinnung meine wissenschatlich fundierte Kritik der Sarrazinschen These nicht würdigen können. Im Übrigen sind Sie ein IDF-Agent und befürworten die Aushungerungspolitik der israelischen Regierung!

  552. 565.

    Ich finde, in einem demokratischen Land muss es erlaubt sein, die Einwanderungspolitik zu kritisieren. Ich finde, dass Politik und Medien sich ernsthaft die Frage stellen sollten, warum Herr Sarrazin so viel Zustimmung aus der Bevölkerung bekommt. Diese Zustimmung zeigt für mich, wie notwendig eine kritische und sachliche Diskussion über die deutsche Integrations- und Einwanderungspolitik ist. Die Lebensrealität ist doch leider, dass es in vielen deutschen Großstädten mittlerweile Parallelgesellschaften von Einwanderern gibt! Lebensrealität ist auch, dass es Problemschulen mit hohem Einwandererkinderanteil gibt, auf die deutsche Eltern ihre Kinder lieber nicht schicken! Lebensrealität ist auch, dass es in den letzten Jahrzehnten gezielte Einwanderung in die sozialen Sicherungssystems gegeben hat, die zu einer erheblichen Belastung des Gemeinwesens geführt hat! Lebensrealität ist auch, dass eine nicht unerhebliche Gruppe von Einwandern in Deutschland gibt, die unser demokratisches Werte- und Rechtssystem ablehnt. Die Toleranz unseres Staates gegenüber Sozialmissbrauch und religiösen und politischen Extremismus von Einwanderern führt dazu, dass auch die Mehrheit der bereits integrierten und der integrationswilligen Einwanderer in Misskredit gerät. Die Demokraten in unserem Land sollten diese Diskussion im eignem Interesse nicht den rechtsextremen Parteien überlassen und schon gar nicht sich gegenseitig als Rassisten oder Nazi beschimpfen.

    • 27. August 2010 um 08:58 Uhr
    • Christian
  553. 566.

    —Hans Joachim Sauer

    Das mag für Deutschland zutreffen. Und die Vietnamesen und die Griechen? Haben Sie da auch Zahlen?

  554. 567.

    —Hans Joachim Sauer

    Übrigens ist bei den Italienern die Tendenz kleiner, für die Einführung der Scharia zu plädieren. Ob es eine Unterschicht gibt, die immer wieder durch Nachzug gespiesen wird, scheint mir weniger wichtig als dem Herrn T.S., solange es keine grundsätzlichen kulturellen Ablehnungen gibt. Und solange sie gutes Essen und guten Wein geniessen und sich gerne hübsch anziehen.

    Mit dem Bildungssystem, das Deutschland bietet (wie die Schweiz, wenn nicht noch grosszügiger), ist es nur eine Frage der Einstellung, wenn man trotz Begabung unten bleibt. Und bei der Begabung in der Wiege spielt der Zufall eine wesentliche Rolle.

    Das Problem sehe ich einzig bei der Einstellung, und die wird kulturell auf die eine oder andere Art gefördert.

  555. 568.

    —M. Riexinger

    Sie können das nicht so gut wie EB. Man versteht auf Anhieb, was Sie schreiben.

  556. 569.

    Süß, klopfen sich da immer die gleichen auf die Schulter, um zu verarbeiten, mir außer ihrer Verachtung und peinlich devoter Belustigung nichts entgegen setzen zu können. Als ob das die Wirkung von gescheiten Widerworten haben könnte. Oh sorry, kann es, wenn man sich selber nicht ernst nimmt und es einem nichts ausmacht, sich selber zu verscheissern.

    Ich würde meine Position als Feindbild von Pseudofaschos, Halbnazis und Halbintellektuellen und dem erzeugten Solidarisierungseffekt ja gerne begrüßen, da ich ein sehr sozialer Mensch bin. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich zusammen bringe, was nicht zusammen gehört. Oder doch? Suchen wir doch den gemeinsamen Nenner, der alle verbindet:

    Welche Menschenrechte haben besetzte Palästinenser?

    a) Absolut keine
    b) Sie dürfen sich von jüdischen Israelis auf ewig beherrschen, bestehlen und töten lassen
    c) Sie dürfen irgendwann in ferner Zukunft frei auf dem Rest Land leben, der zwar keine Selbstversorgung zulässt, den aber Israel nicht zwecks Thora-Auftrag von Palästinensern stehlen musste
    d) ……

    Meine lieben Fans, auch wenn die Einfalt euch wieder wegen der Thematik aufstöhnen lässt, gab es in der Geschichte immer wieder Grausamkeit gegen Menschen, die Gruppen verbunden hat, die eigentlich sich nicht allzu nahe gestanden haben. Euer gemeinsamer Nenner ist nunmal die Unfähigkeit, euch unter d) irgendwas vorzustellen, was nicht zuvor abgedeckt ist, durch die gesamte Bloghistorie hindurch.

    Na, bin ich nicht nett als verbindendes Element. Tue ich doch gerne für euch süßen. Genießt das Gefühl, ich gönne es euch. Ihr braucht es ja, wenn die Antworten fehlen.

    • 27. August 2010 um 10:41 Uhr
    • Erol Bulut
  557. 570.

    Bravo Herr Sarrazin,
    bitte machen Sie so weiter. Endlich gibt es mal jemanden in D , der die Wahrheit vermitteln will.
    Frau Käßmann u.a. haben auch Mitleid mit den Macheten-Mördern in Ruanda.
    Der Islam richtet immer noch Menschen hin – darüber regt sich niemand auf.
    Scharia auch für D – das wünsche ich mir, dann würden man allen verlogenen Politikern endlich mal die Zunge herausschneiden.
    Bitte gründen Sie endlich eine „demokratisch-konservative“ Partei mit intelligenten Köpfen. Wir werden sofort Mitglied.
    Danke Herr Sarrazin

    • 27. August 2010 um 13:59 Uhr
    • hpta
  558. 571.

    Ich bin einigermaßen fassungslos: Wann bitteschön hat eine dermaßen gnadenlose Grabenkampf-Debatte zu einer akzeptablen Lösung geführt? Und ich unterstelle mal, dass die allermeisten an einer verbesserten Integration doch wohl ein echtes Interesse haben – oder?

    Also, wem ist damit gedient, wenn ein Mensch abweichender Meinung sogleich verdächtigt, übel etikettiert und verunglimpft wird? Political Correctness ist bisweilen im öffentlichen Diskurs durchaus erwünscht und nützlich. Auch Tabus sollten nicht mutwillig oder provokant gebrochen werden. Doch was zu sagen ist, was Defizite und Missstände aufzeigen kann, um sie hernach besser beheben zu können, sollte öffentlich möglich sein.

    Unstreitigt scheint zu sein, dass die Integration von Migranten hierzulande nur teilweise gelungen ist. Während zahlreiche Einwanderergruppen aus europäischen Ländern sich eher unauffällig einzugliedern vermochten, gelingt das bei Menschen mit türkisch-arabischen Hintergrund zunehmend schlechter.

    Folglich stelle ich mich als Nicht-Experte erstmal dumm und frage: Woran liegt´s? Fachleute und Eingeweihte, ob berufen oder nicht, sagt´s mir! Und beim anschließenden Brainstorming lasse ich zunächst mal alle ernsthaften Meinungen gelten – sortiert, ausgewählt und für gut befunden wird hinterher.

    Insofern höre ich mir neben den gängigen Aussagen des veröffentlichten Maisstreams natürlich auch an, was der Berliner Bezirksbürgermeister Buschkowsky zu sagen hat, oder ich lese, was die kürzlich durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Berliner Jugendrichterin Heisig zu berichten weiß und selbstverständlich scheue ich mich auch nicht, in den geballten Ergüssen des Herrn Sarrazin nach Plausiblem zu suchen.

    Ja, was denn sonst? Soll ich mich etwa in meiner Urteilsfindung allein den endlos talkenden Gutmenschen, den journalistischen Beschwichtigern und den politischen Leisetretern zuwenden, die mindestens seit zwei Dekaden mit wenig überzeugenden Resultaten für die Thematik verantwortlich zeichnen? Versagen darf hier keinesfalls mit weiterhin unbegrenzter Solidarität belohnt werden. Und dass die seither bevorzugten Eingliederungsbemühungen bei bestimmten Gruppen völlig versagt und indessen zu unhaltbaren Zuständen geführt haben, kann eigentlich niemand mehr bestreiten.

    Übrigens: Ich stemme mich keineswegs gegen Einwanderung. Und die Menschen, die bereits hier sind und Fuß gefasst haben, sind herzlich willkommen. Ich freue mich über jeden Mitbürger ausländischer Herkunft, der es hier geschafft hat und sich eine mehr oder minder solide Existenz aufzubauen vermochte. Damit das einer weiter wachsenden Zahl gelingen kann, womöglich gar allen, müssen wir aber endlich eine offene, ehrliche und vor allen schonungslose Debatte anstoßen und führen. Ich denke, daran führt kein Weg vorbei. Ansonsten wird Herr Sarrazin unsere Gesellschaft auch im hohen Alter noch mit seinen Thesen aufregen und aufmischen können.

    • 27. August 2010 um 14:11 Uhr
    • Gerd Bach
  559. 572.

    Da kommt einer,der uns,SPD aus unseren süssen lulli Multi-Kulti Träumen mit harschen rauhen Aufwachrufen aus dem Schlaf rüttelt,Unverschämtheit. Hysterisches aufkreischen wütendes geifern,Realitätsverweigerung,gemeinsames beten der Multi-Kulti-Mantren,dann wiedereinschlafen!Gute Nacht SPD.

    • 27. August 2010 um 16:36 Uhr
    • Sandmann
  560. 573.

    Sie sagen die Wahrheit, Herr Sarazzin,
    und diejenigen, die über Jahrzehnte versäumt haben eine langfristige Integrationspolitik anstatt Duldungspolitik zu machen, sind heute die Schreihälse, die Ihre berechtigten Aussagen nicht wahr haben wollen.
    Es ist bedauerlich, dass die Ignoranten dieser Intergrationssituation mit verfälschenden Einzelfallinterprätationen versuchen, Ihr mit Daten unterlegtes Gesamtbild umzuinterprätieren.
    Es müssten mehr Menschen mit Ihrem Mut und Ihrer klaren, analytischen Denkweise sich zu einer unüberhörbaren Masse zusammenfinden, um die Politik endlich zu Änderungen in der Integrations- und Sozialpolitik zu zwingen.
    Die heutigen Politiker bestehen aus Bedenkenträgern, die schon lange den Bezug zur Basis, aus Angst vor den Sprachrohren die Immigranten, verloren haben. Wir sollten den Mut haben, bei der nächsten Wahl genauer hinzusehen.
    Ich werde in meinem Umfeld Ihren Mut und Ihre Linie unterstützen.

    • 27. August 2010 um 18:21 Uhr
    • Scholze
  561. 574.

    @Boothby

    Darf ich fragen, was Sie gegen die „Welt“ haben?

    Mich interessiert dabei, ob man von einer objektiv-juristischen Warte aus einen Punkt festlegen kann, ab dem es mehr als fraglich wird, bzw., ob es z.B. in der Vergangenheit Rechtsprechung in anderen Feldern gegeben hat, die ähnlich schwerwiegend mit Verfassungsvorbehalten kollidierten oder dies zumindest nahelegten.

    Die Ermächtigung zur Mitwirkung an der EU findet sich in Art. 23 GG. Abs. 1 zeigt dabei bereits die Grenzen auf, die zu beachten sind (freilich handelt es sich bei den angesprochenen Verfassungsprinzipien allerdings um wenig bestimmte Rechtsbegriffe, so dass die Ansichten dazu weit auseinander gehen):

    (1) Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der Europäischen Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Der Bund kann hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates Hoheitsrechte übertragen. Für die Begründung der Europäischen Union sowie für Änderungen ihrer vertraglichen Grundlagen und vergleichbare Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach geändert oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder Ergänzungen ermöglicht werden, gilt Artikel 79 Abs. 2 und 3.

    Sehr fragwürdig ist es zumal, wenn die EU oder Institutionen der EU (also etwa der EuGH) sich eigenmächtig Kompetenzen anmaßen. Die EU „ermächtigt“ sich nämlich nicht selbst, sondern sie wird ausschließlich durch die Mitgliedsstaaten zum Handeln ermächtigt – was bei uns nicht zuletzt Ausprägung des Demokratieprinzips aus Art. 20 GG ist. In dem besagten Fall ging es nun aber (vor allem) gerade darum, dass der EuGH eine Regelungskompetenz der EU bejahte, die der EU vertragsgemäß nicht zustand.

    • 27. August 2010 um 18:23 Uhr
    • NKB
    • 27. August 2010 um 21:29 Uhr
    • NKB
  562. 576.

    Sitting in the family living room, I watched tensely as my mother and her older brother signed furiously at each other. Although almost completely without sound, their row was high-octane, even vicious.
    Three of my uncles were born deaf but they knew how to make themselves heard. Eventually, my uncle caved in and fondly put his arm around his sister.

    My mum has always had a special place in her family because she was the first girl to live beyond childhood. Five of her sisters died as babies or toddlers. It was not until many years later that anyone worked out why so many children died and three boys were born deaf.
    Today there is no doubt among us that this tragedy occurred because my grandparents were first cousins.

    http://www.dailymail.co.uk/health/article-1305078/TAZEEN-AHMAD-Three-uncles-deaf-Five-aunts-died-babies-Why-My-grandparents-cousins-married.html

    • 27. August 2010 um 21:33 Uhr
    • NKB
  563. 577.

    Wie bei der Asyldebatte in den 90ern: Wenn die ersten Haeuser brennen, dann will es wieder keiner der geistigen Brandstifter gewesen sein.

    ..und logisch: 6% der Menschen in Deutschland sollen fuer die Misere, die Versaeumnisse der Politik schuld sein. Denn ohne sie koennen die restlichen 94% ja ach so friedlich, ohne kriminalitaet, ohne Hartz IV empfaenger etc etc. leben.

    Bis der sich so ueberlegen fuehlende Bio-Deutsche natuerlich eine andere Gruppierung ausmacht, auf die er/sie mit dem Finger zeigen kann…Sinti und Roma, die Polen, soziale Unterschicht, die Linken, die Einwanderer aus der EU, die Alten etc etc.

    …erbaermlich.

    Guter Artikel, Herr Lau.

    • 27. August 2010 um 22:01 Uhr
    • Dybth
  564. 578.

    —NKB

    Double whammy, wie meine Londoner Freundin zu sagen pflegte. Grauenhaft und sehr traurig.

  565. 579.

    —NKB

    Ich mag starke Frauen.

  566. 580.

    aus #575

    How Labour’s immigration policy led to genetic tragedy

    It’s a strange irony that mass immigration, which is supposed to bring us diversity, has led to a massive increase in inbreeding.

    Multi-cultural Britain was meant to be a Benetton advert of ethno-diversity, a new population as beautiful and colourful as that of Brazil, but hopefully without the massive levels of violent crime, inequality and squalor.

    Instead, where once inbreeding and its related genetic problems was exceptionally rare in England, it is now commonplace; where this country was once a nation of mongrels (albeit pasty-faced ones), now we have plenty of thoroughbreds.

    Bradford is a veritable human Crufts, with over three-quarters of the city’s ethnic Pakistanis marrying their first cousins, and this figure is not hugely above the national average of 50 per cent. Compare this to the percentage of British-Pakistanis who marry whites, 0.7 per cent, or British Hindus, just 0.1 per cent.

    Unsurprisingly this has led to serious health problems, as television presenter, Tazeen Ahmad, explores in tonight’s Dispatches, “When Cousins Marry”.

    As she writes: “We know the children of first cousins are ten times more likely to be born with recessive genetic disorders which can include infant mortality, deafness and blindness.

    “We know British Pakistanis constitute 1.5 per cent of the population, yet a third of all children born in this country with rare recessive genetic diseases come from this community.”

    “In South Asia the custom keeps family networks close and ensures assets remain in the family. In Britain, the aim can be to strengthen bonds with the subcontinent as cousins from abroad marry British partners.”

    And yet politicians, who can spot a “public health disaster” from a mile away if it requires taxpayer’s money to deal with it, have been strangely silent on this issue.

    It would be much fairer, although politically difficult, to reinstate the primary purpose rule that Jack Straw so foolishly (or cynically, I’m not sure) abolished in 1997. Straw made it easier for Pakistani and Bangladeshi-British families to force their sons and daughters to marry relatives from the old country. It had the disastrous effect of causing ethnic minority populations to grow at unstable rates in cities such as Birmingham and Bradford and has retarded integration by turning minority communities into virtual colonies.

    But from a liberal point of view, they also allow mere girls to be forced into marriages with older men from a vastly different culture – little wonder, then, that the suicide rate for Asian women is four times that of their white sisters.

    This is a tragedy for the young women, but also for their children’s health, since over 90 per cent of transnational marriages are between first cousins.

    The Tories promised to bring back the rule in 2000, and were savaged as “racist” by the press, but it’s quite the opposite. For as well as helping to improve community relations and giving British girls greater protection from prison-marriages, restricting these largely cousin marriages will promote genetic diversity. What could be more progressive?

    m.

    • 27. August 2010 um 22:10 Uhr
    • miles
  567. 581.

    @NKB

    Darf ich fragen, was Sie gegen die “Welt” haben?

    Zunächst finde ich die Informationsdichte i.d.R. eher dürftig. Aber ich bezog mich auf die Online-Inhalte*, und hier gehe ich von einer wechselseitigen Beziehung zwischen Dienstleister und Kundschaft aus. Nix verwerfliches, aber die WELT-Commentbereiche bündeln eine Menge Frustration, und die Redaktion scheint das befriedigen zu wollen. Es ging nicht um die Schmuddelecke, bei der TAZ weiß man auch, was man seinen Kunden schuldig ist, wobei hier die Printausgabe die Klischees bedienen will. Ich stehe so in der „Mitte des Lebens“, vielleicht werde ich einfach zunehmend misstrauischer.

    Zur EU: Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der Europäischen Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet.

    Ich bin kein Jurist, aber die Erfahrung lehrt, das die Interessen der EU und die D’s auf den ersten Blick kollidieren könnten. Vertehe ich den Paragraph insofern richtig, als das in einem solchen konkreten Fall prinzipiell die EU nachstehen soll, also juristisch gesehen? Dann wären ja eigentlich viele Engagements D’s innerhalb der EU justiziabel.

    Für die Begründung der Europäischen Union sowie für Änderungen ihrer vertraglichen Grundlagen und vergleichbare Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach geändert oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder Ergänzungen ermöglicht werden, gilt Artikel 79 Abs. 2 und 3.

    Also die Zweidrittelmehrheit. Aber ich verstehe das nicht wirklich. Heißt das, wenn ein Lissabon-Vertrag aufgesetzt wird, in allen Mitgliedsländern der EU, falls ähnliche Regeln bestehen, derselbe Aufwand betrieben werden muss, wie im Falle einer Verfassungsänderung? Ich gebe zu, juristisch absolut nicht im Saft zu stehen, ich befürworte schlicht aus politischen und ökonomischen Gründen en EU-Gedanken.

    Sehr fragwürdig ist es zumal, wenn die EU oder Institutionen der EU (also etwa der EuGH) sich eigenmächtig Kompetenzen anmaßen. Die EU “ermächtigt” sich nämlich nicht selbst, sondern sie wird ausschließlich durch die Mitgliedsstaaten zum Handeln ermächtigt – was bei uns nicht zuletzt Ausprägung des Demokratieprinzips aus Art. 20 GG ist. In dem besagten Fall ging es nun aber (vor allem) gerade darum, dass der EuGH eine Regelungskompetenz der EU bejahte, die der EU vertragsgemäß nicht zustand.

    Meiner Wahrnehmung nach befürworten eigentlich alle Partizipienten eine handlungsfähige EU, selbst Cameron zeigt sich versöhnlich. Wenn es aber nur darum ginge, einen besseren Schnitt zu machen, erscheint mir das Berufen auf die heiligen Prinzipien der Demokratie ein wenig bemüht.

    In besagten Fall scheint es auch so, als wenn das BVG sich des Dilemmas bewußt wäre, und die Entscheidung schlicht nicht auf sich nehmen wollte. Irgendjemand wird das tun müssen, man kann den Kuchen nicht behalten und gleichzeitig essen. Von mir aus auch per Referendum, Klarheit ist hier der wichtigste Punkt.

    BTW.: Ich habe bezüglich der DLF-Debatte nur erguggeln können, das es am 26.8. vergangenen Jahres eine Debatte gab, an der Lambsdorf teilnahm, und zum Karlsruher Urteil wg. Lissabon nur sagte (sinngemäß, sie müssen mir hier vertrauen, einen Link gibt es nicht): „Die haben keine Ahnung, welches Gelächter in Peking und Washington darüber ausbricht“.

    Ich habe #575 und 576 nicht verstanden, was möchten sie damit mitteilen?

    *Ohnehin komme ich mehr und mehr zu dem Schluss, das analoge Datenträger was für sich haben, zumal im Zeitungswesen.

    **Beispielhaft mögen hier die veränderten Sichten der Bevölkerungen Islands oder Irlands stehen, die angesichts massiver Probleme ihre EU-Widerstände aufgegeben haben. Ich könnte mir dergleichen durchaus sogar für GB vorstellen.

    • 27. August 2010 um 22:34 Uhr
    • Boothby
  568. 582.

    @Boothby

    Vertehe ich den Paragraph insofern richtig, als das in einem solchen konkreten Fall prinzipiell die EU nachstehen soll, also juristisch gesehen? Dann wären ja eigentlich viele Engagements D’s innerhalb der EU justiziabel.

    Nein, der entsprechende Passus wiederholt im Grunde nur, was ohnehin selbstverständlich sein sollte: Die Bundesrepublik darf sich an einer Europäischen Union nur insoweit beteiligt, als diese „demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet.“

    Das GG kennt in Art. 28 ein sog. Homogenitätsgebot, das bestimmt, dass die verfassungsmäßige Ordnung in den Ländern den wesentlichen Grundsätzen des GG entsprechen muss. Im Grunde ist dieser Abschnitt nichts anderes als ein „großes“ Homogenitätsgebot. Wenn die Europäische Union nicht mehr demokratischen, rechsstaatlichen, sozialen oder förderativen Grundsätzen entspricht, darf sich Bundesrepublik auch nicht mehr daran beteiligen. Dasselbe gilt, soweit die EU keinen im Wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Solchermaßen von der EU gesetzes Recht kann selbstverständlich auch bei uns nicht zur Anwendung kommen.

    Bei alledem muss man bedenken, dass der entsprechende Passus zunächst iidirekt, dann direkt auf Art. 79 Abs. 3 GG verweist – die sog. Ewigkeitsklausel. Art. 79 Abs. 3 entzieht bestimmte Grundwerte unserer Verfassung – darunter Art. 20 und Art. 1 GG – selbst dem verfassungsändernden Gesetzgeber. Art. 20 GG, in dem u.a. das Demokratie- und das Rechtsstaatsprinzip norminiert sind, kann also nicht einmal mit 2/3-Mehrheit von Bundestag und Bundesrat geändert werden.

    Es wäre schlicht absurd, wenn man nun eine Möglichkeit zulassen würde, jene Inhalte, die der verfassungsändernde Gesetzgeber in der Bundesrepublik nicht einmal mit 2/3-Mehrheit ändern darf, durch die „Hintertür“ zur Deogation zu stellen, indem man die EU nicht verpflichtet, sich daran zu halten, zugleich aber einen allgemeinen Vorrang von Gemeinschaftsrecht postuliert.

    Übrigens ist die Aufnahme dieser Ewigkeitsklausel in das GG eine unmittelbare Folge der Erfahrungen mit Weimar und dem Entstehen von Nazi-Deutschland. Es soll damit primär verhindert werden, dass es je wieder zu einer Art „Ermächtigungsgesetz“ kommt, vermöge dessen sich der Gesetzgeber (scheinbar!) legal selbst abschafft und die legislative Macht (scheinbar!) legal auf einen Diktator überträgt.

    Also die Zweidrittelmehrheit. Aber ich verstehe das nicht wirklich. Heißt das, wenn ein Lissabon-Vertrag aufgesetzt wird, in allen Mitgliedsländern der EU, falls ähnliche Regeln bestehen, derselbe Aufwand betrieben werden muss, wie im Falle einer Verfassungsänderung? Ich gebe zu, juristisch absolut nicht im Saft zu stehen, ich befürworte schlicht aus politischen und ökonomischen Gründen en EU-Gedanken.

    Nein, das heißt es keineswegs. Wie andere Mitgliedsstaaten vorgehen, braucht uns nicht zu interessieren.

    Das hießt vielmehr vor allem, dass die Bundesrepublik keinen Vertrag abschließen darf, durch den Hand an die durch Art. 79 Abs. 3 geschützten Verfassungsprinzipien gelegt wird. Es heißt somit auch, dass die Bundesrepublik nur dann überhaupt weiter an der Europäischen Union partizipieren darf, wenn deren Organe ihrerseits im Sinne von Demokratie, Rechsstaatlichkeit und Föderalismus handeln.

    Meiner Wahrnehmung nach befürworten eigentlich alle Partizipienten eine handlungsfähige EU, selbst Cameron zeigt sich versöhnlich. Wenn es aber nur darum ginge, einen besseren Schnitt zu machen, erscheint mir das Berufen auf die heiligen Prinzipien der Demokratie ein wenig bemüht.

    Es geht hier nicht um die Frage einer „handlungsfähigen“ EU. Die EU ist bereits handlungsfähig. Soweit sie es nicht sein mag, dürfte das eher an ihren ureigenen Problemen liegen, zumal der grenzenlosen Bürokratie. Worum es hier geht, ist vielmehr, dass der EuGH in dem besagten Fall bestehendes Gemeinschaftsrecht überschritt und ein allgemeines Diskriminierungsverbot aufgrund des Alters angenommen hat, das es so jedoch nicht gibt und das so auch niemals von den Mitgliedsstaaten beabsichtigt war. Das Bundesverfassungsgericht sagt nun, dass der EuGH seine Kompetenzen zwar überschritten habe, will aber offenbar (unter Abweichung von den im Lissabon-Urteil darlegeten Grundsätzen) erst dann einschreiten, wenn das zur allgemeinen Praxis werden sollte, mithin ein „Unrechtsregime“ des EuGH bereits fest etabliert ist.

    Es geht mir hier übrigens nicht um eine politisch wertbezogene Frage, ob es gut ist, der EU viele Kompetenzen zuzugestehen oder nicht. Es geht mir vielmehr um eine grundlegende juristische Frage: Staatliches Handeln muss irgendwie demokratisch legitimiert sein. Mag auch umstritten sein, was das Demokratieprinzip im Einzelnen umfasst: Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Autor der Ansicht wäre, man könnte gänzlich auf demokratische Legitimation für staatliches Handeln verzichten, zumal wenn es Grundrechte berührt. Wenn der EuGH nun aber eigenmächtig „Gemeinschaftsrecht“ begründen kann (über das juristisch zu befinden wiederum nur er berufen ist), so besteht hierfür keinerlei demokratische Legitimation. Vielmehr wird damit jedes vorgesehene demokratische Verfahren für Rechtsetung ab absurdum geführt. Dieses Vorgehen widerspricht zudem fundamental den Grundsätzen einer rechtsstaatichen und föderativen Ordnung. Sie setzt „Gemeinschaftsrecht“, ohne dass es Ausprägung des politischen Willens der Mitgliedsstaaten wäre.

    Wenn der EuGH nun in diesem Zusammenhang auch noch „Gemeinschaftsrechtschafft, das direkt gegen deutsche Grundrecte verstößt, so ist der Bundesverfassungsgericht eigentlich unbedingt verpflichtet, einzuschreiten; denn ihm obliegt der Schutz der Grundrechte in Deutschland. Ihm obliegt auch der Schutz oder besser: die Durchsetzung von Art. 79 Abs. 3 GG.

    In besagten Fall scheint es auch so, als wenn das BVG sich des Dilemmas bewußt wäre, und die Entscheidung schlicht nicht auf sich nehmen wollte. Irgendjemand wird das tun müssen, man kann den Kuchen nicht behalten und gleichzeitig essen. Von mir aus auch per Referendum, Klarheit ist hier der wichtigste Punkt.

    Ganz verstanden habe ich nicht, was Sie damit meinen. Man kann hier aber in der Tat schon davon sprechen, dass das Bundesverfassungsgericht sich selbst „entmachtet“ habe und seine ureigenste Aufgabe verleugnet, nämlich den Schutz des GG. Das tut es wohl in der mehr oder minder begründeten Annahme, dass der EuGH schon nicht zu einer diktatorischen Instanz verkommen werde (so wenig wie die EU an sich) und dass man im Falle einer anderweitigen Entscheidung viel mehr Schaden anrichten würde, wenn mal also dem EuGH seinerseits eine schallende Ohrfeige verpasst. Aber wie Landau richtig schreibt, entwickeln sich „Kompetenzanmaßungen schleichend“. Darüber hinaus geht es hier ums Prinzip – es geht um Prinzipien, die den Verfassungsvätern in der Tat „heilig“ waren, und das aus gutem Grund.

    Hätte das Bundesverfassungsgericht nun entschieden, dass das Urteil des EuGH nicht zu beachten ist, hätte das zwar schwierige Fragen aufgeworfen, aber sicherlich nicht zu einem Ende der EU oder einer allgemeinen Entmachtung des EuGH geführt. Es hätte ihn wohl vielmehr gezwungen, seine Haltung zu überdenken. Früher oder später wird man, so meine ich, die Frage so oder so entscheiden müssen, wie man mit einem Gerichtshof verfahren soll, der eigenes „Gemeinschaftsrecht“ begründet, für das es keine Kompetenz gibt und dessen solchermaßen geschaffenes „Gemeinschaftsrecht“ dann auch noch gegen Grundrechte des GG verstößt. In künftigen Fällen könnte es dabei zumal um im Hinblick auf die Betroffenden um noch gravierendere Rechtsverletzungen gehen.

    Ich habe #575 und 576 nicht verstanden, was möchten sie damit mitteilen?

    Das sollte vor allem ein Hinweis an diejenigen User hier sein, die Sarrazin – zumal wegen dessen Äußerungen zur Verwandtenehe – unterstellten, er sei ein übler „Rassist“, die sich aber allesamt nicht mit der faktischen Grundlage dieser Thematik auseinander setzen wollten. Daneben fand ich die beiden Artikel aber auch deshalb interessant, weil sie sehr eindrücklich zeigen, wie man aus Gründen einer verfehlten Ideologie (konrekt: im Namen von vermeintlichem „Antirassismus“) großes Leid verursachen und zutiefst antiemanzipatorischen Entwicklungen Vorschub leisten kann (angesprochen ist nämlich auch die Problematik der Zwangsehe). Zuletzt finde ich schlicht das Ausmaß der Problematik in GB außerordentlich bemerkenswert – und dass es bislang kaum jemand zur Kenntnis genommen zu haben scheint.

    PS: Ihre Abneigung gegenüber dem Kommentarbereich bei der „Welt“ kann ich nachvollziehen, aber diesen muss man ja nicht lesen. Zudem finden sich zumal in der „taz“ bisweilen durchaus Artikel, die man dort eher nicht vermuten würde. So kennt man dort seine „Pappenheimer“ zwar gewiss und schreibt meist entsprechend; das hielt die „taz“ dann aber doch nicht davon ab, etwa einige Tage nach der Erstürmung der „Mavi Marmara“ einen IHH-kritischen Artikel zu bringen, in dem – zur Verärgerung etlicher Leser – darleget wurde, dass sich an Bord zumal jenes Schiffes eben nicht nur harmlose, Kumbaya singende „Friedensaktivisten“ befanden, sondern im Gegenteil auch irre Islamisten unter der Besatzung waren, denen es von Anfang an nur darum ging, die Blockade um jeden Preis zu durchbrechen und einen Propgandasieg zu erringen, gerne auch mit gewaltsamen Mitteln – und auf Kosten des eigenen Lebens.

    • 27. August 2010 um 23:38 Uhr
    • NKB
  569. 583.

    Angesichts der Tatsache, dass ich mein Kontingent an Tippfehlern nach dem letzten Beitrag wohl für den heutigen Tag erschöpft habe, gehe ich nun schlafen und wünsche allseits eine gute Nacht.

    • 27. August 2010 um 23:47 Uhr
    • NKB
  570. 584.

    @ Boothby

    Un der Kommentarbereich der „Zeit“ (ich meine nicht Jörg Lau, sondern die normalen Artikel). Das ist eben das Risiko, wenn mal als Zeitung eine relativ offene online-Politik betreibt.

  571. 585.

    … ich muss sagen, dieses problem haben viele erkannt, nur fehlt der mut darüber zu sprechen und man hat angst gleich in die rechte ecke gesetzt zu werden. im übrigen bin ich ein grünen wähler und habe in über 20 jahren selbstständigkeit festgestellt: keine toleranz der intoleranz zu zeigen, ist das beste!!! dietrich aus berlin

    • 28. August 2010 um 16:08 Uhr
    • dietrich
  572. Kommentare sind geschlossen.