“Burn a Koran day”
Momentaufnahmen aus dem amerikanischen Kulturkampf dieser Tage. Zum 11. September plant dieser evangelikale Pastor aus Florida einen “Burn a Koran day”:
Das zunehmend frostige Klima, in dem sich Figuren wie Pastor Jones (irriger Weise) als Vertreter der Mitte wähnen, wollen diese amerikanischen Muslime durch eine Medienkampagne auftauen:
Kategorien: Die Freunde und die Feinde des Islams
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Der islamische Antiamerikanismus schlägt eben irgendwann zurück.
Haben Sie wirklich geglaubt das sich die Amerikaner, die ja nun wirklich extrem tolerant sind, ewig beschimpfen lassen?
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Ich finde im Video vor allem den gut, der sagte, dass das Gesetz des Staates über dem Koran steht, und und natürlich den, der sagte, dass die UNO-Menschenrechtserklärung verbindlich sei, die Kairoer Erklärung sei eine Verirrung von Spinnern.
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“Momentaufnahmen aus dem amerikanischen Kulturkampf…”
Wie wenn das ein “amerikanischer Kulturkampf” wäre.
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Das zweite Video ist wirklich gut. (Besonders gefreut hab ich mich über die ASL sprechenden Moslems.)
Den oberen Herrn verdränge ich bereits. Bin ich die einzige, die sich gewünscht hat, die Kabel rechts hinten aus der Wand zu ziehen?
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Hilfe!
Kommentar 4 ist von mir, nicht von SendarPeipe. Was ist denn da passiert?
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JL
Mein Gott, erst Sarrazin und jetzt dieser Typ, die Themenwahl ist ja happig dieser Tage. Man wartet jetzt noch auf “Charles Manson konvertiert zu Islam” oder “Aleister Crowley hielt sich für den 13. Imam”. Der Klimawandel ist ja nüscht gegen so adulte Fragestellungen.
Sie sollten bei sowas ihre Zensurpolitik überdenken, kein halbwegs vernünftiger Mensch lässt sich noch im “Reich des Widerlichen”-Fred blicken, dieser hier verspricht auch ganz großes Kino.
Ich geh’ Popcorn holen.
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Das kann peinlich werden, denn es gibt ein Gerichtsurteil, dass das Verbrennen der amerikanischen Flagge als zulässige Meinungsäußerung erlaubt.
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So langsam wird das anstrengend und nervtötend, dass mittlerweile jeder sektiererische Spinner, selbst wenn er nur ein kleines Häuflein versprengter Sektierer repräsentiert, ein solches Medienecho hervorrufen und weltweite Bekanntheit erlangen kann. Zu diesem in den letzten Jahren immer häufiger auftretenden Phänomen passt auch ein Herr Sarrazin der auch eher zur politischen “C-Prominenz” gehörte, bis er in immer kürzeren Abständen immer drastischeren halbgaren Kokolores von sich gab.
Was mich vor allem stört, ist dass solche Leute den Bürgern in der Mitte der Gesellschaft einzureden versuchen, dass sie ihre Interessen vertreten. Dabei vertreten sie nur ihre eigenen. Manche fallen leider drauf rein und so schaffen es Leute wie Sarrazin, Broder (und die ganzen Knallchargen auf der “Achse des Guten”) und wie sie alle heißen, Stück für Stück, Xenophobie, das hemmungslose Ausleben von Ressentiments und mitunter sogar blanken Rassismus (hier möchte ich Broder aber mal ausklammern) in der Mitte der Gesellschaft salonfähig zu machen. Wobei ich das Gefühl habe, dass Broder nicht mal gemerkt hat, dass er selber zum Hofjuden der antiislamischen und fremdenfeindlichen Kamarilla avanciert ist. Wie kann es sein, dass er Sarrazin den Unfug mit dem “jüdischen Gen” durchgehen lässt? Der Broder, den ich früher schätzte, hätte Sarrazin zum “Schmock der Woche” gemacht. Jetzt stützt er ihn, weil es sich in seinem Fahrwasser gut die eigene Popularität fördern und Buchverkaufszahlen pushen lässt.
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