Ein Blog über Religion und Politik

Das Kopftuch als Befreiung?

Von 24. November 2010 um 14:22 Uhr

Christina  von Braun, Kulturwissenschaftlerin in Berlin, habe ich in diesem Blog vor Jahren schon sehr heftig angegriffen, vielleicht ein bisschen zu polemisch. Nun hat sie der ZEIT (Printausgabe von morgen) ein Interview gegeben, in dem sie sich wieder mit der Frage des Feminismus und des Kopftuchs beschäftigt. Ich spare mir diesmal die Polemik, gebe aber erneut zu Protokoll, dass mich die Verharmlosung der Lage der Frau im Islam einfach baff macht, wie offenbar auch meine Kollegin Susanne Mayer, die das Interview geführt hat. Ich verstehe zwar Brauns Beunruhigung über die extreme Polarisierung in unserer Debatte der letzten Wochen (wie jeder Leser dieses Blogs weiß) - aber so kann man darauf doch nicht antworten:

ZEIT: Die Frauenbewegung wollte in der Vergangenheit  stets freie Räume eröffnen. Mein Bauch gehört mir! Ich trage, was ich will! Jetzt soll ein Verbot her - mit der Begründung, man müsse einen Raum schaffen, in dem Frauen nicht gezwungen werden können, ein Kopftuch zu tragen. Eine logische Volte - macht sie Sinn?

Von Braun: Einer der Slogans der Frauenbewegung war Virginia Woolfs Forderung: "Ein Zimmer für sich allein". Vielleicht ist das Kopftuch eine Art, sich diesen Raum in einer fremden Öffentlichkeit zu verschaffen. Ich denke an muslimische Studentinnen, die vielleicht selbstbewußt ihr "Zimmer für sich allein" auf dem Kopf tragen möchten.

ZEIT: Sie beschönigen!...

Allerdings. Es gibt Frauen, die das Kopftuch selbstbewußt und aus freien Stücken tragen, und es ist völlig richtig, auch für deren Rechte einzutreten.

Aber es ist doch wahnsinnig blauäugig, das Kopftuch per se als Fortsetzung des Feminismus mit anderen Mitteln hinzustellen. Virginia Woolf? Get real.

Baher Ibrahim, ein junger Medizinstudent in Alexandria (Ägypten), zeigt im Guardian, wie man sich des Vormarsches des Hijab feministisch annimmt. Er beschreibt den Trend, dass immer mehr junge Mädchen von acht Jahren an verhüllt werden und fragt sich, welche frauenfeindliche Vorstellung von Sexualität diesen Mädchen damit übergeholfen wird:

In general, the age at which Muslim girls in Egypt begin to wear the scarf has dropped. Back when I was in high school, very few female students wore headscarves. Today, my younger brother (who is 15) tells me that almost all the girls in his middle school wear a scarf. It hasn't stopped there either, having caught on in primary schools.

The very sight of a little girl in a scarf is both disturbing and confusing. Adult Muslim women are expected to dress modestly so that men outside the family cannot see their bodies. But what is the point of a child or pre-pubescent girl wearing a hijab? It hints at what may be a disturbed (one is tempted to say diseased) concept of sexuality in the mind of the father who thinks his little girl should be covered up. What exactly is tempting about the body of an eight-year-old that needs to be covered?

Baher Ibrahim hat Recht! Die jungen Mädchen, die so früh an den Hijab gewöhnt werden, haben später de facto keine Wahl mehr. Ist ja auch der Sinn der Sache. Es soll ihnen zur zweiten Natur werden, dass Frauen ihren Körper nicht zeigen dürfen. Das ist eine Sexualisierung des weiblichen Körpers, an der nichts sympathischer ist als an der viel beklagten Sexualisierung durch westliche Dekadenz und Pornografie. Es ist gewissermaßen eine invertierte Form (religiös begündeter) Pornografisierung des männlichen Blicks.

Getting a little girl "used to" the hijab effectively obliterates the "free choice" element by the time the girl is old enough to think.

The hijab is aggressively marketed as the proper attire for a respectable woman. That isn't new. What is new is that now even children are targets of this marketing. One need look no further than Fulla, the Middle Eastern version of Barbie, designed to suit Muslim values. When I recently stepped into a Toys R Us store in Cairo, it was quite shocking to see a Fulla doll clad in a headscarf and a full length abaya, the box proudly proclaiming "Fulla in her outdoor clothes", in effect telling little girls that there is only one proper way to dress outside the house.

Many defenders of the hijab point to the influence of "decadent western culture", endlessly criticising how western TV sexualises and objectifies women, though they fail to understand that they are doing they exact same thing to little girls when they constantly promote the hijab. If it is so important to cover up, there must be something worth covering up and hiding from men. Inevitably, little girls are taught to view themselves as sexual objects that must be covered up from an early age – and it is this culture permeating the minds of our younger generations.

To make matters worse, what about the brothers of these girls? Will they not grow up with the same mentality? If they see that their sisters have to be covered up from a very early age to avoid being exposed in front of men, it is only natural that they grow up with the concept that women have to be covered, controlled and restricted.

Männer sind manchmal eben die besseren Feministen. Wer's nicht glaubt, lese den ganzen kämpferischen Text von Baher Ibrahim.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Zurücktreten!

    • 24. November 2010 um 14:43 Uhr
    • marriex
  2. 2.

    Ich denke an muslimische Studentinnen, die vielleicht selbstbewußt ihr “Zimmer für sich allein” auf dem Kopf tragen möchten.

    Und nie rausgehen? Es ist schon am einfachsten, wenn die Frauen die Zwänge so verinnerlichen, dass sie keinen Zwang mehr empfinden.

    —–

    Wenn Frauen anständig sind, indem sie ein Kopftuch tragen, dann sind also Frauen nicht anständig, wenn sie kein Kopftuch tragen. Wenn Frauen vor den Männern geschützt werden müssen mit dem Kopftuch, dann haben sich also die Männer nicht im Griff.

    Da werden normale Frauen und normale Männer beleidigt. Muss ich jetzt eine Botschaft anzünden?

    • 24. November 2010 um 15:46 Uhr
    • FreeSpeech
    • 24. November 2010 um 15:46 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  3. 4.

    @Hans Joachim Sauer

    Cool.

    • 24. November 2010 um 15:57 Uhr
    • FreeSpeech
  4. 5.

    Ägyptens Weg in Richtung islamischer „Gottesstaat“ ist Dank der Umtriebe der Muslimbruderschaft nahezu erreicht.
    Die Verschleierung der Frauen ist sozusagen ein Indikator.
    Ich persönlich sehe für Ägypten keinen Ausweg.
    Korrupte Regierung + Islamische Fanatiker: eine fatale „Backmischung“
    Die dummen Massen im überbevölkerten Ägypten werden von alleine dafür sorgen, das der Islam die absolute Oberhand gewinnt.
    Daran ändern auch ein paar „halbaufgeklärte“ blogger nichts.

    • 24. November 2010 um 15:59 Uhr
    • tati
  5. 6.

    @ tati

    Sie übertreiben mal wieder maßlos. Die Muslimbruderschaft steht keineswegs vor der Machtübernahme.

    • 24. November 2010 um 16:06 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  6. 7.

    Wann werden endlich die Männer weggesperrt, damit die Frauen in Ägyten wieder offen auf die Straße gehen können? Sind erstmal die Männer sicher in den Häusern eingesperrt und von den Frauen an der kurzen Leine, dann steht der freien Selbstentfaltung der Frauen nichts mehr im Wege. Es sind doch die Männer, die die Frauen schänden oder verstehe ich da was falsch?

    • 24. November 2010 um 16:32 Uhr
    • icke
  7. 8.

    Die Muslimbruderschaft steht keineswegs vor der Machtübernahme.

    @ HJS

    Das ist richtig. Aber in erster Linie doch aus nackten, machtpolitischen Tatsachen. Im Falle von freien Wahlen in Ägypten* spräche viel dafür, dass sie zumindest stärkste Partei würde und/oder den Präsidenten stellen würde.

    Anbetracht ihrer ideologischen Starre (1. Der Islam ist die Lösung. 2. Der Islam ist die Lösung. 3. Der Islam ist die Lösung. 4…) wäre eher nicht davon auszugehen, dass sie wie eine ägyptische Variante der AKP agieren bzw. regieren würde, sondern mehr wie eine sunnitische Variante des Chomeinismus.

    Besonders nachteilig ist in diesem Zusammenhang, dass sich die säkularen Alternativen zur ägyptischen Staatspartei NDP erheblich einfacher und gründlicher unterdrückt werden konnten und können, als eine politische Strömung, die auf Religion basiert und kraft eines hohen Spendenvolumens eine substaatliche Sozialpolitik betreibt.

    * Hörst du Tati: Ägypten, nicht in allen islamischen Ländern in denen es keine freien oder nur eingeschränkt freie Wahlen gibt.

    • 24. November 2010 um 16:49 Uhr
    • N. Neumann
  8. 9.

    Ergänzend zu den bevorstehenden Wahlen in Ägypten:

    http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/mubarak-laesst-abstimmen/

    • 24. November 2010 um 17:07 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  9. 10.

    Wo ist denn das Problem, wenn Eltern Kinder ihre Wertvorstellungen vermitteln? Tun das nicht alle Eltern? Dennoch werden die Kinder erwachsen und sehen, dass es auch andere Meinungen gibt. Meiner Meinung nach hat dies nichts damit zu tun, dass ihnen die freie Wahl vorweggenommen wird. Man muss doch differenzieren können zwischen Unterdrückung und konservativer Erziehung, unsere Werte müssen nicht zu den Werten der Welt werden, wie das so oft vergessen wird. Wenn man so über andere, und zwar pauschal, urteilt, weil sie andere Wertevorstellungen haben (ohne dass diese anderen schaden müssen), dann stimmt doch schon etwas nicht.

    • 24. November 2010 um 17:13 Uhr
    • lol
  10. 11.

    @ marriex: Wovon? Wer?

    • 24. November 2010 um 17:49 Uhr
    • Jörg Lau
  11. 12.

    @lol

    Es geht hier nicht um Wertvorstellungen, sondern um religiös und ideologisch begründeten Kindesmißbrauch.
    Kann sich etwa ein 9jähriges Mädchen gegen das Überstülpen eines Kopftuches oder Schleiers wehren? MIt konservativer Erziehung hat das nichts zu tun – es ist schlicht und einfach Unterdrückung.

    Und nochmal ganz allgemein zu Wertvorstellungen. Es ist legitim diese an seine Kinder weiterzugeben und eine aufgeklärte Gesellschaften lebt in gewisser Weise von der Konkurrenz unterschiedlicher Werteausprägungen.
    Die Konkurrenz der Werte findet im weitgehend monokulturellen Ägypten jedoch erst gar nicht statt.

    • 24. November 2010 um 17:55 Uhr
    • tati
  12. 13.

    Meiner Meinung nach hat dies nichts damit zu tun, dass ihnen die freie Wahl vorweggenommen wird.

    Genau. Schließlich kann man sich auch ohne bereits als Kleinkind an das auf dem Kopf Tragen eines religiösen Symbols für sexuelle Sittsamkeit und fromme Identität gewöhnt worden zu sein, dazu entscheiden, das Eintreten für die Gewährleistung von Wahlfreiheit als Audruck von westlichem Kulturimperialismus bewerten – und zwar selbst dann, wenn man diese äußerst beknackte Meinung wahrscheinlich nicht schon mit der Muttermilch eingeimpft bekommen hat.

    • 24. November 2010 um 18:00 Uhr
    • N. Neumann
  13. 14.

    Sie natürlich. Sowas darf man doch nicht schreiben!

    • 24. November 2010 um 18:01 Uhr
    • marriex
  14. 15.

    Sehen Sie es als Ausdruck meiner leisen Hoffnung, dass Sie zu alter Form zurückfinden.

    • 24. November 2010 um 18:06 Uhr
    • marriex
  15. 16.

    @JL

    Beifall von der anderen falschen Seite?

    • 24. November 2010 um 18:17 Uhr
    • Mates
  16. 17.

    Die Floskel vom „Beifall der falschen Seite“ ist noch so eine Liberaleske. Als kämen die richtigen Argumente immer nur von einer Seite, oder als entwerte sich eie richtige Aussage, weil ihr die „falsche Seite“ zustimmt. Ist 1+1 denn nicht gleich 2, wenn die „falsche Seite“ dies auch denkt?

    • 24. November 2010 um 18:20 Uhr
    • Banned
  17. 18.

    @ Test

    Ich habe Lau geantwortet. Es ist ratsam, sich hier nicht gleich als Hauptperson zu betrachten.

    • 24. November 2010 um 18:21 Uhr
    • marriex
  18. 19.

    @marriex
    Was Jörg Lau angeht, so halte ich Ihre Hoffnungen für verfehlt. Seine ab und an mal geäußerte vorsichtige Kritik an den extremsten Exzessen linksliberaler Unlogik sind doch Nebelkerzen, die er nur zündet, um sich von jener Masse abzuheben, die selbst das nicht mehr nötig zu haben scheint. Jörg Lau kann sich dank solcher Gesten dann das Etikett des unbequemen, unkonventionellen Realisten anheften.

    • 24. November 2010 um 18:25 Uhr
    • Banned
  19. 20.

    Meiner Ansicht nach hat (religiös-)traditionalistische Kleidung sehr häufig etwas von einer Art geschlechtsspezifischer Uniform, die den Status eines Menschen innerhalb seines direkten Gesellschaftlichen Kontextes markiert. Was die grundlegende gesellschaftliche Funktion derartiger Kleidung angeht, existieren keine prinzipiellen Unterschiede zwischen einem Frauenrock und einem Tschador. Beide betonen das jeweilige Geschlecht als die primäre Eigenschaft des Menschen.

    Die Begründung ist es, die den bedeutendsten Unterschied ausmachen. Während der Frauenrock in Europa gesellschaftlich verhandelt werden konnte(und heute ungebrochen bezüglich Minirock, Tschador usw. weiterverhandelt wird), können Verfechter von islamisch-traditionellen Bekleidungsstücken eine Art sakrale Bedeutung behaupten. Dies macht es unheimlich schwer, das Thema gesellschaftlich zu Verhandeln.

    Ich bin kein Freund religiöser oder traditioneller Kleidung, aber auch kein Freund von Verboten und Pflichten. Vielmehr sehe ich es als wichtig an, dass Frauen, bevor sie sich solche Kleidungsstücke überziehen, genau wissen, was sie tun und vor allem weshalb – und dies auch artikulieren können. Das Argument: „Mohammed/Allah hat gesagt, dass ich es tragen muss“, ist hierbei für mich ebenso wenig überzeugend wie: „Das hat man bei uns immer gemacht.“ – denn man hat sehr vieles „immer schon gemacht“, und Mohammed hat auch vieles gesagt. Sklaverei, Steinigung, Handabhacken, usw. ließen sich ebenso leichtgläubig rechtfertigen, sind jedoch aus Vernunftsgründen vielerorts(leider noch nicht überall) ersatzlos abgeschafft worden, obwohl sie im Koran und Hadithen sogar viel deutlicher erwähnt werden, als das Kopftuch.

    Ebenso wie die Abschaffung der Sklaverei damit begründet wurde, Mohammed habe schrittweise auf die Abschaffung hingewirkt, also der innere Sinn von entsprechenden Reformen extrahiert und vollendet wurde, ließe sich dies auch auf Bekleidungsnormen anwenden. Es ging im Kern schließlich darum, die als „aufreizend“ empfundenen Facetten der – damals(!) üblichen – Kleidung(die zufälligerweise auch eine aus vorislamischer Zeit bekannte Haarbedeckung beinhaltete) zu „entschärfen“. Heute und hier ist eine andere Kleidung üblich. Man kann also auch sagen, dass Sure 33 Vers 60 „zieht eure Tücher tiefer“, bedeutet, dass die hier und heute als aufreizend geltende Kleidung, z.B. Miniröcke, bitte länger/bedeckter sein sollen.

    Hierdurch bleibt zwar auch das unhinterfragte Bild des Mannes, der (verzeihlicherweise) im Verstand zu schwach ist, weiblichen Reizen zu widerstehen und es deshalb die Aufgabe der Frauen sei, seinen Fehlern vorzubeugen, sowie das unhinterfragte Bild der Frau, die Verführung zur (und damit die schuldige für die) sündigen Tat zu verkörpern.

    Dieses Menschenbild ist so alt wie Adam und Eva und wie der Spruch: „Die wollte das doch, so wie sie angezogen war.“

    Das Problem ist: Wenn man das Menschenbild hinter solchen Kleidungsvorschriften kritisiert, bekommt man es ganz schnell auch mit christlich-konservativen Hardlinern zu tun, die es im Grunde teilen. Dennoch – oder gerade deshalb – halte ich es für sinnvoll, dass jungen Menschen auch das Hinterfragen von Menschenbildern nahegebracht wird. Einen bekenntnisunabhängigen Ethikunterricht – ruhig auch parallel zum bekenntnisunabhängiger Religionskunde – halte ich daher für ebenso sinnvoll, wie eine neue Diskussion über den Begriff „Religionsmündigkeit“.

    • 24. November 2010 um 18:26 Uhr
    • NDM
  20. 21.

    @ banned

    Ach ja, die pöhsen Linksliberalen, die euch Völkischen das Leben schwer machen. Es wird Zeit, dass der nächste Bürgerkrieg mit denen aufräumt!

    • 24. November 2010 um 18:31 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  21. 22.

    @Hans Joachim Sauer
    „Ach ja, die pöhsen Linksliberalen, die euch Völkischen das Leben schwer machen.“

    Ich habe noch niemanden zensiert oder dazu aufgerufen, dies zu tun.

    „Es wird Zeit, dass der nächste Bürgerkrieg mit denen aufräumt!“

    Habe ich nie gesagt, aber wenn Sie mir so etwas in den Mund legen müssen um sich besser zu fühlen, dann muss ich es hinnehmen. Als ernstzunehmenden Diskussionspartner kann ich aber weder Sie noch Herrn Lau empfinden, worüber Sie sich jetzt nocheinmal lustig machen dürfen. Damit auch dem letzten klar wird, was von linksliberalen Toleranzbekundungen und entsprechender Dialogrhetorik zu halten ist.

    • 24. November 2010 um 18:35 Uhr
    • Banned
  22. 23.

    – aber so kann man darauf doch nicht antworten:

    @ Jörg Lau

    Möglicherweise wollen oder dürfen Sie es nicht so offen sagen: Aber das Motiv für die Antwort von Christina von Braun ist im Endeffekt das mittlerweile weniger offen ausagierte Ressentiment von (manchen) sogenannten Bewegungslesben gegen, weil angeblich per se männlich dominiert, heterosexuelle Sexualität.

    Nichts Anderes steckte auch hinter Alice Schwarzers Invektiven gegen Christina Schröder:

    Feminismus

    Alice und der wunde Punkt

    Alice Schwarzer verhöhnte die junge Familienministerin als „hoffnungslosen Fall“ und „schlicht ungeeignet“, sie reproduziere Stammtisch-Parolen aus den Siebzigern. Dabei hat Kristina Schröder ganz einfach ihren wunden Punkt getroffen. Und darum wurde Alice Schwarzer persönlich.

    Von Lydia Harder

    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E1A7132276BB545768D5D4F21477CEE7C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    • 24. November 2010 um 18:36 Uhr
    • N. Neumann
  23. 24.

    Oh je, manchmal lesen sich meine Texte, als wären sie per Google-Übersetzer nach Kantonesisch und zurück übersetzt worden. Sorry.

    • 24. November 2010 um 19:25 Uhr
    • NDM
  24. 25.

    [[ OT – Was zuweilen in gewisser Weise ratlos macht,
    sind nicht die – i.d.R. sehr sinnvollen und unbedingt unterstützenswerten, – Prinzipien aufgeklärten Lebens
    wie beispielsweise die Kritik an bzw. der Skeptizismus gegenüber einer Verschleierung etc.,

    sondern der selbstgefällig-überlegen-arrogante Gestus,
    mit dem derartige Gebote des gesunden Menschenverstandes oder diesbezügliche Postulate der ‚ratio‘
    jenseits jeglichen Gefühls für die eigene zeitgenössische recht bescheiden strahlende Vergangenheit
    präsentiert werden
    – ein Gestus, der bei böswilliger (!) Interpretation an eine Herrenmenschen-Attitüde erinnern könnte.

    Vor gar nicht so langer Zeit – in den 60ern – war es beispielsweise in Norddeutschland durchaus üblich,
    dass nach dem Tode des Mannes die betreffende Witwe – so gesellschaftliche Erwartung und Realität – drei Jahre lang (!) schwarz gekleidet sich in der Öffentlichkeit bewegte bzw. zu bewegen hatte.

    Tempi passati – gottseidank,
    die aber in zurückhaltend-bescheidenerer und weniger überheblich-lärmender Formulierung präsentierte Sinnhaftigkeiten zur Folge haben könnten, wenn nicht sollten.]]

  25. 26.

    >Ich spare mir diesmal die Polemik, gebe aber erneut zu Protokoll, dass mich die Verharmlosung der Lage der Frau im Islam einfach baff macht

    Warum interviewt die Zeit so eine Tante !?

    Mittlerweile schon egal, wenn Islamoland anfängt im eigenen Feuer zu verbrennen, dann wird das im Westen keinen mehr jucken.

    • 24. November 2010 um 20:20 Uhr
    • PBUH
  26. 27.

    @ JL

    Vernünftiger Text.
    Sehr gut übrigens, dass Sie auf Ihren weitsichtigen Kommentar des Jahres 2007 hingewiesen haben
    http://blog.zeit.de/joerglau/2007/03/30/ajatollah-christina_409

    Die von Ihnen dort mitgeteilten Zitate zeigen, mit was für abstrus-bizarr-skurrilen Verrücktheiten und Horribilitäten man sich hier in der Zivilisation des 21. Jahrhunderts auseinanderzusetzen hat.
    Das Ganze übrigens sehr wahrscheinlich in universitärem Format und Environment an unsere studierende Jugend herangebracht.

    Da sind ja die seit dem Vaticanum II dominanten Diskussionsansätze der katholischen Kirche Aufklärung pur.

  27. 28.

    @ NDM

    ihr kommentar ist sehr lesens- und bedenkenswert! danke ihnen.

    @ Lau

    guter artikel, nur eine sache hat mich gestört und vielleicht wäre das einmal eine wirklich ernstzunehmende jounralistische aufgabe für sie.
    Die Frage ist: wer vermittelt exakt wie diese Werte.

    Ich ziele nicht auf die ‚muslimbruderschaft‘ ab oder irgendwelche religiösen hardliner. Diese Leute sind es doch gar nicht, die im konkreten fall z. b. eine 8 jährige in den Hijab stecken.
    Hier wäre es die Mutter viel mehr, sogar mehr als der vater – denn für die erziehung der Mädchen ist meines Wissens nach eben nicht der vater, sondern mehr die Mutter die verantwortliche.
    Vielleicht kann ja jemand, mit soziologischen kenntnissen hierzu mehr sagen bzl. der familienstruktur und der aufteilung der erziehungsaufgaben in muslimisch-ägyptischen Familien, Miriam z. b.?
    Nächstes: duie barby, die sie abbildeten – wer stellt die her udn vertreibt? Könnte es sein, dass *wir* da dashinterstecken, sprich: westliche firmen um des absatzes willen hijab-barbies anbieten? Und inwieweit ist da die regierung mit beteiligt, gerade wenn es da diktatorische Züge gibt, kann ich mir schwerlich vorstellen, dass sie hier eine ausnahme im namen der freiheit machen. Also inwieweit hat die ägyptische Regierung etwas mit eienr islamisierung zu tun, z. b. in form von entsprechenden beamten usw…. – denn Moslimbrüder hin oder her, es werden keine barbypuppen in kinderläden verkauft ohne zumindest stillschweigender duldung.
    Dann: es ist z. b. anhand von abschlussklassenphotos schon nachvollziehbar, wie immer mehr mädchen im laufe der jahre anfangen , sich mit Kopftuch ablichten zu lassen.
    Die bösen islamistischen Väter alleine werden da kaum auslangen, oder doch? Vielleicht die Mütter, oder die mädchen von ganz alleine?
    Wer hat da, und vor allem: wie es geschafft, die jeweiligen personen *umzupolen* – wie wurde die überzeugungen, die vor 30 jahren nur in den köpfen von religiösen hardlinern steckten, ‚gesellschaftsfähig’?
    Irgendwie ist das idealisiert worden in eienr art udn weise die bestimmte leute, z. b. schüleruinnen und studentinnen ansprach, oder junge mütter imponierte, dass sie ihre erziehung darauf abstimmten, oder junge vater dazu brachten, mit ihren frauen gemeinsam solche ‚konservative‘ Familien wieder aufzubauen?
    Ich denke, hier wäre viel interessantes zu finden und einiges davon zu wissen, wäre nicht schlecht, um frühzeitig entsprechende mechanismen und funktionskreise erkennen zu können, z. b. bei anderen gesellschaften. Wäre das nicht einmal was für sie, sowas zu versuchen zu ermitteln?

    • 24. November 2010 um 20:40 Uhr
    • Zagreus
  28. 29.

    @ P

    Da sind ja die seit dem Vaticanum II dominanten Diskussionsansätze der katholischen Kirche Aufklärung pur.

    Volltreffer.

    • 24. November 2010 um 20:41 Uhr
    • marriex
  29. 30.

    @ Publicola

    Da sind ja die seit dem Vaticanum II dominanten Diskussionsansätze der katholischen Kirche Aufklärung pur.

    Wo ich ihnen nicht widersprechen kann, kann ich ihnen nicht widersprechen 😀

    • 24. November 2010 um 20:42 Uhr
    • Zagreus
  30. 31.

    @ Marriex y Zagreus

    Die Zustimmung von zwei Personen,
    deren Argumente und Ansichten ich (selbst bei des öfteren divergierender eigener Meinung) hoch schätze und als relevant bewerte,
    ist mir ein intellektueller 21rst-century-Ritterschlag.

    ¡ Gracias, hidalgos !

  31. 32.

    Schon angeschaut – passt zum thema, wenn auch nicht zu von Braun:

    http://www.youtube.com/watch?v=cQhki5RGLGs

    – der zweite teil findet sich auch bei youtube.

    • 24. November 2010 um 21:16 Uhr
    • Zagreus
  32. 33.

    @ Z

    Gucken/ Hören gerade dasgleiche…

    • 24. November 2010 um 21:18 Uhr
    • marriex
  33. 34.

    @Zagreus 32

    War Gedankenübertragung. Habe mir das Video über die islamischen „Schulen“ auch gerade angeschaut.
    So holen sich die Briten den Terror ins eigene Haus.

    Man müsste die weitgehend von Saudis finanzierten Indoktrinationsanstalten sofort schliessen, den Lehrkörper auf der Stelle ausweisen, ggf. die britische Staatsbürgerschaft entziehen.
    Vielleicht kann man mit geeigneten pädagogischen Maßnahmen die missbrauchten Schüler noch teilweise zurückgewinnen.

    Wenn das alles nicht geschieht, dann wächst eine Generation intoleranter Islamfaschisten heran.

    • 24. November 2010 um 21:34 Uhr
    • tati
  34. 35.

    BTW

    Bei Amazon hat B. S. verdrängt.

    http://www.amazon.de/gp/bestsellers/books/ref=pd_dp_ts_b_1

    • 24. November 2010 um 21:43 Uhr
    • marriex
  35. 36.

    ad 35 – mx

    incredible

  36. 37.

    Zutreffendes bitte streicheln:

    a) Die rechtspopulistischen Sünder kehren mit schlechtem Gewissen in den Schoß der Katholischen Kirche zurück.

    b) Es wird noch schlimmer. Erst lesen die Deutschen diesen Rassisten, jetzt rennen sie auch noch dem Papst hinterher. Gute Nacht Deutschland.

    c) wtf???!!! – Keith Richards ist auf Platz 6.

    • 24. November 2010 um 22:07 Uhr
    • N. Neumann
  37. 38.

    @Zagreus

    http://www.simbatoys-me.com/brands-and-categories/simba/jamila/

    SIMBA TOYS Middle East’s history goes back to the year 2002 when Ben Nabert came to the Middle East with nothing on his mind but bringing valuable, educational and safe toys to the region.

    He founded “Happy Learning Middle East” and started therewith a venture which results can be seen in todays’ Middle East toy giant SIMBA TOYS Middle East.

    With well above 50 employees and own subsidiaries in Saudi Arabia, Qatar and India SIMBA TOYS Middle East is one of the regions No.1-adresses in the toy business.

    The company carries well over 4.000 SKU’s which all are produced under the supervision and under the safety-standards of german-based SIMBA-DICKIE-GROUP.

    • 24. November 2010 um 22:09 Uhr
    • PBUH
  38. 39.

    @ NN

    Genau, der peinliche Posener platzt.

    @ PBUH

    Aber mit teutscher Wertarbeit.

    • 24. November 2010 um 22:12 Uhr
    • marriex
  39. 40.

    ad 28 – Zagreus

    Sehr gute Fragen (besonders Nr. 1),
    an deren Beantwortung nicht nur Sie interessiert sind!

  40. 41.

    Irgendwie geht es mir genauso. Halt noch Siebeck und Martenstein.

    wollte die Obama-Administration die Erdanziehungskraft abschaffen, „DIE ZEIT“ würde ihre Leser von der Sinnhaftigkeit des Unternehmens überzeugen.

    • 24. November 2010 um 22:36 Uhr
    • marriex
  41. 42.

    @ neumann

    ich streichele Antwort: C !

    @ PHUB

    Merci für ihre suche bzl. des vertreibers von solchen hijab-barbies.

    @ Marriex

    ob er wohl sein bull-shit-omaten nun kaputt haut?

    • 24. November 2010 um 22:38 Uhr
    • Zagreus
  42. 43.

    OT – Ich lese „DIE ZEIT“, damit Sie es nicht tun müssen

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_lese_die_zeit_damit_sie_es_nicht_tun_muessen/

    Alles in allem: Lebenshilfe für 40-jährige Akademikerinnen. Liest Lieschen Müller die „Glückspost“, dann liest Dr. Lieschen Müller „DIE ZEIT“.

    • 24. November 2010 um 22:40 Uhr
    • PBUH
  43. 44.

    @ PBUH

    Baääh!!! Erster!

    @ Z

    Kann sein.

    • 24. November 2010 um 22:51 Uhr
    • marriex
  44. 45.

    @ marriex

    ad 41

    –> aua, aber treffend.

    • 24. November 2010 um 22:51 Uhr
    • Zagreus
  45. 46.

    T

  46. 47.

    SIMBA TOYS Middle East’s history goes back to the year 2002 when Ben Nabert came to the Middle East with nothing on his mind

    Ben Nabert? Rudolf Scharping?

    http://www.rsbk-me.com/cgi-bin/oe2edit.cgi?site=002001&language=en

  47. 49.

    Der Artikel über Kirsten Heisig im ZEIT-magazin ist sowas von sagenhaft cool-respektabel-grandios !

    hier online:

    http://www.zeit.de/2010/47/Richterin-Heisig

    • 24. November 2010 um 23:25 Uhr
    • NDM
  48. 51.

    ad 50

    Passend zu Kirsten Heisig

    Inwiefern? Tertium comparationis?

  49. 52.

    Naja… so passend eben, wie Kirsten Heising zu Christina von Braun passt.

    • 25. November 2010 um 00:17 Uhr
    • NDM
  50. 53.

    Die Jugendgruppengewalt sank 2009 ebenfalls und die Zahl der Rohheitsdelikte und Körperverletzungen auch. Genau kann sich keiner erklären, warum, ob es demografische Gründe sind oder weil viele Intensivtäter inhaftiert sind.

    @ Publicola

    Banalerweise wird es hierfür ein Bündel von Ursachen geben.

    Wenn ich mich richtig erinnere – Stand vor ca. 3 Jahren* -, ist im Jugendbereich seit Beginn der 90er bundesweit vor allem die Anzahl der Ladendiebstähle zurückgegangen. Das dürfte in Berlin nicht viel anders sein. Und man kann davon ausgehen, dass dies nicht zuletzt in den zunehmenden technischen Präventionsmaßnahmen im Einzelhandel begründet liegt. Hier handelt es sich um einen klassischen Fall von (negativer) Generalprävention, von dem Pfeifer wahrscheinlich eher wenig wissen will. Ich kann das persönlich insofern bestätigen, als es sich sehr wahrscheinlich ein höherer Prozentsatz der Pappenheimer, die ich als Jugendlicher Anfang der 90er kannte, völlig anders überlegt hätte, wenn sie damals im Vorfeld beinahe überall mit Kameras, elektronischen Sicherungen und/oder Ladendetektiven/Wachpersonal konfrontiert gewesen wären.

    * Bis dato hatte jedoch (bundesweit) die Anzahl der jugendlichen Gewaltdelikte nicht abgenommen.

    • 25. November 2010 um 00:20 Uhr
    • N. Neumann
  51. 54.

    ad 52

    schnell ist die Jugend mit dem Worte

    [ …. es macht schon Sinn, eine Thread-Seite vorher zur Kenntnis zu nehmen, bevor man beurteilend sich äußert]

  52. 55.

    völlig anders überlegt hätte, wenn sie damals im Vorfeld beinahe überall mit Kameras, elektronischen Sicherungen und/oder Ladendetektiven/Wachpersonal konfrontiert gewesen wären.

    Ergänzend: Für die Abschreckung spielt nicht nur (direkt) die Sichtbarkeit von sowie das Wissen um Abschreckungsmaßnahmen eine Rolle, sondern auch (indirekt) die Mund-zu-Mund-Propaganda über Leute, die erwischt wurden bzw. werden. Auch das senkt den Anreiz. Umgekehrt hat das Wissen über erfolgreiche Diebstähle den Anreiz erhöht.

    • 25. November 2010 um 00:35 Uhr
    • N. Neumann
  53. 56.

    @ Publicola

    danke für den Artikel bzl. benjamin Nabert.

    Schönes satzende:
    […]deren Produkte nunmehr im gesamten Nahen Osten und Nordafrika durch das von Benjamin Nabert gegründete Unternehmen vertrieben und auch entsprechend den Marktbedürfnissen weiterentwickelt werden.

    Ja, die lokalen marktbedürfnisse, dafür hat so manche deutsche firma ein näschen, z. b. auch im iran. Und barby wurde auch „ […]entsprechend den Marktbedürfnissen weiterentwickelt […] „.

    • 25. November 2010 um 00:47 Uhr
    • Zagreus
  54. 57.

    @ N. Neumann

    Die statistischen Berechnungen, die in dem Heisig-Artikel zitiert werden, sind sicherlich einer (vermutlich sehr zeitaufwendigen) näheren, persönlichen Recherche und Beurteilungwert,
    so wie Sie es hier dankenswerterweise mit einer plausiblen Ergebnisanalyse angegangen sind.

    Meine [aus Begeisterung vermutlich etwas zu] enthusiastisch geratene Beurteilung des Artikels erklärt sich daraus,

    dass die Autorin sehr differenziert
    den sehr zahlreichen verschiedenen Belastungsfaktoren nachgegangen ist,
    die Frau Heisig zu verarbeiten hatte oder die sie sich – aus beruflichem Ethos, Stolz oder Ehrgeiz vermutlich – selber verschafft hatte.

    Das Ganze ist dadurch keine unglaubwürdig-schmonzettenhafte Heiligen-Vita geworden [ich erinnere an den monty-python-assoziativen Thilo-Mann],

    sondern vermittelt durch einigermaßen präzise vielfältige Angaben einen realistischen Eindruck einer beruflich und persönlich sehr engagierten Frau,
    der wohl – verständlicherweise – die eigenen Grenzen menschlicher Kraft nicht klar waren,
    die diese Grenzen – ohne sich wohl dessen in letzter Konsequenz bewusst zu werden – offenbar zu oft und zu nachhaltig überschritten haben mag.

    Gleichzeitig spiegeln Hinweise z.B.
    auf verschiedene Zahlen (siehe dazu Ihre plausible Erklärung)
    oder
    auf das zuweilen bzw. oft dem Anliegen, aber auch der statistischen Basis, des beruflichen Tuns von Kirsten Heisig gegenüber
    kritisch eingestellte berufliche Umfeld

    die wohl allzu große Breite und Höhe des Stresses wieder, dem sie ausgesetzt war oder dem sie sich ausgesetzt hatte.

    Die Kritik, der sie ausgesetzt war, scheint sowohl auf sachlich bedingten als auch wohl auf insbesondere berufsneidgenerierten Gründen zu beruhen, wie der Artikel nahelegt.

    Nach der Lektüre des Artikels jedenfalls wird man (zumindest teilweise) verstehen können,
    dass für den Tod von Frau Heisig wohl kaum eine von fremder Hand getätigte Tötung in Frage kommen könnte bzw. kommt.

    Die Lektüre des Artikels führt meines Erachtens zu hohem Respekt vor einem, realistischerweise auch mit Fehlern behafteten, großartigen Menschen, dessen Leistung nochmals so angemessen postum gewürdigt wurde.

  55. 58.

    ad 53 u. 55 – N. Neumann

    D’accord (plausibel durchdacht)

  56. 59.

    @Pubicoca

    Das ist letztlich alles off-topic und/oder inhaltsloses Palaver. Und das ist der Punkt.

    • 25. November 2010 um 01:23 Uhr
    • NDM
  57. 60.

    @54 übrigens. :)

    • 25. November 2010 um 01:24 Uhr
    • NDM
  58. 61.

    @ BDM

    Das ist letztlich alles … inhaltsloses Palaver

    Warum sehen Sie sich so selbstkritisch?
    Kopf hoch. Nur Mut.
    Ein sinnvoller Beitrag wird Ihnen schon gelingen.

  59. 62.

    Kopftücher sind Müll, aber jeder hat das Recht auf Müll! – So einfach ist das Ganze.

    • 25. November 2010 um 12:37 Uhr
    • Samuel
  60. 63.

    „Das ist eine Sexualisierung des weiblichen Körpers, an der nichts sympathischer ist als an der viel beklagten Sexualisierung durch westliche Dekadenz und Pornografie.“

    Offensichtlich findet auch Herr Lau diese „Sexualisierung“ abscheulich. Wobei ich ihn natürlich verstehen kann, denn so toll sind die körperlichen Reize von Frauen schließlich auch nicht.

    • 25. November 2010 um 12:42 Uhr
    • Samuel
  61. 64.

    Samuel

    Ich denke der Begriff Sexualisierung ist falsch.

    Die Frau wird damit nicht sexueller Frau, sie wird zum Objekt in einem vorzivilisatorischen Besitzdenken.

    Mit Kopftuch: anständig, unantastbar, verteidigt durch einen Mann/ Clan
    Ohne Kopftuch: Freiwild (freiwilliges), gehört niemandem, ohne Schutz des Clans, eines Mannes

    Ausserdem wird der Mann zum mechanisch gesteuerten Wesen gemacht, der in vorzivilisatorischen Kategorien denkt (Frau als Besitz):

    Sieht Frau mit Kopftuch: Sieht sie nicht, oder nur als Tabuzone
    Sieht Frau ohne Kopftuch: Sexuelle Erregung, Vergewaltigungsimpuls

    Ich würde darum sagen, dass das Kopftuch die Frau degradiert zum Eigentum. Eigentum kann zerstört werden, das liegt im Ermessen des Eigentümers. Wenn ein MP3-Player kaputt ist, wirft man ihn ja auch weg.

    • 25. November 2010 um 12:56 Uhr
    • FreeSpeech
  62. 65.

    @ FreeSpeech
    Dieses Besitzdenken, dass sich durch das Kopftuch artikuliert, hat aber dennoch einen Kern: nämlich den Sex. So wie die Frau auch in unseren Breiten einmal als teuflische Verführerin des Mannes galt, so gilt sie es bis heute im Islam.

    Letztlich läuft alles immer nur auf’s Vögeln hinaus, bzw. auf den Ärger, nicht selbst vögeln zu dürfen. Und wenn man schon nicht vögeln darf, dann sollen die potentiellen „Huren“ sich gefälligst verschleiern, damit man(n) nicht in Versuch gerät.

    • 25. November 2010 um 13:13 Uhr
    • Samuel
  63. 66.

    @Samuel

    „Das ist eine Sexualisierung des weiblichen Körpers, an der nichts sympathischer ist als an der viel beklagten Sexualisierung durch westliche Dekadenz und Pornografie.”

    Das hässliche an diesem Satz ist, dass es eben keine sich verbreitende Unsitte ist, dass Väter, Brüder und auch Mütter und Schwestern junge Frauen dazu drängen, bauchfrei und mit Minirock auf hohen Stöckelschuhen das Haus zu verlassen. Es ist nicht einmal ein sich in bestimmten Gruppen ausbreitendes Phänomen, dass junge Frauen von ihren Angehörigen dazu gebracht werden, auf Textil am Leibe zu verzichten oder kontrastbetontere Kleidung zu tragen.

    (Unverantwortlicher) Relativismus vom Feinsten ist das. Gehört aber wohl zur Korrektheit hinzu, dass man schnell ein Sätzchen einfügen muss, wir aber auch.

    @all

    Den Achse Post über die Zeit habe ich auch gelesen. Schreiend gelacht dabei. Die Zeit bombadiert einen aktuell ja gerade mit Werbung, drei Wochen umsonst etc. Übel finde ich, dass die offensichtliche meine E-Mail von hier verwenden und mich immer für Umfragen gewinnen wollen, in den denen drei Schwachsinnsfragen gestellt werden, die selbst nur die Frage aufwerfen, für wie blöd hält die Zeit ihre Leser. Wenn man sich nicht schon bei den Fragen darüber Gedanken gemacht hat, für wie schlau die Zeit ihre Leser hält, tut man es dann spätestens dann, wenn klar ist, diese Umfrage ist keine Umfrage sondern das Angebot eines Abos. Dies alles unter dem Blickwinkel, dass ich nur hier bei Lau meine E-Mail hinterließ und die einfach verwendet wird, obwohl ich einer solcher Verwendung nicht zustimmte, sehr kritisch.

    Darüber hinaus, ich lese die Zeit nicht mehr. Las sie mal regelmäßig, dann nur noch sporadisch, dann, wenn sie in Cafés auslag und beim Lesen des Achse Artikels fiel mir auf, dass ich Anfang 2009 das letztes Mal reinguckte, weil sie in den Cafés, die ich besuche, auch nicht mehr ausliegt. Zwei der Cafes, alternativ-links, hatten die immer, jetzt aber nicht mehr. Und das letzte Mal, als ich reinguckte, war da ein völlig surrealer Artikel von Jörg Lau über Gaza drin.

    • 25. November 2010 um 13:15 Uhr
    • Stefanie
  64. 67.

    „kontrastbetontere Kleidung“

    körperbetontere Kleidung sollte das eigentlich werden

    • 25. November 2010 um 13:18 Uhr
    • Stefanie
  65. 68.

    Und mal ganz ehrlich, man fragt sich schon, wie weit es mit der Zeit gekommen ist, dass dieser Dame und ihren skurrilen Äußerungen wiederholt bei der Zeit Platz eingeräumt wird. Liegt wohl an der Zielgruppe….

    • 25. November 2010 um 13:23 Uhr
    • Stefanie
  66. 69.

    OT

    ‚Wikileaks documents show Turkey helped Al-Qaida‘

    http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=196752

    • 25. November 2010 um 13:32 Uhr
    • Burak
  67. 70.

    Samuel

    Sicher läuft’s darauf hinaus. Mit Eigentum darf man ja wie einem beliebt.

    Das Kopftuch markiert das Eigentum an der Sache Frau und funktioniert also ungefähr wie ein Brandmal an einem Rindvieh.

    Die Markierung passt nicht in eine Gesellschaft, welche die Frau als eigenständigen Menschen versteht.

    • 25. November 2010 um 13:33 Uhr
    • FreeSpeech
  68. 71.

    ‘Wikileaks documents show Turkey helped Al-Qaida’

    Komisch, im Artikel steht dann aber nichts darüber?!

    • 25. November 2010 um 13:36 Uhr
    • Andreas Wetter
  69. 72.

    Das Kopftuch markiert das Eigentum an der Sache Frau und funktioniert also ungefähr wie ein Brandmal an einem Rindvieh.

    Kann man dann am Kopftuch sehen, wessen Eigentum die Frau ist?

    • 25. November 2010 um 13:37 Uhr
    • Andreas Wetter
  70. 73.

    @Andreas

    Die Veröffentlichung steht noch an.

    The Wikileaks is planning to release files that show Turkey has helped Al-Qaida in Iraq, according to London-based daily Al-Hayat.

    • 25. November 2010 um 13:38 Uhr
    • Burak
  71. 74.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article11211617/Schuelerinnen-duerfen-Kopftuecher-wieder-tragen.html

    Wenn man sich hier das Photo anschaut, wie dieses junge Mädchen – vermutlich als einzige in der Klasse – ein Kopftuch tragen muss, steigen einem doch die Tränen in die Augen. Hier kann mir keiner erzählen, dass dieses Mädel in so jungen Jahren dies freiwillig tut, um sich vor den Blicken der Buben zu schützen. So ein junges Ding denkt doch noch gar nicht an so etwas. Wenn ich mir überlege, wie sich das Mädchen fühlen musste, plötzlich den anderen mit einem Kopftuch gegenüber zu stehen, wird mir richtig elend vor allem mit Blick darauf, dass sie ja kein Einzelfall ist.

    • 25. November 2010 um 13:38 Uhr
    • Stefanie
  72. 75.

    Herr Lau

    per se als Fortsetzung des Feminismus

    Was ist das denn für eine Unsinn ???

    Schminke ist je nachdem, wie es die Frau empfindet, ein Machtinstrument, das gewollte Aufmerksamkeit verschafft, oder eine ungewollte Pflicht, um den abfälligen Bemerkungen bezüglich der Attraktivität durch männlicher (und auch weiblicher Mitbürger) zu entgehen.

    Feminismus ist es, den Zwang abzulegen und wenn man etwas macht, es aus freien Stücken zu tun. Vor allem bedeutet Feminismus aber, sich der angemaßten Deutungshoheit von Männern zu entziehen. Der Verzicht auf Schminke kann entweder Freiheit oder Zwang sein, je nach der Grundeinstellung, ob es als Machtverlust oder Befreiung vom Zwang angesehen wird. Dementsprechend kann man Feminismus sowohl bei dem Auftragen von Schminke oder der Emanzipation durch Schminkverweigerung erkennen.

    Frau Braun hat einen von beiden Fällen erläutert, und Sie sind wie immer mal wieder vorkommend, selbstgefällig und substanzlos anmaßend, diesmal bezüglich der Deutungshoheit femininer Kleidung.

    „per se“ lässt sich nicht aus dem extrahieren, was Frau Braun sagt! „per se“ ist Ihre Anmaßung, eine von beiden Perspektiven ausblenden zu wollen!

    Genauso, wie in Ihren früheren Blogartikel, als Sie Ihre Interpretation der Brauschen Worte als Meinung wiedergegeben haben, fehlt es an rationalem Bezug zwischen Ihrer Meinung und dem von Braun veräußerten. Sie können gerne demonstrieren, dass Sie Ihre Meinung wie die Leserschaft ihres Blogs nicht vom Sachbezug abhängig machen, sondern von Feindbildern. Aber mehr als Ihre persönliche Meinung stellt Ihr Kommentar nicht dar, auch wenn Sie zur Beleuchtung der anderen Perspektive (Emanzipation durch Verweigerung) einen durchaus vertretbaren Text anbieten, der aber auch eine elementare Schwäche bei einem Kulturvergleich zeigt.

    Inevitably, little girls are taught to view themselves as sexual objects that must be covered up from an early age

    Hier erzieht man kleine Mädchen ebenfalls sich als sexuelle Objekte zu sehen, wenn auch diametral entgegengesetzt. Wenn man den Umstand bei den Moslems kritisiert, und feministisch als Einschränkung der späteren Wahlfreiheit kritisiert, lässt sich das gleichermaßen auf unsere Gesellschaft anwenden. Haben MTV geschädigte Mädchen die freie Wahl, nicht sexy Kleidung anzuziehen, oder lernen sie dabei sexy und machtausübend zu sein?

    Man kann Kopftücher für eine Behinderung (psychischen Schaden) halten, so wie ich es auch tue. So ähnlich, wie der psychische Schaden von Kleingeister, mit dummer Polemik gegen Linke irgendwas intellektuell achtenswertes auszustrahlen zu wollen. Aber genauso wie es zur Freiheit gehört, dummes Zeug schwätzen zu dürfen, um sich von der eigenen Minderwertigkeit abzulenken, gehört es auch zur Freiheit, sich ein Schamtuch aus welchem Grund auch immer überzubinden. Wenn man letzteres nicht als Freiheit zu betrachten bereit ist, begibt man sich auf die gleiche Stufe, wie geistlose Feministinnen, die die Benutzung von Schminke „per se“ als Unfreiheit wahrgenommen haben wollen.

    Aber um es nochmal hervorzuheben, in einem Punkt wird Ihre persönliche Anmaßung, die den üblichen Anmaßungen hier im Blog entspricht, überdeutlich. Nämlich an der stelle, wo Sie ein „per se“ erfinden müssen, um die verursachte Empörung aufgrund Ihrer Reflexe überhaupt in Bezug zu der Aussage von Frau Braun setzen zu können. Tja, die Notwendigkeit zum Erfinden von angeblichen Zusammenhängen, das wirkt genauso unsouverän, wie bei den Protagonisten dieses Blogs.

    (das konnte ich mir trotz fehlender Zeit nicht verkneifen)

    • 25. November 2010 um 13:41 Uhr
    • Erol Bulut
  73. 76.

    @ Stefanie: Ich mag Sie auch.

    • 25. November 2010 um 13:50 Uhr
    • Jörg Lau
  74. 77.

    „@ Stefanie: Ich mag Sie auch.“

    Wer mag mich denn noch? 😉

    • 25. November 2010 um 13:52 Uhr
    • Stefanie
  75. 78.

    „Kann man dann am Kopftuch sehen, wessen Eigentum die Frau ist?“

    Wozu auch? Die Drohung, dass da ein besitzender Mann oder Clan aufpasst und seinen Anspruch durchsetzt, der reicht völlig zur Abwehr von Kontakten.

    • 25. November 2010 um 13:57 Uhr
    • FreeSpeech
  76. 79.

    „Schminke ist je nachdem, wie es die Frau empfindet, ein Machtinstrument, das gewollte Aufmerksamkeit verschafft, oder eine ungewollte Pflicht, um den abfälligen Bemerkungen bezüglich der Attraktivität durch männlicher (und auch weiblicher Mitbürger) zu entgehen.“

    Sie haben ein lustiges Frauenbild.

    • 25. November 2010 um 13:58 Uhr
    • FreeSpeech
  77. 80.

    „Haben MTV geschädigte Mädchen die freie Wahl, nicht sexy Kleidung anzuziehen, oder lernen sie dabei sexy und machtausübend zu sein?“

    Nein, denn sie müssen die Bemerkungen von Erol Bulut fürchten.

    • 25. November 2010 um 14:00 Uhr
    • FreeSpeech
  78. 81.

    „Schminke ist je nachdem, wie es die Frau empfindet, ein Machtinstrument, das gewollte Aufmerksamkeit verschafft, oder eine ungewollte Pflicht, um den abfälligen Bemerkungen bezüglich der Attraktivität durch männlicher (und auch weiblicher Mitbürger) zu entgehen.“

    Das ist ein Witz, oder?

    • 25. November 2010 um 14:02 Uhr
    • Samuel
  79. 82.

    Das ist ein Witz, oder?

    Nein, der Zeitmangel.

    • 25. November 2010 um 14:22 Uhr
    • N. Neumann
  80. 83.

    @ Samuel: Nein leider kein Witz. @ Bulut: Sie haben ganz offensichtlich keine Töchter. Sonst wüssten Sie, dass die Macht der Eltern, ihren Töchtern Outfits aufzudrängen oder auszureden sehr begrenzt ist. Es tut weh zu sehen, dass sie gegen Hedi Klum nicht ankommen, aber, das ist auch gut so. Junge Frauen müssen das Recht haben, mit ihrem Körperbild alleine herumzuexperimentieren, bis sie etwas finden, mit dem sie sich wohlfühlen. Darum ist mir das frühe Kopftuch suspekt. Ich würde mich nie zu der islamophoben Äußerung versteigen, wer Kopftuch trägt habe einen psychischen Schaden, wie Sie sich auszudrücken belieben. Ich kenne Kopftuchträgerinnen, die hellwach und selbstbewußt und völlig in Ordnung sind. Manche haben das gegen große Widerstände durchgesetzt. Das ändert nichts daran, dass ich persönlich das Kopftuch ablehne. Zu kompliziert?

    • 25. November 2010 um 14:29 Uhr
    • Jörg Lau
  81. 84.

    @Burak,

    na etwas steht ja schon da:
    One of the documents, a US military report, reportedly charges Turkey with failing to control its borders, because Iraqi citizens residing in Turkey provided al-Qaida with supplies to build bombs, guns and ammunition.

    Wenn das aber alles ist, dann ist Turkey has helped Al-Qaida in Iraq eine sehr großzügige Auslegung.

    • 25. November 2010 um 14:34 Uhr
    • Andreas Wetter
  82. 85.

    @fs,

    Wozu auch? Weil sie’s geschrieben haben: Das Kopftuch […] funktioniert also ungefähr wie ein Brandmal an einem Rindvieh.

    • 25. November 2010 um 14:36 Uhr
    • Andreas Wetter
  83. 86.

    Hier kann mir keiner erzählen, dass dieses Mädel in so jungen Jahren dies freiwillig tut, um sich vor den Blicken der Buben zu schützen. So ein junges Ding denkt doch noch gar nicht an so etwas. Wenn ich mir überlege, wie sich das Mädchen fühlen musste, plötzlich den anderen mit einem Kopftuch gegenüber zu stehen, wird mir richtig elend vor allem mit Blick darauf, dass sie ja kein Einzelfall ist.

    @ Stefanie

    Deshalb war es dem Zentralrat der Muslime und der Milli Görüs so wichtig, dass Lehrerinnen wie Fereshta Ludin an Schulen in staatlicher Trägerschaft auch während des Unterrichts Kopftuch tragen.

    • 25. November 2010 um 14:38 Uhr
    • N. Neumann
  84. 87.

    @ Andreas Wetter

    Wikileaks hat auf facebook den Link zur JP eingetragen. Also kann man sicher sein, dass da noch mehr kommen wird. Bellende Hunde beißen in diesem Fall.

    • 25. November 2010 um 14:45 Uhr
    • Burak
  85. 88.

    25. November 2010 um 14:36 Uhr
    Andreas Wetter

    Ungefähr.

    • 25. November 2010 um 14:49 Uhr
    • FreeSpeech
  86. 89.

    „Deshalb war es dem Zentralrat der Muslime und der Milli Görüs so wichtig, dass Lehrerinnen wie Fereshta Ludin an Schulen in staatlicher Trägerschaft auch während des Unterrichts Kopftuch tragen.“

    Um die jungen Mädchen dazu zu bringen, die Lehrerin als Vorbild zu nehmen und selbst Kopftuch zu tragen

    oder

    die jungen Mädchen, welche eines tragen, davor zu schützen, dass sie ausgegrenzt werden von den anderen, weil diese nicht an das Kopftuch gewöhnt sind und befremdlich finden?

    • 25. November 2010 um 14:57 Uhr
    • Stefanie
  87. 90.

    @ Burak

    Ich wäre gegenüber der Interpretation von Dokumenten durch Wiki-Leaks zunächst mal skeptisch. Und auch ganz unterschiedliche Zeitungen neigen dazu, von Wiki-Leaks publizierte Dokumente pointiert zu interpretieren – viel Neues ist in diesem Zuge bisher nämlich nüchtern betrachtet nicht herausgekommen.

    One of the documents, a US military report, reportedly charges Turkey with failing to control its borders, because Iraqi citizens residing in Turkey provided al-Qaida with supplies to build bombs, guns and ammunition.

    Hier stellt sich die Frage, wieviele Iraqi citizens wann/wie lange vom irakischen Gebiet aus al-Qaida (oder eher doch Anzar al-Islam / as-Sunna) unterstützt haben und ob das failing schlicht failing war oder ein Auge zugedrückt wurde.

    Das mit dem Auge Zudrücken war jedenfalls jahrelange syrische Praxis. Sunnitische Dschihadisten sind nachweislich (auch) über Syrien in den Irak eingereist, und es kann als denkbar unwahrscheinlich gelten, dass der sehr effiziente, engmaschige syrische Sicherheitsapparat von all dem nichts gewusst hat und, wenn er gewollt hätte, nichts dagegen hätte unternehmen können. Zumal dadurch die Anarchie im Irak nicht nur gesteigert wurde, sondern der syrische Staat auch ein paar militante Bürger losgeworden ist, um die er sich andernfalls (weiter) hätte kümmern müssen.

    Es ist nun nicht so, dass ich ausschließen möchte, dass der türkische Sicherheitsapparat dasselbe oder Ähnliches getan bzw. bewusst unterlassen hat, aber man sollte doch erstmal abwarten, bis die Dokumente publiziert sind, was Sicherheitsexperten dazu sagen, was offizielle amerikanische Stellen dazu sagen und wieviele Zeitungen noch über Sache berichten.

    • 25. November 2010 um 15:13 Uhr
    • N. Neumann
  88. 91.

    @ Samuel # 81

    Seien Sie nicht böse, aber es gibt Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben.

    • 25. November 2010 um 15:18 Uhr
    • marriex
  89. 92.

    Herr Lau,

    zu kompliziert?

    Na ja, ist ja schön für Sie, dass Sie das Kopftuch ablehnen und keins tragen. Ansonsten ist es wirklich kompliziert mit dem, was Sie sagen wollen, dass Sie das Kopftuch ablehnen? Das „was“ am Kopftuch abgelehnt wid, lässt sich dabei wirklich nicht leicht beantworten.

    Ob es islamophob ist, Frauen einen psychischen Schaden zu unterstellen, wenn diese glauben mit einem Kopftuch Anstand verkörpern zu können, und ohne eben nicht, ist weniger kompliziert. Das ist mindestens der gleiche Schaden, wie der von Scientologen, durch elektrische Impulse sich von Unreinheiten befreien zu müssen. Man kann auch vergleichsweise einen Silberkappenträger bemühen, der astronomische manupulierende Strahlungen damit fernzuhalten glaubt. Ds schließt nicht aus, dass diese Menschen sonst „hellwach und selbstbewußt und völlig in Ordnung sind.“

    Uberhaupt nicht kompliziert ist es, festzustellen, dass ohne das erfundene „per se“ Ihr Kommentar zur Verächtlichung von Frau Braun gar keinen sinnvollen Bezug zu dem von Ihr geäußerten besitzen würde und dadurch letztendlich, wie so viele andere verlogene Unterstellungen im Blog, notwendig ist.

    • 25. November 2010 um 15:22 Uhr
    • Erol Bulut
  90. 93.

    @ EB

    Sie unverschämter verharmloser zionistisch-rassistischer Landraubtakti! Was fällt Ihnen e, anstatt den wahren Feind der Menschheit zu benennen, Verscheierungstaktik zu betreiben, indem Sie sich der Scientology zuwenden. Sie erledigen damit das Geschäft islamophober hetzer und Sarrazinjünger wie Jörg Lau!

    • 25. November 2010 um 15:36 Uhr
    • marriex
  91. 94.

    “Deshalb war es dem Zentralrat der Muslime und der Milli Görüs so wichtig, dass Lehrerinnen wie Fereshta Ludin an Schulen in staatlicher Trägerschaft auch während des Unterrichts Kopftuch tragen.”

    Um die jungen Mädchen dazu zu bringen, die Lehrerin als Vorbild zu nehmen und selbst Kopftuch zu tragen

    oder

    die jungen Mädchen, welche eines tragen, davor zu schützen, dass sie ausgegrenzt werden von den anderen, weil diese nicht an das Kopftuch gewöhnt sind und befremdlich finden?

    @ Stefanie

    Ich würde sagen Ersteres, die Betreffenden würden, wenn überhaupt, Letzteres behaupten bzw. einräumen.

    Die offizielle Sprachregelung besteht natürlich darin, zu sagen, dass es um die Rechte von muslimischen Lehrerinnen gemäß Art. 4 und Art. 2 GG geht.

    Der Punkt ist, dass es für Mädchen, in deren schulischem Umfeld kein oder kaum Kopftuch (zumal in strenger und trister Form, wie auf dem Foto) getragen wird, wohl meistens ein Stück weit einfacher oder normaler wäre, wenn auch die eine oder andere Lehrerin Kopftuch tragen würde.

    Es kann mir keiner erzählen, dass dergleichen Kalküle bei dem ganzen Tamtam keine Rolle gespielt hätten. Und es kann mir keiner erzählen, dass Lehrerinnen, die das Tragen eines Kopftuchs während des Unterrichts an einer Schule in staatlicher Trägerschaft zur conditio sine qua non ihrer Berufsausübung machen, keinen religiösen Knall haben.

    Das widersinnigste Argument, was ich gegen meine Ansicht gehört habe, bestand darin, dass durch ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen an Schulen in staatlicher Trägerschaft Schulen in muslimischer Trägerschaft mehr qualifiziertes Lehrpersonal zugeführt werden würde und man daher von einem Verbot absehen solle. Soviel ich weiß, unterrichtet Fereshta Ludin inzwischen an einer islamischen Grundschule, deren Trägerverein zur Milli Görüs gehört. Soll sie.

    • 25. November 2010 um 15:39 Uhr
    • N. Neumann
  92. 95.

    @ Neumann

    Natürlich pickt jeder für sich die ihm geschmackvollsten Pralinen und es ist nicht verwunderlich, dass gerade die JP über die Verbindung Türkei-Al Qaida berichtet wenn man dabei auf die türkischen-israelischen Beziehungen der letzten Jahre schielt.

    Trotzdem rüsten sich die meisten Regierungen hinsichtlich der Veröffentlichung, weil diese doch befürchten müssen, dass jahrelange Halbwahrheiten, oder nicht ausgesprochen Wahrheiten (USA unterstützt die PKK wegen Iran z.B.) endgültig an die Öffentlichkeit gezerrt werden und diese die verhärteten Fronten verfestigen.

    Mein Bellende Hunde beißen in diesem Fall richtete sich an Andreas Aussage, dass:

    One of the documents, a US military report, reportedly charges Turkey with failing to control its borders, because Iraqi citizens residing in Turkey provided al-Qaida with supplies to build bombs, guns and ammunition.

    Nicht ausreichend ist, um die Verbindung Türkei-Al Qaida herzustellen.

    Bei der Anzahl von Material die Wikileaks bis jetzt veröffentlicht hat, wird es bestimmt nicht nur bei einem Satz bleiben. Dennoch hast du Recht; lasst uns warten bis der Staubwirbel sich legt.

    • 25. November 2010 um 15:39 Uhr
    • Burak
  93. 96.

    @herr Lau

    nur zur Klarstellung, das „frühe“ Kopftuch ist nur Ausdruck des psycischen Schadens der Eltern. Doch Frau Braun thematisiert nur das Kopftuch von Studentinnen.

    • 25. November 2010 um 15:41 Uhr
    • Erol Bulut
    • 25. November 2010 um 15:44 Uhr
    • marriex
  94. 98.

    „das “frühe” Kopftuch ist nur Ausdruck des psycischen Schadens der Eltern. “

    Und was wäre Ihr Vorschlag um zu verhindern, dass Mädchen den „Schaden“ ihrer Eltern ausbaden müssen?

    • 25. November 2010 um 15:47 Uhr
    • Stefanie
  95. 99.

    @ Samuel # 81

    Seien Sie nicht böse, aber es gibt Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben.

    @ MR

    Man sollte aber schon in Betracht ziehen, dass Männer, die persönlich für weibliche Attraktivität unempfänglich sind, wissen, dass dieselbe und ihr möglicher Einsatz als Einfluss- oder Machtmittel nicht allein oder notwendihgerweise in Schminke besteht.

    Abgesehen davon gibt es selbstverständlich auch feministisch orientierte Lesben, die es nicht verteufeln, wenn Heteras mit einem gepflegten Äußeren auf Männer attraktiv wirken.

    • 25. November 2010 um 15:50 Uhr
    • N. Neumann
  96. 100.

    „Ich würde sagen Ersteres, die Betreffenden würden, wenn überhaupt, Letzteres behaupten bzw. einräumen.“

    War mir anhand Deiner Formulierung nicht sicher, ob die sich nicht irgendwo offiziell auf letzteres berufen hatten.

    • 25. November 2010 um 15:55 Uhr
    • Stefanie
  97. 101.

    Na ja, ist ja schön für Sie, dass Sie das Kopftuch ablehnen und keins tragen

    A bisserl trägt er´s schon. Aber innerlich. 😐

    • 25. November 2010 um 16:06 Uhr
    • riccardo
  98. 102.

    Trotzdem rüsten sich die meisten Regierungen hinsichtlich der Veröffentlichung, weil diese doch befürchten müssen, dass jahrelange Halbwahrheiten, oder nicht ausgesprochen Wahrheiten endgültig an die Öffentlichkeit gezerrt werden und diese die verhärteten Fronten verfestigen.

    @ Burak

    Wie gesagt, meiner Ansicht nach haben die bisher veröffentlichten Dokumente nicht viel Neues zu Tage gefördert.

    (USA unterstützt die PKK wegen Iran z.B.)

    Wo haben Sie das her? Verwechseln Sie vielleicht die PKK mit der PJAK?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Partei_f%C3%BCr_ein_Freies_Leben_in_Kurdistan

    Seymour Hersh hat zwar einen Namen, aber er hat in den letzten Jahren so viel Mist verzapft, dass man seinen Enthüllungen gegenüber grundsätzlich skeptisch sein sollte.

    • 25. November 2010 um 16:12 Uhr
    • N. Neumann
  99. 103.

    „A bisserl trägt er´s schon. Aber innerlich. :|“

    Das Problem ist doch, dass wenn angesprochen wird, dass bereits kleine Mädchen Kopftuch tragen müsssen, direkt kommt, ja aber, viele tragen es freiwillig. Sagt man dann, aber doch nicht mit 13 Jahren, ist man direkt bei, dass es zur Selbstbestimmung der Frau gehöre, zu wählen ob sie Kopftuch trage oder nicht.

    Ist ja alles richtig, hilft den Mädchen aber nicht. Geschmeidig wird über die Probleme von kleinen Mädchen hinweg gegangen.

    Als Sarrazin den Begriff der „kleinen Kopftuchmädchen“ brachte – gefiel mir auch nicht in dem Zusammenhang – geiferten alle, Rechtspopulismus und Schlimmeres und man dürfe nicht alle über einen Kamm scheren. Auch richtig, dass mit dem über einen Kamm scheren, aber, hilft das den Mädchen? Nein.

    Wenn es darum geht, dass in einer bestimmten Gruppe Gewalt mehr verbreitet ist und Frauen dort wniger Rechte habe, startet sofort das Spiel, man dürfe nicht Pauschalisieren und das sei islamophob. Mit dem Pauschalisieren, alles richtig, gern auch der Hinweis, nur eine Minderheit, aber wenn es dabei bleibt, es hilft den Frauen nicht.

    Sprachtests für Einwanderer auch dass Frauen nicht völlig hilflos in Deutschland rumsitzen müssen. Sei alles rassistisch und menschenverachtend, so etwas zu fordern. Was nützt das den Frauen. Nichts.

    Und so geht es bei allem. Ich finde, man lässt diese Frauen und Kinder schändlich im Stich. Sie sind Opfer einer falsch verstandenen Toleranz denen gegenüber, die sie als Menschen zweiter Klasse behandeln. Das ist so ein Zynismus. Es wird mehr Energie darauf verwandt, darauf zu achten wie die Probleme angesprochen werden – und bei denen Maßstäben kommt kaum ein Hinweis durch ohne als inkorrekt gewertet zu werden – als dass man versucht, eine Lösung dafür zu finden.

    • 25. November 2010 um 16:31 Uhr
    • Stefanie
  100. 104.

    Und wenn da die Situation der betreffenden Frauen und Mädchen relativiert wird mit, ist mir genauso (!) unsympathisch wie die Einflüsse durch unsere sexualisierte Welt, dann frage ich mich, wie gefühlskalt muss man sein, dass man Mädchen, die mit 13 Jahren ein Kopftuchtragen müssen, zu Hause bleiben müssen etc. mit dem vergleicht, ja sogar als „genauso unsympathisch beschreibt, was hier auf alle einrieselt an Sexualisierung. Letzteres kann man ja anprangern, aber doch nicht als ebenso einschränkend darzustellen, wie ein Umfeld, dass Mädchen als dem Willen der Männer unterzuordnen behandelt und ihnen ihre Selbstbestimmung versagt.

    Es ist nur eine Minderheit innerhalb einer Minderheit ja, dennoch rechtfertigt nichts, dieses Schicksal der, wenn auch nur wenigen, so herunter spielen.

    • 25. November 2010 um 16:42 Uhr
    • Stefanie
  101. 105.

    >Ich kenne Kopftuchträgerinnen, die hellwach und selbstbewußt und völlig in Ordnung sind.

    Klar, gibt ja auch Kopftuchträgerinnen die nix mit dem Islam zu tun haben 😉

    Islamisten sind sehr oft „hellwach und selbstbewußt“, „völlig in Ordnung“ aber nie, eher menschenfeindliche Arsch****er

    • 25. November 2010 um 16:57 Uhr
    • PBUH
  102. 106.

    @ NN

    Wenn ich mit der Tastatur über Somalilels Blödfug stöhne, würde ich dem an deiner Stelle nicht allzu viel Aufmerksamkeit widmen…

    • 25. November 2010 um 17:14 Uhr
    • marriex
  103. 107.

    @ PBUH: Sie sind vielleicht doch ein bisschen abstoßender in ihrer stolzen Borniertheit als VerharmloserInnen wie CvB. Sie würden exzellent in die Kreise passen, die sie da anprangern.
    Ob Sie’s glauben oder nicht, es gibt Kopftuchträgerinnen, die keine „Islamisten“ sind.

    • 25. November 2010 um 17:34 Uhr
    • Jörg Lau
  104. 108.

    Die “Zeit” ist immer vorne mit dabei, wenn es darum geht, einen Generalverdacht gegen springerstiefeltragende Jugendliche zu konstruieren. Deren Ausgrenzung und Diskriminierung ist die Ursache von deren Gewalt. Nationalsozialismus hat nichts mit dem völkischen Gedanken zu tun

    Mir bricht das Herz. Die armen kahlgeschorenen Springerstiefel tragenden Jugendlichen. Die wollen doch alle nur spielen. Da hilft wohl nur noch eine Kampagne: Save our Nazis.

    • 25. November 2010 um 17:46 Uhr
    • Bounce
  105. 109.

    Als Sarrazin den Begriff der “kleinen Kopftuchmädchen” brachte – gefiel mir auch nicht in dem Zusammenhang – geiferten alle, Rechtspopulismus und Schlimmeres und man dürfe nicht alle über einen Kamm scheren. Auch richtig, dass mit dem über einen Kamm scheren, aber, hilft das den Mädchen? Nein.

    Natürlich hilft es den kleinen Kopftuchmädchen ungemein, wenn man Sarrazinesk deren Eltern höchst pauschal als unnützte Menschen darstellt und denen die Absicht nachsagt, durch Eroberung Deutschland abschaffen zu wollen. Mit diesem Image ausgestattet werden Fördermaßnahmen für diese Mädchen, mit denen sie sich zumindest ökonomisch aus den Fängen retadierter Eltern befreien können, bestimmt fließen. Insbesondere ist es sicher besonders Hilfreich die Sarrazineske Verunglimpfung grundsätzlicher Dummheit aller Mädchen aus diesem Kulturkreis zu verharmlosen und dazu der Darstellung des Kopftuches als angeblich politisches Zeichen (und der damit verbundenen Isolierung pubertierender Kopftuchträgeriunnen) nicht entgegenzuwirken.

    Stefanie, am besten hilft man solchen eingeschränkten Kopftuchmädchen, indem man die Thematisierung von Islamzusammenhängen nicht Idioten überlässt, die den Sarrazinschen Trottelfängerthesen genauso anhängen, wie retadierte Moslems an dummen Koranauslegungen. Denn die sind nicht in der Lage zu verstehen, dass man in einem freiheitlichen Staat genausowenig Eltern daran hindern darf, Kindern zu suggerieren, dass diese mit Kopftuch anständiger sind, wie man Eltern hier in Deutschland nicht verbieten darf, ihren Kindern zu suggerieren, dass man mit teurer Markenkleidung „wertvoller“ als andere Menschen ist. Solange kein „messbarer“ Schaden entsteht, ist es nicht die Aufgabe des Staates an diesem Punkt anzusetzen.

    Vopubertierenden Mädchen mit Kopftuch kann nur geholfen werden, wenn die Islamauslegung der Eltern als islamfeindlich vermittelt werden kann. Dies kann geschehen, indem man allen solchen Eltern vorwirft, alle männliche Moslems in dem Umfeld solcher Familien zu Kinderfickern zu erklären, wenn diese durch die Reize von vorpubertierenden Mädchen erregbar sein sollen, so dass ein Kopftuch nach Korantext „notwendig“ wäre.

    Ansonsten kann man, anstatt jede Kopftuchträgerin zu einer Kulturjihaddistin zu verleumden, wie Obersozialschmarotzer Sarrazin es tut, das angreifen, was die Kopftuchträgerin in ihr Kopftuch hineininterpretiert. Die Vorstellung, irgendeine Form von „Anstand“ durch das Kopftuch zu verkörpern, kann man leicht mit einem unangenehmen Geschmack für die Trägerin versehen, indem man Verständnis für die „Not“ zeigt, nur mit einem Kopftuch Anstand leben zu können.

    Wenn es heißt, das Kopftuch zeigt wie anständig eine Muslima ist, wie es unter Moslems nunmal üblich ist, dann muss man eben hervorheben dass diese Frauen nur Anständig sind, weil sie ohne Kopftuch es nicht wären. Genauer, dass diese Frauen im Grunde „Schlampen“ sind, die es nur schaffen anständig zu sein, weil sie ein „magisches“ Tuch haben, das die „Schlampe“ in Ihnen unterdrückt. Man muss sie dafür bemitleiden, dass Muslima nicht so stark wie viele westliche (kein Kopftuch für den Anstand benötigende) Frauen sein können.

    Wenn eine Kopftuchträgerin in den Blicken der Umwelt Verachtung spürt, die dem Sarrazinschen Rassismus entspringt, dann kann Sie damit leben. Wenn sie mitleid spürt, nicht anständig sein zu können, sieht die Sache schon anders aus.

    Und manchen Mädchen kann man nur helfen, indem man ökonomische Unabhängigkeit ermöglicht, Hilfspunkte einrichtet und Frauenhäser betreibt.

    Mit der Unterstützung Sarrazinschen Irrsinns kann man keiner Helfen. Man verschärft nur einen Kulturkrampf, der genau diejenigen mit in das Boot retadierter Islamauslegungen und zum gemeinsamen Kampf gegen vertrottelte Islamophobe zwingt, die eigentlich ihre Energien gegen retadierte Sitten in ihrer Umgebung richten müssten.

    • 25. November 2010 um 17:53 Uhr
    • Erol Bulut
  106. 110.

    Da schreit anscheinend jemand danach, rausgeschmissen zu werden.

  107. 111.

    Ob Sie’s glauben oder nicht, es gibt Kopftuchträgerinnen, die keine “Islamisten” sind.

    Stimmt. Das sind dann wohl eher Anhänger der „Partei des demokratischen Islamismus“

    • 25. November 2010 um 17:55 Uhr
    • riccardo
  108. 112.

    Ob Sie’s glauben oder nicht, es gibt Kopftuchträgerinnen, die keine “Islamisten” sind.

    Stimmt, ich kenne ein paar von denen. Sie fahren offene Sportwagen.

    • 25. November 2010 um 18:01 Uhr
    • FreeSpeech
  109. 113.

    „Vopubertierenden Mädchen mit Kopftuch kann nur geholfen werden, wenn die Islamauslegung der Eltern als islamfeindlich vermittelt werden kann. Dies kann geschehen, indem man allen solchen Eltern vorwirft, alle männliche Moslems in dem Umfeld solcher Familien zu Kinderfickern zu erklären, wenn diese durch die Reize von vorpubertierenden Mädchen erregbar sein sollen, so dass ein Kopftuch nach Korantext “notwendig” wäre. “

    Dies wäre doch aber die Aufgabe der muslimischen Verbände. Unternehmen die etwas in die Richtung? Wohl eher nein, denn ich höre wenn überhaupt nur die Verteidigung des Kopftuches und eine eindeutige Positionierung dagegen ist mir nicht bekannt. Zumal dies eine jahrelange Aufgabe wäre, die öffentlich stattfinden müsste, um auch die zu erreichen, die nicht in Verbänden organisiert sind.

    Wenn Sozialarbeiter vom deutschen Staat dies vermitteln, nützt es nichts. Das muss aus den Gemeinschaften kommen und das geschieht nicht.

    „Und manchen Mädchen kann man nur helfen, indem man ökonomische Unabhängigkeit ermöglicht, Hilfspunkte einrichtet und Frauenhäser betreibt.“

    Auch hier stimmme ich Ihnen zu. Es geschieht auch viel vom deutschen Staat. Dieser wird dann aber als Feind betrachtet. Es gibt nicht ein einziges Frauenhaus von muslimischen Verbänden. Aber eben ein solches würde ein wirkliches Signal setzen. Denn so würden Muslime durch ihre Verbände ein Zeichen setzen und nur das wird Wirkung entfalten, denn geschieht es vom deutschen Staat, wird es als Einmischung etc. empfunden.

    Daher, warum unternehmen die Verbände nichts? Es ist massig Geld für Moscheen dar, aber es gibt nicht ein einziges Frauenhaus in muslimischer Trägerschaft?

    • 25. November 2010 um 18:13 Uhr
    • Stefanie
  110. 114.

    @ Stefanie

    Vom Islam bleibt nicht mehr viel übrig, wenn die Kontrolle über die Frau wegfällt.

    • 25. November 2010 um 18:21 Uhr
    • FreeSpeech
  111. 115.

    @ marrieux und Neumann

    So wie ich Bulut verstanden habe, kritisiert er ein gesellschaftliches „Machtinstrument“, dass westliche Frauen dazu zwinge, sich zu schminken, weil sie sonst als unattraktiv gelten würden.
    So gesehen schminken sich westliche Frauen also gar nicht freiwillig, sondern werden durch perfide gesellschaftliceh Machtkonstellationen dazu gezwungen. – Nun ja, so kann man alles erklären und relativieren.

    @ marrieux
    Ich habe mehr Ahnung von Frauen als sie je haben werden – im Übrigen eben weil mich Frauen sexuell nicht interessieren. Glauben Sie mir, keine Frau schminkt sich alleine für einen Mann – so wichtig nehmen Frauen die Männer nun wirklich nicht.

    • 25. November 2010 um 18:27 Uhr
    • Samuel
  112. 116.

    „Es geschieht auch viel vom deutschen Staat. “

    In Sachen Unterstützung in Frauenhäusern etc. Aber hier ist es doch viel spät. Was haben die Frauen, die in diesen Häusern Unterschlupf finden, für Leidensgeschichten hinter sich. Da kommt man nicht so einfach rein. Da muss schon eine Menge vorgefallen sein. Ich sah mal im Fernsehen einen Bericht über eine junge türkische Frau, die vor ihrem Mann floh, in einen Frauenhaus ging und dann in einer anderen Stadt ein neues Leben begann. Die Frau war lange sher einsam, weil sie keinen hatte, der ihr geholfen hat aus ihrem Umfeld und völlig isoliert da stand. Auf sich gestellt, ohne Freunde oder Familie fing sie dann mit Unterstützung von einer Behörde neu an. Die Unterstützung i.S. Ausbildung etc. hielt sich sehr in Grenzen. Zum Zeitpunkt des Berichtes hatte sie das alles gemeistert und auch eine Freundin gefunden, eine Deutsche, die ihr sehr half. Dass diese Frau sagte, sie sei nun glücklich und würde sich frei fühlen, hat eines so langen und schmerzvollen Weges bedurft.

    Da frage ich mich, warum wurde der Frau nicht längst eher geholfen. Das hätte ihr so einiges erspart. Trifft auch auf Frauen zu, die jetzt aus anderen Gruppierungen in so einem Haus landen.

    • 25. November 2010 um 18:32 Uhr
    • Stefanie
  113. 117.

    „Vom Islam bleibt nicht mehr viel übrig, wenn die Kontrolle über die Frau wegfällt.“

    Das ist die Argumentation der Fundamentalisten und Islamisten. Ich weigere mich, deren Geschäft zu übernehmen in Anbetracht dessen, dass es unzählige Personen gibt, die sich als Muslime bezeichnen und eben ein anderes Rollenverständnis leben,

    • 25. November 2010 um 18:34 Uhr
    • Stefanie
  114. 118.

    „Ich habe mehr Ahnung von Frauen als sie je haben werden – im Übrigen eben weil mich Frauen sexuell nicht interessieren. Glauben Sie mir, keine Frau schminkt sich alleine für einen Mann – so wichtig nehmen Frauen die Männer nun wirklich nicht.“

    Danke!

    • 25. November 2010 um 18:36 Uhr
    • Stefanie
  115. 119.

    Ich habe mehr Ahnung von Frauen als sie je haben werden

    Dass sich Frauen aufbrezeln und ganz dünn werden um andere Frauen zu beeindrucken; für dieses Grundwissen muss man doch keine Tantouze sein.

    • 25. November 2010 um 18:42 Uhr
    • riccardo
  116. 120.

    @all

    „GOTTESLÄSTERUNG“

    Sehr interessant wie im Fall der pakistanischen Christin Asia Bibi zu sehen sind die Auswirkungen des real existierenden Islam auf das menschliche Zusammenleben.
    Durch Denunziantentum der Blasphemie beschuldigt wird die arme eingebuchtet und per Gericht zum Tode verurteilt.
    Nachdem diese Schande an die Öffentlichkeit dringt und als Nachricht auch in die westliche Welt gerät rotiert der kleine Menschenrest an Pakistanern, die sich noch einen Funken Zivilisation bewahrt haben.
    Eine „Begnadidgung“ scheint im Bereich des Möglichen – allerdings, man staune, mit der Option auch gleich das Land zu verlassen um nicht von einem Lynchmob gekillt zu werden.
    Was für ein Land, in dem eine Abschaffung des Blasphemiegesetzes Zitat „politisch nicht durchsetzbar ist“, wegen der „konservativen Muslime“ und wegen Terrorgefahr.
    Was für ein Armutszeugnis für die Menschheit im Zeitalter des Internets und des freien Informationsflusses, wenn man es nur wollte.
    Was für eine Visitenkarte für diese „Religion“ Islam, die nichts weiter ist als der tatsächliche stinkende Vorhof zur Hölle, in welchem die Muslime so gerne die „Nichtgläubigen“ wähnen.
    Ja ihr ganzen Halb- und Viertelmuslime und Islamversteher hier im blog: Pakistan, das ist eine Variante der Möglichkeiten, die entsteht, wenn ihr zu viel zu sagen habt. Andere Varianten heissen Iran, Saudi-Arabien, jeweils mit eigener „Fülle“ an Toleranz.
    Mir reichts mit diesem ganzen Kopftuchgesocks, mit den Allesverstehern, die alles verstehen außer sich selbst,
    den Bulut Dummschwätzern die am liebsten wie Kenan Kolat eine statistische Erfassung der Islamkritik als Straftatbestand fordern, last noch least noch die Dauerverharmloser, die darüber mit diesen Sumpfköpfen auch noch diskutieren wollen, die den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,731097,00.html

    • 25. November 2010 um 18:43 Uhr
    • tati
  117. 121.

    @tati, Schaum vorm Mund hat noch nie beim Denken geholfen.

  118. 122.

    „Dass sich Frauen aufbrezeln und ganz dünn werden um andere Frauen zu beeindrucken; für dieses Grundwissen muss man doch keine Tantouze sein.“

    Anstatt zu spekulieren könnten die Herren sich hier auch darüber austauschen, warum sie auf ihr Äußeres achten. Denke, das wird zu 99% die gleichen Gründe haben wie bei Frauen.

    • 25. November 2010 um 18:47 Uhr
    • Stefanie
  119. 123.

    @Wetterleuchten

    @tati, Schaum vorm Mund hat noch nie beim Denken geholfen.

    Betrachten Sie es als verbales Schaumbad zur Reinigung verstopfter Poren, damit man keine mentalen Pickel bekommt.
    Ich weiss, dafür gibt es keine Entsprechung im Islam – die dortige Alternative heisst Sprengstoffgürtel – soll ja auch gegen Pickel helfen.

    • 25. November 2010 um 18:57 Uhr
    • tati
  120. 124.

    @ Wetter

    tati mag ja schaum vor dem Mund haben, aber recht hat er nunmal auch.
    denn, das da:
    Die Katholikin Asia Bibi, 38, wurde von einem Gericht in der ostpakistanischen Stadt Sheikhupura zum Tode verurteilt, weil sie im Streit mit ihren muslimischen Kolleginnen gesagt haben soll, Jesus Christus sei für die Sünden der Menschen am Kreuz gestorben, was dagegen habe Mohammed geleistet? Die Kolleginnen, der örtliche Geistliche und schließlich auch das Gericht sahen darin den Tatbestand der Blasphemie erfüllt.
    IST die menschliche variante des vorhofs zur hölle – gemacht von muslimen und bestehend aus muslimen.

    • 25. November 2010 um 19:00 Uhr
    • Zagreus
  121. 125.

    @tati, ich dachte Sie hätten die Pubertät schon hinter sich.

  122. 126.

    @Wetterleuchten

    Tja, wenn die Faktenlage unerträglich wird, kommt nur noch heisse Luft – zur Sache nichts.
    Ich gehe deshalb vorsichthalber einmal davon aus, daß Sie das Todesurteil gegen die Frau gutheissen.

    • 25. November 2010 um 19:09 Uhr
    • tati
  123. 127.

    @Handjar

    nur weil in Pakistan ein paar Christen mit Unterstützung großer Teile der pakistanischen Gesellschaft um die Ecke gebracht werden

    Nicht nur in Pakistan, das gehört in muslimisch dominierten Ländern mittlerweile zum „guten Ton“.

    • 25. November 2010 um 19:17 Uhr
    • tati
  124. 128.

    @tati, die Ablehnung dieses „Urteils“ sollte man bei man bei Lesern hier eigentlich als selbstverständlich voraussetzen. Dass Sie das anders sehen, ist bezeichnend.

  125. 129.

    ohne Kommentar:

    Muslim Islam und Muslima Islam
    Muslimweg 19
    11419 Islamstadt
    Tel.: 000 / 24434
    Muslim-Islam – Muslimweg 19 – 11419 Islamstadt

    An die Klassenlehrerin der
    Klasse 3abc
    Grundschule Musterdeutsch

    Islamstadt, 31. Februar 1914
    Sehr geehrte/r Herr/Frau Musterlehrer,

    am Anfang dieses Briefes möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass der im folgenden gestellte und begründete Antrag ausschließlich mit religiösen Bestimmungen unseres Glaubens zu tun hat und in keinster Weise eine Kritik am sonstigen Unterricht der Schule bedeutet.

    Gemäß den religiösen Geboten des Islam erreicht ein Mädchen spätestens mit 9 Mondjahren die religiöse Reife (siehe z.B. „Antworten auf Rechtsfragen, As-Sayyid Ali Al-Husayni Al-Khamene’i, erster Teil, erläuterte Übersetzung, 1997, Islamisches Zentrum Hamburg, Seite 12) und hat danach sowohl alle religiösen Rechte als auch Pflichten. Die Jahreszählung erfolgt nach dem islamischen Mondkalender, und 9 Mondjahre entsprechen ca. 8,5 Sonnenjahren. Zu den Pflichten der dann jungen Frau gehört u.a., daß sie Ihren Körper (bis auf Gesicht und Hände) vor fremden Männern und Jugendlichen verhüllt. Dieses führt dazu, daß unsere Tochter Chadidscha Fatima Zeynep nunmehr in Zukunft mit einem Kopftuch am Unterricht teilnehmen wird. (…)

    Chadidscha Fatima Zeynep wird auch weiterhin am Sportunterricht teilnehmen, allerdings mit einer islamisch geeigneten Kleidung.

    Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und verbleiben mit freundlichen Grüßen.

    (Unterschriften)

    Muslim Islam (Vater) Muslima Islam (Mutter)

    PS: Ein gleichlautender Brief ist an Herrn Mustermann (Schulleiter) geschickt worden.

    http://www.muslim-markt.de/Mustertext/schwimmfrei.htm

  126. 130.

    @ Wetter

    es geht nicht einfach nur um das Urteil (das wohl aufgehoben wird), es geht mehr um sowas:
    Tatsächlich demonstrierten in Lahore am Mittwoch rund 300 Menschen, überwiegend junge angehende Geistliche, gegen eine Begnadigung Asia Bibis und warnten vor jeder Änderung des Blasphemiegesetzes. „Wir sind bereit, unser Leben für den Propheten Mohammed zu opfern“, riefen sie, und: „Friede sei mit dem Propheten.“
    Um das gesellschaftliche Klima sehr viele menschen in Pakistan – und da ist der islam (in der form, wie er dort von vielen verstanden wird) das problem.
    Schauen sie sich doch die demonstranten da an – hauptsächlich junge geistliche – ja, was werden die wohl mal ‚lehren‘ und vermitteln? Frieden?
    Oder das hier:
    Die pakistanische Regierung […] sorgt sich vor gewalttätigen Protesten von islamischen Konservativen[…]
    Also leute, die nicht als fanatiker, sondern als islamische Konservative beschrieben werden, könnten (wohl wiedereinmal) gewalttätig werden – gewalttätige proteste.
    Der islam dort ist ein hochaggressives faschistisches Gebilde – und z. b. sehr viele muslime in England kommen aus? pakistan – und haben was im Gepäck? genau diesen „Islam“.
    Das ist kein Glaube im sinne spiritualität und ritus – das ist ein mörderisches denkkonstrukt, in dessen namen Mord gerechtfertigt wird von diesen menschen.

    • 25. November 2010 um 19:35 Uhr
    • Zagreus
  127. 131.

    @Samuel

    Ich habe mehr Ahnung von Frauen als sie je haben werden – im Übrigen eben weil mich Frauen sexuell nicht interessieren. Glauben Sie mir, keine Frau schminkt sich alleine für einen Mann – so wichtig nehmen Frauen die Männer nun wirklich nicht.

    Samuel, Sie haben es erfasst.

  128. 132.

    @stef

    Denke, das wird zu 99% die gleichen Gründe haben wie bei Frauen.

    Aber mitnichten, Männer hungern sich z.B. nicht auf Size 0 um Konkurrenten zu verunsichern.

    • 25. November 2010 um 19:36 Uhr
    • riccardo
  129. 133.

    @Wetter

    die Ablehnung dieses “Urteils” sollte man bei man bei Lesern hier eigentlich als selbstverständlich voraussetzen.

    Sollte man? Eigentlich? bei Lesern?

    Mit so einem Satz werfen Sie mehr Fragen auf als Antworten zu geben.

    Zu den Lesern hier, wie Sie es nennen, kann grundsätzlich jeder gehören, der einen Internet-Anschluss hat.

    Persönlich haben Sie sich um eine Stellungnahme immer noch gedrückt.

    • 25. November 2010 um 19:45 Uhr
    • tati
  130. 134.

    @tati, Sollte man? Eigentlich? bei Lesern?

    Tun Sie das nicht? Ich schon.

  131. 135.

    Persönlich haben Sie sich um eine Stellungnahme immer noch gedrückt.

    Machen Sie jetzt hier den Gesinnungspolizist?

    😉

  132. 136.

    @Stefanie

    Sie bringen Islam und Muslim durcheinander. Das ist etwa so, wie wenn meine Eltern Nazi und Deutsche gleichgesetzt hätten.

    • 25. November 2010 um 20:05 Uhr
    • FreeSpeech
  133. 137.

    Männer hungern sich z.B. nicht auf Size 0 um Konkurrenten zu verunsichern.

    Natürlich nicht. Welchen Mann beeindruckt schon ein Konkurrent mit Size 0? Das Beeindruckungsritual des Mannes sieht nun mal ein wenig anders aus. Kampftrinken z.B.

    • 25. November 2010 um 20:12 Uhr
    • Samuel
  134. 138.

    „Denke, das wird zu 99% die gleichen Gründe haben wie bei Frauen.

    Aber mitnichten, Männer hungern sich z.B. nicht auf Size 0 um Konkurrenten zu verunsichern.“

    Frauen hungern sich vermutlich aus den gleichen Gründen auf Größe 0 wie es Karl Lagerfeld tat und Beeindruckung von Konkurrenten mag auch als Grund dafür vorkommen. Gucken Sie sich doch mal die aktuellen männlichen Modells an. Dünn wie Bohnenstangen.

    • 25. November 2010 um 20:24 Uhr
    • Stefanie
  135. 139.

    „Gucken Sie sich doch mal die aktuellen männlichen Modells an.“

    Die wollen nur Männer beeindrucken. Fragen Sie Samuel.
    (Und nebenbei können Sie mir noch sagen, was von Islam übrigbleibt ohne Kontrolle der Frauen)

    • 25. November 2010 um 21:14 Uhr
    • FreeSpeech
  136. 140.

    „(Und nebenbei können Sie mir noch sagen, was von Islam übrigbleibt ohne Kontrolle der Frauen)“

    „Busmillah” und “Oh Allah halte Shaytan weg von uns” zu rufen und zwar dann halt nebeneinander und nicht hintereinander.

    http://www.youtube.com/watch?v=QTCw0SXtuxQ&feature=player_embedded

    😉

    • 25. November 2010 um 21:54 Uhr
    • Stefanie
    • 25. November 2010 um 22:04 Uhr
    • Herr Gilbert
  137. 142.

    Männer hungern sich z.B. nicht auf Size 0 um Konkurrenten zu verunsichern.

    Die überwältigende Mehrheit der Frauen hungern sich nicht auf Size 0, und ich bezweifele, ob die wenigen, die das tun, ihre Konkurrentinnen damit verunsichern wollen.

  138. 143.

    >Sie sind vielleicht doch ein bisschen abstoßender in ihrer stolzen Borniertheit als VerharmloserInnen wie CvB.

    Vielleicht? Sie leiden unter Selbstzweifeln (und ich weiss warum).

    >Ob Sie’s glauben oder nicht, es gibt Kopftuchträgerinnen, die keine “Islamisten” sind.

    Klar, aber das sind eben nicht die, an die sie hier gedacht haben.

    Ihre studierten Kopftuchmädchen sind in Wirklichkeit jedenfalls ganz anders als sie sich das in ihrer gutmenschlichen Naivität zusammenreimen.

    • 25. November 2010 um 22:39 Uhr
    • PBUH
  139. 144.

    Die wollen nur Männer beeindrucken. Fragen Sie Samuel.

    Samuel steht in der Tat auf schlanke Männer, wen allerdings die geschlechtslosen Hungerharken beeindrucken sollen, die auch im männlichen Modelmarkt in Mode gekommen sind, bleibt mir ein Rätsel.

    • 25. November 2010 um 22:42 Uhr
    • Samuel
    • 25. November 2010 um 23:27 Uhr
    • Stefanie
    • 26. November 2010 um 02:05 Uhr
    • tati
  140. 147.

    ‚Turkey won’t be silent if Israel attacks Lebanon, Gaza‘

    http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=196792

    Die Türkei unter der islamfaschistischen Herrschaft der AKP scheint sich zum Sicherheitsrisiko für die NATO zu entwickeln.
    Mein Vorschlag: Russland rein in die NATO und die Türkei raus.

    • 26. November 2010 um 02:10 Uhr
    • tati
  141. 148.

    @Stefanie

    Sie haben nicht die geringste Ahnung, wieviele solcher vopubertären Kopftuchkinder es gibt und was „die Islamverbände“ in solchen Fällen raten. Schreiben Sie die mal an und fragen diese einfach mal dazu, denn selbst bei Milli Görüs wird die Pubertät/Geschlechtsreife als Zeitpunkt der Kopftuchpflicht genannt.

    http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2008/05/15/das-kopftuch-im-islam.html

    Und selbst wenn ein Vorschulkind solch ein Kopftuch trägt, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass das kind vielleicht Schwestern und Mutter nacheifert.

    Wie auch immer, auch Nichtmoslems können Eltern von Kopftuchvorschulkindern kompromittieren, indem diese schlicht nachfragen, ob man mit dem Kopftuch signalisieren möchte, dass das Mädchen schon die Geschlechtsreife erlangt hat und bald Heiraten wird. Die Präsidentingattin Gül wurde hier ja auch schon von einem der sarrazinesken Hohlköpfen mit der Kritik an solchen Kopftüchern („Eltern solcher Kinder haben den Islam nicht verstanden“) zitiert, um Gegensätzliches nachweisen zu wollen.

    Unabhängig von Moslems kann auch ein Politiker diskret anmerken, dass Kopftuch in der Vorschule im Grunde Islamfeindlich ist. Sowas wird in „deren“ Zeitungen aufgegriffen und diskutiert. Aber dafür braucht es erst mal auf Fakten beruhende Zahlen und nicht die gefühlten Wahrheiten von Hobbyhetzern.

    Was die muslimischen Verbände tun und lassen, ist mir auch völlig wurscht. Sie haben gefragt, wie man eventuelles Leid von Muslima mindern kann und ich sage Ihnen, wie es geht. Das Sie sich auf Islamverbände fixieren, anstatt auf Problemlösungen, ist Ihr pathologisches Ding.

    • 26. November 2010 um 02:25 Uhr
    • Erol Bulut
  142. 149.

    @Erol

    Schreiben Sie die mal an und fragen diese einfach mal dazu, denn selbst bei Milli Görüs wird die Pubertät/Geschlechtsreife als Zeitpunkt der Kopftuchpflicht genannt.

    Kopftuchpflicht !!

    Ich dachte immer, das Kopftuch sei freiwillig und keine Pflicht.

    Erol Sie Pappnase. In Deutschland haben wir vielleicht eine Gurtpflicht beim Autofahren aber keine Kopftuchpflicht.

    Wer denkt hier eine Kopftuchpflicht anzumahnen hat wohl definitiv nichts in Deutschland verloren. Abflug in die Heimat.
    Erdogan braucht sowieso Leute für den Kampf gegen Israel. Erol, das wäre doch was für Sie, dann hat Ihr Leben endlich einen Sinn.

    • 26. November 2010 um 02:38 Uhr
    • tati
  143. 150.

    Wie auch immer, auch Nichtmoslems können Eltern von Kopftuchvorschulkindern kompromittieren, indem diese schlicht nachfragen, ob man mit dem Kopftuch signalisieren möchte, dass das Mädchen schon die Geschlechtsreife erlangt hat und bald Heiraten wird.

    Eine tolle Idee, Bulut. So ein Scheissdreck kann nur einem türkischen Vollpfosten wie Ihnen einfallen.

    Soll ich Ihnen mal was sagen.
    Nichtmuslime brauchen bei Eltern von bekopftuchten Vorschulkindern nur EINES zu sagen: Entweder ihr lasst diesen Unsinn oder setzt euch in den nächsten Flieger zurück in euer türkisches Steinzeitparadies.

    • 26. November 2010 um 02:47 Uhr
    • tati
  144. 151.

    @Tati 147

    Erdogan aus Ihrer Quelle:

    Does (Israel) think it can enter Lebanon with the most modern aircraft and tanks to kill women and children, and destroy schools and hospitals, and then expect us to remain silent?“ Erdogan asked on the final day of a two-day visit to Lebanon.

    „Does it think it can use the most modern weapons, phosphorus munitions and cluster bombs to kill children in Gaza and then expect us to remain silent? We will not be silent and we will support justice by all means available to us,“ he added.

    Tati, Sie sind in Ihrer Wahrnehmung genauso krank und in Ihrem Wesen noch viel kranker, als die Pakistanis, die Sie wegen der Lynchabsicht gegen die Christin anklagen. Sie blenden verlogen die Bedingung aus, die an die Drohung „nicht still zu sein“ verknüpft ist, und zeigen, dass Sie ideologische Unterstützung für die Abschlachtung vieler muslimischen Frauen und Kinder zu geben bereit sind. Haben Sie ja auch schon beim Gaza Massaker getan.

    Also, woher die Empörung, wenn Sie selbser doch bereit sind, ein vielfaches an Morden an Frauen und Kindern aktiv zu untersützen?

    Was für eine Bedrohung kann die Türkei sein, wenn Sie nicht bereit ist, wie Sie den Mord an Frauen und Kindern zu unterstützen?

    Wenn Sie nicht so kognitiv behindert wären, könnte man Ihnen das ja noch übel nehmen. Aber Sie sind so ein niedlicher Moslemhetzer, der durch seine Existenz jeden nicht Minderbemittelten Islamophoben nur als Abschreckung dienen kann. An Ihnen kann man verifizieren, welche unangenehmen Folgen Islamophobie haben kann. Deshalb danke ich nach wie vor für Ihre Existenz!

    • 26. November 2010 um 02:54 Uhr
    • Erol Bulut
  145. 152.

    @Erol

    Die „Abschlachtung“ der Frauen und Kinder in Gaza, wie Sie es nennen, war, wie jeder unvoreingenommene mit klarem Verstand ausgestattete Mensch wahrnehmen konnte, ein leider betrüblicher Nebeneffekt der Tatsache, das eben diese Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde für die „tapferen Krieger“ der Hamas herhalten mussten.
    Diese Tatsache ist selbstverständlich für einen Antisemiten (Israelkritiker LOL) wie Sie es sind als solche nicht erkennbar, weil die entsprechenden Areale in Ihrem Gehirn dystrophiert sind.
    Um genau zu sein ist es sogar ausserordentlich bemerkenswert, daß unter den Umständen, wie die feigen Hamas-Terroristen mit der eigenen Bevökerung vorgegangen sind, nicht noch weit mehr Frauen und Kinder zu Tode gekommen sind.
    Was glauben Sie denn wieviele Opfer es unter den Zivilisten gegeben hätte, wenn die Israelis tatsächlich keine Rücksicht auf Frauen und Kinder genommen hätten.
    Als Freund von feigen Terroristen ist es für Sie natürlich auch kein Problem, wenn tausende Raketen aus dem Gaza-Streifen wahllos in die umliegenden Dörfer geschossen werden – die esplodieren ja nicht, wenn Frauen und Kinder in der Nähe sind.
    SIE NARR.

    • 26. November 2010 um 03:16 Uhr
    • tati
    • 26. November 2010 um 03:20 Uhr
    • tati
  146. 154.

    Und *unser* Verbünderter Türkei, der doch angeblich so ein gewinn für die EU wäre, drpoht auf perfite weise Israel mit Krieg:

    http://english.aljazeera.net/news/europe/2010/11/2010112515623296627.html

    … besonders geschmacklos seione sätze, behaupten sie doch, daß Israel um Kinder und Frauen zu töten ihre waffen einsetzen würden, und nicht aus anderen Gründen….

    • 26. November 2010 um 08:37 Uhr
    • Zagreus
  147. 155.

    @ Stefanie, 140

    Da klicke ich mal ein youtube an, und dann ist es weg. Gemein.

    • 26. November 2010 um 09:04 Uhr
    • FreeSpeech
  148. 156.

    Wie ist denn die wahre „die Lage der Frau im Islam“, Sie lauer Experte?
    Möchten Sie die „Frau im Islam“ befreien? So wie die Indianer in Nordamerika?

    Bevor man arische Schwachheiten ausdünstet, sollte man sich vielleicht erstmal mit den „Opfern“ wie Frau Kübra Yücel unterhalten, Sie Ober-Arier.

  149. 157.

    BRODER: Wulff ist Nathan der Weise für Arme.

    Publikum quiekt begeistert.

    BRODER präzisiert: Nathan der Weise für Hannoveraner.

    Publikum schüttelt sich vor Freude.

    BRODER: Alle Menschen haben Ressentiments. Alle, außer Claudia Roth.

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/320396/320397.php

    • 26. November 2010 um 10:12 Uhr
    • marriex
  150. 158.

    Ist das >Naivität oder Verzweiflung?

    http://persian2english.com/?p=16327

    • 26. November 2010 um 10:16 Uhr
    • marriex
    • 26. November 2010 um 10:41 Uhr
    • tati
  151. 160.

    @tati

    Dafür, dass das immer wieder mal passiert und es sogar immer wieder mal in die hiesigen Zeitungen schafft, gibt es sicher keinen Grund im Islam.

    Bei uns werden Dienstmädchen auch schon mal angeschrien!

    • 26. November 2010 um 10:50 Uhr
    • FreeSpeech
  152. 161.

    @tati,

    ist das Sammeln solcher Links eigentlich Ihr Hobby?

    Spass beiseite, zum Thema Ihres neuesten Fundes gibt’s hier noch mehr:

    http://ethiopiansuicides.blogspot.com/

  153. 162.

    @MR

    Naivität oder Verzweiflung

    Keineswegs. Es gibt viele, die an den Weihnachtsmann glauben.

    • 26. November 2010 um 11:12 Uhr
    • riccardo
  154. 163.

    @Erol Bulut

    „Sie haben nicht die geringste Ahnung, wieviele solcher vopubertären Kopftuchkinder es gibt und was “die Islamverbände” in solchen Fällen raten. Schreiben Sie die mal an und fragen diese einfach mal dazu, denn selbst bei Milli Görüs wird die Pubertät/Geschlechtsreife als Zeitpunkt der Kopftuchpflicht genannt.

    http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2008/05/15/das-kopftuch-im-islam.html

    Mädchen sind heute mit 13. Jahren geschlechtsreif t.w. schon mit 12. Von daher sehe ich keine Unterstützung von IGMG. Im Gegenteil!

    „Und selbst wenn ein Vorschulkind solch ein Kopftuch trägt, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass das kind vielleicht Schwestern und Mutter nacheifert.“

    Und dann finden Sie es gut und meinen, man kann es so laufen lassen?

    „Wie auch immer, auch Nichtmoslems können Eltern von Kopftuchvorschulkindern kompromittieren, indem diese schlicht nachfragen, ob man mit dem Kopftuch signalisieren möchte, dass das Mädchen schon die Geschlechtsreife erlangt hat und bald Heiraten wird.“

    Erol, wieso sehen Sie einfach bei nichts, aber auch gar nichts, die muslimische Gemeinschaft in einer Verantwortung. Alles sollen die anderen richten und für Muslime besteht null Bringschuld.

    Stellen Sie sich bitte vor, was passiert, wenn nichtmuslimische Eltern muslimische darauf ansprechen, dass Sie ihre jungen Töchter sexualalisieren würden, indem sie sie unter ein Kopftuch packen. Schneller als Haarewaschen steht dann ein muslimischer Verband auf der Schwelle und brüllt Diskriminierung und der Chor der einschlägig Bekannten stimmt in die Empörung mit ein.

    Seien Sie mal ganz ehrlich, glauben Sie wirklich, dass es möglich wäre, dass Nichtmuslime sich da einmischen ohne sich massiven Ärger einzuhandeln? Keiner wird sagen, das ist Zivilcourage, dass man versucht den Mädchen zu helfen, bis auf einzelne Stimmen. Der Rest wird brüllen, man muss aufpassen, dass man nicht alle über einen Kamm schert.

    “ Die Präsidentingattin Gül wurde hier ja auch schon von einem der sarrazinesken Hohlköpfen mit der Kritik an solchen Kopftüchern (“Eltern solcher Kinder haben den Islam nicht verstanden”) zitiert, um Gegensätzliches nachweisen zu wollen.“

    Das stimmt. Ebenso wie bekannt ist, dass die Dame selbst unter ein Kopftuch von ihrem Bruder als Jugendliche gezwungen wurde. Sie konnte das sagen ohne dass die Empörungswellen hochschlugen. Deshalb sage ich ja, es muss aus der muslimischen Gemeinschaft kommen, alle anderen haben keine Chance.

    „Unabhängig von Moslems kann auch ein Politiker diskret anmerken, dass Kopftuch in der Vorschule im Grunde Islamfeindlich ist. Sowas wird in “deren” Zeitungen aufgegriffen und diskutiert. Aber dafür braucht es erst mal auf Fakten beruhende Zahlen und nicht die gefühlten Wahrheiten von Hobbyhetzern.“

    Nein, können die nicht. Eine Horde aus Islamverbänden. Medien und linken Politikern würde sich direkt drauf stürzen und brüllen, man darf nicht pauschalisieren und ratz fatz wäre man wieder vom Problem weg und würde darüber diskutieren, dass man aufpassen muss, dass Muslime nicht ausgegrenzt werden und die kleinen Mädchen stünden allein dar.

    Warum nur sehen Sie muslimische Verbände nicht der Pflicht. Das ist doch deren Aufgabe. Warum nur meinen Sie, dass diese nicht die Hauptverantwortlichen für das Bekämpfen dieses Problem sind und fordern von allen anderen, dass die was tun sollen und meinen, die muslimischen Verbände müssen nichts weiter tun.

    „Was die muslimischen Verbände tun und lassen, ist mir auch völlig wurscht.“

    Eben. Interessiert sie nicht. Die können tun und lassen was sie wollen. Nicht einmal um gesellschaftspolitische Probleme müssen die sich kümmern. Dafür ist der Rest der Gesellschaft verantwortlich und soll es auch noch zahlen.

    Geschmeidig sind Sie darüber hinweg gegangen, dass es kein einziges Frauenhaus in muslimischer Trägerschaft geht. Wieder nur der Finger in Richtung Gesellschaft insgesamt. So funktioniert das aber nicht.Die muslimischen Verbände müssen in Griff kriegen, was bei ihnen schief läuft und nicht der Rest der Gesellschaft, der damit nicht weiter was zu tun hat.

    „Sie haben gefragt, wie man eventuelles Leid von Muslima mindern kann und ich sage Ihnen, wie es geht. Das Sie sich auf Islamverbände fixieren, anstatt auf Problemlösungen, ist Ihr pathologisches Ding.“

    Ja, alle sollen was tun. Nur die muslimischen Verbände müssen nichts tun.

    • 26. November 2010 um 12:09 Uhr
    • Stefanie
  155. 164.

    @freespeach

    Ist weg ja. War eine Anleitung für Muslime wie man Geschlechtsverkehr vollzieht insbesondere in der Hochzeitsnacht.

    Beten, Waschung, Beten, das Rufen von sinngemäß Bismillah und Satan verschwinde – letzteres muss immer beim Sex gebrüllt und:

    Frau muss dabei hinter Mann knien, dass dieser nicht ablenkt wird.

    Daher, Ihre Frage, was bleibt vom Islam, wenn die Frauen gleichberechtigt sind:

    Man ruft dann halt Bismillah und Satan verschwinde nebeneinander und nicht mehr hintereinander bevor es zum Geschlechtsverkehr geht – sollte der überhaupt dann noch stattfinden, bei dem ganzen Formalia vorweg…

    • 26. November 2010 um 12:16 Uhr
    • Stefanie
  156. 165.

    @freespeach

    habe mal gegoogle die Begriffe, hier finden Sie die Bedienungsanleitung zum Geschlechtsverkehr

    http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=56000&sid=b1d74d95732d74bb4da464ea643fb451

    http://home.arcor.de/malik79/adab_verkehr.pdf

    Der Text im letzten Link stammt von einer Seite, die es gestern noch gab und bei der heute steht, das man keine Erlebnis zum Zugriff habe.

    • 26. November 2010 um 12:29 Uhr
    • Stefanie
  157. 166.

    also nicht http://www.al-islaam.de, die dort im Text angegeben ist.

    • 26. November 2010 um 12:31 Uhr
    • Stefanie
  158. 167.

    Wegen zweier Links geht es nicht durch, muss also splitten. 166 bezieht sich damit auf die nun beiden folgenden Kommentare:

    I)
    @freespeach

    habe mal gegoogle die Begriffe, hier finden Sie die Bedienungsanleitung zum Geschlechtsverkehr

    http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=56000&sid=b1d74d95732d74bb4da464ea643fb451

    • 26. November 2010 um 12:33 Uhr
    • Stefanie
  159. 168.

    II

    http://home.arcor.de/malik79/adab_verkehr.pdf

    Der Text im letzten Link stammt von einer Seite, die es gestern noch gab und bei der heute steht, das man keine Erlebnis zum Zugriff habe.

    • 26. November 2010 um 12:33 Uhr
    • Stefanie
  160. 169.

    Danke für den hilfreichen Text

    Die 6 Seiten muss man unbedingt immer griffbereit neben dem Bett haben. Sonst macht man ja unter Umständen etwas falsch, und dann gilt der Orgasmus nicht, und man muss nochmals.

    • 26. November 2010 um 12:49 Uhr
    • FreeSpeech
    • 26. November 2010 um 12:53 Uhr
    • M. Mustermann
  161. 171.

    „Kannst du mal still halten, ich kann sonst die Anweisungen nicht lesen“

    • 26. November 2010 um 12:53 Uhr
    • FreeSpeech
    • 26. November 2010 um 13:04 Uhr
    • FreeSpeech
  162. 173.

    @ Neumann

    Werde ihnen noch antworten die Tage, etwas wenig Zeit im moment.

    • 26. November 2010 um 13:39 Uhr
    • Burak
  163. 174.

    @Stefanie

    Sie meinen schminken wäre eine Zeichen für die Selbstbestimmtheit der Frau und Moslems meinen, Kopftücher wären ein Zeichen für die Selbstbestimmtheit der Frau. Sie verachten Kopftücher bei 13Jährigen Mädchen und Moslems verachten Schminke bei Mädchen in diesem Alter.

    So what? Ich als Mann lebe natürlich lieber in einer Gesellschaft, in der die Frauen sexualisiert werden und einen Wettbewerb im Erregungspotential leben. Kann ich es aber jemanden übel nehmen, wenn dieser andere Anschauungen hat? NEIN!

    Labern Sie nicht so dämlich von Bringschuld. Muslimische Verbände haben keine Bringschuld um die Kopftücher von Frauen bezüglich der Integration zu entfernen, genausowenig wie die Katholische Kirche eine Bringschuld hat, die pathologische Verurteilung von Onanie oder Verhütung zu unterlassen. Gibt es katholische Abtreibungskliniken? Fordern Sie von der katholischen Kirche welche?

    Das Wort „Bringschuld“ ist schon ein semantischer Faux Pas, weil es mittlerweile zumeist nicht um Menschen geht, die kommen, sondern um die, die da sind, hier geboren werden und zum Deutschen Staat genauso gehören, wie jeder andere hier aufwachsende.

    Ebenso ist Ihre Wahrnehmung bezüglich dem, was man als Nichtmoslem sagen kann, jenseits von jeglichem Verstand.

    Nein, können die nicht. Eine Horde aus Islamverbänden. Medien und linken Politikern würde sich direkt drauf stürzen und brüllen, man darf nicht pauschalisieren und ratz fatz wäre man wieder vom Problem weg und würde darüber diskutieren, dass man aufpassen muss, dass Muslime nicht ausgegrenzt werden und die kleinen Mädchen stünden allein dar.

    Völliger Schwachsinn!!! Aos ob nicht jeder irgendwelchen Schwachsinn über Moslems behaupten würde und die Kritik der Islamverbände irgendetwas auch nur einschränken würde. Das verwechseln Sie. Diese Macht hat nur der Zentralrat der Juden, insbesondere besonders häufig angewendet, wenn die Völkerrechtsverbrechen in Israel hier angesprochen werden. Was ich in diesem Fall angesprochen hatte, waren Kopftücher im Vorschulalter und da gibt es genausoviele retadierte unbelehrbare Christen (die gaaaaanz zufällig nie Objekt ihrer Hetze werden) wie retadierte unbelehrbare Moslems. Wenn Sie ohne zu wissen, was die Islamverbände dazu sagen, dumm rumlabern wollen, den Moslems pauschale Toleranz dafür unterstellen wollen, tun Sie das mit den anderen gestörten, die auf debile Phrasendrescherei stehen und sich dabei auch noch schlau fühlen. Wenn sie dies etwas schlauer machen wollen, schreiben Sie die mal die „extremen“ Moslems der Verbände an und fragen, bevor Sie Hetze gegen diese und alle Moslems zelebrieren. Was die Kopftücher während der Pubertät betrifft, ist was anderes und wie bei den Katholiken und deren Institutionen von pathologischen Mustern bestimmt.

    Darüber hinaus, wenn Sie wie viele andere einfach nicht schlau genug sind, hetzerische Pauschalisierungen zu erkennen, bzw. Begründungen dessen zu verstehen, müssen Sie das nicht denen vorwerfen, die das zu erkennen vermögen. Es ist Mode unter dummen Menschen, die Substanzlosigkeit der eigenen Gedanken mit Pauschalvorwürfen gegen Linke und sonstwen zu verdrängen. Deshalb ist PI oder die Achse so erfolgreich, weil sich dort Deppen befriedigen, die beim Nachdenken versagen und auf dämliche Pauschalisierungen angewisen sind.

    Stefanie, sie können gerne behaupten, die Kopftuchkinder wären ihre Sorge. Das tun viele, weil denen die Hetze gegen Moslems so viel Spaß bereitet und ein Vorwand benötigt wird. Die meisten derer sind sich wie Sie nicht mal zu schade, Morde an palästinensischen Kindern und den Raub deren Existenzrechtes zu verteidigen. Das geht kaum dümmer und auch kranker! Aber, wer an dem Wohl dieser Kinder wirklich interessiert ist, der macht aus was dafür und sorgt nicht mit dummer Phrasendrescherei dafür, dass sich die Leute an der Hilfsfront mit der Richtigstellung vorlauter und selbstgefälliger Ansprüche rumschlagen müssen. Der sorgt, wenn er er schon nichts für die tut, die angeblich in seinem Interesse liegen, dass die vernünftig arbeiten können, die was tun.

    Es gibt Probleme und Lösungen für Probleme. Ich habe Ihnen Lösungen aufgezeigt, wie man dieses spezielle „Problem“ Kopftuch lösen kann. Das aber speziell in diesem Punkt selbstgefällige Arroganz bezüglich Lebenskonzepten durch völlige Wahrnehmungsverweigerung der Defizite des eigenen Lebenskonzeptes sowohl bei religiöseren Moslems wie auch manischen Moslemthematisierern eine Erfassung von Problemen verhindert, hindert Sie bei der Erfassung von Problemlösungen.

    Im Allgemeinen ist es erstaunlich, wieviele der verblödeten Gutmenschenhasser sich angeblich um das Leid von Moslemskindern und Moslemfrauen kümmern. Es gehört ja eine Menge Dummheit dazu, anzunehmen, das dieses vorgetäuschte Anliegen von denkenden Menschen ernst genommen werden kann. Zum einen, ist die praktizierte Nächstenliebe „merkwürdigerweise“ auf nichtdeutsche Opfer beschränkt und „merkwürdigerweise“ wird auch alles getan, um zum Beispiel Kopftuchmädchen als politisiert zu diskreditieren, sodass Arbeitsplatzsuche und ökonomische Unabhäängigkeit untergraben wird, sodass diese Frauen zwangsweise in der Obhut ihrer familien bleiben müssen.

    Einfach krank und derzeit habe ich keine Zeit mehr, um im Mikrokosmos von Kleinhirnen zu forschen, wieso soviel Erkenntnisverweigerung möglich ist, das soviel selbstgefällige und substanzlose Phrasendreschrei entgegen der Faktenlage möglich ist. Beispielsweise wie die von Miriam bezüglich dem Schwimmunterricht. Als ob es relevant wäre, was Extremisten ins Netz stellen, anstatt die reale Verweigerung zu betrachten, die es nunmal nicht im nennenswerten ausmaß gibt. Aber schön, mal wieder eine Geistlose pauschalisierende Empörung ausgekotzt zu haben.

    Sorry, aber ich werde keine weitere Zeit für eine Stellungnahme zu diesem dummen Geschwätz opfern können.

    • 26. November 2010 um 13:45 Uhr
    • Erol Bulut
  164. 175.

    „genausowenig wie die Katholische Kirche eine Bringschuld hat, die pathologische Verurteilung von Onanie oder Verhütung zu unterlassen“

    Nichtonanieren und Nichtverhüten trägt man auch um den Kopf. Es gibt sogar Eltern, die ihre 9jährigen Mädchen zwingen, Nichtonanieren und Nichtverhüten in der Schule zu tragen – natürlich sagen die Kinder auf Rückfrage, dass sie freiwillig mit Nichtonanieren und Nichtverhüten herumlaufen.

    Es ist Zeit, dass man in der Schule offen onanieren und verhüten kann.

    • 26. November 2010 um 13:50 Uhr
    • FreeSpeech
  165. 176.

    „Sorry, aber ich werde keine weitere Zeit für eine Stellungnahme zu diesem dummen Geschwätz opfern können.“

    Ich fordere die Mitblogger auf, eine Trauerminute abzuhalten.

    • 26. November 2010 um 13:51 Uhr
    • FreeSpeech
  166. 177.

    zum Beispiel Kopftuchmädchen als politisiert zu diskreditieren, sodass Arbeitsplatzsuche und ökonomische Unabhäängigkeit untergraben wird, sodass diese Frauen zwangsweise in der Obhut ihrer familien bleiben müssen.

    Was für ein hirnrissiger Stuss.

    Die „Obhut“ der Familie bedeutet i.d.R. für diese Frauen Zwangsverheiratung, Gebärmaschinentum und ein Leben zwischen Küche und Schlafzimmer.
    Von wegen ökonomische Unabhängigkeit. Für 99% der türkisch-muslimischen Frauen ist das innerhalb ihrer community unerwünscht.
    Aber Sie Erol Bulut, Sie GIGA-Schwachmat wollen uns in der Nase bohren.
    Sie Volltrottel haben auch nichts besseres zu tun als Frauen wie Stefanie und Miriam, die tatsächlich ökonomisch unabhängig sind, ständig zu diskreditieren.
    Sie wollen uns hier was von Frauenrechten vollsülzen, zu denen Sie selbst diametral entgegengesetzt stehen.
    Sie Dreckschauvi !!

    Ich schreibe hier solange in diesem Ton gegen Sie an bis Herr Lau Sie endgültig rauswirft und ich nehme in Kauf, daß mich Herr Lau dafür ebenfalls sperrt. Ich habe die Schnauze gestrichen voll von Ihnen – und ich bin damit hier nicht allein. Vielleicht trauen sich die meisten mitblogger nur nicht mit Ihnen KLARTEXT zu reden.
    PUNKT

    • 26. November 2010 um 14:10 Uhr
    • tati
  167. 178.

    @ tati

    Vielleicht trauen sich die meisten mitblogger nur nicht mit Ihnen KLARTEXT zu reden.

    tati, das hat nichts mit ‚trauen‘ zu tun, sondern mit der Frage: hat es sinn. Sinn hat es, wenn es was bewirkt – glaubt man nicht, dass selbst sowas noch was bringt, sagt man halt einfach nichts. Es gibt nunmal Züge, die sind entgültig abgefahren (zudem lese ich idR. diese beiträge erst gar nicht). Sie haben noch hoffnung ihn zu ändern?

    • 26. November 2010 um 14:18 Uhr
    • Zagreus
  168. 179.

    @ tati

    Lohnt sich das? Bei einem Pausenclown? Was mich hingegen interessieren würde, wäre die Geschichte, die er auf der Couch erzählen würde.

    Es ist mir nämlich nicht zugänglich, wie einer derart haarscharf am Hirn vorbei denken kann.

    • 26. November 2010 um 14:20 Uhr
    • FreeSpeech
  169. 180.

    @Zagreus

    Sie haben noch hoffnung ihn zu ändern?

    Nein, will ich auch nicht.

    @Free Speech

    Lohnt sich das?

    Ja

    Leuten wie Bulut muss man Grenzen setzen.

    Dafür gehe ich ggf. selbst ins blog-exil.

    • 26. November 2010 um 14:33 Uhr
    • tati
  170. 181.

    @Erol Bulut

    Sie sind einfach nur ein armes Würstchen. Und das klitzekleine Würstchen ist vermutlich auch ihr Problem.

    • 26. November 2010 um 15:10 Uhr
    • Stefanie
  171. 182.

    @ tati

    Sagt er denn etwas? Das ist doch völlig wirr, was da kommt.
    Der interessiert mich medizinisch, aber sonst ist das verlorene Zeit. Die können Sie besser einsetzen.

    • 26. November 2010 um 15:24 Uhr
    • FreeSpeech
    • 26. November 2010 um 16:06 Uhr
    • Stefanie
  172. 184.

    Ich schreibe hier solange in diesem Ton gegen Sie an bis Herr Lau Sie endgültig rauswirft und ich nehme in Kauf, daß mich Herr Lau dafür ebenfalls sperrt. Ich habe die Schnauze gestrichen voll von Ihnen

    Sie tun so, als wäre das hier irgendein Verein. Niemand zwingt Sie, sich hier „aufzuhalten“.

  173. 185.

    @ tati

    Ich find die Tobsuchtsanfälle witzig, den kann man doch abwatschen, wie der Sarrazin den Wulff.

    • 26. November 2010 um 17:14 Uhr
    • marriex
  174. 186.

    Ich find die Tobsuchtsanfälle witzig

    Stimmt, einen gewissen Unterhaltungswert haben sie allemal.

  175. 187.

    Völlig OT

    Da hat der herr, doch tatsächlich Hirn ragschmissa.

    • 26. November 2010 um 17:28 Uhr
    • marriex
  176. 188.

    Ich tippe auf eine Koalition, die man einstens eine „große“ nannte.

    • 26. November 2010 um 17:42 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  177. 189.

    „ch find die Tobsuchtsanfälle witzig, den kann man doch abwatschen, wie der Sarrazin den Wulff.“

    Abgesehen davon, dass ich seine Tiraden gegen Israel unerträglich finde, führt er doch am besten vor, was passiert, wenn man die Situation mancher der Mädchen ansprechen möchte. Rassist! Muslimhetze etc. Genau das, was ich schrieb. Sofort ist man wieder bei den Muslimen im Allgemeinen und wie bös doch die Gesellschaft zu ihnen ist. Die kleinen Mädchen interessiert keiner, ebenso wenig wie die Frauen, die unterdrückt und ggf. körperlich misshandelt werden. Es ist so ein Armutszeugnis, wie Gleichheit nur für einen Teil der Bevölkerung gefordert werden kann, nämlich Nichtmuslime. Muslima können sehen wo sie bleiben, wenn sie ihrer Rechte beraubt werden im Namen des Islam. Es ist zum ko….

    Ich kenne eine einzige Organisation, die sich speziell für die Rechte von muslimischen Frauen einsetzt. Diese Organisation ist gegründet worden von Muslimas, die wegen ihres Kopftuches keine Arbeit fanden. Super Idee gewesen.

    Dieser Verein – hatte länger nichts mit denen zu tun – macht einen prima Job.

    http://www.bfmf-koeln.de/German/index.php?PHPSESSID=1d57f69ac35bcecacf1eee821b90e32d

    Die bieten auch so etwas an

    http://www.bfmf-koeln.de/German/index.php?page=articles&op=readArticle&title=Erziehung+und+Ehe

    und hatten zumindest früher auch immer Kurse, welche Rechte hat die Frau in Deutschland. Mir wurde vor einigen Jahren berichtet, dass eine Frauen dann irgend wann nicht mehr kommen durften…..

    Projekte, welche gezielt Frauen unterstützen, welche Frauen helfen, wenn sie Gewalt ausgesetzt muss aus muslimischen Kreisen kommen. Denn wenn muslimische Gruppen dann diese Frauen stärken ist das eine ganz andere Nummer, als wenn den Frauen vom deutschen Staat geholfen wird. Die betroffenen Frauen haben eher eine Chance, dass ihre Männer sie zu muslimischen Vereinen lassen. Ferner ist die psychologische Komponente, wenn Muslime sich hinter sie stellen, eine ganz andere. Denn ihnen wird ja eben vorgeworfen, nicht sittsam etc. zu sein und wenn dann islamische Organisationen sagen, diese Unterdrückung ist nicht islamisch und auch wenn Du Dich wehrst, bist Du eine gute Muslime und Tochter, Ehefrau, sorgt dafür, dass diesen Frauen das Gefühl genommen wird, etwas falsch zu machen und es kann eher angenommen werden, dass es die anderen sind, welche sich falsch verhalten. Viele Frauen denken doch, es muss so sein und wenn ihnen dann von „ihresgleichen“ gesagt wird, nein, keine Frau muss sich im Namen des Islams ihrer Rechte berauben lassen, stehen sie wenigstens nicht noch vor dem Konflikt, mit einem Schritt in die Freiheit ihrer Religion zu verraten.

    Dass es kein Frauenhaus in muslimischer Trägerschaft gibt, dass sich also keiner der großen Islamverbände der Verantwortung stellen will, dass in ihren Kreisen erhöht Gewalt gegen Kinder und Frauen vorkommt, ist angesichts des Baus der vielen großen Moscheen ein ganz schlechtes Signal.

    • 26. November 2010 um 17:53 Uhr
    • Stefanie
  178. 190.

    immer nur ein Link…

    Teil I

    “ch find die Tobsuchtsanfälle witzig, den kann man doch abwatschen, wie der Sarrazin den Wulff.”

    Abgesehen davon, dass ich seine Tiraden gegen Israel unerträglich finde, führt er doch am besten vor, was passiert, wenn man die Situation mancher der Mädchen ansprechen möchte. Rassist! Muslimhetze etc. Genau das, was ich schrieb. Sofort ist man wieder bei den Muslimen im Allgemeinen und wie bös doch die Gesellschaft zu ihnen ist. Die kleinen Mädchen interessiert keiner, ebenso wenig wie die Frauen, die unterdrückt und ggf. körperlich misshandelt werden. Es ist so ein Armutszeugnis, wie Gleichheit nur für einen Teil der Bevölkerung gefordert werden kann, nämlich Nichtmuslime. Muslima können sehen wo sie bleiben, wenn sie ihrer Rechte beraubt werden im Namen des Islam. Es ist zum ko….

    Ich kenne eine einzige Organisation, die sich speziell für die Rechte von muslimischen Frauen einsetzt. Diese Organisation ist gegründet worden von Muslimas, die wegen ihres Kopftuches keine Arbeit fanden. Super Idee gewesen.

    Dieser Verein – hatte länger nichts mit denen zu tun – macht einen prima Job.

    http://www.bfmf-koeln.de/German/index.php?PHPSESSID=1d57f69ac35bcecacf1eee821b90e32d

    • 26. November 2010 um 17:53 Uhr
    • Stefanie
  179. 191.

    Teil II

    Die bieten auch so etwas an

    http://www.bfmf-koeln.de/German/index.php?page=articles&op=readArticle&title=Erziehung+und+Ehe

    und hatten zumindest früher auch immer Kurse, welche Rechte hat die Frau in Deutschland. Mir wurde vor einigen Jahren berichtet, dass eine Frauen dann irgend wann nicht mehr kommen durften…..

    Projekte, welche gezielt Frauen unterstützen, welche Frauen helfen, wenn sie Gewalt ausgesetzt muss aus muslimischen Kreisen kommen. Denn wenn muslimische Gruppen dann diese Frauen stärken ist das eine ganz andere Nummer, als wenn den Frauen vom deutschen Staat geholfen wird. Die betroffenen Frauen haben eher eine Chance, dass ihre Männer sie zu muslimischen Vereinen lassen. Ferner ist die psychologische Komponente, wenn Muslime sich hinter sie stellen, eine ganz andere. Denn ihnen wird ja eben vorgeworfen, nicht sittsam etc. zu sein und wenn dann islamische Organisationen sagen, diese Unterdrückung ist nicht islamisch und auch wenn Du Dich wehrst, bist Du eine gute Muslime und Tochter, Ehefrau, sorgt dafür, dass diesen Frauen das Gefühl genommen wird, etwas falsch zu machen und es kann eher angenommen werden, dass es die anderen sind, welche sich falsch verhalten. Viele Frauen denken doch, es muss so sein und wenn ihnen dann von “ihresgleichen” gesagt wird, nein, keine Frau muss sich im Namen des Islams ihrer Rechte berauben lassen, stehen sie wenigstens nicht noch vor dem Konflikt, mit einem Schritt in die Freiheit ihrer Religion zu verraten.

    Dass es kein Frauenhaus in muslimischer Trägerschaft gibt, dass sich also keiner der großen Islamverbände der Verantwortung stellen will, dass in ihren Kreisen erhöht Gewalt gegen Kinder und Frauen vorkommt, ist angesichts des Baus der vielen großen Moscheen ein ganz schlechtes Signal.

    • 26. November 2010 um 17:54 Uhr
    • Stefanie
  180. 192.

    „dass eine Frauen dann irgend wann nicht mehr kommen durften…..“

    dass einige und nicht nur eine 😉

    • 26. November 2010 um 17:56 Uhr
    • Stefanie
  181. 193.

    @ HJS # 188

    Wenn das mal reicht.

    @ Stefanie

    Schon richtig, aber die Tiraden von EB beweisen doch nur dass er als türkischer linksradikaler Islamistenversteher genauso ein Realitätsverweigerer wie deutsche linksradikale Islamistenversteher. Aber seine Art trägt eben dazu bei, dies besonders kenntlich zu machen.

    • 26. November 2010 um 18:06 Uhr
    • marriex
  182. 194.

    Wenn das mal reicht.

    Wieso? Grün-Rot wär doch auch mal was. Zumindest eine Abwechslung.
    😉

  183. 195.

    Die SPD im Ländle zerlegt sich mit ihrem Wackelkurs gerade endgültig und dürfte auf sächsische Werte schrumpfen. Geschätzte 25% für die Grünen plus 15% für die SPD reicht keinesfalls zur Mehrheit.

    • 26. November 2010 um 18:24 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  184. 196.

    @ AW

    Bloß nicht, ich befürchte ehrlich gesagt, dass Ba-Wü zum deutschen Kalifornien werden könnte: Da einst innovativste und produktivste Bundesland wird von linksgrünen Spinnern heruntergewirtschaftet.

    • 26. November 2010 um 18:24 Uhr
    • marriex
  185. 197.

    „Bloß nicht, ich befürchte ehrlich gesagt, dass Ba-Wü zum deutschen Kalifornien werden könnte: Da einst innovativste und produktivste Bundesland wird von linksgrünen Spinnern heruntergewirtschaftet.“

    Ich glaub, ich muss die Grünen wählen.

    Habe eben den Inhalt einer Tütensuppe, abgelaufen 9.2010, in einen Topf geschüttet und danach erst einen halben Liter Wasser drauf. Musste ewig rühren, bis die Klümpchen weg waren. Hätte ich es gemacht, wie auf der Packung beschrieben, in kaltes Wasser einrühren, wäre das nicht passiert.

    Und die Grünen sind es doch, die auf uns aufpassen. Die uns erziehen, keine Glühlampen zu nutzen, die darauf achten, dass auf Verpackungen selbst für den Blödsten alles auf einen Blick dargestellt wird und man nicht selbst lesen muss und die uns erklären und darüber entscheiden, was wirklich Angst machen muss und was nicht.

    Hätten man die Grünen länger an der Macht gelassen, würde auf Tütensuppen bestimmt in fetten roten Lettern stehen: Achtung Verfallsdatum und immer zuerst die Zubereitungsanweisung lesen. Dann wäre mir das jetzt nicht passiert.

    Ja, die Grünen kümmern sich um die wirklich wichtigen Dinge!

    • 26. November 2010 um 19:03 Uhr
    • Stefanie
  186. 198.

    „Ja, die Grünen kümmern sich um die wirklich wichtigen Dinge!“

    Mano, hätte es mit kleiner Wärme erwärmen müssen, habe es aber volle Pulle gekocht, meine abgelaufene Steinpilzsuppe. Ich brauche die Grünen, auf dass dann auf Tütensuppen steht: Zubereitungshinweise vor der Zubereitung lesen 😉

    • 26. November 2010 um 19:06 Uhr
    • Stefanie
  187. 199.

    Das Kopftuch als Befreiung

    was heißt schon Freiheit und wovon oder wofür? In einer partiarchalischen Machokultur, wo Mädchen und Frauen nicht als vollständig erwachsene Menschen angesehen werden, sondern einen Rang in der Hierarchie zwischen Kind und Mann haben, sind sie Wesen mit eingeschränkten Bürgerrechten sozusagen. Dies wird allerdings auch von der Mehrzahl der Frauen selber so gesehen und als „gottgegeben“ akzeptiert.
    Diese Frauenrolle in patriarchalischen Gesellschaften bring auch Bequemlichkeiten mit sich : ein Halbkind ist für die eigenen Taten eben nicht voll verantwortlich und auch nicht für die materielle Sicherheit der Familie. Die Arbeit einer Hausfrau in der Stadt ist heutzutage nicht mehr schwer und die meisten Jobs der Männer sind nicht unbedingt beglückender als Kochen und Waschen.
    Allerdings gehört diese Frau sich niemals selbst, sie hat zu gehorchen, zu bedienen und sie ist verantwortlich für die Ehre und Anerkennung ihres Mannes und der ganzen Familie, indem sie Ihre Keuschheit und Folgsamkeit auch öffentlich demonstriert durch normgerechtes Verhalten und sittsame Kleidung.
    Das islamische Kopftuch der religiösen Frau signalisiert eine Trägerin, die sich nicht ausschließlich dem Mann und seinen Wünschen unterordnet. Das Gebet ermöglicht den Frauen Freiraum von dem ständigen „zu Verfügung stehen müssen für Mann und Familie“ , weil während des Gebetes nicht gestört wird, es bietet Abkehr und Entspannung von Arbeit, Stress und Sorgen.

    Die Frauen sind stolz auf ihre innere Stärke, wenn sie religiöse Gebote befolgen wie regelmäßiges Gebet, Keuschheit und Alkoholverzicht. Es bietet ihnen die Möglichkeit, sich Männern und „Schlampen“ gegenüber für moralisch überlegen zu halten.

    Die Unterdrückung der Frauen allein durch die Männer und gegen den Willen der Frauen ist eine Mär. In diesem hierarchischen System sind alle unfrei und wollen es so.
    Äußerlich sieht es so aus, als wären gewalttätige Männer böse Menschen, die rücksichtslos ihre Machtgelüste ausleben würden und Frauen die gepeinigten Unschuldslämmer. Schaut man genauer hin, sieht man auch Mütter, die ihre Söhne einerseits verwöhnen und andererseits zur Gewaltanwendung erziehen, die ihre Töchter mit ungeliebten Männern verheiraten und durch psychischen Druck zum Schweigen bringen.

    Wir können die frühlindliche Erziehung im Elternhaus nicht beeinflussen und nicht herausfinden, wie freiwillig ein Kopftuch getragen wird oder ein Kreuz um den Hals.

    Die beste Überzeugungsarbeit für Freiheit von kulturellen und religiösen Zwängen leisten fröhliche, entspannte und in Wohlstand lebende Atheisten mit einer Tüte knuspriger Käfer in der Hand, die mit Humor leben und leben lassen und sich freiwillige Transverleistungen mutig verkneifen.

    • 26. November 2010 um 20:11 Uhr
    • fielmeer
  188. 200.

    „Dass es kein Frauenhaus in muslimischer Trägerschaft gibt, dass sich also keiner der großen Islamverbände der Verantwortung stellen will, dass in ihren Kreisen erhöht Gewalt gegen Kinder und Frauen vorkommt, ist angesichts des Baus der vielen großen Moscheen ein ganz schlechtes Signal.“

    Die können sich nicht gut die Geschäftsgrundlage zerstören.

    • 26. November 2010 um 20:29 Uhr
    • FreeSpeech
  189. 201.

    http://www.welt.de/kultur/history/article10905468/Mohammeds-Weg-vom-Goetzenanbeter-zum-Propheten.html

    Wenn das mal keinen Ärger gibt…..

    @ Stefanie

    Der Artikel und das Bild sind so *gähn* , dass sich wohl kein beleidigungsfreudiger Anhänger Mohammeds dazu äußern wird. Daneben ist es, Pluralismus hin, Pluralismus her, skurril, dass ein Welt-Redakteur Werbung für ein im linksextremen und antisemitischen Kai-Homulius-Verlag erschienes Ömmel-Buch („99 Geschichten“) Werbung macht.

    Oder soll dat Janze Satire sein, und ich bin verpeilt?

    • 26. November 2010 um 20:51 Uhr
    • N. Neumann
  190. 202.

    Wenige Tage vor Abschluss der Schlichtungsgespräche über „Stuttgart 21“ sind die Meinungen der Baden-Württemberger zu dem umstrittenen Bahnprojekt weiter stark gespalten. 40 Prozent der Wahlberechtigten befürworten den unterirdischen Durchgangsbahnhof, 39 Prozent sind dagegen.

    @ HJS, MR

    Wenn ich mich nicht täusche, war die S21-Ablehunungsquote in BaWü schon mal höher. Und wenn mich mein Eindruck aus den Schlichtungsrunden, in die ich hin und wieder mal reingezappt habe, nicht täuscht, konnten die Befürworter meistens Punktsiege verbuchen.

    • 26. November 2010 um 21:20 Uhr
    • N. Neumann
  191. 203.

    „meine abgelaufene Steinpilzsuppe“

    Aus Naturschutzgründen garantiert ohne Steinpilze.

    • 26. November 2010 um 21:42 Uhr
    • Herr Gilbert
  192. 204.

    @N.Neumann

    „Der Artikel und das Bild sind so *gähn* , dass sich wohl kein beleidigungsfreudiger Anhänger Mohammeds dazu äußern wird. Daneben ist es, Pluralismus hin, Pluralismus her, skurril, dass ein Welt-Redakteur Werbung für ein im linksextremen und antisemitischen Kai-Homulius-Verlag erschienes Ömmel-Buch (“99 Geschichten”) Werbung macht.“

    Zumindest standen da schon einige nicht so friedliche Wahrheiten und damit besteht immer die Gefahr von Ärgern ins Haus.

    @Herr Gilbert

    „Aus Naturschutzgründen garantiert ohne Steinpilze.“

    Aber immerhin gibt es diese praktischen Tütensuppen noch. Unter den Grünen könnten deren Tage gezählt sein im Rahmen des Volksumerziehungsprogrammes.

    • 26. November 2010 um 21:55 Uhr
    • Stefanie
  193. 205.

    @Stefanie

    Letzter Dienstag 22.30 tati, ca.2 1/2 Glas Rotwein Vorlauf, aus der Hüfte mit dem Handy aufgenommen. Hat Riesen-Spass gemacht.

    gruss christian

    http://www.youtube.com/watch?v=zTGc602uYZ8

    • 26. November 2010 um 22:06 Uhr
    • tati
  194. 206.

    Die zunehmende „Sexualisierung durch Verhüllung“ findet übrigens auch im Westen statt – und das auch in nicht-islamischen Kreisen. Man schaue sich nur mal sommers in einem Schwimmbad um. Ein Bikini ist nichts anderes als ein Kopftuch übertragen auf den freizügigeren Kontext des „Westens“: Er impliziert, dass die Trägerin einen Reiz besitzt, den sie vor geilen Männerblicken verbergen muss und hat auch (im Gegensatz zu einem sportlichen Badeanzug) keinen anderen Zweck als die Verhüllung. Einem 5-jährigen Mädchen einen Bikini anzuziehen, ist also genauso eine Sexualisierung, wie diesem Mädchen ein Kopftuch anzuziehen. Und zumindest ich habe den Eindruck, dass vor 15-20 Jahren bedeutend mehr fünf- bis zehnjährige Mädchen im Schwimmbad nur eine Badehose getragen haben als heute.

    • 26. November 2010 um 23:21 Uhr
    • Arjen van Zuider
  195. 207.

    „Und zumindest ich habe den Eindruck, dass vor 15-20 Jahren bedeutend mehr fünf- bis zehnjährige Mädchen im Schwimmbad nur eine Badehose getragen haben als heute.“

    Minderjährige Mädchen im Freibad, interessant worauf Sie so achten…

    Da sich perverse Kinderschänder überall herumtreiben -man beachte die aufsehenerregenden Fälle von Rückfälligen in den letzten zwei Dekaden- sollte man sein Kind sich nicht ‚oben ohne‘ exponieren lassen.

    • 26. November 2010 um 23:35 Uhr
    • Herr Gilbert
  196. 208.

    Villa Romana del Casale, Sizilien (Regierungszeit des Diocletian 286-305 n.Chr.):

    http://en.wikipedia.org/wiki/File:Casale_Bikini.jpg

  197. 209.

    @Pubichair

    Was für eine Kontinuität! Der Bikini beweist: wir sind die wahren Erben der Antike und nicht die Moslems.

    • 26. November 2010 um 23:42 Uhr
    • Herr Gilbert
  198. 210.

    römische Göttin (1. Jh. n. Chr.)
    gefunden in Pompeii, Museo Archeologico Neapel

    http://en.wikipedia.org/wiki/File:Venus_in_Bikini.jpg

  199. 211.

    @Herr Gilbert: Vielleicht hätte ich noch dazuschreiben sollen, dass die Mädchen, die vor zwanzig Jahren oben ohne baden gegangen sind, meine gleichaltrigen Spielkameradinnen waren. Falls Sie einer anderen Generation angehören als ich, haben Sie damals natürlich recht daran getan, diese Mädchen zu ignorieren.

    Ich kenne mich mit der Psychologie von Pädophilen nicht aus, aber ich glaube nicht, dass ein Bikini ihren Trieb mindert. Außerdem dürfte man nach der Logik auch Jungen nicht mehr oben ohne spielen lassen, die werden nämlich genauso Opfer von Pädophilen.

    @Publicola: Soweit ich das erkennen kann, handelt es sich hier um erwachsene Frauen. Wären diese nicht sexualisiert gewesen, hätte die Menschheit kaum bis heute überlebt.

    • 26. November 2010 um 23:51 Uhr
    • Arjen van Zuider
  200. 212.

    @ Arjen van Zuider

    Ihre beiden Postings machen Sinn (wie so oft)

  201. 213.

    Hier übrigens ein sehr schöner, zum Thema passender Text, dem ich in weiten Teilen zustimmen kann.

    http://www.merkur.de/2010_44_Deutschland_brauc.45786.0.html?&no_cache=1

    Nur zwei Sätze aus der Mitte, die den Grundtenor beschreiben:

    Dem Islam muss nicht als solchem das Misstrauen ausgesprochen werden. Es sind vielmehr seine heutigen regeltreuen Anhänger, die Kritik verdienen, eine Form von Kritik, die nicht angreift, sondern eine kritische Selbstreflexion möglich macht.

    • 27. November 2010 um 01:42 Uhr
    • NDM
  202. 214.

    Ein sehr plausibler, guter Rheinischer Merkur-Artikel!

    [[Off-Topic: Leider ist der Rheinische Merkur aufgegeben und verkauft worden. Wie heißt es in dem Nachruf von Michael Rutz:
    „… haben die Bischöfe beschlossen, diese selbstständige Zeitung nun einzustellen. Alternativen, die vorhanden waren, wurden von ihnen nicht geprüft.

    Das ist ein Zeichen der Zaghaftigkeit in Zeiten, in denen die Kirche eigentlich nichts dringlicher braucht als eine Offensive ihrer Glaubwürdigkeit, eine Präsentation ihrer Vorzüge, einen Großeinsatz für die Bewahrung der christlichen Grundlagen unserer Gesellschaft, die von überall her gefährdet sind.

    Was war der Grund für die Aufgabe des Rheinischen Merkur?
    Wirklich das Geld, in Zeiten höchster Kirchensteuereinnahmen von mehr als fünf Milliarden Euro im Jahr, allein für die katholische Kirche in Deutschland?
    War es unser Auftrag zur Ökumene, der in Teilen der Amtskirche vielleicht unbequem geworden ist angesichts des Umstandes, dass er bei so vielen katholischen Gläubigen als besonders attraktiv gilt?
    War es die notwendige Debattenfreude einer Wochenzeitung, die immer Forum der Mitte sein muss und nicht nur die Ränder des katholischen Fundamentalismus bedienen darf?

    Wir Katholiken, die wir den Rheinischen Merkur jede Woche mit Freude gestaltet haben, machen uns um unsere Kirche Sorgen.

    Sie verlässt ihre Gläubigen und Sympathisanten nicht nur, indem sie ihr Medienengagement reduziert und damit die Kanzeln unserer Zeit geringer schätzt.
    Sie verlässt sie, indem sie in immer neuen Runden Gemeinden zusammenlegt, Kirchen schließt, vor allem auch, weil es an Priestern fehlt. …
    Die Kirche verlässt die Gläubigen, indem sie nicht genug nach den Menschen und ihren Befindlichkeiten, ihren gewandelten Lebensumständen fragt. Stattdessen bietet sie eine Dogmatik an, deren lebenszugewandte Bestandteile – das zeigen die von der Kirche selbst in Auftrag gegebenen Umfragen – selbst von den kirchennahen Mitgliedern der Kirche nicht mehr gelebt werden.“

    http://www.merkur.de/2010_47_Ausblick_in_Sorge.46135.0.html?&no_cache=1

    Auch eine Art des – ‚gepflegten‘ – Fundamentalismus – leider.

  203. 215.

    @NDM

    Woher kommen die Regeln der regeltreuen Anhänger des Islam?

    • 27. November 2010 um 07:14 Uhr
    • FreeSpeech
  204. 216.

    @ Stefanie

    „Aber immerhin gibt es diese praktischen Tütensuppen noch“

    *würg*

    • 27. November 2010 um 08:58 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  205. 217.

    @ tati # 204

    Entweder vertragen Sie und der Pianist keinen Rotwein, oder Sie sollten noch üben.

    • 27. November 2010 um 09:06 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  206. 218.

    @ A. van Zuider

    “ Einem 5-jährigen Mädchen einen Bikini anzuziehen, ist also genauso eine Sexualisierung“

    Im Prinzip ja, aber die Mädchen wollen den Bikini, weil sie damit wie „große Mädchen“ aussehen.

    • 27. November 2010 um 09:12 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  207. 219.

    @ Publicola

    Oben ohne:
    Qusayr Amra, Jordanien, Anfang 8. Jhdt.

    http://www.peter2-hartleb.de/Jordanien/Amra3.jpg

    • 27. November 2010 um 09:17 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  208. 220.

    @ FS

    „Woher kommen die Regeln der regeltreuen Anhänger des Islam?“

    Von den Ulama.

    • 27. November 2010 um 09:32 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  209. 221.

    @ HJS

    „Im Prinzip ja, aber die Mädchen wollen den Bikini, weil sie damit wie “große Mädchen” aussehen“

    sicherlich – und das Kopftuch wird von irgendwelchen 8-jährigen aller wahrscheinlichkeit nach aus genau demselben grund auch ‚gewollt‘ – mama und die großen schwester trägt es, vielleicht gar: *darf es schon tragen*, und die kleine will ebenfalls es tragen als ‚zeichen': ich bin schon groß…
    Das Kopttuch & Co. wären, mal von irgendwelchen erkenntnistechnischen und sichttechnischen [z. b. autofahren] Problemen abgesehen, auch kein problem.
    Die bedeutungen sind es (wie halt bei allen symbolen – das hackenkreuz macht ja an sich selbst kein problem, sondern eben erst das, wofür es steht und was somit damit transportiert wird], die probleme bereiten und der versuch die eigene sichtweise mit gewalt durchdrücken zu wollen.
    Die 2 bedeutungen in ihrer verschränkung:
    – Kopftuch signalisiert: a.) religiöse muslima [glaubensausdruck) & b.) anständige Frau [sittlichkeitaausdruck]
    –> die damit sich ausdrückenden Moralvorstellungen, mit deren hilfe sich eine gruppe von ihrer Umwelt abgrenzt (denn so wird es gebraucht hier bei uns. In einer gesellschaft, wo alle kopftuch tragen ist es was anderes), führt eben zu reibungen, nämlich diskriminierungen auf beiden seiten:
    der einen seite, die in bestimmten situationen einfach ‚Kopftuch‘ nicht zulassen kann, wie z. b. für lehrerinnen in schulen (wegen bekenntnisneutralität – was aber bei den lehrerinnen möglicherweise dazu führt, dass man sie zwingt wie leute herumzulaufen, die in ihren augen ‚schlampen‘, unmoralisch sind) oder z. b. in manchen öffentlichen berufen (Fiseurladen, in dem die Frisuren der friseuse zugleich ‚werbefläche für die handwerkliche kunstfertigkeit des ladens‘ sind). Andererseits, angriffe aus der gruppe der ‚kopftuchträger‘ gegenüber frauen/Mädchen, die keine kopftücher tragen (wollen), als moralisch unzulänglich und offen für angriffe (die schlampe ist leicht zu haben, die wil es, die braucht es, selbst schuld, wenn sie sexuell sich so rausstreicht usw….).
    Hinzu kommt eine kollektive abgrenzung die über die religion erfolgt: unsere religionsgemeinschaft ist sittlich höherstehend als die, die aus ihrer religion heraus keinen wert auf sittliche reinheit legen.
    Die Moralvorstellung ‚kopftuch=sittlich‘ ist eine, die zwangeläufig zu konflikten führt bei eienr rigorosen auslegung, wenn sie in einer gesellschaft verscuht wird zu leben, bei der andere teile sie nicht teilen (wollen oder dürfen, sowas gab es ebenfalls schon).
    Es verläuft darüber eine moralische eigenaufwertung, die eng mit der aufwertung der eigenen religion (durch die behauptete verknüpfung) und gemeinschaft verbunden ist, die quasi immer zu einer abwertung der *anderen* bei irgendwelchen menschen führt (sei es das kind, das ein anderes deswegen im kindergarten/schule mobbt, jugendliche die frauen ohne K belästigen, vergewaltigungsrechtfertigungen von männern etc….).

    • 27. November 2010 um 10:08 Uhr
    • Zagreus
  210. 222.

    ad 218 – @ Hans Joachim Sauer

    Danke für Link/Photo.
    Es ging also immer weiter mit dem Bikini.
    Ich erinnere mich irgendwie noch schwach an eine gesellschaftlich weitgespannte Diskussion in Deutschland um den Bikini und seine Angemessenheit in den 50er/60er Jahren.
    Offenbar kannten die Kontroversanten damals nicht die von Ihnen und mir geposteten archäologischen Befunde.

  211. 223.

    Die kleinen Mädchen wollen den Bikini oder das Kopftuch, um über diese äußeren Zeichen eine Identifikation zu finden, denn die Unterschiede, die sie zu den Jungen ihres Alters erkennen können, sind nicht natürlich, sondern anerzogen und eingeredet. Bis zu Pubertät sind Mädchen auch größer und stärker als Jungen und seltener krank.

    Erkenntnisse über den Reiz der Nacktheit ergeben, dass „Verschleierungen“ die Aufmerksamkeit erhöhen, weil sie die Phantasie anregen.

    • 27. November 2010 um 12:23 Uhr
    • fielmeer
  212. 224.

    Unter 212 hatte Kommentator NDM dankenswerterweise zu einem exzellenten Text/Artikel verlinkt, dessen wesentliche Kerngedanken zur Bekleidungsdebatte es wert sind, hier zitiert zu werden:

    […] Werte des Islam sind nicht verankert in der Scharia, der von Interpretationen abhängigen und aus diesen begründeten Gesetzgebung des Islam,
    sondern vielmehr in der Person des Propheten Mohammed. Dazu gehören vor allem und im Wesentlichen der Glaube des Propheten aus eigenem Antrieb, seine Aufrichtigkeit und sein Wille zur sozialen Verantwortung als Vorbild. Er lehnte sich gegen die Tradition einer Nachahmung der Vorfahren auf und verkündete eine neue Lehre, die auf Überzeugung fußte.

    Heute wird aber von sehr vielen seiner Anhänger nach über 14 Jahrhunderten nur ein tradierter Glaube aus Verpflichtung gepflegt. Er überlässt die Verantwortung für das eigene Handeln anderen, aus Angst vor den Sanktionen eines strafenden Gottes. Deshalb liefert er sich in einem geschichtlich entstandenen Hierarchiedenken den ranghöheren Gelehrten mit ihren Rechtsgutachten aus, den sogenannten Fatwas. Ein eigenständiger Forschungsdrang in Fragen der Religion ist im heutigen Islam unterentwickelt.
    Wie halten es heute viele Muslime mit ihrer sozialen Verantwortung gegenüber einer nicht muslimisch geprägten Mehrheitsgesellschaft?
    Ihnen scheint es durch die jahrhundertelange Mentalität des Nachmachens und Befolgens, des sogenannten Taklids, völlig abhanden gekommen zu sein, dass der Islam in seiner Entstehungszeit problemlösungsorientiert war.

    Das Beispiel der Verhüllung von Frauen ist dafür sehr anschaulich: Damals sollten die beiden Verhüllungsverse des Korans, die heute in der politischen Debatte immer wieder als Rechtfertigung herangezogen werden, eigentlich die Kommunikationsprobleme zwischen den Geschlechtern lösen.
    Heute aber könnten das Ablegen und der Verzicht auf das Kopftuch viele Probleme zwischen Menschen lösen. Statt die heutigen Konflikte aus dieser Perspektive zu betrachten und anzugehen, verfolgen islamische Organisationen lieber weiter ihre integrationshemmende Minderheitenpolitik. Damit lenken sie die sich etablierende deutschen Integrationspolitik in eine fatale Richtung. Diese nämlich wird in Unkenntnis des Innenlebens eines regelgläubigen Muslims zu fremden politischen Zwecken ausgenutzt.

    Es wundert mich, dass beispielsweise in der Debatte um ein Burkaverbot nicht längst ein kollektiver Aufschrei islamischer Organisationen und Medien zu hören ist.
    Warum stellen sie nicht klar, dass die Verbannung von Frauen unter eine Burka, die jegliche zwischenmenschliche Kommunikation verhindert, genauso wenig mit Islam zu tun hat wie Steinigungen oder Genitalverstümmelungen?
    Wird etwa geschwiegen, weil sie Kritik aus den eigenen Reihen fürchten?
    Und warum setzt die Islamkonferenz solche Widersprüche nicht konsequent auf die Tagesordnung, die in unserer heutigen Zeit erhebliche Nachteile für Frauen bedeuten?

    […] Es wird nicht ernst genommen, dass die mit der Bekleidung zur Schau gestellte religiöse Gesinnung in der Mehrheitsgesellschaft mittlerweile diffuse Ängste, aber auch wegen ihrer modischen Übertreibung Belustigung auslösen kann. Denn das kollektive islamische Kopftuch wird nicht als Mode oder Kultur, sondern als Kennzeichen einer Religion wahrgenommen.

    Mit dem Verbergen der Haare wird ein wichtiges Merkmal der Individualität und weiblichen Persönlichkeit der kollektiven Gruppenzugehörigkeit geopfert und vor allem eine bestimmte Identität festgelegt, die Identität als der „muslimischen Frau“.
    Wie soll das in die Realität der Gegenwart eingeordnet werden? Sicher hat jeder die Freiheit, sich zu kleiden, wie es ihm beliebt. Aber diese uniform wirkende Verhüllung fordert eine kritische Analyse des Frauen- und Männerbildes und der modernen Lebensumstände mit ihren Fortschritten heraus.
    Dürfen deshalb die widerstreitenden Positionen sich einfach nur auf die Religionsfreiheit im Grundgesetz berufen, um einer tieferen Auseinandersetzung aus dem Wege zu gehen?

    Angesichts dieser Umstände ist einerseits ein gesetzlich verordnetes Kopftuchverbot bedenklich.
    Es verdrängt das Kernproblem der fehlenden kritischen Auseinandersetzung und zwingt Betroffene in eine extreme Defensive mit trotziger Haltung. So wird die offene, angstfreie Debatte blockiert und das Ziel der Selbstreflexion völlig verfehlt.
    Andererseits halte ich es heute für eine grobe Fahrlässigkeit, aus einem Teil der weiblichen Garderobe – mehr ist das Kopftuch nicht – eine Angelegenheit der Religion zu machen, die Kritik daran und Analyse wie einen Angriff auf die Religion erscheinen lässt.

    […]

    Das Kopftuch und die Verhüllung der Frau beschreiben aber vor allem eine beleidigende Haltung dem Mann gegenüber:
    Wer ist dieser Mann, vor dem sich eine Frau meint, mit Kopftuch und Körperverhüllung schützen zu müssen?
    Wie kann der Mann lernen, mit weiblichen Reizen umzugehen, wenn diese verhüllt werden?
    Was haben Muslime in dieser Hinsicht bis jetzt gelernt von den anderen Selbstverständlichkeiten zwischen den Geschlechtern in nicht muslimischen Mehrheitsgesellschaften, in denen jeder sich kleidet, wie es ihm passt und wie das Wetter es fordert?

    Das Kopftuch lässt aber auch einen Rückschluss zu auf ein Gottesbild, das nicht in die Idee einer universalen Lebensorientierung passen will, wie der Islam sie für sich beansprucht:
    Was ist das für ein Gott, der einer Frau aufgrund seiner angeblichen Bekleidungsvorschrift Schwierigkeiten bei der wirtschaftlichen Unabhängigkeit macht, ihre persönlichen Erfahrungen in einer modernen Welt beschneiden will,
    von der er als der Allwissende doch schon seit allen Zeiten Kenntnis hat? […]

    Artikel „Deutschland braucht freie Köpfe“
    von Emel Zeynelabidin
    Rheinischer Merkur – 04.11.2010
    http://www.merkur.de/2010_44_Deutschland_brauc.45786.0.html?&no_cache=1

  213. 225.

    @ NN # 201

    Das großte Problem der S21 gegener sind vielleicht sie selber. Ich war in dieser Sache lange unentschieden, nachdem ich aber das Gelöbnis gesehen habe, wusste ich die brauchen was vor den Latz.

    • 27. November 2010 um 15:12 Uhr
    • marriex
  214. 226.

    @ Stefanie

    Tütensuppe?!?!?!?

    • 27. November 2010 um 15:20 Uhr
    • marriex
  215. 227.

    Nun hab ich endlich den guten Artikel von Frau Emel Zeynelabidin gelesen. Sie schrieb auch :
    „Als ich mein Kopftuch abgelegt hatte, wunderte ich mich über die teilnahmslosen Blicke von Männern. Keiner zeigte Interesse an meinen Haaren, keiner machte Komplimente, keinem fiel meine Enthüllung auf. Ich war in die Unauffälligkeit getreten, die mir sehr gefiel….“

    Es gibt ja genau wie bei den katholischen Christen Muslime, die an einer Modernisierung und Anpassung der Religionsdogmen an die Erfordernisse einer sich wandelnden Welt arbeiten.
    Nichterkannt wird von denjenigen, die sich ein anderes Gottesbild in ihrer Religion wünschen, dass jedes Bild zu einer Abgrenzung und Abwertung dessen führt, der ein anderes Bild für das richtige hält.
    Das Trennende kann erst überwunden werden, wenn es gar kein Gottesbild mehr gibt, gar keine religiös begründeten Bekleidungs- Essen- und Betgebräuche. Solange eine Mehrheit veränderungs- und kritikunwilligen Mitglieder einer Kulturgemeinschaft den Wandel zu verhindern suchen, wird die Religion ihnen eine Hilfe dabei sein, archaische Verhaltensregeln als gottgewollt, heilig und unwandelbar zu benutzen.

    • 27. November 2010 um 15:59 Uhr
    • fielmeer
  216. 228.

    An irgendwas und irgendwen wird der normale Mensch immer glauben oder gar glauben wollen.

    Man wird das oft „Religion“ nennen können.

    Kann man dem Menschen etwas ‚austreiben‘,
    was man nicht ‚austreiben‘ kann?

  217. 229.

    „Tütensuppe?!?!?!?“

    Jetzt tue doch nicht so, als ob ich kleine Kinder essen würde.

    Beruhigt es Dich, dass es heute bei mir selbstgemachte Limonade aus Minze und Zitronengras gibt -neben Gemüseeintopf allerdings vom Metzger und nein, der macht den selbst und lässt ihn sich nicht liefern und verkauft auch nur kontrolliertes Fleisch, so dass er es den öffentlichen Rechtlichen sogar wert war, positiv über ihn zu berichten – und morgen Lamm in einer Honig-Minze Marinade ebenfalls selbst gemacht?

    Konnte ich mein Image bei Dir retten oder hat es die Tütensuppe zerhauen 😉

    • 27. November 2010 um 16:21 Uhr
    • Stefanie
  218. 230.

    @ A. van Zuider

    ” Einem 5-jährigen Mädchen einen Bikini anzuziehen, ist also genauso eine Sexualisierung”

    Im Prinzip ja, aber die Mädchen wollen den Bikini, weil sie damit wie “große Mädchen” aussehen.

    @ HJS

    Vor allem würde ich im Zuge dieses hirnrissigen Kommentars darauf hinweisen, dass die wenigen 5-jährigen Mädchen, die einen Bikini tragen wollen, dies zu Badeanlässen tun wollen, und nicht in der Schule oder im sonstigen Alltag.

    • 27. November 2010 um 16:29 Uhr
    • N. Neumann
  219. 231.

    @ marriex

    Ich war in dieser Sache lange unentschieden, nachdem ich aber das Gelöbnis gesehen habe, wusste ich die brauchen was vor den Latz.

    Fehlt bei den leuten nur noch die weihe durch die Blutbuche (anstatt: blutfahne).

    • 27. November 2010 um 16:29 Uhr
    • Zagreus
  220. 232.

    @ NN # 201

    Das großte Problem der S21 gegener sind vielleicht sie selber. Ich war in dieser Sache lange unentschieden, nachdem ich aber das Gelöbnis gesehen habe, wusste ich die brauchen was vor den Latz.

    @ MR

    Ja, du wirst wahrscheinlich nicht der einzige eher unentschiedene und in der Sache leidenschaftlose Baden-Württemberger sein, bei dem die Leidenschaftsbekundungen der S21-Gegner das Gegenteil ihrer Absicht bewirkt haben.

    Im Rahmen der Berichtersttattung fand ich vor allem den Hinweis absurd, dass überraschenderweise auch viele alte Stuttgarter gegen das Projekt demonstrieren – als ob alte Menschen gleichsam natürlich dazu neigen müssten, ein großes Infrastrukturprojekt zu begrüßen, das Ihnen ein Stück des gewohnten Stadtbilds nimmt, dessen Bau mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden sein wird und dessen Fertigstellung die wenigsten von Ihnen noch erleben werden.

    • 27. November 2010 um 16:45 Uhr
    • N. Neumann
  221. 233.

    „Die jungen Mädchen, die so früh an den Hijab gewöhnt werden, haben später de facto keine Wahl mehr. Ist ja auch der Sinn der Sache. Es soll ihnen zur zweiten Natur werden, dass Frauen ihren Körper nicht zeigen dürfen.“

    Als ich ein kleines Mädchen war, durfte man als Kind noch oben ohne oder sogar noch ganz nackt baden. Heute werden schon weibliche Kleinstkinder in Bikinis mit BH gesteckt. Was bitte muss ein kleines Mädchen von 2 Jahren oben rum verbergen? Hier geht es doch auch nur im frühe Gewöhnung an ein absurdes Schamgefühl – oh du dummer Westen, du siehst schon wieder den Balken im eigenen Auge nicht!

    • 28. November 2010 um 01:23 Uhr
    • LfbA
  222. 234.

    @ NN

    Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck, dass heute mehr erwachsene Frauen oben ohne baden als vor zwanzig Jahren. Was will uns das sagen?

    • 28. November 2010 um 12:38 Uhr
    • marriex
  223. 235.

    OT, muss heute aber sein.

    http://www.youtube.com/watch?v=ayvXxADjACg

    • 28. November 2010 um 12:39 Uhr
    • marriex
  224. 236.

    @ Stefanie

    Tütensuppe als Notlösung akzeptiert.

    • 28. November 2010 um 12:39 Uhr
    • marriex
  225. 237.

    @ NN, # S21

    Richtig

    Beide Varianten (Gleise oben, Gleise unten) haben Vor- und Nachteile, und dass gegen eine Infrastruktirmaßnahme mit Nachteilen demonstriert wird ist völlig selbstverswtändlich und legitim.
    Der religiös verbrämte und parteipolitisch ausgeschlachtete* Antimodernismus der Demonstranten ließ mich jedoch wirklich um die Handlungsfähigkeit des deutschen Gemeinwesens zweifeln. Demnächst bauen die Dänen die Brücke nach Fehmarn und dürfen sie dann nicht anschließen, weil Rentner randalieren.
    Bevor du jedoch in Schwaben-Bashing verfällst: Die Kölner Sitte, bei U-Bahnbau Stadtarchive zum Einsturz zu bringen, hat den S 21 Gegnern natürlich argumentative Munition verschafft.

    * Dabei glaube ich, dass der Özdemir in der Tiefe seines Herzens für S 21 ist. Ebenso vermute ich, dass die hippen Lokalen, die in ein paar Jahren dort stehen werden, wo heute Gleise sind, vorwiegend Grün-Wähler frequentieren.

    • 28. November 2010 um 12:53 Uhr
    • marriex
  226. 238.

    @Marriex 233

    Das Sie anscheinend gerne Badestätten aufsuchen, wo Sie schön gaffen können.

    • 28. November 2010 um 13:01 Uhr
    • Erol Bulut
  227. 239.

    @ EB

    Nø, dort wo Gleichberechtigung herrscht. Ich möchte ja auch nicht so baden.

    • 28. November 2010 um 13:08 Uhr
    • marriex
  228. 240.

    „Das Sie anscheinend gerne Badestätten aufsuchen, wo Sie schön gaffen können.“

    Sie nicht? Ich gucke mir gern schöne Männerkörper an. Sie scheinen was verpasst zu haben. Kann Ihnen empfehlen, mal in Tel Aviv nördlich des Hilton Strandes in ein Strandcafe zu gehen. Dann werden Sie Ihre Meinung sicher ändern 😉

    Apropos, Broder zitiert ja immer einen Kumpel, der Nahost-Konflikt sei in Wirklichkeit „about the girls on the beach“. Wenn man so guckt in die islamistischen Ländern und dann dieses Filmchen hier anschaut – ich reichte Ihnen schon mal den Link, Erol –

    http://www.youtube.com/watch?v=3SeUkRXKODU

    könnte an der These was dran sein…Viel Spaß beim Filmchen gucken, Erol!

    • 28. November 2010 um 13:14 Uhr
    • Stefanie
  229. 241.

    @ Stefanie

    Nicht rumhacken, mit geistreichem ad hominem ist E „Schaum vorm Mund“ B etwas überfordert.

    • 28. November 2010 um 13:22 Uhr
    • marriex
  230. 242.

    „Nicht rumhacken, mit geistreichem ad hominem ist E “Schaum vorm Mund” B etwas überfordert.“

    Wieso rumhacken, gebe Erol Tipps, wo er in dem Land, das seiner ganzen Aufmerksamkeit gilt, in den Genuss kommt, schöne Körper betrachten zu können. Scheint er bisher nicht, wenn er das als bäh ansieht.

    Könnte mir gut vorstellen, dass so der ein oder andere Terrorist, würde man ihn vor einem Attentat in eine Tel Aviver Strandcafe setzen, sich überlegen würde, dass er lieber ein bißchen wartet mit dem in die Land sprengen und erst einmal die irdischen Anblicke genießt.

    Da gibt es ja auch den rührenden Bericht über einen Selbstmordattentäter, der nicht schaffte, sich beim Hochbomben zu töten, in einem israelischen Krankenhaus aufwachte und als er die Schwestern sah, dachte er sei schon im Paradies und dann ganz wütend war, als er feststellte, ist nicht da, wo ihm die Frauen alle gehören.

    Von Rumhacken zu sprechen, wenn ich hier so schöne Filme einstellen…also wirklich 😉

    • 28. November 2010 um 13:34 Uhr
    • Stefanie
  231. 243.

    Mein Purzelchen Marriex

    was geistreiches Ad hominem beinhaltet, woher sollten Sie das wissen, wenn Sie im Kreise der Superblitzbirnen kaum hervorzustechen vermögen.

    Ein jeder im richtigen Alter wird schon wissen, ob vor nicht allzulanger Zeit mehr oder weniger Frauen ihre schönen oder weniger schönen Titten in der Öffentlichkeit gezeigt haben, und auch, wie es wohl kommen mag, dass es bei Ihnen anders zu sein scheint.

    Aber was solls, Gaffen ist OK. Tun die Weiber auch und umso mehr, wenn sie von Ihren Freundinnen hören, wie gut das Würstchen dazu war. Nur wenn man nicht dazu zu stehen vermag, wirds ein bissl peinlich, wie Stefanie Ihnen es indirekt erklärt hat.

    • 28. November 2010 um 14:12 Uhr
    • Erol Bulut
  232. 244.

    @Stefanie

    Die ersten Israelinnen habe ich schon in den 1970er Jahren als Teenager auf einer Jugendgruppenreise nach Schottland „kennengelernt“.
    Eine ganze Abiklasse aus Tel-Aviv, ein Mädel hübscher als das andere…seufz

    • 28. November 2010 um 14:14 Uhr
    • tati
  233. 245.

    Meine liebe intelligenzbefreite und deshalb zwanghaft vorlaute Stefanie, wenn Sie sich gerne mit Flashmobs am Strand beschäftigen ist das ja eine schöne Sache.

    Aber da Sie auch gerne die jüdisch israelischen Flashmobs inmitten von Palästiunensern bejubeln, die wie diese Siedler nach eigenen Worten nur existieren,

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-08/gush-katif-gaza-israel

    um das Leben der Palästinenser zur Hölle zu machen, kann ich mich bei Ihrem Link nicht auf die „Ice in the Sunshine“ Apathie versetzen, die einen bei dem von Ihnen verlinkten Video anbietet. Insbesondere, wenn Sie immer den Eindruck hinterlassen, dass Sie die vielen Morde an Palästinensern durch jüdisch israelische Soldaten Ihnen gleichartig wohle Gefühle bereitet, wie das Strandfilmchen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß, wenn Sie die nächsten Morde an Kindern und Frauen durch die IDF schönreden werden. Durch das Video haben Sie mir schön signalisiert, welche Stimmung Ihnen das wieder bereiten wird. Wie wär es hiermit. Die bieten das sicher nochmal an. Da werden Sie doch gewiss so rollig, wie als wenn Sie an dem Strand wären.

    w w w .israellawcenter.org/Missions-general-information.html
    (Leerzeichen entfernen.

    • 28. November 2010 um 14:32 Uhr
    • Erol Bulut
  234. 246.

    Mein Kommentar kommt irgendwie nicht durch, ich versuche es noch einmal:

    „Nur wenn man nicht dazu zu stehen vermag, wirds ein bissl peinlich, wie Stefanie Ihnen es indirekt erklärt hat.“

    Da Sie ja auch ansonsten immer voll daneben mit Ihren Einschätzungen liegen, wundert es nicht, dass Sie herbei fantasieren, ich hätte marriex irgend etwas erklären wollen, wenn auch nur indirekt.

    Ansonsten, sagen Sie mal Ihren lieben Freunden, dass die aufhören sollen, Kassams nach Sderot zu schicken, dann gibt es auch keine Geschosse zurück. Ferner könnten Sie Ihren Freunden anraten, wenn sie ersteres nicht lassen wollen, sich beim Gegenschlag nicht bewusst unter Zivilisten zu mischen, vor allem keine Kinder und Frauen als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen, dann würde nämlich die Welt nicht annehmen müssen, dass bewusst Zivilisten zu Opfern gemacht werden, für Knallköpfe für Sie, die denken, Hamas ist eine Friedensbewegung, um Blindgängern wie Ihnen Futter zu produzieren, brüllen zu können, IDF sei ein Monster, weil Zivilisten getötet.

    Merken Sie eigentlich nicht, wie Sie von Hamas verarscht werden? Dass Sie auf all deren billige Tricks reinfallen und sich zu deren Werkzeug machen?

    Fahren Sie mal nach Gaza. Ein blödes Wort von ihnen und ihr Knie ist durchschossen und dann reden wir noch über die Friedenspolitik der Hamas und die Kriegspolitik der Israelis.

    • 28. November 2010 um 14:46 Uhr
    • Stefanie
    • 28. November 2010 um 14:53 Uhr
    • tati
  235. 248.

    Die Integrationsverweigerer gehen bald dorthin, wo sie hingehören:
    http://www.ausschaffungsinitiative.ch
    Wann auch in Deutschland?

    • 28. November 2010 um 15:10 Uhr
    • Gruezi
  236. 249.

    @Stefanie

    „““Ansonsten, sagen Sie mal Ihren lieben Freunden, dass die aufhören sollen, Kassams nach Sderot zu schicken, dann gibt es auch keine Geschosse zurück.“““

    Ich glaube die „Freunde“ würden auch sofort mit Kassams aufhören, wenn Sie ein/ausreisen und im/exportieren könnten, also frei und selbstbestimmt sind. Da beginnt also die Kette die wie folgt aussieht:

    Eingepferchte Erniedringung –führt zu– Steine –führt zu– Gummi u. Maschinenwehr geschosse –führt zu– Kassams –führt zu– Uran-Phosphor-und-Clusterbomben

    • 28. November 2010 um 15:16 Uhr
    • Marin
  237. 250.

    Ist ja süß, wenn Sie es versuchen, aber
    a) Ob Sie wollten oder nicht, wenn er es liest, was er wohl getan hat, haben Sie es Ihm erklärt, auch wenn er es nicht verstehen sollte. Kann man ja einem Prof nicht übel nehmen, bei den sonstigen kognitiven Aussetzern.
    b) Ja, die Hamas ist Schuld, an allem. Das können zwar vorlaute dumme Mädchen und sonstige Trottel glauben, die die Palästinenser am liebsten menschenrechtslos oder tot sehen, aber andere Menschen haben Hemmungen ihren Verstand so gnadenlos abzuschalten, und Morde an Kindern und Frauen so schönzureden, wie Sie es tun. Wenn Sie meinen, dass jüdisch Israel jedes beliebige Völkerrechtsverbrechen begehen darf, ist das ihr gutes Recht. Das gehört zu einer Meinungsfreiheit. Was diese Meinung wert ist, können Menschen werten, die nicht wie Sie dauernd irgendwelche Propaganda nachlabern. „Hamas ist Schuld an den von den USA gelieferten und von jüdischen Völkerrechtsverbrechern abgeworfenen Phosphorbomben auf Schulen und krankenhäuser“ geht es noch blöder??? Kaum, aber Ihre Grenzen möchte ich gar nicht weiter kennenlernen.

    Jedenfalls hier nochmal ein paar Fakten, die man auch in der NZZ lesen kann.

    http://www.lrb.co.uk/v31/n02/henry-siegman/israels-lies

    Nein, Stefanie, nich für Sie! Ich weiß doch, wo Ihre maximalen Kognitionsfähigkeiten liegen.

    BYEEEEEEEEE und ganz ganz liebes Küsschen.

    • 28. November 2010 um 15:20 Uhr
    • Erol Bulut
  238. 251.

    @Marin

    es ist nicht unbedingt ein Verständnisproblem. Manche Menschen haben nunmal ein Verständnis für Menschenrechte, dass verschiedene Kategorien vorsieht. Und für unsere Stefanie haben Palästinenser weder ein Recht auf ein von jüdischer Herrschaft freies leben, noch auf die Umsetzung von Völkerrecht. Jüdisch Israel steht nunmal für Stefanie über unseren internationalen Gesetzen, und darf nach belieben den Palästinensern ihr Existenzrecht nach und nach immer mehr rauben.

    • 28. November 2010 um 15:27 Uhr
    • Erol Bulut
  239. 252.

    Warum schickt man den von einer Palästinenserneurose befallenen Türken Bulut nicht in den Gazastreifen? Ich glaube, dort würde er sich mehr zu Hause fühlen als im rassistischen Westeuropa.

    • 28. November 2010 um 15:38 Uhr
    • Gruezi
  240. 253.

    Erol Bulut

    Leerzeichen entfernen.

    Hab’s versucht, geht bei Ihnen aber nicht.

    • 28. November 2010 um 15:42 Uhr
    • FreeSpeech
  241. 254.

    @ Marin

    Die Relität zeigte aber, dass Erleichtungen zu mehr Terror führten. Versuchen Sie’s nochmals.

    • 28. November 2010 um 15:49 Uhr
    • FreeSpeech
  242. 255.

    „Eingepferchte Erniedringung –führt zu– Steine –führt zu– Gummi u. Maschinenwehr geschosse –führt zu– Kassams –führt zu– Uran-Phosphor-und-Clusterbomben!“

    1. Sie haben keine Ahnung und davon jede Menge. Die Reisebeschränkungen innerhalb Israels kamen mit der ersten Intifada. Bis dahin konnten sich jeder im Lande aufhalten wo er will. Es gab keine Sicherheitszäune, keine Checkpoints ets.

    2. Die Israelis haben jedem Araber, der die israelische Staatsbürgerschaft annahm, Reisepässe gegeben. Jeder Araber auf israelischem Boden konnte Israelis werden. Die, welche nicht wollten, habe keine Pässe und können nicht reisen. Welche Pässe hätten denn die Israelis verteilen sollen an die, die nicht die israelische Staatsbürgerschaft haben wollten?

    Heute ist es schwieriger für Araber an die Staatsbürgerschaft zu kommen. Die Gedanken dahinter können sie sich denken.

    Und jetzt vergleichen Sie mal die Situation mit den Nachbarländern, die eben keine Pässe an palästinensische Araber vergeben, die t.w. 60 Jahre schon im Lande sind.

    Und zu Gaza, da war nix mit eingeschlossen als die Israelis abzogen. Den Grenzverkehr sollten u.a. die Europäer mit überwachen, die sich verzogen haben, weil es ihnen zu heikel in Gaza wurde. Israel hat die Grenzübergänge zur Verfügung gestellt etc. und alles war prima. Bis Hamas putschte und im Übrigen auch Ägypten die Grenzen dicht machte.

    Und jetzt denken Sie noch mal drüber nach, ob Sie Ihren einseitigen Erguss von oben aufrecht erhalten wollen.

    • 28. November 2010 um 15:56 Uhr
    • Stefanie
  243. 256.

    „BYEEEEEEEEE und ganz ganz liebes Küsschen.“

    Sie sind so ein Volldepp.

    Spätestens nachdem Sie Punkte, die jeder Tourist, der auch nur einmal in Israel war, mit eigenen Augen erlebte, auch Punkte ohne Wertung, als israelische Propaganda bezeichneten, ist offensichtlich was Sie sind: Ein Dummschwätzer, der die große Klappe schwingt über ein Land, dass er überhaupt nicht kennt. Von dem er null Ahnung hat und aus irgendeiner islamischen Solidarität hinaus den Menschenrechtler macht ohne zu merken, dass er nichts anders als ein nützlicher Idiot der Hamas ist.

    • 28. November 2010 um 16:01 Uhr
    • Stefanie
  244. 257.

    @ Stefanie

    Och, Stefanie, der ist doch bloss frustriert, dass er bloss den Bildschirm küssen kann.

    • 28. November 2010 um 16:24 Uhr
    • FreeSpeech
  245. 258.

    @Gruezi

    „Die Integrationsverweigerer gehen bald dorthin, wo sie hingehören:
    http://www.ausschaffungsinitiative.ch
    Wann auch in Deutschland?“

    Hatte von dieser Ausschaffungsinitiative erst durch Sie erfahren und mich dann schlau gemacht. Dieser Automatismus gefällt mir nicht und ist nicht mit meinem Verständnis von Rechtsstaat kompatibel. Ich hätte daher dagegen gestimmt und das Ergebnis gefällt mir nicht.

    Was mir aber auch nicht gefallen wird, was nun die Medien wieder dazu schreiben werden, Rassismus! Anstatt zu schreiben, die Schweizer sind mit der Integrationspolitik nicht einverstanden, die Politik hat es versäumt, Lösungen anzubieten und deshalb das Ergebnis für einen solchen pauschalen Antrag und nicht weil die Schweizer wollen, dass Ausländer verschwinden unter sogar dem Preis, dass Menschen zurück in Länder müssen, in denen ihnen Verfolgung oder Schlimmeres droht etc.

    • 28. November 2010 um 16:24 Uhr
    • Stefanie
  246. 259.

    Stefanie

    Jeder Mensch mit Verstand und sich einen obejektiven Blick bewahrend, weiß dass es sich bei Israel um einen Völkisch Rassistischen Demokratischen Unrechtsstaat handelt.

    • 28. November 2010 um 16:27 Uhr
    • Marin
  247. 260.

    „Och, Stefanie, der ist doch bloss frustriert, dass er bloss den Bildschirm küssen kann.“

    Ich glaube, er findet das lustig. Aber wen wundert es, dass auch sein Humor unappetitlich ist.

    • 28. November 2010 um 16:28 Uhr
    • Stefanie
  248. 261.

    „Jeder Mensch mit Verstand und sich einen obejektiven Blick bewahrend, weiß dass es sich bei Israel um einen Völkisch Rassistischen Demokratischen Unrechtsstaat handelt.“

    Nein, das sehen nur Antisemiten so. Und die finden ihren Verstand auch glasklar, wenn sie die jüdische Weltverschwörung wittern.

    • 28. November 2010 um 16:29 Uhr
    • Stefanie
  249. 262.

    Und für all diejenigen, die solchen Dreck

    „“Jeder Mensch mit Verstand und sich einen obejektiven Blick bewahrend, weiß dass es sich bei Israel um einen Völkisch Rassistischen Demokratischen Unrechtsstaat handelt.”“

    loswerden wollen, bietet Jörg Lau die Plattform auf seinem Blog.

    Ich verabschiede mich, Teil der Gesellschaft hier sind einfach zu unappetitlich…als dass ich mich dazwischen bewegen möchte.

    • 28. November 2010 um 16:35 Uhr
    • Stefanie
  250. 263.

    Stefanie

    Na klar der nach rassistischen Kategorien denkende Antisemit wird rausgepackt. Dieser rhetorische Trick ist ja allgemein bekannt, also einfach den Spieß umdrehen und demjenigen Das vorwerfen, was er selbst anprangert, nur um zu kaschieren, dass der Jüdisch (also Völkisch) Zionistische (also Rassistisch) Parlametarische Säkulare (also Demokratisch) Staat, genannt Israel, grundsätzliches Unrecht an einer ganzen Volksgruppe begeht. Und wenn sie (Stefanie) aber das Unrecht durchgehen lassen, weil a) Sie dem einen Volk zugeneigt sind und dem anderen nicht und weil b) es sich ja um eine Demokratie handelt die per se kein unrecht begehen kann, ja dann gehören auch sie zu den Völkisch Rassistisch denkenden Unrechtsmenschen und ihre rhetorische Verdrehung berührt mich kein wenig.

    • 28. November 2010 um 16:54 Uhr
    • Marin
  251. 264.

    @Stefanie

    es ist besonders niedlich, wenn Sie den Rechtsstaat an sich verteidigen, aber sämtliche Rechtsbrüche jüdisch Israels gegen das Völkerrecht verteidigen, insbesondere den Raub des Existenzrechtes von Palästina.

    Ich weiß, für Sie ist es ja was total anderes, wenn die Partei vom Regierungschef Nethanjahu (der nach eigenen Worten die USA alles tun lässt, was er will), die Likud, in ihrem Programm stehen hat, das Existenzrecht Palästinas nie zuzulassen und auch als kolonialer Gewaltherrscher über die Palästinenser alles tut, dass die Palästinenser nie in Freiheit auf ihrem Eigentum leben können werden, als wenn die Hamas in Ihrem Charta stehen hat, die kolonialialen Gewaltherrscher zu vertreiben, von denen ihre Eltern von ihrem Eigentum vertrieben worden sind und von denen die Palästinenser seit 40 Jahren rechtlos gehalten und der menschenrechte beraubt werden.

    Natürlich ist ein niemals durchsetzbarer Wille gegen Völkerrechtsverbrecher viel schlimmer als die durch jüdisch israel praktizierte Vernichtung des Existenzrechtes der Ureinwohner Israels durch die rassistischen Regierungen jüdisch Israels.

    Ganz besonders Intelligent erscheint Ihre Empörung über die Bezeichnung „rassistisch“ in Verbindung mit jüdisch israelischen Regierungen und jüdisch israelischer Politik, wenn man sich mal überlegt, wie stolz die aktuelle Regierung ihren Rassismus als Markenzeichen feiert. Als ob es keine Avinieris oder Liebermanns wären, die sich ihrer miesen Gesinnung preisen.

    Inkonsequenz muss sogar kosequent sein, wenn man so nachhaltig den jüdisch israelischen Mord an Palästinensischen Frauen und Kindern, zwecks Erhaltung der Bestimmung über die Selbsbestimmung, verteidigt.

    Am niedlichsten wird es aber immer wieder, wenn Sie es als unappetitlich bezeichnen, mit Fakten konfrontriert zu werden.

    @FreeSpeech

    Ich weiß, Sie müssen noch etliche Richtigstellungen ihrer Behauptungen aufarbeiten. Tut mir Leid und deshalb auch für Sie auch ein Küsschen, damit Sie nicht neideln.

    • 28. November 2010 um 17:29 Uhr
    • Erol Bulut
  252. 265.

    Stefanie

    Es geht um die Ausschaffung von verurteilten Kriminellen. Es geht um schwere Delikte. Völlig kompatibel mit internationalen Recht

    • 28. November 2010 um 18:03 Uhr
    • FreeSpeech
  253. 266.

    EB

    „deshalb auch für Sie auch ein Küsschen, damit Sie nicht neideln.“

    Ach, Sie sind schwul. Kein Problem, aber ich bin nun mal hetero.

    • 28. November 2010 um 18:06 Uhr
    • FreeSpeech
  254. 267.

    @ FS

    Nein

    b. missbräuchlich Leistungen der Sozialversicherungen oder der Sozialhilfe bezogen haben.

    http://www.ausschaffungsinitiative.ch/wortlaut-volksinitiative/index.html

    • 28. November 2010 um 18:09 Uhr
    • marriex
  255. 268.

    @marriex

    Vergessen Sie’s. Das muss noch durchs Parlament spezifiziert werden. Das kommt nur auf vernünftige Art durch. Die SVP ist im Parlament nicht allein.

    • 28. November 2010 um 18:14 Uhr
    • FreeSpeech
  256. 269.

    Wenn Sarkozy die Roma ohne Urteil ausschaffen kann, dass ist viel möglich, das mit internationalem Recht kompatibel ist.

    • 28. November 2010 um 18:16 Uhr
    • FreeSpeech
  257. 270.

    Sarkozy hat die Roma wegen fehlender Aufenthaltsgenehmigung ausweisen lassen können.

    • 28. November 2010 um 18:17 Uhr
    • marriex
  258. 271.

    @marriex

    DAS ist allerdings schon jetzt möglich. Die Bewilligung von Ausländern muss jährlich erneuert werden, und da kann man auch nein sagen.

    • 28. November 2010 um 18:21 Uhr
    • FreeSpeech
  259. 272.

    Auch werden bereits heute Europäer ausgewiesen. Da wurde bisher einfach zu oft ein Auge zugedrückt.
    Es wird darauf hinauslaufen, dass ein vernünftiges Gesetz kommt (der Verfassungsartikel gibt den Rahmen, nicht das Gesetz). Die Schweiz ist ja nicht die EU.

    • 28. November 2010 um 18:24 Uhr
    • FreeSpeech
  260. 273.

    @Jörg Lau

    Kümmern Sie sich doch bitte mal um den antisemitischen Dreck, der Ihren blog verschmutzt.

    • 28. November 2010 um 19:45 Uhr
    • tati
  261. 274.

    @ tati

    Wird nichts wirken, es wurde wohl noch nicht genug Abbitte geleistet.

    • 28. November 2010 um 20:00 Uhr
    • marriex
  262. 275.

    @marriex

    JL hat anscheinend kein gesteigertes Interesse, daß Leute wie Stefanie hier mitmachen.

    OT

    das finde ich auch „nett“

    Kritik an Erdogan
    US-Diplomaten fürchten islamistische Tendenzen in der Türkei

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731604,00.html

    Tendenzen?!

    Das ist ungefähr so, als würde man Bulut antisemitische „Tendenzen“ vorhalten.

    • 28. November 2010 um 20:33 Uhr
    • tati
  263. 276.

    @ Tati

    Das sehen Sie völlig falsch. Erdogan ist gut und heilig, gleich hinter Obama.

    • 28. November 2010 um 20:55 Uhr
    • marriex
  264. 277.

    @Witzfigur eines Profs

    Es wird immer putziger. Weshalb wundert es mich nicht, dass Sie sich so gut mit der Oberleuchte hier verstehen?

    @Lieblingsfan

    Schauen Sie mal, noch mehr Antisemiten

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731316,00.html

    Scheint sogar dem Spiegel zu heikel zu werden, ausschließlich Appeasementnachrichten über Israel zu bringen.

    Immer diese antisemitischen Juden mit dem kranken Selbsthass, die eigenen Leute mit der Wahrheit in Verruf bringen zu wollen. Das macht unsere Stefanie bestimmt total sauer. Sie bestimmt auch, aber das wird Sie gewiss nicht daran hindern, mit Ihrem Busenfreund marriex und Steffihasi die nächsten jüdisch israelischen Massaker an palästinensischen Frauen und Kindern wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft zu verteidigen, zumal Sie sich jetzt schon darüber aufregen, dass Erdogan dem nicht still zusehen möchte.

    • 28. November 2010 um 21:32 Uhr
    • Erol Bulut
  265. 278.

    „Schmuel Elijahu hat schon gefordert, Kinder von Terroristen aufzuhängen.“

    Na, das ist ja mal ein „innovativer Ansatz“.

    • 28. November 2010 um 21:44 Uhr
    • M. Mustermann
  266. 279.

    Diplomaten der Vereinigten Staaten haben tiefe Zweifel an der Verlässlichkeit der Türkei. Geheime oder vertrauliche Depeschen der US-Botschaft in Ankara, die WikiLeaks enthüllt hat und die dem SPIEGEL vorliegen, beschreiben islamistische Tendenzen in der Regierung des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

    Eine sensationelle Enthüllung.

    • 28. November 2010 um 22:36 Uhr
    • N. Neumann
  267. 280.

    @ Tati

    Das sehen Sie völlig falsch. Erdogan ist gut und heilig, gleich hinter Obama.

    @ MR

    Bezweifeln Commentarymag, Frontpagemag und Zettel das Misstrauen der US-Diplomaten gegenüber Erdogan und Davutoglou?

    • 28. November 2010 um 22:39 Uhr
    • N. Neumann
  268. 281.

    Es wäre ja schon einmal interessant, was tati oder Stefanie zu dem Bericht bei SPON meinen:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731316,00.html

  269. 282.

    Ich trage Kopftuch und das auch nur, weil ich meine Pflicht als Muslima erfüllen will. Und alle (!) die ich kenne tragen es freiwillig.
    Es gibt nämlich im Glauben keinen Zwang, wenn jemand ein Kopftuch nur wegen Zwang trägt, hat es nicht keinen Wert für Allah. Man muss es mit Herzen tun.

    Meine Mutter trägt keines, meine Tante auch nicht.. keiner in meiner Familie…

    • 28. November 2010 um 23:11 Uhr
    • Elif
  270. 283.

    @Elif,

    ich kenne auch viele Frauen, die sich selbst entschieden haben, ein Kopftuch zu tragen. Wie finden Sie es aber, wenn Eltern ihren Töchter schon als Kinder (z.B. mit 6, 8 oder 12 Jahren) das Kopftuch überziehen?

  271. 284.

    ät wetter

    Jetzt hat Juliane von Mittelstaedt die Stadt Safed in Galiläa besucht, wo der örtliche Oberrabbiner dazu aufgerufen hat, keine Zimmer an arabische Stuenten zu vermieten. Das ist nicht nett, so wie es nicht nett ist, dass orthodoxe Juden in Mea Shearim keine Zimmer an säkulare Juden vermieten und dass christliche und moslemische Araber in Jaffo ungern uter einem Dach zusammen leben. Anders als in Berlin, wo sich die Menschen beim Karneval der Kulturen fröhlich mischen und Bürger mit Migrationshintergrund gebeten werden, nach Dahlem und Zehlendorf zu ziehen, gibt es in Israel viele unsichtbare Grenzen. Das muss man nicht gut finden, aber muss man deswegen gleich von “Selektion” sprechen?

    “Eli Zvieli hat den Holocaust überlebt. Heute kämpft der 89-jährige Jude in der israelischen Stadt Safed gegen den Rassismus seiner eigenen Landsleute. Ein Oberrabbiner hat dazu aufgerufen, nicht mehr an arabische Studenten zu vermieten. Wer gegen die Selektion verstößt, bekommt die Wut zu spüren.”

    Selektion. Weniger geht nicht. So könnte man auch bei DSDS von “Selektion” sprechen. Und werden die Sonderangebote im WSV nicht ebenfalls selektiert? Am Ende bleiben die Ladenhüter am Grabbeltisch liegen, wie früher die Alten, die Kranken und die Schwachen.

    Ja, wenn es darum geht, die eigene Geschichte auf dem Rücken ihrer Opfer zu entsorgen, sind die Deutschen mit Herz und Seele dabei. Sie lassen es krachen. Da wird deportiert, selektiert und spezialbehandelt, so lange, bis aus dem Hakenkreuz der Davidstern wird.

    Der Vorspann zu der Safed-Geschichte wurde korrigiert. Jetzt steht da: “Eli Zvieli hat den Holocaust überlebt. Heute widersetzt sich der 89-jährige Jude in der israelischen Stadt Safed Landsleuten, die Araber diskriminieren. Denn ein Oberrabbiner hat dazu aufgerufen, nicht mehr an arabische Studenten zu vermieten.”

    Na bitte, geht doch.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/deportiert/

    • 28. November 2010 um 23:28 Uhr
    • tati
  272. 285.

    Sollte (!) das Amt eines Oberrabbiner (Großrabbiners) in etwa (!) rangmäßig der eines deutschen Bischofs katholischer oder protestantischer Prägung entsprechen,
    ist eine Äußerung wie hier zitiert sicherlich nicht mit Begriffen wie „nett“ oder „nicht nett“ angemessen zu beurteilen.

  273. 286.

    @Tati

    Was Sie und der Chefzionist Broder als „Selektion“ verkaufen wollen, nennen gescheite Menschen nunmal Rassismus. Wenn der Staat dafür verantwortlich ist, dass 93% Israels (Innerhalb grüner Linie) ausschließlich nur an Juden verpachtet wird und in den Völkerrecht brechenden Siedlungen ausschließlich nur Juden Raubsiedeln dürfen, ist das nunmal staatlich organisiserter Rassismus zu dem privaten Rassismus, für den Sie und Broder Werbung machen wollen. Das natürlich neben dem ganzen Rassismus, der sowieso gegenüber Nichtisraelischen Palästinensern und sonstigen stattfindet. Wieso sollte man jüdisch Israel nicht rassistisch nennen dürfen, wenn die Fakten so eindeutig sind? Nur weil dann Stefanie ganz traurig sagt, dass die böse sind, die das tun und das man das unbedingt abschalten muss, weil das nicht nur Stefanies kleine Fantasiewelt zerstört?

    http://en.wikipedia.org/wiki/Israel_Land_Administration

    Not a single new Arab town has been established since Israel was created in 1948, but the city of Rahat. In January 2010, a bill proposed by Ahmed Tibi, an Arab Member of the Knesset, that called for land to be allocated equally to Jews and Arabs was rejected by the Ministerial Committee for Legislation. The bill was designed to provide counterbalance to a bill passed two weeks earlier that states that reception committees of Israeli communities can exercise discretion as to who may reside in their towns. According to Haaretz, „One consequence of that [the latter] bill is that Israeli Arabs would not be able to live in those towns if the reception committees decide so.“

    Und so ganz nebenbei, das von der Israel Land Administration ist größtenteils Land, was von den 48 und 67 vertriebenen Palästinensern gestohlen wurde.

    • 29. November 2010 um 00:12 Uhr
    • Erol Bulut
  274. 287.

    @tati

    Das ist nicht nett

    In der Tat. Schön, dass es Ihnen diesmal gelingt sachlich zu bleiben.

    Es ist nicht nett:

    Schmuel Elijahu hat schon gefordert, Kinder von Terroristen aufzuhängen.

    Auf Bänken in Safed steht: „Sitzen für Hunde, Schweine und Araber verboten“.

    … was sie hier die „Gefahr der Assimilation“ nennen: arabische Männer, die mit jüdischen Frauen ausgehen

    Am Ende stellten die Rabbis ein religiöses Gebot aus: „Nachbarn und Bekannte müssen sich von dem Juden distanzieren, der an Araber vermietet, sie sollen keine Geschäfte mit ihm machen, ihm das Recht verwehren, aus der Tora zu lesen und ihn auf ähnliche Weise ächten, bis er diesen schändlichen Vertrag gelöst hat.“

    Flugblätter gegen ein „Flüchtlingslager für psychotische, sadistische, geisteskranke Araber“ wurden verteilt. Gemeint ist damit die Medizinhochschule, die im kommenden Jahr eröffnen soll.

  275. 288.

    @ NN

    Die Diplomaten sind egal. Es besteht Dissens darüber, ob das dem Heiland egal ist, oder ob er das gut findet. Tendenz zu letzterem.

    • 29. November 2010 um 09:16 Uhr
    • marriex
  276. 289.

    @ NN

    Ein Außenminister Bolton würde nebenbei bemerkt ja ganz offen sagen, was wir jetzt per Wikileaks erfahren.

    • 29. November 2010 um 09:24 Uhr
    • marriex
    • 29. November 2010 um 09:42 Uhr
    • marriex
  277. 291.

    @ Marin # 248

    Sie vergessen, dass es palästinensische Selbstmordattentate waren, die zur Abriegelung der besetzten Gebiete geführt haben.
    Bis etwa 1990 arbeiteten viele Palästinenser aus den b.G. in Israel, vor allem auf dem Bau.

    • 29. November 2010 um 09:58 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  278. 292.

    @ Grüezi

    „Warum schickt man den von einer Palästinenserneurose befallenen Türken Bulut nicht in den Gazastreifen? Ich glaube, dort würde er sich mehr zu Hause fühlen als im rassistischen Westeuropa.“

    Man sollte ihn tatsächlich mal für 6 Monate dorthin schicken (sofern er es solange aushält). Ich verwette meinen Hut, wenn er zurück ist, hat er seine Meinung um 175 Grad geändert.

    • 29. November 2010 um 10:00 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  279. 293.

    Zur Ausschaffungsinitiative:

    Alle französischsprachigen Kantone haben dagegen gestimmt, von den deutschsprachigen nur Basel-Stadt. Hat jemand eine Erklärung dafür?

    • 29. November 2010 um 10:02 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  280. 294.

    @ FS

    „Es geht um die Ausschaffung von verurteilten Kriminellen. Es geht um schwere Delikte.“

    Nicht nur: auch Diebstahl, Hausfriedensbruch und Sozialhilfemissbrauch sollen automatisch zur Ausweisung führen.

    • 29. November 2010 um 10:05 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  281. 295.

    @ HJS

    Für Basel-Stadt nur insofern als Zürich und Bern auch dagegen gestimmt hätten, wenn sie Stadtkantone wären.

    • 29. November 2010 um 10:09 Uhr
    • marriex
  282. 296.

    @ Marriex

    ja schon, aber Fribourg hat auch dagegen gestimmt, und der Kanton ist absolut ländlich-konservativ.

    • 29. November 2010 um 10:13 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
    • 29. November 2010 um 10:30 Uhr
    • marriex
  283. 298.

    @ HJS

    Die Romandie ist pro-EU, die Deutschschweiz mit Ausnahme der großen Städte und mehr noch das Tessin absolut dagegen. Ich denke, dass der Aspekt der EU-Kompatibilität (oder Kniefalls) auch mit hineinspielt.

    • 29. November 2010 um 10:33 Uhr
    • marriex
  284. 299.

    @marriex

    „Ich denke, dass der Aspekt der EU-Kompatibilität (oder Kniefalls) auch mit hineinspielt.“

    Eher die Wirtschaftskraft. (Abgesehen von Genf, das ein eigenes Universum ist).
    In der Welschschweiz pflegt man eine höflichere Art, das führt dazu, dass Probleme länger unangesprochen bleiben. Ausserdem gilt „Zurich n’a qu’à .. “ (Zurich soll mal ..)

    • 29. November 2010 um 13:48 Uhr
    • FreeSpeech
  285. 300.

    Was will es uns sagen, dass der Jefe jeden PI-Link löscht, derartiges Geschmier aber stets stehen lässt?

    • 29. November 2010 um 15:39 Uhr
    • marriex
  286. 301.

    @ EB

    Sie mich auch.

    • 29. November 2010 um 16:30 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  287. 302.

    Btw: Bulut, haben Sie sich nicht verabschiedet? Ihre ewiggleichen Tiraden langweilen doch nur!

    • 29. November 2010 um 16:33 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  288. 303.

    @ marriex: Dass er ab und zu auch arbeiten muss.

    • 29. November 2010 um 17:05 Uhr
    • Jörg Lau
  289. 304.

    Wann wird endlich mal der Mut gefunden auszusprechen, was eigentlich sowieso jeder weiss: Nämlich, dass das Kopftuch in jeder Form, ob „einfaches Kopftuch“, Tschador, Hijab, Nikab, Burka weniger ein religiöses denn ein sexuelles Symbol ist.

    Es soll Männer vom Flirten, vom „Anbaggern“ abhalten.

    Es soll mich als Mann davon abhalten, die Frau mit Kopftuch so anzubaggern wie ich beobachte, dass der Muslim die Frau ohne Kopftuch, besonders die deutsche Frau ohne Kopftuch, ganz selbstverständlich anbaggert.

    Ob das Kopftuch immer in der so gewünschten Weise „wirkt“ ist wieder eine andere Frage, aber das ist das, was im Wesentlichen „hinter“ dem Kopftuch steckt.

    • 1. Dezember 2010 um 12:15 Uhr
    • Rojas
  290. Kommentar zum Thema

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