Ein Blog über Religion und Politik

Die „Zäsur“ von Fukushima

Von 15. März 2011 um 17:13 Uhr

Es ist lustig, dass nun überall - angesichts der Situation in Japan - von einer "Zäsur" die Rede ist. Vor allem von seiten derjenigen, die eben noch die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängert haben und eigentlich den Ausstieg aus dem Ausstieg einläuten wollten.

Mit den Ereignissen von Fukushima soll nun alles anders sein. Warum eigentlich? So ein Erdbeben werden wir hier nicht erleben, und einen Tsunami wohl auch nicht.

Was also ist geeignet, an den japanischen Ereignissen auch Deutsche zu beeindrucken? Die Tatsache, dass auch doppelte und dreifache Kühlsysteme durch eine Verkettung von Umständen ausfallen können?

Das konnte man auch vorher wissen. Vor ein paar Jahren war ich im schwedischen Forsmark, als dort die Notsysteme versagt hatten. Man hatte nur kurz vor einem schweren Unfall gestanden. Forsmark - betrieben von Vattenfall - war übrigens der Reaktor, dessen Crew als erstes die Strahlung von Tschernobyl gemessen hatte.
Die Folgen dieses Beinahe-Unglücks mitten in Europa für die deutsche Debatte: Null.

Die schwarzgelbe Regierung hat stattdessen den Atomausstieg vertagt, um gegen Rotgrün ein Zeichen zu setzen. Man wollte signalisieren, dass Deutschland keine "Dagegen-Republik" wird, was die Atomkraft angeht. Westerwelle hat immer wieder darauf hingewiesen, dass die ganze Welt das nicht so eng sieht mit dem Restrisiko und auf Atomstrom setzt. Atomkraftwerke in Hochtechnologieländern sind sicher, das war die Botschaft. Wir wollen mitverdienen an der "Renaissance" der Kernernergie. Tschernobyl war über die Jahre zu einem Freak-Ereignis herabgestuft worden, das bedauernswerte Stolpern eines todgeweihten Systems - letztlich irrelevant für uns.

Das Spiel ist mit Fukushima vorbei, und insofern gibt es tatsächlich eine Zäsur. Aber die Rede von der Zeitenwende hat für die regierende Koalition die durchsichtige Funktion, diejenigen ins Unrecht zu setzen, die schon seit Jahrzehnten sagen, dass die Atomenergie keine Zukunft hat, weil sie nicht beherrschbar ist. Alles soll sich nun erst durch die Ereignisse in Japan gewendet haben. Dieselben Politiker, die eben noch stolz auf die Verlängerung waren, die sie im "Herbst der Entscheidungen" durchgeboxt hatten, sind nun im Wettkampf darum, wer am schnellsten ausschaltet: Neckarwestheim ist schon geopfert, Biblis wird folgen, und ich kann schon vor meinem geistigen Auge  sehen, wie Horst Seehofer Isar abschaltet.

Geschieht ihnen recht. Ich finde es bizarr, wenn nun gesagt wird, dies sei keine Zeit für Parteipolitik. Wann denn, bitte schön, wenn nicht jetzt?

Es ist richtig, dass den Politikern, die jahrzehntelange informierte Bedenken als dumpfes Dagegen-Sein abtun wollten, ihre eigenen Entscheidungen auf die Füße fallen. Wir leben in einer Demokratie, in der nicht durchsetzungsfähige Technologien mit so hohen (politischen) Kosten verbunden sind, dass sie dann eben nicht weiter durchgedrückt werden können.

Rotgrün musste unter Schmerzen und gegen die Instinkte seiner Wähler zwei Dinge tun: Einen Krieg führen und den Sozialstaat reformieren.

Schwarzgelb hat noch nicht eine einzige Sache gemacht, die bei den eigenen Leuten etwas kostet (nicht einmal die Abschaffung der Wehrpflicht ist ein kontroverses Thema). Der Atomausstieg und die entschlossene Förderung der Erneuerbaren könnte diese Herausforderung werden.

p.s. Sicher hat sich schon mancher gefragt, ob das hier nicht völlig o T ist. Nein. Alexander Dobrindt, der Vordenker der Christsozialen, hat auf geniale Weise den Zusammenhang von Integration- und Atomdebatte aufgezeigt:

Kategorien: Debatte
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Ohne die bevorstehenden 3 Landtagswahlen hätte die Regierung das ausgesessen. Ich fürchte allerdings, dass die hektische Kehrtwende nicht gerade die Gaubwürdigkeit von Merkel, Mappus & Co. fördert.

    Eine Bekannter (Unternehmer im KfZ-Bereich) meinte dieser Tage: „Die Grünen kriegen 30% und ich wandere aus.“

    • 15. März 2011 um 17:40 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  2. 2.

    überall Deutschland

    • 15. März 2011 um 17:50 Uhr
    • marriex
  3. 3.

    Dieses Moratorium hat den einzigen Sinn und Zweck, einen möglichen Super-Gau bei den Lantagswahlen diese und nächste Woche (?) zu verhindern. (Rot-grüne Regierung in BW)

    Sicherheitstechnisch hat sich nichts geändert, nur die Atomhysterie in Deutschland hat neuen Schwung bekommen und dieser muss jetzt Rechnung getragen werden.

    Mehr ist das nicht. Atomkraft ist zu verhasst in Deutschland – über alle Parteigrenzen hinweg. Ein Ausstieg aus dem Ausstieg war doch nie auch nur ansatzweise geplant..?

    • 15. März 2011 um 17:53 Uhr
    • Michael
  4. 4.

    Ohne die bevorstehenden 3 Landtagswahlen hätte die Regierung das ausgesessen.

    @ HJS

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Zumal war und ist Umweltminister Norbert Röttgen, obwohl er sie mitgetragen hat, alles andere als ein vehementer Verfechter der Laufzeitverlängerungen.

    Eine Bekannter (Unternehmer im KfZ-Bereich) meinte dieser Tage: “Die Grünen kriegen 30% und ich wandere aus.”

    Dergleichen Äußerungen lassen sich auch als Gegenmobilisierung deuten. Es mag sein, dass die Grünen in BaWü durch die Atomunfälle in Japan profitieren, aber ob angesichts dieser Stimmung allzu viele Leute bei der Wahl zuhause bleiben, die die Grünen nicht wollen, halte ich für eher unwahrscheinlich.

    Darunter werden sich durchaus auch Leute befinden, die auch gegen Atomkraft sind. Und wenn Mappus in Bezug auf die Laufzeitverlängerung eine Kehrtwende vollzogen hat, folgt daraus eben nicht notwendigerweise, dass sie damit unzufrieden sind. Im Gegenteil.

    • 15. März 2011 um 18:04 Uhr
    • N. Neumann
  5. 5.

    @ NN

    Dergleichen Äußerungen lassen sich auch als Gegenmobilisierung deuten. Es mag sein, dass die Grünen in BaWü durch die Atomunfälle in Japan profitieren, aber ob angesichts dieser Stimmung allzu viele Leute bei der Wahl zuhause bleiben, die die Grünen nicht wollen, halte ich für eher unwahrscheinlich

    Dies dürfte wenn auf Kosten von Sozen und Linken gehen.

    Zumal war und ist Umweltminister Norbert Röttgen, obwohl er sie mitgetragen hat, alles andere als ein vehementer Verfechter der Laufzeitverlängerungen.

    Dass nun ausgerechnet die Pflaume sich brüstet, ist einer der besonders betrüblichen innenpolitischen Begleiterscheinungen.

    Insgesamt dürften die Landtagswahlen einen Hinweis darauf geben, inwieweit bei der Bevölkerung linksgrüne Panikpropaganda weiterhin verfängt.

    Einen unaufgeregt naturwissenschaftlichen Blick auf die Ereignisse gibt es übrigens beim von dir als Faselklumpen abgetanen Zettel.

    • 15. März 2011 um 18:21 Uhr
    • marriex
  6. 6.

    Moratorium/Zäsur(?)- als Folge der Katastrophe in Japan?!?
    Traurig, traurig, traurig,
    für eine verantwortungsvolle, vorausschauende, vertrauenswürdige Politik ,wie es uns Bürgern von den Regierenden gebetsmühlen-artig vorgeführt wird, spricht dies nicht. Können’s die aktuell Handelnden nicht besser?

    • 15. März 2011 um 18:53 Uhr
    • AM-KD
  7. 7.

    Ich finde es bizarr, wenn nun gesagt wird, dies sei keine Zeit für Parteipolitik. Wann denn, bitte schön, wenn nicht jetzt?

    Na ja, es gilt halt irgendwie als Zeichen moralischer Verkommenheit, im Angesicht einer schweren Naturkatastrophe in einer fernen Gegend vor allem daran zu denken, wie man davon profitieren kann. Aber ich gebe zu, dass die Mechanismen der Politik derartige Skrupel als überflüssigen Luxus erscheinen lassen.

    • 15. März 2011 um 19:18 Uhr
    • Saki
  8. 8.

    Ist der Bekannte nicht Sie selber? Wo soll’s denn hin gehen?

    • 15. März 2011 um 19:23 Uhr
    • dacapo
  9. 9.

    Toll. Da wirft der eine Panikmacher dem anderen Panikmache vor. Oder wie würden Sie die Vorwürfe gegen Rot/Grün nennen. Gründen Sie ein Panikorchester, damit Sie erhört werden, sollten die Rot-Grünen Zuwachs an Stimmen bekommen. Aber dann wird ja auch wieder der gegelte Baron auf der Bühne stehen.

    • 15. März 2011 um 19:30 Uhr
    • dacapo
  10. 10.

    Wie geil ist das denn?

    „…p.s. Sicher hat sich schon mancher gefragt, ob das hier nicht völlig o T ist. Nein. Alexander Dobrindt, der Vordenker der Christsozialen, hat auf geniale Weise den Zusammenhang von Integration- und Atomdebatte aufgezeigt:…“

    Aber Neiiinnn, so was wie Islamophobie gibts ja gar nicht….

  11. 11.

    Es gibt übrigens sichere Atomkraftwerke. Im Sinne von fail safe. Deutschland könnte solche bauen. Ich erwarte nicht, dass Sie eine Ahnung haben, was das heisst, aber jetzt können Sie nicht sagen, Sie hätten nichts davon gewusst.

    • 15. März 2011 um 20:07 Uhr
    • FreeSpeech
  12. 12.

    @ Free Speech

    aber jetzt können Sie nicht sagen, Sie hätten nichts davon gewusst.

    Es geht nicht darum was richtig ist, sondern auf der richtigen Seite zu stehen.

    • 15. März 2011 um 20:14 Uhr
    • marriex
  13. 13.

    Wir leben in einer Demokratie, in der nicht durchsetzungsfähige Technologien mit so hohen (politischen) Kosten verbunden sind, dass sie dann eben nicht weiter durchgedrückt werden können.

    Sie meinen sicherlich den massiv subventionierten Windmühlen- und Solarquatsch.

    • 15. März 2011 um 20:26 Uhr
    • Faber
  14. 14.

    @ Faber

    Langfristig kommen wir gar nicht an der Solarenergie vorbei.
    Es wäre allerdings weit sinnvoller, Großprojekte wie Desertec zu subventionieren anstelle von Dachanlagen in unseren Breiten, wo die Sonne höchst unzuverlässig scheint.

    • 15. März 2011 um 20:56 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  15. 15.

    ad 4 – N.N.: „Zumal war und ist Umweltminister Norbert Röttgen, obwohl er sie mitgetragen hat, alles andere als ein vehementer Verfechter der Laufzeitverlängerungen.“

    … Röttgen löste im Februar 2010 innerparteiliche Kontroversen aus mit seiner Aussage, die Nutzung der Atomkraft dürfe nicht zu einem „Alleinstellungsmerkmal“ der Unions-Parteien werden. Diese Position kritisierte der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus; er forderte Röttgen im Mai 2010 sogar zum Rücktritt auf. Andere pflichteten Röttgen bei, z.B. der saarländische Ministerpräsident Peter Müller.

    Am 5. September 2010 vereinbarte die Bundesregierung bei einem „Atomgipfel“ eine Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke. Die Novelle des Atomgesetzes wurde von der Koalition so schnell wie möglich durch das Gesetzgebungsverfahren im Bundestag gebracht; dieser entschied am 28. Oktober 2010 mit schwarz-gelber Mehrheit, dass
    • die Betriebszeiten der vor 1980 gebauten sieben Atomkraftwerke um acht Jahre verlängert und
    • die der zehn übrigen Atomkraftwerke um 14 Jahre verlängert werden.
    Zehn Tage nach dem „Atomgipfel“ wurde bekannt, dass weder Röttgen noch Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) an den Verhandlungen oder am „Atomgipfel“ beteiligt waren. …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_R%C3%B6ttgen

    • 15. März 2011 um 21:33 Uhr
    • Publicola
  16. 16.

    Das Moratorium ist keine Parteipolitik. Es ist Wahlkampfpolitik, um potenzielle Grün-Wähler an die CDU zu binden.

    Vergleichen soll man nichts, habe ich gelernt. Von daher sind mir auch solche Parallelen weit fern, die sich auf die SPD und ihre Sozialhilfereform beziehen ziehen.

    • 15. März 2011 um 23:51 Uhr
    • NDM
  17. 17.

    Herr Lau, die deutsche Geisterfahrerdebatte gibt es nur weil die Medien in Deutschland seit mehr als 30 Jahren ihrer Pflicht zur Information und Aufklärung der Bevölkerung nicht nachkommen.

    In Europa sind der blinden Zerstörungswut von deutschen Ökofundamentalisten und Medienfuzzis zum Glück Grenzen gesetzt, dank Frankreich.

    BTW: Praktisch alle deutschen Energiekonzerne wollen sich vom Betrieb des Stromnetzes trennen, einmal dürfen sie raten warum wohl.

    • 16. März 2011 um 00:06 Uhr
    • FreiWay
    • 16. März 2011 um 00:48 Uhr
    • FreiWay
  18. 19.

    Eine „entschlossene Förderung von Erneuerbaren“ bedeutet für Deutschland: Windräder, Energie vom Acker („Tank oder Teller“!) und steigende Kosten für Nahrung und Energie, die ärmere Menschen zu weiterem Verzicht an Lebendmitteln und Energie führen wird. Vielleicht doch noch eine späte Anerkennung von Malthus. Hungerrevolten werden aber auch für die Grünen sichtbar werden, sofern links-liberale Medienschaffende das Thema einmal verstärkt aufnehmen sollten. Warten wir mal ab, welche Schlussfolgerungen in den anderen Ländern aus dem Reaktorunglück gezogen werden.

    • 16. März 2011 um 07:10 Uhr
    • kwk
  19. 20.

    OT – Irgendwie vermisse ich sehr den – ansonsten üblichen – Vorwurf an Jörg Lau, dass er für das jeweilig diskutierte Desaster, sei es in Nahost, in der Türkei, in der US-Außenpolitik oder jetzt in Japan letztendlich die Verantwortung trage und die eigentliche Ursache sei.
    Kann es wirklich sein, dass dieser journalistische tätige Mann namens Jörg Lau nicht den Super-GAU in Japan ausgelöst hat?

    Ich kann es einfach nicht glauben und bin extrem enttäuscht.

    • 16. März 2011 um 07:12 Uhr
    • Publicola
  20. 21.

    dank Frankreich.

    Es gibt einen weiteren nachbrn, der erfrischend unaufgeregt ist. Aber die haben uns ja schon den Sozialismus kaputtgemacht.

    • 16. März 2011 um 07:12 Uhr
    • marriex
  21. 22.

    journalistisch tätige Mann

    • 16. März 2011 um 07:13 Uhr
    • Publicola
  22. 23.

    AKW Krümmel steht nur 30km vom Hamburger Zentrum entfernt. Bei Ebbe hatten sie schon so manches Mal zuwenig Kühlwasser und mussten die Leistung runterfahren. Dito bei den Überschwemmungen in den letzten Jahren. 82 Störfälle sei 1984 sind verbürgt. Mehr als in jedem anderen dt. AKW. Die Luftwaffe veranstaltete noch bis vor kurzem Übungsflüge in der Nähe. Das dort noch keine Katastrophe passiert ist ist reines Glück. Ich denke das sollte man nicht überstrapazieren. Es braucht keinen Tsunami und kein Erdbeben.
    Ramsi Binashib- einer der Hurensöhne vom 9/11 machte dort sogar mal eine Besichtigungstour mit. Abschalten ist keine „mögliche Option“. Abschalten ist gesunder Menschenverstand.

    • 16. März 2011 um 08:34 Uhr
    • Bravoleser
  23. 24.

    wie die Abstimmung am Freitag im Bundesrat verläuft: Thema Aufhebung der Null-Toleranzgrenze (keine gentechnischen Verunreinigungen im Saatgut). Drei Bundes länder fanden die gegenwärtige Rechtslage(darf nicht sein) ja so hinderlich dass sie sich gezwungen sahen in einem Entschließungsantrag, endlich diese „lästige Barriere“ aus dem Weg zu räumen.

    *** Drei Bundesländer wollen über gentechnische Verunreinigungen in herkömmlichem Saatgut hinwegsehen: Die Agrarminister von Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, alle CDU, haben einen entsprechenden Antrag in den Bundesrat eingebracht. Sie fordern von der Bundesregierung, die geltende Nulltoleranz für gentechnisch veränderte Organismen im Saatgut durch eine „für alle Wirtschaftsbeteiligten praktikable technische Lösung“ abzulösen. ***

    Aber im Windschatten von Fukoshima und bei den „großzügigen Zugeständnissen“ in der Atomfrage, wird dieser Antrag wohl auf breite Zustimmung der geschulten Abnicker stossen. Merke : Gentechnik ist sicher und ohne Gentechnik müssen wir alle Hunger leiden. Ihre Versorger.

    Übrigens , vielen dank für das Video!
    Es ist unglaublich , noch kein halbes Jahr her .
    Die Halbwertszeit der Großmäuler und Sprücheklopfer, sowie deren tumber Akklamateure, tendiert, angesichts der grausamen Realität, gegen Null.

    • 16. März 2011 um 09:57 Uhr
    • Morgengrauen
  24. 25.

    @ Bravoleser

    Bei Ebbe hatten sie schon so manches Mal zuwenig Kühlwasser und mussten die Leistung runterfahren.

    Schaffen Sie Ihr Auto ab, gerade weil die Bremsen funktionieren?

    • 16. März 2011 um 10:22 Uhr
    • marriex
  25. 26.

    @ Publicola

    1. Anders als die ARD am Sonntag vermeldet mehrere Studnen lang vermeldet hat, gibt es in Japan bisher keinen Super-GAU.
    2. Weder für Erdbeben und Tsunami noch für die Folgen im AKW kann er etwas.
    3. Am deutsch-medialen Panik-GAU is Lau allerdings beteiligt.

    • 16. März 2011 um 10:23 Uhr
    • marriex
  26. 27.

    Hallo Herr Lau,
    „Rotgrün musste unter Schmerzen und gegen die Instinkte seiner Wähler zwei Dinge tun: Einen Krieg führen und den Sozialstaat reformieren.“

    Das zweite lasse ich gelten, das erste nicht. „Unter Schmerzen“? Sie meinen, da hat eine kriegsdienstverweigernde, dickbäuchige Sesselkriegerelite deutsche Soldaten (kurz vorher noch als faschistische „Mörder“ verunglimpft) in schlecht durchdachte Auslandseinsätze geschickt, ohne Strategie, ohne die angemessene Ausrüstung, ohne den entsprechenden Rückhalt in der Bevölkerung zu organisieren? Die deutsche Funktionselite hat ihre Unterschicht, ihre dummen Söldner zum Töten und Sterben geschickt? Ohne jede eigene Beteiligung natürlich, Sie werden unter deutschen Soldaten keinen Oberschichtsprössling, kein Journalistenkind, keinen Professorenabkömmling finden. „Schmerzen“ hat das Rot-Grün nicht gekostet. Gewissens“qualen“ von soldatenverachtenden mittelalten Frauen und Männern, die nie mehr in Gefahr sind, ihre Bereitschaft zum Sterben für deutsche Interessen noch selbst unter Beweis stellen zu müssen? Und ihre Kinder niemals zur Bundeswehr gingen lassen? Dieses Hochjazzen regierungsamtlichr Unmoral zu „verantwortlicher“ Entscheidung kann man wohl nur noch als Ventil zum Ablassen von Gewissensüberdruck verstehen.

    • 16. März 2011 um 10:43 Uhr
    • ThorHa
  27. 28.

    Leute, hörte auf Marriex, nicht nur Experte beim Übersetzen, sondern auch Atomfreak allererster Güte. (Und Stunde, klar). AKWs sind sicher, ohne AKWs gehen die Lichter aus, Strahlenbelastungen sind heilbar, J131 kann man mit 2-3g Jod verhindern, Erbschäden sowieso und Plutonium ist eh nur was für die TAZ verstrahlten Linken.

    Anti-Panik-Marriex ist echt ein schlaues Köpfchen, hat sich freiwillig zu Aufräumarbeiten im medial völlig aufgebauschten Fukushima gemeldet.

    Bye, bye, Marry, have nice radiant gut.

    • 16. März 2011 um 10:44 Uhr
    • Bergpalme
  28. 29.

    Ganz anderes sujet: Ist Atomstrahlung hallal oder helau, hat der Prolet was dazu geschrieben?

    • 16. März 2011 um 10:47 Uhr
    • Bergpalme
  29. 30.

    @ Zwerg Palme # 29

    kommt drauf an, von wem für wen.

    • 16. März 2011 um 10:49 Uhr
    • marriex
  30. 31.

    Marry, die richtige Antwort wäre gewesen: „Der Prolet konnte nonichma schreiben.“

    • 16. März 2011 um 10:54 Uhr
    • Bergpalme
  31. 32.

    Wenn man bedenkt, daß die Kraftwerke für ein zehnmal schwächeres Beben (Stufe 8) ausgelegt waren, ging es bis jetzt noch glimpflich ab.

    Hoffentlich bleibts dabei.

    • 16. März 2011 um 10:54 Uhr
    • Serious Black
  32. 33.

    Aus der Stufe 8 wurde versehentlich ein Smiley, sorry.

    • 16. März 2011 um 10:55 Uhr
    • Serious Black
  33. 34.

    @marriex:
    angeblich sollte ja lt Betreiber immer genug Kühlwasser vorhanden sein…war dann aber doch nicht.
    Soviel zum Thema vorausschauende Planung.

    • 16. März 2011 um 10:59 Uhr
    • Bravoleser
  34. 35.

    @Bravoleser

    Das AKW Krümmel liefert ca. soviel Energie wie alle Photovoltaikanlagen in Deutschland zusammen.

    Hier wird das Problem klar.

    • 16. März 2011 um 11:03 Uhr
    • FreiWay
  35. 36.

    Schauen Sie sich bitte mal diese Karte mit Atomkraftwerken an:

    https://lh5.googleusercontent.com/-mrfXtXLGrN0/TX3wZUPGnpI/AAAAAAAAK74/CmrhELu2sTE/s1600/greenpeace_europakarte_atomkradftwerke.gif

    Polen will trotz Erdbeben in Japan Atomkraftwerke bauen,
    in Deutschland sind wir also von AKWs umzingelt.

    Was jetzt?

    • 16. März 2011 um 11:27 Uhr
    • Michael
  36. 37.

    Was machen wir, wenn unsere Nachbarn sich nicht vom deutschen Sonderweg beeindrucken lassen und weiter AKWs betreiben und neu bauen?

    Denn dann ist die Gefahr des Atomtodes für die Deutschen ja nicht geringer geworden… wie schützen wir uns?

    • 16. März 2011 um 11:35 Uhr
    • Michael
  37. 38.

    Ein Atomunfall zerstört ja nicht den ganzen Kontinent. Wenn nach einem Super-GAU ein Gebiet von einigen 1000 km² unbewohnbar wird (30-km-Sperrzone um Tschernobyl: knapp 3000 km²), ist es immer noch besser, das Gebiet liegt nur teilweise in Deutschland, als dass es ganz in Deutschland liegt.

    • 16. März 2011 um 11:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  38. 39.

    Das Sperrgebiet wär doch noch das kleinste Problem nach einem Super-GAU. Die Wolke zieht über uns hinweg..!

    • 16. März 2011 um 12:12 Uhr
    • Michael
  39. 40.

    @ Michael

    Die Wolke ist das kleinere Problem.

    • 16. März 2011 um 12:23 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  40. 41.

    @ FreiWay:
    Na und? Fukushima hat Tokyo 40 Jahre lang mit Energie versorgt. Dafür ist die Gegend (vielleicht sogar Tokyo) demnächst verstrahlt für die nächsten Jahrhunderte. Theoretisches Restrisiko hieß es immer. Ein Sechser im Lotto sei wahrscheinlicher. Tja. Murphys Law halt. Mal wieder.

    • 16. März 2011 um 12:24 Uhr
    • Bravoleser
  41. 42.

    @Bravoleser

    >Na und?

    Ich schlage vor, sie schalten ihren PC aus und kappen die Internetverbindung

    • 16. März 2011 um 12:39 Uhr
    • FreiWay
  42. 43.

    Marrys Freunde sprechen auch von Panikmache: „Nach der Havarie in Japan fürchten Kernkraftkonzerne nun Rückschläge für ihre ambitionierten Pläne. Sie warnen vor einer „Panikmache“ in der Bevölkerung.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,750899,00.html

    Übrigens meinte gestern einer in der Glotze, dass Tschernobyl 5 % des BIP jährlich kostet. Für nix. Geil, bloß keine Panikmache. Fünfprozent isn Kacks. Die paar Krüppel und Krebse unter Den-Für-Dumm-Verkauften, naja, reden wa ma nich von, war ja die unterentwickelte Sowjetunion.

    • 16. März 2011 um 12:43 Uhr
    • Bergpalme
  43. 44.

    Es sollte allen klar sein, daß es keine problemlose, risikofreie Energieversorgung gibt.

    Uns in Deutschland nutzt es wenig auf erneuerbare Energien zu setzen, wenn Nachbar Frankreich ein AKW nach dem anderen an unserer gemeinsamen Grenze hochzieht und wir Atomstrom importieren.

    Wir leben nicht im Glashaus.

    Was es für uns und den Rest der Welt bedeutet, wenn wir Getreide nur noch für Stromerzeugung, oder unsere Tankfüllung anbauen, bzw. anbauen lassen, sollte sich jeder an 3 Fingern abzählen können.

    Wenn wir also Atomkraft wirklich abschaffen wollen, dann darf das kein deutscher, oder europäischer Alleingang sein, sondern weltweiter Konsens.

    Ohne Kernkraft geht es auf absehbare Zeit nicht, weil die Alternativen noch nicht da sind.

    Ich sehe jetzt schon die Heuchler, die heute „Atomkraft, nein danke!“ rufen, aber anschließend unserer verlorenen Wettbewerbsfähigkeit hinterhertrauern.

    • 16. März 2011 um 12:48 Uhr
    • Serious Black
  44. 45.

    @ Zwerg Palme

    Übrigens meinte gestern einer in der Glotze, dass Tschernobyl 5 % des BIP jährlich kostet.

    Wen wo?

    • 16. März 2011 um 12:56 Uhr
    • marriex
  45. 46.

    Dass ich mal Obama gegen Lau ins Feld führen würde

    überall=Deutschland politisch-medialer Komplex

    • 16. März 2011 um 12:57 Uhr
    • marriex
  46. 47.

    Wen wo? Wie wenn, wer was, Uka Uka?

    • 16. März 2011 um 13:08 Uhr
    • Bergpalme
  47. 48.

    Wieso so bescheiden und nur von „Zäsur“ reden.
    Medienberater Spreng redet in seinem Blog direkt von einer neuen Zeitrechnung.
    Dabei ist die alte Zeitrechnung, die nach 9-11, auch erst 9 Jahre alt.

    Erdbeben sind in der Geschichte Japans nichts Ungewöhnliches. Es gab schon einige mit über 100.000 Toten. Ist das Erdbeben dann auch noch ein Seebeben folgt zwangsläufig auch noch der Tsunami, da Wellen nunmal Energie übertragen und bei einem Seebeben gigantische Mengen an Energie freigesetzt werden.

    Wenn an diesem Erdbeben überhaupt etwas neu ist, dann die Zerstörungsmöglichkeiten aufgrund der empfindlichen technischen Infrastruktur, die solche Erdbeben haben. Aber keine Bange, es sind schon Ökonomen unterwegs, die uns genau ausrechnen können, was der Spaß kosten wird. Vor einer Rezession haben die wenigsten Angst, schließlich ist der Kapitalismus geradezu auf solche Katastrophen angewiesen, um von vorne loslegen zu können. Aber vielleicht überlegen sich die Japaner das nochmal mit ihrer Fortschrittsgläubigkeit. Dann hätte die Katastrophe wenigstens etwas Gutes gehabt.

  48. 49.

    Was ist eigentlich Fortschrittsgläubigkeit? An epi-riskanter Technologie festzuhalten oder auf Innovation moderner Energieformen zu setzen?

    Progressiv ist Kernspaltung vielleicht aus dem infantilen Blickwinkel der 1950er Jahre, aber nicht aus unserer heutigen Perspektive. Und noch was: Alleine die Zerfallsreihe von Plutonium ist sowas von unkontrollierbar (man kann ja noch nicht mal vorhersagen, in welchen Quanitäten welche Spaltprodukte in welchen Zeiträumen erfolgen), dass jeder der behauptet, Kernspaltung sei kontrollierbar, definitiv nicht die Wahrheit sagt.

    • 16. März 2011 um 13:52 Uhr
    • Bergpalme
  49. 50.

    Aber vielleicht überlegen sich die Japaner das nochmal mit ihrer Fortschrittsgläubigkeit.

    Und entscheiden sich für Haiti.

    • 16. März 2011 um 13:53 Uhr
    • marriex
  50. 51.

    Der springende Punkt ist, dass wir als Menschen statt bessere und umweltschonendere Energierformen zu suchen für den ungebremsten Energiehunger, allesamt erstaml uns Gedanken darüber machen sollten, wie wir mit weniger Energie mindestenz genauso glücklich und zufrieden leben könnten.

    Man muss ja net zu jeder Jahreszeit Bananen essen zb., oder 3xmal im Jahr verreisen, oder den ganzen Tag Glotze/Computer laufen lassen etc…

    Klar bringt das Umdenken und erstmal Einschraenkung mit sich, aber zumindest werden wir dann wieder einiges zu schaetzen wissen, was uns im Alltag zu selbstverstaendlich geworden ist.

    Weniger ist mehr mal richtig angewendet…

    • 16. März 2011 um 13:59 Uhr
    • Mete
  51. 52.

    @ Mete

    Man muss ja net zu jeder Jahreszeit Bananen essen zb., oder 3xmal im Jahr verreisen, oder den ganzen Tag Glotze/Computer laufen lassen etc…

    Und Stuss posten.

    • 16. März 2011 um 14:03 Uhr
    • marriex
    • 16. März 2011 um 15:02 Uhr
    • marriex
  52. 54.

    „Und Stuss posten.“

    Gaaaehhn,

    was ist denn daran Stuss, wenn ich einen grundlegenden Wandel fordere, welches mal aufhört auf Kosten unserer Kinder und Kindeskinder zu leben durch net zu bezahlbare Schulden, bzw. die Natur mehr zu respektieren, haengen wir doch alle an ihrer Brust, wie Goethe einst schrieb?

    Und was ist denn daran Stuss Sparsamkeit und Einsicht walten zu lassen?

    Natürlich ist es Stuss für jemanden, der lieber AIPAC Lügengeschichten glaubt und sich seine eigene Realitaet von Fremdlügen aufbauen laesst.

    Gute Nacht und traeumen Sie schön weiter, das böse Erwachen werden Sie ja mit Ihrer „nach mir die Sintflut“ Mentalitaet net mehr erleben, nicht?

    • 16. März 2011 um 15:26 Uhr
    • Mete
  53. 55.

    1423: Russian President Dmitry Medvedev and Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan have vowed to press on with plans to co-build a £12.5bn ($20bn:14.3bn euro) nuclear power plant in Turkey. Mr Medvedev said the project was different from Japan in both age and the level of protection. „Even after what happened in Japan there will be no radical review of security measures as they are already sufficient,“ he said.

    • 16. März 2011 um 15:31 Uhr
    • FreiWay
  54. 56.

    Die spinnen doch alle, nur die Deutschen nicht, die haben aus der Geschichte gelernt……..

    • 16. März 2011 um 15:45 Uhr
    • KlonK
  55. 57.

    Wenn Fukushima ein Grund für Ausstieg aus der Nukleartechnik ist, dann wäre der Tsunami auch ein Grund für den Ausstieg aus der Besiedelung von Küstenregionen und das Erbeben ein Grund für den Ausstieg aus dem Bau mehrstöckiger Häuser. Die Gründe für den Ausstieg aus letzterem sind aufgrund von 10.000 Toten (Tote bei Fukushima bislang Null) sogar überzeugender. Das ist natürlich absurd, weshalb m.E. Fukushima nur ein Grund für die Weiterentwicklung der Nukleartechnologie. Entsprechende Forschung wurde in Deutschland aber größtenteils verboten.

    • 16. März 2011 um 16:43 Uhr
    • Wachtmeister
  56. 58.

    Ich bin jetzt Kunde bei der Naturstrom-AG. Ich habe gehandelt und beziehe meinen Strom nicht mehr aus Kernkraftwerken. Selbst, wenn die Anlagen sicher werden sollten, wissen wir nicht, wohin mit dem Abfall.

    • 16. März 2011 um 17:17 Uhr
    • emcee
  57. 59.

    Dass ich MC mal zustimmen würde, wer hätte das gedacht. Im Übrigen gibt es nirgendwo auf der Welt, nirgendwo, ein Endlager. Es dauert bestimmt über 100.000 Jahre, bis der Zerfall genutzter Brennstäbe ein natürliches Niveau erreicht hat. Kann man sicherlich im Netz genau nachlesen.

    Da nutzt alles Geschwafel nicht, es ist schier unverantwortlich, diese Energieform weiter zu entwickeln. Erstens weil es da kaum was weiter zu entwickeln gibt, Plutonium wird so oder so in Zufalls-Ionen zerfallen, egal was wir machen, ist und bleibt ein Lotto-Spiel, lässt sich nicht steuern und wird sich nicht steuern lassen – und zweitens ist es absolut unverantwortlich unseren Kindern gegenüber, ihnen so einen Dreck zu hinterlassen.

    Gleichsetzungen wie vom Wachtmeister sind in diesem Licht grenzenlos schwachsinnig. Als ob ein Erdbeben Schäden und Müll für die nächsten 500 Generationen hinterlassen würde. „Saubere Energie“, was ein grober Blödsinn.

    • 16. März 2011 um 17:32 Uhr
    • Bergpalme
  58. 60.

    Es sollte zu einer weltweiten Ächtung der KKWs kommen. Lieber mit Kohle heizen und in der Zwischenzeit alternative Energien weiterentwickeln!

    • 16. März 2011 um 17:45 Uhr
    • emcee
    • 16. März 2011 um 17:50 Uhr
    • marriex
  59. 62.

    @ emcee

    Haben Sie eigentlich eine Ahnung davon, wieviele Leute in der Zeit der Kohleöfen an Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sind? In der Türkei geschieht das noch jeden Winter dutzende male.

    • 16. März 2011 um 17:51 Uhr
    • marriex
  60. 63.

    @Naturstrom AG

    “ * Die unvermeidbaren Übertragungsverluste in der Höhe von etwa 5 bis 10 % der eingespeisten elektrischen Energie werden von den Netzbetreibern ersetzt und bleiben im Strommix des Stromlieferanten unberücksichtigt. Z. B. müsste ein Anbieter von 100 % Ökostrom eigentlich 105 bis 110 % Ökostrom ins Netz einspeisen, damit seine Kunden keinen Strom aus konventionellen Kraftwerken konsumieren. Das ist jedoch aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen in der Praxis nicht realisierbar.

    Manche Experten konstatieren, dass die Stromkennzeichnung eine Farce sei, da durch Börsenhandel, direkten Kauf bzw. Verkauf an andere Händler und Verkauf an verschiedene Gruppen von Endkunden der Anteil des zugelieferten Stroms seinem Ursprung nicht zugeordnet werden könne bzw. die ausgewiesenen Zahlen hypothetisch seien.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Stromkennzeichnung

    • 16. März 2011 um 17:53 Uhr
    • Stefanie
  61. 64.

    „Es sollte zu einer weltweiten Ächtung der KKWs kommen. Lieber mit Kohle heizen und in der Zwischenzeit alternative Energien weiterentwickeln!“

    Wie stellen Sie sich das denn denn vor. Wollen Sie daheim einen Kohlekller errichten und Kohle schüppen. Wie sollen Unternehmen das machen? Besser wäre es, Sie würden fordern, den Bau von Elektro-Autos erst einmal zu stoppen, um etwas Strom zu sparen.

    Soll ein Krankenhaus jetzt auch alle OP-Anlagen mit Kohle betreiben. Wenn Sie mit Kohle heizen wollen, bleibt Ihnen das gerne überlassen. Aber bitte fordern Sie nichts, was andere betreffen könnte. Ich möchte weiterhin meinen Strom aus einer Steckdose beziehen und auch ganz sicher nicht, Kohle in irgend welche Öfen schaufeln.

    • 16. März 2011 um 17:57 Uhr
    • Stefanie
  62. 65.

    Und zu Strom aus Kohle siehe marriex 62

    • 16. März 2011 um 17:59 Uhr
    • Stefanie
  63. 66.

    @ stefanie

    isch habe gar kein auto. ish habe noch nicht einmal eine Fahrerlaubnis (führerschein nennt man das jetzt wohl).
    dafür bin ich besitzer zweier bahncards.

    • 16. März 2011 um 18:02 Uhr
    • emcee
  64. 67.

    isch (h)abe gar kein auto.

    Dann können Sie bestimmt gut falschen Espresso kochen.

    • 16. März 2011 um 18:03 Uhr
    • marriex
  65. 68.

    @ stefanie
    bisher konnte man die kohle in sogenannten kraftwerken auch gut verstromen.

    • 16. März 2011 um 18:03 Uhr
    • emcee
  66. 69.

    ne sogar richtigen aus frischgemahlenen und demnächst mit oekostrom geroesteten bohnen aus direktem handel.

    • 16. März 2011 um 18:05 Uhr
    • emcee
  67. 70.

    @ Stefanie # 63

    Aus diesem Grund werde ich niemals sog. Ökostrom kaufen. Ist reine Kunden-Abzocke.

    • 16. März 2011 um 18:08 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  68. 71.

    Wenn die Sache nicht so ernst wäre könnte man sich ja totlachen. Innerhalb weniger Tage haben Grüns CO2 völlig vergessen und kommen wieder mit der Kohleverstromung.

    • 16. März 2011 um 18:09 Uhr
    • marriex
  69. 72.

    btw: ich heize außer mit Öl auch mit Holz (Kaminofen). Außer dass der gemütlich wirkt, macht das Holz zweimal warm: beim Holzhacken* und beim Verbrennen.

    *Ist auch gut zum Abreagieren von Aggressionen. Wäre was für Bulut und Zaggy.

    • 16. März 2011 um 18:12 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  70. 73.

    Und Lau.

    • 16. März 2011 um 18:26 Uhr
    • marriex
  71. 74.

    „73.

    Und Lau.“

    *kicher…dann wirds auch was mit Affektkontrolle…

    • 16. März 2011 um 18:28 Uhr
    • Stefanie
  72. 75.

    @emcee

    Kohle enthält fast immer auch Spuren der radioaktiven Elemente Uran, Thorium und Radium.

    Europäische Kohle ist übrigens ganz besonders stark mit radioaktiven Elementen „angereichert“. Gerade im Osten gibt es ja neben riesigen Kohleabbau- auch zahlreiche alte Uranabbaugebiete.

    • 16. März 2011 um 18:30 Uhr
    • FreiWay
  73. 76.

    [img=left]http://http://graphics8.nytimes.com/images/2011/03/15/science/15green_nuclearanswers/15green_nuclearanswers-blog480.jpg[/img]

    • 16. März 2011 um 18:38 Uhr
    • emcee
  74. 77.

    Aprops Heizen mit Holz: Wir experimentieren hier übrigens mit schnell wachsenden, energetisch sinnvollen, exotischen Hölzern, die man im Vorgarten pflanzen kann (nicht professionell, sondern „private“ Experimente). Da gibt es vielsprechende Gattungen, die in vier/fünf Jahren fast nen Festmeter bringen (= qm3), während Picea, Abies, Fagus, etc. gerade mal fürn Grill in diesen Zeiträumen taugen.

    Holzbrennstoffe ist nur ein Baustein zünftiger Energieträger. Wärmepumpen sind mittlerweile hoch effektiv, ölfrei und lokal ohne Emission, es sei denn man zerklopt den Kühlmittelkreislauf mitm Hammer. Ist dann wie beim Kühlschrank. Da kommen noch viele neue Entwicklungen auf uns die nöchsten Jahre zu. Ebenso regenerative Energien. Ich kann mich noch an das Gelächter über Growian erinnern. Heute sind Deutsche fast Weltführer, technologisch, wirtschaftlich, in dieser Energieform.

    Wäre alles nicht möglich sowas, wenn man an das alte verstaubte Gelaber der Greise glaubt, Kernenergie wäre Fortschritt. Kernenergie ist Sackgasse. Fortschritt macht die Jugend, die kaum noch Atomphysik studiert, sondern sich auf neue Techniken stürzt. Das ist Zukunft, das ist Fortschritt. Das wird uns den technologischen und wirtschaftlichen Vorsprung bringen. Auch der Ausstieg! Damit werden wir führend in der Ausstiegstechnologie. Was glaubt ihr wohl, wie die gefragt sein wird, in der Zunkft, hä?

    Kernspaltung als Zukunft ist so lächerlich wie „Islam ist Frieden“.

    • 16. März 2011 um 18:54 Uhr
    • Bergpalme
  75. 78.

    @ Zwerg Palme

    Heute sind Deutsche fast Weltführer, technologisch, wirtschaftlich, in dieser Energieform.
    Weil außer uns und den Dänen niemand auf die Idee kommt das zu subventionieren.

    • 16. März 2011 um 18:57 Uhr
    • marriex
  76. 79.

    @ Bergpalme

    Kernspaltung vielleicht nicht, aber Kernfusion könnte einiges bringen. Man darf nichtdas interesse an einem letztendlich starken zentralen energielieferanten, vielleicht gar transportabel, vergessen.

    davon abgesehen, das drfte sie interssen:

    http://www.braungart.com/

    sein cradle-to-cradle-konzept ; auf (Wiederverwertungs-)kreisläufen basierende Technologien dürften zukünftig eine immer größere Rolle spielen.

    • 16. März 2011 um 19:03 Uhr
    • Zagreus
  77. 80.

    In der Schweiz sind sogar die Sozen weniger doof.

    • 16. März 2011 um 19:06 Uhr
    • marriex
  78. 81.

    „Aprops Heizen mit Holz: Wir experimentieren hier übrigens mit schnell wachsenden, energetisch sinnvollen, exotischen Hölzern, die man im Vorgarten pflanzen kann (nicht professionell, sondern “private” Experimente). Da gibt es vielsprechende Gattungen, die in vier/fünf Jahren fast nen Festmeter bringen (= qm3), während Picea, Abies, Fagus, etc. gerade mal fürn Grill in diesen Zeiträumen taugen.“

    Dann pflanzen, fällen und hacken Sie mal schön Holz. Wünsche besonders viel Vergnügen, wenn es regnet oder schneit. Ich würde dann ggf. mit einem schönen trockenen Roten im Warmen durchs Fenster zuschauen 😉

    • 16. März 2011 um 19:08 Uhr
    • Stefanie
  79. 82.

    „Kernspaltung vielleicht nicht, aber Kernfusion könnte einiges bringen. Man darf nichtdas interesse an einem letztendlich starken zentralen energielieferanten, vielleicht gar transportabel, vergessen.“

    Dumm nur, dass wegen der staatlich geförderten Erforschung von Windrädern und Photovoltaik nix in die Forschung bzw. zu wenig in die von Kernfusion gesteckt wurde.

    • 16. März 2011 um 19:10 Uhr
    • Stefanie
  80. 83.

    @ Zaggy

    „Kernfusion könnte einiges bringen“

    Ja, als Sonnenenergie.

    • 16. März 2011 um 19:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  81. 84.

    @Bergpalme

    Man(n) merkt gleich, sie sind ne Frau.

    In Deutschland gibt es auch noch so etwas, das heisst Industrie, hier wird übrigens das Geld verdient.

    Energiepolitik ist ein extrem wichtiges Politikfeld, das sollte man nicht verwöhnten Hausfrauen überlassen, denn die wissen am Ende nicht was sie tun.

    • 16. März 2011 um 19:32 Uhr
    • FreiWay
  82. 85.

    1932: The AP news agency is quoting Tepco as saying a new power line is almost ready which could end the crisis. The disruption of power to the pumps which send coolant through the reactors is what led to their overheating.

    • 16. März 2011 um 19:37 Uhr
    • FreiWay
  83. 86.

    denn die wissen am Ende nicht was sie tun.

    Jetzt nicht hier die Evangeliendiskussion fortsetzen.

    • 16. März 2011 um 19:37 Uhr
    • marriex
  84. 87.

    @ Stefanie # 81

    Weichei

    • 16. März 2011 um 19:40 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  85. 88.

    Es war ein Jahrtausendbeben, vergleichbares gab es zuletzt 869:

    http://www.bbc.co.uk/news/mobile/science-environment-12740649

    • 16. März 2011 um 19:41 Uhr
    • marriex
  86. 89.

    „84.

    @Bergpalme

    Man(n) merkt gleich, sie sind ne Frau.“

    Wie kommen Sie drauf, dass nur Frauen gegen Atomkraft sind. In diesen händchenhaltenden und Lieder trällernden Ketten sehe ich mehr Männer in so Thermojacken. Röttgen, Tritten und Gabriel sind nach meinem Kenntnisstand auch keine Frauen.

    • 16. März 2011 um 20:07 Uhr
    • Stefanie
  87. 90.

    @Stefanie

    Wie gesagt, sie sind die löbliche Ausnahmen.

    Grundsätzliche haben Frauen einen absolut negativen Einfluss auf die Richtung von Politik und die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung.

    Das kann man gerade an der Lage in Deutschland wissenschaftlich belegen.

    • 16. März 2011 um 20:23 Uhr
    • FreiWay
  88. 91.

    Das kann man gerade an der Lage in Deutschland wissenschaftlich belegen.

    @ PUBS

    Au ja, machen Sie das doch mal. Und dann bringen Sie dat Janze als Buch heraus. Wird wahrscheinlich ein Knüller.

    • 16. März 2011 um 20:30 Uhr
    • N. Neumann
  89. 92.

    >Röttgen, Tritten und Gabriel sind nach meinem Kenntnisstand auch keine Frauen.

    Röttgen wirkt auf mich jedenfalls homosexuell, ich finde das erklärt auch seine Politik.

    • 16. März 2011 um 20:31 Uhr
    • FreiWay
  90. 93.

    Die Lösung: Mit Testosteron versetztes Altbier für alle Politiker.

    • 16. März 2011 um 20:59 Uhr
    • N. Neumann
    • 16. März 2011 um 21:12 Uhr
    • FreiWay
    • 16. März 2011 um 21:24 Uhr
    • N. Neumann
  91. 96.

    @ marriex
    „Einen unaufgeregt naturwissenschaftlichen Blick auf die Ereignisse gibt es übrigens beim von dir als Faselklumpen abgetanen Zettel.“
    Der unaufgeregte Blick kommt mir bei Zettel und nicht wenigen Kumpanen inzwischen deutlich dement vor. Das ist nichts als konsequente Leugung der Realität:
    Strahlung extrem hoch
    Die Bilder von der Kraftwerksruine übertreffen alles, was ich mir bisher vorgestellt habe: Die 50 letzten Mitarbeiter von Fukushima sind so tot wie die Liquidatoren von Tschernobyl. Es ist absolut zum Weinen. Das Geschehen in Japan und auch seine militante Verleugnung in den verstaubten Zettelkästen bei uns.

    • 16. März 2011 um 21:36 Uhr
    • AM
  92. 97.

    – Harte Burschen gibt’s in der voralpinen Zone –

    fremdsprachenkompetenter Holzfäller begleitet von der Zollinspektoren-Taskforce

    http://www.youtube.com/watch?v=aiVOG199X2c&feature=related

    • 16. März 2011 um 22:03 Uhr
    • Publicola
  93. 98.

    „90.

    @Stefanie

    Wie gesagt, sie sind die löbliche Ausnahmen.

    Grundsätzliche haben Frauen einen absolut negativen Einfluss auf die Richtung von Politik und die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung.

    Das kann man gerade an der Lage in Deutschland wissenschaftlich belegen.90.

    @Stefanie

    Wie gesagt, sie sind die löbliche Ausnahmen.

    Grundsätzliche haben Frauen einen absolut negativen Einfluss auf die Richtung von Politik und die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung.

    Das kann man gerade an der Lage in Deutschland wissenschaftlich belegen.“

    Sie scheinen ein „bemerkenswertes“ Umfeld zu haben, wenn Sie zu solchen Schlüssen kommen. Sie sollten mal darüber nachdenken, Ihr Umfeld zu erweitern oder besser noch, von Ihrem jetzigen etwas Abstand zu nehmen.

    • 16. März 2011 um 22:06 Uhr
    • Stefanie
  94. 99.

    „Röttgen wirkt auf mich jedenfalls homosexuell, ich finde das erklärt auch seine Politik.“

    Das meine Sie jetzt aber nicht mehr ernst. Neidisch, weil er gut aussieht und gut angezogen ist? Typisch Mann, meinen dann immer gleich, die Männer müssten schwul sein, wenn die Konkurrenz besser ist.

    • 16. März 2011 um 22:10 Uhr
    • Stefanie
  95. 100.

    Danke für den Link. Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll…

    • 16. März 2011 um 22:19 Uhr
    • Naimah
  96. 101.

    >Typisch Mann, meinen dann immer gleich, die Männer müssten schwul sein, wenn die Konkurrenz besser ist.

    Ernsthaft, so ein Frauendenken liegt Männern komplett fern.

    • 16. März 2011 um 22:23 Uhr
    • FreiWay
    • 16. März 2011 um 22:29 Uhr
    • FreiWay
  97. 103.

    Zu Beitrag 96:

    Liebe(r) AM,

    wären Sie so freundlich, konkret zu sagen, welche Realität – also welche Fakten – ich in meinen Artikeln zu Fukushima Daiichi „geleugnet“ habe?

    Wenn Sie bitte auch noch Belege verlinken, dann will ich das gern korrigieren und die betreffenden Fakten nachtragen; mit Dank an Sie.

    Herzlich, Zettel

    • 16. März 2011 um 23:42 Uhr
    • Zettel
  98. 104.

    @Zettel
    ich verstehe Ihre Verzweiflung. Ich hatte gestern eine ausführliche und disziplinierte Debatte mit einem befreundeten Philosophen (ich selbst bin keiner), der auch technisch auf Zack ist. Nachdem wir, sozusagen als Sport, uns über alle Fakten geeinigt hatten (die denen in ihrem Artikel „Die Lage in Fukushima Daiichi“ ziemlich genau entsprechen) und die Sache moralisch einzukesseln begannen, war der Punkt, an dem wir nicht weiterkamen folgender:

    Er war der Meinung, daß 150.000 Tote, die der Staudammbruch in China dazumal verursacht hatte (und der Damm diente ja auch der Stromproduktion) weniger schwer wiegen würden als der technisch mit dem Japanreaktor vergleichbare Reaktorunfall von Harrisburg, bei dem –soweit bekannt– niemand direkt, und möglicherweise nicht mal indirekt jemand umkam oder je umkommen wird.

    Grund: Die Überlebenden des Staudammbruchs konnten sich sicher sein, nicht zu den Opfern zu gehören, 200 Mio amerikanische Überlebende (und Millionen Deutsche obendrauf) von Harrisburg aber nicht. Schließlich sei aus der Warte des Individuums nie auszuschließen, man sei dabei, demnächst an Harrisburg zu versterben, weshalb das gesellschaftliche Gesamtunglück dasjenige vom Staudammbruch übersteige. Äquivalente Szenarien, bei denen es auch Millionen solcher Quasi-Opfer geben könnte (zum Beispiel kann auch niemand ausschließen, nicht demnächst an Krebs, verursacht durch Gaskraftwerkabgase zu sterben), seien nicht als vergleichbar anzusehen, da das Unglück hier nicht weitverbreitet als solches realisiert werde und deshalb unbeachtlich sei.

    Er sprach sich deshalb für die Abschaffung aller Atomkraftwerke aus, da eine Geheimhaltung sämtlicher Störfälle, denen er theoretisch dieselbe unglücksverhindernde Wirkung zusprach, leider nicht realistisch sei.

    • 17. März 2011 um 05:24 Uhr
    • 6bb6
  99. 105.

    Highway: „Grundsätzliche haben Frauen einen absolut negativen Einfluss auf die Richtung von Politik und die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung.“

    Blödes Gerede.

    Emanzipation wird die Gesellschaft zukunftsfähig machen. 1. weil es mehr denkende Köpfe gibt 2. weil es die Geburtenrate auf ein global vernünftiges Maß reduzieren wird 3. dämmt es Faschismen wie den Islam ein 4. als vice versa Motto gibt es in der Atomphysik sowieso 98 % Männer und die ist nicht zukunftstauglich.

    So stockkonservative Greise wie Highway haben einen absolut negativen Einfluss auf die Richtung von Politik und die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung. Als Mann muss man sich schämen für solche Typen.

    • 17. März 2011 um 07:06 Uhr
    • Bergpalme
  100. 106.

    Was ist denn mit Erdwaerme als Energieerzeuger, frage ich jetzt mal als ahnungsloser so dumm?

    Oder der effizienteren Nutzung der Viehhaltung zur Stromerzeugung bei dem ganzen Sch… und Abgasen?

    Bzw. wenn man mal die Speicherungsmöglichkeit von Blitz-energien mehr erforschen würde, die ja immens sind?

    Oder die Gezeiten besser nutzen würde?

    Oder Meereswasserentsalzungsanlagen und den dabei aufsteigenden Dampf zur Stromerzeugung nutzbar machte?

    usw, usw… Wo ein Wille, da ein Weg, allerdings bei der krankhaften Befallung durch Gemütlichkeitskrankheiten in entwickelten Laendern, ists normal, dass man immer mehr Probleme bei Alternativen sehen will, als Möglichkeiten.
    Wie stehts nochmal in einem der Bücher:“Das Schlechte hemmt den Menschen immer mit der Angst vor der Armut!“

    • 17. März 2011 um 07:16 Uhr
    • Mete
  101. 107.

    @23, 25

    „zu wenig Kühlwasser“

    Das Kraftwerke bei niedrigem Wasserstand mit verringerter Leistung laufen liegt nicht am Kraftwerk, sondern am Fluß.

    Das ist kein sicherheitsrelevanter Vorgang.

    Es gibt sogenannte Wärmelastpläne die bestimmen um wieviel Grad der Fluß aufgeheizt werden darf. Das gilt übrigens nicht nur für Kraftwerke. Wenn alle Wärmequellen an deutschen Flüssen nach rein wirtschaftlichen und/oder technischen Gesichtspunkten betrieben würden, wären die Flüsse badewannenwarme Kloaken.

    • 17. März 2011 um 07:36 Uhr
    • mates
  102. 108.

    @ 6bb6

    Äquivalente Szenarien, bei denen es auch Millionen solcher Quasi-Opfer geben könnte (zum Beispiel kann auch niemand ausschließen, nicht demnächst an Krebs, verursacht durch Gaskraftwerkabgase zu sterben), seien nicht als vergleichbar anzusehen, da das Unglück hier nicht weitverbreitet als solches realisiert werde und deshalb unbeachtlich sei.

    Er sprach sich deshalb für die Abschaffung aller Atomkraftwerke aus, da eine Geheimhaltung sämtlicher Störfälle, denen er theoretisch dieselbe unglücksverhindernde Wirkung zusprach, leider nicht realistisch sei.

    Woran man gut sehen kann, daß man im grunde alles rechtfertigen kann oder jede position vertreten kann. Und das er Philosophie studiert hat tut dabei im grunde so gar nichts zur sache – damit hat er nämlich bestensfalls –> falls er sich nämlich wärend seines Studiums auf Ethik spezialisierte – einige konzepte kennengelernt, mit deren hilfe er argumentieren kann.
    Aber nehmen sie doch einfach einmal autoabgase oder die Feinstaubabriebe der Bremsbelege, dadurch werden jährlich durchaus eine erkleckliche anzahl von menschen getötet.
    SDein argument läuft quasi darauf hinaus: weil wir es nicht so recht problematisieren, ist es auch weniger schlimm…

    auch das ist ein scheinargument:
    Die Überlebenden des Staudammbruchs konnten sich sicher sein, nicht zu den Opfern zu gehören, 200 Mio amerikanische Überlebende (und Millionen Deutsche obendrauf) von Harrisburg aber nicht. Schließlich sei aus der Warte des Individuums nie auszuschließen, man sei dabei, demnächst an Harrisburg zu versterben, weshalb das gesellschaftliche Gesamtunglück dasjenige vom Staudammbruch übersteige…

    Zum einen – aus der warte des Indivciduums – ist es nie auszuschließen, ob es nicht bei entsprechender betrachtung, an ein erlebtem Unglück sterben wird. Auch die überlebenden eines staudammunglücks könnten aufgrund von thraumatisierungen noch sterben, zumindest vereinzelt, und auch die überlebenden von kernkraftunglücken (mal kurz die gesamtbevölkerung der usa genommen wie er) können mit hilfe von untersuchungen relativ ausschließen an spätfolgen zu sterben.
    Zum anderen ist das gerede von ‚Gesamtunglück‘ lustig – stringend kann er nur davon reden, wennn er diversen ‚Unglücksarten‘ verschiedene quantifizierbare Werte zuordnet und eine Tabelle hat, mit deren hilfe er dann summen bilden kann. Nur so kann er überhaupt behaupten, daß dieses ereignis summarisch ein größeres Unglück gewesen sei als jenes – wobei er den subjektivitätsgrad an ’empfundenen unglück* mit einschließt. Das ist ziemlich gaga – kommt doch bei seiner rechnung dann raus: naja, die leute haben angst vor kernkraftunglücken auch, weil es in ihrem bewußtsein als etwas schlimmeres gilt als staudammunglücke. Nun befürchten (subjektiv) eine hohe anzahl – ohne es aber nachweisen oder auf fakten stützen zu können – dass sie möglicherweise an ihnen noch völlig unbekannten spätfolgen sterben könnten. Diese (subjeitve) befürchtung stellt pro individuum ein quantum ‚leid‘ dar – und mal grob über 220 millionen menschen überschlagen, kommt da ein ziemlicher haufen zusammen, der in der summe an (fiktiven) ‚leid‘ größer ist als irgendwie tausende reeller Tote bei einem Staudammunglück. darum sind halt diese tausende tode nicht so schlimm, als ein unglück, dass keinen einzigen toten erzeugte, aber millionen in eine mehr oder weniger große angst versetzte.
    Sorry, eine ziemlich fragwürdige argumentation.

    • 17. März 2011 um 07:39 Uhr
    • Zagreus
  103. 109.

    p. s. 6bb6

    wie wäre es mit folgender rechnung noch:

    es ist unter dieser quantums-betrachtung humaner einen dieb, der aufgrund von betrügereien ein jahr ins gefängnis müßte, schnell zu töten, weil das leid, das er erfährt im vorfeld seiner Exekution summarisch geringer ist, als das leid, dass er durch den gefängnisaufenthalt und sein schlechtes gewissen erfährt.

    Hört sich abartig an – ist es auch – aber es ist von der struktur nicht anders argumentiert als zu sagen: die paar tausend reeller Toter bei einem staudammunglück sind weniger schlimm als die befürchtungen an unbekannten spätfolgen sterben zu können von ein paar millionen.

    • 17. März 2011 um 07:45 Uhr
    • Zagreus
  104. 110.

    @mete

    Was Ihre energietechnischen Vorstellungen angeht haben Sie das wesentliche doch selbst geschrieben „dumm und ahnungslos“.

    „Aufsteigender Dampf von Entsalzungsanlagen“, das ist der Brüller.

    • 17. März 2011 um 07:48 Uhr
    • mates
  105. 111.

    @ mates

    da ich zeitlebens mehr auf andere Dinge mein Augenmerk richtete, gebe ich ja zu, dass ich in diesem Bezug keine Ahnung habe.

    Wenn Sie aber vorgeben eine Ahnung zu haben, wie waers, Sie würden uns die technischen Gegebenheiten und Entwicklungmöglichkeiten Ihrer Meinung nach aufzeigen, anstatt hier den Klassenlehrer abzugeben?

    Zumindest kann ich zugeben, dass ich in diesem Feld nicht viel an Wissen verfüge, wohingegen so mancher Klugscheisser hier sich zu Gesellschafts- und sozialpolitischen Themen zu einem Möchtegernprofessor aufschwingt, von Religion mal ganz zu schweigen 😉

    • 17. März 2011 um 08:19 Uhr
    • Mete
  106. 112.

    @mete

    Ich bin nicht im mindesten daran interessiert hier den Oberlehrer zu geben, aber mir kommt die Galle hoch wenn ich den Mist lese der (nicht nur hier) verzapft wird.

    Wenn Sie eine spezielle Frage haben, werde ich gerne versuchen sie zu beantworten.

    Ob ich Ahnung habe weiß ich nicht, wer will das schon behaupten. Immerhin hat es gereicht um ein paar Jährchen mein Geld in der Kerntechnik zu verdienen, bevor ich umgesattelt habe. Dann habe ich noch ein Diplom dafür gekriegt Chromosomeschäden messbar zu machen.

    • 17. März 2011 um 09:04 Uhr
    • mates
  107. 113.

    @ AM

    Ein schlechter Tag für Sie und Claudia Roth.

    Das stand wohl nicht in den Sternen.

    • 17. März 2011 um 09:09 Uhr
    • marriex
  108. 114.

    @ Mete

    „Was ist denn mit Erdwaerme als Energieerzeuger“

    Störungen und Risiken:
    – Erdwärmebohrungen führten zu erheblichen Gebäudeschäden in Staufen im Breisgau, weil eine Anhydrit führende Schicht angebohrt wurde, die im Kontakt mit eindringendem Wasser aufquillt.
    – In der Nähe von Basel wurde durch Erdwärmebohrungen, genauer durch in die Bohrlöcher unter hohem Druck gepresstes Wasser ein (leichteres) Erdbeben ausgelöst.

    • 17. März 2011 um 09:16 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  109. 115.

    @ HJS

    ein (leichteres) Erdbeben ausgelöst.

    Bringen Sie die grünen nicht auf dumme Gedanken!

    • 17. März 2011 um 09:17 Uhr
    • marriex
  110. 116.

    Der Kommentar #104 von 05:24 war nicht von mir, da erlaubt sich jemand Späßchen.

    • 17. März 2011 um 09:24 Uhr
    • 6bb6
  111. 117.

    Was die Entwicklungsmöglichkeiten angeht, das ist schwer zu sagen.
    Meine Meinung dazu:

    Fossile Energien bringen die Welt aus dem Gleichgewicht (Kohle) und sind, zumindest teilweise (Öl) zeitlich beschränkt. Bei Erdgas ist die Ausbeutung der Reserven zum Teil mit größeren Risiken verbunden (Schiefergas, Methanhydrat).

    Wasserkraft bedeutet massivste Eingriffe in die betroffenen Ökosysteme von deren Funktionsfähigkeit Millionen Menschen abhängen.

    Kernkraft ist ein Leckerbissen von Technologie, aber das Restrisiko bleibt natürlich, abgesehen vom Müll.

    „Bioenergie“ ist der größte Etikettenschwindel der Geschichte. Das ist der größte Raubbau seit die Araber den mittleren Osten in eine Wüste verwandelt haben. „Essen in den Tank“, „Regenwald für die Autobahn“, wie auch immer man das formulieren soll.

    Solarenergie könnte in Zukunft was werden, aber da fehlen noch einige Entwicklungszyklen. Im Moment verbraucht die Herstellung noch zu viel Energie und der Wirkungsgrad der Photovoltaik ist (noch) zu gering. Der momentane Boom hängt an den Subventionen. (Damit will ich nicht sagen das ich Subventionen als Anschub für die Technologie für schlecht halte, aber man darf nicht aus den Augen verlieren das allem Hype zum Trotz Solarenergie noch nicht konkurrenzfähig ist. Vielleicht wird sie das, es deutet vieles darauf hin, aber Garantien gibt es nicht. Sozusagen ein Subventionierungsrestrisiko).

    Beim Wind sieht es gut aus, das ist die einzige alternative Energie die sich bereits heute rechnet.
    (Wie das mit dem notwendigen Ausbau der Netzinfrastruktur aussieht weiss ich allerdings auch nicht genau, ich kenne da keine Zahlen).

    Kernfusion wäre eine tolle Sache, aber ich halte es schon für optimistisch davon auszugehen das meine Kinder deren kommerziellen Einsatz erleben werden.

    Alles in allem: Wind ausbauen, auf Solarenergie hoffen und sparen, sparen, sparen.

    • 17. März 2011 um 09:26 Uhr
    • mates
  112. 118.

    @ mates

    Alles in allem: Wind ausbauen, auf Solarenergie hoffen und sparen, sparen, sparen.

    Wie immer gibt es zwei seiten, von denen aus man an eine sache herangehen kann.
    Du hast geschrieben, was geht – indem du die verschiedenen energiearten aufgezählt und verglichen hast.
    Die andere seite wäre: was benötigen wir.
    Und da denke ich, daß es ein problem gibt – nämlich: wir benötigen nicht einfach ‚nur‘ Energie, sondern wir benötigen methoden der energieabspeicherung und transportes.
    Die erfolgsgeschichte des otto- & Dieselmotors hängen ja damit zusammen, daß diejenige Einheit, welche die Antriebsenergie für ein gefährt liefert, im gefährt selbst mittransportiert werden kann.
    Sowas wird auch weiterhin benötigt – und ob es Batterien für elektroautos wirklich effizient liefern können, ist noch nicht ganz raus. Auch besteht interesse an Energie-einheiten/-liferanten, die relativ unabhängig sind von momentanen umwelteinflüssen. Ein atomreaktor z. b. ist relativ unabhängig von vielen umwelteiflüssen, solange brennstäbe vorhanden sind und die kühlung gewährleistet werden kann. Er kann z. b. auch ‚transportmäßig‘ eingesetzt werden – siehe: atom-u-boote oder atombetriebene schiffe. Für eine größere Forschungsstation auf den Mod oder im weltall könnte z. b. kernenergie ein energielieferant sein (neben solarenergie sein in einer zukunft.
    Ich persönlich unterstütze mental die erforschung von kernfusionsanlagen, wie es z. b. in München geschieht – es wäre mindestens gut, wenn wir soetwas wie eine funktionsfähige kernfusionsanlage ebenfalls im rahmen unserer verwendbaren möglichkeiten hätte.

    • 17. März 2011 um 09:43 Uhr
    • Zagreus
  113. 119.

    @ 102

    ***megakreisch***

    Und das ist noch der beste, den die haben.

    • 17. März 2011 um 10:20 Uhr
    • marriex
    • 17. März 2011 um 11:10 Uhr
    • marriex
  114. 121.

    Ein Blick in die Geschichte lehrt uns, dass bahnbrechende Erfindungen zumeist nicht beabsichtigt, sondern eher zufaellig gemacht wurden.
    Die „absichtliche Forschung“ diente oft mehr dazu, das Erfundene zu perfektionisieren.

    Das erlebt man auch oft im kleinen, wenn man nach etwas am Suchen ist, es nicht findet auf Teufel komm raus und in dem Moment wo man aufgibt danach zu suchen, so stellt sich heraus, dass das Objekt doch ganz in der Naehe war, oder eben leicht zu erreichen.

    Bis diese bahnbrechende Erfindung mal zustande kommt, sollte man aber den Hinweis mit der Selbstbeschraenkung mal ernst nehmen.

    • 17. März 2011 um 11:48 Uhr
    • Mete
  115. 122.

    „Ein Blick in die Geschichte lehrt uns, dass bahnbrechende Erfindungen zumeist nicht beabsichtigt, sondern eher zufaellig gemacht wurden.“

    Wohl eher Ihr Blickwinkel lehrt Ihnen das. Dass der Fortschritt also relativiert werden kann, weil er in muslimischen Ländern nicht vorangetrieben wurde. Daher alles Zufall, schon klar 😉

    • 17. März 2011 um 12:04 Uhr
    • Stefanie
  116. 123.

    „Wohl eher Ihr Blickwinkel lehrt Ihnen das. Dass der Fortschritt also relativiert werden kann, weil er in muslimischen Ländern nicht vorangetrieben wurde. Daher alles Zufall, schon klar“

    Mein Gott, was für ein Troll…

    Dass Sie jetzt von A-Kraft auf Muslime kommen, führt vor aller Augen, was für eine Paranoia Sie haben. Das ist echt mitleidserregend.

    Vorallem wenn diese Paranoia mit widersprüchlichen Aussagen ausgemalt wird a la „Ich habe ja nichts gegen Muslime“, etc…

    Dabei ist das Grundproblem nicht der Moslem, oder der Islam bei Ihnen, sondern einfach nur ein Ventil welches Sie brauchen, vorher warens wahrscheinlich die pöhsen Russen, etc…

    Und dass Sie nicht Themenbezogen hier schreiben, sondern Personenbezoge zeigt sein weiteres…

    Gute Nacht geschaetzte Vernunft.
    Sie können gern das letzte Wort behalten hiernach, mich durstet es net nach dem „Rechthaben“.
    :-)

    • 17. März 2011 um 12:28 Uhr
    • Mete
  117. 124.

    „Dass Sie jetzt von A-Kraft auf Muslime kommen, führt vor aller Augen, was für eine Paranoia Sie haben. Das ist echt mitleidserregend. “

    Für wie blöd halten Sie hier die Leute? Die sehen ganz genau, wie ich auf Muslime kommen. Weil Sie hier regelmäßig jihadistische Propaganda verteidigen und darüber hinaus den Antisemitismus eins Muslim-Marktes verbreiten. Von daher ist es äußerst naheliegend bei Ihnen, dass auch diese Spinnerei daher kommt, dass Sie sich zu viel auf einschlägigen Internetseiten bewegen. Da Sie anderen Stellen den westlichen Fortschritt relativieren, muss bei Ihnen davon ausgehen, dass wie alles was hier schreiben, aus einseitigen Quellen kommt.

    Wie war es eigentlich im Tal der Wälfe Israel. Hier wollten Sie uns ja auch verkaufen, dass sei nur ein Action-Film wie Rambo. Dass einem bei Ihnen also immer alle Alarmglocken angehen, darf Sie doch nicht wundern. Tut es auch nicht, wie auch sonst keinen hier. Aber man kann es mal versuchen, nicht wahr, Mete?

    • 17. März 2011 um 12:54 Uhr
    • Stefanie
  118. 125.

    „Für wie blöd halten Sie hier die Leute? Die sehen ganz genau, wie ich auf Muslime kommen. Weil Sie hier regelmäßig jihadistische Propaganda verteidigen und darüber hinaus den Antisemitismus eins Muslim-Marktes verbreiten. Von daher ist es äußerst naheliegend bei Ihnen, dass auch diese Spinnerei daher kommt, dass Sie sich zu viel auf einschlägigen Internetseiten bewegen. Da Sie anderen Stellen den westlichen Fortschritt relativieren, muss bei Ihnen davon ausgehen, dass wie alles was hier schreiben, aus einseitigen Quellen kommt.

    Wie war es eigentlich im Tal der Wälfe Israel. Hier wollten Sie uns ja auch verkaufen, dass sei nur ein Action-Film wie Rambo. Dass einem bei Ihnen also immer alle Alarmglocken angehen, darf Sie doch nicht wundern. Tut es auch nicht, wie auch sonst keinen hier. Aber man kann es mal versuchen, nicht wahr, Mete?“

    :-)
    Ich muss mich gerade echt fremdschaemen auch wenns ungewollt extrem komisch ist :-)

    • 17. März 2011 um 13:30 Uhr
    • Mete
  119. 126.

    AKWs sind sicher: „Und auch zu einer Veränderung der Strahlenwerte gab es widersprüchliche Angaben. Ein Anstieg sei bisher nicht festzustellen, hatte ein Sprecher der japanischen Atomsicherheitsbehörde zunächst gesagt. Die radioaktive Belastung auf dem Gelände habe sich „kaum erhöht“, berichtete hingegen Regierungssprecher Edano. Später sprach auch die Atomsicherheitsbehörde von einer „kleinen Veränderung“ der Strahlenwerte.“

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,752149,00.html

    Rechte Hand linke Hand. Erster Block zweiter Block. Wieviele soll’s da geben, sechs?

    • 21. März 2011 um 12:26 Uhr
    • Bergpalme
  120. 127.

    Jod131 soll in mehr als 120facher Konzentration des (japanischen?) Höchstwertes in Meerwasser nachgewiesen worden sein. Na, dann gibt’s mal einige Wochen eben kein Sushi. Schade um den leckeren Fisch.

    Ist verstrahltes Essen haram?

    • 22. März 2011 um 06:58 Uhr
    • Bergpalme
  121. 128.

    Alles okay, keine Panik, Technologie im Griff, wir sind ja nicht Tschernobyl, unser Plutonium ist kontrollierbar, es geht voran: „In den vergangenen Stunden stiegen erneut mehrfach Rauch und Dampf über den Blöcken 2 und 3 auf. Bei dem weißen Dampf über Reaktor 2 handelt es sich nach Regierungsangaben vermutlich um erhitztes Wasser, der Rauch über Block 3 könnte ein Hinweis auf brennende Trümmerteile oder Öl sein. Die Lage bleibe „äußerst angespannt“, sagte Industrieminister Banri Kaieda. „Es ist nach meinem Gefühl schwierig, von Fortschritt zu sprechen“, fügte der auch für die Atomaufsicht zuständige Minister hinzu.“

    tagesschau.de

    • 22. März 2011 um 14:03 Uhr
    • Bergpalme
  122. 129.

    Halte ich für viel wichtiger als die pseudodemokratische Revolution im Affenstaat Libyien: J131 nun auch über dem Grenzwert im Trinkwasser nachgewiesen – in Tokyo, nicht in Fukoshima.

    http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima276.html

    Aber ist halb so schlimm, hat ja nur ne HWZ von nen paar Tagen. Alles im Griff.

    • 23. März 2011 um 10:24 Uhr
    • Bergpalme
  123. 130.

    Dat Böschen Strahlung, pah: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,753398,00.html

    Hat der Glauben an die Beherrschbarkeit des Atoms nicht frappierende Ähnlichkeiten zu dem Glauben, der Prolet sei ein Friedensfreund gewesen?

    • 27. März 2011 um 09:21 Uhr
    • Bergpalme
  124. 131.

    Hallo Bergpalme,

    vielen Ihrer Beiträge in diesem blog konnte ich schon zustimmen,
    aber bei der Bewertung der Atomenergie liegen wir Welten auseinander. Vielleicht sollten Sie sich nicht nur beim SPIEGEL und anderen deutschen “ Qualitätsmedien “ informieren. Bei “ Zettels Raum “ und “ Harten Zeiten “ z.B. wären Sie besser aufgehoben.

    mfG
    D. Kuhnert

    • 27. März 2011 um 10:50 Uhr
    • diomedes
  125. 132.

    Pruuust, tagesschau.de meldet: „Die Nachrichtenlage am Atomkraftwerk Fukushima I ist weiter unübersichtlich: „Die Betreiber des schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima haben ihre eigenen Angaben über millionenfach erhöhte Strahlenwerte zurückgezogen“, meldet die Nachrichtenagentur dapd.“

    Ganz ehrlich, da fragt man sich doch wirklich, was ist schlimmer, Schwachmaten in den AKWs, die ihre Messgeräte nicht ablesen oder richtige Pressemeldungen rausgeben können, oder die AKWs ansich.

    Die Seite von Zettels Raum (der arme A. Schmidt) ist genauso tendenz(t)iös wie fast alles über/von/gegen/für AKWs. Aber sie schlägt ungewollt in die selbe Kerbe, indem sie versucht, Falschmelderei als Agumentationshilfe Pro-Atomenergie zu liefern, dabei aber letztendlich nur die Betreiber dieser Paläotechnologie bloßstellt.

    • 27. März 2011 um 15:43 Uhr
    • Bergpalme
  126. 133.

    Angesichts dieser techn(olog)ischen Krise wäre es m.E. vonnöten, dass
    – vergleichbar nicht- oder nur schwer- -lösbaren Krisen –
    die Weltgemeinschaft
    (in welcher Form auch immer, sei es als UN oder sonstige globale, überstaatlich-internationale Vereinigungen und Foren)
    sich zusammensetzt und zu Beschlüssen kommt,
    die die Energie-Forschung in sämtlichen vorstellbaren Nicht-Nuklear-Energie-Typen vorantreibt und die Investitionslage/verteilung/belastung der einzelnen Staaten klärt.

    In den 50er Jahren hat es meines Wissens schließlich auch in fast jedem Staat, der auf sich hielt, ein Kernforschungszentrum mit entsprechendem Investitionsbedarf/aufkommen gegeben.

    So müsste nun ebenfalls und vergleichbar in jedem einigermaßen funktionierenden Staat ein Energieforschungszentrum eingerichtet werden, das in seiner breit und mehr oder weniger grenzenlos angelegten Forschung auf kollektives Know-How und Finanzierung zurückgreifen könnte.

  127. 134.

    – vergleichbar nicht- oder nur schwer- -lösbaren internationalen politischen Krisen –

  128. 135.

    Das SPIEGEL-Forum ist mal wieder amüsant, einige Zitate zum Weghauen:
    „Um es mit Merkel zu sagen: „Eine Kernschmelze mit Augenmaß“.“
    — „Die Brennstäbe waren angeschmolzen/geplatzt. Jetzt gibt es aber Kühlung also können sie kaum nocht geschmolzen sein. “
    — „Hallo, für sich betrachtet, handelt es sich wirklich um eine vorübergehende Kernschmelze.“

    KTG: http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=32355

    • 28. März 2011 um 13:04 Uhr
    • Bergpalme
  129. 136.

    NHK bringt Aufklärungsfilm für deutsche Journalisten

    http://www.youtube.com/watch?v=5sakN2hSVxA&feature=player_embedded

    • 29. März 2011 um 00:32 Uhr
    • FreiWay
  130. 137.

    Hat Zettels Raum eigentlich mittlerweile recherchiert, dass es keine Kernschmältze gab? Hat Zettels Raum recherchiert, dass kein Plutonium egal welcher Isotopie freigesetzt wurde? Gibt es Neuigkeiten zur Heilwirkung von Strahlung auf den menschlichen Körper? Welche homöopathische Potenz ist denn besonders wirksam bei welcher Konstitution. Wirkt Strahlung bei fehlendem Hirmschmalz?

    Hat Zettels Raum auch recherchiert, dass ein Blatt Papier reicht, um sich vor Plutonium zu schützen? Pruuuuuuust. Diese Mär ist tatsächlich so im Umlauf in den japanischen Medien.

    Ich meine, so hervorragend Zettels Raum doch nachgewiesen hat, alles sei Panik und daher halb so wild, sollte es doch mittlerweile Handfestes geben, was uns belegt, das Meerwasser habe keine erhöhten Strahlenwerte, die Luft ist rein und Gemüse kann man bedenkenlos essen. In Japan wohlgemerkt. Bislang.

    Und auch die wohlgelittene Betreibergesellschaft hat ja wohl alles richtig gemacht.

    • 30. März 2011 um 10:55 Uhr
    • Bergpalme
  131. 138.

    @ Bergpalme

    Plutonium ist ein Alpha-Strahler und nebenbei ein extrem giftiges Schwermetall.

    Aus beiden Gründen ist es daher nur dann schädlich, wenn es in den Körper gelangt. Daher ist das mit dem Blatt Papier durchaus korrekt.

    • 30. März 2011 um 10:58 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  132. 139.

    HJS, weiß ich doch alles. Es geht darum, dass die einen Panik, die anderen verantwortungslose Verharmlosung betreiben.

    • 30. März 2011 um 11:03 Uhr
    • Bergpalme
    • 30. März 2011 um 12:19 Uhr
    • M. Riexinger
  133. 141.

    Interessantes Doppel-Interview im Spiegel:

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,753938,00.html

    HJS, ist der Bekannte nun am auswandern (siehe #1)? Sind ja beinahe 30% für die Grünen geworden – zumindest gefühlte 30%.

    • 31. März 2011 um 12:48 Uhr
    • Bergpalme
  134. 142.

    @Nr. 139 Bergpalme

    Wenn Du doch alles weißt, warum berufst Du Dich dann nur auf beknackte Websites wie die vom SPIEGEL, der für seine Panikmache auf allen Gebieten ja bekannt sein dürfte ? NHK ist für mich vertrauenswürdiger als dieses Mistblatt und ist weit davon entfernt, die Sache zu verharmlosen.

    • 31. März 2011 um 13:18 Uhr
    • diomedes
  135. Kommentar zum Thema

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