China mag einen Haufen Gründe haben, sich nicht die feineren Methoden der Herrschaftssicherung vom Westen abzuschauen, dessen Eliten nicht trotz, sondern gerade wegen Rechtsstaatsprinzip und Pressefreiheit so unverrückbar fest im Sattel sitzen; Stabilität und Ruhe im Inneren wird es auf seine kleinbürgerliche Knüppelweise nicht erreichen, weder auf kurze noch auf lange Sicht. http://bit.ly/hbYw8s
>Keine Spur von dem vor 5 Tagen in China verhafteten Künstler
Keine Spur, der Mann ist offensichtlich im Knast.
8. April 2011 um 12:29 Uhr
Frieeway
3.
Ai WeiWei ist wohl nun wieder ein prominentes Regimekritiker-Beispiel für das Wegsperren in China. Er ist nur einer von Vielen, die unbequem sind, die es wagen am Lack des „Heilewelt-Images“ der chinesischen Regierung zu kratzen. Korruption und Beamtenwillkür sind Wörter, die im Tagesablauf involviert werden. Wo ist Ai WeiWei?
Wie war das noch mit den Menschenrechtsverletzungen in China? Vielleicht findet man ihn in einem Arbeitslager für Künstler…
9. April 2011 um 10:45 Uhr
Corina Wagner
4.
Zweimal gleichzeitig zeigt China in aufsehenerregender und dreister Weise den “Stinkefinger”
gegenüber allgemein-üblichen internationalen Gepflogenheiten und relevanten rechtsstaatlichen Auffassungen,
ohne internationaler- oder europa-seits auch nur die geringsten Gegenmaßnahmen oder die geringste Gegenwehr fürchten zu müssen:
1. Ausschluss des Sinologen Tilman Spengler aus der vom Entsenderland und Gast (Deutschland) zu bestimmenden Entourage des deutschen Außenministers
2. Einkassierung (Inhaftierung) eines kritikübenden (international renommierten) Künstlers
habe gelesen, die aufgeschreckte weltboheme fürchte wohl eine neuerliche “proletarische kulturrevolution”. das ist ahistorischer unsinn – obgleich es zu begrüßen wäre. ai weiwei ist ein im westen überschätzter, durch die medien aufgeblähter müßiggänger.
China mag einen Haufen Gründe haben, sich nicht die feineren Methoden der Herrschaftssicherung vom Westen abzuschauen, dessen Eliten nicht trotz, sondern gerade wegen Rechtsstaatsprinzip und Pressefreiheit so unverrückbar fest im Sattel sitzen; Stabilität und Ruhe im Inneren wird es auf seine kleinbürgerliche Knüppelweise nicht erreichen, weder auf kurze noch auf lange Sicht. http://bit.ly/hbYw8s
>Keine Spur von dem vor 5 Tagen in China verhafteten Künstler
Keine Spur, der Mann ist offensichtlich im Knast.
Ai WeiWei ist wohl nun wieder ein prominentes Regimekritiker-Beispiel für das Wegsperren in China. Er ist nur einer von Vielen, die unbequem sind, die es wagen am Lack des „Heilewelt-Images“ der chinesischen Regierung zu kratzen. Korruption und Beamtenwillkür sind Wörter, die im Tagesablauf involviert werden. Wo ist Ai WeiWei?
Wie war das noch mit den Menschenrechtsverletzungen in China? Vielleicht findet man ihn in einem Arbeitslager für Künstler…
Zweimal gleichzeitig zeigt China in aufsehenerregender und dreister Weise den “Stinkefinger”
gegenüber allgemein-üblichen internationalen Gepflogenheiten und relevanten rechtsstaatlichen Auffassungen,
ohne internationaler- oder europa-seits auch nur die geringsten Gegenmaßnahmen oder die geringste Gegenwehr fürchten zu müssen:
1. Ausschluss des Sinologen Tilman Spengler aus der vom Entsenderland und Gast (Deutschland) zu bestimmenden Entourage des deutschen Außenministers
2. Einkassierung (Inhaftierung) eines kritikübenden (international renommierten) Künstlers
Sie vergessen die Inhaftierung des Friedensnobelpreisträgers. Ist noch nicht lange her.
Oui – d’accord natürlich
@Publicola
Man kann es sich eben leisten.
habe gelesen, die aufgeschreckte weltboheme fürchte wohl eine neuerliche “proletarische kulturrevolution”. das ist ahistorischer unsinn – obgleich es zu begrüßen wäre. ai weiwei ist ein im westen überschätzter, durch die medien aufgeblähter müßiggänger.