Ein Blog über Religion und Politik

It’s a man’s world: Ultraorthodoxe Zeitung läßt Hilary Clinton aus Foto verschwinden

Von 9. Mai 2011 um 15:33 Uhr

Tagelang haben sich deutsche Medien über Hillary Clintons Gesichtsausdruck gebeugt: Hält sie sich aus Entsetzen über die Tötung bin Ladens die Hand vor den Mund? Ist sie von der Anspannung des Moments überwältigt? Schämt sie sich ihrer Angst?

Es geht auch einfacher: Die chassidische (ultraorthodoxe) Zeitung “Der Tzitung” hat in ihrem Bericht über Bin Ladens Tötung die beiden Frauen kurzerhand aus dem offiziellen Foto des Weißen Hauses getilgt. Es fehlen in dem Aufmacherfoto die amerikanische Außenministerin (und die im Original sichtbare zweite Frau hinten in der Mitte).  Der Grund: Religiös begründete Sittlichkeitsvorstellungen, die zeitunglesenden Männern den Anblick von Frauen verbieten.

Großartig! Das nenne ich Fauxtographie!

(Quelle)

Das Originalfoto des Weißen Hauses

Kategorien: Curiosa, Israel, USA
Leser-Kommentare
  1. 1.

    @ Jürg Lau: Sie nehmen es mir doch nicht übel, wenn ich Sie auf die vielen Rechtschreibfehler in Ihrem Artikel hinweise?

    - Hillary schreibt sich mit Doppel-L

    - Hand wird großgeschrieben

    - überwältiugt – überwältigt

    - Aussenministerin schreibt sich in Deutschland mit ß

    - und der Duden empfiehlt die Schreibweise: Zeitung lesend

    Nichts für ungut.

    • 9. Mai 2011 um 16:02 Uhr
    • H. Müller
  2. 2.

    und…

    - Jörg schreibt sich mit ö

    Auch nichts für ungut.

    • 9. Mai 2011 um 16:09 Uhr
    • Sinimaus
  3. 3.

    Ich lach mich weg. Wären die Leser der Zeitung erregt, wenn sie Hillary sähen?

    • 9. Mai 2011 um 16:25 Uhr
    • FreeSpeech
  4. 4.

    ad 1 u. 2:

    Sätze, auch elliptischer Art, werden in der Prosa grundsätzlich mit einem Interpunktionszeichen abgeschlossen.

    • 9. Mai 2011 um 16:27 Uhr
    • Publicola
  5. 5.

    Das ist nicht großartig (auch wenn dieses Wort wahrscheinlich in ironischer Absicht verwendet wurde), sondern einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft, als welche Israel im Vergleich mit seinen Nachbarn immer wieder bezeichnet wird, genauso unwürdig wie Moslems, die sich weigern, Frauen die Hand zu schütteln oder alkoholische Getränke ins Regal zu räumen.

    • 9. Mai 2011 um 16:40 Uhr
    • Arjen van Zuider
  6. 6.

    ich wollte es halt möglichst im selben stil lassen ;)
    dass herr lau sehr gut schreiben kann und sich in nem blog durchaus mal ein paar flüchtigkeitsfehler einschleichen dürfen ist für mich selbstverständlich.

    zum bild: ich glaube da kann man nur lachen!

    • 9. Mai 2011 um 16:47 Uhr
    • Sinimaus
  7. 7.

    Mensch, das ist ja noch schlimmer als bei den Mullahs!

  8. 8.

    Spinner sind das. Solange die aber nicht bomben, Frauen foltern, knasten, drangsalieren, entrechten, verstümmeln oder killen weil’s geil ist, lass die doch ihren Chauvi-Traum träumen.

    • 9. Mai 2011 um 20:04 Uhr
    • Bergpalme
  9. Kommentar zum Thema

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