Ein Blog über Religion und Politik

Die britischen Krawalle müssen gestoppt werden

Von 9. August 2011 um 17:38 Uhr

Juan Cole schreibt zu den unfaßlichen Attacken des Mobs in London (und mittlerweile auch in anderen britischen Städten);

The unfortunate riots in Tottenham in London tell us a great deal about the problems of immigrant communities, and what they say to us most eloquently is that people want to be treated with justice. They want to be treated in accordance with a rule of law, and not singled out for extra policing on the basis of racial profiling. The demonstrations were set off by the police shooting of an African-Carribean man, and came in part in protest against the constant pat-downs to which African-Caribbeans are subjected by police.

Aha, es ist also eine Art progressive Gewalt am Werk? Die Leute, die plündernd und brandschatzend durch die Viertel ziehen, wollen einfach nur "gerecht behandelt werden"? Eine gerechte Behandlung für dieses Mobverhalten wäre meines Erachtens eine saftige Gefängnisstrafe. Aber die Polizei mußte teilweise die Viertel aufgeben, weil sie in viel zu geringer Zahl aufgestellt war. Schon diese Tatsache spricht der Cole'schen Deutung Hohn.

Cole demonstriert hier auf deprimierende Weise den Bankrott linken Denkens über öffentliche Sicherheit. Die Sicherheit des öffentlichen Raums sollte eigentlich eine Priorität gerade linker Politik sein, denn die ärmsten Bürger sind auf diesen öffentlichen Raum angewiesen, weil sie sich nicht in "gated communities" zurückziehen können. Es ist bizarr, die Krawalle auf die Ungleichbehandlung schwarzer Jugendlicher zurückzuführen. Selbst der linke Guardian schreibt heute in seinem Leitartikel, dass die Polizei in den letzten Jahrzehnten ihren Auftritt in den Problemvierteln verändert hat:

"that there have been major changes, almost all of them for the better, in the policing of London and of black communities, in the years since Scarman. Police training, behaviour, leadership, methods and accountability have all been qualitatively improved. Tottenham is also an improved place in countless ways."

Es sind vor allem die Bewohner der ärmeren Viertel, die zu den Geschädigten gehören, die kleinen Geschäftsleute, die sich dort ein Leben aufgebaut haben mit ihrer eigenen Hände Arbeit. Genau wie bei den Berliner Mai-Krawallen ist es die Lust an der Gewalt, die sich notdürftig politisch kostümiert. Nützliche Idioten wie Juan Cole leisten dieser Barbarei Vorschub, wenn sie sie als Aufstand gegen Ungerechtigkeit adeln. Ist die Gewalt des Mobs besser als der Terror rechter Kameradschaften, die durch Einwandererviertel marschieren? Nein, es ist nur eine andere Form von "outburst of resentment", wie der Guardian trefflich formuliert. Eine zivilisierte Gesellschaft - und gerade eine auf Diversität bauende wie in unseren westlichen Einwanderungsländern - muß dem Mob in jeder Ausprägung mit Härte und Entschlossenheit entgegentreten.

Kategorien: Debatte, Wer sind wir?
Leser-Kommentare
  1. 1.

    In der Tat funktionieren multiethnische Orte wie New York, Dubai oder Singapur nur deshalb, weil sie fehlenden ethnischen Zusammenhalt bzw. Regelkonsens durch Autorität kompensieren. Wenn es jemals eine funktionierende multikulturelle Gesellschaft jenseites der Stadtstaatebene geben wird, wird dieser Staat mit linken oder liberalen laissez-faire-Vorstellungen wenig zu tun haben.

    • 9. August 2011 um 17:43 Uhr
    • Wachtmeister
  2. 2.

    @Jörg Lau

    Danke für diesen treffenden Beitrag.

    Ich verfolge heute schon den ganzen Tag die Berichterstattung auf BBC.

    Was mich besonders schockiert ist das Alter der Brandschatzer und Plünderer – was haben die für Eltern? Sind diese Eltern grossteils nicht diejenigen, denen UK grosszügig die Einwanderung gestattet hat?

    • 9. August 2011 um 17:51 Uhr
    • tati
    • 9. August 2011 um 17:56 Uhr
    • M. Riexinger
  3. 4.

    @ tati

    Eher Großeltern. Aber der Anteil Weißer ist beachtlich.

    • 9. August 2011 um 17:57 Uhr
    • M. Riexinger
  4. 5.

    „Nützliche Idioten wie Juan Cole leisten dieser Barbarei Vorschub, wenn sie sie als Aufstand gegen Ungerechtigkeit adeln. “

    Nicht nur Cole Herr Lau. Zu den geistigen Brandstiftern gehört auch der iranische Präsident. Wie hat es so schön Ahmadinejad vor paar Tagen bei Euronews formuliert?

    „Wir sehen, dass auch in Europa Demonstrationen stattfinden, bei denen die Polizei sehr hart vorgeht. Wer seine Ansichten über grundlegende europäische Fragen äußert, der landet im Gefängnis. “

    und

    „Das ist nicht die Opposition. Die Opposition sind jene, die in den Straßen von London niedergeknüppelt werden. Die Studenten, denen die Gesichter blutig geschlagen werden.“

    http://de.euronews.net/2011/08/05/interview-mit-dem-iranischen-praesidenten/

    • 9. August 2011 um 18:00 Uhr
    • docaffi
  5. 6.

    @Tati
    „Sind diese Eltern grossteils nicht diejenigen, denen UK grosszügig die Einwanderung gestattet hat?“

    Sie meinen, die Kinder plündern die Läden ihrer Eltern?

    • 9. August 2011 um 18:02 Uhr
    • docaffi
  6. 7.

    @ docaffi

    Nein, die Kinder plündern die Läden der Eltern anderer Kinder.

    Das ist ein Zivilisationsbruch von Leuten, denen der Staat nichts bedeutet und die keinen Respekt vor dem Besitz anderer haben.

    Es grassiert dort eine opportunistische Selbstbedienungsmentalität, die einfach nur schockierend ist.

    Sehen wir hier die nächste Stufe der Sozialstaatsausbeuter?

    Daniel Greenfield sinniert bereits über das ‚Ende der Zivilisation':
    http://sultanknish.blogspot.com/2011/08/civilizations-end.html

    • 9. August 2011 um 18:16 Uhr
    • Serious Black
  7. 8.

    @ tati

    , denen UK grosszügig die Einwanderung gestattet hat?

    Spitzfindig könnte man anmerken, dass die Weat India Company deren Vorfahren weniggroßzügig in britisch beherrsches Territorium verfrachtet hat.

    • 9. August 2011 um 18:18 Uhr
    • M. Riexinger
  8. 9.

    @ Tati

    Shop owners along Wood Green, Turnpike Lane and Green Lanes, the majority of which are of Kurdish or Turkish owned have formed local protection units following riots in Tottenham which have spilled over to Wood Green.

    „We do not have any trust in the local police, our shops are next on the target list by the thugs who have ransacked Tottenham, we will protect our property“, said a leading member of the Green Lanes „unit“.

    Shop owners have been seen by London Daily News reporters carrying crow bars, and other objects in case of attacks.

    Groups of Turkish/Kurdish shop owners were meeting on street corners in Green Lanes this morning planning what would be the best course of action if rioters were to target their shops.

    http://www.thelondondailynews.com/police-lose-control-streets-shop-owners-form-local-protection-units-p-5381.html

    • 9. August 2011 um 18:20 Uhr
    • N. Neumann
  9. 10.

    @ NN

    Du meinst also:

    „Ähem, also, das ist also, jetzt eine Auseinandersetzung zwischen, leuten, also, die bestenfalls einen Beitrag zum äh Gemüsehandel, also leisten, und äh denen, also, die nicht einmal äh, das tun.“

    • 9. August 2011 um 18:22 Uhr
    • M. Riexinger
  10. 11.

    Ich bin gespannt, ob der MPS hiermit</a Erfolg haben wird.

    • 9. August 2011 um 18:27 Uhr
    • NKB
  11. 12.

    @JL

    Das wird jetzt aber schwer, dem Mob entgegenzutreten. Schließlich ist derselbe ja ein Produkt der liberalen Wohlfahrtstaaten, die auch noch dem letzten Armleuchter unentwegt erklären, dass die vollständige soziale Ungerechtigkeit herrscht.Die Gesellschaften haben eine Generation von nichtstuenden Soziopathen herangezüchtet, deren Ansprüche umso größer werden, je mehr Zucker man ihnen in den Hintern bläst. Das Anspruchsdenken dieses Wohlfahrts-Mobs ( das ja auch gerne von der deutschen Qualitätspresse formuliert wird) führt dann logisch zu derartigen Vorfällen.

    • 9. August 2011 um 18:30 Uhr
    • riccardo
  12. 13.

    Es sind vor allem die Bewohner der ärmeren Viertel, die zu den Geschädigten gehören, die kleinen Geschäftsleute, die sich dort ein Leben aufgebaut haben mit ihrer eigenen Hände Arbeit.

    Video angucken.

    • 9. August 2011 um 18:40 Uhr
    • M. Riexinger
  13. 14.

    @ SoC

    Tatkräftige Gemüsehändler werden das Abendland erretten !

    Kleiner Tipp für den arbeitsamen Mittelstand:

    Die Ideologiezentrale der rioters.

    http://sonsofmalcolm.blogspot.com/

    • 9. August 2011 um 18:45 Uhr
    • Thomas Holm
  14. 15.

    Das wird jetzt aber schwer, dem Mob entgegenzutreten.

    Nein.

    Schließlich ist derselbe ja ein Produkt der liberalen Wohlfahrtstaaten, die auch noch dem letzten Armleuchter unentwegt erklären, dass die vollständige soziale Ungerechtigkeit herrscht.Die Gesellschaften haben eine Generation von nichtstuenden Soziopathen herangezüchtet, deren Ansprüche umso größer werden, je mehr Zucker man ihnen in den Hintern bläst. Das Anspruchsdenken dieses Wohlfahrts-Mobs ( das ja auch gerne von der deutschen Qualitätspresse formuliert wird) führt dann logisch zu derartigen Vorfällen.

    Auf rechts gedrehtes Gutmenschentum ist nicht intelligenter als das original.

    • 9. August 2011 um 18:48 Uhr
    • N. Neumann
    • 9. August 2011 um 18:48 Uhr
    • M. Riexinger
  15. 17.

    Aufstand der „Gemüsehändler“;

    Türkisch-kurdische Mittelstands-Bürgerwehren machen verzogene Multikultiblagen in East London platt und keiner sagt was wegen rechtsradikal, oder so !

    h t t p://www.guardian.co.uk/uk/video/2011/aug/09/london-riots-london?CMP=twt_gu

    • 9. August 2011 um 18:56 Uhr
    • Thomas Holm
    • 9. August 2011 um 19:02 Uhr
    • M. Riexinger
  16. 19.

    Auf rechts gedrehtes Gutmenschentum ist nicht intelligenter als das original.

    Ist doch egal Neumann. Hauptsache Sie können wieder Wasser lassen.

    • 9. August 2011 um 19:31 Uhr
    • riccardo
  17. 20.

    Merke: Wer brandschatzenden Randalieren den „Dialog auf Augenhöhe“ verweigert und deswegen gar von „Kriminalität in reinster Form“ spricht und Strafen androht, ist „ignorant“ und populistisch. Wie kann Cameron es auch nur wagen, solche Gesprächsangebote auszuschlagen?

    • 9. August 2011 um 20:02 Uhr
    • NKB
  18. 21.

    ZEITGeist.

    • 9. August 2011 um 20:06 Uhr
    • M. Riexinger
    • 9. August 2011 um 20:42 Uhr
    • M. Riexinger
  19. 23.

    Stundenlanges seelenruhiges Ausplündern von einem Geschäft nach dem anderen; dazwischen ständiges Herumgefasel von root-causes und Benachteiligung, während die, die es durch eigene Anstrengung als Inhaber von Geschäften zu etwas gebracht haben, zu Dutzenden ruiniert werden, sind eine einzige Einladung, es den Plünderern gleichzutun.

    h t t p://www.youtube.com/watch?v=zZtZ7MaGq6M

    h t t p://www.dailymail.co.uk/news/article-2023932/London-riots-2011-Theresa-May-rules-tough-action-vigilantes-defend-shops.html

    • 9. August 2011 um 20:43 Uhr
    • Thomas Holm
  20. 24.

    oh, da wurde mein Kommentar gleich vernichtet. Dann würde ich sagen

    STEP TWO:

    Ist doch wahr! Ich spreche doch nur das aus, was alle denken!

    @Holm
    Der türkische Gemüsehändler hat sicher auch jede Menge Gurken. Wenn Sie ganz lieb sind, gibbet für Sie sicher eine gratis.

    • 9. August 2011 um 20:48 Uhr
    • Spirit Of Canakkale
  21. 25.

    @ NKB, MR

    Der Kommentar von Schlieben hätte auch von Eugen Drewermann sein können.

    • 9. August 2011 um 21:04 Uhr
    • N. Neumann
  22. 26.

    Schlieben ist nicht schlecht.

    ABER – es geht besser noch:

    http://linksunten.indymedia.org/de/node/44888

    • 9. August 2011 um 21:07 Uhr
    • Zagreus
  23. 27.

    @ NN

    Zunächst hatte ich auf die heilige Margot getippt, doch dann fiel mir auf, dass die Aufforderung fehlte, gemeinsam bei Kerzenschein eine Flasche Rotwein zu trinken, fehlte.

    • 9. August 2011 um 21:14 Uhr
    • M. Riexinger
  24. 28.

    Ultimative Riots in London! Fighter-Groups kontrollieren weite Teile der Stadt und lassen die Insignien des Kapitalismus und der rassistischen Ausbeutung in Flammen aufgehen! Jetzt ist kämpferische Solidarität mit den Londoner Genoss_innen gefragt!

    Genoss_innen: „Solidarity? Comrades? Wtf?! – Piss off!“

    • 9. August 2011 um 21:15 Uhr
    • N. Neumann
  25. 29.

    @ neumann

    im Grunde ist es so absurd, man kann nur noch lachen darüber wie in einem absurden Theaterstück – wenn einem nur nicht das Lachen ab und zu im Halse stecken bleiben würde dabei….

    • 9. August 2011 um 21:19 Uhr
    • Zagreus
  26. 30.

    Peinlich, dass man Marx und Engels verteidigen muss:

    Das Lumpenproletariat, dieser Abhub der verkommenen Subjekte aller Klassen, der sein Hauptquartier in den großen Städten aufschlägt, ist von allen möglichen Bundesgenossen der schlimmste.

    http://www.mlwerke.de/me/me16/me16_393.htm

    • 9. August 2011 um 21:22 Uhr
    • M. Riexinger
  27. 31.

    @ NN

    Zunächst hatte ich auf die heilige Margot getippt, doch dann fiel mir auf, dass die Aufforderung fehlte, gemeinsam bei Kerzenschein eine Flasche Rotwein zu trinken, fehlte.

    @ MR

    Die Randalierer würden die Pulle zwar alleine leer saufen, aber es wäre immerhin weniger riskant und träfe auf mehr Gegenliebe, als mit den Taliban ein gemeinsames abrahamitisches Friedensgebet zu verrichten.

    • 9. August 2011 um 21:24 Uhr
    • N. Neumann
  28. 32.

    Auch kein durchgehend rousseauistisches Menschenbild bei Engels und Luxemburg:

    Die Angriffe gegen das „Lumpenproletariat“ beschränkten sich nicht nur auf den materiell untersten Stand. Engels identifizierte (1887/88) in einem „zahlreichen Schmarotzeradel“ in der unteren Schicht des preußischen Junkertums ein „adliges Lumpenproletariat“, „das vom Schuldenmachen, zweifelhaftem Spiel, Zudringlichkeit, Bettel und politischer Spionage“ leben würde.[4]

    Rosa Luxemburg demgegenüber sprach einerseits vom „Lumpenproletariat“ als von „Verbrechern und Prostituierten“.[5] Andererseits aber bezeichnete sie so „eine besondere Schicht“ von „sozialem Abfall“, die in einer Phase gesellschaftlicher Umwälzung „riesig“ anwachse. Sie verortete deren Entstehung in „allen Schichten der bürgerlichen Gesellschaft“, nämlich als Ergebnis von deren „Verlumpung“. „Abstufungen zwischen kaufmännischem Preiswucher, Schlachtschitzen-Schiebungen, fiktiven Gelegenheitsgeschäften, Lebensmittelfälschung, Prellerei, Beamtenunterschlagung, Diebstahl, Einbruch und Raub“ würden so ineinanderfließen, dass „die Grenze zwischen dem ehrbaren Bürgertum und dem Zuchthaus“ verschwimme. Wenn die „konventionellen Schranken und Stützen für Moral und Recht“ in Umbruchsituationen fortfielen, falle die bürgerliche Gesellschaft „unmittelbar und hemmungslos einfacher Verlumpung anheim“[6].

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lumpenproletariat

    • 9. August 2011 um 21:34 Uhr
    • N. Neumann
  29. 33.

    @ Marriex & Neumann

    ich weis nicht was ihr habt. Ich finde die Idee, dass Sancta Margot mit einer Flasche Rotwein zu den Talibans reist zu einem gemeinsamen Gebet, eigentlich richtig gut. Anstatt sie dafür zu beschimpfen, sollten wir sie darin bestärken ihr vorhaben umzusetzen. Von daher: etwas mehr Toleranz bitte.

    • 9. August 2011 um 21:37 Uhr
    • Zagreus
  30. 34.

    @ SoC

    Spirit of Peshmerga – a true English Defence League

    „In Hackney, the location of much of the worst rioting, Kurds (some of them former Peshmerga fighters) and Turks bravely defended their shops and restaurants with bats and sticks. A true English Defence League, as one friend put it to me.“

    h t t p://www.newstatesman.com/blogs/the-staggers/2011/08/london-spread-night-police

    Ehre, wem Ehre gebührt !

    • 9. August 2011 um 21:45 Uhr
    • Thomas Holm
  31. 35.

    @ Marriex & Neumann

    ich weis nicht was ihr habt. Ich finde die Idee, dass Sancta Margot mit einer Flasche Rotwein zu den Talibans reist zu einem gemeinsamen Gebet, eigentlich richtig gut.

    @ Zagreus

    Der unfreiwillig(?) zynische Vorschlag mit dem Gebet war an Bundeswehrsoldaten gerichtet. Von ihrer Teilnahme war nicht die Rede.

    • 9. August 2011 um 22:07 Uhr
    • N. Neumann
  32. 36.

    Warum hacken hier alle auf Schwester Promilla rum?

    Die Frau ist doch nur ein Sympthom und keine Ursache.

    • 9. August 2011 um 22:14 Uhr
    • Mates
  33. 37.

    Ich weiß nicht was einige haben. Selbst in der „Mittelschicht“ macht sich Hoffnungslosigkeit breit.
    Sie wird ausgepresst vom Staat!
    In Berlin und anderswo, überall leere Läden. Pleiten ohne Ende. Finanzämter die die Kleinhändler mit horrenden Forderungen erpressen, Bürokratische Auflagen die zum kotzen sind. Mietpreiserhöhungen usw. Kaum jemand traut sich noch einen Laden aufzumachen. Außer Konzern-Ketten, die Verluste abschreiben können
    In den Migruh Vierteln konkurrieren die Händler untereinander mit Preis-Rabatten.Die Armut in den Vierteln wächst dramatisch, die deutsche Jugend ist genauso betroffen. Hoffnungslosigkeit ohne Ende. aber auch Kinder ohne Ende.

    Dann streitet man sich monatelang wegen eine Erhöhung von Hartz4 von 5 Euro oder eine Mini-Steuererleichterung von 600 Mio für mittlere Einkommen. Streicht soziale Projekte. schenkt aber der ganzen Welt Geld und zahlt die Boni von Pleite-Managern und Bänkern

    Hoch lebe der Turbo-Kapitalismus mit Gazgerd, Gazfischer,den Zumwinkels, Ackermanns und Co.
    Hoch leben die Sprösse und Schwindler aus wohlhabenden Familien alla Guttenberg und Mehrin

    Hoch lebe Katzenberger, Heidi-Klum, Big-Brother,DSDS, Dschungelcamp und all die anderen Assi-Sendungen, die die Jugend verderben

    Hoch lebe der Profi-Fußball mit seinen kranken Gehältern.

    Ich würde mich echt wundern, wenn das noch lange gut geht

    • 9. August 2011 um 22:26 Uhr
    • Cem Gülay
  34. 38.

    „Die britischen Krawalle müssen gestoppt werden.“
    Warum? Es reicht völlig aus, wenn man die Handys der Gewalttäter von der Presse abhören lässt und die kleineren Schäden über die Spesenrechnungen der Parlamentarier begleicht. Die abgebrannten Immobilien werden zunächst großzügig beliehen. Wenn sich wirklich nichts mehr an diesen faulen Krediten verdienen lässt, werden sie in die staatliche Bad Bank ausgelagert und von der BoE monetarisiert. So einfach kann man Probleme lösen, wenn man nur gewitzt (statt provinziell!) an die Sache herangeht.

    • 9. August 2011 um 22:30 Uhr
    • AM
  35. 39.

    @CG: Ich hoffe aber, dass die deutschen Unzufriedenen nicht direkt von Passivität in Randale umschlagen, sondern es zunächst einmal mit friedlicheren Protesten versuchen. Vorbilder dafür findet man in Spanien und Israel.

    @MR: Den ganzen Absatz sollten sich manche „linken“ Heißluftgebläse besonders gut durchlesen:

    Wenn die französischen Arbeiter bei jeder Revolution an die Häuser schrieben: Mort aux voleurs! Tod den Dieben! und auch manche erschossen, so geschah das nicht aus Begeisterung für das Eigentum, sondern in der richtigen Erkenntnis, daß man vor allem sich diese Bande vom Hals halten müsse. Jeder Arbeiterführer, der diese Lumpen als Garde verwendet oder sich auf sie stützt, beweist sich schon dadurch als Verräter an der Bewegung.

    • 9. August 2011 um 23:01 Uhr
    • Arjen van Zuider
  36. 40.

    @Cem

    Finanzämter erpressen nicht nur Kleinhändler. Und welche horrenden Forderungen sind das denn? Hinterzogene Ust?

    • 9. August 2011 um 23:16 Uhr
    • riccardo
  37. 41.

    AVZ

    Es ist stark auffällig, dass fast überall in Europa die Jugend benachteiligt wird. Arbeitslosigkeit und Niedrig-Jobs sind gang und gebe.

    Die Mehrheit der älteren Generationen haben ihre Schäfchen schon im trockenen.

    Kein Wunder, dass sich viele in Deutschland hinter Sarrazin verstecken, vor allem die ab 45 Jährigen und Älter die sich auch das Buch kauften.Die freuen sich über Sündenböcke, um sich moralisch rein zu waschen.

    Hier im Blog merkt man doch, welche Generation Sarrazin verteidigt.

    Einzelfälle gibt es natürlich, wie Sarrazin immer argumentiert

    • 10. August 2011 um 00:10 Uhr
    • Cem Gülay
  38. 42.

    AVZ

    Wann war der letzte große General Streik der Gewerkschaften.
    Von heute auf morgen könnte der Mindestlohn erreicht werden und die Zeit-Firmen geschlossen werden

    Aber ein Bahnhof hat einen revolutionären Character

    „Alles“ verfilzt, korrupt, ehrlos.
    Es geht nur noch um Machterhalt,Pfründe und ein bequemes Leben.

    • 10. August 2011 um 00:34 Uhr
    • Cem Gülay
    • 10. August 2011 um 02:10 Uhr
    • PBUH
    • 10. August 2011 um 02:17 Uhr
    • PBUH
  39. 45.

    @ Z # 33
    Ein etwas rabiater Vorschlag zur Lösung eines politischen und ästhetischen Problems.

    • 10. August 2011 um 08:16 Uhr
    • M. Riexinger
  40. 46.

    @ Cem Gülay

    „Wann war der letzte große General Streik der Gewerkschaften.
    Von heute auf morgen könnte der Mindestlohn erreicht werden und die Zeit-Firmen geschlossen werden“

    Das wäre ein interessanter Tagesordnungspunkt für den nächsten Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas; für deren Auslandssektion West aber natürlich nur.

    Sorry, wir haben Globalisierung und verteilt kann nur werden, was im Wettbewerb mit hungrigen Aufsteigern (China, Indien; zweimal eine Milliarde ++) erwirtschaftet worden ist. Wie man das pädagogisch genau vermitteln kann, weiss ich auch noch nicht, aber das ist es auch, was vermittelt werden muss.

    Man muss diesen Kids zeigen: Du hast es auch deswegen so schwer, einen Job zu bekommen, weil DIE (Bild auch China) nicht mehr so leben wollten, wie DIE (Bild aus Somalia). Die logische Konsequenz müßte eigentlich sein, sich zusammenzureissen. Denn wohin wollen all diejenigen flüchten, denen noch dreckiger geht; natürlich nach GB, D, F, I, etc. Von Griechenland bis Tunesien (von der richtig Dritten Welt ganz zu schweigen) wollen alle in die (noch) wirtschaftlichen Kernländer der EU. Und bei denen die Innenstädte in Brand zu setzen, ist global asozial.

    China lauert, und wo die investieren, da tragen die Vorarbeiter Pumguns (bisher nur in Afrika) aber: ich möchte die Griechen mal gegen ein chinesisches Hafenmanagement streiken sehen; in Piräus vielleicht; oder wie wäre es mit Liverpool ?

    • 10. August 2011 um 08:39 Uhr
    • Thomas Holm
  41. 47.

    @ MR

    Lumpenproletariat war auch das Stichwort, weshalb der Sowjetblock damals gegen die Einrichtung von UNRWA war.

    • 10. August 2011 um 08:40 Uhr
    • Serious Black
  42. 48.

    @ SB

    Tausche Fundstelle „Völkerabfälle“ (K. Marx in NRZ, Jan. 1849)

    h t t p://www.youtube.com/watch?v=P3uFUxMwA1w

    gegen Fundstelle:

    „Lumpenproletariat war auch das Stichwort, weshalb der Sowjetblock damals gegen die Einrichtung von UNRWA war“

    • 10. August 2011 um 08:45 Uhr
    • Thomas Holm
  43. 49.

    Thomas

    Die Bänker, die die Milliardenverluste eingefahren haben, zuckten auch nur mit den Schultern und sagten, sorry, Globalisierung.

    Schlagwort Globalisierung und Erpressung durch Abwanderung, waren die Pfunde der Turbo-Nazi-Kapitalisten.

    Die ganze Welt steht vor einem Finanz-Chaos und der Massenarbeitslosigkeit.

    Du weißt doch was abgeht!

    • 10. August 2011 um 09:17 Uhr
    • Cem Gülay
  44. 50.

    Police have begun a murder inquiry after three pedestrians were run over and killed by a driver in Birmingham.

    …..

    It is not yet known if the deaths are linked to overnight rioting in the West Midlands. There were 80 arrests on a second day of disorder in the region.

    It is thought the men who died had just come out of a mosque and were protecting their neighbourhood at the time of the incident in Winson Green.

    http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-birmingham-14471405

    • 10. August 2011 um 09:17 Uhr
    • M. Riexinger
  45. 51.

    @ Cem Gülay

    „Du weißt doch was abgeht!“

    Muss zur Bank; melde mich heute Nachmittag.

    • 10. August 2011 um 09:27 Uhr
    • Thomas Holm
  46. 52.

    Sorry, war nicht ganz korrekt. Bei der Abstimmung am 08.12.1949 haben sich der Sowjetblock und Südafrika der Stimme enthalten.

    Leider gibt’s auf der UN-Seite kein Protokoll von Gromykos Rede. Natürlich hat er den Begriff Lumpenproletariat nicht benutzt, aber er war gegen eine Abhängigkeit der Proletarier von einem UN-Wohlfahrtsprogramm.

    Schließlich kannte er seinen Marx.

    • 10. August 2011 um 10:26 Uhr
    • Serious Black
  47. 53.

    Laut Spiegel online, wurden die Männer an einer Tankstelle überfahren, nicht bei einer Moschee. Wird bewusst verschwiegen, dass anti-asiatischer Rassismus eine nicht unerhebliche Rolle bei den Krawallen spielt?

    • 10. August 2011 um 10:57 Uhr
    • M. Riexinger
  48. 54.

    @M. Riexinger, 50.

    Wenigstens gibt es jetzt den Anlass, sich gegen die Unterdrückung von Muslimen zu wehren.

    • 10. August 2011 um 11:00 Uhr
    • FreeSpeech
  49. 55.

    @MR

    Meinen Sie anti-asiatisch auf deutsch oder auf englisch (siehe 2. Bild)

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2024001/UK-riots-2011-London-Birmingham-people-forced-strip-naked-street.html

    Könnten sie sich etwas mehr auslassen?

    • 10. August 2011 um 11:23 Uhr
    • FreeSpeech
  50. 56.

    Gen gesagt, zurücktreten!

    • 10. August 2011 um 11:36 Uhr
    • M. Riexinger
  51. 57.

    Bei Pipi ist von der Moschee auch keine Rede. Passt weder den Gutis noch den Muselfrssern ins Konzept.

    • 10. August 2011 um 11:42 Uhr
    • M. Riexinger
  52. 58.

    @MR

    Werden die White Suprematists in Zukunft ihre 4% Neanterthaler betonen? 😉

    • 10. August 2011 um 11:56 Uhr
    • FreeSpeech
  53. 59.

    @ FS

    Ahugga!

    • 10. August 2011 um 12:00 Uhr
    • M. Riexinger
  54. 60.

    jugend ist leidenschaft. das bürgerliche bild des angepassten und friedlichen jugendlichen ist neueren datums und weitgehend auf die historische und geographische ausnahmesituation des nordatlantischen raumes nebst seiner neuzeitlichen einflußgebiete in asien beschränkt. canetti und heinsohn haben zum jugendlichen gewaltpotential und seinen gesellschaftspolitischen auswirkungen alles gesagt. m.e. können nur autorität und macht gewaltpotentiale in geordnete bahnen ablenken. da wir uns scheuen, die machtfrage konsequent zu stellen, sind wir den eruptionen der leidenschaften ausgeliefert. aber keine sorge: von breivik schreibt auch schon keiner mehr – wann war das nochmal?

    • 10. August 2011 um 22:33 Uhr
    • maciste
  55. 61.

    Every London borough has a team of specially trained officers whose task .

    • 18. August 2011 um 23:34 Uhr
    • business
  56. Kommentar zum Thema

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