Ein Blog über Religion und Politik

„Nürnberg 2.0″: Lau bereitet islamische Gesinnungsdiktatur vor

Von 5. Januar 2012 um 16:45 Uhr

Von einem Freund wurde ich darauf hingewiesen, dass ich es nun auch zu der zweifelhaften Ehre gebracht habe, an dem Internetpranger der rechtsextremen Islamhasserszene mit dem lachhaften Namen "Nürnberg 2.0" gelistet zu sein. Die Vorstellung, man müsse "Wegbereiter der Islamisierung" wie mich für einen kommenden Prozess vormerken, einen Kriegsverbrecher-Prozess nach dem Vorbild des Nürnberger Prozesses am Ende des Dritten Reiches, teilen die unbekannten Initiatoren übrigens  mit Anders Breivik.

Ups, damit habe ich dann wohl schon wieder einen Anklagepunkt mehr in meiner Akte (s.u.).

Mach ich mir Sorgen? Nein. Jedenfalls nicht um meine persönliche Sicherheit. Ich habe es vergleichsweise leicht damit, denn ich bin für diese Leute zwar ein Volksverräter, aber immerhin ein Herkunfstdeutscher. Ich muss also nicht mit dem Hass umgehen, den allein schon ein Name wie Gülay, Akyün, Kiyak, Mazyek, Öney, Özdemir oder Ozoguz oft mit sich bringt. Ich werde nicht bei der geringsten Aufmüpfigkeit von Dutzenden Leserbriefschreibern symbolisch ausgebürgert und "zurück nach Anatolien" gewünscht. Ich muss bisher nur präpotente Blogkommentatoren aus der PI-Szene aushalten, die sich in ihrer Dummheit und Verblendung selber demontieren. Also ruhig Blut.

Aber, aber, aber...

Die Radikalisierung, ja die derzeitige geistige Mobilmachung in diesem Milieu, ist allerdings bedenklich. Michael Mannheimer, der Nürnberg 2.0 heftig in seinem Blog bewirbt, schreibt seit Wochen immer wieder in Variationen, es sei ein "Völkermord an den Deutschen" im Gange, vorbereitet und flankiert durch Leute, wie sie auch auf "Nürnberg 2.0." angeprangert werden. Und wenn ein "Völkermord" verhindert werden kann, wird da nicht Widerstand zur Pflicht? Mit allen Mitteln? So wird der Anti-NS-Mythos "Nürnberg" in die Selbstermächtigungsphantasien islamhassender Rechtsradikaler eingearbeitet.

Crazy.

Am liebsten würde ich sagen: Das ist so durchgeknallt, das kann doch keiner ernst nehmen. Das ist Realsatire. Seit dem letzten Juli und seit den Enthüllungen über die "NSU"  fällt mir das schwer.

 

Hier die unvollständige Anklage-Akte:

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Haben sie ihr Ziel doch endlich erreicht.

    Deutschland, das Land der Opfer.

    • 5. Januar 2012 um 17:10 Uhr
    • PBUH
  2. 2.

    Nicht Jammern Herr Lau.

    Wir sind das seit 30 Jahren gewöhnt. Ich und meine Brüder hatten mehrere Nazi-Attacken abwehren müssen. Keine Schneeballschlacht. Es ging um Leben und Tod.

    Nur Gegenwehr ließ die Gegner zur Einsicht bringen.

    Wenn Sie mein Buch gelesen hätten, dann wüssten Sie warum gerade eine Radikalisierung von Bio-Deutschen stattfindet. Ich warne seit 2 Jahren mit meinem Buch davor. Es wird viele Tote und Verletzte geben.

    Ihre Zeitung hat nicht mal eine kleine Rezension gebracht. Nur weil man meine Visage Arrogant findet. Muss mich ja keiner lieben. Ich habe das wichtigste Buch über den 30 Jährigen Konflikt zwischen Türken und Deutsche beschrieben. Ich war der erste der bei Anne Will, es öffentlich politisch inkorrekt aus sprach. Doch bei euch Teflon-Gutis prallte es ab. Ich habe verbündete gebraucht, aber eure Arroganz und Ignoranz wird euch zum Verhängnis werden. Jetzt will ich nicht mehr und meine Tausende Anhänger werde ich auch nicht mobilisieren.

    Mich muss keiner Ausweisen. Ich gehe irgendwann mal freiwillig oder wenn ich Kinder habe, werde ich sie fürs Ausland trimmen

    • 5. Januar 2012 um 17:33 Uhr
    • Cem Gülay
  3. 3.

    Beim Austeilen sind die Linken immer ganz groß. Beim Einstecken weniger.

    Lau merkt jetzt am eigenen Leib, wie angenehm es ist in die Nazi-Ecke gestellt zu werden.

    Wo die einen nach dem Verfassungsschutz schreien, rufen die anderen nach Nürnberg 2.0. Lächerlich das Ganze.

    @Cem Gülay

    Wenn Sie mein Buch gelesen hätten, dann wüssten Sie warum gerade eine Radikalisierung von Bio-Deutschen stattfindet.

    Haben sie irgendwelche Anhaltspunkte für eine GEWALTSAME RADIKALISIERUNG der Deutschen? Oder verwechseln sie nur die inzwischen bei der Mehrheitsbevölkerung angekommene negative Meinung über muslemische Migranten mit Radikalität?

    • 5. Januar 2012 um 17:48 Uhr
    • Joerg Mohammet Warm
  4. 4.

    Jöerg Warm

    Lesen Sie das Buch. Einige Konservative Chefredakteure waren beeindruckt. Weil Fair und ehrlich. Mit dem Islam hat es weniger zu tun. Eher was Sie sagen. Gewalt und Gegengewalt.

    • 5. Januar 2012 um 17:51 Uhr
    • Cem Gülay
  5. 5.

    So wird der Anti-NS-Mythos “Nürnberg” in die Selbstermächtigungsphantasien islamhassender Rechtsradikaler eingearbeitet.

    So ist das nunmal mit Mythen: Sie werden plötzlich von unerwarteter Seite vereinnahmt. Waren die Linken, die 1968 die Einführung des Widerstandsparagraphen gefordert hatten, denn wirklich so blind, zu glauben, es könnten sich nicht eines Tages auch Neonazis im Kampf gegen das „System“ darauf berufen?

    • 5. Januar 2012 um 17:56 Uhr
    • Arjen van Zuider
  6. 6.

    Das Lustigste ist ja eigentlich, dass sich diese Faschos tatsächlich als „Demokraten“ sehen. Ist wirklich Realsatire.

    • 5. Januar 2012 um 17:58 Uhr
    • Hein_W
  7. 7.

    Hein_W

    Warum? Die Nazis hatten sich auch damals als die wahren Sozialisten gesehen, und die Sozialdemokraten als Vaterlandsverräter

    • 5. Januar 2012 um 18:00 Uhr
    • Cem Gülay
  8. 8.

    Heute keine gute Lau-ne hier. Nürnberg 2.0 macht dem Mann wohl doch etwas zu schaffen.

    • 5. Januar 2012 um 18:03 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  9. 9.

    @Cem Gülay

    Sie können sich auch nicht entscheiden, oder? Haben Sie nicht gestern noch für eine strikte Unterscheidung von ‚Nazis‘ und ‚Neonazis‘ plädiert?

    Man kann sich doch nicht im Jahre 2012, auch mit dem Wissen über das dritte Reich, ernsthaft für einen Demokraten halten, wenn man die Hinrichtung des politischen Gegners fordert.

    • 5. Januar 2012 um 18:09 Uhr
    • Hein_W
  10. 10.

    SOC

    Er versucht sich einzureden, dass wir zuerst dran sind. Da analysiert er wieder falsch. Die Rechte hat erkannt, dass sie erst die Laus in D loswerden müssen, dann kann man sich an die Deportationen ranmachen.

    Womit er richtig liegt, ist der Zustand, das er die Gefahr unterschätzt hat und auch keinen wirklichen Wendepunkt sieht.

    Die Zahlen der rechtsextremistischen Übergriffe steigen ständig.

    Es braucht nur einen Guttenberg-Typ und es ist geschehen um Sonne Mond und Sterne. Den Kinderlosen wird es egal sein, aber nicht Herrn Lau

    • 5. Januar 2012 um 18:11 Uhr
    • Cem Gülay
  11. 11.

    Hein_W

    Ihnen scheint es an Intelligenz zu mangeln. Wenn ich von der Vergangenheit rede, sind es Nazis. Gegenwart Neo-Nazi.

    Hoffentlich können Sie kämpfen, sonst sind Sie zu nicht zu gebrauchen

    • 5. Januar 2012 um 18:14 Uhr
    • Cem Gülay
  12. 12.

    Ich gehe davon aus, dass Jörg Lau bei Nürnberg 2.0 einen Freispruch erster Klasse erhält mit Sternchen und Lobkärtchen, zumindest in einem Rechtsstaat.

    Alles was ich bisher von Jörg Lau gelesen habe, ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt, dazu zählt auch der Ruf nach dem Verfassungsschutz, obwohl ich aus dem nicht schlau werde. Sollen jetzt V-Männer bei PI-News mitschreiben oder ist es schon Genugtuung an sich, wenn PI und ähnliche im Verfassungsschutzbericht der Jungen Welt und dem Neuen Deutschland Gesellschaft leisten?

    Mir persönlich wäre es lieber, wenn sich nicht der Verfassungsschutz, sondern die Strafermittlung sich um Blogs wie PI kümmern würden und die Straftaten die über die freie Meinungsäußerung hinaus gehen, wie Volksverhetzung und Beleidigung, konsequent verfolgen würden. Straftaten zu verfolgen ist eben nicht die Aufgabe eines Verfassungsschutzes.

    • 5. Januar 2012 um 18:21 Uhr
    • Strogart
  13. 13.

    Herr Lau,Sie sind einfach Spitze. Eine Ehre für Sie, für den Endkampf verewigt zu werden.Wer weis wer in 10 oder 20 Jahren Regiert. Nur Mut Herr Lau.

    • 5. Januar 2012 um 18:23 Uhr
    • Laumann
  14. 14.

    Der Mega Witz ist doch, dass man nicht mal die NPD verboten bekommen hat und jetzt sich auf PI einschießt.

    Ich war ja selbst ein Target von PI. Heute sehe ich das ziemlich gelassen. Mir machen eher die ewigen Gutis Angst, die noch mehr Einwanderung wollen oder EU-Fanatiker die Rumänien und Bulgarien aufgenommen haben und damit Millionen vom fahrenden Volk.

    Man kann sich die Rechten auch selbst züchten

    • 5. Januar 2012 um 18:26 Uhr
    • Cem Gülay
  15. 15.

    @Gülay

    Vielleicht sollte er um sein Leben lau-fen. Oder womöglich g-lau-bt er an das System? Aber er ist schon ein sch-lau-er Fuchs, der alte Lau-sbub. Wenn es eng wird, setzt er sich ab nach Bres-lau oder k-lau-t sich eine neue Identität.

    • 5. Januar 2012 um 18:26 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  16. 16.

    @Cem Gülay

    Ich bin stolz, dass Sie so ein oberschlaues Bürschchen sind und die begrifflichen Unterschiede verstanden haben. Sie raffen nur leider nicht, dass die Nazis im dritten Reich einen ganz anderen soziologischen Hintergrund hatten, als die heutigen Neonazis.

    • 5. Januar 2012 um 18:27 Uhr
    • Hein_W
  17. 17.

    @ CG

    Wieviele Einwanderer sind denn tatsächlich aus B und RO gekommen?

    • 5. Januar 2012 um 18:28 Uhr
    • marriex
  18. 18.

    @ Hein Blöd

    Sie raffen nur leider nicht, dass die Nazis im dritten Reich einen ganz anderen soziologischen Hintergrund hatten, als die heutigen Neonazis.

    Richtig, in etwa den der Linksgrünen uned Europäisten.

    • 5. Januar 2012 um 18:29 Uhr
    • marriex
  19. 19.

    CG

    „Mir machen eher die ewigen Gutis Angst, die noch mehr Einwanderung wollen[…]“

    Kann man das mit „Scheiß Ausländer! Nehmen uns die Arbeitsplätze und die Frauen weg“ zusammenfassen?

    • 5. Januar 2012 um 18:31 Uhr
    • Hein_W
  20. 20.

    @Riexi

    Ihre Ein- bis Zweizeiler werden auch immer dümmer. Ist Pipifanten-Fascho-Terminologie nicht unter Ihrem Niveau?

    • 5. Januar 2012 um 18:34 Uhr
    • Hein_W
  21. 21.

    – der leibhaftige Gott-sei-bei-uns himself –
    – The Evil is always and everywhere –

    Was schon lange meine Vermutung war:
    Der Böse ist immer und überall – insbesondere hier auf dem Blog

    http://www.youtube.com/watch?v=m4Tltk8syss

  22. 22.

    @ Hein Blöd

    Es ist ein Einzeiler. Sie zählen wie Foroutan.

    • 5. Januar 2012 um 18:36 Uhr
    • marriex
  23. 23.

    Ach Lau,

    genau wegen solchen Thesen erreichen Sie allen außer den „Rechtspopulismus“ zu stoppen. Pauschalisieren und nazifizieren. Erbärmliche Logik, in Ihrer Zunft aber leider vorherrschend. Klar, Quote ist alles. Mir sind die Spinner bei PI ebenso ein Dorn im Auge wie Sven Lau (Verwandt?).

    Islamkritik
    Migrantengewalt
    Islamismus
    Türkischer Rassismus ( a la Graue Wölfe)

    alles Rechtspopulistisch… nicht wahr?

    • 5. Januar 2012 um 18:37 Uhr
    • Sebastian
  24. 24.

    @Riexi

    Den ‚selektives Lesen‘-Virus haben Sie nun auch. Das tut mir leid. Aber trösten Sie sich. Sie sind nicht alleine.

    • 5. Januar 2012 um 18:43 Uhr
    • Hein_W
  25. 25.

    Ich finde, auf so einer Liste sollen nur Leute stehen, die vorsätzlich den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaate bekämpfen. Herr Lau gehört nicht dazu. Herr Mazyek gehört auf diese Liste.

    Herr Lau glaubt, dass er das richtige tut. Ihn treibt die Angst vor Fremdenhass an, er will ein zweites drittes Reich verhindern. Das heißt, dass seine Motive sicherlich redlich ist. Aber, Vater vergib Ihm, denn er weiß überhaupt nicht, was er tut.

    Das ist sein Problem. Ich befand mich vor vielen Jahren auch in diesem Zustand geistiger Umnachtung. Ich hätte mich wohl kaum umstimmen lassen, wenn man mich auf so eine Liste gesetzt hätte.

    Es ist nur so, dass bei einigen Menschen der Schädel dicker ist oder die Indoktrination gründlicher. Wie schwierig es ist, einen Muslimen davon zu überzeugen, dass der Koran nicht fehlerlos ist, ich kann davon ein Lied singen. Ich liefere historische Fehler, naturwissenschafliche Fehler und selbst mathematische Fehler; es dringt nicht durch. Es dauert Monate, Jahre, bis es Pling macht. Dazu kommt bei Muslimen, die fürchterliche Angst vor göttlicher Strafe. Selbst Zweifel sind nicht erlaubt. Kuffar (Ungläuigen) werden grundsätzlich böse Motive unterstellt.

    Nun gut, jetzt fühlt sich Herr Lau durch Nürnberg 2.0 bedroht. Seinen Kritikern unterstellt er jetzt unredliche Motive und wertet automatisch Ihre Beiträge in diesem Lichte. Es ist absoluter Quatsch und kontraproduktiv so vorzugehen.

    Wenn man jemand so an den Pranger stellt, dann nur, wenn klar ist, dass die Person aus Vorsatz und aus unredlichen Motiven heraus handelt. Herrn Lau sollte man streichen und Ihn einfach aufklären. Aber Herr Lau sollte auch nicht so leichtsinnig mit der Nazikeule schwingen. Das gehört sich auch nicht.

    Ich hoffe, das war jetzt ausgewogen und für alle Leser verdaulich, auch wenn natürlich die Emotionen jetzt hochkochen.

    • 5. Januar 2012 um 18:53 Uhr
    • sickbu
  26. 26.

    Herr Lau, ohne diesen Vorgang überhöhen zu wollen – vielleicht sollten Sie es erwägen, Strafanzeige gegen Unbekannt erstatten. Man muss sich wirklich nicht alles gefallen lassen, und wer weiß, wann der nächste nationalgesinnte Verteidiger des Abendlandes daherkommt und aus Worten Taten folgen lassen möchte.

  27. 27.

    @ sickbu

    Amen.

    • 5. Januar 2012 um 19:02 Uhr
    • marriex
  28. 28.

    Hein_W

    Ach Heinchen, dann nimm Du mal ne Sippe von 8 auf und laber dann nochmal. Großmaul,Wasser predigen und Wein saufen, wie Hummer Wagenknecht und Rot-Wein Lafontaine.

    Eure Zeit ist abgelaufen Heino, abgelaufen. Viele Deiner Sorte sind schon umgefallen. Ich hab sie überall kennengelernt, sie wollen nicht mehr und haben es gebeichtet. 80% Zustimmung für Sarrazin, lass es 50% sein. 40 Millionen Nazis?

    Hast du dein Kind auch auf der Privat-Schule, wenn nicht tue es mal in eine Migruh Schule mit 90%.

    Sei mutig Linksfaschist. Hier darfst Du es noch, aber im Osten habt ihr nicht eine Parzelle mehr in eurer Hand.

    Versteckt euch hinter der Polizei, die euch auch am liebsten den Schädel einschlagen würde. Die Rechten werden mit euch kurzem Prozess machen, wie Breivik in Norwegen. Die Ausländer die Du alle aufgenommen hast werden abhauen und dich in deinem Blut liegen lassen.

    • 5. Januar 2012 um 19:04 Uhr
    • Cem Gülay
  29. 29.

    Lau plädiert dafür: „Der Islam als Religion eines wesentlichen Teils der Bevölkerung muss Teil der staatsverfassungsrechtlichen Wirklichkeit werden.“

    Bei diesem Satz wird mir allerdings auch speiübel. Wenn Herr Lau das gesagt haben sollte, dann möchte ich Ihn bitten das noch einmal gründlich zu überdenken. Wenn der Islam staatsverfassungsrechtliche Wirklichkeit wird, dann ist das das Ende des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates. Dann ist das ein Plädoyer für eine islamische Theokratie. Es wiederspricht auch der verfassungsmäßig vorgeschriebenen Trennung zwischen Staat und Religion.

    Wahrscheinlich wahr ihm das nicht bewusst, als er es sagte. Aber jeder Mensch redet auch mal dummes Zeug. Entscheidend ist, dass man seiner Fehler eingesteht und dazulernt.

    • 5. Januar 2012 um 19:05 Uhr
    • sickbu
  30. 30.

    @ CG

    Hast du dein Kind

    Kind hat er nicht, ist er.

    • 5. Januar 2012 um 19:05 Uhr
    • marriex
  31. 31.

    Herr Lau, sehen Sie es als Ritterschlag.

    • 5. Januar 2012 um 19:08 Uhr
    • dagmar.schatz
  32. 32.

    Marriex

    Glaube ich auch, vielleicht ein Mädel. Hoffentlich bewirbt Sie sich für den Guti-Dienst in Nah-Ost. Mal sehen ob sie gesund nach Hause kommt

    • 5. Januar 2012 um 19:09 Uhr
    • Cem Gülay
  33. 33.

    @CG

    „Zeit abgelaufen, Linksfaschist, Migruh-Schule, nationalbefreite Zone im Osten, im Blut liegen lassen…“

    Ist das deine Gesinnung, oder haste einen Schlaganfall? Bei letzterem solltest du zum Arzt gehen. Andernfalls auch.

    @Onkel-Riexi

    Du lässt echt nach.

    • 5. Januar 2012 um 19:15 Uhr
    • Hein_W
  34. 34.

    Genau genommen müßte man Lau und manchen der Kommentatoren hier als Einfaltspinsel bezeichnen. Es ist ungefähr wie mit dem Irren der vor sich hin lacht .. und sich besonders schlau vorkommt.
    Und es gab schon andere „Sozialisten“ die sich als Handlanger des Islams versuchten – siehe Iran – oder jetzt im sogenannten arabischen Frühling der wohl bald ein Winter sein wird.

    Aber so was übersteigt den Horizont eines Islamkritikhassers. Das Problem ist nur, dass das Ergebnis in wenigen Jahren zu sehen ist – genau wie hier wenn man der Islamisierung nicht einhalt gebietet.

    Es gibt friedliche Muslime
    aber es gibt keinen friedlichen Islam

    glaubt es – oder nicht. Es ändert nichts an der Wahrheit dieses Spruches.

  35. 35.

    Hein_W

    Dein Großmaul wird Dich zum Arzt bringen, schneller als Du glaubst

    • 5. Januar 2012 um 19:18 Uhr
    • Cem Gülay
  36. 36.

    Traurige Melodie, die ich beim Abschied höre …
    http://www.youtube.com/watch?v=jZkpdAYrPKk
    Triste melodía que oigo al partir

  37. 37.

    Hein_W

    Komm mutiger Kämpfer. Lass uns in den Osten fahren. Nur Du und ich. Beide stellen wir uns auf dem Marktplatz. Mal sehen was passiert.

    Willst Du eine Veteranen von unzähligen Schlachten mit Nazis belehren, Du respektloses Schandmaul

    • 5. Januar 2012 um 19:26 Uhr
    • Cem Gülay
  38. 38.

    Sickbu

    Man, heiraten Sie doch Bassam Tibi. Sie gehen mir auf die Nerven. Hatten Sie hier nicht Hausverbot?!

    • 5. Januar 2012 um 19:29 Uhr
    • Cem Gülay
  39. 39.

    Wenn Türken von Respekt sprechen, dann ist immer höchste Vorsicht geboten.

  40. 40.

    Weltenseher

    Ich bin Hamburger

    • 5. Januar 2012 um 19:33 Uhr
    • Cem Gülay
  41. 41.

    Leider verhält sich unser Staat ( Politik und Gerichte ) so als wäre er der unparteische Schiedsrichter.Dabei muß jeder Politiker ,jeder Richter ,Polizist und Zeitsoldat einen Eid darauf schwören diesen demokratischen Staat zu schützen !
    Ist ein Vorgehen gegen Rechtsradikale nur möglich ,wenn diese auf „kämperische Weise „gegen diesen Staat vorgehen ?
    Dabei hat Hitler nach dem gescheiterten Putsch auch auf Gewalt gegen den Staat verzichtet : Stattdessen hat seine SA seine Gegner auf offener Straße ermordet , bis sich kein Bürger mehr in die Wahllokale getraut hat !
    Liebe Politiker und liebe Richter , das Grundgesetz läßt sich sicher unterschiedlich auslegen – was die Grenzen der Meinungsfreiheit angeht , aber bitte lest doch auch noch mal die alten Geschichtsbücher !

    • 5. Januar 2012 um 19:36 Uhr
    • Heinz_K
  42. 42.

    Nürnberg 2.0 ist ein Pranger, und Pranger sind keine Argumente, sondern Aufrufe. Hetze. Dreckige Hetze. Am Ende führen sie zu Gewalt.

    Da sind Herrn Laus Bedenken verständlich.

    • 5. Januar 2012 um 19:40 Uhr
    • FreeSpeech
  43. 43.

    @marriex (27): Et tu, Riexius?

    • 5. Januar 2012 um 19:42 Uhr
    • Jörg Lau
  44. 44.

    Freespeech

    Das Plakat ist ein Aufruf zum Mord! Kennen wir doch aus den Western. Tod oder Lebendig

    • 5. Januar 2012 um 19:42 Uhr
    • Cem Gülay
  45. 45.

    FS:

    „Da sind Herrn Laus Bedenken verständlich.“

    Und weshalb beteiligst du dich dann daran? Multiple Persönlichkeit?

    • 5. Januar 2012 um 19:44 Uhr
    • Hein_W
  46. 46.

    @Hein_w

    Bei den Moslems nennt er sowas „takiyya“.

    • 5. Januar 2012 um 19:47 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  47. 47.

    @Hein_W

    Sie wissen Dinge über mich, die mir unbekannt sind. Was werde ich morgen frühstücken?

    • 5. Januar 2012 um 19:51 Uhr
    • FreeSpeech
  48. 48.

    Freespeech

    In der Schweiz nehmen ihn die Bios die Heimat weg und hier werden Sie von den Bios als Nazi beschimpft.

    Überlegen Sie mal was abgeht

    • 5. Januar 2012 um 19:57 Uhr
    • Cem Gülay
  49. 49.

    @Cem Gülay

    Nicht gerade Mord. Aber es ist schon eine Kopie der Aufrufe gegen Redeker und ähnliche Fälle. Das sind keine Argumente, das ist nur noch übel. Ich schätze das als Drohung ein, also justiziabel.

    • 5. Januar 2012 um 19:59 Uhr
    • FreeSpeech
  50. 50.

    @CG

    In der Schweiz nehmen ihn die Bios die Heimat weg

    Verstehe ich nicht. Bitte erklären.

    • 5. Januar 2012 um 20:00 Uhr
    • FreeSpeech
  51. 51.

    @Spirit of Canakkale

    Stimmt. Die gute, alte Taqiyya. Weshalb nicht die nützlichen Dinge bei den Moselems klauen. Klappt mit der Gewalt ja auch.

    @FS

    Ich find‘ dich eigentlich nur deshalb so widerlich, weil du nicht zu deiner braunen Gesinnung stehst.

    „Nürnberg 2.0″ ist im PI-Kosmos geboren worden. Und du schreibst auf PI Artikel und tobst dich dort in den Kommentaren aus. Der PI-Pranger ist ja nun auch legendär: Wenn ihr dort mal wieder Namen und Adressen vom Feind veröffentlicht, dann machen sich die tapferen Kommentarbereicherer gleich ans Werk und versuchen dem Gegner mit wüsten Drohungen und Beleidigungen den Garus zu machen.

    • 5. Januar 2012 um 20:14 Uhr
    • Hein_W
  52. 52.

    43. @marriex (27): Et tu, Riexius?

    Korrekturvorschlag:
    Et tu, Riexi?

    Begründung:
    Wörter der o-Deklination auf -us haben im lateinischen Vokativ Singular eine andere Form als der Nominativ und enden dann auf -e: domine.
    Eigennamen auf -ius bilden den lateinischen Vokativ Singular auf -i, z.B. bei Antonius: ‚Antoni‘, Pompeius: ‚Pompei‘
    http://www.lateinwiki.org/o-Deklination

  53. 53.

    @ Hein-W – # 51

    Ist FreeSpeech eigentlich die Inkarnation des Bösen schlechthin?

    The Evil is always and everywhere … FreeSpeech?

    http://www.myvideo.de/watch/7283037/EAV_Bankueberfall

  54. 54.

    Wie kommt man auf diese Liste?
    Interessante „Vorwürfe“: Lobbyarbeit für eine fremde Macht!!
    War das nicht auch eine der Aussagen von Breivik, die letztlich eine der wesentlichen Indikatoren für seine psychische Erkrankung darstellten?
    Dieses Leute sind eigentlich nicht mehr diskurswürdig, sondern nur noch medikamentös zu behandeln. Für eine hinreichende Diffenenzialdiagnostik siehe ICD, ICF, DMS.

    • 5. Januar 2012 um 20:21 Uhr
    • Volker
  55. 55.

    @Hein_W

    Ich find’ dich eigentlich nur deshalb so widerlich, weil du nicht zu deiner braunen Gesinnung stehst.

    Wie gesagt, Sie wissen mehr über mich als ich selber. Darum nochmals meine Frage: Was werde ich morgen frühstücken? Bitte antworten, sonst verhungere ich womöglich noch.

    (Dass Sie mich hassen, kann ich nachvollziehen. Ich bin ja glücklich verheiratet, in angenehmer Situation, kann klar denken, habe keine üblen Gedanken und keine dubiose Verwandtschaft zu verdängen, und bin nicht vom Staat abhängig.)

    • 5. Januar 2012 um 20:22 Uhr
    • FreeSpeech
  56. 56.

    Freespeech 49

    Bravo, in Guti-Manier geantwortet.

    Das ist eine klare Ansage der Kopf-Jagt. Mindestens schwere Körperverletzung. Wer soll sich besser auskennen als ich, für den Mord und Totschlag, leider zum Leben gehörte.

    Die Meisten Täter die sich berufen fühlen, sind nicht gerade die Schlausten, aber gefährlich. Ein Plakat kann eine Botschaft vermitteln, ist aber kein direkter Aufruf. Da kommen Sie ins Spiel und relativieren. Genialer Schachzug. Man sprüht den Hass raus und hofft auf einen Spinner der Zufällig an Jörg Lau vorbei läuft und sich an das Plakat erinnert.

    Der Täter agiert. Wenn er erwischt wird? Niemand hat ihn den Auftrag gegeben. Die geistigen Brandstifter bleiben unerkannt. Geniale Taktik und ziemlich fies.

    Selbst wenn nichts passiert, hofft man auf den Effekt der Angst vom Betroffenen.
    Ungewissheit ob jemand zuschlagen könnte ist die schlimmste Folter. Ich habe das Jahre durchgemacht.

    • 5. Januar 2012 um 20:23 Uhr
    • Cem Gülay
  57. 57.

    @Publicola

    Ich denke, das hat mit Projektion zu tun.

    • 5. Januar 2012 um 20:24 Uhr
    • FreeSpeech
  58. 58.

    Hein_W:

    “Nürnberg 2.0″ ist im PI-Kosmos geboren worden. Und du schreibst auf PI Artikel und tobst dich dort in den Kommentaren aus.

    Kontaktschuld ist doch was schönes, nicht?

    • 5. Januar 2012 um 20:25 Uhr
    • Arjen van Zuider
  59. 59.

    @Cem Gülay 56

    Ich sehe das ähnlich wie Sie. Das Bild vom Plakat ist stimmig. Das ist die Methode, die im Reliance of the Traveller gelehrt wird.

    Nicht gerade Mord schrieb ich, weil ich beim Europäer noch etwas weniger Gewaltbereitschaft sehe. Aber Drohungen sind justiziabel, und das zu recht. Und Nürnberg 2.0 ist sowas.

    • 5. Januar 2012 um 20:29 Uhr
    • FreeSpeech
  60. 60.

    FS:

    Zu meinen Vorwürfen aus #51 fällt dir nur der dämliche Frühstückswitz ein? Machste jetzt einen auf Wulff und Guttenberg? Wobei ich einen ausgeprägten braunen Dachschaden bei dir für wahrscheinlicher halte.

    • 5. Januar 2012 um 20:30 Uhr
    • Hein_W
  61. 61.

    Der Islam als Feindbild kommt den Schwarzweißroten doch ganz recht , denn mit National kann man den Deutschen nicht mehr kommen ,seit der letzte Nationalsozialist die bedingungslose Kapitulation verkündet und unser Land der Gnade der Sieger überlassen hatte !
    Das es unseren Demokraten zum Dank ,wiedervereinigt und stolz wieder da steht ,kann nicht oft genug betont werden !
    Mit dem Islam lassen sich noch Ängste schüren und unsere Medien sind hier auch nicht hilfreich.Der Begriff Islamismus wird gerade wieder inflationsmäßig auf jedes Land angewendet , in dem sich religiöse Parteien bilden ( Lybien ).Ursprünglich waren mit Islamisten die gemeint, die Flugzeuge in Twintowers flogen.
    Selbst das eine Zumutung ,oder habt Ihr die Terroristen in Nordirland seinerzeit auch Katholisten und Protestisten genannt ?
    Das es auch bei einer Minderheit der Mitbürger mit Migrationshintergrund ( dh. die Urgroßeltern sind keine Deutschen )Gesinnungen gibt ,die denen der Nazis ähnlich sind darf mann sicher auch nicht übersehen.Diese werden manchmal hinter dem Glauben versteckt .
    Wenn der Staat hier wirklich Frieden schaffen möchte ,soll er sich Karl den Großen zum Vorbild nehmen.
    Der hat zwei Völker (Franken und Sachsen ) mit verschiedener Kultur und Religion zusammengeführt.
    Seine Methoden : 1.- Stiften von Ehen zwischen den Völkern und 2.-absolute Härte gegenüber Störenfrieden auf beiden Seiten !

    • 5. Januar 2012 um 20:32 Uhr
    • Heinz_K
  62. 62.

    Heinz K

    Karl den Großen

    Sie haben den Vogel abgeschossen. Wie alt sind Sie? 90 Jahre.

    Dann mit verlaub

    • 5. Januar 2012 um 20:36 Uhr
    • Cem Gülay
  63. 63.

    @Hein_W

    Sie machen keine Vorwürfe, sondern Unterstellungen.

    Das kann jeder. Ich könnte Ihnen auch unterstellen, dass Sie ein gutaussehender und umgänglicher Mann mit Vermögen, klarem Verstand und Erfolg bei schönen Frauen sind – aber das weiss ich nicht, und es gibt keine Hinweise darauf. Also wären das keine Vorwürfe, sondern Unterstellungen. Und Unterstellungen sind keine Vorwürfe, keine Argumente, sondern nur aus der Luft gegriffene Hirngespinste, wie sie höchstens ein von Muskeln umrundetes Nichts macht.

    • 5. Januar 2012 um 20:39 Uhr
    • FreeSpeech
  64. 65.

    @Arjen van Zuider

    „Kontaktschuld ist doch was schönes, nicht?“

    Das ist so dämlich, dass schon wieder gut ist. Während die Mitglieder einer ganzen Religion mit verschiedensten Strömungen undifferenziert unter Generalverdacht gestellt werden, gilt natürlich für einen Sympathisanten und Unterstützer einer neonazistischen Gruppierung die Unschuldsvermutung. Alles klar. :)

    • 5. Januar 2012 um 20:44 Uhr
    • Hein_W
  65. 66.

    @FS

    Was stimmt denn an meinen Ausführungen konkret nicht?

    • 5. Januar 2012 um 20:46 Uhr
    • Hein_W
  66. 67.

    Ich schlage Türken-Inge auch für Nürnberg 2.0 vor!

    • 5. Januar 2012 um 20:49 Uhr
    • 35
  67. 68.

    @Hein_W

    Zeigen Sie, was stimmt. Mit Fakten.

    (Das Wort Faktum findet man im Lexikon. Das Wort Lexikon ebenfalls.)

    Das war’s. Herr Lau muss schon so genug Unsinn lesen.

    • 5. Januar 2012 um 20:50 Uhr
    • FreeSpeech
  68. 69.

    Kein Problem, sag mir wo die Leute sitzen und ich gehe hin und die können ein Foto machen

    • 5. Januar 2012 um 20:52 Uhr
    • Cem Gülay
    • 5. Januar 2012 um 21:01 Uhr
    • Hein_W
  69. 71.

    @Hein_W

    Danke für den Link.

    Ich lade die Leser ein, den Sub-Links zu folgen und meine Kommentare dort anzusehen. Viel Vergnügen.

    • 5. Januar 2012 um 21:06 Uhr
    • FreeSpeech
  70. 72.

    Foto? Brauch isch nisch. Hab isch schon kongret eine Viddeo von:

    http://myislamtv.magnify.net/video/Cem-Glay-ber-Thilo-Sarrazin

    Iss Gutt, Cem! Kampf un so! Werded ihr aber verwinnen. Isch schwöre, Alder!

    • 5. Januar 2012 um 21:14 Uhr
    • 35
  71. 73.

    @FS

    Aha. Und an welchem Punkt besteht nun kein Konsens? Dass der „Nürnberg 2.0″-Initiator „Michael Mannheimer“ auch auf PI schreibt?

    • 5. Januar 2012 um 21:21 Uhr
    • Hein_W
  72. 74.

    Nürnberg 2.0 ist das eine Problem. Das andere sind unzählige Seiten im Netz, die seit Jahren Listen von vermeintlichen „Nazis“ mit Namen, Anschrift und Telefonnummer veröffentlichen. Aktuell wird auf nazileaks beispielsweise Peter Scholl-Latour als Nazi geführt.

    Ich kann mich nicht erinnern, daß solche Methoden jemals die Kritik Jörg Laus oder unserer linken Medien hervorgerufen hätten. Hätte die Presse solche Methoden von Anfang an konsequent geächtet, anstatt mit diesen Linksextremen teilweise auch noch zusammenzuarbeiten, indem man verlinkt und zitiert, gäbe es vermutlich auch kein Nürnberg 2.0. Ich schätze das einfach als Reaktion auf entsprechende linke Listen ein.

    Im Übrigen können Sie froh sein, auf keiner islamistischen Liste zu stehen, da wird es schon gefährlicher.

    • 5. Januar 2012 um 21:29 Uhr
    • Faber
  73. 75.

    @ Faber – # 74

    1 – Soweit Informationen vorliegen, entstand ‚Nürnberg 2.0′ länger vor ‚Nazi-Leaks‘.
    2 – Ihr Statement hinsichtlich Scholl-Latour ist (derzeitig) nicht überprüfbar, weil die website ‚Nazi-Leaks‘ für den Zweck der Namensüberprüfung nicht zugänglich ist.
    3 – Inzwischen habe ich mich – äußerst ungern! – damit abgefunden, dass hier i.d.R. nicht belegbare, nicht-realbasierte Behauptungen aufgestellt werden.
    4 – Diese Behauptungen sind dann mühsam recherchemäßig zu überprüfen, bevor man sich damit inhaltlich auseinandersetzen sollte,kann,darf.

  74. 76.

    Herr Lau, schreiben Sie eigentlich auch bei PI ?
    Ich denke ja, denn schließlich muss man ja auch mal in die Höhle des Löwen gehen.

    • 5. Januar 2012 um 21:48 Uhr
    • Weltenseher
  75. 77.

    Über eine Seite wie Nürnberg 2.0 kann man sicher trefflich streiten, aber die Grundidee Steigbügehalter, Fürsprecher und Entscheider für eine schlechte Sache zu benennen und aufzulisten, ist so schlecht nicht. Am Ende will es nämlich wieder keiner gewesen sein, man wusste von nichts und ist nicht verantwortlich.
    Ob jeder Vorwurf gerechtfertigt und angemessen ist, sei dahingestellt, aber alleine die ZEIT ist ein perfektes Beispiel für Meinungs- und damit auch Gesinnungsdiktatur. Was hier an Kommentaren alles wegzensiert wird ist unglaublich und die lächerlichen Begründungen sind noch unfassbarer. Ich kann mich erinnern, als ich ziemlich genau die Zustände prognostiziert habe, die man heute in Ägypten erlebt, im 3. Wahlgang legen die Islamisten weiter zu, aber darüber wird hier mittlerweile geschwiegen. Da wurde mein Kommentar natürlich mit fahnenscheiniger Begründung zensiert, unsachliche Prognose oder so war die „Begründung“. Leider ist das hier üblich, wenn man nicht der Meinung der Zeitverantwortlichen entspricht und das nicht nur beim Thema Islam und „Arabischer Frühling“. Die chinesisischen Machthaber machen letzlich nichts anderes.
    Zeitonline hat mir zum ersten mal in meinen Leben einen Eindruck gegeben, was Zensur und Beschneidung der Meinungsfreiheit real bedeutet. Und diesen Satz meine ich bitterernst. Man darf in Artikeln über islamische Länder nichtmal problematische Koranverse zitieren, bei Bibel und Christen ist das allerdings kein Problem.

    „Das ist so durchgeknallt, das kann doch keiner ernst nehmen. Das ist Realsatire.“

    Ja genau, wie knapp 70% Stimmenanteil für Islamisten in Ägypten, obwohl es noch 10% Christen in diesem Land gibt. Ihr Umgang mit der Realität, nicht nur in Ägypten, ist Realsatire.

    • 5. Januar 2012 um 21:53 Uhr
    • Bellfruta87
  76. 78.

    @Publicola

    Im google-Cache findet man noch die NPD Spender-Liste und irgendwelche Odin-Versand-Listen. Scholl-Latur hab ich dort alerdings nicht gefunden.

    • 5. Januar 2012 um 21:55 Uhr
    • Hein_W
  77. 79.

    35

    Ach darauf berufst Du Dich. Ein Video von Sept 2009 auf der Frankfurter Buchmesse. Sarrazins Buch Ende 2010! 20 Sekunden aus 5 Minuten.

    Ich habe die komplette Politik(Ihr!!!!!) angegriffen, die für das Heer von Millionen ungebildeten in 20 Jahren verantwortlich sein werden. Schließt die elenden Migrantenschulen die nichts bringen. Auch die mediale Presse griff ich an, das bringt auch nichts. Rechtspopulismus auch nicht. Gutis habe ich im Buch auseinander genommen. In vielen Städten wird es so sein oder etwa nicht. Danach kam noch, und die Deutschen werden brutalst zurück schlagen und noch mehr Tote und Verletzte. Niemand wird gewinnen

    Dein Sarrazin hat mein geistiges Wissen gestohlen und es mit der deutschen Demographie schlau verglichen. Er ist ein Dieb und durch mich reich geworden. Ab Seite 254 schrieb er auf einmal über Türken. Er hatte genug Zeit mein Buch und meine Analysen zu studieren, vor allem nach der Sendung bei Anne Will mit meiner Beteiligung und seinen Aussagen.

    Du solltest still sein und die Fakte kennen. Sarrazin ist kein Genie. Er ist feige und hatte alle Anfragen von den Medien sich mit mir auseinanderzusetzen abgelehnt. Ich wurde auch nirgends mehr eingeladen, damit man Sarrazins Erfolg und den Erfolg der Medien nicht gefährdet. Heisig kam auch ein Jahr später. Komisch oder?????????????!!!!!!!!!!!

    Meinen Fußballplatz in der Auswahl weggenommen, Schulsprecher Wahl gewonnen, wieder Nein, weil Türke. Ich wurde mehrfach in den Arsch….gef…..- Kommt alle, Mann gegen Mann, wo ihr wollt. Nix bringe ich 10 Cousins mit

    • 5. Januar 2012 um 21:56 Uhr
    • Cem Gülay
  78. 80.

    @Publicola

    Die Seite scheint im Moment down. Aber wenn man sich nicht ganz dumm anstellt, bekommt man die Informationen:

    Eine andere Veröffentlichung hat nazi-leaks eine Klage gebracht: Die Betreiber stellten Namen, Telefonnummern und Adressen von Autoren des rechtskonservativen deutschen Magazins Junge Freiheit (JF) online. Das Döw ordnet das Blatt nicht als rechtsextrem ein, auf der veröffentlichten Liste stehen etwa der ehemalige Parlamentskorrespondent der FAZ, Karl Feldmeyer, und Stern-Autor Peter Scholl-Latour. Es sei seither „zu mehreren Attacken auf Wohnungen und Drohanrufen gegen Personen“ gekommen, schreibt JF-Chefredakteur Dieter Stein. Er hat nun eine Klage eingereicht – vorerst gegen unbekannt.“ (Tobias Müller, DER STANDARD Printausgabe, 5. Jänner 2012)

    http://derstandard.at/1325485679965/Kunden-Liste-FPOe-Abgeordneter-Venier-bestreitet-Einkauf-bei-Thor-Steinar

    • 5. Januar 2012 um 22:05 Uhr
    • Faber
  79. 81.

    Auch der DJV hat sich, wenn auch sehr halbherzig, dazu ausgesprochen:

    04. Jan. 2012 – Die Hackergruppe Anonymous hat unter dem Titel „Operation Blitzkrieg“ Homepages und Datenbanken von vermeintlichen Unterstützern der Neonazi-Szene geknackt und deren Daten öffentlich gemacht. Eigens dafür wurde eine Homepage eingerichtet, die zu dem von Anonymous gefundenen Datenmaterial verlinkt. Darunter befinden sich auch Daten der Zeitung Junge Freiheit – nach deren Angaben eine Adressliste von Autoren, Interviewpartnern und Personen, die für Interviews angefragt wurden, diese aber nie gegeben haben. Die anonymen Betreiber der Homepage http://nazi-leaks.net bezeichnen die Daten der Jungen Freiheit hingegen als „Autorenliste“. Journalistische Sorgfalt war hier nicht am Werk, statt dessen werden Journalisten und für Interviews angefragte Personen als rechtsextrem gebrandmarkt. Mit gründlicher Recherche oder investigativer Aufklärung hat das nichts zu tun.

    http://www.djv.de/Diskussion.2995+M5bd9dee4a62.0.html

    • 5. Januar 2012 um 22:11 Uhr
    • Faber
  80. 82.

    die ZEIT ist ein perfektes Beispiel für Meinungs- und damit auch Gesinnungsdiktatur. Was hier an Kommentaren alles wegzensiert wird ist unglaublich und die lächerlichen Begründungen sind noch unfassbarer.

    Fairerweise und sachlicherweise ist dem zu entgegnen:

    1 – Ihr emotionaler Ausbruch ist zwar verständlich – aber: Niemand zwingt, die ZEIT zu lesen, dort Leserbriefe oder Online-Kommentare verfassen zu wollen etc.; in der deutschen Presselandschaft gibt es verschiedene politische Strömungen, die sich in verschiedenen Presseorganen akzentuiert wiederfinden; jede (!) Zeitung,wird sich vorbehalten, ob es diese oder jene Meinungskundgebung zulässt bzw. im Nachhinein deletiert

    2 – Ihre Kritik an der Zensurierung ist verständlich – aber:
    es sollte schon unterschieden werden zwischen

    einerseits den normalen Online-ZEIT-Artikeln,
    wo die Leserkommentare ziemlich wild, z.T. unberechenbar, z.T. oft kontra-faktuell, z.T. in unangenehmer Weise durch die dort vermutlich eingesetzten Jung-Eleven deletiert werden,

    andererseits den ZEIT-Blogs, insbesondere z.b. den JL-Blog,
    wo schon massiv(st) diverse rote Linien des tolerierbaren Kommunikations- und Verbal-Verhaltens überschritten werden müssen, bis dem Blogmaster, hier Jefe Jörg Lau, der Gedulds- und Toleranz-Faden reißt und der Blog-Host zur Deletierung schreitet.

  81. 83.

    @ Faber

    auf der veröffentlichten Liste stehen etwa der ehemalige Parlamentskorrespondent der FAZ, Karl Feldmeyer, und Stern-Autor Peter Scholl-Latour.

    Damit weiß man [ich] nun, was von dieser Website zu halten ist.
    Danke für den Beleg!

  82. 84.

    @Publicola

    Sie sind einfach nur zu blöd Google vernünftig zu bedienen

    • 5. Januar 2012 um 22:15 Uhr
    • PBUH
  83. 85.

    Da hatte ich so einen schönen langen Text geschrieben… wie langweilig.

    • 5. Januar 2012 um 22:19 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  84. 86.

    @ PBUH – Sie sind einfach nur zu blöd Google vernünftig zu bedienen

    a – ich hatte mich intensiver bemüht, die Website Nazi-Leaks zu ‚dekodieren‘, vergebens
    b – ich hatte absolut keine Lust, die zahlreichen Presse-Berichte über ‚Nazi-Leaks‘ durchzulesen
    c – weil ich nämlich in den nächsten Tagen noch mehrmals versucht hätte, die Nazi-Leaks-Website selbst durchzumustern.

    Diese Mühewaltung kann ich mir nun allerdingts erfreulicherweise ersparen.

  85. 87.

    … allerdings …

  86. 88.

    @Publicola

    10 Sekunden hätten dafür ausgereicht

    • 5. Januar 2012 um 22:40 Uhr
    • PBUH
  87. 89.

    Lieber Cem Gülay,

    Was soll das? Benutzen diesen Blog etwa als Werbung für Ihr Buch? Würde ich nach Ihren Postings hier urteilen, dann würde ihr Buch vermutlich nicht viel her machen.

    Also bleiben Sie beim Thema!

    P.S.: Es gibt kein Problem zwischen Deutschen und Türken. Es gibt ein Problem unter Vollidioten! Es klingt ja förmlich so, als ob Sie einen Konflikt herbeisehnen.

    Pfui!

    • 5. Januar 2012 um 22:41 Uhr
    • Waynegrow
  88. 90.

    Bellfruta87
    Kommentar # 77

    Ich stimme Ihnen zu was die Löschung und Zensierung von Leserkommentaren anbelangt.
    Auf der Zeit-online Seite ist mein Account „Bakwahn“ gesperrt. Er ist einfach gelöscht worden.
    Ich habe dort stets sehr sachliche und argumentative Beiträge in einem angemessenen Stil (korrekte Grammatik, Syntax und Orthographie) geschrieben.
    Ich habe in meinen Beiträgen niemals jemanden persönlich beleidigt oder verunglimpft.
    In den meisten Fällen vertrat ich eine gegenteilige Auffassung, zwar in scharfer Form, aber stets argumentativ und sachlich.
    Heute schreibe ich dort als Steppenwolfff

    Faber
    Kommentar # 74

    „Ich kann mich nicht erinnern, daß solche Methoden jemals die Kritik Jörg Laus oder unserer linken Medien hervorgerufen hätten.“
    Meine Zustimmung!
    In unserer Medienöffentlichkeit hat ein grün-linker Hauptstrom schon lange ein Meinungs- und Deutungskartell, eine Art geistig-kulturelle Hegemonie erlangt. Diese grün-linke Denkweise beherrscht auch den Diskurs hier in der ZEIT.
    Auch die ZEIT ist auf dem linken Auge blind.

    • 5. Januar 2012 um 22:43 Uhr
    • Bakwahn
  89. 91.

    @ PBUH
    10 Sekunden hätten dafür ausgereicht – Bedauerlicherweise verfüge ich nicht über Ihre Hoch-Transrapid-Intelligenz. Bin halt ein schlichter Schüler der Natur.

  90. 92.

    Naja, wenn Sie umkommen, ist es wenigstens für einen guten Zweck gewesen, so wie bei den Geschwistern Scholl. Das Leben ist eben immer lebensgefährlich.

    • 5. Januar 2012 um 22:48 Uhr
    • Hendrix
  91. 93.

    @Publicola

    „Bin halt ein schlichter Schüler der Natur.“

    Nein, Sie sind alt!

    • 5. Januar 2012 um 22:53 Uhr
    • Spirit of Publicola
  92. 94.

    test

    • 5. Januar 2012 um 22:56 Uhr
    • Don
  93. 95.

    @ FS (völlig OT)

    Davon schon gehört?

    http://hpd.de/node/12600

    • 5. Januar 2012 um 22:56 Uhr
    • MM
  94. 96.

    @Hendrix

    Die Geschwister Scholl von heute sind eher Leute wie Theo Van Gogh. http://www.youtube.com/watch?v=9wbfApBFygA

    • 5. Januar 2012 um 23:01 Uhr
    • Bellfruta87
  95. 97.

    @MM

    Klasse Nachricht, ich als Pastafarian kann das nur begrüßen. http://www.youtube.com/watch?v=0nTxghEcNAE Möchten Sie einer von uns werden?

    • 5. Januar 2012 um 23:04 Uhr
    • Bellfruta87
  96. 98.

    @ MM – # 95 – Danke für die Info:
    In Schweden gibt es offiziell eine neue Religionsgemeinschaft und zwar den Kopimismus. … Kopieren [gilt} als Sakrament. Deswegen sind auch die Zeichen Strg-C und Strg-V heilig, also die Tastaturkommandos für „copy“ und „paste“
    http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2012010511/3/

    Da war Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg aber ungewöhnlich aber wie üblich karriere-schnell: Jetzt ist er Kopimismus-Papst in Schweden – davon gehe ich zumindest aus.

  97. 99.

    Die „Junge Freiheit“-Liste stammte ursprünglich vom „Alle können alles reinstellen, was irgendwie links anmutet“-Portal Indymedia(also teils einschlägig informativ, aber eben nicht grundsätzlich seriös).

    In der Presse wurde meines Erachtens nach herausgearbeitet, dass die zugehörigen Daten ungeprüft sind. Die JF hatte dabei erneut betont, dass es sich z.T. auch um Namen von Personen handelt, die für Interviews kontaktiert wurden, jedoch abgelehnt hatten.

    Datenschutzrechtlich mindestens bedenklich. Ich halte dabei allenfalls anonymisierte Daten bezüglich der Wohnorte (potenzieller) JF-Autoren interessant. Zu statistischen Zwecken. Eine entsprechende Auswertung ergab, dass die Mehrheit – wie zu erwarten – aus Westdeutschland stammt. Im Prinzip der umgekehrte Fall zur Thor-Steinar-Karte, die aus früheren Hacks hervorgegangen war.

    • 5. Januar 2012 um 23:09 Uhr
    • NDM
  98. 100.

    Zum Thema Nürnberg2.0: Ich denke, dass in der Öffentlichkeit stehende oder öffentliche Funktionen bekleidende Personen grundsätzlich eher den Schutz der Öffentlichkeit genießen, als No-Names. Wenn letzteren etwas zustößt, interessiert sich niemand für einen möglichen politischen Charakter der Tat – weder die Öffentlichkeit, noch Ermittlungsbehörden. Das hatte die NSU ja unter Beweis gestellt, oder aber auch folgendes Beispiel:
    http://www.derwesten.de/wr/dortmunder-familie-flieht-vor-nazi-terror-id2196081.html

    Dennoch denke ich, dass es sich bei dem oben gezeigten Steckbrief(und all den anderen dieser Website) grundsätzlich um Mordaufrufe in genau dem Sinne handelt, wie ihn FreeSpeech und Cem hier einige Kommentarseiten zuvor beschrieben hatten.

    Es handelt sich IMO bei beiden Formen um klassische abstrakte Bedrohungslagen.

    • 5. Januar 2012 um 23:21 Uhr
    • NDM
  99. 101.

    @NDM

    „Dennoch denke ich, dass es sich bei dem oben gezeigten Steckbrief(und all den anderen dieser Website) grundsätzlich um Mordaufrufe in genau dem Sinne handelt, wie ihn FreeSpeech und Cem hier einige Kommentarseiten zuvor beschrieben hatten.“

    Ich erzähle jetzt sicher nichts neues, aber etwas abstrakter gibt es das bei PI schon seit Jahren durch das Veröffentlichen der Kontaktdaten von missliebigen Personen. Nürnberg 2.0 ist da nur der logische nächste Schritt…

    • 5. Januar 2012 um 23:35 Uhr
    • Hein_W
  100. 102.

    @ Bellfruta:

    Möchten Sie einer von uns werden?

    Ich bin orthodoxer Agnostiker.

    @ publicola:

    Jetzt ist er Kopimismus-Papst in Schweden – davon gehe ich zumindest aus.

    *rofl*

    good as always.

    • 5. Januar 2012 um 23:36 Uhr
    • MM
  101. 103.

    Was ist ein Steckbrief?

    Ein Steckbrief eröffnet die Jagd auf einen Kriminellen. Die Öffentlichkeit ist aufgerufen, diese Jagd mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und nach besten Kräften zu unterstützen, um den Verbrecher dingfest bzw. unschädlich zu machen.

  102. 104.

    ….schon seit Jahren durch das Veröffentlichen der Kontaktdaten von missliebigen Personen. Nürnberg 2.0 ist da nur der logische nächste Schritt…

    Es ist hoffentlich allen bewusst, dass dies auch von der ‚anderen Seite‘ getätigt wird, wie z. b. durch Veröffentlichung von Mitgliederlisten/-Adressen von NPD-Mitgliedern usw… – und diese Veröffentlichungen, obwohl sie im Prinzip genauso kritisch zu betrachten sind und genauso gegen rechtsstaatliche Maximen verstoßen, in der ZEIT und von Zeit-Autoren nicht gar so kritisch verurteilt werden, sondern da durchaus auf Sympathie treffen.
    Meine Devise ist hier: entweder jemand lehnt es generell ab als falsch oder ihm muss klar sein, dass er, wenn er entsprechende Aktionen mit Sympathie betrachtet, wenn es die trifft, die er ablehnt, es dann auch aushalten muss, wenn es ihn im Umgekehrten falle auch mal trifft.
    Ich persönlich wäre mehr für die Variante, dass man es generell auf allen Seiten unterlässt (bzw. generell dies hart verurteilt unter Absehung der politischen Zielsetzung der Täter).

    • 5. Januar 2012 um 23:44 Uhr
    • Zagreus
  103. 105.

    @MM

    „Ich bin orthodoxer Agnostiker.“ Wie laaangweilig!

    • 6. Januar 2012 um 00:00 Uhr
    • Bellfruta87
  104. 106.

    @Zagreus

    Deine Romane haben hier noch gefehlt. Und deine ekeligen Relativieren kannst du auch gleich mal behalten.
    Mist wird nicht weniger mistig, wenn man ihn mit anderem Mist vergleicht.

    Schonmal drüber nachgedacht, dass Nürnberg 2.0 hier Thema ist, weil Jörg Lau selbst am Pranger steht mit so steilen Vorwürfen wie „Fürsprache für eine Gesinnungsdiktatur“, „Relativierung von Islamextremismus“, oder „Lobbyarbeit für eine fremde Macht“. What the fuck?!
    Und dir fällt nix besseres ein, als Nebelkerzen zu werfen?

    • 6. Januar 2012 um 00:00 Uhr
    • Hein_W
  105. 107.

    @Zagreus, @Hein_W:

    Derlei Veröffentlichungen von Daten, auch wenn grundsätzlich immer datenschutzrechtlich ein No-Go, sind in der weiteren Auswirkung grundsätzlich im Kontext des jeweils vorliegenden Falls zu betrachten. Wenn Zwei das selbe tun, ist es nicht das selbe – war es noch nie. Es muss bezüglich der Gefahrenanalyse immer in jedem konkreten Fall beachtet werden, welcher Art die Zielgruppe der (teilweise regionalen) Veröffentlichung ist, wie die Zielgruppe angesprochen wird und welches Verhalten durch die Ansprache eingefordert wird oder welches Verhalten aus anderen Gründen von der Zielgruppe zu erwarten ist. IMO.

    • 6. Januar 2012 um 00:02 Uhr
    • NDM
  106. 108.

    PS @ Bellfruta:

    Klasse Nachricht, ich als Pastafarian kann das nur begrüßen. http://www.youtube.com/watch?v=0nTxghEcNAE

    Sind Sie der bei 0:46?

    • 6. Januar 2012 um 00:03 Uhr
    • MM
  107. 109.

    @Hein_W

    Grundsätzlich sind solche Register, die Zitate und Artikel sammeln doch sehr zu begrüssen, schon weil sie der organisierten Verantwortungslosigkeit entgegen wirken.

    Die Methode, Fotos und Privataddressen von politischen Gegnern zu sammeln und diese auf radikalen Websites zu veröffentlichen, mit dem Ziel die Leute psychisch und physisch bedrohen zu lassen ist allerdings ganz klar eine Erfindung der Linken.

    Den exzellente Beziehung dieser Linksradikalen zu den Massenmedien hat das übrigens nie geschadet.

    Man muss auch nicht rumheulen, es ist so wie es ist, die Zeiten werden härter und auf den Staat kann sich in Deutschland eh keiner mehr verlassen. Wer sich schützen will muss grundsätzlich gewaltbereit sein.

    • 6. Januar 2012 um 00:10 Uhr
    • PBUH
  108. 110.

    @PBUH:

    „ist allerdings ganz klar eine Erfindung der Linken.“

    Ich bin mir sicher, das gab es schon vor der Moderne.

    • 6. Januar 2012 um 00:13 Uhr
    • NDM
  109. 111.

    @ Zagreus

    Jörg Lau ist kein NPD-Mitgliederdaten-ins-Netz-Steller, sondern dein virtueller Gastwirt, von dem ein paar politisch Durchgeknallte mit Breivik-Syndrom einen irren Steckbrief ins Netz stellen. Und dir fällt dazu nichts anderes ein, als mit dem Finger auf die Zeit und Zeit-Autoren zu zeigen, weil sie sich nicht von ein paar Antifa-Freaks distanzieren, die Personendaten von waschechten Nazis veröffentlichen.

    Du bist eine Flasche.

    • 6. Januar 2012 um 00:14 Uhr
    • N. Neumann
  110. 112.

    @N. Neumann

    Als Leute in Köln gemeinsam von Polizei und Antifa an ihrem Demonstrationsrecht gehindert wurden gab es jede Menge Spott und Häme von Herrn Lau.

    Von ihnen übrigens auch.

    Also bitte keine Legenden bilden, sie sind alle bereit den Rechtsstaat für ihre Interessen und Ansichten zu verbiegen.

    • 6. Januar 2012 um 00:27 Uhr
    • PBUH
  111. 113.

    @N. Neumann

    Als Leute in Köln gemeinsam von Polizei und Antifa an ihrem Demonstrationsrecht gehindert wurden gab es jede Menge Spott und Häme von Herrn Lau.

    Von ihnen übrigens auch.

    Aber ja doch, schließlich laufe ich beruflich mit Wursthaaren und Trillerpfeife durch die Gegend und sammele Kohle für Mumia Abu Jamal. Und Sie stecke ich gedanklich jeden Tag den Klingelpütz.

    Man muss auch nicht rumheulen, es ist so wie es ist, die Zeiten werden härter und auf den Staat kann sich in Deutschland eh keiner mehr verlassen. Wer sich schützen will muss grundsätzlich gewaltbereit sein.

    Vor allem gegen Claudia Roth und Christian Wulff.

    • 6. Januar 2012 um 00:37 Uhr
    • N. Neumann
  112. 114.

    @NDM #107

    Da stimme ich zu. Wobei ich die Richtung des PI-Prangers schon für deutlich erkennbar halte. Die Autoren wissen genau, dass ihr Klientel eine niedrige Erregungsschwelle hat und zu cholerischen Ausbrüchen neigt. Dass es nicht bei verbalen Aggressionen bleibt, sondern auch physischen Aggressionen kommt, wird nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern meiner Meinung nach sogar forciert. Nürnberg 2.0 ist einfach die komprimierte Steigerung des Ganzen.

    • 6. Januar 2012 um 00:43 Uhr
    • Hein_W
  113. 115.

    „Nürnberg 2.0 ist einfach die komprimierte Steigerung des Ganzen.“

    Dem stimme ich zu, und bei PI wurde ja im Rahmen des Massakers von Utoya eine weitere Radikalisierung angekündigt. Man kann dies also durchaus in einem Zusammenhang begreifen, und ich befürchte, genau das ist gewollt.

    • 6. Januar 2012 um 00:52 Uhr
    • NDM
  114. 116.

    Wann endlich geht es wieder um Inhalte?
    DAS ist aus meiner Sicht der eigentliche Kampf. Lassen wir uns nicht in die eine oder andere Richtung radikalisieren. Frage wir uns lieber: was ist extremistisch? Und nicht ist es links oder rechts, oben oder unten grün oder gelb.
    Ich beobachte mit Sorge eine platitüdenhafte Nivellierung der Sprache.
    Ich hoffe, Herr Lau kann sich selber einmal prüfen: Stimmt es, dass er reflexhaft radikale Züge auf der einen Seite erkennt und auf der anderen Seite verdrängt? Was bedeutet es, Herr Lau, wenn der ehemalige EU-Kommissar Frits Bolkestein niederländischen Juden rät, das Land zu verlassen, weil ihre Sicherheit nicht mehr zu gewährleisten sei? Können wir das verdrängen unter Hinweis auf tumbe Agitation auf Seiten von „Islamhassern“?

    • 6. Januar 2012 um 01:09 Uhr
    • N. Neumann
    • 6. Januar 2012 um 01:10 Uhr
    • N. Neumann
  115. 119.

    Eine menschen- und individualismusverachtende Ideologie MUSS man kritisieren dürfen, ohne dafür diskriminiert, diffamiert und diskreditiert zu werden, und all das Schönreden, Relativieren, Wegsehen und Verharmlosen find ich zum Kotzen!

    JEDOCH: Die hier zu beobachtende Radikalisierung macht mir angst, und ein Projekt wie „Nürnberg 2.0″ ist einfach nur: SCHAUERLICH! Ich habe mir diese Seite gerade eben angeschaut und war entsetzt… Hier wird Übel mit Übel beantwortet, Faschismus mit Faschismus bekämpft!

    Man muß allerdings eins auch ganz klar sagen: An dieser Entwicklung sind AUCH all jene schuld, die sich beharrlich, ja borniert weigern, sich mit den Quellen auseinanderzusetzen und ebendrum ebenso beharrlich und borniert schönreden, relativieren, wegsehen und verharmlosen – und zudem diejenigen, die dies nicht tun, ebendrum diskriminieren, diffamieren und diskreditieren, indem sie diesen an Dummheit nicht zu überbietenden Unfug wie „Nazi“, „Rassist“ oder „Rechtspopulist“ an den Kopp werfen (und damit Tatsachen verleugnen wie etwa INLÄNDISCHE Konvertiten einerseits und islamkritische (Ex-) Muslime andererseits)! Also auch Sie, Herr Lau. Und mit Ihnen Ihre Kollegen, die einem einfach mal eben so, ohne Warnung, ohne Ankündigung, ohne JEGLICHE Erklärung, das Benutzerkonto sperren.

    Ein solches Verständnis von Meinungsfreiheit ist erbärmlich. Aber eben auch: eine Reaktion wie „Nürnberg 2.0″.

    • 6. Januar 2012 um 02:30 Uhr
    • ReligionSucks
  116. 120.

    Britannien alltagsdiplomatisch entgegenkommend:

    „Die Direktive der Universitätsleitung ist eindeutig. In Zukunft sollen Lehrkräfte, Dozenten und Professoren der weltberühmten Cambridge University auf das Händeschütteln mit Muslimas verzichten. Grund sei, dass Händeschütteln zwischen den Geschlechtern in muslimischen Kulturkreisen grundsätzlich verpönt sind.“

    http://www.akifsahin.de/2011/12/15/cambridge-university-ubertolerant/

    • 6. Januar 2012 um 03:18 Uhr
    • Thomas Holm
  117. 121.

    @Neumann

    Aber ja doch, schließlich laufe ich beruflich mit Wursthaaren und Trillerpfeife durch die Gegend und sammele Kohle für Mumia Abu Jamal.

    Ich wußte es.

    • 6. Januar 2012 um 05:08 Uhr
    • Faber
  118. 122.

    – „Nürnberg 2.0″, Breivik und der bewaffnete Kampf gegen die Rechtsordnung – oder – Was in Deutschland so alles erlaubt ist –

    – 4 Anmerkungen –

    1 – Die Idee zu „Nürnberg 2.0″, zu einem neuen „Nürnberger Prozess“ findet sich in Breiviks Manifest. Auf der Gerichtsbank eines „möglichen neuen Nürnberger Prozesses“ wollte Breivik jene sehen, die der „islamischen Kolonisierung Europas“ den Weg bereiten.“.

    2 – Auf der Betreiber-Website von „Nürnberg 2.0″ regt man zum Verleumden an und spielt Tribunal, mit namentlicher Referenz auf den „Nürnberger Prozess“, wo Todesurteile verhängt wurden. Registriert werden sollen Personen, die „durch linke Ideologie aktiv die Zerstörung unseres Heimatlandes betreiben“. Jeder, – so die „Anklageplattform“. – der den Islam irgendwie „beschönigt“, fällt unter Verdacht, ist Kandidat für die Registrierung:
    »… Die Islamisierung Deutschlands war und ist nur dadurch möglich, dass deutsche Politiker, Juristen, Journalisten und andere Berufsgruppen massiv gegen Inhalt und Geist unseres Grundgesetzes verstoßen haben und weiterhin verstoßen.
    … Aufgabe des Projektes „Nürnberg 2.0″ ist es, diese Rechtsverstöße zu erfassen, die Verantwortlichen zu benennen und sie zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich dafür, nach dem Muster des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals von 1945, mit rechtstaatlichen und demokratischen Mitteln zur Verantwortung ziehen….«

    3 – Ganz offen wird „Nürnberg 2.0″ von Michael Mannheimer propagiert, der Breiviks Gewalttaten angesichts des Islams relativiert und sich sich auf die Seite des Täters stellte. was offenbar vom Innenministerium und dem Verfassungsschutz geduldet wird. Breivik war vielleicht nur ein Pionier, der die Hoffnung der Kulturkämpfer radikal ausgeführt hat:
    »… Der Terrorakt Behring Breiviks … kann als der Auftakt eines sich längst abzeichnenden und von den meisten westlichen Geheimdiensten prognostizierten Bürgerkriegs aufgefasst werden. Er wendete sich nicht gegen den Islam, sondern gegen die in den seinen Augen Verantwortlichen der norwegischen Politik. Dass er im Islam einen der schlimmsten Feinde der Menschheit … erblickt, macht diesen richtigen Befund angesichts seines Terrorakts nicht weniger valid …
    Wenn man will, kann man diesen Terrorakt auch als lang vorausgesagten Beginn eines Bürgerkriegs in Europa interpretieren. Als verzweifelten Akt (noch einzelner) indigener Bürger, das Abdriften Europas in ein islamisches Kalifat … zu verhindern. Interessanterweise galt der Terrrorakt auch nicht den Muslimen Norwegens, sondern Teilen seines politischen Establishments. … Norwegen im Juli 2011 bildet somit den vermutlichen Auftakt eines beginnenden Bürgerkriegs indigener Europäer zur Verteidigung ihres Kontinents. Das muss nicht heißen, dass nun alle Europäer zu den Waffen greifen werden. Aber der Beginn ist vermutlich gemacht. Kein Wunder also, dass dem politischen Establishment angst und bange wird. …
    Die westlichen Verteidiger des Islam sind Kollaborateure der islamischen Hassideologie … Sie … sind daher die wahren Verantwortlichen für das Norwegen-Massaker….«

    4 – Ganz offen mit „Nürnberg 2.0″ sympathisiert Michael Mannheimer, der nun selbst zur Zersetzung der bewaffneten staatlichen Kräfte von Polizei und Bundeswehr zwecks Unterstützung des bewaffneten Kampfes, der zum bewaffneten Kampf gegen ihm unliebsame Individuen, gegen ihm unliebsame Medien und Journalisten, Parteien und Parteiangehörige, die Regierungs-Exekutiven und ihre Vertreter, kurz gegen die bundesrepublikanische Ordnung aufruft – was offenbar vom Innenministerium und dem Verfassungsschutz geduldet wird:
    »… muss sich das deutsche Volk gegen ALLE Kräfte erheben, die im Begriff sind, die deutsche Verfassung abzuschaffen – was politische Parteien, Kommunal-, Landesregierungen und Bundesregierung – aber auch Medien und sonstige wichtigen Multiplikatoren veröffentlichter Meinung miteinbezieht, die dies unterstützen. Das Widerstandsrecht erlaubt diesen Kampf ausdrücklich mit allen Mitteln, auch bewaffnet und unter Bedingungen eines Bürgerkriegs, wenn sonstige Maßnahmen nicht gefruchtet haben.
    Bürger Deutschlands! Polizeien Deutschlands! Soldaten und Offiziere Deutschlands! Erhebt euch! Verteidigt eure, verteidigt unser aller Freiheit! Verteidigt den Fortbestand unseres freiheitlichen Grundgesetzes gegen seine Feinde, die aus den Reihen ALLER politischen Parteien und den Redaktionen der meisten deutschen Medien kommen! …
    Vertreibt das herrschende Establishment aus seinen Ämtern und Schreibstuben und stellt die Verantwortlichen vor ein Gericht! … Organisiert Euch! … Geht auf die Straßen! Greift zu den Waffen, wenn es keine anderen Mittel gibt! … «

    • 6. Januar 2012 um 05:31 Uhr
    • Publicola
    • 6. Januar 2012 um 05:35 Uhr
    • Publicola
    • 6. Januar 2012 um 05:36 Uhr
    • Publicola
    • 6. Januar 2012 um 05:36 Uhr
    • Publicola
    • 6. Januar 2012 um 05:36 Uhr
    • Publicola
  119. 127.

    Waynegrow 89

    Lieber Teflon-Guti, Sozial-Romantiker, Claudia-Roth Fan, Ignorant, Witzfigur

    Werbung für mein Buch? Hier geht es nicht um Werbung, sondern um Aufklärung und Klarstellung. Ich wurde auf PI und anderen Foren diffamiert, bedroht, beschimpft usw, weil ich ein Buch geschrieben habe.

    Hätte ein anderer oder andere das Buch geschrieben, hätte ich es ebenso empfohlen. Ich bin Stamm-Blogger.

    Es gibt keinen Konflikt zwischen Deutsch-Türken und Bios?

    Leben Sie in Alanya? Da

    Ich würde einen Konflikt herbeisehnen?
    Die Deutsch-Türken und viele Bios erleben ihn jeden Tag. Gehen Sie mal in Schulen

    Pfui?

    Beherrschen Sie sich.

    Ps. Wozu braucht man Rassisten, wenn man Leute wie sie hat, die einen auf die Schlachtbank führen.

    Ihre STIMME ist die, die ich seit Jahren höre: “ Es sind keine Rassisten die gemordet haben. Die Türken haben sich intern umgebracht.

    Ich habe Angst vor Menschen wie Ihnen

    • 6. Januar 2012 um 05:40 Uhr
    • Cem Gülay
  120. 128.

    @MM

    Sehr herzlichen Dank für den Hinweis auf die Kopistenpartei :-)

    Wie Publicola dann bemerkt, ist der Papst (oder der erste Heilige?) schon bekannt und wie in solchen Fällen üblich ein Spross einer alten Adelsfamilie.

    Mann, der ist gut. :-)

    • 6. Januar 2012 um 05:57 Uhr
    • FreeSpeech
  121. 129.

    @NDM

    “ist allerdings ganz klar eine Erfindung der Linken.”

    Ich bin mir sicher, das gab es schon vor der Moderne.

    Richtig. Dazu braucht man nur die Hadithen und „Das Leben des Propheten“ zu lesen.
    Das ist dann die Folge:
    http://personenschutz.wordpress.com/

    Kritik an Thesen ist richtig, da dies dann zu Diskussion und Wahrheitsfindung führt, oder mindestens zu zivilisierter Auseinandersetzung, Pranger hingegen ist falsch, da dies zu Verfolgung führt, also zu Machtausübung, und dies sollte dem Staat überlassen sein.

    Wobei ich die Dimensionen im Auge zu behalten versuche. Eine Webseite von langfädigen Autoren, die sich gerade durch diese Nürnberg-Seite diskreditieren hat nicht dieselbe Dimension wie von fremden Staaten unterstützte Organisationen, welche das GG nicht zu anerkennen bereit sind und gesuchte Terroristen decken.

    • 6. Januar 2012 um 06:22 Uhr
    • FreeSpeech
  122. 130.

    Der Anlass, Herrn Lau zum Objekt in Nürnberg 2.0 zu machen, war dessen „Islamhasser“-Artikel. Gescheit wäre gewesen, den sachlich zu kritisieren. Mit dem Pranger verlassen die 2.0er den Boden der Diskussion. Ich halte das für ein Zeichen der Schwäche.

    Ein wesentlicher Wert des Westens ist die Fähigkeit und die Kultur der Diskussion. Die sollte man nicht preisgeben, gerade dann nicht, wenn es um gegen Unkultur geht.

    Wenn man davon ausgeht, dass Thesen und Menschen nicht dasselbe sin, dann sollte man sich erst recht nicht auf die Ebene des ad personam begeben. Auch da haben die 2.0er die Orientierung verloren.

    Und mit dem Bezug auf Nürnberg sagen sie aus, dass es nicht um ein Register von gegnerischen Positionen mit deren Autoren handelt, sondern um eine Liste von Angeklagten. Damit stellen sich die 2.0er schnell mal über die Angeprangerten. Und damit verlassen sie den Grundgedanken der Menschenrechte: Keiner steht über einem anderen Menschen.

    Mannheimer als Chefankläger – da muss ich unweigerlich an Puppentheater denken.

    • 6. Januar 2012 um 06:43 Uhr
    • FreeSpeech
  123. 131.

    Der Angriff auf Jörg Lau ist ebenso ideologisch fanatisiert wie der Hang der meisten Linken, alles rechts von ihnen Befindliche als „faschistisch“ anzugeifern.

  124. 132.

    @ Freespeech

    deinen beiden Kommentaren kann ich nur zustimmen.
    Letztendlich geht es um die Form der ‚Auseinanersetzung‘.
    Wollen wir uns gegenseitig diffamieren, persönlich niedermachen, uns Rechte absprechen (wie auf körperliche und Unversehrtheit) oder wollen wir versuchen mittels Diskussion und Argumenten miteinander umzugehen?

    Beide Seiten – und hier mit 2.0 ist lau das Opfer geworden – benehmen sich all zu oft auch im Sinne der ersten Möglichkeit: Ob menschen daran gehindert werden eine ordentlich zugelassene Kundgebung zu besuchen wie in Köln, wo dann politische Gegner Passkontrollen meinen machen zu dürfen und Straßensperren zu errichten, ob im Web Adressen politischer Gegner veröffentlicht werden oder Beschimpfungen als Nazis bzw. ‚Rechte/Rechtspopulisten‘ oder ‚Linke‘ oder Menschen per Steckbrief ausgeschrieben werden – all das sind keine Argumente und sind persönliche Angriffe – all zu oft für Meinungen und politische Standpunkte, die durchaus vom Grundgesetz gedeckt sind.
    Das marginalisieren, das sympathisieren und relativieren solcher Taten geschieht dabei ebenfalls all zu oft – es geht ja gegen den ‚eigenen‘ politischen Gegner, und wenn man es auch selbst nicht tun würde und es durchaus problematisch findet – kann sich manch einer eine heimliche Schadenfreude nicht, die sich dann öffentlich in eben solchem sympathisierenden und relativierenden Meinungsäußerungen äußer, nicht verkneifen. Und das bekommen dann auch diejenigen, auf der ‚anderen Seite‘ mit, die im Grunde auch an einer friedlichen, sachlichen Diskussion Interesse haben. De facto führt das ganze schlussendlich nur zu einer Verhärtung und Radikalisierung aller Seiten.
    Von daher wäre es für alle 8!) angebracht, die etwas gegen solch eine Radikalisierung haben, dass sie deutlich jede solcher Aktionen verurteilen und dagegen ihre Stimme erheben, und zwar unabhängig davon, ob es die eigene Seite oder die gegnerische Seite trifft.
    Und mir persönlich sind einige wohlwollende Bekundungen und Bejahungen von Rechtsbrüchen durch die zeit bekannt – dafür muss ich nämlich nur ins Forum „Störungsmelder“ schauen und finde einige entsprechende Artikel.
    Und – sorry, Lau, aber das ist einfach auch Fakt – ihre Stellungsnahmen von islamkritischen Veranstaltungen und den Versuchen, diese zu unterdrücken (Köln), bis hin zu persönlichen Diffamierungen (z. b. ‚Blonde Bestie‘ für Wilders) ist all zu oft nicht ein argumentatives Auseinandersetzen, sondern eben regelrechtes sympathisieren mit ‚Antifas‘ bis hin zum selber kräftig Steine werfen.
    Ich verurteile dieses 2.0-Hetze gegen sie aus und halte das für absolut no-go und unter der Gürtellinie. Diese Verurteilung würde mir aber bedeutend leichter fallen, wenn sie selbst sich auch erkennbar gegen persönlich Angriffe gegen Islamkritiker oder überhaupt ihren politischen Gegnern stellen würden (und das war z. B. bei ihren Stellungsnahmen zu Köln nicht gegeben).
    So, schönen Tag noch.

    • 6. Januar 2012 um 09:14 Uhr
    • Zagreus
  125. 133.

    @ Zagreus: Erst einmal Dank für die grundsätzliche Solidarität gegenüber diesem Pranger.
    Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, ich hätte die Veranstaltung in Köln „unterdrücken“ wollen. Ich hoffe, wir reden von der gleichen Sache? Ich hatte in der gedruckten Zeit gegen das Verbot der Antiislamisierungsdemo in Brüssel geschrieben, der Kommentar ist auch hier im Blog zu lesen gewesen. Und beim Wiederlesen freue ich mich, nichts, aber auch gar nichts davon zurücknehmen zu müssen. Ich sympathisiere nicht mit Antifas, ich werfe keine Steine, ich verteidige die liberale Grundordnung gegen muslimische Antisemiten (eine Seite 3 dazu ist vor genau einem Jahr erschienen), gegen Salafisten (ein Dossier ist im Gerbst erschienen) und immer wieder auch gegen die abstoßende Szene zunehmend fanatisierter Hetzer gegen den Islam (PI, Pro, Freiheit, Nürnberg 2.0). Das ist unteilbar.
    Hier ausnahmsweise ein langes Selbstzitat, da Sie mich in die Antifa-Ecke stellen wollen:
    „Und nun soll man in Brüssel nicht mehr gegen die »Islamisierung« Europas demonstrieren dürfen? Dem Bürgermeister scheint bewusst geworden zu sein, dass sein Verbot sich ausnimmt wie die unfreiwillige Bestätigung der Weltsicht der verhinderten Demonstranten: Wenn man gegen »Islamisierung« nicht mehr demonstrieren darf, sagen sie, weil das die Gefühle der Muslime verletzen könnte, dann ist Europa offenbar schon islamisiert.
    So schob Thielemans in der Brüsseler Zeitung de standaard eine Erklärung nach, warum er die Demo nicht dulden wollte. Das Demonstrationsrecht finde seine Grenze dort, wo Ruhe und Ordnung gestört werden. Die Anmelder hätten den 11. September gewählt, um »die terroristischen Aktivitäten von Islamisten zu vermengen mit dem Islam als Ganzem und mit allen Muslimen«. Thielemans gefällt nicht, wenn die Verantwortlichen behaupten, dass »Islam und Demokratie nicht zusammengehen« und dass sie »nicht an einen gemäßigten Islam glauben«.
    Dass Islam und Demokratie ein problematisches Paar sind, ist aber keine abenteuerliche Behauptung von Islamhassern, sondern eine Tatsache in vielen Ländern der islamischen Welt. Und nur wer an einen gemäßigten Islam »glaubt«, soll in Brüssel demonstrieren dürfen? Das hieße, die Ausübung eines Grundrechts an eine fromme Meinung zu koppeln. Es sind am Ende andere Gründe, die Thielemans zu seinem Verbot bewegt haben. Er erwähnt Polizeiberichte, nach denen mit gewalttätigen Störaktionen zu rechnen wäre: »Mitglieder und Sympathisanten dieser Organisationen sind im Allgemeinen für ihr wenig friedliebendes Verhalten während solcher Veranstaltungen bekannt.«
    »Diese Organisationen« – das sind die britische Initiative No Sharia here, die dänische Anti-Islam-Gruppe SIAD und aus Deutschland die Gruppe Pax Europa e. V. des ehemaligen FAZ-Journalisten Udo Ulfkotte. Und in Belgien macht die rechtsradikale Bewegung Vlaams Belang Werbung für die Demo. Ulfkotte, der an dem Projekt einer islamkritischen Rechtspartei für Deutschland arbeitet, beteuert, mit Rechtsextremisten nichts zu tun haben. Doch bei seinem Berufungsverfahren gegen das Demoverbot nahm er sich den Politiker Hugo Coveliers zum Anwalt, der in Antwerpen mit dem Vlaams Belang zusammengearbeitet hat. Und der Expolizist Bart ­Debie, eine schillernde Figur der rechten Szene Bel­giens und stolzes Mitglied des Vlaams Belang, brüstet sich, Ulfkottes Dolmetscher bei der Anhörung in Brüssel gewesen zu sein.
    Das Brüsseler Oberverwaltungsgericht erklärte sich für nicht zuständig, die Demo bleibt also verboten. Der Möchtegern-Parteigründer Ulfkotte hat aber einen Ersatzort gefunden, der die Angelegenheit zu einer deutschen Affäre macht: Köln wird nun am 11. September die Anti-Islamisierungs-Demo bekommen, gleich neben dem Dom auf dem Roncalli-Platz. Der schon im Moscheenstreit kampf­er­probte Ralph Giordano hat sich als Hauptredner zur Verfügung gestellt.
    Ob der NS-Überlebende weiß, mit wem er es zu tun hat? Die Anti-Moschee-Aktivisten von Pro Köln haben sich sofort an die Demo herangehängt. Ulfkotte beeilt sich auch hier, in empörten Presseerklärungen Distanz zu markieren. Es sei an »Niederträchtigkeit nicht zu überbieten«, wie diese Gruppe als »Trittbrettfahrer« auftrete. Pro Köln, von NPD-Mitgliedern und Republikanern gegründet, unterhält ganz offen herzliche Beziehungen zum Vlaams Belang sowie zu Bart Debie. Am 3. September teilt die Organisation mit, sie unterstütze Ulfkottes Demo – und fügt maliziös hinzu: »Der Vlaams Belang steht zu Udo Ulfkotte in einem guten herzlichen Kontakt.« Zwar distanziert dieser sich abermals »energisch«. Dennoch fragt sich, wer hier eigentlich bei wem auf dem Trittbrett fährt. Wenn sich der Rechtsradikalismus islamkritisch maskiert, schadet das am Ende auch denen, die ganz legitime Zweifel an der Kompatibilität der Scharia mit unserer Grundordnung hegen.
    Es war gleichwohl ein Fehler, die Brüsseler Demonstration zu verbieten. Eine rechtspopulistische Szene, die sich wechselseitig zerlegt bei dem Versuch, antimuslimische Ängste auszubeuten, muss und darf nicht durch die Einengung des Demonstrationsrechts bekämpft werden.“
    http://blog.zeit.de/joerglau/2007/09/05/wie-rechtspopulisten-die-islamkritik-diskreditieren_714

    • 6. Januar 2012 um 09:37 Uhr
    • Jörg Lau
  126. 134.

    @Jörg Lau

    Och, bitte. Was soll diese Rechtfertigung? Die Logik der PI-Freunde sollten Sie doch inzwischen kennen. Man kann mit diesen Personen nicht ernsthaft diskutieren, weil sie das Verleumden, das Diskreditieren und die Taqiyya perfektioniert haben. Wer sich nicht an wahnhaften Realitätsverdrehungen beteiligt, oder sich bedingungslos für den erhofften Endkampf zur Verfügung stellt, gehört eben auch zum Gegner und landet mit herbeifantasierten Vorwürfen wie „Fürsprache für eine Gesinnungsdiktatur“ am Nürnberg 2.0-Pranger.

    Weshalb Sie trotzdem mit diesen Leuten ernsthaft reden ist mir ein Rätsel.

    • 6. Januar 2012 um 10:05 Uhr
    • Hein_W
  127. 135.

    Das nicht zum erstenmal hier schwarmartig auftretende Verbal-Erscheinen von PI-Sympathisanten und PI-Befürwortern
    war für den mit dieser Website nicht Vertrauten erstaunlich,
    ist doch das Verhalten von Mitgliedern einer religiösen oder politischen Sekte meiner intensiven Erinnerung nach nicht anders, also identisch:
    Es gibt ein behauptetes klares Unterscheidungsvermögen Gut versus Böse, Weiß versus Schwarz.
    Dabei weiß man sich immer und grundsätzlich, ja per se und absolut, auf der richtigen Seite des absoluten Guten, im Besitz der absoluten umumstößlichen Wahrheit.
    Die Assoziation von sektenähnlichem Wahn ist unvermeidbar.

    Wenn dann noch recherchemäßig festzustellen ist (Nr. 122*),
    dass man es in diesen Kreisen für völlig normal, akzeptabel(übrigens auch seitens der staatlichen Organe) und geboten hält, zum bewaffneten Kampf gegen Andersdenkende aufzurufen,
    lassen sich für den mit dieser Denkrichtung nicht Vertrauten doch diverse ernsthafte Fragen nicht umgehen …
    ________________________

    *)http://blog.zeit.de/joerglau/2012/01/05/nurnberg-2-0-lau-bereitet-islamische-gesinnungsdiktatur-vor_5339/comment-page-16#comments

    • 6. Januar 2012 um 10:18 Uhr
    • Publicola
  128. 136.

    Lieber herr lau,

    erst einmal danke für ihre Antwort. Ich bitte sie auch darum, dass was ich schreibe nicht als ein persönlicher, feindlichen Angriff gegen sie zu werten, sondern als ein argumentatives, durchaus wohlwollendes kritisieren (und werte ihre Erwiderungen auch aus dieser Sicht).

    1.) Punkt: eine Kleinigkeit – einfach eine missverständliche Formulierung ihrerseits:
    Erst einmal Dank für die grudnsätzliche Solidarität gegenüber diesem Pranger.
    — gegenüber… ? – sie meinen ‚gegen‘ (ohne dem über).

    2.) Bitte seien sie ehrlich – ich habe weder gesagt, dass sie ein Antifa sind, sondern das sie mit bestimmten Aktion sympathisieren (im sinne: diese relativieren, nicht als all zu problematisch wahrnehmen etc….).
    Köln war so etwas – und damit meine ich nicht, dass sie selbst jemals so etwas tun würden oder das sie sagen würden: „es ist richtig Menschen ihr Demonstrationsrecht abzusprechen!“ aber das sie durchaus wohlwollend über die Täter gesprochen haben, die Zivilgesellschaft dabei am Werke sahen, die sich gegen Rechtspopulisten wehrte, wollen sie sicherlich nicht bestreiten.
    Auch haben sie öfters mal durchaus auch auf einer persönlichen Ebene Leute, in ihren Augen Rechtspopulisten und Hetzer, angegriffen (Wilders war ein Beispiel dafür).

    3.9 Ihr Einwand, dass sie zu anderer Gegebenheit anders reagierten (neben Brüssel wären ein weiteres Beispiel ihre durchaus sachliche Auseinandersetzung über den Begriff ‚Islamophobie‘ und dessen politischer Funktion). Auch sehen sie manchmal (!) den Islam bzw. ‚Moslime‘ sehr kritisch – z. B. als sie über die grüne Bewegung im Iran berichteten, oder die 1-2 Artikel, bei denen sie moslimische Absurditäten (z. B. ‚Teddybär Mohammed‘ und ‚Auspeitschungen‘) kritisch beleuchteten. Andererseits – so kommt es bei mir an – verteidigen sie sehr Muslime, und zwar so stark, dass man zeitweise bei ihnen den Eindruck bekommt, dass für sie die ‚islamkritische Szene‘ wesentlich problematischer ist als die ‚muslimische Szene‘ (die wahrlich nicht sich einfach nur auf ein paar durchgeknallte Salafisten besteht und der Rest wäre reine Freude, Eierkuchen).
    Mein Eindruck ist, dass sie ‚schwanken‘ – und zwar zeitlich – einmal mehr eine Zeit lang der einen Seite zugeneigt sind, ein andermal wiederum eine Zeit lang der anderen. Sie haben keine zeitlich durchgehende klare Linie, sondern die verschiebt sich immer wieder einmal. Falls sie mir hier zustimmen, würde das dann eine Konsequenz davon erklären: dies spiegelt sich dann auch in ihren Artikeln wieder – so dass sich nach einer weile in ihrem Blog sowohl islamkritische als auch mehr verharmlosende, sachliche Auseinandersetzungen als auch unsachliche mit Islamkritikern, sympathisierende als auch distanziert -kritische Artikel finden – von allem halt etwas.
    Und, das ist jetzt eine Kritik: sie suchen sich gegebenenfalls dann aus dieser Vielfalt diejenigen heraus, die ihren Standpunkt bei einer Kritik rechtfertigen (bzw. die Kritik zu widerlegen scheinen).
    Nehmen sie einmal ein Beispiel außerhalb unseres unmittelbaren Diskurses – ‚arabischer Frühling':
    Sie haben ganz am Anfang sehr wohlwollend, ja regelrecht emphatisch den arabischen Frühling begrüßt und waren damals der festen Überzeugung, das die Massen sich vom Joch der Unterdrückung befreien hin zur Demokratie. Nach einer Weile, als es offensichtlich würde, dass dieser ‚arabische Frühling‘ zumindest erst einmal Islamisten an die Macht bringt, haben sie eine durchaus kritischere Betrachtung der Ereignisse eingenommen. Das spiegelt sich im Ablauf ihrer Artikel wieder.
    Gefragt nun, welche Stellung sie zum arabischen Frühling eingenommen haben, weisen sie darauf hin, dass sie schon früh eine kritische Haltung eingenommen hätten – früher als manch ein Berichterstatter glaube ich gerne, vermissen tue ich aber ihre eine etwas differenziertere Darstellung a là: auch ich habe am Anfang den arabischen Frühling falsch eingeschätzt und habe mich dann bald korrigiert zu einer kritischeren Betrachtung, die reflektierte, dass da Kräfte an die Macht kommen, die wir alle nicht wollten (die Islamisten).“
    –> das reflektieren der eigenen Wechselhaftigkeit (oder Vielfältigkeit) sollte öfters einmal erkennbarer auftreten (bzgl. ihres Wahlverhaltens zu Wahlen, Stichwort: *Wechselwähler*, tun sie es ja beispielsweise).

    So, nun muss ich zum Zahnarzt eilen und danach in die Bibliothek – ich freue mich ihre sachliche Erwiderung heute Abend zu lesen.

    • 6. Januar 2012 um 10:19 Uhr
    • Zagreus
  129. 137.

    Ich weiß nicht ob dieser „Religionskrieg“ dienlich ist für die Integration und damit letztendlich gelöst werden kann. Ich bezweifle es sehr

    • 6. Januar 2012 um 10:20 Uhr
    • Cem Gülay
  130. 138.

    @Cem
    du bist ein Strassenkind und mit dem Islam hast du nichts am Hut. Im Islam sind Drogen und Alkohol verboten hättest du dich daran gehalten dann …. sonst hättest du dein Buch nicht schreiben können. gell
    Ich finde dich einfach peinlich du vertrittst nicht die Mehrheit der Türken. Die haben nämlich mit Drogen nichts am Hut.

    • 6. Januar 2012 um 10:26 Uhr
    • Ali
  131. 139.

    @ JL

    @ marriex (27): Et tu, Riexius?

    ?

    Außerdem, Rixī (Vokativ)

    • 6. Januar 2012 um 10:27 Uhr
    • marriex
  132. 140.

    @ Ali – # 138

    Auf wenn Ihnen die folgende Denkweise nicht vertraut ist, ja feindlich erscheint:
    Es soll – habe ich mir sagen lassen – tatsächlich Individuen geben, die sich nicht über ihre Religion oder ihre ehemalige oder jetzige Staatsangehörigkeit, sondern schlicht als Mensch, als Homo Sapiens, definieren und aus diesem Selbstverständnis heraus zu argumentieren wagen.

    • 6. Januar 2012 um 10:33 Uhr
    • Publicola
  133. 141.

    Ali

    Richtig! Danke das Du es hier klar stellst.

    Ich bin Alevite. Mein Name ist Cem Kalender Gülay. Meine Großväter waren alivitische Dedes und hießen Kalender. Ich weiß wer meine Leute in Sivas auf dem Gewissen hat. Gelle Ali

    Trotzdem stehe ich dazu, dass ich nichts gegen Kopftücher und Moscheen habe, wie im Buch beschrieben.

    Mensch ist Mensch. Vielleicht wirst Du es mal verstehen. Ich bezweifele es aber

    • 6. Januar 2012 um 10:41 Uhr
    • Cem Gülay
    • 6. Januar 2012 um 10:51 Uhr
    • marriex
  134. 143.

    @ zagreus:
    Ich habe keine Linie. Das halte ich für wichtig, und für die Voraussetzung von Journalismus. Darum ist das, was auf PI passiert, eben kein Journalismus.
    Ich bin voreingenommen, habe Antipathien, reagiere empfindlich, bin sicher auch parteiisch. Aber eine gewisse Offenheit, dass man von Entwicklungen oder besseren Argumenten oder wichtigeren Bedenken widerlegt wird, versuche ich mir auch bei diesem kulturkämpferischen Thema zu erhalten. Ich habe das etwa in dem Aufsatz über Islamophobie vs Islamkritik diskutiert, der hier auch zugänglich ist. Der ist übrigens für ein Institut geschrieben worden, das der DITIB nahesteht. Ich überlasse es Ihnen, in dem Text die unbequemen Punkte für diese Seite zu finden.
    Arabischer Frühling: Dass das alles fürchterlich enden kann, ist eine reale Möglichkeit (aber was heißt schon Ende, in welchen Zeitabschnitten denken wir da…). Deshalb muss ich meine Freude über Mubaraks und ben Alis Abgang nicht zurücknehmen. Niemand hatte die Macht, diese Leute im Amt zu halten, und es wäre auch kein Segen daraus entstanden. Ich bin trotz der islamistischen Gewinne noch nicht fertig mit dieser Geschichte. Tunesien scheint mir auf einem guten (besseren) Weg. Ägypten hat schwere Zeiten vor sich. Aber als liberaler Überzeugungstäter kann ich nicht an die segensreiche Wirkung von Stiefeln im Gesicht glauben. Wir werden Zeugen zweier Groß-Experimente: im Irak sehen wir, was aus der erzwungenen Demokratisierung wird, in Ägypten aus der errungenen.

    Ich müßte lügen, wenn ich sagen würde, es würde mir Freude machen, widerlegt zu werden. Jeder will ja Recht behalten.
    Aber in diesem Medium exponiert man sich dann doch sehr, wenn man, was ich tue, die Kritik der Mitblogger ernst nimmt (allerdings nicht jede Kritik). Ich mache mich hier angreifbar, ich probiere auch Thesen aus. Manche tragen eben nicht. Oft muss man nachjustieren. Manchmal muss man regelrecht Abbitte leisten (MR!).
    Ich lasse hier viel mehr zu als irgendein anderes seriöses Blog – manchmal bis weit über die Grenze des Justitiablen hinaus. Dafür muss ich manchmal kämpfen, die Zeitung ist da zu Recht vorsichtiger.
    Ich glaube trotzdem dran, dass sich vieles von selbst korrigiert, das meine ich mit Liberalismus.
    In einer sich polarisierenden Öffentlichkeit ist so etwas wichtig – dass Leute einen Ort haben, wo man feststellen kann, dass die meisten Leute eben nicht der FEIND sind, den man bekämpfen muss (allerdings gibt es so etwas auch, halten sie mich nicht für naiv).
    So ist es mir in vergangegen Jahren ergangen: Ich habe viele Feinde verloren, nicht aus Naivität, sondern weil ich mich mit ihnen getroffen und sie kennengelernt habe – amerikanische Neocons, Vertreter von Islamverbänden, fromme Muslime, militante Säkularisten…
    Ein paar Freunde habe ich auch verloren, die mich nun als Feind betrachten, aber das gehört wohl dazu.

    • 6. Januar 2012 um 10:52 Uhr
    • Jörg Lau
  135. 144.

    @ JL

    amerikanische Neocons, Vertreter von Islamverbänden, fromme Muslime, militante Säkularisten….

    Propagandisten des iranischen Regimes, militant antisemitsche Ausschussvorsitzende.

    • 6. Januar 2012 um 11:01 Uhr
    • marriex
  136. 145.

    @ Jörg Lau

    „im Irak sehen wir, was aus der erzwungenen Demokratisierung wird“

    Wenn zwei demokratieberechtigte Seiten voneinander behaupten, die andere Seite habe die ganze Zeit terroristisch, bzw. despotisch konspiriert, dann sollte das aber nicht grundsätzlich gegen einen Tyrannensturz von aussen abgerechnet werden.

    Auch halte ich den Ausdruck „erzwungene Demokratisierung“ für ein antidemokratisch-polemisch aufgeladenes Paradoxon, dessen Gebrauch ich mir allenfalls als Zitat sinnvoll vorstellen kann – unter Demokraten.

    • 6. Januar 2012 um 11:11 Uhr
    • Thomas Holm
  137. 146.

    … Arabischer Frühling … Ich bin trotz der islamistischen Gewinne noch nicht fertig mit dieser Geschichte …

    In der Tat zeugt es von einem starken, festverwurzelten sakralen Glauben, das Ende der Geschichte (Hegel, Marx, Fukuyama etc.) konstatierend als bewiesene Überzeugung seinen Mitmenschen abzufordern.

    • 6. Januar 2012 um 11:14 Uhr
    • Publicola
  138. 147.

    Ali

    Was sagst Du zu den sunnitischen Türken in der Türkei die Alkohol trinken aber in die Moschee gehen und sich als Muslime bezeichnen. Es steht ja im Pass. Also müsste es nach Deiner Logik entfernt werden. Gelle

    Bin gespannt auf Deine Antwort

    • 6. Januar 2012 um 11:19 Uhr
    • Cem Gülay
  139. 148.

    …. Koscherantisemiten, die – peinlich, peinlich – den europäistischen Schuldenstaat preisen:

    Europa ist ziemlich gut durch die Krise gekommen. Das wird zwar verdeckt durch die törichten Rahmenbedingungen für den Euro – eine Währung ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik und ohne Notfallplan für eine Schuldenkrise. Aber die oft kritisierten Sozialausgaben haben einen sehr erwünschten keynesianisch-antizyklischen Effekt – indem sie Arbeitslosen und Bedürftigen helfen, haben sie zugleich die Wirtschaft stimuliert und die Nachfrage angekurbelt. Übrigens: Das viel beschworene demografische Desaster in Europa halte ich für einen Mythos. Ich bin alt genug, um mich zu erinnern, dass man einmal vor dem Gegenteil Angst hatte – dass wir zu viele Kinder haben würden und sie nicht würden ernähren können. Nun sind es angeblich zu wenige. Das ist aber eine Krise, die leicht bewältigt werden könnte durch Veränderungen beim Rentenalter, durch Anpassung der Bezüge an die Inflation, Beendigung der Zwangsverrentung und Ähnliches.

    • 6. Januar 2012 um 11:31 Uhr
    • marriex
  140. 149.

    @ Thomas Holm 145: Erzwungene Demokratisierung ist ganz wertfrei gebraucht: es war Gewalt nötig, es wurde ein Krieg geführt. Und dann noch der sanfte Druck, Schiiten und Sunniten in die gemeinsame Regierung zu zwingen, die nun explodiert.
    Auch in Deutschland nach dem Krieg würde ich unbedingt von erzwungener Demokratisierung sprechen. Natürlich kann daraus etwas Gutes werden, aber die Voraussetzungen sind offenbar (mit)entscheidend.

    • 6. Januar 2012 um 12:03 Uhr
    • Jörg Lau
  141. 150.

    @ Cem:

    Was sagst Du zu den sunnitischen Türken in der Türkei die Alkohol trinken aber in die Moschee gehen und sich als Muslime bezeichnen.

    متغرب

    • 6. Januar 2012 um 12:04 Uhr
    • MM
  142. 151.

    Irak-Krieg Nr. 2: – Erzwungene Demokratisierung

    Als Begründung für den Irakkrieg 2003 nannte die angreifende „Koalition der Willigen” unter der Führung der USA vor allem eine angebliche akute Bedrohung durch Massenvernichtungsmittel seitens des irakischen Diktators Saddam Hussein.

    Die genannten Kriegsgründe sind historisch widerlegt und werden oft als absichtliche Irreführung der Weltöffentlichkeit bewertet, da im Irak weder Massenvernichtungsmittel noch Beweise akuter Angriffsabsichten gefunden wurden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Begr%C3%BCndung_f%C3%BCr_den_Irakkrieg

    • 6. Januar 2012 um 12:24 Uhr
    • Publicola
  143. 152.

    >Ich habe keine Linie. Das halte ich für wichtig, und für die Voraussetzung von Journalismus.

    Die erfolgreichsten Waffenhändler verfügen über genau die selben Voraussetzung, wahrscheinlich nur Zufall.

    „Ich bin ein moderner Mensch, meine Moralvorstellungen sind käuflich“

    • 6. Januar 2012 um 12:43 Uhr
    • PBUH
  144. 153.

    @ PBUH:

    “Ich bin ein moderner Mensch, meine Moralvorstellungen sind käuflich”

    Von wem ist das? π? Von Ihnen?

    • 6. Januar 2012 um 12:49 Uhr
    • MM
  145. 154.

    @ Jörg Lau

    „Erzwungene Demokratisierung ist ganz wertfrei gebraucht“

    Seines Wertgehaltes entkleidet gebraucht. Erzwungen wurde der Sturz der Tyrannen. Ihre Macht wurde zerbrochen im Irak und in Deutschland.

    Wer danach Demokratie erlaubt, der erzwingt nichts mehr (nachhaltiges*); solange dagegen etwas erzwungen wird, ist (noch) nicht Demokratie am Werk.

    *Anfängliche Formvorgaben wie Bundesländergrenzen, Föderalismus, etc. sind, wenn die Demokratie einmal etabliert ist, alle auch wieder umgestaltbar.

    Auf das Geschenk einer Chance zur Demokratie wurde von den bedeutsamsten irakischen Machtakteuren mit Obstruktion reagiert.

    „der sanfte Druck Schiiten und Sunniten in die gemeinsame Regierung zu zwingen“ war eine (in der Tat sanfte) Taktik gegen diese Obstruktion, die irgendwann den Eindruck allzu krasser Impertinenz scheute und sich dann doch herbeiließ, (zum Scheine) mitzumachen.

    Machtakteure können die Einhaltung demokratischer Regeln verweigern; sie können aus Imageerwägungen deren Einhaltung eine Zeit lang simulieren; was immerhin zeigt, dass sie dieses vor dem Volke für tunlich halten – womit sie nahelegen, dass das Volk die Demokratie wohl will und sie ihr Volk aber entschlossen sind, zu betrügen.

    Zuende ist jetzt ein Betrugsspiel von demokratieaversen Machtakteuren.

    Wenn Jemand etwas erzwungen hat (Regierungsbildung) dann das Irakische Volk, vor dem die Machtakteure auch eben nicht allzu obstruktiv wirken wollten. Haben die Amerikaner etwa mit Geiselerschiessungen gedroht, wenn die Machtakteure die Regierungsbildung dauerhaft verweigern ?

    Auf diese Art sind einmal „Volksdemokratien“ erzwungen worden.

    Ich gehe nicht davon aus, dass sie die US-Politik in die Nähe solcher Praktiken rücken wollen.

    „Voraussetzungen sind offenbar (mit)entscheidend.“

    25% Flüchtlinge vor Stalin in Westdeutschland haben schon mal ausgereicht. Es könnte sein, dass Demokratie eine eher unwahrscheinliche Regierungsform ist, die sich nur unter sehr ausnahmehaften Bedingungen bilden und halten kann.

    „Ich glaube trotzdem dran, dass sich vieles von selbst korrigiert, das meine ich mit Liberalismus.“

    Permanente Obstruktion aus impertinenter Intransigenz korrigiert sich nicht; sie führt zu Katastophen. Nicht nur Tyrannen können Katastophen herausbeschwören.

    Befeuern Sie bitte nicht aus den katastrophalen Machenschaften der irakischen Machtakteure beiläufig antidemokratische Ressentiments.

    Jeder Spiesser überlegt dann erstmal: Bin ich vielleicht auch zur Demokratie gezwungen worden; und wenn ja – Von Wem in aller Welt ??

    • 6. Januar 2012 um 13:07 Uhr
    • Thomas Holm
  146. 155.

    @ PBUH

    „Ich habe keine Linie. … meine Moralvorstellungen sind käuflich”

    Herr Lau hat seine Vorstellungen unter den Vorbehalt einer funktionierenden Selbstkorrektur der Dinge gestellt und mag seine Vorstellungen nicht als „Linie“ bezeichnen.

    Das ist an sich noch nicht korruptiv.

    Was an dem Glauben an die Selbstkorrektur der Dinge möglicherweise etwas zu kurz greift, ist der Gesichtspunkt, dass manches sich vielleicht nicht mehr fortfahrenstüchtig korrigiert, sondern untergeht*.

    Mit solch tragischer Fußnote versehen, ist für mich ein Glaube an die Selbstkorrektur der Dinge als Lebensphilosophie, bzw. Begründung von Liberalismus durchaus nachvollziehbar im Bereich des Anständigen.

    *Der Irak und Syrien könnten „beyond repair“ sein, während viele Ausrüstungsgegenstände, die die USA im Irak unter diesem Verdikt zurücklassen, dies in Wirklichkeit noch lange nicht sind.

    • 6. Januar 2012 um 13:32 Uhr
    • Thomas Holm
  147. 156.

    @Zagreus

    „1.) Punkt: eine Kleinigkeit – einfach eine missverständliche Formulierung ihrerseits:
    “ Erst einmal Dank für die grudnsätzliche Solidarität gegenüber diesem Pranger.”
    — gegenüber… ? – sie meinen ‘gegen’ (ohne dem über).“

    Abgesehen davon, daß an „gegenüber“ absolut nichts falsch ist: Wer im Glashaus sitzt: In der Anrede wird „Sie“ IMMER großgeschrieben – nicht bloß aus Höflichkeit, sondern vor allem, um Mißverständnisse zu vermeiden.

    • 6. Januar 2012 um 13:50 Uhr
    • ReligionSucks
  148. 157.

    Lawaboy:
    Natürlich daran zu erkennen das sie Moslems waren, denn ein echter Türke kann nur Moslem sein.

    Es ist nunmal für die betrachtete Periode so, dass die Seldschuken (von denen die Türken ihre Abstammung herleiten) die einzigen Moslems in Anatolien waren. Ein muslimisches Grab aus dem 11. JH läßt sich also durchaus als „türkisch“ interpretieren. Und „ein echter Türke ist Moslem“ insofern es kein vorislamisches Türkentum gab – die Entstehung der türkischen Kultur aus seldschukischen und griechischen Elementen geschah unter dem Vorzeichen des Islam, weshalb das Grab des „ersten Türken“ auch nicht am Aralsee gesucht wird, obwohl die Vorfahren der Seldschuken (damals noch heidnisch) von dort stammten.

    • 6. Januar 2012 um 13:52 Uhr
    • Arjen van Zuider
  149. 158.

    @ Arjen

    Klasse, damit bestätigen Sie also das ein echter Türke Moslem, ich möchte hinzufügen Sunnitischer Moslem, sein muss. Gleichzeitig sind sie vermutlich aber nicht der Meinung das ein echter Deutscher christlich seinen muss, oder?
    Falls doch dann wären sie ziemlich nah an der nationalsozialistischen Rassenlehre. Denn die haben Juden zu Nicht-Deutschen erklärt, mit allen bekannten Konsequenzen.

    • 6. Januar 2012 um 14:13 Uhr
    • Lawaboy
  150. 159.

    Allein Ihr Versuch, den Autor des Artikels zu verunglimpfen, in dem Sie ein „Mohammed“ in eine etwas fantasielose Abwandlung seines Namen einfügen („Mohammed“ ist ja bekanntlich eine Beleidigung für Rassisten und Islamische-Weltverschwörungs-Theoretiker wie Sie), ist eine Schande für einen Menschen, der intelligent genug ist, einen Computer zu bedienen. Wobei die dafür erforderliche Intelligenz ja bedauerlicherweise seit der Erfindung der graphischen Benutzeroberfläche derartig stark abgenommen hat, dass die Kommentarspalten von Zeitungen und Fernsehsendern inzwischen dermaßen mit entblößendem und rassistischem Spam voll sind, dass man sich rein vernunftbedingt eigentlich gar nicht mehr an der „Diskussion“ beteiligen dürfte.

  151. 160.

    Lawaboy:

    Ich sagte: „In der besagten Periode“. Also im Mittelalter. Und ja, auf das Mittelalter bezogen, sind Deutsche auch zwingend Christen, denn das deutsche Volk entstand aus den verschiedenen Germanenstämmen erst, nachdem diese christianisiert worden waren. Im Osten war es sogar so, dass Christianisierung und Germanisierung Hand in Hand gingen und die heidnischen Slawen in Pommern und Preußen zu christlichen Deutschen wurden. Nicht-christliche Einwanderer wurden erst dann als Deutsche angesehen, wenn sie sich zum Christentum bekehrten (was den Juden zum Verhängnis wurde). Aus dem deutschen Christentum hinaus zu fremden Religionen wie dem Islam oder dem Buddhismus zu konvertieren, wie es heute in Mode ist, war damals schlicht undenkbar. Analog für die Türkei (wobei dort die religiösen Minderheiten in Form christlicher Griechen etc. viel zahlreicher waren als die Juden in Deutschland)

    Das alles bezieht sich wie gesagt auf das Mittelalter und soll weder zum Vorbild für heutige Zustände dienen, noch mittelalterliche Zustände irgendwo auf der Welt rechtfertigen.

    • 6. Januar 2012 um 15:13 Uhr
    • Arjen van Zuider
  152. 161.

    @ AvZ

    Die Preußen waren Balten, was man den Simoneist usn Schnipkoweits ja auch ansieht.
    Übrigens müssen Sie nciht nach Pommern gehen. Der slawische Siedlungsraum reichte bis nach Hamburg und Bamberch. davon zeugt z.B. noch der Begriff Wendland oder Windischeschenbach.

    • 6. Januar 2012 um 15:18 Uhr
    • marriex
  153. 162.

    Die Preußen waren Balten
    Stimmt, mein Fehler. Heiden waren sie aber trotzdem.

    • 6. Januar 2012 um 15:29 Uhr
    • Arjen van Zuider
  154. 163.

    „Ich habe keine Linie. Das halte ich für wichtig, und für die Voraussetzung von Journalismus.“

    Dazu möchte ich eine Beobachtung beisteuern.

    Ich habe schon oft beobachtet das Entscheidungsträger eine zumindest täuschend ähnliche Linie verfolgen.
    Das sieht dann so aus das man „ohne Vorurteile“ in die Diskussion geht. In der Diskussion bildet sich die Meinung bestimmter Gruppen heraus.

    Da aber keiner der an der Diskussion beteiligten mit einem Fixpunkt in die Diskussion ging, gibt es nichts was den Gruppenkonsens und damit auch die darauf aufgebauten Entscheidungen daran hindert in einer nicht-linearen Rückkopplung völlig aus dem Schnittbereich der Betroffenen zu driften.

    Einige der katastrophalsten Fehlentscheidungen die ich im Laufe meines Berufslebens erleben durfte, führe ich inzwischen auf die fehlende Grundüberzeugung zurück, auf das Fehlen von „Haltepunkten“ die nur mit Widerstand überschritten werden könnten.

    Ob Journalisten rein beschreibend an der gesellschaftlichen Interaktion teilnehmen und damit von diesem Phänomen nicht betroffen sind, oder ob sie eine aktive Gruppe darstellen ist davon zunächst natürlich unberührt.

    • 6. Januar 2012 um 15:36 Uhr
    • Mates
  155. 164.

    @ Mates

    Fehlende Grundüberzeugungen sind aber nicht besser als falsche. Seihe Euro.

    • 6. Januar 2012 um 15:40 Uhr
    • marriex
  156. 165.

    „Ich habe keine Linie. Das halte ich für wichtig, und für die Voraussetzung von Journalismus. Darum ist das, was auf PI passiert, eben kein Journalismus.“

    Den Satz verstehe ich nicht. Ich habe mit dann Ihren Aufsatz „Ist Islamkritik ohne Islamophobie möglich?“ durchgelesen. Erstaunlich ist zunächst einmal, wie weit man heutzutage ausholen muss, um diese Frage zu beantworten. Ich hätte keine Zwei Worte gebraucht, um das zu beantworten: NEIN!

    Ich habe das Gefühl, dass die Debatte hochneurotisch abläuft, nicht nur hier, überall in der Öffentlichkeit. Anstatt sich zu Fragen: „Ist die Kritik gerechtfertigt?“ wird gefragt: „Welche Motive hatte der Kritiker?“ „Ist der Kritiker islamophob?“ oder umgekehrt: „Ist der KritikerKritiker Islamophil/Verfassungsfeind?“

    Mensch, Mensch, Mensch, das geht doch vollkommen am Thema vorbei. Lassen sie den Kritiker Islamophob seien, d.h. er leidet an einer Krankhaften Furcht vor dem Islam, er sitzt in der Irrenanstalt, bedeutet das, dass seine Kritik falsch ist? Nein!

    Angenommen der Teufel in Person, Hitler, tritt aus der Wolfsschanze und blickt zu Himmel und sagt: „Der Himmel ist blau!“ Ist das dann falsch, weil Hitler es gesagt hat? Müssen wir jetzt seine Motive erforschen?

    Meinetwegen sollen sich die Islamkritiker und Islamkritikerkritiker im Geiste gegenseitig verteufeln, aber bitte redet zur Sache! Hört auf mit den öffentlichen gegenseitigen Anfeindungen! Auf mich wirkt das kindisch.

    • 6. Januar 2012 um 16:23 Uhr
    • Gimpler
  157. 166.

    @ Mates

    Man kann nicht gut gleichzeitig keine Linie haben und sich als Liberalen sehen, ausser man hat keine Linie.

    • 6. Januar 2012 um 16:29 Uhr
    • FreeSpeech
  158. 167.

    @ Gimpler:

    “Ist Islamkritik ohne Islamophobie möglich?” (…) Ich hätte keine Zwei Worte gebraucht, um das zu beantworten: NEIN!

    Ich vermute Sie wollten sagen: JA!

    😉

    • 6. Januar 2012 um 16:32 Uhr
    • MM
  159. 168.

    Was auch in Ihrem Aufsatz immer wieder durchleuchtet ist die Frage: „Welche gesellschaftlichen Folgen könnte die Kritik haben? Könnte sich irgendjemand dadurch verletzt fühlen? Könnte es dazu führen, dass sich die Muslime noch weiter von der Gesellschaft ausgrenzen?“

    Auch diese Fragen führen schlicht am Thema vorbei. Die Frage ist: Ist die Kritik berechtigt oder nicht!?

    Es ist wurscht, ob jemand beleidigt ist. Beleidigt sein, ist kein rationales Argument genausowenig wie die Drohungen. Die Wahrheit ist ein Wert an sich, den es zu verteidigen gilt. Meinungsfreiheit bedeutet doch gerade unbequeme Wahrheiten aussprechen zu dürfen. Für aalglatte Statements, die jedermann den Bauch pinseln, dafür bedarf es nicht den Schutz der Meinungsfreiheit.

    Als letztes möchte ich den Differenzierungswahn ansprechen. Wannimmer irgendetwas über den Islam gesagt wird, was problematisch ist, kommt das Argument: Da haben sie aber nicht richtig differenziert, mein Gemüsehändler von Nebenan, der auch Muslim ist, der sieht das aber ganz anders… usw. Als nächstes kommmt dann der Vorwurf: Rassist, oder sie haben gerade 1.5 Milliarden Muslime beleidigt…

    Dafür gibt es ein schönes Sprichwort. Der Differenzier-Differenzierer sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn die Menschheit weniger differenziert auf die Erde schauten und früher in größerem Abstand sie betrachtet hätten, dann wäre Ihr sicherlich früher aufgefallen, dass die Erde rund und nicht eben ist. Denn sie erscheint nur eben aus sehr geringem Abstand.

    Wenn man also Aussagen über den Islam macht, dann spricht man naturgemäß nicht von jedem einzelnen Moslem, sondern von der Weltanschauung als solches. Dass es unter Muslimen Unterschiede hinsichtlich Ihrer Kenntnis des Islam und Ihrer Frömmigkeit gibt, ist selbstverständlich. Dass es aber gleichwohl den Islam gibt, das sollte niemand abstreiten. Ja, es gibt ihn, den Islam.

    • 6. Januar 2012 um 16:39 Uhr
    • Gimpler
  160. 169.

    Ja, wie dumm von mir, JA! Das kann ich jetzt nicht korrigieren. Aber dieses gegenseitige Aufhetzen, Anschwärzen und an den Pranger stellen. Das ist Gift für eine halbwegs rationale Debatte. Diese Islamdebatte ist hochneurotisch. Damit kritisiere ich alle Beteiligten in gleichem Maße:

    Die Islamkritiker und
    die Islamkritikerkritiker

    In diesem Blog hätte ja auch mal rationale Kritik geübt werden können? Aber dazu müsste man den Koran aufschlagen und zitieren. Das ist auch höchstgefährlich und bringt einem den Vorwurf ein, die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen zu haben oder entstellt zu haben. Was jetzt der richtige Zusammenhang ist, darüber wird sich dann ausgeschwiegen.

    Ich zeige jetzt an einem Beispiel wie hochneurotisch das verläuft:

    Wenn ich sage. Die katholische Kirche glaubt an die Dreifaltigkeit Gottes. Gott offenbart sich in drei Personen, Gottvater, Gottsohn und heiliger Geist.

    Kein Mensch käme auf die Idee mir zu sagen: Das ist aber undifferenziert. Mein Onkel ist auch Katholik und der glaubt nicht an die Dreifaltigkeit.

    Wenn ich sage: Der Islam glaubt an die Einheit Gottes. Gott gibt es nur in einer Person. Die Dreifaltigkeit wird abgelehnt.

    Alle werden schweigen und nicken und sagen, ja der Mann hat recht.

    Wenn ich aber sage: Der Islam glaubt an den Jihad. Jihad ist der Kampf für Allah.

    Jetzt wird wahrscheinlich aufgeschrien. Sie haben nicht richtig differenziert. Der Jihad ist nur der spirituelle Kampf der Muslime (nachweislich falsch). Sie beleidigen und verleumden 1.5 Milliarden Muslime! Sie verbreiten Hass und wiegeln die Menschheit gegeneinander auf…

    So läuft die Debatte. Wir können natürlich auch über die schönen Seiten des Islam diskutieren, wie den Gemeinschaftssinn und die Frömmigkeit…. Da wird einem niemand unterstellen, man sei zu undifferenziert und polemisch. Der Vorwurf kommt erst, wenn man sich mit den problematischen Aspekten beschäftigt.

    • 6. Januar 2012 um 16:53 Uhr
    • Gimpler
  161. 170.

    to Cem Gülay / #79

    Dein Sarrazin hat mein geistiges Wissen gestohlen und es mit der deutschen Demographie schlau verglichen. Er ist ein Dieb und durch mich reich geworden.

    Nee, oder?

    Du solltest still sein und die Fakte kennen.

    Interessant!

    Kommt alle, Mann gegen Mann, wo ihr wollt. Nix bringe ich 10 Cousins mit

    Nix dazugelernt, oder?

    • 6. Januar 2012 um 16:54 Uhr
    • 35
  162. 171.

    @Gimpler

    Da reden Sie vom Unterschied zwischen Lehre und Mensch.

    Wenn man diesen Unterschied macht, so wie ihn der Islamkritiker mit dem Islam und den Muslimen macht, dann muss man als Kritiker der Islamkritiker auch zwischen den Thesen der Islamkritik und der Person des Islamkritikers unterscheiden, und das macht eben das Leben von Islamkritik-Kritikern etwas kompliziert. Es wird dann so verflixt schwierig, weil man dann nicht mehr einfach den Islamkritiker als braun, gaga, hasserfüllt oder sonstwie minderwertig einklassieren kann, sondern ganz rational die Thesen widerlegen muss.

    Das hingegen ist einfach zuviel verlangt. Oder etwa nicht?

    • 6. Januar 2012 um 17:01 Uhr
    • FreeSpeech
  163. 172.

    „Der Islam“ ist schlicht verallgemeinernd, da es „Ihn“ so absolut einfach nicht gibt. Somit ist

    Der Islam glaubt an den Jihad. Jihad ist der Kampf für Allah.

    zurecht zu kritisieren, ohne die problematischen Aspekte schön reden zu wollen. Jene sind vorhanden wie auch problematisch!

    • 6. Januar 2012 um 17:04 Uhr
    • 35
  164. 173.

    Jörg Lau,

    Wir werden Zeugen zweier Groß-Experimente: im Irak sehen wir, was aus der erzwungenen Demokratisierung wird, in Ägypten aus der errungenen.

    Und was ist dann Libyen?

    Man wird doch Einigkeit darüber erzielen, dass es ohne die Unterstützung durch die NATO kaum zu einem Sturz Ghaddafis gekommen wäre.

    Im Irak 2003 war wohl nicht davon auszugehen, dass es überhaupt zu einem Aufstand kommen würde, ganz im Gegenteil die Geschichte des Kuweit-Feldzuges von Bush sr. hat doch eher gezeigt, dass „der Westen“ – insbesondere die USA – zwar gewillt waren, einen strategisch gefährlichen Vorstoß eines Diktators zu ahnden, aber die brutale Niederschlagung eines inneren Aufstandes gegen ihn hinnehmen würden.

    Wenn es irgend etwas gegeben hat, dass auf eine grundsätzliche Änderung dieser Haltung des Westens hindeutete, dann war das der Irak-Feldzug von Bush jr.

    Musste nicht eine französische Ministerin gehen, weil sie in einer sponatanen Reaktion auf den Aufstand in Tunesien Ben Ali französisches Know-How bei der Unruhenbekämpfung anbot? Man kann das als einfache, persönliche Dummheit abtun, aber das ist zu einfach, weil es eben die administrative Routine eines jeden Staates ist, unabhänging davon wie demokratisch oder undemokratisch er ist, Aufstände zu unterdrücken.

    Aus dieser Perspektive ist das ganze Theater, das „Demokratie“ genannt wird, nichts weiter, als eine verfeinerte Form der Aufstandsbekämpfung und die Frage, ob es irgendwie erzwungen oder errungen ist von völliger Bedeutungslosigkeit.

    • 6. Januar 2012 um 17:11 Uhr
    • Saki
  165. 174.

    „Das hingegen ist einfach zuviel verlangt. Oder etwa nicht?“

    So ist es. Im Gegensatz zu den Islamkritikern (=Teufel=Nazi) beschäftigen sich die Islamkritikerkritiker nicht mit der Islamkritik sondern mit der Person. Das ist ein Argumentum ad hominem.

    Die rationalen Argumente belegt durch Koran und Hadith werden nicht rational beantwortet. Deshalb verlieren die Islamkritikerkritiker diesen Diskurs. Sie sollten sich dem Thema lieber zuwenden, nämlich dem Islam.

    Wenn sie meinen, dass der Jihad nicht Bestandteil des Islam ist und der Islam eine friedliche Religion ist, dann bitte: Zitiert Sure und Vers, zitiert Hadith, Tafsir oder irgendein Werk eines berühmten islamischen Theologen.

    Aber in der Regel kommt da nichts. Aber wenn man nichts zu sagen hat oder sich – verständlicherweise – vor der Auseinandersetzung fürchtet, dann einfach mal nichts sagen. Das wäre viel ehrlicher.

    Es ist kein Zufall, dass eine Internetseite wie PI über 50 000 Leser pro Tag hat. Dort wird ein offener Diskurs geführt, der in der Presse nicht stattfindet, jedenfalls nicht mit der erforderlichen Aufrichtigkeit. Wenn die Zeit wieder mehr Leser zurückgewinnen will, dann sollte sie daraus Ihre Lehren ziehen.

    Machen die Autoren dort Fehler? Schießen sie zuweilen über das Ziel hinaus? Gut möglich! Aber immerhin stellen sie sich furchtlos dem Diskurs.

    • 6. Januar 2012 um 17:14 Uhr
    • Gimpler
  166. 175.

    Gut, sie meinen der Jihad gehört nicht zum Islam. Dann bitte belegen sie Ihre Behauptung. Ich verweise auf Sure 9, Vers 5, Sure 9, Vers 29 und ich könnte noch einige Hadithe nachliefern. Ich buchstabiere das jetzt nicht aus, weil diese Zitate nicht jugendfrei sind. Das meine ich mit Denkblockaden!

    • 6. Januar 2012 um 17:17 Uhr
    • Gimpler
  167. 176.

    @Grimpler:

    Man kann Kritik am Islam üben und zugleich solche Dinge wie PI kategorisch ablehnen. Bei mir ist PI jedenfalls nicht in der Kategorie „Islamkritik“ einsortiert. Udo Ulfkotte auch nicht. Ralph Giordano und Hamed Abdel-Samad hingegen schon.

    Das mit dem Jihad ist übrigens „etwas“ komplizierter. Der Jihad-Begriff ist mehrdimensional (darunter gibt es den spirituellen Aspekt tatsächlich) und wird noch nicht einmal unter Islamisten einheitlich als Aufforderung zum Angriff ausgelegt. Ich hatte mich mal anlässlich einer Fatwa, die dies tut, mit einem Buch von Qaradawi(er gilt als stockkonservativer Islamist, Antisemit, und all das) beschäftigt(nur mit dem Teil, der sich um den „kleinen“ Jihad dreht).

    http://kruppzeuch.wordpress.com/2011/01/28/die-jihad-fatwa/

    „Ich buchstabiere das jetzt nicht aus, weil diese Zitate nicht jugendfrei sind.“ – Das ist allgemein das Problem religiöser Schriften.

    • 6. Januar 2012 um 17:34 Uhr
    • NDM
  168. 177.

    Und? Schweigen im Walde. Genau wie ich es gesagt habe! Aber man kann es auch auf Wikipedia nachlesen, obwohl die auch politsch korrekt geschönt ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dschihad

    Der Begriff Dschihad [dʒiˈhaːd] (arabisch ‏جهاد‎ Dschihād, DMG Ǧihād ‚Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz‘; auch Djihad oder gelegentlich in der englischen Schreibweise Jihad) bezeichnet im religiösen Sinne ein wichtiges Konzept der islamischen Religion, die Anstrengung/den Kampf auf dem Wege Gottes (al-dschihādu fī sabīl illāh / ‏الجهاد في سبيل الله‎).

    Etymologisch steht er für eine auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Anstrengung.[1] Im Koran und der Sunna bezeichnet dieser Begriff primär militärischen Kampf.[2] Aus dem Koran geht nicht eindeutig hervor, ob es sich dabei um einen universellen Kampf gegen Andersgläubige handelt oder ob dieser Kampf nur defensive Ziele verfolgt.[3] Nach klassischer Rechtslehre, deren Entwicklung in die ersten Jahrhunderte nach dem Tode Mohammeds zu datieren ist,[4] dient dieser Kampf der Erweiterung und Verteidigung islamischen Territoriums, bis der Islam die beherrschende Religion ist.[5]

    Aber wahrscheinlich betreibt die Wikipedia auch Hetze, ist islamophob und vom Hitlerismus befallen. Absurd ist das, absurd!

    • 6. Januar 2012 um 17:35 Uhr
    • Gimpler
  169. 178.

    @ Gimpler

    Es ist kein Zufall, dass eine Internetseite wie PI über 50 000 Leser pro Tag hat.

    Selbst wenn man davon ausgeht, dass jeder, der siese Seite anklickt, dies nur einmal am tag tut, wären dies nur etwa ein Zehntel der Auflage von FAZ, Süddeutscher oder ZEIT. Und nicht jeder der PI anklickt, unterstützt das dort verbreitete Weltbild.

    • 6. Januar 2012 um 17:35 Uhr
    • marriex
  170. 179.

    „Qaradawi(er gilt als stockkonservativer Islamist, Antisemit, und all das) “

    In Ihrer Einschätzung von Yusuf Al Qaradawi gebe ich Ihnen recht. Nur sollte man dabei nicht verschweigen, dass er der mit Abstand populärste und bedeutendste Islamgelehrte weltweit gibt. Er hat eine wöchtenliche Fernsehsendung auf Al-Jazira mit 20 Millionen Zuschauern. Es ist also keine Randfigur sonder er verkörpert den islamischen Mainstream. Er setzt sich auch für Terrorattentate gegen israelische Zivilisten ein.

    • 6. Januar 2012 um 17:43 Uhr
    • Gimpler
  171. 180.

    Dafür, dass PI so unbedeutend ist, spricht nicht, dass sich fortwährend Medienkampagnen mit dem Phänomen beschäftigen. PI ist nicht mehr irgendein Schmuddelblog, es repräsentiert einen Großteil der Gesellschaft, der – hinter vorgehaltener Hand – dem islam kritisch gegenübersteht. Deshalb haben so viele Leute Angst vor PI.

    • 6. Januar 2012 um 17:46 Uhr
    • Gimpler
  172. 181.

    @ Gimpel

    Dafür, dass PI so unbedeutend ist, spricht nicht, dass sich fortwährend Medienkampagnen mit dem Phänomen beschäftigen. PI ist nicht mehr irgendein Schmuddelblog, es repräsentiert einen Großteil der Gesellschaft, der – hinter vorgehaltener Hand – dem islam kritisch gegenübersteht. Deshalb haben so viele Leute Angst vor PI.

    Nö. Das kann ausreichend mit Gratismut erklärt werden.

    • 6. Januar 2012 um 18:00 Uhr
    • marriex
  173. 182.

    to #177./ Gimpler

    Und? Schweigen im Walde. Genau wie ich es gesagt habe!

    Wenn Sie die Freundlichkeit besitzen würden, sich auf vorangegangene Kommentare erkennbar zu beziehen, würde ich nicht schweigen. 😉

    • 6. Januar 2012 um 18:00 Uhr
    • 35
  174. 183.

    @ndm

    Könnten Sie definieren, wo die Grenze zwischen Islamkritikern und Islamhassern für Sie liegt und konkrete Beispiele aufführen?

    Im Spiegel gab es letztens ein Portrait von Sabatina James,
    woraufhin dann in einem Leserbriefen behauptet wurde, diese Frau sei schon nicht mehr akzeptabel weil zu wenig dialogbereit (ungefährer Sinn)
    Islamkritik oder Islamhass? Erlaubt, nicht erlaubt?

    • 6. Januar 2012 um 18:02 Uhr
    • Kisseti
  175. 184.

    Der Vorangegangene Kommentar bestätigt, was ich gesagt habe. Der Dschihad gehört zum Islam.

    • 6. Januar 2012 um 18:02 Uhr
    • Gimpler
  176. 185.

    Könnten Sie definieren, wo die Grenze zwischen Islamkritikern und Islamhassern für Sie liegt und konkrete Beispiele aufführen? – Ernsthafte Frage? – LOL!

    So what?

    – „Nürnberg 2.0″, Breivik und der bewaffnete Kampf gegen die Rechtsordnung – oder – Was in Deutschland so alles erlaubt ist –

    – 4 Anmerkungen –

    1 – Die Idee zu „Nürnberg 2.0″, zu einem neuen „Nürnberger Prozess“ findet sich in Breiviks Manifest. Auf der Gerichtsbank eines „möglichen neuen Nürnberger Prozesses“ wollte Breivik jene sehen, die der „islamischen Kolonisierung Europas“ den Weg bereiten.“.

    2 – Auf der Betreiber-Website von „Nürnberg 2.0″ regt man zum Verleumden an und spielt Tribunal, mit namentlicher Referenz auf den „Nürnberger Prozess“, wo Todesurteile verhängt wurden. Registriert werden sollen Personen, die „durch linke Ideologie aktiv die Zerstörung unseres Heimatlandes betreiben“. Jeder, – so die „Anklageplattform“. – der den Islam irgendwie „beschönigt“, fällt unter Verdacht, ist Kandidat für die Registrierung:
    »… Die Islamisierung Deutschlands war und ist nur dadurch möglich, dass deutsche Politiker, Juristen, Journalisten und andere Berufsgruppen massiv gegen Inhalt und Geist unseres Grundgesetzes verstoßen haben und weiterhin verstoßen.
    … Aufgabe des Projektes „Nürnberg 2.0″ ist es, diese Rechtsverstöße zu erfassen, die Verantwortlichen zu benennen und sie zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich dafür, nach dem Muster des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals von 1945, mit rechtstaatlichen und demokratischen Mitteln zur Verantwortung ziehen….«

    3 – Ganz offen wird „Nürnberg 2.0″ von Michael Mannheimer propagiert, der Breiviks Gewalttaten angesichts des Islams relativiert und sich sich auf die Seite des Täters stellte. was offenbar vom Innenministerium und dem Verfassungsschutz geduldet wird. Breivik war vielleicht nur ein Pionier, der die Hoffnung der Kulturkämpfer radikal ausgeführt hat:
    »… Der Terrorakt Behring Breiviks … kann als der Auftakt eines sich längst abzeichnenden und von den meisten westlichen Geheimdiensten prognostizierten Bürgerkriegs aufgefasst werden. Er wendete sich nicht gegen den Islam, sondern gegen die in den seinen Augen Verantwortlichen der norwegischen Politik. Dass er im Islam einen der schlimmsten Feinde der Menschheit … erblickt, macht diesen richtigen Befund angesichts seines Terrorakts nicht weniger valid …
    Wenn man will, kann man diesen Terrorakt auch als lang vorausgesagten Beginn eines Bürgerkriegs in Europa interpretieren. Als verzweifelten Akt (noch einzelner) indigener Bürger, das Abdriften Europas in ein islamisches Kalifat … zu verhindern. Interessanterweise galt der Terrrorakt auch nicht den Muslimen Norwegens, sondern Teilen seines politischen Establishments. … Norwegen im Juli 2011 bildet somit den vermutlichen Auftakt eines beginnenden Bürgerkriegs indigener Europäer zur Verteidigung ihres Kontinents. Das muss nicht heißen, dass nun alle Europäer zu den Waffen greifen werden. Aber der Beginn ist vermutlich gemacht. Kein Wunder also, dass dem politischen Establishment angst und bange wird. …
    Die westlichen Verteidiger des Islam sind Kollaborateure der islamischen Hassideologie … Sie … sind daher die wahren Verantwortlichen für das Norwegen-Massaker….«

    4 – Ganz offen mit „Nürnberg 2.0″ sympathisiert Michael Mannheimer, der nun selbst zur Zersetzung der bewaffneten staatlichen Kräfte von Polizei und Bundeswehr zwecks Unterstützung des bewaffneten Kampfes, der zum bewaffneten Kampf gegen ihm unliebsame Individuen, gegen ihm unliebsame Medien und Journalisten, Parteien und Parteiangehörige, die Regierungs-Exekutiven und ihre Vertreter, kurz gegen die bundesrepublikanische Ordnung aufruft – was offenbar vom Innenministerium und dem Verfassungsschutz geduldet wird:
    »… muss sich das deutsche Volk gegen ALLE Kräfte erheben, die im Begriff sind, die deutsche Verfassung abzuschaffen – was politische Parteien, Kommunal-, Landesregierungen und Bundesregierung – aber auch Medien und sonstige wichtigen Multiplikatoren veröffentlichter Meinung miteinbezieht, die dies unterstützen. Das Widerstandsrecht erlaubt diesen Kampf ausdrücklich mit allen Mitteln, auch bewaffnet und unter Bedingungen eines Bürgerkriegs, wenn sonstige Maßnahmen nicht gefruchtet haben.
    Bürger Deutschlands! Polizeien Deutschlands! Soldaten und Offiziere Deutschlands! Erhebt euch! Verteidigt eure, verteidigt unser aller Freiheit! Verteidigt den Fortbestand unseres freiheitlichen Grundgesetzes gegen seine Feinde, die aus den Reihen ALLER politischen Parteien und den Redaktionen der meisten deutschen Medien kommen! …
    Vertreibt das herrschende Establishment aus seinen Ämtern und Schreibstuben und stellt die Verantwortlichen vor ein Gericht! … Organisiert Euch! … Geht auf die Straßen! Greift zu den Waffen, wenn es keine anderen Mittel gibt! … «

    • 6. Januar 2012 um 18:10 Uhr
    • Publicola
  177. 186.

    Jetzt, wo wir alle wissen, dass der Dschihad insbesondere der militärische Kampf ist und nach Hauptmeinung der militärische Kampf zur Erweiterung und Verteidigung islamischen Territoriums, bis der Islam die beherrschende Religion ist. Ist nach dieser Feststellung, die Aussage zu kritisieren:

    „Der Islam ist eine Religion des Krieges“?

    Ja, jetzt werden die Flüche, Verleumdungen und persönlichen Angriffe auf meine Person wahrscheinlich Überhand nehmen. So etwas darf man nicht sagen!? Aber, wenn es doch wahr ist!? Sollen wir jetzt die Wahrheit unter den Tisch kehren?

    Wer kam eigentlich auf die Absurde Idee zu behaupten „Der Islam ist eine Religion des Friedens“? Wieso wird diese Aussage niemals kritisch hinterfragt? Weil sie angenehm ist, weil sie politisch korrekt ist usw… Da ist Kritik nicht angebracht.

    Es gibt eine Religion des Friedens, aber der Islam ist es nicht. Die wahre Religion des Friedens ist der Jainismus.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jainismus

    Die drei ethischen Grundprinzipien des Jainismus sind Ahimsa (Gewaltlosigkeit gegenüber allen Lebewesen), Aparigraha (Unabhängigkeit von unnötigem Besitz) und Satya (Wahrhaftigkeit). Wegen des Ideals der Nichtverletzung von Lebewesen ernähren sich Jainas ausschließlich so, dass weder Tier noch Pflanze dafür sterben müssen. Bedingt durch diese Prinzipien, üben Anhänger des Jainismus nicht jeden Beruf aus, weshalb sie beispielsweise oft im Handel und im Bankgewerbe arbeiten. Wegen der Strenge der Lebensführung war die Gemeinde nie sehr groß. Die Laien konnten wegen des Gewaltlosigkeitgebots weder in der Landwirtschaft arbeiten (beim Pflügen könnten Lebewesen verletzt werden), noch konnten sie sich dem Kriegshandwerk widmen.

    Ehre, wem Ehre gebührt!

    • 6. Januar 2012 um 18:15 Uhr
    • Gimpler
  178. 187.

    LOL Ernsthafte Antwort?
    So what? Also für Sie fällt Nürnberg 2.0 und Michael Mannheimer unter „islamhassende Rechtsradikale“.
    Der Rest unter Islamkritik?

    Islamhass:
    wer zum bewaffneten Widerstand aufruft, wie Mannheimer

    Islamkritik:
    Wer sich nicht so äußert, right?

    • 6. Januar 2012 um 18:16 Uhr
    • Kisseti
  179. 188.

    @ Kisseti – strengen Sie mal Ihr liebes, süßes Köpfchen an und denken Sie mal selbständig nach – wäre das nicht mal eine Supi-Idee?

    • 6. Januar 2012 um 18:20 Uhr
    • Publicola
  180. 189.

    Nein, ich möchte gerne Ihre Kriterien erfahren, bzw die von ndm.

    • 6. Januar 2012 um 18:24 Uhr
    • Kisseti
  181. 190.

    to Gimpler

    Jetzt, wo wir alle wissen, dass der Dschihad insbesondere der militärische Kampf ist und nach Hauptmeinung der militärische Kampf zur Erweiterung und Verteidigung islamischen Territoriums, bis der Islam die beherrschende Religion ist.

    Sie sitzen schlicht einem Übersetzungsfehler auf. Deswegen wissen Sie nicht. Sie behaupten wider besseren Wissens.

    • 6. Januar 2012 um 18:24 Uhr
    • 35
    • 6. Januar 2012 um 18:27 Uhr
    • NDM
  182. 192.

    A propos „Religion des Friedens“.

    Wer ist eigentlich im Besitz des Copyrights für diese dreiste Lüge? Ich würde es wirklich gerne wissen. Eine unglaubliche Verneblungskampagne hinsichtliche des Islam wurde in Folge der 9/11-Anschläge in der westlichen Welt gestartet. Googeln sie mal „Religion des Friedens“, die ersten Treffer beschäftigen sich alle mit dem Islam.

    Das ist doch Hahnebüchen!? Das ist vollkommen absurd!? Wie ist es überhaupt möglich, dass so eine leicht falsifizierbare These so eine unglaubliche Verbreitung findet? Was haben unsere Medien dafür getan, dieser Volksverblödung Einhalt zu gebieten!? Sehr wenig, und deshalb gibt es den Blog PI.

    • 6. Januar 2012 um 18:27 Uhr
    • Gimpler
  183. 193.

    Nein, das ist kein Übersetzungsfehler. Belegen sie Ihre Behauptung!

    Sie können es auch auf der englischsprachigen, dänischen, französischen und sonstigen Wikipedia nachlesen. Dschihad heißt Kampf für Allah. Damit ist in erster Linie der militärische Kampf gemeint. Es handelt sich dabei um eine Glaubenspflicht. Ich kann sehr gerne in die Einzelheiten gehen, wenn das hier erlaubt ist.

    • 6. Januar 2012 um 18:30 Uhr
    • Gimpler
  184. 194.

    # 189 – @ Kisseti

    Das nicht zum erstenmal hier schwarmartig auftretende Verbal-Erscheinen von PI-Sympathisanten und PI-Befürwortern
    ist für den mit dieser Website nicht Vertrauten erstaunlich,
    ist doch das Verhalten von Mitgliedern einer religiösen oder politischen Sekte meiner intensiven Erinnerung nach nicht anders, also identisch:
    Es gibt ein behauptetes klares Unterscheidungsvermögen Gut versus Böse, Weiß versus Schwarz.
    Dabei weiß man sich immer und grundsätzlich, ja per se und absolut, auf der richtigen Seite des absoluten Guten, im Besitz der absoluten umumstößlichen Wahrheit.
    Die Assoziation von sektenähnlichem Wahn ist unvermeidbar.

    Wenn dann noch recherchemäßig festzustellen ist (Nr. 185),
    dass man es in diesen Kreisen für völlig normal, akzeptabel und geboten hält, zum bewaffneten Kampf gegen Andersdenkende aufzurufen,
    lassen sich für den mit dieser Denkrichtung nicht Vertrauten doch diverse ernsthafte Fragen incl. sachadäquater Antworten nicht umgehen.

    • 6. Januar 2012 um 18:32 Uhr
    • Publicola
  185. 195.

    Erst dachte ich ja auch, es wäre ziemlich übertrieben, dass der Verfassungsschutz sich mit verbalradikalen durchgeknallten Antiislam-Websites befassen soll, aber so ein widerlich-dämlicher Sch…ss wie eine Website „Nürnberg 2.0″ zu nennen und dort lächerliche Proskriptionsfantasien zu posten zeigt doch einen Bedarf an solchen Maßnahmen.

    Machen Sie weiter so, Herr Lau, es bringt die Leute dazu, ihren paranoiden Blödsinn zu demaskieren.

    • 6. Januar 2012 um 18:34 Uhr
    • Atan
  186. 196.

    @Kisseti: Beides sind keine geschützten Begriffe. So, wie sich praktisch jeder Mensch „Journalist“ nennen darf, darf sich auch jeder Mensch „Islamkritiker“ nennen. Generell sind diesbezügliche Begriffe allesamt undefiniert. Islamkritik, Islamophobie, Islamismuskritik, Islamfeindlichkeit, Überfremdungskritik, etc… gehen bei Teilen des Diskurses fließend ineinander über. Bei PI ist beispielsweise auch Antiziganismus Teil des Programms.

    Zum Islam*hass* gehört jedenfalls vor allem der Hass.

    Vielleicht verhelfen auch folgender Text bzw. die Vorträge von linker Seite zu etwas mehr Verständnis zur Problematik:
    http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=35796

    • 6. Januar 2012 um 18:37 Uhr
    • NDM
  187. 197.

    So und das war mein Hauptanliegen. So lange in unseren Medien hierüber nicht klartext geredet wird, so lange werden sich immer mehr Menschen verarscht vorkommen. Auf PI wird das klar ausgesprochen, deshalb sind die auch glaubwürdig. In Spiegel, Zeit, Süddeutsche wird irgendein verschwommener Quark gefaselt nur um ja keine Gefühle zu verletzen oder Aufruhr anzustacheln. Wir wissen, dass zu viele Angehörige der Religion des Friedens es nicht mögen, wenn man sie kritisiert. Die dänischen Cartoons, Theo van Gogh, 9/11, 7/7, Mumbai,….. die Liste ist schier endlos. Das geht so nicht und so werden unsere Medien Ihrer Verantwortung nicht gerecht.

    Und genau so muss auch mal ein Herr Mazyek zur Rede gestellt werden. So müssten die Islamvertreter mal in einem Interview in die Ecke getrieben werden. Das ist richtiger Journalismus und nicht diese feige Wegducken!

    • 6. Januar 2012 um 18:37 Uhr
    • Gimpler
  188. 198.

    @ NDM

    Hihi:

    Ein Virtuose des Gratismuts: Der Genosse Hans Küng beweist, dass man sich nicht einmal selbst als Sozialist outen muss, um ein sozialistischer Held werden zu können

    • 6. Januar 2012 um 19:01 Uhr
    • marriex
  189. 199.

    to gimpler:

    Wegen Figuren wie Ihnen ist die sog. „Islamkritik“ so arm dran!

    Im Arabischen unterscheidet man zwischen – hier in Transkription – qital und jihad. Auch Ihr Begriff „Hadithe“ ist lächerlich, man verwendet „Ahadith“, um den „Hadith“ in den Plural zu überführen.
    6 – Setzen!
    Zitate einer Sura bedürfen exakter Quellenangaben, jeder Text muß im Kontext betrachtet werden, Sie „Islamkritiker“!
    BTW: Qur´an-Exegesen sind nichts für Amateure, die mehr Schaden als Nutzen stiften, sicher aber in diversen bildungsfernen „Foren“ bejubelt werden.
    Und verschonen Sie mich mit Wikidingsda! Verwenden Sie Fachliteratur
    und/oder authentische/geprüfte Quellen!

    • 6. Januar 2012 um 19:05 Uhr
    • 35
  190. 200.

    @35

    Und hier etwas zu Ihrer kompetenten Kritik an Kritik:

    http://nebeldeutsch.blogspot.com/2006/04/taktiken-eskalation-10.html

    • 6. Januar 2012 um 19:07 Uhr
    • FreeSpeech
  191. 201.

    OT – Paolo Conte zum heutigen 75. Geburtstag

    http://www.youtube.com/watch?v=NLGpJFk6Wxc

    • 6. Januar 2012 um 19:09 Uhr
    • Publicola
  192. 202.

    @ Publicola

    Gedankenexperiment für Agnostiker/Atheisten mit islamischen Begriffen:

    hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Fitra

    „Fitra .. ein islamisches Konzept von der Natur des Menschen, .. jeder Mensch (sei) bei seiner Geburt und gemäß seiner Natur ein muslim, (d.h.) dem einzigen Gott ergebener Mensch. ..Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er Kenntnis ‏ … von der Existenz seines Herrn hat“

    Ohne fitra zu verstehen, kommt man garnicht darauf, wieso ein kafir jemand ist, der etwas leugnet und verhüllt, und nicht einfach jemand, der keinen Bock hat, auf so einen Stuss.

    Ich stelle mich mal jetzt als Atheist auf den fitra-Standpunkt und sage:

    Jeder weiss doch, dass die Propheten Hirngespinste und/oder Verrückte waren, kein Mensch glaubt diesen Überlieferungsstuss, jeder weiss: nach dem Tod ist Feierabend, so wie vor der Geburt auch Ruhe war.

    Was ist dann ein Muslim für mich für ein Mensch, sofern er nicht ein gewöhnlicher Verrückter ist, eine Elvis-Wiedergeburt, etc. ?

    Ich frage natürlich, aufgeklärt und mißtrauisch: cui bono; für wen oder was ist es gut, als Nichtverrückter, d.h. wider besseres Wissen einen hanebüchenen Unfug zu „bezeugen (!)“ und damit im Prinzip meine bürgerlichen Ehrenrechte aufs Spiel zu setzen.

    (Unterstellt, ich weiss noch nicht, dass es ausgerechnet beim bezeugen von komplettem Irrsinn eine Ausnahme von den allgemeinen Zeugenschaftspflichten gibt; vulgo: Religionsfreiheit, also Narrenfreiheit für die Bekenntniswut von religiösen Menschen)

    Cui bono: Mir fällt ein: Einschüchterung, Drohung, Ernötigung von allerlei Rücksichten (aus denen sich halal-Geschäfte machen lassen) und Privilegien; alles letztlich auf der Basis: Ich habe 1,5 Mrd. Cousins, so viele hast du nicht. Wichtig für Selbstgefühl und Machtgewinn: Ich kann deine Schwester kriegen, du aber nicht meine.

    Im Alltag wird dann noch draufgesattelt: wenn ich deine Schwester vögele, muss sie mich heiraten, sofern meine Famiie darauf besteht; wenn du meine angugst, steche ich dich ab, oder (falls das zu gefährlich ist) schneide ich ihr die Kehle durch, bzw. mein strafunmündiger kleiner Bruder, etc. pp.

    Für diese Alltagsübertreibung habe ich das vollste Verständnis bei Leuten, die den machtgepolten faustischen Irrsinnsdeal mit dem Satan* im Kopf und in der Gemeinde zuvor vollzogen haben.

    DESWEGEN komme ich am Ende meines fitra-Experimentes zu folgender
    Schlussfolgerung im Kontext des sogenannten Arabischen Frühlings:

    http://freesyriantranslators.net/2011/12/25/%D8%A2%D9%84%D8%A9-%D8%A7%D9%84%D8%AA%D8%B9%D8%B0%D9%8A%D8%A8-%D8%B3%D9%88%D8%B1%D9%8A%D8%A7/

    Gott* sei Dank bringen sich diese Satans*priester** endlich gegenseitig um!

    *Gibt es natürlich auch nicht, alles nur hypothetisch
    **Priester dagegen gibt es

    • 6. Januar 2012 um 19:09 Uhr
    • Thomas Holm
  193. 203.

    .. und insbesondere für Ihre Art zu argumentieren:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Typen_von_Argumenten#Sophismen

    Die Tatsachen sprechen eine Sprache, die keine Übersetzung und keine Kontextualität brauchen, um verstanden zu werden.

    • 6. Januar 2012 um 19:11 Uhr
    • FreeSpeech
  194. 204.

    203 ging an denjenigen, der sich um 35 Punkte überhöht.

    • 6. Januar 2012 um 19:13 Uhr
    • FreeSpeech
  195. 205.

    „to gimpler:

    Wegen Figuren wie Ihnen ist die sog. “Islamkritik” so arm dran!

    Im Arabischen unterscheidet man zwischen – hier in Transkription – qital und jihad. Auch Ihr Begriff “Hadithe” ist lächerlich, man verwendet “Ahadith”, um den “Hadith” in den Plural zu überführen.
    6 – Setzen!
    Zitate einer Sura bedürfen exakter Quellenangaben, jeder Text muß im Kontext betrachtet werden, Sie “Islamkritiker”!
    BTW: Qur´an-Exegesen sind nichts für Amateure, die mehr Schaden als Nutzen stiften, sicher aber in diversen bildungsfernen “Foren” bejubelt werden.
    Und verschonen Sie mich mit Wikidingsda! Verwenden Sie Fachliteratur
    und/oder authentische/geprüfte Quellen!“

    Aha, das ist jetzt also Ihre Begründung dafür, dass der Dschihad nicht zum Islam gehört. Nur zur Aufklärung: qital heißt schlicht Töten! Ich habe übrigens Sure und Vers zitiert, aber das ist ihnen nicht aufgefallen;-) Ich habe hier Fachliteratur zum Dschihad. Soll ich mal loslegen?

    Ja ja, die Leugner und Vertuscher sind wieder am Werk. Anstatt ehrlich zuzugeben, ja der Dschihad gehört zum Islam und damit ist vornehmlich der militärische Kampf gemeint, wird hier ein Angriff auf meine Kompetenz gestartet. Das ist übrigens auch Ad Hominem. Ein klassischer logischer Fehlschluss. 1+1=2 selbst, wenn es ein mathematischer Analphabet sagt!

    • 6. Januar 2012 um 19:15 Uhr
    • Gimpler
  196. 206.

    @ 35

    Ich bin fest davon überzeugt, dass alle syrischen Märtyrer und Märtyrer-Macher, die des Regimes und die der Aufständischen in dem von Ihnen geforderten Sinne auf das sorgfältigste mit Koran und Ahadith umgegangen sind.

    Jeder Zweifel hieran, wäre eine Beleidigung ihres Blutes !

    • 6. Januar 2012 um 19:15 Uhr
    • Thomas Holm
  197. 207.

    MM

    Und was bedeutet es in lateinisch?

    • 6. Januar 2012 um 19:19 Uhr
    • Cem Gülay
  198. 208.

    “Fitra .. ein islamisches Konzept von der Natur des Menschen, .. jeder Mensch (sei) bei seiner Geburt und gemäß seiner Natur ein muslim, (d.h.) dem einzigen Gott ergebener Mensch. ..Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er Kenntnis ‏ … von der Existenz seines Herrn hat”

    Ganz hervorragend gesagt. Aus diesem Grunde sprechen Konvertiten zum Islam auch nicht von Konversion sondern von Reversion. Man kehrt zu seinem natürlichen Glauben zurück.

    Wer also nicht an den Islam glaubt, der hat eine Schraube locker. Das ist eine weit verbreitete Grundeinstellung. Wer nach Verkündung des Islam trotzdem bei seinem Unglauben bleibt, tut dies nicht aus Gutwilligkeit sondern aus Boswilligkeit. Das wird durch den Begrif Kafir bezeichnet. Damit ist jemand gemeint, der die Warhheit (Islam) verdeckt.

    Das witzige ist, dass damit das eigene Verhalten auf den vermeintlichen Gegner (Kafir) projiziert wird. Das ist passiert sehr häufig. Es gibt noch viele weitere Beispiele dafür.

    Ich habe mal in einer Diskussion den Begriff Kafir einfließen lassen, worauf ich auf’s übelste beschimpft wurde – von den Muslimen. Ich würde unnötigen Zwist erzeugen. Dabei ist es der koranische Begriff für Ungläubige; es ist also ein Fachbegriff. Dass der Begriff so eine hundsmiserable Konnotation im Arabischen hat, tja, das versteht man gut, wenn man den Koran liest.

    • 6. Januar 2012 um 19:29 Uhr
    • Gimpler
  199. 209.

    35

    „Nichts dazugelernt“

    Auf Bedrohungen reagiere ich allergisch, vor allem mit falschen Behauptungen und manipulierten Videos. Wenn das die Sprache der Rechten ist von Ehre, dann seid ihr genauso wie die radikalen Islamisten.

    • 6. Januar 2012 um 19:30 Uhr
    • Cem Gülay
  200. 210.

    Soll ich mal loslegen?

    Gern, Sie können nur verlieren! :mrgreen:

    • 6. Januar 2012 um 19:31 Uhr
    • 35
  201. 211.

    35

    Na LOS

    • 6. Januar 2012 um 19:33 Uhr
    • Cem Gülay
  202. 212.

    209.

    Ihnen auch ein freundliches Guten Abend! 😆

    • 6. Januar 2012 um 19:34 Uhr
    • 35
  203. 213.

    Gimpler

    Haben Sie auf meine Frage an MM geantwortet?

    • 6. Januar 2012 um 19:37 Uhr
    • Cem Gülay
  204. 214.

    @Gimpler

    Das witzige ist, dass damit das eigene Verhalten auf den vermeintlichen Gegner (Kafir) projiziert wird.

    Jenau:

    http://lexikon.stangl.eu/307/narzissmus/

    • 6. Januar 2012 um 19:38 Uhr
    • FreeSpeech
    • 6. Januar 2012 um 19:41 Uhr
    • marriex
  205. 216.

    @35

    Gern, Sie können nur verlieren!

    Schau, schau, ein echter Migrantischer Hintergrund.

    • 6. Januar 2012 um 19:43 Uhr
    • FreeSpeech
  206. 217.

    Gut, dann lege ich jetzt mal los:

    Quelle: Reliancee of the Traveller; Revised Edition; The Classic Manual of Islamic Sacred Law „Umdat al-Salik by Ahmad ibn….

    Seite XX:

    Certification of Al-Azhar

    In the name of Allah, Most Merciful and Compassionate

    al-azhar
    Islamic Research Academy

    To commence: In response to the request you have submitted concerning th examination of the English translation of the book ‚Umdat al-salik wa ‚uddat al nasik‘ by Ahmad ibn Naqib in the Shafi’i school of jurispudence, together with appencides of Islamic scholars on matters of Islamic law, tenets of faith, and personal ethics and character: we certify that the above-mentioned translation corresponds to the Arabic original and conforms with the practice and faith of the orthodox Sunni Community (Ahl al-Sunna wa al-Jama’a). There is no objection to printing it and circulating it….“

    Also, es handelt sich um die orthodoxe Lehre, zertifiziert durch die höchste und angesehenste islamische Universität Al Az-har in Ägypten. Das nur einmal vorausgeschickt.

    • 6. Januar 2012 um 19:45 Uhr
    • Gimpler
  207. 218.

    @ Gimpler

    „Dschihad heißt Kampf für Allah.“

    Auf dem Wege Allahs; d.h. man kann irgendwie ein Stadium von Abgeschaltetheit erreichen, bei dem man innerhalb all dessen, was der Alte eh‘ alles schon vorausdestiniert hat, auch noch dasjenige davon herausgefunden hat, was ihm irre gefällt (Wohlgefallen).

    Man spielt in der Nibelungensage mit auf einer Seite und ist dabei davon überzeugt, dass das die Seite ist, die der Alte irgendwie auch am geilsten findet. Dieses Herausfinden, welche Seite das überhaupt erstmal ist, ist die spirituelle Seite. Jihad ist also der Weg von mutwilliger Vertagträumtheit zu absolut gewalttätiger Blindwut.

    Genauso wirken die Spassten auch in ihren besten Momenten; rage boy, etc. oder die ganze Todesgrinser in Tschetschenien, etc.

    “ Damit ist in erster Linie der militärische Kampf gemeint. “

    Und zwar dann, wenn es erst einmal kracht; dann kann keiner mehr kommen, er wolle erst weniger kiffen, seinen Mißbrauch reduzieren, etc. dann hat die Unterstützung des bewaffneten Kampfes die oberste Priorität.

    Interessant ist: Die haben keinen Mechanismus, das auch mal wieder anzuhalten, falls sie sich mal irren sollten und NUR NOCH Scheisse bauen. Sieht so aus, als wäre diese unkritische Gründlichkeit (dafür nennt sich der letzte Hilfs-Usbeke dann al-Almani, weil sie denken: deutsch ist gründlich in der dunya) die entscheidende Hoffnung für Skeptiker, Agnostiker, halt das Volk der lieber weiter Suchenden.

    • 6. Januar 2012 um 19:46 Uhr
    • Thomas Holm
  208. 219.

    -> Cem Gülay

    Auf Bedrohungen reagiere ich allergisch,…

    Äscht? Genau, so richtig Mann gegen Mann. :mrgreen:
    Wollen Sie mich vermöbeln oder nur verpöbeln?

    • 6. Januar 2012 um 19:47 Uhr
    • 35
  209. 220.

    35

    Was soll ich mit jemanden streiten der sich 35 nennt und mich zum Affen machen. Sag was du in deinem Herzen trägst

    • 6. Januar 2012 um 19:53 Uhr
    • Cem Gülay
  210. 221.

    So, jetzt zitiere ich aus „Reliance of the Traveller“

    Seite 599 ff Kapitel o9.0 Jihad
    (O: Jihad means to war against non-muslims, and is etymologically derived from the word mujahada, signifying warfare to establish the religion. And it is the lesser jihad. As for the greater jihad, it is spiritual warfare against the lower self (nafs), which is why the Prophet (Allah bless him and give him peace) said he was returning from Jihad,

    „We have returned from the lesser jihad to the greater jihad.“

    The scriptural baisis for jihad, prior to scholarly consensus (def: b7) is such Koranic verses as:

    (1) „Fighting is prescribed for you“ (Koran 2:216)
    (2) „Slay them wherever you find them“ (Koran 4:89)
    (3) „Fight the idolaters utterly“ (Koran 9:36)

    and such hadiths as the one related by Bukhari and Muslim that the prophet (Allah bless him and give him peace) said:

    „I have been commanded to fight people until they testify that there is no god but Allah and that Muhammad is the Messenger of Allah, and perform the prayer, and pay Zakat. If they say it, they have saved their blood and possessions from me, except for the rights of Islam over the. And their final reckoning is with Allah“

    and the hadith reported by Muslim,

    „To go forth in in the morning or evening to fight in the path of Allah is better than the whole world and everyhing in it.“…

    • 6. Januar 2012 um 19:55 Uhr
    • Gimpler
  211. 222.

    @ Cem Gülay

    Ich habe die Verstörungswarnung für 202 vergessen; nicht vor vollständiger Verdauung betrachten; ist alles BBC-geprüftes totfoltern von irgendwelchen Nicht-Baschar-Anbetern.

    Als das in Syrien losging, habe ich gesagt, dass dieses Regime versuchen wird, die Aufständischen im Blut ihrer Kinder zu ersäufen und genau das machen, bzw. versuchen sie jetzt; aber die Pierre Vogel Scharen sind wohl schon am anrücken; wenn jetzt vielleicht der oberfromme Sunnit von nebenan plötzlich unbekannt verzogen sein sollte, dann vielleicht für immer.

    MM Latein ?? Ein verstecktes Rätsel ? MM = 2.000 ist hoffentlich kein magisches Geheimnis von irgendwem.

    • 6. Januar 2012 um 20:02 Uhr
    • Thomas Holm
  212. 223.

    Weiter geht’s, selbes Buch, Seite 600:

    The obligatory character of Jihad

    o9.1: Jihad is a communal obligation (def: c3.2) When enough people perform it to successfully accomplish it, it is no longer obligatory on others….

    If none of those concerned perform jihadd, and it does not happen at all, then everyone who is aware that is it is obligatory is guilty of sin, if there was a possibility of having performed it…“

    Also, der Jihad ist ein kollektive Pflicht der Muslime. Bleibt er ohne hinreichenden Grund aus, so sündigen sie.

    • 6. Januar 2012 um 20:02 Uhr
    • Gimpler
  213. 224.

    Reicht das, oder bedarf es noch weiterer Quellen? Ich habe hier noch so einige Bücher rumliegen. Ich möchte die Jihadleugner jetzt bitten, Ihre Argumente vorzubringen und Ihre Quellen zu zitieren.

    • 6. Januar 2012 um 20:04 Uhr
    • Gimpler
  214. 225.

    -> Cem Gülay

    der sich 35 nennt

    Das ist ein Argument! Aber „Entschuldigender Notstand“ war mir als Nick zu sperrig. So also 35. 😆

    Sag was du in deinem Herzen trägst

    Nichts, Inge! Ich warte auf die 3,14er N2.0-Protagonisten, um sie etwas zu entzaubern. Aber sie schickten nur ihr Bodenpersonal, was unterirdische Floskeln sinnfrei her betete :mrgreen:
    Also müssen SIE nun wieder etwas Blitzableiter spielen! 😉

    • 6. Januar 2012 um 20:05 Uhr
    • 35
  215. 226.

    35

    Damit meinst Du sicherlich Glimper. Kann ich nachvollziehen. Nicht mein Terrain. Dachte bist ein Neo-Nazi

    • 6. Januar 2012 um 20:08 Uhr
    • Cem Gülay
  216. 227.

    @35 (Beitrag Nr. 199):

    Qur´an-Exegesen sind nichts für Amateure
    Der gesamte Islamismus (wie auch der christliche Evangelikalismus) beruht aber darauf, dass die heilige Schrift für den normalen Gläubigen direkt Wirkungsmacht entfalten solle, was eine amateurhafte Exegese schlicht bedingt. Und dass es zweifellos möglich ist, auch friedliche Aktivitäten als zumindest symbolischen Dschihad zu interpretieren, bedeutet nicht, dass dies die einzige mögliche Interpretation wäre.

    • 6. Januar 2012 um 20:11 Uhr
    • Arjen van Zuider
  217. 228.

    Thomas Holm
    Ich hatte Ihnen gesagt. Assad wird bleiben und bis zum Ende kämpfen. Ohne Nato-Einsatz kein Sturz. Sie glaubten es würde auch anders gehen.

    Ich sage vieles und am Ende stimmte es zu 99%. Fragen Sie mich nächstes mal, dann ist die Enttäuschung nicht so groß. Nicht für ungut Holm

    • 6. Januar 2012 um 20:18 Uhr
    • Cem Gülay
  218. 229.

    Ja, Danke für die Unterstützung. Ich habe jetzt ein islamisches Standardwerk zum Jihad nebst Koranzitaten zitiert. Das ist also die Interpretation der angesehensten islamischen Fakultät weltweit. Sie bestätigt mein Verständnis. Jetzt dürfte als Antwort nur noch Schweigen kommmen. Schlimmstenfalls wird mir gedroht. Aber ich kenne das schon zur Genüge.

    • 6. Januar 2012 um 20:18 Uhr
    • Gimpler
  219. 230.

    @ AvZ

    „Qur´an-Exegesen sind nichts für Amateure“

    Das ist die Rede der „a-politischen Salafis“, die gegen einen gut dotierten Palastgelehrtenjob tatsächlich sagen: Macht Euren Jihad nicht hier, sondern woanders, da wo man Euch dringender braucht; damals Afghanistan; heute: Syrien und Irak (sowie ein Land weiter auch noch idealerweise).

    Die Koran-Exegese befindet sich in einer ambivalenten Belhadjj-Epoche, der eine will noch nach Waziristan; der andere hat schon gerafft, dass jetzt eher der Zoff mit den persichen Feueranbetern angesagt ist.

    Amateure dürfen sich ab jetzt nur noch in die Luft sprengen (Damaskus) und sollen aber ansonsten eher die Fresse halten. Die Zeiten des billigen Mitkrakeelens gegen George Bush sind vorbei.

    • 6. Januar 2012 um 20:20 Uhr
    • Thomas Holm
  220. 231.

    @Gimpler:

    Sie sind auf einem guten Weg. Bald können Sie die Nachfolge Osama Bin Ladens antreten. 😀

    • 6. Januar 2012 um 20:22 Uhr
    • NDM
  221. 232.

    Gut, ich denke die Diskussion ist jetzt beendet. Das ist sie eigentlich immer.

    Es ist also ganz einfach den systematischen Schwindel auffliegen zu lassen, der so betrieben wird. Der Schwindel ist systematisch, weil er einem fast immer und überall begegnet. Die Taqyah hat also Methode.

    Herr Lau, schnappen sie sich einen hohen Verbandsvertreter der Muslime, kaufen sie sich vorher den Koran und „Umdat al-Salik“. Mehr braucht es nicht, um Tacheles zu reden. Aber hören sie endlich auf sich gegenseitig hier im Netz und Blogs zu verteufeln.

    • 6. Januar 2012 um 20:27 Uhr
    • Gimpler
  222. 233.

    Osama Bin Laden war ein gläubiger Muslim. Das hat noch niemand bestritten, er ist auch von keiner Autorität exkommuniziert worden. Das war – bis auf ein paar Details, über die man streiten kann – eigentlich ganz in Ordnung, war er so getan hat. Das ist nicht meine Meinung, sondern die Meinung, die man mir entgegenschleudert, wenn alle Schleier gefallen sind. Wenn ich die ganze Verneblungstaktik ad Absurdum geführt habe, dann bricht es aus vielen vermeintlich so braven und lieben mit ungeheurer Vehemenz hervor. Erschreckend ist das, wenn man es noch nie erlebt hat.

    • 6. Januar 2012 um 20:36 Uhr
    • Gimpler
  223. 234.

    Gimpler, zur Ergänzung:
    Ich habe mal kurz Infos zu diesem Buch angesehen. Es beschreibt die Schule der Schafiiten.

    Verbreitung findet sie in den dunkelblauen Bereichen dieser Karte.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8d/Madhhab_Map2.png

    Ich frage mich allerdings, ob das Buch auch in alle entsprechenden Sprachen übersetzt wurde.

    • 6. Januar 2012 um 20:37 Uhr
    • NDM
  224. 235.

    Gut, ich denke die Diskussion ist jetzt beendet. Das ist sie eigentlich immer.

    Absolut! „Gimplers“ Märchenstunde war erheiternd, aber ohne Erkenntnis in der Sache. Halt das Übliche: Behauptungen, Copy&Paste aus üblichen Quellen… 😆

    • 6. Januar 2012 um 20:38 Uhr
    • 35
  225. 236.

    „Ich habe mal kurz Infos zu diesem Buch angesehen. Es beschreibt die Schule der Schafiiten.“

    Falsch, es beschreibt die Orthodoxe Lehre. Wenn es Meinungsunterschiede zwischen den Schulen gibt, dann werden sie eigens vermerkt und diskutiert. Wenn es Einstimmigkeit gibt, dann wird es auch vermerkt, denn Einstimmigkeit der Ulama ist auch eine Rechtsquelle der Scharia.

    • 6. Januar 2012 um 20:40 Uhr
    • Gimpler
  226. 237.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Umdat_al-Salik_wa_Uddat_al-Nasik

    „‚Umdat as-Salik wa ‚Uddat an-Nasik (Reliance of the Traveller and Tools of the Worshipper, also commonly known by its shorter title Reliance of the Traveller) is a classical manual of fiqh for the Shafi’i school of Islamic jurisprudence. The author of the main text is 14th-century scholar Shihabuddin Abu al-‚Abbas Ahmad ibn an-Naqib al-Misri (AH 702-769 / AD 1302–1367). Al-Misri who based his work on the previous Shafi’i works of Imam Nawawi and Imam Abu Ishaq as-Shirazi. Ibn Naqib follows the order of Shirazi’s al-Muhadhdhab (The Rarefaction) and the conclusions of Nawawi’s Minhaj at-Talibin (The Seeker’s Road). This work consists of the soundest positions of the Shafi’i school.“

    • 6. Januar 2012 um 20:41 Uhr
    • NDM
  227. 238.

    Wie ich ja bereits angedeutet hatte, gibt es bei den vier sunnitischen Rechtsschulen zwei, die sich der „Preemtiveness“ widmen. Die Shafiitische gehört offenbar dazu.

    • 6. Januar 2012 um 20:43 Uhr
    • NDM
  228. 239.

    Und weiter wird „gegimplert“:

    Osama Bin Laden war ein gläubiger Muslim.

    Wieder „DER MUSLIM“? Gehörte er nicht eher zu den Wechabiten?

    • 6. Januar 2012 um 20:44 Uhr
    • 35
  229. 240.

    @Gimpler

    Der Blogmeister kennt Ihre Argumente alle, weiß über die theologischen udn historischen Zusammenhänge und hat diese Bücher auch alle gelesen. Über mangelndes Wissen brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.

    Jörg Lau hat, wie alle anderen auch, schlicht Angst davor solche Fragen zu stellen, weil er ohne die obligatorischen Weichmacher* bei einer Position landen würde die auf ein sozialpolitisches Patt hinauslaufen würde das wirklich nur noch durch Mannheimersche Thesen aufgebrochen werden könnte („abschwören oder ausreisen“).

    Also verhält er sich wie der Rest unserer medialen und politischen Elite (exemplarisch zu besichtigen im Fall Finanzkrise): weiterwurschteln und hoffen, es ist nicht sicher das es schlecht ausgeht**.

    Und deshalb reagieren diese Leute auch so empfindlich auf PI und Sarrazin. Solche Phänomene sind mit den Methoden der medialen und politischen Elite nicht behandelbar. (Mit Statistik können sie keinen Kompromiss schließen und wenn die Mehrheit etwas nicht will muss man sie entweder umstimmen oder die Demokratie abschaffen).

    *“Nicht alle Muslime wollen wie Fundis leben“
    **Problematisch dabei ist das unsere Elite eine reine geisteswissenschaftliche Ausbildung hat und nicht versteht das es Regeln gibt die man nicht ändern kann (physikalische Gesetze kann man nicht brechen oder umschreiben), das Prinzip des instabilen Gleichgewichts zum Beispiel ist so gut wie unbekannt.

    • 6. Januar 2012 um 20:44 Uhr
    • Mates
  230. 241.

    @ NDM

    „Bald können Sie die Nachfolge Osama Bin Ladens antreten.“

    Lassen Sie uns mal schauen, mit welchen Einfällen sich die Taliban von der Deutung des Sheikhs wegstrampeln; auch der Reform-Jihad des Herrn Belhadjj will ja noch etwas im post-Osama-Sinne ausexpliziert werden.

    Am besten, sie sagen alle, dass die ganze Al-Kaida Nummer nur zwischen Osama und dem Pakistanischen ISI ausbaldowert worden ist; dann können sie danach direkt zur Zerlegung Pakistans übergehen.

    • 6. Januar 2012 um 20:44 Uhr
    • Thomas Holm
  231. 242.

    Na, da diskutiert am besten noch mal mit der Islamic Research Academy von Al Azhar. Die Schreiben nämlich in der einleitenden Widmung:

    „….We certify that the above-mentioned translation corresponds to the Arabic original and conforms with the practice and faith of the ORTHODOX SUNNI COMMUNITY (AHL AL-SUNNA WA AL-jAMA’A)….“

    • 6. Januar 2012 um 20:48 Uhr
    • Gimpler
  232. 243.

    @35

    “Gimplers” Märchenstunde war erheiternd, aber ohne Erkenntnis in der Sache. Halt das Übliche: Behauptungen, Copy&Paste aus üblichen Quellen…

    Und die sachliche Widerlegung? Fehlanzeige. Nur noch Grossgekotztes. Sie überschätzen sich um 35 Punkte.

    • 6. Januar 2012 um 21:00 Uhr
    • FreeSpeech
  233. 244.

    @Thomas Holm:

    Jep, ich bin auch gespannt, was da noch kommt. Ich glaube aber, als nächstes könnte es am Horn vom Afrika im alQaida-Style krachen.

    http://www.kas.de/wf/doc/kas_23599-544-1-30.pdf?110812133901

    • 6. Januar 2012 um 21:00 Uhr
    • NDM
  234. 245.

    „jörg Lau hat, wie alle anderen auch, schlicht Angst davor solche Fragen zu stellen, weil er ohne die obligatorischen Weichmacher* bei einer Position landen würde die auf ein sozialpolitisches Patt hinauslaufen würde das wirklich nur noch durch Mannheimersche Thesen aufgebrochen werden könnte (“abschwören oder ausreisen”).“

    Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Wenn es so seien sollte, dann hätte ich grundsätzlich Verständnis dafür. Aber dann sollte er zumindest Schweigen und nicht denjenigen Leuten in den Rücken fallen, die die Eier haben, die Wahrheit ungeschminkt auszusprechen.

    Was hier im Internet zwischen den Islamkritikern und den Islamkritikerkritikern abläuft ist absoluter Kindergarten, meine Meinung. Mit einer sachlichen Auseinandersetzung hat es nichts zu tun, leider!

    • 6. Januar 2012 um 21:02 Uhr
    • Gimpler
  235. 246.

    @ 35

    „Gehörte er nicht eher zu den Wechabiten?“

    Ja, machen Sie Tekfir* auf ganz Saudi-Wechabien*, schicken Sie ihnen oberkrasse Albaner auf den Hals, wie damals im

    http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisch-saudischer_Krieg

    „Abdallah I. ibn Saud geriet in ägyptische Gefangenschaft und wurde an die Osmanen ausgeliefert. Am 17. Dezember 1818 erfolgte in Istanbul seine Hinrichtung durch Enthauptung mit einem Schwert, zuvor wurde er von einem Gericht wegen „Korruption auf Erden“, „Spaltung von Muslimen“ und „Rebellion gegen den Kalifen“ zum Tode verurteilt.“

    Und anschließend vielleicht noch einen Bürgerkrieg in der Türkei.

    Geht schon los die Richtung:

    Davutoğlu says Shiite Crescent could prove to be an opportunity

    hxxp://www.todayszaman.com/news-267854-.html

    die Türkei ist schon wieder neu am rumwackeln; kaum in Teheran, sind Assad und Maliki gar nicht mehr so böse durchgeknallt, alles vielleicht eine Chance irgendwie ? Ich gebe Ihnen zehnmal recht, wenn Sie sich einmal alle gegenseitig umbringen; ist das ein deal ?

    *jedes zweite arabische „a“ einfach als „e“ zu schreiben, klingt irgendwie total lächerlich; hat Ihnen das mal ein Araber anvertraut ?

    • 6. Januar 2012 um 21:06 Uhr
    • Thomas Holm
  236. 247.

    „“Gimplers” Märchenstunde war erheiternd, aber ohne Erkenntnis in der Sache. Halt das Übliche: Behauptungen, Copy&Paste aus üblichen Quellen…

    Und die sachliche Widerlegung? Fehlanzeige. Nur noch Grossgekotztes. Sie überschätzen sich um 35 Punkte.“

    Der war gut, mal sehen ob 35 er ein wenig Mathematik kann: 35-35=???

    Na, wie sieht’s aus 35, was ist die Antwort?

    • 6. Januar 2012 um 21:09 Uhr
    • Gimpler
  237. 248.

    -> FreeSpeech

    Und die sachliche Widerlegung?

    Was bedarf hier der Widerlegung? Zusammengewürfelte, zusammenhanglose „Zitate“, Verallgemeinerungen und Belanglosigkeiten?
    Konkret: Wer bezog sich, jeder Prüfung standhaltend, auf „den Islam“, als er, mutmaßlich, Verbrechen beging?
    Ich warte. 😉

    • 6. Januar 2012 um 21:12 Uhr
    • 35
  238. 249.

    Mete Du Schlawiner

    • 6. Januar 2012 um 21:13 Uhr
    • Cem Gülay
  239. 250.

    „Konkret: Wer bezog sich, jeder Prüfung standhaltend, auf “den Islam”, als er, mutmaßlich, Verbrechen beging?
    Ich warte. :wink:“

    Neues Thema 35-35, schon aufgegeben?

    Ach so, jeder der Allahu Akhbar schreit, während er den Kopf eines Kafir abschlägt. Gibt’s hier im Internet unzählige Videos, die das bezeugen.

    Schon mal ein wenig gegoogelt 35-35?

    • 6. Januar 2012 um 21:16 Uhr
    • Gimpler
  240. 251.

    Na, wie sieht’s aus 35, was ist die Antwort?

    42 :mrgreen:

    So, ernsthaft! Sie sind und bleiben eine Lachnummer! Ich werde am Thema bleiben: „DIE Christen“ sind Mörder. Widerlegen Sie das bitte. 😉
    Oder lernen Sie, zu differenzieren, „gimpler“
    Dann klappt es auch mit der „Islamkritik“ 😉

    • 6. Januar 2012 um 21:18 Uhr
    • 35
    • 6. Januar 2012 um 21:19 Uhr
    • FreeSpeech
  241. 253.

    Es erstaunt mich immer wieder, wie vorhersehbar die Melodien dieser halal-Pfeifen sind.

    • 6. Januar 2012 um 21:21 Uhr
    • FreeSpeech
  242. 254.

    @FreeSpeech

    „Sie sind jetzt bei Stufe 5

    http://nebeldeutsch.blogspot.com/2006/04/taktiken-eskalation-10.html

    Das ist wirklich unbezahlbar. Ich werde mir die Seite zu meinen Favoriten hinzufügen. Das lustige ist, dass es so berechenbar ist, wenn man es schon ein paar mal erlebt hat. Die inhaltliche Auseinandersetzung ist seit langem beendet. Jetzt wird nur noch dreck auf mich geschleudert. Mal sehen, ob er bei Stufe 6 noch ankommt. Es würde mich nicht wundern.;-)

    Meist knallt’s dann aber richtig und er macht aus seiner Seele keine Mördergrube mehr. Schaumermal, was da noch kommt!

    • 6. Januar 2012 um 21:23 Uhr
    • Gimpler
  243. 255.

    Dieser 35 ist für mich das klassische Beispiel für einen Moslem, der mit der Ideologie Islam aufgewachsen ist. Dem von klein auf immer eingebleut wurde Islam ist toll, perfekt und die Wahrheit und Mohammed das beste Vorbild für einen Menschen.
    Nichts ist schwieriger als die eigene Prägung zu überwinden oder auch nur zu hinterfragen. Nicht umsonst stürzen sich ideologisch geprägte Diktaturen immer auf die Kinder um ihr Weltbild zu festigen.

    • 6. Januar 2012 um 21:28 Uhr
    • Bellfruta87
  244. 256.

    -> „FreeSpeech“; „Gimpler“

    Ooooch, es wird unsachlich… :sad:

    Kommen wir zum eigentlichen Thema zurück: MM setzt Lau auf die N2.0 Liste und der erwähnt zusammenhänglich 3.14.
    Hernach schlagen die „Islamkritiker“ auf und rabulieren vom „Islam“ als monolithisches, böses Gebilde. Und wollen ernst genommen werden…
    Großes Hallentennis. 😆

    • 6. Januar 2012 um 21:34 Uhr
    • 35
  245. 257.

    @ CG:

    Verwestlicht.

    Keine Ahnung, ob es dafür schon einen lateinischen Begriff gab.

    • 6. Januar 2012 um 21:34 Uhr
    • MM
  246. 258.

    @Bellfruta87:

    Das gute ist allerdings, dass diejenigen Moslems, die sagen, dass das AlQaida-Gedöhns nicht mit dem Islam vereinbar ist, in der Regel tatsächlich daran glauben, da es der eigenen Deutung nach ja auch so ist. Da zudem nur von einem Teil der möglichen Interpretationen gefordert wird, in den Krieg zu ziehen, hielte ich es für falsch, dem Ottonormalmuslim genau diese Teile als „Wahre Lehre“ näherzubringen. Bei manchen derer, die genau das tun(z.B. PI etc.), habe ich den Eindruck, als seien sie vor allem an einer Eskalation interessiert.

    • 6. Januar 2012 um 21:36 Uhr
    • NDM
  247. 259.

    -> Bellfruta87

    Islam ist toll, perfekt und die Wahrheit und Mohammed das beste Vorbild für einen Menschen.

    Sie sind ebenso OT wie die „Islamkritiker“. Das Thema ist weiterhin N2.0. Also der Pranger für „Gutmenschen“. Ich behaupte, „MM“ = Antifa, die ebensolche Aktionen betreibt. Somit marschieren die Extremisten wieder im Gleichschritt. Finden Sie das unterstützenswert ?

    • 6. Januar 2012 um 21:40 Uhr
    • 35
  248. 260.

    „Da zudem nur von einem Teil der möglichen Interpretationen gefordert wird, in den Krieg zu ziehen, hielte ich es für falsch, dem Ottonormalmuslim genau diese Teile als “Wahre Lehre” näherzubringen.“

    Tja, und das ist leider auch eine Beschönigung. Die orthodoxe Lehre sieht den Jihad als kollektive Pflicht der Ummah an. Der Teil, der das nicht so sieht, der steht theologisch auf wackeligen Füßen. Er befindet sich auch in der Minderheit. Das ist leider so. Ich lasse mir da auch so schnell nichts mehr vormachen.

    Ja, es gibt Muslime, die Glauben nur der Verteidigungsjihad sei eine Pflicht. Aber da so häufig und so dreist und so systematisch gelogen wird, das Forum hier ist nur ein Beispiel von vielen, glaube ich das erst, wenn die Schleier gefallen sind. Wenn mir ein Moslem sagt: Jihad sei nur zur Verteidigung da, das sei die Hauptmeinung, da gehen bei mir schon die Schotten runter. Ich lasse mich nicht mehr verarschen.

    Diejenigen Moslems, die ehrlich sind, geben das auch gleich zu. Jihad ist nach orthodoxer Lehre eine Pflicht und schließt den Angriffskrieg ein. Ich sehe das aber anders, befinde mich da aber theologisch bei der Minderheit.

    Aber ich kann so ein ehrliches Geständnis an den Fingern einer Hand abzählen, nach den unzähligen Diskussionen, die ich schon geführt habe.

    • 6. Januar 2012 um 21:45 Uhr
    • Gimpler
  249. 261.

    Nachtrag @ Cem:

    (Herrn) Alis Antwort hätte mich allerdings auch interessiert.

    • 6. Januar 2012 um 21:46 Uhr
    • MM
  250. 262.

    „Ja, es gibt Muslime, die Glauben nur der Verteidigungsjihad sei eine Pflicht.“

    Es gibt sogar welche, die selbst diesen als Verboten ansehen, da es eben – übrigens auch in der orthodoxen Lehre – welche gibt, für die der Schwertvers nichts abrogiert. So beschrieb es AlQaradawi in ‚Fiqh des Jihad‘.

    • 6. Januar 2012 um 21:49 Uhr
    • NDM
  251. 263.

    @ Gimpler:

    die Wahrheit

    *kreisch*

    • 6. Januar 2012 um 21:51 Uhr
    • MM
  252. 264.

    Herr Qaradawi hat sich mit Sicherheit nicht gegen den Dschihad als islamischer Pflicht ausgesprochen. Er hat sogar Selbstmordattentate gegen Israelische Zivilisten legitimiert! Ich habe das hier und kann es gerne zitieren.

    • 6. Januar 2012 um 21:52 Uhr
    • Gimpler
  253. 265.

    Gimpler: Lesen Sie noch einmal. Er beschreibt in diesem Buch die unterschiedlichen orthodoxen Lehrmeinungen, ohne sie als eigene auszugeben.

    • 6. Januar 2012 um 21:55 Uhr
    • NDM
  254. 266.

    @ Bellfruta87

    „Dieser 35 ist für mich das klassische Beispiel für einen Moslem, der mit der Ideologie Islam aufgewachsen ist.“

    Und zwar im Westen in einer Umgebung voller Selbstbezichtigungsreflexe und Exotikhofierung. Jemanden, der so naßforsch und dummdreist daherkommt, hätte man in jeder traditionaleren Umgebung schon dreimal respektmäßig zurechtkopuliert.

    Ich wüßte nicht, unter wessen Fittichen ich ihm mir besser verwahrt vorstellen mag: bei Mullah Omar, oder bei Assad …

    Gaddafi dagegen konnte mit solchen Typen, deswegen ist es auch gut, das der prioritär weggeschossen wurde. Der ISI und die HB können solche aalglatten Nichtslinge auch handhaben (siehe zum ISI die Mumbai-Attentäter) deswegen sind ISI (S-branch) und die IRGC/HB auch die eigentlichen antiwestlichen und auch „politikfähigen“ Drahtzieher, während die Osama Al-Kaida, Sarkawi, etc. etwas so hyperbombastisch-bis Ultrakriminelles hatten, das es eben nicht so gefährlich „politikfähig“ werden konnte.

    Selbst bei der MB würde jemand wie 35 nach einer gewissen Zeit nur noch vor die Fresse kriegen. Minimum.

    • 6. Januar 2012 um 21:55 Uhr
    • Thomas Holm
  255. 267.

    -> Thomas Holm

    Lustig das, wie Sie gerade verbal entgleisen. Weitermachen, insbesondere mit dem „Zurechtkopulieren“. 😆

    • 6. Januar 2012 um 22:03 Uhr
    • 35
  256. 268.

    Das war sicherlich über das Maß hinausgeschossen. Wenn man es aber nicht gewohnt ist, dass jemand einem lächelnd ins Gesicht lügt und dann diffamiert, dann kann es zu solchen Überreaktionen kommen. Ich kenne das schon zur Genüge. Erstaunlich ist das auch, wenn es von scheinbar friedliebenden und angepassten Moslems kommt. Das wahre Gesicht zeigen sie erst, wenn man Tacheles redet.

    • 6. Januar 2012 um 22:10 Uhr
    • Gimpler
  257. 269.

    MM setzt Lau auf die N2.0 Liste

    Ich behaupte, “MM” = Antifa

    Ich habe das unbestimmte Gefühl, dass ich meinen Nutzernamen ändern sollte.

    • 6. Januar 2012 um 22:15 Uhr
    • MM
  258. 270.

    Das wahre Gesicht zeigen sie erst,…

    wenn Un-Demokraten wie Sie gegen Art 4 (1)+(2)GG hetzen.:wink:
    Nochmal: Thema war der Pranger Nürnberg 2.0. Finden Sie, dass Menschen, welche dort erwähnt werden, das einfach so hinnehmen müssen?

    • 6. Januar 2012 um 22:19 Uhr
    • 35
  259. 271.

    Islam ist toll, perfekt und die Wahrheit und Mohammed das beste Vorbild für einen Menschen.

    alhamdulillah

    • 6. Januar 2012 um 22:24 Uhr
    • Mannheimer Antifa
  260. 272.

    -> MM

    Gut und Entschuldigung, aber „MM“ meint Michael „Mannheimer“. Ich werde in Zukunft so formulieren, dass „MM“ nicht den/die hier schreibende „MM“
    abbildet, wenn es denn so ist. 😉
    Wir könnten uns auf „MiMa“ für den besagten „MM“ einigen… 😉

    • 6. Januar 2012 um 22:25 Uhr
    • 35
  261. 273.

    Korrekturvorschlag:
    „nach dem Vorbild des Nürnberger Prozesses am Ende des Dritten Reichs“

    Müsste meiner Ansicht nach ‚nach Ende des Dritten Reichs‘ heissen

  262. 274.

    @35:

    Dass es thematisch innerhalb eines Blogposts eher Schlangenlinien fährt, daran hab ich mich auf diesem Blog gewöhnt. Manche Exkurse sind aber durchaus interessant.

    Übrigens würde ich N2.0 nicht Mannheimer-Merkle allein zurdnen. Es ist Teil des PI-Netzwerks insgesamt, in dem MM allerdings eine relativ exponierte Stellung einnimmt, mit der Attitüde eines möchtegern-Mehrtürers.

    • 6. Januar 2012 um 22:34 Uhr
    • NDM
  263. 275.

    „Das wahre Gesicht zeigen sie erst,…

    wenn Un-Demokraten wie Sie gegen Art 4 (1)+(2)GG hetzen.:wink:
    Nochmal: Thema war der Pranger Nürnberg 2.0. Finden Sie, dass Menschen, welche dort erwähnt werden, das einfach so hinnehmen müssen?“

    Sehen Sie, Sie bestätigen genau das, was ich zuvor gesagt habe:

    „Wenn man es aber nicht gewohnt ist, dass jemand einem lächelnd ins Gesicht lügt und dann diffamiert, dann kann es zu solchen Überreaktionen kommen.“

    Aber Sie wollten doch noch erklären, dass der Jihad nicht zum Islam gehört? Wie sieht’s eigentlich damit aus? Immer noch sprachlos?

    • 6. Januar 2012 um 22:37 Uhr
    • Gimpler
  264. 276.

    MM

    Ali

    Wenn Ali mal von ne Horde Skins bedrängt wird oder seine Familie und ich bin zufällig in der Nähe, hoffe ich doch, das er nicht von mir Ungläubigen, peinlichen, Drogen konsumierenden nicht Moslem erwartet, dass ich ihm oder seiner Mutter zu Hilfe komme, und schlimmer noch, die Sünde begehe mit meinen unreinen Schweine Fingern, den edlen, sauberen Übermenschen anfasse.

    Wenn die Mehrheit wie Ali denkt, dann weiß ich ja bescheid.

    • 6. Januar 2012 um 22:46 Uhr
    • Cem Gülay
  265. 277.

    @ Kohlmeise

    „Müsste meiner Ansicht nach ‘nach Ende des Dritten Reichs’ heissen“

    Das ist die Beobachtung des Abends; natürlich !

    Peinlicher Freudscher Versprecher von den Typen, die dachten wohl noch an fliegende Standgerichte der Gauleitungen.

    @ Gimpler

    Es ist mir von mehreren Gesprächspartnern aus solchen traditional geprägten Umgebungen bestätigt worden, dass es daheim beim Kolben im Genick nicht bleibt (so fängt es allerdings an) bei Respektlosigkeiten im weitesten Sinne, dreistem wallahi-lügen, etc.

    Ich habe hier keinen Wunsch geäußert, sondern auf eine Handhabungsdifferenz zwischen unserer westlichen Exotikverkitschung und der rauhen Wirklichkeit von prophetenursprünglichen Berg- und Wüstenwelten hingewiesen. Die Kalaschnikov hat zwei Enden, das weiss jeder, der dort mal beim Falschen frech wurde.

    Massive diskursive Handhabungsdifferenzen von Erscheinungen ethnotrendiger Dummdreistigkeit (die es so nur im Westen gibt) erscheinen mir gelegentlich auch mal erwähnenswert.

    Was machen wir mit dieser dusseligen Liste; beantragen, dass wir auch alle aufgeführt werden, wie bei dem Dänentrick damals; daraufhin klagen, dass man entweder wieder runtergenommen werden muss, oder dass man mit allen 10.000 Mitforisten aufgenommen werden muss ?

    @ 35

    Fahren Sie doch mal nach Libyen und finden Sie mal heraus, ob das
    wirklich immer noch so schlimm ist, wie mir das versichert wurde.

    • 6. Januar 2012 um 22:49 Uhr
    • Thomas Holm
  266. 278.

    @ Arjen van Zuider – # 227 – Danke für Ihren Hinweis:
    Der gesamte Islamismus (wie auch der christliche Evangelikalismus) beruht aber darauf, dass die heilige Schrift für den normalen Gläubigen direkt Wirkungsmacht entfalten solle, was eine amateurhafte Exegese schlicht bedingt. Und dass es zweifellos möglich ist, auch friedliche Aktivitäten als zumindest symbolischen Dschihad zu interpretieren, bedeutet nicht, dass dies die einzige mögliche Interpretation wäre.

    Eine wichtige Feststellung. Das scheint mir zumindest eine eigentliche „Crux“ zu sein.

    Dass es sich hinsichtlich der reformatorischen Schrift-Interpretation durch jeden beliebig sich als solchen selbst verstehenden erleuchteten Gläubigen im Lutheranismus in Deutschland anders verhält, hat m.E. z.B. mit schon frühzeitig errichtetem ‚T-Trägern‘ wie der ‚Confessio Augustana‘ zu tun. Hierbei konnte man vermutlich sich auf den Kennter- und Vertrauten-Kreis um Jesus, die 12 Apostel beziehen.

    Die Confessio Augustana wurde 1530 auf dem Reichstag zu Augsburg von den Reichsständen der lutherischen Reformation dargelegt. Sie gehört zu den verbindlichen Bekenntnisschriften der lutherischen Kirchen. Dort heißt es u.a. sinngemäß:
    Gott hat das Predigtamt eingesetzt und das Evangelium (d.h. die Bibel) und die Sakramente gegeben. Nur dadurch kann der Glaube vermittelt werden.
    Verdammt werden die Wiedertäufer, die davon ausgehen, dass in ihnen selbst der Heilige Geist spricht ohne die oben genannte Vermittlung.

    Der Anglikanismus ist aus z.T. glücklichen, z.T. wohlerwogenen Gründen von vorneherein bei der Episkopal-Struktur – die sich ja auf die 12 Apostel-Tradition etc. zurückführen lässt – geblieben.

    Die Frage ist nun, inwieweit sich im poly-interpretativen Islam ein derartiges verbindliches Lehramt in nennenswerter Anerkennung herausgebildet hat. Die Realität scheint derzeitig jedenfalls eher darauf hinzudeuten, dass im Islam sehr viele, wenn nicht zahllose, Individuen der Ansicht sein dürfen, in ihnen – metaphorisch gesehen – spreche der Heilige Geist, und zwar ohne jegliche lästige Vermittlung. Der Koran wird von diesen zahllosen Erleuchteten so interpretiert, wie sie ihn halt verstehen.
    Ein jeder ist dann halt sein eigener Papst – und der seiner Freunde.
    Da sind natürlich – wie bei uns zu Wiedertäuferzeiten – Religionskämpfe ohne Zahl angesagt.

    Wie gesagt – eine Frage, die letztlich der Beantwortung durch (einen) Experten harrt. Ansonsten würde man selber der Faszination des auftraglos sich erleuchtet fühlenden Laien erlegen und sich damit identifizieren.

    Was sich aber schon jetzt – auch ohne jeglichen Experten – beantworten lässt, ist die Frage nach dem Ausweg aus diesem „Dilemma“: Die Antwort ist ganz schlicht der Säkularismus, d.h. die Trennung der staatlich-gesellschaftlichen Sphäre von der religiösen Sphäre, was den gesetzlichen dominanten Vorrang der staatllichen Sphäre im gesellschaftlichen Verhaltensbereich unbedingt und absolut impliziert.

    • 6. Januar 2012 um 22:52 Uhr
    • Publicola
  267. 279.

    @Gimpler

    Offensichtlich habe ich den zweiten Teil meines Erklärungsversuchs nicht richtig formuliert.

    Ich denke die mediale Elite (zu der JL zweifellos gehört) in einer Welt lebt in der es immer einen Kompromiss geben muss.
    Das aufeinanderprallen unausgleichbarer Gegensätze ist in dieser Welt nicht vorgesehen.
    Entsprechend ist alles was den zukünftigen Kompromiss erschwert negativ konotiert unsere politisch und medial maßgeblichen Kreise werden alles ablehnen was die gute Laune auf einer Seite beeinträchtigen könnte.

    Man muss JL zu gute halten das er im Gegensatz zu vielen anderen dabei immerhin gewillt ist das GG nicht zur Disposition zu stellen. (Wobei ich der Meinung bin das er einen Denkfehler macht, aber das ist ein spezieller Punkt). Beispiele für Leute die Grundrechte bedenkenlos über Bord werfen wollen finden sich z. B. in Stellungnahmen zu den Mohammedkarikaturen.

    • 6. Januar 2012 um 22:52 Uhr
    • Mates
  268. 280.

    @ Gimpler – # 275

    Finden Sie, dass Menschen, welche dort erwähnt werden, das einfach so hinnehmen müssen?” – Sehen Sie, Sie bestätigen genau das, was ich zuvor gesagt habe

    Angesichts des Blog-Thementextes halte ich die Frage von 35 für durchaus berechtigt – an wen auch immer.
    Insofern darf man eine inhaltliche Antwort Ihrerseits erwarten.

    • 6. Januar 2012 um 22:56 Uhr
    • Publicola
  269. 281.

    … Kenner- und Vertrauten-Kreis um Jesus …

    • 6. Januar 2012 um 22:59 Uhr
    • Publicola
  270. 282.

    @ Publicola

    Sehr guter Einwand. Besorgen sie sich „Reliance of the Traveller“. Das erste Kapitel beschäftigt sich ausführlich mit dieser Frage. Es ist nicht so, dass einfach jeder seine Fatwa machen kann. Auch bei den Sunniten gibt es religiöse Autoritäten.

    Bei der Schia ist sowieso klar, da ist der Ayatollah der Papst, der sagt, wo es lang geht.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ajatollah

    Das heißt, der schiitische Islam ist einfach die Praxis des Staates Iran – abgesehen von bedeutungslosen schiitischen Sekten. Religion und Staat ist eins, das bedeutet, das Staatliche Handeln ist gleichzeitig religiöse Praxis.

    • 6. Januar 2012 um 23:01 Uhr
    • Gimpler
  271. 283.

    @NDM

    „Das gute ist allerdings, dass diejenigen Moslems, die sagen, dass das AlQaida-Gedöhns nicht mit dem Islam vereinbar ist, in der Regel tatsächlich daran glauben, da es der eigenen Deutung nach ja auch so ist. Da zudem nur von einem Teil der möglichen Interpretationen gefordert wird, in den Krieg zu ziehen, hielte ich es für falsch, dem Ottonormalmuslim genau diese Teile als “Wahre Lehre” näherzubringen. Bei manchen derer, die genau das tun(z.B. PI etc.), habe ich den Eindruck, als seien sie vor allem an einer Eskalation interessiert.“

    Sry aber das ist die alte Leier, die weder 1400 Jahre islamische Geschichte, noch Wahlergebnisse wie in Ägypten oder Zustände wie in Saudi Arabien erklären kann. Zu ihrem Weltbild gehört vermutlich auch das die Mehrheit der Muslime „moderat“ ist und nichts mit einem islamistischen Islam zu tun hat.
    Diese Betrachtung ist allerdings falsch, zutreffender ist die Trennung zwischen sekularen Kulturmuslimen und praktzierenden Muslimen. Islam ist wie eine Droge, je mehr man konsumiert, je tiefer man in diese Welt eintaucht, desto problematischer wird es. Und leider muss man wissen das der Islam die Abhängigkeit verlangt und fördert.

    • 6. Januar 2012 um 23:05 Uhr
    • Bellfruta87
  272. 284.

    „Entsprechend ist alles was den zukünftigen Kompromiss erschwert negativ konotiert unsere politisch und medial maßgeblichen Kreise werden alles ablehnen was die gute Laune auf einer Seite beeinträchtigen könnte. “

    O.K. ich verstehe langsam, was sie meinen. Das Problem ist, dass es bei der Wahrheit keine Kompromisse gibt. Eine Aussage ist entweder wahr oder nicht. Da kann man keine Kompromisse schließen.

    Es gibt im Leben immer wieder Situationen, wo ein Kompromiss unmöglich ist. Man kann keine Kompromiss zwischen einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat schließen und einer islamischen Theokratie. Das eine schließt das andere aus. Man kann nicht Demokratie und Theokratie zugleich sein. Das ist einfach so!

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herr Lau das nicht verstanden hat.

    • 6. Januar 2012 um 23:06 Uhr
    • Gimpler
  273. 285.

    @ Gimpler – # 282

    Sollten Sie Recht haben (wie gesagt, hier wäre m.E. ein Experte vonnöten), scheint mir dieser Sachverhalt – zwar ganz sicherlich nicht derzeitig, doch: ‚in the long run'(!) – in gewisser Weise Anlass zu Hoffnung und Beruhigung geben:
    Bei Existenz eines Lehramtes statt zu erwartender Zillionen von Individual-Synkrasie-Erleuchtet-Predigern sind
    bei und trotz aller Härtestnäckigkeit
    realitäts- und gesellschaftlich-veranlasste zwingende Veränderungen der Lehre immerhin denkbar.

    • 6. Januar 2012 um 23:09 Uhr
    • Publicola
  274. 286.

    OT-US-Navy rettet Perser aus Piratenhand

    Laut Pentagon haben Einheiten der US-Marine 13 iranische Seeleute aus den Händen von Seeräubern gerettet. Entscheidend beteiligt war offenbar jene Flugzeugträger-Flotte, die Teheran aus der Straße von Hormus verbannen wollte.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,807654,00.html

    Die Verhältnisse bei diesen Großmäulern sind so kaputt, dass man noch nicht mal in Ruhe eine sinnvolle Krise heraufeskalieren kann, ohne dass einem so ein dämlicher humanitärer Notstand dazwischen kommt.

    Glück für die Perser, wieder Pech für die Syrer, peinlich für alle Prophetenopfer.

    • 6. Januar 2012 um 23:15 Uhr
    • Thomas Holm
  275. 287.

    „Finden Sie, dass Menschen, welche dort erwähnt werden, das einfach so hinnehmen müssen?” – Sehen Sie, Sie bestätigen genau das, was ich zuvor gesagt habe

    Angesichts des Blog-Thementextes halte ich die Frage von 35 für durchaus berechtigt – an wen auch immer.
    Insofern darf man eine inhaltliche Antwort Ihrerseits erwarten.“

    Habe ich schon mehrfach beantwortet. Ich finde es schwachsinnig, wie sich die Islamkritiker und Islamkritikerkritiker hier gegenseitig mit Dreck bewerfen. Das muss aufhören und man muss zu einem sachlichen Diskurs zurückfinden. Nachem Herr Lau jetzt kräftig mit der Nazikeule geschwungen hat, kam prompt die Retourkutsche. Mein Mitleid ist also begrenzt, denn wer austeilt muss auch einstecken können.

    Aber ich wünsche mir, dass man diese Sandkastenspiele endlich mal hinter sich lässt. Das habe ich Anfangs gleich mehrfach zum Ausdruck gebracht und damit meine ich BEIDE SEITEN!

    • 6. Januar 2012 um 23:15 Uhr
    • Gimpler
  276. 288.

    @ Publicola

    „Bei Existenz eines Lehramtes statt zu erwartender Zillionen von Individual-Synkrasie-Erleuchtet-Predigern sind bei und trotz aller Härtestnäckigkeit realitäts- und gesellschaftlich-veranlasste zwingende Veränderungen* der Lehre immerhin denkbar.“

    OK, wir basteln einen FdGO-Islam und lancieren dessen radikale Kritiker zu irgendwelchen westlich manipulierten Jihadfronten, um sie loszuwerden; zu den Taliban, um mit der Punjabischen Elite abzurechnen, an irgendeine sunnitisch Fronten mit Persern, oder marodierenden Moqtada-Leuten; oder nach Somalia und schicken direkt drei Bundesdronen hinterher.

    Wir machen es einfach wie Pakistan; nur halt auf höchstem Niveau.

    *Dieser Fitra-Unfug ist so raffiniert ausgedacht, dass immer eine Esoterik Fraktion voll für die ursprüngliche Dogmatik sein wird

    • 6. Januar 2012 um 23:29 Uhr
    • Thomas Holm
  277. 289.

    Habe ich schon mehrfach beantwortet. … BEIDE SEITEN!

    – Ihre Antwort ist angesichts der zahllosen Postings so nicht eruierbar.
    Für eine emtionslose Wiederholung der Antwort wäre ich insofern dankbar.

    – Meinen Sie mit BEIDE SEITEN Hern Lau oder Kritiker an PI?
    Wenn ja, so muss ich gestehen, dass mir seitens Herrn Lau oder seitens ernstzunehmender PI-Kritiker keinerlei Aufruf bekannt ist, Islamkritiker mit Waffengewalt zu attackieren.
    Sind Ihnen diesbezüglich da Aufrufe-Websites zum bewaffneten Kampf oder Aufrufe-Websites mit der Forderung der Todesstrafe gegen Islamkritiker seitens Herrn Lau oder seitens PI-Kritikern bekannt?
    Für einen emotionslosen Hinweis oder eine Verlinkung wäre ich insofern dankbar.

    • 6. Januar 2012 um 23:29 Uhr
    • Publicola
  278. 290.

    „Glück für die Perser, wieder Pech für die Syrer, peinlich für alle Prophetenopfer.“

    Tolle Geschichte, ja ich habe selten so gelacht;-) Danke für den Link!

    • 6. Januar 2012 um 23:29 Uhr
    • Gimpler
  279. 291.

    „mit Waffengewalt zu attackieren“?

    Ich habe auch auf Nürnberg 2.0 auch nichts von Waffengewalt gelesen. Bitte klären sie mich auf, am besten mit einem entsprechenden Link.

    • 6. Januar 2012 um 23:31 Uhr
    • Gimpler
  280. 292.

    @ Thomas Holm

    OK, wir basteln einen FdGO-Islam

    Auf deutschem Territorium gilt bislang – und vermutlich mittelfristig weiterhin – das Gesetzes-Regelwerk des deutschen Staates mitsamt der Verfassung des deutschen Staates inklusive des Gewaltmonopols des deutschen Staates.

    • 6. Januar 2012 um 23:33 Uhr
    • Publicola
  281. 293.

    @Belfrutti:

    „Zu ihrem Weltbild gehört vermutlich auch das die Mehrheit der Muslime “moderat” ist und nichts mit einem islamistischen Islam zu tun hat“

    Jep, aber das speist sich, zugegebenermaßen, aus Erfahrung mit den Milieus, mit denen Gülay ebenfalls Erfahrung hat, sowie aus einem etwas längeren Aufenthalt in Istanbul(Zugegebenermaßen eine durch und durch europäische Stadt).

    „zutreffender ist die Trennung zwischen sekularen Kulturmuslimen und praktzierenden Muslimen“ – Nicht unbedingt. Es gibt unheimlich viele ‚praktizierende‘ Kulturmuslime, die das ‚Praktizieren‘ auf öffentlich wahrnehmbaren Bereiche reduzieren. Abseits der Öffentlichkeit… Sie wissen schon… Wie bei den Geschichten über Katholische Mädcheninternate… Tische, tanzen, tete-a-tete…

    Aus arabischen Ländern kenne ich etwas weniger, allerdings ist derartiges kulturell – trotz MB etc. – auf dem aufsteigenden Ast:
    http://www.youtube.com/watch?v=gcQrdSxchuk – Da bin ich ganz bei Abdel-Samad, und letztlich befinden sich islamische Autoritäten dabei in einem gewissen Zugzwang, wenn sie nicht für autoritäre Regime a la Gaddafi unter islamischem Vorzeichen plädieren wollen(was IMO nach hinten losgehen würde).

    • 6. Januar 2012 um 23:33 Uhr
    • NDM
  282. 294.

    # 291

    1 – Eine schlichte, nachvollziehbare Antwort auf die (ursprünglich von 35 gestellte) schlichte, nachvollziehbare Frage ist m.E. nicht unsinnig und zu erwarten.

    2 – Zum zweiten Teil meiner auf Ihre zweiteilige Nicht-Antwort gestellten Teil-Frage verweise ich auf Nr. 185
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/01/05/nurnberg-2-0-lau-bereitet-islamische-gesinnungsdiktatur-vor_5339/comment-page-24#comment-259748

    • 6. Januar 2012 um 23:39 Uhr
    • Publicola
  283. 295.

    @294 Ihr Link führt nicht zu Nürnberg 2.0. Ich gehe deshalb davon aus, dass Nürnberg 2.0 nicht mit Gewalt droht.

    • 6. Januar 2012 um 23:42 Uhr
    • Gimpler
  284. 296.

    @293: Tolles Video und süßes Mädchen;-) Kannte ich noch gar nicht, Danke;-)

    „Aus arabischen Ländern kenne ich etwas weniger, allerdings ist derartiges kulturell – trotz MB etc. – auf dem aufsteigenden Ast:
    http://www.youtube.com/watch?v=gcQrdSxchuk

    • 6. Januar 2012 um 23:45 Uhr
    • Gimpler
  285. 297.

    @Gimpler: Was da, in etwas abstrakter Weise, angekündigt ist, ist Mord.

    • 6. Januar 2012 um 23:46 Uhr
    • NDM
  286. 298.

    @Gimpler: Was da, in etwas abstrakter Weise, angekündigt ist, ist Mord.

    Wo wird dort ein Mord angekündigt? Ich habe nichts dergleichen gelesen. Bitte auch mit Linḱ!

    • 6. Januar 2012 um 23:49 Uhr
    • Gimpler
    • 6. Januar 2012 um 23:54 Uhr
    • NDM
  287. 300.

    @299 Der Link führt nicht zu Nürnberg 2.0. Ich gehe deshalb davon aus, dass dort kein Mord angekündigt wird.

    • 6. Januar 2012 um 23:55 Uhr
    • Gimpler
  288. 301.

    @Gimpler: Und zu Malikah hier noch ein Interview:

    http://www.freitag.de/alltag/1201-ihr-k-nnt-von-uns-lernen-genau-wie-wir-von-euch

    Abgesehen von dem Verschwörungsquatsch, der allerdings im darauf folgenden Satz halbwegs in Ordnung gebracht wird, lesenswert.

    • 6. Januar 2012 um 23:56 Uhr
    • NDM
    • 6. Januar 2012 um 23:58 Uhr
    • NDM
  289. 303.

    @NDM Ja, danke für den Link. Ich verstehe, dass der Libanon liberaler ist – trotz Hisbollah. Aber das Mädchen ist eine Wucht und ich freue mich, dass so etwas dort entsteht! Es wäre schön, wenn wir mehr solche Geschichten erfahren würden.

    • 6. Januar 2012 um 23:59 Uhr
    • Gimpler
  290. 304.

    #300 Nenene. Du hast behauptet, auf Nürnberg 2.0 würde zu einem Mord aufgerufen. Da musst du schon zu der Seite verlinken, um das zu beweisen. Ich bin hier nicht derjenige, der die Realität verkennt.

    • 7. Januar 2012 um 00:01 Uhr
    • Gimpler
  291. 305.

    @302 Ist Malikah eigentlich eine Form von Maleika (= Engel auf Arabisch)?

    • 7. Januar 2012 um 00:02 Uhr
    • Gimpler
  292. 306.

    Gehen Sie einfach auf das dort stehende ein.

    • 7. Januar 2012 um 00:13 Uhr
    • NDM
  293. 307.

    @306 Ǹein, ich erwarte jetzt einen Link zu dem Mordaufruf. Das ist ein schwerwiegender Vorwurf, den man schon beweisen sollte!

    • 7. Januar 2012 um 00:15 Uhr
    • Gimpler
  294. 308.

    Herr Lau, was sagen Sie eigentlich zu diesem aktuellen Artikel in Zeit Online? http://www.zeit.de/2012/02/Dschihad-Demokratie
    Alleine schon die Überschrift. „Jung, cool und Salafist“ Es ist sehr verstörend wie in diesem Artikel geradzu verständnisvoll übelster Schariaislam näher gebracht wird.
    Da wird die entmenschlichende Vollverschleierung der Frau zu einer „Glaubensmode ihrer Schwestern aus dem Jemen oder Saudi-Arabien“ Ein schwarzer Sack, getragen 7 Tage die Woche, ist „Mode“? Oder die Zeichen der Geschlechterappartheit, nämlich der Händedruck zwischen Mann und Frau, werden mit folgenden wohlwollenden Worten bedacht:

    „Warum der Schreck? Nur weil Safa jetzt nicht mehr mit einer Pariserin zu verwechseln ist? Was hatte ich erwartet, von ihr, von Tunesien?“

    Jeder weiß was der hier beschriebene Schariaislam noch so beinhaltet, z.B. der Umgang mit Apostaten, Homosexuellen etc. Aber darüber verliert der verständnisvolle Zeitjournalist keine Gedanken und Worte, ja die machnmal auftretenden Meinungsverschiedenheiten über Juden und deren Existenzrecht, die erwähnt er beiläufig. Aber all das stört nicht weiter und am Ende des Artikels zeigt der Autor das er mit seinen neuen, alten Freunden weiter plauschen will, über Facebook. Ach wie schön.

    Merken Sie Herr Lau, und Ihresgleichen eigentlich noch was sie tun und scheiben? Dieser Artikel ist einfach unglaublich. Ähnliche Ansichten über Frauen, Homosexuelle und Juden findet man ürbirgens in so mancher ostdeutscher Provinz. Auch erkennt man diese Jugendlichen an einer traditionellen Kleidung. Ob es schon jemals einen Zeitartikel mit diesen Leuten in genauso freundschaftlicher und verständnisvoller Atmosphäre gab wie bei den Salafisten in Tunesien? So nach dem Motto:
    „Warum der Schreck? Nur weil Uwe jetzt nicht mehr mit einem New Yorker zu verwechseln ist? Was hatte ich erwartet, von ihm, von Sachen-Anhalt?

    Und Sie Herr Lau wundern sich das es eine Seite wie PI gibt? Es läuft etwas gewaltig schief in diesem Land und PI ist nicht der Grund dafür.

    • 7. Januar 2012 um 00:16 Uhr
    • Bellfruta87
  295. 309.

    @ Gimpler

    1 – ich muss zur Kenntnis nehmen, dass Sie sich außerstande sehen, inhaltlich-sinnvoll auf die urspünglich von 35 und von mir wiederholte recht simple Frage zu antworten

    2 – ich muss zur Kenntnis nehmen, dass Sie sich außerstande sehen,
    die durch eine zweiteilige (Nicht-)Antwort Ihrerseits, die mit dem Begriff „BEIDE SEITEN“ operierte, veranlasste Bitte um Bedeutungsklärung dieses Begriffes vorzunehmen.

    Danke!

    • 7. Januar 2012 um 00:19 Uhr
    • Publicola
  296. 310.

    Korrektur: … veranlasste Bitte um Bedeutungsklärung dieses Begriffes sachadäquat zu beantworten.

    • 7. Januar 2012 um 00:21 Uhr
    • Publicola
  297. 311.

    @ 309 Ich verstehe wirklich nicht, was sie meinen. Könnten sie es noch einmal für mich erklären. Sie haben behauptet, es würde zu Gewalt gegen Herrn Lau aufgerufen. Wo? Bitte einen Link zu der entsprechenden Seite! Ist das zuviel verlangt?

    • 7. Januar 2012 um 00:25 Uhr
    • Gimpler
  298. 312.

    Mal ein Anwurf: Sowohl ein Mordaufruf als auch ein Gewaltaufruf ist eine Straftat. Ich möchte das man mir das nachweist. Ansonsten erwarte ich, dass man diesen Vorwurf zurücknimmt.

    • 7. Januar 2012 um 00:27 Uhr
    • Gimpler
  299. 313.

    @ NDM

    Die unter Posting Nr. 291 verlinkten Zitate (auch unter Nr. 122 auffindbar) hinsichtlich:
    Aufruf zum bewaffneten Kampf, Breivik, Mannheimer und Nürnberg 2.0 wurden meinerseits quellenmäßig im Einzelnen belegt unter Nr. 123-126

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/01/05/nurnberg-2-0-lau-bereitet-islamische-gesinnungsdiktatur-vor_5339/comment-page-16#comment-259607

    • 7. Januar 2012 um 00:30 Uhr
    • Publicola
  300. 314.

    @ 313 Sie zitieren einen Zeitblog. Sie haben hier noch nichts belegt. Tut mit leid. Bitte verweisen sie auf die Seite Nürnberg 2.0, um die es ganz konkret geht.

    Leute, Leute, Leute, so geht es wirklich nicht!

    • 7. Januar 2012 um 00:34 Uhr
    • Gimpler
  301. 315.

    Hier nochmal die beiden auf Nr. 287 sich beziehenden Bitten um eine Antwort:

    <
    289. „Habe ich schon mehrfach beantwortet. … BEIDE SEITEN!“

    – Ihre Antwort ist angesichts der zahllosen Postings so nicht eruierbar.
    Für eine emotionslose Wiederholung der Antwort wäre ich insofern dankbar.

    – Meinen Sie mit BEIDE SEITEN Hern Lau oder Kritiker an PI?
    Wenn ja, so muss ich gestehen, dass mir seitens Herrn Lau oder seitens ernstzunehmender PI-Kritiker keinerlei Aufruf bekannt ist, Islamkritiker mit Waffengewalt zu attackieren.
    Sind Ihnen diesbezüglich da Aufrufe-Websites zum bewaffneten Kampf oder Aufrufe-Websites mit der Forderung der Todesstrafe gegen Islamkritiker seitens Herrn Lau oder seitens PI-Kritikern bekannt?
    Für einen emotionslosen Hinweis oder eine Verlinkung wäre ich insofern dankbar.

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/01/05/nurnberg-2-0-lau-bereitet-islamische-gesinnungsdiktatur-vor_5339/comment-page-37#comments

    • 7. Januar 2012 um 00:35 Uhr
    • Publicola
  302. 316.

    PS zu 315:

    die von 35 (nach einer polemisch-unsinnigen Einleitung) gestellte Ausgangsfrage (Nr. 270), die ich für durchaus nicht beleidigend, sondern insbesondere angesichts des hiesigen Blog-Themas für sinnvoll und verantwortlich halte, lautete:

    Thema war der Pranger Nürnberg 2.0. Finden Sie, dass Menschen, welche dort erwähnt werden, das einfach so hinnehmen müssen?

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/01/05/nurnberg-2-0-lau-bereitet-islamische-gesinnungsdiktatur-vor_5339/comment-page-34#comments

    • 7. Januar 2012 um 00:44 Uhr
    • Publicola
  303. 317.

    @ NDM, Gimpler

    Malikah – eine levantinische Identitätskatastrophe

    „Denn letztlich sind wir alle ja nur Teil eines großen Spiels, das keiner von uns wirklich versteht.“

    Wenn sie es verstehen würde, dann wäre sie keine stolze Muslima und keine großsyrische-libanesische Patriotin, sondern eine rasende Jeanne D’Arc-Walküre, die von Beirut bis Dubai, von Nasrallah bis Erol nur noch alles kurz und klein schlagen würde.

    Eine stolze Heymat, eyh, weissu, wo die Mutter besser woanders das Kind zur Welt birngt:

    „Also brachte sie mich und meine Brüder in Marseille zur Welt, damit wir einen französischen Pass bekamen.“

    Glückwunsch, Sarko, da bestand wirklich dringender Handlungsbedarf.
    Hochachtung vor der Franzöischen Luftwaffe; das muss hier unter den
    vielen Ungedienten vielleicht mal gesgat werden.

    Sie hat gelernt:

    „Der Islam bestärkt und ermutigt die Frau. Was sie hemmt und einschränkt, ist nicht die Religion, sondern die Kultur.“

    Davon redet es sich wunderbar zur Westpresse und es stirbt sich zu
    Tausenden in der weiteren Heymat. Statistisch zumeist: Selbstmord.

    Voll das Propagandaopfer:

    „Wir haben eine größere Wut als jeder andere, weil über Araber überall auf der Welt ein sehr negatives Stereotyp verbreitet worden ist, das uns nicht gerecht wird: nämlich das der Terroristen.“

    Aber stolz wie Oskar-Pinocchio:

    „Wenn du in ein arabisches Land gehst, egal welches, wird dir mit Liebe und Respekt begegnet, dafür verbürge ich mich.“

    Als Deutscher, wegen des Holocaust, als Ösi …

    Assad-Propaganda-Opfer:

    „Im arabischen Nationalstaat Großsyrien waren die arabischen Länder nicht getrennt. Juden, Muslime und Christen lebten in Harmonie.
    Als die Kolonialmächte alles aufteilten, begann die Differenzierung.“

    Als die Mandatsmächte ihre Gebiete auf die Unabhängigkeit vorbereiteten, verbündete sich der arabische Nationalismus bedauerlicherweise zum kommenden Weltbürgerkrieg mit dem Faschismus. Das lernt man anscheinend niegendwo. Denn dann müßte man sich darüber eine Meinung bilden und würde sich womöglich über die „Mein Kampf“ Auslagen in den Schaufenstern streiten.

    „Und Religion hat emotional einfach einen sehr starken Wert. Menschen sind bereit, dafür zu töten. “

    Das ist einfach so; so sind wir halt; für dieses Eigenstereotyp müßt Ihr uns mögen, sonst seid Ihr gemein, kein Herz, keine Eier, bla …

    „Die Muslimbrüder sind ein Problem. Wir sind besorgt, weil sie den Koran falsch wiedergeben und vom Islam ein falsches Bild schaffen.“

    Ach ja, der Westen hat ein falsches Bild von den Muslimen, und die MB verbreitet ein falsches Bild vom Islam. Da braucht man einen ganz starken Bruder: 35 ? Lieber auf Nummer sicher gehen: Baschar.

    „Wenn ich in Syrien bin, passe ich sehr genau auf, was ich sage. Bei den Shows sind Leute vom Geheimdienst im Publikum“

    Ok, der Bruder kann einem auch schon mal das Nasenbein brechen, aber das ist irgendwie normal.

    „In Momenten der Unsicherheit suchen die Menschen Zuflucht in der Religion.“

    Von dessen Anhängern der Westen und von dessen Wesen die MB ein falsches Bild verbreitet. Das kann ja heiter werden.

    Jetzt wieder: der Primat der Verunsicherung:

    „Was passiert in Ägypten, Tunesien, Libyen? Wir sind zurzeit schwach, es wäre leicht, bei uns Chaos zu verursachen. Diese Unsicherheit ist ein großes Problem.“

    Wer nennt uns bitte einen Schuldigen ?

    Mein Gott*, Ihr armen Opfer.

    http://www.freitag.de/alltag/1201-ihr-k-nnt-von-uns-lernen-genau-wie-wir-von-euch

    *gibt’s nich.

    • 7. Januar 2012 um 00:47 Uhr
    • Thomas Holm
  304. 318.

    OT – Tunesien
    Nicht besonders erfreulich, to say the least:
    http://www.zeit.de/2012/02/Dschihad-Demokratie

    • 7. Januar 2012 um 00:48 Uhr
    • Publicola
  305. 319.

    OT – Tunesien: „Thousands of secularists and Islamists face-off in Tunisia“
    http://www.haaretz.com/news/middle-east/thousands-of-secularists-and-islamists-face-off-in-tunisia-1.399327

    • 7. Januar 2012 um 01:03 Uhr
    • Publicola
  306. 320.

    @Thomas Holm:

    Vom Grundsatz her sehe ich es teilweise ähnlich. Thematisch ist das ganze Azad-alike und abseits des positiv anzumerkenden Genderaspekts bedenklich im von Ihnen beschriebenen Sinne. Es ging mir darum, die kulturelle Perspektive aufzuzeigen, die eben jenseits des klassisch-islamischen Geschlechterbildes sowie jenseits von Nasheeds liegt. Gimpler sah da vielleicht zuerst Titten als Ausdruck westlichen Lebensstils.

    • 7. Januar 2012 um 01:08 Uhr
    • NDM
  307. 321.

    Lächerlich, sie können so oft wie sie wollen auf die Internetseite der Zeit verweisen wie sie wollen. Damit werden sie niemals nachweisen können. dass die Internetseite Nürnberg 2.0 zum Mord an Herrn Lau aufgerufen hat. Was glauben sie eigentlich!?

    Ich finde es ehrlich gesagt beschämend (fremdschämen), wenn man nicht in der Lage ist so einen massiven Vorwurf auch nur Ansatzweise nachzuweisen noch davon abzurücken. Bei dieser Diskussion geht es nur noch darum Dreck auf jemanden zu schleudern, und der Vorwurf des Mordaufrufs ist nichts anderes als unhaltbarer Dreck! Ich habe nichts auf entsprechendes auf der Seite Nürnberg 2.0 gefunden. Vielleicht irre ich mich. Aber bei dieser Sachlage komme ich zu dem Schluss: Das ist die nächste Verleumdung!

    Hört endlich damit auf Euch gegenseitig mit Dreck zu bewerfen und kehrt endlich zur Sachlichkeit zurück! Kindergarten! Unglaublich!

    • 7. Januar 2012 um 01:08 Uhr
    • Gimpler
  308. 322.

    @ Publicola

    Khaled Meshal soll Assad beruhigen; das letzte Aufgebot der Arabischen Liga; der Terrorist als letzte Hoffnung der Opfer des Despoten.

    Dabei hat Meshal gerade selbst seinen Arsch (arab: Thron) vor Assad in Sicherheit gebracht. Schöner Nachtrag zu der levantinischen Identitätskatastrophe.

    Danach soll es dann zum Weltsicherheitsrat gehen. Putin, übernehmen Sie ! RT hat noch lange vor PressTV von den Bomben in Damaskus berichtet; alte Kundschafterbeziehungen.

    http://www.youtube.com/watch?v=nJZNIH81RAk

    • 7. Januar 2012 um 01:12 Uhr
    • Thomas Holm
  309. 323.

    @ Gimpler – zur Kenntnis ist zu nehmen, dass Sie sich außerstande sehen, der schlichten Bitte um Beantwortung von zwei klaren, simplen Fragen nachzukommen.

    Ihr Ausweg, um die doch recht einfache(n), aber evaluationsermöglichende(n) Antwort/en zu vermeiden,
    ist das
    – hier in den letzten zwei Tagen von ‚Neueingängen‘ öfter als Ausflucht sinngemäße gesuchte, gefundene und benutzte –
    Lamentaien:
    „Bei dieser Diskussion geht es nur noch darum, Dreck auf jemanden zu schleudern“.

    Ich denke, damit ist die Kommunikation mit Ihnen meinerseits bis auf Weiteres beendet. Danke.

    • 7. Januar 2012 um 01:24 Uhr
    • Publicola
  310. 324.

    @ NDM

    „die kulturelle Perspektive aufzuzeigen .. jenseits des klassisch-islamischen Geschlechterbildes“

    Die Zahl derer, die lebensweltlich auf „die Klassik“ stehen ist wirklich sehr überschaubar (ein gewissser Trotzanteil im Westen und eine verkorkste SM Perzeption „Beim Sex herrscht der Mann über die Frau. Das sagt doch alles“

    hxxp://www.zeit.de/2012/02/Dschihad-Demokratie/komplettansicht)

    Ein paar Ideologieprediger schaffen es, dass sich eine anti-Kultur und eine verhinderte Subkultur als historisch zur Leitkultur (Ummah) mißverstehen dürfen. Der Kreis der Klassik-Reenactment-Freunde ist bizarr und überschaubar.

    Die allermeißten sind von Bedürfnissen und Geschmack her „verwestlicht“ aber diese gottverfluchte Opferideologie (wir sind so, man mag uns nicht, wir wollen auch nur dabei sein, wir sind gar nicht so) also dieses zirkelschlüssige sich erst selbst ausschliessen und dann gemein finden, dass man nicht dabei ist; das macht die Leute so rettungslos verloren.

    Deswegen hatte ich gesagt, wer das Ausmaß der Verarschung durchschaut, der muss erstmal zum Berserker werden.

    Fadwa Suleiman; eine Tote auf Urlaub – total traurig …

    http://www.youtube.com/watch?v=nSLl49de99Y

    sowie jenseits von Nasheeds liegt.

    • 7. Januar 2012 um 01:29 Uhr
    • Thomas Holm
  311. 325.

    @ Gimpler – zur Kenntnis ist zu nehmen, dass Sie sich außerstande sehen, der schlichten Bitte um Beantwortung von zwei klaren, simplen Fragen nachzukommen.

    Das ist Projektion in Perfektion. Ich sage: Bitte zeigen sie mir den Link, wo zur Gewalt und zum Mord an Herrn Lau auf der Internetseite 2.0 aufgerufen wird. Die Antwort ist: NADA: Kein Link.

    Antwort: Ich nehme zur Kenntnis, dass sie sich außerstande sehen, eine simple Frage zu beantworten.

    Ich lache mich tot 😉

    • 7. Januar 2012 um 01:31 Uhr
    • Gimpler
  312. 326.

    „Gimpler sah da vielleicht zuerst Titten als Ausdruck westlichen Lebensstils.“

    Und Zonk, da geht es dann gleich massiv unter die Gürtellinie! Ja, ja, so sind sie unsere Gutmenschen!

    • 7. Januar 2012 um 01:34 Uhr
    • Gimpler
  313. 327.

    Ja, komm. Die erste Reaktion war doch: „süßes Mädchen“. Oder etwa nicht? Hm? Es ging dabei sicherlich nicht um „süße Lyrik“.

    • 7. Januar 2012 um 01:40 Uhr
    • NDM
  314. 328.

    Ja Komm, aber die Tittenäußerung ging gar nicht unter die Gürtellinie, NEEEEIIInn Ganz bestimmt nicht 😉

    So viel Selbstgerechtigkeit und fehlende Kritikfähigkeit ist widerlich!

    • 7. Januar 2012 um 01:43 Uhr
    • Gimpler
  315. 329.

    @ Gimpler

    „Das ist Projektion ….

    Sowas haben wir hier manchmal, einfach vergessen, nicht nach Schuldigen suchen, nächstes Thema abwarten, morgen rennt eine andere Sau durchs Dorf.

    Warum müllt eigentlich niemand diese Seite hier
    hxxp://wiki.artikel20.com/pmwiki.php?n=Akten.AkteLauJoerg

    mit absurden Beweisanträgen zu; total unsubversiv die Antifa-Jünger hier, alles verspiesserte Krypto-Stalinisten, kein Anarcho-drive mehr; ach so, ich hatte ja gesagt vergessen …

    „da geht es dann gleich massiv unter die Gürtellinie“

    Nicht kleinlich sein; die anderen gucken immer noch nach, was kopulieren heißt.

    • 7. Januar 2012 um 01:43 Uhr
    • Thomas Holm
  316. 330.

    @Gimpler: Die Sache mit „Unter der Gürtellinie“ kann ich bestimmt auch – hab ich allerdings bisher noch nicht ausprobiert. 😉

    • 7. Januar 2012 um 01:48 Uhr
    • NDM
  317. 331.

    Bitte wo ist der Gewaltaufruf und der Aufruf zum Mord? Auf dieser Seite kann ich ihn nicht erkennen:

    http://wiki.artikel20.com/index.php?n=Akten.AkteLauJoerg

    Vorwurf:

    Fürsprache für eine Gesinnungsdiktatur
    Diffamierung von Islamkritikern
    Relativierung von Links- und Islamextremismus
    Antidemokratische Gesinnung
    Täuschung
    Lobbyarbeit für eine fremde Macht
    Bestrebungen gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung
    Instrumentalisierung des Oslo-Massakers

    Es wird ein Vorwurf formuliert. Man kann darüber streiten, ob der Vorwurf berechtigt ist. Genauso kann man darüber streiten, ob der Vorwurf: Herr Stürzenberger sei ein Nazi, berechtigt ist.

    HÖRT ENDLICH MIT DIESEM SCHUND AUF! KEHRT ZUR SACHLICHKEIT ZURÜCK!

    • 7. Januar 2012 um 01:50 Uhr
    • Gimpler
  318. 332.

    „Die Sache mit “Unter der Gürtellinie” kann ich bestimmt auch – hab ich allerdings bisher noch nicht ausprobiert.“

    So so, wenn du Anstand hättest würdest du dich dafür bei mir entschuldigen. Aber ich erwarte nichts mehr von dir.

    • 7. Januar 2012 um 01:51 Uhr
    • Gimpler
  319. 333.

    Ach komm. Ich hab’s nicht böse gemeint.

    • 7. Januar 2012 um 01:52 Uhr
    • NDM
  320. 334.

    Doch, ich hab’s böse gemeint.
    Aber ich nehme es zurück.

    • 7. Januar 2012 um 01:53 Uhr
    • NDM
  321. 335.

    „Doch, ich hab’s böse gemeint.
    Aber ich nehme es zurück.“

    Na bitte, dann habe ich dich richtig eingeschätzt. Danke für Deine Ehrlichkeit. Von Dir erwarte ich mir nichts mehr, insbesondere keinen Anstand.

    • 7. Januar 2012 um 01:56 Uhr
    • Gimpler
  322. 336.

    Das heißt also, wenn ich zukünftig etwas bös gemeintes sage, solle ich nicht ehrlich damit umgehen, sondern lieber sagen, es sei nicht bös gemeint. Okay. Schwierige Aufgabe. Aber ich glaube, das schaffe ich.

    • 7. Januar 2012 um 01:58 Uhr
    • NDM
  323. 337.

    „Aber ich glaube, das schaffe ich.“

    Das glaube ich auch, du schaffst das schon. 😉

    Aber merke: Ich lasse mich nicht von Dir beleidigen und ich akzeptiere keine vergiftete Entschuldigung von Dir. Da bedarf es schon ein wenig mehr.

    • 7. Januar 2012 um 02:01 Uhr
    • Gimpler
  324. 338.

    Okay. Wenn du die Entschuldigung nicht akzeptierst, dann kann ich ja bei der ursprünglichen Aussage bleiben: Testosteron hatte dein Urteilsvermögen maßgeblich beeinflusst.

    • 7. Januar 2012 um 02:03 Uhr
    • NDM
  325. 339.

    „Okay. Wenn du die Entschuldigung nicht akzeptierst, dann kann ich ja bei der ursprünglichen Aussage bleiben: Testosteron hatte dein Urteilsvermögen maßgeblich beeinflusst.“

    Welche Entschuldigung? Ich habe keine ehrliche Entschuldigung vernommen!?

    Ich sehe nur, dass du genau der bist, für den ich dich halte!

    • 7. Januar 2012 um 02:05 Uhr
    • Gimpler
  326. 340.

    Gut gut.

    Es wäre auch ein böser Schluss, wenn der Eindruck entstünde, ich sei ein deutscher oder gar ein PI-artiger Gutmensch…

    Das passt eher zu mir: http://vimeo.com/11520225

    • 7. Januar 2012 um 02:19 Uhr
    • NDM
  327. 341.

    „Es wäre auch ein böser Schluss, wenn der Eindruck entstünde, ich sei ein deutscher oder gar ein PI-artiger Gutmensch…“

    Und noch eine Prise Deutschenhass zum Abschluss! BRAVO!

    • 7. Januar 2012 um 02:23 Uhr
    • Gimpler
  328. 342.

    JA JA, der Rassismus und der Antisemitismus. Das ist mittlerweile ein Hauptproblem der Linke, aber sie haben es noch immer nicht gemerkt. Statt dessen glauben sie dagegen immunisiert zu sein. Ein großer Fehler!

    • 7. Januar 2012 um 02:29 Uhr
    • Gimpler
  329. 343.

    @Gimpler: Die von Publicola zitierten Einlassungen Mannheimers stehen zwar nicht auf Nürnberg 2.0, allerdings auf seinem eigenen Blog. Hier.

    Ein konkreter Mordaufruf ist das zwar nicht, allerdings nahe dran, wenn dazu aufgerufen wird, „mit allen Mitteln, auch bewaffnet“ gegen die vermeintlichen Verfassungsfeinde vorzugehen und die Überlebenden hinterher vor ein Gericht zu stellen. Besonders bedenklich wird das durch den (wenn auch von der Symbolkraft her verständlichen) Bezug auf Nürnberg, das nach modernen rechtsstaatlichen Maßstäben schlicht als Siegerjustiztribunal bezeichnet werden muss, bei welchem es nur der Vernunft und Mäßigung eines Teils der Richter (die bei Version 2.0 nicht gegeben sein muss) zu verdanken ist, dass es nicht zu krassen Unrechtsurteilen gekommen ist.

    • 7. Januar 2012 um 02:31 Uhr
    • Arjen van Zuider
  330. 344.

    Ich halte PI nicht für eine Rasse.

    • 7. Januar 2012 um 02:32 Uhr
    • NDM
  331. 345.

    @Arjen van Zuider Es ist sehr spät, ich gehe jetzt ins Bett. Wiederum ist es kein Link auf Nürnberg 2.0. Aber ich schau es mir morgen noch einmal an, versprochen. Aber ich sage jetzt mal meinen persönlichen Eindruck im Verlaufe dieser Diskussion:

    Die Selbstgerchtigkeit und fehlende Kritikfähigkeit ist atemberaubend. Es wird ausgeteilt, aber beim Einstecken ist man ganz schwach. Je länger das so abläuft, desto besser finde ich Nürnberg 2.0. Denn so geht es nicht: Denn Verfassungsschutz auf Leute Hetzen, sie als Nazis (=Rassisten=Verfassungsfeinde) zu bezeichnen, aber wenn die Retourkutsche kommt. Wie ein kleines Mädchen heulen! Ich kriege das Kotzen!

    • 7. Januar 2012 um 02:42 Uhr
    • Gimpler
  332. 346.

    Die nachstehend eindeutig identifizierte Lebensform

    Name : Unbekannt
    Vorname : Gimpler
    Geburtsdatum : —
    Geburtsort : —
    Personalausweisnummer: —

    ist hiermit für den Zeitraum von

    [X] 6 Monaten
    [_] 12 Monaten
    [_] 24 Monaten
    [_] unbefristet

    davon befreit, etwas zu merken, d.h. wesentliche
    Verhaltensänderungen bei der Interaktion mit denkenden Wesen zu
    zeigen. Die Einstufung der o.a. Person nach dem amtlichen Index
    für Merkbefreiungen liegt bei dem Äquivalent von

    [_] einem Mensaessen vom Vortag
    [_] drei Hartkeksen in löslichem Kaffee
    [_] einer Kiste Schwarzbrot in Dosen
    [X] einem Quadratmeterstück Torfmoos während einer
    sechswöchigen Sommerdürre
    [_] einem Container erodiertem Sandstein
    (Streusandqualität)

    Die ausgesprochene Merkbefreiung erlischt mit dem Ablauf des

    [_] __.__.19__
    [X] 14.01.2012
    [_] der vollständigen Erosion der körperlichen
    Bestandteile der o.a. Lebensform

    und gilt, sofern die o.a. Lebensform durch das nachstehende
    Kennzeichen als merkbefreit zu identifizieren ist:

    [_] eine rote Plastiknase
    [_] olives Stoffstück mit weißem Rand, auf der Schulter
    zu tragen
    [X] die Lebensform ist durch den Gesichtsausdruck
    zweifelsfrei als unbefristet merkbefreit zu
    erkennen.

    Die o.a. Lebensform ist durch den Erwerb dieses
    Merkbefreiungsscheins automatisch für die folgenden Tätigkeiten
    qualifiziert:

    [X] Markierungshütchen bei Abmarkierungsarbeiten auf
    Bundesautobahnen
    [_] Garderobenständer und Regenschirmständer in
    Restaurants bis zu, aber nicht eingeschlossen, 3
    Sterne
    [_] Regelstab in Schwerwasserreaktoren
    [_] Markierungsstab für das Fahrwasser im Nationalpark
    Wattenmeer
    [_] Landschaftsmerkmal/Orientierungshilfe in der Wüste
    Gobi

    Die Merkbefreiung für die o.a. Lebensform wurde in einem
    öffentlichen Merkbefreiungsverfahren ausgesprochen und ist nach
    Ablauf der Einspruchsfrist von 17 Sekunden rechtskräftig.

    Datum Unterschrift Dienstsiegel
    07.01.2012 NDM Mossad-G-102Z47

    Stirnabdruck des Merkbefreiten

    Diese Merkfreiung wurde elektronisch erstellt und ist deswegen
    nicht unterschrieben.

    • 7. Januar 2012 um 02:50 Uhr
    • NDM
  333. 347.

    @Gimpler

    „[…] Eine Aussage ist entweder wahr oder nicht. Da kann man keine Kompromisse schließen.

    Es gibt im Leben immer wieder Situationen, wo ein Kompromiss unmöglich ist.“

    Das ist nicht Bestandteil der Begriffswelt eines Geisteswissenschaftlers (Extrembeispiel Skeptizismus ).

    „Man kann keine Kompromiss zwischen einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat schließen und einer islamischen Theokratie. Das eine schließt das andere aus. Man kann nicht Demokratie und Theokratie zugleich sein. Das ist einfach so!“

    Natürlich nicht, aber das ist nicht der Punkt.

    „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herr Lau das nicht verstanden hat.“

    Wenn man JL mal als Vertreter einer ganzen Klasse von Personen nimmt, dann ist er immerhin schon bei der Realofraktion.
    Das bedeutet er hat das Problem sehr wohl verstanden, aber er hofft darauf das die nicht-linearität gesellschaftlicher Prozesse den Zustammnenstoß verhindert.
    Im Prinzip ist die Hoffnung das der Islam unter dem Einfluß westlicher Umgebung zu einer dem modernen Christentum ähnlichen Folkloreveranstaltung wird und sich ein dem Bedürfnis der Gläubigen entsprechender theologischer Unterbau formen wird.

    Frei nach dem Motto: Mohammed hat Seinen Sohn nicht Gengiz oder Djihad getauft, sondern Metin, den Knaben mit Mühe durch die Schule und das BWL-Studium geboxt, der Junge hat eine nette Freundin und verdient gut Geld. Das letzte was Mohammed jetzt brauchen kann ist ein Prediger der Metin erzählt das er die Firma wechseln muss weil in der Kantine haram gekocht wird und die Einspritzdüsen die hergestellt werden in amerikanischen Panzern verwendet werden. Also wird Mohammed sich einen Prediger suchen der den Unterbau dazu liefert sich zurückzulehnen und den Glauben darauf zu beschränken den Nachbarkindern beim Zuckerfest Süßigkeiten zu schenken.

    Bei vielen Politikern können Sie so einen Vorgang direkt in der eigenen Biographie finden. (Ströbele ist das beste Beispiel). Früher aktiv für die Weltrevolution, aber dann Lehrer geworden (mit Beamtung und allem was dazu gehört) weil man (so die innere Begründung), da ja der Jugend die Revolution nahebringen kann. Und siehe da, heute hat ein durchschnittlicher Grünenwähler 200€ mehr Einkommen als ein durchschnittlicher FDP-Wähler.

    Ich persönlich halte das für extrem gefährlich, ganz einfach weil die ursprüngliche Auslegung noch da ist, sie ist nicht verschwunden, sie wird nur ignoriert. Die Gründe dafür können sich jedoch schnell ändern (was ist wenn Metin arbeitslos wird oder Seine Freundin sich einen andern sucht?).
    Deshalb nenne ich den beabsichtigen Endzustand ein instabiles Gleichgewicht. (Was vermutlich schon wieder viel zu naturwissenschaftlich gedacht ist um von den eigentlichen Adressaten verstanden zu werden).

    • 7. Januar 2012 um 09:41 Uhr
    • Mates
  334. 348.

    @Publicola

    „Auf deutschem Territorium gilt bislang – und vermutlich mittelfristig weiterhin – das Gesetzes-Regelwerk des deutschen Staates mitsamt der Verfassung des deutschen Staates inklusive des Gewaltmonopols des deutschen Staates.“

    Wobei die Islamverbände sich immerhin schon geweigert haben das anzuerkennen.

    Der erste Schritt ist gemacht…

    • 7. Januar 2012 um 09:45 Uhr
    • Mates
  335. 349.

    “[…] Eine Aussage ist entweder wahr oder nicht. Da kann man keine Kompromisse schließen.

    Es gibt im Leben immer wieder Situationen, wo ein Kompromiss unmöglich ist.”

    Das ist nicht Bestandteil der Begriffswelt eines Geisteswissenschaftlers (Extrembeispiel Skeptizismus ).

    Eine Aussage ist entweder wahr oder nicht. Das ist ein Grundaussage der Logik. Es nennt sich Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_vom_Widerspruch

    Wenn man das aufgibt, dann kann man sich nicht mehr an einem rationalen Dialog beteiligen. Wenn man den Begriff der Wahrheit aufgibt, dann kann man nicht mehr logisch argumentieren. Denn die Logik beschäftigt sich mit der Frage, ob eine Aussage wahr ist oder nicht.

    Ich weiß ja nicht, was die Begriffswelt von Geisteswissenschaftlern ausmacht. Aber zumindest Philosophen dürften auch Logik lernen.

    „Im Prinzip ist die Hoffnung das der Islam unter dem Einfluß westlicher Umgebung zu einer dem modernen Christentum ähnlichen Folkloreveranstaltung wird und sich ein dem Bedürfnis der Gläubigen entsprechender theologischer Unterbau formen wird.“

    Die Hoffnung habe ich auch, nur muss man etwas dafür tun, damit das Realität wird. Ohne Islamkritik wird es keine Reform des Islam geben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    „Deshalb nenne ich den beabsichtigen Endzustand ein instabiles Gleichgewicht.“

    Da ist was dran, habe ich noch nicht so betrachtet.

    Für die Nicht-Naturwissenschaftler:

    Stabiles Gleichgewicht: physikalisches Pendel, also Kugel am Ende eines Fadens. Strebt automatisch in den Gleichgewichtszustand der Ruhe.

    Instabiles Gleichgewicht: Teller auf Nadelspitze balanciert. Befindet sich zwar im Gleichgewicht, Zustand wird jedoch bei der geringsten Störung zerstört, d.h. Teller kracht zu Boden.

    • 7. Januar 2012 um 10:14 Uhr
    • Gimpler
  336. 350.

    @ Mates

    Die verdiente Intellektuelle Necla Kelek hat kürzlich nochmals die gesellschaftlichen, rechtlichen und politischen (Beachtungs- und Warn-)Areale und Benchmarks einer (jeglichen) Religion (hier konkret: des Islam) definiert, die für die gesellschaftliche, rechtliche und politische Akzeptanz einer Religion in der Bundesrepublik Deutschland zu bemessen, zu beachten sind, worauf politisch sowie rechtlich zu bestehen ist. Damit wären auch die Hauptaufgaben der Deutschen Islamkonferenz definiert:

    • dass wir es bei dem Islam mit einer Weltanschauung und Religion zu tun haben, die bisher nicht bereit ist, Politik und Religion zu trennen, weil sie auf dem Vorrang der göttlichen Offenbarung vor menschlichen Gesetzen besteht …
    • dass es keine Verbindlichkeit der Lehre, keine Theologie, keine Institution oder Mitgliedschaft gibt, sondern nur Selbstzuordnung und Allgemeinvertretungsanspruch …
    • dass die Islamverbände nicht bereit sind, „die Religionsfreiheit einer wie auch immer verstandenen Integration unterzuordnen“ …
    • nicht Grundrechte des einzelnen Bürgers, zum Beispiel auch die Freiheit von Religion, sondern Gruppenrechte einer religiösen Gruppe oder Sekte sollen Vorrang haben …
    • die Probleme des Islam in dieser Gesellschaft …
    • die Rechte der Frauen und den Schutz der Kinder …
    • die Ansicht von Politikern, dass die Forderung an Muslime, sich zu integrieren und Freiheitsrechte zu akzeptieren, zu Fundamentalismus führe, ist formuliert, eine Kapitulationserklärung …
    • Grundsatz liberaler Politik, die Rechte des Einzelnen vor kollektiver Bevormundung zu schützen …

    Aus: „Das ist Kulturrelativismus“
    FAZ – 15.02.2011
    Von Necla Kelek
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/islam-debatte-das-ist-kulturrelativismus-1592162.html

    • 7. Januar 2012 um 10:16 Uhr
    • Publicola
  337. 351.

    @ Mates

    Eine sehr gelungene narrativ-episodische Darstellung des Erwartungshorizontes an eine Folklorisierung des Islam in einem Kontext von bildung-, arbeitsmarkt-, und wohlstandsmäßiger Teilhabe, für die wir ja in Deutschland mit die besten Voraussetzungen haben.

    Ihre Grundsatzskepsis „instabiles Gleichgewicht“ teile ich, auch aus dem von Ihnen genannten Grund, dass

    „die ursprüngliche Auslegung noch da ist, sie ist nicht verschwunden, sie wird nur ignoriert“

    Ich würde in diesem Sinne dann sogar von einem „prekären Gleichgewicht“ sprechen, also noch etwas wacheliger, quasi mit Eruptionsgarantie und nicht nur Latenz.

    Ich möchte also gar nicht grundsätzlich widersprechen, sondern ergänzend zu bedenken geben:

    „die ursprüngliche Auslegung“ kommt in der Praxis nie ohne eine Verknüpfung zu einer Tradition und Gegenwart von Nah/Mittelöstlicher Machtausübung, oder Rachebedürfnis incl. der dazugehörigen theologischen Besonderheiten.

    Klar unterscheidbar sind: ein Spektrum von Salafis; Khomeinifans, Jünger eines neoosmanisch gedrillten Türkentums, ein RT/PressTV-Anti-Impi-Spektrum mit Gaddafi-Phantomschmerzen, sowie eine Reihe von eher lokal focussierten Einzelscheichfans, unter denen einzelne, etwa mit Blick auf Somalia, durchaus ein eigenes terroristisches Potential bergen können.

    Da seit neuestem der Westen (meinetwegen dank Obama und incl. Israel) im großen und ganzen aus der Schußlinie sind, geraten die „Überidentifikationsphänomene“, die wir bei Gaza-Demos, dem Al Quods Tagen, etc. beobachten mußten, in eine Orientierungskrise.

    Plötzlich ist der Rafida von nebenan näher als der Yahoodi, der kaum noch dazu kommt etwas Inkriminierungstaugliches zu tun. Allenfalls als „Yahoodi-Wechabi“ kann der Traditionsfeind noch imaginiert werden; aber mit den Toten, die immer zahlreicher zu beklagen sind, kann praktisch nichts zionistisches, oder westliches mehr in Verbindung gebracht werden. (Fortsetzung folgt)

    • 7. Januar 2012 um 10:18 Uhr
    • Thomas Holm
  338. 352.

    PS zu 350 – Islam / Verfassung

    Die nicht zu überschreitende rote Minimal-Prinzipial-Linie hat kürzlich der Verfassungsrechtler Böckenförde auf Grundlage von Urteilen des BVG formuliert:

    …das Grundgesetz … verfasst einen religiös neutralen Staat, der für Religion offen ist, aber sich nicht mit ihr in irgendeiner Weise identifiziert. …

    Entscheidend ist, dass eine Glaubensgemeinschaft und ihre Mitglieder die geltenden Gesetze anerkennen und befolgen. Sie mögen dann vielleicht einen inneren, mentalen Vorbehalt haben …

    http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/im-staat-sind-die-gedanken-zollfrei/987136.html

    • 7. Januar 2012 um 10:37 Uhr
    • Publicola
  339. 353.

    „Der frühere Verfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde hält es für illiberal, von Einwanderern Wertbekenntnisse zu fordern. “

    Sehe ich nicht so. Wieso sollten wir Menschen hier aufnehmen, die mit unserem Wertesystem in fundamentalem Konflikt stehen? Wieso sollten wir Menschen aufnehmen, deren Ziel es ist aus einer liberalen Gesellschaft eine illiberale Gesellschaft zu machen? Ist es illiberal sich gegen Illiberalität auszusprechen?

    Ich sehe für Deutschland weder eine moralische noch eine rechtliche Verpflichtung dazu, verfassungsfeindliche Immigranten aufzunehmen. Als Einwanderungsland kann man selber bestimmen, welche Einwanderer man aufnimmt. Das machen alle klassischen Einwanderungsländer wie Kanada, USA oder Australien.

    • 7. Januar 2012 um 10:44 Uhr
    • Gimpler
    • 7. Januar 2012 um 10:47 Uhr
    • Publicola
  340. 355.

    Im Gegenteil: Ich erwarte von allen Einwanderern ein Bekenntnis zu unserer Verfassung. Wer mit unserer Verfassung Probleme hat, der möge woanders hinziehen, wo man nach seiner Werteordnung lebt, sei es Saudi Arabien oder Iran. Mir wurscht!

    • 7. Januar 2012 um 10:48 Uhr
    • Gimpler
  341. 356.

    Fortsetzung von 351 und

    @ Publicola

    „Sie mögen dann vielleicht einen inneren, mentalen Vorbehalt haben …“

    schon die Formulierung der erlaubten inneren Vorbehalte muss immer schwerer fallen, angesichts der eskalierenden Binnendifferenzen gerade auch innerhalb des Sunnitentums.

    Eine innerkonfessionell konsenshafte Fixierung von corricularen Inhalten, etwa für einen bekenntnisorientierten Religionsunterricht, rückt damit in immer weitere Ferne. Und damit ENTFERNT* sich auch insgesamt die Perspektive einer „institutionellen Integration“ des Islam in Deutschland insgesamt.

    Oder gibt es da anderslautende Hinweise ? Bei:

    http://www.initiativeliberalermuslime.org/

    z.B. sehe ich ein klares Überwiegen von innerkonfessionellen Abgrenzungsbemühungen aus einem Umfeld (Österreich) wo man ja sogar schon mal Feldimame hatte. Zufallsauswahl; zugegeben.

    *Es sei denn, man würde resigniert die Klamotten hinschmeissen und gleich Herrn Erdogan bitten, einen Almanyastan-Islam für die Almancis ausformulieren zu lassen; also nicht nur die Worte zum Freitag, sondern gleich komplette Corrikularpakete.

    Fortsetzung folgt

    • 7. Januar 2012 um 10:52 Uhr
    • Thomas Holm
  342. 357.

    @ Mates – das hier zuweilen bzw. erfreulicherweise nur selten beobachtbare Jörg-Lau-Bashing halte ich definitiv für nicht angebracht und für absolut abwegig
    (damit ist nicht gemeint, dass Sie genanntes Bashing intendieren oder betreiben!).

    Immerhin bietet Herr Lau hier in bescheidenem Rahmen die
    – gesellschaftlich unbedingt wünschenswerte, wenn nicht notwendige –
    Möglichkeit einer freien*) Argument- und Meinungs-Darstellung sowie damit die Möglichkeit eines freien*) Argument- und Meinungs-Austausches.

    Dafür gebührt Herrn Lau großes Lob und hohe Anerkennung!
    ___________

    *) Die Freiheit findet hier lediglich ihre Begrenzung bei Überschreiten von gesellschaftlich notwendigen Minimal-Standards zivilisierten Kommunikations- und Verbalisierungs-Verhaltens.

    • 7. Januar 2012 um 10:59 Uhr
    • Publicola
  343. 358.

    „Im Gegenteil: Ich erwarte von allen Einwanderern ein Bekenntnis zu unserer Verfassung. Wer mit unserer Verfassung Probleme hat, der möge woanders hinziehen, wo man nach seiner Werteordnung lebt, sei es Saudi Arabien oder Iran. Mir wurscht!“

    Man kann das im Hinblick auf den orthodoxen Islam auch folgendermaßen formulieren: „Abschwören oder Ausreisen“

    Aber damit habe ich mich ja laut Lau bereits als Nazi geoutet. Wenn die Einforderung eines Bekenntnisses zu unserer Verfassung bereits faschistisch ist, dann bin ich ein faschistischer Verfassungspatriot. Allerdings halte ich den Vorwurf für hanebüchen.

    • 7. Januar 2012 um 11:05 Uhr
    • Gimpler
  344. 359.

    Korrektur 357: … in bescheidenem (?) Rahmen …

    • 7. Januar 2012 um 11:08 Uhr
    • Publicola
  345. 360.

    „Immerhin bietet Herr Lau hier in bescheidenem Rahmen die
    – gesellschaftlich unbedingt wünschenswerte, wenn nicht notwendige –
    Möglichkeit einer freien*) Argument- und Meinungs-Darstellung sowie damit die Möglichkeit eines freien*) Argument- und Meinungs-Austausches.

    Dafür gebührt Herrn Lau großes Lob und hohe Anerkennung!“

    Ja, dafür ist er zu loben. Aber ich halte das für eigentlich selbstverständlich. Dass man sich heutzutage dafür einsetzen muss, das ist bedenklich.

    • 7. Januar 2012 um 11:08 Uhr
    • Gimpler
  346. 361.

    “Abschwören oder Ausreisen”

    Na endlich. Ich dachte schon, diese Phrase kommt nicht mehr. 😆

    • 7. Januar 2012 um 11:10 Uhr
    • 35
  347. 362.

    Fortsetzung und

    @ Gimpler

    „Wer mit unserer Verfassung Probleme hat, der möge woanders hinziehen“

    Sie haben ja recht, aber wir sind hier nicht die USA, oder Kanada, wo man mit Flaggen- und Hymen-Tamtam den Leuten eine vergleichsweise unkomplizierte Identität anbieten können.

    Ich versuche hier innerhalb eines Rahmens weiterzudenken, in dem es halt gestattet ist, alles Freiheitliche für vom Teufel kommend zu halten. Das ist eine Prämisse, unter der ich jetzt hier mal denke.

    Denn interessant ist doch gerade, dass die Einräumung dieses Spielraumes keineswegs irgendetwas erleichtert, sondern nur offenbar werden läßt, dass die Betreffenden Identitätscluster gerade noch nicht mal einen solchen Spielraum halbwegs gemeindsfähig gefüllt kriegen.

    @ Publicola

    „dass es keine Verbindlichkeit der Lehre, keine Theologie, keine Institution oder Mitgliedschaft gibt, sondern nur Selbstzuordnung und Allgemeinvertretungsanspruch “

    Der von Ihnen dankenswerterweise erinnerte Gedanke führt in der Anknüpfung zu dem gleichen Ergebnis: die Tradition der Selbstzuordnung führt zu immer schärferen Gegeneinander-Aufstellungen und der liebgewonnene Allgemeinvertretungsanspruch wir immer absurder und hinfälliger.

    Fortsetzung folgt: mit Konklusionen !

    • 7. Januar 2012 um 11:11 Uhr
    • Thomas Holm
  348. 363.

    Publicola

    Helmuth Schmidt sagte gerade, wenn es so weiter geht, dann wird Samuel Huntington wohl mit seiner Prognose vom Clash der Kulturen recht behalten.

    Indirekt sagt er damit, dass die Politik in Europa keinen Master-Plan hat. Ich sage es ja auch schon die ganze Zeit.

    Wir sind in einem ideologischen Krieg!!!! Zwischen den Teflon-Gutis und EU-Fanatiker auf der einen Seite und den Rechtspopulisten, Rechtskonservativen und Rechten auf der Anderen.

    Ich setze mein Geld auf die……..? Richtig, RRR.

    Die Ausländer haben nichts zu sagen.

    • 7. Januar 2012 um 11:18 Uhr
    • Cem Gülay
  349. 364.

    @ Cem Gülay

    Indirekt sagt er damit, dass die Politik in Europa keinen Master-Plan hat.

    – korrekt! Drum z.B. diskutieren wir hier.

    Wir sind in einem ideologischen Krieg

    – dann korrekt, wenn ich den Begriff „ideologischen Krieg“ semantisch umformuliere als den Begriff „argumentative Auseinandersetzung“

    • 7. Januar 2012 um 11:27 Uhr
    • Publicola
  350. 365.

    Publicola

    Leider liegst Du falsch. Verstehe mich nicht falsch. Du bist hoch anständig und nicht ideologisch verbohrt. Was sagtest Du mal, wir wären beide Dinosaurier (zum Aussterben bestimmt) ,-)

    Den Krieg werden andere führen. Ich werde es von der Tribüne anschauen.

    Meine Wette habe ich platziert.

    Wenn so viele Horn-Ochsen den „Arabischen Frühling“ als derbe westliche Demokratie Bewegung feierten oder damals Obama als Friedenstaube, ja denn. Den Euro als Friedenssicherung nicht zu vergessen

    • 7. Januar 2012 um 11:37 Uhr
    • Cem Gülay
  351. 366.

    “Wer mit unserer Verfassung Probleme hat, der möge woanders hinziehen”

    Ach was. Die normal-muslimische Witzfiguren mit GG-Allergie sind gesellschaftlich isoliert und spielen gesellschaftlich keine Rolle. Man muß aber auf ihre Sympathisanten in den etablierten Parteien achten. Da gibts doch einige Merkwürdigkeiten.

    • 7. Januar 2012 um 11:37 Uhr
    • riccardo
  352. 367.

    @Cem Gülay

    Was meinen Sie eigentlich mit „Teflon-Gutis“?

    • 7. Januar 2012 um 11:37 Uhr
    • Gimpler
  353. 368.

    @Cem Gülay

    „Wenn so viele Horn-Ochsen den “Arabischen Frühling” als derbe westliche Demokratie Bewegung feierten…“

    Ja, da hat unsere „Qualitätspresse“ fast vollständig versagt. Jetzt rudern sie still und heimlich zurück. Aus Islamisten werden plötzlich „gemäßigte Islamisten“. Das geistige Realitätsverzerrungsfeld steht unter sehr großen Spannungen. Im Stillen Kämmerlein werden sich einige jetzt schämen. Aber ein Eingeständnis des völligen Versagens in der Berichterstattung erwarte ich nicht.

    • 7. Januar 2012 um 11:43 Uhr
    • Gimpler
  354. 369.

    Glimper

    Ein Teflon-Guti ist eine/r, der zb einen Pädophilen Kinderschänder nach der 4 Vergewaltigung immer noch resozialisieren will

    • 7. Januar 2012 um 11:45 Uhr
    • Cem Gülay
  355. 370.

    @P

    CG hat recht. Der Islam erlebt weltweit einen Backlash, und unsere sogenannte Meinungselite kann das nicht realisieren. Die können sich noch nicht mal vorstellen, dass diese Entwicklung natürlich auch die Muslime in Deutschland und Europa betrifft. Das schöne Weltbild. Einfach von der Realität zertrümmert.

    • 7. Januar 2012 um 11:45 Uhr
    • riccardo
  356. 371.

    @ Cem Gülay

    „Ein Teflon-Guti ist eine/r, der zb einen Pädophilen Kinderschänder nach der 4 Vergewaltigung immer noch resozialisieren will.“

    An welchen Kinderschänder denken sie da? Mohammed?

    • 7. Januar 2012 um 11:47 Uhr
    • Gimpler
  357. 372.

    @ Cem Gülay

    “Ein Teflon-Guti ist eine/r, der zb einen Pädophilen Kinderschänder nach der 4 Vergewaltigung immer noch resozialisieren will.”

    Aber, die Definition gefällt mir. Ich werde mir den Ausdruck merken. 😉

    • 7. Januar 2012 um 11:49 Uhr
    • Gimpler
  358. 373.

    Fortsetzung mit Konklusionen und

    @ 35

    „“Abschwören oder Ausreisen”

    Na endlich. Ich dachte schon, diese Phrase kommt nicht mehr.“

    Sie kommen, wie bestellt ! Ich hätte Sie sonst hypothetisch zitiert !

    Ernsthaft. Ein Grund, warum es das hier zu verhandelnde Phänomen überhaupt noch gibt, ist die Tradition der

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hidschra

    Auszuwandern hat der Muslim, wo er fürchten muss, gegenüber seinem Hirngespinst vor die Hunde zu gehen. Hierüber gibt es sehr ernsthafte und aufrichtige Debatten in den einschlägigen Kreisen, die keineswegs immer nur darüber sinnieren, wie sie am besten dazu kommen, auf unseren Gräbern zu tanzen. Das muss man auch mal anerkennen.

    Funktional handelt es sich bei der Hidschra keineswegs nur um ein Manöver, um sich aus dem Staube zu machen, bevor den Heiden die Hutschnur platzt, sondern durchaus auch um ein Sakralverhalten, mit dem man sich selbst immer wieder – aus dem Weg gegangen ist.

    Bei den gern zitierten historischen Geistesgrößen im Islam gehört es durchaus zum guten Ton, von den eigenen Leuten eine Zeit lang gefoltert worden zu sein, um sich dann Hidschra-weise in eine weniger unfreundliche Prediger-Einzugsgegend niederzulassen. AUCH ein Verhalten in der Nachbildung des prophetischen Lebensweges und nicht immer nur dieses ewige Stammesgeköpfe und Witwengeheirate.

    Wir sollten den Anspruch aufgeben, es jedem HIER recht machen zu können. In seiner Geschichte ist der Islam nie ohne das Ventil der Hidschra ausgekommen und wir sollten nicht versuchen, kalifiger, als der Kalif zu sein.

    Den radikal unzufriedenen Spitzen sollte man öffentlich anbieten, das Heil ihrer Seele in günstigeren Umgebungen zu suchen. Bei 72 Gruppen für die Hölle kann es nicht nur sein, sondern ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass der ambitionierte Seelenheilsucher sich auf die Wanderschaft machen muss, um sich übermächtigen Dekadenzphänomenen zu entziehen. Das ist Islamische Theologie und Tradition und daran sollten wir kundig, offensiv und freundlich anknüpfen.

    Und hierfür bietet der „Arabische Frühling“ gerade ein kunterbuntes Biotop vom Jihad gegen die Rafida bis zu Experimenten im Islamic Farming in Tunesien; die institutionellen Ansprechpartner können vom Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit bis zum Bundesnachrichtendienst reichen.

    @ Cem Gülay

    „Helmuth Schmidt sagte gerade“

    Sagen Sie wo, dann gucke ich es mir an.

    plus @ Publicola

    Wir sind in einem ideologischen Krieg

    “ideologischen Krieg” umformuliere als “argumentative Auseinandersetzung …

    Ich greife das mit dem ideologischen Krieg durchaus zum Nennwert auf und übersetzte: Unter (gerade den engagierten) Muslimen gibt es ein großes soul-searching im Sinne von einer Suche nach dem optimal einbildsungsgerechten Lebensweg; vulgo: Live-style-choice.

    Dieses Live-style-choice-Herumgemache gibt es schon länger im Westen mit Esoterik, Subkulturen, etc. und durchaus auch schon mit Ortsverlagerungen; man denke nur an die Pilgerzüge zu Backzwang himself nach Poona, etc.

    (Der Anschlag auf die dortige German Bakery neulich war gar nicht nett !)

    Den Westen verbindet mit dem Islam eine legitime Tradition, das Glück in der Ferne zu suchen; wobei die Alternative natürliche nicht Abschwören heißt, sondern Hohn, Spott und Verdammnis vonseiten derer, die von dieser Alternative gebrauch machen.

    „den “Arabischen Frühling” als derbe westliche Demokratie Bewegung feierten “

    Das ist natürlich ein grobes Mißverständnis; aber einen Robinson-Club-Ansatz für den anspruchsvollen auf sein Seelenheil-Wettenden bietet er durchaus. Evakuierungsmöglichkeiten für genervte Kinder und Zweitfrauen gehören natürlich stets dazu !

    @ riccardo

    „Die normal-muslimische Witzfiguren mit GG-Allergie sind gesellschaftlich isoliert und spielen gesellschaftlich keine Rolle“

    Kann sein, dass diese Leute einfach nur übertrieben laut rüberkommenm, aber ich möchte es nicht nur denen auch elegant recht machen, sondern gerade aus der „Es HIER ALLEN recht machen müssen“ Falle heraus.

    • 7. Januar 2012 um 11:51 Uhr
    • Thomas Holm
  359. 374.

    Gimpler

    So ein Niveau habe ich nicht. Ich bin ein Mann der Gegenwart und nicht einer, der Geschichten analysiert die vor über Tausend Jahren geschehen seien sollen. Ich bin Gottesfürchtig und beteilige mich nicht an Spekulationen die Mohammed oder Jesus betreffen. Positiv oder negativ Religion hat mich nie interessiert und wird es auch nicht in der Zukunft.

    Ich bin auf der Linie von Til Schweiger

    • 7. Januar 2012 um 11:53 Uhr
    • Cem Gülay
  360. 375.

    @Cem Gülay Ich weiß, Mohammeds Liebe zur 6-jährigen Aischa, der Tochter seines Gefährten Abu Bakhr, ist ein schwieriges Thema. Man sollte es nur ganz vorsichtig ansprechen.

    Da seine Sunnah allerdings Gesetz ist, steht sein Verhalten in unmittelbarem Zusammenhang mit der Frage, ob sich ein Muslim integrieren kann. Man kann also die Integrationsfähigkeit von Muslimen weitgehend mit der Resozialisationsfähigkeit von Mohammed gleichsetzen. Das sind zwei Seiten derselben Medallie. Aber auf die Idee bin ich nur aufgrund Ihres Beitrages gekommen!

    • 7. Januar 2012 um 11:58 Uhr
    • Gimpler
  361. 376.

    Das ist das Land der Germanen. Wer die Germanen nicht versteht und es darauf ankommen lässt, wird sein Waterloo erleben. Ich kenne die Germanen. Ich hatte mit vielen zu tun, negativ und positiv. Zwar hatte man einen Aderlass an der Ost-Front im 2 Weltkrieg, aber sie sind immer noch sehr stark

    Die Teflon Gutis sollten aufpassen, der Hass auf die Ausländer wendet sich gerade gegen sie.

    Der Teflon-Guti denkt, auch ich bin sein Feind, weil ich ihn warne und eigentlich nur helfen will. Aber er/sie schreit, keift …Du Fascho,… ja Teflon-Guti oder Ali, dann wartet mal ab.

    Döner-Morde, Brandanschläge unzählige Körperverletzungen, Beleidigungen, Brandanschläge, Breivik sind die Vorboten. Stufe 2 Nürnberg 2.0

    Nur Amelie und Stefan denken sie leben in Gutistan, aber hier ist Germanien. Gutistan wurde den Germanen von den Siegern aufgezwungen.

    Capito ihr Armleuchter

    • 7. Januar 2012 um 12:07 Uhr
    • Cem Gülay
  362. 377.

    “ Man kann also die Integrationsfähigkeit von Muslimen weitgehend mit der Resozialisationsfähigkeit von Mohammed gleichsetzen“

    Und das heißt auf deutsch?

    • 7. Januar 2012 um 12:09 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  363. 378.

    Glimper

    Hören Sie auf den Propheten vieler Menschen zu beleidigen. Sie müssen ihn nicht mögen, aber lassen sie das.

    Ich weiß nichts über irgendwelchen Geschichten. Absolut nichts! Capito

    • 7. Januar 2012 um 12:11 Uhr
    • Cem Gülay
  364. 379.

    Stelle Dir die Frage, ob die Person Mohammed – nach Deutschem Gesetz ein Straftäter in vielerlei Hinsicht – ob diese Person resozialisierbar ist. Kann man den Mann noch so hinkriegen, dass er sich in unsere Gesellschaft integrieren kann? Was besagen die psychologischen Gutachten und wie sieht die Prognose aus? Wenn ja, dann haben wir Hoffnung. Wenn nicht, dann sieht es schlecht aus mit der Integration von Muslimen. Gut, es gibt die Möglichkeit, dass Muslime die Sunnah Mohammeds nicht mehr als Gesetz ansehen. Aber das wäre meiner Meinung nach ein Abschwören von Ihrem Glauben.

    • 7. Januar 2012 um 12:14 Uhr
    • Gimpler
  365. 380.

    Thomas Holm

    Welt-Online heute

    • 7. Januar 2012 um 12:17 Uhr
    • Cem Gülay
  366. 381.

    @ Gimpler

    „Stelle Dir die Frage, ob die Person Mohammed – nach Deutschem Gesetz ein Straftäter in vielerlei Hinsicht – ob diese Person resozialisierbar ist.“

    Wozu? Ich stelle auch nicht die Frage, ob Karl der Große resozialisierbar (warum eigentlich – er war m.W. nicht im Knast, genauso wenig wie Mohammed) wäre.

    Warum schreiben Sie so einen Bockmist?

    • 7. Januar 2012 um 12:21 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  367. 382.

    Religion und Identität.

    Inzwischen wird im Westen de facto weitgehend mit so getan, als gehöre die Vorurteilspflege zwingend zur Brauchtumshegung (natürlich nur für Migranten).

    Woran es völlig fehlt, ist eine Darbietung des bunten Spektrums von Dissidenten in der Geschichte Islamischer Gesellschaften.

    Viele „Araber und Muslime“, die mit Wohltaten und Erfindungen in Verbindung gebracht werden, waren in Wirklichkeit nicht nur Perser, Juden oder Griechen, sondern auch noch muntere Freigeister, die Wein, Weib und Gesang zugetan waren. Beispielhaft sei erwähnt:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Omar_Khayyám

    „If chance supplied a loaf of white bread,
    Two casks of wine and a leg of mutton,
    In the corner of a garden with a tulip-cheeked girl,
    There’d be enjoyment no Sultan could outdo.“

    SOLCHEN Leuten verdanken wir Mathe und einiges andere
    und nicht irgendwelchen surenmurmelnden Fatwafaselern !

    Wir müssen offensiv zeigen, dass der Säkularismus sich nicht in Gestalten, wie Assad und Mubarak erschöpft, sondern dass es ohne freie, säkulare Geister im Islam nie zu den vielbesungenen Blütephasen gekommen wäre. Die Kinder dieser freien Geister waren dann zumeist nicht mehr so frei; das ist die Tragödie, aber die müssen wir ja nicht wiederholen.

    Identitäten von ihren legenden-narrativhaften Verschmelzungen mit wiederaufgelebten Vorurteilen befreien – das ist eine auch noch völlig ausstehende Aufgabe.

    Außerdem brauchen wir eine offensive und von Dritte-Welt-Romantikresten und antiwestlichem Selbsthass bereinigte moderne atheistische Propaganda für die Jugend. Das jetzige Freidenkerwesen erscheint mir nicht sehr zeitgemäß aufgestellt.

    Seit dem 15.12.2011 fehlt der Welt ein Christopher Hitchens;
    uns in Europa hat er schon immer gefehlt.

    @ HJS

    „Karl der Große “

    Mit dem darf in Sachsen aber auch kein Wessi kommen; außerdem gilt
    er m.W. nirgendwo religiös als vorbildhaft zum Nachleben empfohlen.

    • 7. Januar 2012 um 12:23 Uhr
    • Thomas Holm
  368. 383.

    Wenn Mohammed für jemanden das Verhaltensvorbild ist, dann gehört die Frage schon beantwortet, ob nach unseren Vorstellungen so einer sozialverträglich und integrierbar wäre.

    • 7. Januar 2012 um 12:23 Uhr
    • FreeSpeech
  369. 384.

    @ Hans Joachim Sauer

    Weil Muslime die Worte und Taten Mohammeds nachahmen müssen. Sein Verhalten hat Gesetzescharakter. Deshalb ist die Frage der Sozialisierbarkeit Mohammeds mit der Integrationsfähigkeit von Muslimen verknüpft. Das ist ein ganz einfacher und schlüssiger Gedanke.

    • 7. Januar 2012 um 12:24 Uhr
    • Gimpler
  370. 385.

    @ Gimpler, FS

    Mohammed war ein Kind seiner Zeit.
    Für einen Herrscher der Spätantike war er (immer vorausgesetzt, dass die Überlieferungen halbwegs stimmen), recht human und moderat.

    • 7. Januar 2012 um 12:30 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  371. 386.

    @Hans Joachim Sauer

    „Mohammed war ein Kind seiner Zeit.
    Für einen Herrscher der Spätantike war er (immer vorausgesetzt, dass die Überlieferungen halbwegs stimmen), recht human und moderat.“

    Das stimmt zwar, aber nach islamischem Glauben hat sein Verhalten zeitlos gültigen Gesetzescharakter. Deshalb muss man Ihn auch an den heutigen Maßstäben messen.

    • 7. Januar 2012 um 12:32 Uhr
    • Gimpler
  372. 387.

    @ HJS

    „Mohammed war ein .. Herrscher der Spätantike“

    Danke schön for not bashing the mittelalter !

    „immer vorausgesetzt, dass die Überlieferungen halbwegs stimmen“

    Dito Danke schön für den Hinweis; sind ja immerhin auch ein paar Übersinnlichkeiten dabei.

    “ recht human und moderat“

    Geschenkt; ich war auch mal jung.

    • 7. Januar 2012 um 12:34 Uhr
    • Thomas Holm
  373. 388.

    @ Gimpler:

    Aber damit habe ich mich ja laut Lau bereits als Nazi geoutet. Wenn die Einforderung eines Bekenntnisses zu unserer Verfassung bereits faschistisch ist, dann bin ich ein faschistischer Verfassungspatriot. Allerdings halte ich den Vorwurf für hanebüchen.

    Dieser Vorwurf existiert lediglich in Ihrer Imagination, merken Sie gar nicht, dass Sie sich das einbilden? Sie erinnern mich an einen Kommentator, der hier kürzlich die Meinung vertrat, es sei in Deutschland verboten(!) den Islam zu kritisieren.

    Die Selbstgerchtigkeit und fehlende Kritikfähigkeit ist atemberaubend.

    Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

    Denn so geht es nicht: Denn Verfassungsschutz auf Leute Hetzen, sie als Nazis (=Rassisten=Verfassungsfeinde) zu bezeichnen, aber wenn die Retourkutsche kommt. Wie ein kleines Mädchen heulen! Ich kriege das Kotzen!

    blabla blub; Wie alt sind Sie?

    Je länger das so abläuft, desto besser finde ich Nürnberg 2.0.

    Keine weiteren Fragen.

    • 7. Januar 2012 um 12:40 Uhr
    • Mannheimer Antifa
  374. 389.

    Mannheimer Antifa = MM

    35 weiß schon…

    • 7. Januar 2012 um 12:43 Uhr
    • MM
  375. 390.

    @ Mannheimer Antifa Na, da habe ich sie ja richtig getroffen;-) Merken sie sich: Was trifft, trifft meistens zu!

    • 7. Januar 2012 um 12:43 Uhr
    • Gimpler
  376. 391.

    @Gimpler

    Mit dem „Bekenntnis zur Verfassung“ begibt man sich auf die Ebene des Glaubensbekenntnisses. Das funzt für Individuen nicht, weil sie die Finger hinter dem Rücken kreuzen können – und weil es immer noch die Meinungsfreiheit* gibt.

    Für Amtsträger hingegen kann man den Eid (ich nenne das mal so) durchaus verlangen, weil sich das auf das Amt bezieht, und nicht auf den Menschen als Individuum.
    Auch kann man da mehr verlangen, weil das Amt in gewissem Mass von der Gemeinschaft delegierte Macht gerade über diese Gemeinschaft bedeutet.
    Da sollte man wissen womit man es zu tun hat und auch der Amtsträger sollte wissen, wo man die Grenze zieht: In meinem Amt mache ich nur, was dem im Eid Enthaltenen entspricht. Und in Schnittstellen mit dem Privatleben werde ich mich umsichtig verhalten, um Interessenskonflikte zwischen dem Privatmann und der Amtsperson zu vermeiden (und zB keine Sonderkredite von politisch einflussreichen Leuten annehmen).

    Darum kann man zB völlig davon absehen, die Islamvereine als Einheiten zu betrachten, denen man etwas zugesteht, solange da keine durchgehend überzeugende Haltung zum GG vorhanden ist.

    *Religionsfreiheit ist eine Form der Meinungsfreiheit, darum schliesst sie auch nicht ein, dass man wegen seiner Religion alles machen kann, oder dass man deswegen Extrawürste bekommt.

    • 7. Januar 2012 um 12:46 Uhr
    • FreeSpeech
  377. 392.

    @ FreeSpeech

    Mit dem “Bekenntnis zur Verfassung” begibt man sich auf die Ebene des Glaubensbekenntnisses. Das funzt für Individuen nicht, weil sie die Finger hinter dem Rücken kreuzen können – und weil es immer noch die Meinungsfreiheit* gibt.

    Doch, das funzt schon. Wir verlangen von Einwanderern ein Bekenntnis zu den Werten unserer Verfassung. Ansonsten nehmen wir sie nicht auf. Wir können nämlich selber bestimmen, wen wir aufnehmen und wen nicht!

    • 7. Januar 2012 um 12:47 Uhr
    • Gimpler
  378. 393.

    @Hans Joachim Sauer

    Wenn sich einer den Mo heute zum Vorbild nimmt, ist es wurst, wann der Mo lebte, sondern was er tat. Auch wenn es vor 1400 Jahren war.

    • 7. Januar 2012 um 12:49 Uhr
    • FreeSpeech
  379. 394.

    @Gimpler

    Erstens müssen Sie die Menschenrechte beachten. Oder wollen Sie eine Gedankenkontrolle einführen? Erst für die Muslime, dann für die Linken, dann für die Vegetarier, dann für die Weintrinker, dann für die FAZ-Leser, dann für alle ausser sich selber?

    Zweitens -und das hat praktische Bedeutung – kann jeder so tun als ob.
    Das „Glaubensbekenntnis“ ist damit völlig wirkungslos und fördert nur die Illusionen.

    • 7. Januar 2012 um 12:53 Uhr
    • FreeSpeech
  380. 395.

    Ich fordere von Einwanderern ein Bekenntnis zu unserer Verfassung. Ich finde, das ist selbstverständlich und damit wird nicht viel verlangt, sondern nur das absolute Minimum. Wenn sie das „Gedankenkontrolle“ nennen, gut. Ich kann das nicht nachvollziehen.

    Wenn sich herausstellt, dass sie bei der Visumsvergabe oder bei der Einbürgerung geschummelt haben, dann haben sie einen Vertrag gebrochen. Und Tschüss!

    • 7. Januar 2012 um 12:57 Uhr
    • Gimpler
  381. 396.

    -> Thomas Holm

    Sie sitzen einem Denkfehler auf! Die „hidschra“ basiert auf momentaner, mittelfristig nicht zu heilender Schwäche/Unterlegenheit. Diesen Zustand kann ich, bezogen auf Europa aus islamischer Sicht nicht (mehr) wahrnehmen. Eher Gegenteiliges: al-Umma al-islamiyya wächst, Widerstand dagegen ist nahezu nicht festzustellen. Fazit: Europa ist gefallen!

    • 7. Januar 2012 um 13:08 Uhr
    • 35
  382. 397.

    -> Gimpler

    Ich fordere von Einwanderern…

    Sie persönlich haben überhaupt nichts zu fordern ❗

    • 7. Januar 2012 um 13:10 Uhr
    • 35
  383. 398.

    @ 35

    „Eher Gegenteiliges: al-Umma al-islamiyya wächst, Widerstand dagegen ist nahezu nicht festzustellen. Fazit: Europa ist gefallen!

    Da ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber danke, dass sie endlich aus Ihrer Seele keine Mördergrube mehr machen. Bitte berichten sie den Forumisten mehr von dem, was sie bewegt! 😉

    • 7. Januar 2012 um 13:11 Uhr
    • Gimpler
  384. 399.

    @ 35

    „Ich fordere von Einwanderern…

    Sie persönlich haben überhaupt nichts zu fordern…“

    Bitte alle Forumisten genau lesen. Der Mann hat etwas gegen die Meinungsfreiheit! Ich darf ich noch nicht einmal Forderungen aufstellen!

    Weiter, weiter, weiter 35. Das wird immer besser. Bald wissen alle, wer sie wirklich sind!

    • 7. Januar 2012 um 13:13 Uhr
    • Gimpler
  385. 400.

    Ich fordere von Einwanderern ein Bekenntnis zu unserer Verfassung. Ich finde, das ist selbstverständlich und damit wird nicht viel verlangt, sondern nur das absolute Minimum. Wenn sie das “Gedankenkontrolle” nennen, gut. Ich kann das nicht nachvollziehen.

    Wenn sich herausstellt, dass sie bei der Visumsvergabe oder bei der Einbürgerung geschummelt haben, dann haben sie einen Vertrag gebrochen. Und Tschüss!

    Vergleiche auch Australien

    http://www.citizenship.gov.au/ceremonies/pledge/

    • 7. Januar 2012 um 13:13 Uhr
    • Aussie
  386. 401.

    -> Gimpler

    Bitte berichten sie den Forumisten mehr von dem, was sie bewegt!

    siehe #397 !

    • 7. Januar 2012 um 13:15 Uhr
    • 35
  387. 402.

    „Ich fordere von Einwanderern…

    Sie persönlich haben überhaupt nichts zu fordern ❗ “

    Übrigens: Meine Forderung war ein Bekenntnis zu unserer Verfassung. Darüber hat sich 35 hier echauffiert! Ja ja, man muss nur lange genug warten, irgendwann fällt der Schleier!

    • 7. Januar 2012 um 13:15 Uhr
    • Gimpler
  388. 403.

    -> Gimpler

    Nochmal für SIE Sie persönlich haben überhaupt nichts zu fordern

    • 7. Januar 2012 um 13:18 Uhr
    • 35
  389. 404.

    Ich bitte alle Forumisten, das jetzt sehr aufmerksam zu lesen und zu verfolgen, was hier mit 35 passiert ist. Als ich so etwas, dass erste mal erlebt habe, war ich vollkommen Sprachlos. Ich konnte mir so etwas einfach nicht vorstellen. Da ich diese Auseinandersetzung schon sehr häufig geführt habe, bin ich mittlerweile daran gewohnt. DAS IST NORMAL!

    Leider, leider, leider!!!

    • 7. Januar 2012 um 13:19 Uhr
    • Gimpler
  390. 405.

    Ihr armseligen Kriecher. Die neuen Herrenmenschen lachen über euch, weil ihr keine Eier habt.

    • 7. Januar 2012 um 13:22 Uhr
    • Karl
  391. 406.

    -> Gimpler

    Als ich so etwas, dass erste mal erlebt habe, war ich vollkommen Sprachlos.

    Ich garantiere Ihnen, dass Sie heute noch viel sprachloser werden dürften, als Sie es je waren. 😉

    • 7. Januar 2012 um 13:24 Uhr
    • 35
  392. 407.

    @ 35

    „Ich garantiere Ihnen, dass Sie heute noch viel sprachloser werden dürften, als Sie es je waren. :wink:“

    Ja bitte, lassen sie alles raus. Was bewegt sie 35? Wollen sie mir drohen?

    • 7. Januar 2012 um 13:26 Uhr
    • Gimpler
  393. 408.

    @Gimpler

    Das wäre dann die Eskalationsstufe 6

    http://nebeldeutsch.blogspot.com/2006/04/taktiken-eskalation-10.html

    Bei 5 war er ja schon.

    • 7. Januar 2012 um 13:31 Uhr
    • FreeSpeech
  394. 409.

    @ FS

    „Erstens müssen Sie die Menschenrechte beachten. “

    Insbesondere auch das Menschenrecht auf Begriffsstutzigkeit und eine nicht überdurchschnittliche Intelligenz. Die FdGO-Konzeption des GG ist vergleichsweise anspruchsvoll und wird auch bei weitem nicht von allen, die einen sinnvollen Gebraquch davon machen, wiedergabefähig kapiert. Insofern sind Bejahungsbekenntnisse nur von einem gewissen zeremoniellem Wert, auf den Manche allerdings wiederum ausdrücklich stehen.

    Die Landschaft aber mal nach konkurrierenden Treueeiden abzusuchen, das könnte aber vielleicht mal ganz interessant sein (König, Volkstum).

    „kann jeder so tun als ob.“

    Klar, weit verbreitet; allerdings finde ich bei manchen Straftaten,
    dass sie über eine akute Motivlage hinaus auch verraten, dass den
    Betreffenden nicht nur drei bis vier StGB-§§ egal sind, sondern das
    ganze GG; das sollte man dann auch mal versuchen, ernster nehmen.

    @ 35

    „al-Umma al-islamiyya wächst, Widerstand dagegen ist nahezu nicht festzustellen. Fazit: Europa ist gefallen!“

    Prima, machen Sie hier den Kasper für PI zum screen-shooten !

    Damit endlich etwas „Beweismaterial“ gegen Herrn Lau auf die Nürnberg-Seite kommt; da tut sich nämlich schon ewig nichts mit „Material“.

    Was meinen Sie; wenn Sie und die NATO jeweils eine unterschiedliche Fatwa haben wollen, wer bekäme seinen Wunsch erfüllt; und was bekämen Sie (nicht von der NATO ! sondern von den eigenen Leuten !) ??

    Zu wem halten Sie:

    hxxp://www.youtube.com/user/KillSalafis oder
    hxxp://www.youtube.com/user/againstRafidah

    Obama liefert Explosives an beide, wie Sie wissen !

    Deswegen wird al-Umma al-islamiyya vielleicht schon in 2012 zur am schnellsten schrumpfenden Religion der Weltgeschichte. Wo würden Sie denn am liebsten mitschrumpfen ?

    Bei Ihnen darf nur Allah fordern und alle dürfen sich kloppen, was er wohl meint; bei uns darf jeder fordern und dann wird diskutiert und abgewogen. Scheißspiel nicht wahr ? Trotzdem viel Spaß !

    @ Gimpler

    35 ist ein Provokateur; keinen Tropfen Herzblut solchen Falschspielern !

    • 7. Januar 2012 um 13:32 Uhr
    • Thomas Holm
  395. 410.

    Ich bin kein Freund von PI und Konsorten, weil mir die zu einseitig sind. Da gibt es ja nur schwarz und weiß. Aber in einem Punkt haben sie leider recht. Es findet eine islamische Eroberung Europas durch statt. Hier in Berlin haben wir teilweise Schulklassen mit 90 bis fast 100 Prozent Moslemanteil. Das ist schon erschreckend. Ich weiß nicht, ob Sarrazin (nein, ich mag ihn nicht, weil er ein menschenverachtender Sozialdarwinist ist) nicht in seinen Hochrechnungen doch recht hat? Mein Lebensglück hängt sicherlich nicht davon ab, ob die Deutschen aussterben oder nicht, aber ich empfinde die Zuwadnerung als Eroberung und Bedrohung meiner Lebensweise.

    • 7. Januar 2012 um 13:32 Uhr
    • Karl
  396. 411.

    @FreeSpeech

    „Das wäre dann die Eskalationsstufe 6″

    Ja, er ist voll im Soll. Meiner Meinung nach war der letzte Beitrag bereits als Drohung gemeint. Mal sehen, ob er sich dazu noch äußert.

    • 7. Januar 2012 um 13:33 Uhr
    • Gimpler
  397. 412.

    -> Gimpler

    Wollen sie mir drohen?

    Haben Sie den Eindruck, bedroht zu sein? Das Einzige was Sie wirklich bedroht, ist Ihre Einfalt, welche Sie hier sehr eindrucksvoll zur Schau stellen. Denken Sie einmal darüber nach. 😉

    • 7. Januar 2012 um 13:35 Uhr
    • 35
  398. 413.

    @ 35

    „Haben Sie den Eindruck, bedroht zu sein? “

    Das war nicht meine Frage. Meine Frage war: „Wollen sie mir drohen?“

    Wieso weichen sie einer Antwort aus?

    • 7. Januar 2012 um 13:38 Uhr
    • Gimpler
  399. 414.

    @Gimpler

    Ein Bekenntnis zur Verfassung mag noch keine Gedankenkontrolle sein, ein abschwören hingegen schon.

    Man kann die Aufenthaltsbewilligung durchaus an das Einhalten der Grundordnung binden – aber da ist ja bereits der Fall. Die Regeln (Gesetze) dazu sind vorhanden, sie werden bloss nicht konsequent angewandt. Das ist wie Maastricht.

    Was machbar wäre ist, dass jemand ein Papier unterschreiben muss, dass er zur Kenntnis genommen hat, dass es diese Grundordnung gibt und dass er sich daran zu halten habe.
    (Das wird teilweise gemacht, zB in gewissen Orten in der Schweiz mit schwierigen Indivduen)

    • 7. Januar 2012 um 13:39 Uhr
    • FreeSpeech
  400. 415.

    @Gimpler

    Mal sehen, ob er sich dazu noch äußert.

    Kaum: Dann wärs justitiabel.

    • 7. Januar 2012 um 13:40 Uhr
    • FreeSpeech
  401. 416.

    @ FreeSpeech

    Ein Bekenntnis zur Verfassung mag noch keine Gedankenkontrolle sein, ein abschwören hingegen schon.

    Aber ein Bekenntnis zu unserer Verfassung bedingt notwendigerweise ein Abschwören vom orthodoxen islamischen Glauben. Ansonsten ist das Bekenntnis eine Lüge.

    • 7. Januar 2012 um 13:41 Uhr
    • Gimpler
  402. 417.

    @Thomas Holm

    Einwanderer: „Ich schwöre meiner Begriffstutzigkeit ab!“

    Das schafft auch kein Einheimischer, also wär’s Diskriminierung. :-)

    • 7. Januar 2012 um 13:44 Uhr
    • FreeSpeech
  403. 418.

    Ich möchte etwas zur Verfassungsdebatte sagen: Ich wohne in Berlin. Die meisten Zuwanderer hier aus dem islamischen Kulkturkreis pfeiffen auf die Verfassung und das Grundegsetz. Richtig schlimm ist es in Neukölln. Die Leute dort machen keinen Hehl daraus, dass sie die Scharia wollen. Als Wahlen waren, wurden in ganz Neukölln demokratiefeindliche Aufkleber über die Wahlplakate geklebt.

    • 7. Januar 2012 um 13:45 Uhr
    • Karl
  404. 419.

    @Gimpler

    Ansonsten ist das Bekenntnis eine Lüge.

    Eben. Die Übung können Sie sich sparen. Da ist es gescheiter, wir etablieren in aller Ruhe und Diskretion Massnahmen, die diesen Kaspern den Teppich unter den Füssen wegziehen. Das kann man auf dem Boden der Menschenrechte und der Verfassung machen, und es geschieht auch.

    Der Widerstand gegen die Möchtegern-Welteroberer gedeiht gut, und das ist ein Grund, warum die Bedeutung von PI sinkt.

    Wann haben Sie das letzte Mal einen Politiker gehört, der sagte, Islam heisst Frieden?

    • 7. Januar 2012 um 13:50 Uhr
    • FreeSpeech
  405. 420.

    @Karl

    Zu sowas kann man ja auch mal die Haltung seines Lokalpolitikers anfragen. Nett und freundlich.

    • 7. Januar 2012 um 13:53 Uhr
    • FreeSpeech
  406. 421.

    „Die meisten Zuwanderer hier aus dem islamischen Kulkturkreis pfeiffen auf die Verfassung und das Grundegsetz.“

    PI pfeifft auch auf die Verfassung und Gesetze. Und nun?

    • 7. Januar 2012 um 13:55 Uhr
    • Hein_W
  407. 422.

    Ich glaube, dass diese Debatte, insbesondere mit 35, sehr wertvoll ist für all jene, die noch nie einen offenen Dialog mit Muslimen geführt haben. Misstrauen gegenüber Ihren Äußerungen ist sehr häufig gerechtfertigt, weil die Doktrin der Taqyah kein leeres Blatt ist, das wird tagtäglich praktiziert. Was wirklich in den Köpfen vor sich geht, das kriegt man erst raus, wenn man wirklich Tacheles redet.

    Auch das erleichtert nicht gerade das Zusammenleben, wenn es so schwer fällt einem anderen zu trauen. Ja, es gibt tolerante und freiheitlich-demokratisch eingestellte Muslime. Es gibt viele, die nicht viel mit der Religion am Hut haben oder sich innerlich bereits abgekehrt haben, obwohl sie das nach Außen nicht zugeben (aus Furcht!). Man erkennt sie aber meist daran, dass sie relativ unumwunden die Probleme mit dem orthodoxen Islam eingestehen.

    Je länger getrickst, getäuscht und gelogen wird, desto misstrauischer sollte man werden. Am Ende ist es dann meist ein 35-Muslim. Davon gibt es allzuviele! Leider, leider, leider!!

    • 7. Januar 2012 um 13:57 Uhr
    • Gimpler
  408. 423.

    „Eben. Die Übung können Sie sich sparen.“

    Nein, wer einen Eid bricht, begeht eine Straftat. Ferner sollte man ihm dann das Visum/Staatsbürgerschaft aufgrund des Eidesbruches wieder aberkennen. Das ist sehr wichtig. Danach kommt dann die Ausweisung in das Herkunftsland.

    • 7. Januar 2012 um 13:59 Uhr
    • Gimpler
  409. 424.

    „Ferner sollte man ihm dann das Visum/Staatsbürgerschaft aufgrund des Eidesbruches wieder aberkennen.“

    Und wohin schicken wir Neonazis?

    • 7. Januar 2012 um 14:02 Uhr
    • Hein_W
  410. 425.

    „Und wohin schicken wir Neonazis?!“

    Deutsche oder ausländische Neonazis? Ausländische sollte man auch ausweisen. Da drehe ich die Hand nicht um. Deutsch Neonazis müssen bei Rechtsbrüchen ins Gefängnis. Aber die genauen gesetzlichen Regelungen kennt der Verfassungsschutz.

    • 7. Januar 2012 um 14:05 Uhr
    • Gimpler
  411. 426.

    @ Cem Gülay wir wären beide Dinosaurier (zum Aussterben bestimmt)

    – LOL – Trefflich formuliert, aber hoffentlich nicht zutreffend!
    Merci!

    • 7. Januar 2012 um 14:06 Uhr
    • Publicola
  412. 427.

    @ Karl

    “ aber ich empfinde die Zuwadnerung als Eroberung und Bedrohung meiner Lebensweise.“

    Wir müssen einen Teil offensiv für uns gewinnen und das können wir, weil wir die attraktiveren Werte haben und deren Herkunftskultur bald nur noch Syrienvideos besteht; einem Teil müssen wir zugestehen, dass sie möglicherweise nicht in ihr Pornoparadies kommen, wenn sie bei uns ständig ins Bahnhofsviertelpornokino gehen und dass sie vielleicht besser wohingehen, wo es keine Bahnhöfe gibt.

    Und der Rest wird sich RTL II und Dosenbier reintun, wie die klassische Unterschicht auch.

    „Eroberung und Bedrohung“

    Vielleicht ist es eine Ehre, dass wir unsere Freiheit auch mal verteidigen dürfen und sie nicht immer nur erb- und schenkungsweise überlassen bekommen. Wenn ich mir vorstelle, dass mich einer von diesen Spassten abstechen könnte, dann wäre das gegenüber, sagen wir mal, einem Kopfschuß mit 19 an der Ostfront, immer noch ein Fortschritt.

    Wir haben kein Recht auf Bequemlichkeit geerbt.

    Wo was verteidigt werden muss, muss man das sagen; aber es sollte sich nie so anhören, als würde man sich darüber beklagen, dass man was zu verteidigen hat. (ist grundsätzlich gemeint; keine konkrete Kritik)

    „demokratiefeindliche Aufkleber über die Wahlplakate geklebt“

    verlinken Sie doch mal ein Foto.

    @ FS

    „Der Widerstand gegen die Möchtegern-Welteroberer gedeiht gut, und das ist ein Grund, warum die Bedeutung von PI sinkt.

    Wann haben Sie das letzte Mal einen Politiker gehört, der sagte, Islam heisst Frieden?“

    Sehr gut beobachtet der Zusammenhang.

    Pure Satire wäre das: Ein Politiker, der sagt:
    Islam heisst Frieden; darauf Assad: meiner auch !

    Aus den Lehrjahren von 35:

    http://www.youtube.com/watch?v=nTje24xklxw min 1.00-2.40

    Es moderiert aber nicht Herr Lau, bitte keine Gerüchte !

    • 7. Januar 2012 um 14:08 Uhr
    • Thomas Holm
  413. 428.

    @ Cem Gülay

    Das ist das Land der Germanen. Wer die Germanen nicht versteht und es darauf ankommen lässt, wird sein Waterloo erleben.

    LOL! goldene – goldige? – Worte! Supi! Herrlich.

    • 7. Januar 2012 um 14:10 Uhr
    • Publicola
  414. 429.

    @ Hans Joachim Sauer – ob Karl der Große resozialisierbar wäre
    Einfach Mega! Hoffentlich legt JL eine Seite mit den trefflichsten Bemerkungen der Stammbeleglschaft an! Merci.

    • 7. Januar 2012 um 14:13 Uhr
    • Publicola
  415. 430.

    Ganz großes Kino, ich habe selten so gelacht! 😉

    http://www.youtube.com/watch?v=nTje24xklxw

    • 7. Januar 2012 um 14:19 Uhr
    • Gimpler
  416. 431.

    @ Publicola

    „Hoffentlich legt JL eine Seite mit den trefflichsten Bemerkungen der Stammbeleglschaft an! Merci.“

    Ein Praktikant, oder Volontär; oder ein promovierter Aphorismenforscher für ein bescheidenes Zubrot.

    • 7. Januar 2012 um 14:20 Uhr
    • Thomas Holm
  417. 432.

    Fazit: Europa ist gefallen!

    ‚El Ciego‘ hat gesprochen!
    http://www.youtube.com/watch?v=0Ddcf-Dkz3k&feature=related

    • 7. Januar 2012 um 14:20 Uhr
    • Publicola
  418. 433.

    @ FreeSpeech

    Chapeau – Sie ‚ratio‘-Felsbrocken in der deutschen Wahnsinns-Brandung!

    [Liegt wohl an der felsigen Geomorphologie der Schweiz.]

    • 7. Januar 2012 um 14:26 Uhr
    • Publicola
  419. 434.

    OT

    » … Behind the inn at Bethlehem the shepherds found the stable where the new-born child who was to be the hope of the world lay.
    They opened the creaking door and saw the holy family in the lamplight for the first time.
    Joseph called softly to them. „Come inside.“

    The floor was covered with straw and
    none of the men saw the rake that was lying in it with its prongs upward.
    One of them stepped on it and
    the handle flew up and
    dealt him a cruel blow on the forehead.

    „Jesus Christ!“ he exclaimed.

    „Now that’s a good idea,“ said Joseph.
    „We were thinking of calling Him Fred.“ … «

    • 7. Januar 2012 um 14:29 Uhr
    • Publicola
  420. 435.

    „Wann haben Sie das letzte Mal einen Politiker gehört, der sagte, Islam heisst Frieden?“

    Stimmt, das habe ich lange nicht mehr gehört. „You can’t fool all the people all the time!“ Aber es gibt wohl immer noch viele, die nicht wissen, dass Dschihad Krieg gegen die Ungläubigen bedeutet. Dieser Krieg ist eine heilige Pflicht der Gemeinschaft der Muslime. Aufklärung tut Not.

    Mich hat diese Sprache irgendwann an Orwell erinnert. Der hat diese Strategien sprachliche Manipulation genau beleuchtet.

    Die Papstrede in Regensburg war übrigens klasse. Der alte Mann, dem ich in vielem nicht zustimme, der hat den Finger in die Wunde gelegt. Er wusste genau, wovon er sprach.

    • 7. Januar 2012 um 14:31 Uhr
    • Gimpler
  421. 436.

    @Publicola

    Der Witz ist gut, aber man versteht Ihn erst, wenn man weiß, dass der Ausruf „Jesus!“ oder „Jesus Christ!“ im Amerikanischen Englisch so viel bedeutet, wie „Verdammt!“

    • 7. Januar 2012 um 14:35 Uhr
    • Gimpler
  422. 437.

    Völlig OT

    Terror in Damaskus und Medien(propaganda)

    Auf Bildern, die der libanesische TV-Sender Al-Dschadid angeblich vom syrischen Staatsfernsehen übernommen hat, ist zu sehen, wie ein Mann mit einem Mikrofon des syrischen Staatsfernsehens in der Hand neben einer Blutlache kleine Tüten auf dem Straßenpflaster verteilt.

    Der Anblick der Tüten auf der Straße erinnert an die Schauplätze der Selbstmordanschläge in Israel, wo fromme Freiwillige stets die kleinsten sterblichen Überreste der Anschlagsopfer in Tüten einsammeln. Die Aktivisten sind sich sicher: Hier fand eine Inszenierung des syrischen Geheimdienstes statt, an der die Journalisten des staatlichen Fernsehens beteiligt waren.

    Sie sehen sich bestätigt: Eine Kommentatorin im Studio des Staatsfernsehenssagt über die Attentäter, die sie mit der Protestbewegung gleichsetzt: „“Das sind also die Reformen, die sie wollen. Das ist die Demokratie, die sie meinen, und das ist ihre Religion.“

    [Erinnert mich übrigens i.d.Z. u.a. daran: youtube.com/watch?v=aPfrDGNTsy0 und daran: youtube.com/watch?v=KYxBEIg6d-o&feature=related ; auf einem weiteren Video wurde ein Syrer unter Folter dazu gezwungen, la illaha ila Bashar zu sagen]

    Ein Sprecher der Protestbewegung, der sich in die türkische Grenzprovinz Hatay abgesetz hat, ist überzeugt, dass das Regime selbst die Bombe hat zünden lassen: „So schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie rächen sich an uns – denn al-Midan gehört zu den Vierteln, in denen viele Revolutionäre leben – und gleichzeitig liefern sie den Beobachtern einen ‚Beweis‘ für ihre Behauptung, dass die Revolution in Wirklichkeit ein Aufstand terroristischer Banden sei.“

    Bei der Explosion vor der Geheimdienstzentrale im Dezember, durch die nach offiziellen Angaben 44 Menschen ums Leben gekommen waren, ist es seiner Einschätzung nach nicht anders gewesen: „Das war ein Theaterstück für die arabischen Beobachter. Alle Straßen rund um das Gebäude waren gesperrt. Wie soll ein Attentäter da mit dem Auto hindurchkommen?“

    Auch der Chef der Deserteure, Oberst Riad al-Asaad, macht das Regime für die Explosion im al-Midan-Viertel verantwortlich. In einer Erklärung des Kommandeurs der Freien Syrischen Armee heißt es: „Wir verurteilen diese Explosion. Niemand hat die technischen Möglichkeiten für so einen Anschlag außer dem Regime. Dies ist ein Beweis dafür, dass das Regime dabei ist, die Nerven zu verlieren.“

    Die Muslimbrüder verlangten derweil eine internationale Untersuchung zu den Hintergründen.

    Südkurier: „Terror in Syrien geht weiter“. Politik, S. 5.

    Eine völlig konträre, teils antisemitische Darstellung („zionistisch-wahhabitischer Regime-change“) findet sich hier:

    http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/01/06/tagesschau-lasst-zu-terror-in-syrien-nur-false-flag-kommentare-zu/

    Von allen Seiten wird man indoktriniert und manipuliert. Ein Kampf der Bilder, der Nachrichten- und Geheimdienstagenturen. (Das syrische Staatsfernsehen ließ verbreiten, al-Jazeera sei direkt an Tötungsaktionen im Land beteiligt.)

    Da kann man tatsächlich paranoid werden: Wer verarscht uns hier und vor allem wieviele?

    Dieses Spiel Kapi-Sunni vs. Kommi-shia (wenn ich das in etwa richtig sehe) ist doch nur noch krank. Und die Ge****en sind die ganz normalen, grundanständigen Leute in MENA (die es zur Genüge gibt).

    • 7. Januar 2012 um 14:37 Uhr
    • MM
  423. 438.

    @ Thomas Holm

    “Hoffentlich legt JL eine Seite mit den trefflichsten Bemerkungen der Stammbeleglschaft an! Merci.”
    Ein Praktikant, oder Volontär; oder ein promovierter Aphorismenforscher für ein bescheidenes Zubrot.

    D’accord.
    Hier könnte sich doch Logorrhoe-Brinkmeier einbringen –
    – zum Nutzen aller (incl. seiner eigenen ‚Persona‘),
    finde ich.

    • 7. Januar 2012 um 14:39 Uhr
    • Publicola
  424. 439.

    Zu Four Lions: Sah ihn vor einiger Zeit mit einigen Freunden und Bekannten, auch muslimischen, die teils mehr, teils weniger konservativ sind. Einer kann den Qur’an auswendig seit er ca. 10 Jahre alt ist, er hat gut gelacht (also, über den Film 😉 ).

    • 7. Januar 2012 um 14:44 Uhr
    • MM
  425. 440.

    @ Gimpler, MM

    „Ganz großes Kino, ich habe selten so gelacht!“ (4 lions)

    Das war die Farce; die zuvorige Tragödie gibts hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=84cACorzdZE

    Witwenstimme ab 3.33; 3.55 mit Bild, aber wenig aussagekräftig;
    es handelt sich um eine Dame, die aus dem Beamtendienst entfernt werden mußte, schwerstes Kriegerwitwensyndrom.

    Es müßten inzwischen alle tot sein, die zu sehen sind;
    die Witwen und die Kinder sind noch z. Tl. unklar.

    • 7. Januar 2012 um 14:50 Uhr
    • Thomas Holm
  426. 441.

    Entspannung und erholsames Wochenende
    wünscht P.

    http://www.youtube.com/watch?v=UvD4OvhPXpw

    0:00-2:35

    • 7. Januar 2012 um 14:51 Uhr
    • Publicola
  427. 442.

    Nachtrag bzgl. 437:

    Das Einzige, das ich momentan verstehe, ist, dass ich eigentlich gar nichts verstehe.

    Eines ist jedoch sicher: Man ist nicht daran interessiert, in dieser Gegend „echte Demokratien“ entstehen zu lassen.

    • 7. Januar 2012 um 14:52 Uhr
    • MM
  428. 443.

    Hein_W:

    Und wohin schicken wir Neonazis?

    Falls sie eine zweite Staatsbürgerschaft von irgendwo besitzen (solls auch bei Neonazis geben): Ausbürgern und in ihre „Zweitheimat“ schicken (und hoffen, dass im anderen Staat das Ausbürgerungsprozedere nicht schneller abläuft als in Deutschland, sonst müssen wir sie wohl oder übel behalten). Falls nicht, müssen wir sie wohl oder übel auf eigene Kosten einknasten. Da rächt sich halt, dass Deutschland sich so lange gegen doppelte Staatsbürgerschaften gewehrt hat.

    Grundsätzlich ist es aber so, dass ein Mensch, der die Grundrechte seiner Mitmenschen auf ganz grundlegende Weise nicht respektiert, kein Recht darauf hat, als freier Mensch inmitten unserer Gesellschaft zu leben. Hier hat unser momentanes Justizsystem nämlich einen großen blinden Fleck: Es kann sich nicht vorstellen, dass jemand nicht bloß aus einer momentanen Anwandlung von Gier, Faulheit oder so gegen ein Gesetz verstößt, sondern tatsächlich aus einer grundlegenden Missachtung seiner Mitmenschen. Die einzige Krücke besteht darin, solche Menschen für „verrückt“ zu erklären und auf unbestimmte Zeit einer „Therapie“ zu unterziehen.

    • 7. Januar 2012 um 14:54 Uhr
    • Arjen van Zuider
  429. 444.

    @ publicola:

    Danke, ebenso!

    http://www.youtube.com/watch?v=I1XNMSMO4l8

    • 7. Januar 2012 um 15:01 Uhr
    • MM
  430. 445.

    @Hans Joachim Sauer

    Wenn sich einer den Mo heute zum Vorbild nimmt, ist es wurst, wann der Mo lebte, sondern was er tat. Auch wenn es vor 1400 Jahren war.

    @ FS

    Man kann sicher sagen, dass es absurde Züge hat, sich jemanden, der vor 1400 Jahren lebte, zum Vorbild zu nehmen. Wobei das nicht bedeuten muss, dass Intellektuelle, Feldherren und/oder Herrscher aus dem 19. oder 20. Jahrhundert zwingend bessere, oder sagen wir: allgemein sozialverträglichere Vorbilder sind, zumal deren Welt unserer heutigen mehr ähnelt als jener zu Mos Lebzeiten.

    Und dann kommt es schon sehr darauf an, ob jemand so etwas wie „Du sollst nicht stehlen“ auf ihn zurückführt und sich daran hält oder ob er dessen Vorbildhaftigkeit so interpretiert, dass er das ganze Jahr in Sandalen sowie Hosen mit Hochwasser herumläuft, sich die Zähne mit irgendeiner Rinde putzt und findet, dass sich der Rest der Menschheit genauso verhalten sollte.

    Auch kann es als problematisch gelten, wenn ein Religionsstifter auch Feldherr und Herrscher war. Aber hier kommt es wieder darauf an, ob diese Praxis und wenn ja, was davon, als in die heutige Zeit übertragbar erachtet wird.

    Wenn bestimmte „Islamkritiker“ auf diesem Hintergrund nun meinen, dass alltägliche Kriminalität unter Jugendlichen mit „islamischem“ Migrationshintergrund auf diese Person aus der Spätantike zurückzuführen sei oder gläubige Muslime, die den rustikalen Teil von Mohammeds politischer Praxis historisieren, Taqqiya betrieben, dann ist das intellektuell wirklich sehr dürftig. Letzteres ist im Prinzip nichts Anderes als Salafismus unter umgekehrten normativen Vorzeichen.

    • 7. Januar 2012 um 15:02 Uhr
    • N. Neumann
  431. 446.

    @ Thomas Holm

    Also, ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll!? Ist das auch Kino oder die Wirklichkeit?

    Am Coolsten ist folgender Kommentar:

    Brille-Fielmann!

    Muuuhaaaahahahha 😉

    Aber, die Koranzitate stimmen!? Dann ist es ziemlich amateurhaft zusammengestellt. Ist das jetzt Film oder Wirklichkeit!? Diesen Irrsinn traue ich den Mujahiddin durchaus zu. Oh, je, der Uploader hat eine ganze Reihe derartiger Videos ins Netz gestellt. Da scheint die Wirklichkeit komischer als das Kino zu sein!

    Nun ja, die witzigste Persiflage zu dem Thema ist immer noch Achmed, the dead terrorist:

    http://www.youtube.com/watch?v=1uwOL4rB-go

    • 7. Januar 2012 um 15:03 Uhr
    • Gimpler
  432. 447.

    @ MM – Supi! Merci und Ciao.

    • 7. Januar 2012 um 15:04 Uhr
    • Publicola
    • 7. Januar 2012 um 15:05 Uhr
    • MM
  433. 449.

    @ N. Neumann – Ihr Beitrag müsste dokumentiert werden – LOL!
    … und endgültisch ‚salut!‘

    • 7. Januar 2012 um 15:09 Uhr
    • Publicola
  434. 450.

    @Gimpler

    Das wäre dann die Eskalationsstufe 6

    http://nebeldeutsch.blogspot.com/2006/04/taktiken-eskalation-10.html

    Bei 5 war er ja schon.

    @ FS (408.)

    Ist Ihnen überhaupt schon mal der Gedanke gekommen, dass die von Ihnen skizzierten kommunikativen Verhaltensweisen so oder so ähnlich auch von Vertretern anderer „Wahrheiten“ praktiziert werden?

    • 7. Januar 2012 um 15:09 Uhr
    • N. Neumann
  435. 451.

    @Arjen van Zuider

    Ich halte nicht viel von irgendwelchen ‚Verfassungsschwuren‘, weil es schwierig ist eine eindeutige Grenze zu ziehen. Was ist denn z.B. mit Personen, die mit unserem derzeitigen politischen System nicht wirklich zufrieden sind (und ich hab gehört es soll davon einige geben)? Sind das auch alles Verfassungsfeinde, die man wahlweise in die Wüste schicken oder einknasten sollte?

    Ich setze eher auf die Strafgerichte.

    • 7. Januar 2012 um 15:12 Uhr
    • Hein_W
  436. 452.

    @ MM

    „Dieses Spiel Kapi-Sunni vs. Kommi-shia (wenn ich das in etwa richtig sehe) ist doch nur noch krank.“

    Ja sicher, daran sieht man auch die allgemeine Unselbständigkeit der Akteure. Ohne (rivalisierende) strategische Anlehn-Partner könnten die alle nichts.

    „Und die Ge****en sind die ganz normalen, grundanständigen Leute in MENA (die es zur Genüge gibt).“

    Die Verunmündigung der Menschen in ihrem Elend und das Elend ihrer Verstrickung in Hadereien, die sie gar nicht überblicken; das ist das Verbrechen und das hat im allgemeinsten Sinne mit einem naiv-magischen Verhältnis zu einem bestimmten Text, bzw. seiner Rezitation zu tun.

    Auf dieser magischen Basis ist der Rest Verarschung und Ausnutzung.

    Die BBC-Folter- und Fälschungsdoku hier, wo auch noch viel anderes ist.

    http://freesyriantranslators.net/tag/channel-4/ (nur verstörend)

    Die Syrer sind Putin- und DDR-geschult, effektiver als Saddam
    und Gaddafi es waren; Syrien ist die eigentliche Harte Nuss.

    Beim Syrischen Mukhabarat muss man als Anfänger Kurs-Kameraden als Loyalitätstest nach Vorgabe ermorden; eine eingeschleuste Mossad-Agentin hat deswegen gekündigt (bei beiden) und bekam richtig Ärger.

    hxxp://www.amazon.de/musste-auch-t%C3%B6ten-Agentin-Israel/dp/3463404613

    „Man ist nicht daran interessiert, in dieser Gegend “echte Demokratien” entstehen zu lassen.“

    Man hätte nichts dagegen; nur „entstehen“ die halt nicht so leicht; ohne Stalin im Nacken, etc. Die Zwiste der Anlehner entgleiten gerade den Anlehnungsmächten etwas.

    • 7. Januar 2012 um 15:15 Uhr
    • Thomas Holm
  437. 453.

    @ N. Neumann

    „@Gimpler

    Das wäre dann die Eskalationsstufe 6

    http://nebeldeutsch.blogspot.com/2006/04/taktiken-eskalation-10.html

    Bei 5 war er ja schon.

    @ FS (408.)

    Ist Ihnen überhaupt schon mal der Gedanke gekommen, dass die von Ihnen skizzierten kommunikativen Verhaltensweisen so oder so ähnlich auch von Vertretern anderer “Wahrheiten” praktiziert werden?“

    Wollen sie das Verhalten von 35 mit dieser Behauptung entschuldigen? Tu Quoque!?

    • 7. Januar 2012 um 15:15 Uhr
    • Gimpler
  438. 454.

    Immerhin hat unser Möchtegern-Radikalinski FreeSpeech auch Taqiyya schon vollauf verinnerlicht (ebenso wie vermutlich 2 Flaschen Tequila täglich).

    • 7. Januar 2012 um 15:20 Uhr
    • Hein_W
  439. 455.

    @ Thomas Holm:

    Beim Syrischen Mukhabarat muss man als Anfänger Kurs-Kameraden als Loyalitätstest nach Vorgabe ermorden; eine eingeschleuste Mossad-Agentin hat deswegen gekündigt (bei beiden) und bekam richtig Ärger.

    hxxp://www.amazon.de/musste-auch-t%C3%B6ten-Agentin-Israel/dp/3463404613

    Schenkt man den „Rezensionen“ Glauben, darf die Authentizität des Inhalts des Buches bezweifelt werden.

    Es gibt da aber diesen Witz: Treffen sich drei Syrer…

    • 7. Januar 2012 um 15:41 Uhr
    • MM
  440. 456.

    @ NN

    Vorbild Mo.

    Ich möchte noch zu bedenken geben, dass man nicht nur einen heldisch-weisen Edeling vorgeführt bekommt, sondern auch ganze Galerien von verräterischen Schurken, Ultraspäteinsichtigen, Maßlosaufgeschlossenen, etc. die alle wie zu keinem anderen Zweck erschaffen scheinen, als dem Helden Groß-leichtes auf simpler Bühne zu bereiten. Es ist einfach der Kontext immer „dick aufgetragen“ – krass halt.

    Ein Problem erscheint mir zu sein, dass, wer an Mo. glauben will, der muss auch an Juden glauben wollen, die so sind (bzw. zumindest waren) wie zufällig auch Antisemiten sie obsessiv sehen.

    Was heißt „historisieren“ vor einem krass-derb natürlich auch sehr frei zusammengedichteten Kulissenkontext. Ich kann mir über Achill „ehrliche“ Gedanken machen, weil Agamemnon (George Bush) etc. menschlich ins Bild passen; eben weil Homer Literat war und kein Stümper und kein Glaubensstifter, oder -erneuerer.

    Aber was soll ich mit dieser ewigen Selbstverlästerung der frühen Araber und ihrem daraus entstehenden enormen Rechtleitungsbedarfen anfangen; da ist der Held halt – ein Comic-Held; und mit solchen Figuren beschäftigt sich der Literaturunterricht zurecht weniger, als mit der Klassik. Supermann kickt die Antimaterie.

    Man sieht ja jetzt an dem eskalierendem Shia-Sunni-Zerwürfnis, welche Abgründe von feidselig-antagonistischen Anders-Deutungen auf einmal rund um das Wirken des Propheten auftauchen.

    Man kriegt den Eindruck einer Sunnitisch-Kalifischen Lesart und einer Schiitischen Sinnentnahme, die sozusagen nach dem Richtigen Leben im Falschen gefragt hat und die jetzt aber gerade die Karten auf den Tisch knallt und das Richtige Leben sofort für alle will.

    • 7. Januar 2012 um 15:46 Uhr
    • Thomas Holm
  441. 457.

    @Hein:

    Was ist denn z.B. mit Personen, die mit unserem derzeitigen politischen System nicht wirklich zufrieden sind (und ich hab gehört es soll davon einige geben)? Sind das auch alles Verfassungsfeinde, die man wahlweise in die Wüste schicken oder einknasten sollte?

    Es geht mir auch nicht um einen Schwur auf den Wortlaut der Verfassung. Im Gegenteil, es ist in meinen Augen sogar einer der großen Vorzüge der kontinentaleuropäischen Demokratie gegenüber dem amerikanischen Modell, dass die Verfassung zur Disposition gestellt werden kann, wenn sie sich als ungeeignet für die heutige Zeit erwiesen hat. Die abgehobene, an religiöse Praktiken erinnernde Verfassungsexegese, die in den USA zB mit dem 2. Verfassungszusatz betrieben wird, mit dem Ziel, den Wortlaut so auszulegen, dass er den Bedürfnissen der heutigen Zeit gerecht werden kann, brauchen wir hier nicht. Insofern muss Opposition zu einzelnen Punkten der Verfassung natürlich erlaubt sein; z.B. halte ich es für einen Konstruktionsfehler des GG, dass Artikel 5 einen Schrankenvorbehalt enthält, Artikel 4 aber nicht. Insofern bin ich auch ein „Verfassungsfeind“ und halte deshalb auch nicht allzuviel von der Ketegorisierung in „Verfassungsfeinde“ und „Verfassungstreue“. Insofern halte ich auch nichts von einem „Schwur auf die Verfassung“ für jedermann. Allerdings sehr wohl für religiöse Amtsträger, denn einzig das Volk (oder eine vom Volk gewählte Versammlung) ist legitimiert, die Verfassung anzuzweifeln, nicht aber die Kirche.

    Bei der Verbrechensbekämpfung geht es aber nicht um die Verfassung, sondern um die menschenverachtende Gesinnung, die hinter manchen Verbrechen steht. Ich bin deshalb der Meinung, dass Körperverletzung, Drohung, Nötigung etc. besonders hart bestraft werden sollen – bis hin zur lebenslangen Verbannung oder Verwahrung – wenn sie mit dem Ziel geschehen, jemanden an der Ausübung seiner verfassungsmäßigen Rechte (auch und insbesondere nach Artikel 5) zu hindern. Denn in diesem Fall wird nicht nur einem Mitmenschen sein Recht versagt, sondern der Täter zeigt durch seine Tat, dass er das Recht allen Menschen aberkennt und gewillt ist, die faktische Abschaffung dieses Rechtes mit Gewalt zu vollziehen. Eine derart fundamentale Opposition zur freiheitlichen Ordnung kann nicht mehr innerhalb dieser Ordnung rektifiziert werden.

    • 7. Januar 2012 um 15:54 Uhr
    • Arjen van Zuider
  442. 458.

    Shia-Sunni-Zerwürfnis

    Nun, der Konflikt ist fast so alt wie der Islam. Muslime glauben ja, dass wenn die ganze Welt Dar-Al-Islam ist, dass dann Frieden herrscht. Deshalb sei der Islam die Religion des Friedens.

    Aber das ist natürlich weit gefehlt. Danach – falls es so weit kommt, Gott bewahre – werden sie sich gegenseitig vorwerfen nicht rechtgläubig zu sein und sich bekriegen. Wenn man einmal beigebracht bekommen hat, dass man Glaubensfragen bzw. Überzeugungsfragen mit Gewalt zu lösen hat (Dschihad), dann geht das immer so weiter. Aber irgendwie ist es zu Mohammed nicht durchgedrungen, dass das Argumentum ad Baculum ein logischer Fehlschluss ist.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_baculum

    Wir warten daher immer noch auf den Einzug der Vernunft in die islamische Theologie. Das war übrigens das Thema der Papstrede in Regensburg. Die Übereinstimmung von Vernunft und Glaube. Seit Al-Gazhali hat der Islam diese Forderung zurückgewiesen. Es gibt ein berühmtes Buch zu diesem Thema: „The closing of the muslim mind!“ So oder so ähnlich. Kann man bestimmt ergoogeln.

    • 7. Januar 2012 um 16:02 Uhr
    • Gimpler
  443. 459.

    Zum „Mohammed als Vorbild in der heutigen Zeit“: Ein christliches Analogon dazu ist in den USA unter dem Namen „What Would Jesus Do“ verbreitet. Interessanterweise entspricht das genau auch der in meinem vorherigen Post angesprochenen „religiösen“ US-Verfassungstradition; dort lautet die Frage „What Would Jefferson Do“. Offenbar ist in der angelsächsischen Welt genau wie im Islam das Vertrauen in den Verstand der heute lebenden Menschen als beste Entscheidungsinstanz für heutige Fragen nicht sehr ausgeprägt. Die hatten eben keinen Kant.

    • 7. Januar 2012 um 16:03 Uhr
    • Arjen van Zuider
  444. 460.

    @ MM

    Geld für den Diktator – Wie die Bundesregierung Syrien half
    A report from Das Erste, with Arabic Subtitles

    mit Roter Heidi bei 4.45 wie man sich doch menschlich täuschen kann.

    http://www.youtube.com/watch?v=Mr3ZREbrXu8

    • 7. Januar 2012 um 16:06 Uhr
    • Thomas Holm
  445. 461.

    Mai, jetzt kommt wieder die typisch westliche Selbstkasteiung. Wenn wir zu all den arabischen Diktaturen keinerlei diplomatischen Beziehungen hätten, dann käme der Vorwurf: Ihr seid Rassisten, ihr wollt nichts mit Arabern zu tun haben, was geht es Euch an, welche Regierungsform die Araber gewählt haben, das ist Sache der Araber, wieso wollt Ihr Euer Gesellschaftsmodell anderen aufzwingen?….

    Wenn man dann doch diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen pflegt, dann kommt der Vorwurf: Der Westen ist Schuld am Elend der Araber. Die Machthaber sind nur Marionetten des Westens usw…

    Es gibt im Westen die Kultur der Selbstkasteiung; es gibt im Arabischen Raum die Kultur den fremden Sündenbock zu suchen. Beides ist falsch.

    • 7. Januar 2012 um 16:24 Uhr
    • Gimpler
  446. 462.

    @N. Neumann

    Ist Ihnen überhaupt schon mal der Gedanke gekommen, dass die von Ihnen skizzierten kommunikativen Verhaltensweisen so oder so ähnlich auch von Vertretern anderer “Wahrheiten” praktiziert werden?”

    Ja, sicher.

    Ich habe das allerdings nie erlebt, und andersrum gesagt, es ist ein Markenzeichen.

    • 7. Januar 2012 um 16:25 Uhr
    • FreeSpeech
  447. 463.

    @Arjen van Zuider

    Zu dem Text davor: d’accord.

    „Allerdings sehr wohl für religiöse Amtsträger, denn einzig das Volk (oder eine vom Volk gewählte Versammlung) ist legitimiert, die Verfassung anzuzweifeln, nicht aber die Kirche.“

    Das ist mir allerdings etwas zu undifferenziert. Wenn ich da mal an die vielen Freikirschen oder islamischen Strömungen denke, kann sich ja theoretisch jeder Hans zum religiösen ‚Amts’träger machen. Wo will man auch hier wieder die Grenzen ziehen und wer soll sich um all diese Leute kümmern?

    Die Gefahr einer Gesinnungsjustiz wäre mir auch hier viel zu groß.

    „Ich bin deshalb der Meinung, dass Körperverletzung, Drohung, Nötigung etc. besonders hart bestraft werden sollen“

    Ich wäre schon ganz froh, wenn z.B. für den „Nürnberg 2.0″-Mist überhaupt mal einer die strafrechtliche Verantwortung übernehmen müsste. Bisher scheint da ja noch nicht viel passiert zu sein.

    Wenn es um die physische und psychische Unversehrtheit von Anderen geht, muss natürlich sanktioniert werden. Ich bin der Meinung, dass unsere Strafgesetzbücher hier genügend Auswahl bieten. Die Strafen müssen nur mal angewandt werden.

    • 7. Januar 2012 um 16:29 Uhr
    • Hein_W
  448. 464.

    Es ist mir ja fast unangenehm die PI-Deppen zu verteidigen, aber die bekennen sich doch zu Verfassung und Grundgesetz.

    • 7. Januar 2012 um 16:30 Uhr
    • Karl
  449. 465.

    „Zum “Mohammed als Vorbild in der heutigen Zeit”: Ein christliches Analogon dazu ist in den USA unter dem Namen “What Would Jesus Do” verbreitet. “

    Gute Beobachtung. Aber daran knüpft sich auch gleich die Frage an: Wer ist sozialisierbar? Mohammed oder Jesus?

    Also, ich glaube mit Jesus gäbe es viel weniger Probleme als mit Mohammed. Das ist der Grund, weshalb wir kaum Integrationsprobleme mit christlichen Immigranten haben. Die Statistik darüber findet man in dem Teufelsbuch des Herrn Sarrazin. Den kausales Zusammenhang zwischen Glauben und Integrationserfolg, den behaupte ich. Sarrazin hat sich zu Religionsinhalten überhaupt nicht geäußert. Aber es gibt noch eine kriminologische Studie des Herrn Pfeiffer, wo dieser Zusammenhang auch klar hervortritt. Natürlich kann man von jeder Korrelation behaupten sie sei zufällig, aber wenn man unterstellt, dass der Glaube das Verhalten der Menschen beeinflusst, dann kann von Zufall keine Rede mehr sein.

    • 7. Januar 2012 um 16:33 Uhr
    • Gimpler
  450. 466.

    @N. Neumann

    Solche Dinge beeinflussen durchaus die heutigen Jüngelchen, die aus dem entsprechenden Umfeld kommen:

    Abschaffung der Götzenbilder in Yathrib

    Nachdem die Muslime aus Yathrib nach der Huldigung bei Al-‘Aqaba nach Yathrib zurückgekehrt waren, bekannten sie sich dort öffentlich zum Islam. In ihrem Volk gab es noch einige Alte, die an ihrer Vielgötterei festhielten, darunter ‘Amr Ibn Al-Dschamuh, einer der Führer und Edlen der Banu Salima. Sein Sohn Mu‘av war bei Al-‘Aqaba dabei gewesen und hatte dem Propheten gehuldigt. Nach Brauch der Edlen hatte ‘Amr in seinem Haus ein hölzernes Götzenbild namens Manah, das sie als Gott verehrten und ständig sauberhielten. Nachdem die jungen Männer der Banu Salima den Islam angenommen hatten, pflegten sie sich des Nachts zu jenem Götzenbild des ‘Amr zu stehlen, es fortzutragen und kopfüber in eine der Senkgruben des Stammes zu werfen.
    Am folgenden Morgen rief dann ‘Amr:
    ”Wehe euch! Wer hat sich vergangene Nacht an unseren Göttern vergangen?“
    Dann machte er sich auf die Suche nach dem Götzen, und wenn er ihn gefunden hatte, wusch, reinigte und parfümierte er ihn.
    ”Bei Allah“, drohte er, ”wenn ich erfahre, wer dies getan hat! Schimpf und Schande werde ich auf ihn häufen!“
    Sobald er aber des Nachts schlief, machten sie sich wieder über den Götzen her, und am Morgen mußte ihn ‘Amr, nachdem er ihn in der gleichen schmachvollen Lage gefunden hatte, wieder säubern und von seinem Gestank befreien. Als es ihm schließlich zuviel wurde und er den Götzen wieder einmal aus seiner Lage befreit und ihn wie üblich gereinigt hatte, band er ihm sein Schwert um und sprach:
    ”Wahrlich, ich weiß nicht, wer dir dies antut. Wenn etwas an dir ist, so verteidige dich. Du hast jetzt das Schwert.“
    Nachdem er abends eingeschlafen war, kamen sie wieder, nahmen dem Götzen das Schwert vom Hals, banden ihm mit einem Strick einen toten Hund um und warfen ihn in eine der Senkgruben des Stammes.
    Am Morgen sah ihn ‘Amr wieder nicht an seinem Platz und machte sich auf die Suche nach ihm, bis er ihn in jener Grube mit dem Kopf nach unten und mit einem toten Hund zusammengebunden fand. Als er ihn in diesem Zustand erblickte und die Muslime in seinem Stamm mit ihm redeten, nahm er durch Allahs Gnade den Islam an und wurde selbst ein guter Muslim.

    Daran denke ich, wenn in eine Kirche geschissen wird, Kracher in die Neujahrsmesse geworfen werden, Steine auf Nikoläuse geworfen werden und ähnliches.

    • 7. Januar 2012 um 16:40 Uhr
    • FreeSpeech
  451. 467.

    @Karl

    Nur um nicht sofort in der rechtsextremen Schmuddelecke zu landen. Ich wüsste jedenfalls nicht wie eine Nürnberg 2.0. – Morddrohung mit Verfassung und Grundgesetz vereinbar ist.

    Im übrigen noch ein Grund mehr, weshalb so ein unnötiges Lippenbekenntnis abzulehnen ist.

    • 7. Januar 2012 um 16:40 Uhr
    • Hein_W
  452. 468.

    @ Mates

    Ströbele ist nicht Lehrer geworden, er ist Rechtsanwalt und war das schon vor 1968.

    @ CG

    Die Dinosaurier waren nicht zum Aussterben bestimmt, sondern hatten Pech mit der Astronomie. Ohne den Scheißmeteoriten wären wir immer noch Spitzhörnchen und müssten uns nicht mit so einem Sch… wie Islam und Islamkritik auseinandersetzen.

    • 7. Januar 2012 um 16:41 Uhr
    • marriex
  453. 469.

    Nürnberg 2.0. – Morddrohung

    Lesen sie einmal die Seite. Da ist keine Morddrohung!

    • 7. Januar 2012 um 16:52 Uhr
    • Gimpler
  454. 470.

    Die Geisteshaltung des Rancuniers sieht man noch besser an diesem Geschichtchen:

    Eines Tages kam Gabriel zum Propheten, während jene Spötter die Al-Ka‘ba umschritten. Der Engel stand neben Muhammad als Al-Aswad Ibn ‘Abdulmuttalib vorüberkam und Gabriel ihm ein grünes Blatt ins Gesicht warf, worauf er erblindete.

    Dann kam Al-Aswad Ibn ‘Abdyaguth vorbei, und Gabriel deutete auf dessen Bauch, worauf dieser anschwoll und er an Wassersucht starb.

    Als Al-Walid vorbeikam, deutete Gabriel auf eine Narbe, die sich jener Jahre zuvor am Knöchel zugezogen hatte, als er an einem Mann vom Stamm Banu Chuza‘a vorübergekommen war, der gerade seine Pfeile befiederte, wovon einer an seinem über den Boden schleifenden Gewand hängenblieb und ihn am Fuß verletzte. Diese ganz unbedeutende Narbe brach nun wieder auf, und er starb daran.

    Dann kam Al-‘As Ibn Wa’il vorbei und Gabriel deutete auf seine Fußsohle; als dieser dann mit seinem Esel nach At- Ta’if zog und das Tier sich über einen Dornenbaum hermachte, drang ihm ein Dorn in die Fußsohle und tötete ihn.

    Schließlich kam auch Al-Harith Ibn Tulaitila, und Gabriel deutete auf dessen Kopf, worauf sich dieser mit Eiter bedeckte und Al-Harith starb.

    Rancune als Ideal, das tönt eben auch vertraut. Der andere hat Vergebung gepredigt, und die Forschung hat unterdessen aufgezeigt, dass Rancune unglücklich macht, und Vergebung glücklich.

    (Beide Beispiele aus dem „Leben des Propheten“)

    • 7. Januar 2012 um 16:54 Uhr
    • FreeSpeech
  455. 471.

    @marriex

    Ohne den Scheißmeteoriten könnte ich allerdings auch keinen Jahrgangs-Armagnac trinken.

    Da nehme ich die Existenz der Narzissten in Kauf. :-)

    • 7. Januar 2012 um 16:57 Uhr
    • FreeSpeech
  456. 472.

    „Es ist mir ja fast unangenehm die PI-Deppen zu verteidigen, aber die bekennen sich doch zu Verfassung und Grundgesetz.“

    Nicht nur das. Sie sind auch pro-amerikanisch und pro-israelisch. Aber einige Leute meinen, das sei nur Tarnung. Eigentlich sind es Rassisten, Antisemiten und Nazis. Die öffentlichen Bekenntnisse also reine Lüge. Dafür, dass es eine vorgeschobene Lüge ist, kann man dort aber verdammt viele pro-israelische und pro-amerikanische Artikel lesen. Es gibt sogar jüdische Autorén. Machen Sie sich bitte selber einen Reim daraus.

    • 7. Januar 2012 um 17:02 Uhr
    • Gimpler
  457. 473.

    @Gimper

    „Lesen sie einmal die Seite. Da ist keine Morddrohung!“

    Weshalb das doch eine Morddrohung ist hat Publicola schon ausführlich erläutert.

    Aber vermutlich halten sie auch „Ich zeig dir mal mein Messer“ oder „ich komm dich mit meinen Brüdern besuchen“ für echte Nettigkeiten beim Smalltalk.

    • 7. Januar 2012 um 17:03 Uhr
    • Hein_W
  458. 474.

    Hier ein aktueller Artikel auf PI von einem jüdischen Autoren:

    http://www.pi-news.net/2012/01/moishes-neujahrsgedichte/

    Daniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband “Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn”.

    Oder handelt es sich hier zweifellos um einen Alibi-Juden? Fragen über Fragen!

    • 7. Januar 2012 um 17:08 Uhr
    • Gimpler
  459. 475.

    „Aber vermutlich halten sie auch “Ich zeig dir mal mein Messer” oder “ich komm dich mit meinen Brüdern besuchen” für echte Nettigkeiten beim Smalltalk.“

    Nö, halte ich nicht. Nur wo steht das auf der Nürnberg 2.0 Seite? Ich habe es nicht gelesen!

    • 7. Januar 2012 um 17:10 Uhr
    • Gimpler
  460. 476.

    Wo steht bei „Ich zeige dir mal mein Messer“ genau, dass man mit diesem Ausspruch jemanden verletzen will? Ich habe es nicht gelesen.

    Himmel hilf!

    • 7. Januar 2012 um 17:14 Uhr
    • Hein_W
  461. 477.

    „Weshalb das doch eine Morddrohung ist hat Publicola schon ausführlich erläutert.“

    Wenn auf Nürnberg 2.0 eine Morddrohung steht, dann bitte kurz den Link posten!

    • 7. Januar 2012 um 17:15 Uhr
    • Gimpler
  462. 478.

    Hein_W:

    Wenn ich da mal an die vielen Freikirschen oder islamischen Strömungen denke, kann sich ja theoretisch jeder Hans zum religiösen ‘Amts’träger machen.

    Na und? Wenn jemand darauf besteht, kein Privatmann zu sein, sondern eine Funktion auszuüben, in der er einen Eid auf die Verfassung ablegen muss – ich hindere ihn nicht daran.

    Wenn es um die physische und psychische Unversehrtheit von Anderen geht, muss natürlich sanktioniert werden. Ich bin der Meinung, dass unsere Strafgesetzbücher hier genügend Auswahl bieten. Die Strafen müssen nur mal angewandt werden.

    Eben nicht, weil die bisherigen Strafen nur angemessen sind für zB Körperverletzung, die aus einem persönlichen Streit heraus geschieht. Da ist es in Ordnung, dass sie nur auf Antrag verfolgt und mit maximal 5 Jahren bedroht ist. Eine Körperverletzung, die mit der Absicht geschieht, das Opfer oder gar noch andere an der Ausübung ihrer Rechte zu hindern, ist in meinen Augen eine kategorisch andere Tat, wird aber vom Strafgesetz genauso wie eine einfache Körperverletzung behandelt. Einfache „Anwendung der Gesetze“ reicht da nicht mehr. Es sei denn, man interpretiere §81:

    (1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt
    1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder
    2. die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,

    wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.

    so, dass die Schaffung eines Klimas, in dem manche Menschen sich nicht mehr trauen, ihre grundgesetzlichen Rechte wahrzunehmen, Punkt 2 erfüllt. Von einer tatsächlichen Anwendung dieses Paragraphen habe ich allerdings noch nie gehört, offenbar ist der für Putschisten reserviert, nicht für den gemeinen Vorgartenterroristen.

    • 7. Januar 2012 um 17:21 Uhr
    • Arjen van Zuider
  463. 479.

    So, ich poste jetzt einmal, was auf Nürnberg 2.0 steht, denn ich bin diese dämliche Diskussion leid:

    „Aufgabe des Projektes „Nürnberg 2.0“ ist es, diese Rechtsverstöße zu erfassen, die Verantwortlichen zu benennen und sie zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich dafür, nach dem Muster des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals von 1945, mit rechtstaatlichen und demokratischen Mitteln zur Verantwortung zu ziehen. “

    http://wiki.artikel20.com/

    Ich meine, ein Mordaufruf sieht anders aus!

    • 7. Januar 2012 um 17:22 Uhr
    • Gimpler
  464. 480.

    Lügen haben kurze Beine, vor allem in Zeiten des Internets, wo die Informationen eine Click entfernt sind.

    • 7. Januar 2012 um 17:24 Uhr
    • Gimpler
  465. 481.

    Gimpler:

    Aber einige Leute meinen, das sei nur Tarnung. Eigentlich sind es Rassisten, Antisemiten und Nazis. Die öffentlichen Bekenntnisse also reine Lüge.

    Genau der Vorwurf, der unter dem Namen „Taqiyya“ (oder wie auch immer transkribiert) von den Islamkritikern erhoben wird. Beidemale hervorragende Voraussetzung für Faktenresistenz. Aber die meisten Antifanten reagieren ziemlich allergisch, wenn man sie auf diese Parallele hinweist.

    • 7. Januar 2012 um 17:25 Uhr
    • Arjen van Zuider
  466. 482.

    Gimpler, Sie können, oder wollen nicht verstehen, dass „Nürnberg 2.0″ eine Anlehnung an die Nürnberger Prozesse von 45-49 ist, an deren Ende es einige Hinrichtungen gab?

    • 7. Januar 2012 um 17:25 Uhr
    • Hein_W
  467. 483.

    Neo-Nazi Hein Blöd betrachtet die Hinrichtung von NS-Tätern als Mord!

    • 7. Januar 2012 um 17:29 Uhr
    • marriex
  468. 484.

    Entlarvt

    • 7. Januar 2012 um 17:30 Uhr
    • Aussie
  469. 485.

    Und Volltrottel Riexi möchte gerne FreeSpeech und Stefan Herre hinrichten. Auch uncool.

    • 7. Januar 2012 um 17:32 Uhr
    • Hein_W
  470. 486.

    @ Hein_W

    Dann lesen sie mal die Definition von Mord nach und schauen, ob die Hinrichtungen am Ende eines rechtsstaatlichen Prozesse ein Mord ist. Vielleicht lesen sie noch einmal nach:

    „… mit rechtstaatlichen und demokratischen Mitteln zur Verantwortung zu ziehen.“

    Daraus einen Mordaufruf zu konstruieren ist hanebüchen. Das ist schlicht unvertretbar!

    • 7. Januar 2012 um 17:33 Uhr
    • Gimpler
  471. 487.

    Genau der Vorwurf, der unter dem Namen “Taqiyya” (oder wie auch immer transkribiert) von den Islamkritikern erhoben wird. Beidemale hervorragende Voraussetzung für Faktenresistenz. Aber die meisten Antifanten reagieren ziemlich allergisch, wenn man sie auf diese Parallele hinweist.
    Aber sowas von.
    Das sind einfach linke Denkmuster, die von den Islamkritikern übernommen wurden (viele sind wahrscheinliche früher links gewesen)
    Das typische „ENTLARVEN“; den Faschist enttarnen wollen, ihm endlich die Maske vom Gesicht reißen

    • 7. Januar 2012 um 17:33 Uhr
    • Aussie
  472. 488.

    Gimpler:

    Wenn Sie auf N2.0 dem Link zu „Netzwerk“ folgen, kommen Sie auf eine Seite, die den Widerstand nach Artikel 20 Absatz 4 propagiert. Wie sich diese „Szene“ den Widerstand vorstellt, hat Mannheimer ausgeführt, Publicola zitiert und ich verlinkt. Und das kann man durchaus als Gewaltdrohung interpretieren. Wie Hein sagt, kann man bereits den Bezug auf Nürnberg als Morddrohung interpretieren, ich will dem aber mal in dubio pro reo zugutehalten, dass er auch als Satire auf die unreflektierte Verherrlichung dieses nach heutigen Maßstäben doch unrechtsstaatlichen Tribunals in Antifa-Kreisen gemünzt sein kann.

    • 7. Januar 2012 um 17:34 Uhr
    • Arjen van Zuider
    • 7. Januar 2012 um 17:36 Uhr
    • marriex
  473. 490.

    @Gimpler

    „… mit rechtstaatlichen und demokratischen Mitteln zur Verantwortung zu ziehen.”

    Sie habens vielleicht nicht mitbekommen, aber die Todesstrafe wird bei uns nicht mehr vollzogen. Was soll also die Anspielung auf die Nürnberger Prozesse?

    • 7. Januar 2012 um 17:37 Uhr
    • Hein_W
  474. 491.

    Tja, Taqiyya ist aber keine Einbildung sondern Realität.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Taqiyya

    Ich zitiere auch gerne noch einmal aus meinem Scharia-Handbuch, für die die es nicht glauben. Das ist also keine Einbildung meinerseits. Unser Freund 35 hat das ziemlich lange hier praktiziert, bis er die Hüllen fallen ließ. Man kann also in diesem Blog die Theorie und Praxis der Taqiyya studieren.

    • 7. Januar 2012 um 17:40 Uhr
    • Gimpler
  475. 492.

    „Was soll also die Anspielung auf die Nürnberger Prozesse?“

    Wieso nicht? Haben sie etwas gegen die Nürnberger Prozesse? Ich dachte im Allgemeinen sei man in Deutschland der Meinung, dass diese Prozesse richtig und gut waren?

    • 7. Januar 2012 um 17:42 Uhr
    • Gimpler
  476. 493.

    „Zwang oder Gefahr für Leib und Besitz“

    Na ich glaube hier im Blog ist die Gefahr eher gering.

    • 7. Januar 2012 um 17:45 Uhr
    • Aussie
  477. 494.

    Unser Freund 35 hat das ziemlich lange hier praktiziert, bis er die Hüllen fallen ließ.

    Köstlich… Weitermachen! Ich hole nur schnell neue Chips! :mrgreen:

    • 7. Januar 2012 um 17:47 Uhr
    • 35
  478. 495.

    Natürlich ist das Konzept keine Einbildung. In jedem Handbuch für den Möchtegern-Revolutionär gibt es solche oder ähnliche Handlungsanweisungen. Ich bin sicher, es gibt auch Neonazi-Ratgeber, die Tipps für ein „bürgerliches“ Auftreten geben – trotzdem ist nicht jeder Bürgerliche ein verkappter Nazi, auch wenn die Antifa das gerne glaubt.

    35 war nach meiner Einschätzung ein ganz normaler Forentroll. Mehr als dieses nette Bild gibt es zu Leuten wie ihm nicht zu sagen.

    • 7. Januar 2012 um 17:48 Uhr
    • Arjen van Zuider
  479. 496.

    @Gimpler

    Sie haben was an der Marmel. Ich zitiere der Einfachheit halber den Kollegen Arjen van Zuider, der eher nicht im Verdacht steht ein Islam-Apologet zu sein:

    „Wenn Sie auf N2.0 dem Link zu “Netzwerk” folgen, kommen Sie auf eine Seite, die den Widerstand nach Artikel 20 Absatz 4 propagiert. Wie sich diese “Szene” den Widerstand vorstellt, hat Mannheimer ausgeführt, Publicola zitiert und ich verlinkt. Und das kann man durchaus als Gewaltdrohung interpretieren. Wie Hein sagt, kann man bereits den Bezug auf Nürnberg als Morddrohung interpretieren, ich will dem aber mal in dubio pro reo zugutehalten, dass er auch als Satire auf die unreflektierte Verherrlichung dieses nach heutigen Maßstäben doch unrechtsstaatlichen Tribunals in Antifa-Kreisen gemünzt sein kann.“

    Guten Abend!

    • 7. Januar 2012 um 17:50 Uhr
    • Hein_W
  480. 497.

    @Aussie:

    (viele sind wahrscheinliche früher links gewesen)

    Und haben deshalb den Islam als vermeintliche Religion des Friedens und der harmonischen Spiritualität, die dem kalten, materialistischen, ellbogengesellschaftlichen Westen abhandengekommen ist, verehrt. Nichts erzeugt mehr Hass als enttäuschte Liebe realitätsfremder Schwärmer, das mussten schon die Juden nach 1967 erfahren.

    • 7. Januar 2012 um 17:53 Uhr
    • Arjen van Zuider
  481. 498.

    Was soll also die Anspielung auf die Nürnberger Prozesse?

    Ein Synonym für „Abrechnung“. Das muss dir doch gefallen. Ist das gleiche, was du und deine Gesinnungsgenossen planen. Wenn ihr mal die Macht habt.

    • 7. Januar 2012 um 17:54 Uhr
    • unlimited
  482. 499.

    @ Thomas Holm 460:

    Danke für den link.

    @ Glimper:

    Erklären Sie mir doch bitte einmal, was ein Wolfgang Schäuble, eine Gudrun Krämer oder ein Jörg Lau mit einem Hermann Göring, einem Alfred Rosenberg oder einem Rudolf Heß gemein haben.

    • 7. Januar 2012 um 17:58 Uhr
    • MM
  483. 500.

    @ FS (466.)

    Es gibt sicher islamistische Jüngelchen. Ich dachte im gegebenen Zusammenhang allerdings an Jüngelchen, die von Dingen wie den Götzen von Yathrib noch nie etwas gehört haben, sondern die Frage nach dem guten Leben praktisch mit dicken Autos, Gangsta-Rap und sonstigen irdischen Lebensfreuden beantworten. Sie können nun mehr oder weniger trefflich einwenden, dass auch der Prophet Mohammed machistische Züge gehabt hätte. Ich denke gleichwohl, dass die Betreffenden denselben dabei nicht im Hinterkopf haben und er auch nicht als Erfinder der orientalischen Variante der patriarchalen Weltanschauung gelten kann. Zumal definieren diese Jüngelchen ihre Identität nicht in erster Linie mit „Ey, ich bin Muslim!“, sondern mit „Ich bin Türke / Kurde / Araber!“ – auch wenn der Islam meistens dazu gehört und die vorherrschende sunnitische Orthodoxie eher nicht dazu beiträgt, fragwürdige orientalische Traditionalismen über den Haufen zu werfen.

    Da Sie hier selber schon Ihre soziale Herkunft aus bescheidenen Verhältnissen betont haben, muss ich Ihnen nicht extra erklären, dass es auch hier unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne den entsprechenden Migrationshintergrund Jüngelchen gibt, die ihrerseits, gepaart mit prophetenloser Proletenherrlichkeit und mithin wütender Jammerei, auf eher anstrengungslosen Wohlstand bauen. Letztere unterscheiden sich von Ersteren vor allem durch die Abwesenheit von Traditionalismen, wie z.B. dem, die Schwester zu kontrollieren.

    Wenn es verhältnismäßig gut läuft, wachsen sich dergleichen wenig Erfolg versprechende Lebensentwürfe mit den Jahren aus.

    • 7. Januar 2012 um 17:59 Uhr
    • N. Neumann
  484. 501.

    “Wenn Sie auf N2.0 dem Link zu “Netzwerk” folgen“

    Wenn ich auf Netzwerk clicke passiert nichts. Da ist kein Link.

    • 7. Januar 2012 um 18:08 Uhr
    • Gimpler
  485. 502.

    „Erklären Sie mir doch bitte einmal, was ein Wolfgang Schäuble, eine Gudrun Krämer oder ein Jörg Lau mit einem Hermann Göring, einem Alfred Rosenberg oder einem Rudolf Heß gemein haben.“

    Nichts, und deshalb habe ich hier schon ausdrücklich gesagt, dass Herr Lau auf so eine Liste nicht gehört. Nur diese Mordaufruf-Mär lasse ich auch nicht gelten. So geht’s auch nicht!

    • 7. Januar 2012 um 18:10 Uhr
    • Gimpler
  486. 503.

    -> Arjen van Zuider

    35 war nach meiner Einschätzung ein ganz normaler Forentroll.

    war ? …ähhh, ja. Oder Bingo! Lediglich Ihr Bild/Inhalt trifft es nicht ganz – aber auch das werden Sie noch lernen dürfen.
    Ich verabschiede mich mit einem freundlichen „Fresse Foxxe“. :mrgreen:
    Danke Herr Lau für die Gastfreundschaft! 😉

    • 7. Januar 2012 um 18:17 Uhr
    • 35
  487. 504.

    So ähneln sich doch die Mittel, die nie den Zweck heiligen.

    Derartige Listen und Anklageseiten gibt es seit wenigstens 20 Jahren im Netz. Insbesondere von rechter Seite soll das wohl ein Gefühl der Bedrohung erzeugen und Potenz suggerieren.

    Ich für meinen Teil bin vor ca. 15 Jahren auf eine derartige damals im Netz abrufbare Liste geraten. Mit mir – als Volksverräter – sollte am Tag nach der „Machtergreifung“ „abgerechnet“ werden. Könnte sein, dass das damals so eine Art NSU Vorläufer war. Die haben ja auch eine entsprechende Liste erstellt.

    Folgen hatte diese Drohung? Keine. Das Mittel der Wahl – sich einfach nicht von solchen Schmierfinken beeindrucken lassen.

    Alleine die Tatsache, dass jemand sich die Mühe macht geifernd, anklagend, jakobinerhaft Listen zu Verurteilender zu erstellen, zeigt welch Geistes Kind derjenige ist. Das wäre ein guter Nazi-Blockwart oder Tscheckist geworden.

    Bezeichnend für die generelle Geisteshaltung der einschlägigen „Islamkritiker“ ist es dennoch und für eine Überwachung von staatlicher Seite ist dies durchaus eine hinreichendes Indiz, zumal sich der Verfasser von Nürnberg 2.0 durchaus Unterstützung und Sympathie durch den PI-Mob und Gleichgehirngewaschener sicher sein kann.

    • 7. Januar 2012 um 18:25 Uhr
    • Limited
  488. 505.

    „35 war nach meiner Einschätzung ein ganz normaler Forentroll. Mehr als dieses nette Bild gibt es zu Leuten wie ihm nicht zu sagen.“

    Ich glaube sie irren sich. Wer weiß, dass in Sure 9, Vers 5 und Sure 9, Vers 29 wortwörtlich von Qatal und nicht von Jihad die Rede ist, der kennt sich mit seinem Koran recht gut aus. Damit wollte er mir die Kompetenz absprechen, weil ich gesagt habe, dass in Sure 9, Vers 5 und 29 vom Jihad die Rede ist. Er verstummte aber prompt, als ich erwiderte, dass Qatal schlicht Töten heißt. Nein, das war ein frommer Moslem, der hier Taqyia praktiziert hat. Sie können die ersten paar Einlassungen von ihm mir gegenüber noch einmal nachlesen.

    • 7. Januar 2012 um 18:28 Uhr
    • Gimpler
  489. 506.

    @Gimpler:

    Da komme ich hin, wenn ich auf „Netzwerk“ klicke (von da wird übrigens auch wieder zu N2.0 verlinkt). Ich lasse gern mit mir darüber reden, dass die Verbindung zu Mannheimers Revolutionsphantasien doch recht dürr sei, aber absichtlich dumm stellen müssen Sie sich auch nicht.

    • 7. Januar 2012 um 18:33 Uhr
    • Arjen van Zuider
  490. 507.

    Gut, ich komme da zwar nicht hin. Aber unterstellen wir einmal eine Verbindung!? Wo ist der Mordaufruf!? Da wird Art. 20 GG zitiert! Ist das ein Mordaufruf!?

    • 7. Januar 2012 um 18:38 Uhr
    • Gimpler
  491. 508.

    @NN

    Jüngelchen, die von Dingen wie den Götzen von Yathrib noch nie etwas gehört haben

    Muss man auch nicht, da reicht die Marinade in dieser Denkweise.

    Ich musste in meiner Umgebung auch nicht in biblischem Detail wissen, warum vorehelicher Geschlechtsverkehr als schlecht und falsch abgelehnt wurde.

    • 7. Januar 2012 um 18:40 Uhr
    • FreeSpeech
  492. 509.

    @ Gimpler

    Stimmt nicht. Dort steht (qātilū) vom Verb qātala, III. Stamm, das heißt kämpfen, töten heißt qatala I. Stamm.

    • 7. Januar 2012 um 18:40 Uhr
    • marriex
  493. 510.

    Sie sagen, die PI-Leute sind Antisemiten. Das glaube ich nicht. Ich habe dort schon sachliche, Israelkritische Kommentare geschrieben und wurde reflexartig als böser Antisemit beschimpft und dann schließlich auch gesperrt. Also Antisemiten sind die da sicher nicht.

    • 7. Januar 2012 um 18:42 Uhr
    • Karl
  494. 511.

    Ja, danke für die Korrektur. Ich habe es etwas schlampig zitiert! In Sure 9, Vers 5 wird es mit Töten; in Sure 9, Vers 29 mit Kämpfen übersetzt.

    • 7. Januar 2012 um 18:42 Uhr
    • Gimpler
  495. 512.

    @Gimpler

    Es ist rechtlich kein Mordaufruf, so wie die entsprechenden Bemerkungen von Muslimen keine Mordaufrufe sind.

    Und doch muss sich Redeker verstecken. Die 2.0er machen einfach dasselbe. Ist es nun wirklich kein Mordaufruf? Ich weiss nicht so recht. Breiviks gibt’s überall.

    • 7. Januar 2012 um 18:45 Uhr
    • FreeSpeech
  496. 513.

    Ach so, der Wortstamm ist QTL! Im Arabischen sind in der Regel die drei Konsonanten der Wortstamm. Es handelt sich also um den gleichen Begriff! Im ursprünglichen Koran sind auch keine Vokale verzeichnet. Da steht nur QTL. Das ist der sogenannte RASM. Die diakritischen Punkte und Vokalzeichen wurden alle viel später hinzugeschrieben.

    So, ich hoffe, dass das jetzt alle Missverständnisse geklärt hat.

    • 7. Januar 2012 um 18:47 Uhr
    • Gimpler
  497. 514.

    -> Gimpler

    Sie sind und bleiben ein Amateur! Nehmen Sie es sportlich, Sie „Islam-Experte“. Sie wissen nichts und davon viel. Und das ist symptomatisch für die ganze sog. „Szene“, was Sie wie auch sie so peinlich erscheinen lässt.

    • 7. Januar 2012 um 18:54 Uhr
    • 42
  498. 515.

    35 = 42?

    Geht’s jetzt wieder los?

    • 7. Januar 2012 um 18:55 Uhr
    • Gimpler
  499. 516.

    „Und doch muss sich Redeker verstecken. Die 2.0er machen einfach dasselbe. Ist es nun wirklich kein Mordaufruf? Ich weiss nicht so recht. Breiviks gibt’s überall.“

    Wer ist Redeker? Ich habe davon nichts gehört.

    • 7. Januar 2012 um 18:56 Uhr
    • Gimpler
  500. 517.

    @ Simpler

    Der gleiche Wortstamm impliziert mitnichten dengleichen Begriff. Die erweiterten Verbalstämme in den semitischen Sprachen haben oft eine durchaaus andere, wenn auch mit dem Grundstamm verbundene Bedeutung.

    • 7. Januar 2012 um 18:57 Uhr
    • marriex
  501. 518.

    -> Gimpler

    Sie wollten doch DIE Antwort. Bitte: 42 :mrgreen:

    • 7. Januar 2012 um 18:58 Uhr
    • 42
  502. 519.

    @ NN – 500

    „wachsen sich dergleichen wenig Erfolg versprechende Lebensentwürfe mit den Jahren aus.“

    Das gruppenmäßige Abzocken vielleicht; aber:

    „Traditionalismen, wie z.B. dem, die Schwester zu kontrollieren“

    dürften bleibende Folgen zeitigen, wenn die Schwester nicht gerade Tae Kwon Do Meisterin ist; ein bis zwei unterbundene Verehelichungswünsche; statt dessen die Realisierung einer anderweitigen Verbindung – trägt zumindest dem Erhalt bzw. der Erweiterung der Gemeinde zu.

    Stellen Sie sich mal eine vergleichende Solidaritätsmobilisierung im Kontext einer Gang-Rivalität vor: 1. alle Muslime halten zusammen; 2. alle Nichtmuslime halten zusammen. Wer wäre die rechtsextremistische Vereinigung ?

    All das Tribale, was an Gangkompetenz tradiert wird, wäre weniger einfach weil eben peinlicher zu tradieren, könnte es sich nicht im Bedarfsfall mit dem Prädikat „Bei Muslimen ist das eben so !“ adeln.

    Nähere Textkenntnisse sind nicht erforderlich. Einen Schlachtruf von vergleichbarer Effektivität und zugebilligter Scheinlegitimität (ach so, die Muslime fühlten sich übergangen, beleidigt, was auch immer) gibt es nicht.

    Der ethnische Fluchtpunkt dieser ganzen leichteren Gangsterei ist ein Strassen-Sultanismus, der von einer bedarfsweisen Beweihräucherung profitiert.

    • 7. Januar 2012 um 18:58 Uhr
    • Thomas Holm
  503. 520.

    35 = 42 = Marriex?

    Also doch der gleiche Wortstamm. Tja, dann hatte ich wohl recht!

    • 7. Januar 2012 um 18:59 Uhr
    • Gimpler
  504. 521.

    @ Gimpler:

    Da steht nur QTL. Das ist der sogenannte RASM. Die diakritischen Punkte und Vokalzeichen wurden alle viel später hinzugeschrieben.

    In jenem Fall (III. Stamm) handelt es sich allerdings um ein Alif und kein Fatha (das Vokalzeichen für kurzes a). D.h. qatala (I) und qâtala (III) sind sehr wohl klar zu unterscheiden.

    • 7. Januar 2012 um 19:01 Uhr
    • MM
  505. 522.

    @ MM

    Das ist nun auch wieder nicht richtig. Bei der Niederschrift war es durchaus noch nicht üblich, jedes lange a mit einem Alif also einem Buchstaben und keinem Vokalzeihen zu markieren.

    • 7. Januar 2012 um 19:07 Uhr
    • marriex
  506. 523.

    Na, dann schauen wir mal nach. In 9:5 steht:

    fa-uq’tulū

    Fa ist ein präfix mit Alif an zweiter Stelle. Der RASM QTL ist ansonsten der gleiche.

    qātilū

    Der Rasm ist aber sonst der gleiche.

    So lese ich es jedenfalls. Vielleicht irre ich mich aber auch.

    • 7. Januar 2012 um 19:10 Uhr
    • Gimpler
  507. 524.

    @ Das ist nun auch wieder nicht richtig. Bei der Niederschrift war es durchaus noch nicht üblich, jedes lange a mit einem Alif also einem Buchstaben und keinem Vokalzeihen zu markieren.

    Das stimmt auch. Irgendein Kalif hat sich seinerzeit gerühmt über 1000 Alif in den Koran eingefügt zu haben. Dann fand glaube ich auch ein Bedeutungswandel ein. Ursprünglich stand das Alif nur für den „Glottal Stop“, später für den Vokal A. So habe ich es jedenfalls mal gelernt. Aber das ist schon lange her. Ich bin kein Experte, was das angeht. Das gebe ich offen zu.

    • 7. Januar 2012 um 19:13 Uhr
    • Gimpler
  508. 525.

    Vielleicht auch mal ein Kommentar zu dieser Diskussion. Man muss nicht perfekt Arabisch sprechen, um sich mit dem Koran auseinanderzusetzen. Es gibt sehr viele Übersetzungen von Muslimen und Orientalisten. Welche Bedeutung diese Verse haben, darüber besteht weitgehend Einigkeit – außer man folgt Herrn Luxenberg in seiner Syro-aramäischen Lesart des Koran. Aber das ist westliche Forschung und hat kein Standbein in der Orthodoxie.

    • 7. Januar 2012 um 19:23 Uhr
    • Gimpler
  509. 526.

    Gimpler:

    Wo ist der Mordaufruf!? Da wird Art. 20 GG zitiert! Ist das ein Mordaufruf!?

    Da wird Art. 20 ohne jeglichen Kontext zitiert. Den Kontext stellt Mannheimer her: http://michael-mannheimer.info/2011/04/09/mein-aufruf-zum-widerstand-gegen-das-politische-establishment-gemas-art-20-abs-4-gg/

    Und diese Bürgerkriegsphantasien lassen sich durchaus als Gewaltaufruf interpretieren. Unter der Voraussetzung natürlich, dass man Mannheimer als repräsentativ für die gesamte Kundschaft von N2.0 sieht.

    • 7. Januar 2012 um 19:25 Uhr
    • Arjen van Zuider
  510. 527.

    Zunächst einmal halte ich von diesem Aufruf von Mannheimer gar nichts. Aber über ein Ping-Pong über drei verschieden Webseiten einen Mordaufruf zu konstruieren, finde ich zu weit hergeholt. Da kann jeder seine Meinung haben. Ferner steht es in direktem Widerspruch u dem, was auf Nürnberg 2.0 steht:

    „Aufgabe des Projektes „Nürnberg 2.0“ ist es, diese Rechtsverstöße zu erfassen, die Verantwortlichen zu benennen und sie zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich dafür, nach dem Muster des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals von 1945, mit rechtstaatlichen und demokratischen Mitteln zur Verantwortung zu ziehen.“

    Man kann Herrn Lau nicht erst ermorden, um ihn danach einem rechtsstaatlichen und demokratischen Verfahren zur Verantwortung zu unterziehen.

    Meiner Meinung nach ist das einfach zu weit hergeholt.

    • 7. Januar 2012 um 19:29 Uhr
    • Gimpler
  511. 528.

    Man muss nicht perfekt Arabisch sprechen, um sich mit dem Koran auseinanderzusetzen. Es gibt sehr viele Übersetzungen von Muslimen und Orientalisten.

    Zumal auch nicht jeder, der sich auf den Koran beruft – gerade in westlichen Ländern – perfekt arabisch spricht. Maßgeblich ist also: Auf welche Übersetzung/Interpretation des Koran stützen sich jene, die konkrete Handlungsanweisungen aus dem Koran herleiten? Was sagt ein Pierre Vogel dazu, welche Handlungen ihm der Koran gegenüber Ungläubigen vorschreibe? Und was denkt der durchschnittliche türkische Gastarbeiter-Opa darüber? Das wäre viel fruchtbarer und aussagekräftiger als private Koranexegesen. Genauso ist es im Christentum zwar eine anregende intellektuelle Übung, sich darüber zu streiten, ob Maria in der Bibel nun als „Jungfrau“ oder bloß als „junge Frau“ bezeichnet wird – für die Frage, welche christlichen Theologen die Lehre von der Jungfrauengeburt vertreten, und wie der Durchschnittschrist dazu steht, ist das aber irrelevant. Und auch für die Frage, ob man generell an die biologische Möglichkeit der Parthenogenese beim Menschen glauben soll oder ob man mit Ungläubigen friedlich zusammenleben soll, sollte es eigentlich egal sein, was in irgendwelchen alten Büchern steht. Aber das ist wohl bloß ein frommer Traum eines altmodischen Rationalisten.

    • 7. Januar 2012 um 19:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  512. 529.

    Gimpler, Sie hauen hier Dinger raus, die Sie nie wieder hereinholen können! In „9:5″, wohl sura 9/ ayat5 bezeichnend, steht in Deutsch (sagt man das so?) … sollt ihr die Götzendiener, die das Bündnis gebrochen haben, wo immer ihr sie findet, bekämpfen,…
    SIE WISSEN NICHTS!

    • 7. Januar 2012 um 19:47 Uhr
    • 42
    • 7. Januar 2012 um 19:48 Uhr
    • marriex
  513. 531.

    Gut 42, dann zitieren wir einfach einmal Sure 9, Vers 5:

    Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/5228/9

    Noch Fragen 42?

    • 7. Januar 2012 um 19:50 Uhr
    • Gimpler
  514. 532.

    @ 42 Sind sie Araber? Erzählen sie mal etwas von sich. Wie empfinden sie diese Diskussion?

    • 7. Januar 2012 um 19:56 Uhr
    • Gimpler
  515. 533.

    @ 42

    Dann taugt Ihre Übersetzung nichts. (u)qtulū heißt tötet und ist eindeutig Imperativ.

    • 7. Januar 2012 um 19:57 Uhr
    • marriex
  516. 534.

    Nein, Gimpler!

    Ihre Quelle sprich für sich. :mrgreen:

    • 7. Januar 2012 um 19:58 Uhr
    • 42
  517. 535.

    Es gibt hier im Internet auch eine Webseite, wo man sich die genaue Grammatik von den Sätzen im Arabischen anschauen kann. Aber ich glaube, marriex hat recht. Aber es ist müßig darüber zu diskutieren. Es gibt dutzende Übersetzungen, die alle mit Töten übersetzen. Hier sind beispielsweise drei englischsprachige Übersetzungen.

    http://www.cmje.org/religious-texts/quran/verses/009-qmt.php

    O.K Yusufali übersetzt mit „fight and slay“ Die anderen übersetzen mit „slay“ also schlicht erschlagen. Vielleicht ist eine Übersetzung „fight“ grammatisch zulässig. Das weiß ich nicht.

    • 7. Januar 2012 um 20:04 Uhr
    • Gimpler
  518. 536.

    -> marriex

    Sorry, bei Übersetzungen ins „Deutsche“ halte ich mich an Moustafa Maher.

    • 7. Januar 2012 um 20:04 Uhr
    • 42
  519. 537.

    @ 42

    „Ihre Quelle sprich für sich. :mrgreen:“

    Stimmt, meine Quellen sind seriös. Sie sprechen also auch nicht Arabisch als Muttersprache. Ist dann Türkisch Ihre Muttersprache?

    • 7. Januar 2012 um 20:05 Uhr
    • Gimpler
  520. 538.

    @ Gimpler/#532

    Wie empfinden sie diese Diskussion?

    Wie AvZ schon bemerkte, trollig. :mrgreen:

    • 7. Januar 2012 um 20:07 Uhr
    • 42
  521. 539.

    @ 42

    „Sorry, bei Übersetzungen ins “Deutsche” halte ich mich an Moustafa Maher.“

    „sollt ihr die Götzendiener, die das Bündnis gebrochen haben, wo immer ihr sie findet, bekämpfen,…“

    Ich finde, dann sollten sie lieber eine seriöse Übersetzung heranziehen. In sure 9, Vers 5 ist jedenfalls weit und breit nicht von einem Vertragsbruch die Rede.

    • 7. Januar 2012 um 20:10 Uhr
    • Gimpler
  522. 540.

    @ 42

    „Wie AvZ schon bemerkte, trollig. :mrgreen:“

    Ja gut, aber jenseits von trollig, muss sie doch irgendetwas hieran fesseln. Sonst würden sie sich nicht beteiligen. Kommen sie mal runter, wir sind alles Menschen und beißen Ihnen nicht den Kopf ab.

    • 7. Januar 2012 um 20:12 Uhr
    • Gimpler
  523. 541.

    -> Gimpler:

    سُوۡرَةُ التّوبَة
    فَإِذَا ٱنسَلَخَ ٱلۡأَشۡہُرُ ٱلۡحُرُمُ فَٱقۡتُلُواْ ٱلۡمُشۡرِكِينَ حَيۡثُ وَجَدتُّمُوهُمۡ وَخُذُوهُمۡ وَٱحۡصُرُوهُمۡ وَٱقۡعُدُواْ لَهُمۡ ڪُلَّ مَرۡصَدٍ۬‌ۚ فَإِن تَابُواْ وَأَقَامُواْ ٱلصَّلَوٰةَ وَءَاتَوُاْ ٱلزَّڪَوٰةَ فَخَلُّواْ سَبِيلَهُمۡ‌ۚ إِنَّ ٱللَّهَ غَفُورٌ۬ رَّحِيمٌ۬

    نراك قريبا , „Gimpler“ 😉

    • 7. Januar 2012 um 20:31 Uhr
    • 42
  524. 542.

    @marriex

    Das mit Ströbele war schlampig ausgedrückt. ‚Tschulligung.

    • 7. Januar 2012 um 21:00 Uhr
    • Mates
  525. 543.

    Also 42 hat hier Sure 9, Vers 5 zitiert, nämlich:

    Reue

    Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.

    Bis bald, Gimpler 😉

    Reue ist der Titel der Sure 9. Das steht aber nicht einleitend zu Vers 5 im Koran. Er hat das eigenhändig hinzugefügt nebst dem Schlusssatz.

    Nur damit alle sehen, was hier abläuft.

    • 7. Januar 2012 um 21:36 Uhr
    • Gimpler
  526. 544.

    Reue ist der Titel der Sure 9. Das steht aber nicht einleitend zu Vers 5 im Koran. Er hat das eigenhändig hinzugefügt nebst dem Schlusssatz.

    Sie meinen, er hat nach dem Titel die Verse 1-4 ausgelassen und dies nicht durch […] gekennzeichnet? Welch freier Umgang mit den Quellen; ein wahrer Guttenberg.

    Zum Inhalt ist zu sagen, dass er sich meinetwegen nicht auf Christen und Juden beziehen mag (denn die beten ja keine Götzen an, sie haben bloß etwas krumme Vorstellungen vom einzig wahren Gott), dass hier und heute aber auch keine Angriffe und Zwangsbekehrungen gegen Neuheiden oder sonstige Polytheisten geduldet werden. Verfassungstreue ist also nur möglich, wenn man diesen Vers als historische Erzählung ohne Vorbild- oder gar Vorschriftscharakter für die moderne Zeit interpretiert, ähnlich den Völkermordgeschichten im Alten Testament. 35/42, wie stehen Sie dazu?

    • 7. Januar 2012 um 21:46 Uhr
    • Arjen van Zuider
  527. 545.

    @ Hein W

    „Ich wäre schon ganz froh, wenn z.B. für den “Nürnberg 2.0″-Mist überhaupt mal einer die strafrechtliche Verantwortung übernehmen müsste. Bisher scheint da ja noch nicht viel passiert zu sein.“

    Wer muß die strafrechtliche Verantwortung übernehmen für die Drohungen die einen Robert Redecker in den Untergrund gedrängt haben?

    • 8. Januar 2012 um 01:38 Uhr
    • Bredow
  528. 546.

    @Gimpler: „Man kann Herrn Lau nicht erst ermorden, um ihn danach einem rechtsstaatlichen und demokratischen Verfahren zur Verantwortung zu unterziehen.“
    Uff, da fällt mir aber ein Stein vomm Herzen!

    • 8. Januar 2012 um 01:58 Uhr
    • Jörg Lau
  529. 547.

    @ Jörg Lau

    Hat man Sie persönlich auch zur Demokratie gezwungen,
    oder ist das alles schon vor Ihrer Zeit gelaufen ?

    Wenn Sie mal – for the sake of the argument – einen richtig
    bissigen Gegendiskutanten brauchen, können Sie auf mich zählen.

    • 8. Januar 2012 um 02:10 Uhr
    • Thomas Holm
  530. 548.

    http://www.youtube.com/watch?v=2fdGsbmDc9g&t=22s

    Thor war ein Verbrecher und Odin war ein Tor
    Und wer an sone Scheisse glaubt, den knöpfen wir uns vor
    Wir sind Skins und Christen, preisen Gott den Herrn
    Und prügeln Heiden windelweich und sowas tun wir gern

    77 heisst Grüss Gott und 88 Nazischrott
    77 heisst Grüss Gott und 88 Nazischrott
    77 77 77 88 Nazischrott

    Buddha ist ein Fettsack und Mohammed ein Clown
    Doch die verdammten Nazis werden wir verhauen
    Denn andere Religionen können wir grad noch tollerieren
    Doch die verdammten Nazis werden wir nie akzeptieren

    • 8. Januar 2012 um 05:49 Uhr
    • Aussie
  531. 549.

    Warum ist Fatih Akin auf der Liste?

    • 8. Januar 2012 um 07:45 Uhr
    • Cem Gülay
  532. 550.

    @ AvZ

    „Verfassungstreue ist also nur möglich, wenn man diesen Vers als historische Erzählung ohne Vorbild- oder gar Vorschriftscharakter für die moderne Zeit interpretiert, ähnlich den Völkermordgeschichten im Alten Testament. 35/42″

    IMHO korrekt.

    • 8. Januar 2012 um 09:14 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  533. 551.

    @ CG # 549

    Das frage ich mich auch.
    Vielleicht weil er ein Türke ist, der sich gut integriert hat.

    • 8. Januar 2012 um 09:16 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  534. 552.

    @cg, HJS

    Die „Anklage“ gegen Fatih Akin steht auf der Webseite: Volksverhetzung, offensichtlich (ich habe es nur überflogen) weil er gegen den Schweizer Minarettbauvolksentscheid einen offenen Brief geschrieben hat.

    • 8. Januar 2012 um 09:37 Uhr
    • Mates
  535. 553.

    @TH
    Hat man Sie persönlich auch zur Demokratie gezwungen

    Kommt drauf an, was man unter Demokratie versteht. Wenn man das wichtigste Lebenselixir derselben betrachtet, die Meinungsfreiheit, sind viele Journalisten Zwangsdemokraten. JL hängt da so zwischen den Seilen. Einerseits ist er z.B. (nach Selbstauskunft) ein Fan der amerikanischen Verfassung, andererseits kann er mit deren Rigidität hinsichtlich der Meinungsfreiheit nicht viel anfangen.

    Diagnose also: Demokrat aus Überzeugung,in emotialen Krisen zu antidemokratischen Reflexen neigend, die aber per Volition gut beherrschbar sind.

    • 8. Januar 2012 um 10:27 Uhr
    • riccardo
  536. 554.

    Vor 30 Jahren zu Zeiten von Monty Python wäre die Seite Nürnberg 2.0 ein Gaudi gewesen, über das man in Titanic und im Schweibenwischer gelacht hätte, weil das eh niemand erst nehmen konnte.

    Nachdem nun die indirekten Drohungen von islamischer Seite, die zum Untertauchen von Redeker, zur Flucht von Hirsi Ali und zur Ermordung von van Gogh geführt haben, allmählich bis in die hinteren Winkel der Hirne der Gutmenschen gedrungen sind, sieht die Situation anders aus: Solche verückten indirekten Drohungen können tatsächlich gefährlich werden.

    Bei den Drohungen von islamischer Seite kann man das als Gutmensch noch verdrängen, und es flutscht dann doch ins Bewusstsein, wenn so eine Drohung von der rechten Seite kommt.

    Darum dieser Zwiespalt bei Jörg Lau: Einerseits ist das Realsatire, andererseits vielleicht doch nicht. Und rechts, das ist – ganz im Gegensatz zu Islam – zu allem fähig!

    • 8. Januar 2012 um 11:02 Uhr
    • FreeSpeech
  537. 555.

    @Gimpler

    Sie lassen sich von einem Zyniker im Kreis herumhetzen. Diskussionen um Details sind völlig irrelevant, darum hat er den Spass daran. Ein Ergebnis werden Sie nie bekommen, er wird einfach auf immer neuen Details herumreiten, solange Sie darauf antworten, denn er hat auf nichts eine wesentliche Antwort und zu nichts eine wesentliche Meinung. Und er bindet Ihre Zeit, damit Sie nicht woanders argumentieren können.

    Wenn Sie weitermachen, erfüllen Sie allerdings eine soziale Funktion: Er hat endlich jemanden, der sich mit ihm beschäftigt.

    • 8. Januar 2012 um 11:10 Uhr
    • FreeSpeech
  538. 556.

    Ein halbes Jahr vor Beginn des Arabischen Frühlings erschien
    die aus heutiger Sicht prophetische Produktion:

    „The Three Terrors“ mit heute einer gut 3/4 Mio. hits.

    http://www.youtube.com/watch?v=VmffgIqlAYA

    Überwiegend anerkennen die Userkommentare die Professionalität und Weitsicht der Macher von LatmaTV. Eine Minderheit (?) huldigt jedoch einer bizarren Dreifaltigkeit aus völkischem Türkentum, einem hinzugezogenen Islam und einer offenen Hitlerverehrung. Ein Durchzählen dieses Phänomens würde sich mal lohnen; die user sind Musikfans, z.Tl. aus Deutschland und wirken ansonsten auf ihren Kanälen unauffällig; „zur Sache“ aber geht es so:

    „we turkish people are world wide, whenever the 3rd world war will come, belive me. we got europe under controll. think about how many turkish people live in europe, only 1,5million in germany.. what about netherlands, belguim, france, etc.
    iran will fuck america anyway with their atombomb. the world will be all muslims!
    AND
    EVERY TURK IS A BORN SOLDIER!!!!!!!!
    EskisehirliWarrior vor 4 Tagen

    soon enough we will restablish the ottoman empire and start killing all of europe again
    oguzhann14 vor 3 Wochen

    if i look this fucking zionst jewish extremist then i think hitler was great man , 6.000.000 killed jews by hitler god bless hitler for this good work, if the time will come we will open new gas camber and brun any fucking zionist jewish, israel will be desteroyed, and this good for the world. derselbe auf deutsch:

    Studie: Muslime beherrschen Brüssel , insallah beherrschen die Muslime in kürze ganz EU, dann gibt es keine angriffskriege gegen über andere staaten, EU ist TError, wenn islam europa erobert gibts frieden und dass ende israels ist nicht in weiter ferne

    fucking jewish cunts, poor adolf couldnt finish his job properly, we TURKS shall do in time…
    AtillasChildren vor 1 Monat

    why you dont go back home to europe??? ohh there is no auswitz more.. so you have to wait for a while till they build a new one…
    MrAltughan vor 1 Monat

    carefull jews every muslim will turn into a guy like hitler,and the REAL HALOUQUST will come :)
    3ziz93 vor 3 Monaten
    shut up stateless!!! you sell yourself to israel! fucking stateless… i am from turkey and u? stateless bich! fuck off now. When you have a homeland you can discuss with me. Fuck yourself there is no kurdistan!!!
    conqueror1986 vor 3 Monaten
    I think that Hitler did a big mistake he should have Killed all the jews of the face of the earth you motherfucker. Turkey is not a part of Europe. We Turks own EUROPE own MIDDLEEAST own CENTRAL ASIA own NORTH AFRICA. It was a big game that EUROPE played with us and they stole OUR land. I HOPE that with premier Erdogan we can take OUR LAND back. And then there is one way to the Israel and thats into the sea. Hitler was a great general“

    • 8. Januar 2012 um 11:18 Uhr
    • Thomas Holm
  539. 557.

    Thomas Holm

    Das sind Internet-Rambos. Was wollen Sie damit beweisen Holm? Wenn man jüdische radikale Jugendliche befragt, dann kommen die selben Statements.

    Die Türkei ist ein tief gespaltenes Land. Möchtegern Osmanen auf der einen Seite, Kemalisten, Aleviten, Kurden(PKK nah 90%)

    Selbst die Lazen haben mehrheitlich kein Bock auf die AKP.

    Von den Kurden hier, bekommen die Neo-Osmanen schon reichlich auf die Fresse.

    Die Türkei ist nur dann stark, wenn sie ihren inneren ethnischen Zusammenhalt bewahrt. Den hatte Atatürk mit der Gründung der Türkei geschaffen.
    Wenn Erdogan, unumstritten der größte Führer nach Atatürk nicht mehr da sein sollte, dann ist es vorbei mit den Neo-Osmanischen träumen oder glaubt man, die Erdogans wachsen auf den Bäumen. Nach Atatürk kam ja auch nichts mehr, bis Erdogan.

    Herr Erdogan sollte die Türkei wirtschaftlich weiterhin vorantreiben und den Kurden-Konflikt lösen, dann würde er einen würdigen Platz in den Geschichtsbüchern sicher haben.

    • 8. Januar 2012 um 12:04 Uhr
    • Cem Gülay
  540. 558.

    @ Cem Gülay

    „Was wollen Sie damit beweisen Holm?“

    Darüber bin ich mir, ehrlich gesagt, nicht vollkommen im klaren.

    „Das sind Internet-Rambos“

    Rambo war nie für Hitler und nie gegen Juden; er soll ja aus Hollywood stammen.

    Rambo hatte definitiv keine Blonde Glatze.

    Nach Erdogan (Krebs) so scheint mir, wird die Wucht aus der AKP-Politik wohl raus sein.

    “ den Kurden-Konflikt lösen“

    Das ist die Chance, deren Zeit wohl gerade abläuft.

    Die Spezial-Rambos von der Luftwaffe und die Erkrankung Erdogans resultieren anscheinend in einem Abseits-Bleiben der Türkei von der Syrisch-Irakischen Szene.

    Man scheut die Verwicklung – was völlig nachvollziehbar ist – aber man setzt sich damit auf mittlere Frist einer Infektionswirkung aus, die von einem immer weiter eskalierenden Schlachten unter den Arabischen Nachbarn ausgehen wird.

    Wir werden sehen, wie sich in der Türkei ein unbewegtes Zugucken beim platt gemacht werden der Sunniten gehabt; ob die Haltung: Na ja, es sind halt Araber; die Überhand behält.

    „Wenn man jüdische radikale Jugendliche befragt, dann kommen die selben Statements.“

    Europa erobern ? Irgendwelche Massentötungen fortsetzen ?

    Radikale jüdische Jugendliche sind halt angepisst von den Arabern; so
    wie Türken, Kurden und Perser auch – jeder etwas auf seine Art. Normal.

    Ich habe gesagt, was ich für die Chance der Türkei halte; und ich meine, dass es sehr finster wird, wenn die nicht genutzt wird, wobei klar ist, dass in der Chance auch wieder eigene Risiken stecken.

    Eine Lage zum: Über den Schatten springen müssen.

    • 8. Januar 2012 um 12:43 Uhr
    • Thomas Holm
  541. 559.

    @FreeSpeech

    „Und er bindet Ihre Zeit, damit Sie nicht woanders argumentieren können.“

    Na, lässt du endlich mal bisschen deine Intentionen durchblicken? Dass du nur hier bist, um Agenda Setting zu betreiben und deine faschistischen Thesen zu verbreiten ist für den aufmerksamen Beobachter ja nix neues. Ich danke dir trotzdem für deine Offenheit.

    • 8. Januar 2012 um 12:47 Uhr
    • Hein_W
  542. 560.

    @ FreeSpeech „Sie lassen sich von einem Zyniker im Kreis herumhetzen. Diskussionen um Details sind völlig irrelevant, darum hat er den Spass daran. Ein Ergebnis werden Sie nie bekommen, er wird einfach auf immer neuen Details herumreiten, solange Sie darauf antworten, denn er hat auf nichts eine wesentliche Antwort und zu nichts eine wesentliche Meinung. Und er bindet Ihre Zeit, damit Sie nicht woanders argumentieren können.“

    Da ist etwas dran, aber er greift mich persönlich hier an, weil er sich vor mir fürchtet. Sein Ausbruch, wo er klar seine verfassungsfeindliche Gesinnung zum Ausbruch brachte, das war es mir wert. Er wollte mir den Mund verbieten, weil ich von Immigranten einen Eid auf die Verfassung eingefordert habe. Ich möchte nämlich, dass die Leute, die hier mitlesen, erkennen, dass diese Gesinnung kein Hirngespinst kranker Rechtspopulisten ist, sie ist weit verbreitet.

    Weil ich hier die Wahrheit über den Islam ungeschminkt ausspreche, versucht er das zu verdecken. Deshalb versucht er mir die Kompetenz abzusprechen. Ich könne den Koran nicht richtig auslegen. Ich könne nicht ausreichend Arabisch (er selber wahrscheinlich noch weniger als ich). Dann zitiere ich eine Auslegung von Al Az-har, das sei keine orthodoxe Auslegung sondern nur diejenige einer Madhab, dann beweise ich, dass es laut Al Az-Har orthodox ist usw…

    Im Endeffekt habe ich Recht behalten. Es ist aber der systematische Versuch, die Wahrheit, die ihm sehr wohl bewusst ist, zu verdecken. Das ist Taqyia in Aktion. Zum Schutz der eigenen Religion Täuschen, Tricksen und Lügen. Hier sieht man es in Aktion. Man muss einfach nur einmal die Scheuklappen ablegen und klar hinschauen.

    Lest einfach, was 35/42 hier so von sich gibt. Das ist Islam live!

    Im nächsten Thread haben sich auch ein paar Moslems zu Wort gemeldet. Seltsamerweise wird da der gleiche Kram präsentiert, einschließlich klarer Täuschungs- und Verneblungsversuche über den Inhalt der Religion. Gott sei Dank durfte jemand anderes das aufdecken.

    Misstrauen ist also absolut gerechtfertigt. Es speist sich aus Erfahrung – je mehr man damit zu tun hat, desto misstrauischer wird man in der Regel. Und das Misstrauen speist sich aus einem islamischen Dogma, das Taqiyya heißt. Das sind keine leeren Worte, sondern das ist gelebte Wirklichkeit.

    Noch wird man hier für verrückt erklärt oder als Salafist bezeichnet, weil man es ausspricht. Bald wird man jene als naiv bezeichnen, die es leugnen.

    • 8. Januar 2012 um 12:51 Uhr
    • Gimpler
  543. 561.

    @ Gimpler

    „für verrückt erklärt oder als Salafist bezeichnet“

    Etwas anspruchvoller war sie schon …

    „Salafismus unter umgekehrten normativen Vorzeichen.”

    … die Anmerkung des Mitbloggerns N. Neumann, die es höchstblogmasterisch verdient, nicht im Rauschen unterzugehen.

    Die Komplexität des Mitbloggerns N. Neumann ist zumeist von nichtreduzierbarem Gehalt.

    • 8. Januar 2012 um 13:04 Uhr
    • Thomas Holm
  544. 562.

    @Gimpler

    Da ist etwas dran, aber er greift mich persönlich hier an, weil er sich vor mir fürchtet.

    Der fürchtet nichts. Mit den Angriffen und Ihren Reaktionen spürt er sich wenigstens ein bisschen, mehr ist nicht dahinter. Aber im Grunde ist dem alles wurst.

    • 8. Januar 2012 um 13:16 Uhr
    • FreeSpeech
  545. 563.

    @Thomas Holm

    Die Komplexität des Mitbloggerns N. Neumann ist zumeist von nichtreduzierbarem Gehalt.

    Oder geschraubt, wie die Salafismus-Bemerkung, die ich offengestanden nicht wirklich verstehe, im Zusammenhang und mit den später gelieferten Erläuterungen zusammen erst recht nicht.

    • 8. Januar 2012 um 13:20 Uhr
    • FreeSpeech
  546. 564.

    @Hein_W

    Vielleicht haben Sie ja nächsten Samstag mal Erfolg bei einer Frau, Sie sollten die Hoffnung nie aufgeben.

    • 8. Januar 2012 um 13:23 Uhr
    • FreeSpeech
  547. 565.

    @ FS

    die ich offengestanden nicht wirklich verstehe, im Zusammenhang und mit den später gelieferten Erläuterungen zusammen erst recht nicht.

    Das war in der Tat lau.

    • 8. Januar 2012 um 13:39 Uhr
    • marriex
  548. 566.

    „Salafismus unter umgekehrten normativen Vorzeichen“

    Das ist eine pseudo-intellektuelle Phrase und nichts anderes als ein Argumentum Ad Hominem. Wer etwas anderes glaubt als Herr Neumann ist ein böser Mensch, Basta!

    So kann man nicht miteinander reden. Anstatt rationale Argumente zu liefern, werden Giftpfeile verschossen.

    Wer meint, dass Taqiyya ein Hirngespinnst ist, der erkläre sich bitte

    Reliance of the Traveller, Seite 744

    „Permissible Lying“

    r8.2 The Prophet (Allah bless him and give him peace) said,

    „He who settles disagreements between people to bring about good or says something commendable is not a liar.“

    This much is related to both Bukhari and Muslim, with Muslim’s version recording that Umm Kuthum added,

    „I did not hear him permit untruth in anything people say, except for three things: war, settling disagreements, and a man talking with his wife or she with him (A: in smoothing over differences).“

    This is an explicit statement that lying is sometimes permissible for a given interest, scholars having established criteria defining what types of it are lawful. The best analysis of it have seen by Imam Abu Hamid Ghazali, who says: „Speaking is a means to achieve objectives. If a praiseworthy aim is attainable through both telling the truth and lying, it is unlawful to accomplish through lying because there is no need for it. When it is possible to achieve such an aim by lying but not telling the truth, it is permissible to lie if attaining the goal is permissible (…) and obligatory to lie if the goal is obligatory.“

    Das geht immer so weiter. Fazit: Es ist orthodoxe Lehre des sunnitischen Islam, dass zur Verteidigung der Religion gelogen werden darf. Ja, Lügen kann sogar zur Pflicht werden.

    Wie gesagt, das ist orthodoxe islamisch Doktrin gemäß der berühmtesten und angesehensten islamischen Universität weltweit, Al Azhar in Ägypten.

    • 8. Januar 2012 um 14:06 Uhr
    • Gimpler
  549. 567.

    @FreeSpeech

    Keine Sorge. Was steht denn bei dir noch so heute an? Noch ein paar Morddrohungen formulieren und den Pranger putzen?

    • 8. Januar 2012 um 14:08 Uhr
    • Hein_W
  550. 568.

    @ Hein_W

    „Was steht denn bei dir noch so heute an?
    Noch ein paar Morddrohungen formulieren und den Pranger putzen?“

    Wenn es Assad nicht gäbe, könnte man Leute wie Sie nervig finden.

    • 8. Januar 2012 um 14:38 Uhr
    • Thomas Holm
  551. 569.

    @Thomas Holm

    Ich finde ihn ganz nützlich. Wie mein Informatik-Oberassistent sagte: So kann man auf 0 Kelvin eichen.

    So, und nun zurück zum Kaminfeuer. Das Wetter ist ja wirklich traurig.

    • 8. Januar 2012 um 14:47 Uhr
    • FreeSpeech
  552. 570.

    Wenn es richtig zur Sache geht, dann werden die Islamkritikerkritiker und/oder Islamapologeten mucksmäuschenstill. Es wird höchstens noch etwas Dreck auf die Islamkritiker in Form eines Argumentum ad Hominem geschleudert. Rationale Argumente? NADA! Das war’s!

    Wenn man die eigene Position so schlecht verteidigen kann, dann sollte man sich überlegen, ob man die Position nicht aufgeben sollte. Nur mal so ein Tipp!

    • 8. Januar 2012 um 14:54 Uhr
    • Gimpler
  553. 571.

    -> Gimpler

    […],dann sollte man sich überlegen, ob man die Position nicht aufgeben sollte.

    Sie müssen noch viel lernen als „Islamkritiker“. 😉

    • 8. Januar 2012 um 15:49 Uhr
    • 42
  554. 572.

    Thomas Holm

    Ich hatte mal gesagt, dass Herr Erdogan ein Führer ist, aber ohne Armee.

    Dazu stehe Ich. Die Berufssoldaten in der Türkei, sind mehrheitlich absolut Kemalistisch. Jeder Offizier der im Knast kommt, lässt den Unmut bei den Soldaten wachsen.

    Man merkt sich das und am Ende wird abgerechnet. Der richtige Zeitpunkt ist noch nicht da.

    • 8. Januar 2012 um 16:00 Uhr
    • Cem Gülay
  555. 573.

    42:

    Sie müssen noch viel lernen

    Mete?

    • 8. Januar 2012 um 16:16 Uhr
    • Arjen van Zuider
  556. 574.

    @ 42

    „Sie müssen noch viel lernen als “Islamkritiker”. :wink:“

    Ich finde es schön, wie so prompt die Islamapologeten meine These bestätigen, denn das ist ein Argumentum ad Hominem, ein Angriff auf meine Person und nicht meine These. Was habe ich gesagt nochmal?

    Wenn es richtig zur Sache geht, dann werden die Islamkritikerkritiker und/oder Islamapologeten mucksmäuschenstill. Es wird höchstens noch etwas Dreck auf die Islamkritiker in Form eines Argumentum ad Hominem geschleudert. Rationale Argumente? NADA! Das war’s!

    • 8. Januar 2012 um 16:24 Uhr
    • Gimpler
  557. 575.

    AVZ

    ,-)

    • 8. Januar 2012 um 16:26 Uhr
    • Cem Gülay
  558. 576.

    @ Cem Gülay

    „Man merkt sich das und am Ende wird abgerechnet. Der richtige Zeitpunkt ist noch nicht da.“

    Das habe ich auch schon mal heimlich gedacht, aber bisher nicht zu schreiben gewagt.

    Über dem Stützpunkt der 14. (Kommando-)Brigade in Kırıkhan im Gouvernement Hatay ist vier Stunden lang eine Israelische Drone gekreist und wurde trotz alarmierter Luftabwehr und zwei aufgestiegenen Abfangjägern aus Diyarbakır* nicht behelligt.

    *prozionistische PKK-Piloten ?**
    **EIN WITZ !!!

    Rätsel, rätsel … über diese Kommandobrigade „Hawk-B“ (Luxus-Hubschrauber) werden wohl Kämpfer und Material nach Syrien gebracht.

    Hypothese I. Die Israelis wollten frecherweise gucken, ob die Salafis auch alle fünfmal täglich beten; haben sich also dafür interessiert, was da so abgeht und vielleicht später (!) mal so auch auf sie zukommt;

    Hypothese II Der ganze Stützpunkt ist samt Luftraum separates NATO-Operationsgebiet und von dort aus peilen die Israelis im Einverständnis mit der Nato nach Syrien herein, wegen der Nummerschilder an den Raketenwerfern.

    Die pro-Assad-Inspekteure der Arabischen Liga haben schon beantragt, dass sie gerne mal Hatay inspizieren wollen; wird Katar aber wohl mal wieder verhindern.

    http://www.todayszaman.com/news-267548-israeli-heron-hovered-over-hatay-for-four-hours.html

    „14th Hawk B. Brigade Command“

    Das haben sie wohl falsch ins Englische übersetzt, es handelt sich nach meinem Verdacht nicht um die Befehlsstelle einer Hawk B Brigade, sondern bei der Brigade handelt es sich um eine Kommando-Brigade, weil Hawk-B „stealth“ Eigenschaften haben soll.

    Assad hat 3 Millionen Gasmasken bei Putin geschoppt; ob das für alle Minderheiten reichen wird ?

    Meldung erst bei Taraf, dann bei debka, dann überall:

    Alda, wer hat hier Luftraum ?

    • 8. Januar 2012 um 16:34 Uhr
    • Thomas Holm
  559. 577.

    @Thomas Holm

    Nervig finde ich Neonazis, die Morgens vom Genozid träumen und Nachmittags den netten Schwiegersohn mimen. Aber hat wohl jeder andere Prioritäten.

    • 8. Januar 2012 um 16:55 Uhr
    • Hein_W
  560. 578.

    Thomas Holm

    Ein bisschen fies ist das schon, dass Ihre Landsleute den Türken die fehlerhaften Drohnen geliefert haben ,-)

    • 8. Januar 2012 um 16:56 Uhr
    • Cem Gülay
  561. 579.

    -> Gimpler

    Ich finde es schön, wie so prompt die Islamapologeten meine These bestätigen, […]

    Schön, dass Sie These als Formulierung benutzten. Ihrer nun sicher folgenden schlüssigen Beweisführung harre ich gespannt. 😉
    Bitte achten Sie dabei auf die Hinweise der anderen Foristen, begründen/verifizieren Sie die Unterstellung Islamapologete(n), Dreck auf […] geschleudert, (Ir)Rationale Argumente.
    Werden Sie dabei konkret: Ist „DER Islam“, an ihn Glaubende oder „DIE“ Religion als solches Ihre Intention, in der Art, wie sie argumentieren, zu argumentieren? Leiden Sie dabei? Fürchten Sie sich vor etwas? Etwa vor Überfremdung? Vor dem Fremden als Solches? Ist Ihnen Leid angetan worden?

    • 8. Januar 2012 um 16:57 Uhr
    • 42
  562. 580.

    „Schön, dass Sie These als Formulierung benutzten. Ihrer nun sicher folgenden schlüssigen Beweisführung harre ich gespannt. “

    Den Beweis haben sie geliefert, schon vergessen?

    Fragen sind keine Argumente. Also, verteidigen sie den Islam. Beweisen sie, das der Islam die Religion der Wahrheit ist.

    • 8. Januar 2012 um 17:03 Uhr
    • Gimpler
  563. 581.

    „Leiden Sie dabei? Fürchten Sie sich vor etwas? Etwa vor Überfremdung? Vor dem Fremden als Solches? Ist Ihnen Leid angetan worden?“

    Diese Suggestivfragen sind übrigens alle Ad-Hominem, Angriffe auf meine Person! Mit der Sache haben sie nichts zu tun.

    „Wenn es richtig zur Sache geht, dann werden die Islamkritikerkritiker und/oder Islamapologeten mucksmäuschenstill. Es wird höchstens noch etwas Dreck auf die Islamkritiker in Form eines Argumentum ad Hominem geschleudert. Rationale Argumente? NADA! Das war’s!“

    • 8. Januar 2012 um 17:13 Uhr
    • Gimpler
  564. 582.

    -> Gimpler

    Beweisen sie, das[s] der Islam die Religion der Wahrheit ist.

    Warum so sparsam? Das einzige, was ich gesagt habe ist, dass Europa verloren ist! Das „beweist“ folgender Link: http://kath.net/detail.php?id=34627 .Lächerliche 20 Kommentare dazu… Wo waren Sie?

    Und nun lassen Sie sich bitte zu #579 ein. Ich bleibe weiterhin gespannt!

    • 8. Januar 2012 um 17:14 Uhr
    • 42
  565. 583.

    Beweisen sie, das[s] der Islam die Religion der Wahrheit ist.

    „Warum so sparsam? Das einzige, was ich gesagt habe ist, dass Europa verloren ist! Das “beweist” folgender Link: http://kath.net/detail.php?id=34627 .Lächerliche 20 Kommentare dazu… Wo waren Sie?

    Und nun lassen Sie sich bitte zu #579 ein. Ich bleibe weiterhin gespannt“

    Kein Rationales Argument. Hat mit der Frage, ob der Islam die richtige Religion ist, nichts zu tun.

    • 8. Januar 2012 um 17:17 Uhr
    • Gimpler
  566. 584.

    Gimpler

    Ich will doch noch was sagen zur Pädophilie sagen.

    Ich glaube die deutsche Gesellschaft hat ernsthafte Probleme mit seinen eigenen Pädophilien Fällen. Man braucht nur die Zeitungen aufzuschlagen. Die Namen, Jörg, Peter, Michael usw. 10 jährige Mädchen, Jungs verschwinden hier oder da. Die Dunkelziffer in den Familienkreisen will ich gar nicht wissen. Katholische Priester wissen wir ja. Weltweit, wird es wohl jährlich 100 Tausende Fälle geben oder? Vergessen Sie den Kinder-sex-Tourismus nicht, trotz harter Strafen. Wenn man es legalisieren würde, dann wären es wohl möglich Millionen Fälle jährlich

    Wenn Spinner heute in Afghanistan, Pakistan solche Ehen abschließen im Sinne des Islam, dann finde ich es auch gruselig, aber ehrlicher, als die Heuchelei der westlichen Pädophilen- Problematik

    • 8. Januar 2012 um 17:21 Uhr
    • Cem Gülay
  567. 585.

    @ Cem Gülay

    „Ein bisschen fies ist das schon, dass Ihre Landsleute den Türken die fehlerhaften Drohnen geliefert haben ,-)“

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es Klagen von Erdogan (auch persönlich) dass die Israelis irgendwelche Wartungsarbeiten an den Dronen nicht mehr richtig ausführen würden, zu einer Zeit, als gerade Kandilberge- und Zypernstress war und im dem Zusammenhang soll Libermann dann auch mit der PKK gedroht haben.

    „Ihre Landsleute “

    Meine Staatsangehörigkeit rechtfertigt kein grosses „I“.

    Is‘ nur, falls ich mal ermordet werde, dass dann nicht der Verlust
    eines Israeli betrauert wird. Manche Leute bringen ja alles fertig.

    • 8. Januar 2012 um 17:23 Uhr
    • Thomas Holm
  568. 586.

    @ Cem Gülay

    Da gibt’s einen gravierenden Unerschied. Bei uns ist Pädophilie verboten und wird staatlich verfolgt und bestraft. Im Islam ist Pädophilie erlaubt. Wieso? Weil es Mohammed praktiziert hat.

    Das ist auch wieder das Tu QuoQue Argument. Damit kann man Pädophilie nicht rechtfertigen.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Tu_quoque

    • 8. Januar 2012 um 17:26 Uhr
    • Gimpler
  569. 587.

    Gimpler

    Ich rechtfertige gar nichts. Ich beschreibe Fakten. Sorry, aber wenn ein Boetticher( 41) eine 16 Jährige vögeln darf, weil das Gesetz es erlaubt, ist es moralisch trotzdem verwerflich und das Gesetz scheiße.

    • 8. Januar 2012 um 17:31 Uhr
    • Cem Gülay
  570. 588.

    Hat aber mit dem Islam nichts zu tun und erst recht nichts mit Pädophilie:

    Der Begriff Pädophilie (von griechisch παῖς pais „Knabe, Kind“ und φιλία philia „Freundschaft“) bezeichnet das primäre sexuelle Interesse an Personen, die noch nicht die Pubertät erreicht haben.

    Nach sexualmedizinischer Definition richtet sich das sexuelle Interesse der Pädophilen auf Kinder vor Beginn der Pubertät im Sinne der biologischen Geschlechtsreifung.[4][30] Da die Ausprägung der sekundären Geschlechtsmerkmale bei Kindern individuell sehr verschieden einsetzen kann, sind exakte Altersangaben nicht möglich. Im Allgemeinen ist das primäre Interesse der Pädophilen auf Kinder von etwa 4–14 Jahren ausgerichtet, wobei es zwei Gipfel in der Alterspräferenz gibt: Der eine Gipfel liegt bei fünf bis sechs Jahren, der andere bei elf bis zwölf Jahren.[30] Das sexuelle Begehren ist beim konkreten Pädophilen in der Regel auf einen dieser beiden Abschnitte beschränkt, erlischt in der Regel aber spätestens bei der Ausprägung sekundärer Geschlechtsmerkmale beim Kind.

    Mohammed hat bereits sexuelle Praktiken an der 6-jährigen Aischa durchgeführt. Im Englischen Thighing genannt:

    http://www.youtube.com/watch?v=_RMUyAy9zU0

    Da wird Klartext gesprochen!

    Als Aischa 9 war, hat er den Geschlechtsverkehr vollzogen.

    • 8. Januar 2012 um 17:39 Uhr
    • Gimpler
  571. 589.

    In Malaysia werfen die einen Islamisten den anderen vor, falsch* gepoppt zu haben. 20 Jahre Knast und die Spaltung der dortigen Ummah drohen.

    *aber über 18 !

    A Malaysian court is expected to decide whether opposition leader Anwar Ibrahim is guilty of sodomy.

    Ibrahim says the trial – the second time he has faced similar charges in court – is part of a continued government plot against him.

    http://www.youtube.com/watch?v=OjXnf99uxKo

    • 8. Januar 2012 um 17:46 Uhr
    • Thomas Holm
  572. 590.

    Glimper

    Wenn ein 18 jähriger mit ne 15 Jährigen Sex praktiziert, dann ist es Strafbar, aber ein alter Sack wie Böeticher sich an einem 16 Jährigen vergeht und von Liebe faselt und dabei heult, ist legal.

    Diese moralischen Gesetze kannst du knicken. Typisch, von älteren Männern gemacht.

    Ist Pädophilie in islamischen Ländern erlaubt? Ab wann ist Geschlechtsverkehr gestattet. Kann mich jemand aufklären?

    • 8. Januar 2012 um 17:50 Uhr
    • Cem Gülay
  573. 591.

    -> Gimpler

    Kein Rationales Argument. Hat mit der Frage, ob der Islam die richtige Religion ist, nichts zu tun.

    Sie weichen aus/zurück „Gimpler“!

    btw: Wenn CG Pädophilie ins Spiel bringt, ist es müßig, geradezu andere Intentionen rechtfertigend, hier nur auf den Propheten zu verweisen! Es ging um das HEUTE! Und um den Umstand,
    dass Pädophilie ein Umstand ist, der areligös betrachtet werden muss.
    Und als Verbrechen bestraft!

    • 8. Januar 2012 um 17:50 Uhr
    • 42
  574. 592.

    „Wenn ein 18 jähriger mit ne 15 Jährigen Sex praktiziert, dann ist es Strafbar, aber ein alter Sack wie Böeticher sich an einem 16 Jährigen vergeht und von Liebe faselt und dabei heult, ist legal.

    Diese moralischen Gesetze kannst du knicken. Typisch, von älteren Männern gemacht.“

    Bitte erkläre, was das mit dem Islam zu tun hat!

    Na klar ist Pädophilie in islamischen Ländern erlaubt. Nachdem Chomeini im Iran an die Macht kam, wurde das Heiratsalter auf 9 für Mädchen gesenkt. Es gibt weitere Beispiele.

    Auch die Zwangsheirat ist im Islam erlaubt. Da zitiere ich doch glatt wieder mein Scharia-Handbuch;-) „The Reliance of the Traveller“; Seite 522:

    Guardians hwo may marry a virgin to a man without her consent

    m3.13 Guardians are of two types, those who may compel their female charge to marry someone, and those who may not.

    (1) The only guardians who may compel their charge to marry are a virgin bride’s father or father’s father, compel meaning to marry her to a suitable match (def: m4) without her consent.

    Ja ja, das hat alles NICHTS mit dem Islam zu tun. Ich SCHWÖR! 😉

    Weiter geht’s

    „…Whenever the bride is a virgin, the father or father’s father may marry her to someone without her permission, though it is recommended to ask her permission if she has reached puberty. A virgin’s silence is considered as permission….“

    Also ist es empfehlenswert (aber nicht erforderlich) nach der Zustimmung der Braut zu fragen, wenn sie die Pubertät erreicht hat. Andernfalls ist es nicht nötig!

    • 8. Januar 2012 um 18:11 Uhr
    • Gimpler
  575. 593.

    @42

    Richtig, es geht um heute.

    Die Pädophilie der Priester wird verfolgt. Wie die zum Thema gehört (ausser mit tu quoque), müssten Sie noch erklären. Diese Pädophilie ist nicht Verhaltensnorm, sondern Verhaltensabweichung.

    Beim Propheten hingegen geht es um das Vorbild, den perfekten Menschen, wie ihn Faruk hier so schön erklärt hat, also um eine Verhaltensnorm.

    • 8. Januar 2012 um 18:15 Uhr
    • FreeSpeech
  576. 594.

    Freesppech

    Wurden die Priester bestraft? Sitzen sie in staatlichen Gefängnissen oder gilt für sie eine Sonderregelung

    • 8. Januar 2012 um 18:18 Uhr
    • Cem Gülay
  577. 595.

    @CG

    Der Unterschied zwischen Pädophilie als Verbrechen und Pädophiolie als Erfüllen des Vorbildes ist meines Erachtens nicht gar so schwer zu begreifen.

    Beides ist bei uns strafbar, erschreckend ist nur, dass es eine Gruppe gibt, die sowas religös begründet (wenn Priester vögeln, ist dass noch lange keine religöse Begründung).

    • 8. Januar 2012 um 18:20 Uhr
    • FreeSpeech
  578. 596.

    Freespeech

    Religiös begründet wäre absolut inakzeptabel und schlimmer

    • 8. Januar 2012 um 18:23 Uhr
    • Cem Gülay
  579. 597.

    Wurden die Priester bestraft? Sitzen sie in staatlichen Gefängnissen oder gilt für sie eine Sonderregelung

    Fragen Sie in den einzelnen Ländern nach. Oder wollen Sie unterstellen, da gehe nichts?

    Erstens braucht es eine Anklage, die muss erst mal gemacht werden, dazu braucht es dann noch Beweise, und dann darf der wohl auch noch eine Gegendarstellung abgeben, und erst danach geht’s dann mal vor Gericht, sofern die Klage glaubhaft ist und die Tat nicht verjährt.

    Manchmal frage ich mich, wo Ihre Knöpfe sind.

    • 8. Januar 2012 um 18:25 Uhr
    • FreeSpeech
  580. 598.

    Religiös begründet wäre absolut inakzeptabel und schlimmer

    Ist, Herr Gülay, ist, nicht wäre.

    • 8. Januar 2012 um 18:27 Uhr
    • FreeSpeech
  581. 599.

    Freespeech

    Wieso, seit 10 Jahren hören wir von diesen Fällen. USA, Irland. Hätte ja sein können, Sie wissen was

    • 8. Januar 2012 um 18:27 Uhr
    • Cem Gülay
  582. 600.

    Dieses Scharia-Handbuch ist eine absolute Fundgrube. Ich kann es nur jedem empfehlen. Es soll sogar noch politisch korrekt geschönt sein, der Abschnitt über Sklaverei wurde ausgelassen. Der Zweck dient der Anleitung der muslimischen Gemeinde in der Fremde. Daher der Titel „Reliance of the Traveller“

    Denn der Sklavenhandel im Sudan und die Piraterie vor Somalia hat ganz bestimmt NICHTS mit dem Islam zu tun. Dass die Piraterie just zu dem Zeitpunkt ausbrach als die Islamistischen Milizen die Kontrolle über das Land übernommen hatten, das war ZUFALL. Ich SCHWÖR! 😉

    Das Buch wird von Muslimen in den höchsten Tönen gelobt. Hier die Buchbesprechungen auf Amazon:

    http://www.amazon.com/Reliance-Traveller-Classic-Islamic-Al-Salik/product-reviews/0915957728/ref=cm_cr_dp_hist_5?ie=UTF8&showViewpoints=0&filterBy=addFiveStar

    • 8. Januar 2012 um 18:30 Uhr
    • Gimpler
  583. 601.

    @Cem Gülay

    Wieso, seit 10 Jahren hören wir von diesen Fällen. USA, Irland. Hätte ja sein können, Sie wissen was

    Wie meinen Sie das?

    Das meiste dürfte verjährt sein. Die kath. Kirche in den USA hat sich übrigens schier oder ganz bankrott gezahlt mit Abgeltungen. Das in Irland ist einigermassen neu auf dem Tapet. Da weiss wohl Miriam mehr.

    Hier im Blog geht es aber um die Lehre, nicht um die fehlbaren Individuen.

    Da sieht es mit dem Islam sehr schpeziell aus.

    • 8. Januar 2012 um 18:33 Uhr
    • FreeSpeech
  584. 602.

    Freespeech

    Es ist eine absolut berechtigte Frage, ob katholische Priester oder ein Bischof vor ein weltliches Gericht kommen. Oder, wenn die Tat an einem Messdiener auf Kirchengelände geschah, es intern ein Kirchengericht gibt.

    • 8. Januar 2012 um 18:34 Uhr
    • Cem Gülay
  585. 603.

    @ CG, FS

    „Wurden die Priester bestraft? Sitzen sie in staatlichen Gefängnissen oder gilt für sie eine Sonderregelung“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_römisch-katholischen_Kirche

    86 mal Stichworttreffer „Verurteilt“

    • 8. Januar 2012 um 18:34 Uhr
    • Thomas Holm
  586. 604.

    Da will man als Super-Top Checker was lernen und man wird wieder angemault

    • 8. Januar 2012 um 18:36 Uhr
    • Cem Gülay
  587. 605.

    @Gimpler, 600

    In Fiqh az Zakat von Al Qaradawi steht übrigens dasselbe, einfach mit anderen Wörtern. Es handelt sich also sozusagen um islamisches Allgemeinwissen.

    • 8. Januar 2012 um 18:37 Uhr
    • FreeSpeech
  588. 606.

    Ich höre immer nur Tu QuoQue!? Das ist ein logischer Fehlschluss und eine moralische Bankrotterklärung!

    Wo ist der Muslim, der sich hier hinstellt und seinen Glauben rechtfertigt? Wo? Wer sagt hier offen: Ja, der perfekte Mensch, Muhammad, hatte Sex mit einem 9-jährigen Mädchen und das war gut so!?

    Schweigen im Walde, Schweigen, Schweigen!

    Sie schweigen aus Scham. Das ist das einzig Gute daran.

    • 8. Januar 2012 um 18:40 Uhr
    • Gimpler
  589. 607.

    @cg

    Zum Thema ab welchem Alter darf man welches andere Alter beglücken, guckst Du hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzalter

    Was die 16-jährige angeht, das ist rechtlich nicht so einfach.
    Grob gesagt: wenn Herr Boettcher nichts bezahlt oder eine Zwangslage ausgenutzt hat, stand dem Vergnügen rechtlich nichts im Weg. (Zur Klarstellung, eine Zwangslage ausnutzen bedeutet nicht das er Zwang angewendet hätte, das wäre eine Vergewaltigung gewesen).

    Im übrigen findet sich in dem Artikel eine Übersichtskarte aus der hervorgeht das 16 Jahre ein übliches Alter für sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit ist.

    • 8. Januar 2012 um 18:42 Uhr
    • Mates
  590. 608.

    Gimpler

    Gehen Sie doch auf eine Pierre Vogel Kundgebung und wiederholen das. Dann haben Sie Eier, Eier……

    • 8. Januar 2012 um 18:43 Uhr
    • Cem Gülay
  591. 609.

    -> FreeSpeech

    (ausser mit tu quoque)

    Prinzipiell: Ihr kleines Wiki-Latinum geht mir auf die Nerven!
    Aber ich erkenne an, dass Sie Ihr Kind „Gimpler“ schützen wollen… Vergebens, wie sich herausstellte! 😉

    Beim Propheten hingegen geht es um das Vorbild, den perfekten Menschen,[…]

    Billigste Polemik, FreeSpeech! Ich formulierte wohl eineindeutig:

    […] dass Pädophilie ein Umstand ist, der areligös betrachtet werden muss.
    Und als Verbrechen bestraft!

    • 8. Januar 2012 um 18:46 Uhr
    • 77
  592. 610.

    @Gimpler

    „Schweigen aus Scham“…

    Das kommt mir unwahrscheinlich vor. Ein in der Wolle gefärbter Gläubiger schämt sich nicht Seines Propheten nur weil ein Deutscher Ihm eine Frage stellt. (Für die es im übrigen jede Menge „Begründungen“ gibt, z. B. Mondkalender, andere Ernährung und damit frühere Geschlechtsreife, Übersetzungsfehler, usw).

    Ich halte es für wahrscheinlicher das der kulturelle Hintergrund der meisten islamischen Kulturen eine offene Konfrontation nicht zulässt. Die Ehre ist schnell verletzt und wer will schon wegen einer dummen Frage eine Blutfehde riskieren.

    • 8. Januar 2012 um 18:47 Uhr
    • Mates
  593. 611.

    @Mates

    Thema ist hier der Islam und nicht die katholische Kirche. Lass Dich auf diesen Schwachsinn gar nicht ein.

    @Gimpler, 600

    In Fiqh az Zakat von Al Qaradawi steht übrigens dasselbe, einfach mit anderen Wörtern. Es handelt sich also sozusagen um islamisches Allgemeinwissen.

    Sehe ich genauso. Wenn die berühmteste und angesehenste Islamische Universität weltweit sagt, das ist die orthodoxe Lehre, dann ist das so. Aber hier in Deutschland weiß offenbar fast niemand irgendetwas darüber und unsere Islamvertreter tun alles dafür, damit es so bleibt.

    Wieso stellt sich Herr Mazyek nicht öffentlich hin und sagt: Ja, ich bin für die Zwangsheirat, denn das gehört zu unserer Religion? Statt dessen erzählt man uns, das habe mit der Religion nichts zu tun sondern sei nur kulturell bedingt.

    Taqiyya vom Feinsten!

    Aber halt, wer das behauptet, der ist „Salafist mit umgekehrtem Vorzeichen!“ Man, man, man…. Manche Leute, die es besser wissen müssten, halten die Augen und Ohren krampfhaft zu und hören nur das, was Ihnen gefällt. Anders kann das gar nicht funktionieren.

    • 8. Januar 2012 um 18:50 Uhr
    • Gimpler
  594. 612.

    Glimper

    Bestimmen Sie jetzt die Themen hier. Wüsste nicht, dass Sie hier Stamm-Blogger wären oder eine Sondergenehmigung vom Blog-Führer erhalten haben.

    Sind Sie zufällig Katholik und schämen sich für Ihre Priester

    • 8. Januar 2012 um 18:55 Uhr
    • Cem Gülay
  595. 613.

    @ Mates

    „Übersichtskarte aus der hervorgeht das 16 Jahre ein übliches Alter für sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit ist.“

    Die Farben für „11 oder weniger Jahre“ und „nur in der Ehe“
    sind dieselben. Die damit markierten Länder sind:

    Iran, Afghanistan, Pakistan, GCC-Raum, Jemen und eine Inselgruppe im Indischen Ozean.

    @ 77

    „Pädophilie ein Umstand ist, der areligös betrachtet werden muss“

    Die genannten Länder sind auf das strikteste als areligiös anzusehen.
    Dass sie vielleicht einen Schariah-Vorbehalt in der Verfassung haben,
    kann überhaupt nichts zur Sache tun.

    • 8. Januar 2012 um 18:56 Uhr
    • Thomas Holm
  596. 614.

    Wieso weicht man meinen Fragen über die katholischen Fälle aus.

    Alles Moslems hier, außer Holm

    • 8. Januar 2012 um 19:12 Uhr
    • Cem Gülay
  597. 615.

    Wo ist der Muslim, der sich hier hinstellt und seinen Glauben rechtfertigt? Wo? Wer sagt hier offen: Ja, der perfekte Mensch, Muhammad, hatte Sex mit einem 9-jährigen Mädchen und das war gut so!?

    Schweigen im Walde, Schweigen, Schweigen!

    Sie schweigen aus Scham. Das ist das einzig Gute daran.
    Ich schäme mich nicht.Durch dieser Vermahlung ist der Existenz der Islam gesichert.Viele Hadit wurden von Ihr weiter geleitet.Obwohl in EU geworben wird Islam sei Frauenfeindlich ist von der 1.minute an Frauenrechte gegeben Die Aischa ist als führungsperson angesehen worden.Sogar nach Muhammeds (SAV)tod war sie führend.
    Muhammed (Sav)hat von christen berichtet sie hätten den Gotteswort nicht geschützt,sogar geändert.Es gab kein Niederschrift.Deswegen war vom beginn an ein Pflicht jeden Ayet jeden hadith auswendig lernen ja nötig.Aischa war nicht irgend einem die Tochter sondern der 1.Kalif nach Prophet.Und hiess Abu Bekir.Er war ein reicher mann.
    Wenn man Scheuklappensicht hat kann man ja nur sexuelle vorwerfen.wir können heute aus religiösen grund mit einer Frau Mädchen noch nicht mal in einem zimmer sitzen
    Das sind paar Anhaltspunkte

    • 8. Januar 2012 um 19:21 Uhr
    • okumus
  598. 616.

    @77

    Kleines wiki-Latinum? Offensichtlich können Sie das nicht beurteilen.

    • 8. Januar 2012 um 19:28 Uhr
    • FreeSpeech
  599. 617.

    Wo ist der Muslim, der sich hier hinstellt und seinen Glauben rechtfertigt? Wo? Wer sagt hier offen: Ja, der perfekte Mensch, Muhammad, hatte Sex mit einem 9-jährigen Mädchen und das war gut so!?

    Gibt es noch weitere Muslime, die das Versteckspiel Leid sind und sich hier outen wollen wie okumus?

    • 8. Januar 2012 um 19:34 Uhr
    • Gimpler
  600. 618.

    Aus Sicht gläubiger Muslime, so erklärt uns okumus, habe der Prophet bewiesen, dass Kinder-kopulieren religionspädagogisch günstig verlaufen kann.

    Aus Sicht von Nichtmuslimen könnte dagegen eine solche Argumentation eher den Verdacht nahe legen, dass Aisha, um die es geht, in ihrem segensreichen Wirken für den Islam traumatische Erlebnisse auslebte.

    Vielleicht ist nicht ganz zufällig, dass die aus nichtmuslimischer Sicht nur als bedauernswertes Geschöpf zu bezeichnende Aisha eine der Hauptstreitfiguren ist im aufgetakteten Showdown von Sunniten und Schiiten; näheres für Interessierte bei:

    http://www.youtube.com/user/aishaKafir (etwas einseitig möglicherweise)

    „wir können heute aus religiösen grund mit einer Frau Mädchen noch nicht mal in einem zimmer sitzen“

    Autos ohne Bremsen.

    • 8. Januar 2012 um 19:35 Uhr
    • Thomas Holm
  601. 619.

    @okumus

    Glauben Sie den Unsinn?

    • 8. Januar 2012 um 19:37 Uhr
    • FreeSpeech
  602. 620.

    “wir können heute aus religiösen grund mit einer Frau Mädchen noch nicht mal in einem zimmer sitzen”

    Weil Sie sich nicht im Griff haben. Und das noch als Religion betrachten. Allez vous faire pendre ailleurs, wie der Franzose sagen würde.

    • 8. Januar 2012 um 19:40 Uhr
    • FreeSpeech
  603. 621.

    @ FS

    Er leidet drunter.

    „wir können heute aus religiösen grund mit einer Frau Mädchen noch nicht mal in einem zimmer sitzen”

    Andererseits weiss man nie, was er sonst machen würde in so einem Raum.

    Ich habe schon Leuten nach solche Diskussionen ins Gesicht geschrien:

    „Werden Sie bloss nicht Atheist !“ oder freundlicher: „Sorry Aufnahmesperre“.

    • 8. Januar 2012 um 19:44 Uhr
    • Thomas Holm
  604. 622.

    Ich habe schon Leuten nach solche Diskussionen ins Gesicht geschrien,…

    Wer schreit hört auf zu denken! ;wink;

    • 8. Januar 2012 um 19:48 Uhr
    • 77
  605. 623.

    Gimpler:

    Aber halt, wer das behauptet, der ist “Salafist mit umgekehrtem Vorzeichen!”

    Sie haben offenbar nicht verstanden, was Neumann gemeint hat. „Salafist unter umgekehrten Vorzeichen“ sind Sie, wenn Sie den Islam auf seine orthodoxe Auslegung reduzieren und jenen Menschen, die sich selber als „Moslem“ identifizieren, aber einer nicht-orthodoxen Auslegung anhängen, vorwerfen, sie seien entweder keine „echten“ Moslems oder aber würden über ihre wahre Gesinnung lügen. So als würden Sie jeden kirchensteuerzahlenden pro-forma-Katholiken, der Geschlechtsverkehr mit Kondomen treibt, als „kein echter Katholik“ bezeichnen.

    Eine gewisse Mitschuld für diese Pauschalisierung tragen allerdings auch viele „liberale Muslime“ bzw. „Kulturmuslime“, weil sie, wie viele Linke auch, an der Solidarisierungskrankheit leiden und „ihre“ Extremisten gegen Kritik „von außen“ verteidigen zu müssen glauben.

    • 8. Januar 2012 um 19:51 Uhr
    • Arjen van Zuider
  606. 624.

    @77

    Holm ist fähig, sich distanziert zu betrachten. Versuchen Sie’s mal.

    • 8. Januar 2012 um 19:52 Uhr
    • FreeSpeech
  607. 625.

    @Gimpler:

    „Thema ist hier der Islam und nicht die katholische Kirche. Lass Dich auf diesen Schwachsinn gar nicht ein.“

    Wenn ich mich recht erinnere, bzw. etwas hoch scrolle, dann ist das Thema hier eigentlich der Gewaltaufruf von „Nürnberg2.0″.

    @Cem:
    „Wieso weicht man meinen Fragen über die katholischen Fälle aus.“

    Das ist Taqiyya.

    Der älteste bekannte Fall von Zwangsheirat betrifft im Christentum Maria höchstselbst. Sie wurde mit 12 Jahren an Joseph verlobt, war dann mit 16 Schwanger und geheiratet hatten sie 2 Jahre später. Ob nun der mit 70 Lenzen etwas betagte Joseph, ob der christliche Gott, oder ob ein unbekannter Lover der leibliche Vater des Christkinds ist – das lasse ich mal offen. Sicher bin ich, dass frühe Ehen und früher (heute illegaler) Vollzug im Orient zur Zeit Jesu, und in Europa bis ins späte Mittelalter hinein, nicht unüblich waren.

    Wer weiß… vielleicht nehmen viele Priester durchaus Joseph als Vorbild ernst, müssen jedoch mit dem Zölibat leben, halten sich daher also vom weiblichen Geschlecht fern. Mit dem Zölibat kenne ich mich allerdings nicht aus. Ich bin kein versierter Christenheitskritiker.

    • 8. Januar 2012 um 19:52 Uhr
    • NDM
  608. 626.

    Wer weiß… vielleicht nehmen viele Priester durchaus Joseph als Vorbild ernst,

    Der ist wirklich gut.

    Ich dachte allerdings, dass nicht Joseph der Religionsgründer ist. Habe ich mit Jesses Gott also falsch geflucht und sollte in Zukunft Joseph Gott sagen?

    • 8. Januar 2012 um 19:59 Uhr
    • FreeSpeech
  609. 627.

    Syrer in Homs auf deutsch: Alles Lüge hier !

    Szene wie Westfernsehen im Kalten Krieg. 2.30-3.00

    http://www.youtube.com/watch?v=j57SaIUDIwo

    Schade um die Menschen, die nicht solche zynischen Wegredner sind,
    wie die, von denen wir hier eine Großpackung abgekriegt haben.

    • 8. Januar 2012 um 19:59 Uhr
    • Thomas Holm
  610. 628.

    -> FreeSpeech

    Holm ist fähig, sich distanziert zu betrachten.

    Wie jetzt? Er verlässt die ihm gegebene Hülle, entfernt sich räumlich von ihr und betrachtet sich hernach? Gibets n Video davon? Ich zahle Höchstpreise dafür. :mrgreen:

    • 8. Januar 2012 um 20:03 Uhr
    • 77
  611. 629.

    Ein Zyniker wertet ab, was ihm selbst eigentlich wert ist. Da er nicht glaubt, das begehrte Gut jemals selbst zu besitzen, setzt er alles daran, den Glauben anderer zu zerstören. Das Gut, das sie besitzen, oder doch zu besitzen begehren, ist nichts wert. Wenn sie dennoch an dessen Wert glauben, machen sie sich nur lächerlich und ernten dafür den Spott des Zynikers. Was ist das Schlimmste, das einem Zyniker passieren kann? Dass eine anderer den nWert des Gutes tatsächlich realisiert. Dann zerreisst es den Zyniker vor Neid.

    Der Autor muss 35/ 42 / 77 persönlich gekannt haben. Und noch ein paar weitere aus seiner Gemeinschaft.

    http://www.amazon.de/Neidisch-sind-immer-nur-anderen/dp/3406592147
    Seite 99

    • 8. Januar 2012 um 20:09 Uhr
    • FreeSpeech
  612. 630.

    @FS: Stimmt! Berechtigter Einwand! 😀

    Vielleicht dann deswegen Jungs:
    „Papst: Maria ein Vorbild für die ganze Kirche“

    http://www.domradio.de/news/artikel_55923.html

    bzw.:
    hxxp://www2.erzbistum-freiburg.de/Maria-Vorbild-im-Glauben.728.0.html

    „Indem Maria dem Worte Gottes ihre Zustimmung gab, wurde sie zur Mutter Jesu“

    Vielleicht glaubten die entsprechenden Priester ja, auf diese Weise schwanger zu werden. (Jetzt komm mir bitte niemand mit Sexualkundeaufklärung. Das gilt bei dieser Geschichte nicht.)

    • 8. Januar 2012 um 20:10 Uhr
    • NDM
  613. 631.

    @NDM

    War es zu irgend einer Zeit ein christliches Gebot Joseph nachzueifern und 14-jährige zu ehelichen?

    Ich wüsste nicht, aber ich kenne auch nicht alle christlichen Strömungen, Sekten und Konziliumsbeschlüsse.

    • 8. Januar 2012 um 20:10 Uhr
    • Mates
  614. 632.

    -> freePi

    Ich antworte mit David Hume: We cannot form to ourselves the idea of a pine-apple, without having actually tasted it.
    Und „Ananasse“ scheinen hier in der Tat nie verteilt worden zu sein. :mrgreen:

    • 8. Januar 2012 um 20:13 Uhr
    • 77
  615. 633.

    „Sicher bin ich, dass frühe Ehen und früher (heute illegaler) Vollzug im Orient zur Zeit Jesu, und in Europa bis ins späte Mittelalter hinein, nicht unüblich waren.“

    Na und? Rechtfertigt das Pädophilie? Tu Quoque Galore!

    „Wer weiß… vielleicht nehmen viele Priester durchaus Joseph als Vorbild ernst, müssen jedoch mit dem Zölibat leben, halten sich daher also vom weiblichen Geschlecht fern. Mit dem Zölibat kenne ich mich allerdings nicht aus. Ich bin kein versierter Christenheitskritiker.“

    Das merkt man, dass sie kein versierter Christenheitskritiker sind. Joseph hatte gar keinen Sex mit Maria. Sie wurde jungfräulich schwanger, vergessen? Daran glauben Christen und Moslems übrigens auch.

    Da sieht man mal zu welchen geistigen Verrenkungen hier sich verstiegen wird, um Pädophilie an einem 6-jährigen Mädchen zu rechtfertigen! Denn seinen Penis zwischen ihren Schenkeln gerieben hat Mohammed bereits als sie 6 war, das nennt man thighing (schenkeln). Das volle Programm gab’s erst mit 9! Sie hat laut Hadith damals noch mit Puppen gespielt.

    • 8. Januar 2012 um 20:14 Uhr
    • Gimpler
  616. 634.

    “Indem Maria dem Worte Gottes ihre Zustimmung gab, wurde sie zur Mutter Jesu”

    Das Wort Gottes in der Form einer Salami? Es wird immer interessanter. 😉

    • 8. Januar 2012 um 20:16 Uhr
    • FreeSpeech
  617. 635.

    We cannot form to ourselves the idea of a pine-apple, without having actually tasted it.

    Auch von Chemie haben Sie keine Ahnung.

    • 8. Januar 2012 um 20:18 Uhr
    • FreeSpeech
  618. 636.

    @ AvZ

    „an der Solidarisierungskrankheit leiden und “ihre” Extremisten gegen Kritik “von außen” verteidigen zu müssen glauben.“

    Die gibt es, aber es gibt – wie wir sehen – auch Diejenigen, die
    sich am bitteren Ende halt nur noch „extremistisch“ entblättern.

    Für feurige Geister haben die Salfis die süßeren Engelszungen;
    für Mustafa Normalmuslim mit Versorgungsverantwortung für eine
    Familie mit drei BMW’s sieht die Glaubenswelt sicherlich maßvoller
    aus.

    Nur: wer redet wen an die Wand in gottsuchendem Disput ?

    Wer kompromittiert sich mit dorfislamischen Sultan-Pascha-Traditionen,
    die ausgerechnet wahabisch nicht sein müßten, gegenüber der Jugend ?

    Wer landet auf der Seite von Assad ?

    Kommt jemand auch im Westen an, mit dem Propheten noch im Gepäck ?

    • 8. Januar 2012 um 20:19 Uhr
    • Thomas Holm
  619. 637.

    Gimpler:

    „Da sieht man mal zu welchen geistigen Verrenkungen hier sich verstiegen wird, um Pädophilie an einem 6-jährigen Mädchen zu rechtfertigen!“

    Wer rechtfertigt hier was? Nun arbeiten Sie mal nicht mit Unterstellungen. In dieser Zeit war es üblich, das ist ein möglicher Ansatz dafür, dass keine Empörung überliefert wurde. Lesen Sie mal, welche Auswirkungen derartiges auf die Kinder hat:

    http://www.chicagotribune.com/news/local/chi-0412120360dec12,0,6520116,full.story

    Je orthodoxer je schlimmer:

    „And the powerful Ethiopian Orthodox Church has long played a role in early matchmaking. Church teachings traditionally encouraged marriage before age 15, declaring that this was the age of the Virgin Mary at the Immaculate Conception of Christ.“

    • 8. Januar 2012 um 20:19 Uhr
    • NDM
  620. 638.

    Das gilt für den Islam genauso.

    • 8. Januar 2012 um 20:20 Uhr
    • NDM
  621. 639.

    „Wer rechtfertigt hier was? Nun arbeiten Sie mal nicht mit Unterstellungen.“

    Tut mir leid, also das mit den Unterstellungen finde ich ganz schlimm:

    „Wer weiß… vielleicht nehmen viele Priester durchaus Joseph als Vorbild ernst, müssen jedoch mit dem Zölibat leben, halten sich daher also vom weiblichen Geschlecht fern. Mit dem Zölibat kenne ich mich allerdings nicht aus. Ich bin kein versierter Christenheitskritiker.“

    Und dass diese Unterstellung ein Rechtfertigungsversuch war, das habe ich offenbar vollkommen falsch verstanden. 😉

    • 8. Januar 2012 um 20:26 Uhr
    • Gimpler
  622. 640.

    @Gimpler:

    „Sie wurde jungfräulich schwanger“

    Glauben Sie an derartiges? Genau dies ist doch gerade Gegenstand von Religionskritik.

    • 8. Januar 2012 um 20:26 Uhr
    • NDM
  623. 641.

    „Glauben Sie an derartiges? Genau dies ist doch gerade Gegenstand von Religionskritik.“

    Nö, ich nicht, aber das ist christliches Dogma. Daran glauben Priester.

    • 8. Januar 2012 um 20:27 Uhr
    • Gimpler
  624. 642.

    Aber sie haben gewonnen. Jetzt reden wir nicht mehr über „Mohammed als Vorbild“ sondern über katholische Priester. Kompliment!

    1:0 für NDM!

    • 8. Januar 2012 um 20:34 Uhr
    • Gimpler
  625. 643.

    @ FS

    „We cannot form to ourselves the idea of a pine-apple, without having actually tasted it.“

    Vorsicht, verstecktes Mao-Zitat:

    „Willst du den Geschmack einer Birne kennenlernen,
    mußt du sie verändern, das heißt sie in deinem Mund
    zerkauen . . .“

    „Über die Praxis“* (Juli 1937), Ausgewählte Werke Mao Tsetungs, Bd. l
    (einfacher: Mao-Bibel; S. 245)
    http://www.dalank.de/archiv/mao.pdf

    Hier laufen tückische Bündnisstrategien !

    *Wirkung überwiegend: Wie mache ich die Landwirtschaft kaputt ?

    • 8. Januar 2012 um 20:35 Uhr
    • Thomas Holm
  626. 644.

    @Thomas Holm

    In meinem Nez du Vin – Kasten habe ich auch den Geschmack der Birnen.

    • 8. Januar 2012 um 20:40 Uhr
    • FreeSpeech
  627. 645.

    Wenn man wissen will, wie es sich anfühlt einem Menschen ein Messer in die Brust zu drücken, dann kann man das nur wissen, indem man einem Menschen ein Messer in die Brust drückt.

    Soviel ist mir die Kenntnis allerdings nicht wert.

    • 8. Januar 2012 um 20:43 Uhr
    • FreeSpeech
  628. 646.

    OT-Krasse Provokation: Bashir (Sudan) lobt Bashar (Al Assad) in Tripoli !

    „Al Bashir said in a joint news conference with Mustafa Abdul Jalil, Chairman of the Transitional National Assembly in Tripoli, Libya at Cornithia Hotel that the government has sent reforms package to the Syrian regime included in the Constitution and laws of Sudan and the law of parties.“

    http://news.sudanvisiondaily.com/details.html?rsnpid=204593

    Ob das Ausreiseprobleme schafft ?

    @ FS

    „In meinem Nez du Vin – Kasten habe ich auch den Geschmack der Birnen.“

    Und den haben Sie – lassen Sie mich raten – in Ihrem privaten Atombunker.

    • 8. Januar 2012 um 20:47 Uhr
    • Thomas Holm
  629. 647.

    in Ihrem privaten Atombunker

    LOL :-)

    • 8. Januar 2012 um 20:51 Uhr
    • FreeSpeech
  630. 648.

    NDM:

    Schön. Sie haben also bewiesen, dass Mohammed für die damalige Zeit nichts ungewöhnliches getan hat. Und es ist in der Tat wohlfeil, eine Person aus einer früheren Epoche an modernen Moralvorstellungen zu messen. Relevant wird es allerdings, wenn Muslime das Leben Mohammeds in jedem Punkt auch für die heutige Zeit als Vorbild sehen. Dann muss sich auch ein Mohammed – nicht als historische Persönlichkeit, aber als Vorbild für die heutige Zeit – den heutigen Moralvorstellungen stellen.

    • 8. Januar 2012 um 20:54 Uhr
    • Arjen van Zuider
  631. 649.

    „Mohammed als Vorbild“ ist doch der andere Thread. Da geht es z.Zt. allerdings auch nicht um Mohammed.

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/01/07/mohammed-als-vorbild_5345/

    „1:0 für NDM!“

    Danke. Das war aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass das Thema Pädophilie im Zusammenhang mit dem Rückgriff auf das Leben zur Zeit des Religionschefs eben auch mit Jesus bzw. seiner Familie funktioniert, und das ganze tatsächlich auch im Christentum in dem Sinne praktiziert wird. (Disclaimer: Nicht alle Christen verheiraten minderjährige Kinder) Ob man dies anhand pädophiler Katholiken(nicht alle Katholiken sind pädophil) festmachen sollte – fraglich. Das Problem liegt vielmehr in der Lehre selbst, ist also kein speziell katholisches oder islamisches(nicht alle Moslems verheiraten minderjährige oder sind pädophil), sondern generell ein Problem von Religion, speziell eines von orthodoxen Empfehlungen zur Lebensführung, die die mittelalterliche Lebenspraxis der zentralen Figuren zum vorteilhaften ‚way to go‘ und gesellschaftlichen Maßstab erhebt – darunter eben auch Verhaltensweisen, die zurecht auf Empörung stoßen.

    • 8. Januar 2012 um 20:58 Uhr
    • NDM
  632. 650.

    @NDM

    Damit sind wir bei der Unterscheidung von Lehre und Mensch. Danke.

    • 8. Januar 2012 um 21:02 Uhr
    • FreeSpeech
  633. 651.

    „Mohammed als Vorbild” ist doch der andere Thread?? Sorry, dann poste ich im anderen Thread weiter. Habe mich da wohl geirrt.

    „Der Punkt ist, dass das Thema Pädophilie im Zusammenhang mit dem Rückgriff auf das Leben….“

    Na und!? Was hat das mit dem Thema dieses Threads zu tun?

    „Der Punkt ist, dass das Thema Pädophilie im Zusammenhang mit dem Rückgriff auf das Leben zur Zeit des Religionschefs eben auch mit Jesus bzw. seiner Familie funktioniert…“

    Auch falsch. Jesus war nicht pädophil. Mohammed hingegen schon.

    Pädophilie ist nach katholischem Dogma verboten. Der Papst hat sich öffentlich dafür entschuldigt. Kein Moslem hat sich bislang für das Verhalten Mohammeds entschuldigt. Nein, sein Verhalten ist sogar normativ! Deshalb ist Pädophilie nach wie vor erlaubt im Islam!

    Das sage ich als Nicht-Katholik. Aber bei so vielen Unterstellungen, muss ich jetzt mich eindeutig auf die Seite der katholischen Kirche stellen. Sie lassen mir keine andere Wahl!

    • 8. Januar 2012 um 21:07 Uhr
    • Gimpler
  634. 652.

    Naja, wenn sich die Moslemführer für das Verhalten von Mohammed und seinen Vertretern nach heutigen Massstäben entschuldigen müssten, dann wären sie ein Weilchen beschäftigt.

    Soviel kann man nicht verlangen. Sonst muss man sich das auch noch anhören.

    • 8. Januar 2012 um 21:11 Uhr
    • FreeSpeech
  635. 653.

    Ach ja, sie haben auch meinen Joseph-Einwand offenbar nicht verstanden. Joseph war nicht pädophil, weil er laut christlichem Dogma gar keinen Sex mit Maria hatte als sie schwanger wurde. Sie war eine Jungfrau. Deswegen kann kein Priester sagen, ich bin genauso pädophil wie Joseph. Damit stellt er sich in den Widerspruch zu einem fundamentalen christlichen Dogma, nämlich der jungfräulichen Geburt. So etwas Lächerliches ist auch noch keinem pädophilen Priester entfleucht.

    Joseph ist auch nicht das Vorbild dem Christen nacheifern, sondern Jesus. Allein deshalb können sie Ihre versponnenen Rechtfertigungsversuch knicken.

    Ihr Vergleich hinkt so sehr, dass ich sagen würde, dass eine Beinamputation unumgänglich ist.

    • 8. Januar 2012 um 21:15 Uhr
    • Gimpler
  636. 654.

    „Soviel kann man nicht verlangen. Sonst muss man sich das auch noch anhören.“

    Stimmt, bei all den Auftragsmorden, Raubüberfällen, Versklavungen, Vergewaltigungen, … müsste man schon sehr viel Geduld aufbringen, um sich die schier endlose Litanei anzuhören. Das will ich mir auch nicht antun. 😉

    • 8. Januar 2012 um 21:20 Uhr
    • Gimpler
  637. 655.

    @ NDM,AvZ,Fs,Gimpler

    Zur Sakrosanz des Prophetenhandelns:

    „Nach oben“ ist er ja (gegenüber Jesus im Christentum) abgegrenzt durch seine Menscheneigenschaft; d.h. er hätte irgendwie schon auch Fehler machen können; „nach unten“ ist er abgegrenzt durch die Qualität, der beste aller Menschen zu sein.

    Im Falle der Verehelichung mit Aisha kommt hinzu, dass die Verbindung gerade auch für die Religion so gut gelaufen sei. Es ist also eine ziemliche Schamschwelle aufgebaut, gegenüber einer möglichen Lehrmeinung, dass der Prophet mit der Kindsehe vielleicht nicht so vorbildlich gehandelt haben könnte.

    Man könnte nun argumentieren, dass aus „schamkulturellen Traditionen“ heraus, eine mögliche Lehrmeinung, hier sei dem Propheten etwas Unvorbildliches unterlaufen, zurückgewiesen wird und dass dies von dem reinen Gehalt der Offenbarung aber nicht zwingend sei.

    Es liegt mir fern, einen schöneren Islam erfinden zu wollen, aber es fällt doch eine durch und durch unsouveräne Haltung auf – beim Umgang mit theoretisch existierenden Spielräumen.

    Offenbar wurde dies auch an dem blutigen Theater um die „Satanischen Verse“; alles, was den geringsten Ansatzpunkt für Zweifel begründen könnte, wird hysterisch in die Tonne getreten, während etwa eine Irshad Manji hier gerade sagt, dass ein wahrer Glaube über so einen Zweifel erhaben ist und ihn keineswegs immer sofort kaputttrampeln muss; also ein Konzept von „Zweifel als Prüfung“ gegenüber einer Haltung von Prüfungsverweigerung.

    Hier sehe ich – der intellektuellen Redlichkeit halber – Spielraum für ein Abrücken von einer Sicht auf die Biographie als Dogma in jedem Einzelpunkt; welchen Sinn sollte es sonst noch haben, die Menscheneigenschaft zu betonen, wenn nichts ein Fehler war, auch nicht vor fortgeschritteneren Maßstäben ?

    Ayaan Hirsi Ali bemerkte im Unterschied zu Irjad Manji dagegen mal, dass wenn es halt krass ist, dann soll man sich an Soft-Redeversuchen nicht beteiligen und die Dinge anprangern, wie sie halt gemacht werden.

    Ayaan Hirsi Ali würde damit eine Angriffsfläche für die Neumann’sche
    Sünde vom Salafismus unter umgekehrten normativen Vorzeichen bieten.

    Aufgelöst werden solche Streitfragen unter den Muslimen zunehmend mit Gewalt; wobei die Slafis die schärferen Zungen und die anderen den länger aufgestauten Haß auf diese haben, weil sie, oder ihre Jugend von den Salafis in die extremistische Ecke rabuliert (Rabulistik) worden sind.

    Kann man ja raushören, auf der Klage: Wir dürfen noch nicht mal im selben Zimmer …

    Im übrigen verweise ich auf meine Fragen unter 636 auf Seite 80.

    • 8. Januar 2012 um 21:34 Uhr
    • Thomas Holm
  638. 656.

    @ Thomas Holm

    „welchen Sinn sollte es sonst noch haben, die Menscheneigenschaft zu betonen, wenn nichts ein Fehler war, auch nicht vor fortgeschritteneren Maßstäben ?“

    Da haben sie vollkommen Recht. Das wäre ein Ansatzpunkt, um das Dogma des perfekten Menschen zu stürzen. Auch der Koran selber muss von seinem Sockel gestürzt werden, um einen anderen Islam, einen toleranten und friedlichen Islam, zu ermöglichen.

    Irshad Manji ist eine schillernde Persönlichkeit, muslimisch und lesbisch, das geht!? Sie ist keine anerkannte islamische Theologin und sie steht natürlich unter Polizeischutz.

    Es ist auch diese Kultur der Gewalt, die dem Islam innewohnt, die eine Reform verhindert. Man erklärt sich Ruckzuck gegenseitig zu Apostaten und dann werden die Schwerter geschwungen anstatt Argumente auszutauschen.

    Wir haben hier ein paar zarte Pflänzchen, die es in einem Meer von Unkraut zu hegen und zu pflegen gilt! Das ist der Status Quo!

    • 8. Januar 2012 um 22:06 Uhr
    • Gimpler
  639. 657.

    @ Gimpler

    „Irshad Manji ist eine schillernde Persönlichkeit, muslimisch und lesbisch, das geht!?“

    Naturwissenschaftlich ja, noch hat sie sich nicht in Antimaterie aufgelöst.

    „steht natürlich unter Polizeischutz.“

    Keller von Luftwaffenstützpunkten, stillgelegte Polzeikasernen, man kommt viel ‚rum als Schutzperson und kann z.B. locker nebenbei über Fledermäuse, oder so promovieren.

    „Man erklärt sich Ruckzuck gegenseitig zu Apostaten und dann werden die Schwerter geschwungen “

    Was zu Lösungen im Sinne von Saddam führt:
    Kein Mensch mehr da, kein Problem mehr da.

    „Wir haben hier ein paar zarte Pflänzchen, die es in einem Meer von Unkraut zu hegen und zu pflegen gilt!“

    Ayaan meint tendenziell dagegen eher:
    Keine Experimente – lasst sie das Gericht an sich selbst vollstrecken.
    (Hilfsweises räumt sie als Atheistin ein, die Leute könnten zur Not auch Christen werden.)

    Wenn Gas-Gerd Kanzler wäre, dann wären wir bestimmt noch dicker in den Waffen-Deals.

    Beim Iranischen PressTV gehen sie inzwischen von Krieg aus.

    „the seeds of civil war were deliberately planted and cultivated by the US-Occupation“ 1.40-1.50

    Würden Sie solche Reisenden aufhalten wollen ?

    http://www.youtube.com/watch?v=1KIpx5PZOaE

    • 8. Januar 2012 um 22:23 Uhr
    • Thomas Holm
  640. 658.

    1 – Kürzlich wurde auf diesem Thread meinerseits auf die Notwendigkeit hingewiesen, zur Beurteilung religiöser Fragen wäre das Wissen von Experten vonnöten:
    Textstellen aus religionsrelvanten Schriften, z.B. Buddha-Texten, Hinduschriften, Hadithen oder juristisch-akzentuierten Texten, Texten von Kirchenvätern etc. sind ja hinsichtlich ihrer zeitgeschichtlichen, zeitgenössischen Doktrin-Relevanz für die jeweilige Religionsrichtung einzuordnen.

    2 – Die „Rache Gottes“ – so ein Buchtitel des französischen Soziologen/Politologen Gilles Kepel – ist nicht nur im Islam, sondern wohl in fast allen Religionen zu beobachten.
    Fanatische, radikal-politische Züge finden wir im eigentlich religiös-toleranten Hinduismus (Indien) wie im eigentlich religiös-toleranten Buddhismus (Sri Lanka).
    Ob diese Möglichkeit eines radikal-politischen Fanatismus auch für das Christentum oder das Judentum vorstellbar sein mag, sei dem historischen Beurteilungsvermögen des Lesers anvertraut.

    • 8. Januar 2012 um 22:23 Uhr
    • Publicola
  641. 659.

    Irshad Manji nimmt übrigens auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, den Status Quo zu beschreiben:

    http://www.youtube.com/watch?v=DmMsMMX64pU

    Sie plädiert geradezu für Kritik am Koran, sie gehört also auch zu den „Salafisten mit umgekehrten normativem Vorzeichen“.

    Das ist auch das, was ich eingangs einmal gesagt habe. Die liberalen Muslime, die es auch vereinzelt gibt, geben offen die gegenwärtigen Probleme mit Ihrer Religion zu. Je mehr relativiert und softgeredet wird, desto misstrauischer sollte man werden. Unsere Islamvertreter bei der Islamkonferenz mit dem Innenminister gehören jedenfalls nicht zu den Umkehrvorzeichen-Salafisten, leider!

    • 8. Januar 2012 um 22:25 Uhr
    • Gimpler
  642. 660.

    PS zu Nr. 658 – … die Notwendigkeit…, zur Beurteilung religiöser Fragen wäre das Wissen von Experten vonnöten:
    Textstellen … sind ja hinsichtlich ihrer zeitgeschichtlichen, zeitgenössischen Doktrin-Relevanz für die jeweilige Religionsrichtung einzuordnen
    – Dazu im Folgenden zwei nicht-islami(st)ische Beispiele.

    Kirchenlehrer bzw. Kirchenväter sind fundierend-relevant für den christlichen Glauben, insbesondere in der orthodoxen und katholischen Kirche, aber auch im Protestantismus haben sie ihren relevanten Stellenwert. – Sie erhalten im Katholizismus den Titel ‚Kirchenlehrer‘, wenn ihnen die folgenden 4 Eigenschaften zuschreibbar sind:
    • orthodoxa doctrina (Rechtgläubigkeit),
    • eminens doctrina (herausragende Lehre),
    • insignis vitae sanctitas (ein hoher Grad von Heiligkeit),
    • ecclesiae declaratio (offizielle Erhebung zum Kirchenlehrer durch die Kirche)

    1 – Kirchenlehrer Johannes Chrysostomos
    (344–407 n. Chr.), Erzbischof von Konstantinopel –
    Thematik: Töten von Juden und Nichtchristen

    »Erzähle mir bitte nicht, dass die Juden fasten. Beweise, dass es Gottes Wille ist, dass sie fasten. Wenn es nicht Gottes Wille ist, ist dann ihr Faten ungesetzlicher als Trunkenheit? Denn wir dürfen nicht nur betrachten, was sie tun, sondern wir müssen auch herausfinden, warum sie es tun.

    Was in Übereinstimmung mit Gottes Willen getan wird, ist das Allerbeste, selbst wenn es schlecht und böse erscheint. Was entgegen Gottes Willen und Beschluss unternommen ist, ist das Schlimmste und Ungesetzlichste – selbst wenn die Leute der Ansicht sind, dass es sehr gut sei.

    Nehmen wir an, Irgendjemand tötet einen Anderen in Übereinstimmung mit Gottes Willen.
    Diese Tötung ist besser als irgendeine liebende Freundlichkeit und gute Tat.

    Lass Jemanden gegen Gottes Willen den Anderen verschonen und ihm große Liebe und liebende Freundlichkeit angedeihen.
    Das Leben des Anderen verschonen wäre gottloser als irgendeine Tötung.
    Denn es ist Gottes Wille und nicht die Sache selbst, die die identischen Taten zu guten oder bösen Taten machen.«

    aus: ‚Adversus Iudaeos‘ – ‚Kata Ioudaious‘ – ‚Acht Predigten gegen die Juden‘, Predigt I, 5-6.
    Von Johannes Chrysostomus
    386 n. Chr.
    Quelle: http://en.wikisource.org/wiki/Eight_Homilies_Against_the_Jews

    2 – Kirchenlehrer Kyrill von Alexandria
    (um 375–444 n. Chr.), Patriarch von Alexandria –
    Thematik: Trennung Staat-Religion – Christen – Juden – Heiden – Wissenschaft – Hypatia

    Die Ereignisse, die 415 n. Chr. schließlich zu Hypatias Tod führten, begannen mit Straßenschlachten zwischen Juden und Christen, die eskalierten und zahlreiche Todesopfer forderten. Der Patriarch Kyrill von Alexandria profilierte sich zu Beginn seiner Amtszeit als radikaler Gegner der Juden. Seine Anhänger zerstörten die Synagogen und plünderten die Häuser der Juden. Jüdische Einwohner wurden enteignet und aus der Stadt vertrieben.

    Das eigenmächtige Vorgehen des Patriarchen gegen die Juden forderte die Autorität des staatlich-kaiserlichen Präfekten Orestes heraus, zumal Angriffe auf Synagogen gesetzlich verboten waren. Es kam zu einem erbitterten Machtkampf zwischen den beiden Männern, den höchsten Repräsentanten des Staates und der Kirche in Alexandria. Dabei stützte sich Kyrill auf seine Miliz sowie fünfhundert gewaltbereiten fanatisierten Mönchen aus der Wüste. Diese traten dem Präfekten Orestes entgegen, beschimpften ihn und verletzten ihn durch einen Steinwurf am Kopf, worauf dessen Begleiter die Flucht ergriffen, so dass der Präfekt in eine lebensgefährliche Lage geriet.
    Seine Rettung verdankte er herbeieilenden Bürgern, welche die Mönche verjagten.

    Nun entschied sich Kyrill oder jemand aus seinem Umkreis für ein Vorgehen gegen Hypatia, die sich als Angriffsziel eignete, da sie eine profilierte nicht-christliche Persönlichkeit im engeren Umkreis des Präfekten war.
    So wurde das Gerücht verbreitet, dass Hypatia als Beraterin des staatlichen Präfekten Orestes ihn zu einer unnachgiebigen Haltung ermutige und damit eine Versöhnung zwischen der geistlichen und der weltlichen Gewalt in der Stadt hintertreibe.
    Von dieser Unterstellung motiviert versammelte sich eine Schar christlicher Fanatiker und lauerte Hypatia auf.
    Die Christen bemächtigten sich der alten Philosophin, brachten sie in die Kirche Kaisarion, zogen sie dort nackt aus und töteten sie mit Scherben. Dann rissen sie den Leichnam in Stücke, brachten die Leichenteile an einen Ort namens Kinaron und verbrannten sie dort.

    Quelle: wikipedia (de) – Hypatia

    • 8. Januar 2012 um 22:31 Uhr
    • Publicola
  643. 661.

    1. Kürzlich wurde auf diesem Thread meinerseits auf die Notwendigkeit hingewiesen, zur Beurteilung religiöser Fragen wäre das Wissen von Experten vonnöten:

    Da ist was dran, aber deshalb habe ich hier doch mehrfach auf Expertenwissen rekuriert, als auch einem Scharia-Handbuch zitiert habe. Das ist laut dem Expertenwissen der angesehensten islamischen Universität die orthodoxe Lehre.

    Man könnte auch aus diversen Tafsir zitieren, die hier im Internet zugänglich sind. Erfahrungsgemäß wird durch den Tafsir das Verständnis bestätigt, was man nach der unmittelbaren Lektüre des Koran hat.

    Der populärste klassische Tafsir weltweit ist glaube ich der von Ibn Kathir:

    http://www.qtafsir.com/

    Hier ein moderner Tafsir von Maududi:

    http://www.englishtafsir.com/

    Lesen sie das, aber glauben sie nicht, dass es einen Deut besser wird.

    • 8. Januar 2012 um 22:39 Uhr
    • Gimpler
  644. 662.

    @ Gimpler

    „I accept the possibility that my sexual orientation might be a sin. But only my creator can make that judgement.“

    Diese Haltung ist genau das Gegenteil von dem, was wir hier heute um uns haben.

    Transscript zu dem Video:

    http://www.glassie.com/_questions_for_irshad_manji__30061.htm

    hxxp://www.youtube.com/watch?v=DmMsMMX64pU

    „the lies Muslims tell have been too big“

    Wenn Ahmed Normal-Aggro erstmal zu dieser Aufassung kommt, dann ist aber ganz grosses Kino angesagt.

    • 8. Januar 2012 um 22:42 Uhr
    • Thomas Holm
  645. 663.

    Heiratsmindestalter – 2 historische Beispiele

    1 – Die Verlobung und Eheschließung erfolgte im römischen Imperium früh, bei Mädchen aus der Oberklasse manchmal schon vor dem gesetzlichen Mindestalter von 12 Jahren, da die Verheiratung einer Tochter immer eine politisch-geschäftliche Verbindung mit der Familie des Schwiegersohnes bedeutete.
    Quelle: wikipedia (de) – Frauen im Alten Rom

    2 – Das Heiratsmindestalter nach jüdischem Recht ist für Jungen 13 Jahre, für Mädchen 12 Jahre.
    Quelle: http://www.jewfaq.org/marriage.htm

    • 8. Januar 2012 um 22:53 Uhr
    • Publicola
  646. 664.

    Das ist hier, was Ibn Kathir zur Taqiyya zu sagen hat:

    Sure 3, Vers 28: Let not the believers take the disbelievers as friends instead of the believers, and whoever does that, will never be helped by Allah in any way, unless you indeed fear a danger from them…

    (unless you indeed fear a danger from them) meaning, except those believers who in some areas or times fear for their safety from the disbelievers. In this case, such believers are allowed to show friendship to the disbelievers outwardly, but never inwardly. For instance, Al-Bukhari recorded that Abu Ad-Darda‘ said, „We smile in the face of some people although our hearts curse them.“ Al-Bukhari said that Al-Hasan said, „The Tuqyah is allowed until the Day of Resurrection.“ Allah said,…

    http://www.qtafsir.com/index.php?option=com_content&task=view&id=550&Itemid=46

    Tja, das ist erschütternd, oder? Taqiyya ein Hirngespinnst von Islamophoben?

    • 8. Januar 2012 um 22:55 Uhr
    • Gimpler
  647. 665.

    @Publicola

    Billige Relativiererei mit ollen Kamellen. Sie rufen nach Experten und können nur wikipedia verlinken. Sie kapieren es nicht oder? Es ist egal ob irgendwas vor 2000 Jahren normal war, heute 2012!!! aber halten Moslems Mohammed in all seinen Aspekten für so super und nachahmenswert, dass man ihn nicht mal abbilden darf, auch Nichtmoslems dürfen das nicht.

    • 8. Januar 2012 um 23:08 Uhr
    • J. Weber
  648. 666.

    @Gimpler

    Wikipedia wartet auf Ihre Mitarbeit:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Taqiyya

    • 8. Januar 2012 um 23:10 Uhr
    • NDM
  649. 667.

    @ Thomas Holm

    „“the lies Muslims tell have been too big”

    Wenn Ahmed Normal-Aggro erstmal zu dieser Aufassung kommt, dann ist aber ganz grosses Kino angesagt.“

    Tja, wann und ob Ahmed-Normal-Aggro das kapiert, das steht noch in den Sternen. Wir sind noch sehr weit davon entfernt. Ja, das könnte nochmal richtig knallen.

    Ich stimme Irshad Manji übrigens zu, dass die Einsicht im Iran am weitesten gediehen ist, weil dort das Experiment mit der Theokratie am längsten währt und jetzt endgültig – vielleicht noch mit großen Kriegsgeheul am Ende – scheitern wird.

    Es gibt aber auch den Michel-Normal-Aggro. Der könnte bedeutend früher zu dieser Einsicht kommen, vorausgesetzt ein offener und ehrlicher Diskurs findet in unserem Blätterwald statt. Aber darauf warten wir auch noch.

    Ich mag Ihre witzigen Ausdrücke übrigens;-) Normal-Aggro kommt irgendwie aus der Computerspielsprache!

    • 8. Januar 2012 um 23:11 Uhr
    • Gimpler
  650. 668.

    PS zu 660:
    Kirchenlehrer Johannes Chrysostomos
    (344/349–407), Erzbischof von Konstantinopel Thematik: Juden

    »Wenn Vieh aus einer vollen Krippe frisst, wird es füllig und störrisch und schwer zu kontrollieren. Weder ertragen sie das Joch, noch die Zügel, noch die Hand des Wagenlenkers.

    Genauso wurden die Juden durch ihre Trunkenheit und körperlichen Fülligkeit zum äußersten Bösen getrieben. Sie schlugen um sich, sie versäumten es, das Joch Christi anzunehmen, und sie zogen nicht den Pflug seiner Lehren. …

    Obwohl solche Tiere ungeeignet sind für die Arbeit, so sind sie doch geeignet zur Schlachtung. Und das ist, was den Juden widerfuhr: als sie sich ungeeignet machten für die Arbeit, wurden sie zum Schlachten geeignet.
    Das ist der Grund, dass Christus sagte: „Aber was diese meine Feinde angeht: die nicht wollten, dass ich über sie als König herrsche – bring sie her und erschlage sie“.«

    aus: ‚Adversus Iudaeos‘ – ‚Κατα Ιουδαιους‘ – ‚Acht Predigten gegen die Juden‘, Predigt II, 5-6.
    Von Johannes Chrysostomus
    386 n. Chr.
    http://en.wikisource.org/wiki/Eight_Homilies_Against_the_Jews

    • 8. Januar 2012 um 23:14 Uhr
    • Publicola
    • 8. Januar 2012 um 23:17 Uhr
    • Publicola
  651. 670.

    @NDM

    Wikipedia wartet auf Ihre Mitarbeit:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Taqiyya

    Danke, das habe ich einmal versucht. Gleich kam ein Edit-War. Bei Islam-Themen finden dann gleich heftige Diskussionen statt. Stellen sie sich vor, ich füge in die Wikipedia das Zitat ein: „Wir lächeln in die Gesichter der Ungläubigen während wir sie innerlich verfluchen!“ Politisch korrekt? Nein, aber das stammt nun wahrlich nicht von mir;-)

    Auch der Hinweis, dass Taqiyya nur bei Gefahr um Leib und Leben erlaubt sei, ist eindeutig falsch.

    Also, das was man in der Wikipedia zum Islam lesen kann ist weitgehend korrekt, aber geschönt. Trotzdem dürfte jedem vernünftigen Menschen dabei die Haare zu Berge stehen.

    • 8. Januar 2012 um 23:19 Uhr
    • Gimpler
  652. 671.

    @Gimpler:

    Da haben Sie dann wohl nicht ausreichend belegt.

    • 8. Januar 2012 um 23:23 Uhr
    • NDM
  653. 672.

    aktuelle Definition „Kirchenlehrer“

    Kirchenlehrer ist … die Bezeichnung für bedeutende kirchliche Lehrer. Mit der Verleihung des Titels, der sich vom lateinischen „doctor ecclesiae“ ableitet, erkennt die … Kirche den Beitrag … zur Lehre und zum Verständnis des Glaubens an.

    Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
    http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Kirchenlehrer.htm

    • 8. Januar 2012 um 23:27 Uhr
    • Publicola
  654. 673.

    @Gimpler:

    Da haben Sie dann wohl nicht ausreichend belegt.

    Nö, mir wurde vom User Orientalist gesagt, dass das falsch sei, basta. Dann habe ich wissenschaftliche Literatur zitiert und vorgeschlagen die Interpretation zumindest neben seiner Meinung aufzunehmen. Ich gebe zu, eine Kontroverse Geschichte, die vom Mainstream abweicht, gleichwohl sehr ausführlich wissenschaftlich belegt. Ich habe mit Ihm diskutiert und viele Belege gebracht. Ich wurde dann gesperrt, weil ich einen reinen Diskussionsaccount habe und kein Willen zur Zusammenarbeit bestünde. Ein Grund zum Sperren eines Accounts ist das laut Wikipedia gar nicht;-) Es gab keinen Grund, ich ging Ihnen auf die Nerven und sie wollten verhindern, dass andere das lesen.

    • 8. Januar 2012 um 23:29 Uhr
    • Gimpler
    • 8. Januar 2012 um 23:37 Uhr
    • NDM
  655. 675.

    Das war so absurd, es wurde auch gleich nach der Archivierung der Diskussionsseite gerufen, damit niemand die Diskussion lesen kann. Ein User postete sogar ganz groß:

    „bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen!“

    Wie gesagt, auf der Diskussionsseite! Das ist Wikipedia 2012.

    • 8. Januar 2012 um 23:40 Uhr
    • Gimpler
  656. 676.

    Hmmm… Joah, der User ist mit Trollen Bekannt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Orientalist/islamische_Bl%C3%BCtenlese

    • 8. Januar 2012 um 23:41 Uhr
    • NDM
  657. 677.

    website PI – „Nürnberg2.0″ – „Michael Mannheimer“

    Mannheimer in Offensive mit Nürnberg 2.0
    Michael Mannheimer bleibt kämpferisch, und das ist gut so! In einem aktuellen Aufruf drängt er alle Islamkritiker, sich zu engagieren, sei es beispielsweise bei BPE, bei der FREIHEIT oder bei PI-Gruppen! …
    Mehr noch! Es wurde bereits die Seite Nürnberg 2.0 gestartet! Die Seite ist laufend in Bearbeitung, aber erste Ergebnisse können angeklickt werden. Schauen Sie zum Beispiel unter dem Stichwort “Akten” nach, wo bereits Dossiers angelegt wurden

    http://www.pi-news.net/2011/09/mannheimer-in-offensive-mit-nurnberg-2-0/

    • 8. Januar 2012 um 23:44 Uhr
    • Publicola
  658. 678.

    Neu: Ägypten und die arabische Revolution (Hamed Abdel-Samad)

    „Ägypten und die arabische Revolution“ – Teil 1 des Vortrags von Hamed Abdel-Samad im Rahmen der ATHventslesungen der Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg (ehbb), der Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung (gbs), im Literaturhaus Berlin.

    „Salafis legen Ägypten in Schutt und Asche “ 5-5.20 Brisant !!

    http://www.youtube.com/watch?v=xMJ0qK9wJyk

    @ Publicola

    Vielen Dank für Ihre Mühe insb. den Hinweis auf Hypatia

    • 8. Januar 2012 um 23:45 Uhr
    • Thomas Holm
  659. 679.

    website PI – „Michael Mannheimer“ – „Greift zu den Waffen“

    So gab PI etwa am 19. August, drei Wochen nach dem Massaker von Norwegen, dem Rechtsaußen-Publizisten Michael Mannheimer erneut die Gelegenheit zu einem Gastbeitrag. Darin verweist Mannheimer – nicht zum ersten Mal auf PI – auf seinen „Aufruf zum allgemeinen Widerstand“ vom April. Damals hatte er unverhohlen den bewaffneten Kampf gegen vermeintlich proislamische Politiker, Journalisten, Richter und Pfarrer propagiert. Wörtlich schrieb Mannheimer: „Geht auf die Straßen! Greift zu den Waffen, wenn es keine anderen Mittel gibt!“

    Quelle: Berliner Zeitung – 09.09.2011
    http://www.berliner-zeitung.de/neue-rechte/ueberwachung-von–politically-incorrect–bundesregierung-haelt-sich-zurueck,10911114,10818158.html

    • 8. Januar 2012 um 23:47 Uhr
    • Publicola
  660. 680.

    Weil Wikipedia – auch die englischsprachige Version – im Hinblick auf Islamartikel in der Regel beschönigend sind, gibt es mittlerweile einen Gegenentwurf:

    http://wikiislam.net/wiki/Main_Page

    Die Seite wird maßgeblich von Ex-Moslems geleitet und ist deshalb etwas überkritisch, aber als Korrektiv kann man es gut lesen.

    @ Thomas Holm

    Ich bin ein großer Fan von Abdel-Samad. Aber er ist wohl nicht wohlgelitten seit er mit dem „Breivik-Sympathisanten“ Broder zusammmenarbeitet.

    • 9. Januar 2012 um 00:29 Uhr
    • Gimpler
  661. 681.

    @Gimpler: Hehe.

    „beschönigend“ ist ein ziemlich subjektiver Begriff, jedenfalls fern jedes Verdachts enzyklopädischer Absicht.

    Aber danke für den Link. Es gibt ein vergleichbares Projekt zum Christentum unter bibelkritik.ch

    Es gibt zudem auch die Position, dass auf Wikipedia – gerade durch den User „Orientalist“ – Islamfeindliche Hetze betrieben wird(Siehe meinen Link weiter oben), da eben nicht im Sinne der Religion oder einer bestimmten Auffassung davon formuliert wird.

    So gesehen dürfte sich diese Website als ein Korrektiv verstehen, das man dann also ebenfalls beachten müsste, um zumindest die Gefühlswelt der anderen Seite nachvollziehen zu können: http://www.islamwiki.de (War jetzt willkürlich herausgesucht. Keine Ahnung, welchem Islam diese Site entspricht.)

    Ich halte mich dann lieber an Wikipedia.

    • 9. Januar 2012 um 00:51 Uhr
    • NDM
  662. 682.

    @ Gimpler

    „Abdel-Samad … ist wohl nicht wohlgelitten seit er mit dem “Breivik-Sympathisanten” Broder zusammmenarbeitet.“

    Grämen Sie sich nicht zu sehr über Zwischenrufe dieser Art. HAS ist Beiratsmitglied der Giordano Bruno Stiftung geworden und das sind genau die Richtigen, die von ihm was lernen können.

    Der Vortrag ist hochbrisant (geht ab 3.30 los) 4 Mrd. § für die Salafis aus Saudi-Wahabien; (MB wird eher von Katar gesponsert) Stimmenkauf für 8 €, Politikziel: Menschen arm halten, damit die Stimmen nicht teurer werden beim nächsten mal !

    Mubarak hat die Islamisten sichtbar (!) gehalten, als Buh-Männer.

    (Wie Pakistan den Terrorismus; T.H.)

    Diktatur historisch als religiös-politische Konsequenz aus Chaos-Furcht.

    11.40 Koalition MB/Salafis: Selbstmord für MB, weil Salafis „religiöse Fragen besser besetzen können“ Für MB ist Verantwortung bedrohlich, weil sie keine Leute haben, die was können; mit Salafi-Koalition droht rascher Ruin 30% von Arbeitsplätzen tourismusabhängig;

    Saudis werden auch klamm: 40% Jugendarbeitslosigkeit „das gefährlichste Land in der Welt“

    Ä. lebt von 3-4 Monaten Devisenreserven; Bündnis S-A,SCAF,Islamisten bedrohlich: völliger Verrat an der Jugend – Backlash: Linksterrorismus
    Ägyptische RAF (auch mit Liberalen !)

    Hoffnung: Vernunft bei MB und Zulassung von Technokraten als Minister
    MB hat schon 7 mal Ministerämter abgelehnt mangels Personal !

    In solchen Vorträgen kommt oft mehr rüber, als in Artikeln.

    • 9. Januar 2012 um 01:01 Uhr
    • Thomas Holm
  663. 683.

    „Es gibt zudem auch die Position, dass auf Wikipedia – gerade durch den User “Orientalist” – Islamfeindliche Hetze betrieben wird.“

    Ich glaube, den Vorwurf erlangt man heute so schnell, dass ich darauf nichts mehr gebe. Wenn sie öffentlich sagen, dass der Islam die Weltherrschaft anstrebt, dann werden sie wahrscheinlich auch als Hetzer bezeichnet. Dabei ist es nachweislich richtig.

    Der User Orientalist ist kompetent, das ist keine Frage. Ich vermute er arbeitet an irgendeinem Lehrstuhl.

    Das Problem ist, dass er seine Meinung hat und das war’s. Es gibt Themen – gerade was die Geschichte des Islam angeht – die hochkontrovers von der Wissenschaft diskutiert werden. Da lässt er nur die traditionelle islamische Geschichtsschreibung zu. Er verhindert auch Gegendarstellungen innerhalb eines Artikels, so dass der derzeitige Forschungsstand nicht reflektiert wird.

    Das ist meine Erfahrung mit Ihm. Kein schlechter Mensch, aber in seiner Art auch ein Problem für Wikipedia. Mich hat er vergrault. Er sagt einem EOD (End of discussion = Halts Maul), wenig später ist man gesperrt, weil er da über ein Netzwerk bei Wikipedia verfügt.

    • 9. Januar 2012 um 01:08 Uhr
    • Gimpler
  664. 684.

    „In solchen Vorträgen kommt oft mehr rüber, als in Artikeln.“

    Allerdings. Das Tauziehen der ausländischen Kräfte war mir so auch nicht bewusst.

    Besonders der Aspekt kam gut rüber, dass die islamischen Gruppen, von MB über Salafis bis hin zu Al-Azhar gegen die Revolution waren, und dass sich die liberalen und linken, die ja die Revolution initiierten, noch gar nicht richtig politisch formiert haben. Insofern verwundert das Wahlergebnis überhaupt nicht.

    Eine seiner Sorgen ist auch, dass die neue Regierung nun eine Verfassung verabschieden könnte, die zum einen die Macht des Militärs erweitert und zum anderen die gesetzgebende Funktion der Scharia aufwertet.

    • 9. Januar 2012 um 01:13 Uhr
    • NDM
  665. 685.

    Er scheint sehr enttäuscht und glaubt, dass die Saudis die Revolution gestohlen haben, weil sie die Salafisten massiv im Wahlkampf unterstützt haben.

    Er befürchtet ein Bündnis zwischen Saudis, Salafisten und Militärrat. Erfolg: Schariah-Staat = Theokratie.

    Die Muslimbrüder sind übrigens auch keine „lupenreinen Demokraten“ 😉 Ob die noch einmal „vernünftig“ werden. Nun ja, wenn man deren Geschichte kennt, Urgh,… Das wäre eine ganz erstaunliche Kehrtwende.

    Saudi Arabien ist die Spinne im Netz. Das stimmt zweifellos.

    Er plädiert – indirekt, verklausuliert – für eine Intervention des Westens, so lange die Salafisten das Geld von den Saudis bekommen.

    Als letzten Punkt kritisiert er die Panzerlieferungen an die Saudis.

    Dankek für den Link, das war sehr interessant.

    • 9. Januar 2012 um 01:30 Uhr
    • Gimpler
  666. 686.

    Tja Herr Lau, Sie sind wohl nur deshalb in nürnberg 2.0 gelandet, weil Sie das Vokabular der Islamisten verwenden. Dass Sie trotzdem keine Angst haben, glaube ich Ihnen auch, denn Sie wissen ganz genau, dass Sie als Islamkritiker-Diffamierer im Gegensatz zu Islamkritikern nicht um ihr Leben fürchten müssen.

    Sie haben geschrieben, dass Sie keine „Linie“ vertreten, verstehe ich auch, denn ich kritisiere auch Mißstände, unabhängig davon, von wem sie gerade verursacht wurden , trotzdem sollte eine Linie schon vertreten werden, nämlich die unseres Grundgesetzes.

    Dann dürfen Sie zwar die Islamkritiker und Ablehner des Islam nicht mehr pauschal als „Islamhasser“ diffamieren und in die rechte Ecke stellen, die Kritik an Menschenrechtsverletzungen im Islam nicht mehr ignorieren und die Kritiker nicht mehr in denselben Topf werfen wie plumpe Ausländerhasser und Rassisten, dafür ist Ihnen aber die Sympathie und Achtung aller Bürger gewiss, die wirklich auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen.

    • 9. Januar 2012 um 01:32 Uhr
    • Ki Ki
  667. 687.

    Aber Ki Ki. Er hat doch nicht Islamkritiker als Islamhasser bezeichnet, sondern die Bagage von PI – und damit hat er ja vollkommen recht. Ein genauerer Begriff ist da aber IMO: Moslemhasser ohne Distanzschwierigkeiten zur Naziszene. Man kann sie auch „Umvolkungskritiker“ oder „Volkstodkritiker“ nennen. Oder: Nazikritikergegner. Oder alles zusammen.

    • 9. Januar 2012 um 01:43 Uhr
    • NDM
  668. 688.

    Pardon: „Moslemhasser mit Distanzschwierigkeiten“ sollte es heißen. „Ohne Distanz“ stimmt zwar teilweise auch, aber nur bei der Mehrheit, nicht bei allen.

    • 9. Januar 2012 um 01:45 Uhr
    • NDM
  669. 689.

    @NDM Ich bin sicher kein PI-Verteidiger aber Islamkritiker wurden als „rechts“ und geistesgestört /“islamophob“ von Islamisten und Linken diffamiert, bevor es PI überhaupt gab.

    • 9. Januar 2012 um 01:53 Uhr
    • Ki Ki
  670. 690.

    @Gimpler: Natürlich ist die Taqiyya kein Hirngespinst, sondern ein wohlbelegtes Konzept des Islam, attraktiv für Weltrevolutionsträumer und mit Parallelen in allen möglichen revolutionären Bewegungen. Verschwörungstheoretisch ist allerdings das Prinzip, jede Äußerung eines Moslems, die nicht ins eigene Weltbild passt, als „Taqiyya“ abzustempeln. Insbesondere führt dieses Prinzip jegliche Forderungen nach „Abschwören oder ausreisen“ ad absurdum, wenn das Abschwören dann doch nur als Lüge ausgelegt wird.

    • 9. Januar 2012 um 01:59 Uhr
    • Arjen van Zuider
  671. 691.

    @Ki Ki:

    Von Islamisten(Damit meine ich nicht normalreligiöse Muslime, sondern Leute mit „Überdosis“) muss das kommen, ist ja logisch und nachvollziehbar. Bezüglich PI kommt dies aber auch z.B. aus den Reihen der Giordano-Bruno-Stiftung. Und bezüglich den linken – da gibt es Unterschiede wie im Islam selbst. Schauen Sie sich einmal die Jungle World(schon ziemlich, ziemlich links) an: http://jungle-world.com/von-tunis-nach-teheran/

    • 9. Januar 2012 um 02:11 Uhr
    • NDM
  672. 692.

    @ NDM

    „Man kann sie auch “Umvolkungskritiker” oder “Volkstodkritiker” nennen“

    Alles was man vor das Wort -kritiker schreibt, bestätigt man der Sache nach implizit. Wenn man zum Ausdruck bringen will, das etwas zuunrecht angeprangert, aufgeblasen, oder was auch immer wird, muss man einen in sich kritischen, zurückweisenden Begriff anfügen; also:

    „Überfrendungs-alarmisten“, oder „Volkstod-paniker“, etc.

    Das Problem ist, wenn man stundenlang vorgeseiert kriegt, was „Schlampe“ in Wirklichkeit immer schon bedeutet habe, dann kriegt man den Eindruck, dass doch kulturell ein Ding gedreht werden SOLL, von einigen Zeitgenossen halt; und für dieses Ding drehen gibt es keinen adäquaten Anprangerungsbegriff.

    Wenn Sie sich das Elend mit diesem okumus hier mal angucken:

    hxxp://blog.zeit.de/joerglau/2012/01/07/mohammed-als-vorbild_5345/comment-page-18#comments

    dann fehlen einem im buchstäblich die Worte, um dieses Phänomen zu beschreiben.

    WENN man es mit Nazivokabular beschreiben wollte, dann müßte man
    es wohl als eine „Verminderrassung“, oder „Abartung“ beschreiben;
    was aber eben der Sache nach untauglich ist, weil es halt um ein geistig-kulturelles Phänomen geht, und nicht um Geburtsdefekte.

    In Pakistan wird die amtlich nicht immer so gelittene Stammethnie
    der Taliban als „miscreants“ – Mißgeburten – bezeichnet, was einem
    wiederum migrantensoziolektisch nicht sooo fremd vorkommen muss,
    wenn man mal an einem Schulhof vorbeikommt; wobei der Sprachgebrauch
    natürlich auch inzwischen transethnisch abgefärbt hat.

    „Verpöbelungsmahner“ – klingt zwar bescheuert, ist aber nicht ganz falsch. Verpöbelungsphobie …

    Putin hat noch mehr Pötte nach Syrien geschickt – sieht echt krass aus für die Syrer – Drei Millionen Gasmasken …

    http://www.youtube.com/watch?v=BW002cpB_ZQ

    • 9. Januar 2012 um 02:41 Uhr
    • Thomas Holm
  673. 693.

    Algerien hat Bammel, dass Sarko das Regime fallen läßt:

    The Algerian prime minister has asked Turkish officials to refrain from bringing up Algeria’s history during the period of French colonization, delivering a strong message that Algeria is disturbed by the mention of its history in a quarrel between Turkey and France.

    they have no right to “make the blood of Algerians their business,”

    Erdogan hat wirklich nur Pech

    http://www.todayszaman.com/news-267944-algeria-asks-turkey-to-drop-french-genocide-talk.html

    • 9. Januar 2012 um 02:50 Uhr
    • Thomas Holm
  674. 694.

    @Thomas Holm:

    Stimmt. Die Gänsefüßchen reichten mir da jedoch zur Distanzierung. Das „-kritiker“ hatte ich bewusst so verwendet, um diese Begriffe neben den Begriff „Islamkritiker“ (so, wie er bei PI zur Selbstbezeichnung verwendet wird) stehen und ‚aufblitzen‘ zu lassen. Denn zum bei PI in der Selbstbezeichnung scheinseriös vorgetragenen „-kritiker“ kommt ja die Lüge, dass es im Kern um den Islam ginge. Themen sind dort in der Gesamtschau IMO jedoch nicht der Islam, sondern „Überfremdung“, „Volkstod“, usw. – in diesem Zusammenhang erschiene die harmlos wirkende Endung „-kritik“ dann jedoch bar jeder Relalität, einfach als Verharmlosung. Und etwa so (als Verharmlosung) wirkt es auf mich, wenn ich den Begriff ‚Islamkritik‘ in Bezug auf PI lese.

    • 9. Januar 2012 um 03:18 Uhr
    • NDM
  675. 695.

    „Verschwörungstheoretisch ist allerdings das Prinzip, jede Äußerung eines Moslems, die nicht ins eigene Weltbild passt, als “Taqiyya” abzustempeln.“

    Wenn jemand eine Doktrin der Lüge besitzt, dann sollte man seine Aussagen kritisch auf Ihren Wahrheitsgehalt hinterfragen. Dann kann man nicht im guten Glauben auf alles vertrauen, was er sagt. Das Problem haben sich die Muslime selber eingebrockt. Herr Mazyek ist beispielsweise ein notorischer Leugner und Lügner.

    http://www.youtube.com/watch?v=PgdnY1UvSnI

    „Insbesondere führt dieses Prinzip jegliche Forderungen nach “Abschwören oder ausreisen” ad absurdum, wenn das Abschwören dann doch nur als Lüge ausgelegt wird.“

    Nein, weil der Bruch eines Eides eine Straftat ist. Die Lüge ist als rechtlich nicht folgenlos. Entweder es ist eine Lüge oder nicht, das kann man nicht auslegen wie man will.

    • 9. Januar 2012 um 08:06 Uhr
    • Gimpler
  676. 696.

    Ach ja, das ist sehr aufschlussreich:

    http://www.youtube.com/watch?v=nlY3TFIz_x0&feature=related

    Hie leugnet Mazyek Fakten. „Das sind Fakten, die sie nicht beweisen können.“

    Wenn irgendwo, irgendetwas auf der Welt im Namen des Islam passiert, kann man wie das Amen in der Kirche voraussagen: Herr Mazyek stellt sich vor die Kamera und sagt: „Das hat aber nichts mit dem Islam zu tun!“ Ich glaube dem Mann kein Wort mehr.

    Das witzige ist, dass die Forschungsergebnisse genau das zeitigen, was man erwartet, wenn man islamische Dogmen kennt. „Je religiöser man ist, desto weniger trinkt man Alkohol.“ Nicht erstaunlich, oder!?

    Auch: Je religiöser desto desintegrierter. Auch das ist ein islamisches Dogma, sich von den Ungläubigen fernzuhalten, keine Ungläubigen zu Freunden zu nehmen.

    Dann behauptet Pfeiffer der Zusammenhang Religion / Gewalt verlaufe vermittelt. Je religiöser desto Machokultur. Je Machokultur desto gewalltätiger. Wieso es notwendigerweise zu dieser Vermittlung über die Machokultur kommt, erläutert er nicht. Meine Vermutung ist, dass der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Denn dann behauptet er die Machokultur beruhe auf einer Fehlvermittlung des islamischen Glaubens. So ist der Islam aus dem Schneider.

    Aber unterstellen wir einmal, dass er Recht hat mit der Machokultur. Die Machokultur kommt natürlich auch direkt aus dem Islam; Sure 4, Vers 34. Aber das weiß Herr Pfeiffer offenbar nicht. Tja, auch durch diesen Kniff wird das Problem kaum verschleiert. Denn die Dominosteine fallen auch alle nur vermittelt um. Die Ursache liegt aber letztlich im ersten Stein, der Religion. Je islamischer desto gewalttätiger. Da besteht ein kausaler Zusammenhang. Letztlich bedarf es auch keiner soziologischen Studie, um das zu erkennen. Die ständige weltweite Nachrichtenlage legt diesen Zusammenhang nahe. Wie heißt es im Clash of Civilizations? „Islam has bloody borders“.

    Aber weil Herr Pfeiffer von einem Vermittlungsproblem sprach, glauben jetzt unsere Politiker das alles gut wird, wenn der „richtige Islam“ vermittelt wird. Die Imame in Deutschland haben offenbar Ihren Islam falsch verstanden. Also fängt man an, in Schulen jetzt Islamunterricht einzuführen. „OH SANCTA SIMPLICITAS!“

    • 9. Januar 2012 um 09:16 Uhr
    • Gimpler
  677. 697.

    @ NDM

    „Besonders der Aspekt kam gut rüber, dass die islamischen Gruppen, von MB über Salafis bis hin zu Al-Azhar gegen die Revolution waren, und dass sich die liberalen und linken, die ja die Revolution initiierten, noch gar nicht richtig politisch formiert haben. Insofern verwundert das Wahlergebnis überhaupt nicht.“

    Laut einem Beitrag im „Spiegel“ von letzter Woche haben auch viele Christen die Muslimbrüder als kleineres Übel gewählt, weil vielerorts in den Stichwahlen nur die MB und die Salafis antreten durften.

    • 9. Januar 2012 um 09:18 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  678. 698.

    Wenn das Ergebnis in Ägypten dank Stimmenkauf zustande kam, dann beruhigt mich das eher als dass es mich aufregt. Das bedeutet nämlich, dass es keine Überzeugungs-Wähler sind.

    • 9. Januar 2012 um 09:19 Uhr
    • FreeSpeech
  679. 699.

    Ich frage mich allerdings, wie man bei einer geheimen Wahl die Stimmen kauft. Ich nehme die Kohle und stimme danach doch ab, wie es mir gefällt. Dürfte doch keiner überprüfen können? Stimmenkauf geht doch nur, wenn man überprüfen kann, wie jemand abgestimmt hat!? Darüber würde ich gerne mehr wissen.

    • 9. Januar 2012 um 09:26 Uhr
    • Gimpler
  680. 700.

    @Gimpler

    Wenn man als guter Muslim Geld nimmt und etwas verspricht, dann wird man das meist machen. Da sind die Menschen doch überall gleich.

    Zu den gekauften Stimmen kommen noch die üblen Betrügereien, von denen sandmonkey schreibt.

    • 9. Januar 2012 um 09:31 Uhr
    • FreeSpeech
  681. 701.

    @ Gimpler

    „Ich frage mich allerdings, wie man bei einer geheimen Wahl die Stimmen kauft.“

    Mann, sind Sie naiv!

    • 9. Januar 2012 um 09:35 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  682. 702.

    „Wenn man als guter Muslim Geld nimmt und etwas verspricht, dann wird man das meist machen. Da sind die Menschen doch überall gleich.“

    Das halte ich aber für naiv. Dann wäre ja Stimmenkauf in allen Demokratien Gang und Gäbe. Nein, Stimmenkauf funktioniert nur, wenn der Käufer auch überprüfen kann, ob die Stimme in seinem Sinne abgegeben wurde.

    • 9. Januar 2012 um 09:38 Uhr
    • Gimpler
  683. 703.

    Gimpler

    Schwöre auf Quran

    • 9. Januar 2012 um 09:40 Uhr
    • Cem Gülay
  684. 704.

    @HJS

    “Ich frage mich allerdings, wie man bei einer geheimen Wahl die Stimmen kauft.”

    Mann, sind Sie naiv!

    Nö, ich habe ja etwas hinterfragt, nämlich die Aussage, dass massiv Stimmen gekauft wurden. Sie vermuten offenbar, dass die Wahlen nicht geheim abliefen. Haben sie irgendwelche Anhaltspunkte dafür?

    Letztlich ist eine Wahl, wo das Wahlgeheimnis verletzt wurde, nicht demokratisch legitimiert.

    • 9. Januar 2012 um 09:41 Uhr
    • Gimpler
  685. 705.

    Eid brechen ist strafbar

    Stimmenkauf funktioniert nur, wenn der Käufer auch überprüfen kann, ob die Stimme in seinem Sinne abgegeben wurde.

    Letztlich ist eine Wahl, wo das Wahlgeheimnis verletzt wurde, nicht demokratisch legitimiert.

    Tja.

    • 9. Januar 2012 um 09:43 Uhr
    • FreeSpeech
  686. 706.

    @Cem Gülay

    „Schwöre auf Quran“

    Sprechen Deutsch!?

    • 9. Januar 2012 um 09:44 Uhr
    • Gimpler
  687. 707.

    @ FreeSpeech

    „Tja.“

    Sie haben sich versprochen, sie meinten

    JA!

    • 9. Januar 2012 um 09:47 Uhr
    • Gimpler
  688. 708.

    Gimpler

    Die Käufer werden vermutlich angehalten bei der Stimmenabgabe auf den Quran zu schwören. Das Geld oder die Ziege werden nach Stimmenabgabe überreicht. Die Wächter mit den Dolchen werden es überwachen. Warum was riskieren, wenn man käuflich ist.Da wird wohl kaum einen das Gewissen einen Streich spielen. Analphabeten oder politisch desinteressierte sind meist die potentiellen Stimmenverkäufer

    • 9. Januar 2012 um 09:52 Uhr
    • Cem Gülay
  689. 709.

    „Eid brechen ist strafbar“

    Ach, sie meinen man könne nicht überprüfen, ob jemand seinen Eid bricht? Nun, eine kurze Predigt nach dem Schwur auf die Verfassung, wo man sich für irgendetwas verfassungsfeindliches einsetzt ist ein Nachweis.

    Noch Fragen FreeSpeech?

    • 9. Januar 2012 um 09:54 Uhr
    • Gimpler
  690. 710.

    „Die Wächter mit den Dolchen werden es überwachen.“ Was überwachen? Die richtige Stimmabgabe? Also, die sitzen neben dem Wähler in der Wahlkabine und überprüfen, ob er sein Kreuzchen auch richtig setzt?

    • 9. Januar 2012 um 09:57 Uhr
    • Gimpler
  691. 711.

    Nun, eine kurze Predigt nach dem Schwur auf die Verfassung, wo man sich für irgendetwas verfassungsfeindliches einsetzt ist ein Nachweis.

    Das würde heißen, dass für Muslime bzw. Ex-Muslime strengere Bestimmungen gelten, was sie sich an verfassungskritischen Aussagen erlauben können als für alle anderen bzw. dass sie zusätzlich für Meineid bestraft werden, wo andere nur für Volksverhetzung. Das geht in einem Rechtsstaat nicht.

    Von einem Herrn Mayzek, dem vom Staat eine offizielle Rolle zuerkannt wird, kann man allerdings absolute Verfassungstreue erwarten und sollte ihm bei irgendwelchen Relativierungen und rhetorischen Eiertänzen, auch wenn diese nicht explizit verfassungsfeindlich sind, seine Rolle als Ansprechpartner wieder entziehen.

    • 9. Januar 2012 um 10:04 Uhr
    • Arjen van Zuider
  692. 712.

    Gimpler

    Man holt sie mit mehreren Leuten ab und begleitet sie den ganzen Weg bis zur Wahlkabine. Was weiß ich, vielleicht ist eine Kabine nur für solche Leute aufgestellt. Vielleicht werden sie auch die ganze Zeit gewarnt, nicht zu verarschen.

    Fragen Sie ihren Präsidenten Gimpler, er wird es ihnen erklären.

    Sie sind wie ein Kleines Kind den man alles erklären muss. Entwickeln Sie mal logisches denken und zitieren Sie nicht immer. Da steht es so, hier hat der das gesagt. Wenn Sie nicht weiter wissen, dann kommt keine Antwort. „Das war nicht das Thema des Threads“ Richtig, es war Nürnberg 2.O und nicht Mohammed

    Dieser Blog hat höhere Ansprüche als ihr intellektuelles Niveau. Wundere mich warum Freespeech von ihnen was hält? Da angeblich IQ von 130 Punkten wünschenswert wären!

    • 9. Januar 2012 um 10:07 Uhr
    • Cem Gülay
  693. 713.

    „Das würde heißen, dass für Muslime bzw. Ex-Muslime strengere Bestimmungen gelten, was sie sich an verfassungskritischen Aussagen erlauben können als für alle anderen…“

    Nein, es geht um Immigranten, ob es Muslime sind oder nicht ist egal. Alle Einwanderer müssen einen Eid auf die Verfassung schwören. Als Gegenleistung dürfen sie permanent Einreisen.

    Für Deutsche Verfassungsfeinde muss man andere Regelungen finden, denn die kann man nicht abschieben.

    Diese Form der Diskriminierung ist also durch den unterschiedlichen Rechtsstatus von Einwanderer und Eingeborenem hinsichtlich der Abschiebung gerechtfertigt.

    • 9. Januar 2012 um 10:09 Uhr
    • Gimpler
  694. 714.

    @ Cem Gülay

    Mein IQ liegt über 130, wie sieht’s bei Ihnen aus;-)

    • 9. Januar 2012 um 10:11 Uhr
    • Gimpler
  695. 715.

    Gimpler

    „Mein IQ liegt über 130″

    Wenigstens haben Sie Humor, dass macht es ja wenigstens noch erträglich

    • 9. Januar 2012 um 10:16 Uhr
    • Cem Gülay
  696. 716.

    @ Cem Gülay

    Humor habe ich auch, aber über 130 habe ich in mehreren IQ-Tests erzielt. 😉

    • 9. Januar 2012 um 10:17 Uhr
    • Gimpler
  697. 717.

    Diese Form der Diskriminierung ist also durch den unterschiedlichen Rechtsstatus von Einwanderer und Eingeborenem hinsichtlich der Abschiebung gerechtfertigt.

    Insofern Einwanderer bei Volksverhetzung abgeschoben werden, während Einheimische nur in den Knast kommen, ja. Zu bestimmen, dass manche „verfassungsfeindlichen“ Aussagen für Einheimische legitim seien, aber für Einwanderer verboten, rechtfertigt das nicht.

    • 9. Januar 2012 um 10:27 Uhr
    • Arjen van Zuider
  698. 718.

    Da wird ein Vertrag gebrochen, den die Einwanderer selber unterschrieben haben. Es gilt auch in allen anderen Bereichen des Lebens: Pacta sunt servanda. Ich wüsste nicht, weshalb man von diesem Prinzip in diesem Fall eine Ausnahme machen sollte!

    • 9. Januar 2012 um 10:29 Uhr
    • Gimpler
  699. 719.

    Verfassungsfeindliches Verhalten kann auch bei Einheimisch zu rechtlichen Folgen führen. Aber das muss man wegen des unterschiedlichen Rechtsstatus von Einwanderer und Eingebohrenem auch anders regeln.

    Art. 18 GG: Wer die Freiheit der MEINUNGSÄUSSERUNG, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

    Das sind die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland. Deshalb nennt es sich eine Wehrhafte Demokratie.

    • 9. Januar 2012 um 10:36 Uhr
    • Gimpler
  700. 720.

    Da wird ein Vertrag gebrochen, den die Einwanderer selber unterschrieben haben. Es gilt auch in allen anderen Bereichen des Lebens: Pacta sunt servanda. Ich wüsste nicht, weshalb man von diesem Prinzip in diesem Fall eine Ausnahme machen sollte!

    Es geht darum, dass es nicht statthaft ist, alle Einwanderer einen Vertrag unterschreiben zu lassen, der ihre Grundrechte wesentlich stärker einschränkt, als dies für Einheimische aufgrund der Wehrhaftigkeit der Demokratie der Fall ist. Dass die Rechtsfolgen für einen Gesetzesverstoß unterschiedlich sind, ist ein anderes Thema.

    In Art. 18 sollte auch Art. 4 explizit aufgeführt sein, da die Religionsfreiheit immer häufiger dazu missbraucht wird, den Schrankenvorbehalt des Art. 5 zu umgehen, indem eine potentiell problematische Aussage zum religiösen Dogma bzw. zum Bestandteil einer heiligen Schrift erklärt wird.

    • 9. Januar 2012 um 10:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  701. 721.

    „Es geht darum, dass es nicht statthaft ist, alle Einwanderer einen Vertrag unterschreiben zu lassen“

    Das hört sich so an, also ob Zwang ausgeübt würde. Dann wäre der Vertrag Null und Nichtig. Niemand wird von Deutschland gezwungen nach Deutschland einzureisen. Deshalb kann man das nicht sagen, dass es „unstatthaft“ wäre.

    „der ihre Grundrechte wesentlich stärker einschränkt,“

    Ich sehe keine stärkere Einschränkung als diejenige von Art. 18. Ein Eid auf die Verfassung verpflichtet denjenigen dazu nicht gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung zu kämpfen. Das ist auch Deutschen verboten.

    Abschwören oder Ausreisen!

    Das ist vollkommen legitim.

    • 9. Januar 2012 um 11:03 Uhr
    • Gimpler
  702. 722.

    In Art. 18 sollte auch Art. 4 explizit aufgeführt sein, da die Religionsfreiheit immer häufiger dazu missbraucht wird, den Schrankenvorbehalt des Art. 5 zu umgehen, indem eine potentiell problematische Aussage zum religiösen Dogma bzw. zum Bestandteil einer heiligen Schrift erklärt wird.

    Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu!

    • 9. Januar 2012 um 11:14 Uhr
    • Gimpler
    • 9. Januar 2012 um 11:16 Uhr
    • marriex
  703. 724.

    Das sind die Salafisten. Schwars/Weiße Kriegsfahne des Islam. Allahu Akhbar und schließlich Tötet die Juden. Erschreckend, aber nicht verwunderlich, wenn man den Koran gelesen hat.

    Hier ist das Bekenntnis einer Ex-Muslimin zum islamischen Judenhass. Anschnallen, sonst wird einem übel!

    http://liberatednow.blogspot.com/2012/01/why-do-muslims-despise-jews-so-much.html

    • 9. Januar 2012 um 11:23 Uhr
    • Gimpler
  704. 725.

    Ich sehe keine stärkere Einschränkung als diejenige von Art. 18.

    Dann reicht Art. 18 ja auch aus. Ich weiß nicht, was Sie wollen. Bei Gesetzesverstößen kann meines Wissens schon heute das Aufenthaltsrecht entzogen werden, allenfalls könnten die Regelungen hierzu verschärft werden. Und Regelungen, dass Aussagen, die für Einheimische legal sind, für Einwanderer illegal sein sollen, vertragen sich nicht mit meiner Vorstellung eines Rechtsstaats.

    • 9. Januar 2012 um 11:25 Uhr
    • Arjen van Zuider
  705. 726.

    @ marriex Danke für das Video. Hier der vielsagende Kommentar darunter:

    „ils nous on trompé avec leur révolution !! printemps arabe mouééé!! mon oeil!! ils ont viré les gangsters (ben ali et moubarak) pour placer les fous de dieu aux commandes. et maintenant?? le gros bordel !! déja que la Tunisie avait une économie désastreuse essentiellement basée sur le tourisme et était majoritairement antijuive..maintenant ce sera pire!!“

    „Sie haben uns getäuscht mit Ihrer Revolution !! Arabischer Frühling Ade!! Mein Auge !! (soll wohl heißen ich traue ihm kaum) Sie haben die Gangster (Ben Ali und Mubarrak) vertrieben, um sie durch die Idioten Gottes zu ersetzen. Und nun? Ein Riesenbordell!! Bereits jetzt hat Tunesien eine desaströse Ökonomie, die im Wesentlichen auf dem Tourismus basiert, und war mehrheitlich antijüdisch ist … jetzt wird’s noch schlimmer!!“

    • 9. Januar 2012 um 11:35 Uhr
    • Gimpler
  706. 727.

    Lau glaubt weiter.

    • 9. Januar 2012 um 11:39 Uhr
    • marriex
  707. 728.

    „Dann reicht Art. 18 ja auch aus. Ich weiß nicht, was Sie wollen.“

    Ich will, dass die Immigranten einen Eid auf die Verfassung schwören und bei Vertragsbruch bestraft und abgeschoben werden. Ist das zuviel verlangt!? Erst bestrafen, dann abschieben. Ich möchte, dass wir eine wehrhafte Demokratie sind und uns gegen Feinde im Äußeren und Inneren schützen. Den Einwanderern muss klipp und klar sein, dass wir da nicht spaßen.

    Art. 18 steht im Gesetz, aber wann ist er jemals zur Anwendung gekommen!? In der 9/11-Moschee von Hamburg konnte über 10 Jahre lang, gegen unsere Geselschaft gehetzt werden, bis der Laden dichtgemacht wurde. Da muss sich einiges ändern. Das muss auch verschärft werden.

    Es gibt hier leider sehr viele Menschen, die die Scharia über die Verfassung stellen. Ich will sie hier nicht haben! Sie gehören hier nicht her!

    • 9. Januar 2012 um 11:40 Uhr
    • Gimpler
  708. 729.

    @CG

    Da angeblich IQ von 130 Punkten wünschenswert wären!

    Über Wünschbarkeit habe ich mich nicht ausgelassen. Der IQ misst die Fähigkeit Muster zu erkennen, er misst nicht die psychologische, politische oder gesellschaftliche Versiertheit.

    Mit einem hohen IQ kann man sich durchaus immer noch verrennen, und das machen solche Leute auch gerne, indem sie denken, es gebe keine andere Sichtweise, keine andere Gewichtung und keine andere Interpretation der vorliegenden Tatsachen.

    Ich bringe da gerne das Beispiel des Ingenieurs, der eine brillante Produktidee hat und damit zum Investor geht. Und den Investor interessiert das einfach nicht, zB weil er schon woanders investiert ist, oder weil er eben die Idee gut findet, aber eine andere Idee wichtiger. Oder weil ihm der Ingenieur auf den Sack geht.

    • 9. Januar 2012 um 11:45 Uhr
    • FreeSpeech
  709. 730.

    @Gimpler: Wenn der Wille, die geltenden Gesetze auch anzuwenden, offenbar fehlt, dann nützen neue Gesetze bzw. Eide auf die Verfassung auch nichts.

    Was spricht eigentlich in Ihren Augen dagegen, auch Einheimische einen solchen Eid ablegen zu lassen? Natürlich nicht mit Abschiebung bewehrt, aber zB mit dem Verlust des Wahlrechts.

    • 9. Januar 2012 um 11:50 Uhr
    • Arjen van Zuider
  710. 731.

    „Was spricht eigentlich in Ihren Augen dagegen, auch Einheimische einen solchen Eid ablegen zu lassen? Natürlich nicht mit Abschiebung bewehrt, aber zB mit dem Verlust des Wahlrechts.“

    Ich finde, es spricht nichts dagegen. Wer sich am Staatswesen beteiligt, beispielsweise durch Wahlen, der muss die Treue zur Verfassung schwören. Die Bundeskanzlerin musste es ja auch tun. Wieso nicht auch die Staatsbürger.

    • 9. Januar 2012 um 11:53 Uhr
    • Gimpler
  711. 732.

    @Gimpler

    Danke für den Link zu

    http://liberatednow.blogspot.com

    Eindrücklich, die Dame. Sie wagt selber zu denken.

    • 9. Januar 2012 um 12:00 Uhr
    • FreeSpeech
  712. 733.

    Am besten schwört man dann noch einen Eid, dass man den Eid auch einhalten werde, und dann noch einen Eid, dass man das wirklich einhalten werde, undsoweiter. 😉

    Ich finde, so ein Eid für jedermann entmündigt die Menschen, und er hat dann auch die Wirkung, dass jeder, der den Eid noch nicht geleistet hat, einfach glaubt tun zu können was er will.

    Auch zeigt die Forderung nach dem Eid für jedermann ein Staatsverständnis, das ich nicht teilen kann. Der Staat ist die Summe seiner Bürger und der Regeln und Institutionen, die diese Bürger vereinbaren, aber er ist keine verschworene Gesellschaft, der man beitreten kann durch Schwur.

    • 9. Januar 2012 um 12:06 Uhr
    • FreeSpeech
  713. 734.

    Deutlicher gesagt, der Treueeid riecht mir zu sehr nach Blut und Boden.

    • 9. Januar 2012 um 12:07 Uhr
    • FreeSpeech
  714. 735.

    Die Bundeskanzlerin musste es ja auch tun. Wieso nicht auch die Staatsbürger.

    Wie früher schon erläutert: Weil sie von der Gemeinschaft Macht delegiert bekommt – will man schon sicher sein, dass sie sich bewusst ist, dass ihr Amt Macht verleiht, die mit Umsicht zu gebrauchen ist und neben den Regeln auch moralische Anforderungen stellt. Mit dem Eid will man auch das öffentliche Bekenntnis, dass sie sich dessen bewusst ist.

    • 9. Januar 2012 um 12:11 Uhr
    • FreeSpeech
  715. 736.

    @ Gimpler

    „Abschwören oder Ausreisen!

    Das ist vollkommen legitim.“

    Nein, das ist verfassungswidrig.

    • 9. Januar 2012 um 12:17 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  716. 737.

    „@Gimpler: Wenn der Wille, die geltenden Gesetze auch anzuwenden, offenbar fehlt, dann nützen neue Gesetze bzw. Eide auf die Verfassung auch nichts.“

    Da gebe ich ihnen Recht. Aber manchmal sind Gesetze durch Ihre Machart schwer umzusetzen. Beispielsweise müssen die Maßnahmen gemäß Art. 18 vom Bundesverfassungsgericht ausgesprochen werden. Das könnte man auch eine Instanz tiefer hängen. Dann ist der Artikel 4 nicht ausdrücklich als möglicher Missbrauchsartikel aufgeführt. Deshalb wird sich ein Gericht auch schwer tun, wenn sich dann jemand auf seine Religionsfreiheit beruft. Auch diesem Vorschlag stimme ich zu.

    Für die Feststellung des Eidesbruchs muss man jetzt nicht vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Der Inhalt des Eides ist durch den Eidestext bestimmt. Das Gericht müsste lediglich feststellen, ob die Person durch Ihr Verhalten davon abgewichen ist. Das dürfte vor einem einfachen Gericht erfolgen können – fragen sie mich jetzt nicht, welches Gericht genau zuständig wäre, keine Ahnung. So hat man ein Gesetz, das einfacher und schneller anwendbar ist.

    Aber man soll die psychologische Wirkung nicht unterschätzen, wenn man den Einwanderern erst die Grundregeln erklärt, ihnen erklärt, dass sie empfindlich bestraft und abgeschoben werden, wenn sie die verletzen, um sie dann den Eid unterschreiben zu lassen.

    Bisher läuft es doch so: Ich kriege die Aufenthaltserlaubnis/Pass und danach habe ich Plein Pouvoir und kann denen schön auf der Nase herumtanzen, bis ich auch hier meinen Scharia-Staat habe. Mir kann so gut wie nichts passieren, so lange ich nicht Schwerstkrimineller werde.

    Alle 10 Jahre wird mal eine Moschee geschlossen, wenn sie zwischendurch zur Anlaufstelle für den weltweiten islamistischen Terrorismus geworden ist. Den Khalif von Köln hat’s auch erwischt. Aber ansonsten läuft das doch unheimlich smooth hier! Wir machen überall unsere Moscheen und Madrassen auf, predigen Segregation und Hass auf die Kuffar und bereiten ganz gemütlich die Übernahme vor.

    Ist das ein Hirngespinnst? Nein, das ist die Realität an sehr vielen Orten in Europa. Hier der Beweis:

    http://video.google.com/videoplay?docid=2515587181120245843

    Ich warte noch darauf, dass Günther Walraff in Deutschland so eine Reportage durchführt. A Propos Köln: Da gibt’s auch Anlaufstellen für Salafisten! Ich bin zufällig auf eine gestoßen in der Südstadt.

    • 9. Januar 2012 um 12:24 Uhr
    • Gimpler
  717. 738.

    HJS: Kommt darauf an, was man „abschwören“ soll. Von jemandem zu verlangen, dass er sich von allen Inhalten seines Glaubens lossagt, widerspricht sicherlich der Religionsfreiheit. Sich innerlich von allen Glaubensinhalten zu distanzieren, die gegen die geltenden Gesetze verstoßen, ist hingegen Voraussetzung für die Existenz als gesetzestreuer Bürger – und was ist falsch daran, diese innere Überzeugung zu äußern, indem man dem gesetzeswidrigen Teil seiner Religion „abschwört“?

    • 9. Januar 2012 um 12:25 Uhr
    • Arjen van Zuider
  718. 739.

    @ AvZ:

    Sich innerlich von allen Glaubensinhalten zu distanzieren, die gegen die geltenden Gesetze verstoßen, ist hingegen Voraussetzung für die Existenz als gesetzestreuer Bürger

    Tatsächlich?

    • 9. Januar 2012 um 12:33 Uhr
    • MioFrio
  719. 740.

    Es ist nicht verfassungswidrig einen Eid auf die Verfassung abzuleisten. Wenn Inhalte der eigenen Religion mit der Verfassung im Widerspruch stehen, dann bedeutet der Eid auf die Verfassung ein Abschwören von den verfassungsfeindlichen Inhalten.

    Die Religionsfreiheit steht nicht über den übrigen Artikeln des Grundgesetzes und ersetzt sie nicht im Zweifel. Die Religionsfreiheit ist nur Ausfluss der Meinungsfreiheit und Redefreiheit. Man kann beispielsweise nicht unter Berufung auf die Religionsfreiheit anderen den Mund verbieten. Das sieht aber der Islam vor, weil Blasphemie eine strafbare Handlung im Islam ist.

    • 9. Januar 2012 um 12:45 Uhr
    • Gimpler
  720. 741.

    @ FS

    Deutlicher gesagt, der Treueeid riecht mir zu sehr nach Blut und Boden.

    Der Eidgenosse hat gesprochen. 😉

    • 9. Januar 2012 um 12:58 Uhr
    • Serious Black
  721. 742.

    MioFrio: Falls Sie nicht andauernd im Gewissenskonflikt zwischen Ihren inneren Überzeugungen und Ihrem äußeren Handeln leben wollen…

    • 9. Januar 2012 um 13:27 Uhr
    • Arjen van Zuider
  722. 743.

    Ein Jahr später gab’s dann „Dispatches, undercover Mosque the Return“

    http://www.metacafe.com/watch/4798670/dispatches_undercover_mosque_the_return/

    Es hatte sich nichts geändert. Das wird in einer der größten und repräsentativsten Moschee Großbritanniens gelehrt. Das, was in meinem Schariabuch steht, sind offenbar keine lehren Worte sondern gelebter Glaube. Man soll sich nicht einbilden, dass es bei uns ganz anders ist, denn das ist Islam live!

    • 9. Januar 2012 um 13:33 Uhr
    • Gimpler
  723. 744.

    Es ist nicht verfassungswidrig einen Eid auf die Verfassung abzuleisten.

    Aber ainzufordern, Simpler.

    • 9. Januar 2012 um 13:40 Uhr
    • marriex
  724. 745.

    Es ist nicht verfassungswidrig einen Eid auf die Verfassung abzuleisten.

    Aber ainzufordern, Simpler.

    Wo steht das?

    • 9. Januar 2012 um 13:43 Uhr
    • Gimpler
  725. 746.

    In Australien gibt’s das auch:

    http://www.citizenship.gov.au/ceremonies/pledge/

    Verfassungstreue dürfte selbstverständlich sein. Deshalb kann ich nichts unanständiges daran erkennen, verfassungstreue einzufordern. Ich glaube es wäre absurd, wenn die Verfassung es verböte Verfassungstreue einzufordern.

    Aber manche Leute haben verschlungene Gedanken;-)

    • 9. Januar 2012 um 13:47 Uhr
    • Gimpler
  726. 747.

    Möglich, dass man die Gewissensfreiheit so interpretieren kann, dass niemand dazu gezwungen werden darf, ein Bekenntnis zu *irgendwas* abzulegen. Es ist aber insofern redundant, dass die Werte der Verfassung bereits durch das Strafgesetz geschützt sein sollten (und wo sie das nicht sind, wird wohl auch ein Eidbruch nicht als solcher erkannt und geahndet werden). Wer einer Verfolgung durch die Justiz entgehen will, muss sich also sowieso jeden Tag tatkräftig zum Grundgesetz bekennen.

    Der Amtseid gewählter Politiker ist übrigens rein symbolisch und sein Bruch kann nicht als Meineid verfolgt werden.

    • 9. Januar 2012 um 14:23 Uhr
    • Arjen van Zuider
  727. 748.

    @ Simpler

    Sie verwechseln im Falle Australien Einbürgerung mit Aufenthalt.

    • 9. Januar 2012 um 14:33 Uhr
    • marriex
  728. 749.

    marriex:
    Wenn ein Aufenthalt einer bestimmten Dauer ein Anrecht auf Einbürgerung impliziert, wäre es allerdings durchaus angebracht, an Aufenthalter dieselben Kriterien anzulegen wie an Einzubürgernde.

    • 9. Januar 2012 um 14:51 Uhr
    • Arjen van Zuider
  729. 750.

    @ marriex

    Liebe marriex, ich respektiere Ihre Meinung, obwohl ich sie nicht nachvollziehen kann. Denn sie haben keine Gründe genannt. Ich habe sie gefragt, wo steht, dass das einfordern von Verfassungstreue verboten ist. Keine Antwort!

    Ich habe mich hier ausführlich geäußert. Deshalb möchte ich sie bitten umgekehrt auch meine Meinung zu respektieren. We agree to disagree, O.K.?

    Die Idee für das Wahlrecht auch einen Treueeid einzufordern finde ich übrigens hervorragend Arjen, hatte ich noch nie in Erwägung gezogen. Aber wieso sollte man nicht für die Beteiligung an unserem politischen System, zum Beispiel durch Wahlen, eine Bekenntnis dazu einfordern?

    • 9. Januar 2012 um 16:25 Uhr
    • Gimpler
  730. 751.

    @ AvZ

    „Wer einer Verfolgung durch die Justiz entgehen will, muss sich also sowieso jeden Tag tatkräftig zum Grundgesetz bekennen.“

    Pardon, aber das ist QmS (Qutasch mit Sauce).
    Man kann Verfassungsfeind sein, aber sich trotzdem an die Gesetze und Verordnungen halten.

    • 9. Januar 2012 um 16:27 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  731. 752.

    @ Gimpel

    „Ich habe sie gefragt, wo steht, dass das einfordern von Verfassungstreue verboten ist. Keine Antwort!“

    Fragen Sie einen Juristen Ihres Vertrauens!

    • 9. Januar 2012 um 16:29 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  732. 753.

    „Aber wieso sollte man nicht für die Beteiligung an unserem politischen System, zum Beispiel durch Wahlen, eine Bekenntnis dazu einfordern?“

    Weil in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat ein Grundrecht – hier das Wahlrecht – nicht von der Gesinnung abhängig gemacht werden darf.

    • 9. Januar 2012 um 16:31 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  733. 754.

    @ Simpler

    Danke Vorarbeit, HJS.

    Sie dürfen die verfassung ablehnen, dies auch öffentlich bekunden, Sie dürfen nur keine konkreten Schritte zur Aushebelung der Artikel mit Ewigkeitsgarantie unternehmen.

    • 9. Januar 2012 um 16:43 Uhr
    • marriex
  734. 755.

    „Weil in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat ein Grundrecht – hier das Wahlrecht – nicht von der Gesinnung abhängig gemacht werden darf.“

    Wieso nicht, das Ausüben von politischen Ämtern wird auch von der Gesinnung abhängig gemacht? Die Minister müssen einen Eid auf die Verfassung ablegen! Da wird ein demokratisches Recht von der Gesinnung abhängig gemacht.

    @ marriex Ich lehne im Gegensatz zu ihnen die Verfassung nicht ab. Sie haben offensichtlich noch nie hineingeschaut 😉

    • 9. Januar 2012 um 19:10 Uhr
    • Gimpler
  735. 756.

    @ Gimpler: Solche Leute wie Sie habe ich wirklich gefressen. Hier „Abrüsten“ sagen, wenn man selber angegriffen wird, und die ganze Zeit selber Gift verspritzen. Get lost!

    • 9. Januar 2012 um 19:43 Uhr
    • Jörg Lau
  736. 757.

    Ups, hier ist dicke Luft angesagt. Und Tschüss!

    • 9. Januar 2012 um 21:13 Uhr
    • Schupf
  737. 758.

    @NDM #691

    Die GBS ist m.W. eine Stiftung, die für Aufklärung und Humanismus eintritt, da würde mich jetzt schon interessieren, welchen Artikel welchen Autors aus diesen Reihen Sie aufgrund welcher Aussage bei PI einordnen.

    Klar gibt es Unterschiede, aber die gibt es überall, auch bei Islamkritikern.
    Jungle- World hat sogar z.T. sehr gute selbstkritischen Artikel wie diesen: http://jungle-world.com/artikel/2009/07/32626.html

    • 9. Januar 2012 um 22:59 Uhr
    • Ki Ki
  738. 759.

    @AvZ

    „Wenn ein Aufenthalt einer bestimmten Dauer ein Anrecht auf Einbürgerung impliziert, wäre es allerdings durchaus angebracht, an Aufenthalter dieselben Kriterien anzulegen wie an Einzubürgernde.“

    Dieses Anrecht gibt es!

    Es heißt „Anspruchseinbürgerung“ und hat stellt Kriterien auf die so windelweich sind das einem schlecht werden kann.

    • 10. Januar 2012 um 08:32 Uhr
    • Mates
  739. 760.

    @ Gimpel

    „@ marriex Ich lehne im Gegensatz zu ihnen die Verfassung nicht ab.“

    Aber Sie würden sie gerne verbiegen. „Demokraten“ wie Sie brauchen wir nicht wirklich.

    • 10. Januar 2012 um 08:35 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  740. 761.

    @ Simpler

    @ marriex Ich lehne im Gegensatz zu ihnen die Verfassung nicht ab. Sie haben offensichtlich noch nie hineingeschaut 😉

    Kreisch, wir ernennen Sie am besten gleich zum Mitglied des Obersten Senats. Dem alleinigen.

    • 10. Januar 2012 um 08:45 Uhr
    • marriex
  741. 762.

    @Mates: Genau drum meine ich ja 😉

    • 10. Januar 2012 um 09:16 Uhr
    • Arjen van Zuider
  742. 763.

    @HJS

    @ Gimpel

    “@ marriex Ich lehne im Gegensatz zu ihnen die Verfassung nicht ab.”

    Aber Sie würden sie gerne verbiegen. “Demokraten” wie Sie brauchen wir nicht wirklich.

    Ich glaub nicht, dass er sie verbiegen will. Aber einen Datenanschluss an jedes Gehirn hätte er schon gerne. Mit Verwaltungszugriff auf die Daten.

    • 10. Januar 2012 um 09:44 Uhr
    • FreeSpeech
  743. 764.

    @FS

    „Aber einen Datenanschluss an jedes Gehirn hätte er schon gerne.“

    Wie wärs mit ein wenig Loyalität gegenüber deinen Bürgerkriegsfantasie-Mitstreitern?

    • 10. Januar 2012 um 11:41 Uhr
    • Hein_W
  744. 765.

    Hein_W:
    Nur weil Sie offenbar unfähig sind, die Welt anders denn als Freund-Feind-Dichotomie zu sehen, sollten Sie nicht annehmen, dass dies bei allen anderen Menschen ebenso ist.

    • 10. Januar 2012 um 11:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  745. 766.

    @Hein_W

    Danke. Ich betrachte Sie als Fitnessgerät, um provokante Dummbatzigkeit reflexartig einordnen zu üben, und da leisten Sie mir gute Dienste.

    • 10. Januar 2012 um 11:48 Uhr
    • FreeSpeech
  746. 767.

    @ FS

    Dabei ist das eine tragische Sache:

    http://www.youtube.com/watch?v=VQbOrxRYTkg

    • 10. Januar 2012 um 12:01 Uhr
    • marriex
  747. 768.

    @marriex

    LOL

    Tja, wer seine Hausaufgaben nicht macht ..

    • 10. Januar 2012 um 12:15 Uhr
    • FreeSpeech
  748. 769.

    @Arjen van Zuider

    Ich finde es schön, dass Sie den Resozialisierungsgedanken so verinnerlicht haben. Aber Sie werden mir doch hoffentlich zustimmen, dass es ebenso wie bei den Islamos einige verlorene Seelen gibt, die zuerst mal ihren Gewalt- und Kriegsfantasien glaubhaft abschwören müssen, bevor man sie wieder ernst nimmt.

    • 10. Januar 2012 um 13:51 Uhr
    • Hein_W
  749. 770.

    Ach nö, jetzt ist er weg. Er war doch so ein lustiger Gimpel… :sad:

    • 10. Januar 2012 um 17:45 Uhr
    • 77 2.0
  750. 771.

    habs geschafft, d.h. versucht, alle kommentare zu lesen und zu verstehen.
    bei manchen ist mir die puste ausgegangen :-(

    was bei mir hängengeblieben ist:

    dieses erbärmliche projekt N2.0 spielt mit verschiedensten assoziationen der übelsten sorte, da hilft auch kein relativieren.

    das läuft so nach dem motto: „dich, lieber jl, kriegen wir, du verbrecher.
    und wir schreiben dich jetzt schon mal zur fahndung aus, damit unsere investigativen mitbürger dich schön im auge behalten und du daher im fall unserer machtübernahme nicht so einfach vom erdboden verschwinden kannst. wir kriegen dich schon, dead or alive, und im letzteren fall führen dich der gerechten strafe zu.“

    ätzend, widerlich.

  751. 772.

    Herr Lau,
    Diese zweifelhafte Ehre haben sie sich redlich verdient.

    Sie haben unentwegt gegen PI-News und sämtliche Islamkritiker gehetzt, den Islam und das Leid das diese Ideologie Menschen -Muslimen wie Nichtmuslimen- zufügt immer wieder verharmlost.

    Sie lobten und priesen die diffamatorische Hetze, die von einem kapitalistischen Medien-Großkonzernen, gegen diese ehrenamtliche (!!!) Seite immer wieder ausging.

    Menschen, die den Islam kritisieren, müssen in Todesangst leben, Geert Wilders, Aya Hirsi Aly, Salman Rushdie lebten oder leben noch unter Polizeischutz, und sie versuchen ihren Lesern einzubläuen, dass Islamgegner eine Gefahr wären.

    • 17. Januar 2012 um 15:26 Uhr
    • MauMau
  752. 773.

    Der Autor ist oberflächlich, vermischt Islamkritik mit „rechtsextremen Islamhasserszen“ und der Name Nürberg 2.0 ist auch alles andere als lächerlich, er gibt einem zu denken..
    Ich denke wir brauchen solche Seiten wie Nürnberg…
    Den leuten muss klar gemacht werden, dass jede menschenverachtende Ideologie gefährlich ist. Egal ob es sich um Faschismus, Kommunismus oder Islam handelt.
    Und wer so von den islamischen Gesellschaften schwärmt, kann bitte schön nach Saudi Arabien gehen, dort wird er sich bestimmt wohl fühlen…

    • 18. Januar 2012 um 11:16 Uhr
    • christof
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    „Wenn wir Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen.“ Adolf Hitler

    „Der Islam ist unserer Weltanschauung gar nicht so unähnlich.“ Heinrich Himmler

    • 14. Mai 2012 um 21:20 Uhr
    • Randolph
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    Wer links und rechts nicht unterscheiden kann, sollte einfach ein bisschen leiser sein. Die Nazis waren Linke, die Nazis waren Islamfreunde, und die Linken sind Islamfreunde. Die Diktatur der selbsternannten Korrekten ist der Faschismus von heute.

    • 14. Mai 2012 um 21:29 Uhr
    • Randolph
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    „Aber wieso eine so zwielichtige Unterwanderungsbewegung wie die von Gülen von unseren Politikern (Süßmuth u.a.) noch hofiert wird, ist mir schleierhaft. Die wollen ausdrücklich auch in D. die Macht übernehmen und einen islamischen Staat schaffen. Die Unterstützung durch deutsche Politiker ist Hochverrat und würde in einem richtigen Staatswesen entsprechend geahndet werden.

    Redaktionsempfehlung | 4 Leserempfehlungen“

    http://www.zeit.de/2014/02/tuerkei-erdogan-staatsanwaelte?commentstart=65#cid-3265662

    So ändern sich die Zeiten.

    Ob solch staatstragende* Kühnheit damit in Zusammenhang steht, dass Gülen in den USA domiziliert und eine Machtübernahme in Deutschland eher als Verlängerung der NSA-Saga, denn als religiös inspiriertes Projekt erscheinen mag ?

    Wir werden es wohl nie erfahren.

    *angesichts der Formulierung:

    „würde in einem richtigen Staatswesen entsprechend geahndet werden.“

    ist die Qualifizierung „staatstragend“ vielleicht gar nicht der angemessene Ausdruck für den betreffenden (und belobigten) Eifer.

    Da hat man sich doch womöglich aus anti-amerikanischem Reflex am heiligen Respektgebot vor der Religion des Friedens vergangen …

  781. Kommentar zum Thema

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