Ein Blog über Religion und Politik

Präsident Gauck (und ich)

Von 19. Februar 2012 um 22:33 Uhr

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mit Joachim Gauck im SWR über Zivilcourage heute debattiert. Damals war er an der Wahl zum Bundespräsidenten gescheitert. Nun wird es wohl doch noch reichen.

Ich freue mich darüber.

Von vielen wird Gauck unterdessen skeptisch gesehen, weil er Thilo Sarrazin "Mut" attestiert hat. Ich halte bekanntlich wenig von Sarrazin, aber ich finde es dennoch falsch, Gauck nun abzulehnen, weil er sich mit Sarrazin in dem Punkt identifiziert, dass er gegen den (vermeintlichen) Mainstream Stellung bezieht.

Es wäre ungerecht, Gauck auf diese Äußerung zu reduzieren. In einem ganz wertfreien Sinn hat er schließlich Recht, dass Sarrazin Mut gezeigt hat. (Über Sinn und Unsinn seiner Thesen ist damit noch nichts gesagt.)
Wie dem auch sei, Joachim Gauck ist einer, mit dem man über solche Dinge streiten kann (anders als mit dem Sturkopf Sarrazin, der einfach nicht zuhört.)
Hier kann man sich davon überzeugen (wir waren uns erstaunlicher Weise über einen türkischen jungen Mann aus Kreuzberg völlig einig, den großartigen Aycan Demirel (ab 18:00)):

SWR Debatte Zivilcourage

 

Kategorien: Debatte
Leser-Kommentare
  1. 1.

    größe oder zwergenwuchs einer persönöichkeit zu unterscheiden, hängt nicht von einer einzigen äußerung ab, sondern von dem verhalten ener person insgesamt. ich gratuliere uns allen zu dem integren kandidaten gauck

    • 20. Februar 2012 um 00:30 Uhr
    • ursula doerge-seiler
  2. 2.

    Hören Sie doch mit dem Sarrazinieren auf! Nehmen Sie sich ein Beispiel an Gauck, schauen Sie mal ohne Vorurteile in Sarrazins Buch!
    Übrigens: Ich freue mich riesig über die Kandidatur Gaucks.

    • 20. Februar 2012 um 01:08 Uhr
    • Bleiband
  3. 3.

    Also,ich bin kein Freund des Herrn Gauck und nicht wegen Herrn Sarrazin.Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen und war in der
    Landwirtschaft beschäftigt.Meine Familie mußte damals kein Land in die
    damalige LPG einbringen,da sie keins hatte.
    Doch auch,obwohl es nicht unserer eigener Grund und Boden war.konnte
    ich mich immer mit meiner Arbeit identifizieren!
    Wie kommt ein Herr Gauck dazu,uns ehemaligen Landarbeitern zu unterstellen,wir hätten keinen Bezug zu Grund und Boden gehabt,nur weil wir nicht Besitzende waren! Wir haben in der grossen Mehrheit genau so ,wie Bauern auf ihrem eigenen Land,hart und gewissenhaft gearbeitet. ,, Der Hammer wurde auch nicht punkt 16.30 Uhr weggeworfen !!,,Ich habe hart und schwer gearbeitet und so manche Wochenenden sind,draufgegangen´Meinen Job habe ich nach der ,Wende´ verloren,´das ist für mich der Preis der Freiheit !
    Ich lehne Euren (Freiheitskämpfer)Gauck kategorisch ab ! Der ist nicht mein Präsident,obwohl ich ihm bei der Stasiakten-Aufarbeitung,gute Arbeit bescheinigen kann!

    • 20. Februar 2012 um 01:33 Uhr
    • TRETTIN HORST
  4. 4.

    Gauck gibt auf Fragen der Zeit Antworten von vorgestern.
    Dieser Kandidat macht mich besorgt.

  5. 5.

    Zivilcourage: Eine Definitionshilfe von Irshad Manji:

    „“Few are willing to brave the disapproval of their fellows, the censure of their colleagues, the wrath of their society. Moral courage is a rarer commodity than bravery in battle or great intelligence. Yet is it the one essential, vital quality for those who seek to change a world that yields most painfully to change.”

    Those words are even more true today. The dream of diversity is increasingly twisted by the politics of identity, which puts us in boxes that we’re afraid to bust open. This is why Irshad Manji has founded the Moral Courage Project.

    According to Irshad, “Our era promotes conformity on various fronts. Either you’re a liberal or you’re a conservative. Either you’re a consumer or you’re a loser. Either you swallow the orthodoxy of your ethnic, ideological and professional tribe or you’re deemed a traitor. The pressure to identify with your ‘own’ reduces pluralism to group-think. That’s dishonest diversity.”

    http://www.moralcourage.com/about/

    • 20. Februar 2012 um 08:09 Uhr
    • Thomas Holm
  6. 6.

    Da hat aber einer opportunistisch die Kurve gekriegt…

    • 20. Februar 2012 um 08:13 Uhr
    • marriex
  7. 7.

    Dass Gauck die Ängste und Sorgen vieler Menschen „albern“ findet, scheinen aber irgendwie auch schon wieder viele vergessen zu haben. Als Bundespräsident sollte er über eine solche Haltung vielleicht nochmal nachdenken:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/wissenschaftler-widersprechen-gauck-kritik-an-occupy-protest-alles-andere-als-albern-1.1166557

    • 20. Februar 2012 um 08:24 Uhr
    • Hein_W
  8. 8.

    @ Hein_B

    vieler Menschen

    Hihi.

    • 20. Februar 2012 um 08:27 Uhr
    • marriex
  9. 9.

    @Riexi

    Wir sollten vielleicht mal in Hannover einen trinken gehen:

    http://b-event.com/images/previews/IMG_20101118_0866.JPG

    • 20. Februar 2012 um 08:34 Uhr
    • Hein_W
  10. 10.

    Kollektive Tobsucht auf der Polenz-Pinnwand.

    • 20. Februar 2012 um 08:35 Uhr
    • marriex
  11. 11.

    @ JL

    Merwürdig, dass Ihnen zu Gauck gleich gleich Sarrazin einfällt.
    Lassen Sie den Mann doch erst einmal machen!

    Btw: schön, dass die Linkspartei wieder einmal im Regen steht.

    • 20. Februar 2012 um 08:44 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  12. 12.

    @ Hein_W

    Die Occupy-Proteste sind genauso albern wie die Aktionen der Globalisierungsgegner (es handelt sich eh‘ um die selben Leute).
    Erstens ist die Globalisierung auch der Finanzsysteme nicht mehr rückgängig zu machen und zweitens haben diese Leute keinerlei sinnvolle Lösungsvorschläge.

    • 20. Februar 2012 um 08:49 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  13. 13.

    @HJS

    Naja, immer umfassende Lösungsvorschläge parat zu haben ist doch keine Voraussetzung für eine kritische Äußerung. Wäre das so, dann könnten wir die Politik als Ganzes abschaffen.

    Und by the way: Zu Gauck würde mir noch die Prager Deklaration einfallen.

    • 20. Februar 2012 um 09:06 Uhr
    • Hein_W
  14. 14.

    @ HJS # 12

    Insofern ist die Gauck schon mal eine Niederlage für die linksgrünen Saudurchsdorftreiber in den Medien.

    • 20. Februar 2012 um 09:07 Uhr
    • marriex
  15. 15.

    @HJS

    Fundamentalisten und Extremisten aller Coleur haben (in der überwältigenden Mehrzahl) auch keine sinnvollen Lösungsvorschläge und werden trotzdem ernst genommen.

    • 20. Februar 2012 um 09:09 Uhr
    • Mates
  16. 16.

    Ja, richtig, erst einmal abwarten – ich denke aber, dass es gut sein wird (aber man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben).
    Neben meiner Wahrnehmung Gaucks als grundsoliden menschen, denke ich, dass er auch deshalb gut tun wird, weil er ein relativ unabhängig denkender menschen ist und so ein ziemlich selbständiger Bundespräsident sein wird. Was deshalb gut ist, weil langsam Merkel etwas zu viel Macht aufgebaut hat und es zu wenige starke Gegenstimmen gegen sie gibt – die CDU/CSU nehme ich persönlich in ihren Spitzen nur noch als willige Erfüllungsgehilfen von Merkels Gnaden wahr.
    Sie hat quasi alles Abgesägt und politisch mundtot gemacht, was ihr in ihrer Partei Paroli bieten könnte.
    Und in den anderen Parteien sehe ich keinen Politiker, der über soviel Ausstrahlungskraft verfügen würde, dass er irgendwie Mehrheiten hinter
    sich vereinen könnte. Ergo: Merkel ist mir etwas zu konkurrenzlos in unserer Politikerlandschaft – da könnte jemand wie Gauck gut tun.

    • 20. Februar 2012 um 09:11 Uhr
    • Zagreus
  17. 17.

    @ Mates

    „Fundamentalisten und Extremisten aller Coleur“ sind aber u.U. zahlenmäß bedeutende Teile der Gesellschaft. Vom Presse-Soziologen-Hype „Occupy“ kann man das nicht behaupten.

    • 20. Februar 2012 um 09:20 Uhr
    • marriex
  18. 18.

    @Riexi

    Was ich schon immer mal wissen wollte: Was ist eigentlich der Gegenpart zu „linksgrün“? Rechtsbraun? Doofschwarz? Und gibts auch noch etwas dazwischen, wie mittelrosa?

    • 20. Februar 2012 um 09:23 Uhr
    • Hein_W
  19. 19.

    @ Hein_B

    Das weiß ich doch nciht, was da kommen könne. Momentan gibt es ja nur linksgrün.

    Dass Ihnen die Erinnerung an den Hitler-Stalin-Pakt peinlich ist, glaube ich Ihnen gern.

    • 20. Februar 2012 um 09:36 Uhr
    • marriex
  20. 20.

    Gauck hat 2010 m.E. doch recht maßvoll-vernünftig-einsichtig zur Sarrazin-Debatte Stellung genommen:

    SZ: Macht Sarrazin nicht mit seinen oft polemischen Äußerungen eine nüchterne Debatte unmöglich?

    Gauck: Zu solchen Debatten gehört die Zuspitzung und auch die populistische Übertreibung. Daran krepiert das Land nicht gleich. Darum schaue ich etwas ängstlich auf eine Entwicklung, die Peer Steinbrück jüngst als “Kultur der Wohlfahrtsausschüsse” umschrieben hat: Da fällen die Weisen ihr Verdikt, eines Anathemas des Papstes gleich: Verschwinde aus meiner Partei, Du bist der Teufel!
    Nein, wir sollen ihn kritisieren, wo es nötig ist, und seine Anregungen aufnehmen.
    Was mir an diesem Teil des Medienhypes nicht gefällt, ist, dass ein großer Teil der Bewegung angstgesteuert ist. Ich bin unglaublich allergisch gegenüber einer Politik, die maßgeblich auf Angstreflexe setzt. Das gilt auch bei anderen Themen, etwa wenn es um die Nutzung der Atomenergie geht. Wir sollen auf Aktionsformen verzichten, die auf die Angst von Menschen setzen und daraus eine Dynamik ableiten.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/gauck-gespraech-von-die-leute-muessen-aus-der-haengematte-aufstehen-1.1288292-5

    • 20. Februar 2012 um 09:44 Uhr
    • Publicola
  21. 21.

    @marriex

    Bewerten Sie die Sinnhaftigkeit von Lösungsvorschlägen nach der Anzahl der Anhänger der dafür eintretenden Gruppe?

    • 20. Februar 2012 um 09:46 Uhr
    • Mates
  22. 22.

    Halb OT – Seyran Ateş

    Wie schön, dass wir unseren Bundespräsidenten kritisieren dürfen, ohne als Staatsfeinde abgestempelt oder gar eingesperrt zu werden.

    http://www.zeit.de/2012/08/Staatsbuerger/seite-1

    • 20. Februar 2012 um 09:53 Uhr
    • Serious Black
  23. 23.

    @ Mates

    Ihr Pech wenn Sie relevanz für berichterstattung nicht von der Sinnhaftigkeit von Lösungsvorschlägen unterscheiden können.

    • 20. Februar 2012 um 09:57 Uhr
    • marriex
  24. 24.

    @Riexi

    Es gibt nur linksgrün? Das heißt wir sind alle linksgrün? Du auch?

    Und dass du scheinbar Leute wie Efraim Zuroff, Yehuda Bauer und Israel Gutman für politische Gegner hälst, spricht nicht unbedingt für dich.

    • 20. Februar 2012 um 10:00 Uhr
    • Hein_W
  25. 25.

    @ Hein_W

    Linksgrün zerfällt in Gas-Gerd-Rosa und Kirchentags-Sozialarbeits-
    Lila als Kampffarben einer „soft bigotry of lowered expectations“.

    • 20. Februar 2012 um 10:08 Uhr
    • Thomas Holm
  26. 26.

    @ Publicola

    gut möglich, dass diese Stellungsmnahme bereits als Pro-Sarrazin ihm von manchen übel genommen wird.

    Denken sie nur einmal an diese Wahrnehmung Sarrazins durch diesen Diskutanten:
    ‘Sarrazins Deutschland’ ist die Phantasie einer um alle vorgeblich schädlichen, schwächenden und zersetzenden (=fremden) Einflüsse bereinigten homogenen Volksgemeinschaft – und in meiner Sicht letztlich eine Projektion existentiell empfundener Angst. Einer Projektion, die abstrahiert von den tatsächlich in die Gesellschaft wirkenden Unterschieden, Gegensätzen, Widersprüchen, Ursachen und auch Möglichkeiten des Seins. Und die um so mörderischer ausfällt, je konsequenter diese Abstraktion auf die gesellschaftliche Wirklichkeit angewandt wird…
    hxxp://blog.zeit.de/joerglau/2012/02/17/nach-wulffs-rucktritt-was-angela-merkel-den-nsu-opfern-sagen-muss_5445/comment-page-23#comments
    von: Fillorkill # 179

    Hier ist Sarrazin quasi zum ‚Urbösen‘ schlechthin gemacht worden – und es interessiert quasi so gar nicht, ob sich diese Unterstellungen belegen lassen bei ihm oder nicht (und es üble nachrede somit ist).
    Ich denke, dass es ein Bedürfnis danach gibt, die Überbringer und Boten von bestimmten Problemen zu verteufeln.

    Oder nehmen sie das hier:
    Das Massaker von Utoya hat der islamophoben Ausrichtung gewisse politische Grenzen aufgezeigt
    hxxp://blog.zeit.de/joerglau/2012/02/16/wilders-weitet-seinen-rassismus-aus_5433
    ?? – ein Massaker eines (psychisch gestörten) menschen bewirkt es, dass die …. politische grenzen aufgezeigt worden wären???
    Ja, wenn ich das dann als allgemeinen Maßstab nehmen, was bewirken denn dann all die abertausende Morde, Verstümmelungen, Hinrichtungen etc…. die seit Jahrzehnten im namen des Islams ausgeführt worden sind?
    –> dahaben wir wohl eindeutig nicht denselben Maßstab, der angelegt wird.

    oder das hier:
    Es wird nämlich unterschätzt, wie erschüttert viele türkische Deutsche von dieser Mordserie, vom Versagen der Behörden und der Medien (“Dönermorde”) bis heute sind. Schon die letzten Jahre einer zunehmend als Demütigung und Kujonierung empfundenen “Integrationsdebatte” haben viel Schaden angerichtet. Der Erfolg des Buchs von Thilo Sarrazin wurde als eine Abstimmung gegen Türken an der Ladenkasse empfunden. Mehrere türkische Bekannte haben mir erzählt, dass sie in Folge dieser Debatte Freunde verloren haben. Es wurde nicht verstanden, dass sie Sarrazins Buch und seine Interventionen – von den “Kopftuchmädchen” über die “Gemüsehändler” bis zu den “belgischen Ackergäulen” als persönliche, ehrabschneidende Angriffe empfanden. Und dass die breite Zustimmung der Bevölkerung die Sache erst recht schlimm machte.
    hxxp://blog.zeit.de/joerglau/2012/02/17/nach-wulffs-rucktritt-was-angela-merkel-den-nsu-opfern-sagen-muss_5445

    Ähmmm, ok, diese ‚Erschütterung‘ im Seelenleben der ‚muslimisch-türkischen‘ Migranten ist als etwas ganz arges und dadurch ausgelöst.
    Die Erschütterung dieser Communities aber darüber, das eine weitaus höhere Anzahl von Menschen pro Jahr in der BRD an Ehrenmorden stirbt, verletzt das Seelchen nicht – höchstens die Erwähnung dieses Missstandes. Auch die hohe Arbeitslosigkeit – an der die Deutschen schuld seien – will man nicht hören, sonst ist man ‚diskriminiert‘ und gerade die ‚Besten‘, also Leute, die ein Studium hinter sich haben und arbeit haben, die sind diejenigen, die dann ‚beleidigt sind‘ – wie gerecht da alle mit dem selben Maßstab gemessen werden.

    (Zu Ehrenmorden in der BRD – ohne ‚Grauzone':
    – hxxp://www.igfm.de/Ehrenmorde-zwischen-Migration-und-Tradition-rechtliche-soziol.972.0.html
    – hxxp://www.welt.de/print-welt/article218914/Zahl_der_Ehrenmorde_in_Deutschland_nimmt_zu.html
    – hxxp://www.ehrenmord.de/faq/wieviele.php )

    • 20. Februar 2012 um 10:08 Uhr
    • Zagreus
  27. 27.

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich die Wessis, Ossis als Führungspersonal wünschen.

    Nur ne Beobachtung, keine Wertung!

    • 20. Februar 2012 um 10:17 Uhr
    • cem.gülay
  28. 28.

    >Ich freue mich darüber.

    Der Lau, immer auf der Seite der Sieger :-)

    • 20. Februar 2012 um 10:23 Uhr
    • Pbuh
  29. 29.

    @ cem.gülay

    „erstaunt, wie sehr sich die Wessis, Ossis als Führungspersonal wünschen.“

    Reine Instinktsache.

    „Putin kündigt „beispiellose Aufrüstung“ an…

    In dieser Frage könne es nicht „zu viel Patriotismus“ geben, so Putin. Die Investitionen in die Rüstungsindustrie würden zudem eine „Lokomotive“ für die Entwicklung weiterer Wirtschaftssektoren.“

    hxxp://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,816367,00.html

    @ Zagreus

    Das hier ist Zivilcourage:

    Feminist Action From Istanbul ab 0.45

    http://www.youtube.com/watch?v=hvZ0iztslk4

    • 20. Februar 2012 um 10:25 Uhr
    • Thomas Holm
  30. 30.

    Ich schlage Ole von Beust vor. Einer der besten die dieses Land hat.

    Er hatte Mut, als er versuchte, im Hamburg die Schulreform durchzusetzen und nach der Niederlage sein Platz räumte. Ein Ehrenmann!

    Aber von mir aus Herr Lau, unterstützen Sie Gauck. Das wird Ihre türkischen Freunde sicher am bleiben bewegen.

    • 20. Februar 2012 um 10:28 Uhr
    • cem.gülay
  31. 31.

    @ Zagreus – Soweit sich Ihr Statement auf die Sarrazin-Debatte bezieht bzw. beschränkt, stimme ich Ihnen zu.
    Auf dem Nachbarthread hatte ich zu diesem Gauck-Zitat, das die Sarrazin-Diskussion kritisch kommentiert, geschrieben (Nr. 313):
    [vielleicht war es das, was manchen damals möglicherweise gestört haben mag?]
    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/02/16/wilders-weitet-seinen-rassismus-aus_5433/comment-page-40#comments

    • 20. Februar 2012 um 10:31 Uhr
    • Publicola
  32. 32.

    „Doch Gauck lässt die deutschen Verbrechen nicht nur im Orkus einer Geschichte der Gewalt des 20. Jahrhunderts untergehen, vielmehr agitiert er, dass gerade ein Betonen der Einzigartigkeit der Shoah Ausdruck einer modernen, gottverlassenen, nach ‚Sinn‘ suchenden Welt sei. Eine besonders widerwärtige Abwehr einer spezifischen Erinnerung an den Holocaust wird hier proklamiert, da Gauck es einem gleichsam zum Vorwurf macht, die Shoah als präzedenzloses Verbrechen zu erinnern. Diese Art antisemitisch motivierter Holocaustverharmlosung ist modisch geworden im 21. Jahrhundert.“
    http://clemensheni.wordpress.com/2010/06/17/%E2%80%9Egeistige-gesundung%E2%80%9C-%E2%80%93-joachim-gauck-und-die-neueste-deutsche-ideologie/

    • 20. Februar 2012 um 10:33 Uhr
    • Hein_W
  33. 33.

    @Hein:

    „Linksgrün“ (oder besser „rot-grün“, wobei „rot“ für die SPD stehen soll, denn die Linkspartei bleibt – aller Polemik aus den Reihen von Union und FDP zum Trotz – außen vor und wird gerade mit der rotgrünen Parteinahme für Gauck nochmal deutlich ins Abseits gestellt) ist derzeit die einzig bedeutende ideologisch scharf konturierte Bewegung in Deutschland. Eine Gegenbewegung, die diesen Namen verdient, gibt es nicht. Die Union ist keine politische Bewegung mit einer klaren Ideologie (die man dann auch mit einer Farbe benennen könnte), sondern mittlerweile ein Sammelbecken für alle, die liberal oder konservativ oder sonstwie rechts von rotgrün und links von der NPD stehen, das einzig durch Merkels Charisma zusammengehalten wird.

    • 20. Februar 2012 um 10:39 Uhr
    • Arjen van Zuider
  34. 34.

    Dieser Clemens Heini benötigt vermutlich ein Laxativum zwecks Behebung seiner Digestiv-Störungen.

    • 20. Februar 2012 um 10:46 Uhr
    • Publicola
  35. 35.

    @Cem Gülay

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich die Wessis, Ossis als Führungspersonal wünschen.

    Nur ne Beobachtung, keine Wertung!

    Sehen Sie Merkel oder Gauck in erster Linie als Ossis? Für mich ist das nur ein Hintergrundmerkmal. Im Vordergrund stehen für mich die Integrität, Intelligenz, Souveränität, Führungswille und -stärke, und die Bereitschaft, wenn es sein muss, auch gegen den herrschenden Wertkonsens Position zu beziehen. Auch Bodenständigkeit, Herzlichkeit, Bescheidenheit, und die Abwesenheit jeglicher Starallüren spielen für mich eine Rolle.

  36. 36.

    @ Hein_B

    Wie Sie sich durch das Zitieren von leuten zu retten versuchen, die auch mit der realität verkracht sind, ist höchst unterhaltsam.

    • 20. Februar 2012 um 10:50 Uhr
    • marriex
  37. 37.

    Gut, dass IM Erika ueber ihren eigenen Schatten springen konnte und Gauck angerufen hat. Gauck ist der Wunschkandidat der Mehrheit der Deutschen und dem sollte Rechnung getragen werden.

    Herr Lau, dass Gauck nicht wie die ganzen Medien- und Polit-Feiglinge auf Sarrazin eingedroschen hat, nur weil er ein Buch mit unbequemen Fakten veroeffentlicht hat, die lange tabu waren bzw. es immer noch sind, ist ihm hoch anzurechnen.

    • 20. Februar 2012 um 10:58 Uhr
    • Veritas
  38. 38.

    @ AvZ

    sondern mittlerweile ein Sammelbecken für alle, die liberal oder konservativ oder sonstwie rechts von rotgrün und links von der NPD stehen,

    Nein, das Problem ist die hohe Zahl von CDU-Politikern, die rotgrünkompatible Positionen vertreten (Roettgen, Rüttgers, Beust) oder gar solche der Linkspartei (Polenz).

    • 20. Februar 2012 um 10:59 Uhr
    • marriex
  39. 39.

    Hein:

    Damit steht Gauck nicht allein. So hat zB Adorno Auschwitz als „neuen kategorischen Imperativ“ bezeichnet – wobei Kants kategorischer Imperativ eine rationalistische Ausformulierung jenes ethischen Gesetzes war, das viele Menschen auch heute noch in der Religion suchen. In dem Sinne hat sogar der große Antifaschist Adorno Auschwitz zur Religion geadelt.

    • 20. Februar 2012 um 11:03 Uhr
    • Arjen van Zuider
  40. 40.

    @marriex

    Nein, das Problem ist die hohe Zahl von CDU-Politikern, die rotgrünkompatible Positionen vertreten (Roettgen, Rüttgers, Beust) oder gar solche der Linkspartei (Polenz).

    -kombatible ? – Das sind rotgrüne Positionen.

    Ich sehe das etwas anderes: man findet in jeder Massenpartei jemanden, der in irgendeiner Hinsicht eine Position vertritt, die auch von einer der etablierten anderen Parteien vertreten wird.
    Die Frage ist darum mMn. weniger, ob es so jemanden gibt, als vielmehr die Fragen, wie weit verbreitet ist diese Ansicht und inwieweit kann jemand deshalb in der Hierarchie aufsteigen.
    Gerade das Letztere hängt sehr oft auch vom wohlwollen derer ab, die in der Hierarchie oben sind.
    Man denke nur an dem ‚Atom-Ausstieg‘ von Merkel – das war ja ein ziemlich plötzliches Ereignis: sie hatte aber sofort jemanden aus der CDU per Hand, der gegen Atomkraft und für alternative Energie seit Jahren in der Partei kämpfte.
    Meiner Meinung nach sind Leute wie ‚Roettgen, Rüttgers, Beust, Polenz‘ Leute, die diejenige politische Ausrichtung repräsentieren, die Merkel vertritt – die ‚anderen‘ sind abgesägt (Anden-Pakt) oder werden Unten gehalten (siehe Debatte um Konservativen-Kreis‘ mit Bosbach und Steinbach etc…).
    Merkel hat die CDU auf Linkskurs gebracht – letztendlich auch mit dem ‚Argument‘ dort Wählerstimmen an sich zu binden – und da sie sehr machtorientiert ist, lässt sie de facto keine (ernsthafte) Konkurrenz zu. Ergebnis ist, dass die CDU mittlerweilen eine Partei ist, die zum rotgrünen Spektrum zu zählen ist (denn bei all ihrer Geschichte kommt es doch darauf an, welche Positionen sie jetzt in der Gegenwart vertritt, und die sind ‚rotgrün‘ mittlerweile in eigentlich allen politisch relevanten Themenbereichen).

    • 20. Februar 2012 um 11:20 Uhr
    • Zagreus
  41. 41.

    @ PBUH

    Flexibel ist er halt.

    • 20. Februar 2012 um 11:20 Uhr
    • marriex
  42. 42.

    Will halt mitfliegen.

    • 20. Februar 2012 um 11:21 Uhr
    • marriex
  43. 43.

    Herr Gauck kauft/e Kartoffeln, Milch und andere landwirtschaftliche Erzeugnise in Kaufhallen oder Supermärkten. Er weiß nichts um die schwere Argbeit in der Landwirtschaft oder gar in der Industrie. Ob er aber Kartoffelkäfer und deren L a r v e n nach dem Kriege in der DDR mit von den Pflanzen absammelte, weiß ich nicht.

    Maria Kostergeist

    • 20. Februar 2012 um 11:35 Uhr
    • Maria Klostergeist
  44. 44.

    @ Hein W: Clemens Heni ist ein „antideutscher“ Blindgänger. Antisemitismus? Quark.

    • 20. Februar 2012 um 11:53 Uhr
    • Jörg Lau
  45. 45.

    @Riexi

    Was ich schon immer mal wissen wollte: Was ist eigentlich der Gegenpart zu “linksgrün”?

    @ Hein

    Ist „neolibaral“ out?

    • 20. Februar 2012 um 12:02 Uhr
    • N. Neumann
  46. 46.

    Abbitte, völlig verkommen:

    But even for me, Holocaust remembrance is changing. And despite what my family went through in Europe, I understand more clearly how Israel uses this for its own purposes. How it justifies things it does. Crimes it perpetrates.

    http://972mag.com/alone-in-berlin-unsuccessfully-trying-to-forget/35664/

    • 20. Februar 2012 um 12:03 Uhr
    • marriex
  47. 47.

    @ NN

    Ist “neolibaral” out?

    Wer ist in Deutschland neoliberal? Ich hatte Hein_Bs Frage als Frage nach einem real existierenden Lager verstanden. Grundsätzlich ginge das natürlich.

    • 20. Februar 2012 um 12:05 Uhr
    • marriex
  48. 48.

    Wer ist in Deutschland neoliberal?

    All jene, die dafür sorgen, dass Geld von unten nach oben umverteilt wird. Je nachdem, wen man fragt: Jene, die unter dem Vorwand einer „Griechenlandrettung“ den Banken (oben) weitere Milliarden an Steuergeldern (unten) zuscheffeln wollen. Oder jene, die die armen Griechen (unten) zur Rückzahlung ihrer Schulden bei ausländischen Gläubigern (oben) nötigen wollen. In Zeiten der Finanzkrise tun sich ganz neue Querfronten auf: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/7807/occupy-und-die-rechtspopulisten

    • 20. Februar 2012 um 12:26 Uhr
    • Arjen van Zuider
  49. 49.

    Ich feue mich riesig, dass Herr Gauck jetzt kandideirt hatt!
    Da, ich liebe Deutschland und etwas besseres kann uns nicht pasieren als Joachim, –Er ist grecht und Dass bleibt so!
    mit freundlichen Gruß!
    anna

    • 20. Februar 2012 um 14:02 Uhr
    • Anna Neiß
  50. 50.

    @Jörg Lau

    Clemens Heni ist ein “antideutscher” Blindgänger. Antisemitismus? Quark.

    Mag sein. Ist aber trotzdem eine Tatsache, dass Gauck die umstrittene Prager Deklaration unterzeichnet hat. Für den Privatmann nachvollziehbar, für einen deutschen Bundespräsidenten aber unpassend.

    • 20. Februar 2012 um 15:03 Uhr
    • Hein_W
  51. 51.

    @ NN

    Ist “neolibaral” out?

    Wer ist in Deutschland neoliberal? Ich hatte Hein_Bs Frage als Frage nach einem real existierenden Lager verstanden. Grundsätzlich ginge das natürlich.

    @ MR

    „Neoliberal“ wird zumeist, offenbar sehr ähnlich wie unter umgekehrten normativen Vorzeichen „linksgrün“, als polemische Vokabel benutzt, deren Bezichtigungswert den deskriptiven Wert deutlich übersteigt. Was sich auch daran ablesen lässt, dass es sich um fast durchgehend fremdreferenziell gebrauchte Vokabeln handelt – kaum jemand bezeichnet sich selber als „neoliberal“ oder „linksgrün“ oder tritt für den sogenannten Neoliberalismus oder für „Linksgrün“ ein.

    Mit „neoliberal“ wird all das bzw. werden all diejenigen abwertend zusammengefasst, das auch nur irgendwie wirtschaftsliberal ist bzw. die auch nur irgendwie wirtschaftsliberal sind, so als ob es ein klar umreisbares (wirtschafts)politisches Lager von der FDP über CDU/CSU und SPD bis hin zu den Grünen reichen würde. Wenn bei bei der Verwendung von „neoliberal“ aller deskriptiven Schwäche zum Trotz immerhin noch relativ klar ist, was abgewertet wird und gegenüber wem alles die Signifikanten einen politisch-moralischen Distinktionsgewinn erzielen wollen, ist das Irgendwie bei „linksgrün“ noch etwas diffuser und somit dazu geeignet noch mehr Verwirrung zu stiften. Zumindest jedenfalls bei all denjenigen Rezipienten, die bei „links“ und/oder „grün“ nicht absolut rot sehen und sich fragen, was hier genau bezeichnet werden soll, da es sich bei rotgrün um einen mit politischer Evidenz ausgestatteten stehenden Begriff handelt, mit dem ohnehin ein mehr oder weniger linkes politisches Lager definiert wird. Sollen mit „linksgrün“, wenn es sich denn nicht um eine doof-diffuse Polemik handelt, sich als dezidiert links bezeichnende Leute bei den Grünen bezeichnet werden? Oder geht es vielleicht um eine tatsächlich oder vermeintlich starke politische Konvergenz zwischen der Partei die Linke, die links selbstredend im Namen trägt, auch sonst sprachlich alles mit links unterlegt sowie entsprechend besetzen will, und den Grünen?

    Eines steht jedoch fest: Einige Linke und viele Grüne sind nicht polenz. Und ob Polenz für links und grün steht, ist zumindest fraglich.

    • 20. Februar 2012 um 15:07 Uhr
    • N. Neumann
  52. 52.

    @Jörg Lau

    „Clemens Heni ist ein “antideutscher” Blindgänger. Antisemitismus? Quark.“

    Mag sein. Ist aber trotzdem eine Tatsache, dass Gauck die umstrittene Prager Deklaration unterzeichnet hat. Für den Privatmann nachvollziehbar, für einen deutschen Bundespräsidenten aber unpassend.

    @ Hein

    Sie sollten Ihre Aussagen dringend noch einmal überdenken:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Prague_Declaration_on_European_Conscience_and_Communism

    • 20. Februar 2012 um 15:28 Uhr
    • N. Neumann
  53. 53.

    Es ist wirklich unbegreiflich, dass sich Angela Merkel zunächst gegen Gauck sträubte.

    SPD und Grüne nominierten Gauck 2010 nur unter der (nicht geäußerten) Prämisse, dass er keine realistische Chance hat. Es gelang freilich, den CDU/FDP-Kandidaten in einen dritten Wahlgang zu zwingen und damit die Regierungskoalition einigermaßen zu düpieren.

    Inhaltlich war und ist Gauck (auch schon vor den Äußerungen zu Sarrazin und Occupy) ein Liberal-Konservativer und damit für Zeitgenossen aus dem linken Spektrum ein Graus.

  54. 54.

    „Es ist wirklich unbegreiflich, dass sich Angela Merkel zunächst gegen Gauck sträubte.“

    Das ist keineswegs unbegreiflich.
    Frau Merkel wollte Wulff als möglichen Konkurrenten wegloben, wie sie das schon erfolgreich mit Oettinger getan hatte (man denke auch daran, wie sie Fr. Merz kaltgestellt hat).
    Nun ist ihr Kandidat kläglich gescheitert. Dass Gauck nun noch einmal nominiert wurde, ist für Merkel eine schwere politische Niederlage.

    • 20. Februar 2012 um 15:59 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  55. 55.

    Es ist schon zutreffend, dass 2010 Merkel mit Wulff einen Parteirivalen kaltstellen wollte. Das ist aber aus heutiger Sicht alles Schnee von gestern.

    Am klügsten wäre es gewesen, wenn sich am letzten Freitag Merkel umgehend auf Gauck festgelegt hätte. Das hätte SPD und Grünen sofort den Wind aus den Segeln genommen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass SPD und Grüne eine Nominierung von Gauck von sicher aus eher vermieden hätten.

  56. 56.

    @ NN

    Hein Blöd dürfte den Hitler-Stalin-Pakt für eine Propagandaerfindung des CIA halten.

    @ HJS

    Halten Sie Oettinger wirklich für einen potenziellen Konkurrenten?

    • 20. Februar 2012 um 18:15 Uhr
    • marriex
  57. 57.

    @ NN

    <i<Und ob Polenz für links und grün steht, ist zumindest fraglich.

    Träum weiter.

    • 20. Februar 2012 um 18:26 Uhr
    • marriex
  58. 58.

    @ HJS

    Oettinger war kein Konkurrent für Merkel, und wenn sie sich jetzt nicht für Gauck ausgesprochen hätte, hätte sie noch mehr verloren.

    • 20. Februar 2012 um 18:56 Uhr
    • N. Neumann
  59. 59.

    @ NN

    „Und ob Polenz für links und grün steht, ist zumindest fraglich.“

    Träum weiter.

    @ MR

    Du hast doch selber gesagt, dass Polenz Positionen der Linkspartei vertritt – unisono links oder grün ist er damit eher nicht.

    • 20. Februar 2012 um 19:11 Uhr
    • N. Neumann
  60. 60.

    Gut, links von linksgrün.

    • 20. Februar 2012 um 19:13 Uhr
    • marriex
  61. 61.

    marriex:

    Hein Blöd dürfte den Hitler-Stalin-Pakt für eine Propagandaerfindung des CIA halten.

    Nein, für ein taktisches Manöver, das dem weisen Genossen Stalin erlaubte, den Hitlerfaschismus letztendlich zu schlagen. Dass er dies überhaupt nötig hatte und dafür zu seiner größten Bekümmernis tausende unschuldige Polen opfern musste, ist einzig die Schuld der faschistischen Westmächte, die ihm mit ihrer offenen Unterstützung der Nazidiktatur dieses Vorgehen aufgezwungen haben. Dazu Werner Pirker (jW): http://www.die-linke-weissenburg.de/index.php?id=3354&tx_ttnewstt_news=2510&tx_ttnewsbackPid=3381&cHash=8efefab6c7

    • 20. Februar 2012 um 19:38 Uhr
    • Arjen van Zuider
  62. 62.

    @ AvZ

    Das scheint so doof zu sein, dass der Browser nicht mitmacht.

    • 20. Februar 2012 um 19:40 Uhr
    • marriex
  63. 63.

    Nein, die (ziemlich abartige) URL wird beim Posten verunstaltet. tt_news und backPid müssen jeweils in eckigen Klammern stehen. Oder: http://www.google.com/search?q=kurt+p%C3%A4tzold+versailles+gekippt der dritte Link.

    • 20. Februar 2012 um 19:46 Uhr
    • Arjen van Zuider
  64. 64.

    Korrigiere: Der dritte Link und dann nach „Versailles gekippt“ suchen. Im offiziellen Archiv der jW ist der Artikel leider nur noch für zahlende Kunden zugänglich. So weit geht meine Vorliebe für absurde Lektüre allerdings nicht – und Ihre wohl auch nicht.

    • 20. Februar 2012 um 19:49 Uhr
    • Arjen van Zuider
  65. 65.

    Ich frage mich wirklich, in welchen Film bin ich.
    Rot-Grün wollte und bekam Herrn Gauck, der mit Sarrazin sympathisierte?

    Wow

    • 20. Februar 2012 um 21:01 Uhr
    • cem.gülay
  66. 66.

    Hab gerade bei PI nachgeschaut.

    D

    • 20. Februar 2012 um 21:09 Uhr
    • cem.gülay
  67. 67.

    Die Jubeln eifrig.

    Ja dann, ist ja alles in Ordnung.

    Rot-Grüner Kandidat wird von PI gefeiert. Kann mir das einer erklären?!

    • 20. Februar 2012 um 21:11 Uhr
    • cem.gülay
  68. 68.

    @65 Cem

    Heul doch! Hast du das böse Buch denn inzwischen selbst gelesen oder sind das immernoch angeprantelt bedingte Reflexe?

    Was ist dein Problem mit TS?

    • 20. Februar 2012 um 21:13 Uhr
    • Kuanda Katanga
  69. 69.

    Gauck ist halt ein guter Mann

    • 20. Februar 2012 um 21:13 Uhr
    • Regenbogen68
  70. 70.

    Kunta Kinte

    Hab die neusten Insider Informationen.

    • 20. Februar 2012 um 21:14 Uhr
    • cem.gülay
  71. 71.

    @70 Cem

    Share it!

    • 20. Februar 2012 um 21:16 Uhr
    • Kuanda Katanga
  72. 72.

    Ich freue mich auch darüber. Sehr sogar.

    • 20. Februar 2012 um 21:17 Uhr
    • Bredow
  73. 73.

    Kunta Kinte

    Hatte mit Rosa von Praunheim ein 2 Stündiges Gespräch gehabt. Er sympathisierte zuerst auch mit Thilo. Er sprach vorher mit ihm und erzählte mir erschrocken, was Sarrazin heute denkt und will

    Mehr Info gibt es nicht!

    • 20. Februar 2012 um 21:20 Uhr
    • cem.gülay
  74. 74.

    @ em

    Wenn die Grünen ihre Ideale von individueller Freiheit, die sie früher so gerne ausgebreitet haben, heute noch ernstnehmen würde, dann müßte sie selbst PI feiern.
    Das sagt jemand, der zu seiner Schande gestehen muß, die bescheuerten Grünen 20 Jahre lang ausschließlich gewählt zu haben.

    • 20. Februar 2012 um 21:22 Uhr
    • Bredow
  75. 75.

    @ cem

    wasnmitdertastaturlos!?

    • 20. Februar 2012 um 21:22 Uhr
    • Bredow
  76. 76.

    …würden….dann müßten…

    tastatur sry

    • 20. Februar 2012 um 21:23 Uhr
    • Bredow
  77. 77.

    Bredow

    Wieso?

    Claudia Fatima Roth versteht sich doch blendend mit der CSU. Wie gesehen letztens mit Beckstein oder beim Fasching-Kabarett in München, wo sie neben Ramsauer saß.

    • 20. Februar 2012 um 21:26 Uhr
    • cem.gülay
  78. 78.

    Die Jubeln eifrig.

    Ja dann, ist ja alles in Ordnung.

    Rot-Grüner Kandidat wird von PI gefeiert. Kann mir das einer erklären?!

    @ Cem Gülay

    Ja.

    • 20. Februar 2012 um 21:26 Uhr
    • N. Neumann
  79. 79.

    Der herrschaftsfreie Diskurs ist irgendwie genau der Gegenentwurf zur Einteilung der Welt in Halal und Haram.
    Die Grünen reagieren auf diesen Widerspruch mit Freude an der vielfalt un claudia roth ist empört wenn mal jemand dumm nachfragt.

    • 20. Februar 2012 um 21:54 Uhr
    • Bredow
  80. 80.

    Bredow

    Ihre Stimme können die Grünen locker verkraften. Es sind auch nicht alle Grünen doof. Da gibt es auch eine Menge vernünftiger Leute.

    Die Spitze geht mir auf den Sack. Aber sie haben Erfolg. Damit liegen sie weit über den Soll

    • 20. Februar 2012 um 22:00 Uhr
    • cem.gülay
  81. 81.

    @73 Cem

    RvP – Supertopcheckerenthüller.

    Na fein. Warte ich auf dein Buch. Wird es lohnen?

    • 20. Februar 2012 um 22:01 Uhr
    • Kuanda Katanga
  82. 82.

    wenn aber die Katholen sich in die persönlichen Belange der Leute einmischen wollen, dann werden die Grünen plötzlich wach und besinnen sich auf ihren „mut zum Widerstand“, schließlich weiß man daß der Papst schon von Amts wegen nicht zurückschlägt.
    In Sachen Islam reicht dieser mut gerade mal zum „Dialog“, wenn überhaupt.

    • 20. Februar 2012 um 22:03 Uhr
    • Bredow
  83. 83.

    Nebenbei, Rosa und ich haben uns überhaupt nicht verstanden. Ist aber ein Netter.

    • 20. Februar 2012 um 22:07 Uhr
    • cem.gülay
  84. 84.

    vieles besser als bisher machen zu wollen, ist bestimmt der richtige Ansatz.
    Aber der Anspruch der Grünen, die Wahrheit gepachtet zu haben, ist schlicht penetrant. it mit dieser bräsigen Selbstzufriedenheit erinnern sie mittlerweile an genau die Leute gegen die sie früher Front gemacht haben.
    Nahrungsmittel machen wir zu BIO! treibstoffen und für die weltweit steigenden Preise für Grundnahrungsmittel machen wir die SPEKULANtEN verantwortlich. Ganz einfach. Genug Idioten, die das glauben, gibt es ja.

    • 20. Februar 2012 um 22:22 Uhr
    • Bredow
  85. 85.

    Bredow

    Die Grünen haben viel erreicht. Abschaltung der Atom-Kraftwerke, Benzin bald bei 5 Mark. Bio hier Bio da. Deutsche werden schon Bio genannt. Sie sind auf einen Höhenflug. Nur bei Thema Integration und Islam werden sie sich die Zähne ausbeißen. Das wird ihnen in den nächsten Jahren einige Prozente kosten.

    • 20. Februar 2012 um 22:38 Uhr
    • cem.gülay
  86. 86.

    Den ökologischen Umbau der gesellschaft eingeleitet zu haben ist allerdings das verdienst der Grünen. Daß dafür erstmal viel konventionell verdientes Geld nötig war und ist, ist aber ebenfalls nicht zu bestreiten.
    Für diesen richtigen Ansatz habe ich sie ja auch 20 Jahre lang gewählt.

    • 20. Februar 2012 um 22:44 Uhr
    • Bredow
  87. 87.

    Ich wünschte mir ja lediglich daß den Grünen ihre eigenen Sprüche von der persönlichen Freiheit jedes und jeder Einzelnen, die ihnen so locker von den Lippen gehen wenns z.b. um die Katholen geht, auch dann einfallen wenns um den Islam geht.
    mehr nicht.

    • 20. Februar 2012 um 22:50 Uhr
    • Bredow
  88. 88.

    Bredow

    Schwamm drüber(Wehmut). Bist nicht der Einzige. Habe einige wie Dich auf meinen Reisen kennen gelernt, die sich wegen der Integrationsthemathik abgewandt haben.

    Ich habe es mir mit den Grünen verscherzt, weil ich Cem Özdemir mit Karnamen auf seiner Facebook Seite attackiert hatte und die Grünen gleich mit. Bekam einen Anruf einer Grünen aus Hamburg. „Warum ich so „aggressiv“ gegenüber den Grünen wäre( höchste Vertreter sollen es gewesen sein)

    Eigentlich war es ihre Tradition unbequem zu sein. Da hast Du recht. Dachte ich auch. Aber wenn Du zu lange im Establishment verweilst, dann bist du sogar best friend mit der CSU

    • 20. Februar 2012 um 22:56 Uhr
    • cem.gülay
  89. 89.

    @ cem gülay

    Ich warte sehr gespannt auf Ihr neues Buch!

    • 20. Februar 2012 um 23:20 Uhr
    • J. Weber
  90. 90.

    J.Weber

    Vielen Dank. Werde mir Mühe geben. Ist das Finale. Dann nerv ich nicht mehr,-) Lieben Gruß

    • 20. Februar 2012 um 23:28 Uhr
    • cem.gülay
  91. 91.

    OT, und auch wieder nicht
    Seyran Ates erklärt, warum sie die türkische Staatsbürgerschaft aufgibt:
    http://www.zeit.de/2012/08/Staatsbuerger/komplettansicht

  92. 92.

    @Pbuh:

    Ist „schwul“ für Sie ein allgemeines Schimpfwort oder verwechseln Sie zufällig Herrn Wu (Ehemann zweier Frauen (seriell) und Vater einer Tochter) mit Herrn We (Lebenspartner eines Mannes)? Ganz abwegig wäre es ja nicht; gewisse äußerliche Ähnlichkeiten lassen sich nicht abstreiten – über eventuelle charakterliche Ähnlichkeiten bezüglich der Trennung von Geschäft, Amt und Privatleben schweigt des Sängers Höflichkeit zwecks Reduzierung der Arbeitsbelastung der Justiz.

    • 21. Februar 2012 um 00:47 Uhr
    • Arjen van Zuider
  93. 93.

    Pforzheims Grüner MdB Kilic wirft Gauck Opportunismus – und letztlich auch Verlorgenheit – vor:

    Offenbar weiß Gauck, wem er was erzählen muss – und stellt sich am Ende auf die Seite der Mächtigen», sagte der türkischstämmige Abgeordnete.

    Kilic weiß bereits jetzt, dass Gauck kein „Präsident der Herzen“ sein wird.

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Gruenen-Abgeordneter-Kilic-will-Gauck-nicht-waehlen-_arid,326580_locid,41.html

  94. 94.

    Verlogenheit

  95. 95.

    Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Danke für Ihren Kommentar!

  96. 96.

    @JL: Wenn Sie die Beiträge von Pbuh löschen, dann können Sie auch meinen Eintrag #92 löschen, da nun gegenstandslos.

    • 21. Februar 2012 um 15:44 Uhr
    • Arjen van Zuider
  97. 97.

    Jörg Warmduscher 93/ Pipifanten

    Jetzt sind Sie aber undankbar. Siggi, Nahles, Künast, Fatima Roth, Trittin und Türken Ötzi haben Herrn Gauck, der mit Sarrazin sympathisierte, durchgesetzt. Sind ja keine „Linken“. Hä

    Die komplette konservative Seite von CDU/CSU wollte ihn eigentlich nicht. Hä

    Freuen Sie sich endlich. 69% der Deutschen wollten Herrn Gauck. 69% fanden Sarrazin toll. Da schließt sich der Kreis.

    Für den Integrationsdialog wie man vernehmen kann, von Kilic, Kolat und co, ist das, das Ende des Dialogs……

    Super das Chaos an der Spitze. So viele „Idioten“ auf einen Haufen kann kein Land verkraften.

    Rot-Grün, hätte mal erst mit seinen Mihigru Verbandschefs reden sollen, bevor sie wieder Chaos anrichten.

    • 21. Februar 2012 um 18:59 Uhr
    • cem.gülay
  98. 98.

    @cem.gülay

    Die Heulsuse hat schon wieder gelöscht. Weiß nicht mehr genau, was ich geschrieben habe.

    Nur, WER hat denn bitte schon wieder mit Sarrazin angefangen? Sarrazin, die „Rechten“, die „PIPIFANTEN“, wer bitteschön?

    Man spürt hier schon deutlich den Vernichtungswillen. Alles, was irgendwie mit Sarrazin zusammenhängt, soll vernichtet werden. Und sei es der eigene Präsidentenkandidat.

    • 21. Februar 2012 um 19:52 Uhr
    • JMW
  99. 99.

    JMV

    Vernichtungswillen

    Meinen Sie mich?

    • 21. Februar 2012 um 19:57 Uhr
    • cem.gülay
  100. 100.

    Nein, er meint Lau, weil dieser Sarrazin und Gauck im selben Satz erwähnt. Dass Lau die allgemeine Empörung darüber in gewissen Kreisen erstens nicht erfunden hat und zweitens scharf kritisiert, ist Nebensache, Hauptsache, man hat mal wieder eine Salve gegen das Lieblingsfeindbild abgefeuert.

    • 21. Februar 2012 um 21:13 Uhr
    • Arjen van Zuider
  101. 101.

    Unsere Präsidenten waren niemals Vorreiter des gesellschaftlichen Fortschritts, auch wenn ein gediegener Staatsmann wie Gustav Heinemann oder Johannes Rau dabei war. Sie waren auch in der SPD eher konservativ. Und wenn schon. Den gesellschaftlichen Fortschritt machen andere. Der Präsident als Vertretung einer Nation muss eine konsensfähige Person sein, eher ein Moralphilosoph an der Spitze des Staates. Für Radikalität, auch wenn sie gut und notwendig sein mag, ist das nicht der Platz.

    • 21. Februar 2012 um 21:34 Uhr
    • Laoyafo
  102. 102.

    Ganz mächtige Leute wollen den politischen Wechsel. Ich habe es von Anfang an gesagt. Der Angriff auf Wulf war nur ein Schachzug geegem die Königin Frau Merkel, die stärkste Figur auf dem Schachbrett, und die FDP diente als Köngsmörderin. Die FDP ist ja in sowas ganz gut.

    Steinbrück soll Kanzler werden und damit kann sich die Bildzeitung, die Banken und die Wirtschaft ohne bedenken anfreunden.

    • 21. Februar 2012 um 21:55 Uhr
    • cem.gülay
  103. 103.

    JVM

    Gerade Teletext.

    Cem Özdemir stellt sich vor Herrn Gauck.

    Also bekomme nicht gleich ein Herzkasper. Hörst Dich an, als wärst Du einer von seinen kommenden Günstlingen

    • 21. Februar 2012 um 22:49 Uhr
    • cem.gülay
  104. 104.

    Also nochmal auch an dieser Stelle: Weder Gauck, noch sonst einer!
    Schaffen wir das überflüssige Amt ab. Setzen Selbstorganisation an die Stelle von Staat und Kapital.
    Da dies aber nicht gleich passieren wird, doch noch etwas zu Gauck und Sarrazin: Es ist wohlfeil, letzterem Mut zu attestieren, weil doch so viele seiner Meinung sind. Ich glaube hingegen nicht, daß es besonders mutig ist, den Ansichten einer sozialen Schicht Ausdruck zu geben, der es blendend geht und die den Abstieg fürchtet, ohne auch nur ein Quentchen von der „Globalisierung“ begriffen zu haben, von der sie unablässig profitiert.
    Die Bestimmung der Menschen, einsam im Weltall, ist es, sich gegenseitig zu helfen. Alle Bestrebungen, die auf Ab- und Ausgrenzung zielen, sind ungeheuer dumm und werfen uns jedesmal zurück.

    • 22. Februar 2012 um 01:04 Uhr
    • akomado
  105. 105.

    Es ist keine Schande, sich zu korrigieren, wenn man wegen fehlender Informationen früher falsch entschieden hat.

    Auch ich war damals für Gauck. Vor allem wegen seines Bürgerrechtler-Images. An seinem „Widerstand“ gegen das DDR-Regime gibt es inzwischen aber erhebliche Zweifel. Als Stichwort Reisekader und VW-Bus, Terpe-Bericht usw.

    Nicht schon wieder ein Präsident, der mit Halbwahrheiten operiert.

    • 22. Februar 2012 um 16:25 Uhr
    • CitizenK
  106. 106.

    Schöner Artikel über Gauck:

    http://www.theeuropean.de/wolfram-weimer/10091-der-anti-linke-gauck

    (gefunden auf achgut)

    Sorry für das infantile benehmen, aber ich kann mir ein hämisches: Hähähä einfach nicht verkneifen! 😀

    • 22. Februar 2012 um 17:31 Uhr
    • Zagreus
    • 22. Februar 2012 um 19:40 Uhr
    • marriex
  107. 108.

    Mich hatte schon während der end- und würdelosen Wulff-Agonie geärgert, dass sich Vertreter der migrantischen Community, wie der ehemalige FDP-Politiker Mehmet Daimagüler, hinter Wulff stellten, nur weil er den in diesem Land offenbar nicht selbstverständlichen Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ von einem Redemanuskript abgelesen hatte. Genügt das, um jede Kritikfähigkeit über Bord zu werfen? Muss ich Wulff gut finden, weil er sich das Thema Integration auf die Fahnen geschrieben hatte? Welche Denkanstöße brachte er denn zu diesem Thema ein, außer diesen einen Satz? In dem ich mich übrigens gar nicht wiederfinde, weil er die Einwanderer über ihre Religion definiert.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-02/gauck-sarrazin-migranten/komplettansicht

    • 22. Februar 2012 um 19:49 Uhr
    • marriex
  108. 109.

    In Kommentar 8 wird ihr dafür auch prominent Anbiederung an die Deutschen vorgeworfen. Diese Verräterin.

    • 22. Februar 2012 um 20:13 Uhr
    • Arjen van Zuider
  109. 110.

    Joachim Gauck (2011) – I – (Politik und Intervention)

    … Gerade unserer Nation, die regelmäßig von Angstattacken geschüttelt wird, würde es guttun, sich selbst weniger über die eigenen Mängel und Defizite zu definieren. … existiert die Herrschaft des Rechts, gelten Menschen- und Bürgerrechte. Und das alles, dazu ein ungewöhnlicher Wohlstand, existiert seit sechs Jahrzehnten. Wann eigentlich hätte die Nation eine derartige Zeit erlebt?

    Sich dessen bewusstzuwerden heißt auch, dass wir die Werte, Freiheiten und Haltungen, die wir angenommen haben, achten, bewahren und verteidigen müssen. …

    … eine Erfahrung …, die mich verstört. Es ist die Sicherheit einiger dieser Menschen, dass wir das Bessere tun, wenn wir uns aus den Konflikten dieser Zeit heraushalten, niemals ein kleineres Übel in Kauf nehmen, um ein größeres Übel zu verhindern – etwa wenn wir uns aus militärischen Einsätzen bei humanitären Einsätzen heraushalten, selbst wenn sie von den Vereinten Nationen gedeckt sind.

    Diesen Menschen liegt die Vision einer versöhnten und friedlichen Welt selbstverständlich am Herzen. … Die Taliban werden sich weder von guten Ratschlägen noch von Gebeten von Mord und Anschlagen abhalten lassen. Gut ist alles nur im Paradies. Aber dort, wo wir leben, haben wir es mit begrenzten, fehlerhaften, auch terroristischen Menschen und despotischen Systemen zu tun. Dort, wo wir leben, wird nicht das Endgültige, nicht das Paradiesische gestaltet, sondern das Machbare und das weniger Schlechte.

    Hier stoßen wir auf den Unterschied zwischen Politik und romantischer Sehnsucht oder prophetischer Verheißung. … Doch ohne die augenblicklich so verachtete Politik würde unser Staatswesen in Chaos versinken, ohne Politik gäbe es keinen Ausgleich der Interessen und keine staatlich garantierte Unterstützung für die Armen und Unterdrückten. „Wer sich nicht mit Politik befasst,“ – wusste schon Max Frisch – „hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei.“

    Es gibt allerdings Situationen, in denen man das Wünschenswerte nicht tun kann, weil man nicht die Mittel hat, es durchzusetzen. Hätte der Westen im Europa des Kalten Krieges die Menschenrechte im Osten gewaltsam durchsetzen wollen, hätte es in einem Atomkrieg enden können. Bei der Abwägung zwischen Frieden oder Freiheit galt es vor allem, den Frieden unter Wahrung des Status quo zu erhalten, weil sonst ein Inferno gedroht hätte. …

    Schon der britische Philosoph John Stuart Mill benannte in seiner Schrift „Über die Freiheit“ von 1859 zwei Situationen, in denen die Einmischung in die Handlungsfreiheit des anderen legitim sei: Nämlich dann, wenn es gelte, „sich selbst zu schützen“, und dann, wenn es gelte, „die Schädigung anderer zu verhüten“.

    Für mich ist es beschämend geblieben bis heute, dass die Nato 1995 darauf verzichtete, den Vormarsch der bosnisch-serbischen Armee auf Srebrenica zu stoppen, und die niederländischen Blauhelme nicht befugt, nicht willens und zahlenmäßig wahrscheinlich auch nicht fähig waren, die Massenexekutionen von 8000 Bosniern zu verhindern. …

    Sicher kann man nicht überall auf der Welt intervenieren, wo Unterdrückung und Gewalt herrschen. Für Regionen in unserer Nähe fühlen wir uns mehr verantwortlich als für ferne. Und in Fällen, in denen wir durch den internationalen Terrorismus bedroht sind, fühlen wir uns weit mehr herausgefordert als durch lokale Konflikte ohne größere internationale Bedeutung. Sicher wird eine Intervention auch immer die Ultima Ratio bleiben, da sie einen hohen Preis von der eigenen Gesellschaft verlangt, die ihre Töchter und Söhne in lebensbedrohliche Einsätze schickt. Keiner Regierung, keiner Gesellschaft und keinem Staatsbürger fällt eine derartige Entscheidung leicht.

    …. Hier wie in anderen Konfliktfeldern, etwa … jetzt in Libyen, sehen sich Regierungen und Bürger des Westens herausgefordert, unterdrückten Menschen beizustehen bei der Realisierung von Menschen- und Bürgerrechten und der Herrschaft des Rechts, für das, was unsere Kultur seit längerem bestimmt und wonach sich die Unterdrückten in allen Teilen der Welt sehnen. Für diese Einsätze dieselben Vokabeln und Emotionen aufzurufen wie im Fall der kolonialen und imperialen Kriege von einst, halte ich für intellektuell unredlich und politisch falsch und möchte fragen: Warum fehlt der Mut, sich hier des differenzierenden Verstandes zu bedienen? Wovor besteht Angst?

    Sicher sind unter der Flagge der humanitären Einsätze manchmal auch aggressive oder nationale ökonomische Interessen verborgen. … Umso wichtiger ist die sorgfältige Prüfung der Beweggründe für einen militärischen Einsatz und seine Legitimierung durch den Sicherheitsrat. …

    Aus: Joachim Gauck – Dankrede anlässlich der Verleihung des Börne-Preises 2011 (FAZ – 22.02.2012)

    • 22. Februar 2012 um 20:18 Uhr
    • Publicola
  110. 111.

    Joachim Gauck (2011) – II – (Intervention und Arabellion)

    … Es ist ganz sicher auch etwas anderes, ob … wir auf Bitten von Unterdrückten teilnehmen an einem Kampf, der primär ihr Kampf ist gegen die eigene despotische Herrschaft wie jetzt in Libyen (wo sich die deutsche Regierung leider entzogen hat). … In … Fällen aber, in denen die Despoten nicht kampflos abtreten, kann eine militärische Unterstützung der Unterdrückten größeres Blutvergießen verhindern.
    Dass auch die Seite der Aufbegehrenden in diesem Kampf nicht schuldlos bleibt, dass unter Umständen Unschuldige getötet werden und sich unter den Aufständischen auch Fundamentalisten, Freischärler, Bandenmitglieder, Kriminelle oder regionale Warlords befinden können, macht die Sache politisch und vor allem moralisch sehr kompliziert.
    Diese Tatsache jedoch als Vorwand für Enthaltung zu nehmen, halte ich nicht für besser.

    Wir können tatsächlich nicht vorausahnen, was aus den arabischen Revolutionen folgen wird. Ob Fundamentalisten, andere Herrscherfamilien oder tatsächlich mehr oder weniger demokratisch gesinnte Menschen schließlich den Sieg davontragen werden. Aber es ist an und für sich ein Wert, den Menschen zu helfen, Schritte in eine Richtung zu gehen, die ihnen die Gewinnung von Autonomie verspricht. Wie die Gesellschaften diese Autonomie anwenden und im innergesellschaftlichen Diskurs Freiheit gestalten können, lässt sich nicht absehen. Doch jede Gesellschaft hat verschiedene, teilweise turbulente Phasen durchlaufen müssen, in denen ihre Bürger die Existenz als Citoyen erst lernen mussten und ein pluraler politischer Raum geschaffen werden konnte. Freiheit lässt sich nicht ohne Risiko erlangen.

    Wenn wir also einen erkennbaren Zugewinn an Menschen- und Bürgerrechten und an Freiheit unterstützen können, sollten wir das tun. Und uns nicht von den Äußerungen jener beeinflussen lassen, die meinen, dass die Befürwortung der Menschenrechte und der Kampf für ihre weltweite Durchsetzung einen imperialen Gestus hätten. Wir müssen uns genau anschauen, wer dem Westen Arroganz und imperiales Verhalten vorwirft. Ich würde solche Vorhaltungen sehr ernst nehmen, wenn sie von den Unterdrückten vorgetragen würden, von Menschrechtsaktivisten in den autoritären Staaten. Aber nicht, wenn jene unsere westliche Kultur denunzieren, die ihren eigenen Bürgern nur einen Bruchteil jener Freiheiten zugestehen, die in den westlichen Demokratien eine Selbstverständlichkeit sind. Die Despoten und Diktatoren dieser Welt schützen nur sich und das Unrecht, das Mittelalter gegen den Fortschritt.

    Es gibt im politischen Raum niemals perfekte Systeme, sondern immer Systeme mit Fehlern und Mängeln. Aber es gibt deutlich bessere und schlechtere Systeme. Für uns, die Oppositionellen in der DDR, wirkte der Westen … wie das Land der Verheißung, weil sein System … elementaren Rechten der Menschen mehr Raum gibt, als andere Kulturen es je getan haben, und weil es Raum gibt für Kritik und Korrekturen. Aus demselben Grund orientieren sich jetzt die Liberalen und Menschenrechtler in den arabischen Ländern an der westlichen Welt. …

    Aus: Joachim Gauck – Dankrede anlässlich der Verleihung des Börne-Preises 2011
    (FAZ – 22.02.2012)

    • 22. Februar 2012 um 20:19 Uhr
    • Publicola
  111. 112.

    Joachim Gauck (2011) – III – (Offene Gesellschaft und Immigration)

    … Es ist die Würde des Menschen, es sind die unveräußerlichen Menschen- und Freiheitsrechte, die Bürgerrechte und es ist die Herrschaft des Rechts, die ein Kulturgut der Europäer geworden sind, das wir schätzen, lieben und auch verteidigen müssen. … Die universalen Menschenrechte entsprechen letztlich dem Wunsch aller Unterdrückten aller Epochen.

    Das macht die Attraktivität der westlichen Länder für die vielen Flüchtlinge und Migranten aus. Sie kommen meist aus Staaten der politischen Vormoderne und suchen politisches Asyl im freiheitlichen Rechtsstaat und wirtschaftlichen Aufstieg im vielgescholtenen Kapitalismus. Sie kommen … in ein Leben, in dem sie „ich“ sagen dürfen, in dem sie „wir“ sagen dürfen. In dem sie dieselben Rechte haben wie wir. Sie … erfahren so Schritt für Schritt den Vorteil einer durch die Aufklärung geprägten Politik.

    In dem weiten Raum einer offenen Gesellschaft gibt es viel Platz für Verschiedenheit. Und wenn Fremde bei uns einwandern, haben sie die Freiheit, auch die Sprachen, Kulturen und Religionen, die sie aus ihren Herkunftsländern mitbringen, uneingeschränkt zu pflegen. …

    Diese Andersartigkeit der Zugewanderten wird umso bereitwilliger aufgenommen und als Bereicherung akzeptiert von der Mehrheitsgesellschaft, je entschiedener das „Ja“ der Zugewanderten zur Verfassung gesprochen und gelebt wird. Ja – wir erwarten Respekt vor den rechtlichen Normen und vor den Grundwerten des Landes, in dem wir zusammenleben, ein Ja zum Grundprinzip unseres Systems: Vielheit der Ideen, Religionen, Meinungen, Pluralismus, Respekt und die Toleranz gegenüber dem anderen.

    „Es ist der Glaube an den Nebenmenschen und der Respekt vor dem Nebenmenschen, der unsere Zeit zur besten aller Zeiten macht, von denen wir Kenntnis haben“, urteilte Karl Popper schon 1958 gegen alle Kulturpessimisten. …

    Popper war wie Börne jedem politischen Messianismus abhold.
    Beide wussten, dass Derartiges nicht in einer vollendeten Gesellschaft, sondern in der Tyrannei endet.
    Der späte Citoyen darf dieses Wissen teilen. …

    Aus: Joachim Gauck – Dankrede anlässlich der Verleihung des Börne-Preises 2011 (FAZ – 22.02.2012)

    • 22. Februar 2012 um 20:20 Uhr
    • Publicola
  112. 113.

    @ marriex

    Naja, an der Überschrift hätte man gut und gerne das werden wieder weglassen können und man hätte den Wahrheitsgehalt des Satzes sogar gesteigert – halt die Partei der Herzenswärmeprognostizierer.

    • 22. Februar 2012 um 20:38 Uhr
    • Zagreus
  113. 114.

    @ Publicola

    ad 110 – 112

    Danke für die transkripierung der gauck-rede.

    und: ich verstehe nun noch viel besser nach dem lesen dieser rede, warum die Linke, und teile der grünen und des linken Flügels der SPD Gauck eigentlich ablehnen wie der Teufel das Weihwasser.

    Sehr schön:
    Diesen Menschen liegt die Vision einer versöhnten und friedlichen Welt selbstverständlich am Herzen. … Die Taliban werden sich weder von guten Ratschlägen noch von Gebeten von Mord und Anschlagen abhalten lassen. Gut ist alles nur im Paradies. Aber dort, wo wir leben, haben wir es mit begrenzten, fehlerhaften, auch terroristischen Menschen und despotischen Systemen zu tun. Dort, wo wir leben, wird nicht das Endgültige, nicht das Paradiesische gestaltet, sondern das Machbare und das weniger Schlechte.

    Hier stoßen wir auf den Unterschied zwischen Politik und romantischer Sehnsucht oder prophetischer Verheißung,

    oder das hier:

    Wenn wir also einen erkennbaren Zugewinn an Menschen- und Bürgerrechten und an Freiheit unterstützen können, sollten wir das tun. Und uns nicht von den Äußerungen jener beeinflussen lassen, die meinen, dass die Befürwortung der Menschenrechte und der Kampf für ihre weltweite Durchsetzung einen imperialen Gestus hätten. Wir müssen uns genau anschauen, wer dem Westen Arroganz und imperiales Verhalten vorwirft.

    oder hier:
    Diese Andersartigkeit der Zugewanderten wird umso bereitwilliger aufgenommen und als Bereicherung akzeptiert von der Mehrheitsgesellschaft, je entschiedener das “Ja” der Zugewanderten zur Verfassung gesprochen und gelebt wird. Ja – wir erwarten Respekt vor den rechtlichen Normen und vor den Grundwerten des Landes, in dem wir zusammenleben, ein Ja zum Grundprinzip unseres Systems: Vielheit der Ideen, Religionen, Meinungen, Pluralismus, Respekt und die Toleranz gegenüber dem anderen.

    Das sind alles Sätze, die gewissen Leuten aus gewissen politischen Spektren oder Interessenvertretungen gar nicht schmecken.

    • 22. Februar 2012 um 20:52 Uhr
    • Zagreus
  114. 115.

    Habt ihr noch so einen Gauck übrig für uns in CH? Der Mann kann gerade denken, und ist erst noch pragmatisch eingestellt.

    • 22. Februar 2012 um 21:07 Uhr
    • FreeSpeech
  115. 116.

    ja, es sieht sehr vielversprechend aus – nämlich nach jemanden, der nachdenkt und seine Meinung dann auch kund tut – nach jemanden, der politisch unbequem werden kann. Und gegen so jemanden haben viele etwas – nicht nur seine ‚momentanen‘ Gegnerschar aus Linken grünen, Linken, NPDlern und Piraten. ich könnte mir gut vorstellen, dass auch Merkel am Gedanken an ihm ein gewisses Unwohlsein beschleicht – so handzahm und von ihr politisch anhängig wie der letzte Bundespräsident ist er ja von vorn herein nicht.

    • 22. Februar 2012 um 21:15 Uhr
    • Zagreus
  116. 117.

    @ FreeSpeech – Danke für Ihre fokussierende Beobachtung.

    Mit dem Text der Rede kann man sich in der Tat weitgehend identifizieren.
    Sollte das nicht möglich oder der Fall sein, wird man zumindest zugeben müssen, dass es sich um begründete plausible Positionen handelt.

    Was das politische Spektrum der Gauck-Befürworter angeht,
    vermute ich, dass ähnlich wie in den letzten Dekaden in der CDU auch in der SPD und den Grünen eine innerparteiliche Spektrum-Erweiterung entweder schon vorliegt oder im Begriff ist, zu erfolgen.
    [Letzteres ist natürlich lediglich eine ‚probabilistische‘ Annahme bzw. Vermutung, da mir die aktuelle konkrete Beobachtungsmöglichkeit bzw. Anschauung fehlt (d.h. ich bin nicht aktives Mitglied einer politischen Partei)]

    • 22. Februar 2012 um 21:22 Uhr
    • Publicola
  117. 118.

    PS – übrigens erinnere ich mich recht genau, dass ich von „den Medien“ relativ enttäuscht war, dass zum Zeitpunkt der Rede, die ich mir im Radio angehört hatte, diese Rede nicht in verschriftlicher Form greifbar war – in welchem gesteigerten Maße auch immer man die eigenen Recherchier-Google-Künste aufbaut.

    [Mir erschien die von allen (!) Druckmedien geübte Vermeidung des Abdrucks dieser bedeutenden Rede damals ein „Armutszeugnis“, vielleicht sogar basierend auf einigen z.T. nicht mainstream-akzeptabel-stromlinienförmig formulierten und vertretenen Positionen des Joachim Gauck.]

    Auch jetzt liegt ja die Rede (natürlich erfreulicherweise) [nur in der FAZ] vor, weil dieser gute Mann nun innerhalb recht kurzfristig zum zweitenmal, diesmal aussichtsreicher, Favorit (der SPD-Grünen-Opposition und der FDP) für das Bundespräsidentenamt ist.

    • 22. Februar 2012 um 21:31 Uhr
    • Publicola
  118. 119.

    … in welchem gesteigerten Maße auch immer man die eigenen Recherchier-Google-Künste aufbot

    • 22. Februar 2012 um 21:31 Uhr
    • Publicola
  119. 120.

    @Gauck #115:
    ein Ja zum Grundprinzip unseres Systems: Vielheit der Ideen, Religionen, Meinungen, Pluralismus, Respekt und die Toleranz gegenüber dem anderen.

    Es ist natürlich auch leicht idealistisch, zu glauben, dass die „autochthone“ Bevölkerung diese Werte so ausdrücklich bejaht, wie Gauck selber das wohl tut. Leider kann man diesbezügliche Defizite bei keiner der beiden Gruppen (Einwanderer und Einheimische) kritisieren, ohne dass einem vorgeworfen wird, die Defizite der anderen Gruppe damit verschleiern zu wollen.

    • 22. Februar 2012 um 21:53 Uhr
    • Arjen van Zuider
  120. 121.

    @ Arjen van Zuider – «l’Enfer, c’est les autres»

    „Ja zum Grundprinzip unseres Systems: Vielheit der Ideen, Religionen, Meinungen, Pluralismus, Respekt und die Toleranz gegenüber dem anderen“

    Leider kann man diesbezügliche Defizite bei keiner der beiden Gruppen (Einwanderer und Einheimische) kritisieren, ohne dass einem vorgeworfen wird, die Defizite der anderen Gruppe damit verschleiern zu wollen.

    – Trefflich treffend angemerkt! –

    Jean-Paul Sartre nous décrit ici «son Enfer» avec brio:
    «l’Enfer, c’est les autres»

    (Huis clos, 1944)

    Jean-Paul Sartre schildert uns hier „seine Hölle“ mit Bravour:
    „die Hölle, das sind die Anderen“
    (Geschlossene Gesellschaft, 1944
    wörtl.: Geschlossene Türen)
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Huis_clos_%28th%C3%A9%C3%A2tre%29

    • 22. Februar 2012 um 22:24 Uhr
    • Publicola
  121. 122.

    Bilder von der Erstürmung der Stasi-Bezirksverwaltung in Babr Amru, Homs

    ab 1.50

    http://www.youtube.com/watch?v=SyQIv5wyYGE

    • 23. Februar 2012 um 07:14 Uhr
    • Thomas Holm
  122. Kommentare sind geschlossen.