Ein Blog über Religion und Politik

Olympische Schande: Keine Schweigeminute für die Opfer des Terrors von München

Von 26. Juli 2012 um 12:04 Uhr

Keine Schweigeminute für die 1972 in München ermordeten israelischen Athleten während der Spiele in London.
Wenigstens ist der deutsche DOSB-Chef Thomas Bach ehrlich:

Im Interview der Deutschen Welle sagte Bach, das Nein zu einem Gedenken bei der Eröffnungsfeier sei auch in der Haltung arabischer Staaten begründet. Ein Boykott der Spiele durch diese Staaten „könnte eine Auswirkung sein nach Ansicht vieler“.

Für "angemessen" hält Herr Bach hingegen, wenn die Israelis das, wie bisher bereits üblich, unter sich ausmachen:

Er plädiere für eine Gedenkfeier am Rande der Spiele, die allein von israelischer Seite veranstaltet werde.

Auf die Frage hin, wie er mit dem Plädoyer des deutschen Außenministers für eine Gedenkminute bei der Eröffnungsfeier umgehe, antwortet Bach:

Der Sport müsse jedoch, um seine Position wahren zu können, politische Neutralität wahren. Politische Demonstrationen aller Art bei Sportveranstaltungen widersprächen dem Sinn des Sports und wären „im Übrigen auch nicht durchführbar“.

Und das ist nun die Stelle, wo die Sache wirklich infam wird. Ein stilles Totengedenken an die unschuldigen, zweifellos zivilen Opfer eines Terroranschlags ist eine "politische Demonstration"?  Hanebüchen.

War die Tat von München nicht auch ein Anschlag auf die sonst so gern hochgehaltene "olympische Idee" - Sie wissen schon, friedlicher Wettstreit, Jugend der Welt und so? Hätte das Olympische Komitee also nicht eigene Gründe, mit einer Gedenkminute der Welt zu zeigen, für welche Werte es angeblich doch steht?

Anders gefragt: Würde das Olympische Komitee sich auch einer entsprechenden Bitte der amerikanischen (oder russischen, chinesischen, deutschen) Regierung  verweigern, wenn diese darum bitten würden, eines Anschlages gegen Amerikaner, Russen, Chinesen, Deutsche bei einer Olympiade zu gedenken?

I do not think so. Die Schweigeminute für die Opfer des 11. September bei den Spielen 2002 ist der Beweis für die Heuchelei.

Nein, weil es um Israelis geht, ist die Sache eben "zu politisch". Niemand erwartet einen Kommentar zum Friedenprozeß, zu den Siedlungen oder zum Gaza-Krieg. Es geht um ein stilles Gedenken, um eine Geste der Menschlichkeit.

Gerade von einem deutschen Funktionär, der also das Land vertritt, das in München versagt hat, ist dieser Kommentar beschämend - allerdings erfrischend zugleich in der Aussage über die befürchteten arabischen Absagen. (Später hat Bach diese offenbar unfreiwillige Ehrlichkeit dann wieder zurücknehmen wollen. Hilft nichts.)

 

The Games must go on? Ohne mich.

 

Kategorien: Debatte, Israel
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Vor den nächsten Olympischen Spielen wird es einen Riesenstreit geben, um welche BRICS-Opfer von welchen BRICS-Ausschreitungen nicht gedacht werden darf.

    Zusammenhang ? Es kommen sogar schon jetzt auch eine Menge Sportler um, bei den Zwistigkeiten unter all den Feinden Israels ringsum.

    Mögen Menschen mit verbliebener religiöser Alphabetisierung prüfen, ob es sich dabei um ausgleichende g-ttliche Gerechtigkeit handeln könnte.

  2. 2.

    Gerade von einem deutschen Funktionär, der also das Land vertritt, das in München versagt hat,

    Jo, unter der sozialliberalen Koalition konnte man sich als Terrorist wie ein Fisch im Wasser fühlen:

    http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,axe7usi5e4ue6iqr~cm.asp

    • 26. Juli 2012 um 12:25 Uhr
    • MRX
  3. 3.

    @ MRX: Das melde ich meinem Herausgeber!

    • 26. Juli 2012 um 12:33 Uhr
    • Jörg Lau
  4. 4.

    Findet der nix bei.

    • 26. Juli 2012 um 12:33 Uhr
    • MRX
  5. 5.

    Man sollte diese olympischen Spiele der Schande endlich beenden und eventuell ein neues Modell entwickeln.

    Dass eine vermeintlich ‚politische Neutralität‘ auch etwas aussagt, raffen die Verantwortlichen nicht.

    Die vielen Menschenrechtsverletzungen während der Spiele in Beijing scheinen schon wieder alle vergessen zu haben.

    • 26. Juli 2012 um 12:59 Uhr
    • HeinW
  6. 6.

    „Und das ist nun die Stelle, wo die Sache wirklich infam wird. Ein stilles Totengedenken an die unschuldigen, zweifellos zivilen Opfer eines Terroranschlags ist eine “politische Demonstration”? Hanebüchen.“

    Infam ja, hanebüchen leider aber nicht.

    Denn selbst eine Gedenkminute wäre ein politischer akt, sprich: ‚politisch‘.

    Vielleicht sollte man solch eine Gedankeminute anders begründen – ausgehend davon,d as der Zentralgedanke bei den olympischen Spielen der friedliche Wettstreit ist.
    Insofern kann man München ’72 als einen Bruch dieser basalen olympischen Idee begreifen – und eine Gedenkminute nicht aufgrund der israelischen Opfer, sondern aufgrund der Opfer , welche durch den unehrenhaften Bruch zustande kamen, ehren.
    Weniger der Opfer als Opfer also, als vielmehr ein Moment der Scham und der Opfer einer feigen , die olympische iee in den Dreck ziehenden Handlung.
    Damit ist das politiche Element neutralisiert insofern, als es verlagert wurde in den Bereich der olympischen Idee selbst aufgrund der Verletzung, des verstoßes gegen den Frieden der Olympischen Spiele.

    Was diesen Punkt betrifft:
    „Im Interview der Deutschen Welle sagte Bach, das Nein zu einem Gedenken bei der Eröffnungsfeier sei auch in der Haltung arabischer Staaten begründet. Ein Boykott der Spiele durch diese Staaten „könnte eine Auswirkung sein nach Ansicht vieler“.“

    Das problem ist einfach, dass sehr viel Handle weltweit mit muslimischen Staaten geführt wird – das diese eine wichtiger handelspartner sind, und man deshalb bereit ist, sofern es nur um symbolische akte oder etwas ‚wegschauen‘ geht, still zu halten.
    Und in der arabischen Welt ist der Antisemitismus fast schon ein konsitutives element. Über den Hass auf die Israelis und die Juden allgemein definieren sich leider viele menschen dort – und das wird von staatlicher Seite nur allzugerne auch gefördert (aber auch von religionsseite – siehe z. B. Muslimbrüder in Ägypten).
    Der irrationale hass der Muslime, vor allem der araber auch, geht ja so weit, dass sie eben im Sport israelis ja auch schneiten, wo sie können – siehe fußball oder auch sonstige sportereignisse in der arabischen welt.

    Das problem bei Olypia ist, dass es als ein großereignis auch eine gute, medienwirksame gelegenheit bieten würde, sich über ein demonstratives fernbleiben einer solchen offiziellen schweigeminute oder forderungen nach ‚eigenen Gedenkminuten‘ (der palestinenischen opfer israels) es allzuleicht ist ‚soich‘ selbst so als staat oder politiker oder gar als sportler/sportmannschaft zu profilieren.

    So moralisch unverständlich bachs haltung im ersten Moment ist, so repräsendiert sie doch nur eine seite eienr Münze – die andere ist eben die sog. ‚Muslimische Welt‘, bei der einzlne bei einer guten gelegenheit sich über den weitverbreiteten Antisemitismus nur allzugerne selbst profilieren – und dabei sowas wie die grundsätzlcih olympische iee denen herzlich wuscht sein dürfte.

    • 26. Juli 2012 um 14:04 Uhr
    • Zagreus
  7. 7.

    – Traditions- und Geschichtsvergessenheit –

    Es wäre durchaus ein Leichtes für den deutschen DOSB-Chef Thomas Bach gewesen, eine Schweigeminute unter Hinweis auf den außergewöhnlichen Bruch des »olympischen Frieden« (Ὀλυμπιακή Ἐκεχειρία) aktiv einzufordern

    – sei es im Sinne der modernen Tradition von 1896 (Neubegründung der Olympischen Spiele der Neuzeit durch den französischen Baron Pierre de Coubertin),

    – sei es im Sinne der antiken Tradition zwecks Gewährleistung des sicheren Ablaufs der Olympischen Spiele, d.h. im Sinne des Abkommen griechischer Stämme des Jahres 884 v. Chr.,
    in dem es ja ausdrücklich um die Immunität von Athleten, Beteiligten und Zuschauern ging:
    In diesem Abkommen war vertraglich garantiert,
    dass alle Athleten, Künstler, Familien und einfachen Reisenden in Sicherheit anreisen, die Wettkämpfe miterleben und wieder abreisen konnten.
    (Diese Immunität bzw. dieser Waffenstillstand begann zehn Monate vor den eigentlichen Spielen mit der Ankündigung der Spiele und dauerte bis zum Ende der Wettkämpfe und der Heimreise.)

  8. 8.

    So wird Antisemitismus legitimiert.

    • 26. Juli 2012 um 15:19 Uhr
    • Mamas Liebling
  9. 9.

    Herr lau,

    „Nein, weil es um Israelis geht, ist die Sache eben “zu politisch”. Niemand erwartet einen Kommentar zum Friedenprozeß, zu den Siedlungen oder zum Gaza-Krieg. Es geht um ein stilles Gedenken, um eine Geste der Menschlichkeit“

    Eine Gedenkminute für die Opfer des Massakers in Gaza hätte wohl auch schlechte Karten. Meinen Sie, dass bei einer Gedenkminute für die Israelischen Athleten auch erörtert werden würde, was der Hintergrund dazu ist. Nakba, damals schon offensichtliche gewesene bis heute fortgeführter entrechtung und gewaltvolle enteignung der Palästinenser in dem von dem Völkerrecht gedeckten Ansprüchen und Eigentum? Wohl kaum.

    Wenn man die olympischen Spiele für Politik missbrauchen will, kann man das auch mit Gedenkminuten machen. Es ist zwar höchst bedauerlich, dass die jüdischen Sportler damals letztendlich durch die an Palästinensern begangenen Verbrechen geschuldet dem terror erliegen mussten, aber im Gegenzug hat die auf Gewaltbasierende Besatzung schon mit sicherheit irgendwelchen Palästinensischen Opfern israelischer Gewalt, nicht nur die Teilnahme an Olympia gekostet, sondern auch das Lebben.

    Mag ja sein, dass parteiisches Denken einem nahe legt, es gehe hierbei nur um die Opfer der einen Seite, aber es gibt noch eine zweite Seite. Beim Sport gebietet sich neutralität. Deutschland kann ja nach wie vor seine einseitigen Gedenkminuten abhalten. Von arabischen Sportlern, die diese parteiische Sicht nicht Teilen, sollte man das unter dem Neutralitätsgebot beim Sport nicht verlangen.

    • 26. Juli 2012 um 15:45 Uhr
    • Erol Bulut
  10. 10.

    @EB

    Wenn man die olympischen Spiele für Politik missbrauchen will, kann man das auch mit Gedenkminuten machen

    Oder israelische Sportler umbringen?

    • 26. Juli 2012 um 15:51 Uhr
    • Mamas Liebling
  11. 11.

    @Dummsprechliebling

    Natürlich kann man die Olympischen Spiele mit Terror missbrauchen, wie es geschehen ist und praktisch unter der Besatzung tagtäglich geschieht, indem die sportliche Entwicklung der Palästinenser nicht zuletzt mit Gewalt, Unterdrückung und Freiheitsraub sabotiert wird.

    Das eine ist 40 Jahre her und das andere findet heute immer noch statt.

    Bestimmte Leute wünschen sich Gedenken an die einen und mich würde es nicht Wundern, dass das Gedenken an die anderen hier schon mit Zensur sabotiert wird.

    Das ist halt die problematik bei dem oben im Artikel wie gewohnt einseitig erörterten Thema.

    • 26. Juli 2012 um 16:02 Uhr
    • Erol Bulut
  12. 12.

    The Palestinian Authority is against the moment of silence at the Olympics to commemorate the Israeli athletes murdered at the Munich Olympics in 1972. According to the headline in the official PA daily, „Sports are meant for peace, not for racism.“

    According to Jibril Rajoub, President of the Palestinian Olympic Committee:

    „Sports are meant for peace, not for racism… Sports are a bridge to love, interconnection, and spreading of peace among nations; it must not be a cause of division and spreading of racism between them [nations].“
    [Al-Hayat Al-Jadida, July 25, 2012]

    These words appeared in a letter sent by Rajoub to the President of the International Olympic Committee, Jacques Rogge. The letter „expressed appreciation for [Rogge’s] position, who opposed the Israeli position, which demanded a moment’s silence at the opening ceremony of the Olympic Games in London.“

    The PA daily does not refer to the murder of the Israeli athletes at the Munich Olympics in 1972 as terror. In the article about Rajoub’s letter, the killing of the athletes is referred to as „the Munich Operation, which took place during the Munich Olympics in 1972.“

    The PA is against the moment of silence because they view the murder of Israelis by Palestinians not as terror but as heroism. Palestinian Media Watch has documented the PA’s ongoing policy to glorify terror and terrorists. The murder of the 11 Israeli athletes at the Munich Olympics is presented as a highlight of Palestinian „operations“ and one of their great accomplishments. In 2010, the official PA daily referred to the Olympic massacre as a „shining station“ and its planner was called a „star who sparkled… at the sports stadium in Munich“ (see below for full texts of the PA glorifying the terror attack at the Olympics and the terrorists who planned it).

    In his letter, PA Olympics Committee Head Rajoub praised Rogge’s refusal to have a moment of silence in memory of the Israeli athletes:
    „He said that his [Rogge’s] position not to politicize sports, and his determination to implement the International Olympic Charter represents a victory for freedom in sports.“ (See the full article about Rajoub’s letter below.)
    [Al-Hayat Al-Jadida, July 25, 2012]

    The following are examples of how PA leaders and the PA’s official newspaper Al-Hayat Al-Jadida have glorified the Olympic massacre and the terrorists who planned it:

    Honoring Amin Al-Hindi, planner of the Olympic attack:
    „One of the stars who sparkled… one of many shining stations.“

    Official PA daily on Al-Hindi:
    „Everyone knows that Amin Al-Hindi was one of the stars who sparkled at one of the stormiest points on the international level – the operation that was carried out at the [Olympics] sports stadium in Munich, Germany, in 1972. That was just one of many shining stations.“
    [Al-Hayat Al-Jadida, Aug. 20,2010]

    Secretary General of the Abbas‘ office, Al-Tayeb Abd Al-Rahim on Al-Hindi:
    „Secretary General of the President’s office, Al-Tayeb Abd Al-Rahim, delivered a speech in which he praised the qualities of the deceased. He stressed that the loss of Al-Hindi is a great loss to the Palestinian people, who are bereaved of a prominent national leader…
    The Secretary General of the Presidential office said: ‚We shall continue in the path of the Shahid (Martyr) Yasser Arafat and his fellow Shahids, such as Amin Al-Hindi…'“
    [Al-Hayat Al-Jadida, Aug. 19, 2010]

    Abbas and Fayyad honor Al-Hindi:
    „The Palestinian leadership, along with President Mahmoud Abbas, parted yesterday from the body of the Fatah leader and fighter patriot Amin Al-Hindi. This was at an imposing official military funeral that was held at the [PA] headquarters…
    Present at the headquarters for the farewell ceremony and for the official military funeral, along with the President [Abbas], were Prime Minister Dr. Salam Fayyad; Secretary General of the Presidential office, Al-Tayeb Abd Al-Rahim; members of the PLO Executive Council and of the Fatah Central Committee; several ministers, commanders of security forces, senior civic and military personnel, as well as relatives of the deceased… President Abbas and the participants at the funeral cast a final parting look at the body, and laid wreaths. Afterwards, the President and those present read the opening sura [of the Quran] for the elevation of his pure soul.“
    [Al-Hayat Al-Jadida, Aug. 19, 2010]

    Honoring Muhammad Daoud Oudeh, ‚Abu Daoud,‘ a second planner of the Olympic attack:

    „His name shined brightly in the German city of Munich“

    PA TV News, on Oudeh:
    „Palestinians were surprised this morning at the announcement of the death of one of the most important leaders of the Palestinian revolution, Muhammad Daoud Oudeh (Abu Daoud), who engineered the Munich Operation and was one of the most important of Israel’s most wanted in the 1970s.“
    [PA TV (Fatah), July 4, 2010]

    Official PA daily, on Oudeh:
    „In its [Black September wing of PLO] ranks were many distinguished men and women, headed by the Panther of Palestine, Salah Khalaf ‚Abu Iyad.‘ Abu Daoud was one of his prominent assistants. His [Abu Daoud’s] name shined brightly in the German city of Munich in 1972, where the Olympics took place. Oh, how these events evolved into a violent drama of the most tragic kind… May Allah have mercy on this great Fatah fighter and patriot, Abu Daoud.“
    [Al-Hayat Al-Jadida, July 6, 2010]

    Mahmoud Abbas on Oudeh:
    „What a wonderful brother, companion, tough and stubborn, relentless fighter.“

    „President Mahmoud Abbas sent a telegram of condolences yesterday over the death of the great fighter Muhammad Daoud Oudeh, ‚Abu Daoud,‘ who died just before reaching 70. The telegram of condolences read: ‚The deceased was one of the prominent leaders of the Fatah movement and lived a life filled with the struggle, devoted effort, and the enormous sacrifice of the deceased for the sake of the legitimate problem of his people, in many spheres. He was at the forefront on every battlefield, with the aim of defending the [Palestinian] revolution. What a wonderful brother, companion, tough and stubborn, relentless fighter.“
    [Al-Hayat Al-Jadida, July 4, 2010]

    Abbas Zaki, member Fatah Central Committee, on Oudeh:
    „He started his life as a regular individual and concluded it with giant stature… We have lost a man on the level of the Arab region and on the level of the world revolutionary movement, by virtue of his noble actions and his glorious history. Bestowing this honor in every place, inside the homeland and outside of it, does justice to this mighty man.“
    [Al-Hayat Al-Jadida, July 5, 2010]

    Dr. Samir Al-Refa’I, Secretary of the Fatah branch in Syria, on Oudeh:
    „With the fall of Abu Daoud as a Shahid we have lost a man who is worth all other men together… Abu Daoud is one of the symbols of the Fatah movement… He will always remain our ideal and a role model for the generations to come.“
    [Al-Hayat Al-Jadida, July 5, 2010]

    The following is the article about Jibril Rajoub’s letter of appreciation to the president of the International Olympic Committee, Jacques Rogge:

    Headline: „Rajoub expresses appreciation for Rogge’s position and emphasizes that sports are meant for peace, not for racism“

    „‚Sports are a bridge to love, interconnection, and spreading peace among nations; it must not be a cause of division and spreading of racism between them.‘ With these words the President of the Palestinian Olympic Committee, Jibril Rajoub, began a special letter which he sent to president of the International Olympic Committee, Jacques Rogge. He expressed appreciation for [Rogge’s] position, who opposed the Israeli position, which demanded a moment’s silence at the opening ceremony of the Olympic Games in London. He said that his position not to politicize sports, and his determination to implement the International Olympic Charter represents a victory for freedom in sports. It should be noted that Rogge once again expressed the position of the executive office of the International Olympic Committee, which opposes the idea of holding a moment’s silence during the opening ceremony of the 2012 London Olympics, to mark the anniversary of the Munich operation, which took place during the Munich Olympics in 1972.“
    [Al-Hayat Al-Jadida, July 25, 2012]

    http://palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=7189

    • 26. Juli 2012 um 16:07 Uhr
    • Serious Black
  13. 13.

    Im Interview der Deutschen Welle sagte Bach, das Nein zu einem Gedenken bei der Eröffnungsfeier sei auch in der Haltung arabischer Staaten begründet. Ein Boykott der Spiele durch diese Staaten „könnte eine Auswirkung sein nach Ansicht vieler“.

    Und weil die Illusion des völkerverbindenden Sportes „nicht scheitern darf“, wie Mutti es ausdrücken würde, muss eben deutscherseits alles getan werden, damit es zu keinen Boykotten kommt. In die Logik deutscher Diplomatie passt Bach hervorragend.

    @Bulut:
    Die Ermordung der israelischen Sportler hat – im Gegensatz zu allen anderen Kriegsverbrechen und Terrorakten, die sich auf der Welt abspielen – einen ganz direkten Bezug zu den olympischen Spielen. Aber dass Sie das nicht merken, weil Sie alle toten Israelis sofort mit toten Palästinenser aufrechnen, wundert mich auch nicht.

    • 26. Juli 2012 um 17:08 Uhr
    • Arjen van Zuider
  14. 14.

    @Arjen

    Die 40 Jährige Besatzung samt dem Israelischen Staatsterror hat auch direkten Bezug auf die Olympischen Spiele, auch wenn Sie wie zu vermuten ignorant über die palästinensischen Sportler hinwegzugehen bereit sind, die wegen der israelischen Gewalt erst gar nicht nach Olympia durften, bzw. der israelischen Gewalt erlegen sind, mit der Israel Völkerrechtsverbrechen begehend das Existenzrecht Palästinas zwecks Eroberung zu zerstören versucht.

    Ja, es ist ein Aufrechnen. Wenn man es nicht tut, ist man nicht neutral. Das ist nicht olympisches „Gebot“. Zu welchen kranken Sportereignis das damals in der Sowjetunion und in den USA geführt hat, ist eigentlich bekannt. Wenn nun von Herrn Lau gefordert wird, politisch sein zu sollen und die Sicht der Israelische-Völkerrechtsverbrechen-Unterstützer zu propagieren, ist das vieles, aber nicht Neutral. Wenn man der Opfer tatsächlich Gedenken will, kann man das gerne tun. Aber wenn man dabei die Hintergründe unberücksichtigt lassen will, ist das auch kein Gedenken. nur schauriger politischer Missbrauch.

    @Prpablacky

    Die PA verehrt die Attentäter von München. Das jüdisch israelische Volk wählte sich den Massenmörder von Sabra und Shatilla zu Präsidenten. Die Moralkeule wirkt da nicht ganz, bei ausgewogener Betrachtung. Und ob Palästina oder Israel um sein Existenzrecht kämpft, mag in diesem Blog noch nicht angekommen sein, aber die Geschichtsbücher werden das noch aufarbeiten.

    @herr Lau

    Sind sie auch dafür, dass man den Palästinensischen Opfern gedenkt, die nach München von der Israelischen Regierung als Vergeltung liquidiert worden sind?

    Das wäre doch dann wenigstens konsequent. Ist aber nicht ihre Stärke.

    • 26. Juli 2012 um 18:16 Uhr
    • Erol Bulut
  15. 15.

    Die Anschlag in München fand in einer Zeit statt, als von Golda Meir die Doktrin ausgegeben wurde, dass es ein „palästinensisches Volk nicht gebe“ und sich der gesamte Westen an diese Sprachregelung hielt. Die Vertreter eines „nicht existierenden Volkes“ hatten dabei auch nicht die Möglichkeit, bei westlichen Politikern einen Fuß in die Tür zu bekommen und über Gespräche oder Verhandlungen etwas für die Palästinenser zu erreichen. Außerdem machte der Mossad in der ganzen Welt Jagt auf palästinensische Aktivisten und liquidierte Dutzende von ihnen, wofür sie zumindest in den westlichen Staaten auch nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. In dieser Situation des westlichen Gesprächsboykott und der Negierung der Existenz eines palästinensischen Volkes hatten Palästinenser nur noch die Möglichkeit, über Gewalt auf sich aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass es sie doch gibt.

    Mit dem olympischen Gedanken assoziiere ich nicht nur die Ablehnung von politischer Gewalt, sondern eben auch die Gedanken von Völkerverständigung, universellen Menschenrechten und Gleichheit aller Menschen. Eine Gedenkminute für die israelischen Opfer ohne Bezug zur Situation der Palästinenser wird in der arabischen Welt als teilweise Abkehr von den humanistischen olympischen Idealen und als Relativierung der Unterdrückung der Palästinenser verstanden.

    Man sollte auch bedenken, dass der einzige moderne Staat er Neuzeit, der in ähnlicher Weise wie Israel eine andere Bevölkerung unterdrückte, nämlich Südafrika während der Apartheit, komplett nicht nur von den olympischen Spielen, sondern auch von allen anderen großen internationalen Sportereignissen ausgeschlossen war. Insofern werden an Israel schon ganz andere Maßstäbe angelegt, als seinerzeit an Südafrika.

    • 26. Juli 2012 um 18:39 Uhr
    • oswaldi
  16. 16.

    @ EB

    „Ja, es ist ein Aufrechnen. Wenn man es nicht tut, ist man nicht neutral“

    Dann zücken Sie mal Ihren Taschenrechner auf das die Übeltäter erzittern mögen !

    „BETHLEHEM (Ma’an) — Forces loyal to Syrian President Bashar Assad on Thursday bombed a hospital in Damascus‘ Yarmouk refugee camp, Palestinian sources told Ma’an.

    Sources in the camp told Ma’an that that there have been heavy clashes between Assad’s troops and opposition forces around the Palestine hospital since Monday morning, and that Assad’s forces shelled the building twice on Thursday causing a huge fire. …

    They added that fighting in Yarmouk was intensifying daily, and that the number of Palestinians killed was rising dramatically in camps across Damascus and in Daraa and Halab.“

    „den Massenmörder von Sabra und Shatilla “

    Einen libanesischen Warlord; ich dachte Israel wäre rassistisch ?

    @ ow

    „noch die Möglichkeit, über Gewalt auf sich aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass es sie doch gibt.“

    Einfach ein paar Patente anmelden und Nobelpreise absahnen, das schafft auch Aufmerksamkeit. Nur so fürs nächste mal, falls Ihnen noch mal so ein hochsubventioniertes, aber nicht angemessen beachtetes Volk einfällt …

  17. 17.

    Mein lieber russischer Eisenbahnexperte!

    Sie schaffen es wirklich in jedem Beitrag Syrien zu erwähnen, auch wenn Syrien mit dem eigentlich Thema nichts zu tun hat.

    Aber davon mal abgesehen ist Israel Spitzenreiter, was die Ermorderung von Palästinensern angeht, oder wollen Sie nun behaupten, dass Assad und seine Truppen mehr Palästinenser töten als Israel seit mehr als 60 Jahren?

    Aber jetzt zum eigentlichen Thema. Wenn man die Schweigeminute hätte einführen wollen, dann wäre wohl 1992 der passenderere Termin gewesen, da die zeitliche Differenz nicht so hoch war.

    Jetzt ist das Ereignis eigentlich schon viel zu lange her und abgesehen davon kann diese Schweigeminute natürlcih zu politischen Zwecken missbraucht werden.

    • 26. Juli 2012 um 20:11 Uhr
    • Da, Niet, Horosho
  18. 18.

    @ Da, Niet, Horosho

    „Aber davon mal abgesehen ist Israel Spitzenreiter, was die Ermorderung von Palästinensern angeht, oder wollen Sie nun behaupten, dass Assad und seine Truppen mehr Palästinenser töten als Israel seit mehr als 60 Jahren?“

    Davon ist auszugehen – das mehr palästinenser durch syrer getötet wurden als durch Israelis.
    Man vergiosst anscheinend allzuleicht, dass die sog. ‚arabischen Brüder‘ wenns konveniert so gar nicht zimperlich mit ihren ‚palästinensischen brüdern‘ umgehen.
    Und in welchen Ländern stehen die großen Flüchtlingslager denn nochmal, bei denen die Insassen auch in der 3+ Generation immer noch weder eine arbeitserlaubnis, noch einen Pass dieses landes erhalten, sondern in ghettos ausharren müssen?

    • 26. Juli 2012 um 20:21 Uhr
    • Zagreus
  19. 19.

    @ Zagreus

    Ich hatte als Student die Möglichkeit, die Klagen von Abdallah Al-Frangi über die Ausschreitungen der syrischen Truppen im Libanon gegen die Palästinenser persönlich zu hören, ganz zu schweigen von Jordanien, als Commander Zia mit der 2. Panzerlehrdividion über die Lager fuhr, bevor dann die Bedouinen kamen …

    Propagandaopfer, oder Provokateure ist eigentlich einerlei; es ist deren Welt, die untergeht.

  20. 20.

    @Zagreus
    Viele Palästinenser wollen auch gar nicht in Jordanien, Syiren oder sonstwo arbeiten, da sie immer noch den Traum haben, irgendwann mal wieder in ihr altes Land zurückgehen zu können.

    Jetzt zu den Flüchtlingslager. Es ist ja nun nicht so, dass die Palästinenser dort freiwillig sind.
    Die Israelis haben die Palästinenser vertreiben. Wenn die Hamas ihre Spielzeugraketen abfeuert und die IDF daraufhin tausende Palästinenser ermordert dann wird der Hamas mit den Spielzeugrakten die Schuld dafür gegeben.

    Dann müsste man fairerweise den Israelis die Schuld dafür geben, was in den Flüchtlingslagen passiert.

    • 26. Juli 2012 um 20:32 Uhr
    • Da, Niet, Horosho
  21. 21.

    @EB

    Sie denken offensichtlich mit Ihrer Vorhaut.

    • 26. Juli 2012 um 20:49 Uhr
    • Mamas Liebling
  22. 22.

    @Da, Niet, Horosho

    Geschichtskenntnisse sind ja völlig irrelevant.

    • 26. Juli 2012 um 20:53 Uhr
    • Mamas Liebling
  23. 23.

    Wird bei der angedachten Gedenkfeier auch Ahmed Bouchiki gedacht? Der fällt doch wohl auch in die Kategorie „unschuldig“ und „zweifellos zivil“, oder wie sehe ich das?

    Tut mir sehr leid für die Angehörigen der ermordeten Sportler, das so sagen zu müssen, aber durch ihre brutalen Racheakte, die wie in diesem Beispiel auch vor Unschuldigen nicht haltgemacht haben, hat die israelische Regierung jede Grundlage für eine nicht-politische Trauerarbeit verwirkt.

    • 26. Juli 2012 um 21:01 Uhr
    • Koshiro
  24. 24.

    @ Da, Niet, Horosho

    „, da sie immer noch den Traum haben, irgendwann mal wieder in ihr altes Land zurückgehen zu können.“

    In ihr altes land? – von wem reden sie denn da? – diejenigen, die bei der staatsgründung freiwillig gegangen sind, sind mittlerweile meist schon aufgrund des alters tot.
    Zur info: es gibt keine mystischeverquickung zwischen nachfahre und boden…. – und somit ist es nicht ‚ihr‘ land mehr.
    Die kriegserklärung udnder angriff auf israel im moment seiner staatsgrübndung ging übrigens von arabischer seite aus – an diese staaten sollen sich mal die ‚flüchtlinge‘ wenden.

    „Die Israelis haben die Palästinenser vertreiben.“

    haben sie nicht – sehr viele sind auf anforderung der arabischen kriegspartei gegangen – in der hoffnung später nach einem sieg der arabischen seite zurückkehren zu können. Sowas nennt man dann: pech gehabt.

    „Wenn die Hamas ihre Spielzeugraketen abfeuert und die IDF daraufhin tausende Palästinenser ermordert dann wird der Hamas mit den Spielzeugrakten die Schuld dafür gegeben.“

    Die nächsten Lügen: das sind keine spielzeugraketen, sondern tötliche waffen – wenn die in unmittelbarer nähe von jemanden explotieren und man hat keine schutzvorkehrungen, ist man tot oder verstümmelt.
    Und die IDF hat nicht 1000 Palis ‚ermordet‘, sondern die palis haben noch glück gehabt, dass sie nicht alle umgebracht wurden, weil sie auf die idf schossen. Zudem sind feige leute, sidie sich hinter kindern udn frauen verstecken, wärend sie auf andere menschen schießen, sowieso nur feiglinge.

    Und ja, berechtigterweise gibt man den palis die schuld daran – denn welcher staat soll es denn hinnehmen, dass eine räuberbande 1000e von raketen auf das eigene staatsgebiet abfeuert? – absolut berechtigt, der hamas und Hisbollah da die schuld zu geben, denn sie haben schuld und sind schuldig.

    • 26. Juli 2012 um 21:02 Uhr
    • Zagreus
  25. 25.

    @oswaldi

    Sie schreiben:
    „hatten Palästinenser nur noch die Möglichkeit, über Gewalt auf sich aufmerksam zu machen

    Gedenkminute für die israelischen Opfer…als Relativierung der Unterdrückung der Palästinenser verstanden.

    Israel…Apartheit“

    Ihr Geschreibsel ist nicht viel mehr als linksextremistiche Propaganda. Brandgefährlich und sie führte in der Vergangenheit unteranderem dazu, dass islamisch/palästinensiche Terroristen und deutsche Linksfaschisten gemeinsam israelische Zivilisten entführten und ermordeten. Ich sag nur Entebbe:

    „Am 27. Juni 1976 wurde der Flug 139 der Air France, der von Tel Aviv über Athen nach Paris führen sollte, nach dem Start in Athen entführt. Die Maschine vom Typ Airbus A300 wurde zum Flughafen Bengasi in Libyen umgeleitet, dort aufgetankt und landete schließlich am Nachmittag des 28. Juni auf dem Flughafen Entebbe in der Nähe von Kampala, der Hauptstadt von Uganda.

    Die Entführer (Kommando „Che Guevara“) waren zwei[2] Terroristen der Volksfront zur Befreiung Palästinas, sowie zwei deutsche Terroristen der Revolutionären Zellen, Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Mit der Flugzeugentführung sollte die Freilassung von insgesamt 53 Inhaftierten aus Gefängnissen in Israel, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz erpresst werden. Darunter waren auch Mitglieder der Rote Armee Fraktion und der Bewegung 2. Juni.

    Die Passagiere wurden in der alten Transithalle des Terminals von Entebbe als Geiseln gehalten. Die Terroristen trennten die anhand ihrer israelischen Reisepässe als Juden identifizierten Geiseln von den anderen. Die übrigen Geiseln wurden freigelassen. Diese Aussonderung wurde von dem deutschen Terroristen Wilfried Böse übernommen. Als ihm ein Holocaustüberlebender dabei seine eintätowierte Häftlingsnummer zeigte und ihn so an die Selektion in den Konzentrationslagern erinnerte, erwiderte Böse auf den darin implizierten Vorwurf, er sei kein Nazi, sondern Idealist.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Entebbe

    Ja ein Idealist war er, so wie oswaldi vermutlich auch denkt er wäre ein „Idealist“. Sie sollten sich schämen.

    • 26. Juli 2012 um 22:16 Uhr
    • Bellfruta87
  26. 26.

    Ernsthaft, was bezwecken sie eigentlich mit solchen heuchlerischen Artikeln, Herr Lau?

    Man hat hier nicht zum ersten Mal das Gefühl, sie wollen krampfhaft ihre angebliche „Pro-Israel“ Haltung dokumentieren.

    • 26. Juli 2012 um 23:38 Uhr
    • Freeway
  27. 27.

    […] Wenn man die olympischen Spiele für Politik missbrauchen will, kann man das auch mit Gedenkminuten machen. Es ist zwar höchst bedauerlich, dass die jüdischen Sportler damals letztendlich durch die an Palästinensern begangenen Verbrechen geschuldet dem terror erliegen mussten, aber […]

    Geehrter Herr Bulut,

    wie Sie sich das Bedauern für die Opfer palästinensischen Terrors abringen ist wirklich aller Ehren wert. Davon könnte sich manch einer eine Scheibe abschneiden. Ich kann mir vorstellen, dass auch den Hinterbliebenen jüdischer Menschen, die beispielsweise in Bussen oder Diskotheken – den an Palästinensern begangenen Verbrechen geschuldet – dem Terror erliegen mussten ganz warm ums Herz würde, wenn sie Ihre Worte lesen könnten.

    Gestatten Sie mir aber eine Anmerkung:

    Dass sie die olympischen Spiele für Politik missbrauchen wollten könnte man auch den palästinensischen Attentätern unterstellen, denen die israelischen Sportler damals zum Opfer gefallen sind. Genau das nun denen zu unterstellen, die ihrer heute gedenken wollen erscheint mir daher, ehrlich gesagt, etwas frivol. Nichts für ungut.

  28. 28.

    @Zagreus

    „haben sie nicht – sehr viele sind auf anforderung der arabischen kriegspartei gegangen – in der hoffnung später nach einem sieg der arabischen seite zurückkehren zu können. Sowas nennt man dann: pech gehabt.“

    Das kommt darauf an. Mir ist durchaus bewusst, dass z.B. gewisse Greueltaten der Hanganah, Irgun u.s.w von den arabischen Mächten etwas übertrieben dargestellt worden sind, wodurch natürlich eine größere Flucht eingetreten ist.
    Aufgrund der genannten Taten von Haganah und Irgun ist aber erst diese Furch enstanden, die letzendlich zu der Flucht gehühhrt hat.

    „In ihr altes land? – von wem reden sie denn da? “
    Wenn man vom historischen Standpunkt ausgeht und 1948 außen vor lässt, dann ist es natürlcih weder israelisches, noch palästinensiches Land, sondern einfach nur britisches Mandatsgebiet und dort lebten halt Briten, Juden und Araber.

    Aber nun zum Wort „Spielzeugrakete“.

    „Die nächsten Lügen: das sind keine spielzeugraketen, sondern tötliche waffen – wenn die in unmittelbarer nähe von jemanden explotieren und man hat keine schutzvorkehrungen, ist man tot oder verstümmelt.“

    Sie nutzen hier Wörter wie Lüge, welche natürlich hart wirken können, zudem meinen sie, dass diese „tötlichen Waffe“, sehr starke Personenschäden anrichten. In der Tat ist das etwas verwunderlich, da es sogar selten zu Sachschäden kommt und wenn man weiter davon ausgeht, dass pro Jahr immer so 10.000 Raketen oder mehr abgefeuert werden, dann ist eine Quote von 12 tote Israelis in 10 Jahren wirklich sehr wenig, zumal einige davon einfach an der Schockwirkung gestorben sind und nicht an der Wirkung der Rakete an sich.

    Aber nochmal zurück zum Begriff „Spielzeugrakete“. Ich halte diesen Begriff durchaus für angebracht, denn auch anerkannte Israel-Experten, wie z.B. Jörg Lau nutzen diesen Begriff.
    Siehe den folgenden Beitrag von Herrn Lau

    „Hisbollah und Hamas können mit ihren Spielzeugraketen Israel bloss vorführen und provozieren, nicht lethal gefährden.“

    „Und ja, berechtigterweise gibt man den palis die schuld daran – denn welcher staat soll es denn hinnehmen, dass eine räuberbande 1000e von raketen auf das eigene staatsgebiet abfeuert? “

    Mit der selben Argumentation kann man aber auch die Raketenagriffe rechtfertigen. Die Westbank ist zwar nicht der Gaza-Streifen, aber es handelt sich um Palästinenser. Dann könnte man ja auch sagen, warum sollten die Palästinenser tagtägliche Drangsalierungen durch Siedler und der IDF erdulden.

    • 27. Juli 2012 um 00:41 Uhr
    • Da, Niet, Horosho
  29. 29.

    Kurzer Nachtrag:

    Es gab seit dem Jahr 2000 22 tote Israelis und 1 toten Thailänder durch die Kasaam-Raketen.

    • 27. Juli 2012 um 00:45 Uhr
    • Da, Niet, Horosho
  30. 30.

    OT – „Merkel und ihre Freunde glauben nicht an den Wert des menschlichen Lebens und der persönlichen Würde“, schreibt Giorgos Trangas, Herausgeber des Magazins. Die Kanzlerin habe Griechenland „in ein modernes KZ“ verwandelt, in dem die Griechen „als die neuen Juden wie Aussätzige eingesperrt“ seien. „Massenverbrechen“ würden gegen die Griechen verübt, „ein wahrer Völkermord“ sei im Gang,

    http://www.wiwo.de/politik/europa/wut-auf-deutschland-griechische-zeitschrift-will-merkel-hinter-gittern-sehen/6148742.html?slp=false&p=2&a=false#image

    • 27. Juli 2012 um 00:55 Uhr
    • Freeway
  31. 31.

    @ Kurzer Nachtrag

    „22 tote Israelis und 1 toten Thailänder durch die Kasaam-Raketen.“

    Wenn jemand dieses Spielzeug im Kreml abfackelt, dann wäre danach jede Drangsalierung vorbei und niemand würde mehr behaupten, mit einem Heimatproblem geboren zu sein.

  32. 32.

    OT-Globalstrategie:

    Zbigniew Brzezinski, shares his reflections and insights on Iran, the war on terror, Afghanistan, Iraq, social inequalities in the US, China, and the new role of the United States in the global sphere. (July 18, 2012)

    halbe Stunde, aber auch in Einzelhappen dortselbst – bei Reuters.

    http://www.youtube.com/watch?v=_QypuyrBSQo&feature=plcp

  33. 33.

    „Sollte Griechenland zum Verlassen des Euro gezwungen werden, muss sich Deutschland gemeinsam mit den europäischen Partnern darauf einstellen, die griechische Bevölkerung mit Nahrung und Medikamenten zu versorgen“, sagte Riexinger der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

    Die Griechen sind also offensichtlich gleich beides, die Juden und die Palästinenser Europas 😉

    • 27. Juli 2012 um 08:55 Uhr
    • Freeway
  34. 34.

    OT

    sagte Riexinger

    Nochmal: Nicht verwandt und nicht verschwägert.

    • 27. Juli 2012 um 09:11 Uhr
    • MRX
  35. 35.

    “Hisbollah und Hamas können mit ihren Spielzeugraketen Israel bloss vorführen und provozieren, nicht lethal gefährden.”

    Der Satz ist sicher ein Trost für die über 200.000 Menschen, die in Reichweite leben, von den Hinterbliebenen der Opfer ganz abgesehen.

    • 27. Juli 2012 um 09:19 Uhr
    • Serious Black
  36. 36.

    Der ägyptische Geheimdienstchef empfängt Ismail Haniyeh(Hamas) und Ramadan Shalah, den Boss des Islamischen Jihad in Gaza.

    http://www1.youm7.com/News.asp?NewsID=741315&SecID=65&IssueID=0

    • 27. Juli 2012 um 09:37 Uhr
    • Serious Black
    • 27. Juli 2012 um 09:48 Uhr
    • MRX
  37. 38.

    ad # 17

    „…oder wollen Sie nun behaupten, dass Assad und seine Truppen mehr Palästinenser töten als Israel seit mehr als 60 Jahren?“

    Hussein von Jordanien definitiv, während des „schwarzen September“.

    • 27. Juli 2012 um 09:51 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  38. 39.

    btw:

    Ein Neffe meiner Frau studiert Journalismus und war ein Semester lang im Libanon und eins in Israel. Auf die Frage, was ihm am meisten aufgefallen sei, antwortete er, dass weder Libanesen noch Israelis einen Schimmer davon hätten, wie es im Nachbarland aussieht. Die falschen Vorstellungen, die sich die Leute machen, seien haarsträubend.

    • 27. Juli 2012 um 09:54 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  39. 40.

    btw:

    Pardon, Nachtrag/Beispiele:

    Palästinenser im Libanon trügen immer noch die Schlüssel ihrer ehemaligen Häuser mit sich herum, dabei existieren diese Häuser seit Jahrzehnten nicht mehr.
    Israelis fragten meinen Neffen, ob es im Libanon Elektrizität gäbe.

    • 27. Juli 2012 um 09:56 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  40. 41.

    … betont Bleibtreu-Ehrenberg, dass die Hauptfunktion von Vorurteilen darin bestünde, dem sozialen Gruppenzusammenhalt zu dienen;
    die herrschende in-group grenzt sich mittels der eigenen sozialen Deutungshoheit von einer so definierten out-group ab
    (wobei die von der in-group vorgenommene Abgrenzung auf teils fiktiven, teils tatsächlichen, stets aber negativ bewerteten Merkmalen der dieserart von außen definierten out-group beruht),
    um erst in dieser Ab- und Ausgrenzung und der damit einhergehenden Abwertung von out-group-Minderheiten im Sinne identitätsstiftender Feindbilder
    ihre eigene Identität und einen daraus resultierenden Gruppenzusammenhalt zu finden. …

    Deren als negativ angesehene Eigenschaften gelten oft als bereits durch einfachen Umgang ansteckend, wodurch bereits der Schritt zur Wahrnehmung als Krankheit und damit zur Pathologisierung getan ist
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vorurteilsforschung#Bleibtreu-Ehrenbergs_Synthese_.281978.2C_1989.29

  41. 42.

    @ HJS – # 39 u. 40

    Auf die Frage, was ihm am meisten aufgefallen sei, antwortete er, dass weder Libanesen noch Israelis einen Schimmer davon hätten, wie es im Nachbarland aussieht. Die falschen Vorstellungen, die sich die Leute machen, seien haarsträubend.
    Palästinenser im Libanon trügen immer noch die Schlüssel ihrer ehemaligen Häuser mit sich herum, dabei existieren diese Häuser seit Jahrzehnten nicht mehr.
    Israelis fragten meinen Neffen, ob es im Libanon Elektrizität gäbe.

    Danke für die Darstellung aus Sicht eines (nicht involvierten) Beobachters.

  42. 43.

    @MRX

    Den Sveni verleugnet der Blogmeister ja auch immer 😉

    Hier haben sie beide also endlich die gemeinsame Basis gefunden worauf sie aufbauen können :-)

    • 27. Juli 2012 um 10:28 Uhr
    • Freeway
    • 27. Juli 2012 um 10:44 Uhr
    • N. Neumann
  43. 45.

    @ NN

    Wohl schon, aber aus umgekehrten Gründen.
    Aber dir, wird das Lachen noch vergehen, wenn der mediterrane Klientelismus per Inflation finanziert wird.

    • 27. Juli 2012 um 10:46 Uhr
    • MRX
  44. 46.

    @ NN

    Wohl schon, aber aus umgekehrten Gründen.

    @ MR

    Achwas?

    Aber dir, wird das Lachen noch vergehen, wenn der mediterrane Klientelismus per Inflation finanziert wird.

    Die Staatsschulden-, Euro- und Bankenkrise ist eher nicht zum Lachen.

    • 27. Juli 2012 um 11:05 Uhr
    • N. Neumann
  45. 47.

    @ HJS

    Das liegt vor allem daran, daß Libanesen der Kontakt mit Israelis strengstens verboten ist.

    Da Häuser isr. Zivilisten so nahe an der Grenze stehen, daß man von der libanesischen Seite jederzeit eine Handgranate ins Wohnzimmer werfen könnte, ist die Situation besonders bizarr.

    MJT hat es in seinem Buch ‚Road to Fatima Gate‘ eindringlich geschildert.

    ich glaube auf dem Golan gibt es einen ‚Hügel der Schreie‘. Syrische Drusen ‚unterhalten‘ sich per Flüstertüte mit Verwandten auf der anderen Seite der Grenze.

    • 27. Juli 2012 um 11:05 Uhr
    • Serious Black
  46. 48.

    @ HJS

    „Hussein von Jordanien definitiv, während des “schwarzen September”.“

    Zia Ul Haqs 2. Panzerlehrdivision ist über die Lager gegangen, das ist wichtig, wegen der aktuellen Narrativ-Strickereien.

    Die Anti-Wahabis bauen eine Version auf, wonach nicht ein kleiner prowestlicher König die PLO massakriert habe, sondern ein westlich gefakter ‚Islamismus‘ – das bauen sie so auf, um eine eigene sunnitische Flanke im Kampf gegen die Aufstandsfront in Syrien (und im Irak und überall) bedienen und behaupten zu können.

    Haschemi hat vorgestern zum Entsetzen des AJE-Interviewers gesagt, dass jetzt natürlich alles nur noch sektiererisch-konfessionell laufe.

    Strom im Libanon … nun ja; für dieses Wochenende ist der Show-down in Aleppo angesagt – von beiden Seiten und mit bester Laune. Ein paar Wochen noch, dann ist der Strom im Libanon (und in Syrien) ein Fall für die Geschichtsbücher.

    Themenbezug … Hmmh, ach ja: der Chef des Syrischen Olympischen Kommitees soll diskriminiert worden sein.

  47. 49.

    @N. Neumann

    „Spain has for the first time conceded it might need a full EU/IMF bailout worth 300 billion euros ($366 billion) if its borrowing costs remain unsustainably high, a euro zone official said. Economy Minister Luis de Guindos brought up the issue with German counterpart Wolfgang Schaeuble in a meeting in Berlin last Tuesday as Spain’s borrowing costs soared past 7.6 percent, the source said. If needed, the money would come on top of the 100 billion euros already agreed to prop up Spain’s banking sector, stretching the euro zone’s resources to breaking point, and Schaeuble told de Guindos he was unwilling to consider a rescue before the currency bloc’s ESM bailout fund comes on line later this year.“

    Ich sach nur eins, die BVG Richter sollten sich ganz genau überlegen was sie tun, rausreden ist später nicht

    Die Südländer werden uns komplett aussaugen und am Ende werden wir trotzdem alle untergehen, an ein friedliches und partnerschaftliches Zusammenleben in Europa ist dann in den nächsten 50 Jahren nicht zu denken.

    Zumindest Italien könnte noch die Notbremse ziehen und sofort aussteigen, aber dafür sind die Südländer einfach zu gierig und zu verantwortungslos, Kapitalflucht will man eben gar nicht unterbinden, Deutschland soll schön bezahlen.

    Der August wird sehr heiss, Gold steht vor der Explosion, die Aktienmärkte vor der Implosion.

    • 27. Juli 2012 um 14:17 Uhr
    • Freeway
  48. 50.

    Noch so ein Untergangsprophet. Ist Freeway = Pupsilein?

    • 27. Juli 2012 um 14:52 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  49. 51.

    Neumann #44

    Ich würde ein Magazin mit dem vielsagenden Namen CRASH eher unter den Titanic-artigen abheften. Am lustigsten sind freilich die Briten:

    Die deutsche Kanzlerin – im Lederdress und als Terminator dargestellt – drohe den Kontinent mit ihrem Sparkurs in eine neue Depression zu führen, so die Kommentatoren. Merkel sei für die Weltordnung und den weltweiten Wohlstand gefährlicher als Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un.

    Hitler ist eindeutig schon viel zu abgelutscht. Mit einem hinretuschierten Hitlerbärtchen dokumentiert der krawallaffine Brachialjournalist allenfalls seine völlige Phantasielosigkeit.

    Aber diese Aufzählung ist in jeder Hinsicht atemberaubend.

    • 27. Juli 2012 um 15:05 Uhr
    • Saki
  50. 52.

    Noch so ein Untergangsprophet.
    … – … auch ich möchte mich zumindest einmal in diese Kategorie einordnen lassen:

    Catastrophe: The Dinosaurs Will Come Back
    http://www.youtube.com/watch?v=wUQSs3xRJPc

  51. 53.

    Syrien

    Ex-Hamas, nun Islamischer Jihad-Terrorist geriet zwischen die Fronten im syrischen Bürgerkrieg.

    http://www.palpress.co.uk/arabic/?action=detail&id=55808

    • 27. Juli 2012 um 18:31 Uhr
    • Serious Black
  52. 54.

    @ NN

    Staatsschulden- und BankenEurokrise.

    • 27. Juli 2012 um 18:41 Uhr
    • MRX
  53. 55.

    @EB:

    Die 40 Jährige Besatzung samt dem Israelischen Staatsterror hat auch direkten Bezug auf die Olympischen Spiele, auch wenn Sie wie zu vermuten ignorant über die palästinensischen Sportler hinwegzugehen bereit sind, die wegen der israelischen Gewalt erst gar nicht nach Olympia durften

    Nicht wegen der israelischen Gewalt, sondern weil aufgrund der verfahrenen völkerrechtlichen Situation Palästina bis 1995 kein Mitglied des IOC war. Dafür allein Israel verantwortlich zu machen… na gut, was erwartet man anderes.

    Wenn man der Opfer tatsächlich Gedenken will, kann man das gerne tun. Aber wenn man dabei die Hintergründe unberücksichtigt lassen will, ist das auch kein Gedenken. nur schauriger politischer Missbrauch.

    Nein, gerade wenn man die Hintergründe berücksichtigt, wird es politisch. Egal, ob man die Palästinenser als Mörder dämonisiert oder ob man wie Sie Israel für den Tod seiner Sportler verantwortlich macht. Wenn man die Hintergründe nicht berücksichtigt und schlicht der Tatsache gedenkt, dass vor 40 Jahren der olympische Friede gebrochen wurde, indem Sportler, die zum friedlichen Wettkampf angereist waren, gekidnappt und ermordet wurden, und seiner Hoffnung Ausdruck verleiht, dass sich solches nicht wiederholen möge, dann ist das zunächst einmal nicht politisch. Der einzige Grund, sich daran zu stören, ist, wenn man der Meinung ist, dass die Sportler den Tod verdient haben und jede Kritik daran als Beleidigung empfindet.

    • 27. Juli 2012 um 20:07 Uhr
    • Arjen van Zuider
  54. 56.

    @ SB – daß Libanesen der Kontakt mit Israelis strengstens verboten ist – Danke für die Info.

  55. 57.

    Warum meint hier jeder, den Troll Bulut füttern zu müssen?

    • 28. Juli 2012 um 08:37 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  56. 58.

    @ HJS

    „Troll Bulut “

    EB leistet der Heraufkunft einer trendmedizinischen Beschneidungs-Bedarfdiagnose wertvollen Vorschub, eine Diagnose, die das heikle religiöse Motiv aus der innenpolitischen Schußlinie nehmen wird.

    Die Prognostik-Diagnose eines bei neugeborenen männlichen Säuglingen zu erwartenden schweren ‚Erol Bulut‘ – Syndroms wird uns noch einmal knapp den inneren Frieden retten.

    Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an EB (vielleicht in beschnittener Form, wegen der provokativen religiösen Symbolik) rechne ich in ca. zwei Jahren.

  57. 59.

    Ähnlich wie 2008 hat zu Beginn der Olympischen Spiele 2012 in
    London eine Putin-imperiale Arrondierungsoffensive begonnen.

    Weltprotektor Bush saß damals in Peking und Sunnitenprotektor Erdogan sitzt heute (oder zumindest gesten noch) – in London, beim falschen Feuerwerk.

    Die globalpolitische Planung ist in einigen Teilen der Welt jedenfalls noch nicht ganz auf den Hund gekommen.

  58. 60.

    @HJS:

    Warum meint hier jeder, den Troll Bulut füttern zu müssen?

    Weil es das Image Deutschlands im Ausland beschädigen könnte, wenn seine Aussagen im Onlineforum einer bedeutenden deutschen Zeitung unwidersprochen stehenbleiben dürften.

    • 28. Juli 2012 um 15:31 Uhr
    • Arjen van Zuider
  59. 61.

    @ HJS

    Wegen seines unfreiwilligen Unterhaltungswerts.

    • 28. Juli 2012 um 16:42 Uhr
    • MRX
  60. 62.

    Weil es das Image Deutschlands im Ausland beschädigen könnte, wenn seine Aussagen im Onlineforum einer bedeutenden deutschen Zeitung unwidersprochen stehenbleiben dürften.

    Allerdings wäre einzuwenden, dass der Widerspruch nur von ein paar unbelehrbaren Beschneidungsterroristen getragen wird. Dem Musikliebhaber dagegen scheint das Opus Bulut zu gefallen.

    • 28. Juli 2012 um 17:07 Uhr
    • unlimited
  61. 63.

    Long before we surrendered one minute of silence for the atheletes and a German policeman killed in the attack, we agreed to perpetual silence on these terrible facts about Islam and jihad. Now, such appalling barbarities do not even enter the quiet sputtering over the IOC’s refusal to respect the Olympic war dead.

    http://www.dianawest.net/Home/tabid/36/EntryId/2195/Gold-Medal-Dhimmitude.aspx

    • 30. Juli 2012 um 16:37 Uhr
    • Serious Black
  62. 64.

    AVZ 60

    Image Deutschlands im Ausland beschädigen könnte….

    Na Super, dass macht ja Hoffnung im Fall der Aufklärung der NSU „Pannen“.

    Bigotterie war auch immer ein profanes Mittel. Lieber mehrheitlich einen Märchenonkel wie Sarrazin huldigen, als die Wahrheit von einem Migranten zu hören, zum wohle Germanistan natürlich.

    Und bei den NSU-Morden, lieber von Links bis Rechts nicht wahrhaben wollen und sieben weitere Menschen Opfern, als das Image zu schädigen.

    Aber überall auf der Welt den Klugscheißer und Humanisten vorheucheln.

    • 11. August 2012 um 16:17 Uhr
    • cem.gülay
  63. 65.

    @ Cem

    Warum attackieren Sie Sarrazin wenn Sie beide im Prinzip sehr ähnliche Anschauungen haben?

    • 11. August 2012 um 17:06 Uhr
    • Bredow
  64. 66.

    BREDOW

    Geduld,meine Stellungnahme zu Sarrazin kommt im
    neuem Buch

    Ganz sachlich. Ich nehme ihn mit zwei Saetzen auseinder

    Was die Migruh Eliten und die Anderen nie geschafft haben
    Da kommen wir wieder zum Ausgangspunkt, Imageschaden vermeiden
    und niemals einem intelligenteren Menschen gegen
    Sarrazin stellen,sondern Personen die meinen,27% sind
    ein Drittel. Als ich schon Frau Kelek in einer Talkrunde
    auseinander nahm, wurde ich schnell von den deutschen
    Eliten kalt gestellt.

    • 11. August 2012 um 18:45 Uhr
    • cem guelay
  65. Kommentar zum Thema

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