Ein Blog über Religion und Politik

Wer Neonazi-Kameradschaften verbietet, muss auch Islamhasser im Blick haben

Von 23. August 2012 um 18:58 Uhr

In den Kommentaren zum Verbot der Neonazi-Gruppe "Kameradschaft Aachener Land" und zur Razzia in der Dortmunder Rechtsextremisten-Szene ist zu lesen, dies zeige, dass es sich nicht um ein rein ostdeutsches Problem handele.

Dah! Echt? Guten Morgen. Mich erfüllt das Vorgehen der Behörden in NRW mit einer besonderen Genugtuung, weil ich aus der betroffenen Gegend komme und daher weiß, dass das Aachener Land lange schon ein brauner Hotspot war. In den siebziger und achtziger Jahren war dort die mittlerweile verbotene Wikingjugend aktiv, deren "Bundesführer" am Ort in Stolberg wohnte. In den Steinbrüchen um die Stadt herum wurden  "Wehrsport-Übungen"gemacht.   Seine beiden Söhne ginge auf das Goethe-Gymnasium, auf dem auch ich bis zur 11. Klasse war. Einer von ihnen ist heute ein Anwalt der Nazi--Szene in Berlin.

Die beiden Naraths ließen schon in ihrem Aufzug keinen Zweifel daran, wes Geistes Kind sie waren. Sie trugen Klamotten, die minimale Abweichungen zur Hitlerjugend aufwiesen. Vor den Ferien verteilten sie Schülerzeitungen, die witzig aufgemacht waren ("Gäck"), aber knallharte Hetze gegen "Ausländer" enthielten. Wir gründeten gegen diese Umtriebe einen "Antifa-Arbeitskreis". Wir brachten eine Gegenzeitung heraus, für die ich meine ersten  Artikel schrieb. Das Wort Antifa, das wir arglos gewählt hatten, setzte bei meinem Vater schlimme DDR-Assoziationen frei, aber er unterstützte mich dennoch trotz oder gerade wegen seiner konservativ-katholischen Überzeugungen: Dieser Dreck durfte und musste bekämpft werden. Man hatte als zweifacher Ostflüchling - erst aus Westpreußen vor den Russen,  dann aus der DDR vor dem Kommunismus  -  alles verloren, weil Hass und Hetze gesiegt hatten.

Ich muss gestehen, ich habe bis vor einigen Jahren gedacht, dieser Neonazi-Irrsinn sei eine Episode in der Nachkriegsgeschichte gewesen, eine folgenlose Nachzuckung des Ungeists, mit dem die Deutschen abgeschlossen hatten. Ich glaube das immer noch in dem Sinne, dass der Neonazismus politisch nicht mehr wirkfähig ist in die Mitte hinein

Aber dass es das alles immer noch gibt, dass eine neue Generation von Rechtsradikalen nachgewachsen ist, die heute mehr Straftaten begeht und gewaltbereiter ist als damals   -  das ist schon irritierend.

Bei der Kameradschaft aktiv war  Manfred Rouhs, zunächst in meiner Heimatstadt Stolberg, dann  zeitweilig in der schönen Stadt Eschweiler, wo ich Jahre zuvor auf der Liebfrauenschule Abitur gemacht hatte.  Herr Rouhs saß später für "pro Köln" im Stadtparlament der Domstadt. Er ist bis heute federführend bei der "Bürgerbewegung pro Deutschland", die erst am letzten Wochenende in Berlin - glücklicher Weise erfolglos - versucht hat, mit Mohammed-Karikaturen die Moscheebesucher im Ramadan zu Gewalttaten zu provozieren. Herr Rouhs steht für den Versuch  der Rechtsextremen, sich an die "Islamkritik" anzuhängen.

Insofern war es konsequent, dass seine Truppe wenige Tage nach der Mordtat von Anders Breivik vor der norwegischen Botschaft demonstrierte. Breivik ist der Held dieser Leute. Er ist für die islamhetzerischhe Rechtsextremen  das, was Andreas Baader  für die Linksextremen  der Siebziger war. Einer, der  endlich schließt, wo andere nur quatschen.  Mit dem Unterschied, dass  Breivik auch noch Meinhof sein will, der Manifeste  liefernde Kopf der (in seinem Fall imaginäre)  Bewegung.

 

Morgen  fliege ich nach Oslo, wo das  Urteil  in seinem  Fall erwartet wird.

 

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Lau fordert hier ein Gesinnungsstrafrecht. Warum nicht auch gleich Christentumshasser oder Judentumshasser und insbesondere die Atheismushasser mitverbieten? Dann säße aber ein Gutteil „unserer moslemischen Mitbürger“ gleich mit ein….

    • 23. August 2012 um 20:02 Uhr
    • Frank
  2. 2.

    Hr. Lau,
    erfüllt es Sie auch mit Genugtuung wenn an den Schulen im islamischen Religionsunterricht ab sofort Inhalte vermittelt werden, die man als die islamische Version der Nürnberger Gesetze verstehen könnte?

    • 23. August 2012 um 20:30 Uhr
    • Bredow
  3. 3.

    Was ist von jemandem zu halten, der andere Menschen „Dreck“ nennt?

    Gar nichts! Das ist ein faschistischer Heuchler!

    • 23. August 2012 um 20:34 Uhr
    • Jörg Mohammed Warm
  4. 4.

    @Herr Lau:
    Nimm mal Leute wie Ayaan Hirsi Ali, Mina Ahadi oder Maryam Namazie. Diese werden ebenfalls (und zu Recht) als Islamhasser bezeichnet. Sollen die jetzt beobachtet werden? Von VS etwa? Im Auftrag von DITIB oder dem ZdM?
    Oder wenn man wie Adonis vom „Islamfaschismus“ spricht?
    http://www.profil.at/articles/1206/560/318878/syrien-ich-opposition

    • 23. August 2012 um 20:43 Uhr
    • Frank
  5. 5.

    Als praktisch denkender Mensch wäre ich ja durchaus dafür, Islamhasser einem ähnlichen Verfolgungsdruck auszusetzen, wie Neonazis. Grundsatztreue zur freien Meinungsäusserung wird immer dann albern, wenn ihre Konsequenzen erkennbar mörderisch sind …

    Nur hat die Sache einen Haken:
    Der Nationalsozialismus ist in toto auf drei Säulen gebaut, die nichts als reine Hirngespinste ohne Realitätsbezug sind. Die Idee einer „überlegenen“ Menschenrasse, die Idee einer die ganze Menschheit aktiv unterminieren wollenden Judenrasse, die Idee des Sozialdarwinismus, also des Überlebens des asozialsten Schlägers.

    Die Ablehnung des Islam kann sich dagegen unangenehmerweise auf die unbestreitbare Grundlage des Islam selbst beziehen, also auf nicht wegzudiskutierende Fakten. Nämlich auf einen Koran, der Stellen enthält, die „Mein Kampf“ aussehen lassen wie ein Jugenderbauungsbuch. Und natürlich kann man auch Leute einsperren, die ihre Meinung auf Fakten gründen. Sobald eine Gesellschaft diesen Punkt erreicht, ist sie selbst irrsinnig geworden.

    Der Nationalsozialismus hat wie das Neonazitum nie eine Grundlage in der Realität gehabt. Der Islamhass schon.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 23. August 2012 um 21:24 Uhr
    • ThorHa
  6. 6.

    Dieser Blogeintrag ist ein schönes Beispiel wie „Qualitätsjournalisten“ der Zeit die Wahrheit auf dem Altar Ihres propagierten Weltbildes opfern. Vorallem der letzte Absatz ist Manipulation pur und er zeigt, dass es Herrn Lau nicht um neutrale Berichterstattung geht, sondern um Meinungsmache und Manipulation.

    „Insofern war es konsequent, dass seine Truppe wenige Tage nach der Mordtat von Anders Breivik vor der norwegischen Botschaft demonstrierte. Breivik ist der Held dieser Leute. Er ist für die islamhetzerischhe Rechtsextremen das, was Andreas Baader für die Linksextremen der Siebziger war…“

    Jeder Leser dieser Worte wird, soweit er keine anderen Informatonen zu dieser Demo vor der norwegischen Botschaft hat, unweigerlich den Eindruck gewinnen, dass die Pro-Deutschland Demonstranten für Breivik und seine Taten demonstriert haben. Es entstehen Bilder im Kopf von aggresiven glatzköpfigen Demonstranten, die die Opfer verhöhnen, die pro Breivik Sprechköhre antimmen und die mit Plakaten rumlaufen, auf denen ein deutsches Utoya gefordert wird. Genau das will der Journalist Jörg Lau mit seinen manipulierenden Worten erreichen.
    Dabei muss er natürlich verschweigen, dass die Demonstration eine Mahnwache für die Opfer des Massenmörders Breivik war. Und das der angesprochende Pro-Deutschland Mann Manfred Rouhs auf der Veranstaltung erklärte:

    „Der Mörder Anders Behring Breivik hat sich selbst als ,konservativ‘ und als ,christlich‘ bezeichnet. Er war weder das eine noch das andere.“ Christen und Konservativen ist Hass fremd“

    Ähnlich äußerten sich auch andere Vertreter sogenannter „rechtspopulistischer“ Parteien:

    „Bereits am Samstag erklärte die Partei Die Freiheit um Chef René Stadtkewitz, man verurteile die Anschläge „aufs Schärfste“. „Die Niederträchtigkeit, gezielt auch Kinder und Jugendliche zu töten, demaskiert den mutmaßlichen Täter als absoluten Menschenfeind““
    http://www.taz.de/!75080/

    Das alles interessiert aber einen Mann auf Mission, wie Herrn Lau, nicht. Jeder Islamkritische Konservative, der mit einer sozialdemokratisierten CDU nichts mehr angeangen kann und sich daher anderwertig orientiert und politisch engagiert, der muss ins rechtsextreme Nazilager gesteckt werden. Und um das zu erreichen ist manipulierende und die Wahrheit verfälschte Berichterstattung ein gern genommenes Mittel.
    Wenn die Realität nicht passt, dann wird sie eben passend gemacht. So wie in dem letzen Absatz dieses Blogeintrags. Sehr bedenkliche Methoden sind das und guter Journalismus sieht definitiv anders aus.

    • 23. August 2012 um 21:24 Uhr
    • Bellfruta87
  7. 7.

    @ Belfruta: Sie wollen nicht zur Kenntnis nehmen, dass Rouhs ein Nazi IST. Pro Deutschland ist sein Projekt. ES IST EIN NAZIPROJEKT. That simple.
    Islamkritik: bitter nötig, bitter berechtigt, wie jede andere Religionskritik. Aber BITTE NEHMEN SIE ZUR KENNTNIS, DASS NAZIS HEUTE AUF ANTIISLAM-RESSENTIMENTS SETZEN.

    • 23. August 2012 um 21:31 Uhr
    • Jörg Lau
  8. 8.

    „BITTE NEHMEN SIE ZUR KENNTNIS, DASS NAZIS HEUTE AUF ANTIISLAM-RESSENTIMENTS SETZEN.“

    Herr Lau, das haben Sie recht! Aber warum tun die Nazis das ? Weil sie erkennen, dass die etablierten Parteien und Medien die eigentlich lebensnotwendig wichtige islamkritische Diskussion lieber bleiben lassen, aus Angst vor der Rassismus-Keule.

    Sie wissen schon, was gemeint ist: bei Ihren Kommentaren habe ich oft den Eindruck, dass Sie jegliche islamkritische Stimmen mundtot machen wollen.

    • 23. August 2012 um 22:10 Uhr
    • harry
  9. 9.

    @JL:

    Sie wollen nicht zur Kenntnis nehmen, dass Rouhs ein Nazi IST.

    Nun ja, zumindest war er früher sicher einer. Aber Horst Mahler war früher auch mal ein Linksextremist. Die NPD ist also quasi ein RAF-Projekt.

    BITTE NEHMEN SIE ZUR KENNTNIS, DASS NAZIS HEUTE AUF ANTIISLAM-RESSENTIMENTS SETZEN.

    Und was bringt uns diese Erkenntnis in der Praxis? Dass man einen Nazi nicht mit dem Argument „Er ist gegen den Islam, also kann er gar kein Nazi sein“ weißwaschen kann? Schön, aber wann ist das denn schonmal geschehen? Was sie uns nicht bringen darf, und wo ich Ihren Artikel durchaus in der Gefahr sehe, weniger reflektierte Geister auf diesen Gedanken zu bringen: Dass fortan jede Kritik an irgendwelchen Aspekten des Islam (oder auch des Judentums, siehe Beschneidungsdebatte) als sicheres Kennzeichen für einen Nazi gehandelt wird.

    • 23. August 2012 um 22:23 Uhr
    • Arjen van Zuider
  10. 10.

    Verrückte Welt:
    Die Neonazis setzen auf Antislamressentiments obwohl Adolf sich prächtig mit dem Grossmufti von Jerusalem verstanden hat, vor allem hinsichtlich der Juden, und die Imame lehren an deutschen Schulen Rassenschandegesetze auf islamisch. Wer’s nicht verstanden hat kann auf der Strasse diesbezüglich Nachhilfe umsonst bekommen.

    • 23. August 2012 um 22:24 Uhr
    • Bredow
  11. 11.

    Vielleicht liegt’s ja an meiner Wahrnehmung:
    aber ich sehe keinen Zusammenhang zwischen dem, was @Bellfruta (K.6)schreibt und dem, was Sie, Herr Lau, schreiben (K.7).
    Da hilft auch die Großschreibung nicht.

    Ich hätte z.B. auch ohne @Bfs Kommentar – wenn auch mit einiger Verwunderung – vermutet, daß die im Artikel genannten Breivik-Demonstrationen FÜR dessen krude Vorstellungen stattfanden.
    Man kann ja auch von mir aus spekulieren, daß die Demonstranten tatsächlich eine gewisse Sympathie verspürten – das entbindet einen, insbesondere aber einen Journalisten, nicht davon, die Fakten zu nennen.

    Und was soll denn die Konsequenz daraus sein, „DASS NAZIS HEUTE AUF ANTIISLAM-RESSENTIMENTS SETZEN“?
    Islamkritik einstellen?

    Ich bin erst einmal zufrieden, daß gegen die „Kameraden“, die mehrfach auch durch Einschüchterung und Gewalttaten aufgefallen sind, so deutlich vorgegangen wurde – wenn auch reichlich spät.
    Ob die jetzt im nächsten Schützenverein „resozialsiert“ werden?
    Was machen die jetzt?

    Und was machen – ich denke, daß schneidet @Bf zu Recht an – die „Wertkonservativen“, die im Parteienspektrum keine Partei mehr für sich finden? Die, die ganz sicherlich keine NPD wählen würden?

  12. 12.

    Hr. Lau,
    nichts gegen Ihren Vergleich Baader/Breivig, der noch das Beste am ganzen Artikel ist, aber dieser Vergleich ist erst rund wenn die Symphatiesanten Breivigs mal den Aussenminister gestellt haben.

    • 23. August 2012 um 22:44 Uhr
    • Bredow
  13. 13.

    @ TH

    Erwarten Sie von JL Seriosität?

    Gegen eine Schlagzeile ‚muss auch Rouhs im Blick haben‘ wäre nichts einzuwenden. Aber JL verwendet dese marginale Figur zur Generaldenunziation.

    Sie selbst haben sich dieser Masche gegenüber recht unkritisch gezeigt, als JL in der Beschneidungsdebatte eine Karikatur aus einem Provinzblatt herangezogen hat um alle Beschneidungsgegner als Nazis zu diffamieren, während er medizinische Aspekte souverän ignoriert hat.

    Aber so isser halt.

    • 23. August 2012 um 22:50 Uhr
    • MRX
  14. 14.

    Zur al-Quds Demonstration äuszert er sich BTW nicht.

    • 23. August 2012 um 22:53 Uhr
    • MRX
  15. 15.

    Mit Mohammedkarrikaturen sollten also in Berlin Moscheebesucher zu Gewalttaten provoziert werden.

    Ist das Ihr Ernst, Hr.Lau, was Sie da schreiben?

    • 23. August 2012 um 22:56 Uhr
    • Bredow
  16. 16.

    14
    Na dann: das hier „zum Trost“:

    „Aus dem Aufruf zum diesjährigen Al Quds-Tag Berlin 2012:

    „Die diesjährige Demonstration zum Quds- bzw. Jerusalemtag findet im Zeichen des Widerstandes in Nahost statt.

    Die USA, Israel und England versuchen die islamischen Länder eines nach dem anderen ins Chaos zu stürzen und dabei bedienen sie sich ihrer Marionettenregime wie Saudi-Arabien und Katar, die zu Scharen „amerikanische Djihadisten“ gegen den legitimen Widerstand der Völker rekrutieren und auf das Feld schicken.

    Terror, tägliche Bombenanschläge, Menschen-entführungen und bürgerkriegsähnliche Zustände werden planmäßig herbeigeführt.
    Terrormanagement ist seit dem 11. September ein fester Bestandteil amerikanischer Nahostpolitik.

    Wir verurteilen die amerikanische Politik, die die islamische Welt ins Chaos zu versetzen versucht. Wir unterstützen die Ziele des Widerstandes im Libanon, Syrien, Palästina – speziell in Gaza – und im Irak.
    Wir unterstützen die Volksbewegungen in Saudi-Arabien, Bahrain und im Jemen.

    Am Qudstag werden wir die Bundesregierung dazu auffordern, die Gewaltpolitik der USA in Nahost nicht weiter zu unterstützen. Der Tod tausender Menschen wird mit deutschen Steuergeldern, Waffen und Logistik ermöglicht.“
    http://bit.ly/Noe3GT

    Das glauben die nicht wirklich, oder?

  17. 17.

    Na klar,@Bredow!
    So, wie die das im April/Mai des Jahres in Solingen und Bonn auch hingekriegt haben! :)
    Hat der Herr Jäger auch gesagt!
    http://bit.ly/NoeTDy

    Man muß halt die leichtere Erregbarkeit einiger unserer muslimischen Mitbürger berücksichtigen! :)

  18. 18.

    @KC: Sie sollten noch dazuschreiben, dass der Text nicht von einem islamischen Hassprediger stammt, sondern von einem antizionistischen Juden. Weitere Perlen (http://rotefahne.eu/2012/01/freiheit-fuer-shmuel-weissfish/):

    Der Zionismus ist überall auf der Welt angetreten um das Judentum, die jüdische Religion, die Wege unserer Väter zu zerstören. Doch nirgendwo wird dies mit solch einer Intensität ausgeführt wie in Eretz Jisrael, dem von Zionisten besetzten Palast des Einzigen Königs, dem Gotte des Volkes Jisrael.

    Antisemitische und rassistische Bezeichnungen wie “religiöse Fanatiker” oder auch “jüdische Taliban” innerhalb solcher Artikel und Kommentare der angeblich ach so aufgeklärten und toleranten Presse und Online-Medien sind mittlerweile wieder Tagesgeschäft eines sich neubelebenden und modernen zionistisch-säkularen Antisemitismus geworden, der sich immer dann als “weltoffen und tolerant” geben will, wenn es um das Einklagen von Toleranz gegenüber seinen eigenen Lebensmodellen und “Kleiderordnungen” geht, die – zugegebenermaßen – mit denen des religiösen Judentum insbesondere im Heiligen Land und vor allem aber innerhalb der Lebensräume und Nachbarschaften von orthodoxen und praktizierenden Juden nicht kompatibel sind.

    Merke: Säkularismus ist Teil einer jüdischen Weltv… eines zionistischen Komplotts zur Zerstörung des wahren Judentums. Aber „zionistisch-säkularer Antisemitismus“, das muss ich mir merken.

    Was das religiöse Judentum aber gerade im Heiligen Land nicht bereit ist hinzunehmen, ist, dass die säkulare religions- und judenfeindliche Gesellschaft sich ohne Anstand, Moral und vor allem ohne Respekt gegenüber unseren Gefühlen, Gesetzen und gegenüber unseren Kindern, in unseren Vierteln und Geschäften bewegt, als wären sie dort zu Hause, als könnten sie auch diese Orte wie Besatzer des königlichen Palastes verunreinigen und darüber hinaus unsere Familien fortlaufend provozieren, schikanieren und schließlich in ihre Gefängnisse sperren, wenn wir uns völlig gewaltfrei und unbewaffnet gegen den Zwang der zionistisch-säkularen Gesellschaft in unseren eigenen Wohngegenden zur Wehr setzen.
    Wir wollen uns deren Lebensstil der Unsittlichkeit und Zügellosigkeit, die keinerlei Grenzen kennt, nicht aufzwingen lassen. So herum wird ein Schuh aus diesem Konflikt.

    Merke: Wo das („wahre“) Judentum wohnt, ist heiliger Boden und die reine Existenz von Vertretern der westlichen Spaßgesellschaft an diesen Orten ist eine Beleidigung für die Gläubigen. Wenn Lau glaubt, den Berührungspunkt von Islamfeindlichkeit und Antisemitismus gefunden zu haben, dann ist das hier wohl der Berührungspunkt von Islamismus und orthodoxem Judentum.

    • 23. August 2012 um 23:32 Uhr
    • Arjen van Zuider
  19. 19.

    18

    Danke, @AvZ!

  20. 20.

    @karolachristiane

    „aber ich sehe keinen Zusammenhang zwischen dem, was @Bellfruta (K.6)schreibt und dem, was Sie, Herr Lau, schreiben (K.7).
    Da hilft auch die Großschreibung nicht.“

    Genauso ist es, aber er muss seine Methoden ja irgendwie rechtfertigen. Solange diese Methoden nur für die vermeintlich richtige Sache und Wahrheit eingesetzt werden, sind alle Mittel gerechtfertigt. Auch wenn man sich dabei im Arsenal der Antidemokraten bedient. Die von sich selbst als besonders gute Menschen Überzeugten sind da nicht zimperlich.

    OT Islam bedeutet Toleranz

    „Anstoß an sommerlicher Kleidung: Mann schlägt und bespuckt 15-Jährige

    Nach der gewalttätigen Attacke eines Mannes gegen ein 15-jähriges Mädchen sucht die Bundespolizei dringend Zeugen.

    Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 18.45 Uhr in der Regionalbahn von Freiburg nach Basel. Zwei 15-jährige Schülerinnen fuhren mit der Regionalbahn um 18.41 ab Freiburg in Richtung Müllheim. Dabei nahmen sie in einem Doppelstockwagen auf der oberen Plattform ihre Plätze ein. Bereits beim Einsteigen musterte sie ein etwa 40 bis 50-jähriger Mann und setzte sich in der Folge in ihre Nähe. Kurze Zeit später stand der Mann plötzlich neben den beiden Schülerinnen und sprach diese in einer für sie nicht verständlichen Sprache an. Plötzlich schrie er eines der Mädchen an und schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Als sich die beiden Mädchen daraufhin entfernen wollten, spuckte der Mann dem zuvor geschlagenen Mädchen in das Gesicht. Ferner sagte er zu ihr in deutscher Sprache mit vermutlich arabischem Akzent „Schau mal wie Du rumläufst“.

    Beim nächsten Zughalt in Ebringen flüchtete das Mädchen aus dem Zug, währen ihre Freundin bis Bad Krozingen weiterfuhr. Der Mann verließ den Zug im Bahnhof Schallstadt und lief am Bahnhof in südlicher Richtung. Offensichtlich hatte der Mann an der Bekleidung der beiden Mädchen Anstoß genommen, da diese wegen der großen Hitze witterungsbedingt mit kurzen Hosen und einem Top bekleidet waren.

    Der Täter wird als etwa 40 bis 50 Jahre alt beschrieben, zirka 180 Zentimeter groß mit kräftige Statur, kurzen wellige Haaren und ist vermutlich südeuropäischer oder arabischer Herkunft. Er trug ein Hemd in blau-grüner Farbe und eine dreiviertel-lange Stoffhose. Den Vorfall selbst müssten nach Einschätzung der Polizei mehrere Reisende mitbekommen haben. Zeugenhinweise erbittet die Bundespolizei unter der Rufnummer 0761/20273-0 oder über die kostenlose Hotline-Nummer 0800/6888000.“
    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/anstoss-an-sommerlicher-kleidung-mann-schlaegt-und-bespuckt-15-jaehrige–63277508.html

    Hoffentlich findet man diesen Mann.

    • 23. August 2012 um 23:40 Uhr
    • Bellfruta87
  21. 21.

    Es ist doch ganz einfach:

    Wenn die NPD den Islam kritisiert, liegt sie hier inhaltlich richtig und ist auf Seiten der Menschenrechte. Wer die NPD dafuer kritisiert, ist es nicht, sondern gegen Menschenrechte, schon weil kein einziger islamischer Staat die Menschenrechte je anerkannt hat, sondern sich pauschal ueber alle anderen Kulturen und Religionen stellt. Ich sehe nicht, dass islamische Verbaende dagegen protestieren. Ich sehe nicht, dass die meisten Muslime im Internet ueberhaupt irgendetwas tun, was permanent voellig einseitig „ausschliesslich“ in den oeko-sozialistischen/oeko-christlichen Gutmenschenmedien geaeussert wird. Das passt nicht zu den meisten islamischen Foren (da sind die „meisten“, nicht die wenigsten menschenfeindlich durchseucht, antisemitisch/antizionistisch durchseucht, queerfeindlich durchseucht, Frauen-feindlich durchseucht).

    „Islamophobie“ ist ein Kampfbegriff radikaler Islamisten. Wer diesen Begriff verwendet ist menschenfeindlich und supportet sie. Er supportete Frauenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit, sendet gegen Menschenrechte. In allen Staaten der Erde, wo dieser Fehler begangen wurde, bekamen folgerichtig Islamisten Zulauf, aufgeklaerte Migranten wird es dadurch erschwert – ihnen wird in den Ruecken gefallen. Exakt das macht auch dieser Artikel.

    Die NPD hat wie alle Oeko-Sozialisten (stammt ja primaer von ihnen) auch genau das gleiche Oeko-Programm wie die Linke/Gruenen. Komischerweise scheint das kein Anlass deshalb dagegen zu sein.

    Hier stimmen zahllose Dinge nicht. Wieso gibt es „Islamophobie“, aber keine „Christophobie“ oder „Atheistophobie“? Das outet ja bereits, dass etwas ungerecht, ideologisch, einseitig ist. Wieso ist das kein Thema in Medien, diese offensichtliche Schieflage. Wieso gibt kaum Artikel ueber islamischen Antisemitismus/Antzionismus. Wieso gibt es kaum Artikel ueber die taeglichen Uebergriffe von Muslime auf Schwule und Lesben. Wieso gibt es keine Artikel von Uebergriffen von Muslimen auf Christen hier in Deutschland. Wieso gibt es keine Artikel ueber Demos von Chinesen in Paris gegen Muslime, die immer wieder durch Gewalt auffallen gegen alle anderen Kulturen/Religionen.

    Wieso wird permanent weiter brandbeschleunigt. Was soll das bringen? Es wissen eh alle, die youtube kennen wie der Islam tickt. Es wissen eh alle, die alle islamischen Foren im Internet kennen, dass die meisten intolerant sind. Es wissen eh alle, dass die meisten Muslime antisemitisch/antizionistisch und uebrigens auch nationalistisch/rassistisch sind.

    Was soll dieses permanente Schoengerede bringen? Genau das erzeugt den meisten echten Hass, es ist wie ein Brandbeschleuniger, weil alle wissen, dass es gelogen ist. Wieso daemmert das Gutmenschen nicht? Wieso so wenig reflektiert?

    Wer ENDLICH tatsaechlich moderatere Muslime foerdern moechte muss sie ENDLICH auch supporten, sofort aufhoeren die ganzen erzkonservativen schoenzureden und die mit Dauerfeuerkritik belegen!

    Und Islamunterreicht gehoert so schnell wie moeglich wieder abgeschafft. Weder verhindert der extreme „Hinterhofmoscheen“ (sondern foerdert nur zusaetzliche Islamisierung. Das koennte man aber laengst in anderen Laendern gelernt haben), ferner wird nichts anderes als Frauenfeindlichkeit, Schwulenfeindlichkeit, Lesbenfeindlichkeit, fehlende sexuelle Aufklaerung und uebrigens massenweise Kreationismus mitinstalliert. Bei den Nazis kommt ja auch keiner auf die Idee Naziunterreicht einzufuehren um „extreme Untergruende“ aufzuklaeren. Ich meine, wie unreflektiert sind Gutmenschen eigentlich nicht zu merken, dass sie methodisch permanent das falsche tun, weshalb auch munter Salafisten und andere Zulauf haben. Sie machen die gleichen Fehler, die schon woanders gemacht wurden, bloss weil sie einfach nicht ENDLICH der Wahrheit ins Gesicht blicken und anfangen genau das zu tun, was tatsaechlich der _einzige_ Grund fuer Aufklaerung war, naemlich aufzuklaeren: Dauerkritik des Islam. Endlich wieder zurueck zum gesunden Menschenverstand: Religion ist keine Rasse. Migranten ja, der meiste Islam nein.

    Wie geheuchelt der ganze Diskurs ist zeigt sich zudem ja bereits daran, dass die selben, die die katholische Kirche kritisieren, dies beim Islam nicht tun. Gehts noch offensichtlich verlogener?

    Beides sind aber archaische Religionen, nur ist der meiste Islam gewalttaetiger und schlimmer, folgerichtig gehoert er entsprechend mehr kritisiert. Aleviten und Bahai sind „glaubwuerdiger“ und eher vergleichbar mit der normalen Religionsgemeinschaften. Kein Wunder, das sind im Grunde Beispiele fuer reformierte Variationen. (tatsaechlich vermeiden die meisten Statistiken mal die sunnitischen Hauptstroeme unter die Lupe zu nehmen, dann kaemen naemlich extremere Dinge zum Vorschein. Die meisten Statistiken verstecken sich hinter „Tuerken/Araber“ allgemein) …

    Tausend Dinge werden von den ganzen schlechten Journalisten nie gefragt. Vorzeigemuslime werden einfach nicht gefragt wie es denn so mit Homosexualitaet aussieht, mit ihrem Antisemitismus/Antizionismus, was sie denn dafuer tun, dass der Islam in anderen Laendern
    Und sie haben damit zu tun, denn die meisten Muslime supporten sie, folgerichtig sind sie mitinvolviert. Nie wird _richtig_ nachgefragt, gibt es ueberhaupt noch Journalisten, die echte kritische Fragen stellen koennen?

    Zum Glueck gibt es das Internet, das den konventionellen Medien immer mehr die Meinungshoheit entzieht… und ich freue mich ueber jeden Rueckganz der konventionellen Medien. Sie haben ihre Aufgabe wie die oeffentlich-rechtlichen, die ebenfalls endlich abgeschafft gehoeren, nicht erfuellt: sie betreiben Meinungspropaganda, nicht Meinungsbildung, also das Liefern der gesamten Wahrheit und Foerdern einer selbstaendigen Meinungsbildung … Angst vor anderen Resultaten – wie Dikatoren … es gibt kaum mehr gute Journalisten.

  22. 22.

    Aehnlich geheuchelt auch der Diskurs um Breivik.
    Es hat praktisch kein einziger Artikel in Deutschland, kein Wissenschaftler (wo „sozial“ draufsteht ohnehin nicht, denn die sind ja Teil des oeko-sozialistischen Gutmenschenbetriebes und landen eh bei allen Themen voellig falsch bei marxistischen Deutungen, was ebenfalls lediglich den Effekt hat Kulturkonflikte anzuheizen (koennte auch langsam mal auffallen)) geschafft, Breivik _tatsaechlich_ zuzuhoeren, die „echten“ Gruende zu realisieren. Das geht nur, wenn man dort hinsieht, wo es wehtut. Genau das passiert nicht. Es wird voellig irrational und verdraengend alles beredet, nur die echten Gruende nicht.

    Klar, das wird ganz toll funktionieren. Nur weiter so 😉

  23. 23.

    Moscheebesucher sollten also von Rechten oder besser gleich Nazis in Berlin durch Zeigen von Karikaturen zu Gewalttaten provoziert werden. Aha soso.
    War das etwa auch die Intention von Merkel als sie Westergaard einen Preis für Meinungsfreiheit verliehen hat und sollte diese Absicht auch bei Titanic eine Rolle gespielt haben als sie den Papst in bepisster Soutane gezeigt haben?

    • 24. August 2012 um 06:47 Uhr
    • Bredow
  24. 24.

    @ metapher: NPD auf der Seite der Menschenrechte, das ist ein Guter. Danke für den Beitrag, der leider zeigt, wie geschlossen rechtsradikale Welt- und Menschenbilder sich im Zeichen des Islamhasses in die Mitte durchfressen.

    • 24. August 2012 um 07:23 Uhr
    • Jörg Lau
  25. 25.

    @ metapher – Danke!

    – erfreulich, dass der Massenmörder von Kindern und Jugendlichen Breivik hier endlich seine korrekt einordnende Würdigung erfährt;
    – erfreulich auch, dass die bislang allzugering geachteten hohen Verdienste des politischen Grünen-Ablegers NPD für den Umweltschutz und die Aufrechterhaltung der Demokratie
    in diessem unsserem Lante
    endlich angemessenes Lob erfahren.

    Danke!

    • 24. August 2012 um 08:38 Uhr
    • Publicola
  26. 26.

    Ich glaube das immer noch in dem Sinne, dass der Neonazismus politisch nicht mehr wirkfähig ist in die Mitte hinein

    Wenn sie ihre neuerdings als Indiz für Neonazismus ermittelten Kriterien zu Grunde legen (Ablehnung der religiösen Beschneidung, Ablehnung des Islam, Zurückweisung der Religion als gesetzesbeeinflussendes Element), dann wäre allerdings eine deutliche Mehrheit in Deutschland neonazistisch.

    • 24. August 2012 um 08:55 Uhr
    • unlimited
  27. 27.

    24 JL
    Und was wäre z. B. an diesem Satz zu kritiseren?

    „Wer ENDLICH tatsaechlich moderatere Muslime foerdern moechte muss sie ENDLICH auch supporten, sofort aufhoeren die ganzen erzkonservativen schoenzureden und die mit Dauerfeuerkritik belegen!“

    Dazu z.B. kommt keine Stellungnahme. Dafür das von Ihnen, Herrn Lau:

    „@ metapher: NPD auf der Seite der Menschenrechte, das ist ein Guter. Danke für den Beitrag, der leider zeigt, wie geschlossen rechtsradikale Welt- und Menschenbilder sich im Zeichen des Islamhasses in die Mitte durchfressen.“

    Alles Islamhass – oder was!?

    Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich nach 2 Kommentaren eines Users und einem kurzen Blick auf die sonstigen bei ZO nicht, ob hier ein Rechtsextremer oder gar ein NPD-Parteimitglied mit einem „geschlossen rechtsradikalen Welt- und Menschenbild“ unterwegs ist.

    Da er auch dieses hier zum Thema „Europäische Integration schreibt, wäre ich da ein wenig vosichtiger:
    „Die Vorstellung Nationen erhalten zu muessen ist also bereits schon falsch. Muss man gar nicht. Man kann sie drin lassen, das ganze gleich konsequent ganzheitlich betrachten und sich auf konstruktive und weniger konstruktive Strukturen konzentrieren, wie das jedes Land ansonsten macht.“

    Und falls da jemand von rechtsaußen schreibt oder aus der „rechten Mitte“, wie Sie vermuten, dann wäre eine andere, eine inhaltliche Auseinandersetzung sicherlich sinnvoller als eine schnelle polemische Replik. Oder nichts, falls Sie dazu keine Zeit haben.

  28. 28.

    Jörg Lau

    „Ich muss gestehen………“

    Ach Herr Lau, Sie sind nicht der Einzige der nicht hinsehen wollte.

    Eine ganze Nation hat bei den NSU-Morden weggeschaut

    Komiker-Nation eben

    • 24. August 2012 um 10:42 Uhr
    • cem.gülay
  29. 29.

    @ KC # 16

    Der „al-Quds-Tag“ wird vom Iran und seiner fünften Kolonne in Deutschland orgenisiert.

    • 24. August 2012 um 10:43 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  30. 30.

    ad # 27

    „Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich nach 2 Kommentaren eines Users und einem kurzen Blick auf die sonstigen bei ZO nicht, ob hier ein Rechtsextremer oder gar ein NPD-Parteimitglied mit einem “geschlossen rechtsradikalen Welt- und Menschenbild” unterwegs ist.“

    O sancta simplicitas!

    • 24. August 2012 um 10:47 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  31. 31.

    @karola

    NPD verteidigt die Menschenrechte
    NPD ist eine Variante der Grünen
    Breivik hatte gute Gründe 77 Menschen abzumurksen.

    Das sollte doch i.A. für eine angemessene Bewertung genügen?

    • 24. August 2012 um 11:16 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  32. 32.

    1986 wurde ich aus der Hamburger Auswahl entfernt, weil der DFB dieses beschlossen hatte. Nicht weil ich ein Moslem war, sondern ein hier geborener Migrant ohne deutschen Pass.

    Noch kurz davor, spielte ich gegen den älteren Jahrgang der Hamburger Auswahl um Holger Stanislawski!!( Ex-Trainer Hoffenheim und St.Pauli)

    Ich war im B-Team, und wurde beim Stand von 0:3 eingewechselt. Es blieb beim 0:3, es hätte auch 3:3 stehen können.

    Holger Stanislawski kam zu mir und gratulierte mir zu meiner überragenden Leistung, ich hätte sein Team alleine auseinander genommen und das, als ein Jahr Jüngerer Spieler. Wie kann das sein das du nur im B-Team bist.

    Wie gesagt, danach kam die Ausladung und mein Leben veränderte sich schlagartig.(vorher Musterkind) Ich hörte auf mit dem Fußball, da ich dachte, wenn ich nicht in der Auswahl spiele, bin ich nicht gut genug.

    Ich fing an zu trinken, Kampfsport zu machen usw….einige wissen es ja

    Die Heuchler von DFB mit ihren Anti-Rassismus Kampagne schulden mir eine Profi-Karriere!

    Später die Schulleiter Affäre. Wie soll man das vergessen?

    Es gab den Rassismus schon immer und es kotzt einen persönlich an, dass man sich schützend für die Religiösen einsetzt.

    So viele säkular denkende Menschen wollten sich integrieren, aber man hatte sie mehrheitlich in Stich gelassen.

    Aber die armen Turban Träger muss von Links Rot-Grünen Gesocks gerettet werden.

    • 24. August 2012 um 11:34 Uhr
    • cem.gülay
  33. 33.

    Wenn wir hier einhellig zur selben Meinung kamen, dank Mamas Liebling alias Freespech, dass Migranten nicht die gleichen Chancen hatten wie die Einheimischen Germanen, warum muss ich dann heute die selben STEUERN zahlen?!

    • 24. August 2012 um 11:51 Uhr
    • cem.gülay
  34. 34.

    @ SoC

    Das sollte doch i.A. für eine angemessene Bewertung genügen?

    Überschätzen Sie unser Bildungspersonal mal nicht.

    • 24. August 2012 um 11:55 Uhr
    • MM
  35. 35.

    Herr Sauer,

    der „simlicitas“ laß ich mich gerne zeihen – lieber zumindest, als des Vor-Urteils.

    Ich bin beruflich geprägt darauf gerichtet, andere zum Verdeutlichen, Überdenken, zum Nachdenken zu bringen – nicht sie abzuwürgen.

    Aber danke für die Heiligsprechung! :)

    @SoC

    „Wenn die NPD den Islam kritisiert, liegt sie hier inhaltlich richtig und ist auf Seiten der Menschenrechte. Wer die NPD dafuer kritisiert, ist es nicht, sondern gegen Menschenrechte, schon weil kein einziger islamischer Staat die Menschenrechte je anerkannt hat, sondern sich pauschal ueber alle anderen Kulturen und Religionen stellt. Ich sehe nicht, dass islamische Verbaende dagegen protestieren.“

    Ich will schon genau hinsehen: obiges ist eine andere Aussage als ihr „NPD verteidigt Menschenrechte“.
    Die NPD ist am üblen Ende der Gesellschaft, aber es kann keiner verhindern, daß sie Dinge kritisiert, die auch andere kritisieren, die mit der NPD „nix am Hut“ haben!
    Das rechtfertigt nicht die Existenz der NPD – aber das deligitimiert auch nicht z.B. die Islamkritik.

    „NPD ist eine Variante der Grünen“: da hab‘ ich schon von in dem Gebiet Beleseneren als ich es bin gelesen, die über den Ursprung der Grünen und ihre Gründungsmitglieder und über Ökofaschismus so schreiben, daß der Gedanke nicht mehr ganz so abwegig klingt.

    Und auch das hat der User nicht gesagt:
    „Breivik hatte gute Gründe 77 Menschen abzumurksen.“
    Sondern das hier:
    „Aehnlich geheuchelt auch der Diskurs um Breivik.
    Es hat praktisch kein einziger Artikel in Deutschland, kein Wissenschaftler (wo “sozial” draufsteht ohnehin nicht, denn die sind ja Teil des oeko-sozialistischen Gutmenschenbetriebes und landen eh bei allen Themen voellig falsch bei marxistischen Deutungen, was ebenfalls lediglich den Effekt hat Kulturkonflikte anzuheizen (koennte auch langsam mal auffallen)) geschafft, Breivik _tatsaechlich_ zuzuhoeren, die “echten” Gruende zu realisieren. Das geht nur, wenn man dort hinsieht, wo es wehtut. Genau das passiert nicht. Es wird voellig irrational und verdraengend alles beredet, nur die echten Gruende nicht.“

    Ich denke, SO bekämpft man – vermutete – Rechtsradikale nicht!

    Ich hätte z.B. lieber gewußt, was er denn mit seinem „hinsehen, wo es wehtut“ meint – auch wenn ich eigentlich einen großen Bogen um dieses entsetzliche Breivik-Thema mache.

  36. 36.

    Cem, der ist gut!
    „Wenn wir hier einhellig zur selben Meinung kamen, dank Mamas Liebling alias Freespech, dass Migranten nicht die gleichen Chancen hatten wie die Einheimischen Germanen, warum muss ich dann heute die selben STEUERN zahlen?!“

    Ich fürchte, an dem Punkt endet dann auch die Liebe des „Links-Rot-Grünen-Gesocks“, zumindest aber von deren Wählerschaft.

  37. 37.

    @karola

    Sie haben sich von mir ein „Wow“ redlich verdient. Machen Sie sich nicht lächerlich. Der Kommentator ist eindeutig mehr um die NPD bemüht als um die Islamkritik. Dass Sie um das Thema Breivik einen Bogen machen, spricht auch nicht gerade für Sie, aber Sie können mal gerne versuchen dort hinzuschauen, wo keiner es wagt und mir Ihre Ergebnisse mitteilen.

    • 24. August 2012 um 12:37 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  38. 38.

    @ kc

    aber das deligitimiert auch nicht z.B. die Islamkritik.

    Hat auch kein Mensch behauptet. (btw: Den Rechtschreibfehler dürften Sie berufsbedingt selber finden; oder wars ein Vertipper?)

    Einen Nazi (so es sich – wie bei Rouhs – nunmal schlicht um einen handelt) auch in Zukunft als solchen zu benennen, werde ich mir nicht nehmen lassen. Sie wissen schon: Man wird doch wohl noch sagen dürfen…

    zum Verdeutlichen (…) zu bringen

    Oder zur Simplifizierung? Das würde Einiges erklären.

    • 24. August 2012 um 12:37 Uhr
    • MM
  39. 39.

    @ SoC

    Machen Sie sich nicht lächerlich.

    Vergessen Sie’s.

    @ kc

    Ich hätte z.B. lieber gewußt, was er denn mit seinem “hinsehen, wo es wehtut” meint

    Dann fragen Sie ihn.

    • 24. August 2012 um 12:39 Uhr
    • MM
  40. 40.

    @SoC
    „Dass Sie um das Thema Breivik einen Bogen machen, spricht auch nicht gerade für Sie,“

    Das müssen Sie schon mir überlassen, @SoC, was ich wie weit an mich ranlasse. Ich kann mir auch nicht jedes Video von Thomas Holm ansehen.

    Zum Rest später.

  41. 41.

    @kc/metapher:

    Der Feind meines Feindes muss nicht unbedingt mein Freund sein.

    • 24. August 2012 um 13:26 Uhr
    • Arjen van Zuider
  42. 42.

    @cg

    Sie wollen mir nicht sagen, dass Sie gleich viel Steuern bezahlen wie einer, der wirtschaftlichen Erfolg hat?

    • 24. August 2012 um 14:26 Uhr
    • Mamas Liebling
  43. 43.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-08/fs-rostock-lichtenhagen-1992?commentstart=1#comments

    Die Zeit ist immer pünktlich. Das waren dann wohl die beliebten Integrationswilligen Vietnamesen.

    @karola Möchten Sie auch hier irgendwohin schauen, wo es weh tut?

    • 24. August 2012 um 14:26 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  44. 44.

    „hinsehen, wo es wehtut“

    Utoya / Breivik

    Alter Anzahl der Getöteten

    14 2
    15 7
    16 8
    17 16
    18 17

    Zahl der 14 bis 18jährigen 50

    19 5
    20 1
    21 3
    23 2
    25 1
    27 1
    28 1
    30 1
    43 2
    45 1
    51 1

    Zahl der über 18jährigen 19

    Zahl der Opfer auf Utøya Insgesamt 69

    Altersdurchschnitt insgesamt 19,6

    http://en.wikipedia.org/wiki/2011_Norway_attacks#Attack

  45. 45.

    Wir gründeten gegen diese Umtriebe einen “Antifa-Arbeitskreis”. Wir brachten eine Gegenzeitung heraus, für die ich meine ersten Artikel schrieb. Das Wort Antifa, das wir arglos gewählt hatten, setzte bei meinem Vater schlimme DDR-Assoziationen frei, aber er unterstützte mich dennoch trotz oder gerade wegen seiner konservativ-katholischen Überzeugungen: Dieser Dreck durfte und musste bekämpft werden.

    Was Antifa heute ist, kann man in den Antifa-Foren nachlesen.

    • 24. August 2012 um 15:33 Uhr
    • Mamas Liebling
  46. 46.

    Wir gründeten gegen diese Umtriebe einen “Antifa-Arbeitskreis”

    Das wirkt bis heute nach.

    • 24. August 2012 um 16:17 Uhr
    • unlimited
  47. 47.

    @ Karola 27

    “Wer ENDLICH tatsaechlich moderatere Muslime foerdern moechte muss sie ENDLICH auch supporten, sofort aufhoeren die ganzen erzkonservativen schoenzureden und die mit Dauerfeuerkritik belegen!”

    Das finde ich eine insgesamt ganz brauchbare Strategie. Die Schwierigkeit besteht nur darin, dass eine Menge Islamkritiker unter Kritik die völlige Verurteilung des Islams oder gar der Religion insgesamt als Ganzes verstehen. Aus Sicht dieser Leute gibt es nur eine Alternative, alle Religiösen hierzulande lassen sich bitteschön in ein bestimmtes Schema von Leben in einem säkularen Staat pressen oder sie sollen doch Hingehen wo der Pfeffer wächst. (etwas vereinfacht). Kritik, die dagegen die Finger auf die Wunden legt und dabei KONKRET bleibt, kriegt kaum einer zustande. Da wird pauschalisiert, was das Zeug hält. Da besteht die Welt nur aus „Turbanträgern“, „ökosozialem Gesox“ und ein paar „Freiheitssuchenden“, die offenbar als einzige durchblicken.
    Kritik ohne diese Arroganz ist nötig und wichtig und die entsprechenden gesellschaftlichen Debatten bei uns sind konstitutiv für das Zusammenleben in unserem Land. Dabei könnten wir uns ein Beispiel an den Norwegern nehmen, die nach Breivik gesagt haben: Jetzt bleiben wir erst Recht ein offenes und tolerantes Land, das jeden Moslem guten Willens weiterhin willkommen heißt. Wenn das alles naive ökosoziale Gutmenschenspinner sind, bin ich auch einer und stolz darauf!

    • 24. August 2012 um 16:27 Uhr
    • cwspeer
  48. 48.

    Die Herren, die es angeht:
    ich finde, Sie verkaufen sich unter Wert – den ich vielleicht aber auch nur zu hoch angesetzt habe – wenn Ihnen auf die beiden Kommentare des Users @metapher nix anderes einfällt als das, was Sie von sich gegeben haben.
    Das ist einfach ein bißchen schwachbrüstig!

    Im alten ZO-Forum gab’s einen @Pausenfüller, der die „Braunen“, die immer mal wieder einfielen, ziemlich alt aussehen ließ, weil er nachfragte und bohrte, weil er ihnen mit Argumenten, Fakten und Hartnäckigkeit begegnete – solange, bis sie sich verzogen und manchen vielleicht selbst merkten, was für ein trübes Süppchen sie kochten.
    Und manchmal war’s dann auch eher doch kein „Brauner“.

    Hoffentlich sind die Herren in ihrem offline Leben dann auch so mutig, wenn Ihnen ein real existierender Neoazi begegnet!

  49. 49.

    @kc:

    Die Herren, die es angeht:
    ich finde, Sie verkaufen sich unter Wert – den ich vielleicht aber auch nur zu hoch angesetzt habe – wenn Ihnen auf die beiden Kommentare des Users @metapher nix anderes einfällt als das, was Sie von sich gegeben haben.
    Das ist einfach ein bißchen schwachbrüstig!

    Ich bin nicht sicher, ob ich mitgemeint bin, aber der Grund, warum ich nichts elaborierteres geschrieben habe, ist ganz einfach: In der Kürze liegt die Würze und wenn ich den ganzen Denkfehler, der diesem ellenlangen Geschwurbel zugrundeliegt, in einem Satz zusammenfassen kann, dann tue ich das auch.

    • 24. August 2012 um 16:38 Uhr
    • Arjen van Zuider
  50. 50.

    Nein, @AvZ, es ging mir um die ersten Kommentare, zu denen ich schrieb und was darauf folgte.

    Und natürlich kann ein Satz sehr treffend sein – das sind die von mir kritisierten Kommentare aber m.E. nicht.

  51. 51.

    „Hoffentlich sind die Herren in ihrem offline Leben dann auch so mutig, wenn Ihnen ein real existierender Neoazi begegnet!“

    Dümmer geht’s nimmer.

    Nein, ich beschäftige mich lieber mit Omas, die jeden gleich umarmen, wenn sie in dieselbe Richtung pfurzen. Scheint mir ungefährlicher.

    • 24. August 2012 um 17:21 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  52. 52.

    @ All: Zum Glück weiß ich, dass dieses Kommentarforum hier nur einen Bruchteil der Leserschaft spiegelt. Wirklich unerträglich, was hier für ein Zeug geschieben wird – „da hat die NPD halt mal recht und ist auf der Seite der Menschenrechte“ – kotz.

    • 24. August 2012 um 18:03 Uhr
    • Jörg Lau
  53. 53.

    @cwspeer

    Jetzt bleiben wir erst Recht ein offenes und tolerantes Land, das jeden Moslem guten Willens weiterhin willkommen heißt. Wenn das alles naive ökosoziale Gutmenschenspinner sind, bin ich auch einer und stolz darauf!

    A bisserl naiv sind sie aber schon. Lassen sie hier z.B. jeden ihrer sogenannten Muslime des guten Willens einwandern. Mal sehen was von ihrem offenen und toleranten Land übrigbleibt.

    • 24. August 2012 um 18:20 Uhr
    • unlimited
  54. 54.

    @SoC
    Na, dann suchen Sie sich mal ‚ne passende Oma!

    Meine Umarmungsneigung ist eher gering, aber „the benefit of the doubt“ scheint mir nicht nur im Internet ein nützliches Instrument zu sein.

  55. 55.

    JL
    Na, toll!
    Jetzt wissen alle mal wieder, was für ein rechtschaffenes Kerlchen Sie sind!

    Statt die Rockschöße indigniert mit einem „unerträglich“ zu lüpfen und einem herausgerupften, nicht zugeordnetem Zitat hier Ihren Mageninhalt zu hinterlassen, hätten Sie stattdessen den Ihres Kopfes nutzen und zeigen können, daß Sie der Kommunikation und der Argumentation fähig sind!
    Das kostet aber Zeit und Anstrengung!

  56. 56.

    Herr Lau,

    Ihr Vater scheint ein Mann gewesen zu sein, der ein Auge für das rechte Maß hatte. Und zwar WEGEN seiner katholisch-konservativen Einstellung und WEGEN seiner Erfahrung mit dem „Antifaschismus“.

    „Antifa“ ist jedenfalls nicht die Lösung. Und Ihr Text ist mir ein wenig zu sehr „antifa“.

    • 24. August 2012 um 18:34 Uhr
    • Faber
  57. 57.

    @karola

    Nur in der Konsequenz, meine Teuerste.

    • 24. August 2012 um 18:35 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  58. 58.

    Apropos Arier: Der Oberste Führer befiehlt seiner Revolutionsgarde die Terrorangriffe gegen den Westen und dessen Verbündeten zu intensivieren.

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iran/9490878/Irans-supreme-leader-orders-fresh-terror-attacks-on-West.html

    Da die USA schon die letzte offizielle Kriegserklärung des Iran nicht ernstgenommen haben, was passiert diesmal?

    • 24. August 2012 um 18:39 Uhr
    • Serious Black
  59. 59.

    Bredow, erfüllt es Sie mit Stolz, in Fragen verkleidete Verleumdungen in einem Forum unterzubringen?

    • 24. August 2012 um 19:41 Uhr
    • waldpilz
  60. 60.

    Wie unerhört. Er äussert sich auch zu zig anderen Themen nicht. Aber dafür gibt es ja infantile Leser, die das ‚die andan aba auch‘ gleich beibringen …

    • 24. August 2012 um 19:45 Uhr
    • waldpilz
  61. 61.

    „1986 wurde ich aus der Hamburger Auswahl entfernt, weil der DFB dieses beschlossen hatte. (…)

    Aber die armen Turban Träger muss von Links Rot-Grünen Gesocks gerettet werden“

    Da war der DFB mal sehr vorausschauend.

    • 24. August 2012 um 19:49 Uhr
    • waldpilz
  62. 62.

    Ich hoffe, ein etwas längeres Zitat geht in Ordnung.
    „Etwas mehr Kopftuch auch für deutsche Mädel“

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islamisten-und-die-npd-etwas-mehr-kopftuch-auch-fuer-deutsche-maedel-1461604.html

    Deutscher Boden, islamische Erde

    Das Auswärtige Amt berief sich 1939 in einem Runderlass über „Die Judenfrage als Faktor der Außenpolitik“ ausdrücklich auf Rosenberg: „Die Erkenntnis, daß das Judentum in der Welt stets der unversöhnliche Gegner des dritten Reiches sein wird, zwingt zu dem Entschluß, jede Stärkung der jüdischen Position zu verhindern. Ein jüdischer Staat würde aber dem Weltjudentum einen völkerrechtlichen Machtzuwachs bringen.“ Solches Gedankengut ist eine der Hauptsäulen des nazistisch-islamistischen Brückenschlags. Aufgrund der Vorstellung, dass jedem Volk sein Raum zustehe, in dem es seine spezielle Kultur entfalten könne, ist beiden Seiten eine Allianz des „deutschen Bodens“ mit der „heiligen islamischen Erde“ gegen die als „wurzellos“ betrachteten Staatsnationen Israel und Vereinigte Staaen diskutabel.

    Diese Annäherungen reichen bis in die Parteispitze der NPD. Anlässlich des Irak-Krieges ergriff NPD-Chef Udo Voigt auf einer Veranstaltung der mittlerweile verbotenen islamistischen Organisation Hisb ut-Tahir das Wort. Deren Sprecher Shaker Assem betonte anschließend, der Islam sei keine Bedrohung für Deutschland: „Je gläubiger die Muslime sind, desto stärker ist ihr Bestreben, in ihre Heimatländer zurückzukehren.“ Die Errichtung islamischer Gottesstaaten käme also der von der NPD angestrebten „nationalen Revolution“ zugute.

    (…)

    In Chatrooms von Neonazis wird darüber debattiert, ob man jetzt „Araber mögen“ müsse, weil man „gegen Juden“ sei. Doch schließt die NPD eine dauerhafte Präsenz des Islam in Deutschland aus. Als „Deutscher“ könne man nur geboren werden, „Vermischung“ sei ausgeschlossen. Die „rassischen Hauptträger“ des Islam seien „Orientalen“, formuliert es ein Strategiepapier der Partei in NS-Diktion. In Europa bleibe er „Feindreligion“, seine Anhänger „Landbesetzer“. Ein Konzept, das euphemistisch als „Ethnopluralismus“ bezeichnet wird, soll die Gesellschaft auf ihre ethnische Partikularität zurückwerfen.

    Längerfristig strebt die NPD selbst den Konflikt an, für sie folgt die „Entislamisierung“ Europas direkt der „Entamerikanisierung“. Doch selbst für „Ausländer raus“-Parolen gilt der Islam als ein hervorragendes Vehikel. Als „positive Integrationsbremse“ trage er zum „ethno-biologischen Erhalt der Deutschen“ bei, da er die Muslime absondere und so ihren späteren Rauswurf vereinfache. Daher wünscht man sich bis zur „gezielten Ausländerrückführung“ möglichst „viel Koranfestigkeit“ deutscher Muslime.

    Die Sympathien deutscher Neonazis für islamistische Strömungen gelten also nur aus der Ferne, im Rahmen eines taktischen Bündnisses zur Wiedergeburt des „Deutschen Reichs“. Diese globale Strategie vereinfacht jedoch nicht gerade die lokale Agitation gegen einen Moscheebau. So berichten die Bergedorfer „Kameraden“ von der Äußerung eines Passanten, der sie nicht widersprechen konnten: „Was habt ihr gegen die Moschee, das ist der beste Schutz gegen eine Synagoge.“

    So erklärt es sich auch, dass FPÖ, Pro-Köln, NPD, und andere Konsorten in innenpolitischer Hinsicht gegen den Islam agitieren(nach dem Motto: „Die Moslems sollen Moslems bleiben, nur nicht hier“), außenpolitisch hingegen sind sie eher den Israelbezogen-antisemitischen Akteuren wie etwa dem Iranischen Regime zugewandt.

    • 24. August 2012 um 20:19 Uhr
    • NDM
  63. 63.

    „Ich muss gestehen, ich habe bis vor einigen Jahren gedacht, dieser Neonazi-Irrsinn sei eine Episode in der Nachkriegsgeschichte gewesen, eine folgenlose Nachzuckung des Ungeists, mit dem die Deutschen abgeschlossen hatten. Ich glaube das immer noch in dem Sinne, dass der Neonazismus politisch nicht mehr wirkfähig ist in die Mitte hinein“

    Die Nazis haben eine ganze Generation erzogen. Man kann daher nicht daran zweifeln, dass erhebliche Teile der Gesellschaft auch nach dem Krieg sehr lange in Kategorien einer „Volksgemeinschaft“ dachten, und weiterhin irgendwo geheime Strippenzieher sahen, die die Geschicke der Welt lenken, um die „Völker“ zu versklaven/vernichten/unterjochen/whatever. Und diese Leute haben wiederum Kinder erzogen. Einfachste Glaubenssätze brauchen Generationen, bis sie überhaupt nicht mehr auftauchen. Und lassen sich alte Glaubenssätze auf subtile Weise auf neue Situationen übertragen, dann wirken sie wieder.

    „Rassenmischung“ zu verteufeln wurde unschick und dann durch die Verteufelung von „Überfremdung“ abgelöst, und das dann wiederum durch die Verteufelung von „Islamisierung“. Interessant dabei: Die größte Gefahr für den Weltfrieden geht aus Sicht der Deutschen dabei vor allem vom Organisierten Judentum aus. Allerdings: Man spricht heute politisch korrekt vom „Zionismus“, von USA-Israel-Connection, oder nur von „Israel“. Denn Antisemitismus ist wie der Rassismus unschick geworden, daher gelten für Nazis auch hier neue, politisch korrekte Sprachregelungen.

    • 24. August 2012 um 20:37 Uhr
    • NDM
  64. 64.

    @22metapher – Breivik:

    Ich dar dann mal ausbuchstabieren, wozu Sie offenbar zu feige waren: Breivik hat im Kern Recht, die Linken zerstören unsere Gesellschaft. Also hatte er zumindest gute Gründe für seinen Massenmord …

    Wenn Sie es anders meinten, dürfen Sie sich melden. Bis dahin war Lau viel zu höflich – Sie sind ein reinrassiger Rechtsextremist mit der für diese typischen Menschenverachtung, gegründet auf lupenreine Paranoia.

    TH

    • 24. August 2012 um 21:15 Uhr
    • ThorHa
  65. 65.

    @ waldpilz

    Ich kann’s Ihnen gern näher erläutern wenn Sie etwas konkreter nachfragen würden.

    • 24. August 2012 um 21:21 Uhr
    • Bredow
  66. 66.

    @ ThorHa

    also, wenn man der Ansicht ist: „die Linken zerstören unsere Gesellschaft“ , dann ist man nach ihnen „ein reinrassiger Rechtsextremist mit der für diese typischen Menschenverachtung, gegründet auf lupenreine Paranoia.“ – zumindest das haben sie so geschrieben in # 64.

    • 24. August 2012 um 22:31 Uhr
    • Zagreus
  67. 67.

    „zumindest das haben sie so geschrieben in # 64.“

    Nein, hat er nicht!

    • 24. August 2012 um 22:57 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  68. 68.

    @66 Zagreus:
    Verkürzend zitieren war bisher nicht Ihr Stil? Ich schrieb “ … Breivik hat im Kern Recht, die Linken zerstören unsere Gesellschaft. Also hatte er zumindest gute Gründe für seinen Massenmord …“ Das „gute Gründe für den Massenmord“ macht den Unterschied.
    Wer tatsächlich glaubt, die politische Linke zerstöre (bewusst) die Gesellschaft, ist allerdings bereits paranoid, aber noch kein Rechtsextremist. Und das sage ich ungern, als klar bekennender Rechter :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 24. August 2012 um 23:42 Uhr
    • ThorHa
  69. 69.

    Eher als um ‚Islamhasser‘ sollte man sich um U-Boote kümmern:

    hhttp://m.welt.de/article.do?id=politik/deutschland/article108790421/Polizist-warnte-rechte-Szene-vor-Geheimaktionen&cid=Startseite

    • 25. August 2012 um 09:02 Uhr
    • MRX
  70. 70.

    @ haupts

    “ Also hatte er zumindest gute Gründe für seinen Massenmord …” Das “gute Gründe für den Massenmord” macht den Unterschied.“

    Das kann man so oder so lesen – anzunehmen, dass die Linke die Gesellschaft kaputt machen will (es gibt sowohl die ‚bewusst‘ (auch wenn sie de facto dazu keine möglichkeit hat) und ‚unbewusst‘-variante) ist nun wirklich keine neue Erkenntnis – idR. sagen sie, dass sie eine bessere gesellschaft anstreben (was nur möglich ist, indem man die bisherige umändert, versus kaputt macht).

    Das Breivik in seinen Augen (sic!) glaubte, deshalb gute gründe zu haben, ist eine sache. Das aber haben sie nicht gesagt. Sie schrieben noch nicht einmal im konjunktiv, sondern im indikativ: …er hatte gute Gründe… – und damit bekommt ihre Aussage einen anderen Drall als wenn sie geschrieben hätten: „er glaubte (oder meinte) damit gute Gründe für einen Massenmord zu haben….“ (subjektivierung) oder „er hätte gute Gründe…“ (Konjunktiv).

    Das problem ist dabei, dass von ihrer Aussag ausgehend die tatsache, dass man glaubt, dass die Linke die gesellschaft kaputt machen würde, dann bereits ein zeichen für einen ‚rassistischen rechtsradikalen etc….“ wäre, da man ja dann bereits eben einen entsprechend guten Grund hätte.

    Des weiteren stört mich (und das betrifft sie nicht nur) diese unsägliche gleichsetzung von NS-Ideologie und einer ablehnung von einer wahrgenommenen ‚Überfremdung‘ oder ablehnung des islams, weil man ihn eben nicht als (nur) eine Religion wahrnimmt, sondern als eine totalitäre Ideologie, oder bestimmte Kulturen aus kulturellen Gründen ablehnt unter dem Diktum des ‚Rassismus‘.
    Und das ist eine Linke Strategie – die Erweiterung einer Begriffes, nämlich ‚Rassismus‘, der ursprünglich eine biolog(ist)ische Zuschreibung von Kollektiven war und in diversen Ideologien, vor alllem aber in der NS-Ideologie, eine mörderische rolle spielte, auf alle möglichen erscheinungsformen und argumenten, aus denen Menschen andere kollektive zuschreibungen oder Identifikationen (z. B. Kulturen oder kulturveränderungen) ablehnen, um so eine (moralische) Verdammung zu erreichen über die gleichsetzung von NS-Ideologie und ablehnung aus kulturellen günden im Begriff Rassismus.

    • 25. August 2012 um 09:31 Uhr
    • Zagreus
  71. 71.

    So erklärt es sich auch, dass FPÖ, Pro-Köln, NPD, und andere Konsorten in innenpolitischer Hinsicht gegen den Islam agitieren(nach dem Motto: “Die Moslems sollen Moslems bleiben, nur nicht hier”), außenpolitisch hingegen sind sie eher den Israelbezogen-antisemitischen Akteuren wie etwa dem Iranischen Regime zugewandt.

    @ NDM

    Bis Mitte des letzten Jahrzehnts sah man auf Bildern von Nazi-Demos zuweilen ein „T-Hemd“ mit einem Bild von Saddam und Bin Laden auf dem stand: „Mach meinen Kumpel nicht an.“

    Später produzierten einige Nazi-Läden vermehrt Poster und Aufkleber die sich positiv auf Mahmud Ahmadineschad und/oder das iranische Regime beziehen:

    http://www.endstation-rechts.de/images/stories/bilder/quer-bilder/Ahmadinejad.jpg

    • 25. August 2012 um 10:09 Uhr
    • N. Neumann
    • 25. August 2012 um 10:09 Uhr
    • N. Neumann
    • 25. August 2012 um 10:11 Uhr
    • N. Neumann
  72. 74.

    @ Zagreus

    Was würden Sie sagen, wenn jemand behauptet, die Rechte wolle diese Gesellschaft kaputt machen?

    • 25. August 2012 um 10:12 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  73. 75.

    Über Nazi-Seiten selber ist der ganze Kram inzwischen nur noch schwer zu googlen. Die Szene möchte sich anscheinend nicht mehr so richtig offen solidarisch mit islamischen Extremisten und orientalischen Despoten zeigen. Der zur Schau gestellte positive Bezug kommt bei der Mehrheit der NPD-Wähler sehr wahrscheinlich nicht gut an; auch wird so nun verhindert, dass sich PI-Deppen negativ auf Nazis beziehen, „Nazi“ ist für die nur der Islam.

    • 25. August 2012 um 10:30 Uhr
    • N. Neumann
  74. 76.

    JL: „Zum Glück weiß ich, dass dieses Kommentarforum hier nur einen Bruchteil der Leserschaft spiegelt. Wirklich unerträglich, was hier für ein Zeug geschieben wird – “da hat die NPD halt mal recht und ist auf der Seite der Menschenrechte” – kotz.“

    Viele Beiträge von sehr wenigen Nicks. Es ist nur ein Gefühl, das ich jedesmal habe: Vielleicht sind Sie Ziel von rechten Zirkeln, die die Aufgabe habe, jeden Ihrer Blog-Artikel schlechtzuschreiben um Sie langsam zu zermürben?

    Ihren Blog lese ich gerne. Aber die Userkommentare kann man sich mehrheitlich nur grob überfliegend antun, besonders die von den „Vielschreibern“.

    • 25. August 2012 um 10:43 Uhr
    • Ted
  75. 77.

    @NDM (63)
    “Rassenmischung” zu verteufeln wurde unschick und dann durch die Verteufelung von “Überfremdung” abgelöst, und das dann wiederum durch die Verteufelung von “Islamisierung”.

    Richtig! Da wird der immer gleiche Abwehrmechanismus nur sprachlich kaschiert. Ob man es nun Phobie nennt oder nicht, dahinter steckt auch immer die gleiche Vorstellung vom bösen Fremden, der in unsere schönen deutschen Auen sein „Gift“ hineinträgt. Sei es das „Weltjudentum“ oder die „linke Verderbnis“ auch seitens Einheimischer oder eben heute der böse, frauenfeindliche, säuglingsbeschneidende, kopftuchtragende und moscheebauende Islam. Totschlagargument dabei immer: „Sehen sie sich doch die islamischen Länder an.“

    Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Einwanderern ist dann nicht mehr nötig. Es reicht der Verweis auf Pakistan und dann ist nur noch die Frage, wie man denn unser schönes, friedliches und freies Land von dieser dräuenden Gefahr bewahren kann. Tja, und da hilft bei diesen islamischen Anhängern absolutistischer Lehren eigentlich nur Ausweisung zurück in ihre Hottentottenländer. Alles andere, etwa Ihre Kinder zu unterrichten, auch in der eigenen Religion, ist vertane Zeit und naiver Gutmenschenkrempel.

    Breivik, Mundlos und Co setzen diese Denke nur einfach konsequent fort nach dem Motto: Wenn es Tote gibt, wird die Gesellschaft endlich wach oder kriegen die bösen Fremden so viel Angst, dass sie von selber abhauen und der gute, freie, weiße Mitteleuropäer ist endlich wieder allein, höchstens noch umgeben von Südeuropäern aus christlichen Landen.

    Diese Sicht ist ja nicht schwer zu verstehen, aber sie ist eben falsch. Die Einwanderung von Moslems führt keineswegs unweigerlich zu einem Kalifat Alemania. Diese Idee ist genau so eine Karikatur wie die des bösen „Mohren“, der das arme Rheinland bedroht nach dem ersten Weltkrieg. So etwas sind gefährliche, brandstifterische Verkürzungen und Karikierungen, die in bestimmten Seelen Mordphantasien wecken. Deswegen muss sich eine freie und offene Gesellschaft deutlich dagegen zur Wehr setzen, argumentativ und rechtlich. Die Norweger gehen uns da nach ihrem großen Trauma mit gutem Beispiel voran.

    • 25. August 2012 um 11:18 Uhr
    • cwspeer
  76. 78.

    @ THp

    Meinen Sie etwa, dass die Linken im Zustand geistiger Umnachtung z.B. das Bildungssystem ruinieren?

    • 25. August 2012 um 11:46 Uhr
    • MRX
  77. 79.

    Der Kommentar, für den JL nach Oslo flog, ist seit gestern bei ZO u lesen. Ein weiteres Beispiel dafür, das nebenbei, daß man immer nur sich selbst begegnet, gleich wohin man reist.
    http://bit.ly/R9IQbl

    An zwei Stellen scheint es fast, als habe JL eine Vorstellung von einem konkret existierenden Bösen, das sich nach eigenen Kriterien manifestiert.

    „In Oslo ist an diesem Freitag ein Sieg der Zivilisation und der modernen Gesellschaft über den Hass, der in ihrer Mitte entsteht und sich gegen sie selbst richtet, zu beobachten. Dieser Hass kann viele Formen annehmen: Faschismus, Antisemitismus, Linksterrorismus. Heute ist eine seiner virulentesten Formen der Hass auf den neuen Anderen, den Einwanderer, den Moslem.“

    „Der ganze Auftritt von Wenche Arntzen strahlt das Selbstbewusstsein einer erwachsenen Gesellschaft aus, die dem politisch Bösen furchtlos Auge in Auge gegenübertritt. “

    Zum „Echoraum der Islamhasser“ schreibt Lau:
    „Das ist einer der bisher vernachlässigten Aspekte dieses Terrorismus: Er wäre ohne den Echoraum der Islamhasser-Foren nicht denkbar gewesen. Weil diese Foren weiter höchst aktiv sind, wird uns Breiviks Erbe, auch wenn er hinter hohen Mauern verschwunden ist, weiter beschäftigen müssen.“

    Mein Eindruck ist, es wurde sehr ausführlich über diesen Aspekt berichtet, bis hin zur angeblichen Inspiration durch H.M. Broder.
    Wie schwierig bis aussichtslos es allerdings sein dürfte, im virtuellen Raum Einfluß zu nehmen, konnte man erst kürzlich am Beispiel von Abu Usama al-Gharib feststellen, der nach seinem der Ausweisung vorausgegangenen Verschwinden seine „Hass“tiraden im Internet, vermutlich aus Ägypten, fortsetzte. Und auch die im Juni verbotene salafistische Gruppierung „Millatu Ibrahim“ ist im Netz noch mühelos zu finden, genauso wie die beiden anderen Gruppierungen, gegen die noch ermittelt wird.
    Konkretes und konsequentes Vorgehen im Leben gegen extremistische Organisationen, wie gerade gegen die 3 Neo-Nazi-Gruppierungen ist notwendig – aber nur wirksam, wenn es gelingt, anderes in die Köpfe der Betroffenen zu bekommen.

  78. 80.

    Der zu Beginn des Threads aufgetauchte User @metapher scheint wohl in der Tat „einen an der Klatsche“ zu haben. Er kommentiert in einem weiteren Artikel zu Breivik:

    „Gutmenschliches Verdraengungstheater
    Was fuer eine Schmierenkomoedie …

    Die ganze Medienberichterstattung ueber Breivik sowie die „Experten“ bzw. der Verhalten aller Akteure erinnern geradezu klischeehaft an einen Gesellschafts-Psycho-Thriller, bei der alle schoen statisch-gutmenschlich schoen die Analyse der eigentlichen Motive des Taeters vermeiden, geradezu panisch ausweichen, stattdessen mit den ueblichen Konstruktionen und Nebelkerzenthemen rumbasteln („ist er zurechnungsfaehig/Monster?“, „natuerlich rechts“) um dann in einem Schlussakt sich selbst, in Wirkichkeit nichts anderem als dem Versuch die eigene Identitaet und Sichtweise zu wahren, beglueckwuenschen wie gutmenschlich sie doch reagieren.

    Die Fassade wurde aufrechterhalten, der Verdraengungsmechanismus kam voll zur Entfaltung!
    Ich gratuliere 😉

    Leider nutzt das nix, wie immer in der Realitaet.

    Daher nochmal deutlich:

    1. Breivik hat Gutmenschen umgelegt
    2. die haben einen Hass in ihm ausgeloest
    3. der Frage, ob dieser Hass womoeglich teilweise und bei welchen Aspekten genau berechtigt sein koennte, also Gutmenschen selbst es sind, die ihn erzeugen, sie also gar nicht so gut sind, sondern schwarze dunkle Seelen haben, wurde nirgendwo thematisiert, sondern vermieden

    Klassische Verdraengungsmechanismen eben …“
    http://bit.ly/R9Q5QB

    Ich weiß nicht, ob er bei anderen Reaktionen wieder aufgetaucht wäre. Nach wie vor halte ich es aber für hilfreicher, bei derartigen Kommentaren nachzubohren statt denjenigen durch entsprechende Reaktionen noch die innere Legitimation zu geben, warum sie sich nicht weiter erklären müssen und sich der Stellungnahme entziehen können.

  79. 81.

    @ MRX

    @ THp

    Meinen Sie etwa, dass die Linken im Zustand geistiger Umnachtung z.B. das Bildungssystem ruinieren?

    Wenn man den Glauben als geistige Umnachtung sieht, dann ja. Und Links ist ein Glaube.

    • 25. August 2012 um 13:06 Uhr
    • Mamas Liebling
  80. 82.

    Es gibt bürger die davon ausgehen, daß D keine demokratie ist, da die wähler manipuliertes stimmvieh sind. Ihre zahl wird wachsen. Danke j.lau danke zeitredaktion. (ironie)

    • 25. August 2012 um 13:49 Uhr
    • ernsthaft
  81. 83.

    @78 MRX:

    Völlig egal, was ich meine – es berechtigt mich nicht, zur Waffe zu greifen. Eine der unabdingbaren Voraussetzungen eines demokratischen Systems ist die prinzipielle Legitimation aller in ihr vertretenen Ansichten, solange sie nicht gegen die Demokratie selbst gerichtet sind.

    Wer das – egal in welchem Fall – anders sieht, möchte im Ergebnis zurück in die Zeit der ersten Feudalherrscher, als alle Auseinandersetzungen ausschliesslich mit der Waffe ausgetragen wurden.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 25. August 2012 um 13:49 Uhr
    • ThorHa
  82. 84.

    @70 Zagreus:

    Mir ist der Versuch, das Rassismus- und Nationalsozialismus-Tabu auf alle gruppenbezogenen Urteile auszudehnen, hinlänglich bekannt. Und vollkommen gleichgültig. Wenn mich der linke Mob für einen Faschisten und der rechte für einen verkappten Juden hält, habe ich alles richtig gemacht :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • 25. August 2012 um 13:53 Uhr
    • ThorHa
  83. 85.

    ThorHa:
    Mir ist der Versuch, das Rassismus- und Nationalsozialismus-Tabu auf alle gruppenbezogenen Urteile auszudehnen, hinlänglich bekannt. Und vollkommen gleichgültig.

    Ein wichtiger Unterschied ist, ob die Angehörigen der stigmatisierten Gruppe die Möglichkeit haben, diese Gruppe zu verlassen, um der Stigmatisierung zu entgehen. Das ist dann zwar immer noch ein Angriff auf ihre persönliche Freiheit, aber der kann durch das Gemeinwohl durchaus gerechtfertigt werden. Im Gegensatz zu einer Rasse kann man sich nämlich von einer Religion durchaus lossagen, wenn man denn will.

    Allerdings hat gerade Deutschland hier eine unrühmliche Geschichte zu verzeichnen: Als die Juden, die in der Aufklärung aufgrund ihrer altertümlichen Religion stigmatisiert wurden, diesem Stigma durch Reformjudentum und Assimilation zu entgehen suchten, wurde Judentum prompt zur Rasse umdefiniert, der man auch durch Reform oder gar Konversion nicht mehr entgehen konnte. Bei der Frage, ob hinter Islamgegnerschaft eigentlich Rassismus steht, gilt es also genau auf den Umgang mit Ex-Muslimen zu achten. Für die meisten NPDler dürfte zB Cahit Kaya weiterhin ein „Türke“ sein, der in Europa nichts zu suchen hat.

    • 25. August 2012 um 14:31 Uhr
    • Arjen van Zuider
  84. 86.

    @ haupts

    Hier gehe ich völlig mit ihnen konform:

    „Völlig egal, was ich meine – es berechtigt mich nicht, zur Waffe zu greifen. Eine der unabdingbaren Voraussetzungen eines demokratischen Systems ist die prinzipielle Legitimation aller in ihr vertretenen Ansichten, solange sie nicht gegen die Demokratie selbst gerichtet sind.

    Wer das – egal in welchem Fall – anders sieht, möchte im Ergebnis zurück in die Zeit der ersten Feudalherrscher, als alle Auseinandersetzungen ausschliesslich mit der Waffe ausgetragen wurden. “

    Aber leider haben sie genau das in den treat vorher nicht gesagt und darum habe ich da auch überhaupt etwas dagegen gesagt.

    zu 84.

    Mir ist dieser versuch nicht gleichgültig – einfach weil damit auch eine beschönigung der NS-Verbrechen einhergeht. Zudem zeugt es quasi schon von einer geistigen umnachtung, wenn jemand die argumentation mit hilfe von rassen mit den von kultureller kritik bzw. ablehnung gleichsetzt.
    Bei solchen Aussagen kann ich gerade auch als Historiker nur noch mit dem Kopf schütteln zum Beispiel:

    „“Rassenmischung” zu verteufeln wurde unschick und dann durch die Verteufelung von “Überfremdung” abgelöst, und das dann wiederum durch die Verteufelung von “Islamisierung”.

    Richtig! Da wird der immer gleiche Abwehrmechanismus nur sprachlich kaschiert.“

    Ein weiteres Problem ist:
    „der rechte für einen verkappten Juden hält“
    weil hier kommt sofort die Frage in den Raum, wer oder welche ideologie denn mit rechts gemeint ist – die entsprechende aussage trifft doch nur bei Nazis zu, aber weniger bei bürgerlich-liberal eingestellten menschen, die etwas gegen den islam (weil sie ihnn für eine ideologie halten) oder etwas gegen die islamisch Kultur (weil rückwärtsgewandt und hinterwäldlerisch in ihren chauvinismus und clantestinen Denkschemata halten) haben.
    Die Frage stellt sich, weil Bürgerlich-konservativ, gerade wenn es eben konservieren‘ will, also gegen eine veränderung der gesellschaft z. b. durch zuwanderung sich äußert, genauso als ‚recht‘ bezeichnet wird wie Neonazis unter ‚rechts‘ subsumiert werden.

    • 25. August 2012 um 14:43 Uhr
    • Zagreus
  85. 87.

    In diesem Zusammenhang ist dieser aktuelle FAZ-Artikel sehr interessant:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/terror-gegen-asylanten-lichtenhagen-ende-der-sozialromantik-11866872.html

    • 25. August 2012 um 15:04 Uhr
    • Zagreus
  86. 88.

    @Z.
    Den Artikel hätten sie an cwspeer adressieren müssen. Der ist nach wie vor Sozialromantiker.

    • 25. August 2012 um 15:28 Uhr
    • unlimited
  87. 89.

    87
    @Zagreus, ja „sehr interessant“ ist dieser Artikel, weil man – ich zumindest – einen derartig (selbst)kritischen Artikel der seriösen Presse schon gar nicht mehr erwartet.

    Hier noch ein ebenso „sehr interessantes“ Interview mit dem ZDF-Journalisten Jochen Schmidt, der am Tag dabei war und dazu ein Buch geschrieben hat.
    http://bit.ly/OcxPXZ

  88. 90.

    @cespeer und NDM

    „“Rassenmischung” zu verteufeln wurde unschick und dann durch die Verteufelung von “Überfremdung” abgelöst, und das dann wiederum durch die Verteufelung von “Islamisierung”.

    Richtig! Da wird der immer gleiche Abwehrmechanismus nur sprachlich kaschiert. Ob man es nun Phobie nennt oder nicht, dahinter steckt auch immer die gleiche Vorstellung vom bösen Fremden, der in unsere schönen deutschen Auen sein „Gift“ hineinträgt…“

    Da machen Sie es sich beide sehr einfach und Sie müssen dabei wesentliche Faktoren ausblenden damit Ihr Argument funktioniert. Wer vor den Gefahren der Islamisierung warnt, der ist für Sie beide also ein xenophober Rassist. Für Sie unterscheiden sich solche Leute offensichtlich nicht von einem Nazi der vor Rassendurchmischung warnt. Meinen Sie das wirklich ernst?
    Ich vermute wenn ein Boualem Sansal vor Islamisierung durch besonders korantreue Muslime (Islamisten) warnt, dann ist der für Sie auch ein xenophober Rassist. Oder ein Ayan Hirsi Ali oder Abdel-Samad oder andere arabische Intelektuelle, soweit es sie gibt. Alles xenophobe Rassisten weil sie vor Islamisierung warnen.
    Einfach lächerlich diese Argumentation. Bei cwspeer zumindest habe ich eine Ahnung warum er solche abwegigen Theorien vertritt. Er gibt selbst den Hinweis:

    „Sehen sie sich doch die islamischen Länder an.“

    Genau hier liegt das Problem. Cwspeer, Sie sollte einmal den Blick über den Tellerand hinaus wagen und sich vermehrt oder überhaupt mal mit der bitteren Realität in islamisch dominierten Gesellschaften beschäftigen. Aber da Sie da vermutlich nur Dinge finden würden, die ihr naives Weltbild gefährden, streuben Sie sich davor diesen Blick zu wagen.
    In den 50er und 60er Jahren gab es bestimmt viele in Ägypten, die vor den Islamisierungsbemühungen der Moslembrüderschaft und anderer islamistischer Gruppen gewarnt haben. Eine Zeit in der nur sehr sehr wenige ägyptische Frauen Kopftuch trugen, eine Zeit in der man sehr viel näher an westlicher gesellschaftlicher Freiheit war, als heute. Leute wie Sie cwspeer, hätten vermutlich diese mahnenden Ägypter genauso angegriffen und diffamiert und als xenophobe Spinner abgetan, wie Sie es jetzt auch tun. Der Erfolg der Islamisierungsbemühungen führte übrigens unteranderem dazu, dass heute über 90% der muslimischen Ägypterinnen Kopftuch tragen und 70% der Parlamentsstimmen an islamistische Parteien gingen.
    Ja ja, aber Warner vor Islamisierung sind für Sie ja nur xenophobe Rassisten, die früher vor Rassendurchmischung warnten.
    Naivität und Unwissenheit kann für eine Gesellschaft ab einem bestimmten grad sehr gefährlich werden. Daher hoffe ich das in diesem Land nicht all zu viele wie Sie denken.

    • 25. August 2012 um 16:23 Uhr
    • Bellfruta87
  89. 91.

    @Bellfrutta:

    „Für Sie unterscheiden sich solche Leute offensichtlich nicht von einem Nazi der vor Rassendurchmischung warnt. Meinen Sie das wirklich ernst?“

    Meine Aussage stand im Kontext des im Kommentar zuvor zitierten. Da stand unter anderem:

    Doch schließt die NPD eine dauerhafte Präsenz des Islam in Deutschland aus. Als „Deutscher“ könne man nur geboren werden, „Vermischung“ sei ausgeschlossen. Die „rassischen Hauptträger“ des Islam seien „Orientalen“, formuliert es ein Strategiepapier der Partei in NS-Diktion. In Europa bleibe er „Feindreligion“, seine Anhänger „Landbesetzer“. Ein Konzept, das euphemistisch als „Ethnopluralismus“ bezeichnet wird, soll die Gesellschaft auf ihre ethnische Partikularität zurückwerfen.“

    Über Abdel-Samad & co. ist bei der Beschreibung dieser „Islamisierungs-Abwehr“ gar nichts gesagt.

    Eine derartige Betrachtung der Gesellschaft – auch Ableitungen davon – entspringt nationalsozialistischer Ideologie, und die entsprechenden einzelnen Ideologeme finden nach wie vor einen gewissen Rückhalt in der Bevölkerung – nur eben nicht mehr deren offene und eindeutige Ansprache.

    • 25. August 2012 um 18:38 Uhr
    • NDM
    • 25. August 2012 um 19:01 Uhr
    • Mamas Liebling
  90. 93.

    Hübsch sind folgende Punkte:

    2. qualifizierte Schmerzbehandlung

    Es tut nicht weh, hat man doch gesagt.

    4. Anerkennung eines entwicklungsabhängigen Vetorechts des betroffenen Jungen.

    Und mit 8 Tagen hat man eben kein Vetorecht.

    • 25. August 2012 um 19:33 Uhr
    • Mamas Liebling
  91. 94.

    @Rotzlöffel

    Zwischen Kommentar #92 und #93 haben Sie eine halbe Stunde gebraucht. Ich gratuliere.

    • 25. August 2012 um 19:47 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  92. 95.

    Hier mal ein paar Islamisierungsbeispiele aus Großbritannien. Dort scheint es deutlich mehr cwspeers und NDMs zu geben, denn die sind auf dem Islamisierungsweg schon etwas weiter.

    Fall 1

    „Two schoolboys were given detention after refusing to kneel down and ‚pray to Allah‘ during a religious education lesson.
    Parents were outraged that the two boys from year seven (11 to 12-year-olds) were punished for not wanting to take part in the practical demonstration of how Allah is worshipped.
    They said forcing their children to take part in the exercise at Alsager High School, near Stoke-on-Trent – which included wearing Muslim headgear – was a breach of their human rights.
    One parent, Sharon Luinen, said:

    „This isn’t right, it’s taking things too far. I understand that they have to learn about other religions. I can live with that but it is taking it a step too far to be punished because they wouldn’t join in Muslim prayer. Making them pray to Allah, who isn’t who they worship, is wrong and what got me is that they were told they were being disrespectful. I don’t want this to look as if I have a problem with the school because I am generally very happy with it.“

    Another parent Karen Williams said:

    „I am absolutely furious my daughter was made to take part in it and I don’t find it acceptable. I haven’t got a problem with them teaching my child other religions and a small amount of information doesn’t do any harm. But not only did they have to pray, the teacher had gone into the class and made them watch a short film and then said ‚we are now going out to pray to Allah‘. Then two boys got detention and all the other children missed their refreshment break because of the teacher. Not only was it forced upon them, my daughter was told off for not doing it right. They’d never done it before and they were supposed to do it in another language. My child has been forced to pray to Allah in a school lesson.“

    The grandfather of one of the pupils in the class said:

    „It’s absolutely disgusting, there’s no other way of putting it.“

    „My daughter and a lot of other mothers are furious about their children being made to kneel on the floor and pray to Islam. If they didn’t do it they were given detention. I am not racist, I’ve been friendly with an Indian for 30 years. I’ve also been to a Muslim wedding where it was explained to me that alcohol would not be served and I respected that. But if Muslims were asked to go to church on Sunday and take Holy Communion there would be war.“
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1031784/Schoolboys-punished-detention-refusing-kneel-pray-Allah.html

    • 25. August 2012 um 20:02 Uhr
    • Bellfruta87
  93. 96.

    Fall 2

    „Bangers ban in hundreds of schools

    Pork is being banned from school dinners even where the majority of parents have no religious objection to it. Head teachers are deciding for “cultural” and “religious” reasons to drop traditional sausages and ham from children’s lunches.

    One council has issued „best practice“ advice to all schools in its area to “ban all pork products in order to cater for the needs of staff and pupils who are not permitted contact with these for religious reasons”. …“
    http://www.telegraph.co.uk/education/educationnews/9335831/Bangers-ban-in-hundreds-of-schools.html

    Hunderte von Schulen in Großbritannien verbannen Schweineprodukte von ihrer Speisekarte. Damit verbannen sie auch ein Stück ihrer Kultur, in dem Fall Essenskultur. Aber nicht nur das, dieses irrwitzige und sich anderen Kulturen und Religionen unterwerfende Verhalten geht weiter. Dort werden sogar Kinderbücher verbannt, wie die „Drei kleinen Schweinchen und der Wolf“

    „A West Yorkshire head teacher has banned books containing stories about pigs from the classroom in case they offend Muslim children.
    The literature has been removed from classes for under-sevens at Park Road Junior Infant and Nursery School in Batley. Head Barbara Harris said the books would remain in the school library for children to read. Sixty per cent of the school’s pupils are of Pakistani or Indian origin and 99% of these pupils are Muslims.

    School library

    Mrs Harris said in a statement: „Recently I have been aware of an occasion where young Muslim children in class were read stories about pigs. „We try to be sensitive to the fact that for Muslims talk of pigs is offensive.“ The head teacher sent a memo to staff saying fiction books containing stories about pigs should be removed from early years and key stage one classrooms. …“
    hxxp://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/2818809.stm

    • 25. August 2012 um 20:03 Uhr
    • Bellfruta87
  94. 97.

    Fall 3

    Christliche Symbole und Bezeichnungen.

    „BOSSES at Yorkshire Coast College have removed the words Christmas and Easter from their calendar so as not to cause offence to ethnic minorities or religious groups.

    The Evening News was tipped off about the move by an outraged member of staff who described the college as „a joke“ and Scarborough MP Robert Goodwill has slammed the initiative as „political correctness gone mad“….“
    http://www.thescarboroughnews.co.uk/news/local/college-in-scarborough-axes-christmas-comment-on-this-story-1-1430762

    Oder christliche Feste:

    „Primary school cancels nativity play because it interferes with Muslim festival of Eid
    A primary school infuriated parents after cancelling the traditional Christmas nativity play to make way for the Muslim festival of Eid.
    Parents at the Nottingham school were told that the planned performance had to be pulled because some of the pupils wanted to celebrate Eid at home with their families.
    In a letter, sent by the staff at Greenwood Junior School, mothers and fathers were told: ‚It is with much regret that we have had to cancel this year’s Christmas performances…“
    hxxp://www.dailymail.co.uk/news/article-1091594/Primary-school-cancels-nativity-play-interferes-Muslim-festival-Eid.html

    • 25. August 2012 um 20:04 Uhr
    • Bellfruta87
  95. 98.

    Last but not least.

    Herr cwspeer, Sie sind doch aktives Kirchenmitglied, wenn ich mich richtig erinnere, oder? Wie viele muslimische Klassen haben Sie eigentlich schon durch Ihre Kirche geführt, dabei die muslimischen Kinder in typisch christliche Kleidung gesteckt, ihnen aus der Bibel vorgelesen, ihnen gezeigt wie sie richtig christlich beten und beichten und sie am Ende getauft? Haben Sie dabei zahlreiche Fotos gemacht, diese zu einem Youtubevideo zusammengefügt und in der die nette Stimme aus der musikalischer Untermahlung fundamentale islamische Glaubenswahrheiten in Frage stellt?

    Falls nicht, sollten Sie vielleicht damit anfangen, umgekehrt wird das nämlich schon lange gemacht. Hier zu bestaunen:
    http://www.youtube.com/watch?v=N-YdO9DC6AI

    Bei 0:37 singt er: „truly he is the one, he has no father or son..“. Tja, das ist dann wohl so, Christen gelten ja nicht umsonst als Ungläubige im Islam. Denn der Koran ist hier sehr eindeutig:

    „Die Juden sagen: „ʿUzair ist Allahs Sohn“, und die Christen sagen: „Christus ist Allahs Sohn.“ Das sind ihre Worte aus ihren (eigenen) Mündern. Sie führen ähnliche Worte wie diejenigen, die zuvor ungläubig waren. Allah bekämpfe sie! Wie sie sich (doch) abwendig machen lassen!“ (9:30)

    Allah bekämpfe diese ungläubigen Christen, so heißt es im Koran, und nicht wenige Muslime in Europa tun das auf Ihre Weise. Nicht mit Waffen, aber mit anderen Mitteln. Christen wie Sie merken das aber nicht. Und in 50 Jahren wundern Sie oder Ihre Kinder sich dann vielleicht, dass es ihnen im eignen Land genauso ergeht wie heute Christen im Irak, Libanon, Ägypten oder Syrien. Aber dann ist es zu spät um aufzuwachen.

    • 25. August 2012 um 20:05 Uhr
    • Bellfruta87
  96. 99.

    @SoC

    @Rotzlöffel

    Zwischen Kommentar #92 und #93 haben Sie eine halbe Stunde gebraucht. Ich gratuliere.

    Wofür oder wogegen ist das ein Argument?

    • 25. August 2012 um 21:05 Uhr
    • Mamas Liebling
  97. 100.

    @ FS

    Dass Sie am Kochen waren.

    • 25. August 2012 um 21:12 Uhr
    • MRX
  98. 101.

    @MRX

    Stimmt 😉

    • 25. August 2012 um 21:15 Uhr
    • Mamas Liebling
  99. 102.

    @Rotzlöffel

    Das ist ein Argument dafür, dass Sie blöd sind.

    • 25. August 2012 um 21:16 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  100. 103.

    @Bellfruta, haben wir dieselbe Quelle aufgesucht?
    Vorweg: ich hörte zuerst von PI durch User von ZO, die das als den „Gott-sei-bei-uns!“ aller Seiten charakterisierten und erst seit ca. 6 Monaten schaue ich da gelegentlich hin, seit den verstärkten Salafisten-Aktivitäten öfter.
    Ich mag PI nicht, weil mir viele der Kommentare dort zuwider sind. Ich schau‘ mir die Seite dennoch an, weil ich dort Hinweise und Informationen bekomme, die ich bei meinem sonstigen „Mainstream“-Lesen sonst gar nicht oder sehr viel später bekomme.
    Das heißt, ginge es insgesamt etwas weniger „politisch korrekt“ zu, wäre dieser Seite wohl der Boden entzogen.
    Soviel an Vorrede.

    Ich bin heute über diese Seite zu einem Artikel beim „Gatestone Institute“ gekommen, in dem diese Veränderungen in und im Umfeld der britischen Schulen beschrieben und ausführlich belegt werden.

    Ich hätte heulen können!
    Ich liebe Großbritannien seit meiner Schulzeit: Land, Leute, Sprache und Kultur – und dazu gehörten auch in den 60er Jahren in London und ein paar anderen Regionen Einwanderer aus Afrika und Asien, was der Liebe keinen Abbruch tat – im Gegenteil. Ich fand das spannend.
    Eine Liebe, die weitaus unkomplizierter und ungebrochener begann als die zu meinem eigenen Land.

    Und jetzt!?
    Wenn Sie mir nicht zuvorgekommen wären, @Bellfruta :), hätte ich hiermit begonnen:
    „Three little Pigs“
    http://bit.ly/PJ829P
    und hätte die Leser gefragt, ob sie ihre Kinder oder Enkel das denn lesen lassen wollten.
    Wie viele Märchen ist es eine recht grausame Geschichte, in der immerhin zwei Ferkelchen und ein Wolf verspeist werden.
    Die englische Variante der Geschichte ist schon in den 1840ern belegt, ist aber wohl deutlich älter (s. engl. Wikipedia).

    In einem Kindergarten in West Yorkshire werden Kinder mit dieser
    -zigfach variierten und verfilmten Geschichte nicht mehr in Kontakt kommen – und nicht etwa weil die schon etwas länger englischen Eltern ihren Kindern derartige Grausamkeiten nicht vorsetzen lassen wollten.

    „In West Yorkshire, the Park Road Junior Infant and Nursery School in Batley has banned stories featuring pigs, including „The Three Little Pigs,“ in case they offend Muslim children.“

    „In case!“ Das heißt muslimische Bürger müssen sich gar nicht erst empören angesichts derart ausgeprägter kultureller Sensibilität. Oder ist es Angst? Oder sind die Mehrheiten schon so deutlich verschoben?

    Das ist immer so, daß man die Dinge, die Situationen der Kindheit oder der Jugend nicht wiederfindet, daß sich alles verändert. Und mit vielem ist das auch ganz gut so. Aber daß ein Land seine Kultur langsam quasi von innen auflöst, weil mal gerade 6% der Bevölkerung einen anderen Ursprung haben, das finde ich verstörend traurig. Insbesondere wenn ich sehe, was nun an die Stelle tritt.

    Gestern hörte ich auf wdr5 ein Gespräch mit Wolfram Ellenberger, dem Autor und Publizisten, der seit kurzem Chefredakteur des Philosophie Magazins ist. Er berichtete zu seinem aktuellen Buch „Kanada kann mich mal“ und vermittelte einen Eindruck von „the shape of things to come“:
    im Kindergarten von Toronto, einer Stadt, in der 50 Prozent der Einwohner zugezogen sind, wurden Weihnachten Beatles-Songs gesungen, weil man keine Nation, keine Kultur bevorzugen oder benachteiligen will. „Kulturneutral“ sozusagen!

    Links kommen noch.

  101. 104.

    Hier geht’s zum Podcast mit Wolfram Eilenberger – nicht Ellenberger:
    http://bit.ly/NNAZFj

  102. 105.

    @karola

    Kulturneutrales Weihnachten? Na, gehen Sie doch mal hin und singen Sie’ne Runde Kling Glöckchen.

    Das muss die überlegene Kultur sein, Schweinchen Dick.

    yuahahaha

    • 25. August 2012 um 21:31 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  103. 106.

    Und hier der Artikel aus dem Gatestone Institute:
    „How Political Correctness Is Transforming British Education“
    by Soeren Kern
    July 16, 2012 at 5:00 am
    http://bit.ly/NNB6Ay

    Ich mußte bei der Lektüre an den Hamburger Staatsvertrag mit den Muslimen denken. Die werden nachbessern wollen, wenn sie das lesen.

    Interessant sind auch die Leserbriefe zum Artikel. Ein Ifikhar Ahmad schreibt:
    „Bilingual Muslims‘ children have a right, as much as any other faith group, to be taught their culture, languages and faith alongside a mainstream curriculum. More faith schools will be opened under sweeping reforms of the education system in England. There is a dire need for the growth of state funded Muslim schools to meet the growing needs and demands of the Muslim parents and children. Now the time has come that parents and community should take over the running of their local schools. Parent-run schools will give the diversity, the choice and the competition that the wealthy have in the private sector. Parents can perform a better job than the Local Authority because parents have a genuine vested interest. The Local Authority simply cannot be trusted.“

    Das sind deutliche Worte!
    Und es geht weiter:
    „The British Government is planning to make it easier to schools to „opt out“ from the local authorities. Muslim children in state schools feel isolated and confused about who they are. This can cause dissatisfaction and lead them into criminality, and the lack of a true understanding of Islam can ultimately make them more susceptible to the teachings of fundamentalists like Christians during the Middle Ages and Jews in recent times in Palestine. Fundamentalism is nothing to do with Islam and Muslim; you are either a Muslim or a non-Muslim.“

    Das ist schon fast eine Erpressung: gebt uns unsere eigenen Schulen, oder ihr müßt mit fundamentalstischen jungen Muslims rechnen!
    Eine Forderung, die die bio-englische Seite vermutlich nicht stellen darf, ohne des Rassismus bezichtigt zu werden! Und im Gegensatz zur oberen Mittelschicht kann der britische Normalverdiener sich keine „kulturell passende“ private Schule für seine Kinder leisten.
    So wie die muslimische Schule hier geschildert wird, werden die Eltern der britischen „Bio-Kids“ wahrscheinlich Schlnage stehen:

    „There are hundreds of state primary and secondary schools where Muslim pupils are in majority. In my opinion, all such schools may be opted out to become Muslim Academies. This means that the Muslim children will get a decent education. Muslim schools turned out balanced citizens, more tolerant of others and less likely to succumb to criminality or extremism. Muslim schools give young people confidence in who they are and an understanding of Islam’s teaching of tolerance and respect which prepares them for a positive and fulfilling role in society. Muslim schools are attractive to Muslim parents because they have better discipline and are teaching Islamic values. Children like discipline, structure, and boundaries. Bilingual Muslim children need Bilingual Muslim teachers as role models during their developmental periods, who understand their needs and demands.

    Und das Ende der Djihadisten wäre damit auch eingeleitet – das von Koedukation ebenso:

    None of the British Muslims convicted following the riots in Bradford and Oldham in 2001 or any of those linked to the London bombings had been to Islamic schools. An American Think Tank studied the educational back ground of 300 Jihadists; none of them were educated in Pakistani Madrasas. They were all Western educated by non-Muslim teachers. Bilingual Muslim children need bilingual Muslim teachers as role models. A Cambridge University study found that single-sex classes could make a big difference for boys. They perform better in single-sex classes. The research is promising because male students in the study saw noticeable gains in the grades. The study confirms the Islamic notion that academic achievement is better in single-sex classes.“

  104. 107.

    @SoC
    Sie sind schon ein wenig grob gestrickt!
    Mehr zeigt Ihre Bemerkung denn auch nicht.
    Es geht auch nicht um „überlegene Kultur“, es geht um „eigene Kultur“.
    De Zugewanderten haben ihren Kulturkreis in aller Regel freiwillig verlassen – und die aufnehmende Gesellschaft ist vermutlich etwas zu blauäugig gewesen.

  105. 108.

    Und so sieht investigativer Journalismus beim „Guardian“ aus:
    http://bit.ly/Oghyjm

    Und wann wird das dann vom Bildschirm verbannt? :)

  106. 109.

    @karola

    Nein Verehrteste, der Kommentar sagt alles aus, was es lohnt, dazu zu sagen.

    • 25. August 2012 um 22:19 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  107. 110.

    @SoC
    vielleicht gelingt es mir ja noch, Sie davon zu überzeugen, Ihre höchstpersönliche Meinung auch als eine solche zu kennzeichnen! :)

  108. 111.

    @karolachristiane

    Zu Großbritannien und Islam findet man viele Reportagen, 2 davon würde ich hervorheben. Einmal hier: „Lessons in Hatred and Violence“
    http://www.youtube.com/watch?v=lInvp_vff0c

    • 25. August 2012 um 22:35 Uhr
    • Bellfruta87
    • 25. August 2012 um 22:36 Uhr
    • Bellfruta87
  109. 113.

    @karola

    Möglicherweise achte ich demnächst mehr auf präzisere Bezüge :-)

    • 25. August 2012 um 22:44 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  110. 114.

    @kc:

    A Cambridge University study found that single-sex classes could make a big difference for boys. They perform better in single-sex classes. The research is promising because male students in the study saw noticeable gains in the grades. The study confirms the Islamic notion that academic achievement is better in single-sex classes.

    Das hat nicht zwingend etwas mit Islam zu tun; es gibt auch westliche Pädagogen ohne jeden religiösen Hintergrund, die die zumindest teilweise Wiedereinführung geschlechtergetrennten Unterrichts fordern. Die Theorie dahinter ist, dass Jugendliche (v.a. die Altersgruppe 13-16) in einer gemischten Klasse derart damit beschäftigt sind, das andere Geschlecht zu beeindrucken, dass die Aufmerksamkeit auf den Unterricht zu kurz kommt. Insbesondere verringern sich in getrennten Klassen wohl die geschlechtsspezifischen Leistungsunterschiede in bestimmten Fächern. Offenbar sind Mädchen also vor allem deshalb schlechter in Mathe bzw. Jungen schlechter in Sprachen, weil es dem kulturellen Männer/Frauenbild entspricht, dem Jugendliche vor dem anderen Geschlecht genügen wollen und sich deshalb absichtlich zurückhalten. Wenn man „unter sich“ ist, ist dieser Druck wohl geringer.

    • 25. August 2012 um 22:46 Uhr
    • Arjen van Zuider
    • 25. August 2012 um 22:51 Uhr
    • Arjen van Zuider
  111. 116.

    Hallo, @AvZ,
    von den Vorzügen des geschlechtergetrennten Unterrichts müssen Se mich nicht überzeugen – ich bin ja selbst Produkt eines solchen.
    In meiner Zeit als Schülerin eines „Neusprachlichen Staatlichen Gymnasiums für Mädchen“ habe ich die Jungen im Unterricht nicht vermißt. In der Oberstufe tauchten ein paar zum Lateinunterricht auf, was auch nicht weltbewegend war.

    Als Lehrerin hätte ich einigen Jungen wie einigen Mädchen gelegentlich ihren eigenen Unterricht gewünscht und inzwischen gibt’s ja auch einige Schulen, die zeitweise und fachspezifische Trennung vornehmen.
    Ich würde den Jungen und Mädchen aber nicht grundsätzlich eine getrennte Schulzeit wünschen – die gemeinsame ist schon gut für’s Kennenlernen „des anderen Geschlechts“ und macht vieles unkomplizierter für die meisten.

    Der muslimische Kommentator macht aus pädagogischen Überlegungen aber gleich „the Islamic notion“ und ich fürchte, wenn britisch-staatliche Schulen in muslimischer Trägerschaft Gestaltungsfreiheit haben, dann gelten auch sehr bald andere Regeln für Mädchen, von denen die Kleidungsvorschriften noch die geringsten sein dürften.

  112. 117.

    Waldpilz

    Freuen sich also, dass ich aussortiert worden bin.

    So sind die Links-Rot-Grünen, soooooooo human. Ha ha ha ha ha.

    Es ist einfach herrlich, wenn man die richtigen Knöpfe bei denen drückt, dann mutieren viele zu kleinen Hobby-Rassisten.

    Kann man in Kreuzberg jeden Tag erleben. Fragt Zagreus

    • 25. August 2012 um 23:13 Uhr
    • cem.gülay
  113. 118.

    111/2
    Danke, @Bf, schau‘ ich mir morgen mal an.

    Zur abendlichen Belustigung noch ein besonderer Fall von Entwicklungshilfe, über den heute meine Regionalzeitung berichtete.
    In Belgien hat ein Belgier mit kongolesischen Wurzeln 17 Vaterschaften anerkannt, um den dazugehörigen Müttern Aufenthaltsrecht in Belgien zu verschaffen.
    http://bit.ly/OgrQju

  114. 119.

    @AvZ

    „Das hat nicht zwingend etwas mit Islam zu tun; es gibt auch westliche Pädagogen ohne jeden religiösen Hintergrund, die die zumindest teilweise Wiedereinführung geschlechtergetrennten Unterrichts fordern.“

    Das Problem ist aber das diese islamischen Organisationen getrennte Klassen nicht etwa fordern weil es unter Umständen in bestimmten Fächern zu besseren Ergebnissen führen würde, sondern weil es eine Ideologie des 7. Jahrhunderts so vorschreibt. Auch bei anderen islamischen Regeln, Anweisungen und Forderungen wird nach diesem Prinzip verfahren. Auch da liefern islamische Führer und Organisationen mal mehr mal weniger überzeugende „Begründungen“ warum dieser oder jener Teil der Scharia eingeführt werden muss. Auch in der Zwangsbeschneidungsdebatte ist das zu beobachten. Ansonsten halte ich getrennte Klassen für den falschen Weg. Vorallem weil man dieses Argument:

    „Offenbar sind Mädchen also vor allem deshalb schlechter in Mathe bzw. Jungen schlechter in Sprachen, weil es dem kulturellen Männer/Frauenbild entspricht, dem Jugendliche vor dem anderen Geschlecht genügen wollen und sich deshalb absichtlich zurückhalten. Wenn man “unter sich” ist, ist dieser Druck wohl geringer.“

    dann auf die Zeit nach der Schule ausweiten könnte oder gar müßte. Geschlechtsgetrennte Arbeitsplätze führen dann vermutlich auch zu besseren Ergebnissen. Und die besten Ergebnisse überhaupt liefern Gesellschaften die komplett geschlechtsgetrennt organisiert sind. Und die allerbesten Ergebnisse kommen zustanden wenn Frauen, wenn sie sich überhaupt noch unter Männer begeben, eine schwarze Vollverschleierung tragen. Juhee! Das ist dann Fortschritt pur!

    • 25. August 2012 um 23:55 Uhr
    • Bellfruta87
  115. 120.

    Ein Blick über den Kanal ist doch recht interessant.
    Ein BBC-Beitrag: „British Schools – Islamic Rules“
    http://bit.ly/SBxZww

  116. 121.

    Stichwort: „schwarze Vollverschleierung“:
    schauen Sie mal in den BBC-Film hinein!
    In der Muslimischen Oberstufe für Mädchen muß das Lehrpersonal die Mädchen an den Augenschlitzen auseinanderhalten.

  117. 122.

    @karolachristiane

    Ich glaube ich habe fast alle im Internet verfügbaren UK Reportagen der letzen Jahre zum weiteren Themenfeld Islam gesehen. Unteranderem diese BBC-Reportage.
    Die sehenswerteste von allen ist aber keine britische Reportage, sondern eine norwegische. Sie ist kurz vor der Arabellion entstanden und hat nichts an Aktualität verloren: http://www.youtube.com/watch?v=zPu6-iZQgaI

    • 26. August 2012 um 00:32 Uhr
    • Bellfruta87
  118. 123.

    Der muslimische Kommentator macht aus pädagogischen Überlegungen aber gleich “the Islamic notion”

    Das ist eine beliebte Strategie von Religiösen im Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen: Entweder sie werden geleugnet (s. Evolutionstheorie) oder man behauptet eben, man habe es ja schon immer gewusst.

    BF:
    dann auf die Zeit nach der Schule ausweiten könnte oder gar müßte. Geschlechtsgetrennte Arbeitsplätze führen dann vermutlich auch zu besseren Ergebnissen.

    Balzverhalten am Arbeitsplatz existiert zwar auch, allgemein basiert unsere Gesellschaft aber auf der Annahme, dass Erwachsene, nachdem sie erste sexuelle Erfahrungen gesammelt haben und eventuell sogar in einer monogamen Beziehung leben, das Hirn auch in Gegenwart des anderen Geschlechts eingeschaltet lassen können.

    • 26. August 2012 um 01:48 Uhr
    • Arjen van Zuider
  119. 124.

    @ AvZ

    Ab einem gewissen Alter kann das Gehirn mit Sexualhormonentbesser umgehen. Die Ausnahmen kennen Sie.

    • 26. August 2012 um 06:02 Uhr
    • MRX
  120. 125.

    @AvZ

    „Balzverhalten am Arbeitsplatz existiert zwar auch, allgemein basiert unsere Gesellschaft aber auf der Annahme, dass Erwachsene, nachdem sie erste sexuelle Erfahrungen gesammelt haben und eventuell sogar in einer monogamen Beziehung leben, das Hirn auch in Gegenwart des anderen Geschlechts eingeschaltet lassen können.“

    Na da sind Sie aber optimistisch! 😀

    • 26. August 2012 um 10:04 Uhr
    • Bellfruta87
  121. 126.

    Dem Manne, besser den Männern kann geholfen werden!
    http://bit.ly/PRFehd

  122. 127.

    Ich empfehle allerdings wie immer eher wdr5 statt diese Art von „FrauTV“:
    jetzt gleich und in Wiederholung wie auch als Podcast mit vielen anderen interessanten O-Tönen:
    „Der ökonomische Putsch – oder: was hinter der Finanzkrise steckt“
    http://bit.ly/PRFI6Y

  123. 128.

    Nachtstudio: „Was heißt Aufklärung heute?“

    „….Das jedoch der Kampf um Aufklärung und Menscherechte, der Gegensatz Glauben gegen Wissen nicht an Aktualität verloren hat, erleben wir jeden Tag. Klerikaler Absolutismus, islamischer Fundamentalismus, autoritäre Politik und ein entfesselter Kapitalismus bedrohen den denkenden Menschen. Wie lässt sich Vernunft und Toleranz heute durchsetzen? Was ist in der geschichtlichen Entwicklung durch die Gedanken der Aufklärung positiv verändert worden, wo gab es Rückschläge? An welchen Fronten und mit welchen Mitteln wird heute der Kampf um Vernunft und Toleranz geführt? Gibt es die Möglichkeit einer Parallelgesellschaft in der sowohl die Aufklärung als auch anti-aufklärerische Gedanken gemeinsam existieren können?“

    http://bit.ly/NuJ5wM

  124. 129.

    Gestern im griechischen Restaurant wurde mein teueres Smart-Phone von serbischen Ziggys gestohlen.

    Tralla la, hopsa sa Multi-Kulti ich liebe dich, bitte bereichere mich weiterhin sooo schön.

    • 26. August 2012 um 13:44 Uhr
    • cem.gülay
  125. 130.

    Irgendwannmal werden deutsche und langjährige hier lebende Migranten sich zusammen tun und selbst die Sache in die Hand nehmen, wenn es in Berlin so weiter geht.

    Die Kriminalität in Sachen Raub, Einbruch, Diebstahl und Köperverletzung nimmt dramatische Formen an in Berlin.

    Sind dann die Migranten auch Nazis.

    Ich glaube, dass wird das Gutmenschentum eher ratlos machen, wie sie damit umgehen sollen.

    Man, bin ich wütend

    • 26. August 2012 um 14:23 Uhr
    • cem.gülay
  126. 131.

    Arme Socke, Cem!

    Daß es in NRW in meiner Region nicht anders aussieht, wird Sie nicht trösten! Die Anstiegszahlen in allen genannten Bereichen sind hier seit einem Jahr überwiegend zweistellig – der Personalabbau bei der Polizei wohl auch. Jedenfalls ist die Aufklärungsquote marginal und wenn mal jemand geschnappt wird, geht die Person nach Angabe der Personalien wieder ihrer Wege.
    Ich werd‘ Ihnen aber auch die Mitteilung ersparen, daß natürlich auch Angehörige jeder anderen Gruppe Diebstähle begehen! :)

    In der Nachbarstadt waren die rumänischen „Klau-Kids“ wieder unterwegs, Junge und Mädchen, 11 und 13 Jahre alt. Die junge Mutter, die mit Kinderwagen am Geldautomaten stand, war bei der Zettelhinhalterei so verdattert, daß bei der Ablenkung schnell eingetippte 500 Euro in bar verschwanden.

    Geklaute Oberleitungen an einer Bahnstrecke in der Nähe führten vor wenigen Tagen zu erheblichen Schäden an der Bahn – hätte auch zu Personenschäden führen können.

    Auf einem nahegelegenen See wurden gerade die Motoren sämtlicher Rettungsboot über Nacht fachmännisch ausgebaut, Diebstähle und nächtlicher Raub mit Körperverletzung sind an der Tagesordnung.

    Bericht von wdr2 vom 12.7.12:
    „Region: Wirtschaft wehrt sich gegen Metallklau (07:08Uhr)
    Metall ist mittlerweile Gold Wert und ein begehrtes Diebesgut in der Region. Über 30 Metalldiebe hat die Polizei im Raum Aachen in den vergangenen drei Monaten festgenommen. Erst in der Nacht wurden wieder drei mutmaßliche Diebe auf einem Schrottplatz in Alsdorf festgenommen. Die betroffenen Unternehmen haben jetzt die Nase voll. Besonders Energiebetriebe wie RWE oder die Bahn haben den meist organisierten Metalldieben den Kampf angesagt. Denn die Schäden gehen mittlerweile in die zweistelligen Millionenbeträge – nicht zu reden von gefährlichen Situationen, die durch das Kappen von Stromleitungen entstehen. Metalldiebe waren zum Beispiel aktiv auf dem Gelände des RWE-Kraftwerks in Weisweiler und am Güterbahnhof in Alsdorf. Die Unternehmen wollen gemeinsam mit der Polizei ein elektronisches Frühwarnsystem entwickeln, um den Dieben den Kupferklau so schwer wie möglich zu machen.“

    Jetzt erhält Metall sogar eine „künstliche DNA“, was aber bei Handys wenig nützen dürfte.
    http://bit.ly/OiuFRb

    Diebstahl ist zwar generell nicht gerade ein sozialer Akt, aber ich finde die Inkaufnahme von Personenschäden als eine zusätzliche Ehrlosigkeit.

    Ich kann nur mein 10 Jahre altes Nokia-Handy empfehlen: das klaut garantiert keiner! :)

  127. 132.

    # 95 – Bf87

    ‚Allah prayer‘ teacher sacked … A council statement said: „The member of staff was suspended in July 2008 following parental complaints and newspaper reports relating to an RE lesson.

    „After full consideration of a range of other professional issues, the governing body was satisfied that an irretrievable breakdown in the relationship between employer and employee had occurred and that the employee should be dismissed from her post. … The RE lesson in question contained an element of role play which complies with acceptable practice…
    http://www.thisisstaffordshire.co.uk/Allah-prayer-teacher-sacked/story-12543991-detail/story.html

    • 26. August 2012 um 15:32 Uhr
    • MRX
    • 26. August 2012 um 15:42 Uhr
    • MRX
  128. 135.

    Karola

    Es geht nicht ums Handy, sondern um den Umstand, was wäre, hätte ich sie erwischt und das moralische Chaos meines Gewissens geht los. Heute stehlen sie mein Handy, morgen brechen sie bei mir ein, übermorgen vergewaltigen sie meine Frau usw. Wie soll man reagieren. Es kommen einen schlimme Gedanken durch den Kopf

    Wer schützt uns noch. Ist Selbstjustiz angesagt. Bürgerwehren!

    • 26. August 2012 um 15:55 Uhr
    • cem.gülay
  129. 136.

    MRX

    „Wowi schafft Glühbiren Stasi“

    Wenn die Rechte begreift, dass es auch Millionen Migranten gibt, die diese Zustände auch nicht mehr ertragen können, dann wird das Gutmenschentum mit ihrer Ideologie des Wahnsinns scheitern.

    Solange die Rechte aber gegen alle Migranten hetzt, ZB mit dem Slogan,“ die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“, dann werden sie nur als Nazis gebrandmarkt sein.

    Ein Koptuchmädchen hat mir noch nie was getan.

    • 26. August 2012 um 16:03 Uhr
    • cem.gülay
    • 26. August 2012 um 16:48 Uhr
    • MRX
  130. 138.

    133
    MRX, das glaubt man kaum!
    Ob die Idee vielleicht Gabriel im Baby-Urlaub ausgebrütet hat? Auf den geht ja angeblich auch das handstreichartige Aus für die Glühbirne zurück.

    Dann halte ich auch meine vor über 3 Jahren geäußerte Befürchtung am Ende dies verlinkten Artikels durchaus nicht für übertrieben.
    http://bit.ly/Qi8UWH

  131. 139.

    Ein ZEIT-Artikel zur Einführung des Auslaufprodukts – der aber auch erst erschien als alles zu spät war.
    http://bit.ly/NTREmc
    Heute gehört es zum Erste-Hilfe-Kurs von Kindergärtnerinnen, welche Maßnahmen sie ergreifen müssen, wenn eine Energiesparlampe kaputtgeht.

  132. 140.

    Cem

    „Es geht nicht ums Handy, sondern um den Umstand, was wäre, hätte ich sie erwischt und das moralische Chaos meines Gewissens geht los.“

    Na ja, Gewissen ist das eine, nicht ganz unberechtigte Angst das andere.
    Vor einer Anzeige würde mir auch durch den Kopf gehen, ob und wie ich verhindern kann, daß so jemand meine Personalien erfährt und dann plötzlich mit weiteren ungeladenen Gästen einen unangemeldeten Besuch bei mir macht.

    Die ersten „gated communities“ mit Wachdiensten gibt’s ja wahrscheinlich auch schon in Deutschland.

  133. 141.

    @Spirit of Canakkale

    @Rotzlöffel

    Das ist ein Argument dafür, dass Sie blöd sind.

    Für Sie.

    Und damit wird Ihre Aussage eine Aussage über Sie (die nicht wirklich überrascht).

    • 26. August 2012 um 20:31 Uhr
    • Mamas Liebling
  134. 142.

    136

    „Ein Kopftuchmädchen hat mir noch nie was getan.“

    Das sagt sich so leicht dahin, Cem.
    Schauen Sie sich mal das erste Foto an!
    http://bit.ly/Qj1brq

    Eigentlich wollte ich Ihnen ein besonders hübsches Kopftuchmädchen suchen, das Ihrem Satz einen bedauernden Tonfall verliehen hätte und googlete „Kopftuchmädchen“ und clickte auf „Bilder“.
    Und was kam? Die Hälfte der gefühlt 500 Fotos sind Konterfeis von Sarrazin – offensichtlich das bekannteste „Kopftuchmädchen“ der Republik!

  135. 143.

    @Rotzlöffel

    Wieee? Gefällt Ihnen etwa mein Argument nicht? Also, wenn Sie auf die Empfehlung des Ethikrates immernoch mit so etwas Dämlichem wie „Religion steht über den Menschenrechten“ kommen, dann halte ich mein Argument gar für stichhaltig.

    „Und damit wird Ihre Aussage eine Aussage über Sie“

    Mag sein, mag sein. Als Angehöriger einer etwas unterbelichteten Kultur halte ich mich für sozusagen entschuldigt. Wie ist das bei Ihnen? Ist bei Ihnen auf dem Berg etwa die Luft zu dünn? Die Kultur kann’s wohl net sein.

    „(die nicht wirklich überrascht).“

    Rülps!

    • 26. August 2012 um 22:04 Uhr
    • Spirit of Canakkale
  136. 144.

    @Thorsten Haupts:
    „Die Ablehnung des Islam kann sich dagegen unangenehmerweise auf die unbestreitbare Grundlage des Islam selbst beziehen, also auf nicht wegzudiskutierende Fakten. Nämlich auf einen Koran, der Stellen enthält, die “Mein Kampf” aussehen lassen wie ein Jugenderbauungsbuch.“
    Immer mehr wird versucht, vermeintliche Wahrheiten mit dem Koran bzw. dem Wesen des Islam als Realität zu begründen. Es werden Dinge als Wahrheiten postuliert, die keine sind. Allerdings ist das glücklicherweise leicht durchschaubar, da solche Leute meist keine Ahnung haben, oder eben nur eine Pseudo-Ahnung: Sie gehen in ihren Deutungen nicht sonderlich in die Tiefe oder bemühen immer wieder die gleichen, abgegriffenen Koranzitate nach dem Motto: „Gucksu was Kuran sagt, alles scheleckt, nigs gudd“. Wenn der Islam denn nur Schlechtes kennt, wieso haben seine Anhänger dann die andalusische Kultur hervorgebracht, von der wesentliche Impulse der Aufklärung ausgingen? Wieso gehört dann der Döner zum beliebtesten Imbiss in Deutschland? Wieso heißt es dann im Koran „Kein Zwang im Glauben“? Wieso befasst sich dann ein Goethe eingehend im west-östlichen Diwan damit und kommt zu Weisheiten, die man nur googeln muss? Ich sage es ganz deutlich, in voller Überzeugung und nach eingehenden Islam-Studien: Ohne die islamischen Impulse wäre Europe NIE so weit wie es heute ist. Dies ist meine Meinung und wir leben in einem freien Land. NATÜRLICH ist Islamkritik ein MUSS und MEHR ALS WILLKOMMEN. Ich selbst bin einer der schärfsten Muslimkritiker(keine rhetorischen Bemerkungen bitte á la „ja ja, das sieht man“, darum geht es hier nicht). Aber man muss schon gerecht sein: Wenn man in der Bibel zweifelhafte Stellen im historischen Kontext liest und verstanden wissen möchte, dann muss man das mit dem Koran ebenso tun. Was sagen die Islam-Gelehrten zu den zweifelhaften Koranstellen? Wie interpretieren sie sie? Was sagt die Mehrheit der Muslime in Deutschland zu ihnen? Was glauben sie, wie leben sie? Wer sich ehrlich damit befasst, wird schnell erkennen, dass es mit der großen Mehrheit der Muslime in Deutschland keine Probleme gibt (und was der Spiegel & Co zum Islam täglich von sich geben, entspricht NICHT der Mehrheit). Probleme bereiten hingegen Menschen, die für sich die Deutungshoheit über den Islam als „schlecht“ gepachtet haben. Damit haben die Muslime nichts zu tun, aber sie sind die Hauptleidtragenden.

    • 26. August 2012 um 23:39 Uhr
    • Muslimkritiker
  137. 145.

    @BF87 #125:

    Na da sind Sie aber optimistisch!

    Ich bin eben ein Optimist und ein Idealist; Sie sind mein Zeuge. Legen Sie ein gutes Wort für mich ein, wenn man mich mal wieder als Zyniker bezeichnet.

    • 27. August 2012 um 03:39 Uhr
    • Arjen van Zuider
    • 27. August 2012 um 10:50 Uhr
    • MTR
    • 27. August 2012 um 10:50 Uhr
    • MTR
  138. 148.

    @ Musikkritiker

    das stimmt so nicht: In deutschland ist zumindest eine sehr starke Minderheit, unter Jugendlichen teilweise eine mehrheit, sehr positiv konservative islam-verständnisse eingestellt.
    Ein Dreieck aus (wenigen) Salafisten, konservativ-orthodoxen Moslimen und vielen Menschen, die den islam als ein identifiationsmerkmal verstehen, ergeben ein sehr unglückliches gebräu für unser zusammenleben.
    Das es eine masse an sogenannten ‚Moslimen‘ gibt, die eigentlich mit religion gar nichts am hut haben bzw. haben wollen, ist damit unbestritten.
    Das problem – wie es ja in ihrem Post anklingt – besteht in den sehr orthodox-konservativen Verständnissen, die oft aus dem herkunftsland (der eltern) mitgebracht wurden udn von Islam-prdigern in diversen moscheen immer wieder neu belebt werden. Dabei spielt sicherlich auch eine große rolle, dass viele Moscheegemeinden zugleich landsmännisch aufgebaut sind: sprich – in bestimte Moscheen gehen primär menschen aus einem bestimmten land (Türken/Araber/Nordafrika….) – und somit, ähnlich wie diverse Heimatvereine der vertriebenen aus den dt. ostgebieten, sich über die gemeinsame veranstaltungen und aktivitäten (hier halt als treffpunkt: moschee und gottesdienst) ihre gemeinschaft aufrechterhalten und dabei den islam (und zwar einen spezifischen, wie er im jeweiligen heimatland gepflegt wird) als eben gemeinsames Band zur ‚Heimat‘ verstehen.
    Sieht man nun in diese jeweiligen Länder und dort auch noch teilweise primär in armere ländlich gegenden (denn von dort entstammen viele) und sieht sich das Islamverständnis und die rolle im leben und im verständnis der menschen dort ansieht, dann findet man ein verständnis vor, dass mit unserer gesellschaft im grunde inkompatibel ist: meist sehr patriarchisch, sehr konservativ, der islam als ‚gesetz‘ und Regulator der jeweiligen Community.
    Und so man einer dabei unterscheidet sich von seinen praktischen Auffassungen nicht von einem Salafisten, auch wenn er sich persönlich so nicht bezeichnet.
    Der ‚Islam‘ ist deshalb ein problem damit auch, weil er ein ‚Gesetz‘ und eine ‚Gesellschaftsordnung‘ neben unseren Staat darstellt und im rückgriff auf ihn verhaltensweisen gerechtfertigt bzw. konserviert werden können, die sonst in unserer gesellschaft auf kein verständnis stoßen.
    Er wird als Abgrenzungsmerkmal von vielen benutzt – das verhindert, dass viele menschen aus diesen Communities sich erfolgreich gegen eine integration und assimilation wehren – denn enkelkinder und urenkelkinder, die sich auch in der dritten und vierten generation nicht als deutsche verstehen, sondern als türken oder palästinenser oder… und auch nicht bereit sind, teil dieser gesellschaft zu werden, obwohl bereits ihre eltern und großeltern die ‚Heimat‘ nur vom urlaub her kennen.

    • 27. August 2012 um 12:18 Uhr
    • Zagreus
  139. 149.

    Wo sind eigentlich die Mahnwachen vor der Parteizentrale der Grünen? Wo bleiben die Demonstranten, die nach der Ablösung von Jürgen Trittin und Renate Künast rufen und dazu Plakate mit dem Slogan „E 10 tötet“ hochhalten? Okay, das hört sich jetzt vielleicht etwas drastisch an, aber ernste Zeiten erfordern nun einmal drastische Maßnahmen. Erinnert sich noch jemand, was nach Fukushima vor dem Kanzleramt los war?

    Die Lage ist ernst, jedenfalls für all die Leute, deren größte Sorge nicht die Frage ist, wo der nächste Bioschlachter aufmacht, sondern wie sie bis zum Abend an einen Teller Reis kommen. Also etwa eine Milliarde Menschen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/irrweg-biosprit-gruenen-tragen-verantwortung-fuer-debakel-a-851607.html

    • 27. August 2012 um 12:34 Uhr
    • Serious Black
  140. 150.

    @ SB

    Fleischauer ist absolut beizupflichten. Die Verbrennung von Lebensmitteln ist und bleibt ein Skandal.

    • 27. August 2012 um 12:43 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  141. 151.

    @Zagreus, ich finde, das haben Sie sehr anschaulich beschrieben.
    Aber wie das ändern?
    Wie kriegt man da einen Fuß in die Tür?
    Wer kriegt da einen Fuß in die Tür?

  142. 152.

    @ Kc

    „Wie kriegt man da einen Fuß in die Tür?
    Wer kriegt da einen Fuß in die Tür?“

    Das weis ich ebenfalls nicht – aber erst einmal die konstellationen entschlüsseln und danach kann man sich hinsetzen und über mögliche lösungen nachdenken.
    Vom politischen Unsinnsargument um kritik zu unterdrücken: „Positive kritik – man darf nur kritik äußern, wenn man zgleich eine lösung anbietet“ – halte ich so gar nichts. Sondern viel mehr von Schritt für schritt.

    • 27. August 2012 um 14:25 Uhr
    • Zagreus
  143. 153.

    Fragen an Alle: Warum ist eine zu Recht sehr kritsche Einstellung zu einer Religion in der Mord an Ungläubigen und vom Islam abgefallenen geduldet werden, gleich zu setzen mit dem braunen Sumpf und Mob? Warum ist es nazilike nicht in einem vom Islam geprägten Milieu und seiner Kultur leben zu wollen? Warum ist man rechtsradikal, wenn man der Meinung ist, es leben hier bereits genug Ausländer, die nicht aus unserer kulturellen Umgebung kommen, unsere technischen Standards nicht haben und unsere Lebensart weitgehend mißbilligen und auch verachten? Ich hoffe sehr, dass die braune Brut nie mehr die Macht an sich reißen kann, aber ich stehe auch dazu, dass es genug ist mit Zuwanderungen aus muslimischen Ländern und einer Parallelgesellschaft mit diesen Menschen hier im Land. Wenn Muslime ihre Religion als ihre persönliche Angelegenheit betrachten, so ist das voll in Ordnung. Wenn aber noch in der dritten Generation immer noch sehr darauf geachtet wird, dass in ihrem familiären Umfeld alles so bleibt wie es immer war, sollten diese Menschen sich auch die Frage stellen, ob es nicht bessere Möglichkeiten für sie gibt. Denn es gibt schließlich auch eine moderne Türkei mit islamisch geprägten Zügen, in der es sich mit solchen „Wurzeln“ auch gut leben läßt. Die Angst der vielen Nichtmuslime vor dem Islam ist gut begründet, denn diese Religion ist aus dem Selbstverständnis weder nur privat, noch säkular, noch gibt es darin eine Gleichberchtigung von Mann und Frau. Ferner trachtet dieser Glauben als der „Einzig wahre“ auch immer nach der Herrschaft. Das alles macht auch mir enorme Angst und wie schnell es gehen kann dass man dort ankommt wo man nie hin wollte, zeigt die abschäuliche Zeit des Nazionalsozialismusses.

    • 27. August 2012 um 14:41 Uhr
    • Nachdenker
  144. 154.

    @HJS/SB:

    Fleischauer ist absolut beizupflichten. Die Verbrennung von Lebensmitteln ist und bleibt ein Skandal.

    Bevor die Förderung von Agrartreibstoffen einsetzte, gab es Brachlandsubventionen. Dh, die EU hat Bauern Geld dafür bezahlt, dass sie ihr Produktionspotential nicht voll auslasten, um die Preise künstlich hochzuhalten. Ob auf unserem Acker gar nichts wächst oder Raps/Mais, der dann im Tank landet, ist den hungrigen Kindern in Afrika auch egal.

    • 27. August 2012 um 15:41 Uhr
    • Arjen van Zuider
  145. 155.

    @ Arjen

    Interessanter Punkt. Statt Überproduktionen wegzuwerfen, setzt man Vermeidungsanreize.

    Jetzt müßte man mal ausrechnen, ob diese Brachlandsubventionen einen stärkeren ökonomischen Effekt hatten, als der Anbau von Energiepflanzen.

    • 27. August 2012 um 15:48 Uhr
    • Serious Black
  146. 156.

    Statt Überproduktionen wegzuwerfen, setzt man Vermeidungsanreize.

    Wobei es ja auch zynisch ist, von Nahrungsmittel-Überproduktion zu sprechen, solange anderswo Menschen verhungern. Andererseits verunmöglicht der Export unserer Überschüsse in die Hungergebiete der Welt den Aufbau einer dortigen Landwirtschaft, die Weltmarktschwankungen kompensieren könnte. Ein komplexes Thema, dem simple Schuldzuweisungen wie die von Fleischhauer nicht gerecht werden. Es sei denn natürlich, er wolle damit nur das oft genauso simplizistische Weltbild der Grünen karikieren.

    • 27. August 2012 um 16:07 Uhr
    • Arjen van Zuider
  147. 157.

    Islam-Abend bei 3sat: http://bit.ly/PM0RxD

  148. 158.

    @Muslimkritiker

    „Wenn der Islam denn nur Schlechtes kennt, wieso haben seine Anhänger dann die andalusische Kultur hervorgebracht, von der wesentliche Impulse der Aufklärung ausgingen?“

    Al-Andalus ist durchaus ein Beispiel wie es aussieht, wenn die ganzen „Kuran nigs gudd“-Verse in die Realität umgesetzt werden. Die spanische Halbinsel wurde von einer mordenden islamischen Armee ohne jeden Grund angegriffen, besiegt und für Jahrhunderte besetzt. Wäre der Islam tatsächlich eine Friedensreligion, dann hätte es ein islamisches Andalusien niemals geben dürfen. Aber das gab es und die islamischen Besatzer Spaniens wollten mehr Eroberung und Unterjochung. Hätte es Karl Martell und seine Armee nicht gegeben, dann wäre ihnen das auch gelungen. Die Maurenherrschaft war eine Schariaherrschaft, mit Dhimmitum und allem was dazugehört. Christen und Juden waren, wie immer im Islam, Menschen Zweiter Klasse (Ungläubige) mit eingeschränkten Rechten. Die, wenn sie es wagten dagegen zu rebelieren, gewaltsam niedergeschlagen wurden. Hier wiki dazu:

    „Bernard Lewis weist dagegen darauf hin, dass in al-Andalus ebenso wie in anderen Teilen der islamischen Welt von einer Gleichberechtigung Andersgläubiger keine Rede sein konnte, da dies im islamischen Recht nicht vorgesehen ist.[14]. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt der spanische Mediävist Francisco Garcia Fitz, der „die Toleranz im islamischen Spanien“ als einen „multikulturellen Mythos“ bezeichnet: „Unbestreitbar hat es kulturelle Anleihen und Einflüsse und friedliche wirtschaftliche Beziehungen gegeben, aber keine Beziehungen auf der Basis von Gleichheit und voller Akzeptanz der Unterschiede“.[15] Der spanische Literaturwissenschaftler Darío Fernández-Morera kommt in seinem Essay The Myth of the Andalusian Paradise zu dem Schluss, dass die Beziehung zwischen den drei Religionsgruppen durch religiöse, politische und Rassenkonflikte geprägt gewesen war, die in den besten Zeiten nur durch die tyrannische Durchsetzungskraft der Herrscher unter Kontrolle gebracht werden konnten.“

    Al-Andalus hatte also mehr mit Assads Syrien zu tun, als mit einer toleranten, gleichberechtigten Gesellschaft, die Impulse für die Aufklärung brachte. lol! Ich fürchte Sie phantasieren oder lesen zu viele Bücher von Michael Lüders. Das in 700 Jahren Besatzung auch das ein oder andere Fortschrittliche hervorgebracht worden ist, ist keine Überraschung. Die interessante Frage ist, wie viel mehr diese Region in 700 Jahren hervorgebracht hätte, wenn sie nicht unter islamischer Besatzung gestanden hätte. Das sogenannte goldene Zeitalter des Islams war eines, in dem es meist nur islamische Herrschaft gab, während ein Großteil der eroberten und beherrschten Gesellschaft aus Nicht-Muslimen bestand.
    Das was sich Moslems gerne an Errungenschaften auf die Fahnen schreiben, wäre ohne diese „Ungläubigen“ im eigenen Herrschaftsbereich oder darüber hinaus kaum möglich gewesen. Es ist ja auch kein Zufall dass das Goldene Zeitalter des Islam da zu Ende geht, wo die eroberten Gesellschaften immer stärker muslimisch, bzw islamisiert sind.
    Nehmen wir mal an die USA würden heute von einem islamischen Heer erobert, besetzt und kontrolliert werden. Die US-Gesellschaft würde erstmal weiter Nobelpreisträger und generell Fortschritt produzieren, so wie bislang auch. Nach 50 oder besser 100 Jahren Islamisierung, samt islamischer Schulen + islamischer Werte und Gesellschaftsnormen, Konvertierungen etc, würde sich die Situation allmählich verändern. Und mit den Nobelpreisträgern wäre es dann irgendwann vorbei, so wie auch Pakistan oder Saudi Arabien keine Nobelpreisträger produziert.

    „Wieso gehört dann der Döner zum beliebtesten Imbiss in Deutschland?“

    Das hat wohl kaum etwas mit dem Islam zu tun, oder steht ein Rezept dafür im Koran?

    „Wieso heißt es dann im Koran “Kein Zwang im Glauben”? “

    Wieso gibt es dann unzähige Stellen, die genau das Gegenteil besagen?

    „Ohne die islamischen Impulse wäre Europe NIE so weit wie es heute ist. “

    Qaurk mit Soße! Ein ähnliches Märchen wie das angeblich so tolle al-Andalus. Sie sollten sich lieber fragen warum die islamische Welt so wenig von Europa gelernt hat und sich noch heute mehrheitlich in diesem bemitleidenswerten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zustand befindet.

    „Dies ist meine Meinung und wir leben in einem freien Land.“

    Richtig und deswegen kann ich Ihnen auch widersprechen.

    • 27. August 2012 um 16:31 Uhr
    • Bellfruta87
  149. 159.

    Weiterer Aspekt zum Thema Acker und dessen Früchte:
    http://bit.ly/PM1qaO

    Save our soils!
    Und die permanente Monokultur, insbesondere der Mais macht sie kaputt. Da wächst dann irgendwann gar nix mehr.

  150. 160.

    @BF:

    Bernard Lewis weist dagegen darauf hin, dass in al-Andalus ebenso wie in anderen Teilen der islamischen Welt von einer Gleichberechtigung Andersgläubiger keine Rede sein konnte, da dies im islamischen Recht nicht vorgesehen ist.[14]. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt der spanische Mediävist Francisco Garcia Fitz, der „die Toleranz im islamischen Spanien“ als einen „multikulturellen Mythos“ bezeichnet

    Man darf natürlich nicht den Fehler machen, moderne Vorstellungen von „Multikulturalismus“ in vergangene Gesellschaftsstrukturen hineinzuprojizieren; weder in al-Andalus noch in antike (Rom, Persien) oder neuzeitliche (Habsburg) Vielvölkerstaaten.

    • 27. August 2012 um 16:43 Uhr
    • Arjen van Zuider
  151. 161.

    @ BF

    Sie sollten sich lieber fragen warum die islamische Welt so wenig von Europa gelernt hat und sich noch heute mehrheitlich in diesem bemitleidenswerten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zustand befindet.

    Man sollte hier die muslimische Welt nicht über einen Kamm scheren.

    Der Balkan blickt politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich eher nach Westen, als nach Riad.

    • 27. August 2012 um 17:17 Uhr
    • Serious Black
  152. 162.

    @SB

    DER Balkan ist auch nicht islamisch. Und von dem Teil der islamisch ist, blickt wiederum nur ein Teil tatsächlich eher nach Westen. Mal sehen wie lange dieser Teil noch die Mehrheit stellt.

    • 27. August 2012 um 17:49 Uhr
    • Bellfruta87
  153. 163.

    @ Bellfrutta

    Zu Karl Martell:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Martell

    Sein berühmtester Sieg, die Schlacht von Tours und Poitiers gegen die aus Spanien einfallenden Mauren im Jahre 732, bei der der maurische Anführer Abd ar-Rahman fiel, wird oft als Rettung Europas vor den Muslimen angesehen, obwohl die Schlacht als Einzelereignis weniger bedeutend war (in den Quellen wurde sie auch nicht zu einem welthistorischen Ereignis stilisiert) und im Zusammenhang mit weiteren Kämpfen der Franken gegen die Mauren gesehen werden muss

    Btw: in arabischen Quellen wird diese Schlacht überhapt nicht erwähnt.

    • 27. August 2012 um 17:54 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  154. 164.

    @ BF

    Ein Großteil des Balkan war lange Zeit unter direkter Kontrolle der Osmanen. Man könnte das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens als den ‚Nahen Osten‘ Europas bezeichnen.

    Albanien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo weisen eine muslimische Bevölkerungsmehrheit auf.

    Albanien ist übrigens Mitglied der OIC.

    • 27. August 2012 um 18:07 Uhr
    • Serious Black
  155. 165.

    obwohl die Schlacht als Einzelereignis weniger bedeutend war

    Was das wohl heisst?

    Übrigens gewann er die Schlacht vor allem, weil die Muslime so siegesgewiss waren, dass sie ihre Beute mitführten und sich damit die Manövrierbarkeit einschränkten.

    • 27. August 2012 um 19:06 Uhr
    • Mamas Liebling
  156. 166.

    (Beute? Die Beute, die sie auf dem Vormarsch gemacht hatten)

    • 27. August 2012 um 19:09 Uhr
    • Mamas Liebling
  157. 167.

    @HJS

    „Sein berühmtester Sieg, die Schlacht von Tours und Poitiers gegen die aus Spanien einfallenden Mauren im Jahre 732, bei der der maurische Anführer Abd ar-Rahman fiel, wird oft als Rettung Europas vor den Muslimen angesehen“

    Jo, weil es genau das war. Und ein bisschen hochstilisieren darf schon sein, wenn man die eigene Kultur gerettet hat, so problematisch sie in Teilen damals auch gewesen sein mag. Aber ein islamisiertes Frankreich hätte wohl keine Aufklärung, Frankzösische Revolution oder laizistische Republik hervorgebracht. Ähnliches gilt für die Angriffe türkischer Muslime auf deutsches Gebiet, als ebenfalls nicht weniger als die Freiheit Europas auf dem Spiel stand.
    http://www.youtube.com/watch?v=_PhXzn-lcGs

    „Btw: in arabischen Quellen wird diese Schlacht überhapt nicht erwähnt.“

    Oh da bin ich jetzt aber überrascht! lol 😀

    @SB

    „Albanien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo weisen eine muslimische Bevölkerungsmehrheit auf.“

    Richtig und Koratien, Serbien, Slowenien, Griechenland usw. sind mehrheitlich nicht muslimisch. Der Balkan ist je nach Defintion recht groß und mehr als nur Ex-Yugoslavien.

    • 27. August 2012 um 20:05 Uhr
    • Bellfruta87
  158. 168.

    Was ist eigentlich mit den Islamophilen?
    Müssen wir die nicht auch im Blick haben?

    • 28. August 2012 um 13:48 Uhr
    • nanina
  159. 169.

    @ BF

    Und von dem Teil der islamisch ist, blickt wiederum nur ein Teil tatsächlich eher nach Westen.

    Welcher nicht?

    • 28. August 2012 um 14:17 Uhr
    • Serious Black
  160. 170.

    Huch!?

    Hier sind aber einige Kommentare zum 3sat Abend „Islam Unverschleiert“ verschwunden!
    Weiß jemand etwas über deren Verbleib?

    Ich äußerte z.B. Zweifel an der Stimmenzahl für oder gegen die „Proposition“ der 3sat-Debatte, an der man sich über twitter und online – mit erheblichen technischen Startschwierigkeiten – beteiligen konnte. Daß man da „ein wenig nachhelfen“ kann, ist ja aus anderen Abstimmungsformaten bekannt.

    Ich schrieb außerdem, daß mich 2 der Gäste des Panels, Herr Bghajati und Frau Schwan, von nichts überzeugen würden und @Bellfrutta87 schrieb zu einem weiteren 3sat Beitrag über den Propheten Mohammed.
    Verschwunden!

    Wenn man sich heute die Seite von 3sat ansieht, sind dort ganz andere Zahlen zum Abstimmungsergebnis vor der Sendung angegeben als gestern: der Anteil der Unentschiedenen war im 2stelligen Bereich und deutlich höher.

    Ein wenig Suche im Netz führt zu Artikeln darüber, daß die Ergebnisse vermutlich von beiden Seiten durch Mehrfachstimmabgaben und Netzpropaganda manipuliert wurden.

    Insgesamt fand ich dieses strukturierte Format samt Zuschauervoten für das Thema denkbar ungeeignet.
    Und es war insgesamt ein bißchen viel „Islam“ für einen Abend: der Beitrag vor wie nach der Debatte wären durchaus genügend interessanter Stoff für einen Abend gewesen.

    Wer sich das noch einmal ansehen/-hören möchte: für Hamed Abdel-Samad lohnt es sich allemal!
    http://bit.ly/MXYqu3

  161. 171.

    @karolachristiane

    Das wundert Sie?

    • 28. August 2012 um 20:22 Uhr
    • Mamas Liebling
  162. 172.

    Ja, noch!
    Ist mir hier noch nicht passiert.
    Und ich wundere mich über den großen Aufwand für so wenig.

    Hierüber bin ich allerdings nicht verwundert, sondern empört!
    http://bit.ly/MY2ASF
    Anjem Coudary, den ich hier vor kurzem „präsentierte“ als er von Stakelbeck interviewt wurde und seine Vision der islamischen Weltherrschaft zelebrierte, kommt nach Deutschland um dort in Karlsruhe vor dem Verfassungsgericht zu demostrieren.
    http://bit.ly/MY2ASF

    Ich frage mich, ob ernsthaft in Karlsruhe eine Islamisten-Demo für die Scharia genehmigt wurde. Geht’s noch!?

  163. 173.

    Ja, noch!
    Ist mir hier noch nicht passiert.
    Und ich wundere mich über den großen Aufwand für so wenig.

    Hierüber bin ich allerdings nicht verwundert, sondern empört!
    http://bit.ly/MY2ASF
    Anjem Coudary, den ich hier vor kurzem “präsentierte” als er von Stakelbeck interviewt wurde und seine Vision der islamischen Weltherrschaft zelebrierte, kommt nach Deutschland um dort in Karlsruhe vor dem Verfassungsgericht zu demostrieren.

    Ich frage mich, ob ernsthaft in Karlsruhe eine Islamisten-Demo für die Scharia genehmigt wurde. Geht’s noch!?

  164. 174.

    Hier noch einmal das Interview mit Choudary von Stakelbeck, der auch gestern in einem der vielen Islam-Beiträge auf 3sat auftrat, in einem Film eines Engländers, dessen Halbbruder konvertierte.
    http://bit.ly/MY44fK

    Ich würd‘ den überhaupt nicht einreisen lassen.

  165. 175.

    @ ML # 165

    Es handelte sich arabischerseits wohl eher um einen Raubzug (ghazwa – daher das deutsche Wort Razzia) als um einen Eroberungsfeldzug.

    • 29. August 2012 um 09:09 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  166. 176.

    @ BF

    „“Btw: in arabischen Quellen wird diese Schlacht überhapt nicht erwähnt.”
    Oh da bin ich jetzt aber überrascht! lol“

    Die arabischen Quellen aus jener Zeit erwähnen sehr wohl auch Niederlagen.

    • 29. August 2012 um 09:10 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  167. 177.

    @ KC

    „Und es war insgesamt ein bißchen viel “Islam” für einen Abend“

    Schon mal was vom Ab- bzw. Umschaltknopf gehört?
    Btw: wer guckt schon 3sat?

    • 29. August 2012 um 09:13 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  168. 178.

    „Ich frage mich, ob ernsthaft in Karlsruhe eine Islamisten-Demo für die Scharia genehmigt wurde. Geht’s noch!?“

    NPD-Demos werden in der Regel auch genehmigt. Und wenn nicht von der Verwaltung, dann regelmäßig von Gerichten.

    • 29. August 2012 um 09:14 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  169. 179.

    Arabische Quellen aus dieser Zeit gibt es nicht.

    • 29. August 2012 um 10:09 Uhr
    • MTR
  170. 180.

    @HJS

    Es handelte sich arabischerseits wohl eher um einen Raubzug (ghazwa – daher das deutsche Wort Razzia) als um einen Eroberungsfeldzug.

    Gabs da je einen Unterschied? Und da meine ich nicht nur die Araber.

    • 29. August 2012 um 10:45 Uhr
    • Mamas Liebling
  171. 181.

    @ HJS
    Marriex hat ihnen ja schon geantwortet damit, dass er sie informierte, dass es arabische quellen aus jener zeit nciht gibt.

    „““Btw: in arabischen Quellen wird diese Schlacht überhapt nicht erwähnt.”
    Oh da bin ich jetzt aber überrascht! lol”

    Die arabischen Quellen aus jener Zeit erwähnen sehr wohl auch Niederlagen.“

    Hinzu kommt aber noch ein zweites argument.
    Auch wenn es arabische Quellen aus jener Zeit gäbe, heisst es noch lange nicht, daß es sie aus dieser gegend gibt und das sie sich mit dieser thematik beschäftigen (was für alles gilt in den geschichtswissenschaften).
    Es kann daher sehr gut sein – gerade für eine zeit aus der wir wenig (stadt-)chroniken und ‚akten‘ haben, daß manche Ereignisse aus irgendwelchen Gründen entweder erst gar nciht überliefert wurden oder alle Quellen verloren gegangen sind (z. B. weil in spätere Generationen jemand die Aufzeichnungen nicht für wichtig erachtete). Dies gilt vor allem für Ereignisse, die von den jeweiligen potenzielle Schreibern sowieso nicht für derartig wichtig erachtet wurden udn meist damit verbunden für die jeweiligen Gesellschaften als nicht einschneidend genug oder politisch signifikant genug.
    Von daher kann es auch gut sein, daß verschiedene Gesellschaften über ein und dasselbe Ereignis (z. B. eine Schlacht) unterschiedlich (auch im unterschiedlichen Umfang) berichten.

    • 29. August 2012 um 10:50 Uhr
    • Zagreus
  172. 182.

    @ ML

    „Es handelte sich arabischerseits wohl eher um einen Raubzug (ghazwa – daher das deutsche Wort Razzia) als um einen Eroberungsfeldzug.

    Gabs da je einen Unterschied? Und da meine ich nicht nur die Araber.“

    Ja – die Motivation.
    Weil es aber zur arabischen Strategie gehörte im ‚feindlichen‘ = ‚Nichtmuslimischen‘ Gebiet mit hilfe von immer wieder vollzogenen raubzügen terror zu erzeugen udn die landbevölkerung zur flucht – meist in die städte – zu bewegen, um so eine eroberung einzuleiten (so zumindest sind die araber gegen das byzantischen Reich vorgegangen), würde ich diese Züge nicht als ‚Raubzüge‘ bezeichnen, auch wenn sie je einzeln und unmittelbar berachtet primär sicherlich diesen sinn hatten – aber es steckte auch eine längerfristige Strategie dahinter.
    Man sollte dabei bedenken, daß wir es hier erst einmal mt reitervölkrn zu tun haben (wie übrigens später auch die Türken und in unserer nachbarschaft die Ungarn und die Mongolen), die Länder zu erobern versuchen, in denen eine seßhafte und städtebauende Bevölkerung lebt.

    • 29. August 2012 um 10:56 Uhr
    • Zagreus
  173. 183.

    @ Zagreus

    … und diese Strategie dauert an.

    • 29. August 2012 um 11:01 Uhr
    • Mamas Liebling
  174. 184.

    178
    Herr Sauer

    Ich schrieb:
    “Ich frage mich, ob ernsthaft in Karlsruhe eine Islamisten-Demo für die Scharia genehmigt wurde. Geht’s noch!?”

    Sie antworten:
    „NPD-Demos werden in der Regel auch genehmigt. Und wenn nicht von der Verwaltung, dann regelmäßig von Gerichten.“

    Letzteres ist schlimm genug, aber wohl der Preis des demokratischen Rechtsstaats, solange die NPD nicht verboten ist.

    Jemanden wie Anjem Choudary und seine Begleitung würde ich als „unerwünschte Person“ gar nicht erst einreisen lassen wollen, wenn das rechtlich (noch) möglich ist.

    Wenn die islamistische Speerspitze aus GB, Deutschland, vielleicht auch Frankreich, Belgien und Holland sich jetzt nach dem Ramadan „gestärkt“ ihrer Stärke bewußt wird und „stärker“ zusammenarbeitet – na, denn Prost! Diese Mannschaften werden nicht nur vom Euro und einem schwächelnden Wirtschaftssystem zusammengehalten!

  175. 185.

    @ MRX

    o.k., aber arabische Quellen aus späterer Zeit gibt es, was die Kämpfe im Maghreb und Südwest-Europa betrifft. Und die erwähnen diese Schlacht nicht.

    • 29. August 2012 um 12:12 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  176. 186.

    @ ML

    „… und diese Strategie dauert an.“

    sind Sie gaga?

    • 29. August 2012 um 12:13 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  177. 187.

    @ HJS

    Es gibt wohl einen

    Bemerkenswert ist das Fehlen solcher Nachrichten allerdings schon, da wir über ähnliche, zeitgleiche Streifzüge im Bereich des heutigen Pakistans recht gut informiert sind.

    • 29. August 2012 um 12:21 Uhr
    • MTR
  178. 188.

    Sehr schöne Einschätzung des möglicherweise schon eingetroffenen „Andy Choudary“, der im vergangenen Jahr vor dem Weißen Haus demonstrieren wollte.
    http://bit.ly/NBV9MO
    Ich weiß nicht,ob es ihm gelang.

  179. 189.

    @ kc (#188)

    „Ich habe mich schon gewundert, wann wir wieder von diesem Arschloch hören würden. Jedes Jahr, so scheint es, bringt er sich um diese Jahreszeit in die Medien.“

    Und Sie wundert das nicht? Wie war das mit dem Hinterfragen?

    Apropos: Hatten Sie Ihren Rechtschreibfehler entdeckt? Ich helfe gerne: deligitimieren

    Finde den Fehler!

    • 29. August 2012 um 13:03 Uhr
    • MM
  180. 190.

    @MM

    Vielleicht ist es ja wieder eine Ankündigung ohne Umsetzung: Choudary demonstrierte nämlich nicht vor dem Weißen Haus:
    ob mangels Einreisevisum oder aufgrund „advice of many Muslim people“, wie Choudary sagt, sei dahingestellt!
    http://bit.ly/NWbaTC

    PS Da haben Sie mich ja „lege artis“ vorgeführt! :)

  181. 191.

    “Ich habe mich schon gewundert, wann wir wieder von diesem Arschloch hören würden. Jedes Jahr, so scheint es, bringt er sich um diese Jahreszeit in die Medien.”

    Und Sie wundert das nicht? Wie war das mit dem Hinterfragen?

    Weil es ja keine echten durchgeknallten Fundamentalisten gibt, sondern nur agents provocateurs, die auf der Gehaltsliste von Mossad und CIA stehen, oder was wollen Sie damit sagen?

    • 29. August 2012 um 14:55 Uhr
    • Arjen van Zuider
  182. 192.

    Man kann ja mal was anderes lesen.
    Zum Beispiel ein Interview mit Rolf Dobelli, Autor von „Die Kunst des klaren Denkens“ im aktuellen ZEIT-Magazin – übrigens ein sicherer Ort, um online nicht wahrgenommen zu werden, so wie ZO mit den Print-Inhalten umgeht.

    Zitat daraus:

    „ZEITmagazin: Die meisten Menschen fürchten in der Euro-Krise um ihr Geld. Verstehen Sie das Finanzsystem?

    Dobelli: Nein. Wir verstehen die Wirtschaft nicht. Wir haben eine Welt geschaffen, die wir nicht mehr verstehen. Wir können ein paar Tricks anwenden, wie ich sie in meinen Büchern beschreibe. Aber unser Gehirn ist nicht dafür gemacht, das Finanzsystem vollständig zu erfassen. Unser Gehirn ist da, um möglichst viele eigene Gene in die nächste Generation zu katapultieren.

    ZEITmagazin: Macht es Ihnen nicht Angst, dass Sie es nicht verstehen?

    Dobelli: Doch, es macht mir Angst. Aber ich weiß, dass es keine Lösung gibt.“
    http://bit.ly/OJqekm

    • 29. August 2012 um 16:05 Uhr
    • MTR
  183. 194.

    Hr. Lau,
    im Gegensatz zu mir waren Sie anscheinend lange nicht mehr in Eschweiler, denn sonst wüßten Sie daß es nicht die rechten Kohorten sind die dort das Straßenbild dominieren.

    • 29. August 2012 um 21:02 Uhr
    • Bredow
  184. 195.

    Mr Choudary hatte wohl anderes vor, das noch dringender ist als eine Presse Konferenz in Karlsruhe mir anschließender Scharia-Demonstration vor dem Bundesverfassungsgericht.
    Wie die letztes Jahr angekündigte Demo vor dem Weißen Haus entfiel sie wohl.

  185. 196.

    @HJS

    sind Sie gaga?

    Nö. Lesen sie mal die Instruktionen zum Jihad. Ist genau das Muster.

    • 29. August 2012 um 21:10 Uhr
    • Mamas Liebling
  186. 197.

    In längstens 50 Jahre könnte NRW eines der muslimischen Bundesländer der BRD sein.

  187. 198.

    Noch ein Nachtrag zum „Euro-Islam Choudary-style“ eines belgischen Journalisten:

    „Choudary paid a visit to Holland in May (2012) with a view to boosting Shariah4Holland, an offshoot of Shariah4Belgium. He was one of the speakers at a very small demonstration in front Amsterdam’s National Liberation Monument. Another speaker was Shariah4Holland spokesman Abu Qaasim. He said that Dutch anti-Islam parliamentarian Geert Wilders should learn lessons from what happened to Theo van Gogh. (Van Gogh, also an outspoken Islam critic, was killed by a Dutch Moroccan Muslim radical in November 2004.)

    The Dutch Intelligence and Security Service (AIVD) believes that there is a chance that followers or sympathizers of Shariah4Holland are susceptible to the use of violence.“
    http://bit.ly/SQMg8S

  188. 199.

    @ kc, AvZ

    http://www.salon.com/2011/03/02/anjem_choudary_america/

    Empfehle, in Gänze zu lesen; Auszüge:

    Choudary is a London-based preacher who has over the past decade become the face of radical Islam in the British press — especially in the tabloids, and even more especially the right-wing papers owned by Rupert Murdoch’s News Corp. — despite having no religious credentials and virtually no public support. In fact, according to those who have tracked his career in Britain, Choudary is wholly a press creation.

    “He’s a media whore,” says Mehdi Hasan, a senior editor at the New Statesman who has covered Choudary. “There are real Islamist groups that can get crowds together but his is not one of them. He doesn’t have the numbers to make good on his claims. What he does have is a media that’s very happy to play the game with him.”

    Now, Choudary, 43, is using the same formula — making deliberately offensive statements and trumpeting plans for provocative demonstrations — in the United States, where the media has proved all too willing to accommodate him. He can be understood as the Muslim analogue of Terry Jones, the obscure Florida preacher who created an international controversy last year with plans for a “Burn the Quran Day.” He is a radical with minuscule public support, but one who can, given enough free airtime, do real-world damage.

    Last month on Fox Sean Hannity had a sparring match with the preacher that ended with Hannity calling him “one sick, miserable, evil SOB.” (It’s worth noting that Fox has the same parent company, News Corp., as some of the U.K. tabloids that obsessively cover Choudary.)

    (…)
    Adam Serwer has argued that Choudary is, for Fox, a “cartoonish buffoon who can be counted on to confirm every stereotype about Islam and Muslims.”

    But it’s not just Fox. Late last year Eliot Spitzer had Choudary on CNN and heroically derided him as a “violent and heinous terrorist.” In February, Spitzer hosted him again to argue that the revolution in Egypt was an “Islamist uprising.” Choudary has also been on programs with ABC’s Christiane Amanpour and CNN’s Fareed Zakaria.

    according to Inayat Bunglawala, a Muslim commentator who is involved in combatting extremism in Britain, Choudary’s record for getting large numbers of people to turn out to events is thin. Bunglawala points to a 2009 demonstration at a parade in the town of Luton in which Choudary and his cohort held signs assailing British troops returning from Iraq as “butchers” and “terrorists.”

    Choudary and some of his followers had advertised the event by leafletting for a week among the 20,000-strong Muslim population in the town, says Bunglawala, who has closely tracked Choudary’s career. But the turnout was vanishingly small. “Literally only 20 people showed up and yet they got the front pages of just about every right-wing tabloid the next day. Even the BBC gave them a lot of coverage on that.” Bunglawala observes: “It’s almost a symbiotic relationship between Choudary and the right-wing papers.”

    (…)
    He even once agreed to have a bull session over milkshakes with Vice Magazine, which noted his favorite flavor is chocolate.

    It’s not hyperbole to say that everything he does is for media consumption.

    Whether or not the demonstration actually happens Thursday, the Choudary phenomenon is at least as much about the laziness — and, arguably, irresponsbility — of the media as it is about Islam. Says terrorism analyst Daveed Gartenstein-Ross: “One lesson from our experience with would-be Quran burner Terry Jones is that when fringe or relatively fringe figures … are given a great amount of media exposure, it generally increases their power rather than diminishing it. Unfortunately, the media either has not absorbed that lesson, or else does not want to.”

    @ kc 195:

    Wenn Sie den Artikel oben gelesen haben, dürfte Sie das nicht mehr wundern.

    • 30. August 2012 um 18:00 Uhr
    • MM
  189. 200.

    *schüttel*

    zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-08/til-schweiger-schutzengel-afghanistan

    Ein weiterer Schweiger-Film, den ich garantiert nicht sehen werde.

    @ kc, AvZ

    Swilling beer, smoking dope and leering at porn, the other side of hate preacher ‚Andy‘ Choudary

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1161909/Swilling-beer-smoking-dope-leering-porn-hate-preacher-Andy-Choudary.html

    Nochmal mit Blick auf #199:

    In Anbetracht der Tatsache, dass sich darob augenscheinlich nicht gewundert wird, wundert mich überhaupt nichts mehr. Nicht zuletzt, wie die Dinge auf diesem Planeten laufen.

    • 30. August 2012 um 18:26 Uhr
    • MM
  190. 201.

    @MM

    Warum widerspricht denn keiner dieser Presse-Erfindung?

    • 30. August 2012 um 18:34 Uhr
    • Mamas Liebling
  191. 202.

    @MM
    Danke für die Mühe: daß jemand wie Choudary Tabloid-Futter ist, ist nicht weiter erstaunlich – daß sein Mund offenbar erheblich größer ist als sein Einfluß, beruhigend.
    Anders verhält es sich bei Murdoch, dessen Einfluß aúch ohne große Ankündigungen präsent ist, aber nun in GB doch ein wenig ins Wanken gekommen ist.

    Dann warte ich mal auf die nächste Ankündigung von Andy Choudary, den Pat Condell (K.188) ja dann doch wohl ganz treffend geschildert hat. :)

  192. 203.

    *schüttel*

    zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-08/til-schweiger-schutzengel-afghanistan

    Ein weiterer Schweiger-Film, den ich garantiert nicht sehen werde.

    @ MM

    Ich persönlich finde Schweiger recht ätzend. Aber wieso sollte er nicht für die Bundeswehr werben?

    • 30. August 2012 um 19:48 Uhr
    • N. Neumann
  193. 204.

    Aber wieso sollte er nicht für die Bundeswehr werben?

    Es ist ja gerade umgekehrt: Die Bundeswehr wirbt für den Schweiger-Film. Ich glaube aber, manche Leute begreifen die Bundeswehr nicht als Organ eines demokratischen Staates, sondern als faschistische Organisation, gegen die man genauso mit ibäh und „zivilgesellschaftlichem Engagement“ vorgehen muss wie gegen die NPD. Und einen Film, der (mit dem vollen Einverständnis des Produzenten) von der NPD beworben wird, würden Sie sich ja auch nicht ansehen.

    • 30. August 2012 um 23:16 Uhr
    • Arjen van Zuider
  194. 205.

    @ NN, AvZ

    Für den Trailer wurden (..) geschauspielerte Szenen aus dem Film mit Aussagen der Soldaten, die sich auf real erlebte Wirklichkeit beziehen, bewusst gegeneinander geschnitten, dazu melodramatische Musik eingespielt.

    Ob das die betroffenen Soldaten so angenehm finden können? Ich weiß nicht…

    • 31. August 2012 um 13:29 Uhr
    • MM
  195. 206.

    Bisher hat sich noch keiner beschwert?

    • 31. August 2012 um 13:40 Uhr
    • Arjen van Zuider
  196. 207.

    Îch nehme an, die haben Wichtigeres zu tun.

    • 31. August 2012 um 15:28 Uhr
    • MM
  197. 208.

    Einfacher formuliert, damit Sie es verstehen:
    Wenn die NPD sagt, 2+2 ist 4, dann liegt sie hier inhaltlich richtig und ist auf Seiten der Mathematik.
    Wer sagt, 2+2 ist 5, liegt inhaltlich falsch. Egal wer!

    • 2. September 2012 um 17:22 Uhr
    • peter
    • 2. September 2012 um 21:24 Uhr
    • MRX
  198. 210.

    Ihre Diskussionen um gerecht oder ungerecht ist anstrengender als erwartet. Was glauben Sie denn wie das Feld eines fleißigen und klugen Getreide-Bauern aussieht. Es ist sauber von Unkraut. Nur das Feld des faulen Bauern ist verwahrlost von Unkraut, genau das streut den Unkrautsamen immer mehr aus. Wer war denn nun im staatspolitischem Sinne der faule Bauer. Warum wurde das Unkraut nicht konsquent ausge-
    zogen? Nun hat man die Bescherung. Wie stellt man sich das vor?

    • 24. Dezember 2012 um 00:03 Uhr
    • wernerxp
  199. Kommentar zum Thema

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